[Ebook] Rose Snow – „Band 4 der Gefühle“

Rose Snow
“Band 4 der Gefühle”
Reihe: 8 Sinne (4)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-746-06221-1
Länge: 240 Seiten

– gelesen im Juli 2025 –

Ein weiter Band dieser Reihe, auf die ich durch puren Zufall gestoßen und von der ich keine Ahnung habe, was ich davon halten soll.

Klappentext:

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst – Welches Gefühl ist Deines?

Die Bedrohung durch die Totaa scheint abgewandt, und nun versuchen Ben und Lee, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Während Ben sich auf die Reisendenprüfung vorbereitet, setzt Lee alles daran, dem wahren Anführer der Totaa auf die Spur zu kommen. Doch schon bald treten unvorhergesehene Ereignisse auf, die ihre junge Beziehung auf eine harte Probe stellen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Lee und Ben haben es sich in der schwarz-weißen Stadt in einem gemieteten Haus gemütlich gemacht. Ben hat die Wiederholung seiner Reisendenprüfung vor sich, welche dann auch noch vorverlegt wird, was ihn noch mehr unter Druck setzt.
Er schafft die Prüfung in letzter Sekunde und auf der Feier danach fällt Lee einem Gift zum Opfer, welches wohl Ben gegolten hat.
Lee kann sich erholen, aber Ben verlässt sie, ohne ihr wirklich den Grund dafür zu nennen. Doch Lee hat weder Lust noch Zeit, sich der Trauer hinzugeben und macht sich weiter an die ihr zugeteilten Aufträge. Dann wird es abstrus, denn eine Gruppe von Anführern der verschiedenen Sinne scheint mit den Totaa unter einer Decke zu stecken und will die Menschenverbundenen los werden. – Auch Ben ist ein menschenverbundener Sinnträger und mit einer Wut infiziert. Das findet Lee aber erst heraus, als sie ihn durch einen Auftrag in der sinnlichen Welt wieder trifft.
Alles hängt mit dem verschwunden roten Buch der Wut zusammen. Wer das Buch hat, hat die Macht über die Wuttträger.

Fazit:

Ein rotes Cover, ganz genau so, wie es für die Wut üblich ist. Ansonsten das Titelbild mit Wiedererkennungswert. Die 8, Silouetten von verschiedenen Charakteren und jede Menge Zierrat. Alles ziemlich einfach gehalten, aber am Ende doch irgendwie faszinierend.

Das Buch hatte es schwer, mich wirklich in seinen Bann zu ziehen. Mir hat einfach das Kopfkino zu dem stellenweise wirklich abgedrehten Weltenbau gefehlt. – Das Ding mit den verschiedenen Sinnen war für mich ja noch einigermaßen nachvollziehbar, aber der ganze Rest war dann fast schon zu abgedreht, um irgendeinen Sinn für mich zu ergeben.
Ich habe versucht, der Handlung zu folgen, was nicht leicht war, da mir zu viele Namen um die Ohren geflogen sind. Und dann waren die Namen und Wesen in den verschiedenen “Ländern” auch noch alles andere als einfach.
Ein wenig Herzschmerz und Liebesgedusel darf in den aktuellen Fantasybüchern ja nicht fehlen. Ein unnötiger Füllstoff, der gerade hier die Handlung nicht unbedingt nachvollziehbarer oder einfacher gemacht hat.
Die Entwicklung mit dem Fluch, der auf Ben lasten solle, kam dann irgendwann sehr plötzlich und hat gerade im letzten Drittel des Buches noch einmal ordentlich für Wirbel gesorgt. Es hat dann mit dem Verhalten von Ben aufgeräumt und im Nachhinein vielen Auseinandersetzungen der beiden noch einmal irgendwie einen Sinn gegeben.
Das Buch ist jetzt nicht gerade ein Weltbestseller. Man muss es nicht unbedingt gelesen haben. Es hat mich auf gewisse Art und Weise fasziniert, aber eben auch irgendwie abgestoßen. In jedem Fall bin ich mit der Lektüre in eine ordentliche Leseflaute gerutscht, was weniger schön war.
Der Weltenbau mag für die Autorin selber schon irgendwie Sinn ergeben. Für mich war es stellenweise ziemlich verwirrend und oftmals musste ich Erklärungen doppelt oder dreifach lesen, um zu begreifen, was man hier eigentlich erzählen möchte. Die ganze Story wirkte auf mich unausgegoren und unüberlegt in den Tag hinein geschrieben. Da waren zu viele Begebenheiten einfach nur erzwungen und gewisse Dinge wurden krampfhaft herbeigeführt.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
So als Einzelband gelesen ergibt dieses Buch absolut überhaupt keinen Sinn. Man ist gezwungen, alle Bände der chronologischen Reihenfolge nach zu lesen, wenn man nachvollziehen möchte, was die Autorin ihren Lesern hier sagen möchte. Und dann dieser Zwang und am Ende die Hetze, um überhaupt irgendwie zu einem Ergebnis zu kommen. – Nö, das geht wesentlich besser.

[Hörspiel] Geister-Schocker 110 – „Höllische Schrift“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 22. März 2024
Länge: 55 Minuten 5 Sekunden

Die Sprecher:

Sascha Rotermund
Milton Welsh
Manja Doering
Engelbert von Nordhausen
Matthias Klages
Oliver Stritzel
Till Hagen
Bert Franzke
Andrea Aust

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

In London wird in eine Druckerei eingebrochen und ganz spezielle Bücher entwendet. Die Bücher waren Kopien von einem ganz speziellen Buch, aber auch diese Kopien können genau so gefährlich sein, wie das Original. Die Einbrecher, welche dachten, sie hätten hier einen leichten Job, merken dabei aber nicht, dass sie das pure Grauen und Mord und Totschlag damit über London bringen.
Der Detektiv bekommt den Auftrag, die gestohlenen Bücher zu finden, an einem Sonntagmorgen und ist davon alles andere als begeistert. Doch nach der Anzahlung macht er sich dann doch an die Arbeit. Er ahnt nicht, was da alles auf ihn zukommt und wie seine Freundin in die Sache hineingezogen wird.

