Saturday Sentence – „Schattenmelodie“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Neve lebt in der magischen Blase von Berlin, wo sie sich um die Neuankömmlinge der Akademie der Elemente kümmert. Sie kann fliegen, unsichtbar durch Berlin spazieren und die Gedanken der Menschen wahrnehmen. Toms Träume faszinieren Neve besonders und immer wieder taucht sie in seine Gedankenwelt ein. Neve verliebt sich in Tom, doch diese Liebesgeschichte kann unmöglich glücklich enden und mit jedem Tag verliert Neve ihre engelsgleichen Fähigkeiten mehr und mehr … Muss sich Neve am Ende zwischen Liebe und Magie entscheiden?

Die fantastische Jugendbuch-Reihe der erfolgreichen Autorin als Printausgabe! Mit Zauber der Elemente entführt Daphne Unruh Leser in eine magische Welt, in der sie Abenteuer, Spannung, Fabelwesen und die große Liebe erwarten. Ein Muss für alle Romantasy-Fans ab 14 Jahren!

„Schattenmelodie“ ist der zweite Band der Zauber der Elemente-Reihe. Der Titel des ersten Bandes lautet „Himmelstiefe“. (Quelle: Lovleybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

„Ich zog meine Stiefel aus und schlüpfte in die Filzpantoffeln“

Daphne Unruh – „Schattenmelodie“; ISBN: 9-783-785-58566-5

3. Und wie ist es bisher?

Band 2 dieser Reihe, den ich aber gestern erst mit dem ersten Kapitel begonnen habe. Auf jeden Fall scheint sich die Story in diesem Fall wohl an dem hilfreichen Engel der Magieblase von Berlin aufzuhängen. Zumindest geht es im ersten Kapitel nur um diesen Engel.
Auf jeden Fall bin ich aber gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt, denn irgendwie hat sich das Ende vom ersten Band wie ein kompletter Abschluss angefühlt. Die bestehenden Konflikte waren geklärt und somit wüsste ich nicht, was da noch weiter kommen soll. – Man wird sehen.

Nein, ich habe nicht den zweiten Band gleich hinter dem ersten gelesen. Dazwischen hatte ich ein Buch, was auch wieder ein krasser Gegensatz war. Das Cover von „USA 2084“ hat mich in meiner Leseliste so angemacht, also habe ich das dazwischen geschoben. Allerdings habe ich das förmlich gefressen, sodass ich es innerhalb von anderthalb Tage durch hatte. – Einer Woche Urlaub sei Dank, hatte ich auch ordentlich Zeit zum Lesen….

Fusselfreitag #41

Ja, der Fussel… Ihr seht richtig. Er steht, rotfrech unschuldig drein schauend, auf dem Küchentisch. Bevor ich ihn erwischt hatte, hat er seelenruhig die Platzdeckchen „abgewischt“. Da lagen wohl noch ein paar Krümel vom Frühstück.

Leg dir nen Hund zu, dann brauchst den Tisch nimmer abwischen …. *lach

[EBook] Christopher Moore – „Flossen weg!“

Christopher Moore
„Flossen weg!“
Verlag: Goldmann
ISBN: 9-783-442-54208-6
Länge: 413 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Der Autor sagte mir gar nichts. Titel und Cover ließen mich eine Art Satire erwarten und dann war es doch Fantasy. Der Autor hat in knallharte Fakten der Wahlforschung eine fantastische Welt unter Wasser gemixt und damit Literatur geschaffen, die ihren ganz eigenen Charme hat.

Klappentext: Seit Jahren versucht der Meeresbiologe Nate Quinn zu ergründen, warum Buckelwale singen. Da geschieht plötzlich etwas Seltsames: Eine riesige Schwanzflosse taucht aus dem Meer auf mit der deutlichen Aufschrift: Fang mich! Und derselbe Wal versucht mehrmals über das Telefon bei Nate ein Pastrami-Sandwich zu bestellen. Nate glaubt seinen Verstand zu verlieren, bis er der Bitte nachkommt und in die wundersame Welt der Wale hinabtaucht … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Walforscher nehmen die Gesänge von Walen auf. Sie vermessen die Tiere und machen Fotos ihrer Schwanzflossen zur Identifikation. Doch auf einer Flosse steht plötzlich: „Flossen weg!“ – Der Forscher glaubt an Halluzinationen.
Wenig später wird er von einem Wal verschluckt, überlebt das und muss feststellen, dass der Wahl eine Art U-Boot ist. Doch mit dem U-Boot nicht genug. Alles Leben konzentriert sich im Goo. Eine Art organische Höhle im Meer, in dem lang verschollene Menschen und Walbengel leben.
Der Forscher muss viele seiner Ansichten überdenken.

