[Hörspiel] Geister-Schocker 105 – „Des Teufels Riff“

Autor: Frank Hammerschmidt
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 26. Mai 2023
Länge: 51 Minuten 45 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:

Helmut Gauss
Sascha Rotermund
Manja Doering
Fabian Kluckert
Engelbert von Nordhausen
Lisa May Mitsching
Bert Franzke
Jan Makino
Andrea Aust
Rainer Doering

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Inhalt:

Debrah, frisch aus dem Knast entlassen, nimmt wieder Kontakt zu den Jungs der Rotten Hounds auf. – Was ein gemütlicher Abend mit den Jungs werden soll, endet in einem Saufgelage mit Nick in der Bude eines der Rowdys.
Alles geht so lang gut, bis eine Gitarre ins Spiel kommt. Es soll das Instrument einer verstorbenen Gitarrenlegende gewesen sein und am Ende muss man nur die Seiten mit Blut präparieren, damit genau dieses Können auf den neuen Besitzer des Instruments übergeht. – Nick, der an dem Abend unehrenhaft aus der Band geflogen ist, wittert seine Chance und gemeinsam mit Debrah macht er sich daran, das auszuführen, was für das gewünschte Talent notwendig ist.
Sie schaffen auch die letzte Seite zu präparieren, was mit einem mehr oder weniger unglücklichen Zufall zu tun hat, allerdings ist die Reaktion des Instruments auf die gewünschte Notenfolge eine ganz andere, als die beiden sich das gedacht haben. Sie wecken hier etwas, was sie sich so nicht gedacht haben.

Mein Hörerlebnis:

Ich muss zugeben, dass ich mit dem Titel zunächst absolut nichts anfangen konnte. Ich dachte wirklich, dass es sich hier um ein Felsenriff oder sowas handelt. Das sich das Ganze aber um die Musik dreht, stellt sich aber erst nach dem Geplänkel im Knast heraus.
Die Szene im Knast diente wohl dazu, die Protagonistin einzuführen, denn die Frau war es, die am Ende so ziemlich für alles verantwortlich und überall dabei war. Der ganze Rest ist pure Manipulation gewesen.
Diese Frau ist also aus dem Knast entlassen und nimmt Kontakt zu der von ihr favorisierten Band auf. – Sex, Drugs und Rock`n roll. – Wie klischeehaft will man denn bitte eine kleine Band darstellen, die nichts weiter als den Aufstieg und die große Kohle im Kopf hat.
Der Vorfall mit dem Rausschmiss des Gitarristen war dann auch wieder nur so ein Aufhänger für den Rest der Story. Dass die Frau dann allerdings bei dem Verlierer geblieben ist, war in meinen Augen schon etwas seltsam. Aber was will man machen, es ist wie es ist.
Aus einer Bierlaune heraus entsteht dann das eigentlich gruselige Stück der Story. Die Gitarre taucht auf und die beiden jungen Leute fallen doch wirklich auf den Spruch mit dem Blut und dem Teufelsriff hinein. Die Frau ist es, die dann wirklich damit anfängt, mit ihrem eigenen Blut die erste Seite zu präparieren. – Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie höre ich hier so ein bisschen die böse Eva raus. Die, die die Menschen aus dem Paradies quasi rausgeschmissen hat.
Während das Sammeln des Blutes für die restlichen Seiten dann doch recht unspektakulär abläuft, wird die letzte Seite im Prinzip durch einen dummen Zufall auch beschmiert. Und dann folgt, was folgen muss, der Typ spielt das berüchtigte Riff und ich war enttäuscht, weil es gar nicht so teuflisch klang, wie ich es erwartet hatte.
Die Lösung des Problems war eine andere, als ich dachte. Nicht der Typ wird so etwas wie ein Gitarrenvirtuose. Nein, das wäre viel zu friedlich und einfach gewesen. Das Ding endet so, dass das Mädchen freiwillig zurück in den Knast will. Und wenn ihr mich fragt, hat das schon eine ganze Menge zu heißen.

Fazit:

Sorry Leute, aber das Cover war ja mal mehr wie falsch konzipiert. Die Band wird hier grün dargestellt, dabei sind sie doch gar keine Monster, sondern nichts weiter als ganz normale Menschen. Warum malt man sie und zum Teil auch das Publikum bitte grün an?!
Die Handlung war sehr gut. Ich war gefesselt, bin ab und an mal in die falsche Richtung gerannt und genau deswegen dann so fasziniert von dem, was ich hier gehört habe. Sogar das Ende konnte mich hier wirklich sehr gut catchen, weil ich es mir anders erhofft habe.
Die Geräuschkulisse war hier am Ende gar nicht so wichtig und diese Darstellung der Musik, die zugegebenermaßen nicht mein Genre war, hätte auch nicht sein müssen, aber ansonsten ist hier wirklich alles sehr gut und fast schon bildhaft inszeniert.
Die Schauspieler bringen eine wirklich sehr gute Leistung und schon allein das Buch muss ja irgendwie ein Hammer gewesen sein.

In jedem Fall bin ich sehr gut unterhalten worden und kann gerade diese Folge wirklich nur wärmstens empfehlen. Ihr macht hier absolut nichts falsch.

[Taschenbuch] Wolf Harlander – „Schmelzpunkt“

Wolf Harlander
„SCHMELZPUNKT“
Verlag: Rowohlt
ISBN: 9-783-499-00863-4
Länge: 507 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Ich dachte, ich wühle mal wieder durch meinen Sub. Besonders weit nach unten bin ich in diesem Fall aber nicht gekommen. – Trotzdem ein sehr unterhaltsames Leseabenteuer gefunden.

