Meine Woche 27. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Nicht wirklich

Gefreut:
Auf den Feierabend am Freitag – Himmel, das ist mal wieder so ein Job, wo ich mir irgendwie verarscht vorkomme (Fazit)

Gedacht:
Oweia, die Tage bei dem Job gehen wohl nie um.

Gefragt:
Und das solls jetzt sein? Das soll mein neuer Job für die nächsten anderthalb Jahre sein?

Genervt:
Von dem blöden Boss in der neuen Firma. – Zwischenmenschlich hat der wirklich absolut nichts drauf.

Gefühlt:
Ganz gut – bis Sonnabend (Fazit)

positiv:
Der Job ist reicht entspannt

negativ:
Ich sterbe vor langer Weile

Gelitten:
Seit Sonnabend mal wieder am Magen – nachdem er zwei Wochen gut Ruhe gehalten hat.

Genossen:
Die Wohltat, als das Rennie gewirkt hat.

Gewesen:
Auf Arbeit und einkaufen, beim Tierfriseur und beim Tierdoc. (Fazit)

Getroffen:
alte Kollegen – der angenehme Teil am neuen Job

Gesucht:
Immer wieder Beschäftigungen

Gefunden:
Druckfehler – was mein Job war

Gelacht:
Joar, die neue Kollegin ist dann am zweiten Tag aufgetaut und wir haben wirklich sehr gut gelacht.

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
ich wundere mich über nichts mehr

Gegessen:
wenig bis gar nichts

Genascht:
gefriergetrocknetes Gemüse – ich habe es bereuen müssen

Getrunken:
Wasser und Fencheltee

Gegoogelt:
nach Dingen, die man dem Hund bei Urinsteinen noch Gutes tun kann

Gesehen:
heute habe ich wieder einen Outlander-Marathon gemacht

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Getan:
gearbeitet, geschlafen, gewunden vor Schmerz

Gelesen:
ein buch von Clive Cussler und eins von Nick Thacker angefangen

Gekauft:
nur Lebensmittel und Medis für den Hund

Gelernt:
Dass ich mich besser nicht mehr wundern sollte.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
mal mehr, mal weniger gut

Geträumt:
stellenweise ganz schöner Mist

Geplant:
morgen eine Krankschreibung abholen und mal sehen, ob ich noch einen Termin bei Frau Dr. bekomme um um ein Medikament zu betteln

Fazit

Meine eigentliche Firma, wo ich als Leiharbeiter bisher viel eingesetzt war, hat seit dieser Woche Leiharbeiter Null gemacht. Das heißt, dass sämtlich Leiharbeiter abgemeldet wurden. Also auch ich. – Glück im Unglück war die Tatsache, dass ich gleich einen Folgeeinsatz bekommen habe, der dann am Montag in der ersten Schicht gestartet ist.
Nun ja, ich bin in einer Qualtitätskontrollfirma gelandet und der Job, den ich in der Firma hatte, hat dann auch erst einmal sehr holprig gestartet. Ich kam mir sehr verladen vor und habe das auch einer der fest angestellten gesagt. Danach hat sich es ich dann ein wenig gebessert und ich durfte mich darauf konzentrieren, erst einmal eine Sache zu leren. – Dann lief es eigentlich. bis auf die Tatsache, dass es wirklich sehr eintönig und langweilig ist.
Aus der alten Firma hört man keine guten Sachen. Wobei man immer mit Vorsicht genießen muss, was die in der Leihbude sagen. Wenn man denen glauben kann, brauche ich nicht hoffen, da wieder hin zu kommen. Auf der anderen Seite hat der Chef aber noch zu mir gesagr, dass ich den Zugangschip erst einmal behalten soll. – Ich hoffe einfach weiter, dass der momentane Job erst einmal nur das Überbrücken des Sommerlochs ist und sich die Sache dann wieder normalisiert.

Man könnte sagen, dass mich mein Magen besiegt hat. Seit Sonnabend Morgen habe ich wieder ständig Schmerzen, kann nichts mehr essen und ernähre mich von Fencheltee. Aufgrund des mangelnden Essens bringt mich mein Brummschäde l und mein Kreislauf um den Verstand und sorgt dafür, dass ich heute Abend nicht auf Nachtschicht fahren werde, sondern morgen zum Doc. – Ich hoffe, dass Frau Doctor mal einen Säureblocker an mir ausprobiert oder mich anderweitig behandelt. Die Diät bringt auf Dauer nichts und an die Lacotseintolleranz glaube ich auch nicht. Joghurt und Milch sind so ziemlich das Einzige, was ich derzeit noch vertrage.

Das war ne harte Woche für Fusselmann. Am Mittwoch hatten wir einen Termin beim Hundefriseur – und das lässt er sich gerade im Gesicht und an den Vorderbeinen immer so gar nicht gefallen. Kaum zu glauben, was für eine Schweinskartoffel der kleine Kerl da werden kann.
Am Donnerstag konnten wir dann einen Termin beim Tierarzt ergattern. Die hatten in der Praxis eine Systemumstellung und machen noch kommende Woche nur noch Termine. Aber egal. – Fussel hatte wieder Schwierigkeiten beim Strullern. Es kam wieder nur tröpfchenweise. Genau die gleichen Symptome wie im März.
Ich habe den Tip von der Friseuse bekommen und habe dem Herrn mal ein bisschen Urin abgenommen, bevor wir da hin sind. Das hat sich am Ende als gar nicht mal so dumm herausgestellt, auch wenn die Prozedur selber wirklich unheimlich komisch ausgesehen haben muss.
Das Ende vom Lied, Fussel hat Urinkristalle oder schon kleine Steinchen. – Er hat ein Medikament bekommen, was die Teile auflösen soll. Dann muss er auch wieder normal pullern können. Aber das dauert natürlich seine Zeit. Bin mal gespannt, ob der Knoten in der Harnröhre in dieser Woche vielleicht wieder gelöst werden kann.

