Saturday Sentence – „Wie Sterne so golden“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat? (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Seufzend befestigte er den Port an seinem Gürtel.

Marissa Meyer – „Wie Sternd so golden“, ISBN: 9-783-646-92672-9

3. Und wie ist es bisher?

Ich bin noch nicht sehr weit, aber es zumindest schon einmal das vierte Buch einer Reihe. Und für einen SkyFi Roman fesselt es mich schon total.
Das Buch beinhaltet eine gute Mischung aus technischer Zukunft und menschlichem Schicksal. Ich bin jedenfalls total gefesselt und kann die kommende Lektüre kaum abwarten.

Fusselfreitag #8

Mit der Krankengeschichte von Herrn Fussel sind wir nun so weit auf dem Stand, wo wir halt gerade stehen. Wir warten nun darauf, dass er operiert wird und das dann bitte auch überlebt.

Nun möchte ich dazu übergehen, die Instagrammbilder hier einzubinden und etwas dazu zu erzählen. Auf diese Weise kann ich sein Leben wohl am ehesten zeigen. Fast aktuell, wenn man so will.

Dieses Filmchen stammt vom 19. April 2019 – Damals habe ich noch um die Stubenreinheit bei ihm gekämpft. Die neurologischen Ausfallerscheinungen waren noch nicht so schlimm, dass ich hätte misstrauisch werden können.

Ich war damals schon der Meinung, dass ihm zwei Wochen länger bei seiner Mutter durchaus gut getan hätten. – Ich glaube sogar, dass war so ziemlich der erste Moment, wo er mal so wirklich irgendwie gespielt hat.

Den Moment habe ich einfach nur genossen. 🙂

Himmel, das Fell war damals wirklich ultralang. – So lang lassen wir es heute nicht mehr werden. Der arme Kerl schwitzt ja dann auch wie verrückt.

[EBook] Hendrick Berg – „Küstenfluch“

Hendrick Berg
“Küstenfluch”
ISBN: 9-783-641-19794-0
Verlag: Goldmann
Seiten: 239

– gelesen im Mai 2020 –

Nach Fantasy habe ich mir mal etwas aus dem Bereich Kriminalroman vorgenommen. – Ist ja sonst nicht so wirklich mein Fall, aber es muss ja mal etwas gegeben haben, was mich dazu veranlasst hat, mir dieses Buch auf das Lesegerät zu laden. – Ich habe gehofft, es unter der Lektüre wieder heraus zu finden.

Klappentext: An der Küste der Nordsee lauert der Tod …

Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt …

Inhalt: Eine beschauliche Insel in der Nordsee ist jetzt die neue Heimat von Komissar Krumme. Die Berliner Stadt ist ihm zu stressig geworden. Aber ausruhen kann er sich hier auch nicht. Denn ein Bauer ist in seiner Scheune zu tote gekommen und die Familie sabotiert seine Ermittlungen.
Krumme hat eine Jungen und unerfahrene Kollegin, mit der er sich auch erst zusammen raufen muss und dann kommen  noch mehr Mitglieder der Familie zu schaden. Krumme wird aus den Leuten einfach nicht schlau.
Seemannsgarn und andere Spukgeschichten machen dem Mann aus der großen Stadt das Leben schwer.

