[Ebook] Clive Cussler – „Die Titanic-Verschwörung“

Clive Cussler
„Die Titanic-Verschwörung“
Reihe: Isaac Bell (10)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-25062-1
Länge: 414 Seiten

– gelesen im Februar 2025 –

Der 10. Band der Reihe von und mit Isaac Bell hat erst einmal die maximale Verwirrung bei mir gestiftet. Allerdings hat sich das dann auch wieder aufgeklärt und Herrn Cussler als wirklich geschickten Strategen dastehen lassen.

Klappentext:

Als jungem Marineingenieur gelang Dirk Pitt, dem heutigen Direktor der NUMA, sein vielleicht größter Triumph: die Bergung der Titanic . Doch gleichzeitig war es eine Niederlage, denn das seltene Element Byzanium, das sich hätte an Bord befinden sollen, war nicht dort.
1911: Der Tod von neun Menschen führt den Detektiv Isaac Bell auf die Spur einer weltumfassenden Verschwörung. Byzanium, ein neues Element mit einzigartigen Eigenschaften, wurde entdeckt, und skrupellose Kriminelle schrecken vor nichts zurück, um es zu kontrollieren. Bell sieht nur eine Möglichkeit, um sie aufzuhalten und das Morden zu beenden: Er muss das Byzanium selbst in seinen Besitz bringen und für immer vor den Verschwörern verbergen. Er fasst einen gewagten Plan – und dafür kommt ihm die Jungfernfahrt des ebenso gigantischen wie luxuriösen Passagierschiffs RMS Titanic gerade recht. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Ein historisches, wenn nicht sogar das erste Uboot wird bei Bauarbeiten im Hafen von New York aufgefunden und kein geringerer als Dirk Pitt kann es vor den Gewalten des Wassers retten. – Dabei entdeckt er das Tagebuch des Isaac Bell, der seinerzeit rund um die Geschehnisse der Bergung und Verbringung des Byzantiums verwickelt war. Dabei sind nicht wenger als 9 Bergleute verstorben, weil skrupellose Geschäftemacher unbedingt an das seltenste der auf der Erde befindlichen Materialien kommen wollen.
Isaac Bell betätigt sich hier als Seemann, Bergmann, Schmuggler, Dieb und ganz nebenbei als Detektiv. Allerdings kann er die Katastrophe des Verschwindens des Materials nicht verhindern. Unbewusst verhindert er hier allerdings seinen und auch den Tod seiner Ehefrau Marion.

Fazit:

Ein typisches Coverbild für ein Buch von Clive Cussler. Und irgendwie auch passend zum Titel. Denn man sieht einen gut gekleideten Mann am Hafen stehen, vor der Titanic, die ab da wohl zu ihrer Jungfernfahrt mit den bekannten Folgen aufbrechen will. Das Schicksal des stolzen Schiffes ist wohl jedem bekannt, aber nicht das Einzelschicksal eines Mannes, der diese Fahrt macht, ohne sie je gewollt zu haben.

Am Anfang des Buches war ich gleich erst einmal maximal verwirrt. Statt von Isaac Bell hat man hier erst einmal von Dirk Pitt gelesen. – Der Held einer anderen Reihe von Clive Cussler, in der Zeit viel weiter voraus, als es Isaac Bell ist und dann doch so archäologisch wie nur was. – Nicht falsch verstehen, der Fund dieses ersten Ubootes war sehr interessant, die Umstände mehr als nervenaufreibend und spannend, aber ich wollte doch etwas ganz anderes lesen. Nämlich, wie Isaac Bell mal wieder in einem Fall ermittelt.
Die Verwirrung hat sich dann aber nach einer harten Aktion, wie ich sie von Dirk Pitt nicht anders gewohnt bin, sehr gut und schlüssig aufgelöst. Herr Cussler hat hier einfach durch ein Tagebuch auf die Ereignisse vor der Jungfernfahrt der Titanic hingelenkt.
Das Erz, um welches es hier die ganze Zeit geht, ist mir aus dem Buch „Hebt die Titanic“ bekannt und nimmt auch durchaus auf die Ereignisse in diesem Dirk Pitt-Roman Bezug. Aber man muss dieses Buch nicht zwingend gelesen haben, um hier zu verstehen, um was es geht. Es handelt sich hier schließlich um die Vorgeschichte zu dem Dirk Pitt.
Die Handlung passt in jedem Fall in das Amerika am Anfang des 20. Jahrhunderts. Dampftechnik, wo man nur hinschaut, wilde und harte Kerle und was hier besonders hervorkommt, die Schere zwischen arm und reich wird hier sehr gut dargestellt. Man merkt ganz deutlich, dass unser Lieblingsdetektiv hier wirklich nur so reagieren kann, wie er reagiert, weil er den finanziellen Hintergrund hat.
Die Story selber ist sehr spannend und gerade was die Krankheit der Bergleute angeht, war ich sehr hin und her gerissen. Es war nicht die Rede davon, dass dieses Erz eventuell radioaktiv strahlen könnte. Aber spätestens als dann diese Marie Curie mit ins Spiel kam, wusste ich, wo der Hase langläuft. Die Bergmänner waren doch nach dem Bergen des Erzes verstrahlt bis unter die Schädeldecke.
Der Protagonist mimt jedenfalls mehr als einmal wieder den McGiver seiner Zeit. Was der für Tricks und Kniffe auffährt, wundert es mich gar nicht, dass er am Ende zu seinem Ziel gekommen ist, was er sich gesteckt hat. – Zum Teil wenigstens.