Mein Hörerlebnis:

Es geht erst einmal mit einem Unfallgeschehen los, das ich aber noch nicht so wirklich zuordnen konnte. Dass da linkes Gesindel unterwegs ist, war mir von Anfang an klar, aber was hinter dem Auftrag stecken sollte, warum da plötzlich 13 Personen vom Friedhof kommen, wo das seltsame Geräusch im Auto herkam, war zu diesem Zeitpunkt für mich nicht einzuordnen.
In der nächsten Szene wurde dann klar, dass es sich mal wieder um eine Detektivfolge handelt. – Kann gut sein, dass der schon mal ermittelt hat, aber wenn, dann ist er so blass geblieben, dass ich ihn mir auch jetzt schon nicht mehr merken konnte. – In jedem Fall fand ich es jedoch höchst seltsam, dass er den Kunden wirklich erst abweisen wollte, nur weil es sich um einen Sonntagmorgen handelte. Aber Geld regiert die Welt und er bekommt eine Anzahlung, mit der er sich erst einmal an die Arbeit macht.
Der Rest der Folge sind schnöde Ermittlungsarbeiten. Hier erkunden, dort erkundigen, ein bisschen was herausfinden und am Ende dann doch wieder nur im Dunkeln tappen. – Die ganze Handlung war verwirrend und langweilig, sodass ich die Wende verpasst habe, als es dann endlich zur Sache ging.
Ja, es kam raus, um was für ein Buch es sich hier gehandelt hat, warum es der „Forscher“ hat duplizieren lasen und wer die 13 Personen waren, die das Diebestrio engagiert hatten. – Aber die komplette Handlung war verwirrend, wenig mitreisend und war dann auch irgendwann endlich mal zu Ende.

Fazit:

Ein blasser Protagonist, eine eigentlich gute Handbuch, die durch so einen Detektivmist wieder nur kaputt gemacht worden ist und am Ende stellt sich raus, dass Bob Collins dieses Machwerk geschrieben hat. – Himmel, der Mann kann es einfach nicht.
Die Handlung hätte echt gut sein können, wenn man diesen 13 dunklen Personen vom Friedhof mal mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Dann wäre eine viel düstere und bedrohlichere Handlung raus gekommen. Die Möglichkeiten des Buches hätte man besser ausschöpfen können.
Hätte, wäre, könnte … Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Sie konnten ja am Ende nur das spielen, was der Autor vorgegeben hat und so gesehen, haben sie ja noch gut versucht, etwas daraus zu machen. – Aber wie gesagt, der Protagonist, dieser Detektiv, ist dabei sehr blass und unscheinbar geblieben. Die hellste Kerze auf seiner Businesstorte scheint er ja nicht zu sein.

Ich ordne diese Folge ganz unten in meiner persönlichen Beliebtheitsskala ein. Ich gehe sogar so weit, dass ich diese Folge wirklich als verschwendete Lebenszeit sehen muss. Macht doch einfach nur einen Haken dran. Das war Mist!

[Taschenbuch] Michael Tsokos – „Abgeschlagen“

Michael Tsokos
“Abgeschlagen”
Reihe: Paul Herzfeld (1)
Verlag: Knaur
ISBN: 9-78-426-52439-8
Länge: 410 Seiten

– gelesen im Juli 2025 –

Ein neuer Monat, eine neuer Want to Read. Und nun beginnen sie eben mit den Büchern von Michael Tsokos.

Klappentext:

Kiel, im Winter. Im Institut für Rechtsmedizin der Universität liegen im Sektionssaal ein toter Gewaltverbrecher, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, und eine zerstückelte Frauenleiche, deren Einzelteile in zwei Koffer verpackt wurden. Der junge Rechtsmediziner Paul Herzfeld ist irritiert, als sich sein Vorgesetzter, Professor Schneider, bei der Obduktion der zerstückelten Leiche vorschnell auf eine Machete als Tatwaffe festlegt. Aber kurz darauf wird tatsächlich eine blutverschmierte Machete in einem Kieler Park gefunden. Die Medien feiern Professor Schneider als rechtsmedizinisches Genie, und sein Aufstieg zum Direktor der Kieler Rechtsmedizin scheint nur noch reine Formsache.

Doch dann weiht der Hausmeister der Universität Herzfeld in ein Geheimnis ein, und auf einmal führen alle Spuren ins Institut. Als Herzfeld versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, steht nicht nur seine Karriere auf dem Spiel, sondern auch das Leben seiner Familie … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Paul Herzfeld ist nicht überrascht, als sich sein Vorgesetzter bei dem anstehenden Interview so in den Fordergrund spielt. Dass er allerdings so ausrastet, als sich Herzfeld ertreistet, eine andere Meinung zu haben, überrascht ihn dann doch.
In einem Kieler Park muss eine Frau eine wirklich schlimme Entdeckung machen. Sie wollte dem Obdachlosen doch nur helfen und findet ihn jetzt ermordet und mit einem Frauenarm in seinen eigenen Armen. – Die Leichen kommen ins rechtsmedizinische Institut und zu Paul Herzfeld, der eine Obduktion vornimmt. Sein Vorgesetzter ist es wieder, der scheinbar aus dem Blauen heraus eine Mordwaffe festlegt, die dann später auch gefunden wird.
Noch mysteriöser wird der Fall, als der Hausmeister des Institutes Ungereimtheiten feststellen muss, die wirklich mehr als seltsam sind. Nicht nur, dass die Tatwaffe eigentlich in der Asservatenkammer hätte liegen müssen, sondern auch in den Entsorgungbehältern tauchen wirklich seltsame Dinge auf, die da nicht sein dürfen.
Paul Herzfeld kommt dem eigentlichen Täter unbewusst immer näher und bringt dadurch seine eigene Familie in eine ungeahnte Gefahr. Das Ganze gipfelt in einem wirklich bitterbösen Finale, welches auch hätte schief gehen können.

