[EBook] Julie Kagawa – „Das Geheimnis von Nimmernie“

Julie Kagawa
“Das Geheimnis von Nimmernie”
Reihe: Plötzlich Fee Band 5
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-641-09849-0
Länge: 265 Seiten

– gelesen im August 2020 –

Nun wollte ich auch endlich wissen, wie das Ganze denn nun ausgehen sollte….

Klappentext: Eine gefährliche Reise, eine alte Feindschaft und eine große Liebe, die alle Gefahren überwindet

Meghan Chase, die unerschrockene Feenprinzessin, und Ash, ihr geliebter Winterprinz, dachten eigentlich, dass sie als erprobte Grenzgänger zwischen Nimmernie und der Menschenwelt nichts mehr aus der Fassung bringen könnte. Doch dann muss Meghan schmerzvoll erfahren, dass es nie ratsam ist, einer Fee ein Versprechen zu geben – denn sie wird es nicht vergessen und unter den unmöglichsten Umständen auf seiner Einhaltung beharren. Aber auch auf den stolzen Ash wartet erneut eine Prüfung, die ihm alles abverlangt: In der Stunde der höchsten Not muss er über seinen Schatten springen und sich mit seinem Rivalen Puck verbünden. Wird es Meghan und Ash am Ende gelingen, einer Herausforderung zu trotzen, die alles infrage stellt, was ihnen jemals etwas bedeutete? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Meghan hat sich als Königin in ihrem Eisernen Reich etabliert und regiert es gut und nach bestem Wissen und Gewissen. Nur die Gesundheit macht ihr ein wenig zu schaffen. Immer wieder machen ihr Kreislaufproblem zu schaffen.
Auf dem Elysium, welches einmal im Jahr von allen Feenreichen abehalten wird sind Meghan und ihr Mann Ash geladen. Sie tauchen dort auch auf, aber ein unvorhergesehener Zwischenfall mit einem Orakel macht Megan nicht gerade beliebter.
Meghan erfährt von ihrer Schwangerschaft, aber auch davon, dass sie nun eine Entscheidung fällen muss. Ihr Kind wird eine Macht erhalten, wie sie noch keine Fee zuvor hatte.

Fazit: Was für ein Reinfall. Ich dachte doch echt, dass die beiden Protagonisten nun endlich glücklich und zufrieden leben können. Statt dessen wache ich in einer Geschichte auf, die mit dem vierten Band mal so gar nichts zu tun hat. Vollkommen aus der Luft gegriffen landet der Leser wieder irgendwo zwischen dem ersten und dem zweiten Band. Alles zurück auf Null. Alles zurück auf Feindschaft und Unsicherheit und zurück zu Mord und Totschlag im Feenreich. – Auf diese Weise habe ich die ersten Enttäuschung schon auf den ersten Seiten erlebt.
Aufgrund der Tatsache, dass ich hier etwas ganz anderes bekommen habe, als ich es erwartet habe, war ich anfänglich ziemlich verwirrt und hatte es mächtig schwer, in die Handlung überhaupt rein zu kommen. Als ich dann aber begriffen hatte, an welcher Stelle ich im Buch dann einmal mehr angekommen war, war ich mächtig enttäuscht. Ich habe nur noch gelesen um es gelesen zu haben und konnte absolut keinen Spaß mehr an dem Buch finden.
So richtig sinnvoll wurde die Geschichte erst ab dem dritten Teil. Also der Teil, wo es endlich um Megan und Ash und ihr Leben im eisernen Reich geht. Was das davor sollte, entging mir auch hier noch komplett. – In jedem Fall bin ich erst ab da in die Gesichte abgetaucht und habe an den wenigen Seiten Spaß am Lesen gehabt.
Kopfkino gab es im gesamten Buch nicht. Teilweise habe ich die Zeilen auch einfach nur überlesen, um es eben irgendwie hinter mir zu haben. Aber am Ende war ich dann auch wieder unzufrieden. Das war kein Ende, das war wieder nur eine Art Überleitung zu einem nächsten Band. So wirklich Fragen beantwortet, hat die Autorin hier nicht.