Fazit: Ich mag eigentlich keine Krimis. Aber irgendetwas hat mich wohl mal dazu bewegt,mir diesen hier auf meinen SuB zu packen. Und als ich das Lesen dann begonnen habe, war ich auch gleich gefesselt.
Die Story beginnt erst einmal mit einem künftigen Mord. Ein Mord,der die Kommissare sicherlich erst einmal im Dunkeln tappen lassen würde. So habe ich mir das zumindestens erst einmal ausgemalt. – Alles sah erst einmal nach normaler Ermittlungsarbeit aus, aber der seltsame Junge auf dem Hof mit dem ersten Mordopfer hatte schon eine sehr seltsame Komponenten an sich. Ich hatte keine Ahnung, wo das hinführen sollte und war deswegen komplett gefesselt und hätte am liebsten ohne jede Unterbrechung gelesen.
Beim Lesen hatte ich die wunderbarsten Bilder einer Küstenlandschaft vor mir. Ich liebe ja die Küste. Wasser hat immer so etwas Beruhigendes an sich…. – ooops, das gehört hier aber nicht her.
Die kurzen Kapitel haben Unterbrechungen sehr leicht gemacht. Das heißt allerdings nicht, dass Lesepausen sonderlich willkommen waren. Nur eben hin und wieder notwendig. Ansonsten wurden die Kapitel auch für einen Wechsel von Ort und Person genutzt. Das hat die Sache leicht verständlich und super lesbar gemacht. Es war nicht nötig, lang zu grübeln, wo man gerade zu Hause war. Das hat sich aus der Handlung ergeben. Und so ist es auch möglich, dass Buch nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lesen. Selbst abgespannt versteht man noch alles und kann der Handlung super folgen.
Zum Ende hin wurde alles total abstruß und fast war es,als würde da eine Fantasy-Komponente mit drin sein. Aber hier hat der Autor einfach nur eine interessante Familiengeschichte richtig geschickter verpackt.
Ja, es war ein Krimi. Und ja, es wird nicht mein Lieblingsgenre werden. Aber dieses Werk kommt mal weg von der tristen Ermittlungsarbeit. Da kommen menschliche Komponenten mit rein. Ereignisse an vielen Stellen, die alles abwechlungsreicher machen und somit aus einem Krimi ein tolles Buch. – Das war wirklich ein Klasse Zufallsfund.

Ich bewerte das Buch mit vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Das Genre ist mal von eingefahrenen Strukturen abgewichen. Ich war gefesselt und hatte einen tollen Film vor meinem geistigen Auge. Und ich freue mich jetzt richtig auf meinen Urlaub an der Ostsee. Die Küste ist das Beste, was einem passieren kann.

[Hörbuch] Hape Kerkeling – „Ich bin dann mal weg“

Hape Kerkeling
„Ich bin dann mal weg“
Verlag: tacheles!
ISBN: 9-783-864-84643-4
Länge: 7h 27min
Sprecher: Hape Kerkeling

– gehört im Mai 2020 –

Den Film hatte ich schon im FreeTV gesehen, als er da mal lief. Und dann habe ich das Hörbuch bei Spotify entdeckt. Oder vielmehr habe ich heraus gefunden, wie man die Hörbücher überhaupt auf Spotify ausfindig machen kann. Also habe ich es mir direkt mal auf die Ohren gegeben.

Klappentext: Hape Kerkeling geht zum Grab des heiligen Jakob: 600 Kilometer durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela, und erlebt die außergewöhnliche Kraft einer Pilgerreise.
Es ist ein sonniger Junimorgen, als Hape Kerkeling, bekennende couch potato, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in St.-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über tausend Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt. Mit Charme, Witz und Blick für das Besondere erschließt Kerkeling sich die fremden Regionen, lernt die Einheimischen ebenso wie moderne Pilger und ihre Rituale kennen. Er erlebt Einsamkeit und Stille, Erschöpfung und Zweifel, aber auch Hilfsbereitschaft, Freundschaften und Belohnungen – und eine ganz eigene Nähe zu Gott. In seinem Buch über den Wert des Wanderns zeigt der Komiker, wie er auch noch ist: abenteuerlustig, weltoffen, meditativ. Ein Spielfilm für die Ohren, mit Hape Kerkeling in allen Rollen, der bei tacheles! nun erstmals als MP3-CD erscheint. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Hape Kerkeling ist den Jacobsweg gelaufen und dabei Tagebuch geführt. Er hat aufgeschrieben. Aus diesem Tagebuch ist dieser ehrliche, humorige und absolut kurzweilige Reisebericht entstanden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, der Kampf immer wieder. Nette und schräge Bekanntschaften, bis hin zu einer ausgewachsenen Freundschaft.

