[Hörbuch] Kai Meyer – „Die Seiten der Welt“

Kai Meyer
„Die Seiten der Welt“
Reihe: Die Seiten der Welt (1)
Verlag: Argon Hörbuchverlag
ISBN: 9-783-839-84077-1
Länge: 14 Stunden 21 Minuten

– gehört im Februar 20200 –

Ich hatte mir die Werke von Kai Meyer einmal vorgenommen. Zumindest die, die als Hörbuch bei Spotify zu haben sind. Aus diesem Grund habe ich dann mal mit den Seiten der Welt angefangen.

Klappentext: Jedes Buch hat geheime Seiten
»Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.«
Furia lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie steht auf einer unendlichen Bibliothek. Sehnlichst erwartet sie ihr Seelenbuch – mit ihm will sie die Magie der Worte entfesseln.

Doch dann wird ihr Bruder entführt und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie in die Stadt der verschwundenen Buchläden und in einen Wald, in dem aus toten Büchern Bäume wachsen. Sie begegnet Cat, die »jedes Ding besorgt«, und Finnian, dem Rebell. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher. (Quelle: https://www.lovelybooks.de/autor/Kai-Meyer/Die-Seiten-der-Welt-1106895466-w/)

Inhalt: Furia lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder ziemlich abgeschieden in einem Tal. Wenn die Geldsorgen nicht wären, könnte sie sich ganz unbekümmert und ohne jeden Schatten ihren Büchern und dem Training ihrer Bibliomantie widmen.
Zu ihrem Leidwesen trainiert ihr Vater sie aber schon auf seinen Job, damit sie diesen dann später einmal selbständig weiterführen kann. Allerdings tritt dieses später recht schnell ein, als der Vater bei einem Sprung tödlich verletzt wird und zu Hause, in seinem Arbeitszimmer an den Verletzungen verstirbt.
Furia und ihr Bruder sind in Gefahr. Eine mächtige und geheimnisvolle Frau ist hinter ihr und einem Buch in ihrem Besitz her. Ihr Bruder ist die Geisel dieser brutalen Verfolger, ein Bekannter des Vater hilft ihr nicht wirklich und sie muss in London anderweitig nach Hilfe und Verbündeten suchen. – In der Zeit lernt sie mehr über Bibliomantik und die Bibliomantische Welt, als in den ganzen Jahren zuvor von ihrem Vater.
Gerade im richtigen Moment wird Furia dann auch endlich von ihrem Seelenbuch gefunden und kann nun ihre Bibliomantik voll einsetzen. Zeit zum Üben bleibt nicht. Sie muss sich hier Wohnhaus zurückholen und ihren Bruder befreien. Ganz nebenbei gibt sie so noch einer ganzen Menge Leute ein neues und gut bewohnbares zu Hause.

Fazit: Einmal mehr eine Geschichte voller Fantasie und einer bunten Gestaltung der Welt. Es kamen wieder Bibliomanen und die dazugehörige Magie vor, was mich wirklich sehr stark an die Reihe „Die Spur der Bücher“ erinnert hat. Mir war nicht bewusst, dass die beiden Reihen irgendwie zusammengehören oder aufeinander folgen. Deswegen habe ich diese Tatsache dann auch erst einmal so als gegeben hingenommen.
In jedem Fall habe ich mit Furia, der Protagonistin, eine sehr interessante Person kennen. Eine Teenagerin, die sich ihres Erbes durchaus bewusst, es aber trotzdem schafft, irgendwie damit klarzukommen. – Sie lebt in einem scheinbar großen Haus mit vielen Büchern und wartet darauf, dass ihr Seelenbuch sie findet. – Auch wieder so eine Parallele zu der Spur der Bücher.
Dann haben wir da noch ihren kleinen Bruder. Ein scheinbar ganz normaler Junge, der aber psychisch irgendwie einen Schaden genommen zu haben scheint. Die Geschichte mit den bösen Clowns verfolgt ihn durch seinen Alltag und er hat die Eigenheit, dass er nur mit Clownsschminke aus dem Haus geht. Ein kleines Detail am Rande, was aber zunächst nicht wirklich eine Bedeutung zu haben scheint.
Der Vater hat sämtliche Erinnerungen an die Mutter vernichtet und widmet sich der Suche nach bestimmten Büchern. Furia muss ihn bei seinen „Sprüngen“ begleiten und gerade, als einer erfolgreich zu sein scheint, geschieht das Unglück und die Story nimmt ihren Lauf.
Nachdem der Leser bzw. Hörer hier quasi in die Familie, die Welt und die Geschichte eingeführt wurde, ging die Action los. Die Reise der Protagonistin beginnt und führt somit auch den Hörer noch tiefer in die bibliomantische Welt ein. Man lernt das Bibliomantische London mit einigen sehr speziellen Charakteren kennen und ich habe immer wieder mit Furia mit gefiebert, wenn sie einmal mehr an einem Schlüsselpunkt zu sein schien. Immer wieder habe ich die Hochs und Tiefs mit ihr erlebt und zu keinem Zeitpunkt kam mir das Buch irgendwie langatmig vor, obwohl es eine relativ lange Spieldauer hatte. Die ganze Zeit habe ich das Geschehen voller Spannung verfolgt und war komplett aus der realen Welt verschwunden.
Alles ist recht übersichtlich beschrieben, die Handlung läuft in einem angenehmen Tempo ab und auch mit den ganzen handelnden Personen bin ich sehr gut klar gekommen. Trotz Namensschwäche konnte ich die Leute sehr gut auseinander halten und und allem leicht und ohne Probleme folgen.

