Saturday Sentence – „Network“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Berlin 2046: Die Innenstadt ist eine glitzernde Metropole, separiert von Außenbezirken, in denen die »Aus-dem-Netz-Gefallenen« ihr erbärmliches Dasein fristen. Diejenigen, die früher zur Mittelschicht gehörten, sind aufgrund fehlender Jobs zum größten Teil erwerbslos. Um soziale Unruhen zu verhindern, werden sie zur »Virtual Work« verpflichtet.
Als der visionäre Erfinder des »Virtual-Work-Gesetzes« brutal ermordet wird, übernehmen Mitglieder einer Spezialeinheit die Ermittlungen. Auf dem Weg zur Lösung des Falls durchstreifen sie das dystopische Berlin. Eine gefährliche Jagd beginnt … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Laut Akte ist sie ja vollkommen problemlos. …

Ansgar Thiel – „Network“; ISBN: 9-783-839-26965-7 

3. Und wie ist es bisher?
Ich kann nicht mehr sagen, wo ich das Buch mal herbekommen habe. Da es sich um eine .pdf-Datei handelt, kann es gut sein, dass ich das Werk auch einfach mal irgendwie von einer alten Festplatte runtergekramt habe. – Jedenfalls ist es nicht das, was ich dachte, dass es ist.
Der Titel ist mit ruhigem Gewissen nebensächlich zu sehen, denn im Endeffekt handelt es sich hier um einen klassichen Krimi, in dem nichts weiter wie die Ermittlungsarbeiten beschrieben sind. – Ich glaube nicht, dass es der Gärtner war, denn diese Berufsgruppe gibt es in dieser Welt nicht mehr.
Die Handlung wurde in eine Zukunft gelegt, in der es quasi keine Arbeitslosigkeit mehr gibt, da alle, die keinen herkömmlichen Beruf ausüben, qusai zwangsweise in der virtuellen Welt arbeiten und so die Berechtigung für Bürgergeld bekommen. – In dieser Welt kann man sowohl virtuell, als auch im realen Leben ermordet werden und es ist absolut nicht klar, was schlimmer ist.
Die Handlung selber kann mich irgendwie so gar nicht fesseln. Ich komme schon mit den ganzen Namen nicht wirklich hinterher und die Handlung vermag mich auch nicht zu fesseln. – Das Buch wird wohl keine sehr gute Bewertung von mir erhalten. Ein so genannter Sazt mit X. …

Fusselfreitag #328

Fussel sein Kopf ist schwer

Wenn ihr diese Zeilen lest, macht Fussel wohl gerade die schwerste Zeit des Jahres durch. Ein paar Tage an der Ostsee, haben wir uns auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen und sind dann mal losgedüst.
Warum das für Fussel die schwerste Zeit im Jahr ist? – Nun ja, es wird vermehrt gelaufen, wir können seine geliebte Couch nicht einfach mal mitnehmen, nur sein Kissen und seine Decke, die ihm dann natürlich nicht reichen und dann macht Seeklima ja bekanntlich müde. – Er hat also ziemlich viel auszuhalten, dieser Tage. *lach

[Hörspiel] Geister-Schocker 95 – „Großalarm – Die Bestien kommen“

Autor: Hal W. Leon
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 24. September 2021
Länge: 1 Stunde 16 Minuten

Die Sprecher:

Katja Brügger
Franciska Friede
Peter Weis
Tom Steinbrecher
Werner Wilkening
Marc Schülert
Silke Schülert
Ruby Schülert
Jule Schülert
Sascha Servadio

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Eine Herde gigantischer Raupen kommt auf ein Dorf zu und ihr Sekret hat bereits einem abseits lebenden Farmer das Leben gekostet. – Jedoch gibt es noch immer Menschen, die nicht an das glauben können, was sich hier zugetragen haben soll.
Eine junge Reporterin reist in das Dorf, in dem die Geschehnisse abgelaufen sind. Sie will sich umhören, die Kadaver der getöteten Raupen besichtigen und fotografieren und noch den einen oder anderen Artikel schreiben, um ihre Karriere ein wenig voranzubringen.
In der Kneipe des Dorfes trifft sie auf einen Anthropologen, der seinerseits die Würmer untersuchen will und so ihrem Riesenwuchs auf den Grund gehen möchte. – Zusammen machen sich die beiden auf den Weg in die Sümpfe, um den Ursprung der Bestien zu finden.
Eine zweite Katastrophe konnte verhindert werden, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Der alte Medizinmann des von diesem Land vertriebenen Indianerstammes kann noch immer seiner Rache nachgehen. Er schickt eine weitere Plage auf den Weg, kann am Ende aber nicht nur aufgehalten, sonder auf immer in die ewigen Jagdgründe geschickt werden.

