Saturday Sentence – „Wintertöchter“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird. So erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen. Es entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Nein, man hatte kunstvoll eine breite, verzierte Klappe und einen Ring gehämmert, der sie in der Mitte durchbrach und herausstand.

Mignon Kleinbeck – „Wintertöchter“ (Forstau Trilogie); ISBN:  97-83-948-06321-4

3. Und wie ist es bisher?
Ich berichte jetzt die zweite Woche über dieses buch. – Aber hey, 1008 Seiten sind mal wirklich ein etwas dickerer Batzen, den ich leider nicht mal so ohne Weiteres weglesen kann. Bei einem ganz persönlichen Lesemarathon habe ich mal den dicksten Harry Potter-Band, ich meine es war der Feuerkelch, an einem Sonnabend komplett durchgesuchtet. Da habe ich allerdings auch von morgens bis abends wirklich durchgelesen, war nicht ansprechbar und komplett in der Welt versunken.

In der Welt des Buche vesinken, kann man hier aber auch. Ich dachte anfangs, ich lese hier so eine Schnulze um und in einem kleinen, heimeligen Bergdorf in den österreichischen Alpen. Aber stille Wasser sind tief und unheimlich dreckig. Nicht nur, dass die Protagonistin ein riesiges Geheimnis hat, was ihr durchaus auch das Leben kosten könnte, auch was mit ihr geschieht und wie sie krampfhaft versucht ist, ihren Ruf zu waren und das letzte Bisschen Würde zu behalten, was ihr geblieben ist. – Einfach ein starkes Mädchen, was gezwungen ist, von heute auf Morgen zu einer Frau zu werden. – Der Wahnsinn.

Ich denke, dass ich das Buch morgen beenden werde und dann zeitnah die Rezension dazu einstellen werde, da ich es als Rezensionsexemplar werten werde.

[Hörspiel] Die drei ??? – „und der Karpatenhund“

Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2024
Länge: 1 Stunde 47 Minuten

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Justus, Peter und Bob haben alle Hände voll zu tun, seitdem sie aus Transsilvanien zurück sind. Die hiesige Zeitung hat ein Artikel über die Jungs und den Fall veröffentlicht und seit dem steht das Telefon nicht mehr still. Allerdings sind die Fälle nicht so wirklich das, was sie sich unter richtigen Detektivaufträgen vorstellen. – Bis zu dem Tag, an dem sie bei einem Galeristen helfen sollen, den grausamen Spuk in seiner Wohnung abzustellen.
In der Wohnung treffen sie auf eine riesige Kunstsammlung und in dem Wohnkomplex auf eine Ansammlung verschiedenster Charaktere. Jedoch haben einige etwas gemeinsam. Sie brauchen Geld.
Als dann der viel umworbene Karpatenhund aus Kristall auch noch gestohlen wird und den drei Detektiven der Dieb quasi vor der Nase wegläuft, scheint es sehr eng für die bevorstehende Ausstellung zu werden. Aber auf die drei Detektive und ihre Spürnasen ist Verlass und am Ende kann wirklich alles noch aufgeklärt werden.

Mein Hörerlebnis:
Man hat in jedem Fall ganz deutlich herausgehört, dass es sich hier eben nicht um ein Standarthörspiel handelt, sondern wirklich um eine Art Tonmitschnitt aus dem Film. – Zwar hat man behauptet, dass es extra aufgenommen worden ist, eben als Hörspiel, aber ich glaube schon, dass auch einige Sequenzen wirklich aus dem Film stammen.
Julius Weckauf macht sich einfach hervorragend als Justus Jonas. Zumal er auch den in den Hörspielen beschriebenen Körperbau hat. Da braucht man nicht mehr groß was machen. – Naja und ein hervorragender Schauspieler ist er in jedem Fall. HIer, in diesem Fall, konnte ich allein vom Hören her in meinem ganz eigenen Kopfkino sehen, wie der junge Mann als Schauspieler dazu agiert.
Der Fall selber war mir jetzt nicht ganz unbekannt. Es gab die Story um den Karpatenhund schon einmal als ganz normales Hörspiel, allerdings wurde sich hier weniger Zeit genommen. Hier hat man ja eine viel längere Spielzeit, kann so schon viel mehr mit der Klangkulisse machen und die ganze Story viel ausführlicher beschreiben und erzählen. – Genau das wurde hier dann auch sehr ausgiebig getan und die Ereignisse in dem Wohnkomplex waren ja mal mehr als dramatisch.
Die Lösung des Falles, da hätte der Betroffene auch selber drauf kommen können. Bzw. hätte das Ganze durchaus auch mit einem gesunden Gespräch aus der Welt geschafft werden können. Es hätte das ganze Theater nicht gebraucht.
Die Hausverwalterin macht alles andere als einen guten Eindruck. Diese Person möchte ich wirklich nicht im wahren Leben kennenlernen. Wer sich sogar mit einem fast schon kriminellen Trick Zugang zu den Wohnungen der Mieter verschafft, nur um dann sein Wissen auch noch brühwarm weiter zu geben, der hat ja mal wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Ich finde, dass auch Tante Mathilda hier nicht sehr vorteilhaft wegkommt. Sie macht hier einen auf Oberbefehlshaber und wirkt immer wieder so ungehalten und verständnislos gegenüber ihrem Neffen. In anderen Hörspielen lässt sie wenigstens ab und zu mal ein gutes Haar an den Jungen.

