[Rezensioinsexemplar] Wu Huangji – „Erwachen“

Wu Huangji
„Erwachen“
Reihe: Rückkehr nach Osten
Verlag: BoD (Books on Demand)
ISBN: 9-783-695-14411-2
Länge: 562 Seiten

– gelesen im Januar 2026 –

Dieses Buch wurde mir von der Autorin persönlich zur Verfügung gestellt. Hierfür bedanke ich mich recht herzlich, zumal es auch wirklich selten ist, dass man als so kleiner Blog, wie dieser hier, ein physisches Buch bekommt. – Meine Meinung hat dieser Umstand aber nicht beeinflusst.

Klappentext: Ein Artefakt, das die Vergangenheit öffnet, und eine Heldin, die ihren Weg neu entdeckt.
Xiyuan hat ihr Leben in Deutschland aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihren chinesischen Wurzeln begleitet sie seit ihrer Kindheit. Als sie ein geheimnisvolles Siegel entdeckt, zerbricht die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ein längst vergessener Ruf erreicht sie.

Auf ihrer Reise begegnet sie Menschen und Mächten, die jede vertraute Gewissheit infrage stellen. Stück für Stück öffnet sich ihr eine Welt, in der Geschichte, Kultur und Magie untrennbar miteinander verwoben sind.

Gemeinsam mit einem kleinen Team, das unverzichtbar wird, stellt sich Xiyuan Rätseln, die weit über das Greifbare hinausreichen. Doch je tiefer sie eintaucht, desto klarer wird: Die Wahrheit über ihre Herkunft ist erst der Anfang.

Eine atmosphärische Fantasy über Identität, Mut und das Erwachen der eigenen Geschichte geheimnisvoll, berührend und voller Entdeckungen.
Wohin führt die Reise, wenn die Vergangenheit dich selbst verändert? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Xiyan, die Protagonistin, ist eine junge Frau, welche aus China adoptiert wurde, in Deutschland aufwuchs, sich aber schon immer für ihre Wurzeln und somit auch die chinesische Kultur und Lebensweise interessiert. Nach der Hochzeit hat sie ihren Job aufgegeben und widmet sich, neben ihrer Sammelleidenschaft für chinesische Kunstgegenstände und Antiquitäten, ganz dem Hausfrauendasein.
Mit diesem ruhigen Leben ist es aber in dem Moment vorbei, als sie dieses geheimnisvolle und begehrte chinesische Siegel sogar geschenkt bekommt, wofür sie bereit war, eine ganze Menge Geld auf den Tisch zu legen. – Zu dem Siegel bekommt sie auch einen Verbündeten für ihre Suche, der im Hintergrund und im Verborgenen agiert, neue Kontakte, die zu neuen Begegnenungen und neuen Erkenntnissen führt.
Die Reise beginnt. Xiyan macht sich nun nicht mehr nur theoretisch auf die Suche nach ihren Wurzeln, sondern geht ohne ihren Mann auf Reisen, um tiefer in die chinesische Kultur- und Sagenwelt einzutauchen und so etwas über ihre Wurzeln zu erfahren.

Fazit: Wie gesagt, mir wurde das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und ich war schon ziemlich überrascht, als es sich dann wirklich um ein physisches Buch handeln sollte, was ich bekommen haben. – Hinter diesem Werk muss also, meiner Meinung nach, eine Autorin stehen, die noch mit Herzblut bei der Sache ist und nicht auf den reinen Kommerz aus.
Die Autorin „Huangji Wu“ ist tatsächlich eine gebürtige Chinesin, die aber seit dem Jahr 2000 im Umland von München ihr neues zu Hause gefunden hat. Trotzdem sie in Deutschland lebt, hat sie den Bezug zu ihrer chinesischen Kultur nie verloren und man merkt ganz deutlich, dass dieser Einfluss ihr Debüt sehr stark beeinflusst.

Im ganzen Buch hat es lediglich einen einzigen Handlungsstrang, der dann aber ausführlich, gelegentliche zu ausführlich, durch die Handlung führt und den Leser in wirklich wundersame, zauberhafte und fast mythologisch anmutende Szenen führt.
Ich musste ja ein wenig schmunzeln, dass die auch China stammende Protagonistin jetzt ausgerechnet Müller heißt. Der wohl deutscheste Familienname, den man einer Person geben kann. Aber so wird eben klar, dass sie als Chinesin in Deutschland angekommen ist. Ihr Leben läuft und sie hat eben lediglich ihre Wurzeln nicht vergessen. Der komplette Hintergrund der jungen Frau wird ja auch aufgeklärt. Da bleiben keine Fragen offen.
Es braucht eine Weile, bis es so richtig los geht und am Anfang wusste ich nicht so wirklich, was ich von der Story halten sollte. Die Sache hat sich aber entwickelt und der erste Wegbegleiter, in Form des Besitzer dieses Siegels, kommts ins Spiel. Hier kamen bei mir die ersten Fragen auf, es begann, dass die Handlung zum Teile wirklich sehr tief in die chinesische Mythologie oder Sagenwelt abzutauchen begann und mir wurde klar, dass es hier wohl dann jetzt so richtig losging.
Wie gesagt, die Handlung selber besteht aus einem einzigen Handlungsstrang, der aber ist sehr intensiv. Intensiv in dem Sinne, dass man wirklich sehr tief in eine magische Welt eintaucht, die sich fast so anfühlt, als wäre es tatsächliche chinesische Mythologie oder Sagen. – In einer Art Disclaimer steht aber, dass die Geschichte rein fiktiv ist. Ich gehe also mal davon aus, dass Wu hier wirklich alles aus ihrer Fantasie geholt hat und keine Sagen oder sowas verarbeitet hat. In jedem Fall ist es Stellenweise einfach nur magisch, als die Personen mit einer magischen alten Schubkarre aus Holz um die halbe Welt fahren oder fliegen, dann geht es tief in die geistige Welt von Meditation oder Buddhismus und dann kommen mehr und mehr magische Gegenstände, ein geheimer Markt und andere Dinge mit ins Spiel. Stellenweise lustig fand ich das sprechende magische Holzkästchen, was die Protagonistin durch die Handlung begleitet und mit seinen Aussagen öfter mal für Lacher oder Überraschungen sorgt.
Die Protagonistin selber ist von der Person her, eigentlich recht interessant. Allein hier Hintergrund sorgt für viele Fragen. Aber in der Handlung wird dann vieles, was sie instinktiv weiß und kann mal eben so als selbstverständlich abgetan. Sie fragt sich zwar öfter mal kurz, warum sie jetzt dieses oder jenes kann oder weiß, aber eine rechte Antwort hat sie darauf noch nicht.
Da es sich bei diesem Buch um einen Reihenauftakt handelt, die nächsten Bände sind wohl in Planung oder schon geplant und müssen noch geschrieben werden, ist natürlich die komplette Handlung hier noch nicht zu einem Ziel gekommen. Ich würde mal sagen, die Protagonistin hat ein Etappenziel erreicht und schon einiges an Erkenntnissen gewonnen. Sie hat eine ganze Menge mehr oder weniger hilfreiche Begleiter auf ihrer Suche bekommen und scheint sich von ihrem Ehemann entfernt zu haben. Diese Rolle geht mir leider etwas unter, als dass ich die große Liebe der beiden noch glauben könnte. Aber das klärt sich dann vielleicht auch in den nächsten Bänden noch auf.

