[Hörbuch] Nicole Böhm – „Am Rande des Abgrunds“

Nicole Böhm
„Am Rande des Abgrunds“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (34)
Verlag: Lausch Medien
EAN: 4-260-158-97649-7
Länge: 4 Stunden 1 Minute
Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer, Cornelia Prescher, Richard Lingscheidt

– gehört im Januar 2025 –

Weiter in der Reihe, die mal gut, mal weniger gut und dann wieder, für mich, komplett uninteressant ist. Nach einer längeren Pause sollte es nun in der Geschichte der Seelenwächter weiter gehen.

Klappentext:

Der Kampf geht weiter. Auch ohne die direkte Bedrohung von Kedos haben die Seelenwächter alle Hände voll zu tun. Während Akil hadert, ob der Pakt mit Joanne vernünftig ist, wird es für Jaydee immer härter, Lilija zu widerstehen.
Er kehrt zu seiner Schwester und muss sich entscheiden, welchen Weg er einschlagen soll: ins Helle oder ins Dunkle.
Zac taucht ebenfalls tiefer in die Welt der Seelenwächter ein und findet auf dem Anwesen in Arizona etwas, womit er nicht gerechnet hätte. Seine Wandlung ist noch lange nicht abgeschlossen.
Nur wenn er stark genug ist, wird er sie überstehen. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

Die Welt der Seelenwächter kommt einfach nicht zur Ruhe. Zwar ist Kedos besiegt, jedoch liegt das Anwesen von Wills Familie in Schutt und Asche, der Tempel der Wiedergeburt ist zerstört und neue Seelenwächter können so nicht angeworben werden.
Jaydee kämpft nach wie vor gegen Lilia an, welche noch immer versucht, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Ein Kampf, den er allein und mit sich ausmachen muss. Hier kann ihm niemand helfen. Nicht einmal Jess, da diese beim Einsturz des Anwesens die nötigen magischen Utensilien verloren gegangen ist.
Zac hingegen, hat viel durchgemacht, gibt aber nicht auf und untersucht die Welt der Seelenwächter weiter und genauer. Er vertieft sein Verständnis mit und um die Seelenwächter und kommt so auf unerwartete Geheimnisse.

Fazit:

Nicole Böhm setzt hier ihre, in meinen Augen, fast schon gigantomanische Reihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ fort. Die Story wird chronologisch weiter erzählt und hat mich, ob meiner langen Pause, schon wieder vor einige Probleme gestellt. Aber ich habe es versucht, ehrlich!

Irgendwie hat sich die Handlung noch immer angefühlt, als würden die Seelenwächter noch immer ihre Wunden lecken. Irgendwie ist jeder mit sich selber beschäftigt und ganz besonders Jaydee hat mir leidgetan. – Von Lilia in ein Schicksal geboren, welches er sich mit Sicherheit in der Form nicht ausgesucht hätte.
Jess versucht weiterhin mit ihrer Gabe, helfend einzugreifen. Jedoch gelingt ihr das nicht wirklich, da sie eben doch nichts weiter als ein Mensch ist und am Ende ihre Rolle nur noch an sich zweifelt und jammert. – Aus diesem wirklich starken Mädchen ist nichts weiter als ein gewichtiges Anhängsel geworden. Sogar der Rat der Seelenwächter hat das schon begriffen.
Die Story spülte sich, neben der Arbeit, so durch meine Ohren, konnte mich aber nicht besonders fesseln, noch habe ich wirklich viel interessiert verfolgt, von dem, was da passiert ist. Es blubberte alles so scheinbar ereignislos vor sich hin.
Einzig authentisch fand ich den Kampf von Jaydee. Lilia hat ja schon länger eine gewisse Macht über sie und Coco sieht ihn noch immer als ihren verstorbenen Zwillingsbruder. – Doch jetzt, bei der Entscheidung seines Lebens, steht er allein da und kämpft einen inneren Kampf, der gerade seine dunkle Seite immer wieder hervorkommen und gefährlich werden lässt.

Frau Böhm bleibt ihrem Stil treu. Sie geht nach wie vor sehr stark auf die Gefühlswelten ihrer Charaktere ein und will dadurch wohl eine atmosphärische und glaubwürdige Stimmung erschaffen. – Ich hatte dabei aber, wie immer, nur den Eindruck, dass es um nichts weiter als Länge geht. Das Gesabbel konnte mich kaum bis gar nicht fesseln, hat mich wenig interessiert und immer wieder abschalten lassen. Ich vermisse so langsam aber sicher wieder einen echten Fortgang der Story und Spannung.
Von der Länge her, fand ich das Buch ganz angenehm. In dem Stil könnte ich keine 10 Stunden durchhalten. Die Tatsache, dass die Folgen so kurz und zahlreich sind haben mich erst ziemlich abgestoßen, doch ich komme immer mehr dahinter, dass das nichts weiter als eine Sache der Ausdauer ist. – Dieses ewigliche Gefühlsgedusel hält doch niemand 10 Stundne lang aus.
Die Sprecher, allen voran Pia, haben einen guten Job gemacht. Ich habe den Stimmen wirklich sehr gern zugehört. Sie haben durch die verteilten Rollen die ganze Handlung mit den wirklich vielen Namen ein wenig übersichtlicher gestaltet, da ich die Namen schon lang nicht mehr wirklich auseinander halten kann. Aber am Ende können auch sie nur lesen, was die Autorin mal geschrieben hat. Sie haben ihr Möglichstes getan, dem Buch noch etwas Leben einzuhauchen.

