[Hörspiel] Geister-Schocker 102 – „Horror-Urlaub“

Autor: G. Arentzen
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 25. November 2022
Länge: 1 Stunde 19 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:

Sascha Rotermund,
Marie Bierstedt
Reent Reins
Sven Matthias
Vanida Karun
Kim Hasper
Marie Burghardt
Dagmar Bittner
Tom Steinbrecher
Katja Brügger
Ingo Abel
Sonita Sodhi
Regina Lemnitz
Dirk Hardegen
Ruby Schülert
Volkan Baydar
Pascal Runge

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Christopher Schwarz und seine Verlobte Carmen sind im Urlaub. In Edinburgh sind sie zu einer Führung durch eine unterirdische Straße mit wirklich grausamer und beträchtlicher Geschichte eingeladen. – Was als lockerer Touristenattraktion beginnt, entwickelt sich aber schnell zum wohl größten Horror für Carmen und Christoph.
Die Gruppe, welche die Straße besichtigt besteht aus den verschiedensten Charakteren und scheint wirklich erst einmal ganz normales Sightseeing zu sein. So lang, bis auch der größte Skeptiker einsehen muss, dass es wirklich Geister gibt und diese sich nicht alle gleichen. Es gibt gute und böse, es gibt feinstoffliche und solche ohne Körper. Aber auch jene, welche sich eines Körper bemächtigen und mit geschundenen Seelen ein böses Spiel treiben. – Genau mit so einem Wesen bekommen es Carmen und Christoph zu tun, die sich eben nicht einfach ihrem Schicksal ergeben, sondern gegen das Böse ankämpfen und dabei an die größten Abgründe, die sie je erlebt haben, getrieben werden.

Mein Hörerlebnis:

Der Einstieg war etwas verwirrend, weil ich immer nicht so genau zuhöre, wenn Jahreszahlen genannt werden. – Als mir dann aber der Zeitrahmen dieser Handlung bewusst wurde, war mir klar, an das dieses kleine Mädchen hier gerade im Sterben lag und warum der Mann unbedingt fliehen wollte und sein eigenes Kind zurückzulassen. Die Pest war schon eine schlimme Geisel der Menschheit und ich wüsste nicht, ob wir sie heutzutage heilen könnten. Aber ich glaube, sie ist ja eh ausgerottet, wenn mich nicht alles täuscht.
In jedem Fall machen wir dann einen Zeitsprung und bei mir hat die große Ernüchterung eingesetzt, da es sich um eine Folge von und mit Christopher Schwarz gehandelt hat. – Dieser Protagonist entwickelt sich in meinen Augen immer ehr zu einem sehr unsympathischen Tausendsassa. – Mit von der Partie ist in diesem Fall auch seine inzwischen Verlobte Carmen, welche sich im Laufe der Handlung als eine Frau mit ungeahnten Fähigkeiten herausstellt.
Die Tatsache, was in dieser Straße, die besichtigt werden soll, vorgefallen ist, wird schnell klar. Die Tatsache, dass sich hier die verschiedensten Charaktere in der Gruppe tummeln, ist eine angenehme Sache, aber am Ende bleiben viele dieser Leute wirklich komplett im Dunkeln. Nur der unscheinbarste von allen entwickelt sich irgendwann zu so etwas wie einer Schlüsselperson, spielt aber eigentlich auch nicht lang mit.
Ab einem gewissen Punkt war die Handlung für mich hier irgendwann nur noch ein ziemlich großes Durcheinander aus Geistern, Ängsten und Menschen, von denen lange Zeit nicht klar war, ob sie diesen Ausflug überlebt haben oder nicht. – Am Ende wird klar, um was es hier eigentlich geht und innerlich habe ich einmal mehr ziemlich aufgestöhnt. Da war ein Wesen, ein böses und mächtiges Wesen, welches die Ereignisse in dieser Straße von Anfang an gesteuert und nach seinem Willen gelenkt hat. Carmen und Christopher geben sich diesem Wesen dann eben nicht einfach so hin, sondern tun, was in ihrer Macht steht, um dem Ding den Gar auszumachen. Das allerdings treibt beide an ihre körperlichen und geistigen Grenzen und wenn Christoph nicht gewisse Fähigkeiten gehabt hätte, dann hätte er diese Aktion wohl mit dem Leben bezahlt.

Fazit:

Den Titel dieser Folge finde ich ja etwas überzogen. Wenn ich die Handlung so richtig interpretiert habe, dann war ja nicht der komplette Urlaub Horror, sonder „lediglich“ dieser Ausflug in diese unterirdische Straße. – Die Geschichte dieser Straße finde ich allerdings sehr interessant und auch Edinburgh ist ja eine Stadt, um die sich immer mal wieder Geistergeschichten ranken und wo sich einige Dinge erzählt werden.
Die Schauspieler haben einen gewohnt guten Job gemacht, wobei sich bei mir besonder Marie Burhkhardt hier hervorgetan hat. Wie kann sich eine so liebe und nette Person in so eine böse und verschlagene Rolle hineinversetzen. Eins so liebe Stimme so zynisch und hintergründig böse klingen zu lassen, ist mal mehr als gut. In jedem richtig gut erwähnenswert.
Von dem Protagonisten dieser Reihe und dieser Folge bin ich nach wie vor nicht besonders überzeugt. Zum einen finde ich den Charakter irgendwie vollkommen überzogen dargestellt und dann ist jetzt einfach mal verlobt und ganz nebenbei entwickelt sich seine Verlobte zu einer wirklich mächtigen Hexe, was vorher noch nicht einmal zur Sprache gekommen ist. – Ganz nett, dass hier das Eine oder andere aus ihrer Vergangenheit zur Sprache kommt, aber sympathischer macht sie das für mich auch nicht.

Man kann diese Folge mal hören, man muss es aber nicht. – Dieses Durcheinander ist technisch ganz gut gemacht, aber die ganze Story ist zwar interessant, aber irgendwie zerschrieben.

[EBook] Clive Cussler – „Unbestechlich“

Clive Cussler
“Unbestechlich”
Reihe: Isaac Bell (15)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-18407-0
Länge: 366 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Der letzte Band von und mit Isaac Bell. – Ich war gespannt, ob die Reihe irgendwie beendet werden würde. Da wurde ich aber doch enttäuscht.