Saturday Sentence – „Der Napoleon Job“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Eine neue Bedrohung für Harvey Bennett und das CSO-Team – eine neue Bedrohung für die ganze Welt.

Terroranschläge versetzen die Welt in Angst und Schrecken. Eine tiefe, dunkle Wahrheit ist wieder aufgetaucht – eine, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht.

Und ein Mann will Harvey Bennett tot sehen.

Harvey Bennett ist zurück – im dunkelsten, perfidesten und actiongeladensten Teil der Reihe!

Als eine Explosion Bens Haus in Alaska erschüttert, erkennt das CSO-Team die eiskalte Wahrheit: Die Explosion war kein Unfall … und sie wurden gezielt ins Visier genommen. (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Das Unternehmen selbst ist unter verschiedenen Namen bekannt, aber es ist sein Arm in der Schweiz, der alle drei Arten von Schadensersatz für Vorfälle fordert, die mit dem allgemeinen Zeitraum zusammenhängen, in dem Harvey sich in dem Land aufhielt.«

Nick Thacker – „Der Napoleon Job“ (Harvey Bennett 11) ; ISBN: 9-798-231-63163-6

3. Und wie ist es bisher?
Endlich mal wieder ein Buch, was mich so richtig hochgradig begeistern kann und an den Zeilen gefangen hält. Zwar ist der Auftakt mit der Explosion vom Hauptquartier erst einmal nicht gerade schön, für die Story, aber ich denke mir, dass da noch ein gewaltiges Abenteuer bei raus kommen wird.
Im Moment kann ich den Zusammenhang zu Napoleon noch nicht so wirklich verstehen, aber ich denke mal, dass sich das noch ergibt, denn so weit bin ich in dem Buch noch nicht voran, als dass ich wirklich alles schon komplett verstehen würde.

Fusselfreitag #320

Fussel ist die Braut

Und weiter ging die wilde Rauferei mit Herrn Fussel. Die Socke landete auf seinem Kopf und er meinte zu mir, dass er nun die Braut sei. – Wir haben gut gelacht.

Heute Nachmittag muss ich noch einmal mit Herrn Hund zum Tierdoc. Zum Glück konnten wir bei unserem Stammtierarzt noch einen Termin ergattern. Die Wartezeit behagt mir nicht, aber er kann ja zumindest tröpfchenweise pullern. – Bin mal gespannt, was da wieder raus kommt.

[Hörspiel] Geister-Schocker 81 – „Das unsichtbare Grauen“

Autor: Andrew Hathaway
Verlag: Romantruhe
Erschienen: 24. Mai 2019
Länge: 1 Stunde 5 Minuten

Die Sprecher:

Patrick Bach
Reent Reins
Sonja Schreiber
Christiane Marx
Kim Hasper
Sascha Rotermund
Boris Baumann
Michael Gerdes
Matthias Ubert
Günter Karl
Viktor Hacker
Dagmar Bittner
Kerstin Draeger
Sonita Sodhi

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:

Auf einer eher gelösten Party nimmt die Stimmung augenblicklich eine gewaltige Wende, als die Hand einer der Gäste unsichtbar wird. Sie ist nicht weg, der Mann blutet nicht, die Hand ist einfach nicht zu sehen. Statt dessen aber die Adern und Muskeln gerade so, als hätte man einen sauberen und unblutigen Schnitt durch das Handgelenk gemacht.
Später erhält ein Mann einen seltsamen Anruf, der ihm ankündigt, dass auch er demnächst einen Körperteil verlieren wird. – Noch weiß dieser nicht, wie das zusammenhängt, aber ein Anruf bei seinem Freund bringt Klarheit in die Sache und den Mann zum Yard, wo man das Verschwinden seiner Augen aber auch nicht verhindern kann.
Rick Masters ermittelt in dem Fall und kommt mit Hilfe der jungen Ehefrau auf einen Chemiker, welcher auch bei der Party gewesen ist und dem sie das Herstellen eines solchen Mittelchens zutraut.
Nach einigen Keilereien und Ermittlungsansätzen kann Rick den Fall dann eher durch einen Zufall klären. Wer hätte auch drauf kommen können, dass dieser Professor hochgradig eifersüchtig ist und den Chemiker komplett über den Nuckel zieht.

Mein Hörerlebnis:

Eine Party, nette Gespräche und dann verschwindet eine Hand. Die Hysterie der Frau kann ich durchaus verstehen, aber ich selber hatte ein komplett falsches Bild vor meinem geistigen Auge. Ich habe die Hand auf dem Boden liegen sehen und den Mann blutend in die Knie sinken. Dem war aber nicht so. Die Hand ist einfach nur unsichtbar geworden und das pure Entsetzen hat bei mir erst mal nur Unverständnis ausgelöst.
Ja sicher, die „Schnittstelle“ wird dann noch irgendwie beschrieben und kann nicht gruselig genug gemacht werden, aber verdammt noch mal, es floss kein Blut, also hat es mich vielmehr fasziniert. Mehr war da nicht.
Den zweiten Vorfall, in dem ein Mann das Verschwinden seines Körperteils angekündigt bekommt, habe ich gleich mit dem noch unbekannten Täter in Verbindung gebracht. – Wenn der das einmal fertig gebracht hat, muss das auch ein zweites Mal möglich sein. Ganz einfache Sache. – Das Yard war ja schon über den anderen Vorfall informiert, also waren sie bei dem hier dann zumindest mal hochgradig alarmiert. – Verhindern konnten sie das Verschwinden der Augen aber nicht.
Sicher, der Anblick, selber keine Augen mehr zu haben, ist mit Sicherheit befremdlich und mehr als seltsam, aber deswegen muss man doch nicht Ohnmacht fallen. Was für ne Pussi ist denn bitte der Typ?
Und hier kommt dann auch dieser unsägliche Rick Masters ins Spiel. Ein Typ, den ich so schon nicht wirklich leiden kann und dann übernimmt er so einen Fall, der anderweitig mit Sicherheit interessanter hätte werden können.
Es folgen Ermittlungsarbeiten mit einigen Schlägereien. Zugegeben, wenn man sich mit einem unsichtbaren prügeln soll, ist das sicherlich alles andere als einfach, aber mit ein zwei Tricks hätte man ihn auch wieder sichtbar bekommen.
Am Ende ist dieses ganze Theater nichts weiter als ein riesengroßer Eifersuchtsfall. Zwei ehemalige Kollegen, der eine begabt, der andere gewitzt, übervorteilen sich gegenseitig und am Ende endet alles in einer riesigen Eifersuchtsszene. – Was für ein bescheuertes Ende.