Bewertung: 2 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen.
Mehr war wirklich absolut nicht möglich, da mich diese Folge so absolut überhaupt nicht voran gebracht hat. Die Handlung tritt gerade auf der Stelle und es ist weder ein Vor noch ein Zurück zu sehen. – Das nervt!

Meine Woche 16. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Nö, ich wollte nicht. Ich habs genommen, wie es kam und meine Gusche gehalten.

Gefreut:
Auf das Wochenende – wenn man den Job ohne die Hilfe des Transporters machen muss, geht der mehr als auf die Knochen.

Gedacht:
Wahnsinn, wie warm das mit einmal ist.

Gefragt:
Und nun?

Genervt:
Nö, so schlimm war es nicht. Ich hab halt ab und an mal die Augen gerollt.

Gefühlt:
Von der Freizeit erschöpft. Wenn man nicht mal mehr zu Hause zum Luft holen kommt. – Und die Gartengerätesaison hat gerade erst angefangen….

positiv:
Ich hatte Nachtschicht, konnte in Ruhe und lang schlafen und bin ke ine Nacht so wirklich eingeknickt.

negativ:
Ich muss mir jetzt so langsam mal nen Kopf machen, was ich wie in die Trauerkarte schreiben soll.

Gelitten:
Heute Morgen an Kopfschmerzen. – Werde nachher noch einmal schön ausgiebig das Nackenmassagegerät auflegen.

Genossen:
Den Spaziergang nach dem Regen. – Die Luft war schon wieder so herrlich frisch und angenehm.

Gewesen:
Einkaufen, in der Küche, auf der Hunderunde, wieder einkaufen … ach hör doch auf.

Getroffen:
Einen alten Arbeitskollegen, der es doch wirklich geschafft hat, in Rente gehen zu können. Der Mann ist das blühende Leben.

Gesucht:
Ruhe

Gefunden:
keine Ruhe

Gelacht:
Jep, zwischendurch mal.

Geweint/Getrauert:
So schlimm war es nicht. Aber so ganz einerlei ist mir das mit dem Wal an der Ostsee da nicht. Wie die sich immernoch gegenseitig die Augen auskratzen und dieser dämliche Umweltminister wirklich jeden Versuch blockiert. – Ich hoffe einfach, dass der Wahl ihm seine politische Karriere gekostet hat. Egal wie das nun ausgehen mag.

Gewundert:
Ich wundere mich nicht mehr. – Die Welt ist einfach am Arsch.

Gegessen:
Soljanka (natürlich selbst gebaut) und heute Mintuensteaks mit Kartoffeln und Schwarzwurzelgemüse (für Spargel reicht es nicht mehr.)

Genascht:
So säuerliche Fruchtdrops von Haribo. – Die waren im Angebot.

Getrunken:
Radler

Gegoogelt:
Nach dem Video von diesem Robert Marc Lehmann, wie er das Ding mit dem Wal erlebt hat (und ja, man hat ihn angefeindet und so raus getrieben)

Gesehen:
Das Video von Robert Marc Lehman von dem Wal.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezis

Getan:
gearbeitet und gelesen

Gelesen:
„Licht ohne Schatten“ von Sabine Mehne und anfangenen „Die Zukunft der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs

Gekauft:
Ne Kann für das Getränk vom Mann

Gelernt:
Halt den Mund, halt einfach den Mund. Du darfst eine Meinung haben, aber sag sie um himmesl willen niemals laut!!!

Geschenkt (bekommen):
hmpf

Geschlafen:
jep, sogar sehr gut

Geträumt:
Wirres Zeug

Geplant:
Eine Woche 2. Schicht und dann mal weiter sehen

Fazit

Mein Urlaubsantrag steht dann inzwischen die dritte Woche unbearbeitet im System. Ich glaube, ich muss da mal hinter telefonieren.
Was die Trauerfeier für meinen Cousin angeht, da habe ich inzwischen einen Termin und konnte auch schon was regeln, dass ich da hin kann. Allerdings am Büro meiner Leihfirma vorbei. Ich habe das einfach mit meiner Schichtsprecherin abgekaspert und gut war.