Mein Hörerlebnis:

Die Aufmachung dieser Folge ist mal etwas Neues. Der Hörer wohnt zunächst der Entstehung eines atemberaubenden Zeitungsartikels bei, der anfangs schon etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt. Wenn ich mir nicht bewusst gewesen wäre, dass es sich hier um einen Geister-Schocker handelt, hätte ich gleich mal frustriert wieder abgeschaltet.
Die Story geht dann aber weiter, indem die Reporterin an den Ort des Geschehens reist, um der Sache selber noch etwas auf den Grund zu gehen. Der lernt sie einen älteren Herren kennen, der sich als Anthropologe herausstellt und ebenfalls die Würmer erkunden will. Die beiden tun sich zusammen, was ein wirklich großes Abenteuer zu werden verspricht.
Ihre Erkundigungen im Sumpf, mit der immer schmaler werdenden Frasschneise sind sehr glaubhaft und spannend dargestellt. Dazu die profunden Kommentare des Professors, zusammen ergibt das ein glaubwürdiges und sehr rundes Bild des Geschehens. – Dass sich die Handlung dann so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat, war wirklich ein genialer Schachzug. Ich hatte mit einem verrückten Wissenschaftler, versteckt in den Sümpfen, gerechnet, der durch seine Experimente diesen Riesenwuchs der Raupen auslöst. Dass es dann aber der Medizinmann eines vertriebenen und inzwischen ausgestorbenen Volkes handelt, war dann für mich auch irgendwie befriedigend. Dass sich die indigenen Menschen dann wirklich auch wehren können, hat mich dann schon etwas gefreut.
In jedem Fall schraubt sich alles zu einem großartigen Finale, in dem die Handlung noch einmal alles hergibt, was in dieser Story nur möglich ist.

Fazit:

Ein neuer, ein fantastischer Aufhänger. Das übernatürlich kommt recht spät ins Spiel, dann aber mit einem Knall, der sich gewaschen hat. Der ganze Aufbau der Story ist wirklich glaubhaft und spannend.
Die Schauspieler haben einen wirklich großartigen Job gemacht. Gerade die junge Reporterin hat sich hier irgendwie in mein Herz gespielt. Wie sie so zwischen Begeisterung, Angst oder Ekel wechseln konnte, war schon richtig gut und glaubhaft dargestellt. Das nenne ich mal schauspielerische Fähigkeit.
Die Idee zur Story und der Ursache der Mutationen war sehr gut in den Zusammenhang gebracht und erst einmal meilenweit von meinem ersten Verdacht entfernt. Genau aus diesem Grund aber spannend. Und dann auch noch so glaubhaft dargestellt, dass ich mir stellenweise sogar wünschen würde, dass das wirklich in der Art möglich wäre.

Ich ordne diese Folge im obersten Bereich meiner ganz persönlichen Beliebtheitsskala dieser Serie ein. Endlich mal wieder neue Charaktere, frische Ideen und nicht immer dieselben abgehalfterten Möchtegerndetektive oder übersinnlich begabte Schwachmaten.

[Hörbuch] Mark Benecke – „Kannibal.Jagdrausch“

Mark Benecke
„Kannibal.Jagdrausch“
Verlag: Saga Egmond
EAN: 9-788-728-58648-8
Länge: 6 Stunden 9 Minuten
Sprecher: Jan Katzenberger

– gehört im Mai 2025-

Und wieder ein Kriminalroman aus der Feder von Mark Benecke. Der Mann hat sogar das richtig gut drauf.

Klappentext:

Der zweite Crime Noir des BestsellerautorsIn seinem zweiten Kriminalroman nimmt Mark Benecke seine Hörer*innen mit in die düstere Welt des Kannibalismus, wo unbekannte Begierden und Fantasien die Privatermittler Becker und Funke an ihre Grenzen bringen.Mitten in Berlin taucht ein absonderlicher Fund auf: ein Koffer voller Menschenknochen. Die Behörden stehen vor einem Rätsel und ziehen die beiden Privatermittler Bastian Becker und Janina Funke zurate. Die haben schon bald einen Verdacht: Könnte sich hinter den gefundenen Knochen ein Fall von Kannibalismus verbergen? Die Ermittler folgen den Spuren, die sie in immer dunklere Kreise führen. Ohne es zu merken, gerät Becker dabei selbst in das Blickfeld des Täters. Kann er ihn überführen, ohne Funke zu gefährden? Eine mörderische Jagd beginnt.- (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