Fazit:

Fakt ist mal, dass der Titel mehr als überzogen ist. Sicher, es ist grauenhaft, wenn Menschen so qualvoll sterben müssen, aber als das Grauen würde ich die Morde jetzt nicht bezeichnen. Auch wenn der Täter den unschätzbaren Vorteil der Unsichtbarkeit hat.
Die Handlung war vorhersehbar und absolut langweilig. Das bisschen Unsichtbarkeit mit den jeweiligen Begleiterscheinungen hat es jetzt nicht rausgerissen. – Diese Vorkommnisse ohne diesen unsäglichen Detektiv gestaltet, wäre um Längen besser gewesen. – Ich mag Rick Masters als Charakter schon absolut null.
Ein durchgeknallter Chemiker und ein machtbesessener Philantrop sind nun absolut nichts mehr, was mich irgendwie hinterm Ofen hervorholt. Es sind immer wieder die gleichen Motive, die unsere Welt ins Wanken bringen.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Es war hier einfach nur die komplett vermasselte Story, die alles so unspektakulär und blöd hat wirken lassen. – Haben die Spreche hier Schmerzensgeld bekommen? Angebracht wäre es jedenfalls.

Ich ordne diese Folge im unteren Bereich meines persönlichen Rankings ein. Es war ein netter Versuch, der nett gescheitert ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Lesemonat Juni 2026

46/100
Clive Cussler – „Todeshandel“
(Kurt Austin 12) – 379 Seiten
Kurt Austin mal leicht geistig verwirrt und doch wieder voll in Action. Man hat den Helden mal mächtig gewaltig reingelegt und er rächt sich mit einer weltumspannenden Rettungsmission von namhaften Wissenschaftlern und Experten.
Gnadenlos gute Unterhaltung mit der kompletten Gefühlspalette beim Lesen.

47/100
Nick Thacker – “Die Minoische Offenbarung”
(Harvey Bennett 10) – 286 Seiten
Ein aufregendes Abenteuer in der Eiswüste vom Südpol. Eine geheimnisvolle und geschichtsträchtige Höhle, in der sich die Russen bereits niedergelassen haben und ihre Pläne verfolgen. – Ben Bennet und sein Team verlieren mehrmals fast ihr Leben, kommen am Ende aber doch aus der Geschichte heraus.
Es bleibt die Frage: War die Mission nun ein Erfolg oder eigentlich sinnlos?

48/100
Liza Grimm – “Talus – Die Magie des Würfels“ (Talus 2) – 348 Seiten
Eine eigentlich magisch faszinierende Handlung, die für mich leider in den vielen Namen etwas untergegangen ist. – Der Weltenbau war neu und unverbraucht und die Handlung selber war sehr interessant.

49/100
Ayla Dade – “Unendliche Macht”
(The Witches of Silent Creek 1) – 379 Seiten
Helena bricht, nach dem Tod ihrer Mutter, in ihrer Heimat alle Zelte ab, um in Silent Creek bei ihrem Großvater zu wohnen und dort aufs College zu gehen. Nebenher will sie nach Spuren und den Wurzeln ihrer Mutter suchen. In Silent Creek begegnet ihr allerdings nicht nur Ablehnung, sondern zum Teil purer Hass, was sie nicht versteht.
Eigentlich ein guter Stoff, der aber aufgrund des Schreibstils leider wenig bis gar nicht nachvollziehbar war. Das Durcheinander hat mich nicht dazu animiert, auch den zweiten Teil lesen zu wollen.

50/100
Sebastian Thiel – “Wunderwaffe”
– 243 Seiten
Ein Einzelschicksal in den Wirren des zweiten Weltkrieges. Ein junger Mann, gefangen im goldenen Käfig des Vaters, der durch den Selbstmord seines Freundes in den Widerstand gerät und Sachen offenbart bekommt, die ihn seine komplette Weltsicht überdenken lassen.
Spannende, mitreisend, mit historisch tiefen Einblicken. Eben so, wie man sich ein gutes Buch vorstellt.

51/100
Annabel Chase – “Vergessen in der Nacht”
(Köinigin der Weltenpfade 2) – 7 Stunden 3 Minuten
Es wird nach wie vor nichts mit dem zurückgezogenen Eremitendasein in Fairhaven. Wieder bekommt die Protagonistin einen „Auftrag“ den sie aufgrund des Lockmittels nicht ablehnen kann , der sie aber wieder mitten in die teilweise sehr seltsame Gesellschaft von Fairhaven bringt.
Gleichbleibender Stil, Handlungsort wie im ersten Band, was gewisse Wohlfühlgefühle mit sich bringt und einen nicht zu unterschätzenden Wiedererkennungswert hat.

