Geärgert:
Ach wo, is wie es ist.
Gefreut:
Dass zumindest eines der beiden Gespräche die Woche geklappt hat.
Gedacht:
Oweia, in der Firma sind ja nur noch Polen.
Gefragt:
Und wie verständige ich mich bitte mit einem fremdsprachigen Vorgesetzten?
Genervt:
Hab ich nicht zugelassen.
Gefühlt:
neutral
positiv:
Ich habe die Woche geschafft.
negativ:
Es sollte eben nicht weitergehen.
Gelitten:
Meinem linken Handgelenk war das Metall wohl zu schwer. (AUA!)
Genossen:
Den Feierabend jeden Tag. – So ruhig, so bierig. *lach
Gewesen:
auf Arbeit und zu Vorstellungsgesprächen
Getroffen:
Alte bekannte Nasen aus 2025 🙂
Gesucht:
Nach einer zündendenden Idee für einen evtl. Youtubekanal.
Gefunden:
Eine Idee, die ich gern mal ausprobieren würde und so ein paar Ideen für Kurzgeschichten oder ähnliches.
Gelacht:
Über den Staplerfahrer in der Firma. Der hat sich für sein Fahrzeug aber immer wieder was Neues einfallen lassen.
Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht.
Gewundert:
Ich wundere mich nicht mehr. Ich nehme es, wie es ist. Kann es eh nicht ändern.
Gegessen:
Gestern lecker Bratkartoffeln mit Tomatensalat und heute eine selbst gebaute Lasagne.
Genascht:
Nussecken – so lecker
Getrunken:
Bierchen, Wasser, Tee
Gegoogelt:
Nac Fahrstrecken, damit ich nen Einsatz ablehnen kann.
Gesehen:
Eine Folge von „In aller Freundschaft, die jungen Ärzte“, eine Folge „Ghosts“ und eine Folge „Wednesday“
Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis, nur Rezis
Getan:
gearbeitet, geschlafen, gelesen, geplant (wenn auch nur im Kopf)
Gelesen:
ausgelesen: „Sturm“ von Uwe Laub und begonnen „Schneewittchens Geister“ von Hanna-Linn Hava
Gekauft:
Bücher, natürlich wieder viel zu viele
Gelernt:
Wie ich eine überdimensionierte Schweißzelle für Autoteile bediene und sie dabei ganz lasse.
Geschenkt (bekommen):
nö, nix
Geschlafen:
mal mehr, mal weniger gut
Geträumt:
stellenweise ziemlich abstruses Zeug
Geplant:
irgendwie nix – bin erstmal ohne Einsatz zu Hause. Muss sehen, was kommt.
Fazit
Es ist Sonntag, nach dem Mittag, wir haben gerade nett gespeißt, hatten heute Morgen ein großartiges Sonntagsfrühstück , waren kurz Hundegassi und nun versuche ich mal, die Woche noch einmal zu überdenken. – Was soll ich sagen, es war durchwachsen.
Highlights waren ja, wenn man mal so genau hinschaut, die beiden Vorstellungen, die ich in dieser Woche hatte. Am Dienstag sollte ich zu einem Sehtest kommen, für eine Firma, die so Bedienelemente, sprich Schalter und Schalterleisten, für Autos herstellt. – Der Job wäre nicht schlecht gewesen. Ich hätte da Filien auf bestimmte Fehlerbilder kontrolliert, die mir am Ende nicht mal neu waren, da ich bei meinem Einsatz in der Qualitätsbude auch schon Folien dieser Art kontrolliert hatte. Knackpunkt war hier allerdings, dass die ein viertes Team aufbauen wollten, um eben in vier Schichten arbeiten zu können. Und dann auch noch dieses abstruse System von zwei Frühschichten, zwei Spätschichten, zwei Nachtschichten, zwei Freischichten. – Die Woche hätte sich so kontinuierlich immer irgendwie nen Tag weiter geschoben, frei Wochenende hätte es nicht mehr gegeben und am Ende wird der Körper und Biotrythmus so versaut, dass man am Ende keine Ahnung mehr hat, ob man Männlein oder Weiblein ist. – Ich habe das mal kategorisch abgelehnt.