Fazit: Nate ist Walforscher. Er beschäftigt sich mit den Meeressäugern, weil er die Bedeutung ihrer Gesänge ergründen will. – so fährt er täglich mit seinem Team raus, um Tonaufnahmen zu machen und die Flossen zu fotografieren.
Als er ein Foto schießt, dass eine Wahlflosse mit der Aufschrift „Flossen weg!“ zeigt, zweifelt er an seinem Verstand. – Das Bild verschwindet und Nate glaubt an einen Irrtum.
Doch dann wird Nate von einem Wal verschluckt. Normalerweise überlebt man das nicht, aber der Wal stellt sich als eine Art U-Boot raus. Es wird von Walbengeln gesteuert und Nate muss in dieser Zeit sehr viel verkraften.
Doch das Walschiff bringt ihn in das Goo. Eine Art Grotte in einem organischen Fels unter Wasser. Nate trifft auf Menschen, die als verschollen gelten. Und auf Leute, die schon längst verstorben sein müssten. – Alles erweckt einen friedlichen Anschein. Doch der ist stark bedroht.

Also am Anfang wollte ich ja wirklich aufgeben. Die Geschichte dreht sich nur um das Walforscherteam und schien so gar nicht vorwärts zu kommen. Doch im Walschiff wurde es dann kurzweilig und ziemlich interessant. So etwas, wie es da beschrieben wurde, musste man sich auch erst einmal ausdenken.
Die Handlung war recht flüssig beschrieben. Nur ab und zu bin ich mal über den einen oder anderen Fachbegriff gestolpert. Aber das waren jetzt so viele auch nicht.
Ich habe auch recht lang gebraucht, bis ich so wirklich in der Handlung drin war, aber auch das konnte ich durch meinen Sturkopf überwinden.

Allen in allem war das Buch dann doch noch ganz gut, aber Weltliteratur ist es auch nicht. War mal eine niedliche Abwechslung in meiner Leseliste. Nicht mehr und nicht weniger…

[EBook] Mikael Lindnord – „Arthur und seine Freunde“

Mikael Lindnord
“Arthur und seine Freunde”
Verlag: Edel
ISBN: 9-783-841-90626-7
Seiten: 137

– gelesen im Oktober 2020 –

Am Bahnhof in Berlin bin ich das erste Mal mit Arthur in Berührung gekommen. Sein Buch stand im Bahnhofsbuchhandel und grinste mich verführerisch an. – Damals bin ich hart geblieben, weil mein Reisegepäck schwer genug war. Doch dann fand ich das Ebook.

Klappentext: Die Geschichte vom Hund Arthur und Mikael Lindnord hat Menschen auf der ganzen Welt begeistert und bewegt. Bei einer Extremsport-Weltmeisterschaft in Ecuador begegneten sich der Straßenhund und der Sportler im Dschungel. Fortan wich Arthur Mikael nicht mehr von der Seite. Inzwischen ist er das fünfte
Mitglied der Familie Lindnord und fühlt sich in Schweden pudelwohl. Jetzt erzählt Mikael, wie es Arthur in seiner Familie geht und was sie gemeinsam inzwischen erlebt haben – Reisen, Sport, aber auch dramatische Episoden wie eine schwere Krankheit.
Zahlreiche Fans aus der ganzen Welt schickten Mikael bewegende Geschichten über gerettete Hunde und wie sie das Leben ihrer Menschen bereichern. Die besten dieser Geschichten von Arthurs »Freunden« finden sich in diesem Buch. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Mikael Lindnord ist Adventur-Raser. Ein Extremsport, bei dem es ihn in die abgelegensten Winkel der Welt verschlägt. – Von einer dieser Touren bringt er Arthur mit. – Doch in diesem Buch ist Arthur bereits ein fester Bestandteil der Familie Lindnord und lebt in Schweden. Sein Adoptivmensch schreibt in diesem Buch über die Veröffentlichung und den damit einhergehenden Rummel des ersten Buches. Er schreibt, dass es Arthur zwischendurch gar nicht so gut gut geht und was alles an Behandlungen notwendig ist.
Außerdem kommen in diesem Buch auch andere Adoptiveltern von Tierschutzhunden zu Wort. ein klares Statement für Tierschutzhunde, aber auch unter deutlicher Nennung möglicher Probleme.

