[EBook] Rose Snow – „Band 2 der Gefühle“

Rose Snow
„Band 2 der Gefühle“
Reihe: 8 Sinne (2)
Verlag. Selfpublishing
ISBN: 9-783-746-06214-3
Länge: 237 Seiten

– gelesen im Mai 2025 –

Ich weiß noch nicht, was ich von der Reihe halten soll und wo das alles hinführen soll. Aber ich habe die Bücher gekauft, als werde ich sie auch lesen.

Klappentext:

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines?
Nach der Wächterprüfung geht für Lee die abenteuerliche Reise mit Ben weiter, die sie nicht nur quer durch das Land der roten Wut führt, sondern auch noch in höchste Gefahr bringt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Lee stolpert erst einmal gerade so noch rechtzeitig in ihre Wächterprüfung. Nach einer wahren Sandschlacht, kann sie diese auch bestehen sich jetzt wirklich als Wächterin bezeichnen. Sie hat ihren Wächterstab und kann mit ihm agieren und sich und andere verteidigen.
Jedoch muss sie feststellen, dass ihre Reise mit Ben noch nicht zu Ende ist. Sie erhält neue Informationen, sie kann ihre komplette Prophezeiung erfahren und trifft dann, auf der Suche nach ihrem Informanten wieder auf Ben. – Dieser hat in der Zeit seinen eigenen, nicht sehr rühmlichen Weg verfolgt.
Gemeinsam machen sich Ben und Lee wieder auf den Weg. Dabei müssen sie das knallrote Wutland durchqueren und gehen dabei ein sehr hohes persönliches Risiko ein.

Fazit:

Die Cover haben durch die große, alles dominierende Acht einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Im Fall von Band zwei war alles in Blau gehalten. Ansonsten sieht man die beiden Protagonisten als Schattenfigur und ansonsten hat es noch die notwendigen Angaben für ein Buchcover.

Die Story selber baut sehr stark auf den ersten Band auf. Sie geht genau da weiter, wo der erste Band aufgehört hat. Es ist daher unbedingt erforderlich, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
Was die Handlung angeht, erlebt man hier eine klassische Heldenreise. Allerdings in einer Welt, die man sich auch erst einmal ausdenken muss. Aufgeteilt in acht Gefühle, hat jedes Gefühl so sein eigenes Teilstück der Welt und seine ganz eigenen Tücken. In diesem 2. Band reisen sie durch die Wutwelt und machen hier Bekanntschaft mit einem Vulkan, der auf Wut reagiert. Dem kaum entkommen, bricht ein Geysir aus, weil sie ihre Wut offen gelebt haben und bedeckt sie mit ihrem Wasser. Aber der Geruch hinterlässt bleibenden Eindruck.
Stellenweise kamen mir die Handlung und die Welt dann doch ein bisschen zu abgedreht vor, dass ich das Ziel aus den Augen verloren habe. Aber das hat sich schnell wieder gegeben.
Im Grund wird alles in einem einzigen Handlungsstrang abgehandelt. Hier wird alles so genau erklärt, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, die Handlung würde deswegen stehenbleiben. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass diese Erklärungen hier wirklich notwendig sind. Denn die Welt muss erklärt werden. Ansonsten macht das alles keinen Sinn.

Ich hatte zum Teil Kopfkino zum anderen Teil aber auch Kopfschmerzen von Schütteln. Zum Teil hätte der Stoff hier auch wirklich einfach nur eine Drogenfantasie sein können. – Die Autorin hat hier auf jeden Fall eine ganze Menge Einfallsreichtum walten lassen, bei der Gestaltung der Welt. Und wenn man sich so etwas einfallen lässt, dann macht man da klar mehrere Bände daraus.
Die Faszination geht hier wirklich von der Welt aus, alles andere ist fast schon Nebensache. Aber trotzdem hat die Autorin hier wirklich krass gegensätzliche und irgendwie interessante Charaktere erschaffen. In besonders unangenehmer Erinnerung bleibt mir hier die Tussi beim Training und bei der Prüfung. Das war ein Stück Buch, was mich zu sehr an meine eigene Schulzeit erinnert hat. Ben hingegen, bleibt seiner arroganten und selbstgerechten Art treu und Lee ist mehr als einmal der Verzweiflung nahe. Die vollbringt hier wieder eine mentale Höchstleistung.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Zu einhundert Prozent konnte mich das Buch nicht überzeugen. Dazu war mir die Konstruktion der Welt stellenweise dann zu wild. Aber ich habe der Handlung gut folgen können und auch ein paar Emotionen erlebt. Das lässt hoffen.

[Hörspiel] Geister-Schocker 98 – „Ein Irrer jagt Rick Masters“

Autor: Andrew Hathaway
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 25. März 2022
Länge: 1 Stunde 5 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:

Christoph Memmert
Patrick Bach
Reent Reins
Martin Sabel
Werner Wilkening
Sven Matthias

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Rick Masters, der Geisterdetektiv, wird von seinem Freund in einen Fall hineingezogen, bevor dieser überhaupt Anlass hat, eine Verhaftung zu befürchten. Es ist klar, dass die Verdachtsmomente hier auf der Hand liegen, aber irgendwie war die Sache von Anfang an nicht ganz koscher.
Es kommt, wie es kommen muss. Der Geisterdetektiv muss sich mit dem FBI arrangieren, weil ein hochrangiger Militärangehöriger in Pension sein Leben lassen musste. – Es stellt sich heraus, dass er angeblich im Besitz des weltgrößten Diamanten gewesen wäre, welcher seinen Neffen aus den Schulden hätte holen können.
Der Diamant entpuppt sich als Bergkristall und der Fall als nicht so einfach. Der vermeintliche Täter scheint sich erst einaml, durch seine ständigen Ausbrüche, hochgradig verdächtig zu machen und aus der Nummer nicht mehr raus zu kommen. Aber wie kann es sein, dass ein ermordeter Mann immer und immer wieder in Erscheinung tritt und am Ende Rick Masters zum Opfer werden soll, wo er doch anfangs nur helfen sollte.