Saturday Sentence – „Die Zukunft der besonderen Kinder“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Das Letzte, was Jacob Portman sieht, bevor die Welt untergeht, ist ein schreckliches, vertrautes Gesicht. Dann erwachen er und Noor Pradesh an jenem Ort, an dem alles begann – im Haus von Jacobs Großvater Abe in Florida.
Jacob weiß zwar weder, wie sie dort hingelangt sein können, noch, weshalb sie überhaupt noch leben. Aber eines weiß er mit tödlicher Sicherheit: Caul ist aus der Bibliothek der Seelen zurückgekehrt. Jetzt bleibt den besonderen Kindern nur noch eine letzte Hoffnung: Noor zum Treffpunkt der sieben Prophezeiten zu bringen. Falls sie die Hinweise auf dessen geheime Lage entschlüsseln können … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

„Wenn die Wights ihm vertrauen, wieso sollen wir es dann tun?“

Ransom Riggs – „Die Zukunft der besonderen KInder“ (Besondere Kinder 5); ISBN: 9-783-426-22659-9

3. Und wie ist es bisher?
Eindeutig der Teil einer Reihe, wich ich definitv sagen kann, dass man ohne Kenntnis der vorangegangenen Bände absolut keine Chance hat, hier hinterher zu kommen. Die Handlung steigt scheinbar mittendrin ein und man benötigt die Kenntnisse und Geschehnisse aus den vorangegangenen Teilen wirklich.
Vom Schreibstil her ist es das Gleiche, wie die anderen Bände auch und der Leser hat hier wirklich eine angenehme Kontinuität, die ich wirklich mag.

Von der Story her fühlt es sich gerade die komplette Kreaturkeule an. Die Welt hier bietet wirklich noch einmal alles auf, was sie nur irgendwo ausgraben kann. – In dem Fall herrlich und wirklich spannend.

[Hörspiel] Geister-Schocker 61 – „Der Satan aus der Gruft“

Autor: Earl Warren
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2016
Länge: 1 Stunde 6 Minuten

Die Sprecher:
Norman Matt
Uschi Hugo
Michel Pan
Helmut Krauss
Sarah Riedel
Thomas Nero Wolff
Kim Hasper
Bert Franzke
Rainer Gerlach
Lutz Schnell
Hans-Eckart Eckhardt
Martin Kautz

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ignatia de Morocco und Rod Dawson wollen einen Liebesurlaub machen, werden hier aber gestört, da Antonia de Morocco wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint.
Ignatia und Rod können Antonia in einer Villa in Acapulco wiederfinden, jedoch nicht davon überzeugen, wieder in den Schoß der Familie zurück zu kehren. Statt dessen greift Antonia ihre Schwester an und will ihr ans Leben.
Ignatia und Rod zeigen das Geschehen in der Villa bei der Polizei an, stoßen aber auch hier am Ende auf taube Ohren und können Konsequenzen nur umgehen, weil Ignatia einer der einflussreichsten Familien Spaniens angehört.
Weitere Nachforschungen stehen an und hier gilt es zu klären, wer der seltsame Begleiter von Antonia war. Warum er nicht in die Sonne kann und warum auch Antonia von sich behauptet, diese Krankheit zu haben, die nur mit Magie behandelt werden kann.
Hernando Pasqual birgt ein grausames und dunkles Geheimnis. Er ist besessen und muss das ausführen und erreichen, was ihm empfohlen wird. Und das alles steht im Zusammenhang mit einem Familiengeheimnis der de Moroccos, was erst jetzt wieder ans Tageslicht kommt.

Mein Hörerlebnis:
Kaum geht die Handlung los, musste ich mir auch schon diesen wirklich übertrieben dargestellten Akzent dieser Ignatia anhören. – Ich hatte hier das Gefühl, ich höre mir eine Rede vom Kater aus dem Film „Shrek“ an. Da wurde dieses das S auch immer so betont und scharf hervorgehoben.
Die Handlung verläuft zunächst wenig spannend und plätschert dahin. Selbst als die Protagonisten an dieser ominösen Villa ankommen, dachte ich noch an eine handelsübliche Vampirgeschichte. – Vieles spricht wirklich dafür. Die spitzen Zähne, die Scheu vor dem Sonnenlicht …
Zunächst bewahrt die schnell gefundene Schwester ihr Geheimnis, aber dann begeht sie den Fehler, ins Hotelzimmer ihrer Schwester einbrechen zu lassen. Oder eben den Mann entführen zu wollen. – Dumm nur, dass der eben nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen ist und sich seiner Haut zu erwehren weis. – Die gesuchte Schwester muss nun eindeutig ihr Leben lassen, aber die Familie ist reich und hat Einfluss. Dieser Tot darf also nicht ungesühnt bleiben und muss näher untersucht werden.
Fast nebenbei akzeptiert das Familienoberhaupt den Mann an der seit seiner zweiten Tochter. Fast schon altmodisch, wie sich dieser beweisen musste. Aber dieses Thema gerät dann schnell in Vergessenheit, denn die Kreaturkeule wird ausgepackt und das Familiengeheimnis gelüftet.
Ein bisschen Spannung, ein wenig Esoterik und der große Auftritt eines Esoterikers machen es spannend, wie das Wesen aufgetrieben, ausgefragt und am Ende wieder gebannt wird.
Dass die Sache gut ausgeht, steht außer Frage und hätte ich mir auch nicht anders vorstellen können, aber die ganzen Begleitumstände haben die komplette Story noch einmal von einer ganz anderen Seite beleuchtet.

