Geärgert:
Über diesen hinterhältigen Chef in meinem letzten Einsatz. Hinterfotziger geht es nun wirklich nicht mehr!
Gefreut:
Dass ich diesen Einsatz los bin.
Gedacht:
Mal sehen, wie das nun weitergeht.
Gefragt:
Bilde ich mir das ein, oder kam der Herbst in diesem Jahr irgendwie früh und vor allem plötzlich?!
Genervt:
Nein, so schlimm war es nicht.
Gefühlt:
Irgendwie zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite war noch Urlaub, auf der anderen Seite die Gedanken um den Job.
positiv:
Ich hatte noch eine Woche Urlaub und habe diese, so gut es eben ging, genossen.
negativ:
Dass die Spritpreise wohl noch höher klettern sollen …
Gelitten:
Ein wenig an verspanntem Nacken, aber dagegen habe ich ja mein Massagegerät, was dann mal wieder öfter zum Einsatz kam.
Genossen:
Die Sonnenstrahlen und die Zeit, die ich mir einteilen konnte, wie genau ich das wollte!!!
Gewesen:
Hundegassi, im Planetarium, einkaufen, in der Zeitbude im Büro, auf dem großen Hörselberg
Getroffen:
Die Büroleute mal wieder, eine Tante, beim Gassigehen mit dem Hund
Gesucht:
In der Stadt, ein bestimmtes Buch.
Gefunden:
Dieses eine bestimmte Buch, was ich gesucht habe und einen Weg, den man auch mit dem Rad mal auf den Großen Hörselberg fahren kann.
Gelacht:
Jawoll
Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.
Gewundert:
Sollte man sich nicht eigentlich erleichtert fühlen, wenn sozusagen ein Knoten sich von selber aufdröselt?
Gegessen:
Buffett – beim Chinamann. – Ich bin da raus gerollt!!!
Genascht:
Süße Teile vom Bäcker. – Manchmal brauch ich das einfach.
Getrunken:
Wasser, Tee, Bier und Radler
Gegoogelt:
Ja, nach ein paar Daten über Autoren. Fürs Blog halt.
Gesehen:
„Schwarzes Gold“ auf NDR. – War nicht schlecht.
Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis halt
Getan:
viel gelaufen (mit dem Hund), Rad gefahren und im Buchladen rumgestöbert
Gelesen:
C.J. Archer – „Das Tagebuch des Magiers“ – Teil 4 der Reihe Glass & Steel
Jürgen Sester – „Die Surace Entdeckung“ – Teil 1 der Reihe Beyond Time
Gekauft:
3 Bücher, die nicht geplant waren, Lebensmittel und ein paar neue Freizeitschuhe
Gelernt:
Ehrlichkeit währt am gesündesten – so kann man das glaub ich ausdrücken
Geschenkt (bekommen):
Ein Essen beim Chinamann – von meinem Mann zum Burzeltag
Geschlafen:
Jep, viel, ausgiebig und gut
Geträumt:
Stellenweise echt stranges Zeug
Geplant:
Nächste Woche eine Spätschicht in der Metallbranche und nebenbei zwei wie so Vorstellungsgespräche für eventuelle weitere Einsätze. – Man wird sehen.
Fazit
Dritte und letzte Woche Urlaub. Konkret geplant hatten wir in dem Sinne eigentlich nichts weiter als Erholung, wie sie zu Hause eben möglich ist. Das führte dazu, dass wir mit dem Hund viel unterwegs waren und der dann am Mittwoch komplett fertig auf der Couch lag und freiwillig nicht mehr wirklich gelaufen ist. – Wenn man bedenkt, dass er im Dezember 8 Jahre alt wird, ist er ja auch eigentlich auch nicht mehr der Jüngste.