Fazit:

Ein schwarzes Buch. Ein rabenschwarzes Cover mit einer Machete und einem weißen Titel, sowie roten Zusatzinformationen. Der Name des Autors, welcher seltsamerweise nur als Nachname dargestellt ist, ist aufgeworfen und schimmert leicht. Was mich hier erwarten sollte, war vom Prinzip her klar. Herr Tsokos ist ein Mann vom Fach und baut seine Bücher auf seiner realen Arbeit auf. Aber dass das Ganze dann so perfide und fast schon erschreckend realitätsnah wird, damit hätte ich nicht gerechnet.

Am Anfang beginnt die Handlung seicht, fast schon alltäglich. Wir haben hier einen Chef, der sich profilieren will, einen Angestellten, der es mit sich machen lässt und ganz nebenbei noch seine Familie mit managen will. Es kommt sicherlich nicht alle Tage vor, dass ein Fernsehteam im Sektionssaal mit zugegen ist. Aber dass der Mann dann bei einer sachlich vorgetragenen anderen Meinung dermaßen ausrastet, kam mir von Anfang an seltsam vor.
Die Geschichte entwickelt sich weiter und ein weiterer Mordfall kommt ins Haus, der erst einmal nichts mit dem Chef und seinem Ausraster zu tun hat. – Doch im Laufe der Handlung verdichten sich die Verdachtsmomente wirklich gewaltig und haben zwischendrin sogar dazu geführt, dass ich an meinem eigenen Verstand gezweifelt habe. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass hier wirklich ein Mann, der Karriere wegen, so weit gehen würde.
Es hat nicht lang gedauert, da hatte mich die Handlung komplett in ihrem Bann und ich habe beim Lesen die Realität fast komplett aus den Augen verloren. Ich war wirklich komplett von dem fasziniert, was hier so realitätsnah und doch so spanend beschrieben war. – Es war klar, dass der Täter hier komplett den Verstand verloren haben muss.
Am Ende kommt die Handlung zu einem Finale, was mich schon gleich gar nicht mehr losgelassen hat. Ich konnte wirklich erst dann aufhören, als wirklich alles so abgeschlossen war, dass ich mir sicher sein konnte, dass die Opfer außer Gefahr waren.

Ich hatte hier das Taschenbuch und habe einmal mehr gemerkt, dass Ebooks eigentlich viel bequemer sind. Die Seitenaufteilung fand ich nicht ganz so gelungen. Die Schrift hätte gern größer sein können, was man mit einem einfachen Zeilenabstand sehr gut wieder wett hätte machen können. Außerdem fand ich den inneren Rand etwas knapp bemessen. Meine Meise, keine Leserillen in den Buchrücken zu machen konnte hier wirklich nur unter sehr schwierigen Umständen umgesetzt werden.
Erzählt ist das Ganze aber in einem sehr gut lesbaren Stil. Ich habe immer gleich und schnell kapiert, wo der Hase langläuft und hatte ein wirklich sehr intensives Kopfkino vor meinem geistigen Auge. – So etwas hatte ich schon lang nicht mehr so intensiv.
In den Protagonisten konnte ich mich sehr gut einfühlen und hätte dem Mann am liebsten öfter mal helfend unter die Arme gegriffen. Ich habe mich sogar dabei erwischt, wie ich lauthals ihm etwas zurufen wollte. – man man man
Ein gelungenes Buch, was ich gern gelesen habe. Ich werde also auch die nächsten Bände definitiv noch kaufen. Immer schön der Erscheinungsreihenfolge nach.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Sehr gut verständlich, ein herrliche farbenfrohes Kopfkino und eine mehr als spannende Story. – Dieses Buch darf sich mit vollem Recht ein Thriller nennen. Noch mehr Thriller geht nicht.

Meine Woche 43. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
In gewisser Weise über meinen Mann – ich würde gern einmal in Ruhe mein Ding machen können.

Gefreut:
Ja, über das neue Buch.

Gedacht:
Oh man, die halten doch mit meiner Mutter nur das Bett künstlich belegt, damit sie Geld von der Krankenkasse bekommen. – die Untersuchung schien ja nicht so wichtig zu sein, wenn sie 5 Tage hintereinander hinten an gestellt wurde.

Gefragt:
Können die mich nicht einfach in Ruhe lassen, statt mir ständig mit ner Einstellung zu drohen?

Genervt:
Nein, so schlimm war es diese Woche nicht.

Gefühlt:
normal

positiv:
Der Job war abwechslungsreich und ich hatte mit meiner Lieblingsschicht Schicht. Das fetzt doch.

negativ:
Ich musste jeden Tag beizeiten aufstehen.

Gelitten:
nein, so schlimm war es dann doch nicht.

Genossen:
mein Bettchen am Abend. – Es war erquickend und labend *lach

Gewesen:
auf Arbeit, einkaufen

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Motivation zum Aufräumen meines Schreibtisches

Gefunden:
joar …

Gelacht:
ja sicher haben wir auch gelacht

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
ich wundere mich nicht mehr. Hat keinen Wert.

Gegessen:
Spinat mit Kartoffeln und Hackklops. Das war lecker.

Genascht:
Kekse

Getrunken:
Eistee, Wasser, Tee

Gegoogelt:
Wie ich die Lesezeichen aus dem Browser als Datei exportieren kann, um sie bei einem anderen Rechner exakt wieder so einführen zu können.

Gesehen:
Ostwind 2 – mir war gestern so danach

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis, aber mehr schlecht als recht

Getan:
gearbeitet, geschlafen, das Übliche eben

Gelesen:
„Denn niemand ist ohne Schuld“ beendet und „Yangtsekiang“ angefangen und ein Stück gequält. – Ich denke, ich breche es ab. Das ist die totale Zeitverschwendung.

Gekauft:
Die Bücher für den kommenden Monat. Es sind 6 geworden, die ich mir mal eben so gekauft habe. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. UUUUUUUUNd Bücher machen nicht dick. *lach

Gelernt:
bestimmt

Geschenkt (bekommen):
Ein Buch! – Mein Mann hat mir den dritten Band der „Lindt & Sprüngli“-Saga gekauft. Isser nich lieb?!

Geschlafen:
mal mehr, mal weniger gut. Aber ich bin zurecht gekommen.