Fazit:
Der Anfang war etwas verwirrend, hat dann aber eine sehr interessant Story ergeben, die mir eben nicht mal eben so dahingeschludert wirkte. Die ganze Szenerie war gut durchdacht, wirkte fast wie eine urbane Legende, aus der man ein Familiengeheimnis gemacht hat und mit einschlägigen Charakteren noch etwas gewürzt hat.
Die Soundeffekt waren sparsam eingesetzt, aber haben dann auf den Punkt die Handlung noch einmal sehr gut nachgewürzt.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht und ganz besonders, was den spanischen Akzent angeht, muss ich die Leistung lobend erwähnen. So etwas muss man erst einmal so hinbekommen, dass es natürlich und ungekünstelt klingt.
Die Handlung war spannend, einfallsreich und voller Abwechslung. – Die Theatralik, als der Dämon beschwört wurde, war etwas zu viel des Guten, hat sich aber am Ende sehr gut in die Handlung eingefügt und hat gepasst.

Eine Folge, die ich im guten Mittelfeld einordnen würde. Kann man sich durchaus mal antun und hat mich sehr gut unterhalten.

[Buch] Faye Hell – „Das Zeitalter der Kröte“

Faye Hell
„Das Zeitalter der Kröte“
Reihe: Fairytale Gone Bad (3)
Verlag: Amrun
ISBN: 9-783-958-69389-0
Länge: 150 Seiten

– gelesen im Januar 2025 –

Eine Dystopie, die mutig und ehrlich ist, Tatsachen hinterfragt, aber auch nicht für jeden geeignet ist.

Klappentext:

Nahe Zukunft.
Ein buchstaben-totalitäres System kontrolliert den Buchmarkt.
Es gibt nur noch ein einziges Buch, das gelesen werden darf. Jacob Toads monströses, dreitausend Seiten umfassendes Meisterwerk: Die Geschichte unserer Welt – ein Märchen? Im Untergrund widmen sich Widerstands-Buchgruppen aber weiterhin den alten Klassikern. Ein gefährliches Unterfangen, denn illegales Lesen wird mit dem Tod bestraft.
Bist du bereit für den letzten Schriftsteller unserer Gesellschaft?
Bist du bereit für das letzte Buch deines Lebens?

Bekannte Märchen auf eine ganz neue Art nacherzählt – nichts für kleine Kinder! Die Gebrüder Grimm würden im Grab rotieren … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

In einer dystopischen Welt, in einer nicht all zu fernen Zukunft, sorgt das Regime mit totalitärer Überwachung für sein Volk. Alles ist effizient und gewinnbringend angelegt und auch der Buchmarkt als solcher, wie wir ihn kennen, existiert nicht mehr. Es gibt nur noch ein einziges Buch, welches zu lesen erlaubt ist. Und auch der Herr Reichsautor ist den Zwängen der totalen Überwachung unterworfen. Er darf nicht schreiben, was er will. Er darf nicht denken, was er will. Er darf nicht tun, was er will. Doch er ist sich den Zwängen bewusst und folgt eines Tages der Einladung in einen illegalen Buchclub im Untergrund der großen Stadt.
Freiheit, auch nur im kleinen Sinne, tut ihm nicht gut und er dreht leer. Dabei muss ein Fan sein Leben lassen. – Die Überwachung bekommt das mit und die Strafe folgt auf dem Fuß. Doch, ist es wirklich eine Strafe?

Fazit:

Mit diesem Buch liegt der dritte Band der „Fairytale Gone Bad-Reihe vor. Das kleine und recht kurze Werk ist mit einem blauen Einband gestaltet, auf dem ein Frosch und Pflanzen zu sehen sind. – Vom Stil her, passt es sehr gut zu den anderen Büchern der Reihe. Einzig die Tatsache, dass das der dritte Band ist, zeigt sich in keiner Weise auf dem Cover oder hinten auf dem Buch. Ich finde schon, dass man das durchaus kenntlich hätte machen können.

Die Handlung ist in jedem Fall schonungslos. – Mich persönlich hat dieser lachse Umgang mit Wörtern wie „Scheise“ und „Kotze“ am Anfang schon sehr verstört und stutzig gemacht. Zumal dieses Buch, in meinen Augen, durchaus eine Triggerwarnung im Vorfeld hätte haben müssen.
Die Gesellschaft, in der alles spielt, ist ganz klar dystopisch und totalitär veranlagt. Die Menschheit wird totalitär überwacht, jeder noch so kleine Widerspruch wird fragwürdig geahndet und alles ist hocheffizient und gewinnbringend ausgelegt. – In dieser Welt gehen wir ein Stück des Weges mit dem Reichsautor. Jener Mensch, der das einzige Buch, welches noch gelesen werden darf, geschrieben hat. Und ihm geht es gar nicht gut. Er merkt, dass er nicht frei denken kann, dass er komplett ferngesteuert und fremdbestimmt ist und er lehnt sich auf seine Art dagegen auf.