In Berlin wird ein Koffer voller Knochen gefunden. Nur die Knochen, kein Fleisch, keine nichts. Nur fein säuberliche und gleichmäßige Schabspuren an den Knochen. – Hat man es hier mit einem Fall von Kannibalismus zu tun?
Becker, der Privatermittler und ehemaliger Polizist wird zum Fall hinzu gerufen und stellt dann seine eigenen Ermittlungen in einschlägigen Internetforen an. Schnell hat er eine verdächtige Person an der Angel und er glaubt, dass er sie austricksen kann. – Was er nicht weiß, dieser Mann ist nicht so unbedarft, wie es Becker vielleicht bräuchte, und spioniert ihn ebenfalls aus.
Zwischen einer fiebrigen Erkältung, dem Delirium und dem unbedingten Willen diesen Fall zu lösen, steigert sich Becke hier wieder in eine Welt voller Wahn und Wahnsinn hinein.
Als Becker seine Gehilfin und Kollegin spurlos verschwindet und nicht mehr zu erreichen ist, kommt Becker die zündende Idee und er kann die Ermittlungen und die Rettung seiner Kollegin massiv vorantreiben. – Das Schlimmste kann gerade so noch verhindert werden.

Fazit:

Es handelt sich hier um einen Krimi, was normalerweise nicht so mein Ding ist. Aber dieser Krimi stammt aus der Feder von Mark Benecke. Alles andere hätte von mir nicht einmal eine Chance bekommen.
Aber können wir bitte mal über das Cover reden?! – Mal ehrlich, es ist alles drauf, was diesen Fall betrifft. Vom Koffer, über den Schädel, das Rezeptbuch, sogar ein Topf, indem Knochen zu kochen scheinen. Aber der Stil … hinter diesem zwar liebevoll und bunt gestalteten Bildchen vermute ich doch nicht einen Kriminalfall über Kannibalismus …

Gleich zu Anfang geht es voll rein in die Handlung und der Leser wird direkt mit der knallharten Tatsache des Knochenfundes konfrontiert. Dann kommen die ersten Ermittlungen und Erkenntnisse, so weit, so normal.
Die Figur von Becker ist wirklich sehr seltsam gestaltet. Ich meine, der Mann hat wirklich eindeutig was drauf. Wenn er sich an einem Fall festgebissen hat, dann zieht er das auch durch, bis zum bitteren Ende. Aber in diesem Fall war er nun zwischendurch wirklich richtig schlimm krank. Das Fieber hat ihm sprichwörtlich die Sinne geraupt und doch zieht er sein Ding durch.
Dass der Kannibale ihn dann überwacht, bekommt man als Hörer durchaus mit und ich persönlich habe mir die Haare gerauft, dass Becker das nun wirklich nicht mitbekommen haben will. Wie doof kann man denn bitte als Ermittler sein … Selbst wenn er nicht so computeraffin ist, weil er ihn nur für die Standartsachen benutzt, aber darauf kommt doch inzwischen so gut wie jeder Rentner.
Die Ermittlungen werden gut verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Wobei mich der Part der Polizei nicht so wirklich interessiert hat. Becker und seine Partnerin sind schon irgendwie ein richtig gutes Duo.
Den Hörer bereits auf den Kannibalen treffen zu lassen, ohne dass er es auch nur ansatzweise ahnt, war im Nachhinein ein wirklich sehr geschickter Schachzug. Hat mir am Ende klar gemacht, dass man seinem Gegenüber eben immer nur bis vor die Stirn kucken kann.

Der Text war einfach, gut verständlich und sehr eindringlich geschrieben. Es wurde wieder sehr gut deutlich, dass auch Polizisten nur Menschen sind und aufgrund ihrer Vorschriften sich eben daran halten müssen. Es kam wirklich sehr gut rüber, wie diese Vorschriften mitunter behindern. Denn das Ding mit dem Forum und die Verabredung mit dem Kannibalen, wäre von einem Polizisten so nicht möglich gewesen.
Warum Becker jetzt in den Büchern immer wieder so viele Schwachstellen aufweisen muss, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass dieser Umstand diesen Charakter dann schon auch irgendwie interessant macht.
Von der Lauflänge her, hatte das Buch eine wirklich sehr angenehme Länge und war in einer Schicht schön durchgängig durchzuhören. Alber selbst wenn Unterbrechungen nötig gewesen wären, wären sie wohl auch kein Problem gewesen, da man immer wieder sehr gut in die Handlung hinein finden konnte.
Der Sprecher hat einen guten Job gemacht und hat mich mit seiner Art zu lesen noch einmal gut abgeholt. Die Stimme und das Tempo waren wirklich sehr angenehm.
Mark Benecke hat seinem Protagonisten wirklich wieder einige Dinge aus seinem eigenen Leben angedichtet. Das Ding mit dem Detektivkoffer und dem daraus resultierenden Interesse an Ermittlungen hat er doch in seiner eigenen Autobiografie erzählt. Als das durchgesickert ist, musste ich wirklich richtig herrlich grinsen.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Gerade weil es sich hier um einen Krimi handelt, der im Endeffekt die Story einer Ermittlung in einem Fall erzählt, und dieses Genre normalwerweise so gar nicht mein Fall ist, muss ich das Buch so gut bewerten. Es hat mich wieder erwarten wirklich sehr gut unterhalten. Und das muss belohnt werden.