Der Sprecher ist ja in diesem Fall ein Fall für sich. Man hat der seinen Job bombastisch gemacht. Von vornherein hat er schon mal eine sehr interessante und angenehme Stimme. Und dann schafft er es mit kleinen Stimmnuancen jedem Charakter seine eigene Identität zu verleihen, ohne dass es übertrieben wirkt. den Vogel abgeschossen hat er dann allerdings, als er das Seelenbuch von Furia gesprochen hat. Mit kleinen Hilfsmitteln konnte er den eingeklemmten Schnabel oder von vornherein eine wirklich komische Stimme, sehr gut darstellen. Hier habe ich wirklich das eine oder andere Mal schmunzeln müssen.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Den Zusammenhang mit der Spur der Bücher müsste man mir vielleicht noch einmal erklären, aber alles in allem bin ich hier einmal mehr sehr gut unterhalten worden. Es war alles da. Jede Menge Fantasie, Familiendrama und kommende und gehende Freundschaften. – Nur gut, dass diese Reihe noch ein paar Bände hat, die ich hören kann.

[Hörspiel] Die drei ??? 007 – „Der unheimliche Drache“

Autor: H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik: B. Brac/B. George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 1979
Länge: 45 Minuten 21 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Hitchcock, Erzähler – Peter Pasett
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
H. H. Allen – Werner Cartano
Mr. Shelby – Richard Lauffen
Mr. Carter – F. J. Steffens
Jack Morgan – Klaus Klein [Wolfgang Kubach]
Harry Morgan – Reiner Brönneke
Telephonistin – Reinhild Schneider

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Die drei jungen Detektive werden von Herrn Hitchcock angerufen. Ein Freund von ihm vermisst seinen Hund. – Der Fall scheint erst einmal nicht sehr spektakulär. Entlaufene Hunde sind jetzt nicht sehr aufregend, aber trotzdem fahren die drei erst einmal hin, ums ich die Sache anzuhören.
Doch aus einem verschwundenen Hund werden ein paar mehr und dann will der Herr auch noch einen Drachen gesehen haben und und ihn auch gehört haben. Ein komisches röchelndes Husten soll es gewesen sein.
Klar, dass die drei Jungs sich die Höhlen unterhalb der betroffenen Häuser einmal näher anschauen wollen. Doch auch hier stürzen die Treppen ein, dann tauchen Froschmänner aus dem Wasser aus, die mit Harpunen auf die Jungs zielen.
Weitere Recherchen führen die Jungs in die Technikabteilung der Filmindustrie, als sie sich einen Filmdrachen ansehen. In den Höhlen finden sie bei einer weiteren Aktion einen Drachen, der auf Rädern läuft und sich als kleines Tauchboot entpuppt. Doch nicht nur ein Tauchboot, sondern ein Instrument eines Technikfreaks, der mit seinen Scherzen über das Ziel hinausgeschossen ist.

Meine Meinung:
Es geht langsam in die Handlung hinein. Die Jungs wollen gerade schwimmen gehen, als sie einen Anruf bekommen, was bedeutet, dass es einen neuen Fall gibt. Allerdings war auch ich zunächst etwas enttäuscht, dass es nur um einen entlaufenen Hund gehen soll. – Wenn man aber mal überlegt, ist eigentlich klar, dass da noch mehr kommen muss.
Was dann allerdings kommt, kann auch nur in Hollywood passieren. – Diese Zeugenaussage, dass da ein Drache im Wasser sein soll, war ja von Anfang an etwas konfus. Es handelt sich hier doch nicht um ein Fantasyhörspiel, sondern um eine Detektivstory. Da war also klar, dass da irgendwas ist und dass das am Ende aber doch eine recht realistische Erklärung raus kommt.
Die ganzen Ermittlungen fand ich für die Verhältnisse der drei ??? ziemlich unspektakulär. Der Fall, der anfangs so viele Fragen aufgeworfen hat, hat sich dann doch als recht lasch und einfach aufzuklären entpuppt. Die Jungs haben Ängste gezeigt, dir für ihr Hobby mal alles andere als typisch und vorteilhaft sind. Das hätte man durchaus auch mal weglassen können. Komplett unsinnig, diese Eigenschaft.
Die Gruppendynamik kommt in dieser Folge ganz gut raus. Die Jungs sind sich auch mal uneinig, es kommt zeitweise sogar fast zu einem handfesten Streit. – Auch so ein Ding, was das Gesamtpaket am Ende wieder ziemlich glaubwürdig macht.

Im Gesamtpaket kann man sich die Folge mal anhören, aber etwas Besonderes ist sie nicht. Da hat es in der kurzen Zeit, dass ich diese Serie höre, schon weitaus bessere Stories gehabt. – Aber da kommen ja noch ein paar.

[Buch] Julia Tavalaro & Richard Tayson – „Bis auf den Grund des Ozeans“

Julia Tavalaro & Richard Tayson
„Bis auf den Grund des Ozeans“
Verlag: Herder
ISBN: 9-783-451-06967-3
Länge: 224 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Spannung und Anspannung, Trauer und Hilflosigkeit und dann dieser Kampfgeist. – Diese Frau hat meine Bewunderung!