Die Bücher dieser Reihe sind sehr gut unabhängig voneinander lesbar. Jedes von ihnen bildet eine abgeschlossene Geschichte und auch hier wird ein Märchen als Grundlage zur Story genommen. Es ist erkennbar, welches Märchen hier herangezogen worden, aber vorher muss sich der Leser durch einen wirklich sehr eigenwilligen Schreibstil kämpfen und für sich klar bekommen, dass rein sprachlich absolut kein Blatt vor den Mund genommen wird. Man kann dieses Buch rein sprachlich durchaus als anspruchsvoll bezeichnen und die Handlung und Wortwahl ist wirklich sehr provokativ.
Die Welt ist eindringlich und mit eindeutigen und klaren Worten beschrieben. Die Sprache ist fast schon widerlich ehrlich und ich hatte bei der Lektüre sehr zu schlucken. Dennoch, oder auch gerade deswegen wird die wirklich bedrückende Stimmung in dieser Welt sehr gut deutlich.
Im Grunde wird im ganzen Buch hinterfragt, was Kunst und Kultur jeder Art wert ist und ob sie überhaupt noch nötig ist. – Was passiert, wenn man den Menschen in allen seinen Lebensbereichen lenkt und leitet, seinen freien Willen unterbindet und sich die Individuen zum bedingungslosen Untertan macht.
Ich hatte bei der Lektüre kein Kopfkino, da ich mit dieser Ausdrucksweise nicht wirklich klar gekommen bin. Ich konnte in den Protagonisten nicht wirklich hineinfühlen und ich hatte nicht wirklich eine Vorstellung von diesem „Reich“ und dem Leben darin. Daran haben auch die stellenweise sehr kreativen Begriffe für öffentliche Verkehrsmittel und der doch sehr ausgefallenen dauerhaften Freizeitgestaltung der handelnden Personen nichts geändert.

Bewertung: 2 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen.
Ich konnte das Buch in kein Genre einreichen. Außerdem finde ich, dass das zugrunde liegende Märchen hier wirklich extremst entfremdet und komplett verschandelt und sexualisiert wurde. – Allein der Schreibstil hat mir einiges abverlangt und rein von der Story her, passt dieser dritte Teil so gar nicht zu den beiden vorangegangenen.

[Hörspiel] Geister-Schocker 60 – „Hostile Area“

Autor: Bodo Traber
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2016
Länge: 53 Minuten 6 Sekunden

Die Sprecher:
Dagmar Bittner
Vera Bunk
Tino Kießling
Nicolai Tegeler
Wolfram von Stauffenberg
Lutz Harder
Peter Lührs
Michael Pink
Peter Groeger
Edgar Lott

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Inhalt:
Eine sensationsheischende Werbung und dann ist man als Hörer schon bei Spielern dabei, welche ein neues Spiel testen. Dazu stecken sie in Cyber-Anzügen und befinden sich in einer Welt, die von Vampiren durchsetzt ist und in der die Menschen einfach nur befreit werden wollen. – Die Spieler haben die Aufgabe, die Vampire zu erledigen und sich aus dem Spiel so wieder zu befreien.
Das Spiel befindet sich aber noch in der Testphase und ist eindeutig viel zu lebensnah und brutal. Medipacks sind schwer bis gar nicht zu finden und schnell sterben die ersten Leute, denen dann beim vermeintlichen Entgegner noch mehr Todesopfer folgen.
Nur zwei schaffen es, den Boss zu überleben, allerdings angeschlagen und in der Hoffnung, es geschafft zu haben. Aber weit gefehlt, denn nach dem ersten folgt der zweite Level.

Mein Hörerlebnis:
Schon mit dem Einstieg, dieser Werbung, war mir klar, dass diese Folge der Geister-Schocker eine komplett andere Richtung einschlägt, als ich es bisher gewohnt bin. Und genau so war es dann auch.
Nach der Werbung macht die Handlung einen komplett Cut und der Hörer wohnt einem Pärchen bei, was irgendwo ankommt. Die Frau hat Probleme, sich zu bewegen, meint immer wieder, das alles so seltsam ist und man sich erst gewöhnen muss. Erst als sie auf scheinbar bekannte Personen treffen wird klar, dass dieses am Anfang beworbene Spiel hier nun gespielt werden soll.
Die Beschreibungen, wie was aussieht und wie welche Situation empfunden wird, ist schon irgendwie strange. Auf der einen Seite ist man begeistert wie lebensnah und toll das Game doch gemacht ist und auf der anderen Seite wird aber auch klar, wie stümperhaft hier das eine oder andere programmiert ist. – Wie es sich für ein ordentliches Ballerspiel gehört, darf natürlich auch eine ordentliche Portion Sexismus nicht fehlen.
Die Leute ballern sich also durch die Anfänge und suchen immer wieder nach Wegmarken, denen sie folgen können. Fehl am Platz hat halt nur die eine Person gewirkt, die so ein Spiel scheinbar zum ersten Mal macht und es ist mehr als offensichtlich, dass die Frau so ziemlich ein Klotz am Bein ist.
Der Rest ist ein ziemliches Durcheinander aus vermuteten Bugs, Todesopfern, Verletzungen und Diskussionen, dass dieses oder jenes wohl nicht sein kann und das das ja alles nicht echt ist.
Das Ende gestaltet sich recht offen und macht hier wohl den eigentlichen Grusel aus. Nicht zu wissen, ob die Charaktere jetzt wirklich tot sind, oder eben nur aus dem Spiel ausgestiegen, hat mich wirklich wahnsinnig gewurmt und eine ganze Weile nicht in Frieden gelassen.