Fazit: Schon die ersten Zeilen berichten von dem Extremsport, den der Autor ausübt. In dem Moment habe ich mich wirklich gefragt, warum sich ein Mensch sowas selber antut. Wenn es um die Bewegung geht, dann hätte es ein “normaler” Sport doch auch getan. Da muss man sich doch nicht selber zerstören. – Ich konnte das nicht verstehen. Auf der anderen Seite konnten Arthur und er so abe rauch erst zusammen finden.
Ansonsten war das Buch aber leichte Kost. Alles ist mit einfachen Worten und kurzen Sätzen beschrieben. Das Lesen an sich war entspannt, wenn es Arthurs Schicksal und Krankheitsschübe aber nicht immer waren. Trotzdem war ich innerhalb kürzester Zeit komplett in die Lektüre vertieft und hätte alles am liebsten am Stück gelesen.
Zusätzlich zum einfachen Text war alles noch mit Fotos aus dem Leben von Arthur aufgelockert. Ein nettes kleines Gimmick, dass es aber nicht unbedingt gebraucht hätte. Ich hatte auch so genügend nette Bilder vor meinem geistigen Auge.

Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, waren die Geschichten von Leuten, die auch einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert hatten. Sie berichten aus ihrem Leben mit dem Hund aus schwierigen Verhältnissen. Sie halten nicht mit Problemen hinterm Berg, machen aber auch klar, dass gerade so ein Hund unheimlich dankbar und liebenswert ist.
Niedlich war auch der Hundepfotenstempel, mit dem die Kapitel oder Absätze voneinander getrennt waren. So ein nettes kleine Detail, was es nicht wirklich gebraucht hätte, was aber am Ende auch nur wieder für die liebevolle Gestaltung des Buches spricht.

Wenn man es genau betrachtet, ist dieses Buch nichts weiter als eine Promotion für das vorangegangene Buch. Das wirklich spannende Abenteuer ist jenes, als Arthur zu Mikael gekommen ist. Deswegen bekommt dieses Buch auch nur 4 von 5 möglichen Sternen von mir. ich glaube sogar, dass es dieses Buch nur gibt, weil Mikael noch mehr Geld verdienen wollte, mit seiner Geschichte.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 34 – „darf nicht hexen“

Autor: Elfie Donnelly
Regie: Ulli Herzog
Musik: Wolfgang W. Loos, Heiko Rüsse
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1986
Dauer:   44 Minuten 4 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Barbara Blocksberg – Hallgard Bruckhaus
Bernhard Blocksberg – Guido Weber
Karla Kolumna – Gisela Fritsch
Moni – Natascha Rybakowski
Frau Schnipp – Sigrid Lagemann
Fundbüroangestellter – Alexander Schuster
Mann – Eberhard Prüter
Frau – Ingeborg Wellmann
Frau – Eva-Maria Werth

Die Folge direkt auf Spotify anhören
HIER

Inhalt:
Bei Familie Blocksberg hängt der Haussegen gewaltig schief. Bibi hat sich mit ihrem Überschallflug Versuch ein Ding geleistet, was eine harte Strafe nach sich zieht. Drei Wochen lang weder hexen noch fliegen.
Vollkommen geknickt geht sie mit Moni ein Eis essen, doch anschließend ist Kartoffelbrei verschwunden. Bibi hatte ihn vor der Eisdiele geparkt und im Anschluss war er weg. – Bibi darf nicht hexen, kann ihn also auch nicht zurück hexen.
Eine Woche vergeht, wo sich viele Leute  auf eine Anzeige hin melden. Die einen sind froh, dass der Besen weg ist und andere wollen Bibi ein beliebiges Kehrgerät für den Finderlohn verkaufen. – Bibi verzweifelt immer mehr.
Karla Kolumna bringt die Blocksberg-Frauen darauf, dass man doch auch mal im Fundbüro nachsehen könne. Und genau das machen die beiden dann auch. Doch wenn Kartoffelbrei wirklich dort abgegeben wurde, dann befindet er sich gerade auf der Auktion, die in wenigen Minuten beginnen soll.
Es kommt, was kommen muss. Kartoffelbrei wird tatsächlich gerade versteigert und Barbara hat eine hartnäckige Gegenbieterin, die unbedingt verhindern möchte, dass Bibi ihren Besen zurück bekommt.
Am Ende kommt es, wie es kommen muss. Bibi weiß sich nicht anders zu helfen. Sie bitet die Käuferin darum, ihr Kartoffelbrei zurückzugeben. Doch diese weigert sich und Bibi dreht leer. Wenn Frau Schnipp ihr ihren Besen nicht zurück gibt, dann soll ihr Salon eben auch leer sein. Das Hexverbot missachtend, rächt sie sich auf ihre Art.