Ich hatte beim Lesen die meiste Zeit ein farbenfrohes Kopfkino vor meinem geistigen Auge und war, was die Handlung angeht, schon sehr gefesselt. Trotz allem hat die Lektüre gewisse Probleme bereitet, einfach weil mir alles so übertrieben mit Kampfszenen aufgepuscht vorkam. Isaac Bell ist hier wirklich von einem Ärger zum anderen gestolpert und musste nebenbei noch seinen Job erledigen. – Das hat den Stoff etwas übertrieben wirken lassen. Aber im Kern schon sehr interessant.
Man merkt, dass Herr Cussler eine ganze Menge Ahnung von Eisenbahn- und Schiffstechnik hat. Schon allein die ausführliche Beschreibung von Locks oder Schiffen, die vollen Namen und das große Augenmerk auf die Technik, haben schon sehr viel hergemacht. – Für nicht technikinteressierte könnten diese Details fast schon langweilig und uninteressant wirken.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es leider nicht ganz gereicht, da mir die Handlung zum Teil künstlich aufgepimpt vorgekommen ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es für dies Story wirklich über 400 Seiten gebraucht hat.

Meine Woche 18. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Nein, ich wollte nicht mehr. Man ändert seine Mitmenschen ja doch nicht mehr.

Gefreut:
Dass wir die Autdit auf Arbeit überstanden haben und die Fehler wieder „nur“ im Büro gefunden worden sind.

Gedacht:
Oweia, die Kleine von meinem Cousin hat sich ja förmlich die Seele aus dem Leib geheult, bei der Beerdigung.

Gefragt:
Welche Beerdigung ist die nächste, wo man seine Familie mal wieder sieht …

Genervt:
Zum Teil tatsächlich von meinem Mann, der hat das Labern einfach nicht mehr gelassen hat.

Gefühlt:
Hilf- und Machtlos, als die Urne ins Loch gesenkt wurde. – Das hat das alles so entgültig gemacht.

positiv:
Das schöne Wetter … die Sonne hat meinem Gemüt mal wieder richtig gut getan.

negativ:
Sone Beerdigung ist nie schön …

Gelitten:
Keine Ahnung, ob man das als leiden bezeichnen kann. Aber auf der Trauerfeier wurde der Tod meines Lieblingscousins noch einmal so verdammt real. Verdrängen hat nichts mehr gebracht. Es war ganz einfach so. Ich musste mich nun entgültig von ihm verabschiedenund für mich klar bekommen, dass ich ihn nicht mehr einfach so besuchen gehen kann und wir quatschen können.

Genossen:
Gemüsechips – man mag es nicht glaub, aber die Dinger schmecken richtig geil.

Gewesen:
Auf der Trauerfeier, einkaufen, arbeiten, im Wald auf einem Gassi

Getroffen:
Die Familie väterlicherseits (auch wenn der Anlass ein wirklich schönerer hätte sein können)

Gesucht:
Bei Rewe etwas, womit ich meinen Gutschein mal auf den Kopf hauen kann. – Mein Mann hätte gern, dass ich mir davon etwas für mich kaufe. Bücher oder sowas. Aber mach das mal bei Rewe, die haben da nur diesen Bestsellerlistenschmonsenz.

Gefunden:
ein ruhiges Plätzchen, wo ich mal hin kann, wenn mir alles zu viel wird.

Gelacht:
Über den Amazon-Boten. – Ich habe so einheftbare Lineale fürs Filofax bestellt und der Mensch hat das Briefchen in den Kasten geschmissen und wirklich den Briefkastenschlitz fotografiert. – War schon ein wenig zum Schmunzeln.

Geweint/Getrauert:
Ja um meinen Cousin, den der Krebs so heimtückisch besiegt hat. – Die Trauerfeier und Beerdigung war noch einmal so ein richtiger Downer der Woche.

Gewundert:
Hui, jetzt kommen ein paar freie Tage mehr. Und dann haben wir eine lange Durststrecke.

Gegessen:
Feta im Blätterteig mit Honig und Sesam, Feuerwehrsoße, Nudeln und DDR-Jägerschnitzel

Genascht:
Gemüse- und Obstchips und Dinkelpuff in Schokolade

Getrunken:
Eistee, Radler

Gegoogelt:
Nach Häkelanleitungen

Gesehen:
Ein bis zwei Youtubevideos – Die Liste wird immer länger….

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezis

Getan:
Getrauert, durch den Wald gelaufen, gelesen

Gelesen:
Von Clive Cussler – „Das Tartarus-Projekt“

Gekauft:
Lebensmittel

Gelernt:
Bestimmt, aber bewusst ist es mir nicht.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
Mal mehr, mal weniger gut.

Geträumt:
Bestimmt, man träumt ja angeblich jede Nacht. Aber bewusst ist es mir nicht.

Geplant:
Eine Woche Nachtschicht und dann mal weiter sehen.