Das Taschenbuch ist 562 Seiten dick, aber mit einem recht großen Zeilenabstand und einer angenehm großen Schrift gedruckt. Rein optisch lies sich das Buch sehr gut lesen. – Am Anfang bin ich vor dem dicken Wälzer ein wenig zurückgeschreckt, weil er eben die für mich magische 400 ganz schön überschritten hat. Am Ende hat sich das aber alles als halb so schlimm herausgestellt. Ich bin sehr gut voran gekommen und war recht schnell durch.
Leider hatte ich beim Lesen kein Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Dazu war mir das alles irgendwie zu fremd, denke ich mal. Ich bin in der chinesischen Kultur absolut gar nicht bewandert und habe keine Ahnung, was jetzt etwas Besonderes ist und was Alltag. Das hat mir in gewisser Weise auch einen Teil der Faszination genommen. – Sehr schade eigentlich, aber kein Beinbruch, da ich der Handlung trotz allem ganz gut folgen konnte.
Leider waren manche Stellen ein wenig zu ausführlich beschrieben. Wenn ich ein und denselben Vers wirklich 4-mal in einem Buch lesen muss, mit dem ich dann am Ende nichts anfangen kann, verleitet mich das sehr dazu, diese Textstelle dann zu überlesen. Auch wenn eine handelnde Person jetzt husten musste oder so etwas, fand ich das sehr seltsam geschrieben. In dem Moment hat mir das Bild gefehlt, wo eine hustende Person dargestellt wird und eben „hust… hust… hust….“ in einer Sprechblase darüber steht.
Ich glaube, dass die Story mit den nächsten Bänden noch großartiger und vor allen Dingen vollständiger werden kann. So als Einzelband stellt das Buch schon einmal einen gelungenen und vor allem in seinem Stoff neuen Anfang dar. Eine fantastische Welt mit chinesischen Einflüssen, wie ich es so bisher noch nicht gelesen habe.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Den einen Stern Abzug gibt es, weil ich leider kein Kopfkino hatt und das macht für mich schon irgendwie einen essentiellen Teil der Faszination für ein Buch aus. – Ich möchte aber noch einmal betonen, dass das Buch deswegen nicht schlecht ist. Es ist einfach nur andersartig, neu und so noch nicht auf dem Markt. Es ist kein Fehler, dieser Story eine Chance zu geben, denn es können sich hier wirklich auch neue Denkansätze ergeben und neue Welten eröffnet werden.

Meine Woche 2. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Panikmache, dass am Freitag die Welt untergeht. – Nun ja, hier war nichts, nur die Kollegen mit den kürzesten Anfahrwegen haben die Chance genutzt, mal frei zu machen.

Gefreut:
Jep, ich habe mich gefreut, dass die Arbeit und somit der halbwegs geregelte Alltag wieder los geht.

Gedacht:
Ich sollte mich vielleicht doch mal um die Bilder kümmern, die ja angeblich unter dem falschen Namen im Internet umhergeistern.

Gefragt:
Wenn jetzt, mit einmal, so viel zu tun ist, warum haben wir im Dezember nicht einfach vorproduziert, um jetzt die Engpässe zu vermeiden …

Genervt:
Von meinem Chef. Der Vogel ist nicht mal in der Lage, seinen Leuten ein gesundes oder gutes neues Jahr zu wünsche. Läuft an einem vorbei und kuckt wie ne Kuh wenns donnert.

Gefühlt:
Einfach nur wieder erfüllt. – Es macht eben unheimlich was aus, wenn einem die Arbeit Spaß macht.

positiv:
Ich hatte 2. Schicht, konnte ausschlafen und trotzdem wieder arbeiten gehen. *lach

negativ:
Alter, es ist Winter. – Da soll Schnee und Minusgrade jetzt nicht unbedingt unüblich sein. Kein Grund dermaßen ne Panik zu schieben.

Gelitten:
Nö, hab ich nich.