Fazit: Der perfekte Länge für genau einen Arbeitstag. Die Arbeit war nicht so eintönig wie sonst war der Tag nicht und ich war hin und weg von dem, was Hape Kerkeling da geschrieben und dann auch selber eingelesen hat.
Ja, Herr Kerkeling hat eine sehr angenehme Lesestimme. Das kann nicht einfach nur daran gelegen haben, dass er selber das auch geschrieben hat, was er da gelesen hat. Der Mann kann das einfach und es würde mich interessieren, wie das klingt, wenn er auch  mal andere Bücher einlesen würde.
Bei der Story selber habe ich wirklich die komplette Gefühlspallette durchlebt. Von Freude und Euforie bis hin zu Tränen, die ich um ein Haar vergossen hätte. Auf Arbeit wirklich schon irgendwie peinlich.Aber die Kurve hab ich ja noch einmal bekommen.
Ich bin allerdings auch froh, dass ich das Buch gehört und nicht gelesen habe. Schon bei den Ortsnamen wäre ich gewaltig ins Stolpern geraten. Aber so war das eine sehr bequeme Sache.
Orts- und Personenbeschreibungen waren wirklich sehr gut. Zwar lang und ausführlich, aber das hat da super rein gepasst. Ich habe Orte und Personen ziemlich genau vor mir gesehen. Einige Eigenheiten waren wirklich ziemlich schräg. Sowas muss man einfach erlebt haben. Das kann man sich nicht ausdenken.
Dass meine Ausgabe gekürzt war, habe ich nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Bilder aus dem Film komplett ausblenden können und mir meinen eigenen Film gemacht. Vieles war wesentlich besser dargestellt, als es ein Film könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der Film schon so einige Unikate an Menschen ausgelassen hat. Schade eigentlich. Denn genau die haben einen großen Teil der Story aus gemacht.
Sehr interessant waren auch die Rückblicke auf die Anfänge seiner Karriere, was er über einige Menschen und Situationen denkt. Und seine Begegnungen mit dem Tod. Schon krass, was ein Mensch in seinem Leben so alles erleben kann.
Ich war auf jeden Fall komplett begeistert von dem ganzen Stoff. Richtig mega.

Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall 5 von 5 möglichen Sternen. Ich habe ihm alles komplett abgekauft. Da war unter Garantie nichts gelogen oder dazu gedichtet. Dann ginge wirklich kein anderer Sprecher als er selber. Auch so ein Schachzug, der wirklich genial war. – Alles in Allem einfach nur mega. Und dank Spotify habe ich das mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gehört.

[EBook] Juliette Kagawa – „Winternacht“

Juliette Kagawa
„Winternacht“
Serie: Plötzlich Fee Band 2
ISBN: 9-783-641-06615-4
Verlag: Heyne
Seiten: 338

– gelesen im Mai 2020 –

Nach einem Eschbach musste es dann mal wieder ein Fantasy sein und ich habe mir den 2. Band der Reihe “Plötzlich Fee” vorgenommen. Ich habe gehofft, mal wieder etwas Tolles zu lesen, von dem ich einfach nur restlos begeistert bin.

Klappentext: So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin, steht sie zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs sieht sie das Unheil heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten schwinden mit jedem Tag, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Meghan Chase ist nun im Feenreich. Sie hat einen Handel eingelöst und ist mit dem Winterprinzen in sein Reich gegangen. Doch auch hier kann sie keinen Frieden finden. Sie gilt als Missgeburt und wird von der Winterkönigin nur geduldet, aber in keiner Weise geachtet.
Als es an der Zeit ist, dass das Zepter vom Sommer auf den Winter übergeben wird, kommt es zu einem Zwischenfall. Das Zepter wird gestohlen und die Winterkönigin erklärt dem Sommerkönig den Krieg, weil sie diesen unter Verdacht hat. 
Meghan will den Krieg verhindern und macht sich deswegen auf den Weg, das Zepter zurück zu holen. Sie weiß, dass es nicht der Sommerkönig war, der es gestohlen hat.
Auf einer gefährlichen Odyssee durch die Welten, durch die Täler der Liebe und Katastrophen deckt sie den Fall auf und kann nicht fassen, was alles nach ihrem Sieg über den Eisenkönig passiert ist.