Geträumt:
bestimmt, habs nur vergessen

Geplant:
Weiter im Text!

Fazit

Meiner Mum geht es soweit ganz gut. Sie ist dann am Dienstag, nach etlichen Malen, wo man es verschoben hat, dann auch endlich in der Röhre untersucht worden. – Plan war ja, sie danach zu entlassen und gut. Dumm nur, dass sie eine Verstopfung in einer Vene gefunden haben, die aber noch nicht fest war. Muss mehr so gallertartig gewesen sein. Das wäre aber im Laufe der Zeit fest geworden und hätte dann wohl einen großen, richtig heftigen Schlaganfall ausgelöst. – Man hat ihr das Stück am Freitag in einer OP sauber gemacht.
Die OP selber verlief leider nicht komplikationslos und es kam nach dem Verschliesen zu einer Nachblutung. Man musste sie direkt noch einmal aufmachen und die Blutung stillen. Dadurch lag sie länger in Narkose, als man es vorerst geplant hatte. – Aber sie hat soweit alles überstanden und soll dann wohl morgen entlassen werden.
Ihre Schlaganfallbehandlung ist somit abgeschlossen. Bis auf die Gardine im Sichtfeld bleibt nichts zurück. Ich denke, dass sie damit noch ganz klimpflich davon gekommen ist. Das mit dem Auge ist störend, keine Frage. Aber sie liest nicht und macht keine kleinteiligen Handarbeiten oder sowas. Da sollte das halb so schlimm sein.

Auf Arbeit läuft es ganz gut. Das Einpacken, was ich hauptsächlich machen soll, ist nie ein Job für den ganzen Tag. Wenn ich da mal bis Mittag zu tun habe, dann ist das viel. Den restlichen Tag helfe ich dann in der Produktion aus, was aber mehr ruhig und besonnen arbeiten bedeutet, statt Stress und Hektik. Bei den Sachen, die ich so machen soll, kommt es hauptsächlich auf Genauigkeit an und nicht auf Schnelligkeit. Damit komme ich super klar. – Außerdem kann ich bei dem Part in der Produktion meine Ohrstöpsel ins Ohr machen, oder zumindest einseitig den einen oder andern Podcast, Hörspiel oder Buch hören. – Somit komme ich wirklich richtig gut mit dem Alltag da zurecht.
Am Dienstag sollte ich dann mal zum Chef kommen. Er wollte mit mir reden und ich dachte wunders, was er von mir wollte. – Am Ende wollte er nur mal von mir hören, ob ich mich wohl fühle, ob ich klar komme und ob ich bleiben wollen würde.
Auch von einer anderen Seite ist schon wieder die Rede von einer Festeinstellung, wo ich mir denke, die haben den Vertrag mit der Zeitarbeit so gut gelegt, dass es da überhaupt nichts zu diskutieren gibt. Laut Vertrag bin ich da erst einmal bis zum 31.12.27 als Leiharbeiter da. Wenn die mich bis dahin wirklich fest übernehmen wollen, dann würde ich das wirklich frühestens ab 1.1.28 machen, damit mir nicht haufenweise Urlaubstage verlustig gehen und dann hängt es auch von der Bezahlung ab. Ich stelle mich mit einem 40 Stunden-Knebelvertrag finanziell schlechter als als Leiharbeiter, wo ich noch bis zu einem gewissen Grad flexibel in den Arbeitszeiten bin. – Für mich ist das Thema gerade so absolut gar nicht auf dem Tisch und die machen mich eher nervös, als mich irgendwie zu beruhigen.

Gestern hatten wir hier zu Hause einen EDV-Großkampftag. – Ich habe wirklich den Elan gefunden, meinen Schreibtisch mal wieder aufzuräumen und nebenbei habe ich den neuen Rechner von meinem Mann installiert. Bei seinem dicken Wust an Daten, hat das Überspielen mehr Zeit in Anspruch genommen, als alles andere.
Aaaaber, ich sehe nun meine Schreibtischunterlage wieder. – Da sind Delfine drauf, die ich so mag. Wusste ich gar nicht mehr *lach
Und die Lüftungsschlitze von meinem Rechner sind auch mal wieder sehr erfolgreich vom Staub befreit, sodass er wieder Luft bekommt, wenn Second Life läuft. Ich bin stolz auf mich, was wir alles geschafft haben gestern. Zwar kommen wir um die nächste Ausgabe nicht drumherum, da unser Drucker leider, nach über 10 Jahren, kaputt gegangen ist, aber das ist eben Technik. Die stellt einem ja immer mal wieder Fallen.<

Saturday Sentence – „Yantsekiang“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ein Jahr saß der Deutsche Hans Wendt unschuldig in einem chinesischen Gefängnis.Jetzt ist er wieder frei, aber völlig mittellos – und er hat nach chinesischem Denken „sein Gesicht verloren“. Der Geschäftsmann Tschang Pi bietet ihm einen Job weiter flussaufwärts an. Wendt soll Unregelmäßigkeiten in einer Mine untersuchen. Auch Tschang Pi und seine Tochter Ma Yü reisen auf demselben Dampfer nach Norden – sowie die Deutsche Ursula Kirsten, die ebenfalls in den Diensten des Geschäftsmannes steht und sich um Tschang Pis junge Tochter kümmern soll. Auf dieser Fahrt kommt Wendt mit den beiden Frauen in Kontakt, und er verliebt sich in Ursula. Deren Wege trennen sich jedoch bald wieder – das Schicksal wird aber dafür sorgen, dass sich die beiden Liebenden wenige Wochen später unter dramatischen Umständen wiedertreffen werden. Es ist die Zeit des blutigen Krieges zwischen China und Japan – und die in China lebenden Europäer werden in die Auswirkungen dieses Krieges mit hineingezogen. Hans Wendt und Ursula Kirsten sind davon betroffen – aber auch die junge Ma Yü … Ernst F. Löhndorff stellt mit diesem Roman unter Beweis, dass er ein exzellenter Kenner Chinas und dessen Kultur war. In wortgewaltiger bildhafter Sprache erzählt er von dem ungewissen Schicksal zweier Menschen, die in den Wirren des Krieges zueinander finden. (Quelle: Amazon.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Wendt hielt es für das Beste, das ihm von dem Pockennarbigen angegebene Haus sofort aufzusuchen.