Fazit

Die Woche war der absolute Müll.
Diese große Autdit ist wirklich jedes Jahr in der Firma. Und jedes Mal wird da ein Aufriss gemacht und immer wieder werden die Fehler im Büro gefunden. – Das ist so ärgerlich!!!

Die Beerdigung von meinem verstorbenen Cousin war dann am Mittwoch. – Das war so ein zwiespältiges Ding bei mir. Klar, die Musik hat mich komplett zerrissen. Die Rede fand ich jetzt ein wenig zwiespältig. Die Rednerin hat die Kinder so mit rein genommen und gerade die Jüngste hat immer geschwankt zwischen Weinen und Lachen. Die richtig dicken Krokodilstränen kamen dann am Grab.
Es war schön, die Familie mal wieder zu sehen, aber es hätte wirklich ein schönerer Anlass gewesen sein können. – Bin ich jetzt wirklich in einem Alter, wo man die Leute nur noch auf Beerdigungen sieht?!

Saturday Sentence – „Das Mendel-Paradoxon“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

»Jede Menge Verrat … einige völlig neue Formen der Gefahr. Eine fesselnde, imaginäre Welt, so real, dass man kaum glauben kann, dass sie nur erfunden ist.« – Steve Berry, New-York-Times-Bestsellerautor

Was als neurologisches Experiment an Affen begann …

… könnte mit etwas weitaus Schlimmerem enden.

Vom internationalen und USA-Today-Bestsellerautor Nick Thacker …

Ein Unternehmen in der Schweiz arbeitet daran, die Zukunft der Medizin und Chirurgie zur heutigen Realität werden zu lassen. Seit über einem Jahrzehnt reiht sich ein Erfolg an den nächsten, und ihr nächstes Projekt verspricht Großes.

Bis die Dinge anfangen, aus dem Ruder zu laufen.

Tierversuche waren für medizinische Konzerne noch nie ein einfacher Weg.

… Vor allem, wenn diese Tiere rebellieren.

Eine Frau bittet Harvey Bennett und das CSO-Team um Hilfe, um eine Organisation zu Fall zu bringen, die ihrer Meinung nach fragwürdige Forschungen betreibt.

Sie beschließen, das Problem direkt anzugehen: die Verantwortlichen zu jagen.

Aber sie sind nicht die einzigen Menschen – oder Tiere – auf der Jagd.

Gentechnik trifft auf Verschwörungs-Technothriller in diesem rasanten, actiongeladenen Abenteuerroman. Eine perfekte Mischung aus Spannung, Mystery und Thriller-Abenteuer für den Sesselreisenden. (Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Der Junge wiederholte die Frage auf Deutsch.

Nick Thacker – „Das Mendel Paradoxon“; ISBN: 9-798-231-18551-1

3. Und wie ist es bisher?
Ein typischer Nick Thacker. Sein Protagonist, Harvey Bennett, gerät hier in eine Abenteuer, was man sich in seinen wildesten Träumen nicht ausmalen kann.
Mir ist klar, dass auch die medizinische Forschung auf ihre Art und sicherlich im Verborgenen weiter macht und Lösungen für Krankheiten sucht, die es noch gar nicht gibt. Dafür aber eben Krankheiten, die man als Geisel der Menschheit bezeichnen kann, dafür vollkommen außer Acht lässt. – Hier jedenfalls, kommt ein medizinisches Experiment zutage, was wirklich alles andere als menschlich human ist.

Ich bin in dem Buch noch nicht wirklich so weit und habe das gesamt Ausmaß dessen, was hier möglich ist und getan wird, noch nicht ganz begriffen. Aber was ich bisher begriffen habe, ist mehr als der helle Wahnsinn!!!

Lesemonat April 2026

29/100
Clive Cussler – „Höllensturm“
(Kurt Austin 10) – 373 Seiten
Eine spannende Story rund um die Möglichkeiten von Nanotechnik und wie eine so geartete Technologie in den falschen Händen zum Untergang ganzer Nationen und Erdteile führen kann.
Ich war hochgradig gut unterhalten und konnte nur schwer von dem Stoff lassen.

30/100
Nick Thacker – „Das Kain-Komplott“
(Harvey Bennett 8) – 361 Seiten
Eine Hochzeit, eine entflohene frisch gebackene Ehefrau und dann der scheinbar ewige und unkaputtbare Gegenspieler Garza, der in seinem Versteck einen neuen Schlag vorbereitet. Ben und seine Leute wollen das in jedem Fall verhindern, denn schafft es Garza, gibt es für die Menschheit nichts Gutes.
Spanndend, eine ständig voranrasende Handlung, jede Menge Innovationen und Tricksereien und am Ende ein mehr als gutes Leseerlebnis.

31/100
Steffanie Holmes – „Memoiren eines Würgers“
(Die Geheimnisse des Nevermore Bookshop 4) – 7 Stunden 18 Minuten
Der Buchladen ist gerade im Aufwind, als ein neuer Mord wieder alles durcheinander und in Gefahr bringt. – Während Mina versucht zu retten, was noch zu retten ist, erfährt sie mehr über ihren Vater und dessen Mutter.
Bis auf die Schnaggselszenen ein wirklich richtig guter und interessanter Stoff.

