Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 20. Mai 2022
Länge: 1 Stunde 2 Minuten
Die Sprecher:
Helgo Liebig
Christian Stark
Martin Sabel
Sascha Draeger
Tanja Niehoff
Katja Brügger
Günther Karl
Regina Lemnitz
Jule Schülert
Melinda Rachfahl
Leonie Landa
Carsten Steenbergen
Felix Würgler
Jean Coppong
Marie Burghardt

Inhalt:
Es beginnt wie ein ganz normaler Morgen. Die Familie hat nette Stunden im Park und mit den Kindern geplant, einzig der Vater muss noch geweckt werden. Allerdings treten dann wirklich sehr seltsame Ereignisse in Kraft.
Zunächst schlägt die Oma der Familie die Mutter der Kinder halb zu Tode, dass diese nur noch in einem Halbtran durch die Gegend taumelt. Den Kindern wird die heile Welt vorgegaukelt, was aber auch nur so lang gut geht, bis die Oma die Tochter der Familie vor aller Augen erwürgt und der Opa die Leiche des Mädchens auf einer Parkbank seltsamen Mächten der Unterwelt übergibt.
Jack Callum, hauptberuflich ein Reporter, wird aus einem Schäferstündchen gerissen, in der Hoffnung, dass er der Familie helfen kann. Aber auch der geistersehende Reporter stößt hier hart an seine Grenzen, trotzdem die Tante der Familie ihm so tatkräftig unter die Arme greift.
Mein Hörerlebnis:
Was soll ich sagen? – Ich habe mir diese Folge der Geisterschocker angehört und das sogar doppelt. Und doch konnte ich so gut wie nichts behalten, was da genau passiert ist.
Ich habe noch einen Familienmorgen im Kopf. Der Vater wird von seiner Frau geweckt und somit aus einem scheinbar schrecklichen Alptraum geholt. – Später stellt sich heraus, dass dieser Alptraum eine Art Vorhersage der kommenden Ereignisse dieses Wochenendes sein soll, aber alles in allem fand ich das am Ende dann doch sehr verwirrend.
Als Nächstes schlägt die Schwiegermutter wohl mit einer Bratpfanne auf ihre eigene Tochter ein. Diese ist im Anschluss wie besoffen, zumindest nach dem, was ich hier gehört habe. – Das Familienfrühstück soll aber ganz normal vonstatten gehen und den Kindern wird die heile Welt vorgespielt.
Als nächstes kommt der Reporter Jack Callum ins Spiel. Nebenberuflich macht er einen auf Geisterdetektiv und wird von einem FBI-Agenten um Hilfe gebeten, weil diesem in der Familie etwas nicht koscher vorkommt.
FBI und Detektiv arbeiten in diesem Fall zusammen und ich habe den Überblicke verloren, wer wann und aus welchem Grund gestorben ist. Ich habe nur noch im Kopf, dass es wohl eine weitere Szene gab, wo die Oma ihre Enkelin erwürgt hat. Der Junge und der Vater sollen aus dem Haus gebracht werden und die Mutter der Kinder ist wohl eh schon nicht mehr wirklich bei sich. – In jedem Fall schnappt sich der Großvater die Leiche seiner Enkelin und bringt sie zu einer Bank in einem Park, wo sie wohl irgendwelchen dunklen Mächten geopfert wird.
Diese Bank bringt Jack Callum dann auf eine Spur, die dann aber auch die Tante in Gefahr bringt. Genau die Frau, die bisher so etwas wie der ruhige Pol der Familie war, bringt sich nun selber in Gefahr, da sie glaubt, den Ursprung der bösen Mächte zu kennen. – Dieser vermeintliche Ursprung wird dann auch erklärt, allerdings sehe ich da keinen Zusammenhang. Wenn die verstorbene Vorbesitzerin des Hauses im Testament festgehalten hat, dass das Haus an den Familienvater verkauft werden soll, warum sollte sie sich dann jetzt aus dem Jenseits heraus an der Familie rächen wollen. Das ergibt doch alles überhaupt keinen Sinn.
Fazit:
Ein Durcheinander aus Einerlei mit Jack Callum und sensationsheischenden geisterhaften Dämonenerscheinungen, die am Ende zwar einen Ursprung bekommen, der sich für mich aber absolut nicht erschließt. Auf diese Art und Weise hatte ich hier lediglich ein wildes Gemetzel innerhalb der Familie. – Nicht mehr und auch nicht weniger.
An Schauspielern hat ja, aufgrund der vielen handelnden Personen, eine ganze Reihe mitgewirkt. Die haben ihren Job auch gut gemacht, aber am Ende können auch diese Leute nur das spielen und zeigen, was im Script steht. Somit waren ihnen hier wohl die Hände gebunden. – Ich hätte gesagt: Die haben Dienst nach Vorschrift gemacht. – Einzig die Mutter der Familie fand ich etwas übertrieben dargestellt. Als sie die Verletzungen erlitten hat, klang sie mehr, als hätte sie sich mal mit Alkohol voll getankt. Nicht so, als hätte sie Schmerzen und wäre geschockt.
Ich habe mir diese Folge angehört, sogar doppelt, um irgendwie einen Sinn in der Handlung zu finden, das war mir aber nicht möglich. Am Ende stellt sich die Handlung hier wirklich nur als sinnloses Sterben und Gemetzel dar und lässt mich mit vielen Fragezeichen am Ende zurück.
Ich ordne diese Folge ganz unten in meiner ganz persönlichen Rangliste ein und hoffe einfach, dass die innerhalb der Serie zwischendurch mal wieder so etwas wie einen Volltreffer landen. Schön wäre es ja schon.