Klappentext:

Über dem ewigen Eis knallt die Sonne. Es ist heiß. Kantige Gletscher ragen in den blauen Himmel. Immer wieder stürzen gigantische Eisriesen ins Meer und lassen das Land erzittern. Die Arktis schmilzt. Und es geht rasend schnell.
Als der junge Inuk Nanoq Egede zahllose qualvoll verendete Tiere im Eis findet, ist er fassungslos. Die deutschLe Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan bestätigt: Diese Tiere sind nicht auf natürliche Weise gestorben. Nanoqs Volk ist in größter Gefahr. Denn es steht eine Katastrophe bevor, die alles bisher Befürchtete übertrifft.
Auch Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen in die Arktis, die schon lange im Zentrum erbitterter globaler Kämpfe steht. Die Gier nach Profit und Macht ruft gefährliche Gegner auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. Die Spur führt mitten hinein in die geheimen Machenschaften einflussreicher Mächte. Bis das ewige Eis zum Schauplatz eines Kampfes wird, in dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Seltsame Ereignisse brauen sich in den Gewässern um Grönland herum zusammen. Tote Fische in Massen, abgemagerte Eisbären und verendete Robben werden vermehrt gefunden.
Nanoq Egede, zurückgekehrter Inuit, findet das alles nicht normal, will die toten Tiere untersuchen lassen und wendet sich dazu sogar an die Polizei, wo er aber auf Unverständnis stößt. Statt dessen soll er eine weiter Gletschertour machen, bei der ein Tourist unglücklich ums Leben kommt. – Dieser Todesfall soll für ihn noch ein Nachspiel haben.
Die Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan fliegt in die Arktis, um dort Untersuchungen für ein Bergbauunternehmen anzustellen. Sie findet auch, das all die verendeten Tiere nicht eines natürlichen Todes gestorben sind. Ab dann ist sie aber auch verschiedenen nicht einschätzbaren Gefahren ausgesetzt.
Als dann auch noch das Dorf, in dem Nanuq lebt, von einer Flutwelle zerstört wird und zahlreiche Menschen sterben, ist klar, dass hier etwas vorgeht, was nicht gut sein kann.
Die Arktis selber steht schon lang im Fokus verschiedener Geschäftemacher. Und noch attraktiver wird sie, weil der Eispanzer abtaut und zahlreiche Bodenschätze preis gibt.
Zusammen mit zwei Mitarbeitern des BND können Nanuq und Hanna die Ursache für das Tiersterben ausmachen. Den Geschäftemachern ist damit aber noch nicht das Handwerk gelegt.

Fazit:

Ich habe dieses Buch als preisreduziertes Mängelexemplar erworben. Der Autor war mir dem Namen nach bekannt und das Thema mitsamt dem Coverbild haben mich neugierig gemacht. Demzufolge lag das Buch dann auch nicht lang auf meinem SuB, als ich mich zum Lesen entschlossen habe.

Irgendwie war ich von Anfang an gefesselt. Allein die Begegnung der Touris mit dem ausgehungerten Eisbären hätte schlimmer nicht laufen können. Es zeigt aber auch, dass man diese Großstädter absolut nicht allein dort umherlaufen lassen kann. Der folgende Todesfall hat auch das sehr eindrücklich gezeigt und das Gehabe der hinterbliebenen Ehefrau hat der Dreistigkeit dann noch die Krone aufgesetzt. Diese unausstehliche und dekadente Person hätte ich wirklich sowas von mit einer Gegenklage belegt.
Es soll aber nicht um die Touris gehen, sondern um die bedrohte Natur in der Arktis. – Allem voran das gerade vorherrschende Massensterben von Fischen. Dazu die verendeten Robben und niemand scheint sich daran zu stören. Man hat nach wie vor nur den Ruf der Tourismusbranche im Kopf. – Wie widerlich konsumorientiert kann ein Bürgermeister sein …
In jedem Fall wird immer deutlicher, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, als herauskommt, dass die Fische an der Strahlenkrankheit verendet sind. Irgendwo muss also eine massive Strahlenquelle sein. – Die Suche beginnt.
Dr. Hanna Jordan macht einen wirklich guten Job. Sachlich und ruhig versucht sie den Dingen auf den Grund zu gehen, muss sich aber immer wieder aus den verschiedensten Gefahren retten oder eben retten lassen. – Die Frau hat mir fast schon leid getan. Sie macht nur ihren Job und ein Unbekannter will ihr dafür ans Leben.
Dass auch der BND in der Handlung mitspielt war mir zunächst etwas suspekt. Als dann aber mögliche Strahlenquellen konkreter werden, wurde mir klar, warum sie da mitmachen. So ein Strahlenunfall, wie er hier konstruiert wird, hätte wirklich massive Auswirkungen auf die gesamte Menschheit.
Deutlich wird in jedem Fall, dass Geldverdienen und Umweltschutz zwei grundsätzlich verschiedene Paar Schuhe sind. – Und die Chinesen stehen hier mal mehr als schlecht da. Sie wollen eigene Unzulänglichkeiten verdecken und gehen dabei sprichwörtlich über Leichen.
Die Eisschmelze und die hier vorherrschende Naturkatastrophe haben zunächst nichts miteinander zu tun, aber es wird in jedem Fall deutlich, dass das Schwinden des ewigen Eisen positive und negative Seiten hat.

Der Text war eindrücklich und gut lesbar geschrieben. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit ein kaltes und brutales Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich war geschockt, als herauskam, wer hier, was zu verantworten hatte und wie ein einzelner mit seinem Wissen helfen will und er einfach nur ignoriert wird. Zum Wohle des Tourismus versteht sich. – Das Kind muss auch hier erst einmal in den Brunnen fallen, bevor jemand in Aktion tritt.
Das Taschenbuch war qualitativ gut verarbeitet, stabil geklebt und hatte hier wirklich nur die äußerlichen Mängel eines Mängelexemplares. Trotzdem war es mir gut möglich, den Buchrücken heile zu lassen und nun kann ich das Buch ohne Leserillen in mein Bücherregal stellen.
Ab einem gewissen Punkt der Story hatte ich das Gefühl, diesen Thriller schon einmal gelesen zu haben. – Ja, ich hatte ihn schon mal gelesen, aber eben vor der Zeit, als ich Bücher rezensiert habe. Also dann eben noch einmal. Stellenweise war mir dann aber wieder so, als würde ich die Story noch nicht kennen. Also war ich am Ende dann doch sehr gut unterhalten.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Wolf Harlander macht hier auf ein großes Problem aufmerksam, was wirklich real existiert und was nicht wenigen Menschen irgendwann mal die Heimat oder gar das Leben kosten kann. Nicht nur die Eisschmelze ist das Problem. Sondern durchaus auch Altlasten, die noch unter dem Eis liegen und nun gefährlich werden können.