Mein Hörerlebnis:

Der Anfang war ja mal spannend. Da hat man diesen alten Mann, der seine Memoiren auf ein Tonband diktiert, scheinbar friedlich lebt er sein Rentendasein und tut eigentlich keiner Fliege etwas zuleide. – Aber der Mordfall, der dann geschieht, ist ganz offensichtlich nicht einer der Mordfälle, die das FBI mal eben so zwischendrin aufklärt. Hinter der Sache steckt mehr.
Der Mord selber ist übrigens wirklich sehr interessant dargestellt und hat mich fasziniert.
Alles, was danach kam, war nicht unbedingt faszinierend, sonder eher verwirrend. Rick Masters – schon mal ein Fall von Enttäuschung auf meiner Seite – wird von einem wohl Kumpel um Hilfe gebeten. – Die beiden treffen sich in einer Kneipe, führen ihr Gespräch und schon war mir klar, dass hier etwas nicht stimmt. Klar, die genannten Verdachtsmomente leuchten schon ein, aber in dem Moment muss ich eben mit einem gesunden Alibi um die Ecke kommen und schon kann auch ein FBI mich nicht zum Täter stempeln.
Der Fall entwickelt sich so weiter, wie wir es von Rick Masters gewohnt sind. Er beginnt die Ermittlungen, kollidiert mit dem FBI und arbeitet am Ende doch mit dem Beamten zusammen. – Wobei sein Mandant dann wohl nicht mehr länger sein Mandant ist, denn Rick fühlt sich belogen und will den Fall eigentlich abgeben, was ihn dann aber irgendwie auf des Rätsels Lösung bringt. Oder zumindest auf den Weg dahin.
Der verdächtigte Neffe wird in eine Nervenheilanstalt gebracht, bricht dort mehrfach aus, auf welche Weise auch immer, und verfolgt seinen Plan. Erst das bringt die Ermittler auf diesen seltsamen Stein, der zunächst ein Diamant sein soll, sich dann aber als Bergkristall herausstellt. – Dieser Stein scheint irgendwelche magischen Fähigkeiten zu besitzen, die dem Besitzer unheimliche Macht verleihen sollten. Aus diesem Grund musste der Onkel wohl auch sterben, weil der Neffe den Stein haben wollte. – Aber als er ihn dann wohl besessen hat war er jetzt auch nicht besonder mächtig, dass es nennenswert gewesen wäre.
Ab einem gewissen Punkt wird Rick Masters selber zum Gejagden, weil er dem Onkel und seinem Neffen wohl durch sein Einschreiten irgendwas versaut hat. – Aber so wirklich ersichtlich war die Sache nicht. Aber erst zum Ende hin kommt dann die Erlösung und der Fall wird irgendwie aufgedröselt.

Fazit:

Der Titel hat mich ja von Anfang an in eine vollkommen falsche Richtung gelenkt. Rick Masters wird zwar gejagd, so zum Schluss hin. Aber eben nicht von einem Irren, sondern augenscheinlich von einem Geist, der in einen menschlichen Körper gefahren ist und dieser Mensch wird dann als irre abgestempelt. Nicht die feine englische Art, aber zumindest das, was man hier als irre abstempelt.
Der interessante Anfang wird schnell durch die pure Verwirrung abgelöst, sodass ich in der ganzen Handlung hier nicht wirklich Spannung hätte finden können. Das war einfach eine Aneinanderreihung von Drogenfantasien. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht und der Rest war pure Technik. – Wobei ich mir hier eine bessere und ausgiebigere Untermalung mit Geräuschen gewünscht hätte.
Dass der Fall am Ende aufgeklärt und irgendwie gelöst wird, war klar, aber hier hat mich nicht nur das Ende, sondern die gesamte Folge so überhaupt nicht zufrieden gestellt.

Ich ordne diese Folge ganz unten in meinem persönlichen Ranking ein. – Ganz ehrlich, diese Folgen in der Folge reisen das Niveau der gesamten Reihe komplett runter.

[EBook] Greig Beck – „Die Flucht vom Mittelpunkt der Erde“

Greig Beck
„Die Flucht vom Mittelpunkt der Erde“
Reihe: Zum Mittelpunkt der Erde (3)
Verlag: Luzifer
ISBN: 9-783-958-35850-4
Länge: 276 Seiten

– gelesen im Mai 2025 –

Ich war gespannt, wie die Reihe enden sollte und verblüfft, als am Ende schon wieder so viele neue Möglichkeiten aufgezeigt worden.

Klappentext:

»Ich bin es, Ally. Helft mir! Bitte helft mir!«

Aus den Tiefen der russischen Kola-Bohrung wird eine geisterhafte, schluchzende Stimme aufgefangen. Sofort wird ein russisches Team ausgesandt, die Frau zu finden. Aber wie ist sie in diese Tiefen gelangt?