[Hörspiel] Geister-Schocker 94 – „Henkersfrist bis Mitternacht“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 30. Juli 2021
Länge: 52 Minuten 15 Sekunden

Die Sprecher:

Christian Stark
Ingo Abel
Franciska Friede
Tanja Dohse
Carsten Steenbergen
Marc Schülert
Marion Gretchen Schmitz
Stephan Chrzescinski
Tom Steinbrecher
Reent Reins
Dagmar Bittner
Helgo Liebig

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Jack Callum ist auf einer Party geladen. Gemeinsam mit anderen Gästen verweilt er im zweistöckigen Penthous in der Londoner City beim Hausherren Robert Brookland. Dieser ist für seine berühmt berüchtigten Partys inklusive makaberer und gruseliger Gags bekannt. – Allerdings hat er es wohl bei dieser ein wenig übertrieben.
Zunächst ist es nur eine blutige Puppe im Schlafzimmer, die seiner Frau das Fürchten lehren soll. Dann ist es die Eröffnung, dass seine Gäste und er im Penthouse eingeschlossen und abgeriegelt sind. Einzige Möglichkeit zu entkommen, ist die Giftschlange, welche der Tresor um Mitternacht frei gibt und die auch die Schlüssel am Körper trägt.
Doch bereits vor Mitternacht treten einige wirklich sehr seltsame Ereignisse auf. Unerklärliche Zwischenfälle, Verletzungen und Tode sind unerklärbar und erst Jack Callum kommt hinter das Geheimnis des Hausherrn und den Geschehnissen auf der letzten Party.
Es gilt nun, Hilfe für die Verletzten zu bekommen und aus dem Penthouse zu entfliehen. Außerdem muss der Rachegeist einer verflossenen Geliebten beruhigt werden.

Mein Hörerlebnis:

Irgendwie hat mich die Handlung hier von Anfang an irritiert. Wie kann es sein, dass ein Ehemann seine Frau, vor aller Augen und im eigenen Haus, mit aller Gewalt so fertig machen will. Macht die Ehe noch einen Sinn, wenn man sich nicht einfach so sein lassen kann, wie man ist?
Es stellt sich heraus, dass es sich hier um eine sehr makabre Party handelt, welche wohl nicht die erste dieser Art vom Hausherren ist. – Trotzdem, sehr befremdlich, in welche Gefahren der Hausherr seine Gäste hier bringt. Komplett sinnloser Unsinn eines wohlstandsverwahrlosten Mannes.
Dass dieses Konstrukt schief gehen muss, war mir von Anfang an klar. Aber was dann tatsächlich geschieht und auf was das alles hinausläuft, darauf wäre ich im Leben nicht gekommen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Fremdgeher gezwungen ist, seinen Fehltritt preis zu geben, müssen einige unbeteiligte Personen hier vollkommen ohne Grund ihr Leben lassen. Ein Umstand, den es nun wirklich nicht gebraucht hätte.
Dass das am Ende um eine Folge von und mit Jack Callum geht, einem ziemlich seltsamen Charakter, geht fast in der Fülle der Ereignisse und in den Rätseln unter, die hier auftauchen. Mal ganz abgesehen davon, lost Chack hier ganz schön ab. Er hat definitiv mehr drauf, als er hier zeigt.

Fazit:

Ein mehr als seltsamer Aufhänger für eine eigentlich geisterhafte und fast schon spannende Handlung. Das ganze Szenario war für mich nur irgendwie übertrieben und komplett an der möglichen Realität vorbei. – Ich glaube nicht, dass man in London mal einfach so eine Giftschlange kaufen kann, die noch in vollem Umfang fähig ist, zu töten. Mal ganz abgesehen davon, dass sie dann einfach im Londoner Stadtleben verschwindet und das ohne Folgen bleiben soll.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Aber eigentlich bleiben alle recht flach und kryptisch, bis auf den Hausherren und Jack, den wir ja nun schon eine geraume Weile kennen.

Ich ordne diese Folge im unteren Mittelfeld ein und finde es fast schon gehässig erfrischend, dass Jack hier mal nicht glänzen kann. Muss auch mal sein.