52/100
Chris Modd – „Feuersturm“
(Die Legende der Götter) – 493 Seiten
Eine eigentlich interessante Story, wenn man auf erzwungen episches Köngis- und Göttergedöns steht.
Die Handlung ist zu detailreich und kleinlich beschrieben, dass man viele Stillstände und langatmige Stellen hat. Es konnte mich nicht wirklich packen.

53/100
Mikael Lundt – “Naglfar – Das Schiff der Toten Götter”
– 234 Seiten
Nordische Mythologe, das Totenschiff der Wikinger und dann noch die Gottheiten persönlich, die sich als außerirdische Wesen entpuppen und den Menschen eigentlich wohl gesonnen sind, nun aber die Erde dringend verlassen müssen.
Hier wurde nordische Mythologie, Aberglauben und Realität in der Forschung so gelungen miteinander vermixt, dass man meinen könne, dass das ganz genau so möglich ist.

54/100
Mikael Lundt – „Fressfeind“
(Hausmanns Grude Fälle 1) – 222 Seiten
Seltsame Mordfälle bringen Kommissar Hausmann auf den Plan, der sich hier mit Aliengläubigen konfrontiert sieht, die die Jagd nach Außerirdischen auf der Erde wirklich mehr als ernst nehmen und den Kommissar in ihre Ermittlungen einweihen und mitnehmen.
Ein bisschen komödiantischer Humor, gepaart mit einer wissenschaftlich unglaublichen Story.

55/100
Georg Bruckmann – „Amsel“
(Amsel und Strähnchen 1) – 312 Seiten
Eine sinnlose Zeitverschwendung, wenn man das lesen will. Ich habe wieder zu den Charakteren, noch irgendwie in die Story gefunden. Das hätte man genau so gut auch lassen können.
Absolut nicht zu empfehlen und meinerseits ein kompletter Verriss.

das macht gesamt:
2.896 gelesene Buchseiten/im Juni – 18.392 Buchseiten/2026
7 Stunden 3 Minuten Hörbuch/Juni – 64 Stunden 44 MinutenHörbuch/2026

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
C.J. Archer – „Der Lehrling des Uhrmachers“ (Glass & Steele 2)
D.K. Berg – „Prophezeiung der Dämmerung“ (Dürre 2)
D.K. Berg – Krieger des Lichts (Dürre 3)
Liza Grimm – „Die Runen der Macht“ (Talus 3)
Nick Thacker – „Der Napoleon Job“ (Harvey Bennett 11)

Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Todeshandel“ (Kurt Austin 12)
Nick Thacker – „Die minoische Offenbarung“ (Harvey Bennett 10)
Liza Grimm – „Die Magie des Würfels“ (Talus 2)
Ayle Dade – „Unendliche Maht“ (The Witches of Silent Creek 1)
Sebastian Thiel – „Wunderwaffe“
Chris Modd – „Feuersturm“ (Die Legende der Götter 1)
Mikael Lundt – „Naglfar – Das Schiff der toten Götter“
Mikael Lund – „Fressfeind“ (Hausmanns grude Fälle 1)
Georg Bruckmann – „Amsel“ (Amsel und Strähnchen 1)

Jetzt habe ich noch 117 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

C.J. Archer – „Der Lehrling des Uhrmachers“ (Glass & Steele 2)
D.K. Berg – „Prophezeiung der Dämmerung“ (Dürre 2)
D.K. Berg – Krieger des Lichts (Dürre 3)
Liza Grimm – „Die Runen der Macht“ (Talus 3)
Nick Thacker – „Der Napoleon Job“ (Harvey Bennett 11)

Vier Titel weniger, obwohl ich das Gefühl hatte, in diesem Monat gar nicht so viel gelesen zu haben und bei den Bücherkäufen ein wenig zugeschlagen habe. – Ich würde sagen, es läuft bei mir. *grins

[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Pestmond“

Wolfgang Hohlbein
„Pestmond“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen 15)
Verlag: Lyx digital
ISBN: 9-783-802-59028-3
Länge: 372 Seiten

– gelesen im April 2025 –

Neuer Monat, und das Want to Read geht von Vorne los. Wir starten mit Wolfgang Hohlbein und einem weiter Buch aus der Chronik der Unsterblichen.

Klappentext:

In Ägypten verliert sich die Grenze zwischen Leben und Tod, und Andrej muss sich einem neuen Feind stellen: Abu Dun! Wie ein Dämon fährt der Nubier in die Reihen des Sultans und seiner Gegner. Erst als Unschuldige sterben, kann Andrej ihn von der dunklen Seite zurückholen, und gemeinsam verfolgen sie die zwischen den Fronten stehende Murida, die inzwischen das Land verlassen hat und nach Norden flieht. Als ihr Andrej und Abu Dun folgen, ahnen sie nicht, dass Murida nicht Rettung, sondern Verderben bringt – und dass nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Kinder einer ganzen Stadt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Abu Dun scheint seiner Kat-Sucht erlegen zu sein und Andrej setzt ihn in einer Art künstlich angelegter Höhle bei. Anschließend geht er zu dem Mann in sein Dorf, der ihm geholfen hat, um dort einen Sandsturm auszusitzen, nur um dann von einem Mädchen reingelegt zu werden und von anderen Männer quasi entführt zu werden.
Der Alte, welcher ihm zunächst geholfen hat, stellt sich als „Der Alte vom Berg“ vor und hat eine Aufgabe für ihn. Doch nicht für ihn, sondern auch für Abu Dun, der durch eine seltsame flüssige Substanz wieder in der Welt der lebenden wandelt. Jedoch ist er auf diese geheimnisvolle Medizin angewiesen und braucht sie in regelmäßigen Abständen.
Die beiden Krieger sollen in Rom den amtierenden Papst ermorden, müssen dafür aber erst einmal nach Italien gelangen. Das geschieht auf der „Pestmond“ einem wirklich sehr brüchigen Seelenverkäufer von Schiff und ist von zahlreichen Rätseln, Scharmützeln und Begebenheiten begleitet. – In Rom sollen sie aber nicht ankommen.