Zeitgleich bereiten die Amerikaner eine eigene Expedition vor, nachdem sich ein weiterer Riss zum Mittelpunkt der Erde im Marianengraben im Westpazifik gebildet hat. Mike Monroe und Jane Baxter schließen sich der Expedition an … auch deshalb, um ein Mittel gegen den Krebs zu finden, welcher sie seit ihrer Zeit in der roten Hölle des Erdinneren langsam auffrisst. Ihre Mission führt sie erneut in das Innere unseres Planeten, eine Welt voller undurchdringlicher Dschungel, gefallener Königreiche und monströser Kreaturen, die nie an die Oberfläche gelangt sind und so albtraumhafte wie tödliche Formen angenommen haben. Und dort lauert noch etwas anderes – ein gigantisches Wesen so alt wie die Welt selbst. Es wartet auf sie. Und dieses Mal wird es sie nicht entkommen lassen. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Die Russen hören Hilferufe, als sie gewohnheitsmäßig die Geräusche an einem alten, längst verlassenen Bohrloch abhören. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine vermisste Amerikanerin handelt, welche noch zu leben scheint, was aufgrund der Dauer und des Ortes ihres Verschwindens fast unmöglich scheint. – Ein russisches Team macht sich auf den Weg zum Boden des Bohrlochs, um die Amerikanerin zu retten.
Gleichzeitig macht sich auch ein zweites Team auf den Weg zum Mittelpunkt der Erde. Man will ein Mittel gegen Hautkrebs finden und meint, dass man über den Gravitationsbrunnen im Marianengraben sehr problemlos zum roten Volk kommt.
Beide Teams erleben am Mittelpunkt der Erde das Abenteuer ihres Lebens, verlieren Teammitglieder und wollen doch das jeweilige Ziel ihrer Reise erreichen.

Fazit:

Schon das Cover zeigt hier einen riesigen Tentakel eines Kraken. Dass Außgerechnet der aber der viel beschriebene Leviatan sein soll, stellt sich dann erst im Laufe der Handlung heraus. Ich war mega gespannt auf den dritten Teil dieser Reihe und habe dem entsprechend den Stoff fast gefressen.

Schon am Anfang gab es Verwirrung, als die Hilferufe aus dem Tief der Erde gekommen sind. – Ich musste eine Weile darüber nachdenken, dass doch am Ende des zweiten Bandes auf halber Höhe ein Expeditionsmitglied von diesen komischen Wesen entführt worden ist. Ihre Begleiter haben sie aufgegeben, weil sie dachten, dass sie in Rekordzeit sterben würde. – Dem war dann wohl nicht so.
Schon der Einstieg in die Tiefe führt zum ersten Todesopfer, auch wenn es „nur“ technischer Natur war, war die Handlung schon hier hochgradig spannend und hat die ersten Auseinandersetzungen mit den Wesen der Tiefe geführt.
Das zweite Team hat zwei alt bekannte Charaktere im petto, deren Zustand mich persönlich schon geschockt hat. – Beide haben die letzte Expedition leider nicht unbeschadet überstanden und das Wundermittel, welches ihnen mitgegeben wurde, ging dann wohl zur Neige. Mich hat es nicht gewundert, dass sie sich wieder mit auf den Weg gemacht haben. Sie hatten nichts mehr zu verlieren, jedoch dafür eine ganze Menge zu gewinnen.
Die Abenteuer, die beide Teams erleben, haben es wieder in sich und man merkt auch hier noch immer die Inspiration durch Jules Verne. Riesenhafte Monster, kleine und gefährliche Würmer voller List und Tücke. Blutige und hinterhältige Todesfälle, die mich immer wieder mit haben leiden lassen und am Ende das Zusammentreffen der beiden Teams.
Die eigentliche Flucht vom Mittelpunkt der Erde gibt noch einmal alles und lässt am Ende die Frage offen, ob sie die ihnen gestellte Aufgabe erledigen konnten oder nicht. – Wenn dem so gewesen wäre, dann hätte man durchaus einen wirklich einfachen und immer wieder nutzbaren Weg zu immer wieder mal gegenseitigen Besuchen gehabt. – Aber das bleibt leider offen und gibt eventuell Stoff, für noch weitere Bände.

Der Stoff hat mir wieder ein gigantomanisches Kopfkino auf mein geistiges Auge gelegt, was mich die ganze Zeit voller Spannung an den Zeilen hat kleben lassen. Immer und immer wieder habe ich mir an den Kopf gefasst, mit den Leuten gelitten und selbst ich habe mir die frage gestellt, ob in dieser Welt überhaupt etwas Friedliches existiert.
Alles war gut erklärt. Hierbei wurden die Todesfälle zwar stellenweise sehr detailreich erklärt, aber ich kann jetzt nicht behaupten, dass es einfach nur blutrünstiger Spladder gewesen wäre. Es war einfach nur faszinierend, auf welche Weisen die hier lebenden Wesen leben und überleben.
Wie gesagt, ich hatte ein sehr faszinierendes Kopfkino. Alles war angemessen beschrieben, sodass die Handlung zu keiner Zeit irgendwie stehen blieb oder langweilig wurde. Es gab immer wieder irgendetwas Interessantes zu entdecken.
Was die Reihe angeht, muss ich unbedingt anmerken, dass man die drei Teile in der chronologischen Reihenfolge lesen sollte. Die Teile bauen schon immens aufeinander auf und man wird nur unnötig verwirrt, wenn man die Reihenfolge nicht einhält.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ich war gefesselt, es war spannend und es sprühte nur so von Einfallsreichtum. Sich so eine Welt auszudenken und diese dann so glaubwürdig darzustellen, da gehört schon eine ganze Menge dazu.

Meine Woche 36. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Dass der doch eigentlich ganz angenhem und entspannende Ostseeurlaub vorbei ist.

Gefreut:
Dass ich jetzt noch eine Woche Urlaub habe.