Meine Woche 40. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gefreut:
Dass ich von Montag bis Mittwoch noch einmal schön nen Ruhigen machen kann.

Gedacht:
Hoffentlich geht das in der Firma gut. – Die reden schon wieder von Übername und Festvertrag. Da habe ich ja ganz schlechte Erfahrungen mit.

Gefragt:
Warum machen die es sich so kompliziert?!

Genervt:
nö, so schlimm war es noch nicht

Gefühlt:
recht zuversichtlich

positiv:
Ich bin schon mal recht gut in der Firma angekommen.

negativ:
Ich muss schlimm früh aufstehen und habe wohl unregelmäßig auch mal 2. Schicht. – Man muss sehen.

Gelitten:
nö

Genossen:
Die neuen netten und doch sehr zugänglichen Kollegen.

Gewesen:
Zum Teil viel in Feld, Wald und Flur und zum Teil auf der neuen Arbeit.

Getroffen:
Eine alte Bekannte, im neuen Kollegenkreis, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Gesucht:
öhm

Gefunden:
Ich hab ja nichts gesucht, was soll ich da finden?!

Gelacht:
Joar, das könnte ich mir vorstellen ….

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Ja huch, ist jetzt echt schon wieder Oktober?

Gegessen:
viel zu gesund – und doch zugenommen

Genascht:
gefriergetrocknetes Gemüse

Getrunken:
jep

Gegoogelt:
bestimmt

Gesehen:
Alles das, was mein Mann so auf das TV eingeschaltet hat. – Wobei, da war gestern sone interessante Doku über Irland, diese katholischen Mutter-Kind-Heime und die vielen seltsamen Todesfälle drauf.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis eben

Getan:
Viel Gassi gegangen, beim Frisör gewesen und die Haare wieder schick gemacht und ein bisschen gearbeitet.

Gelesen:
jep

Gekauft:
Mein erster Ingamekauf bei einem Handyspiel meines Lebens *lach

Gelernt:
Wie man Sachen verpackt, wenn es so sein soll, wie es die Firma gern hätte.

Geschenkt (bekommen):
Auf der Firmenfeier eine doppelwandige Tasse.

Geschlafen:
jep, sogar ganz gut

Geträumt:
ja, aber erinnern kann ich mich nicht mehr

Geplant:
Mal sehen, ob ich wieder einmal ne Woche normal durcharbeiten kann.

Fazit

So, meine Freizeit ist dann wohl erst einmal vorbei. Das Ding in der neuen Firma ist ganz gut angelaufen und ansonsten muss ich jetzt sehen, dass ich es auch für mich klar kriege, dass das Lotterleben vorbei ist. *lach

Von Montag bis Mittwoch hat mich meine Leihfirma noch in Ruhe gelassen. – Mir war ja gleich klar, dass die für die drei Tage nicht noch einmal einen Einsatz für mich haben. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ja nun auch nicht jede Schicht machen konnte, damit ich nicht so einen unzulässigen kurzen Wechsel rein bekomme. – Am Donnerstag ging der neue Job in der Firma los, wo ich mich vorstellen durfte.
Was soll ich sagen? Ich muss jetzt eben viel lernen. Wobei wir erst einmal mit dem Kerngechäft angefangen haben, was ich dann wohl ab Februar für die Kollegin übernehmen soll, die in Rente geht. – Verpackungen, kundenspezifische Anforderungen und noch einmal hier und da ne Kontrolle. – Ich das läuft, meiner Meinung nach ganz gut, weil alles gut aufgeschrieben, ausgehangen und erklärt ist. Somit fällt mir das Lernen recht leicht.
Fakt ist jedenfalls, dass ich mit dem Verpacken nicht die volle Schicht zu tun habe und dann immer mal noch so Handlangersachen in der Produktion mit mache. Das ergibt dann einen Tag, wo ich abwechselnd mal sitze, mal stehe, mal laufe, aber im Grunde für mich jetzt mal sage, dass das schon ganz in Ordnung ist.
Am Freitag bin ich dann gleich mal in das 25-jährige Betriebsjubiläum hineingeraten. Am 2. Tag schon richtig lecker verköstigt werden und die Kollegen in lockerer Runde etwas kennenlernen. – Das war schon nett und recht abwechslungsreich.
Am meisten hat mich überrascht, als ich im Gespräch herausgefunden habe, dass da eine Kollegin ist, die das selbe Baujahr hat wie ich und dann auch noch ne gute Kumpeline von meinem Mann ist. – Ach war das ein Hallo, als rausgekommen ist, dass die meinen Mann und wohl auch mich schon so ein wenig kannte.

Am Freitag Nachmittag bin ich dann noch mal spontan beim Frisör gewesen. – Der Sommer hatte meinen Haaren ganz schön zugesetzt. Die Farbe war rausgeblichen, die Spitzen haben mal wieder einen Schnitt vertragen und allgemein habe ich mich nicht mehr wirklich ansehnlich gefühlt.
Der Laden macht ja keine Termine, weil sie viel Laufkundschaft durch das Einkaufscenter haben. Also heißt es immer: hinfahren, kucken und dann entscheiden, will man warten oder will man nicht. – Ich hatte Glück und bin dann dorch sehr schnell dran gekommen und habe nun wieder einen schönen dunkelrotbraunen Kopf, der meinem Hexenwesen wieder sehr gut entspricht. *lach

Joar, somit gehen dann die letzten Semptembertage zu Ende und der Oktober beginnt quasi mit einem Feiertag, der sich gar nicht wirklich nach einem Feiertag angefühlt hat, weil es ja eh Wochenende war. – Ich habe den freien Tag aber allen Dienstleistern und Verkäufern und sowas alles gegönnt. Das sind auch Menschen mit Familie und dem Bedürfnis nach Freizeit. – Wir waren am Sonnabend mit dem Hund in einem Gebiet unterwegs, wo zu DDR-Zeiten mal ein Steinbruch war. Heute ist da ein See und Naturschutzgebiet. Durchlaufen darf man, aber eben nicht baden und so. – War ganz nett und wir haben die Natur mal etwas gesehen.
Jetzt bin ich aber wirklich für die nächste Woche gewappnet und warte mal auf die Dinge, die da kommen.