Ernst F. Löhndorff – „Yangtsekiang“; ISBN: 9-781-973-42851-0

3. Und wie ist es bisher?
Ich bin noch nicht sehr weit, was über das Buch in dem Moment wirklich sehr viel aussagt. Allein die Art zu erzählen, der Schreibstil, packt mich einfach nicht. Ich komme nicht rein und quäle mich hier regelrecht.

[Hörspiel] Geister-Schocker 109 – „Atoll der Dämonen“

Autor: Thomas Tipper
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 26. Januar 2024
Länge: 1 Stunde

Die Sprecher:

Thomas Arnold
Milton Welsh
Lisa May Mitsching
Lea Kalbhenn
Andrea Aust

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Ein betuchter junger Mann ist mit seinen Freunden und zwei Frauen mit seinem Privatjet in Richtung Karibik unterwegs. Allerdings ist schon der Flug von Unwettern und Turbulenzen gestört. – Die Maschine stürzt am Ende ab. Doch zunächst scheinen die Passagiere Glück im Unglück zu haben, denn sie stranden auf einer einsamen Insel und haben alle, bis auf den Piloten überlebt.
Auf der Insel geht allerdings einiges nicht mit rechten Dingen zu, denn die Leiche des Piloten wirkt seltsam angefressen.
Man glaubt, sich in dem Wald gut verstecken zu können und dort eher zu überleben, als am sonnenüberfluteten Strand. Im Wald ist es jedoch dunkel und ein Wesen treibt sein Unwesen. Ein Wesen, dessen bestialische Grausamkeit zu diesem Zeitpunkt noch niemand abschätzen kann.
Wer wird nun überleben, angesichts dieser neuen Bedrohung?

Mein Hörerlebnis:

Ich habe den Anfang erst einmal komplett falsch gedeutet und dachte, dass es hier schon volle Kanne ins Hörspiel rein geht. – In diesem Fall war es aber eine Art Prolog, der der eigentlichen Handlung vorgreift und mir somit einiges an Spaß genommen hat. Das fand ich jetzt nicht so toll, aber was will man machen.
Im nächsten Abschnitt geht die Handlung dann am Anfang los und man erlebt mit, wie eine Gruppe von scheinbar jüngeren Leuten in einem Flugzeug versucht, die Turbulenzen unbeschadet zu überstehen. Es gibt sinnlose Diskussionen und herrliche naive Forderungen der Frauen, die mit an Bord sind. – Mal ehrlich, so dumm kann man selbst dann nicht sein, wenn man blond ist.
Das unvermeidliche geschieht und das Flugzeug stürzt ab. – Den Absturz selber stellt man hier nicht hörbar dar, aber aufgrund der Handlung kann man sich das Geschehen sehr gut an zwei Fingern zusammenreimen.
In jedem Fall wird die Handlung auf der Insel dann irgendwie unübersichtlich und grundlos spladderig. Das Alles hat so gewirkt, als hätte man hier eine Story aus den 80iger Jahren hergenommen und vertont. Damals war doch so sinnloser Spladder in. Durcheinander ist es in dem Sinne, das sich die Personen nicht mehr auseinander halten konnte und nicht mehr wirklich durchgeblickt habe, wann sie denn jetzt in welchem Flugzeugwrack sind und wer hier wen verfolgt.
Die Charaktere spielen, auf ihre Art, eine ganze Weile Griechling über die Insel miteinander. Sie klagen über Schmerzen und andere Wehwehchen und besonder die Damen sind des öfteren mal am Herumjammern, dass sie das ja alles nicht mehr können und nicht mehr wollen …. bla bla bla
Am Ende kommt heraus, dass sie hier von einem Wesen bedroht werden, dass immer irgendwie einen Wirtskörper braucht, wenn es überleben will und es sich wohl einen der frischen Körper auf der Insel ausgesucht hat. Das bietet den Vorteil, dass man so auch besser an die anderen Menschen herankommt, die nun noch so versuchen, auf der Insel zu Überleben.
Den Sinn des Wesens habe ich nicht wirklich begriffen, dabei hätte man mich genau damit dann noch einmal viel besser abholen können, als man es getan hat. – Nun ja, es ist vorbei.

Fazit:

Das Cover war irgendwie nichtssagend und fast schon langweilig. Eine grüne, aber menschliche Fratze, übergroß dargestellt und davor ein Pärchen, was eben vor dieser Fratze flüchten will. Das konnte alles und nichts bedeuten.
Die Handlung war im Prinzip ganz gut dargestellt, war für mich aber nichts weiter als gut hörbarer Spladder, der immer und immer wieder versucht wurde, noch krasser zu machen. – Am Ende habe ich mich gefühlt, als würde ich so eine Horrorproduktion aus den 80iger Jahren hören, wo es nie blutig genug sein konnte.
Die Handlung konnte mich nicht abholen und hat mich irgendwie kalt gelassen, sodass ich den Sinn mit diesem komischen Wesen, welches am Ende hinter all dem gesteckt hat, nicht wirklich begriffen habe.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, aber es hat sich keiner von ihnen auch nur ansatzweise irgendwie in den Vordergrund gespielt oder so. – Eben Dienst nach Vorschrift, damit man was auf die Ohren bekommt.

Ich ordne die Folge in jedem Fall im unteren Bereich mit ein. Hier wollte man mit aller Gewalt so horrormäßig sein, dass es fast schon ins Lächerliche gezogen worden ist. Ich habe mich hier nicht gegruselt, sondern mich halb schief gelacht.

[Taschenbuch] Richard Bachmann – „Der Fluch“

Richard Bachmann
“Der Fluch”
Verlag: Heyne
ISBN: 9-453~02195-9
Länge: 347 Seiten

– gelesen im Juli 2025 –

Ein Buch, aus den Untiefen meines SuB`s, was sich dann aber als schon einmal gelesen herausgestellt hat. – Irgendwas war faszinierend, etwas anderes war nicht so gut.