Gedacht:
Warum kann ich nicht ein angenehmes Leben an der Ostsee führen?!

Gefragt:
Ob der Herbst jetzt noch mal schön wird?!

Genervt:
Dass mein Mann immerzu Action braucht, nur weil er mal außer Haus ist.

Gefühlt:
ganz gut

positiv:
Ich habe meinen Urlaub genossen und für nächste Woche noch das Eine oder Andere geplant.

negativ:
Ich habe schon jetzt einen Horror vor dem Einsatz.

Gelitten:
Nein, so schlimm war es nicht.

Genossen:
och, so einiges

Gewesen:
an der Ostsee, bei „Thomas“ zum Essen und auf einer Radtour. Achja, Hundegassi hats auch gegeben.

Getroffen:
Ein Onkel und eine Tante, als wir bei „Thomas“ zum Essen einkehrten.

Gesucht:
immernoch eine zündende Idee für einen Faceless Youtube-Kanal.

Gefunden:
Bernstein, glaub ich

Gelacht:
Ja sicher doch, im Urlaub muss man auch mal lachen. Wo kommen wir denn sonst hin?

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
och nö

Gegessen:
viel Fisch in allen Variationen, im Harz eine Erbsensuppe und heute einen Spießbraten mit Rotkohl und Klösen

Genascht:
gefriergetrocknetes Gemüse

Getrunken:
Wasser, Radler (Lüpzer), Erdbeerbowle und Wein

Gegoogelt:
Ich habe mir mit ChatCPT ein Bild über mich erstellen lassen.

Gesehen:
Die Serie „AnnE with a E“ auf Netflix. Noch drei Fogen, dann habe ich die vorhandenen drei Staffeln durch.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezis

Getan:
Aus dem Urlaub wieder heim gereist und Wäsche gewaschen

Gelesen:
„Die zweite Sintflut“ von Clive Cussler

Gekauft:
Ich habe mir eine neue Handyhülle bestellt, weil die Alte so langsam aber sicher auseinanderfällt und vergilbt.

Gelernt:
bestimmt, fällt mir nur gerade nicht ein

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
ja, sehr gut sogar

Geträumt:
joar, viel Mist, wenn man mal genau darüber nachdenkt

Geplant:
Noch eine Woche Urlaub machen

Fazit

Von Montag bis Donnerstag waren wir ja quasi noch unterwegs. Ein paar schöne Tage an der Ostsee standen noch an, die zwar vom Wetter her recht durchwachsen waren, aber am Ende auf ihre ganz eigene Art schön waren. – In jedem Fall haben wir aber sehr viel Fisch gefuttert. Einmal am Tag eine Portion Fisch war schlicht und ergreifend Pflicht. Außerdem habe ich mich an den Obstbäumen unserer Gastgroßeltern förmlich überfressen. Die Pflaumen waren einfach nur der Hammer. Groß und süß und saftig und überhaut … lach
Auf dem Heimweg sind wir dann über den Harz gefahren und haben auf Drei Annen Hohne gehalten, um dort Erbsensuppe zu essen und mal wieder den Dosenvorrat von Kukki aufzufüllen. Das Zeug ist zwar mächtig teuer, dafür ist es aber wie Hausmannskost. Da ist auch ordentlich was drinnen und man wird so richtig satt.

Heute haben wir spontan, nach dem Hundegassi, noch eine Radtour gemacht. Es sind dann auch schnell 42 Km geworden, aber wir haben uns, wie schon einmal kurz gesagt, mit einem guten Essen belohnt.

Das ist das Bild, was ChatCPT von mir erstellt hat. Ich habe gesagt, dass die KI ein Bild erstellen soll. Basierend auf dem, was sie über mich weiß. Ohne Text, ohne Erklärung, einfach nur ein Bild. – Ich muss sagen, dass es, bis auf die Figur der Person, richtig gut geworden ist. Alles drin. Die Liebe zur Natur, das Lesen, das Schreiben, sogar das SL-Logo ist eingearbeitet.

Saturday Sentence – „Der Epsilon Vorfall“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Berlin 2046: Die Innenstadt ist eine glitzernde Metropole, separiert von Außenbezirken, in denen die »Aus-dem-Netz-Gefallenen« ihr erbärmliches Dasein fristen. Diejenigen, die früher zur Mittelschicht gehörten, sind aufgrund fehlender Jobs zum größten Teil erwerbslos. Um soziale Unruhen zu verhindern, werden sie zur »Virtual Work« verpflichtet.
Als der visionäre Erfinder des »Virtual-Work-Gesetzes« brutal ermordet wird, übernehmen Mitglieder einer Spezialeinheit die Ermittlungen. Auf dem Weg zur Lösung des Falls durchstreifen sie das dystopische Berlin. Eine gefährliche Jagd beginnt … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Oder in manchen Fällen sogar zu versuchen, ihre Interessen anzugreifen.

Nick Thacker – „Der Epsilon Vorfall“; EAN: 9-798-231-80061-2 

3. Und wie ist es bisher?
Ich bin noch nicht sehr weit, weil ich das Buch wirklich heute erst ganz frisch begonnen habe. Fakt ist aber, dass die ganze Story wirklich sehr tübetümpelig startet, weil der vorherige Band mit einem wirklich sehr unerwarteten Todesfall geendet hat. – Im Grunde hoffe ich, dass sich dieser Band um die Aufklärung des Todesfalles dreht, damit der Protagonist dieser Reihe so langsam aber sich mal wieder ein wenig zur Ruhe kommen kann und wieder ein wenig mehr menschlich wird. ….