Klappentext: Eines Tages erwacht eine junge Frau in einem Krankenhausbett. Sieben Monate lag sie im Koma. Als sie nun die Augen öffnet, bemerkt dies niemand. Es ist der Beginn eines Alptraums – ihr Körper ist vollständig gelähmt, nur die Augen kann sie bewegen. Man betrachtet sie als hirntot, und behandelt sie auch so. Erst nach sechs Jahren kommt eine junge Therapeutin auf die Idee, dass Julia sich doch verständigen kann. Und dann schreibt sie mit ungeheurer Energie und Lebenslust das Unglaubliche auf. Aus ihrer Geschichte spricht weniger Anklage als die tiefe Weisheit, die heitere Gelassenheit und die unglaubliche kämpferische Kraft einer starken Frau. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Julia Tavalero lebt mit ihrem Mann und Tochter ein ganz normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem sie zwei Schlaganfälle erleidet und ins Koma fällt. Als sie wieder aufwacht, ist sie nicht in der Lage sich bemerkbar zu machen. Sie bekommt alles mit, insbesondere die Gemeinheiten. So wird ihr beim Duschen absichtliche Wasser in den Luftröhrenschnitt gespritzt. Dadurch hatte sie das Gefühl zu ertrinken. Sie wurde als Gemüse oder halb totes Stück Fleisch beschimpft. Sie wurde im Bett nicht gedreht und hat sich dadurch wund gelegen. Die Schmerzen müssen fürchterlich gewesen sein…
Eines Tages bekommt Julia Besuch von einer Therapeutin. Erst die entdeckt, dass die Patientin alles mitbekommt. Nach endlosen zwei Jahren beginnt man endlich, Julia zu fördern.
Es beginnt ein langer Kampf für Julia. Doch sie will ein Stück ihres Lebens zurück. Neue technische Errungenschaften helfen ihr in den Rollstuhl und zu einem Schreibkurs. Julia wird Autorin.
Und dann schreibt sie, Buchstabe für Buchstabe, ihre Geschichte auf.

Fazit: Diese Frau, völlig gelähmt, den oft mies gelaunten Pflegeschwestern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert – diese Frau hat einen Willen, den man so schnell kein zweites Mal findet. Und dabei ist sie nicht mal von Hass oder Racheglüsten getrieben. Und sie hätte die Weiber sowas von verklagen können…
Der Text hat mir des öfteren mal die Haare hoch stehen lassen. Entweder vor Rührung odr vor Fassungslosigkeit. Ich musste einfach weiter lesen. Konnte gar nicht anders. Mich hat einfach interessiert, wie es für diese tapfere Frau weiter geht.
Der Text ist keine leichte Kost, aber in einfachen Worten geschrieben. Medizinische Fachausdrücke wurden zwar verwendet, aber auch gleich erklärt. So konnte man den Faden gar nicht verlieren.
Das Buch selber war leicht, dünne und auch beim Dauerlesen ohne Krampf sehr gut in der Hand zu halten.

Die fünf Sterne hat sich die Schreibe auf jeden Fall verdient. Ich gehe sogar noch weiter und spreche eine absolute Leseempfehlung aus! Tut euch diese Zeilen an, unbedingt!

Saturday Sentence – „Jäger des gestohlenen Goldes“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Sie suchen den größten Schatz des 20. Jahrhunderts – und die Spur führt nach Deutschland!

Im Juli 1918 sollte ein riesiges Lösegeld für die russische Zarenfamilie gezahlt werden. Dieser Schatz erreichte aber nie sein Ziel und ist bis heute verschollen. Doch nun haben die Schatzjäger Sam und Remi Fargo eine Spur. Schnell wird ihnen klar, dass sie nicht die einzigen sind, die diesen Schatz suchen. Skrupellos und mit vernichtender Brutalität steht ihnen ein altes Übel gegenüber, von dem die Menschheit dachte, es sei längst besiegt. Plötzlich geht es um mehr als nur ein unermessliches Vermögen. Es geht um das Schicksal der Welt.
Archäologie, Action und Humor für Indiana-Jones-Fans! Verpassen Sie kein Abenteuer des Schatzjäger-Ehepaars Sam und Remi Fargo. Alle Romane sind einzeln lesbar. (Quelle: Lovelybooks.de)

Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Wo ist er?«

Clive Cussler & Robin Burcell – „Jäger des gestohlenen Goldes“; ISBN: 9-783-641-22678-7

3. Und wie ist es bisher?

Was soll ich sagen… es spricht ja Bände, dass ich gerade einen Clive Cussler nach dem nächsten lese.
Auch in diesem Fall liegt ein geschichtlicher Fall zugrunde. Da hat mich schon der Prolog sowas von gefesselt, dass ich einfach erst einmal die ersten hundert Seiten am Stück gelesen habe.

Der geschichtliche Hintergrund liegt gar nicht so weit zurück und fasziniert sogar heutzutage noch. Man sucht noch immer nach den versteckten Schätzen von Hitler und seinen Schergen und genau darum geht es. Es geht um die Geheimnis volle Wolfsgarde, die dann auch heute noch existiert und darum, dass sie mit aller Gewalt ein Geheimnis hüten wollen, welches sie scheinbar selber nicht kennen. – So zumindest sieht es für mich im Moment aus.

Die Protagonisten erleben wieder ein wirklich heißes und stellenweise lebensgefährliches Abenteuer. – Ich muss dann mal weiter lesen. Sonst bringt mich die Spannung um.

Follow Friday am 01.07.2022

Den Follow Friday kenne ich als Freitagsfrage aus meinem anderen Blog. Yvonne von „Ein Anfang und kein Ende“ hat ihn unter „Follow Friday“ wieder zum Leben erwachen lassen. Und nun hat Babsi diese Aktion übernommen und führt sie weiter.