Saturday Sentence – „Das Jericho-Programm“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die Ölförderplattform Alpha Star 1 im Golf von Mexiko steht in Flammen. Kurt Austin, der sich mit seinem NUMA-Forschungsschiff zufällig in der Nähe befindet, eilt zum Unglücksort. Im letzten Moment kann er noch Überlebende retten. Anschließend taucht er mit einem kleinen U-Boot ab, um eine Möglichkeit zu finden, den Ölstrom zu stoppen und eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Doch am Meeresgrund entdeckt er Unglaubliches: Es war kein Unfall, sondern ein Anschlag. Bevor Austin herausfinden kann, wer dahintersteckt, wird er vom Präsidenten der Vereinigten Staaten nach Washington gerufen. Eine weit größere Katastrophe steht bevor! Und die Frau, die dafür verantwortlich ist, wird von der ganzen Welt als Heldin gefeiert … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Die meisten Typen bringen mir Rosen mit.

Clive Cussler – „Das Jericho-Programm“ (Kurt Austin 16)); ISBN: 9-783-641-25064-5

3. Und wie ist es bisher?
Spannung und Action von Anfang an. Der Protagonist macht seinem Ruf als Held mal wieder alle Ehre und ich bin von Anfang an voll in der Handlung gefangen. – Einzig die vorgestern wieder begonnene Arbreit macht mir so ein bisschen ein Strich durch die Rechnung.
Ich habe bei der Lektüre jedenfalls wieder voll das Kopfkino vor meinem geistigen Auge und die Bilder in meinem ganz privaten Kopfkino sind auch nicht von schlechten Eltern.

Mal wieder ein Buch von Clive Cussler, dass dem Ruf des Autors alle Ehre macht.

Lesemonat September 2026

73/100
Clive Cussler – „Die zweite Sintflut“
(Kurt Autstin 15) – 445 Seiten
Die Suche nach einem seltsamen, aber irgendwie Wunder bewirkenden Metall, bringt die Welt zu einem ernsten Problem. Der Meeresspiegel steigt rasant an und die sowieso schon bedrohten Inseln bekommen ein noch größeres Problem.
Ein gieriger Industrieller schafft ein Problem, ignoriert es und kann dadurch die komplette Menschheit in den Untergang treiben. – Mal wieder absolut spannend und lesenswert.

74/100
Nick Thacker – „Der Epsilon Vorfall“
(Ben Bennett 13) – 358 Seiten
Eine Art Familienzusammenführung, die irgendwie in einem Desaster endet. Wobei man aber den Bruder des Protagonisten durchaus besser und genauer kennenlernen kann. Ob das jetzt ein Segen ist, mag jeder für sich selber entscheiden.
Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und auch das ganze Gerede über die Technik und höhere Computergeschichten, konnte mich nicht wirklich aus der Handlung schmeißen.

75/100
Jens-Christian Wagner (Hrsg.) – „Vernichtung und Arbeit“
– 48 Seiten
Klein, dünn, eigentlich schnell durchgelesen und doch so informativ. – Einzelschicksale und die Geschichte eines Arbeitslagers in einfachen, aber anschaulichen Worten umrissen.

76/100
C.J. Archer – „Das Tagebuch des Magiers“
( Glass & Steele 4) – 276 Seiten
Im Band 4 wird es verwirrend. Der eine Teil der Suche war mehr oder weniger erfolgreich, doch das Problem an sich, kann leider nicht gelöst werden. Die Suche MUSS weitergehen, allerdings werden dabei Sachen aufgedeckt, die für einige Personen besser im Verborgenen geblieben wären.
Spannend, bildhaft mit einer wirklich kleinen Priese Romantik, die aber super in die Handlung passt und in keinem Fall aufgesetzt wirkt.

77/100
Jürgen Sester – „Die Surfaceentdeckung“
(Beyond Time 1) – 124 Seiten
Eine kleine, leicht verwirrende, Zeitreisestory, die mich angenehm und kurzweilig unterhalten hat. Die paar Seiten hat man schnell durchgelesen, was die Story zu einem kurzweiligen, aber durchaus lohnenswertem Vergnügen macht.
Durch Patzer etwas verwirrend, aber nicht unlesbar.

78/100
Uwe Laub – „Sturm“
– 369 Seiten
Eine spannende Story über manipuliertes Wetter und seine Folgen. – Es sind natürlich mal wieder die Chinesen, die die ganze Welt für ihren wirtschaftlichen Erfolg, in den Ruin und in die Steinzeit zurückkatapultieren wollen.
Eine Nebenstory, mit einem entführten Kind, die meiner Meinung nach dann doch ein wenig zu viel war, hat den Lesespaß ein wenig getrübt, aber am Ende bin ich dann doch sehr gut unterhalten worden.

79/100
Jens-Christian Wagner – „Produktion des Todes“
– 662 Seiten
Ein schweres Buch und das nicht nur im Hinblick auf die Haptik. Defintiv ein Werk, was schonungslos aufklärt, ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken. Zahlen und Fakten wirken von ganz allein und haben mir die Haare zu Berge stehen lassen.
Schwere, aber lohnenswerte Kost.

80/100
Hanna-Linn Hava – “Schneewittchens Geister”
– 330 Seiten
Eine schräge und spladderige Story rund um eine absolut unnormale Protagonistin. Der absolute Fiebertraum zwischen Märchenadaption, Kreaturkeule und einem mehr als eigenartigem Erzählstil.

81/100
Anne Levin – „Insel der Verlorenen“
– 234 Seiten
Eine eigentlich spannende und mystische Story, die aber leider nicht so wirklich rübergebracht werden konnte. Dabei hätte der Stoff so viel Potential gehabt. Aber leider bleiben die Charaktere flach und das eigentliche Geheimnis wird nicht wirklich gelüftet.
Kann man mal machen, muss man aber nicht.