Fazit:
Die ganze Handlung war in jedem Fall sehr ausführlich erzählt und ich hatte ein Kopfkino vor meinem geistigen Auge, dass ich mir einbilde, den Film nicht mehr wirklich schauen zu müssen. – Ich möchte ihn aber noch sehen. Der auf dem Schloss in Transsilvanien war ja auch schon so genial. Ich muss direkt mal schauen, wo man den ausleihen oder kaufen kann.
Die Schauspieler machen einen sehr guten Job und ich finde, das gerade Tante Mathilda hier wirklich sehr überzeugend resolut dargestellt worden ist. Auch die Hausverwalterin war sehr gut gespielt und ich hoffe einfach, dass die Person nicht wirklich so ist, wie sie hier dargestellt wird.
Die längere Spielzeit fand ich gar nicht so schlecht. Man konnte die Story viel besser ausschmücken, die Soundkulisse viel abwechslungsreicher gestalten und hatte in jedem Fall mehr Zeit, für die Ermittlungen. Das hat Spaß gemacht.
Von mir aus kann es gern weitere Hörspiele und natürlich auch Filme dieser Art geben. Beides spricht in jedem Fall mehr als die Zielgruppe an. – Weiter so!

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Ist Liebe genug?“

Nicole Böhm
„Ist Liebe genug?“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (33)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97648-0
Länge: 3 Stunden 54 Minuten
Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer, Cornelia Prescher, Richard Lingscheidt

– gehört im Oktober 2024 –

Ich hinke der Reihe im Moment hinterher, weil ich durch den neuen Job nicht mehr so zuverlässig zum Konsumieren von Hörbücher komme. Das ist schade, aber nicht zu ändern.

Klappentext: Die Ereignisse überschlagen sich. Kedos ist verschwunden, aber ist er auch gebannt?
Die Seelenwächter begeben sich auf die Suche nach dem Dämon, während Akil, Jess und Jaydee erst einmal zu sich kommen müssen. Die Trauer um Ben hängt schwer im Raum, Jess beichtet Jaydee von ihren Visionen, doch sie spürt, wie sich gleichzeitig eine Wand zwischen ihr und ihm aufbaut. Jaydee ringt weiterhin um seinen Verstand. Die Mächte wirken stärker denn je in ihm.
Auf wen hört er am Ende? (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Ben ist Tod. – Das heißt, nicht wirklich, denn er ist jetzt ein Schattendämon. Ein Zustand, mit dem weder er selber noch seine Freunde klar kommen. Während Ben von einer Frau mitgenommen wird, die ihm helfen will, suchen seine Freunde nach ihm, um ihm ebenfalls zu helfen. Für Ben scheint es noch nicht zu spät. Noch kann er als Schattendämon ein Leben führen, in dem er nicht morden muss. Man muss nur die Lösung finden.
Die Ereignisse haben viel zerstört. Nicht nur das Anwesen der Seelenwächter und viele Leben der Seelenwächter. Auch zwischen Jess und Jaydee baut sich so langsam aber sicher wieder eine Distanz auf. Jaydee trägt das Geheimnis mit sich herum, dass seine Erzeugerin immer mehr Macht über ihn bekommt und ihn im Kopf beeinflusst und Jess erzählt auch nur zögerlich von ihren Visionen und der Tatsache, dass sie inzwischen weiß, was und wer ihr Vater ist.
Fast scheint es, als wären die Seelenwächter handlungsunfähig, denn auch im Rat gibt es mal wieder eine Veränderung, mit der man umgehen lernen muss.