Jeden Freitag gibt es eine Frage, die man dann in seinem eigenen Blog, oder aber auch in den Kommentaren beantworten kann, es aber nicht muss.
Eine Verlinkung der anderen Teilnehmer ist keine Pflicht, wäre aber nett. Auf dieses Weise können sich Blogbetreiber kennen lernen, vernetzen und gemeinsam Spaß haben.

Dir gegenüber in Bus/Bahn sitzt jemand, der in einem Buch liest, welches Dich rein anhand von Titel und Covergestaltung interessieren würde. Sprichst Du denjenigen an, wie ihm/ihr das Buch gefällt?

Schwere Frage. Aber ich denke mal eher, nein. Zum Einen möchte ich auch nicht gestört werden, wenn ich irgendwo sitze und lese und zum anderen habe ich ja auch noch die Möglichkeit nach dem Buch zu googlen. Ich würde das Handy zücken und mich über das Buch informieren. – So erspare ich mir ggf. eine Menge Ärger.

Andere teilnehmende Blogs:

Lesemonat Juni 2022

49/100
Diana Gabaldon – „Die geliehene Zeit“ – 43 Stunden 59 Minuten
Band 2 der Highlander-Saga knüpft an den ersten Band an. Im selben langweiligen Stil geht es durch eine eigentlich spannende Handlung, wenn sie nicht so hochgradig zerschrieben und übererklärt wäre und mit Gefühlen vollgestopft sämtliche Spannung verloren hätte. Claire und Jamie lieben sich, bringen sich selber in Schwierigkeiten und können ihr Ziel dann wohl dich nicht erreichen.
Stellenweise kam mir dieses Buch recht unlogisch vor. Wenn die Protagonisten mit ihrem Vorhaben Erfolg gehabt hätten, wäre ja die Zeitachse verändert worden und das Schicksal der beiden hätte so sicherlich nicht wirklich stattfinden können. – Ich weiß nicht. Etwas zieht mich an und etwas stößt mich zurück, bei dieser Reihe.

50/100
Clive Cussler & Russel Blake – „Die verlorene Stadt“
– 426 Seiten
Band 7 der Fargo-Reihe liest sich etwas anders, als die vorangegangenen Bände. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass hier irgendwie mehr als eine Story erzählt wird und so für jede Menge Ablenkung vom Kern der Story sorgt. Leider ein Fall von, zu viel auf einmal und die typische Cussler-Spannung ging verloren.
Am Ende gab es aber eine fulminante Auflösung des Buches und ich konnte das Buch beruhigt und halbwegs aufgeklärt wieder schließen.

51/100
Saskia Louis – „Funke“
– 271 Seiten
So kurz dieses Buch auch zu sein scheint, so lang hat es sich für mich leider auch gezogen. Der Schreibstil war an sich recht einfach, jedoch haben mich die ganzen Namen immer wieder aus der Handlung geschmissen. Das waren einfach zu viele, als dass das noch irgendwie übersichtlich hätte sein können.
Die Liebschaften der Protagonistin haben mich nur noch genervt und am Ende bin ich vollkommen unaufgeklärt zurück gelassen worden. Auf diese Weise kann man die Leser auch zwingen, den nächsten Band zu lesen.

52/100
I.Reen Bow – „Funkenspiegel“
– 1 Stunde 52 Minuten
Band 2 der Reihe um die Phönix-Akademie konnte mich schon etwas mehr fesseln, als sein Vorgänger. Die Story entwickelt sich sehr glaubhaft zu einer Internatsstory auf fantastischer Ebene und in die Protagonistin konnte ich mich zum ersten Mal so richtig rein fühlen. Leider fand ich auch diesen Teil extrem kurz. Es wurde gerade spannend, als es auch schon wieder zu Ende war.
Die Charaktere bekommen endlich etwas Tiefe und somit wird auch die gesamte Story insgesamt besser. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe noch macht.

53/100
Diana Gabaldon – „Ferne Ufer“
(Highlander Saga (3) – 52 Stunden 14 Minuten Stunden
Der dritte Teil ist wieder ein ganzes Stück länger als sein Vorgänger. 52 Stunden sind für ein Hörbuch wirklich zu viel, als dass man hier noch wirklich folgen kann und möchte. Es hat viele Längen und etliche Stellen, an denen der Schmalz nur so tropft und mich komplett haben abschweifen lassen.
Im Gesamten sollte das Ganze wohl eine Zeitreisegeschichte werden, aber dieser Fakt geht in dieser Gewaltigkeit leider vollkommen unter. – Schade um den Stoff.

54/100
Ralf Isau – „Der verbotene Schlüssel“
– 408 Seiten
Aus einer scheinbar ganz normalen Erbschaftsangelegenheit entwickelt sich in diesem Buch eine wirklich gewaltige Jagd gegen die Zeit, oder gegen den Zeitwächter. Flucht und Geschichte und ein wirklich sehr geheimnisvoller Mechanismus machen aus einer unscheinbaren Geschichte eine gewaltige Story.
Gut erzählt, schnelle und rasante Passagen, als auch ruhige Erzählstunden und fast so etwas wie eine Familienzusammenführung. – Ich mochte das Buch.