Alles in Allem wirkt dieser fünfte Band wie einfach mal schnell noch irgendwie hin gekliert, um noch ein paar Dollars zu verdienen. Die ersten vier Wagons des Zuges liefen wohl ganz gut, dass sich Frau Kagawa dachte, sie hängt noch einen Wagon dran. – Aber wenn man mal ehrlich mit sich selber ist, dann hat sie sich damit absolut keinen Gefallen getan. Ich glaube jedenfalls nichts, dass ich mir einen nächsten Band wirklich noch antun werde. Da kann nichts mehr passieren. die Fantasie der Autorin scheint aufgebraucht. Dieser fünfte Band konnte mich null fesseln.
Sie hat die einzelnen Teile aus Sicht unterschiedlicher Protagonisten geschrieben. Das sollte wohl diesen ausgekauten Kaugummi noch etwas interessanter gestalten. – Bei mir hat es jedenfalls für die totale Verwirrung und die anfängliche Komplettenttäuschung gesorgt.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen. – Eigentlich eine recht vernichtende Sache, aber ich bin fast gar nicht gefesselt worden. Der Drops ist einfach gelutscht und alles was nach dem vierten Band kommt, kann einfach nur schlecht sein. 
Den fünften Band hätte sie sich in jedem Fall sparen können.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 16 – „Das Schulfest“

Autor: Elfie Donnelly
Regie: Ulli Herzog
Musik: Wolfgang W. Loos, Heiko Rüsse
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1983
Dauer: 33 Minuten 47 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Barbara Blocksberg – Hallgard Bruckhaus
Bernhard Blocksberg – Guido Weber
Moni – Natascha Rybakowski
Lehrerin – Eva-Maria Werth
Schuldirektor – Manfred Schuster
Claudia – Jessica Boer
Eisverkäufer – Ulli Herzog
Joscha – Carsten Zachariae

Die Folge direkt auf Spotify anhören
HIER

Inhalt:
Bibi und ihre Klassenkameraden haben es wirklich nicht leicht mit ihrer Englischlehrerin. Das herrscht ein gegenseitiges Unverständnis, was seinesgleichen sucht.
Am Schulfest führen Bibi und ihre Freunde ein Theaterstück auf, in dem der Unterricht mit dieser Lehrerin mal so dargestellt wird, wie er eben ist. Ungerecht und laut. Niemand lernt etwas dabei.
Das löst bei den Eltern und dem Lehrerkollegium große Bestürzung aus. Ein zeitgemäßer Unterricht ist das nicht.
Die Lehrerin gibt klein bei. Sie entschuldigt sich und offenbart, was sie so kratzbürstig sein lässt. Es kommen Sachen ans Licht, die die Schüler nicht wussten, was sie aber auch nicht auszubaden hatten. – Das Schulfest ist beendet. Aber der Lehrerin kann man doch noch einen schönen Tag machen…

Meine Meinung:
Wow, die Lehrerin ist ja mal mehr als unmöglich. – Mir ist klar, dass die das hier schon irgendwie überspitzt dargestellt haben, aber alles in allem hat das mehr von der Wahrheit, als man sich mitunter träumen lässt. Na, und die Schüler reagieren am Ende auch nur wie hilflose Opfer, die sich nicht anders zu helfen wissen. – Was das allerdings den Kinder sagt, die diese Serie hören und ein ähnliches Problem haben…. ich mag mir garnicht ausmalen, was da wieder passieren könnte, wenn die nur eine Tonaufname vom Unterricht machen…

Vom Einfall her, was die Story angeht, fand ich es in jedem Fall nicht schlecht. Auch umgesetzt war es super. Sämtliche Sprecher haben einen super Job abgeliefert. Besonders Bibi. Die hat das alles so gesprochen, als würde sie das gerade wirklich genau so durchleben. Echt klasse.

Doch, ich habe jetzt so richtig Bock auf die nächste Folge. Los, her damit!