Ich habe beim Lesen in jedem Fall wieder eine ganze Menge Kopfkino vor meinem geistigen Auge und bin schon jetzt irngedwie in der Story gefesselt, weil ich unbedingt wissen möchte, wie die Sache weiter geht.

Fusselfreitag #329

Fussel will (seit Neuestem) mit auf den Sessel

Wie man unschwer erkennen kann, hatte Fussel hier gerade vorher seinen Spaß auf der noch vom Regen feuchten Wiese. Nun ist er rechtschaffend müde und möchte unbedingt mit auf meinen Lümmelsessel. – Problem an der Sache ist nur, dass er allein nicht hoch kommt. Er steht also mit den Vorderpfötchen abtestützt am Fußende und wartet auf die Dinge die da kommen.
Ok, ich habe ihn dann hoch genommen, er hat sich zwischen meinen Füßen zusammengerollert und den Schlaf der Gerechten geschlafen 🙂

[Hörspiel] Geister-Schocker 97 – „Hotel der lebenden Leichen“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 11. März 20221
Länge: 1 Stunde 14 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:

Katja Brügger
Mark Bremer
Ingo Abel
Tanja Dohse
Reent Reins
Werner Wilkening
Peter Weis
Patrick Steiner
Detlef Tams
Dagmar Bittner
Tom Steinbrecher
Martin Sabel
Jean Copping
Melinda Rachfahl
Paul Burghardt

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Peter Ball ist Hobbydetektiv und begleitet ein befreundetes Ehepaar an die See, wo sie in einem ruhigen und abgelegenen Hotel einen gemütlichen Urlaub verbringen wollen. Doch schon von Anfang an werfen seltsame Ereignisse ihre Schatten voraus, als ein Pensionär plötzlich behauptet, seinen Freund am Strand ermordet zu haben.
Was zunächst nach einer geistigen Umnachtung aussieht, stellt sich schnell als eine Art Untotenseuche heraus, der immer mehr Gäste und Angestellte des Hotels zum Opfer fallen. Die Frau des berühmten Schauspielers, den Ball begleitet hat, fällt dem seltsamen Wesen auch fast zum Opfer, kann ihm aber wohl noch einmal gerade so von der Schippe springen.
Als fast das ganze Hotel von den Untoten regiert wird, ist es fast zu spät, doch Ball und sein Freund bilden die letzte Bastion und sind fest entschlossen, nicht hier und an dieser Stelle sterben zu wollen.

Mein Hörerlebnis:

Zu Beginn wohnt man einem wirklich seltsamen Ereignis bei, wo einem wohl eine seltsame Sage erzählt werden soll, von einem Mann, der auf einer Insel des Dämons sein Leben lässt und ein untotes wieder bekommt. – Wie es immer so ist, ist so ein frisch gebackener Untoter natürlich bluthungrig ohne Ende und braucht nicht lang, bis er sein erstes Opfer zwischen den Fingern hat.
Unterdessen kommen ein Schauspieler und seiner Frau im Hotel an und wollen nichts weiter als ein paar ruhige Tage verleben. Unter dem Hype um den ach so beliebten Schauspieler, geht ganz nebenbei fast noch eine Ehe flöten. Meiner Meinung nach ist diese Szene viel zu kindlich gestaltet. Ich glaube nicht, dass sich eine erwachsenen Frau so denunzierende ihrem Mann gegenüber verhalten würde.
In jedem Fall nimmt so langsam aber sicher das schleichende Grauen das Zepter in die Hand und mehr und mehr Leute müssen ihr Leben lassen, um als untoter Mensch wieder in Erscheinung zu treten und für das seltsame Wesen neue Opfer zu finden. Schleichend, nicht merklich, greift das Grauen so um sich, bis nur noch vier Personen übrig sind, die gegen dies Übermacht antreten könnten.
Irgendwo, mitten in der Handlung kommt dann noch ein seltsamer magischer Ring ins Spiel, der mich dann insoweit verwirrt hat, dass ich diesen Ring eigentlich bei einem ganz anderen Charakter verortet hätte. – Naja, es kommt, wie es kommen muss. Der Ring kann beim Kampf gegen die Wesen noch einmal gut unterstützen und und einige wirklich eindrückliche Kampf- und Fluchtszenen schmücken die Handlung aus. – was ich von dem Ende dieser Folge halten soll, weiß ich nicht, nehme es jedoch, der Einfachheit halber, einfach so hin, wie es eben ist.

Fazit:

Im Grunde war der Stoff nicht schlecht. Nur die Szenen mit dem seltsamen Wesen und seiner Entstehung und Erscheinung waren für meinen Geschmack etwas verwirrend. Den Erzählung um die Insel des Dämons nach, hätte allein das fast schon eine eigene Folge oder Kurzgeschichte ergeben. Darauf hätte man ja dann die Geschichte im Hotel aufbauen können.
Das Ende war für mich insofern nicht zufriedenstellend, dass ich keine Ahnung hatte, was nun aus den ganzen Untoten geworden ist. Haben die wirklich alle noch einmal getötet oder sind da welche übrig geblieben. Und das Wesen? Ist das für alle Zeiten besiegt oder gehört ihm jetzt quasi das Hotel?! – Fragen über Fragen, die für mich die Handlung komplett in den Schatten stellen.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, können am Ende aber auch nur das spielen, was im Script steht. Somit hat für mich der Autor hier nicht unbedingt gute Arbeit geleistet. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, dass dieser Stoff hier komplett verschwendet ist.

Ich ordne diese Folge im unteren Mittelfeld meines ganz persönlichen Rankings ein und sage, dass es gut ist, wenn man diese Folge einmal gehört hat. Mehr bedarf es allerdings nicht.