Genossen:
Ein lecker Samstagsessen aus meiner Kindheit. Nudeln, Tomatensoße und Jägerschnitzel (panierte und gebratene Jagdwurst)

Gewesen:
auf Arbeit

Getroffen:
Kollegen – Ach war das ein herrliches Wiedersehen. Es wurde erstmal ringsrum umarmt und geknuddelt.

Gesucht:
wüsste ich jetzt nichts

Gefunden:
hab ja nichts gesucht *lach

Gelacht:
Endlich ist die Faulenzerei vorbei. – Ich bin ja schon richtig heftig träge geworden.

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht. – Aber ich habe meiner Omi noch eine Neujahrskerze aufs Grab getan.

Gewundert:
Ja huch, so so prasseliges Jahr jetzt wirklich von Vorne los?

Gegessen:
Nudeln mit Tomatensoße und Jägerschnitzel, Gemüsestäbchen, Wurstbrot, Joghurt – Na so, was man halt auf Arbeit so mitnimmt.

Genascht:
Noch so geschenkte Lindt-Täfelchen

Getrunken:
Tee, jede Menge Tee und Wasser

Gegoogelt:
Bestimmt, ich kann mich nur nicht mehr dran erinnern

Gesehen:
Das Gezappe am TV von meinem Mann – So lang, bis ich mir das Buch vor die Nase gehalten habe.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Viele Rezis, weil ich das Lesen und Hörspiel hören wieder angefangen habe

Getan:
viel gelesen und gearbeitet

Gelesen:
„Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos und „Band 10 der Gefühle“ von Rose Snow

Gekauft:
Lebensmittel, einen Motivstanzer

Gelernt:
Dass man sein Meinung heutzutage wohl besser für sich behält

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
joar, sogar ganz gu t

Geträumt:
So viel wirres Zeug. Aber das war alles am Morgen wieder weg

Geplant:
Nichts Außergewöhnliches, einfach nur arbeiten und irgendwie weiter machen *lach

Fazit

Ein paar Impressionen von unserem sonntäglichen Gassigang mit Hund durch die gar nicht so katastrophale Schneelandschaft:

Saturday Sentence – „Mit kaltem Kalkül“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt.

Noch weiß keiner der Ermittler, dass der jordanische Ex-Geheimdienstler Khalaf unter Hochdruck nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser sucht. Ihm vertrauen die Bewohner der Neuköllner High-Deck-Siedlung mehr als der Polizei. Khalaf findet heraus, dass Yasser nicht das erste verschwundene Kind aus der Siedlung ist – und dass hinter diesem Fall etwas Grauenvolles steckt.

Als eine Kinderleiche gefunden wird, beginnt Sabine Yao zu erkennen, dass fernab der sichtbaren Berliner Strukturen eine urbane Schattengesellschaft existiert, die einen Blick hinter die Kulissen kaum verzeiht. Ermittlerin Monica Monti jedoch, Leiterin der vierten Mordkommission des Berliner LKA, schert es weder, was die Vernunft vorgibt, noch, was alle anderen denken. Sie folgt ihrem Instinkt … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Aber im Gegensatz zu diesen Online-Kartendinesnten hatte Google-Earth eine einzigartige Funktion, die er beretis in seiner Zeit beim jordanischen Geheimdienst oft genutzt hatte und die ihm damals des Öfteren wertvolle Informatkionen geleifert hatte: Man konnte mit Goolge Eart in der Zeit zurückreisen.

Michael Tsokos- „Mit kalten Kalkül“ (Dr. Sabine Yao 2)“; ISBN:  9-783-426-52873-0

3. Und wie ist es bisher?
Ich glaube, ich brauche zu einem Buch von Michael Tsokos nicht viel sagen. Auch gerade eingefleischte Fans wissen, dass seine Thriller, und ganz nebenbei auch die Sachbücher, einfach nur die absoluten Pageturner sind und sich weglesen, so schnell kann man die Bücher nicht nachkaufen. – So ist es auch in diesem Fall. Einfach nur der absolute Pageturner vor dem Herrn.

Zwar bediehnt sich Herr Tsokos mehr und mehr ellenlanger Schachtelsätze, woran man sich aber schnell gewöhnt, denn einfach mal so schnell darüber hinweglesen ist hier nicht so wirklich möglich, will man bei der Dichte an Informationen alles mitkriegen. Aber man lernt eben auch wieder viel über das Vorgehen Tun und Lassen in einem Sektionssaal der Gerichtsmedizin und hat hier nebenbei noch die Möglichkeit die Zwickmühle einer illegal hier lebenden Mutter mitzuerleben, deren Sohn verschwindet.
Das Schicksal des Jungen hat mich hier wirklich sehr interessiert, da sein Leiden zwar nur nebenbei, dann aber doch sehr eindringlich geschildert wird.

Kurze Kapitel, die pure Spannung und das absolute Interesse sorgen dafür, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.