Fazit: Das Buch fängt ziemlich nahtlos da an, wo der erste Band aufgehört hat. Von Anfängern an war ich gleich in der Handlung drin und könnte mich auch wiederholen an die Geschehnisse im ersten Band erinnern. Wobei genau das nicht nötig gewesen wäre, da wichtige Stellen wieder erklärten wurden. Auf diese Weisen fehlt dem Leser nichts Wichtiges. – Allerdings möchten ich nichts so weit gehen, dass ich behauptet würde, der ersten Band wäre unwichtig und man müsste ihn nicht gelesen haben. Das ist dann schon recht sinnvoll.
Mächtig gestört hat mich die Seitenaufmachung in meiner Ausgabe. Die Zeilenabstände waren sehr unregelmäßig und die Überschriften der Kapitel waren so verschnörkelt, dass ich meine liebe Not hatte, sie zu entziffern.
Aber ansonsten war es ganz toll, die ganzen Charaktere wieder zu sehen. Und auch der Herzschmerz der Protagonistin war nicht weniger geworden. Diese Komponente war bekannt und hatte weiteren Bestand.
In diesem Fall kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass ich den zweiten Band sogar noch besser als den ersten empfunden habe. Das mag daran liegen, dass ich den Rythmus der Story schon kannte und mich nicht erst neu einfinden must. Das war auf jeden Fall um einiges leichter, als im ersten Band. Aus diesem Grund habe ich den zweiten Band auch in Rekordzeit durch gehabt. Gerade mal ein normales Wochenende hat es dafür gebraucht. – Ob das an der voran gegangenen Leseflaute gelegen hat… man weiß es nicht.
Bilder hatte ich leider nur zum Teil in meinem Kopfkino. Der ganze Rest war tatsächlich Spannung und pure Neugier auf das, was da noch kommen mag. – Wie gesagt, ich habe an den Zeilen geklebt und konnte kaum davon lassen. Wenn ich gekonnt hätte, wie ich wollte, hätte ich das Buch auch auf einen Sitz durchlesen können. Ein Thema wäre das nicht gewesen. Aber leider war da auch noch das, was man reales Leben nennt. Nicht schön, aber leider vorhanden.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen. Die Handlung war super, ich war gefesselt und konnte kaum von dem Buch lassen. Ok, das Ende hat mich jetzt nicht wirklich zufrieden gestellt. Ehrlich gesagt frage ich mich, wie das denn jetzt weitergehen soll. Da kommt doch gar nichts mehr danach…. – Aber es sind weitere Bände vorhanden. Ich bin dann mal gespannt.

Andreas Eschbach – „Todesengel

Andreas Eschbach
“Todesengel”
ISBN: 9-783-828-74509-1
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 453

– gelesen im Mai 2020 –

Eigentlich hatte ich mich mal wieder auf ein gutes Buch von Andreas Eschbach gefreut. Genau deswegen habe ich es mir aus meinem SUB auch raus gesucht. Aber dann bin ich irgendwie zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Handlung hinein gekommen…

Klappentext: Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat? Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich – er kann es beweisen. Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein wehrloser, alter Mann, der eigentlich nur Zivilcourage zeigen will, wird von zwei Jugendlichen zusammen geschlagen. Zu seiner Rettung erscheint ein leuchtend weißer Engel, der die zwei einfach nieder schießt.
In der Folge wird das Opfer zum Täter erklärt, Ein Journalist wird durch glückliche Umstände zum Anwalt der Opfer, findet seine Liebe und gewinnt gleich einen Sohn dazu.
Doch leider kommt es dann zu einer Verkettung unglücklicher Umstände. Der Racheengel macht einen Fehler, wird dabei gefilmt und sorgt so noch dafür, dass der Journalist sein komplettes Leben verliert. Tragischer geht es nun wirklich nicht mehr.