Fazit:
In jedem Fall mal eine Folge, die schon aufgrund ihrer Aufmachung komplett interessant ist. Allein das Szenario mit dem Ballerlspiel, in dem man als Charakter wirklich richtig drin zu sein scheint und nicht nur vor einem Bildschirm hängt, macht die Sache sehr interessant.
Die Handlung ist auf der einen Seite faszinierend und auf der anderen dann aber auch wieder unheimlich spladderig und fast schon überzogen. Wie die Leute am Anfang den totalen Spaß haben und dann mehr und mehr checken, dass das hier einfach ne Nummer zu hoch ist, kann man sehr gut nachvollziehen.
Die Geräusche der Vampire hätte ich mir, gerade hier, etwas expliziter gewünscht. Statt dessen waren es die Standartmonstergeräusche aus der Konserve.
Die Schauspieler haben jedenfalls einen sehr guten Job gemacht und konnten mich überzeugen und mir stellenweise auch ihre Verzweiflung klar machen. Ein besonderer Kick war hier dann auch das Ende. Es bleibt einfach noch eine ganze Menge offen und bietet in jedem Fall eine ganze Menge Raum für weitere Folgen. Könnte durchaus wieder eine Reihe in der Reihe werden.

Erfrischend anders, gespickt mit Vorurteilen über Ballerspiele und die Leute, die sie spielen und ein sinnloser Charakter, dessen Sinn ich die ganze Zeit nicht verstanden habe und der dann auch irgendwann einfach so aus der Handlung verschwunden ist.

[EBook] Tina Tannwald – „Agastos Auftrag“

Tina Tannwald
„Agastos Auftrag“
Reihe: Raunachtraben (1)
Verlag: Bookrix
ISBN: 9-783-739-68781-0
Länge: 200 Seiten

– gelesen im Januar 2025 –

Klappentext:

Eine nette kleine Lektüre für zwischendurch sollte dieses Buch werden. – Tatsächlich hat sich dieser uninteressante Schreibstil wie Kaugummi gezogen.

Klappentext:

Die schüchterne Fia trifft kurz vor Weihnachten auf einen seltsamen Raben, der auf dem Recklinghäuser Weihnachtsmarkt sein Unwesen treibt. Tags darauf liegt ein hilfloser junger Mann ohne Erinnerung vor ihrer Tür, der unbedingt bleiben will.
Er hat einen geheimen Auftrag, für dessen Erfüllung ihm nur die magischen Raunächte zur Verfügung stehen. Was er jedoch gar nicht gebrauchen kann, ist, sich zu verlieben … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Die Welt der Raben ist in Aufruhr. Die Perchten gewinnen mehr und mehr an Macht und Agasto wird von seinem Vater ausgeschickt, das Feuer zu besorgen und einen Menschen der es beherrscht.
In der Weihnachtszeit nimmt Fia einen Mann in ihre Wohnung auf, der nackt vor ihrer Tür lag und ganz offensichtlich Hilfe braucht. Er scheint eine totale Amnesie zu haben, denn er weiß nichts. Weder wie man duscht oder den Tisch deckt, noch wie es in der Welt zugehen zu scheint.
Fia ist eine Altenbetreuerin im Außendienst, ihre letzte Beziehung ist lang her und insgeheim sehnt sie sich nach Liebe. So nach und nach entwickelt sich eine Liebe zu Agasto, die ganz anders zu sein scheint, als das, was sie bisher erlebt hat. Doch Agasto birgt ein Geheimnis und gibt nur sehr zögerlich preis, was oder wer er wirklich ist. – Die Raunachtraben können nur in den Raunächten in die Welt der Menschen kommen. Und Agasto hat einen Auftrag und der lautet nicht, sich in Fia zu verlieben.

Fazit:

Ich bin auf das Buch gestoßen, da es von dem Newsletter, der täglich vergünstigte oder sogar kostenlose Bücher anpreist, empfohlen und kostenlos vergeben wurde. Irgendwie haben mich Klappentext und Zusammenhang neugierig gemacht, somit ist es dann auf meinem SuB gelandet, wo es dann auch noch eine geraume Weile gelegen hat. – Irgendwie habe ich dann irgendwann Lust verspürt, es zu lesen und es nun getan.