82/100
Magdalena Panzenberger – „Eisfunken – gefährliche Melodien“
– 197 Seiten
Diese Lektüre war anstrengend, weil ich mich zum Lesen zwingen musste. Für mich ein absoluter Fail, weil uninteressant, absolut kindisch und in keiner Weise der Studentensituation angemessen.
Auch wenn es ein Erstling war, so hätte doch zumindest der Verlag noch einmal Hand anlegen müssen.

das macht gesamt:
3.043 gelesene Buchseiten/im September – 27.326 Buchseiten/2026
0 Stunden 0 Minuten Hörbuch/September – 71 Stunden 56 MinutenHörbuch/2026

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Clive Cussler – „Mission Dragonfly“ (Dirk Pitt 26)
Clive Cussler – „Das Jericho-Programm“ (Kurt Austin 16)
C.J. Archer – „Das Geheimnis der Ordensschwestern“ (Glass & Steel 5)
Nick Thacker – „Der Höllenhund-Plan“ (Harvey Bennett 14)
S.R. Mars – „Blackout Protocoll“ (Red Stars 1)
S.K. Reyem – „31 Wochen bis zur Möhne“ (Menschen unter Asche 1)

Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Die zweite Sintflut“ (Kurt Austin 15)
Nick Thakcer – „Der Epsilon-Vorfall (Harvey Benneett 13)
Jens-Christian Wagner – „Vernichtung und Arbeit)
C.J. Archer – „Das Tagebuch des Magiers“ (Glass & Steel 4)
Jürgen Sester – „Die Surfaceentdeckung“ (Beyond Time 1)
Uwe Laub – „Sturm“
Jens-Christian Wagner – „Produktion des Todes“
Hanna-Linn Hava – „Schneewittchens Geister“
Anne Levin – „Insel der Verlorenen“ (Refugium)
Magdalena Panzenberger – „Eisfunken – Gefährliche Melodien“

Jetzt habe ich noch 108 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

Da habe ich doch meine Liste einfach mal nicht richtig gepflegt und hiermit Bücher von der Liste geschmissen, die schon längst runtergeschmissen gehört hätten… – Egal, somit sind wir um 5 Postionen vom SuB nach unten, obwohl zwei Bücher gar nicht gelistet waren. – Hier reißt ja was ein.
In jedem Fall sind wir auf dem Weg nach unten und das ist ja schon einmal eine ganze Menge wert.

[Hörspiel] Geister-Schocker Folge 104 – „Der Puppenmörder im Blutrausch“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 24. März 2023
Länge: 56 Minuten 45 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:

Helgo Liebig
Christian Stark
Jürgen Thormann
Reent Reins
Andre Beyer
Christian Michalak
Kerstin Draeger
Matthias Uber
Karen Schulz-Vobach
Patrick Steiner
Dirk Hardegen
Stephanie Preis
Sonita Sohdi
Paul Burghardt
Tom Steinbrecher
Vanida Karun

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Inhalt:

Seit seiner Rede zur Jubiläumsfeier des Colleges, sitzt der direkter dieser alt ehrwürdigen Einrichtung im Rollstuhl. – Niemand kann sich die seltsame Lähmung erklären.
Jack Callum lässt sich vom Verleger der Zeitung, bei der er eigentlich als Reporter arbeitet, beurlauben, um sich an dem College umzusehen. Getarnt als Gastdozent hört er sich im Kollegium um und kann schnell einige Reizthemen und Ungereimtheiten erkennen. Jack Callum ist übersinnlich begabt und merkt schnell, dass hier eine sehr eigentümliche Macht am Werk ist. Für ihn ist gleich klar, dass der Direktor nicht krank ist, sondern von dieser bösen Macht besessen.
Während er auf dem College seine Ermittlungen anstellt, treten einige seltsame Ereignisse auf. So brennt die Abteilung ab, in der sämtliche Abrechnungen gemacht werden. Eine Kollegin, welche beschuldigt wird, für die verschwundenen Gelder verantwortlich zu sein, verstirbt an einer Schlange, die sie erstickt und am Ende muss auch der so schon gelähmte Direktor sein Leben lassen.
Jack stößt auf die Machenschaften einer sehr seltsamen Vereinigung, welche aber auch nicht aus freien Stücken zu handeln scheint. – Der seltsamen Macht muss das Handwerk gelegt werden.

Mein Hörerlebnis:

Was soll ich sagen, der Anfang war so grandios. Wie sie das hörbar gemacht haben, wie dieser Redner von einer anderen Macht förmlich in die Knie gezwungen wird, war schon außergewöhnlich und hat mich an die Story gefesselt. – Dann kam aber die Ernüchterung, als klar wurde, dass hier mal wieder eine Story von Jack Callum zu einem Hörspiel verarbeitet wurde. Meine Begeisterung war verflogen und ich habe nur noch angehört.
Jack nimmt sich bei seinem regulären Job frei, was einige Diskussionen mit seinem Chef nach sich zieht. – War für die Story komplett überflüssig, zumal die Rolle des Chefs dann auch nicht weiter zur Handlung beigetragen hat. Einfach nur überflüssiges Füllmaterial.
Als es dann an dem besagten College zur Sache geht, war mehr als offensichtlich, dass es in dem Kollegium nicht gerade harmonisch zugeht. Immer wieder ist die Rede von irgendeiner Untersuchung, die aber zu keinem Zeitpunkt irgendwie genauer erklärt wird. Stattdessen längt diese Story von dem Hintergrund ab, um den es doch eigentlich wirklich gehen sollte.
Irgendwann hat es eine Szene, wo die beschuldigte Kollegin durch eine zuvor noch künstlich erwähnte Schlange sterben muss. Und dann findet sich der Protagonist in einem Keller voller Männer mit verhüllten Gesichtern wieder, die irgendeinem seltsamen Kult huldigen. – Es ist klar, dass er hier auf dne entscheidenden Hinweis stößt, was die seltsame Macht angeht, aber wirklich vom Hocker gehauen hat mich weder das, noch das wirklich sehr dramatisch inszenierte Ende der Story.

Fazit:

Ich habe langsam den Verdacht, dass es Bob Collins als Autor allein nicht wirklich drauf hat. Einmal mehr war die Story wirklich super, aber richtig grottenschlecht umgesetzt. Die Schauspieler tun mir langsam aber sicher leid, was die für einen Mist mitmachen müssen, um ein paar Knöpfe Geld zu verdienen.
Von der Geräuschkulisse und der gesamten Inszenierung wurde hier wirklich richtig tief in die Trickkiste gegriffen. – Aber auch das brachte alles nichts, wenn die Story doch so müllig geschrieben war.