[EBook] Clive Cussler – „Die Fälscher“

Clive Cussler
“Die Fälscher”
Reihe: Isaac Bell (14)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-32200-7
Länge: 354 Seiten

– gelesen im Mai 2025 –

Der vorletzte Roman aus der Reihe Isaac Bell von Clive Cussler. – Ich denke mal, dass es der Tod von Clive Cussler war, welcher weitere Bücher verhindert hat.

Klappentext:

Dieser Coup wird die aufstrebende Weltmacht USA in die Knie zwingen! Der neue Fall für Amerikas Meisterdetektiv Isaac Bell.

1914: Der Privatdetektiv Isaac Bell verhindert ein brutales Attentat auf US-Präsident Woodrow Wilson. Doch dann findet er heraus, dass der Präsident gar nicht das eigentliche Ziel war. Der Killer hatte es auf den ebenfalls anwesenden Vorstand der neu gegründeten US-Notenbank Federal Reserve abgesehen. Und so stößt Bell auf die Spur des größten Raubs der amerikanischen Geschichte. Ein Meisterdieb und seine mörderischen Komplizen haben die Federal Reserve ins Visier genommen, um sie um eine Milliarde Dollar zu erleichtern. Und sollten sie Erfolg haben, würden sie die USA damit wirtschaftlich vernichten. Ein tödliches Rennen für Isaac Bell beginnt! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Isaac Bell ist für die Van Dorn Detektei auf einem Dampfer dabei, auf dem gerade die großen Banken von Amerika besprechen, wie sie mit dem neuen Geld verfahren wollen, welches eingeführt werden soll. Bei dieser, eigentlich geheimen, Besprechung wird ein Angriff auf die Herren und das Boot verübt, den Pitt allerdings verhindern kann.
Aus diesem einen Angriff wird am Ende ein größerer Fall von einem perfiden Angriff auf das Bankensystem. Da wird in die Druckerei eingebrochen, in der die neuen Noten gedruckt werden. Bell kann den Einbruch erahnen, jedoch nicht verhindern und viele Millionen Wert der neuen Scheine drohen verfrüht in Umlauf zu geraten und so das ganze Finanzsystem ins Wanken zu bringen.
Bell hat eine große und verantwortungsvolle Aufgabe, indem er die Räuber und das Geld finden soll. Und das alles so, dass die Öffentlichkeit nichts mitbekommt.

Fazit:

Das Cover ist ja mal wieder so gestaltet, dass man im Buch knallharte Action im Jahre 1914 erwarten kann. Und im Grunde genommen hat man auch genau das geboten bekommen. Der Protagonist ist direkt am Anfang in eine lebensgefährliche Action verwickelt, die dann auch noch das gewünschte Ziel hat und fast wirkt es so, als wäre das Buch dann auch schon zu Ende.

Der Protagonist ist in diesem Buch mal wieder ein absoluter Überflieger und Tausendsassa. Diese noch spannende Action am Anfang war wirklich gut und theoretisch war hier schon ein Teil der Geschichte fertig erzählt. Aber es stellt sich heraus, dass der Detektiv hier förmlich in ein Wespennest gestochen hat.
Leider war es so, dass die Handlung nach dieser ersten Action irgendwie abgeflacht ist und eben nichts weiter als langweilige Detektivarbeit war. Und wenn ich langweilig sage, dann meine ich auch langweilig. Recherchen, wilde Vermutungen immer mal wieder ein Stich ins Wespennest und sogar die Involvierung von Bell seiner Ehefrau. – In dem Moment dachte ich mir wirklich, dass dieser Kerl keinen Funken Ehre im Leib hat. Das geht doch nicht.
Ganz nebenbei bekommt der Leser noch eine ganze Menge aus dem amerikanischen Bankensystem mit. Wie was zusammenhängt und was für Risiken von dem Raub ausgehen. Mal ganz abgesehen davon, dass da Millionen an Geldwert gestohlen wurde, sorgt es dann wohl auch noch für Turbulenzen im kompletten Finanzsystem, wenn die Öffentlichkeit das mitbekommt. – Eine recht interessante Sache, wie das alles zusammenhängt, aber als Stoff für dieses Buch nicht gerade passend.
Es kommt, wie es kommen muss, und Bell kann den Fall lösen.
Die Auflösung selber, ist gemessen an dem ganzen Theater was man um die Ermittlungen gemacht hat, dann doch ziemlich unspektakulär und der Täter, der am Ende dahinter steckt, nach seiner Erklärung wenig überraschend. Man wollte eben nur mal wieder seine Macht erhalten. Wie soll es auch anders sein …