[Hörspiel] Die drei ??? 230 – „Der Tag der Toten“

Autor: Marco Sonnleitner
Regie: Heikedine Körting
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2024
Länge: 1 Stunde 12 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähle – Axel Milberg
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Linus Weight – Nico Alexander Wilhelm
Sonja – Manuela Eifrig
Quait – Stephan Benson
Mr. Zimmermann – Charles Brauer
Ruby – atja Brügger
Rick Turner – Helmut Ziel
IQ – Götz Otto

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Inhalt:
Linus kommt zu den drei Detektiven auf Empfehlung. Er hat eine gruselige Geschichte von Skeletten, die ihn verfolgen, zu erzählen. Aber er traut sich mit den Vorfällen nicht zur Polizei, da er denkt, so ganz schnell in der geschlossenen Psychiatrie zu landen.
Die drei Detektive beginnen ihre Ermittlungen und stellen schnell fest, das in Linus seiner Umgebung einiges nicht so zu sein scheint, wie er denkt oder wie es sein sollte.
Erste Ergebnisse haben schnell Linus seine Lebensgefährtin im Verdacht, weil diese sich einfach nur komplett auffällig verhält. Allerdings entpuppt sich der Fall als noch größer, als zunächst gedacht. – Nicht nur die Lebensgefährtin ist nicht die, die sie vorgibt zu sein, sondern auch ein Hypnotisiör, der Vermieter und zwei Unbekannte, die erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurden.
Die Story mit dem Sekelett ist nichts weiter als ein makabrer Scherz, um dem erwachsenen Linus ein Geheimnis zu entlocken, was er als Kind von seinem Vater anvertraut bekommen hat.

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang ist alles noch ganz genau so, wie man sich das eben vorstellt. Ein Klient kommt auf die Jungs zu, erzählt ihnen seine Geschichte, bekommt von den Jungs die Karte, was nichts anderes bedeutet, als dass die drei den Fall annehmen und Ermittlungen anstellen werden.
Die Begebenheiten, die hier so mystisch und komisch wirken sollen, waren für mich am Ende aber irgendwie gleich mit diesem Totentag verbunden. Ich glaube, in Mexiko macht man das, diesen „Dios de muertos“ zu feiern. Also den Tag der Toten. Hier ehrt man Verstorbene, verkleidet sich als Skelett, jedoch mit bunten Blumen und feiert. – Genau so werden die skelettartigen Erscheinungen beschrieben, von denen hier die Rede ist.
Der Fall entwickelt sich und nimmt Formen an. Die Jungs bekommen erste Sachen raus und immer wieder ist von einem Friedhof die Rede. – Was es damit auf sich hat, soll sich nicht viel später auch herausstellen. Linus hat bereits in Kindheitstagen seinen Vater verloren, der auf diesem Friedhof beerdigt. Allerdings geht es um das, was er seinem Vater damals mit ins Grab gegeben hat.
Zunächst einmal bestätig sich aber mein Verdacht. Es kommt wirklich so, wie ich von Anfang an vermutet habe. Da stecken noch viel mehr Leute mit unter dieser Decke, als es zunächst den Anschein hat. Die Lebensgefährtin ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Der Hypnotiseur ist nicht der, er vorgibt zu sein, die Reinigungskraft und auch der Vermieter haben irgendwie etwas mit dem Fall zu tun, den die Jungs aber natürlich durch ihren Spürsinn lösen können.
Leider fällt Linus aus allen Wolken, was seine Liebe angeht, aber das gesuchte Objekt ist am Ende näher, als man sich das zunächst gedacht hat. Ich habe am Ende wirklich, nur aufgrund eines Geräusches das Glücksgefühl aller am Tisch sitzenden Personen nachempfinden können.

Fazit:
Ein Hörspiel von und mit den drei Detektiven, in seiner üblichen Länge. Die Story hier, kann sich allerdings wirklich sehen lassen. Da hat sich der Autor wirklich etwas einfallen lassen, was er da alles hineingepackt hat. – Was das alles am Ende aber mit diesem Tag der Toten genau zu tun haben sollte, kann ich nicht sagen. Wird wohl einfach die Zeit für diesen Tag gewesen sein, dass man das als Aufhänger für die Erscheinung genommen hat.
Die Ermittlungen waren interessant dargestellt und alles glaubhaft in Szene gesetzt. Die Schauspieler haben hier wirklich eine gute Arbeit geleistet und am Ende ein Hörspiel herausgebracht, was mich sehr gut unterhalten hat. Die vielen Kleinigkeiten und dann auch die Geräuschkulisse, haben hier ein herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge entstehen lassen.

Auch diese Folge ist sehr gut unabhängig von den anderen Folgen und auch außerhalb der chronologischen Reihenfolge hörbar. Das Grundwissen, dass es sich bei den drei Detektiven um drei Freunde handelt, reicht völlig aus, um der Story auch folgen zu können.
Ich war sehr gut unterhalten und es kann gut sein, dass ich mir diese Folge noch einmal anhören werde. Die Story war einfach zu gut.

[Hörbuch] Elisa S. Amore – „Die Akademie der Götter Jahr 8)

Elisa S. Amore
„Die Akademie der Götter Jahr 8“
Reihe: Akademie der Götter (8)
Verlag: Winterfeld Verlag
EAN: 4-099-995-33636-8
Länge: 4 Stunden 13 Minuten
Sprecher: Lucy Leopold, Alexander Küsters

– gehört im Oktober 2024 –

Ich hatte wieder einen Job und konnte es einfach nicht lassen, mir meine Kopfhörer zumindest einseitig in die Ohren zu stecken, um arbeiten zu können. Also war dann in diesem Fall das 8. Jahr der Akademie der Götter dran.

Klappentext: Hörbuchempfehlung für Akademie der Götter Fans: Die Olympus Akademie von Eliza Raine (auch Lucy Leopold als Sprecherin)
„Die Götter sind grausam, und sie haben viel zu viel Macht.“

Nicole und Cade stecken in der Vergangenheit fest. Sie erleben die Schlacht der Götter und Titanen und wissen nicht warum. Sie wollen eigentlich nur in ihre eigene Zeit zurückkehren, oder? Vielleicht. Denn je mehr sie auf ihrer Reise durch die Zeit, über die Götter erfahren, desto weniger kann Nicole die Götter leiden.