Meine Meinung:
Meine Güte, Bibi hat einen Hexspruch ausprobiert, bei dem einmal mehr ein paar Scheiben zu Bruch gegangen sind. Und nur, weil es sich um das Krankenhaus handelt und sich die Patienten erschreckt haben, drehen nun alle so leer. Ja, ich finde die Strafe, die Bibi bekommt viel zu überzogen. Wenn man sie mit Hilfe ihrer Hexkraft helfen ließe, wäre es wohl sinnvoller gewesen. Nur so kann ein Kind doch lernen, seine Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen. Und bezahlen muss Bibi die Scheiben am Ende auch noch, von ihrem Taschengeld. – Pädagogisch nicht sehr wertvoll für eine dumme Sache gleich doppelt zu bezahlen.
Zum Anderen hat Bibi aber auch durch den Verlust von Kartoffelbrei zu leiden. Sie könnte ihn ja zurück hexen, wenn da nicht dieses Hexverbot gewesen wäre. Und anstatt die Leute einfach mal zufrieden sind, dass dieses Mädchen endlich mal in ihre Schranken gewiesen wird, versuchen sie sie auch noch zu verarschen oder nutzen die  veröffentliche Telefonnummer für Hass Anrufe, die sich gewaschen haben. – Muss das sein? Muss man ein Hörspiel für Kinder wirklich so mit Hass vollstopfen? 
Bibi weiß sich ab einem bestimmten Punkt nicht weiter zu helfen. Was in meinen Augen vollkommen logisch ist. Sie bekommt von allen Seiten wirklich nur noch Hass entgegen gebracht. Völlig zu Recht fragt sie sich, ob ihre guten Taten denn wirklich von allen vergessen ist. Eine erschreckende Parallele zum wirklich realen Leben. So lang du funktionierst, wie es die Gesellschaft erwartet, bist du integrier, akzeptiert und beliebt. Aber weichst du nur einmal ab, hast den den Shitstorm komplett gegen dich. – Hier würde ich auch die Lehre in dieser Folge sehen. Die werden die Kinder der Zielgruppe nicht verstehen, aber dieses Hörspiel sagt wirklich, pass dich an, dann ist alles gut. Und wenn du aus deiner Rolle fällst, dann war es das.

Beim Hören ist mir ob der Verzweiflung von Bibi wirklich hier und da mal ein Tränchen ins Auge gestiegen. Die Verzweiflung dieses Mädchen ist wirklich super dargestellt. Rein emotional fand ich diese Folge heftig. Ich habe mich in die Rolle von Bibi richtig rein fühlen können und habe mit ihr gelitten. – Krasse Sache das hier!

[EBook] Thomas Thiemeyer – „Valhalla“

Thomas Thiemeyer
„Valhalla“
Reihe: Hannah Peters (3)
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-50941-8
Länge: 512 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Die Nazis bedrohen uns noch heute!