Da hatte ich im Urlaub immer mal wieder Magengrimmen, weil ich in den Einsatz zurück sollte, wo ich vor dem Urlaub war und dann schreibt dieser hinterhältige Produktionsleiter der Bude am Donnerstag Mittag eine Email an meine Zeitbude, dass er mich doch nicht mehr braucht. – Da lassen sie mich aber vor dem Urlaub den Spintschlüssel noch mitnehmen und alles. – Ich war nicht noch einmal dort, um den Schlüssel abzugeben. Hab dem im Büro abgegeben und die soll sehen, wie sie zurecht kommt.
Hintergrund der Abmeldung war die Tatsache, dass sie mir einen Schritt an der Linie gezeigt haben, wo ich hin sollte, den ich nicht machen konnte. Und zwar hätte ich regelmäßig in den so genannten Tränkraum gemusst. Problem an der Sache war aber die Wolke an Verdünnung oder Lösungsmittel, die in dem Raum stand, dass ich sofort meine Lunge gemerkt habe. Da habe ich das der Chefin dort gesagt, dass das wegen meinem Asthma nicht geht, ich keinerlei Facharzt, geschweigedenn nen Notfallspray habe. – Sie war der Meinung, dass sich da ne Lösung findet. – Der Chef hat sie dann wohl mit der Abmeldung gefunden.
Mir soll es egal sein. Ich habe mich in dem Einsatz von Vornherein nicht wirklich wohl gefühlt. Ich hatte die ganze Zeit sowas im Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt. Außerdem habe die die ganze Zeit, von Anfang an, wenn man so will, mit einer Übernahme förmlich herumgeprahlt. Wollten mich so bei der Stange halten. – Ich habe aber in meiner Zeit als Leiharbeiter schon früh gelernt, wenn die so mit einer Übernahme prahlen und werben, wird das eh nix. Garantiert nix!
Am Donnerstag waren wir dann noch einmal in Jena, was ja von uns aus eigentlich ganz gut fahrbar ist, mit dem Auto. – Wenn die Staus auf der Strecke nicht gewesen wären. Die hatten sich an dem Tag wohl gegen uns verschworen und haben einen Stau nach dem anderen produziert, dass wir fast noch zu spät gekommen sind, obwohl wir eine Stunde Puffer eingebaut hatten.
Wir waren jedenfalls im dortigen Planetarium, was frisch renoviert und modernisiert erst seit Juni diesen Jahres wieder auf hat.
So ein Planetarium ist ja am Ende nichts weiter als ein immersives Kino. Die Leinwand ist die runde Kuppel, man schaut also nach oben, nicht na vorne und es geht eben größtenteils explizit ums All, um die Sterne, die Raumfahrt … sowas eben. – Wir hatten so eine Art „Best off“ gebucht. Ein Film, der das komplette Programm einmal umreist und Einblicke in das gibt, was man sich hier so alles anschauen kann.
Ich muss mal sagen, das war definitiv nicht der letzte Besuch in dieser Einrichtung. Der Winter kommt bestimmt und besser als Kino ist das hier in jedem Fall!!!
Gestern habe ich mich dann spontan noch einmal allein auf meine Rad geschwungen. – Es gab da so einen Weg, den wollte ich erkunden. Ich wusste immer, dass es diesen Weg gibt, ich wusste aber bis gestern nicht, wo der hinführt. – Ich bin den also mit dem Rad gefahren. Mit dem E-Rad, ich will ja ehrlich sein. – Der Weg kam jedenfalls auf dem Großen Hörselberg raus. Das ist so eine Erhebung im Thüringer Land, wo eine Funkmasten und ein Gasthaus oben steht. Es ist ein Wander- oder Ausflugsziel mit guter Aussicht, was aber leider viel zu oft einfach mit dem Auto angefahren wird.
Durch die Gastroniem, welche hier wieder in Betrieb genommen wurde, ist es da oben leider nicht mehr so still, wie es mal war und irgendwie hat das Ganze seinen Reiz für mich verloren. – Aber ich weiß jetzt, wo der Weg rauskommt und ich bin sicherlich nicht das letzte Mal mit dem Rad da oben gewesen. Der Weg ist ein guter Test für die Kondition. *lach