Mary Janice Davidson – „Süss wie Blut und teuflisch gut“

Mary Janice Davidson
„Süss wie Blut und teuflisch gut“
Reihe: Betsy Taylor 2
Verlag: LYX
ISBN: 9-783-802-58124-3
Seiten: 256

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Teil 2…

Klappentext: Betsy findet ihr neues Dasein als frisch gekrönte Königin der Vampire zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Um weiterhin ihrer Leidenschaft für teure Designerschuhe frönen zu können, braucht sie außerdem einen Job. Doch wer stellt schon eine Untote ein? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Betsy Taylor ist zwar jetzt eine Vampirin, hat jedoch trotz allem eine Menge Probleme zu lösen.
Da ist Zum Beispiel ihr Prinzgemahl, den sie aber eigentlich gar nicht leiden kann.
Gegen ihren Geldmangel hat sie Sich einen Traumjob in einem Schuhladen gesucht. -Ihr Prinzgemahl hat aber etwas dagegen, Seiner Meinung nach entspricht diese Arbeit aber nicht dem Stand einer Vampirkönigin.
Betsy ihr Haus wird langsam aber sicher von Termiten zerlegt und sie brauchen ein Neues. – In dem Haus allerdings wohnt ein Geistermädchen das Betsy regelmäßig in ihrem Schlafzimmer besucht.
Und dann sind da noch die gepfählten Vampire. Irgendjemand jagt sie.

Fazit: Betsy Taylor ist jetzt Vampirkönigin. Trotz allem hat sie in ihrem Haus ein Termitenproblem und dazu noch eine chronische Ebbe im Geldbeutel.
Den Geldmangel kann sie durch einen Job etwas aufbessern doch das passt dem König aber nicht. Seiner Meinung nach ist der Job absolut unter ihrer Würde. Sie soll sich seiner Meinung nach lieber mit dem Problem der vermehrt gepfählten Vampire beschäftigen.
Wenn Betsy ihre Freunde nicht hätte, wäre sie wohl hoffnungslos überfordert.
Ihre reiche Freundin kümmert sich um das Problem mit dem Haus. So landet Betsy in einer riesigen Villa , in der es sogar einen Geist gibt. Doch dieses Problem tut sich ihr erst später auf. Zunächst einmal muss sie den Lockvogel spielen, um heraus zu finden , wer die Vampire pfählt und aus welchem Grund.
Betsy schlägt sich recht tapfer und lernt auch einiges dazu.
Durch ihre Funktion als Königin der Vampire verliert sie ihren Job wieder kann sich aber in der, Vampirwelt etwas mehr Respekt erkämpfen, indem sie allen Gesetzen zum Trotz eine Pfählung überlebt.

In diesem Buch war mal wieder alles vorhanden, was ein gute Buch ausmacht. In einem Moment habe ich mich noch gekringelt vor Lachen und im nächsten war ich so geschockt, dass ich nicht glauben konnte, was ich da gerade gelesen hatte. Auf diese Weise war hier jede Menge Abwechslung im Spiel und das ganze Buch war zu keinen Zeitpunkt langweilig.
Handlungen und Personen waren so gut beschrieben, dass ich mir vorstellen konnte was die Autorin meinte aber, immer noch genug kaum für meine eigene Phantasie hatte. – Die Autorin hat den Bogen schlicht und ergreifend raus.

Jawohl, ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus. Der Stoff ist richtig gut. Such wenn man kein eingefleischter Vampirfan ist!

[Hörbuch] Arno Strobel – „Das Wesen“

Arno Strobel
“Das Wesen”
Verlag: Argon
ISBN: 9-783-839-81085-9
Länge: 6 Stunden 53 Minuten
Sprecher: Sascha Rotermund

– gehört im Juli 2020 –

Von Arno Strobel habe ich bisher nur Gutes gehört. Genau aus diesem Grund wollte ich dann auch mal etwas von ihm ausprobieren. Mehr als bequem, dass die Bücher von ihm auch auf Spotify als Hörbuch zu haben sind. Also habe ich es ausprobiert.