Klappentext: 2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet.
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Aus einem Projekt der Nazis, wird ein Problem der Gegenwart. Und das alles nur, weil die Gletscher in der Arktis mehr und mehr abtauen…
Unter den Eismassen der Arktis, wird ein seltsames, steinernes Labyrinth entdeckt. Sofort macht sich ein Forscherteam auf, um die seltsame Stadt zu erkunden und eventuell ein Alter festzulegen. – Allerdings bricht im Team eine seltsame Krankheit aus, als sie ein Tor geöffnet haben. Fast das komplette Team stirbt noch an Ort und Stelle Qualvoll.
Einzige Überlebende ist Hannah Peters. Eine Archäologin, die schwanger ist, davon nichts wusste und deren Baby ihr das Leben gerettet hat. – Hannah Peters ist nun in Zugzwang. Wenn sie das Leben ihres Kindes retten will, MUSS sie an das ursprüngliche Virus kommen. – Es beginnt eine gefahrvolle Hetzjagd zwischen Nationen und Wetterlagen.

Fazit: Und zwar durch ihre damaligen Forschungsprojekte! – Damals ist durch einen Unfall das Virus aus dem Labor gelangt und hat alle in der unmittelbaren Umgebung infiziert. – Bald 50 Jahre später wird ein Forschungsteam erneut infiziert, weil sie das seltsame steinerne Labyrinth unter dem Eis untersuchen wollen, und von der Existenz des Nazilabors nichts wussten.

Thomas Thiemeyer hat mich einmal mehr gefesselt und förmlich in die Handlung hinein gezogen. Er hat wissenschaftlich fundierte Fakten mit einer wirklich großartigen Fantasie gemischt und heraus kam ein glaubhaftes Szenario, was mich das Schmelzen der Polkappen und der Gletscher in der Arktis wieder einmal in einem vollkommen neuen Licht betrachten lässt.

Hannah Peters ist die einzige Überlebende dieser Expedition zu dem Steinlabyrinth. Das Leben hat ihr einzig und allein die Schwangerschaft gerettet, von der sie nicht einmal etwas wusste. Nun muss Hannah aber erneut an den Ort des Geschehens zurück, das sie das Leben ihrer Kindes retten will. Dazu braucht sie den Originalstamm des Virus, der sich noch immer in den alten Labors der Nazis befinden muss.
Hannah stellt sich ein Team zusammen und macht sich auf die gefahrvolle Reise. Doch nicht nur die wetterbedingten Umstände im ewigen Eis und der monatelang währenden Polarnacht machen ihr zu schaffen, sondern auch die Tatsache, dass die alte Station inzwischen von den Russen annektiert wurde, die sich das Virus angeeignet haben, um daran weiter zu forschen.

Es war wirklich alles vorhanden in diesem Buch. Spannung von Anfang an, dazwischen etwas Love und Gefühlsduselei und am Ende wieder Spannung. Die Handlung hat sogar einen Märthyrer geschaffen, der sich opfert, damit nicht die komplette Menschheit unter der Verbohrtheit eines einzigen Russen zu leiden hat.
Handlungen und Situtationen waren sehr genau, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Beim Lesen lief die ganze Zeit der Film in meinem Kopfkino mit.

Ein Werk, auf welches Thomas Thiemeyer stolz sein kann. Ein Buch, wie es sein muss. – Unbedingt lesen!

[Hörbuch] Sam Feuerbach & Thariot – „Leid kennt keinen Sonntag“

Autor: Sam Feuerbach & Thariot
“Leid kennt keinen Sonntag”
Serie: Echtzeit 1
Verlag: Ronin Hörverlag
ISBN: 9-783-961-54192-8
Länge: 10 Stunden 16 Minuten
Sprecher: Robert Frank

– gehört im Oktober 2020 –

Ich war gespannt und bin voll entschädigt worden. Diese Reihe ist genau so genial wie die mit den Zeitreisen.