Fazit:

Schon das Coverbild war sehr interessant. Schnell wurde innerhalb der Handlung auch klar, welchen Charakter dieses Bild darstellt, allerdings wurde der Charakter selber in wirklich sehr rätselhaft gehalten, was mich persönlich schon ziemlich frustriert hat.

In seinem üblich ausschweifenden Stil beschreibt Herr Hohlbein über 300 Seiten lang eine Handlung, die immer mal wieder durch Kämpfe verschiedenster Art aufgemöbelt worden ist. Seitenlang ergeht er sich dann den Beschreibungen der verschiedenen Kampfhandlungen, der Tricks und Kniffe auf allen möglichen Seiten und hat mich damit beizeiten schon wieder so sehr frustriert, dass ich seitenweise überblättert habe, nur um endlich wieder in der Handlung ein Stück weiter zu kommen.
Abu Dun und Andrej haben in diesem Band zumindest eine Erkenntnis, dass verlustig gegangene Gliedmasen auch bei ihnen nicht mehr nachwachsen. – Ein nette kleine Episode zwischendurch ist die mechanische künstliche Hand, die Abu Dun verpasst bekommt und an die er sich aber auch erst einmal gewöhnen muss. Hinzu kommt, dass er sie auch in Rekordzeit wieder zerstört hat, indem er das Material einfach überfordert hat.
Im ganzen Buch stürmen wirklich eine ganze Menge neuer Namen auf mich zu, die mich dann auch schnell überfordert haben. Ich konnte die Personen kaum noch zuordnen und bin dann dazu übergegangen, es auch nicht mehr begreifen zu wollen und habe einfach nur so lang gelesen, bis alles wieder Sinn ergeben hat.

Ich habe keine Ahnung, welchen Sinn dieses Buch jetzt hatte und inwiefern die Handlung der Serie jetzt hier irgendwie weiter gegangen ist. Die beiden Protagonisten haben sich eben mal wieder für einen Mann verdingt und sollen für ihn den Papst umbringen. – Ob das Leben dieses Papstes in der wirklichen geschichtlichen Handlung des Lebens auch mal in Gefahr gewesen ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Ich kann nicht verstehen, wie Herr Hohlbein mit diesem wirklich ausschweifenden Schreibstil so eine Größe erlangen konnte. – Er passt sich, gerade in dieser Serie, für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr den sprachlichen Gegebenheiten von damals an, aber wirklich interessanter macht es die Sache dann auch nicht. Alles besteht lediglich aus einem einzigen Handlungsstrang und der ist im Grunde tot erklärt.
Das Ende war dann für mich auch wieder nur ein sinnloses Scharmützel, welches in einem Hammer endet, den ich aber nicht verstanden habe. Sollte hier wirklich der Auftraggeber der sein, der getötet werden soll oder wollte man Andrej und Abu Dun nur ihres Bildungsstandes wegen auf die Probe stellen? Klärt mich doch mal auf, wenn Ihr eine Lösung für dieses Problem habt.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Die Reihe hatte durchaus schon schlechtere Bände und mit der Tatsache, nicht alles wirklich immer lesen zu müssen, habe ich sogar das Gefühl, beim Lesen auch voran zu kommen. – Aber wenn wir mal ehrlich sind, spricht dieses Querlesen nicht gerade für ein gutes Buch und eine spannende Handlung.

[Hörspiel] Geister-Schocker 80 – „Der Seelenfresser“

Autor: Andreas Masuth
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2019
Länge: 1 Stunde 18 Minuten

Die Sprecher:

Nicolai Tegeler
Marieke Oeffinger
Uwe Jellinek
Tino Kießling
Jenny Löffler
Achim Buch
Jürgen Thormann
Marie-Isabel Walke
Thomas Schmuckert
Yvonne Greitzke
Heiko Akrap
Bernd Vollbrecht
Harry Kühn

Inhalt:

Neville Collins und seine Freundin sind auf einem Spaziergang, als sie von einem Gewitter überrascht werden. Sie suchen Unterschlupf in einer alten, aber riesigen Scheune. Dort stöbern sie etwas herum und finden eine alte Geisterbahn. – Neville ist sofort Feuer und Flamme und will das alte Stück für sein eigenes Museum erwerben.
Als sie anfragen, ob das Stück käuflich zu erwerben ist, wird ihnen davon abgeraten. Verbunden mit einer bösen Schauergeschichte von verschwunden Kindern und welchen, die nach der Fahrt in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden müssen.
Neville lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Er kauft die Geisterbahn, buddelt sogar die fehlende Puppe wieder aus, um die Geisterbahn komplett wieder aufstellen zu können. – Als er dann mit seiner Freundin am Eröffnungstag die erste Fahrt macht, tritt genau das ein, wovor man ihn gewarnt hat. Seine Freundin wird auch zur Puppe und ihre Seele befindet sich beim Teufel.
Zusammen mit dem alten Verkäufer der Geisterbahn, welcher das Fehlen der Puppe bereits bemerkt hat, macht er sich auf den Weg zum Erbauer der Puppen. – Auch dieser ist durch einen grausamen Spuk noch am Leben und noch immer mit dem Teufel im Bunde.
Zwar kann der jungen Frau geholfen werden, aber der Erschaffer jenes Teufelswerkes ist an sein unsterbliches Leben gebunden und der Teufel hat nicht vor, von ihm zu lassen.