Klappentext:

1921. Isaac Bells Freund und Mentor Joseph Van Dorn wird von einem Schmuggler angeschossen und schwer verwundet. Bell wird nicht ruhen, bis er den Täter gestellt hat. Doch da wird der wichtigste Zeuge ebenso brutal wie effizient ermordet. Bell dringt immer tiefer in das Netz der Schmuggler vor und stößt auf eine Organisation, deren Ambitionen weit über schnelles Geld hinausgehen. Nicht weniger als die Destabilisierung der Vereinigten Staaten ist ihr Ziel – und Bell ist der Einzige, der sie aufhalten kann. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Wir sind im Jahr 1921 und befinden uns mitten in der Prohibition. Damit sind auch die illegalen Geschäfte in vollem Gange, die mit der illegalen Beschaffung von Alkohol zu tun haben.
Die Van Dorn Agency hilft bei der Bekämpfung des Alkoholschmuggels und all seiner Begleiterscheinungen. Dabei wird Van Dorn persönlich angeschossen und landet im Krankenhaus. Er ist ausgeknockt und Isaac Bell muss die Geschäfte übernehmen, was er fast selbstverständlich macht und das auch noch mit Bravour.
Isaac stellt Leute ein, schnüffelt hier und scheucht da auf. Am Ende deckt er er eine ganze Menge rivalisierender Truppen auf, die alle auf ihre Art ihr Geld mit dem illegalen Alkohol machen wollen.

Fazit:

Mein Ebook stammt aus der 1. Auflage dieses Buches und aus dem Jahr 2016. Es handelt sich hier um den wohl letzten Band aus der Reihe von und mit Isaac Bell. – Zumindest, was mein Wissensstand angeht. Ich weiß aber auch, dass Clive Cussler Senior wohl inzwischen verstorben ist und vermute, dass sein Sohn unter dem selben Namen auch Bücher schreibt. Bleibt nur die Frage, ob er die Reihen seines Vaters weiterführt oder dann doch eigene Sachen macht. – Das habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können. Hoffe aber, dass ich da eventuell noch schlauer werde.

Die Handlung startet quasi direkt mit einer Schießerei, bei der der Chef der Van Dorn-Agenten direkt mal ins Krankenhaus befördert worden ist. Leider fehlte mir dann im Anschluss etwas über die Medizin der damaligen Zeit. – Der Patient überlebt, aber was genau wie möglich gemacht worden ist oder wo die Schwächen der damaligen Zeit lagen, hätten hier durchaus noch eine interessante Komponente der Story gehabt.
Dann ist mir immer wieder der Begriff “Bootlegger” begegnet. Das hatte ich noch nie gehört und musste den Duden erst einmal fragen, was das sein sollte. Ein Bootlegger ist am Ende nichts weiter als ein Alkoholschmuggler. Eine männliche Person, die illegal Schnaps brennt und diesen dann verkauft.
Die Handlung selber ist dann ein wilder Mix aus Ermittlungen, Schießereien und dem Verfolgen von dem, was die Schmuggler so anstellen.
In jedem Fall sind mir jede Menge Namen um die Ohren geflogen, dass mir Hören und Sehen vergangen ist. Ich habe ab einem gewissen Punkt nur noch drüber gelesen, dem Verstehen keine große Aufmerksamkeit mehr gewidmet, weil ich dann eben nur zum Ende kommen wollte.
Fakt ist jedenfalls, dass die schon damals alle möglichen Raffinessen angewandt haben und mir ist immer mal wieder die Spucke weggeblieben, als es um die Trick der Schmuggler ging. Ich glaube nicht, dass Herr Cussler sich das alles an den Haaren herbeigezogen hat. Da gibt es sicherlich genug Möglichkeiten, da zu recherieren und die Wahrheit zu schreiben.

Das Buch hatte eine angenehme Länge und ist im typischen Cussler-Stil geschrieben. Recherchiert hat er für den Stoff sicher einiges und dann leider auch den einen oder anderen Fachbegriff eingefügt. Mit Motoren und technischen Raffinessen hat er es ja in jedem seiner Bücher.
Abwechslung bot dieses Buch, weil man als Leser mehr aus Sicht der Schmuggler mitbekommen hat. Das hat nicht nur die Masse an Namen erhöht, sondern auch die Sichtweise auf die Handlung ein wenig verwirrend gestaltet.
Ich habe das Buch gelesen, finde aber, dass Cussler durchaus schon bessere Bücher und auch Reihen geschrieben hat. Diese hier ist jetzt für mich, zum Glück, abgeschlossen und ich hoffe darauf, dass die nächste wieder besser wird.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich habe den Großteil dieses Buches einfach nur überlesen. Das lag schlicht und ergreifend an den vielen Namen. Ich habe die Leute nicht auseinanderhalten können. Es hat einfach nicht funktioniert.

Meine Woche 38. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Ach wo, is wie es ist.

Gefreut:
Dass zumindest eines der beiden Gespräche die Woche geklappt hat.

Gedacht:
Oweia, in der Firma sind ja nur noch Polen.

Gefragt:
Und wie verständige ich mich bitte mit einem fremdsprachigen Vorgesetzten?

Genervt:
Hab ich nicht zugelassen.

Gefühlt:
neutral

positiv:
Ich habe die Woche geschafft.

negativ:
Es sollte eben nicht weitergehen.

Gelitten:
Meinem linken Handgelenk war das Metall wohl zu schwer. (AUA!)

Genossen:
Den Feierabend jeden Tag. – So ruhig, so bierig. *lach

Gewesen:
auf Arbeit und zu Vorstellungsgesprächen

Getroffen:
Alte bekannte Nasen aus 2025 🙂

Gesucht:
Nach einer zündendenden Idee für einen evtl. Youtubekanal.

Gefunden:
Eine Idee, die ich gern mal ausprobieren würde und so ein paar Ideen für Kurzgeschichten oder ähnliches.

Gelacht:
Über den Staplerfahrer in der Firma. Der hat sich für sein Fahrzeug aber immer wieder was Neues einfallen lassen.

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Ich wundere mich nicht mehr. Ich nehme es, wie es ist. Kann es eh nicht ändern.

Gegessen:
Gestern lecker Bratkartoffeln mit Tomatensalat und heute eine selbst gebaute Lasagne.

Genascht:
Nussecken – so lecker

Getrunken:
Bierchen, Wasser, Tee

Gegoogelt:
Nac Fahrstrecken, damit ich nen Einsatz ablehnen kann.

Gesehen:
Eine Folge von „In aller Freundschaft, die jungen Ärzte“, eine Folge „Ghosts“ und eine Folge „Wednesday“

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis, nur Rezis

Getan:
gearbeitet, geschlafen, gelesen, geplant (wenn auch nur im Kopf)

Gelesen:
ausgelesen: „Sturm“ von Uwe Laub und begonnen „Schneewittchens Geister“ von Hanna-Linn Hava

Gekauft:
Bücher, natürlich wieder viel zu viele

Gelernt:
Wie ich eine überdimensionierte Schweißzelle für Autoteile bediene und sie dabei ganz lasse.

Geschenkt (bekommen):
nö, nix

Geschlafen:
mal mehr, mal weniger gut

Geträumt:
stellenweise ziemlich abstruses Zeug

Geplant:
irgendwie nix – bin erstmal ohne Einsatz zu Hause. Muss sehen, was kommt.