Klappentext: Kurz vor Pfingsten. In einer Luxussuite liegt ein totes Mädchen. Ein einfacher Fall. Am selben Tag steht der Mörder fest. – Noch 53 Stunden. – Die Berichterstattung in den Medien lässt dem Hacker keine Wahl. Die Indizien, zu offensichtlich, die Presse, zu laut. Und die Polizei, zu dämlich. Er hat etwas geschaffen, das bisher für unmöglich gehalten wurde. Nun wird ihm seine Gabe zum Verhängnis. Er trifft eine Entscheidung. – Noch 39 Stunden. – Die ‚Putzfrau‘ kennt die Wahrheit. Ihr Leben ist geprägt von Sachlichkeit und Diskretion. Ihr Mindestlohn lässt jeden Topmanager vor Neid erblassen. Sie hält sich im Hintergrund, bis die Männer mitten in der Nacht in ihr Haus eindringen und ihre Kinder bedrohen. – Noch 13 Stunden. – Sein Chef fordert schnelle Ergebnisse. Er ist der ermittelnde Kommissar. Alles scheint so klar. Aber nichts im Leben ist einfach. Seine Familie, ein Schlachtfeld und sein Ehrgeiz verblasst. Geblieben ist nur sein Hang zur Gerechtigkeit. Doch dies macht ihn nicht beliebter – eher unbequem. – Noch 2 Stunden. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Eine Putzfrau vertauscht Spuren an einem Tatort, rempelt dann auf dem Weg nach Hause einen harmlosen Studenten an, der später noch so etwas wie ihr Verhängnis werden soll und dann glaubt ein Polizist den ausgelegten Spuren nicht, nach denen der mutmaßliche Mörder schon einige Stunden später fest genommen werden soll.
Eine scheinbar ganz normale Handlung eines Krimis, die aber im Jahre 2025 spielt und das Europa nicht mehr das ist, was es heute ist.
Eine Hetzjagd beginnt, in der sich der Student als Hacker entpuppt, der mächtig was auf dem Kasten hat, sich aber noch zu Sachen hinreißen lässt, die nicht sehr erwachsen sind. 
Die Polizei ist teilweise korrupt, was ausgerechnet den ehrlichen Beamten zum Verhängnis wird und für ein fulminantes Finale sorgt.

Fazit: Ich habe zu Beginn von dem Titel nichts erwartet, konnte mir nichts darunter vorstellen und war dann umso überraschter, als sich das alles als eine Dystopie heraus gestellt hat. Eine so geschickt gestaltet Dystopie, dass einem diese Tatsache fast nur per Zufall aufgefallen ist und ansonsten gar nicht so präsent war. Es war lediglich die ganze Technik, die es in der Handlung gab und zum anderen das System eines Europas, was sich nun “Vereinigte Staaten von Europa” nannte. 
Ansonsten war die Handlung so normal, dass man das auch in unsere jetzige Zeit hätte packen können. Und es war mal wieder komplett typisch System. Der hohe Macker verübt den Mord, weil er die Gelder hat, den Mord zu vertuschen. Beschuldigt wird ein kleiner Mann, der sich mit sicherheit nicht zu helfen weiß. Genaueres wird von diesem Mann nicht erwähnt. Und dann ist da dieser Student, der sich in seiner Freizeit als Hacker betätigt, der das Mordopfer kannte und aufgrund dessen die Polizei in Aufruhr versetzt.
Der Sprecher hat seinen Job echt super gemacht. Wirklich klasse, wie er es hinbekommen hat, den spanischen Akzent zu sprechen. Man hätte meinen können, da ist wirklich ein Spanier, der mitmacht. Dann die verschieden Tonlagen für die einzelnen Charaktere bis hin zu Stimmungslagen wie Aufruhr, Romantik, Wut oder neutrale Erzählung. Alles richtig klasse gemacht. Es war fast so, als würde ich ein Hörspiel hören. Wenn ich es nicht gewusst hätte, dass das alles nur ein einzelner Mann ist, hätte ich es wohl so nicht geglaubt.
In jedem Fall haben die Autoren hier drei verschiedene Handlungsstränge richtig geschickt miteinander verwoben. Erst läuft alles nebeneinander her und dann verbinden sie sich nach und nach zu einer runden und sehr spannenden Geschichte, von der ich nur schwer lassen konnte. Irgendwie war mir zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz langweilig. Diese Putzfrau kam mir von Anfang an komisch vor und ich sollte mich nicht täuschen. An dem Polizisten habe ich meine Moment gehabt, wo ich gezweifelt habe und dann der Spanier. Der war mir von Anfang an nicht koscher und ich mochte ihn nicht leiden. – Auf jeden Fall war ich auf diese Weise von Anfang bis zum Ende auf dem Holzweg und als das Ganze aufgedeckt wurde, konnte ich es kaum glauben.