Ich kann und will mich hier nicht länger über eine Sache auslassen, die es einfach nicht wert ist. – Die Folge könnt ihr ganz getrost auslassen. Die ist absoluter Bockmist.

[EBook] Rose Snow – „Band 3 der Gefühle“

Rose Snow
“Band 3 der Gefühle”
Reihe: 8 Sinne
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-739-40852-1
Länge: 224 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Band 3 von 7 dieser Reihe und ich habe noch immer keine Ahnung, ob das hier jetzt eine einzige Drogenfantasie ist, oder ob die Autorin einfach nur eine riesige und überbordende Fantasie hat.

Klappentext:

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines?
Während Ben sich auf sein magisches Duell vorbereitet, kommt Lee dem Geheimnis ihrer Feinde immer näher. Dabei setzt sie nicht nur einiges aufs Spiel, sondern muss auch erkennen, dass der Kampf, der sie erwartet, viel größer ist, als sie dachte … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Lee und Ben haben noch eine einzugehen Chance mit dem letzten Lichtstein die drohende Katastrophe zu verhindern. Doch sie werden von den Totaa überrascht und verlieren auch diesen Stein. Die Totaa haben somit ihre Ziel erreicht und können während dem Mondfestes alle Menschenverbundenen vernichten.
Ben und Lee geben nicht auf. Auf der Suche nach einer Lösung reisen sie ins Land des Ekels, ins Grüne Land, fechten Kämpfe aus, werden verletzt und können während des Festivals den vermeintlich finalen Kampf ausfechten. Doch ist das wirklich das Ende?

Fazit:

Das Cover, bei diesem dritten Band, ist in Grün gehalten, hält sich ansonsten aber an die für diese Reihe typischen Elemente. Wir haben die große 8, die wohl für die acht Sinne stehen soll, wir haben zwei menschliche Silhouetten, welche wohl Ben und Lee darstellen sollen und ansonsten jede Menge fantastischen Zierrat.

Gleich zu Anfang verschlägt es unsere Protagonisten ins Land des Ekels, welches mal wieder mit einer Fantasie beschrieben ist, dass es mir stellenweise wirklich sehr grenzwertig vorgekommen ist. Wenn ich nur von dem Geruch von Erbrochenem lesen muss, kann ich drauf warten, dass auch mir übel wird. Und dann ist das ja in dem Moment auch noch mit das geringste Übel in diesem Land. Ein Wunder, dass ich bei dem Lesestoff keinen Herpes bekommen habe.
Ben und Lee versuchen ,nach wie vor ihrem Ziel zu folgen, werden dabei in dem Land fast willenlos hin und her geschickt und steuern doch auf eine Art Finale zu.
Leider verliert die Handlung ein wenig ihrer konstruierten Logik, als Lee ihren Wächterstab verliert und das so kommentar- und hilflos hinnimmt. So wie sie bisher drauf war, hätte ich da wesentlich mehr Widerstand erwartet. Irgendwie hat sie in dem Moment wieder gewirkt, als würde sie die ersten Schritte im Land der Gefühle machen und mit der Situation komplett überfordert sein.
Das Durcheinander geht weiter und auch Ben verliert seine Fähigkeiten bei einem Duell, bei dessen Beschreibung ich das Gefühl hatte, dass es die Autorin in gewisser Weise überfordert hat.
Am Ende kommt der vermeintlich finale Kampf, der ihren Widersachern, den Totaa das Handwerk legen soll. Allerdings stellt sich heraus, dass ein ganz anderer Drahtzieher hinter diesen ganzen katastrophalen Ereignissen steckt. – Er scheint besiegt, doch wird dieser finale Kampf dann mit neuen Erkenntnissen doch wieder ad absurdum geführt, indem man die Handlung künstlich verlängert, um für die nächsten vier Bücher noch etwas Stoff zu haben.
Ben und Lee finden im Laufe der Handlung zueinander, was ich mal gar nicht verstehen kann, denn Ben ist und bleibt für mich ein eingebildetes Ekel, welches mit den Klatschen, die es in diesem Buch bekommen hat, absolut nicht umgehen kann.

Trotzdem das Buch nicht sehr lang war, hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich seitentechnisch absolut nicht vorwärts komme. Ich habe geblättert und geblättert und an den Seitenzahlen hat einfach nichts weiter gezählt. – Ich möchte nicht wissen, wie klein die Schrift auf den Seiten formatiert gewesen ist, dass der Text auf die geringe Seitenanzahl gepasst hat.
Alles war in einem einzigen Handlungsstrang geschrieben, der dann aber mit allen möglichen fantastischen und unmöglichen Dingen ausgeschmückt war, die sich ein menschlicher Geist nur ausdenken kann. An Fantasie mangelt es der Autorin in keinem Fall und es war erforderlich, wirklich alles ziemlich aufmerksam zu lesen, wenn man hinterher kommen wollte. Habe ich einmal angefangen, den Text nur zu überfliegen, habe ich auch schon den Faden verloren.
Neben der ganzen Fantastik sind mir hier auch viel zu viele Namen um die Ohren geflogen, sodass ich da schon länger den Faden verloren hatte.
Ein Kopfkino hatte ich beim Lesen nur teilweise und habe auch so schon eine Menge Faszination am Text verloren. – Und als dann die beiden Protagonisten noch anfingen und zueinandergefunden haben, habe ich innerlich aufgestöhnt. Zu diesem ganzen Hin und Her, kommen jetzt wohl auch noch Romantik und Liebesabhängigkeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Handlung spannender macht.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Fantasie hat die Frau, keine Frage! Nur habe ich es zwischenzeitlich als einfach zu dick aufgetragen. Stellenweise hatte ich bei diesem ganzen bunten Durcheinander wirklich Probleme, dem Ganzen überhaupt folgen zu können. Außerdem hätte ein zweiter Handlungsstrang vielleicht mehr Licht ins Dunkle bringen können oder eben auch Spannung aufbauen können. – Gab es aber nun leider nicht.

