Geärgert:
Über die eine Kollegin, die hat defintiv was gegen mich. Wie die mich wieder abgeschasst hat … Kindergarten ist nen Scheißdreck dagegen.
Gefreut:
bestimmt, aber sagen kann ich es nicht mehr
Gedacht:
ohwe, jetzt geht die Zeit wieder los, wo alle Sonennschein und schönes Wetter haben und hier nichts als dicke dunkle Nebelsuppe ist. Blödes Thal.
Gefragt:
hm – nicht, dass ich wüsste
Genervt:
gestern, von meinem Mann. Die Babbel stand nicht still und es kam nur Gehetze über andere Leute raus. (Ich will das nicht!)
Gefühlt:
irgendwie schlagkaputt und zu nichts zu gebrauchen
positiv:
war was positiv?
negativ:
Das Wetter, mein Feeling – voll der Winterblues schon
Gelitten:
Ich hatte ziemlich viel Kopfschmerzen in der Woche
Genossen:
mein Bett, der Moment, wenn ich in seelige Träume geglitten bin
Gewesen:
auf Arbeit, zu Hause, einkaufen und im Elektromarkt
Getroffen:
Kollegen
Gesucht:
Einen neuen Drucker, einen Fernseher und Kopfhörer für mich
Gefunden:
Einen Fernseher mit Soundbar und einen Drucker und Kopfhörer (das war teuer, lach)
Gelacht:
Ich glaube, diese ganzen technischen Anschaffungen sind dann jetzt sowas wie unser Weihnachten
Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht
Gewundert:
… ob das noch was bringt …
Gegessen:
Lecker selbst gekochte Nudelsuppe – so lecker
Genascht:
viel zu viel. Das Gewicht ging um 700g rauf in einer Woche
Getrunken:
viel Tee und Wasser, gestern ein oder zwei oder drei Schnäppschen auf den neuen Fernseher
Gegoogelt:
Wie man bestimmte Einstellungen an dem Fernseher vornimmt, aber gebraucht hat es nichts
Gesehen:
Ostwind „Der große Orkan“ und die Programmliste vom neuen TV
Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nich mal ne Rezi diese Woche – oweia
Getan:
viel auf Youtube rumgesurft und da Filmchen gekuckt
Gelesen:
Da hats mich wieder : Ich hänge noch immer an „Virus“ – voll die Leseflaute gerade
Gekauft:
Ein neues TV mit Soundbar, einen Drucker online bestellt und schon bezahlt und neue Kopfhörer für mich, weil die alten kaputt waren
Gelernt:
Putze keine Noice-Canceling Kopfhörer im Ultraschallbad. – Die quitschen danach.
Geschenkt (bekommen):
ne, die Woche war auch so teuer genug
Geschlafen:
recht gut
Geträumt:
und was für ein Mist.
Geplant:
Wenn alles gut geht, noch 6 Wochen arbeiten
Fazit
Das war ne Woche… Ich habe absolut überhaupt keine Ahnung, was ich von der halten soll:
Im Job läuft es soweit ganz gut. Ich hatte mit meiner neuen Lieblingskollegin Schicht. Da fetzt das immer. Die hat mich im Messraum an den Maschinen ein wenig fit gemacht und mir ein bisschen was erklärt. Es ist jetzt nicht so, dass man mich da den ganzen Tag allein lassen kann, aber mal so als Pausenvertretung und sowas tauge ich da nun auch. Und ich denke, das hilft auch schon mal ganz gut weiter.