55/100
I. Reen Bow – „Im Schatten der Freiheit“
– 1 Stunde 58 Minuten
Folge drei der Reihe um die Phönix-Akademie knüpft direkt an den vorangegangen Band an, lässt aber die Protagonistin etwas in den Hintergrund rücken. Der Hörer erfährt hier mehr über die Welt, die Städte und die Menschen, die darin leben. Die Handlung ist anfangs leicht verwirrend, knüpft aber am Ende dann mit einem riesigen Hammer wieder an die eigentliche Handlung an und hat sie dann doch ein Stück voran getrieben.
Auf jeden Fall ein sehr kurzweiliges Vergnügen, was man gut mal zwischendurch einfach so hören kann. Ein fantastisches Abenteuer für junge Leute und jung gebliebene.

56/100
Mikael Lundt – „Aeterna – Die schwarze Flamme“
– 296 Seiten
Eine wirklich sehr spannende Lektüre über einen Physiker, der durch die Entdeckung seines Lebens in eine Sache hinein gezogen wird, die fanatischer wirklich nicht sein kann.
Die Handlung baut sich langsam auf, ist nicht mit physikalischen Fachbegriffen gespickt und die Handlung lässt sich sehr gut nachvollziehen. Der ganze Stoff ist gut zu lesen und ich hatte einen wirklich sehr rasanten und sehenswerten Film vor meinem geistigen Auge.

57/100
Clive Cussler & Robin Burcell – „Der Schatz des Piraten“
– 448 Seiten
Ein Abenteuer mehr von und mit den Fargos. Sie geraten in diesem Fall durch einen Zufall hinein und lassen sich dann doch mitreisen. Spannung von Anfang bis Ende mit einem wirklich wunderbaren Kopfkino.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war nicht in der Lage, mich gegen die Spannung zu wehren. Dem entsprechend schnell hatte ich das Buch dann auch beendet.

58/100
E.M. Forster – „Die Maschine steht still“
– 42 Seiten
Eine Kurzgeschichte, aus dem Jahr 1909, die an sich nicht schlecht war, von der ich aber dem Titel und dem Hype nach, wesentlich mehr erwartet hatte. Die Story an sich ist ihrer Zeit weit voraus, dem entsprechend faszinierend, aber eben leider auch viel zu kurz.
Kaum war ich in der Story drin, war sie auch schon wieder vorbei. – Zu schade, was der Stoff aber auch alles hergegeben hätte. Der Wahnsinn.

59/100
Stefanie Mühlenhaupt – „Resistent – Sie werden uns kontrollieren“
– 7 Stunden 49 Minuten
Wow, einfach nur wow. Dieser Thriller greift ein topaktuelles Thema auf und versetzt das Geschehen in eine dystopische Welt, die nicht mal wirklich unrealistisch ist. Hinzu kommen noch ein wenig Wissenschaft und menschliche Schwäche und schon ist hier ein Thriller, der mehr als beachtenswert ist.
Ich war sowas von gefesselt, dass ich direkt enttäuscht war, als das Buch auch schon zu Ende war. Einfach nur grandios.

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Georg Bruckmann – “Amsel” (Strähnchen und der Killer Band 1) – Informationen zum Buch
Mikael Lundt – “Fressfeind” – Informationen zum Buch
Mikael Lundt – “NAGLFAR” – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Jagd am Meeresgrund“ – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Höllenjagd” (Isaac Bell 01) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Sabotage” (Isaac Bell 02) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Blutnetz” (Isaac Bell 03) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Todesrennen” (Isaac Bell 04) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Meeresdonner” (Isaac Bell 05) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Die Gnadenlosen” (Isaac Bell 06) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Unbestechlich” (Isaac Bell 07) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Der Attentäter” (Isaac Bell 08) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Teufelsjagd” (Isaac Bell 09) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Die Rückkehr der Bestie” (Isaac Bell 10) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Der goldene Buddha” (Juan Cabrillo 01) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Todesschrein”  (Juan Cabrillo 02) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Todesfracht”  (Juan Cabrillo 03) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Schlangenjagd”  (Juan Cabrillo 04) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Seuchenschiff”  (Juan Cabrillo 05) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Kaperfahrt”  (Juan Cabrillo 06) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Teuflsicher Sog”  (Juan Cabrillo 07) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – Tarnfahrt”  (Juan Cabrillo 09) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Piranha”  (Juan Cabrillo 10) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Schattenfracht”  (Juan Cabrillo 11) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Im Auge des Taifuns”  (Juan Cabrillo 12) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Der Colossus-Code”  (Juan Cabrillo 13) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Das Todeswrack” (Kurt Austin 01) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Brennendes Wasser” (Kurt Austin 02) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Flammendes Eis” (Kurt Austin 03) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Tödliche Beute” (Kurt Austin 04) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Killeralgen” (Kurt Austin 05) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Packeis” (Kurt Austin 06) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Eiskalte Brandung” (Kurt Austin 08) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Teufelstor” (Kurt Austin 09) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Höllensturm” (Kurt Austin 10) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Codename Tartarus” (Kurt Austin 11) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Todeshandel” (Kurt Austin 12) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Das Osiris-Komplott” (Kurt Austin 13) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Projekt Nightawk” (Kurt Austin 14) – Informationen zum Buch
Clive Cussler – “Numa Files 14 – Die zweite Sintflut” (Kurt Austin 15) – Informationen zum Buch
Mikael Lundt – “Quälgeist” – Informationen zum Buch



Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Die verlorene Stadt“ (Fargo Reihe 7)
Ralf Isau – „Der verbotene Schlüssel“
Clive Cussler – „Der Schatz des Piraten“ (Fargo-Reihe 8)
E.M. Forster – „Die Maschine steht still“ (Kurzgeschichte)