32/100
Marion Zimmer Bradley – „Die Schattenmatrix“
(Darkover-Zyklus 23) – 743 Seiten
Das Schicksal eines jungen Pärchens, welche ihr eigenes Glück sprichwörtlich selber in die Hand nehmen und Nägel mit Köpfen machen. Aber auch das hat, wie alles auf der Welt, seinen Preis.
Ein spannendes und bildgewaltiges Stück darkovanische Geschichte, was mich vollkommen gefesselt hat.

33/100
Lisei Luftvogel – „Anti“
– 156 Seiten
Ein Stück Kindheit im Ruhpott in den 70ern mit all seinen Protesten, Aufregern und staatlich disziplinierenden Einrichtungen und Behörden.
Groß geschrieben, schnell weggesnackt und nicht besonders erwähnenswert.

34/100
Sabine Mehne – “Licht ohne Schatten”
– 237 Seiten
Sabine Mehne hat selber schon mehrfach Nahtoderfahrungen durchgemacht und mitunter fühlt es sich für den Leser so an, als hätte sie dadurch Zugang zu einer ganz anderen, einer eigenen Welt bekommen.
In diesem Buch beschäftigt sich Frau Mehne sehr eindringlich und ehrlich mit diesem Thema und lässt auch die unangenehmen Seiten nicht aus.

35/10
Ransom Riggs – „Die Zukunft der besonderen Kinder“
(Die besonderen Kinder 6) – 510 Seiten
In einem wirklich stellenweise sehr grausigen Finale dieser Reihe müssen die Charaktere noch einmal alles geben. Inclusive stellenweise das eigene Leben, um aus der Sache heraus zu kommen. Doch dafür scheint dann endlich Ruhe in die Welt der Besonderen einzukehren.
Nichts für zart besaitete Gemüter, da der erste Weltkrieg und die Grausamkeiten verschiedener Kreaturen wirklich sehr explizit dargestellt werden.

36/100
Ralf Isau – „Das Lied der Befreiung Neschans“
(Neschan-Trilogie 3) – 560 Seiten
Jonathan Jacob ein Junge von der Erde in seinem 2. Leben, hat auf Nechan eine schwere Prüfung zu Bestehehen.
Langatmig, voller Fantasie und doch eine epische Story, die mich nicht gekriegt hat.

das macht gesamt:
2.940 gelesene Buchseiten/im April – 12.655 Buchseiten/2026
7 Stunden 18 Minuten Hörbuch/April – 49 Stunden 47 Mintuen Hörbuch/2026

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Tanja Hanika – „Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach“ (Hexenhorror 1)
Daphne Mahr – „Das Antiquariat der verlorenen Dinge“
Nick Thacker – „Das Mendel-Paradoxon“ (Harvey Bennett 9)

Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Höllensturm“
Nick Thacker – „Das Kain-Komplott“ (Harvey Bennett 8)
Marion Zimmer Bradley – „Die Schattenamtrix“ (Darkover Zyklus 23)
Lisei Luftvogel – „Anti“
Sabine Mehne – „Licht ohne Schatten“
Ransom Riggs – „Die Zukunft der besonderen Kinder“ (Die besonderen Kinder 6)
Ralf Isau – „Das Lied der Befreiung Nechans“ (Nechan-Trilogie 3)

Jetzt habe ich noch 126 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

Drei Titel weniger, trotzdem es in diesem Monat drei Neuzugänge gegeben hat. Ich würde mal behaupten wollen, dass ich schon irgendwie stolz auf mich sein kann 🙂

Fusselfreitag #311

Fussel wirkt beleidigt

Ich glaube, ich gehe ihm mit meinem Knipsehandy mitunter gewaltig auf die Nerven. – So zumindest wirkt er hier. Fast als wollte er sagen: „Nicht schon wieder diese Knipskiste.“
Mal sehen, wann er anfängt und ne Gage verlangt. – Aber eigentlich bekommt er die ja auch schon. In Form von Futter, Leckerli und Streich- und Kuscheleinheiten. *lach

[Hörspiel] Geister-Schocker 65 – „Turm des Schreckens“

Autor: Andrew Hartharway
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2016
Länge: 1 Stunde 16 Minuten

Die Sprecher:
Robert Missler
Dagmar Bittner
Patrick Bach
Reent Reins
Martin Sabel
Rüdiger Schulzki
Hildegard Meier
Werner Wilkening
Dirk Hardegen
Sonita Sodhi
Eckhart Dux
Ingo Abel
Felix Würgler
Tanja Niehoff
Marie Natusch
Thomas Kramer
Siegmar Tonk

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Rick Masters, Versicherungsdetektiv auf den Spuren eines spektakulären Juwelenraubs, landet in einem Nobelhotel im Nordwesten Schottlands. Am Loch Montrose gelegen könnte die Gegend wirklich wunderbar erholsam sein. Doch in der Mitte des Sees befindet sich eine Insel, auf der ein Turm in die Höhe ragt. Und als dieser anfänge, rot zu glühen und somit in der Nacht weithin sichtbar zu werden, fängt das lang schlafende Grauen von vorne an.
Rick kann den Juwelendieb recht schnell aufdecken und hat die Verursacher gefunden, jedoch ist das Monster aus dem Turm bei der Ergreifung schneller. Rick Masters landet jedoch als Mordverdächtiger im Knast und kann sich nur mit einer Verfolgungsjagd auf Leben und Tod quasi frei kaufen.