Die Story konnte mich am Anfang nicht wirklich packen. Zu alltäglich war diese Situation von der aufopfernden jungen Frau, die Abstand von ihrer Mutter will. Es war für mich einfach nur ininteressant, wie unterschiedlich die alten Menschen sein können, wie sie ihr, jeder auf seine Art, nur das Beste und endlich mal eine ausfüllende Liebe wünschen und doch hoffen, dass sie ihnen noch länger helfen kommt.
Der Zusammenhang zu Agasto dauerte etwas, bis er hergestellt war. Zunächst war nur die Rede von einem Raben, der den Recklinghäuser Weihnachtsmarkt unsicher zu machen scheint. Hinzu kommen noch seltsame Angstzustände bei Fia, die in dem Moment aber mehr verwirrt haben, als Spannung aufzubauen. Das alles war einfach noch viel zu undurchsichtig.
Um so abstruser fand ich es, als Fia diesen nackten fremden Mann dann einfach mit in ihre Wohnung genommen hat. – Jede Frau in ihrer Situation und mit gesundem Menschenverstand, hätte Polizei oder Rettungswagen gerufen. – Ab dieser Szene war es bei mir einfach aus. Ich habe das Buch nur noch gelesen, um es gelesen zu haben, aber so wirklich Spaß hatte ich an der Sache dann nicht mehr.

Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil von zweien, wobei an den zweiten Teil aber kein Rankommen mehr ist. Die Bücher dieser Autorin sind zwar alle bei Thalia gelistet, aber nicht mehr lieferbar.
Mein Buch ist über Bookrix veröffentlich worden, was mir den Verdacht aufgedrängt hat, dass sich hier eine schreibende Person ein Einkommen erhofft hat, was es dann aber auf Dauer eben nicht gegeben hat und somit wieder im „normalen“ Leben wirkt und arbeitet.
Von der Fantasie her, liegt hier sicherlich eine alte Legende zugrunde, die ich aber nicht kenne. Dementsprechend haben mich die Story um die Welt der Raben einfach nur angenervt, da ich sie schlicht und ergreifend nicht verstanden habe.
Leider hatte ich beim Lesen absolut kein Kopfkino, war so fast überhaupt nicht abgeholt und fand, dass die interessanten Storys einfach nur offen im Raum stehen gelassen worden. Da gibt es schon noch einige offene Fragen, die ich gern geklärt hätte. – aber, es ist eben nicht mehr möglich.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Die Story konnte mich leider nicht wirklich fesseln und ich habe alles gelesen, um es eben gelesen zu haben. Die Legende, auf der diese Story vielleicht aufgebaut ist, ist mir unbekannt, was mich wieder von dem Buch ein ganzes Stück abkommen lässt. – Fast schon schade um die Zeit, die ich hier aufgewendet habe.

Meine Woche 15. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Über die Tatsache, dass ich die ganze Zeit für andere die Vorarbeit machen musste und die dann auch noch genölt haben, dass die Teile für die nicht gereicht haben… – Ich sollte mich damit abfinden, dass ich in einer absoluten Arschlochschicht gelandet bin. Denn eintauschen würde ich die Kollegen auch nicht mehr wollen.

Gefreut:
Dass ich in der kommenden Woche, also ab heute Abend, in der Firma und in der Schicht bleiben kann. Ich fange dann heute Abend mit der Nachtschicht an.

Gedacht:
Ich habe bestimmt etwas gedacht, ich weiß es nur nicht mehr.

Gefragt:
Was ist denn jetzt mit ner neuen Heizung. Der Mann will das doch nicht wirklich erst im November machen, wenn es arschkalt ist. Lass das Ding dann nicht richtig funktionieren …

Genervt:
Von meiner Frau Mutter, die musste sich wieder überall reinhängen, wie ein Tauchsieder.

Gefühlt:
Nicht gut, nicht schlecht, einfach nur normal.

positiv:
Wenigstens mit einer meiner Cousinen ist noch eine Kommunikation, ja ein freundschaftliches Verhältnis, möglich.

negativ:
Einer aus unserer Runde ist diese Woche gegangen. (Fazit)

Gelitten:
Am Sonnabend, also gestern, an einem wirklich seltsamen Unwohlsein. – Aber ich hatte lediglich zu wenig getrunken. Das lies sich dann recht gut beheben.

Genossen:
Ein Eis, zwei Eis, drei Eis *lach

Gewesen:
auf Arbeit, einkaufen und zu Hause

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
eine Trauerkarte

Gefunden:
eine Trauerkarte

Gelacht:
ja sicher: Eine Kollegin meinte, sie wäre am Freitag Mittagskind. Weil Freitag ab eins, macht jeder seins. – Ich darauf nur, ab früh um zehn kanns auch schon gehn. (Wir haben aus voller Kehle mal herzlich gelacht.)