Klappentext: Erkenne das Wesen – und du erkennst die Abgründe … Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast – unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn – für die Ermittler und den Täter von damals. Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommissar – ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache. Sascha Rotermunds Interpretation der Figuren, seine mitreißenden Dialoge und seine warme, dennoch spannungsgeladene Stimme überzeugen bis zum überraschenden Ende. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die kleine Juliane stirbt und die Polizei kann einen Psychiater verhaften, der als tatverdächtig erscheint. Allerdings behauptet der, dass er unschuldig ist. Er redet sogar dem jungen Kriminalbeamten noch ein, dass er einen großen Fehler macht und Korruption unterstützt.
Lichner wird aus dem Knast entlassen und lässt sich scheinbar nichts mehr zuschulden kommen. So lang, bis die Kriminalbeamten scheinbar zufällig wieder vor seiner Tür stehen. Die Überraschung, so scheint es, ist auf beiden Seiten groß. Angeblich wird aus der Wohnung eine Tochter vermisst. Aber Lichner streitet ab, eine Tochter zu haben.
Die Ermittlungen kommen in Gang und alles wird immer verworrener. Die Ermittlung von vor 16 Jahren tauchen wieder auf und auch die damalige Lebensgefährtin von Dr. Lichner kommt wieder ins Spiel.
Am Ende kann alles nur durch einen gemeinen Trick aufgeklärt und ins Lot gebracht werden.

Fazit: Ich muss mal sagen, dass es Arno Strobel echt drauf hat. Die Geschichte hatte von Anfang an so einen unterschwelligen Ton an sich, der mich gleich bei der Stange gehalten hat. Der Dr. Lichner war mir von Anfang an ein ziemlich suspekter Vogel. Als Exknacki so arrogant zu einem Polizisten zu sein…
Im Laufe der Handlung wurde ich immer verwirrter. Ständig war ich hin und her gerissen und konnte mir absolut nicht darauf einig werden, ob der Vogel nun der Täter war,oder ob es doch die Nicole war. Zeitweise war die für mich einfach nur ein psychisch kranker Mensch und dann kamen aber die seltsamen Verdachtsmomente.
Auf jeden Fall war das Ende grandios. Auch hier habe ich geschwankt zwischen dem Wahnsinn des Polizisten und der Schuld der Frau. – Was dann aber am Ende als Lösung raus gekommen ist, hat mich komplett verblüfft.
Gefühlsmäßig hatte ich dann jedenfalls keine Ahnung mehr, ob ich jetzt froh sein soll, dass es so war wie es war oder ob ich ein langes HÄÄÄÄÄÄHHHH in den Raum rufen soll.

Ich bewerte das Buch auf jeden Fall mit 5 von 5 möglichen Sternen. Arno Strobel hat mich von sich und seinen Werken überzeugt. Ich war gefesselt, es war spannend und die Handlung hatte ein paar sehr interessante Winkelzüge. – Auf so etwas muss man auch erstmal kommen. Und der Täter…. ja, der der war ja mal mehr als krank. Man könnte sagen, dass ich nun auch glaube, dass auch ohne Spladder durchaus etwas richtig gut sein kann.

Foto der Woche #5

nomm nomm nomm

In dieser Woche gibt es mal kein Hundebild, sondern das Essen vom vergangenen Sonntag. – Es handelt sich um Rinderbäckchen mit Wedges und Salat.

Wie es zu diesem Essen kam: Wir waren mal mit einem befreundeten Pärchen essen. In einem Restaurant, wo wir so wohl nicht rein gegangen wären. Auf jeden Fall hat mein Freund dann dort Ochsenbäckchen bestellt und sie für mega gut befunden.
Wie es der Zufall so wollte, hat er die dann im rohen Zustand bei unserem Fleischer bekommen und mal eben so mit gebracht. Ich würde das schon machen.