Mein Hörerlebnis:
In allererster Linie habe ich dieses Hörspiel als ziemlich großes Durcheinander empfunden. Mal liest der Protagonist in einem Buch, mal spielt die Geschichte in der jungen Vergangenheit und dann wird es Gegenwart. – Meiner Meinung nach hat man hier mit der Machart einiges versaut, was man eigentlich gar nicht hätte versauen können.
Ein Detektiv begibt sich in ein Hotel, wo er für seinen Fall ermitteln soll. – Wobei hier eine Szene bei einem abendlichen Dinner nachverfolgt werden kann, wo es einen wirklich unangenehmen Charakter hat. In dieser Gesellschaft hätte ich auf keinen Fall essen wollen.
Jedenfalls schlägt es dann schnell um, dass ein Mann an eine scheinbar verschlossene Tür hämmert, keinen Erfolg hat und dann eben irgendein Buch liest. – Das sind wirklich Zusammenhänge, wo ich eine ganze Weile gebraucht habe, bis ich dahinter gestiegen bin, was man hier sagen wollte.
Die Story selber entpuppt sich irgendwann als etwas aufgepeppte und modernisierte Vampirstory. Interessant noch einmal die Bekämpfung des bösen Wesens, das mit dieser blauen Farbe noch einmal eine neue Komponente bekommen hat.

Fazit:
Wie kann man eine eigentlich so interessante Story denn bitte so verhunzen? Mal ehrlich, eine Vampirstory geht immer und im Grunde scheint die hier auch sehr erfolgreich modernisiert worden zu sein, aber warum dieses Durcheinander? Warum muss man da noch einen Rubinraub reinbringen, einen Detektiv der unwissentlich zwischen die Fronten gerät und eine so korrupte Polizei. – Meiner Meinung nach auf jeden Fall etwas zu viel des Guten.
Die mystischen Teile haben mir ein wirklich angenehmes Kopfkino beschehrt, von denen ich gern ein paar mehr gehabt hätte.
Die Schauspieler haben ihren Job recht gut gemacht, wobei diese komische Frau ein bisschen zu viel Sexismus an den Tag gelegt hat. Da hat ja die Geilheit schon förmlich aus der Stimme getropft, bis sie ihr wahres Ansinnen und Dasein offenbart hat. Und da hat sie dann wieder überhaupt nicht rein gepasst.
Ich fand die ganze Folge ein wenig zu unstrukturiert. Man muss immer bedenken, dass es sich hier um ein Hörspiel handelt und nicht um einen Film, wo man noch visuelle Reize mit hätte einbauen können. – Stattdessen hat man die akaustischen Untermalungen noch hochgradig sparsam eingesetzt.

Ich ordne diese Folge im Bereich ganz unten mit ein. Hier hat man es gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Schade um die Story, das wäre in jedem Fall besser gegangen.

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Die Suche endet“

Nicole Böhm
„Die Suche endet“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (36)
Verlag: Lausch medien
EAN: 4-260-158-97651-0
Länge: 7 Stunden 30 Minuten
Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer, Cornelia Prescher, Richard Lingscheidt

– gehört im Februar 2025 –

Ein Staffelfinale, wie sich herausgestellt hat. Aber das Ende hat mich ja mal mehr als geschockt. Das kann so nicht sein!

Klappentext:

Marysol hat sich gezeigt. Nach und nach erfährt Jess, wer von den Seelenwächtern für sie und somit auch für Lilija kämpft. Der Schock darüber sitzt tief, doch sie wehrt sich weiter und versucht sich gegen die alten Mächte der Seelenwächter zu stellen.
Wird sie stark genug sein, um sich zu entziehen?
Jaydee leidet ebenfalls und kann sich kaum noch gegen den Schmerz stemmen, der ihm zugefügt wird. Sein Geist bricht zum ersten Mal.
Er muss die Entscheidung treffen, ob er Lilija folgen will oder nicht.
Es kommt zum Showdown der Mächte. Wer wird siegen? (Quelle: Thalia.de)

Inhalt:

Alles scheint verloren, alles den Bach runter. Während Jess endlich mit der Harfe zusammengeführt werden kann, weigert sie sich jedoch vergebens, das Instrument auch zu spielen. Die wunderschönen und sphärischen Klänge nehmen jeden auf seine Art in ihren Bann und zerstören nun auch endlich die Mauern von Lilias Gefängnis.
Jaydee und Lilia sind sind nun wieder vereint. Die Schöpferin und ihr Werk können nun endlich den Plan verfolgen, den Lilia schon immer in ihrem Kopf hatte. – Aber ist es nicht auch irgendwie vernünftig, die Seelenwächter abzuschaffen, wenn dadurch auch die Schattendämonen in der ewigen Versenkung verschwinden.

Fazit:

Ein altbewährtes Coverschema und meiner Meinung nach Jaydee auf dem Bild. – Ein gelungenes Cover, da man sehr gut seine innere Zerrissenheit sehen kann. Er schwankt zwischen Jess, seiner Liebe oder eben Lilia, ohne die es ihn nicht geben würde. Trotzdem war ich über die doch recht lange Laufzeit etwas geschockt. Drei Stunden mehr als üblich … Nun gut, es wird eben wieder so etwas wie ein Staffelfinale gewesen sein, denk ich mir.