Über Arbeitsmangel können wir uns nicht bechweren. Da kommen noch einmal große Aufträge mit einem sehr straffen Zeitplan rein. – Die Sonderschichten, die die fest angestellten machen müssen, sind wohl die ersten seit 7 oder 8 Jahren. – Ich habe mich auch angeboten, einen Samstag mal mit zu helfen. Jeder geheftetet Rohbogen der da ist, zählt! Aber das wollte der Chef nicht. Die Leiharbeiter sind von den Sonderschichten wohl ausgenommen. Sehr seltsam, habe ich noch nicht erlebt so, aber wenn er meint …
Statt zu arbeiten, waren mein Mann und ich dann also mal in Erfurt gestern. – Uns ist ja der Drucker kaputt gegangen und wir wollten den ersetzen. – Das hat dann im Laden selber nicht so gut funktioniert, aber wir haben das gewünschte Modell dann online bestellt und lassen es in die Filale zum Abholen schicken.
Dann haben wir einen neuen Fernseher gekauft, weil mein Mann unbedingt ein neues Modell haben wollte. – Der Alte war und ist noch nicht kaputt, aber er war eben auch schon etliche Jahre alt. – Das Kaufen von dem Kasten war nicht so das Problem, vielmehr dann das Einrichten zu Hause. Da bin ich sicherlich ein wenig altmodisch, aber Smart TV hin oder her. Das Teil wollte erstmal sämtliche Zungangsdaten von Google und Co von mir, bevor ich überhaupt nur mal auf die Antenne bzw. die Schüssel zugriff hatte, um mir ein paar Programme zu suchen. Und das hat dann auch nicht funktioniert. Wir haben alles nur österreichischen verschlüsselten Mist rein bekommen. – Mein Bruder hat uns dann den Arsch geretettet und hat die Programme zumindest gefunden. Wir haben sie dann jetzt noch zu sortieren. – Es bleibt also abzuwarten, ob wir auf dem Teil jemals entspannt kucken können.
Die Soundbar funktioniert jedenfalls super und hat einen tollen klang. Über Bloothoth liegen nun auch nicht so viele Kabel hinter der Flimmerkiste und man könnte glatt von Ordnung reden. *lach
Und das Ding mit meinen Kopfhörern … oh man. – Ich hatte so In Ears mit Noice Canceling. Da war der rechte Hörer dann aber um Längen leiser als der Linke. – Das Internet meinte, ich sollte diesen Teil, der im Ohr steckt, mal in warmes Wasser halten. Es wären wohl diese winzigen Löcher verstopft. – Ich war dann ganz schlau und habe das Ultraschallbad für die Brille raus geholt und das Teil damit gereinigt. – Die Lautstärke war wieder da, alles i. O. aber dafür quitschten die Teile dann jetzt aber. Ich glaube, der Ultraschall hat die irgendwie zerstört. – Naja, so wirklich zufrieden war ich mit den Dingern eh nie und ich habe mir dann gestern welche für 25 Euro geholt, die bis jetzt super sind.
Muss man doch aber auch wissen, dass Ultraschall dieses moderne Zeug kaputt und nicht sauber macht. Man ey. Da wollte ich mal besonders clever und gründlich sein und das Ding geht nach hinten los. pffff
Und das Ding mit der Kollegin … die wusste ich von Anfang an nicht richtig einzuschätzen. Nach der Aktion jetzt ist mir aber klar, wo ich bei ihr stehe. Es wird so eine Art wiederwillige Akzeptanz sein. – Aber ich bin Leiharbeiter. Wenn sie doof wird, bin ich weg. basta
Die Aktion am Freitag: Sie hatte mit ein paar Kollegen, die auch alle Normalschicht fahren, Essen bestellt. Naja, nicht nur, dass sie mich nicht gefragt hat, ob ich eventuell auch etwas hätte haben wollen, wollte mich der komische IT-ler sogar noch aus dem Pausenraum raus haben, weil ja angeblich alles besetzt wäre.
Die Firma beherbergt echt seltsame Leute.
Die Kollegin ist in der ganzen Firma nur bei einer Hand voll Leute so wirklich beliebt. Und war bei denen, wo sie sich schön eingeschleimt hat. Was mir meine neue Lieblingskollegin da so erzählt hat … nun ja, Abgründe tuen sich auf.