[Hörbuch] Cornelia Lotter – „Die falsche Heimat“

Cornelia Lotter
„Die falsche Heimat“
Verlag: GD Publishing
EAN: 9-783-690-60781-0
Länge: 6 Stunden 42 Minuten
Sprecherin: Lydia Wilke

– gehört im Mai 2025 –

Cornelia Lotter entpuppt sich bei jedem Buch etwas mehr als eine Autorin, die wirkliche Zeitgeschichte zu mehr als fesselnden Romanen macht.

Klappentext:

Veronika findet einen eingemauerten Koffer auf dem Boden ihres Elternhauses. Darin Briefe und Dokumente. Doch warum hat ihre Familie den Koffer so gut versteckt? Bei einer der Montagsdemonstrationen, an denen sie seit einigen Jahren teilnimmt, lernt sie den Fotografen Bernd kennen, der sie durch seine Fragen zwingt, sich kritisch mit ihren Ansichten auseinanderzusetzen. Auch der Inhalt des Koffers lässt bestehende Gewissheiten ins Wanken geraten. Dadurch ändert sich Veronikas Sicht auf die Menschen am Rande der Gesellschaft, mit denen sie als Angestellte im Jobcenter täglich zu tun hat.
Die Autorin Cornelia Lotter verknüpft in ihrem neuen Roman die leider wieder aktuelle Thematik der Flucht mit historischen Ereignissen, die selbst in der Enkelgeneration noch nachwirken. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

Veronika hat ihr Elternhaus verkauft, lebt ihr Leben als Single, geht nach ihrer Arbeit im Jobcenter jeden Montag auf die Montagsdemonstrationen und hat stellenweise sehr harte Ansichten, was die Flüchtlinge und ihren Aufenthalt und ihr Verhalten in diesem, unserem Land angeht.
Die Käufer des Hauses haben, bei Renovierungsarbeiten, einen eingemauerten Koffer voller Schriftstücke und Briefe gefunden, den sie Veronika aushändigen. Die Briefe sind stellenweise in Sütterlin geschrieben, eine Schrift, die sie nicht lesen kann.
Am Rande einer Demonstration lernt sie Bernd kennen. Ein Fotograf, der sich auf freundschaftliche Art und Weise an sie heranmacht und sie durch angeregte Gespräche und geschickte Fragen über ihre Ansichten nachdenken lässt.
Die Schriftstücke im Koffer entpuppen sich als Briefe, aus der Zeit des 2. Weltkrieges und der Zeit danach. Sie lassen Veronika vieles teilweise Erschütterndes über ihre Familie und ihre Vergangenheit erfahren. Veronika glaubt nun zu wissen, warum das Verhältnis zwischen Mutter und Großmutter so angestammt war und woher der asiatische Einschlag in ihren eigenen Gesichtszügen kommt.

Fazit:

Ich habe dieses Buch in meine Hörliste gepackt, weil ich mir einfach Cornelia Lotter als die Autorin ausgesucht habe, deren Bücher ich jetzt so nach und nach Durchören möchte. Und auch hier bin ich mal wieder nicht enttäuscht worden. Auch hier hat sie wieder ein geschichtliches Thema aufgegriffen und einen interessanten Roman daraus gemacht, der mich einmal mehr wieder über eigenes Geschichtswissen hat nachdenken lassen.

Die Protagonistin entpuppt sich als Jobcenterangestellte, die durch die Wende ihr komplettes Leben noch einmal hat umkrempeln müssen. Sie musste die Schulbank drücken und steckt jetzt in der Tretmühle des Jobcenters fest und hat jeden Tag anderssprachige Leute vor sich, in ihrem Büro sitzen, welche nichts weiter als Geld vom Staat wollen. – Veronika muss es ihnen ja genehmigen, das diese Leute ganz genau zu wissen scheinen, was ihnen zusteht.
Dass Veronika dann auch zu den berühmt, berüchtigten Montagsdemos geht, ist ein sehr interessanter Fakt, der diese Figur noch einmal an Tiefe gewinnen lässt. – Ihr Gedankengänge über Flüchtlinge im Allgemeinen und straffällig gewordene im Besonderen, bekommen hier gut Raum.
Dann kommen der Koffer und Bernd ins Spiel. Gefühlt gleichzeitig stoßen der Inhalt und der Mann eine Lawine an Erkenntnissen und Ereignissen an, die ich als sehr interessant empfunden habe. Auch wenn die vorgelesenen Briefe und das Tagebuch von der Autorin selber erstellt worden sind und genau so wohl nie existiert haben, sind sie doch irgendwie Zeitzeugen jener Zeit und dem, was die Menschen da erlebt und durchgemacht habe. Am Schicksal einer Familie wurde das komplette Leben einer heute lebenden Person noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt.

Das Buch hat mich auf seine ganz eigene Art und Weise gefesselt. Die Spannung kam hier nicht durch knallharte Action oder Blut, sondern wirklich durch die Gedankengänge einer Person, die mehr und mehr über sich, ihre Familie und das damalige Leben und Sterben erfahren hat. Fast nebenbei werden einige offene Fragen aufgeklärt und am Ende kommt dann der totale Hammer.
Der Einfluss dieses Bernd war wirklich sehr geschickt gestaltet. Lange Zeit war nicht klar, warum er den Kontakt zu dieser älteren Frau hält und ob das nicht eine sehr ungewöhnliche Beziehung wäre. Aber eigentlich macht er es richtig. Er lernt die Frau auf freundschaftlicher Basis kennen und lässt sich Zeit.
Die Sprecherin des Buches liest wirklich sehr angenehm. Das Tempo war angemessen und lies mir dabei genügend Zeit, über das nachzudenken, was ich da eigentlich gelesen habe. – Im Zusammenhang mit dem Stoff und der Aufmachung. Ich weiß nicht wirklich, wie ich ausdrücken soll, dass mich das Buch komplett gecatcht hat.
Die Lauflänge ist angenehm und hat genau für eine Schicht gereicht. Unterbrechungen waren nicht nötig, wären aber mit Sicherheit hochgradig unwillkommen gewesen.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ein historischer und nicht historischer Roman, der mich aber sowas von gut unterhalten hat, dass ich fast nicht glauben konnte, dass auch die vorgelesenen Dokumente „nur“ von der Autorin erstellt worden sind. Ein wirklich hochgradig interessantes Buch, dass mich selber noch einmal zum Nachdenken gebracht hat.