Von Anfang an war unverkennbar, dass hier eine Art großes Fianale angestrebt worden ist. Es wurde sich nur auf ein paar Kerncharaktere konzentriert, die die Handlung hier dominieren und eigentlich auch bisher sehr maßgeblich daran beteiligt waren, dass hier mal etwas passierte. Dadurch kam ich auch mit den Namen ganz gut mit und war ziemlich gut in der Lage, der Handlung zu folgen.
Eine Zerrissenheit taucht auf. Denn es wird klar, dass man nicht nur die Schattendämonen auslöschen kann, ohne auch die Welt der Seelenwächter in Mitleidenschaft zu ziehen. In der Welt herrscht noch immer ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Wenn man jetzt also den bösen Part der Schattendämonen auslöscht, braucht es auch keine Seelenwächter mehr. – Was wird dann aus diesem tollen Universum?
Emotional geht es in jedem Fall hart zur Sache, denn das Paar schlechthin, welches die Handlung bisher stark geprägt hat, steht vor einer harten Prüfung. Der Augenmerk liegt hier auf Jaydee, der sich entscheiden muss, ob er bei seiner Liebe bleibt und somit den friedlichen Part übernimmt, oder ob er seiner Schöpferin folgt und in eine dunkle und böse Zukunft geht. – Zumindest den Eindruck hatte ich von der Handlung.

Die Klangkulisse war eben die, eines normalen Hörbuchs. Die Sprecher, in diesem Fall mehrere, die mit verteilten Rollen gelesen haben, machen ihren Job und können am Ende nur das lesen, was die Autorin eben geschrieben hat. Das war in diesem Fall mal weniger tränendrüsenlastig, sondern trieb wirklich mal die Handlung voran. Wenn dann mal von Gefühlen die Rede war, dann haben sie Sinn gemacht und gepasst und nicht gleich die komplette Handlung zum Stehen gebracht.
Die Tatsache, dass hier mit mehreren Sprechern gearbeitet wurde, hat dem Hörer das Verständnis um einiges erleichtert. Ein wirklich findiger Schachzug, ich glaube, sonst wäre es dem Hörer nicht möglich gewesen, hier irgendetwas auseinanderzuhalten.
In jedem Fall ist hier ein Teil der Story zu Ende gegangen. Allerdings wurde eben auch ein neuer Teil aufgerufen. Das Ende kann man so auf keinen Fall stehen lassen. Da muss ein anderes, ein besseres, ein harmonischeres Ende her.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Insgesamt gesehen, war dieser Teil dann doch einer der besseren der gesamten Reihe. Die Handlung erschien mal wie ein wirkliche Handlung und war nicht die ganze Zeit durch irgendein dummes und sinnloses Geplänkel unterbrochen. – Irgendwie möchte ich jetzt doch wissen, wie es weiter geht.

[Hörspiel] Geister-Schocker 64 – „Experiment des Wahnsinns“

Autor: E. M. Freeman
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2016
Länge: 57 Minuten 26 Sekunden

Die Sprecher:
Christian Rode
Peter Groeger
Eckart Dux
Reent Reins
Tino Kießling
Vera Bunk
Manfred Lehmann
Hartmut Neugebauer

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Unter dem Meer, verborgen in einem gesunkenen Schiffe, befindet sich ein Labor, in dem zwei Menschen zu geistigen Überfliegern, zu der neuen Generation Mensch herangezüchtet wurden. – Doch dermaßen überlegene Wesen lassen sich nicht einfach einsperren und vor der Welt geheim halten.
Cathrin Turner stößt bei ihrer Recherchen auf Zuwendungen für ein Forschungsprojekt, was offiziell schon lang beendet ist und begibt sich auf Spurensuche unter der Wasseroberfläche.
Die beiden Supermenschen nutzen den Kontakt zu außen direkt zur Flucht aus ihren Einzelzellen und wollen dann die Wissenschaftler, sämtliche Anwesenden auf der Station und zum Schluss die Menschheit töten, um eine neue Dynastie zu erschaffen.
Bei der Flucht von dem gesunkenen Schiff tritt das im Labor gelagerte Serum ins Meerwasser aus und „kontaminiert“ dort schwimmende Haie, die so schon gefährlich sind. Sind sie aber intelligent, organisiert und zielgerichtet, kann das böse ausgehen.