Fazit: Was den Titel dieser Folge angeht, war ich ja zunächst skeptisch, ob das, was werden würde. Sobald in einem Buchtitel dies L-Wort vorkommt, bin ich eigentlich raus. – Aber die Reihenfolge wollte es so, dass ich mir dann eben dieses Buch als Nächstes anhören werden. Nun gut …
Der Bezug zum Titel ist hier schon irgendwie logisch. Alles, was hier passiert, hat in irgendeiner Form mit Liebe zu tun. Sei es nun die Liebe als Paar, die bei Jess und Jaydee so langsam aber sicher zu verschwinden droht, oder eben die Liebe zum verstorbenen Ben, als Freund, mit dessen Verlust man umgehen muss.
Vom Stil her, hat sich in den Büchern absolut nichts geändert. Mit verteilten Rollen wird hier aus den verschiedenen Sichten gelesen, wobei ich persönlich aber leider raus bin und nicht mehr so wirklich hinterhergekommen bin, wer nun genau was ist. – So besonders tief hat mich diese Handlung ja schon lang nicht mehr gepackt. Der anfängliche Zauber dieser Reihe und die im Moment unausgeschöpften Möglichkeiten langweilen mich etwas. Ich höre im Prinzip nur noch weiter, weil ich einmal mit der Reihe angefangen habe und weil mich der „Spaß“ über Spotify nicht wirklich etwas extra kostet.
Die einzelnen Geschehnisse werden aus der Sicht der verschiedenen Leute geschildert, was dann am Ende alles auch sehr ausführlich macht. Die Handlung stockt stellenweise, weil es nur noch um Gefühle und Gedanken geht. Vieles wird sich gegenseitig gebeichtet, was für den Hörer bereits vergangene Ereignisse noch einmal präsent macht. – Die Reihe ist schlicht und ergreifend zu lang gezogen.
Statt hier endlich langsam mal zu einem Ende zu finden, wird in dieser Folge noch ein Problem aufgemacht. Die Rolle von Jess ihrer Mutter ist so ein bisschen in der Versenkung verschwunden, bekommt aber jetzt wieder den Part des Problems. Die Frau scheint im Kopf im Gestern festzuhängen und bekommt dadurch psychische Probleme. Sie will mal wieder aufgeben und muss von den anderen, die eh schon genug um die Ohren haben, aufgefangen und beschützt werden. – Und der Kreis beginnt von vorne.

Die Sprecher machen ihren Job. – Nicht mehr und nicht weniger. – Am Ende können sie auch nur das lesen, was die Autorin einmal geschrieben hat. Ich fand sie von der Stimme her, ganz passend ausgesucht, aber das war es dann auch schon wieder. Den Überblick, wer denn nun wessen Sichtweise liest, habe ich aufgrund der langen Pause schon lang verloren und kann wirklich nur noch Jess heraushören. – Aber deren Gedanken und Erlebnisse sind auch nicht mehr so spannend wie noch zu Anfang.
Die Reihe selber wird zu Kaugummi. Mit jeder Folge hoffe ich, dass man hier die Ereignisse endlich mal geordnet bekommt und mit einem Neuanfang für die Seelenwächter auf einem neuen Anwesen, endlich so etwas wie ein Happy End herbeigeführt werden kann. – Aber stattdessen werden immer wieder neue Probleme aufgemacht.
Die Reihe wird irgendwie von Folge zu Folge langweiliger. Waren es erst noch die wirklich übertrieben mächtigen Monster und Dämonen, die wenigstens ein paar Kampfhandlungen in die Szenerie gebracht haben, wird diese Folge ausschließlich vom Gefühl der Trauer und der Sorge getragen. – Definitiv kein Buch für Menschen, die sowieso schon mit Depressionen oder Ähnlichem zum kämpfen haben.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
In jedem Fall kann man Frau Böhm, mit dieser Reihe, einen unheimlichen Fleiß und Durchhaltevermögen nachsagen. Aber was den Inhalt angeht, lässt sie leider von Folge zu Folge immer mehr nach. – Es packt mich einfach nicht mehr, diese ewige Gefühlsduselei.