[Hörspiel] Die drei ??? 235 – „… und das Fantasmofon“

Autor: Kari Erlhoff
Regie: Heikedine Körting
Verlag: EUROPA
Erschienen: 22. Juli 2024
Länge: 1 Stunde 24 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler -Axel Milberg
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Dr. Sandra Sandler – Victoria Trautmannsdorff
Archibald Belltone – Constantin von Westphalen
Mr. Watts – Peter Franke
Professorin Kapoor – Sandra Keck
Jenna – Henrike Fehrs
Ria – Henrike Tönnes
Charlotte Ashwood – Ursula Sieg
Fenn Fogmire – Michael Prelle
Blacky – Heikedine Körting

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Justus, Peter und Bob haben einen neuen Auftrag. Sie sollen im Fogmire House die seltsamen Vorkommnisse untersuchen. – Die alte Villa wird von einer Musikstiftung genutzt und wurde vorher von einem Erfinder bewohnt, welcher das Haus an seine Nichte vererbt hat.
Die Jungs machen sich also auf den Weg in ein neues Abenteuer und landen in einer wirklich alten und seltsamen Villa. Die flackernden Lichter lassen sich durchaus mit der veralteten Elektrik erklären. Doch einige Dinge lassen sich nicht erklären.
Ganz unheimlich wird es, als ein seltsamer Anrufer die Mieter und die Jungs warnt, dass kosmische Ereignisse den Aufenthalt in dem Haus wirklich sehr gefährlich machen. Im Grunde will er den Weg frei haben, um in Ruhe nach dem Fantasmophon zu suchen, allerdings können die Jungs weder ihn noch das seltsame Gerät dingfest machen.
Die Ausstellungseröffnung im Museum rückt immer näher, die Leute wollen das Fantasmophon und die Jungs geraten ziemlich in Gefahr, als sie die Maskerade einer Frau nicht gleich erkennen. – Am Ende kann das Rätsel um das seltsame Gerät dann aber doch noch gelüftet werden.

Mein Hörerlebnis:

Es geht gleich zu Anfang direkt hinein in die Handlung. Der Auftrag für die Jungs ist schon vorhanden und währen die Jungs diskutieren, ob sie in die seltsame Villa gehen sollen, oder nicht erfährt man einiges über das Haus, in dem der Auftrag stattfinden soll, seinen ehemaligen Bewohner und das Gerät, auf das alle Welt so scharf zu sein scheint.
Logisch, dass die Jungs den Auftrag dann auch wirklich antreten und in die Villa gehen, um dort Untersuchung anzustellen. Doch schon beim Briefing für den Fall wird klar, dass die Frau, welche die Auftraggeberin ist, vor einigen Leuten so ihre Geheimnisse hat. Mir jedenfalls kam es sehr seltsam vor, dass sie ihrem Kollegen, oder was der Mann darstellen soll, nicht reinen Wein einschenkt und ihm sagt, was die Jungs in dem Haus untersuchen sollen.
Die Untersuchungen selber waren für mich ein ziemliches Durcheinander von einem Hörbarmachen der Seltsamkeiten des Hauses, Heimlichkeiten unter den Menschen, seltsamen Begegnungen und hier und da mal eine Verfolgungsjagd. Klar wird aber schnell, dass hier irgendwas nicht wirklich mit rechten Dingen zugeht und hier ein ganz profaner und normaler Einbrecher am Werk gewesen sein wird. Anders waren die Dinge wirklich nicht zu erklären. – Es ist also klar, dass die Jungs hier im Endeffekt einen Menschen suchen, der nicht ehrlich ist. Und nichts anderes.
Am Ende bringt Kommissar Zufall mal wieder alles ins Rollen. Ein scheinbar unbeteiligter Nachbar ist am Ende involvierter, als er sich das selber hätte ausmalen können und bringt unbewusst des Rätsel Lösung mit sich.
Das seltsame Gerät stellt sich als gar nicht so seltsam heraus. Es ist am Ende, wenn man so will, nur eine grandiose Erfindung seiner Zeit, die aber von der falschen Person gemacht worden ist.

Fazit:

Das Cover finde ich hier ja mal mehr als gelungen. Diese Mischung als Grammofon und Projektor, welches hier abgebildet worden ist, sieht ja mal wirklich ziemlich skurril und fantastisch aus. – Was dann allerdings mit dem Fantasmophon gemeint gewesen sein soll, war mir nicht klar.
Die Schauspieler haben eine gewohnt gute Leistung gebracht und ich habe mich direkt gefühlt, als würde ich ein paar alte Bekannte treffen, als die Einführungsdiskussion los ging, ob man den Auftrag annimmt, oder eben nicht.
Die Seltsamkeiten am Haus, seinem ehemaligen Bewohner und dem skurrilen Apperat wurden wirklich sehr gut hörbar gemacht und ich konnte die wirklich seltsame Atmosphäre, die hier die ganze Zeit geherrscht haben muss, wirklich sehr gut nachvollziehen.
Die Story selber, war jetzt nicht unbedingt etwas Neues. Ein Auftrag, die Bearbeitung und die Lösung. – Thats it! Ein einfaches Rezept, welches aber im Rahmen dieser Hörspielserie immer wieder funktioniert und für gute Unterhaltung sorgt.

Mich persönlich hat allein dieses Gerät, um das es gehen soll, neugierig gemacht und der Rest der Handlung war mir hier fast schon egal. Aber unterhaltsam und erwähnenswert war sie trotz allem. – Ich kann diese Folge wirklich sehr empfehlen. Man macht absolut nichts falsch, wenn man sie hört.

[Hörbuch] Cornelia Lotter – „Der Dirnenblock 1+2“

Cornelia Lotter
„Der Dirnenblock Teil 1+2“
Verlag: Saga Egmont
EAN: 9-788-727-03640-
Länge: 8 Stunden 30 Minuten
Sprecherin: Katharina Linnepe

– gehört im Juni 2025 –

Cornelia Lotter ist ein Zufallsfund über Spotify und ich habe die Autorin für ihre historischen Romane lieben gelernt. – In diesem Fall verfolgen wir das Schicksal einer jungen Französin durch die Kriegsjahre.