Die zweite Vorstellung am Donnerstag hat mich in eine Firma geführt, die so Karten herstellt. Stellenwesie mit und stellenweise ohne RFID-Chips. Das werden am Ende so Mitgliedskarten, Bankkarten, Skipässe und sowas. – Die suchen einen Leiharbeiter, der erst einmal so etwas wie ein Springer macht, um die Firma an sich und die ganzen Arbeitsgänge mal kennenzulernen und ab Februar wohl eine Kollegin ersetzen soll, die in Rente geht. Ich mache dort zunächst zwei Schichten, was ich nicht so toll finde, aber der sagte was von, nur noch bis Januar. Dann geht es wohl nur in die Frühschicht. Eine Schicht 8 Stunden, macht 40 Wochenstunden und mir erst einmal jede Menge Überstunden einbringt. – Hat durchaus seine positiven Seiten. – Ich kann dort am 1. Oktober anfangen, was mich erst einmal etwas zuversichtlich stimmt, da ich hoffe, die Arbeitsgänge ordentlich erklärt zu bekommen.
Den eigentlichen Einsatz in der Metallverarbeitung habe ich ganz gut gemeistert. – Ich denke mal, dass ich mich gar nicht so schlecht geschlagen habe. Ich habe da Mutter auf kleine Metallteile geschweißt, was erst einmal kompliziert klingt, am Ende aber nichts weiter ist, als Teile einlegen, Knöpfchen drücken, nächstes Teil.
Am Donnerstag musst ich dann mal an so eine große Schweißzelle, was mir schon einen ganz schönen Respekt eingeflößt hat. Aber auch die Handgriffe hatte ich nach ner halben Stunde raus, und dann lief auch das wie am Schnürchen. – Nachteil nur hier, dass mir mein linkes Handgelenk nun schmerzt. Ich nehme mal an, dass die Teile eben ungewohnt schwer waren und mein Handgelenk jetzt quasi wie überlastet ist, oder so. – Es lässt sich aushalten und geht hoffentlich zeitnah auch wieder weg.
Ansonsten habe ich ein paar Eingebungen gehabt,über was ich gern mal wieder einen Text schreiben möchte und somit rückt auch der zweite Blog wieder in den Focus, den ich dann aber hier in der Seitenleiste verlinken möchte, damit der interessierte Leser das nicht verpasst.
Ich würde da gern Kurzgeschichten, Texte und Fotos veröffentlichen, die ich mal selber gemacht und geschriebne habe und irgendwie gut finde. – Man wird sehen, ob ich da einen Anfang finde und dann auch wirklich loslege.
Parallel dazu spukt mir ja schon lang die fixe Idee von einem faceless Youtubekanal im Kopf rum. – Es sieht ganz danach aus, ob auch das so langsam anläuft, da ich nun Themen und Ideen gefunden habe, wo ich denke, dass ich damit auch Aufrufe generieren kann. – Ich könnte die Videos dann ja auch im zweiten Blog einbetten, um so schon einmal ein bisschen Neugier zu wecken.
Naja, Grundideen, Wünsche und Hoffnungen sind in jedem Fall vorhanden. Ich denke mir sogar, dass ich dann vielleicht irgendwann mal sagen kann, leckt mich doch die Wirtschaft am Arsch, ich bin jetzt Youtuber oder so. *lach – Man weiß ja nicht, wie lang dieser Einsatz in der Firma dann wirklich geht und ob die mich dann nicht vielleicht sogar einstellen wollen würden. – Muss man alles erst sehen, was die Zeit bringt.
Ab morgen bin ich dann erst einmal ohne Einsatz zu Hause, was mich aber gerade so gar nicht juckt. Meine Überstunden reichen, um die Zeit bis zum 1. Oktober zu überbrücken, also ist es mir egal, ob die dann jetzt noch was für mich haben, oder eben nicht.