Fazit

Es ist Sonntag, nach dem Mittag, wir haben gerade nett gespeißt, hatten heute Morgen ein großartiges Sonntagsfrühstück , waren kurz Hundegassi und nun versuche ich mal, die Woche noch einmal zu überdenken. – Was soll ich sagen, es war durchwachsen.

Highlights waren ja, wenn man mal so genau hinschaut, die beiden Vorstellungen, die ich in dieser Woche hatte. Am Dienstag sollte ich zu einem Sehtest kommen, für eine Firma, die so Bedienelemente, sprich Schalter und Schalterleisten, für Autos herstellt. – Der Job wäre nicht schlecht gewesen. Ich hätte da Filien auf bestimmte Fehlerbilder kontrolliert, die mir am Ende nicht mal neu waren, da ich bei meinem Einsatz in der Qualitätsbude auch schon Folien dieser Art kontrolliert hatte. Knackpunkt war hier allerdings, dass die ein viertes Team aufbauen wollten, um eben in vier Schichten arbeiten zu können. Und dann auch noch dieses abstruse System von zwei Frühschichten, zwei Spätschichten, zwei Nachtschichten, zwei Freischichten. – Die Woche hätte sich so kontinuierlich immer irgendwie nen Tag weiter geschoben, frei Wochenende hätte es nicht mehr gegeben und am Ende wird der Körper und Biotrythmus so versaut, dass man am Ende keine Ahnung mehr hat, ob man Männlein oder Weiblein ist. – Ich habe das mal kategorisch abgelehnt.
Die zweite Vorstellung am Donnerstag hat mich in eine Firma geführt, die so Karten herstellt. Stellenwesie mit und stellenweise ohne RFID-Chips. Das werden am Ende so Mitgliedskarten, Bankkarten, Skipässe und sowas. – Die suchen einen Leiharbeiter, der erst einmal so etwas wie ein Springer macht, um die Firma an sich und die ganzen Arbeitsgänge mal kennenzulernen und ab Februar wohl eine Kollegin ersetzen soll, die in Rente geht. Ich mache dort zunächst zwei Schichten, was ich nicht so toll finde, aber der sagte was von, nur noch bis Januar. Dann geht es wohl nur in die Frühschicht. Eine Schicht 8 Stunden, macht 40 Wochenstunden und mir erst einmal jede Menge Überstunden einbringt. – Hat durchaus seine positiven Seiten. – Ich kann dort am 1. Oktober anfangen, was mich erst einmal etwas zuversichtlich stimmt, da ich hoffe, die Arbeitsgänge ordentlich erklärt zu bekommen.
Den eigentlichen Einsatz in der Metallverarbeitung habe ich ganz gut gemeistert. – Ich denke mal, dass ich mich gar nicht so schlecht geschlagen habe. Ich habe da Mutter auf kleine Metallteile geschweißt, was erst einmal kompliziert klingt, am Ende aber nichts weiter ist, als Teile einlegen, Knöpfchen drücken, nächstes Teil.
Am Donnerstag musst ich dann mal an so eine große Schweißzelle, was mir schon einen ganz schönen Respekt eingeflößt hat. Aber auch die Handgriffe hatte ich nach ner halben Stunde raus, und dann lief auch das wie am Schnürchen. – Nachteil nur hier, dass mir mein linkes Handgelenk nun schmerzt. Ich nehme mal an, dass die Teile eben ungewohnt schwer waren und mein Handgelenk jetzt quasi wie überlastet ist, oder so. – Es lässt sich aushalten und geht hoffentlich zeitnah auch wieder weg.

Ansonsten habe ich ein paar Eingebungen gehabt,über was ich gern mal wieder einen Text schreiben möchte und somit rückt auch der zweite Blog wieder in den Focus, den ich dann aber hier in der Seitenleiste verlinken möchte, damit der interessierte Leser das nicht verpasst.
Ich würde da gern Kurzgeschichten, Texte und Fotos veröffentlichen, die ich mal selber gemacht und geschriebne habe und irgendwie gut finde. – Man wird sehen, ob ich da einen Anfang finde und dann auch wirklich loslege.
Parallel dazu spukt mir ja schon lang die fixe Idee von einem faceless Youtubekanal im Kopf rum. – Es sieht ganz danach aus, ob auch das so langsam anläuft, da ich nun Themen und Ideen gefunden habe, wo ich denke, dass ich damit auch Aufrufe generieren kann. – Ich könnte die Videos dann ja auch im zweiten Blog einbetten, um so schon einmal ein bisschen Neugier zu wecken.
Naja, Grundideen, Wünsche und Hoffnungen sind in jedem Fall vorhanden. Ich denke mir sogar, dass ich dann vielleicht irgendwann mal sagen kann, leckt mich doch die Wirtschaft am Arsch, ich bin jetzt Youtuber oder so. *lach – Man weiß ja nicht, wie lang dieser Einsatz in der Firma dann wirklich geht und ob die mich dann nicht vielleicht sogar einstellen wollen würden. – Muss man alles erst sehen, was die Zeit bringt.

Ab morgen bin ich dann erst einmal ohne Einsatz zu Hause, was mich aber gerade so gar nicht juckt. Meine Überstunden reichen, um die Zeit bis zum 1. Oktober zu überbrücken, also ist es mir egal, ob die dann jetzt noch was für mich haben, oder eben nicht.

Saturday Sentence – „Produktion des Todes“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Mit einem dichten Netz von Außenlagern überzog das KZ Mittelbau-Dora in den letzten Kriegsjahren den Harz. Tausende Häftlinge starben hier beim Bau unterirdischer Rüstungsanlagen, die den Nationalsozialisten den propagierten »Endsieg“ bringen sollten. Jens-Christian Wagner untersucht auf Grundlage weitgehend unveröffentlichter Quellen aus zahlreichen Archiven die Kooperation von SS und Rüstungsindustrie und das Wechselverhältnis von Vernichtung und Arbeit. Differenziert stellt der Autor Opfergruppen und exemplarische Täterbiographien dar und fragt nach der Einbindung der Lager in ihr gesellschaftliches Umfeld: Welche Auswirkungen hatte das Hineinwachsen des Lagersystems in die Tätergesellschaft, wie wirkte sich die Präsenz der KZ-Häftlinge auf die Bevölkerung in der Umgebung der Lager aus? (Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Analog zu den Berichten über den Partisanenkampf hinter der Ostfronte, der als Begründung für die Massenerschießungen jüdische rMenschen herangezogenw urde, bildete der Hinweis auf die gefahren, die angeblich von den Ausländern ausgingen, die Rechtfertigung für Repressionen.