Doch gibt es einen Weg den Lauf der Welt zu verändern, oder ist die Herrschaft der Götter naturgegeben? (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Nicole hat es im siebten Band zurück an die Akademie der Götter geschaffen, wo sie von Cade betreute werden soll. Zusammen versuchen sie, in der Halle des Lernens an ein paar Informationen zu kommen, als sie unfreiwillig eine Reise durch Zeit und Raum antreten.
Nicole, Cade und der von ihnen gebaute Roboter Tinkerbell werden nicht nur an verschiedene Orte geschickt, sondern auch in verschiedene Zeiten. Nie ist klar, warum sie gerade wo sind und man bekommt als Hörer das Eine oder Andere Geschehen mit, welches man aus dem Text bereits kennt. – Am Ende treffen sie in Griechenland auf den noch lebenden König, welcher später der Todesgott werden soll. Hier erfahren sie seinen Plan, den sie nun zu verhindern suchen.
Zurück in der Akademie bringen sie ihr Wissen an und sofort wird Cade auf den Olymp zurück beordert, wo er die Götter vor ihrer Entführung schützen soll. – Doch auch hier läuft nichts so glatt und einfach, wie man sich das gedacht hat.

Fazit: Das Buch schließt in jedem Fall nahtlos an die vorangegangenen Bände an, sodass ich hier wirklich dringend dazu raten muss, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu hören. Alles andere macht einfach keinen Sinn und führt zu nichts anderem als dem kompletten Durcheinander.
Ich persönlich, habe eine ganze Weile zwischen den einzelnen Bänden verstreichen lassen, was mich aus der Handlung einfach nur komplett raus gebracht hat. Das war insofern ein riesiger Nachteil, dass ich mich zunächst in die Namen und Situationen der Charaktere wieder hineinversetzen musste und sich anfangs die Handlung angehört hat, als hätte die Autorin hier eine Drogenfantasie niedergeschrieben. – Aber irgendwann ist der Groschen gefallen und ich wusste wieder, wo wir waren und bin dann auch hinterhergekommen.
Fakt ist mal, dass die Autorin wohl ein riesiger Fan der Götterwelt sein muss. Sie verfügt über ein umfangreiches Wissen über die ganzen Gestalten und schafft es immer wieder neue Namen ins Spiel zu bringen. Das sorgt zum Einen dafür, dass die Handlung eben nie langweilig wird, zum anderen aber auch dazu, dass man vielleicht die eigentliche Kernhandlung etwas aus dem Blick verliert. Gerade wenn man, wie in meinem Fall, mit Namen schon so nichts wirklich so richtig am Hut hat und Probleme bekommen, wenn es mehr werden.

Zwischenzeitlich war ich wieder in der Versuchung, das Buch dann doch abzubrechen, die Reihe sein zu lassen, aber so ein kleiner Funke Hoffnung, dass sich alles doch irgendwann und irgendwie wieder zum Guten wenden könnte, hat mich dann doch bei der Stange bleiben lassen. – Und es kam, wie es kommen musste. So wirklich drin und angespannt war ich dann erst zum Ende hin, als ich im Geschehen wieder drin war und wusste, worum es im Kern gehen sollte. Und genau zu diesem Zeitpunkt war dann das Hörbuch auch zu Ende und ich bin mit einem riesigen Cliffhanger stehen gelassen worden.
Die Sprecher sind in jedem Fall konstant. Es gab die ganze Zeit keinen Wechsel im Personal, sodass ich hier gerade bei der weiblichen Stimme stark mit mir zu kämpfen hatte. Eine Stimme, die ich allein von der Klangfarbe her, absolut nicht ernst nehmen kann und immer noch der Meinung bin, dass es sich hier um ein Kind handeln muss, was mir hier einen Traum erzählt, den es gehabt hat.
Ansonsten ist alles schön chronologisch aufgebaut. Die Charaktere haben sich hinsichtlich des Protagonisten im Laufe der Zeit komplett verschoben, was alles ein wenig so wirken lässt, als sollte die Handlung künstlich in die Länge gezogen werden. Aber dafür hat man ja alles auch in diese kleinen Häppchen verteilt, die einen dann immer mal wieder ein Stück weiter bringen.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich kann wirklich nicht sagen, woran es nun genau liegt, aber etwas zieht mich zu der Reihe hin, die ja irgendwann auch mal ein Ende haben muss, und etwas anderes stößt mich ab, was mich immer zögern lässt, den nächsten neuen Band anzufangen.

[Hörspiel] Geister-Schocker 38 – „Schatz der Verfluchten“

Autor: Gunter Arentzen
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2013
Länge: 50 Minuten

Die Sprecher:
Sascha Rotermund
Marie Bierstedt
Detlef Bierstedt
Susan Weckauf
Petra Mott
Johannes Berenz
Wolfgang Rositzka
Jens Wendland
Helgo Liebig
Leon Boden
Andi Krösing
David Riedel
Oliver Baumann

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ein neuer Detektiv wird in die Runde der Geister-Schocker eingeführt. Ein Detektiv des Übersinnlichen. Was auch immer dieser Mann so den ganzen Tag macht, in diesem Fall wird er bei einem Fund von Goldmünzen in ein Abenteuer hineingezogen, das in einer Folge nicht zu lösen ist.
Unweit der Baustelle, an der die Goldmünzen gefunden worden sind, macht sich der Detektiv auf, um eine unscheinbare Höhle zu erforschen. Was er dort entdeckt, überschreitet seine kühnsten Träume. In einem unterirdischen Raum liegen Skelette, die zum Leben erwachen und ihn bekämpfen. Dazu zahlreiche Goldmünzen und die Tarnkappe. – Es gibt den sagenhaften Nibelungenschatz also wirklich.
Nachdem der Fund publik wird und geborgen wird, sterben zahlreiche Menschen, die in irgendeiner Weise involviert waren. Zwar lassen sich die Todesursachen immer irgendwie natürlich erklären, aber so gehäuft?!