Ich könnte jetzt hier komplett ins Schwärmen geraten und das Buch noch seitenlang loben. Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache. Fakt ist jedenfalls, dass ich mich freue, dass da noch mindestens zwei weitere Bände auf Spotify zu finden gibt, die ich dann jetzt auch gleich in meine Hörbuchliste setzen werde. – Man könnte auch sagen, dass mich dieser Mann mal wieder angefixt hat… Oder besser die Männer…

Ich bewerte dieses Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Etwas anderes bleibt mir gar nicht übrig, weil ich nämlich restlos überzeugt worden bin. Spannung von Anfang bis Ende, eine falsche Fährte von Anfang bis Ende und ein komplett überraschendes Ende. Und das Ganze wird von dem genialen Sprecher am Ende noch getoppt. Einfach klasse.

Saturday Sentence – „Himmelstiefe“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die fantastische Jugendbuch-Reihe der erfolgreichen Self-Publisherin als Printausgabe! Mit Zauber der Elemente entführt Daphne Unruh Leser in eine magische Welt, in der sie Abenteuer, Spannung, Fabelwesen und die große Liebe erwarten. Ein Muss für alle Romantasy-Fans ab 14 Jahren!

Kira zählt die letzten Schultage, bald hat sie es geschafft! Doch dann wird ihr Leben auf den Kopf gestellt: Der neue Mitschüler Tim übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf sie aus und immer wieder befallen sie Fieberanfälle und unheimliche Visionen von gefährlichen Schattenwesen.
Als Kira vor den unheimlichen Wesen in den Untergrund von Berlin flieht, hat sie Todesangst. Doch statt zu sterben findet sich Kira in einer Welt wieder, in der Magie und die Herrschaft über die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther kein Aberglaube, sondern Realität sind.
Auf einer magischen Akademie soll Kira lernen, mit Ihrer Gabe umzugehen. Doch ihr Mentor Jerome, ihre neue Engelsfreundin Neve und Tim scheinen Geheimnisse vor ihr zu haben. Kann sie ihnen trauen? Und sind die Fähigkeiten, die Kira in sich trägt, wirklich gut, oder offenbaren sich darin dunkle Kräfte?

„Himmelstiefe“ ist der erste Band der Zauber der Elemente-Reihe. Der Titel des zweiten Bandes lautet „Schattenmelodie“. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

„„Also, was ist passiert?“, fragte sie mich.“

Daphne Unruh – „HImmelstiefe“; ISBN: 9-783-785-58565-8

3. Und wie ist es bisher?

Anders als erwartet, leicht abstoßend aber doch wieder spannend und irgendwie fesselnd.

Ok, der Sprung von Dan Brown zu einem „Mädchenbuch“ war dann jetzt doch ziemlich krass. Zwischen den Themen liegen Welten und dem entsprechend habe ich mich auch gefühlt, als ich die Lektüre begonnen habe. Aber so nach und nach bekommt die Story eine mystische Komponente, die mir irgendwie gefällt und die mich fesselt.
Viel kann ich noch nicht sagen, da ich gerade mal auf Seite 70 bin, aber irgendwie scheint das eine recht interessante Mischung zu sein. Dieses Spagat von einem Kind aus reichem Haus, was den Erwartungen der Eltern wohl nicht enspricht ist schon nicht einfach für die Protagonistin und schon allein daraus ergeben sich einige Punkte, die für Spannung sorgen. Und dann erwachen jetzt langsam irgendwelche seltsamen Kräfte….
Mal sehen, wo mich das noch hin führt.

Fusselfreitag #40

Das Bild stammt aus dem vergangen Sommer. – Die Wärme hat der Fussel ja noch so einigermaßen ab können. Mit dem Wasser hat er es nicht so. Also ist da auch nichts mit mit Baden…

Die kalte Jahreszeit ist so gar nicht sein Freund. Er knurrt, wenn wir ihm sein Leibchen anziehen, er knurrt, wenn wir es ihm ausziehen, er rennt wie ein Irrer, wenn wir unterwegs sind. Fast so als wollte er so schnell als irgend möglich wieder ins Warme. … – Manchmal isser schon ein seltsamer Hund.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 33 – „als Babysitter“

Autor: Elfie Donnelly
Regie: Ulli Herzog
Musik: Wolfgang W. Loos, Heiko Rüsse
Ton: Carsten Brüse
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1986
Dauer:   46 Minuten 4 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Barbara Blocksberg – Hallgard Bruckhaus
Bernhard Blocksberg – Guido Weber
Karla Kolumna – Gisela Fritsch
Frau Schaller – Edeltraud Elsner
Micky – Sabine Jäger
Micky – Wolfang Ziffer
Dicky – Markus Jahn
Dickys – Ingeborg Wellmann
Polizist – Norbert Gescher
Kontrolleru – Manfred Rahn
Mann – Ulli Herzog