Jens-Christian Wagner – „Produktion des Todes“; ISBN: 9-783-835-31507-5 

3. Und wie ist es bisher?
Ich lese gerade zwei Bücher parallel, da es sich hier um einen doch ganz schön anspruchsvollen Schinken handelt. – Ich weiß garnicht, was das immer ist. Immer wenn Menschen der Meinung sind, sie sind Experten auf irgendeinem Gebiet, fangen sie an in Schachtelsätzen zu reden, dass es wirklich jenseits von Gut und Böse ist. – Hier das auch so der Fall.
Auf der anderen Seite, ist das hier ganz schön heftiger Tobak. Es geht speziell um das Lagersystem rund um Mittelbau-Dora. Hier wurden die V1-Raketen gebaut, nachem in Penemünde die ersten Bomben eingeschlagen waren. In einem riesigen unterirdischen Stollensystem wurde hier wirklich eine Produktiond es Todes abgehalten. – Herr Wagner war wohl eine ganze Weile sowas wie ein Intendant, Chef, Leiter der heutigen Gedenkstätte von Mittelbau Dora. Er dröselt hier in diesem Buch, die Entstehung des Lagers, die damit einhergehenden Entscheidungen und vieles anderes mehr ziemlich interessant auf.

Ich bin gezwungen, es langsam zu lesen. Aber ich finde es nicht durchgänging, aber doch stellenweise sehr interessant und augenöffnend.

[Hörspiel] Geister-Schocker 101 – „Angriff der Todesvögel“

Autor: Frank Hammerschmidt
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 23. September 2022
Länge: 1 Stunde 1 Minute

Die Sprecher und ihre Rollen:

Helmut Gauss
Gabrielle Pietermann
Fabian Kluckert
Till Hagen
Andrea Aust
Sascha Rotermund
Matthias Klages
Oliva Büschken
Luisa Wietzoreck
Manja Doering
Rainer Doering
David Wittmann
Jan Makino

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

In einem Labor züchten zwei ziemlich verrückte Wissenschaftler Greifvögel, deren DNA mit der von Flugsauriern gekreuzt ist. Herausgekommen sind menschenfressende Kampfmaschinen, welche aber durch einen Hubschrauberunglück entkommen können und nun die Bevölkerung von New York bedrohen.
Zwei junge Studenten, welche sich schon im Studium durch ihre Leistungen hervorgetan haben, bekommen das zweifelhafte Vergnügen, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Es scheint auch alles glatt zu laufen, aber noch kennen sie nicht das komplette Projekt in vollem Umfang. – Als sie das Geheimnis um die Fütterung der Vögel herausbekommen, geraten sie in Gefahr, denn das Geheimnis soll mit aller Macht auch ein Geheimnis bleiben.
Mit dem Ausbruch der Tiere wissen nun alle über dieses wahnwitzige Projekt bescheid und die Katastrophe kann mit Hilfe des Nachwuchswissenschaftlers gerade noch eben verhindert werden.
Doch am Ende kann ein gezüchteter Riesenvogel im Besitz einer Wissenschaftlerin bleiben, welche auf Biegen und Brechen mit ihrem Projekt weiter machen will. Einzig die Unterbringung ihres restlich verbliebenes Tier macht am Ende das ganze Projekt zu einem Himmelfahrtskommando.

Mein Hörerlebnis:

Am Anfang dachte ich ja, man will mich hier veralbern. Was interessiert mich denn, ob ein obdachloser Mann einen Burger im Müll findet und was er damit macht. – Aber der Daseinszweck dieses Charakters und der seines Kumpels, haben mit meinen Vorurteilen noch einmal gründlich aufgeräumt.
Dann geraten die beiden jungen Leute in das Zuchtprojekt, welches am Anfang noch sehr kryptisch gehalten wird. Auch ich bin am Anfang darauf hereingefallen, dass sich den beiden hier die Chance ihres Lebens offenbart. Und ja, ich habe mir ehrlich gesagt gewünscht, dass die beiden dann noch zusammenkommen. – Die Haupthandlung hat sich dann aber als wesentlich spannender erwiesen. Wie sich die beiden Nachwuchswissenschaftler hier stellenweise anbiedern und scheinbar schön brav und ergeben eben nur das machen, was sie sollen und wohl nichts hinterfragen. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie fast mit der Nase darauf gestoßen werden, dass hier etwas nicht ganz mit rechten Dingen zugeht, bis ihnen das komplette Ding offenbart wird und beide irgendwie auf den nackten Boden der Tatsachen prallen.
Ich muss gestehen, dass ich es nicht habe kommen sehen, dass ausgerechnet die größten Zuchterfolge aus der Voliere entkommen können. Dass sie sich dann Menschenfleisch suchen, ist einfach nur Realität. Wenn sie dieses nun mal gewöhnt sind, dann fressen sie das auch in Freiheit weiter. – Interessant gemacht ist hier, dass es ausgerechnet eine junge Frau erwischt, deren Schicksal hier genau beschrieben wird. Aber so typisch, was hier als ihre letzten Gedanken beschrieben werden.
Das Ende ist mit dem restlichen verbliebenen Tier doch sehr offen. In jedem Fall kann es gut möglich sein, dass es von dieser Story irgendwann noch einmal eine Fortsetzung gibt. In jedem Fall wäre Potential und Handlungsspielraum dar.

Fazit:

Diese Folge hat so harmlos angefangen, um dann in so einen Knall zu enden. Zwischendrin war die Handlung stellenweise harmlos, stellenweise aber auch pikant und irgendwie typisch für das schnelle und oberflächliche Leben in einer Stadt wie New York. Aber sämtliche Handlungsstränge haben sich hier zu einem logischen Gesamtbild zusammengefügt und haben im Grunde bei mir keine Fragen offen gelassen. – Einzig das Ende der Story ist mir zu offen gestaltet. Da bleibt eine nicht unerhebliche Komponente übrig, was man eigentlich so nicht lassen kann.
Die Schauspieler haben alle einen super Job gemacht und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es hat sich hier keiner von ihnen irgendwie besonders hervorgetan oder so. Eben eine solide Leistung von allen.
Nebenbei habe ich hier auch die komplette Gefühlspalette durchlebt. Von Enttäuschung über Spannung bis hin zu einem Aha-Moment.

Ein Hörspiel, was man sich gut mal anhören kann. Man kann es wirklich durchaus schlechter erwischen, als man es hier tut.

[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Dunkle Tage“

Wolfgang Hohlbein
„Dunkle Tage“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (17)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-736-30097-2
Länge: 397 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Der finale Band einer so langen Reihe. Ich habe echt gehofft, dass hier noch einmal einiges aufgeklärt wird. – Nun ja, die Rechnung war dann ohne den Wirt gemacht.