In jedem Fall war das Buch wirklich mit extrem kleiner Schrift formatiert. Ich war mehr als froh, dass ich auf dem Reader die Schriftgröße selber einstellen konnte und mir so meine Augen nicht verrenkt hatte. Leider hatte das dann aber auch den Nachteil, dass ich gelesen habe, geblättert habe und am Ende doch in den Seitenzahlen kaum voran gekommen bin. Das war dann wiederum etwas frustrierend.
Die Aufmerksamkeit auf der Technik, wie es bei Cussler üblich ist, war hier nicht so stark gegeben. Dafür hat man eine ganze Menge über das damalige Finanzsystem und die Macht der Banken gelernt. Frei nach dem Motto: Hasste was, biste was.“ Haben die hohen Herren hier mal eben ihr Ding angeleiert.
Vom Schreibstil her, war ich stellenweise von langen Erklärungen angepisst, an anderer Stelle hatte ich dann aber wieder ein übles Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Das hat sich alles immer abgewechselt. Trotzdem habe ich für die paar Seiten dann doch, für meine Verhältnisse ziemlich lang gebraucht.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Herr Cussler ist seinem Stil in jedem Fall treu geblieben, konnte mich aber am Ende nicht wirklich catchen, mit dem was er hier abgeliefert hat. Da hat er in jedem Fall schon bessere Sachen geschrieben.

Meine Woche 33. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Zumindest nicht erwähnenswert.

Gefreut:
Auf den Urlaub!

Gedacht:
„Lass die Woche ganz schnell rum gehen.“

Gefragt:
Ob ich an der Arbeitsstelle wirklich jemals so richtig fit werde, ist noch fraglich.

Genervt:
Dass die Zeit scheinbar zu stehen schien.

Gefühlt:
durchwachsen

positiv:
Ich habe jetzt drei lange Wochen Urlaub vor mir. Drei Wochen lang nicht an den schrecklichsten Job aller Zeiten denken.

negativ:
Ich musste den Zugangschip für die alte Firma abgeben. – Das hatte so etwas Entgültiges.

Gelitten:
Nein, so schlimm war es nicht.

Genossen:
Die Geburtstagsfeier meiner Cousine gestern, und das Wiedersehen mit einer Tante, die ich wirklich lang nicht gesehen habe.

Gewesen:
Von Montag bis Freitag auf Arbeit und am Sonnabend auf der Geburtstagsfeier meiner Cousine.

Getroffen:
Einen wirklich großen Teil meiner Verwandschaft von der Seite meines Erzeugers.

Gesucht:

Gefunden:
Jede Menge Gesprächsstoff auf der Feier.

Gelacht:
Oh ja, über die alten Kindheitsgeschichten

Geweint/Getrauert:
Ja kurz, als der verstorbene Cousin erwähnt worden ist.

Gewundert:
Über das Wetter – es ist schon irgendwie mit einem Schlag leicht herbstlich geworden.

Gegessen:
Viele wirklich sehr gute Sachen. – Die Geburtstagsfeier war eine Mitbringparty und jeder hat was beigesteuert. Da kam ein wirklich interessantes Buffett zustande.

Genascht:
Schokolode

Getrunken:
Sekt und Bier und Aro und lauter tolle Sachen.

Gegoogelt:
bestimmt, ich habe nur nicht mehr im Ansatz eine Ahnung

Gesehen:
Ich habe die Serie „Ann with an E“ angefangen. – Eine hochdramatische Protagonistin, aber eine sehr interessant Story.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezis von den Büchern, die ich so gelesen habe.

Getan:
gearbeitet und Geburtstag gefeiert

Gelesen:
Aufgrund der Länge habe ich mich die ganze Woche an „Witches of Norway“ aufgehalten. – Und ich tue es noch.

Gekauft:
Lebensmittel und Zutaten für einen Kuchen.

Gelernt:
Wie man so nach und nach ein Kondensator oder sowas für eine Leiterplatte zusammenbaut. – Ganz schön aufwändig sowas.

Geschenkt (bekommen):
nein, meine Cousine hatte Geburtstag. – Nicht ich.

Geschlafen:
mal mehr, mal weniger gut

Geträumt:
bestimmt, ich erinnere mich nur nicht mehr

Geplant:
URLAUB machen!!!!

Fazit

Von Montag bis Freitag bin ich noch einmal auf Arbeit gefahren. Das Positive in dieser Woche war zumindest die Tatsache, dass ich wohl so etwas wie einen festen Arbeitsplatz habe. Ich soll in einer bestimmten Linie eingesezt werden, wo ich so ein Bautal vom Urschleim an bis zum Ende selber und per Hand zusammenzimmern soll. – Fakt ist jedenfalls, dass ich hier dann noch eine ganze Menge lernen muss.
Aber erst einmal habe ich nun meinen Jahresurlaub vor mir. Drei süße Wochen mal nicht an den Elketroschrott denken, den ich dann produzieren soll.