[Hörspiel] Geister-Schocker 41 – „Das Monster aus dem Jenseits“

Autor:Brett Simmons
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2013
Länge: 44 Minuten 32 Sekunden

Die Sprecher:
Helog Liebig
Martin Keßler
Sabine Berg
Tom Jacobs
Till Hagen
Corinna Riegner

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Bei Ausgrabungen in Rumänien stoßen die Forscher auf einen echten Vampir in seinem Sarg. Dumm nur, dass sie ihm unbeabsichtigt Blut geben und ihm so ein neues Leben schenken. Auf der Überfahrt auf dem Schiff erwacht der Blutsauger dann zum Leben und treibt sein Unwesen unter den Passagieren, was allerdings erst einmal nicht auffällt.
Als es dann auffällt, ist es schon fast zu spät. Der wiedererstarkte Graf aus Rumänien muss in jedem Fall gestoppt werden und dazu sind genau die Mittel recht, die seit jeher genutzt werden, um einen Vampir zur Strecke zu bringen. – Einzig das Feuerwerk an Bord des Schiffes leistet hier ein wenig moderne Unterstützung.

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang war ich etwas irritiert. Ja sicher, da haben Leute irgendeine Entdeckung gemacht, doch dann wird Bezug auf Bücher genommen, die ich zum Teil gelesen habe oder als Film konsumiert habe. Das erschien mir dann doch eine Nummer zu modern für einen Geisterschocker. – Aber ich habe es hingenommen und erst einmal auf die Dinge gewartet, die da kommen sollen.
Schon das Unheil, dass auf den Vampirkörper Blut gerät hat mich nichts Gutes ahnen lassen. Und als der Sarg mitsamt der Kreatur dann auch noch per Schiff abtransportiert werden soll, habe ich schon Böses geahnt. – Auf so einem Schiff voller unwissender Leute hat so ein Blutsauger in jedem Fall richtig gutes Spiel.
Es entsteht ein Bezug zu unschuldigen MItreisenden, die dann in die Geschichte mit hineingezogen werden, was mir schon irgendwie leid getan hat. Der Vampir wird wirklich sehr gut dargestellt und man kann sehr gut nachvollziehen, dass die Frau absolut überhaupt keine Chance hatte, sich zu wehren.
Dass das Treiben des Blutsaugers irgendwann entdeckt wird, war für mich vorhersehbar, stellenweise auch logisch. Jedenfalls muss und wird er dann zur Strecke gebracht. Fast kam mir der Showdown im Laderaum zu aufgebauscht vor, aber zur Situation hat er in jedem Fall gepasst. – Die Folge kann zu einem Ende finden und trotz der Umstände scheint doch wieder alles gut zu werden.

Fazit:
Großartig vom Hocker hat mich die Folge nicht gehauen. Das Thema mit dem Vampir ist absolut nichts Neues, und dass er ausgerechnet in Rumänien gefunden wird, hat nun wirklich überhaupt nichts Neues zu bieten. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Reporter, der ursprünglich einen anderen Artikel schreiben sollte, sicherlich in der einen oder anderen Folge noch einmal auftauchen wird. Der erlebt bestimmt noch einiges mehr in seiner weiteren Karriere und der Hörer verfolgt die dann quasi immer mal wieder mit. – Bleibt abzuwarten.
Wie gesagt, vieles war vorhersehbar und der Gruselfaktor hat mir leider komplett gefehlt. Trotzdem bin ich gut unterhalten worden und habe stellenweise einen guten Film vor meinem geistigen Auge gesehen. Das lag nicht zuletzt an der guten Leistung der Schauspieler. Mit der Geräuschkulisse ist man hier recht sparsam umgegangen, was aber auch nicht weiter schlimm war. Die Handlung hat das wieder aufgefüllt.

Naja, kein Volltreffer, aber eben auch nicht komplett daneben. War mal eine gute Unterhaltung für zwischendurch. Das war es dann auch schon wieder.