Fazit: Nicht gerade sein bestes Werk, was ich da mal raus gesucht habe. Ich kann nicht mal sagen, woran es lag. Die Handlung war gar nicht so schlecht. Nicht weit von der Realität weg, irgendwie. – Trotzdem habe ich schlecht in die Handlung rein gefunden. Das war am Anfang einfach zu abstruß, mit diesem Engel, der da angeblich die Straftäter mal eben so erschießt.
Dann war es ein heilloses Ermittlungsdurcheinander, wo keiner erst einmal so richtig wusste, was los ist. Leider war es dann auch all zu wahr. Die Polizeit konnte mit der Aussage des Opfers nichts anfangen, also war das Opfer erst einmal der Täter. Nur hat in diesem Fall ein Journalist mal Partei für den Richtigen ergriffen…
Die Handlung selber war gut beschrieben. Es fiel mir allerdings ziemlich schwer, die einzelnen Personen auseinander zu halten, da ich mit Namen schon immer ein gewisses Problem habe. Auch im realen Leben. So hat es beinahe bis zum Schluss gedauert, bis ich hinter die Logik der Story gekommen bin. – Und dann war sie einfach nur genial. Wie kann man denn bitte auf so etwas kommen?
Ganz langsam finden die einzelnen Handlungsstränge zusammen. Und nur ganz langsam kommt man dahinter, was die einzelnen Personen für eine Rolle in dem ganzen Gefüge darstellen. 
So richtig gepackt hat mich das alles erst so gegen Mitte des Buches. Dann kam nämlich die reale Figur des “Todesengels” in die Handlung. Nur wusste ich nicht, dass außgerechnet er dann der Todesengel ist. Das hatte schon was.
Der tragische Tod, der Irrtum, am Ende, der hätte nicht sein müssen. In dem Moment hat es mir das Herz fast zerrissen. Dieser Junge fand doch gerade in sein Leben und dann das… – Da hätte sich Herr Eschenbach durchaus mal ein besseres Ende ausdenken können. – Irgendwie
Sobald ich dann jedenfalls in den Rythmus und in die einzelenen Stränge eingefunden hatte, lief es auch mit dem Lesen. Ab da war ich gefangen und wollte endlich wissen, wie das alles ausgeht. – Leider etwas spät. Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen. Und vor allem, habe ich unheimlich lang gebraucht. Das hat mich in meinem Jahresvorhaben ganz schön zurück geworfen. – Schade

Ich bewerte das Buch mit nur 4 von 5 Sternen. Den einen Stern Abzug gibt es, weil ich so spät in das Buch rein gekommen bin und es fast abgebrochen hätte. – Das spannende Ende hat mich dann irgendwie ausgesöhnt.

Lesemonat April 2020

20/80
Julie Kagawa – „Sommernacht“ (Plötzlich Fee Band 1)
– 364 Seiten
Der erste Band aus der „Plötzlich Fee“-Reihe. Lang habe ich ihn vor mir her geschoben, aber irgendwie kann ich dann jetzt gar nicht mehr verstehen, warum eigentlich. Ich hatte hier am Ende ein ganz neues Leseerlebnis. Der erste Stoff mit Feen, wo niemand munter und fröhlich über eine Blumenwiese tanzt und Probleme meilenweit entfernt sind. – Ich fands klasse.weilig und verschrieben war. – Ich habe das Buch abgebrochen, weil ich zu keinem Zeitpunkt abgeholt wurde. Den Text habe ich dann nur noch überflogen und gleich gar nichts mehr verstanden…. – Ein Reinfall!

21/80
Kim Cresswell – „Das Experiment“
– 293 Seiten
Das Buch hatte einen wirklich spannenden Aufhänger. Stories um geclonte Lebewesen, insbesondere von Menschen, können durchaus mega spannend sein. Problem hier war nur, dass es zu wenig um das Clonen, sondern viel mehr um die Journalistin ging, die eben diese Story in der Zeitung bringen wollte und dafür die eine oder andere Gefahr eingegangen ist.
So ein Romantik-Thriller kann schnell mal in kitschigen Tant abrutschen. Und diese Story hier stand leider kurz davor. Ich wurde kaum mit gerissen und hatte wenig Lust auf dauerhaftes Lesen.

22/80
Frank Esche & Wolfgang Krüger – „Thüringer Mörderinnen“
– 236 Seiten
Frank Esche und Wolfang Krüger erzählen hier in einzelnen Geschichten von Kriminalfällen, in die Frauen verwickelt waren. In den meisten Fällen handelt es sich um Kindstötungen, wo ich dann mit dem Urteil nicht immer einverstanden war. Aber es war auf jeden Fall hochgradig interessant. Durch den genauen Wortlaut aus den Akten war alles mega glaubwürdig und ich hatte sogar stellenweise ein Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Und das bei einem Sachbuch…

23/80
Martin Barkawitz – „Todestaucher“
– 272 Seiten
Eine kleine Geschichte über Familienbande, missglückte Liebe und ihre Folgen. Alles erzählt in einem einfachen Stil, mit nur einem Handlungsstrang. Ja, geschrieben von einem “Anfänger” und das merkt man auch. Aber die Geschichte war nicht übel und ich hatte schon meinen Lesespaß.

Hinzu gekommen, auf den Sub:
leider nichts, in diesem Monat

Im Moment auf meinem Sub: 96 Titel