Klappentext:

Andrej und Abu Dun werden mit einem Geheimauftrag in die Peststadt Hamblen geschickt. Dort wütet der schwarze Tod unerbittlich. In all dem Elend fällt zunächst niemandem auf, dass Kinder einfach verschwinden. Ihre Nachforschungen lassen Andrej und Abu Dun schnell auf allerlei Ungereimtheiten in dem Städtchen stoßen. Sie machen sich Feinde in hohen Positionen und sehen sich bald mit einer ungeheuren Kreatur konfrontiert, der selbst sie nicht gewachsen zu sein scheinen. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Andrej und Abu Dun verlassen Rom, um nach Hamblen zu gelangen. Hier verdingen sie sich als Leichenbüttel und Rattenfänger. – In der Stadt grassiert der tot in Form einer Krankheit, welche viele Menschen dahinrafft und hochgradig ansteckend ist.
Andrej und Abu Dun stellen außerdem fest, dass es in der Stadt kaum Kinder gibt und einige verschwinden auch auf unerklärliche Weise. – Dieses Rätsel können sie nach einigen Irrungen und Wirrungen lösen, doch das Ergebnis ist kein Gutes.
Wenn sie diese Erscheinung, welche auch ihnen schon mehrfach ans Leben wollte, eliminieren können, haben sie die zukünftigen Kinder und die Stadt gerettet. Doch da eilt ihnen ein gewisser Ruf voraus, der sie erst einmal in die Fänge der Justiz bringt. Und da müssen sie sich wieder herausmogeln.

Fazit:

Mit diesem wirklich grausigen Coverbild soll diese wirklich sehr lange Reihe zu Ende gehen. Ich habe mir eine Auflösung erhofft. Ich habe gehofft, endlich zu erfahren, wie es mit Andrej und Abu Dun vielleicht doch mal zu Ende geht und so etwas wie einen wirklichen Abschluss erwartet. – Da habe ich die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht.
Das Buch ist im Jahr 2017 erschienen und demzufolge noch nicht so alt. – Aber Herr Hohlbein ist ja auch einer der vielen Fließbandautoren, die alle zwei bis maximal drei Monate ein neues Buch auf den Markt ballern und dabei leider immer mehr an Qualität verlieren.

Im Prinzip startet die Handlung da, wo der vorhergehende Band aufgehört hat. Allerdings ist sie am Anfang etwas schnelllebiger und schwenkt schnell nach Hamblen um, wo dann der Rest der Handlung stattfindet.
Schnell wird klar, dass in der Stadt etwas im Argen liegt. Die vielen Toten sind auch fürs Mittelalter etwas hoch gegriffen. Und als die Sprache auf die Krankheit gekommen ist, mit ihren Begleiterscheinungen, war ich dann auch schnell bei der Pest. Die soll es aber nicht gewesen sein, sondern eine andere, wohl sehr ähnliche Krankheit. In jedem Fall hat sie auch etwas mit Ratten zu tun und stellenweise kam ich mir vor, als hätte Herr Hohlbein den Rattenfänger von Hameln hier etwas adaptiert. Nur hat er hier keine Flöte, sondern einen Dudelsack.
Stellenweise wird die Handlung wieder bis ins Kleinste beschrieben und gerade bei den Kampfszenen unnötig ausgeschmückt. – Ich habe mich daran gewöhnt und diese Stellen einfach etwas schneller überlesen. So wichtig waren sie für die gesamte Handlung nicht wirklich.
Die Handlung wird von Seite zu Seite seltsamer. Dass so ein Pfaffe die beiden weitgereisten Männer nicht leiden mag, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber was das dann alles mit den Schaustellern zu tun haben soll, von denen es wohl auch noch zwei Gruppen gibt, war mir von Anfang bis Ende ein Rätsel. Diente die Wahrsagerin wirklich wieder einmal nur dazu, für Andrej eine enttäuschte Liebe zu konstruieren?
Das Ende kam irgendwann und hat mich wirklich sehr enttäuscht. – Ich habe auf einen Abschluss für die Reihe gehofft. Auf die Beantwortung der vielen Fragen oder irgendwie einen Abschluss. – Aber den hat es hier nicht gegeben. Herr Hohlbein beendet das Buch mit einem beendeten Auftrag in einer Stadt, ohne der Reihe als Solches noch einmal irgendwie einen Daseinszweck zu geben.

Die Handlung setzt direkt im Anschluss zum vorhergehenden Buch ein. Es ist daher wirklich sehr notwendig, die Bücher der chronologischen Reihenfolge nach zu lesen. Ansonsten hat man so gut wie keine Chance, hier irgendwie einen Sinn in dem zu sehen, was die beiden Protagonisten erleben.
Diese Buch kam mir ein wenig vor, als würde ich eine Adaption zum Rattenfänger von Hameln lesen. Das Ding mit den Ratten, die für mich die ganze Zeit die Krankheit übertragen haben, war einfach zu groß, um es ignorieren zu können. Die Kreaturkleule, welche am Ende noch einmal einen übertriebenen Kampf eingebracht hat ist darüber fast untergegangen.
Die Schreibweise war wieder typisch Hohlbein. Dazu gehörten auch wieder einige Längen, in denen Sachen bis ins Kleinste erklärt wurden, obwohl man das für die Handlung nicht wirklich gebraucht hätte. – Allerdings war ich daran gewöhnt und habe dann den Text nur noch überflogen.
Das Ende hat mich absolut unzufrieden zurückgelassen. – Wie schon einmal gesagt, die Reihe selber ist für mich hier nicht beendet. Es könnte jederzeit weitergehen mit den Abenteuern dieser beiden Wesen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Auch wenn es, allein von der Schreibweise, schlechtere Bücher in dieser Reihe gegeben hat, konnte mich hier ganz besonders das Ende nicht zufrieden stellen. Ich habe mir in jedem Fall viel mehr erhofft, als hier am Ende gekommen ist.

[Hörspiel] Geister-Schocker 100 – „Der Fluch der Hungersteine“

Autor: Andreas Masuth
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 22. Juli 2022
Länge: 59 Minuten 12 Sekunden

Die Sprecher:
Cornelia Waibel
Jessica Walther-Gabory
Franziska Endres
Antje Thiele
Peter Lontzek
Bastian Sierich
Bernd Vollbrecht
Magdalena Helmig
Ulrich Matthies

direkt auf Spotfy anhören

Inhalt:

Drei Freundinnen machen den lang ersehnten Fahrradtripp quer durch die Natur. Eigentlich wollen sie ja die großen Touristenzentren meiden, aber aufgrund der Hitze kommen sie doch nicht umhin, da kurz Rast zu machen, wo sich Fulda und Werra treffen.
Durch die lange Trockenheit und die intensive Sonne, ist der Pegel der Flüsse stark gesunken, sodass in der Mitte der Werra die Hungersteine zum Vorschein kommen. Die Freundinnen untersuchen die Steine genauer und können eine Inschrift und eine scheinbar unversehrte Weinflasche finden.
Die erzwungene Rast lässt die Freundinnen eine Expertin für Altertümer zu Rate ziehen, damit sie die Flasche nicht illegal mit sich nehmen. Diese Frau läd sie auf ihr Schloss ein, wo man sich über einen Finderlohn einigen will.
Das Schloss ist groß und eindrucksvoll und für zwei der jungen Frauen soll sich der Traum erfüllen, hier nie wieder wegzumüssen. Denn die Bewohnerin des Schlosses ist nicht nur eine Expertin für Altertümer, sondern birgt auch ein altes und gefährliches Geheimnis.