Lesemonat August 2026

66/100
Clive Cussler – „Projekt Nighthawk“
(Kurt Austin 14) – 417 Seiten
Ein unbemanntes Fluggerät wird bei seiner Rückkehr auf die Erde entführt. Was zunächst nach der Suche nach dem Fluggerät selber aussieht, entpuppt sich schnell nach der Jagd einer Ladung, die es nicht nur energetisch aber mal mehr als in sich hat.
Spannend, voller interessanter Kopfkinobilder und allein die Vorstellung, wenn es das Zeug wirklich gäbe. Wahnsinn!!!

67/100
Nick Thacker – „Das Erbe von Siwa“
(Ben Bennett – 12) – 356 Seiten
Ben in Gefangenschaft, die Chefs der Gruppierung entweder verstorben oder in einem ganz persönlichen Loch. Irgendwie muss diese Situation dann doch wieder gerade gebogen werden. Eine actionreiche Rettungsaktion bringt zunächst einen Erfolg, endet dann aber in einer persönlichen Katastrophe für den Geretteten.
Kurzweilig und spannend, genau so, wie ich es von der Reihe gewohnt bin und liebe.

68/100
C.J. Archer – „Das Gift des Drogisten“
(Glass & Steele 3) – 263 Seiten
Weiter geht die Suche nach Chronos und die immer deutlicher werdende Zuneigung zwischen India und ihrem Arbeitgeber.
Das viktorianische London tut sein Übriges für eine gelungene cozy crime-Story.

69/100
D.K. Berg – „Die Prophezeiung der Dämmerung“
(Düre 3) – 565 Seiten
Ein großartiges Finale, einer großartigen Trilogie, in dem es für den Protagonisten noch einmal um alles geht. Sein Leben ist von mehreren Seiten bedroht und doch behält er sein Ziel vor Augen und zieht sein Ding durch.
Ein großartiges Kopfkino hat meine Lektüre begleitet und durch die gigantischen und bunten Bilder im Kopf noch spannender gemacht.

70/100
Zach Bauer – „Die Ankunft“
(Morbus Dei 1) – 258 Seiten
Eine historisch angesiedelte Geschichte, welche mit einem wirklich großzügigen Hauch Fantasy gewürzt ist, dadurch für mich aber nicht wirklich interessanter wurde. Im Grunde eine kleine Erzählung über eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die ein scheinbar fürchterliches Geheimnis hütet.
Mich hat weder Story noch Schreibweise abgeholt und werde die Fortsetzungen dieser Trilogie auf keinen Fall auch nur kaufen.

71/100
Jennifer Alice Jäger – „Witches of Norway“
– 775 Seiten
Ein Sonderangebot, mit allen drei Bänden in einem Buch, bei dem ich mal wieder zugeschlagen habe, ohne nur im Ansatz zu ahnen, dass hier eine eigentlich gute Story mal wieder mit Liebe, Sex und Zärtlichkeit verhunzt worden ist.
Große Rede, nix dahinter. Diese drei Bücher waren für mich nichts weiter als der absolute Reinfall.

72/100
Ansgar Thiel – „Network“
– 512 Seiten
Ganz anders, als ich es erwartet habe. Im Grunde ein ganz normaler und stinklangweiliger Krimi, der in der Masse sehr gut verschwinden kann.
Wenn man das Buch nicht gelesen hat, hat man absolut nichts verpasst.

das macht gesamt:
3.146 gelesene Buchseiten/im August – 24.283 Buchseiten/2026
0 Stunden02 Minuten Hörbuch/Aguust – 71 Stunden 56 MinutenHörbuch/2026

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Romy Herold – „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“
S.T. Abby – „Du sollst dich fürchten“ (Lana-Myers-Reihe 1)
Annika Strauss m. Sebastian Fitzek – „REM“
C.J. Archer – „Das Tagebuch des Magiers“ (Glass & Steele 4)
Lisa Graf – „Zwei Rivalen ein Traum“ (Lindt & Sprüngli Saga 2)
Bonnie Garmus – „Eine Frage der Chemie“

Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Projekt Nighthawk“ (Kurt Austin 14)
Nick Thacker – „Das Erbe von Siwa“ (Ben Bennett – 12)
C.J. Archer – „Das Gift des Drogisten“ (Glass & Steele 3)
D.K. Berg – „Die Prophezeiung der Dämmerung“ (Düre 3)
Zach Bauer – „Die Ankunft“ (Morbus Dei 1)
Jennifer Alice Jäger – „Witches of Norway“
Ansgar Thiel – „Network“

Jetzt habe ich noch 113 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

Am Anfang des Monats bin ich ja, was Bücherkauf angeht ein wenig eskaliert. – Ich hatte einen 40 Euro Gutschein liegen, den mir mein AG mal hat zukommen lassen. Den sollte ich, laut meinem Mann, in Büchern umsetzen. Da ich also zu dieser Zeit ein wenig ganz schön ein Durcheinander in meinem Leben hatte, dachte ich, ich beruhige mich damit mal ein wenig. Und siehe da, es hat funktioniert.
Außerdem bin ich in den Sommerurlaub gestartet, wo es am Urlaubsort auch ungeplant zwei Bücher gegeben hat, die ich mir einfach mitnehmen musste. Die haben mich sprichwörtlich angegrinst!