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang war ich etwas enttäuscht, als mir klar wurde, dass mal wieder eine neue Person in irgendeiner Form eingeführt werden soll. Ein Detektiv des Übersinnlichen. Meine Laune wurde auch nicht besser, als herauskam, dass er auf einer Burg lebt, wo er sozusagen im Nebenerwerb Touristen durchlaufen lässt.
Die Freundin des Detektivs hat mir aber irgendwie gefallen. Jung, dynamisch und unternehmungslustig kommt sie mir vor. Man möchte meinen, dass sie für einen Detektiv wie geschaffen ist, was im Laufe der Handlung aber auch wieder in Zweifel gezogen wird, als klar wird, dass sich der Mann mal wieder nicht zwischen zwei Frauen entscheiden kann.
Dass auf einer Baustelle irgendwelche alten Münzen oder Gegenstände ausgegraben werden, ist auch im realen Leben nicht all zu selten. Aber die Story, die sich hier entspinnt, hab ich im realen Leben noch nicht erleben dürfen.
Wie der Detektiv und die beiden Frauen den Schatz finden, ist noch relativ real möglich und irgendwie auch findig, aber dann wird es wirklich zu einem Geisterschocker, denn die Geister stehen wirklich auf und wollen den Schatz beschützen, was auch ihre Aufgabe ist. Im Laufe der Handlung wohnt man als Hörer noch einigen anderen Todesfällen bei, aber so wirklich abgehoben hat mich das alles nicht. Sicher, da gibt einer vor, Hagen von Tronje zu sein. Aber der hat doch in Wirklichkeit gar nicht existiert und ist nur eine Gestalt aus eben jenem Nibelungenlied. – Der Detektiv versucht mit Hilfe seines Hausgeistes noch irgendwas zu ermitteln, aber zum Zug kommt er nicht mehr wirklich, denn da ist das Hörspiel auch schon wieder zu Ende.

Fazit:
Diese Folge hat mich absolut überhaupt nicht vom Hocker gehoben und konnte mich kaum bis gar nicht fesseln. Ich habe es mir angehört, ohne jetzt irgendwie hochgradig begeistert oder gefesselt zu sein. Aber ich muss sagen, dass der Aufhänger mit der Nibelungensage nicht von schlechten Eltern war.
Bei den Sprechern hatte ich kein Aha-Erlebnis. Aber die Schauspieler haben ihre Sache allesamt recht gut gemacht. Die Rollen kamen glaubhaft rüber und zum Teil hatte ich zusammen mit der Geräuschkulisse ein herrliches Kopfkino. – Eine alte Sage so wieder aufzuwärmen und ins Leben zu holen, war fast schon ein genialer Schachzug.
Trotzdem, eine Folge, die ich gehört habe, um sie eben gehört zu haben. Das war es dann auch schon wieder.

[Ebook] Clive Cussler – „Blutnetz“

Clive Cussler
„Blutnetz“
Reihe: Isaac Bell (6)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-15177-5
Länge: 428 Seiten

– gelesen im Oktober 2024 –

Der sechste Fall von Isaac Bell stand an, den ich lange Zeit für den dritten gehalten habe. Aber zum Glück sind die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesbar.

Klappentext: Die Nachricht sorgt für Entsetzen: Der geniale Waffenspezialist Arthur Langner ist tot! Isaac Bell, der beste Detektiv des beginnenden 20. Jahrhunderts, erkennt schnell, dass jemand es auf die talentiertesten Waffenentwickler Amerikas abgesehen hat. Aber da befindet er sich bereits gemeinsam mit deutschen, japanischen und britischen Agenten in einem Netz aus Blut und Intrigen, wie es nur ein Meisterspion weben kann. Bell steckte schon oft in ausweglosen Situationen, doch noch nie hatte er einen Gegner wie dieses Mal – und noch nie ging es um das Schicksal der ganzen Welt! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Isaac Bell ist eigentlich gerade an einem Fall von blutigen Bankräubereien dran. Aber als die Tochter eines verstorbenen Waffenkonstrukteurs an ihn herantritt, bekommt er von seinem Chef das Go für diese Ermittlungen. Es gilt die Ehre des Mannes wieder herzustellen, der Selbstmord begangen haben soll.
Isaac findet sich schnell in einem tiefen Sumpf aus Beschwörungen und Rachegelüsten wieder. Sämtliche technischen Möglichkeiten jener Zeit ausnutzend, treibt Bell seine Ermittlungen voran und zu einem Ende.

Fazit: Isaac Bell Band 6 und es ist mal wieder ein Motiv mit einem Unterseeboot auf dem Cover. Ich bin gespannt, wie das zusammenpassen sollte. Bisher war Herr Bell immer mit der Eisenbahn unterwegs …
Bei meinem Buch handelt es sich um die erste Auflage, welche im Jahr 2015 erschienen ist. Im Original kam das Werk 2010 auf den Markt. Aber das soll jetzt erst einmal nicht weiter von Belang sein. Beginnen wir einfach die Lektüre.