Klappentext:

Bachmann ist King – Stephen King ist Bachmann Seit in den USA bekannt wurde, dass hinter dem Pseudonym Richard Bachmann der Meister des Horror-Thrillers Stephen Kind steckt, stehen auch die Bachmann-Romane an der Spitze der Bestseller-Liste! Billy Halleck aus Connecticut hat nur ein einziges Problem: er wiegt 50 Pfund zu viel. Als er einer alten Zigeunerin begegnet, nimmt sein bisher so angenehmes Leben eine verhängnisvolle Wendung. Billy verliert plötzlich an Gewicht. Zuerst ist er erfreut darüber, dann beunruhigt, schließlich zu Tode erschrocken … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Billy Halleck für ein gutes und vor allem gewichtiges Leben. Bis zu dem Tag, an dem er aus der Gerichtsverhandlung kommt, bei der er mal Angeklagter war und nicht als Anwalt. Ein Hinterbliebener der Frau, die er überfahren hat, verlucht ihn mit dem einem einzigen Wort. „Dünn“ ist ab diesem Tag sein neues Leben.
Wöchentlich nimmt er erschreckend schnell ab. Pfund für Pfund wird er erst schlank, dann dünn, dann dürr. Und niemand in seiner Gegend will ihm glauben, dass er verflucht ist. Die weiteren Opfer des Zigeuners halten sich bedeckt und ertragen ihre Leiden still und im Verborgenen.
Einzig Halleck macht sich ab einem gewissen Punkt auf die Suche nach der Zigeunertruppe, um den Fall von Mann zu Mann zu klären, was aber ohne die Hilfe eines Freundes nicht geht.

Fazit:

Dieses Buch stammt bei mir aus einem der vielen sterbenden öffentlichen Bücherschränke. Dementsprechend zerfleddert kommt es daher, was mir aber die Handhabung am Ende sehr erleichtert. Noch mehr Leserillen, als das Buch schon hat, kann es wohl kaum bekommen. Am Ende war mir aber bekannt, dass es sich bei Bachmann um keinen Geringeren als Stephen King handelt. Und von King wollte ich schon länger mal wieder etwas lesen.

Die Handlung selber ist wenig spektakulär, plätschert im Prinzip so vor sich hin. Gespickt mit Vorurteilen gegen das fahrende Volk bleibt das was geschehen ist, zunächst im Dunkel, kristallisiert sich aber in verschachtelten und wirklich stellenweise komplizierten Schachtelsätzen heraus.
Billy Halleck, als Protagonist, lebt eigentlich ein ganz gutes Leben. Vor allem lebt er ein gewichtiges Leben und macht daraus, dass es ihm gut geht, keinen Hehl. Statussymbole vorm Haus und die Bilderbuchfamilie, welche aber durch sein Abnehmen nach und nach zerbricht. – Ich habe nicht verstanden, was die Frau gleich für ein Theater macht, als ihr Mann anfängt, schlank und attraktiv zu werden. Sicher, als es dann anfängt, wirklich krankhaft auszusehen, wäre Hilfe schon angebracht gewesen, aber wenn der Mann der Meinung ist, die Ursache zu kennen, kann ich ihn doch nicht einfach für unmündig erklären lassen. – Steckt da eventuell nichts weiter als die Angst dahinter, dass der Versorger der Familie wegfallen könnte …
Die Aktion, bis er die Zigeunertruppe dann gefunden hat, war wenig spektakulär, dass man dann wörtliche Rede auch noch in deren Sprache abdruckt, die wahrscheinlich kaum jemande spricht, wenn sie überhaupt das war, was die so von sich geben, war übertrieben.
Dass sich die Story dann im Prinzip auch noch doppelt, indem man einen Teil der Handlung mal aus dieser, dann aus jener Sicht erzählt, hat noch einmal ein paar Seiten extra Stoff gegeben, hat mich aber am Ende nur gelangweilt. Ich muss nicht wirklich alles bis ins kleinste Detail wissen, was wann und wie passiert ist.

Gleich am Anfang ist mir aufgefallen, dass hier wirklich einige Tippfehler schon auf der ersten Seite vorhanden waren. Aber was will ich eigentlich … Das Buch stammt aus dem Jahr 1985 und genau so sah es auch aus. Zerfleddert, viele Knicke, das Papier hat zehn Kilometer gegen den Wind nach Gammel gerochen … Das Ganze ist so schlimm, dass ich dieses Werk wahrscheinlich direkt in die nächste Bücherzelle oder in den Müll entsorgen werden. Das vermodert mir ja mein komplettes Bücherregal.
Die Schrift war sehr klein, was mir das Lesen ziemlich erschwert hat und mich immer wieder zu Pausen gezwungen hat.
Der Text wirkt stellenweise durch allerlei philosophische Anwandlungen sehr in die Länge gezogen und künstlich aufgebauscht. – Das wäre vom Schreibstil her, sicherlich auch besser gegangen.
Die Story selber war im Grunde ganz interessant. Aber die Vorurteile gegen Zigeuner haben mir stellenweise ganz schön auf den Magen geschlagen. Manchmal frage ich mich, ob ich es hier überhaupt mit erwachsenen Menschen zu tun hatte, so wie die mit der Sache umgegangen sind.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ja, ist halt ein altes Buch, aus der Zeit gefallen, aber auch damals hätte man durchaus einiges besser machen können. Irgendwie hat mich eine Art Hassliebe das Buch zu Ende lesen lassen.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 160 – „Spuk auf Schloss Thunderstorm“

Autor: Sebastian Schlecht
Musik: Heiko Rüsse/ Wolfgang W. Loos, KIDDINX Studios
Regie: Michael Schlimgen
Verlag: kiddinx
Erschienen: 19. September 2025
Länge: 48 Minuten 29 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:

Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg – G. Streichhahn
Bernhard Blocksberg – R. Brosch
Margie Thunderstorm – E. Gerngroß
Cecilie Thunderstorm – M. Bielenstein
Patrick Thunderstorm – E. Räuker
Oma Grete – K. Lopinski
Erzähler – G. Schoß