Am Freitag war ich im alten Einsatzbetrieb, um den Zugangschip abzugeben und meinen Spind frei zu machen. – Es war schön und schrecklich zugleich die alten Kollegen noch einmal zu sehen und zum Teil zu umarmen. – Die Firma ist ruhig geworden. Es ist kaum noch etwas zu tun und die haben Probleme, ihre eigenen Leute mit Arbeit zu versorgen. – Es scheint wohl so, dass die sich aus dem diesjährigen Sommerloch wohl nicht mehr erholen werden. – Ob es wirklich so kommt, muss man sehen, aber ich habe, ehrlich gesagt, nur noch sehr wenig, bis gar keine Hoffnung.
Schade um diesen Arbeitsplatz. Mir persönlich hat diese Arbeit da wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich schäme mich fast zus agen, dass ich da nicht arbeiten war, sondern den lieben langen Tag so etwas wie meinen Spaß hatte.

Am Sonnabend, als gestern, ist meine Cousine doch wirklich 50 Jahre alte geworden. – Sie hat diesen Runden ein wenig gefeiert und zu eienr großen und bunt gewürfelten Runde geladen. Es war eine Mitbringparty und ich habe einen Kuchen beigesteuert, der tatsächlich komplett alle geworden ist. – So eine Eierschecke nach Omas altem und bewährtem Rezept ist schon etwas Richtiges.
Außerdem sind wir alle Zug gefahren. Will heißen, mein Cousine hat einen Zug ausgedruckt mit verschiedenen Waggons. Ganz vorn, in der Lok, hatte sie ihre Eltern und sich als Baby kleben. Die anschließenden Waggons stellten jeweils ein Jahrzehnt dar, in dem die Personen in ihr Leben getreten sind, oder es aber verlassen zu haben. Sie hat schon in der Einladung um Fotos aus entsprechender Zeit gebeten. Nach und nach sind wir dann also in den Zug eingestiegen und es entstand wirklich eine sehr interessate Übersicht über das leben meiner Cousine. – Das war toll.
Der Restr des Tages bestand aus intreressantren Gesprächen, netten Wiedersehen und vielen vielen Anekdoten aus der Vergangenheit. *grins

Saturday Sentence – „witches of Norway“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die 21-jährige Elis ist eine miserable Hexe. Nachdem sie mit ihrer Magie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht sie kurzerhand das Kunststudium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie im Hexenzirkel ihrer Familie endlich lernen ihre Kräfte zu kontrollieren. Hilfe bekommt sie dabei von dem charismatischen und faszinierenden Hexer Stian. Seit ihrer ersten Begegnung geht von ihm eine eigentümliche Anziehungskraft aus, der Elis kaum widerstehen kann. Doch dann wird sie plötzlich durch Zauberkraft hundert Jahre in die Zeit zurückversetzt: ins Norwegen des Jahres 1905… und dort wartet ein ganz anderer Magier auf sie! (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Du kannst die Augen wieder öffnen.« 

Jennifer Alice Jager – „Witches of Norway“; ISBN: 9-783-646-60358-3 

3. Und wie ist es bisher?
Es sind drei Bände, die lieblos einfach zusammen in eine Datei gepackt wurden, ohne sie noch einmal in irgendeiner Form zu formatieren oder sonstwie zu bearbeiten.
Der Schreibstil ist fast schon langweilig, mit elend langen Szenen von Liebe und verzweifelter unerwiederter Zuneigung und das Zeitreisethema, was mich ursprünglich richtig gereizt hat, hat sich als absolute Luftnummer herausgestellt. – Ein Jugendbuch, was zwar auf Lovelybooks als Meisterwerk bezeichnet wird, diese Bezeichnung aber meiner Meinung nach, absolut nicht verdient hat.

Fusselfreitag #327

Fussel verschläft die Wärme …

Ich muss mal sagen, dass ich meinen kleinen Helden eigentlich unheimlich tapfer finde. Wie der sich immer wieder kalte Ecken gesucht hat und so die Wärme sehr erfolgreich überstanden hat. Ohne so neumodische Hilfsmittel wie Hundepool oder Kühlmatte. (Ok, er hätte ein Kühlmatte nutzen können, aber da hat er sich grundstätzlich daneben gelegt, weswegen wir sie nun entsorgt haben).
Hoffen wir also mal, dass es dann jetzt so langsam aber sicher endlich mal in Richtung Herbst geht. Ich will und kann die Wärme nicht mehr. Genug Sommer!!!