Nur gut, dass es Chefkoch gibt und ich mir da Rat holen konnte. So einen edlen Mampf habe ich mein Lebtag noch nicht gekocht.
Am Ende hat es aber richtig gut geschmeckt und ich bin ein kleines Bisschen stolz auf mich.
Ich bin stolz auf mich, weil ich kochen gelernt habe, ohne meine Mutter. Ich bin stolz auf mich, weil ich anders koche als meine Mutter und ich bin stolz auf mich, dass es bei uns auch nicht schlimm ist, wenn der Herd mal kalt bleibt. – Irgendwie führe ich ein komplett anderen Alltag als meine Frau Mutter und bin wesentlich ausgeglichener und habe mich eben nicht von meinem Haushalt versklaven lassen…. – Oweia…. von einem Essen zu Philosophie… das schaff wohl auch nur ich. *lach

Worum geht es bei der Aktion?
Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – warum es gefällt oder auch nicht gefällt, welche Emotionen es weckt, warum man dafür dankbar oder darüber sauer ist … Was auch immer man dazu schreiben möchte. Ein Aufsatz oder eine tiefenpsychologische Abhandlung muss es natürlich nicht werden. (Quelle: Aequitas et Veritas)

Saturday Sentence – „Knochen lügen nie“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die Geschichte vom Hund Arthur und Mikael Lindnord hat Menschen auf der ganzen Welt begeistert und bewegt. Bei einer Extremsport-Weltmeisterschaft in Ecuador begegneten sich der Straßenhund und der Sportler im Dschungel. Fortan wich Arthur Mikael nicht mehr von der Seite. Inzwischen ist er das fünfte
Mitglied der Familie Lindnord und fühlt sich in Schweden pudelwohl. Jetzt erzählt Mikael, wie es Arthur in seiner Familie geht und was sie gemeinsam inzwischen erlebt haben – Reisen, Sport, aber auch dramatische Episoden wie eine schwere Krankheit.
Zahlreiche Fans aus der ganzen Welt schickten Mikael bewegende Geschichten über gerettete Hunde und wie sie das Leben ihrer Menschen bereichern. Die besten dieser Geschichten von Arthurs »Freunden« finden sich in diesem Buch. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Für alle, die ihr Buch von uns signiert haben wollten, gab es sogar einen Stempel mit Pfotenabdruck.

Mikael Lindnord – „Arthur und seine Freunde“, ISBN: 9-783-841-90626-7

3. Und wie ist es bisher?

Ich habe gestern erst angefangen und kann den Autor schon jetzt nicht verstehen, wie man sich mit einem Sport so mit Absicht in solche Gefahren begeben kann und sich und seinen Körper solchen Qualen aussetzen kann. Das ist doch das reinste Sadomaso, was der da macht. *kopfschüttel

Ansonsten ist die Story an sich ziemlich niedlich. Arthur ist der Hund, den er auf einer Dschungeltour quasie gefunden, gerettet und dann mit nach Schweden genommen hat, wo der Hund dann vom Streuner zum Familienhund geworden ist. – Bei diesem Buch scheint es sich schon um eine Art Fortsetzung zu handeln. Da muss es noch eines geben, wo er davon berichtet, wie er überhaupt zu dem Hund gekommen ist. – Gefunden habe ich die Story um Arthur in jedem Fall auf einer Reise. Im Flughafenbuchshop, wo ich das Buch dann aber nicht kaufen wollte, weil meine Tasche so picke packe voll war. Und nun habe ich es als Ebook wieder gefunden und natürlich gleich geladen. Wie sich das eben gehört. *grins

Ich bin jetzt mal jedenfalls gespannt, wie es Arthur und seinem Herrchen hier so ergeht. Die Rezension wird es dann alles offenbaren.