Mein Hörderlebnis:

Diese Folge war doch mal eine wirklich gute und interessante Abwechslung zu denen, die in der Vergangenheit so erschienen sind. Schon von Anfang an hatte ich ein herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge, habe das verliebte Paar durch die Landschaft hecheln sehen und sogar die kleinen Liebeleien sympathisch gefunden.
In der Scheune machen die beiden ja dann die Entdeckung, welche zum Kern dieser Story werden soll. – Eine zerlegte Geisterbahn. Und es stellt sich heraus, dass der junge Mann sie gebrauchen kann und wirklich alles daran setzt, dieser auch habhaft zu werden.
Die Story, die der alte Verwalter so erzählt, hat es ganz schön in sich und hat mir ein wirklich grausames Kopfkino beschert. Es war fast wie ein Hörspiel im Hörspiel, wie das gestaltet war und hat dadurch einen wirklich sehr bildhaften Charakter bekommen. Die Unbeschwertheit, dann der Schreck und schließlich der Kummer, haben sich bemerkbar gemacht und mich richtig mitgenommen.
Der junge Mann kann die Geisterbahn kaufen und ich habe mir von Anfang an gewünscht, er hätte es nicht getan. Dass er auch die fehlende Puppe ausgegraben hat, um diese der Bahn hinzu zu fügen, wurde ja so nicht erzählt. Das kam ja erst heraus, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war.
Dass der alte Verwalter natürlich erst zu dem ehrgeizigen jungen Mann vordringen kann, als es längst zu spät ist, gehört fast schon zum guten Ton und hat mich schon ein wenig belustigt. – Es kommt, wie es kommen muss, denn der junge Mann will und kann den Verlust seiner Freundin nicht einfach auf sich sitzen lassen.
Die Rettungsaktion klingt auch schon wieder wie ein Hörspiel im Hörspiel und übt so seine ganz eigene Faszination aus. – Die Lösung des eigentlichen Problems ist hier fast schon profan und nahezu lächerlich. Aber auch darauf muss man erst einmal kommen.
Das Ende jedenfalls, ist der Hammer. Zwar offen gestaltet, aber dann doch auf seine Art und Weise faszinierend. Lässt es doch durchaus noch ausreichend Raum für weitere Geschichten von und mit diesem Puppenmacher und dem Teufel.

Fazit:

Ich fand den Titel nicht so ganz passend. Fast schon zu krass, für das, was da auf den Hörer zukommt. Irgendwas mit Geisterbahn des Teufels oder so ähnlich hätte ich hier besser gefunden.
Zwar habe ich mehr erwartet, als ich bekommen habe, irgendwas gigantomanischeres, aber am Ende hat es mich doch sehr fasziniert. Ich habe die Handlung wie ein Film vor meinem geistigen Auge ablaufen sehen und war davon mehr als fasziniert. – Und so glaubhaft das Ganze, wenn mir jemand so einen Gassenhauer erzählen würde, würde ich auch fragen, ob er noch alle Latten am Zaun hat und das Ganze für Spinnerei abtun.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Besonders in den Fordergrund hat sich hier nicht wirklich einer gespielt. Irgendwie haben alles Stimmen gepasst, wie die Faust aufs Auge.
Auch von der Geräuschuntermalung war hier alles, meiner Meinung nacht, auf den Punkt und hätte nicht besser sein können.

Ich ordne diese Folge ganz oben in meiner ganz persönlichen Rangliste ein. Hier war mal wirklich alles gelungen. Von der Story, über die Machart, bis hin zu dem Ende. Ich wünsche mir mehr von diesen tollen Storys.

[Hörbuch] Mark Benecke – „Viren für Anfänger“

Dr. Mark Benecke
„Viren für Anfänger“
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 9-783-838-79655-0
Länge: 2 Stunden 30 Minuten
Sprecher: Mark Benecke

– gehört im April 2025 –

Beim Stöbern nach neuem Lesestoff bin ich durch Zufall mal wieder über Mark Benecke gestolpert. Also habe ich mir dann auch erst einmal ein Buch von ihm in meine Hörliste gepackt.

Klappentext:

Deutschland fragt, Dr. Made antwortet

War und ist die Angst vor Corona berechtigt? Wie kann ich Desinfektionsmittel selbst herstellen? Wie kann ich mich vor Viren schützen? Wie sinnvoll sind Masken wirklich? Was bedeutet eigentlich Herdenschutz? Fragen über Fragen, die Dr. Mark Benecke, der bekannteste Kriminalbiologe Deutschlands, verständlich und fachkundig beantwortet. (Quelle: Lovelabooks.de)

Inhalt:

Mark Benecke hat sich in diesem kleinen aber feinen Büchlein wirklich sehr anschaulich und gut verständlich mit vielen Fragen rund um Corona und Viren im allgemeinen beschäftigt.
Was sind Viren, wie reagieren Viren, wie verbreiten sich Viren sind die Kernfragen, die für viele Virenstämme passen und eigentlich zum Allgemeinwissen zählen sollten. Genauer wird es dann bei der Beschreibung zur Herstellung von Desinfektionsmitteln, Schutzmaßnahmen und wie welche Masken wirken. Was ist Herdenschutz und was ist an Corona neu und was schon lang bekannt.
Ein interessanter Einblick in die Welt der Viren, sodass auch Otto Normalverbraucher Sinn in den Schutzmaßnahmen suchen und finden kann.