[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Das Dämonenschiff“

Wolfgang Hohlbein
„Das Dämonenschiff“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (10)
Verlag: Bastei Lübbe (beBeyond)
ISBN: 9-783-732-55910-7
Länge: 412 Seiten

– gelesen im November 2024 –

Neuer Monat, neue Liste, die Bücherreichen von vorne. Beginnen wir den November `24 doch mit Wolfgang Hohlbein.

Klappentext: Andrej und Abu Dun suchen in einem niedergebrannten Küstendorf am Rande des ewigen Eises nach Überlebenden. Plötzlich werden sie angegriffen und von kriegerischen Nordmännern in ihr Dorf verschleppt. Kurz darauf wird das Dorf von unheimlichen Kreaturen überfallen – angeführt von dem Rabengott Odin. Der Anführer der Nordmänner bittet Andrej und Abu Dun, seinem Volk beizustehen. Und so macht sich ein kleines Heer tapferer Krieger auf, das Unvorstellbare zu vollbringen: einen Gott zu töten … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Andrej und Abu dun werden auf der eisigen Insel, auf der sie gestrandet sich, aufgelesen und von den Nordmännern mit in ihr Dorf genommen. Dort Erfreuens ie sich der Frauen, bekommen aber auch eine ganze Menge von den Problemen der Leute mit. – Mehrfach greifen seltsame Kreaturen an und fordern Todesopfer.
Am Ende ziehen Andrej und Abu Dun mit den Nordmännern in die Schlacht gegen einen falschen Gott und erleben noch einmal eine große Überraschung, wem sie ihr Vertrauen geschenkt haben.

Fazit: Wir schreiben den Monat November, des Jahres 2024. Neuer Monat mit neuem Want-to-read-Stapel und am Anfang steht der nunmehr 10. Teil der Chroniken der Unsterblichen. – Die Reihe bedeutet für mich im Moment so eine Art Hassliebe. Der Stoff selber ist echt gut und aht es in sich, aber der sehr ausführliche Schreibstil von Wolfgang Hohlbein macht mir leider auch einiges mies. – Egal, ich will die Reihe unbedingt schaffen. Deswegen einfach durch da.

Die Handlung startet genau da, wo sie im vorhergehenden Band geendet hat. Andrej und Abu Dun scheinen im Eis festzusitzen. Doch auf der seltsamen Insel befinden sich Menschen, die ihnen helfen. Allerdings erst, als die beiden geholfen haben, ein mehr als seltsames Wesen zu besiegen.
Andrej scheint sich im Dorf der Nordmänner in eine Frau zu verlieben. – Es ist schön, wie man miterleben kann, dass ein so harter Krieger durchaus auch eine weiche Seite hat. Allerdings entwickelt sich die „Beziehung“ der beiden zu etwas sehr Seltsamen. Beide tragen ihre Geheimnisse mit sich herum, aber so wirklich zusammen kommen sie nicht. – Stellenweise war ich der Meinung, dass das Geplänkel der beiden die Handlung unnötig aufgebläht hat. Die Tatsache, dass das Mädchen wie Andrej und Abu Dun ist, hätte ich mir größer ausgelegt gewünscht.
Die Handlung dieses Buches steht und fällt komplett mit der nordischen Mythologie. Herr Hohlbein hat den Gott und seine Wesen nur wirklich existent sein lassen und das Ganze als endlos scheinendes Gemetzel dargestellt. Die mythologische Seite war ja durchaus interessant, aber irgendwann wirkten die vielen Scharmützel und Toten nur noch künstlich in die Länge gezogen.
Mit dem Ende war ich dann auch ganz und gar nicht zufrieden. Es hat die nordische Mythologie zu sehr entzaubert. Und auch die Hoffnung, dass Andrej und Abu dun eine neue Begleitung bekommen würden, hat sich noch im Epilog zerschlagen. Dabei hätte ich es Andrej, als Mann, wirklich einfach nur von Herzen gegönnt.