Klappentext:

Frankreich 1940: Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutschen Truppen erhält die elsässische Winzertochter Colette von Major Maurer das Angebot, als Dolmetscherin und Sekretärin im Beschaffungsamt in Paris zu arbeiten. Colette kann schlecht ablehnen, da der Major ihrem Vater im Gegenzug verspricht, dafür zu sorgen, dass ihre drei Brüder nicht zur Wehrmacht eingezogen werden. Da Paris schon immer ein Traum der lebenslustigen Colette ist, nimmt sie das Angebot gern an. In der Stadt der Liebe lernt sie das mondäne Leben der Besatzer kennen, in das sie der Major einführt. Sie versucht, zwischen Nationalstolz und Kollaboration ihren Weg zu finden, um einerseits ein angenehmes Leben zu führen und andererseits ihr Heimatland nicht zu verraten.
Als sie in eine Aktion der Résistance gerät, findet sie sich in den Folterkellern der Gestapo wieder. Wird es dem Major, der inzwischen ihr Liebhaber geworden ist, gelingen, Colette vor dem KZ zu bewahren? (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

Colette ist Winzertochter und der Hörer dieses Buches begleitet sie zunächst beim Erwachsenwerden und später durch die Jahre des Krieges, bzw. durch die Zeit der Besatzung durch die Deutschen.
Colette ist zunächst ein junges Mädchen, was aus der Schule kommt und dann die Handelsschule besuchen soll. Diese kann sie allerdings nicht beenden, da der Krieg dafür sorgt, dass vieles verlegt oder geschlossen werden muss.
Auf dem Weingut ihrer Familie trifft sie auf einen deutschen Major, der sie dann mit nach Paris nimmt, wo sie für ihn im Büro arbeiten soll. – Colette genießt das Leben, erledigt ihre Arbeit und versucht, ihren Weg zu gehen. Besonders als sie glaubt, in dem Major einen Mann gefunden zu haben.
Colette wird schwanger, erfährt, dass ihr Major verheiratet ist und muss das Kind loswerden. Dabei gerät sie in einen Vorfall und landet so im Strafsystem der Deutschen. Prostitution in Leipzig, später eine Büroanstellung in Leipzig. Allerdings gerät sie wieder zwischen die Fronten und sieht sich nun stärkeren Geschützen des Strafsystems gegenüber.

Fazit:

Das Cover zeigt eine junge Frau offensichtlich in Paris, da der Eiffelturm zu sehen ist. – Ich nehme an, dass das Colette sein soll. Allerdings habe ich mir die Frau im Laufe der Handlung ganz anders vorgestellt, als sie hier abgebildet wurde. Zum Glück habe ich dem Cover nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, da ich sehr gespannt auf die Handlung war.

Zunächst einmal, lernt man Colette kennen. Schulzeit, Erwachsenwerden und wie sich die Hilfe auf dem Weingut dadurch verändert. Klar ist aber von Anfang an, dass sie ihren Frieden mit ihrem Leben gemacht hat. Sie hat sich arrangiert und lässt es mit den Männergeschichten langsam und vernünftig angehen.
Es folgt die deutsche Besatzung ihrer Heimat durch die Deutschen. Schnell wird klar, dass man zwar versucht, sich damit zu arrangieren, dass es aber alles andere als einfach ist. – Als dann dieser deutsche Offizier das erste Mal ins Spiel kommt, schwante mir gleich, dass das nicht gut gehen kann. Und als ihr Vater ihr dann das Ansinnen dieses Mannes offeriert, haben bei mir schon sämtliche Alarmglocken geschrillt.
Die Protagonistin hat ihre Chance genutzt und sich wohl auch ganz gut geschlagen. Ihr Verhängnis war dann am Ende der Druck durch die ungewollte Schwangerschaft und das gelüftete Geheimnis des Majors. – Ich frage mich allerdings, was sich der Mann dabei gedacht hat. Er hat sie wirklich sehr großzügig umworben und wirklich eindeutige Signale gesendet. Das arme Mädchen ist doch schon hier das erste Mal verarscht worden.
Das Colette in das Strafverfolgungssystem stolpert, war ein wirklich sehr dummer Zufall. Und am Ende hat sie ja nur derjenige richtig reingerissen, den sie eigentlich schützen wollte. Und der ganze Rest ist Naivität. – Zwar ist es hier hoch anzurechnen, dass sie in die Prostitution geht, und sie schlägt sich scheinbar auch ganz gut damit. Einzig ihr Einfühlungsvermögen und ihr Drang zu helfen, schieben sie immer mehr in die Zange rein.

Dieser erste und zweite Teil hat jetzt noch nicht so viel Bezug zum eigentlichen Titel. Aber im Laufe der Handlung konnte ich sehr gut nachverfolgen, dass es wohl Schritt für Schritt für die junge Frau noch schlimmer werden wird. Der Titel hat mir dann offenbart, wo das alles für sie enden würde.
Ich fand es interessant, wie man die Protagonistin quasi dabei begleitet hat, wie sie erwachsen wurde und später dann in die ganzen Probleme förmlich hineinstolperte.
Stellenweise hatte ich ein richtig brutales Kopfkino vor meinem geistigen Auge und hätte die Frau am liebsten mal so richtig durchgeschüttelt, damit sie wieder klar sieht. Ich habe mit ihr gelitten, sie bewundert und dann wieder innerlich aufgestöhnt, wenn sie sich wieder wo reingeritten hatte.
Alles war in einem Strang erzählt und so ausführlich wie nötig und so wenig wie möglich erklärt. Ich konnte der Handlung bequem folgen und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.
Am Ende war ich dann schon ein wenig überrascht, wie plötzlich das Ende kam und dass es dann doch so einen Cut drinnen hatte. Im Grunde freue ich mich tierisch auf Teil 3 und 4 und hoffe, dass ich schnell dazu komme, es zu hören.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Auch wenn der Titel noch nicht so wirklich Programm war, war ich gefesselt und konnte schon so leicht ahnen, wo das alles hinführen würde. Was dieser jungen Frau dann aber alles passiert ist und wie sie sich dann doch durchgekämpft hat, fand ich einfach nur bewundernswert. – Gut geschrieben, flüssig und einfach erzählt und einfach nur ein Stück Geschichte in Romanform.