Jetzt habe ich noch 215 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Fusselfreitag #116

Fussel hat Spaß …
Auch noch ein Bild aus dem Harz. In diesem Fall haben wir alle drei im Damfzug auf den Brocken gesessen.
Auf diesen Stehflächen im Freien hat es der Herr leider nicht so wirklich ausgehalten. Der Dampf und der Staub, verbunden mit dem Fahrtwind, hat den kleinen Kerl von einer Niesattacke in die nächste getrieben. – Aber im Abteil gings. Er hat zum Fenster raus geschaut und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

[Hörbuch] Jenny Blackhurst – „Das Böse in deinen Augen“

Jenny Blackhurst
„Das Böse in deinen Augen“
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 9-783-838-79716-8
Länge: 11 Stunden
Sprecher: Sabine Arnold

– gehört im Februar 2022 –

Dieses Hörbuch wurde mir auf Spotify als neuer Release vorgeschlagen. So habe ich es gleich mal auf meine Liste gepackt und es dann auch irgendwann angehört.

Klappentext: Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Imogen Reid zieht mir ihrem Mann in ihre kleine Heimatstadt zurück. Schon als sie dort ankommen, macht sie Bekanntschaft mit Ellie, die Imogen dann später, im Rahmen ihres Berufes betreuen soll.
Doch irgendetwas stimmt mit Ellie nicht. Die Leute trauen dem verstörten Mädchen einfach nicht über den Weg. Immer, wenn man sie auf 180 gebracht hat, geschehen seltsame Dinge. Das geht sogar so weit, dass Imogen ihr ungeborenes Baby verliert, nachdem sie Ellie verärgert hat.
Bisher hat Imogen nicht an das Böse in diesem Mädchen glauben wollen, doch war ihr Vertrauen zu viel? Hat sie hier einen Fehler gemacht?

Fazit: Das Buch hatte es irgendwie in sich. Ich war auf der einen Seite hin und her gerissen, was ich denn nun von dieser „Ellie“ halten soll, auf der anderen Seite hat mir das Mädchen aber auch einfach nur leidgetan.
Es gab einige Szenen, gerade in der Schule, die mich schon an ganz extremes Mobbing erinnert haben. Ich habe mich da an meine eigene Schulzeit erinnert gefühlt, wo auch ich das Mobbingopfer war, mich niemandem anvertrauen konnte, weil es dann nur schlimmer geworden wäre, und musste dann da doch irgendwie durch. – So schlimme Sachen wie das Ding mit dem Urin, war es nicht. Aber diese psychische Manipulation war in jedem Fall da.
Die Handlung beginnt relativ normal, da zieht eine Frau mit ihrem Mann in den Ort, aus dem sie ursprünglich geflohen ist, versucht dann da beruflich wieder Fuß zu fassen. Sie betreut dann außgerechnet diese Ellie und schießt dabei das eine oder andere Mal komplett über das Ziel hinaus. – Es kann nicht sein, dass eine staatliche Betreuerin mit ihren Klienten einkaufen und bummeln geht. – Von Anfang an ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass sie das Mädchen doch einfach privat zu sich nehmen soll und somit so eine Art vollkommene Kontrolle über sie hat.
Die ganze Zeit ist so eine düstere Stimmung in der ganzen Handlung drin. Die Leute ziehen über das kleine Mädchen her und die einzige Person, die bisher noch an sie und ihre Unschuldigkeit geglaubt hat, fängt dann auch an zu zweifeln. Die geschilderten Ereignisse sind wirklich so geschildert, dass ich keine andere Wahl hatte, als an eine Art telekinetische Fähigkeit des Mädchens zu glauben. Und dann fließen aber auch immer wieder ganz natürliche und normale Erklärungen ein, was mich dann an dieser Theorie wieder hat zweifeln lassen. – Ich konnte mir bis zu dem Zeitpunkt, wo alles aufgeklärt wurde, absolut keinen Reim darauf machen, was denn da nun abgegangen sein soll.
Was dann allerdings raus gekommen ist, hat mich am Ende nicht wirklich so komplett überrascht. Die Erklärungen, warum das so geschehen ist und wie es geschehen ist, waren vollkommen nachvollziehbar und auf ihre Art dann auch irgendwie traurig. Am Ende fragt sich, wer denn jetzt hier wirklich das Opfer ist und wer der Täter. Sind es am Ende komplett unbeteiligt scheinende Personen?

Die Art zu erzählen war stellenweise für meinen Geschmack etwas zu gefühlsbetont. An anderen Stellen wiederum, kam die düstere Stimmung und die Angst der handelnden Personen richtig gut rüber und ich war komplett gefesselt und fasziniert.
Ich konnte der Handlung gut folgen, hatte aber nur stellenweise einen Film vor meinem geistigen Auge. Nicht durchgängig.
Unterbrechungen waren kein sehr großes Problem und ich bin im Anschluss immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen. Der Film brauchte eine Weile, bis er wieder anlief, aber es ging in keinem Fall etwas verloren. Die Handlung war in vollem Umfang sehr gut erfassbar.
Die Sprecherin hat einen sehr guten Job gemacht. Sie ist mir auch schon von anderen Werken bekannt und ich finde ihre Stimme sehr gut geeignet für alles Mögliche. Sie liest ruhig, in einem angenehmen Tempo und deutlich. Dabei verstellt sie ihre Stimme nicht übermäßig, bringt es aber trotzdem fertig, die einzelnen Charaktere sehr gut darzustellen. Klar, dabei hilft auch die Art zu schreiben, aber wenn man das Buch hört, statt es zu lesen, muss man da noch einmal ganz anders aufpassen. – Das ist jedenfalls hier alles super gelaufen.

Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen.
Frau Blackhurst entpuppt sich so langsam aber sicher zu einer Autorin, der ich wohl noch etwas länger folgen werde. Ihre Art zu schreiben ist einfach nur richtig gut. Alte und ausgelutschte Themen stellt sie trotzdem mit ihrer eigenen Art als spannend und lesenswert dar. – Klasse Sache.

[Rezensionsexemplar] Mikael Lundt – „Aeterna – Die schwarze Flamme“

Mikael Lundt
„Aeterna – Die schwarze Flamme“
Verlag: BOD (Selfpublishing)
ISBN: 9-783-755-74840-3
Länge: 296 Seiten

– gelesen im Juni 2022 –

Nach einem sehr netten Kontakt mit dem Autoren persönlich bekam ich das Taschenbuch schnell und unkompliziert zugeschickt.
Es handelt sich hier um ein kostenloses Rezensionsexemplar. Dieser Umstand hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.

Klappentext: Seit Äonen schlummerte es im Verborgenen – nun droht seine finstere Macht alles zu verschlingen!
Die Erkenntnis trifft den Teilchenforscher Dr. Daniel Slovak wie ein Schlag: „Diese Partikel stammen nicht aus den Tiefen des Alls, sie kommen von der Erde!“ Schnell wird ihm klar, was der von ihm aufgefangene Neutrinosturm bedeutet: eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes droht.
Noch hat er keine Ahnung, dass die Quelle der mysteriösen Teilchen mächtige Beschützer hat: AETERNA – eine verschworene Gemeinschaft, die seit Jahrtausenden das Geheimnis der schwarzen Flamme bewacht. Nun, da die Kräfte des Artefakts entfesselt wurden, kann AETERNA nicht länger im Verborgenen agieren.
Nicht nur Dr. Slovak spürt den Hinweisen auf das drohende Unheil nach, auch die Interpol-Sektenjägerin Isabella Cassini nimmt die Fährte des geheimen Zirkels auf. Bald finden sich Slovak und Cassini im Herzen einer düsteren Verschwörung wieder – und müssen sich gegen Widersacher behaupten, die keine Skrupel kennen. Es beginnt ein Kampf gegen die Zeit und gegen die Besessenheit eines Kultes, der bereit ist, für seine unheiligen Ziele alles Leben auf Erden zu riskieren.
„Ein rasanter Thriller über die schwarze Magie der Teilchenphysik.“ (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Dr. Slovak sitzt allein in seiner Station und lässt seine Mess- und Überwachungsinstrumente laufen, als er auf einen Teilchenstrom stößt, der zunächst nicht von der Erde zu stammen scheint. Die Massen an Energie hat er so noch nicht gesehen. Bei genauerer Betrachtung kommt er allerdings zu dem Schluss, dass diese Teilchen von der Erde stammen und eine große Gefahr darstellen. – Der zuständige Projektleiter interessiert sich nur leider nicht für seine Ergebnisse und so macht sich Dr. Slovak allein auf den Weg, um auf den Ursprung dieser Teilchen zu stoßen.
In einer seltsamen Station findet Dr. Slovak den Ursprung der Teilchen, stößt aber auch auf die Ermittlerin von Interpool, die sich auf Ermittlungen bezüglich Sekten und Vereinigungen spezialisiert hat. – Zusammen kommen sie einer wirklich mehr als seltsamen Gruppe Menschen auf die Spur. Ein Kult, deren Menschen über Leichen gehen, um an ihre Ziele zu gelangen. Die wollen Dr. Slovak haben, weil er Erkenntnisse hat, die sie brauchen können.
Je mehr Erkenntnisse Slovak und Cassini gewinnen, desto gefährlicher wird die ganze Sache für beide und der Weg zum Ziel ist leider auch mit einigen Leichen gepflastert. – Werden sie es schaffen?

Fazit: Herr Lundt hat sich bei mir gemeldet und mir dieses Buch als Rezensionsexemplar angeboten. Ich durfte mir sogar das Format aussuchen und habe mich für das Taschenbuch entschieden. – Als es dann bei mir eingetroffen ist, war ich angenehm überrascht. Das Buch ist qualitativ richtig hochwertig verarbeitet und fest und stabil geklebt. Es lag sehr gut in der Hand, was das Lesen in allen möglichen Gelegenheiten ermöglicht und vereinfacht hat.
Schon die Covergestaltung war sehr interessant. Da sieht man einen Felsentempel, den ich zum Beispiel sehr gern einmal besuchen wollen würde. Da wurde noch dieser halb durchscheinend wirkende Mensch nebst Spuren hinzu montiert und fertig ist ein sehr interessantes Bild. – Ich bin noch neugieriger geworden, als ich sowieso schon war. Auch ein interessanter Fakt war, dass der Titel in Spiegelschrift abgedruckt war. Es sogar eine ganze Weile gedauert, bis ich das begriffen habe.