Fazit:

Schon das Coverbild hat mir Lust auf dieses Buch gemacht. Einfach nur witzig, wie der maskierte Dr. hier versucht, ein böses und rotes Virus wegzuschnipsen. – Auf diese Idee muss man auch erst einmal kommen.
Dann stellte sich heraus, dass der Doktor höchstselbst mal wieder Buch einliest. Ich mag seine Art zu sprechen einfach. Klar und deutlich, nicht so schnell und nicht so langsam. Irgendwie verlangt es auch dem Stoff eine persönliche und glaubhaftere Note, als wenn das jetzt irgendein anderer Sprecher eingelesen hätte. Ich kam mir die ganze Zeit vor, als würde ich wirklich in einem Vortrag sitzen und ihm selber zuhören.
Die Länge von 2,5 Stunden war angenehm und nicht so überladen, dass man am Ende absolut nichts behalten hätte. Trotzdem muss ich sagen, dass das eine Sorte Buch ist, die man vielleicht auch besser gelesen hätte. Ich bilde mir ein, dass man dann noch mehr behalten hätte und vor allem hätte man das Buch immer wieder zur Hand nehmen können, um Fakten nachzulesen.

Wissenschaftliche Informationen treffen den Intellekt von Otto Normal. – Will sagen, alle Informationen sind hier ohne hochtrabende Fachbegriffe erläutert und erklärt wurden und bekamen dadurch nicht so einen belehrenden Charakter. – Zwar hörte ich das Buch etwas spät und hätte die Informationen vielleicht auch schon mal eher gebraucht, aber am Ende konnte ich viele meiner Einstellungen aus der Pandemiezeit noch einmal überdenken und für mich klar bekommen. – Ich habe damals auch nicht alles richtig gemacht, aber so wirklich mit dem Strom bin ich auch nicht geschwommen.
Eingeteilt in verschiede Themengebiete ist alles noch einmal sehr gut sortiert und situationsbezogen erklärt worden. – Am Ende hat sich ein sehr stimmiges Bild der Pandemiezeit ergeben.
Der Teil mit Fragen und Antworten war mir hier stellenweise etwas knapp abgehandelt. Im Großen und Ganzen war aber jedes Themengebiet zu einem gewissen Teil einbezogen und irgendwie jede mögliche offene Frage beantwortet.

Wie schon gesagt, alles ist wirklich sehr deutlich und dadurch gut verständlich gelesen und ich hatte absolut keine Verständnisprobleme, trotzdem ich einiges nebenher gemacht habe, in der Zeit.
Mark Benecke schafft es, alles klar und wirklich sehr prägnant und gut verständlich zu erklären. Dabei räumt er in jedem Fall auch mit den einen oder andern Mythen auf und hat mir einige Verständnisprobleme ausräumen können.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Den einen Stern Abzug gibt es für die Kürze. Ich hätte dem Mann und diesem Thema wirklich noch stundenlang zuhören können. Dabei hätte man sich nicht zwingend nur auf Corona beschränken müssen. Vieren sind ein nicht all zu kleiner Bestandteil unseres Lebens. Warum sollte man ihnen dann nicht auch mal Aufmerksamkeit schenken.

Meine Woche 26. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Nein, zum ärgern war es zu warm. Ich habe mir einfach nur meine Gedankent gemacht.

Gefreut:
Am Freitag haben wir, aufgrund der Wärme, ganz offiziell die Erlaubnis erhalten, die 2. Schicht schon um 20 Uhr zu verlassen. – Das hat natürlich die komplette Belegschaft gefreut und um kurz nach acht Uhr am Abend war die Halle einfach mal leer.

Gedacht:
Oha, das Sommerloch ist dann also da. (Fazit)

Gefragt:
Ob das jemals wieder erträgliche Temperaturen werden?

Genervt:
Von der ganz spezeiellen Kollegin. – Mal ehrlich, wir sind nicht ihre Kindergartentanten, sondern ihre Kollegen.

Gefühlt:
Trotz der Wärme, eigentlich ganz fit. – Ich hab halt langsamer gearbeitet und gut getrunken.

positiv:
Wir haben genügend Lüfter gebunkert und in der Wohnung verteilt.

negativ:
Meine Tante hat keinen Lüfter gebunkert und bekommt gerade auch keinen gekauft.

Gelitten:
hm… Der Magen war eigentlich ganz ruhig die Woche … von daher so wirklich gelitten, nein

Genossen:
Die Abende auf dem Hof, bei relativ kühler Sommerluft. – Sogar das Fußballspiel am Donnerstag haben wir auf dem Hof geschaut.

Gewesen:
auf Arbeit, und beim Doc zum Blut zapfen (Fazit)

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Abkühlungsmöglichkeiten für den Hund. – Aber so wirklich fündig bin ich nicht geworden. Auf das nasse Handtuch legt er sich nicht drauf und die Kühlmatratze hat er auch nie genutzt. – Ich versuche als nächstes mal eingefrorene Kühlpacks, ob er sich an die vielleicht ein wenig rankuschelt.

Gefunden:
einen Grashüpfer im Garten – zählt der?

Gelacht:
Wenn man fragt: „Wie schützt du dich denn vor der Sonn?“ – Da sag ich: „Ich geh arbeiten“. – Es gibt Leute, die darüber lachen können.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
ich wundere mich über gar nichts mehr

Gegessen:
Wassermelone, Nektarine, Pflaume, Hühnchen, normales Mischbrot und fettarme Wurst.

Genascht:
Viel Eistee – selbst gekochten. Immer irgendeine Früchtesorte mit Fenchel gemixt und dann kalt getrunken.

Getrunken:
Eistee (selbst gemacht), Wasser

Gegoogelt:
Wie so ein Laktosetest abläuft. – Was die mir am Telefon gesagt hat, das klingt ja grausam, was man da alles nich darf.

Gesehen:
Ich habe gestern, im kühlen Wohnzimmer einen Outlander-Marathon gemacht

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Getan:
gearbeitet und viel Ruhe gehalten

Gelesen:
„Fressfeind“ von Mikael Lundt und „Amsel“ von Georg Bruckmann

Gekauft:
Einen neuen Fahrradhelm. Von Uvex in richtig schick.