[Hörspiel] Geister-Schocker 96 – „Das Phantom von Xanten“

Autor: G. Arentzen
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 19. November 2021
Länge: 58 Minuten 23 Sekunden

Die Sprecher:

Sascha Rotermund
Marie Bierstedt
Karen Schulz-Vobach
Dagmar Bittner
Ingo Abel
Matthias Ubert
Christin Deuker
Melinda Rachfahl
Franciska Friede
Robert Kerick
Sonitha Sodhi

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Inhalt:

Eigentlich wollte die junge Frau zu einem Fototermin, musste diesen Entschluss jedoch mit dem Leben bezahlen. – Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um einen normalen Mord handelt, sondern etwas Paranormales dahinter steckt. Der Täter möchte unbedingt mit Christoph Schwarz sprechen. Er zeigt sich nicht und macht sich nur durch eine geisterhafte Stimme bemerkbar.
Christoph Schwarz, der Detektiv des Übersinnlichen, hat inzwischen die Burg gekauft, auf der er bisher immer nur gewohnt und gearbeitet hat. Sofort, als er von den seltsamen Ereignissen erfährt, hat er einen Verdacht, womit die Sache zusammenhängt. Ihm ist klar, dass er keine seiner Frauen mitnehmen kann, da diese in großer Gefahr wären.
Belinda, der Hausgeist der Detektei, erhält ihre erste offizielle Einsatzbeteiligung und macht ihre Sache hervorragen. – Christoph Schwarz lag mit seinem Verdacht ganz richtig und kann so, dann aber doch mit der Hilfe seiner Frauen, den Fall fürs erste lösen. Den Geist selber ist er aber wohl noch nicht los.

Mein Hörerlebnis:

Was war der Anfang gut. Es geht gleich voll rein in die Spannung. Es kommt sehr gut rüber, dass sich da eine junge Frau an einen wirklich gruseligen Ort verirrt hat und ganz offensichtlich einem Betrüger aufgesessen ist. Die Zeichen sprechen einfach dafür. Dass sie es dann aber mit einem Geist zu tun bekommt, der ein Messer aus dem Nichts erscheinen lassen kann und der diese Frau dann tötet, damit habe ich nicht gerechnet.
Es geht weiter, indem die Handlung in die Detektei des Christoph Schwarz switcht. – Ich war angepisst, denn es war klar, dass die eigentliche Handlung hinter dem neurotischen und selbstdarstellerischen Profil des Protagonisten verschwinden würde.
Zunächst einmal, muss ein weiteres Opfer sein Leben lassen und endlich rückt der Täter mit der Tatsache heraus, dass er die Frauen nur umbringt, um mit Christoph Schwarz in Kontakt treten zu können. – Ein völlig blödsinniger Aufhänger der Story. So ein Geist hätte sich sehr gut auch direkt vor Christoph Schwarz, wo auch immer er sich gerade befindet, materialisieren können und seinem Feind so das Leben schwer machen können.
Die Ermittlungen beginnen. Es gibt wieder einmal Verbindungen zu dem Fund des Niebelungenschatzes, und was mich angeht, es reicht dann auch mal. Das Thema ist mal sowas von ausgenudelt, da muss man nicht noch weiter machen.
Irgendein Geheimnis verbindet den agierenden Geist mit dem Insassen der Klapsmühle, der damals schon einen perfiden Mord begangen hat, damals aber wohl auch irgendwie besessen war. Er ist zwar in der Klapse eingeschlossen, kann sich aber dann doch anderswo materialisieren und so die Morde begehen. – Erst eine Observierung bringt diese Tatsache ans Tageslicht.
Für das Finale packt die Detektei Schwarz dann auch endlich mal die vielen technischen Spielzeuge aus, die sie zwei Folgen zuvor erworben hat und die nun endlich mal helfen kann. Es ist klar, dass der Fall nur für den Moment gelöst wird. Ein Geist kann man nun mal nicht töten. Der ist ja schon gestorben.

Fazit:

So ein genialer und knallharter Anfang, der dann mit dem im Erscheinung treten des Christoph Schwarz wieder einen gewaltigen Dämpfer bekommt. Zwar ist es möglich, dass auch so ein Detektiv mal Teil einer spannenden Folge sein kann, jedoch wirkte hier allein der Aufhänger schon unglaubwürdig und umständlich. Der Geist hätte definitiv mehr Möglichkeiten gehabt, als er am Ende ausgeschöpft hat.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Besonders eindrucksvoll sind hier die beiden Frauen gestorben. Sie haben wirklich übertrieben geröchelt und sich in Todesqualen gewunden. – Diese Szenen haben mir fast schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Die Aufklärung des Falles war ab einem gewissen Punkt recht vorhersehbar und barg wenig bis gar keine Überraschungen. Dementsprechend konnte mich die Handlung auch nicht catchen. Ich habe mir die Folge der Vollständigkeit halber eben einfach angehört. Das war es dann aber schon wieder.

Ich ordne diese Folge im unteren Bereich meines ganz persönlichen Rankings ein. Vorhersehbar, stellenweise langweilig und umständlich. Schade, dass man ein Stoff so versauen muss.