Die Folge direkt auf Spotify anhören
HIER

Inhalt:
Wir starten diese Folge bei Familie Blocksberg, wo Bibi gerade eine Diskussion mit Bernhard führt, weil sie mehr Taschengeld haben möchte. Aber Bernhard sieht es gar nicht ein, weil er ja so viel nun auch nicht verdient. Bibi soll sich etwas dazu verdienen.
Genau diese Möglichkeit, sich etwas dazu zu verdienen bietet sich, als Frau Schaller einen Babysitter für ihre 9 Monate alten Zwillinge sucht. Die Eltern Blocksberg verreisen zum Onkel und Bibi will als Babysitter arbeiten.
Es passiert, was passieren muss. Bibi kommt mit den beiden Jungen, die immer nur am Weinen sind, nicht klar. Aus lauter Verzweiflung greift Bibi zum Hexenbuch. Sie will die Jungen altern lassen, um sie dann wieder zurück zu hexen, bevor die Mutter sie wieder abholt.
Das Altern klappt prima, doch jedes Alter hat seine Tücken, aus denen Bibi nur rausfinden, indem sie die Jungen wieder altern lässt. Und als die beiden dann fast so alt sind wie sie, hauen sie ab und bringen Neustadt durcheinander. Doch auch zurück hexen ist nicht möglich, da der Spruch mit einem roten Rand versehen ist, den Bibi in der Eile des Gefechts komplett übersehen hat. Nun kann nur noch Mami helfen.

Meine Meinung:
Also meine Lieblingsfolge ist das mal in keinem Fall. Die Kinder sind schon extrem nervig. Ich hatte stellenweise den Eindruck, dass selbst die Mutter mit ihren Kindern nicht klar kommt. Die sind die ganze Zeit nur am heulen. Sorry, aber mit neun Monaten sind Babys nicht die ganze Zeit am Heulen. Die haben da durchaus auch ruhige Phasen, in denen sie irgendwie spielen oder vor sich hin brabbeln.
Dass Bibi das Wochenende nicht ohne Hexen übersteht, war mir von Anfang an klar. Wer überlässt denn auch zwei Babys einem Mädchen mit dreizehn Jahren, was von Kindern so absolut überhaupt keine Ahnung hat. Das war von Anfang an eine Schnapsidee. Bibi sollte die ja nicht nur mal eben im Wagen durch die Gegend fahren, sondern sie zwei Tage und Nächte komplett beaufsichtigen und versorgen. – Mir war von Anfang an klar, dass das nicht gut gehen konnte. – Auch die Mutter der Kinder hat da meiner Meinung nach nicht wirklich verantwortungsvoll gehandelt. Selbst die hätte von Anfang an der Sache nicht zustimmen dürfen.
Auch die Jungs sind stellenweise schon sehr überspitzt dargestellt worden. Zum Beispiel als sie aufwachen und gleich losbrüllen, was ihre Lungen hergeben. Die machen ein Theater, dass mir die Ohren fast abgefallen sind. – Auch die älteren Versionen der Kinder sind sehr überspitzt dargestellt. Die ständigen Fragen, diese Geschwisterrivalitäten und zum Schluss der Hass auf Mädchen… – Die Autorin hat es Bibi hier so gar nicht einfach gemacht.
Die Jungen hatten ja dann auch noch jede Menge Ärger in Neustadt. Was auch logisch war. Sie hatten zwar das Alter aber ihnen fehlten eben Erfahrungen, die sie ansonsten gehabt hätten. Auf diese Weise musste es zu diesen Missverständnissen kommen.

Alles in allem eine Folge, die ich so schnell kein zweites Mal hören werde. Die nervigen Babys, diese ganze durchschaubare Szenario und diese Selbstüberschätzung eines dreizehnjährigen Mädchens. Was soll das bitte den Kindern sagen? Meiner Meinung nach kann das die Kleinen nur dazu bringen, dass sie wahrscheinlich nie Babysitter werden wollen. – Ganz toll gemacht.

Mach die Folge weg, da gibts bessere!!!