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Bibi, Barbara und Bernhard fliegen mal wieder nach Irland, wo sie Halloween bzw. Samhain mit ihnen feiern wollen. Bibi freut sich auf die gruseligen Kostüme, das Schloss und natürlich ihre Cousine Margie.
In Irland angekommen, erfährt Bibi von ihrer Tante eine ganze Menge über den Ursprung von Halloween und woher dieses Fest eigentlich stammt. Weil sie ihrer Tante einen Wunsch erfüllen möchte, will sie einen Ahnen zu Samhain herhexen, der dann mit an der Tafel sitzen soll. Doch die Hexerei geht schief. Nicht ein Geist wird hergehext, sondern Vater Blocksberg wird zum Geist gehext.
Dass das nicht so bleiben kann, ist klar und so versuchen die Mädchen eine Rückhexerei, die aber alles noch viel schlimmer macht.
Mutter Barbara und Tante Cecilie müssen ihren Töchtern und Männern helfen, damit das Samhain-Fest auf Schloss Thunderstorm wie gewohnt stattfinden kann.

Mein Hörerlebnis:

Herrlich dieses anfängliche Chaos vor der Abreise der Familie. Aber es wird schnell klar, dass es mal wieder nach Irland zu den Thunderstorms geht. Diese irische Familie auf ihrem Schloss üben auf mich schon immer eine besondere Faszination auf und ich warte immer noch darauf, dass diese Hexenfamilie ihre eigene Auskopplung bekommt.
In Irland angekommen, geht es natürlich nicht ohne den Lieblingshexspruch von Berhard und das fliegende Auto. – Was allerdings anders ist als früher, das Schloss der Familie wird nicht mehr so baufällig daregestellt, wie noch zu Anfang und das macht alles schon einmal ein ganzes Stück freundlicher.
Interessant, was den Kindern (denn nichts anderes ist ja die eigentliche Zielgruppe) über die Zusammenhänge zwischen Halloween und Samhain und dann die eigentliche Entstehung erzählt wird.
Bibi hegt mal wieder ein gut gemeinte Absicht, als die den Geist eines Ahnen herhexen will. Dass Vater Bernhard dann aber ausgerechnet einen falschen Zeitpunkt wählt, um ins Zimmer der Mädchen zu platzen, da kann ja nun nur der Autor was dafür.
Herrlich das Chaos und der Versuch, den entstandenen Schaden wieder zu beheben. Diese typischen blocksbergschen Irrungen und Wirrungen, gepaart mit dem alten Hexbuch und dann noch alles in dieser Schlosskulisse, was hatte ich für ein herrliches Kopfkino.
Es war ja klar, dass die bis dahin abwesenden Mütter hier eingreifen müssen. Und sogar Oma Grete kommt noch einmal in den Genuss nach Irland gehext zu werden, weil man sie schlicht und ergreifend braucht.
Ende gut, alles gut. – Die Folge war mal wieder voller Action und Unterhaltung und ich habe an mehreren Stellen wirklich sehr gut schmunzeln können.

Fazit:

Was das Cover angeht, hätte ich ja ahnen können, inwiefern der angekündigte Hexspruche schief geht. – Aber ich schaue mir das Cover selten bis gar nicht an. Deswegen war ich gespannt, wie das mit dem schief gelaufenen Hexspruch gewesen sein soll.
Bernhard Blocksberg, bzw. sein Sprecher haben mir als Geist besonders gefallen. So herrlich gekünstelt und doch irgendwie sympathisch hat er mir einige schmunzle aufs Gesicht gezaubert.
Die Story ist kindgerecht anspruchslos, birgt aber doch einige Inhalte, die man gut mal als Allgemeinbildung brauchen kann. – Ich finde es nicht verkehrt, dass die Kids, die so großspurig Halloween begehen wollen, auch mal etwas über den Ursprung dieses Festes und seine eigentliche Bedeutung erfahren.

Also mich hat diese Folge angenehm unterhalten und mir für kurze Zeit den ernsten Erwachsenenalltag mal vergessen lassen. Lockere und leicht Unterhaltung für zwischendurch und irgendwie altergruppenübergreifend. Is doch was.

[Hardcover] Julius Bessermann – „Greg und die Traumfänger“

Julius Bessermann
“Greg und die Traumfänger”
Verlag: Schenk
ISBN: 9-783-939-33731-7
Länge: 623 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Ein Fund von meinem SuB. Das Buch ist da in jedem Fall schon länger drauf und ich dachte, dass man sich ihm jetzt ruhig langsam mal annehmen kann.

Klappentext:

Zusammen mit seiner Familie macht sich Greg auf die Reise zum jährlichen Treffen der Verzückten. Aber eine unbekannte Macht setzt alles daran, ihn daran zu hindern. Wer steckt hinter den Angriffen? Wird Greg es schaffen, seine Aufgabe rechtzeitig zu lösen, um dem Spuk ein Ende zu setzen? Greg, ein ganz normaler 10jähriger Junge, plagen seltsame Albträume. Immer wieder erscheint ihm im Traum ein Wolfswelpe und Greg versteht nicht, was das bedeutet. Und auch tagsüber geschehen merkwürdige Dinge: der Hausmeister verwandelt sich in ein Pferd, seine Stiefschwester Sophie redet mit einer Fledermaus. Mehr und mehr gerät Greg in eine Traumwelt von Schamanen, Magiern und Zauberern, die ihn ängstigt, aber auch fasziniert. Allmählich begreift er, dass er dazu ausersehen ist, eine große Aufgabe lösen: die Östliche Zauberwelt und die Welt der Verzückten vor einem nahenden Unheil zu retten. „Greg und die Traumfänger“ entführt den Leser in eine faszinierende Welt voller Mythen und Sagen. Eine spannende und originelle Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit – ein opulentes Lesevergnügen, das lange anhält. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Greg lebt in der Stadt, mag seine Stiefschwester nicht besonders und ist der Meinung, dass seine Mutter ihm eine geistige Verrücktheit vererbt hat. Immer wieder erzählt sie ihm Geschichten von irgendwelchen Magiern und Hexen, von Verzückten und ihren Treffen und ist dabei felsenfest der Meinung, dass auch sie zu diesen Leuten gehört.
Greg wehrt sich gegen das Erbe. Er soll ein Schamane sein und müsste nur auf die Spitze des Weltenbaumes verzücken, um seine Macht zu entfalten. Aber als dann auf dem Treffen der Verzückten, in einem Wald, scheinbar alles durcheinander gerät und von einem Drachen und einer seltsamen Macht bedroht wird, fällt er in eine Art Koma und verzückt so zum ersten Mal.
Seltsame Gestalten, alte Bekannte und neue Feinde treten in sein Leben. Greg jedoch, geht seinen Weg, nimmt sein Erbe an. Kann er die Welt der Verzückten noch retten?