Isaac Bell ist auch in diesem Buch einfach nur der Held seiner Zeit und verfolgt seine Ermittlungen mit allen technischen Möglichkeiten jener Zeit. Bei der Lektüre kam es mir vor, als solle dieser Mensch mit seinem Wesen, seinen Tricks und natürlich seinem Geld im Background in den Himmel gehoben werden. Ja, zum Teil war es wirklich unglaubwürdig, was da abgegangen sein soll.
Dann man das ganze Geschehen mal auf die Kernhandlung herunterbricht, könnte man das Buch auch wesentlich kürzer machen. Ein Großteil des Textes geht hier für Beschreibungen und Schlägereien drauf.
Sehr interessant und glaubhaft rübergekommen sind die gesellschaftlichen Zusammenhänge jener Zeit. Und das wirklich von der Oberschicht bis in die Gosse. Die Frauen, die sich mehr Freiheiten erkämpften und was Schmiergeld doch alles ausmachte.
Ich selber habe im Laufe des Buches die eigentlichen Ermittlungen und den Fall aus den Augen verloren, aber in jedem Fall bin ich gut unterhalten worden.

Die Ortsbezeichnungen haben mir, gerade am Anfang des Buches ganz schön das Genick gebrochen. Sie sind aufwendig, genau so geschrieben, wie sie auch immer ausgesprochen werden und nicht mal kurz. Das hat zur Folge, dass die Namen für mich stellenweise sogar die Handlung gestoppt haben und Längen geschaffen wurden, die mich ganz schön aus dem Konzept gebracht haben.
Auch die Namen der vielen vielen Personen konnte ich absolut nicht auseinander halten. Bell begegnet in diesem Band einfach zu vielen Leuten, die namentlich benannt und näher beschrieben werden. Aber für mein Namensgedächtnis waren das einfach zu viele und ich hatte absolut keine Chance, da alles unterscheiden zu können. Ich habe mir am Ende die Konstanten gemerkt, das war es dann auch schon. – Zumal sich das Merken der Namen und deren Funktion in der Handlung zum Teil auch nicht gelohnt hat, da das Schicksal eben vieler Personen im Dunkeln verläuft oder sie im Laufe der Handlung den Tod finden. Das war eben seinerzeit eine wilde Zeit. Es gallt vielerorts einfach das Recht des Stärkeren, was in diesem Buch sehr gut rüber kommt.
Die ganze Handlung hat mich auf der einen Seite total fasziniert, auf der anderen Seite aber auch komplett abgestoßen. Ich hatte zum Teil ein Kopfkino, was man durchaus mit einem sehr brutalen und zensierten Western vergleichen kann. Da werden Augen aus den Höhlen gelöffelt, gewürgt, geschlagen und Leute mit Eisenstangen zu Brei gehauen. Das alles habe ich vor mir gesehen und wusste nicht, ob ich das noch spannend finden soll, oder mich schon ekeln darf.
Man sollte das Buch in jedem Fall aufmerksam lesen und das alles nicht all zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Nur dann ergibt sich dem Leser hier ein gesellschaftliches Bild, von dem ich keine Ahnung habe, ob es mich faszinieren oder abstoßen soll.
Das Buch war in jedem Fall stark waffenlastik. Insofern fand ich den Aufhänger der Story sehr interessant gewählt. Das sich so etwas zu so einer Story ausweitet, war schon sehr interessant und raffiniert aufgebaut. – Auch interessant, wie rasant sich Waffen in jeder Zeit weiter entwickelt haben.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Ich fand die Story wirklich interessant. Sie hat mich auch gut abgeholt und mitgerissen, aber im Gesamten war es doch ganz schön aufgebläht und überdimensioniert. Dabei bleiben leider auch ein paar Schicksale der Charaktere auf der Strecke.

Meine Woche 1. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Über das trübetümpelige und graue Wetter über diese Urlaubswoche. – Wir sind trotzdem regelmäßig mit dem Hund raus und der leichte Schnee hat ihm auch irgendwie gefallen. Aber dass es so grau, dunkel und trübe war, hat die Sache nicht gerade erleichtert.

Gefreut:
Dass wir gestern noch einmal spontan ein wenig untewegs gewesen sind. (Fazit)

Gedacht:
Man könnte sich an das Faulhaufendasein gewöhnen …

Gefragt:
Bin mal gespannt, was das Jahr so bringt. – Durch 25 bin ich ja ganz gut durch gekommen. Kann 26 gern wieder so laufen.

Genervt:
Von den überheizten Räumen. – Mein Mann dreht die Heizung immer so weit auf. Das braucht es doch aber nicht. – Oder ich empfinde es als überheizt, wegen Menopause oder irgend so einem weiblichen Mist.

Gefühlt:
Entspannt, ausgeruht, ruhig – wie gesagt, kann gern so weiter gehen

positiv:
Jeden Tag schön ausschlafen, den Tag ohne Druck und Stress gestalten und doch hin und wieder was schaffen

negativ:
Jetzt kommen die ganzen Jahresendabrechnungen rein. – Ich sehe meinen Kontostand sinken. Und das massiv.

Gelitten:
Ne, das ist zu viel gesagt

Genossen:
Die Abende vorm Kamin,an denen ich einfach nur meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen konnte. Ganz nach Lust und Laune.

Gewesen:
Beim „Winterleuchten“ in Erfurt auf der ega

Getroffen:
Beim Einkaufen am Freitag eine Cousine, wo wir uns dann gegenseitig das Übliche gewünscht haben und über die Leute ringsrum gelacht haben, weil wir ja angeblich im Weg standen. – Wie hätten die es denn gemacht?!

Gesucht:
Im Laden die „Worcestersauce“ – Die Verkäuferin musste helfen. Ob sie wollte oder nicht.

Gefunden:
Einen Glückspfennig (Cent) beim Gassigehen

Gelacht:
Über einige Aktionen und Stellagen von Fussel. Er hatte zwischendrin wohl nen Clown gefrühstückt.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Ja huch, der ganze Weihnachts- und Neujahrsspuk schon wieder vorbei? Alles von Vorne? Echt jetzt?