Fusselfreitag #28

Haha, was für ein Mob. Da hatte er noch richtig viele Haare auf dem Körper. – Im Moment hat er ja noch mächtig viele Lücken im Fell. Die haben ihm eine ganz schöne Designerfrisur verpasst, für die OP. – Man stelle sich vor: Der komplette Bauch ist nackelig und bei den Vorderläufen wie so ein Gang bis zu den Schultern hoch. In den beiden Vorderbeinen klafft jeweils eine Lücke im Fell, wo sie die venösen Zugänge gelegt hatten.
Es sieht einfach nur zum Schießen aus. – Beim Gassi ziehen wir zur Zeit auf jeden Fall sein Mäntelchen an. Ich stelle es mir nicht besonders angenehm vor, wenn ich im T-Shirt draußen rum rennen müsste. Ich glaube, so würde sich das für Fusselchen anfühlen.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 15 – „Die schwarzen vier“

Autor: Elfie Donnelly
Regie: Ulli Herzog
Musik: Wolfgang W. Loos, Heiko Rüsse
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1983
Dauer: 40 Minuten 51 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Barbara Blocksberg – Hallgard Bruckhaus
Moni – Natascha Rybakowski
Joscha – Carsten Zachariae
Lehrer – Erwin Schastock
Direktor – Manfred Schuster
Kalle – Stefanie Schastock
Ute – Jessica Boer
Cornelia – Tatjana Buschenhagen
Theo – Oliver Seligmann

Die Folge direkt auf Spotify anhören
HIER

Inhalt:
Chaos an Bibi ihrer Schule. Es verschwinden Schulhefte, die Tafel ist nicht mehr beschreibbar, Lehrer Schuhman klebt am Stuhl fest, vom Arbeitskittel sind die Ärmel zusammengenäht und vieles mehr. Am Ende fehlen sogar Skelette aus dem Lehrmittelraum und auch in der Umkleide vorm Sportunterricht sämtliche linken Schuhe.
Die große Frechheit ist, dass Lehrer Schuhmann dann bei Bibi vor der Tür steht und sie offen verdächtigt, das alles ausgefressen zu haben. Seiner Meinung nach hat das alles hexische Handschrift.
Bibi kann das nicht auf sich sitzen lassen und stellt Ermittlungen an. – Und sie wird fündig.
Die vier Kinder wollten sich einen Spaß machen und sind mächtig übers Ziel hinaus geschossen.

Meine Meinung:
Diese Kinder… ganz ehrlich, was sich die “schwarzen Vier” hier geleistet haben, hat schon nichts mehr mit Streichen zu tun. Und dass sie am Ende nicht mal eine richtige Strafe bekommen habe, fand ich auch nicht wirklich richtig. Allerdings das Projekt, welches zur Bekämpfung der Langeweile dient, hat wieder etwas Gutes.
Ich fand es gemein, dass ausgerechnet Bibi gleich verdächtigt worden ist. Das ist so das, was ich an dieser Folge als Manko empfunden habe. Nur weil Bibi dieses seltsame Talent hat, ist sie doch nicht gleich alles gewesen, wie man es dann später auch feststellen kann.

Der Direktor der Schule ist ja mal ein wirklich komischer Charakter. Wenn das mein Direx gewesen wäre, hätte er in jedem Fall den einen oder anderen Streich aushalten müssen. Immer diese vorwurfsvolle Stimme immer. Egal in welcher Situation, der Mann klingt immer irgendwie vorwurfsvoll. – Vom Sprecher her auf jeden Fall topp gemacht.

Nun ja, auf jeden Fall jetzt nicht gerade meine Lieblingsfolge der Bibi-Serie. Hat sich alles irgendwie mehr wie ein Lückenfüller oder so etwas angehört. Als wenn die Autorin gezwungen gewesen wäre, sich irgendetwas unter Zeitdruck aus den Fingern zu saugen. Ein wirkliches Abenteuer war das nicht. – Hoffentlich bietet die nächste Folge mehr auf die Ohren.