Mein Hörerlebnis:
Die Sprecherin von Cathrin Turner hätte nicht besser ausgewählt sein können. Allein diese schnodderig und patzig wirkende Stimme hat mir von Anfang an signalisiert, dass wir es nicht mit einem Billokarakter zu tun haben.
Die Story ist am Anfang etwas verwirrend und geheimnisvoll. Schnell wird aber klar, dass wir mit Cathrin hier wohl die Protagonistin haben, die sich mal eben gegen ihren Vorgesetzten auflehnt und Nachforschungen anstellt, die sie besser hätte lassen sollen.
Zeitgleich hören wir auch etwas von einem Reporter, dem das Wasser bis zum Hals steht und der wirklich alles tut, um an eine gute Story zu kommen. Also schleicht auch er sich, mit Hilfe eines reichen Sackes, an das Geheimnis unter dem Meer an.
Die Forschungsstation selber und auch die Versuchsobjekte sind vergleichsweise lapidar und wenig beeindruckend dargestellt. – Dass die Menschheit nach geistiger Höchstleistung strebt und dafür auch vor Menschenexperimenten nicht zurückschreckt, ist ein alter Hut. Skrupellose Wissenschaftler hat es immer mal wieder und dabei ist einer schlimmer als der andere. Dass dann hier die Versuchsobjekte nicht so wollen, wie die Wissenschaftler ist ebenfalls nicht neu und am Ende muss das alles zu einer Katastrophe führen.
Aus dem wissenschaftlichen Hintergrund wird am Ende so etwas wie ein hörbarer Katastrophenfilm. Bedrohungen durch die Versuchsobjekte, ein Versehen mit bösen Folgen und am Ende hochintelligente Fische, die Menschen auf eine Art jagen, die für die Menschen neu ist.
Das große Gemetzel hat man ein wenig hingezogen. Es musste am Ende einer nach dem anderen sterben, wobei sich besonder der reiche Sack als wirklich Lusche entpuppt hat, mit seinem Gejammer.
Das Ende hingegen war schon fies. – Es dürfen zwei Personen an die Wasseroberfläche zurückkehren, die sich aus dem Katastrophenlabor retten konnten. Allerdings bleiben die zur Intelligenz geänderten Haie zurück, die wohl einen Angriff aufs Festland starten, und schon ist Schluss.

Fazit:
Ich hasse das offene Ende. – Mal ehrlich, der wissenschaftliche Teil war vorbei und mitten in der Bedrohung ist die Story zu Ende. Dabei hätte mich so sehr noch interessiert, wie weit die Haie gehen würden. Was sie für neue Fähigkeiten erlangt haben und ob sie den Menschen an Land jetzt gefährlich werden können. – Richtig fieser Schachzug.
Vieles von der Handlung war nicht neu und durch und durch vorhersehbar. – Wen ich hochgradig intelligente Wesen aus einem vorher schon fehlerhaften Wesen züchte, ist doch logisch, dass das alles nicht gut ausgehen kann.
Die Schauspieler haben eine gewohnt gute Leistung geliefert, wobei die Besetzung von Cathrin Turner hier ein besonder cleverer und gelungener Schachzug war. Ihr habe ich die Rolle und die Emotionen wirklich durch und durch abgekauft.
Von der Geräuschkulisse wäre sicherlich noch einiges mehr gegangen, wenn man sich etwas Mühe gegeben hätte. Das hätte aus den Szenen noch einige mehr herausholen können. – Aber so war es sparsam und kaum von Belang.

Ich ordne diese Folge im untersten Mittelfeld ein. Die Story selber war wirklich gut, ich fand sie nur ein wenig unglücklich umgesetzt.

[Ebook] Wolfgang Hohlbein – „Der schwarze Tod“

Wolfgang Hohlbein
„Der schwarze Tod“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (13)
Verlag: LYX digital
ISBN: 9-783-802-58766-5
Länge: 410 Seiten

– gelesen im Februar 2025 –

Der Titel dieses Buches hat mich die ganze Zeit auf den Ausbruch der Pest warten lassen. Bekommen habe ich dann aber einen anderen schwarzen Tod.

Klappentext:

Andrej kann es noch immer nicht fassen: Sein Sohn lebt! Von Schuldgefühlen gequält sucht er nach dem Totgeglaubten und findet Marius in den Fängen eines mysteriösen Arztes in Venedig. Als Andrej ihn befreien will, geschieht etwas Unglaubliches: Andrejs treuer Freund Abu Dun wendet sich gegen ihn.

Inhalt:

Andrej und Abu Dun verschlägt es nach Venedig, wo sie Andrej seinen Sohn vermuten. Dieser ist nicht tot, wie sie es die ganze Zeit vermutet haben, sondern befindet sich in Venedig in der Obhut eines sehr seltsamen Arztes und in einem mehr als seltsamen Spital und Krankenzimmer.
Andrej hat schwer zu kämpfen mit dem Schicksal, welches er seinem Sohn angetan hat und bekommt hier in Venedig seine Rache. Doch bis es so weit ist, muss er noch einige Drangsal und den Karneval in Venedig überstehen.
Eine neue Liebe, so glaubt Andrej, könnte ihm in Zukunft über seine dunklen Stunden hinweghelfen, doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Fazit:

In diesem, für mich, dreizehnten Band dieser Reihe befinden wir uns nur ein Jahr nach dem vergangenen Band. Das lies sich in diesem Fall wirklich sehr gut ausmachen und stellte in jedem Fall mal eine nette Abwechslung dar.
Schnell wurde auch klar, dass sich die beiden Protagonisten in Venedig befinden. Ich dachte mir so, in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass in Venedig aufgrund der vielen Ratten und dem dreckigen Kanalwasser so eine Pest sicher besonders gut entwickeln und verbreiten kann. – Allerdings habe ich auf den Ausbruch der Pest ziemlich lang und ziemlich vergebens gewartet. Das Ding mit dem schwarzen Tod war in diesem Fall ein komplett anderes Thema.