Und ich bin mir sicher, dass es Herrn Fussel ganz genau so geht!

[Hörspiel] Die drei ??? 234 – „und der lebende Tresor“

Autor: André Minninger
Musik: Dethlef Oels, Nathaniel Steinbrecher, Jan-Friedrich Conrad, Betty George, Andris Zeiberts, Alexander Körting, Thomas Körting
Regie: Heikedine Körting
Verlag: EUROPA
Erschienen: 25. Juni 2025
Länge: 1 Stunde 23 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:

Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Lucy Apple – Anna Carlson
Janet Madison – Birte Kretschmer
Ronald Fletcher – Tobias Meister
Mandy Coolman – Philine Peters-Arnolds
Horrice – Francois Smesny
Jasper – Christian Rudolf
Ernest Lubitch – Till Hagen
Inspektor Cotta – Holger Mahlich
Godween – André Minninger

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Auf die drei Detektive kommt eine Frau zu, die zunächst einen Fall hat, der nach Eifersucht und Liebesdrama klingt. Die Detektive sind versucht, den Fall nicht anzunehmen, was sich aber nicht mit dem Slogan auf ihrer Visitenkarte vereinbaren lässt.
Die Jungs gehen mit der Frau einen Deal ein und beginnen ihre Ermittlungen. Sie sollen den Lebensgefährten der Dame auf den Zahn fühlen, weil sie bei ihm Untreue vermutet. Doch die Ermittlungen laufen schleppend an und enden in einer Sackgasse.
Die Klientin hat ihnen verschwiegen, dass sie einen Unfall hatte und unter Amnesie leidet. Diese Tatsache lässt den Fall in einem ganz anderen Licht dastehen. Die Auftraggeberin mutiert zu einer möglichen Täterin, wird mit den Tatsachen konfrontiert und es gibt natürlich kein Einsehen. – So lang, bis die drei Detektive dann wirklich den Beweis erbringen, natürlich nicht, ohne vorher selber ins Fadenkreuz von Spekulationen zu geraten.

Mein Hörerlebnis:

Die Folge startet, wie wir es von den drei Detektiven gewohnt sind. – Ein neuer Klient kommt auf sie zu und macht sie mit dem neuen Fall vertraute. Allerdings kam diese Klientin hier dann doch ganz schon aufdringlich und aufbrausend daher. Ich habe mir gleich gedacht, dass es wohl nicht so eine gute Idee ist, ein Arbeitsverhältnis unter solchen Bedingungen zu beginnen.
Es wäre keine Folge der drei Detektive, wenn sie den Fall nicht doch annehmen würden und die Ermittlungen starten. – In jedem Fall haben sie, was die Technik angeht, sehr gut aufgerüstet. Richtmikrofone, Abhörsender und viele mehr, erleichtern den drei Jungs inzwischen die Arbeit.
Es folgt ein Faktensammeln, was nicht nur mich dann doch irgendwie verwirrt hat. Die ganzen Ermittlungen und die Ergebnisse sind spannend, aber ergeben im Hinblick auf den Fall absolut keinen Sinn.
Es ist einmal mehr Justus zu verdanken, dass irgendwann die Ermittlungen doch irgendwie in die richtige Richtung gehen und die Unternehmungen dann wirklich zu einem Ergebnis führen.
Des Rätsels Lösung hat mich wenig zufrieden gestellt, macht es doch mal wieder klar, dass die Geldsäcke dieser Welt auch nichts anderes als Dreck am Stecken haben.

Fazit:

Eine gewohnte und dem Schema entsprechende Folge der drei Detektive. Ein neuer Fall, Ermittlungen, Verwirrungen und dann das große Umdenken und das Ergebnis ist da. Wobei bei diesem Fall die ganze Handlung schon sehr geschickt eingefädelt ist, dass man auch und gerade als Hörer erst einmal schön mit in die falsche Richtung denkt und ermittelt.
Die Schauspieler haben ihren Job gewohnt gut gemacht und mir stellenweise ein herrliches Kopfkino beschert. – Einige Charaktere kamen genau so schmierig und eklig an, wie sie wohl gedacht waren und das allein hat schon ziemlich fasziniert.
Die Geräuschkulisse war so sparsam wie immer, aber so wirkungsvoll, wie ich es bei dieser Reihe gewohnt bin.
Der Fall selber hat sich nach einigen Irrungen und Wirrungen dann noch aufgeklärt und konnte zu einem Ergebnis gebracht werden. – Gut zu wissen, dass es auch Geldsäcken mitunter an den Kragen geht, wenn sie erwischt werden.