Fazit:

Ich kann gar nicht mehr sagen, wo ich das Buch her habe. In jedem Fall habe ich es nicht gekauft. Es könnte allerdings aus so einem offenen Bücherschrank stammen, wie sie hier bei uns in der Gegend einer nach dem anderen verschwinden. Ich habe es da wohl mal rausgezogen, konnte es dann aber nicht mehr reinstellen und habe das Lesen dann so nach hinten verschoben.
Was den Inhalt angeht, war mir klar, dass es sich um ein Kinder- und oder Jugendbuch handelt und in jedem Fall einen riesigen Anteil Fantasy enthält. – Was ich dann allerdings bekommen habe, war mal komplett unerwartet für mich.

Zunächst einmal scheint es sich hier um das Legen einen völlig normalen Großstadtjungen zu handeln. Er lebt in einer Patchworkfamilie und versteht sich mit seiner Stiefschwester nicht besonders gut. Die Interessen gehen einfach zu weit auseinander und die beiden haben sich einfach nicht sehr viel zu sagen. Langsam, so nach und nach schleicht sich dann auch die Fantasy in die Handlung ein. Da werden ganz normale Alltagsgegenstände zu Schlangen oder es schleichen sich irgendwelche Magier mit seltsamen Einladungen in die Handlung. – Im ersten Moment war ich vollkommen überfordert und versucht, das Buch abzubrechen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass mich hier etwas abstößt, ich aber auch eine gewisse Neugier habe und wissen möchte, wo das alles noch hinführen mag.
Die Handlung schreitet fort und hat mir in jedem Fall viele Namen um die Ohren gehauen. Ich habe schnell gemerkt, dass ich dieser Masse an Charakteren und Namen nicht wirklich Herr werden kann und habe einfach weiter gelesen, mit dem Gedanken, dass es schon werden wird.
Das Treffen der so genannten Verzückten war dann die volle Ladung Fantasie. Alle möglichen Gefühle, alle möglichen magischen Wesen und alle möglichen Interessen und Ziele sind hier aufeinandergetroffen. Ein großes Chaos entstand und mittendrin fiel Greg dann der Verzückung quasi zum Opfer. Unfreiwillig wurde er in dieses Koma gelegt, was ihn dann in seinen Träumen auf seine Reise hat gehen lassen.
Für die Stiefschwester habe ich mich ein wenig gefreut, als herauskam, dass auch sie eine Hexe ist. Sie kann sich in ihren Stiefbruder ein wenig einfühlen und irgendwie rücken die beiden unfreiwilligen Geschwister ein Stück zusammen, ohne groß etwas miteinander zu tun zu haben.
Altlasten aus Greg seinem früher Leben können aufgearbeitet werden. Der Junge bekommt Hilfe von Menschen, die er unter normalen Umständen gar nicht kennengelernt hätte und er erfährt, wer die “Freundin” seiner Mutter wirklich ist und sieht seine Abneigung gegenüber dieser Frau bestätigt.
Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich hier den Teil einer Reihe in den Händen halte. Aber eben nicht den ersten. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass mir einige notwendige Informationen fehlten. – Das Gefühl hat sich jedoch im Laufe der Handlung aufgelöst und die fehlenden Informationen wurden nachgereicht. – Ja, es handelt sich hier um eine zweiteilige Reihe, aber ist dieses Buch hier, wohl doch der erste.
Fantasie hat der Autor in jedem Fall. Das war mir dann stellenweise zu viel und einiges wirkte einfach nur krankhaft abgedreht. Immer wieder ist bei diesem ganzen magischen Gedöns die eigentliche Handlung in den Hintergrund geraten und ich habe aus den Augen verloren, was man hier eigentlich erzählen möchte.
Leider hatte ich beim Lesen kein Kopfkino vor meinem geistigen Auge. – Das führt leider zum Abzug eines Sternes, da so ein paar bunte Bilder schon ganz angenehm gewesen wären. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie die Figuren ausgesehen haben sollen.
Das Buch war ein Hardcover und bei 326 Seiten dementsprechend dick. Es war schwer zu handeln und musste beim Lesen immer irgendwo abgelegt oder abgestützt werden. Einziger Vorteil war, dass es eben nicht mehr ganz neue war und dementsprechend lavede war. Ich konnte die Seiten richtig aufschlagen, ohne dem Buch dabei einen Schaden zuzufügen. Das Papier war, aufgrund des Alters, schon vergilbt und hat unangenehm gerochen. Aber es war ja schönes Wetter und ich konnte mich in den Sommerwind setzen, der den Geruch vertrieben hat.
Die Seitenaufteilung war augenfreundlich. Eine recht große Schrift hat dauerhaftes Lesen sehr erleichtert. Und dann war der Text auch noch durch viele kleine Zeichnungen aufgelockert. Auf diese Weise konnte ich dann doch recht oft umblättern und bin sehr gut voran gekommen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Fantasie war in jedem Fall vorhanden und man muss sich hier wirklich darauf einlassen, wenn man die Lektüre durchhalten möchte. Und es handelt sich hier auf jeden Fall um Kinder- und Jugendlektüre. Mir war alles stellenweise zu abgedreht, was zu einem Stern Abzug führt. Immer wieder dachte ich mir, dass man es auch übertreiben kann.