Um die einzelnen Bände der Reihe wirklich richtig verstehen und nachvollziehen zu können, ist es unbedingt erforderlich, die Bücher in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Alles andere macht einfach keinen Sinn, da man entweder nur Bahnhof oder nur die Hälfte versteht. Und das wiederum schmälert das Lesevergnügen dann doch enorm. – Und eigentlich wäre das wirklich mehr als schade.
Das Buch besteht aus nur einem einzigen Handlungsstrang, der schön chronologisch, ja fast schon zu ausführlich, beschrieben und erzählt wird. Der Leser kann alles sehr gut nachvollziehen und verfolgen. – Aber stellenweise fehlen mir wirklich die Lücken in der Erklärung, der dafür sorgt, dass ich meine eigenen Fantasien in meinen Kopfkinofilm einbauen konnte.
Der Kopfkinofilm war in jedem Fall vorhanden, aber dadurch, dass immer wieder erwähnt wurde, wie kalt die Luft und die Gegend ist, habe ich beim Lesen stellenweise vorm Kaminfeuer gefroren. – So etwas muss man auch erst einmal hinbekommen. Man kann hier durchaus sagen, dass das Kopfkino mit Gefühlen war. Wirklich, stolze Leistung.
Wie schon einmal gesagt, steht und fällt dieses Buch mit der nordischen Mythologie. – Aber hier muss ich zur Vorsicht raten, denn in meinen Augen ist diese wirklich ziemlich entstellt gewesen. Einige der Zauber, aus diesen nordischen Erzählungen, sind für mich mit dem Ende verloren gegangen und haben das alles ziemlich entzaubert. – War leider nicht wirklich schön so, aber war eben so.
Die Handlung wäre auch kürzer gegangen, also das ganze Buch. Ein paar Erklärungen der Phantasie des Lesers überlassen, ein paar Weiberreien unerzählt gelassen und zwei bis drei Scharmützel weniger und die Story wäre in 250 Seiten erzählt gewesen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es hier leider nicht gereicht. Dazu hatte ich einfach viel zu viel zu meckern. Insgesamt hätte ich mir vieles einfach anders gewünscht, als es hier tatsächlich geschrieben stand.

Meine Woche 4. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Über die unbeständige Arbeit. – Sie haben mich stundentechnisch jetzt komplett runter genudelt. Das wars. Eine Lösung muss her! (Fazit)

Gefreut:
Über die Idee von dem einen Influencer – ich glaube, die Ki probiere ich mal aus.

Gedacht:
Keine Ahnung, wen die verarschen wollen … ich glaub das nicht mehr.

Gefragt:
Es muss doch irgendwie möglich sein, sich in Sachen KI mal weiter zu entwickeln, ohne einen Kurs für 500 Euro und mehr buchen zu müssen.

Genervt:
Von dem trüben und diesigen Wetter. – Es fällt mir so schwer, vor die Tür zu gehen.

Gefühlt:
Resignation – ich kanns ja eh nicht ändern

positiv:
viel Zeit zum Lesen

negativ:
das nicht wissen, was denn nun eigentlich ist.

Gelitten:
Ne, so schlimm war es dann auch nicht

Genossen:
Mir war am Sonnabend total nach Griesbrei. – Hab mir sone Fertigtüte zubereitet und sie genossen.

Gewesen:
beim Frisör (ich hab die Haare schön …. la la la)

Getroffen:
eine alte Bekannte, mit der ich dann mal kurz einen Schwatz gehalten habe

Gesucht:
Nach Möglichkeiten, wie ich vielleicht so nen kleinen Nebenverdienst genieren könnte. – Ich hab da so die eine oder andere Idee. Muss nur noch anfangen. – Schau mer mal.

Gefunden:
Einen lang gesuchten Topf *lach
Irgendwann ersticke ich an meiner Unordnung. – Aber egal. Ist mein ganz persönliches Chaos.

Gelacht:
Über Herrn Hund und seine Kaspereien.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nun doch nicht.

Gewundert:
Alle Welt bekommt irgendwelche Rehas – nur ich nicht.

Gegessen:
Rotbarschfilet in Vollkornkruste mit Kartoffeln und Dillsauce, Grießbrei, Nudelsuppe

Genascht:
Getrocknete Mango mit Schoki drum

Getrunken:
Tee, Radler

Gegoogelt:
Nach Ki`s zum ausprobieren *lach

Gesehen:
Einige Folgen von Serien. „Good Doctor“, „Die jungen Ärzte“, „Stranger Things“ – quer durchs Gemüsebeet eben

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis – aber nicht viele

Getan:
einkaufen, lesen, beim Frisör geratscht

Gelesen:
„Sorry“ von einem kroatischen Schriftsteller und „Wintertöchter“ angefangen

Gekauft:
zwei Bücher von diesem kroatischen Autoren. Der schreibt gut, deswegen ist er bei Reado auf die Watchlist gewandert.