Mein Hörerlebnis:

Es beginnt mit einem poetischen Vers über Fulda und Werra, von einer Frauenstimme vorgetragen. Mich persönlich hat diese Textstelle erst einmal in eine komplett falsche Richtung in der Zeit gelotst und ein wenig verwirrt. – Aber die Handlung, direkt im Anschluss, war wie ein Zeitsprung und hat mich in die richtige Zeit gelotst. Die Stimmung hellte sich auf und wurde zu einem munteren und fröhlichen Fahrradtrip dreier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Sie necken sich, raufen sich aber auch immer wieder zusammen und irgendwie habe ich den drei Protagonistinnen die langjährige Freundschaft schon sehr gut abgekauft.
Die drei reden viel über Dies und Das und kommen dann auf die Wärme und den niedrigen Wasserstand der Flüsse zu sprechen. Und schon sind die großen Steine in der Mitte des Flusses entdeckt, welche sonst wohl komplett von Wasser eingeschlossen sind. – Ein bisschen weit hergeholt ist die Tatsache, dass in dem Loch, welches sich unter dem Wasserspiegel befindet, wirklich noch eine sehr alte Flasche versteckt ist. Aber für den Aufhänger der Story ist das wirklich sehr gut geeignet.
Die drei Frauen bergen also eine Flasche, in der sie Wein vermuten und sind sich zunächst uneinig, ob sie die Flasche behalten oder abgeben sollen. – Mir ist bewusst, dass man solche Funde mit Sicherheit irgendeiner Behörde übergeben muss, allerdings würde mir auch nicht bekannt sein, welche Behörde ich da jetzt einschalten muss. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass auch die drei Frauen zwar jemanden erreichen, im Grunde aber auf eine Betrügerin hereinfallen.
Zunächst einmal erscheint diese Frau, welche angeblich für die Altertumsbehörde arbeitet, als eine ganz normale, interessierte Frau, welche von dem Fund sehr begeistert ist. Sie ist nicht aufdringlich, macht einen auf Freundschaft und erkauft sich so das Vertrauen der drei jungen Frauen. Mir wurde klar, dass etwas nicht stimmt, als klar wurde, dass die Frau auf einer alten Burg oder einem Schloss wohnt und die drei dann auch noch einlädt, dort zu übernachten. Angeblich um ungestört über die Flasche, den Inhalt und eine angemessene Entschädigung zu reden.
So spät der Horror oder Grusel hier auch einsetzt, umso überraschender und heftiger kommt er daher. – Die Dame auf dem Schloss entpuppt sich als das, was sie ist. Die wahre Story hinter der Flasche, der Geschichte der Burg und dem Schicksal des Burgherren kommt ans Licht und ist, wie ich sagen muss, wirklich sehr gut gemacht. Ein blutiger und spannender Showdown ergibt sich, der mich dann noch einmal wirklich sehr gut gefesselt und großartig unterhalten hat.
Für meinen Geschmack, kam das Ende hier wirklich ein bisschen sehr plötzlich und vor allem mit einer Wendung in der Handlung, die noch einmal eine ganze Menge Stoff für weitere Handlung geboten hätte. Fast schade, dass die Folge hier dann auch schon wieder zu Ende war.

Fazit:

Auf jeden Fall mega gelungen, super unterhaltsam und einer Hundert durchaus angemessen. Weg sind Enttäuschung und überhöhte Erwartungen der vorangegangenen Folgen und da ist in jedem Fall wieder die volle Begeisterung für Horror und Grusel.
Der Aufhänger der Story ist ja mal richtig genial. Die Hungersteine liegen hier in Deutschland wohl öfter mal rum und faszinieren mich ab sofort komplett, sodass ich mich wohl etwas genauer darüber informieren werde. Daraus dann so eine Story zu machen, ist wirklich ein sehr genialer Geniestreich gewesen.
Ein moderner und zeitgemäßer Aufhänger der Story macht alles erst einmal zur leichten und unterhaltsamen Kost. Den Schauspielerinnen kaufe ich die langjährige Freundschaft sofort ab und die ganze Handlung wirkt erst einmal als das, was sie ist. Ein fröhlicher Ausflug mit dem Fahrrad.
Der Grusel und Horror setzt erst spät ein, dann aber umso faszinierender und glaubhafter. Dieser mit Schrecken behaftete Burgherr war wirklich grausam und faszinierend zugleich. Auch sehr geschickt gestaltet war die Art, wie die komplette Story erzählt worden ist. – Richtig genial. Genau so, stelle ich mir Geister-Schocker vor. Und nicht dieser Detektivmist.

Ich ordne dies Folge ganz oben in meiner ganz persönlichen Rangliste ein. Ich bin begeistert von der Story, von der Art, wie es umgesetzt worden ist und ich wünsche mir auf jeden Fall mehr in dieser Art!

[Hörbuch] Cornelia Lotter – „Die Schande der anderen“

Cornelia Lotter
„Die Schande der anderen“
Verlag: GD Publishing
EAN: 9-783-989-83020-2
Länge: 4 Stunden 5 Minuten
Sprecherin: Janna Ambrosy

– gehört im Mai 2025 –

Es war mal wieder Zeit für ein Hörbuch. Jeden Montag auf Arbeit, wird eins gestartet. Das macht den Montag fast zu einem Tag, auf den ich mich freue.