Daniel Meyer, Lars Amend – „Dieses bescheuerte Herz“

Daniel Meyer, Lars Amend
„Dieses bescheuerte Herz“
Verlag: Fischer
ISBN: 9-783-596-29965-2
Seiten: 284

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Krasses Thema – krasses Buch

Klappentext: Daniel ist erst 15. Er weiß, dass er bald sterben wird –
und er hat noch so viele Wünsche:
Mal ohne Aufpasser zu sein
In einem tollen 5-Sterne-Hotel übernachten und beim Zimmerservice so viel Schnitzel mit Pommes und Cola bestellen, wie man möchte
Ein fremdes Mädchen küssen
Einen Liebesbrief schreiben und abschicken
Mit einem coolen Sportwagen durch die Gegend fahren
Mama endlich wieder von Herzen glücklich sehen
Und über alles ein Buch schreiben.
Dann trifft Daniel auf einen, mit dem er sich seine Herzenswünsche erfüllt, und gemeinsam erleben sie, was wirklich zählt im Leben. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Es ist nicht leicht, wenn man mit 13 Jahren schon den eigenen Tod erwartet. Genau so ergeht es Daniel. Er hat einen Herzfehler der ihn früher, oder später sterben lässt. Trotz allem versucht er Träume und Ziele zu haben. Er geht in eine spezielle Schule und verbringt die Nachmittage in einem Hospiz. – Im Prinzip immer der selbe Trott, der nur ab und zu von Arztbesuchen und Schwächeanfällen unterbrochen wird.
Bis zu dem Tag, an dem Lars in sein leben tritt. Lars ist Schriftsteller und ist nun auch Daniel sein großer Bruder. Gemeinsam erstellen sie eine Liste mit Dingen, die Daniel unbedingt noch erleben will und fangen an, die einzelnen Punkte abzuarbeiten.
Es wird für beide eine spannende, abenteuerliche und lehrreiche Zeit.

Fazit: Daniel, der Junge um den es in diesem Buch geht, meistert sein Leben so gut er eben kann. Und dabei hat er es mit seinem Herzfehler eigentlich gar nicht so einfach. – Er geht auf eine Schule für behinderte Kinder. Wobei auch hinter den Schülern nicht immer eitel Sonnenschein herrscht. Auch hier wird gehänselt, geärgert, gehasst und geliebt.
Eines Tages kommt Lars in sein Leben. Lars ist Autor und wird Daniel sein großer Bruder. – Dabei unterstützt er nicht nur Daniel, sondern auch die Mutter von Daniel. Die beiden lernen von dem jeweils anderen viele Dinge. Und auch ich habe meine Ansicht über mein Leben bei dieser Lektüre noch einmal überdacht.

Das ganze Buch ist aus der Ich – Perspektive geschrieben. So klangen die Gedanken von Daniel viel glaubhafter.
Alles war in einem einfachen Stil geschrieben. Man hätte beim Lesen jetzt nicht unbedingt so viel nachdenken brauchen. Ich sage bewusst „hätte“, denn was man da liest, hat zumindest in meinem Fall, ganz schön einen seelischen Tiefgang ausgelöst.
Daniel schreibt in diesem Buch von mehr als einer Herzattacke. Und immer habe ich seine Ängste auch in mir gespürt.
Ich konnte Daniel seinen Wunsch sehr gut nachempfinden, als er beschloss, dass er nicht noch einmal operiert werden wollte. Der Junge muss sich auch so wie eine Laborratte vorgekommen sein.

Seitenaufteilung und Schriftbild waren sehr augenfreundlich. Und das war auch gut so, denn als ich das Buch begonnen hatte, hab ich dann auch immer eine ganze Weile gelesen. Es waren immer die äußeren Umstände, die mich zu Unterbrechungen gezwungen haben. Ansonsten hätte ich wohl alles in einem Rutsch gelesen.

Ein wirklich krasses Buch! Die Lektüre habe ich keinen Moment bereut. Einzig der Schluss ist eigenartig. Daniel hat seinen Wunsch erfüllt bekommen. Er ist 16 geworden. Aber wie geht es ihm heute? Lebt er noch? wurde er doch noch einmal operiert? – Auf dem Facebook Profil von Lars steht zu Daniel leider nichts!