In einer düsteren Atmosphäre stolpern und kämpfen sich Andrej und Abu Dun durch Venedig. Auch eine neue Liebschaft darf natürlich nicht fehlen, welche sich dann aber noch zu einer sehr interessanten Persönlichkeit entwickelt. Ist sie am Ende doch gleich doppelt nicht die, die sie zu sein vorgibt. Mit dieser Persönlichkeit konnte Herr Hohlbein eine neue Facette in das untote Dasein von Andrej und Abu Dun bringen. Indirekt zumindest. Es scheint mehr von diesen Geschöpfen zu geben, als man glaubt.
Die Stadt selber ist hier genau so dargestellt, wie ich mir das immer vorgestellt habe. Dieser Gestank, der von dem Wasser ausgeht. Alles eng, alles überfüllt und alles überteuert. – Auch wenn diese Story hier ein paar Jahre früher spielt, als heute, wird sich an dem baulichen Zustand von Venedig nicht wirklich etwas geändert haben. Ich wüsste nicht, dass die flächenmäßig zugelegt hätten.
Besonders Andrej sein Charakter bekommt in diesem Band wirklich sehr viel Tiefe. Es geht um einen inneren Konflikt, um die Liebe zu einem Sohn und später auch darum, einen Fehler zugeben zu müssen und mit diesem Fehltritt zu leben. – Alles andere als einfach und in dem Fall von Andrej durch die Fantasykomponente noch einmal doppelt so interessant.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Für einen Hohlbein konnte mich dieses Buch erstaunlich gut fesseln und hat eine ganze Menge Bilder in meinem Kopf gezeichnet. Die Handlung habe ich hier wirklich sehr gut vor meinem inneren Auge ablaufen sehen und hatte richtiggehend Spaß und Interesse an der Lektüre.

Meine Woche 17. Kalenderwoch 2026

Geärgert:
Mal wieder über die Trude aus der Nachschicht. – Was glaubt diese eingebildete dumme Kuh eigentlich, wer sie ist?

Gefreut:
Aufs Wochenende – und wie

Gedacht:
An meinen verstorbenen Cousin. – Schade, dass der Kontakt da so abgebrochen war.

Gefragt:
och, so einiges

Genervt:
Wenn man was schaffen will und die blöde Maschine einfach nicht mitspielt. Dabei standen wir so unter Zeitdruck an der Stelle, weil die eine Schicht einfach nicht mitgemacht hat. Ich hätte im Dreieck springen können.

Gefühlt:
zeitweise ziemlich erschlagen

positiv:
Ich hatte 2. Schicht und konnte dementsprechend ausschlafen

negativ:
Da will man seinen Kolleginnen mal was Gutes tun, lässt sie etwas probieren und bekommt von der Quotenausländerin nichts weiter als negative Kommentare gesteckt.

Gelitten:
An Kopfschmerzen, die mal wieder aus dem Nacken aufgestiegen sind.

Genossen:
Die Pizza am Dönerstag. – lach
Wir haben mal wieder bestellt, wie eigentlich jeden Donnerstag in der 2. Schicht. Es gab eine leckere Pizza für mich, die so richtig gut geschmeckt hat.

Gewesen:
auf Arbeit – im Obst-Gemüse Großhandel und einkaufen

Getroffen:
Kollegen und eine Tante, die mich aber nur doof angekuckt hat.

Gesucht:
Neue Fleischis. – Mir sind über den Winter leider die Sonnantau-Pflanzen eingegangen. Ich hätte jetzt gern eine Kannenpflanze und einen neuen Sonnentau.

Gefunden:
Zwei Hosen, die ich aber noch nicht anprobiert habe. Die Beine sind so oder so zu lang. Is doch immer so.

Gelacht:
Jep, wir haben viel gelacht in dieser Woche.

Geweint/Getrauert:
Nein, das kommt am Mittwoch, wenn die Trauerfeier für mein Cousin ist. Dann kann ich hoffentlich damit abschließen.

Gewundert:
Hui, wir haben ja nur vier Tage, nächste Woche. Das ist toll.

Gegessen:
Gefüllte Klöße – wir haben nicht gegessen, wir haben gefressen.

Genascht:
Obst- und Gemüsechips. – Die Gemüsechips haben mich echt positiv überrascht. Hätte nicht gedacht, dass sowas so gut schmeckt.

Getrunken:
das Übliche

Gegoogelt:
nach einer Fahrstrecke für eine Kollegin

Gesehen:
ein paar Youtube-Videos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis, nur Rezis

Getan:
gearbeitet, gelesen, den Hund gekuschelt.

Gelesen:
Von Ralf Isau – „Das Lied der Befreiung Nechans“ (lasst die Finger davon, dat war absolut nix)

Gekauft:
Hosen, Lebensmittel

Gelernt:
Wie ich die Soße für die gefüllten Klöse am besten mache. – Die war vielleicht lecker. Könnte man glatt als Suppe essen.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
Jep, mal mehr, mal weniger gut

Geträumt:
Und was für einen Scheß! In jedem Fall sind in meinen Träumen eine ganze Menge Leute gestorben. Eher selten bis gar nicht friedlich und es wurde viel geschriehen.

Geplant:
Mittwoch die Trauerfeier überstehen, Dienstag meinem Auto neue Schuchchen aufschrauben lassen und am Donnerstag versuchen, ein paar Lebensmittel einkzukufen. Das könnte aufreibend werden, weil ja Freitag nen Feiertag ist.

Fazit

hier hab ich heute nichts zu sagen.