Gegessen:
Currywurst und Kaiserschmarn (beim Winterleuchten), Spiesbraten mit Rotkohl und Klößen in der Kneipe des Vertrauens und ansonsten die Linsensuppe an Silvester und Fisch am 1. Januar.

Genascht:
Die gebrannten Mandeln, die ich mir die Woche mal gemacht habe.

Getrunken:
Viel Eistee von Holy (ohne Zucker mit angeblichem Vitaminzusatz) und mein Radler am Abend.

Gegoogelt:
Kraftbrühe oder Brühepulver für den Hund

Gesehen:
Bei Amazon das Konzentrat einer Kraftbrühe für den Hund – gekauft, aber noch nicht getestet

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Ein wenig gehäkelt und ansonsten habe ich am 1. Januar das Lesen wieder aufgenommen. Die Lesestatistiken waren ja wieder auf Null und müssen nun neu befüllt werden *lach

Getan:
Viel gelesen, Gassi gegangen

Gelesen:
„Das Jefferson-Vermächtnis“ von Nick Thacker und begonnen habe ich „Rückkehr nach Osten“ von Wu Huangji (starten wir das Jahr gleich mal mit einem Rezensionsexemplar)

Gekauft:
Eine neue Papierschneidemaschine, weil mir die Alte zerbrochen war (wie auch immer das geht) und ein Saucenkonzentrat für den Hund, um das Futter mal mit etwas Abwechslung zu versehen.

Gelernt:
Wenn du bei den kalten Temperaturen den Arsch hoch kriegst und trotzdem raus gehst, kann das auch schön sein 🙂

Geschenkt (bekommen):
So gesehen …. den Eintritt fürs Winterleuchten und ne Currywurst. *lach

Geschlafen:
Jep, viel und gut

Geträumt:
Komplett wirres Zeug von gestohlenen Autos und zermatschten Fussels. (muss ich nicht wieder haben)

Geplant:
Montag ist noch einmal frei, da habe ich ein paar Wege zu gehen und Dinge zu erledigen. Ab Dienstag geht es dann wieder auf Arbeit. – Zurück in den Betrieb, wo mir die Arbeit so viel Spaß macht. In der Hoffnung, dass die Auftragsbücher wieder voll sind.

Fazit

Ich datiere diesen Post einfach mal auf die 1. Kalenderwoche 2026. Einfach weil ich keinen Bock habe, die ganze Sache zu Hälfteln. Ich denke, der regelmäßige und aufmerksame Leser bekommt schon mit, um welche Woche es sich nun handeln soll. – War es eigntlich nicht immer so, dass die angefangene Woche dann auch gleich die 1. Woche des neuen Jahres war? – hm… da ich keinen gekauften Kalender besitze, sondern mir den auch selber gestalte (mit Canva) kann ich das gar nicht so genau sagen.

Das „Winterleuchten“ auf der ega in Erfurt ist ja jedes Jahr. Und immer wieder habe ich mitbekommen, wie die Leute davon geschwärmt haben und es einfach nur toll fanden. – In diesem Jahr haben wir nun noch Urlaub gehabt und die haben es auch noch um eine Woche verlängert. Da habe ich uns quasi am Schlavitchen gepackt und da hin geschleift.
Eintritt 10 Euro gingen klar, wenn man die momentanen Verhältnisse mal anschaut und der Rest war einfach nur ein ding von „sich drauf einlassen“. Die karge Winternatur, es handelt sich bei der ega ja um eine Gartenausstellung, wurde durch bunte Beleuchtung, Motivlampen und geschickt gemachte Inszenierungen zu einem winterlichen, bunten und warmen Leben erweckt.

Saturday Sentence – „Rückkehr nach Osten“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ein Artefakt, das die Vergangenheit öffnet, und eine Heldin, die ihren Weg neu entdeckt.
Xiyuan hat ihr Leben in Deutschland aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihren chinesischen Wurzeln begleitet sie seit ihrer Kindheit. Als sie ein geheimnisvolles Siegel entdeckt, zerbricht die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ein längst vergessener Ruf erreicht sie.

Auf ihrer Reise begegnet sie Menschen und Mächten, die jede vertraute Gewissheit infrage stellen. Stück für Stück öffnet sich ihr eine Welt, in der Geschichte, Kultur und Magie untrennbar miteinander verwoben sind.

Gemeinsam mit einem kleinen Team, das unverzichtbar wird, stellt sich Xiyuan Rätseln, die weit über das Greifbare hinausreichen. Doch je tiefer sie eintaucht, desto klarer wird: Die Wahrheit über ihre Herkunft ist erst der Anfang.

Eine atmosphärische Fantasy über Identität, Mut und das Erwachen der eigenen Geschichte geheimnisvoll, berührend und voller Entdeckungen.
Wohin führt die Reise, wenn die Vergangenheit dich selbst verändert? (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Verehrter Herr, mein jüngster Sohn ähnelt seinem Großvater am meisten.

Wu Huangji – „Rückkehr nach Osten – Erwachen“; ISBN:  9-783-695-14411-2

3. Und wie ist es bisher?
Ich fange dieses Buch heute erst an. Habe ein paar Zeilen rein gelesen, auf der ersten Seite und es spielt in jedem Fall in einer für mich in einer Welt, die ich so nicht kenne. Das Leben der asiatischen Mitbürger in unserem Land ist für uns immer nur von außen sichtbar. Niemant weiß so wirklich, was sie in ihrem innersten bewegt. – Genau auf diese Frage erhoffe ich mir in diesem Fall aber irgendwie eine Antwort. – So im Groben.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und wir lesen uns 🙂