[Ebook] Ralf Isau – „Der weiße Wanderer“

Ralf Isau
“Der weiße Wanderer”
Reihe: Der Kreis der Dämmerung Teil 3
Verlag: cbj
Seiten: 330

– gelesen im September 2020 –

Nach den ganzen Sachbüchern war mir einmal mehr wieder nach dieser seltsamen aber doch sensationellen Reihe von Ralf Isau. Diese Verbindung von tatsächlicher Menschheitsgeschichte und hinein gewobener Fantasy fasziniert mich irgendwie und ich verschlinge die Zeilen geradezu. – Also dann mal ran an Band 3 dieser vierteiligen Reihe.

Klappentext: Ein Klassiker der fantastischen Literatur
Der Kreis der Dämmerung ist ein Geheimbund, der sich einem teuflischen Plan verschrieben hat: Im Laufe des 20. Jahrhunderts werden seine zwölf Mitglieder alles daran setzen, die Menschheit in den Untergang zu stürzen. Nur der verschworene Zirkel soll überleben und ein neues, reines Menschengeschlecht begründen. David Camden, am 1. Januar 1900 geboren, ist dazu ausersehen, diesen Plan zu vereiteln … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Der zweite Weltkrieg ist vorbei und David muss mit den ganzen Verlusten leben. Nicht nur seine Frau ist auf nimmerwiedersehen verschwunden, sondern auch sein kleiner Zirkel von Kämpfern, die ihm gegen den Kreis der Dämmerung helfen sollten, ist zum großen Teil zerschlagen und ermordet worden.
Doch David gibt nicht auf. Er kratzt seine letzten verbleibenden Geldmittel zusammen und macht sich weiter auf die Jagd durch die halbe Welt. Er gewinnt neue Verbündete hinzu und muss von anderen Abschied nehmen. Doch er kommt seinem Ziel einen gewaltigen Schritt näher. – Der Leser wird einmal mehr mit einem offenen Ende hängen gelassen.

Fazit: Ich war wieder von Anfang an gefesselt und konnte einfach nicht von der Lektür lassen. Immer und immer wieder lässt Herr Isau seinen Protagonisten auf neue Spuren stoßen, die dann in gefährliche Abenteuer münden. Ganz geschickt lässt er seinen Protagonisten Schritt für Schritt voran kommen, zögert aber das unvermeidliche Ende noch ein weiteres Mal hinaus und lässt mich ziemlich gespannt auf das Finale zurück.
Ich hatte beim Lesen keinen Film vor meinem geistigen Auge. Aber für Spannung brauchte es das in diesem Fall nicht. Denn die war auch so gegeben. Einfach aus der Neugier heraus, wie es denn nun zu einem Ende kommen soll. Die Neugier hat mich weiter lesen lassen.

Im Vergleich zu den anderen Bänden ist dieses Buch relativ kurz gehalten, was ich persönlich besser finde. Gerade bei so Fantasygeschichten ist die Gefahr groß, dass sich der Autor in langwierigen  Beschreibungen von Orten und Landschaften komplett vergisst, die Handlung abreißt und der Leser dann schnell gelangweilt ist. Das ist in diesem Fall nicht so. Alles ist so ausführlich wie nötig, aber so knapp wie nötig beschrieben. Und dann kommen ja auch noch die Fähigkeiten des Protagonisten ins Spiel. Die machen das Geschehen immer noch einmal ein ganzes Stück spannender, als es im Normalfall gewesen wäre.

Trotzdem hat sich dieser Band wie ein Füllband lesen lassen. Eine Art Randhandlung, die man genauso gut sicher hätte weglassen können. Irgendwie ist die Handlung nicht wirklich voran gekommen, außer dass eben der eine oder andere Ring den Besitzer gewechselt hat.
Dieses Buch hat bewirkt, dass ich nun umso neugieriger bin, was sich am Ende da noch alles ergibt und wie die ganze Lebensreise ausgeht.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen, weil man diesen Band meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hätte. Das hätte man auch anders lösen können.