Gelernt:
hm … keine Ahnung

Geschenkt (bekommen):
Einen Teil vom Fahrradhelm. – Wir teilen uns in den Preis von dem Topf rein

Geschlafen:
trotz der Wärme, laut Auswertung der Smartwatch, wohl sogar ganz gut

Geträumt:
bestimmt, kann ich mich nur nicht dran erinnern

Geplant:
mich im neuen Job anlernen lassen und zusehen, dass ich den Schichtleiter dann nicht Hops nehme – ich kenn den schon, der hat nichts drauf, außer dumm quatschen.

Fazit

Jetzt ist genau das eingetretetn, was ich die ganze Zeit, eigentlich solang ich Leiharbeiter war oder bin, befürchtet habe. – Die Firma, in der so oder so schon nicht mehr viele Leiharbeiter tätig sind, hat ab kommender Woche absolut keinen Leiharbeiter mehr beschäftigt. Alle, im kompletten Betrieb, sind abgemeldet. – Ich hatte noch ein wenig Glück, dass ich direkt einen Folgeeinsatz erhalten habe. Aber ob sie alle unter bekommen haben, ist noch fraglich.
Ich darf dann also ab nächste Woche für so eine Qualitätskontrollfirma irgendwelche Sachen ankucken und rausschmeisen oder beibehalten. – Allerdings steht für mich fest, dass ich die Kleiderordnung dieser Bude definitiv nicht einhalten werde. Das dicke T-Shirt, welches die den Leuten ausgeben, lass ich mir gerade so noch gefallen, aber die Arbeitshose, mit diesem luftundurchlässigen und nicht saugfähigen Stoff werde ich definitv nicht anziehen. Wenn sie mit meinen Dreiviertelhosen aus Baumwolle nicht einverstanden sind, müssen sie mich wieder nach Hause schicken.

So, bei Frau Doktor war ich dann am Mittwoch auch. Ich hab Urin abgegeben und Blut gezapft bekommen. – Aufgrund der Magengeschichte hat sie ein paar Werte, die genommen werden soll, mehr angekreuzt. Somit sind auch Leber-, Nieren- und Gallenwerte genommen worden. Wohl auch Entzündugnswerte. – Aber die Auswertung meinte, dass da wohl alles in Ordnung wäre. Sogar meine Cholesterinwerte sind absolut im grünen Bereich. – Wa ich persönlich auf die unfreiwillige Diät schiebe.
Was das Essen angeht, habe ich mich gut an diese „Magendiät“ halten können und der Magen hat still gehalten. Allerdings bin ich diesen Diätfraß dann jetzt langsam auch mal satt.
Einen Termin beim Gastroentereologen habe ich inzwischen, der aber erst Mitte Juli ist. Ich werde meine Frau Doktor wohl noch mal anrufen müssen und darum bitten, dass sie mir mal nen Säureblocker oder sowas aufschreibt. Der Speiseplan ist doch arg eingeschränkt.

Saturday Sentence – „Amsel“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ermittler. Saboteur. Spion. Mörder.
Seine Feinde würden wohl entweder das Wort Krimineller oder Verräter benutzen, um ihn zu beschreiben. Falls sie ihn je zu sehen bekommen, natürlich.
Der zwielichtige Problemlöser Robert Capou wird engagiert, um einen verschwundenen Enthüllungsjournalisten zu finden. Schnell wird Capou klar, dass er sich mit einem äußerst gefährlichen Gegner angelegt hat, der bereit ist, alles zu tun, damit seine Verbrechen niemals ans Licht kommen.

Während sich Capou mit menschlichen Abgründen und einem Schatten aus seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert sieht, hat die junge Elli alles satt.
Die Schule, die suchtkranke Mutter – einfach alles.

Ein traumatischer Übergriff treibt das eigenwillige Mädchen dazu, seinem Zuhause ein für allemal den Rücken zu kehren.
Elli begibt sich auf einen gefährlichen Pfad, von dem eine Rückkehr nahezu unmöglich ist.

Elli und Capou – bis auf einen zufälligen Zusammenstoß verbindet diese beiden Menschen, diese beiden Welten rein gar nichts. Aber das wird sich noch ändern – auf dramatische Art und Weise!

Ein rasanter Thriller, der trotz einem gewissen Maß an Härte das Herz am rechten Flecken hat! (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Elli wusste nicht, wen sie getroffen hatte, aber auf jeden Fall hatte sie getroffen, und dieser Umstand zauberte ein Grinsen auf ihr Gesicht.

Georg Bruckmann – „Amsel“ (Strähnchen und der Killer 1) ; ISBN: B0B2TQ24PG

3. Und wie ist es bisher?
Ach du Scheiße! – Der Typ, der diesen Käse geschrieben hat, stammt aus Eisenach. Die nächste Stadt, von meinem Wohnort aus gesehen. Und ich verreise sein Erstlingswerk in der Luft, weil es mich absolut nicht anspricht und weiß schon jezt, dass ich das Ding defintiv nicht weiter verfolgen werde. – Dieses Werk ist kein Thriller, das ist die pure Trivialschreibe. Nichts weiter.

Das lesen hier ist langweilig hoch zehn. Ich lese und lese und lese und habe das Gefühl, dass ich nicht von der Stelle komme. Da macht es auch keinen Unterschied, dass er hier mal eben die Vogelhochzeit durchbetet, was die Titel angeht. – Im Grunde verniedlicht er etwas, was nicht zu vernieldichen ist.
Ich denke mal, dass ich mich noch durchkämpfen werde und dann hat sich das für mich, was diesen Autoren angeht.