Gelernt:
bestimmt ….

Geschenkt (bekommen):
nö – ich brauch eher ein Geschenk für meinen Göttergatten

Geschlafen:
ziemlich unruhig

Geträumt:
lauter wirres Zeug – Ich glaub, mein Unterbewusstsein hat gerade ziemlich viel zu tun

Geplant:
Vielleicht noch ein bisschen was arbeiten in dieser Woche. Das wäre schon nicht schlecht.

Fazit

Leiharbeiter sein ist manchmal schon richtiger Mist. Genau in so einer Situation stecke ich gerade. Der Betrieb, in dem ich eingesetzt bin oder war (keine Ahnung) vertröstet mich immer wieder, dass ich doch noch nicht wieder arbeiten brauche. Dann doch, aber nur zwei Tage, dann wieder drei Tage nicht. – Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn mein Betrieb Ausweicheinsätze hätte, wo ich dann eben woanders arbeite. Dem ist aber nicht. Was Jobs angeht ist hier gerade mehr als saure Gurken-Zeit.
Meine Stunden, so um die 60, die ich stehen hatte, sind somit weg. Alles schon verjodelt für den Mist und noch immer keine klare Aussage, wie das weiter geht und was das soll.
Ich bin morgen noch immer zu Hause und muss abwarten. Da werde ich mal in die Firma rein fahren und nachfragen, ob man meine Stunden auch runter setzen kann. Ist zwar finanziell nen gewaltiger Einschnitt, aber wenn ich weiter Minusstunden sammel, und die Kündigung bekomme deswegen, tue ich mir auch keinen Gefallen. Und außerdem habe ich das auch mit meinem Mann mal erörtert. Deswegen sind wir doch verheiratet, dass man sich im Falle des Falles mal gegenseitig absichern kann. Dann wird eben kürzer getreten. Is ja dann vielleicht auch nur zwei oder drei Monate.

Saturday Sentence – „Wintertöchter“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird. So erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen. Es entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Nein, man hatte kunstvoll eine breite, verzierte Klappe und einen Ring gehämmert, der sie in der Mitte durchbrach und herausstand.

Mignon Kleinbeck – „Wintertöchter“ (Forstau Trilogie); ISBN:  97-83-948-06321-4

3. Und wie ist es bisher?
Das Buch habe ich mir im Rahmen des Netgalley-Adventskalenders heruntergeladen und jetzt eben begonnen. Und ich muss mal sagen, dass es dieser 1008-Seiten Schinken ganz schön in sich hat. Da ist nichts von dieser heilen Bergwelt, die ich anfangs erhofft und vermutet hatte. Im Gegenteil. Hier geht es knallhart um das Schicksal einer einzelnen Person, die eine Gabe hat, welche ihr im Leben eben nicht immer Glück gebracht hat.

Innerhalbe des Buches bin ich noch im ersten Band, aber schon hier hat die junge Anna schon ganz schön was auszustehen. Von zerplatzten Träumen über Missverständnisse und Abneigungen und doch so eine Schicksalsergebenheit. … Ich bin in jedem Fall gespannt, was hier noch so alles kommt.

Fusselfreitag #297

Fussel sucht Lesestoff

Diese Situation war einfach nur herzallerliebst. – Herr Hund schnuffelt so ein bisschen im Wohnzimmer herum, schuffelte an den Buchrücken und tat so, als wenn er sich ein Buch aussuchen wollte. – Ich habe ihn gefragt, was er denn da macht. Da setzt er sich dann mal eben so dekorativ vor das Regal und tut so, als könnte ihn kein Wässerchen trüben.
So ein kleiner Schlawichtel aber auch.