Geweint/Getrauert:
Um meinen Cousin, der für mich ziemlich überraschend, am Mittwoch das zeitliche gesegnet hat. (Fazit)

Gewundert:
Huch, schon wieder Nachtschicht – oh toll

Gegessen:
Ich hab mal wieder Reste aus dem Kühlschrank überbacken. Und die Pizza vom ortsansässigen Italiener war auch nicht schlecht.

Genascht:
Gefriergetrocknete Obstmischung

Getrunken:
viel Eistee, ein wenig Radler

Gegoogelt:
Nach dem Namen einer Schauspielerin (Anna Loos)

Gesehen:
Gestern Abend „Hellen Dorn“, und ansonsten wieder mal ganz gut Buchstaben in den Büchern *lach

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
ne Rezi … is nich viel, weiß ich

Getan:
gearbeitet, gelesen, die Sonne genossen soweit es ging

Gelesen:
„Das Kain-Komplott“ von Nick Thacker

Gekauft:
Lebensmittel

Gelernt:
Wie man eine Bannlinie um ein gemietetes Grundstück im Second Life zieht, um unerwünschte Besucher fern zu halten.

Geschenkt (bekommen):
Ein kleines Osterküken – das habe ich aber gleich mal geköpft

Geschlafen:
jep, sicher. Mal mehr, mal weniger gut.

Geträumt:
Da war was, ich konnte es mir aber nicht merken.

Geplant:
Eine Woche 3. Schicht mit all ihren Annehmlichkeiten genießen.

Fazit

Es kam wie aus dem Nichts. Mein Bruder machte ich mauf einen sehr seltsamen Statuspost aufmerksam gemacht. Ein Cousin trauerte da ums einen großen Bruder. – Ich wusste, dass mein Lieblingscousin gegen den Krebs kämpfte und die Sache wohl ziemlich prekär war. Dass es aber so schlimm gewesen sein soll, war mir nicht bewusst. Er und seine Frau hatten sich halt auch schon seit längerem ziemlich zurückgezogen, sodass der Kontakt da ziemlich abgebrochen war.
Lange Rede, kurzer Sinn, der Cousin, der gerade mal acht Wochen älter war als ich, hat dann am Mittwoch die Reise in den Himmel angetreten. Muss plötzlich gekommen sein und schnell gegangen sein. – Den Schock hat es allerdings nicht wirklich gemildert.
Meine Hoffnung ist jetzt, dass man aml noch erfährt, wann die Trauerfeier ist. Dass ich ihm da wenigstens noch gescheit tschüss sagen kann. – Und ja, meine Frau Mutter hängt sich wieder rein wie ein Tauchsieder und will da unbedingt mitkommen. Mich nervt es ja ein wenig, aber was will man machen, wenn sich ein Sturschädel etwas in den Kopf setzt.

Saturday Sentence – „Die Schattenmatrix“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Bestsellerautorin Marion Zimmer Bradley („Die Nebel von Avalon“) hat mit dem opulenten Darkover-Zyklus eine einzigartige Romanreihe geschaffen: Die fesselnde Geschichte einer geheimnisvollen fremden Welt und ihrer Bewohner ist Kult! Marguerida Alton gehört zu den faszinierendsten Frauengestalten, die Marion Zimmer Bradley je geschaffen hat. In diesem großen Roman muss sie sich gegen die Ränkespiele der herrschenden Familien Darkovers durchsetzen – und sie muss lernen, mit der Macht der geheimnisvollen Schattenmatrix umzugehen, die in ihre Hand eingebettet ist… Marguerida hat auf Darkover ihre wahre Heimat und die große Liebe gefunden. Doch sie darf ihren Geliebten Mikhail Hastur nicht heiraten. Während sie sich zur Ausbildung in den Turm von Arilinn begibt, muß Mikhail eine schwierige politische Mission übernehmen. Doch seine Aufgabe, unter den Söhnen des Hauses Elhalyn einen geeigneten Herrscher zu finden, gerät zum Fiasko. Der abgelegene Herrensitz ist verwahrlost, seine Bewohner stehen im Bann einer rätselhaften Frau. Auch Mikhail kann sich der Beeinflussung nicht entziehen. Zudem kehrt Margueridas Erzfeindin Ashara erneut zurück, um Verderben zu bringen. Nur mit Hilfe eines Verstorbenen und einer Zeitreise sind die Geliebten in der Lage, die Gefahr abzuwenden. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Du wirst dir noch den Tod holen!

Marion Zimmer Bradley- „Die Schattenmatrix“ (Darkover-Zyklus 18); ISBN: 3-426-62148-7

3. Und wie ist es bisher?
Das letzte Buch dieser Reihe und ich lese es wirklich sehr aufmerksam. Fast so, als würde ich von den wirklich vielen vielen Charakteren Abschied nehmen wollen,
Diese Welt ist eine wirklich gelungene Mischung aus SkyFi und so einer Art Mittelalter. Darin eingebettet eine ganze Menge Namen, Geschehnisse und Familienbande, die wirklich jenseits von Gut und Böse sind.

Ich les dann mal weiter. Vielleicht schaff ich es ja morgen noch …