Klappentext:

Anneliese ist schon als Jugendliche recht freizügig mit ihrem Körper. Die Schule ist eher nicht so ihr Ding. Das kann ihr bei den Nazis zum Verhängnis werden. Wegen »angeborenem Schwachsinn« wird sie, die sich doch immer eine eigene Familie gewünscht hat, zwangssterilisiert. Doch das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Als 1940 polnische Zwangsarbeiter auf das Gut kommen, auf dem sie als Landarbeiterin beschäftigt ist, verliebt sie sich in den sanften Pavel. Das bleibt nicht lange unentdeckt. Die junge Frau findet sich, kahlgeschoren, in einem mittelalterlichen Käfigpranger wieder. Zur Schau gestellt, angespuckt und beleidigt. Doch was wird aus Pavel? Eine wahre und berührende Geschichte aus der dunkelsten Zeit des letzten Jahrhunderts. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

Anneliese hat eine typische Kindheit für diese Zeit. Auf dem Land fühlt sie sich lieber den Hühnern und Enten verbunden, als der Schule. In der Schule zeigt sie wenig Interesse und hat ihre Schwierigkeiten. Ihr Körper hingegen, weiß sie schon früh zum Verdienen des einen oder anderen Groschens einzusetzen. – Genau das wird ihr dann aber mit der Machtergreifung zum Verhängnis. Ein Nutznießer ihrer damaligen, unbedarften Freizügigkeit denunziert sie und sie muss sich von jetzt auf gleich einem IQ-Test unterziehen, der sie als schwachsinnig einstuft. Anneliese wird zwangssterilisiert und hat das zweifelhafte Glück, den Eingriff und die Folgen zu überleben.
Das Leben geht weiter. Anneliese tritt eine Stelle auf einem Landgut an, wo ihr die Arbeit Spaß macht. Sie lernt einen Mann kennen, der sie trotz ihrer Sterilisation heiratet und dann wird er an die Front eingezogen.
Ebenfalls auf dem Gut befinden sich polnische Zwangsarbeiter. Der Kontakt mit ihnen ist verboten, doch Pawel schleicht sich in das Herz von Anneliese. Sie kommen sich nah, zu nah und schon ist eine weitere Denunziation passiert.
Anneliese findet sich mit rasiertem Kopf am Pranger wieder. Wie im Mittelalter wird sie beschimpft und aus der Gemeinschaft ausgestoßen. – Jedoch ist ihr Schicksal vergleichsweise harmlos zu dem von Pawel.
Anneliese überlebt den Krieg, Pawel nicht. – Anneliese ist keine fiktive Figur. Genau dieses Schicksal gab es wirklich, nur dass die Namen geändert wurden.

Fazit:

Schon das Cover dieses Buches lässt nichts Gutes erahnen. Man sieht den mittelalterlichen Pranger, mit dem die Protagonistin dieses Buches unfreiwillige Bekanntschaft macht.
Was die Handlung angeht, hatte ich absolut keine Vorstellung, um was es gehen sollte. Mir war nur bewusst, dass Frau Lotter historische Romane schreibt und sich auf Geschehen im und rund um den Zweiten Weltkrieg spezialisiert hat. – Ich bin also recht unbedarft an die Sache herangegangen und hatte absolut keine Erwartung, was hier auf mich zukommen würde. Allerdings hat sich das Buch dann doch so Stück für Stück in meine Empfindungen geschlichen.

Zunächst lernen wir die Protagonistin als Kind kennen. Sie scheint ein typisches Landleben für diese Zeit zu führen. Sie mag eben das Federvieh, was ich jetzt absolut nicht als anstößig sehen würde. Warum denn auch. Dann kümmert sie sich eben darum, wenn es ihr so liegt. – Dass sie dann zunächst unter dem Druck ihres Bruders anfängt, ihren Körper für Geld herzuzeigen, habe ich jetzt auch noch nicht als Problem gesehen. Der Bruder schien mir ein Nazist zu sein. Gegen sowas kommt man nicht an. Wie soll es dann so ein kleines, unbedarftes Mädchen schaffen. Auch nicht, als der Bruder dann auch seine Freunde anbringt, habe ich dann ein Problem aufkommen sehen.
Dass die Protagonistin in der Schule nicht so zurecht kommt, war eben so. Sie war dann wohl schon immer eine Person, die lieber mit den Händen, statt mit dem Kopf arbeitet. Da ist absolut nichts dabei. – Wird aber aufgrund der Nazis dann zu Problem.
Die Stimmung bei diesem Test, den Annelies von jetzt auf gleich machen muss, war schon sehr bedrückend und ich habe sie bereits bei der Aktion T4 gesehen. – So schlimm war es dann nicht. Es wurde „nur“ eine Zwangssterilisation.
Das Leben geht weiter. Mit einer Stelle auf einem Landgut hat sie dann wohl für sich das große Los gezogen. Dass sie dann einen Mann bekommt, trotz ihrem Makel, war großes Glück und dass der Krieg dann zuschlägt, war abzusehen.
Die entstehende Zuneigung zu dem Zwangsarbeiter ist menschlich. Das daraus resultierende Schicksal für beide Beteiligten mehr als grausam. – Die Nazis und ihre Ideologie waren schon ein Kreuz und haben nicht nur andere Länder in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch das eigene Volk.

Das Buch war am Anfang einfach harmlos. Im Laufe der Handlung habe ich anfangs immer mehr erahnt und später ist das dann zum Teil auch eingetreten. Harmlose kindliche Handlungen wurden später zum Problem, weil sich da jemand hervortun musste und die dann junge Frau denunziert hat. – Ab dann habe ich das ganze Buch über dieses Damoklesschwert über der Protagonistin hängen sehen. Und es hat wirklich noch einmal zugeschlagen …
Die Sprecherin hat alles in einem angenehmen Tempo vorgelesen. Unaufgeregt und doch irgendwie ergreifend hat sie dem Text durch ihre Art noch einmal eine gewisse Tiefe verliehen und zusätzliche Spannung aufgebaut.
Was Fiktion und was Wahrheit an dieser Geschichte war, klärt die Autorin in ihrem Nachwort auf. Und hier ging es mir durch Mark und Bein, als ich erfuhr, dass die Protagonistin das alles auch noch genau so erlebt hat.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Eine Geschichte, die durch Mark und Bein geht, eine Protagonistin, die das alles genau so erlebt hat und eine Sprecherin, die dem Text nur durch ihre Art noch einmal zusätzliche Tiefe verleiht. – Ein rundum gelungenes und ergreifendes Buchpaket.

Meine Woche 27. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Über diesen hinterhältigen Chef in meinem letzten Einsatz. Hinterfotziger geht es nun wirklich nicht mehr!

Gefreut:
Dass ich diesen Einsatz los bin.

Gedacht:
Mal sehen, wie das nun weitergeht.

Gefragt:
Bilde ich mir das ein, oder kam der Herbst in diesem Jahr irgendwie früh und vor allem plötzlich?!

Genervt:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gefühlt:
Irgendwie zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite war noch Urlaub, auf der anderen Seite die Gedanken um den Job.

positiv:
Ich hatte noch eine Woche Urlaub und habe diese, so gut es eben ging, genossen.

negativ:
Dass die Spritpreise wohl noch höher klettern sollen …

Gelitten:
Ein wenig an verspanntem Nacken, aber dagegen habe ich ja mein Massagegerät, was dann mal wieder öfter zum Einsatz kam.

Genossen:
Die Sonnenstrahlen und die Zeit, die ich mir einteilen konnte, wie genau ich das wollte!!!