[Hörspiel] Geister-Schocker 40 – „Totengeflüster“

Autor: Peter Mennigen
Musik:
Regie:
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2013
Länge: 1 Stunde 10 Minuten

Die Sprecher:
Helgo Liebig
Robert Missler
Tanja Dohse
Dagmar Bittner
Ingo Abel
Werner Wilkening
Jacqueline Kähler
Vera Bunk
Franziska Kuropka

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Malcom Max und die Vampirin Carisma reisen zum Schloss, welches Malcom gehört, da es bereits im Besitz seiner Ahnen war. Carisma ist per Telepathie von einem Geist aufgefordert worden, mit Malcom genau dort hinzukommen.
Auf dem Schloss muss sich Malcom nicht nur dem Geist stellen, der ihn gerufen hat, sondern deckt fast zufällig auch das alte Familiengeheimnis auf, welches seiner Schwester und Mutter genau das Schicksal beschert hat, welches ihnen geschehen ist.
Der verstorbene Butler des Hauses klärt Malcom und Carisma darüber auf, wer die damaligen Einbrecherinnen waren und was mit seinem Vater geschehen ist. Eben jenen weckt er dann von den Toten wieder auf, um weiteres über die schwarzen Engel zu erfahren, welche seine Mutter verschleppt haben, weil auch sie wohl eine von ihnen war.
Malcom und Carisma können fürs erste dem schrecklichen Schicksal durch die schwarzen Engel entkommen, aber das Ende ist hier wohl noch nicht erreicht.

Mein Hörerlebnis:
Gleich zu Anfang habe ich eine ziemliche Ernüchterung erlebt. Ich wollte nicht wirklich eine weitere Folge von Malcom Max hören. Seine Begleiterin Carisma ist doch ein sehr untypischer Vampir. Aber im Laufe des Hörspiels wurde mir die Zeit bewusst, in der das alles spielt und somit auch so einige Verhaltensweisen von Carisma und ihr Getue. Das war damals eben so und jetzt konnte ich es auch akzeptieren. – Trotzdem stelle ich mir unter einer Vampirin etwas ganz anderes vor, als es Carisma hier bietet.
Die Story beginnt recht düster. So ein altes, dem Verfall preisgegebenes Schloss, stelle ich mir gerade in grauen Nebelnächten als nicht gerade gemütlich vor. So kam es, dass ich bei der Ankunft der beiden erst einmal mit gefroren habe.
Im Laufe der Handlung wird es immer geisterhafter und mystischer. Immer mehr Geister nehmen aus der Welt der Jenseitigen mit Carisma Kontakt auf, die das, was sie hört und spürt, auch gleich an Malcom weiter gibt. – Die Geister konnten hier nur tontechnisch dargestellt werden, was aber auch sehr gut gelungen ist und mir eine wirklich schaurige Atmosphäre beschert hat.
Die Passage, als Malcom und seine Schwester als Kinder den Überfall auf die Familie miterleben mussten, war auch sehr geschickt und glaubhaft dargestellt. Ich habe die Kinder förmlich vor mir sehen können, bei dem, was sie getan oder eben auch gelassen haben.
Die Tatsache, dass der verstorbene Butler dann Kontakt zu Malcom aufnehmen kann und ihn aufklärt, dass er seinen Vater wieder unter die Lebenden holen kann, war dann doch etwas abgedreht, passte aber eigentlich sehr gut in die Reihe und auch in die Story. Ich habe das erst einmal so hingenommen, wie es eben war und gut sein lassen.
Am Ende hat es noch einmal etwas Drama, als Carisma von einem Geist übernommen wird. Meine Güte, die wäre ja fast gestorben vor Ekel, und das will bei einem Vampir schon etwas heißen. Das fand ich dann auch und gerade für einen Vampir dann doch etwas übertrieben und hätte gut weggelassen werden können.

Fazit:
Eine wirklich unheimliche Soundkulisse begleitet die Handlung von Anfang bis Ende und hat mich zwischendrin schon sehr düstere Bilder sehen lassen. In jedem Fall hat die ganze Folge eine wirklich spannende und kurzweilige Unterhaltung geboten. Ich muss mein Urteil über Malcom Max hier wirklich sehr revidieren, dann hier hat er mir als Charakter wirklich sehr gut gefallen und mich würde schon interessieren, wie die Handlung weiter geht und ob er seine Familie nicht doch wieder irgendwie vereinen kann.
Die Sprecherleistung ist solide und man hat auch den Geistern sehr gern bei dem zugehört, was sie so gemacht und gelassen haben. – Auch die schwarzen Engel sind als Figuren greifbarer geworden. Ich sehe in ihnen nicht mehr die mordlustigen schwarzen Weiber, sondern wirklich Kreaturen, die ihr Ziel haben und es verfolgen.

Eine spannende Folge, die mir viel Spaß und gute Unterhaltung geboten hat. Davon kann es gern mehr geben.