Die Story beginnt recht harmlos aber auch interessant. Da entdeckt ein Physiker eine Flut interessanter Teichen, weiß aber noch nicht so recht etwas damit anzufangen.
Dann werden die Mitglieder von Aeterna eingeführt, welche übrigens, mehr als interessante Namen haben. Man merkt, dass diese Leute nichts Alltägliches machen, aber bis man genau hinter Sinn und Zweck dieser Gemeinschaft steigt, dauert es eine Weile.
Dann allerdings, entsteht ein absolut spannendes Katz und Maus-Spiel zwischen der Ermittlerin von Interpoll, dem Wissenschaftler vom Anfang und dieser wirklich mehr als seltsamen Organisation. Es gibt spannende Passagen bei denen es um Leben und Tod geht und dann auch wieder theoretisch wissenschaftliche Spannung. – Ich war so gefesselt, dass ich kaum von der Lektüre lassen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich am Ende dann alles auflöst und wie diese Geschichte für die Protagonisten ausgehen sollte.
Das Ende rutscht für mich noch kurzfristig in die Fantasy ab. Aber zumindest stellenweise für den Leien noch erklärbar. Den physikalischen Teil habe ich mit gelesen und einfach so akzeptiert und die Handlungen der Leute der Vereinigung sind einfach als fanatisch zu bezeichnen.
Auf jeden Fall ein fulminantes Ende.

Die Seitengestaltung des Buches war wirklich sehr augenfreundlich. Eine angenehme Schriftgröße, gepaart mit einem guten Zeilenabstand hat es mir ermöglicht, auch Stunden am Stück zu lesen, sodass ich das Buch dann auch in Rekordzeit durchgelesen hatte.
Die Handlung ist wirklich sehr gut beschrieben. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Es scheint immer irgendetwas zu passieren und Längen ohne jedes Ereignis hatte es gleich gar nicht. Angenehm kurze Kapitel hätten eine Unterbrechung jederzeit möglich gemacht, allerdings habe ich das kaum genutzt, weil ich nicht davon losgekommen bin. Ich hatte die ganze Zeit einen wirklich sehr interessanten Film vor meinem geistigen Auge, der mich noch einmal zusätzlich in die Handlung hinein gezogen hat.
Entgegen meinen anfänglichen leisen Befürchtungen, handelt es sich hier eben nicht um eine ellenlange physikalische Abhandlung. Die wenigen physikalischen Begriffe und Ereignisse, welche aufgetaucht sind, sind für den Leien wirklich sehr gut verständlich beschrieben und reisen einen somit auch nicht aus der Handlung heraus.

Ich bewerte dieses Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ein wirklich großartiges Leseerlebnis. Die Handlung baut sich langsam auf. Handelnde Personen werden Stück für Stück eingeführt und am Ende spitzt sich alles noch einmal gut zu. – Ich habe es förmlich gefressen, so toll war es.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 141 – „Mit Papi allein zu Haus“

Autor: Klaus-P. Weigand
Regie: Michael Schlimgen
Musik: Heiko Rüsse/ Wolfgang W. Loos
Verlag: kiddinx
Produktionsjahr: 2021
Länge: 47 Minuten 36 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg – G. Streichhahn
Bernhard Blocksberg – B. Wolf
Oma Grete – K. Lopinski

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Inhalt:
Mutter Barbara hätte ihr Treffen eigentlich erst am morgigen Tag gehabt. Aber es wurde vorverlegt. Dabei wollte sie doch heute aufräumen. – Das Treffen ist wichtiger als der Haushalt und schon ist Barbara unterwegs.
Bernhard und Bibi beschließen, das Haus auf eigene Faust auszumisten und zu putzen. Das geht so lang gut, bis Oma Grete eintrudelt. Sie wollte eigentlich nur eine Essenz für einen Raumduft. Doch es passiert, was passieren muss. Bibi und Oma Grete verwechseln die Essenz und aus dem Raumduft wird ein Niesmittel.
Außerdem besteht da noch das Problem, dass Bibi eine Jacke zerschnitten hat, die Barbara Blocksberg nun nicht mehr zu sich hexen kann. Ein Problem, was auch schnell behoben werden kann.
Am Ende scheint alles gut auszugehen, bis Mutter Barbara bemerkt, dass ihr die alte Jacke erstaunlich gut gepasst hat.

Meine Meinung:
Der Titel passt ja mal gar nicht! Vater und Tochter Blocksberg waren nicht allein zu Hause. Oma Grete hat hier eindeutig mit gemischt und mit ihrem blöden Raumduft in jedem Fall mit für Durcheinander gesorgt.
Der andere Knackpunkt, die Jacke, das war nichts weiter als ein ganz dummer Zufall. Da ist halt was durcheinandergeraten. Und daraus hat sich dann diese dann doch etwas größere Sache ergeben. – Allerdings fand ich die Lösung genial. Zwar ein ganz dummer Zufall, wie das gelöst worden ist, aber auch auf die Idee muss man erst einmal kommen. Vor allem ist auch mal wieder ein Bezug zu einer vergangenen Folge da. Bibi kann eine erlernte Fähigkeit mal wieder nutzen, ohne dass sie hext. Das lässt doch auch die gesamte Hexenschaft mal wieder in einem ganz anderen Licht dastehen.

Ansonsten fand ich hier, dass es erfrischend wenig Akteure gab. Dafür war aber Oma Grete mal wieder mit dabei. Die Frau hat viel zu selten Rollen in diesem Hörspiel. Die reist mit ihrer Art einfach alles auf. Die Tochter so komplett vernünftig und die Mutter in dem Fall so durchgedreht. Das hat schon was. Ein Dauergag, den man gern immer mal wieder einbringen kann.

Dieses Hörspiel hat mich jetzt nicht gerade komplett vom Hocker gehauen. Man kann sich das mal anhören, muss es aber nicht. Kein Highlight, aber eben auch kein kompletter Flop