Gewesen:
Hundegassi, im Planetarium, einkaufen, in der Zeitbude im Büro, auf dem großen Hörselberg

Getroffen:
Die Büroleute mal wieder, eine Tante, beim Gassigehen mit dem Hund

Gesucht:
In der Stadt, ein bestimmtes Buch.

Gefunden:
Dieses eine bestimmte Buch, was ich gesucht habe und einen Weg, den man auch mit dem Rad mal auf den Großen Hörselberg fahren kann.

Gelacht:
Jawoll

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Sollte man sich nicht eigentlich erleichtert fühlen, wenn sozusagen ein Knoten sich von selber aufdröselt?

Gegessen:
Buffett – beim Chinamann. – Ich bin da raus gerollt!!!

Genascht:
Süße Teile vom Bäcker. – Manchmal brauch ich das einfach.

Getrunken:
Wasser, Tee, Bier und Radler

Gegoogelt:
Ja, nach ein paar Daten über Autoren. Fürs Blog halt.

Gesehen:
„Schwarzes Gold“ auf NDR. – War nicht schlecht.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis halt

Getan:
viel gelaufen (mit dem Hund), Rad gefahren und im Buchladen rumgestöbert

Gelesen:
C.J. Archer – „Das Tagebuch des Magiers“ – Teil 4 der Reihe Glass & Steel
Jürgen Sester – „Die Surace Entdeckung“ – Teil 1 der Reihe Beyond Time

Gekauft:
3 Bücher, die nicht geplant waren, Lebensmittel und ein paar neue Freizeitschuhe

Gelernt:
Ehrlichkeit währt am gesündesten – so kann man das glaub ich ausdrücken

Geschenkt (bekommen):
Ein Essen beim Chinamann – von meinem Mann zum Burzeltag

Geschlafen:
Jep, viel, ausgiebig und gut

Geträumt:
Stellenweise echt stranges Zeug

Geplant:
Nächste Woche eine Spätschicht in der Metallbranche und nebenbei zwei wie so Vorstellungsgespräche für eventuelle weitere Einsätze. – Man wird sehen.

Fazit

Dritte und letzte Woche Urlaub. Konkret geplant hatten wir in dem Sinne eigentlich nichts weiter als Erholung, wie sie zu Hause eben möglich ist. Das führte dazu, dass wir mit dem Hund viel unterwegs waren und der dann am Mittwoch komplett fertig auf der Couch lag und freiwillig nicht mehr wirklich gelaufen ist. – Wenn man bedenkt, dass er im Dezember 8 Jahre alt wird, ist er ja auch eigentlich auch nicht mehr der Jüngste.

Da hatte ich im Urlaub immer mal wieder Magengrimmen, weil ich in den Einsatz zurück sollte, wo ich vor dem Urlaub war und dann schreibt dieser hinterhältige Produktionsleiter der Bude am Donnerstag Mittag eine Email an meine Zeitbude, dass er mich doch nicht mehr braucht. – Da lassen sie mich aber vor dem Urlaub den Spintschlüssel noch mitnehmen und alles. – Ich war nicht noch einmal dort, um den Schlüssel abzugeben. Hab dem im Büro abgegeben und die soll sehen, wie sie zurecht kommt.
Hintergrund der Abmeldung war die Tatsache, dass sie mir einen Schritt an der Linie gezeigt haben, wo ich hin sollte, den ich nicht machen konnte. Und zwar hätte ich regelmäßig in den so genannten Tränkraum gemusst. Problem an der Sache war aber die Wolke an Verdünnung oder Lösungsmittel, die in dem Raum stand, dass ich sofort meine Lunge gemerkt habe. Da habe ich das der Chefin dort gesagt, dass das wegen meinem Asthma nicht geht, ich keinerlei Facharzt, geschweigedenn nen Notfallspray habe. – Sie war der Meinung, dass sich da ne Lösung findet. – Der Chef hat sie dann wohl mit der Abmeldung gefunden.
Mir soll es egal sein. Ich habe mich in dem Einsatz von Vornherein nicht wirklich wohl gefühlt. Ich hatte die ganze Zeit sowas im Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt. Außerdem habe die die ganze Zeit, von Anfang an, wenn man so will, mit einer Übernahme förmlich herumgeprahlt. Wollten mich so bei der Stange halten. – Ich habe aber in meiner Zeit als Leiharbeiter schon früh gelernt, wenn die so mit einer Übernahme prahlen und werben, wird das eh nix. Garantiert nix!

Am Donnerstag waren wir dann noch einmal in Jena, was ja von uns aus eigentlich ganz gut fahrbar ist, mit dem Auto. – Wenn die Staus auf der Strecke nicht gewesen wären. Die hatten sich an dem Tag wohl gegen uns verschworen und haben einen Stau nach dem anderen produziert, dass wir fast noch zu spät gekommen sind, obwohl wir eine Stunde Puffer eingebaut hatten.
Wir waren jedenfalls im dortigen Planetarium, was frisch renoviert und modernisiert erst seit Juni diesen Jahres wieder auf hat.
So ein Planetarium ist ja am Ende nichts weiter als ein immersives Kino. Die Leinwand ist die runde Kuppel, man schaut also nach oben, nicht na vorne und es geht eben größtenteils explizit ums All, um die Sterne, die Raumfahrt … sowas eben. – Wir hatten so eine Art „Best off“ gebucht. Ein Film, der das komplette Programm einmal umreist und Einblicke in das gibt, was man sich hier so alles anschauen kann.
Ich muss mal sagen, das war definitiv nicht der letzte Besuch in dieser Einrichtung. Der Winter kommt bestimmt und besser als Kino ist das hier in jedem Fall!!!

Gestern habe ich mich dann spontan noch einmal allein auf meine Rad geschwungen. – Es gab da so einen Weg, den wollte ich erkunden. Ich wusste immer, dass es diesen Weg gibt, ich wusste aber bis gestern nicht, wo der hinführt. – Ich bin den also mit dem Rad gefahren. Mit dem E-Rad, ich will ja ehrlich sein. – Der Weg kam jedenfalls auf dem Großen Hörselberg raus. Das ist so eine Erhebung im Thüringer Land, wo eine Funkmasten und ein Gasthaus oben steht. Es ist ein Wander- oder Ausflugsziel mit guter Aussicht, was aber leider viel zu oft einfach mit dem Auto angefahren wird.
Durch die Gastroniem, welche hier wieder in Betrieb genommen wurde, ist es da oben leider nicht mehr so still, wie es mal war und irgendwie hat das Ganze seinen Reiz für mich verloren. – Aber ich weiß jetzt, wo der Weg rauskommt und ich bin sicherlich nicht das letzte Mal mit dem Rad da oben gewesen. Der Weg ist ein guter Test für die Kondition. *lach