[Hörspiel] Die drei ??? 037 – „und der heimliche Hehler“

Autor: H.G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik: Phil Moss
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 1985
Länge: 54 Minuten 53 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Hitchcock, Erzähler – Peter Pasetti
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Regina – Ursela Monn
Teddy – Simon Jäger
Mrs. Peabody – Gisela Trowe
Burton – Günther Pfitzmann
Kommissar – Günther Flesh
Mooch – Joachim Richert
Mr. Conine – Wolfgang Draeger
Fergus – Günter Dockerill

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Inhalt:
Die drei ??? sind in Venice unterwegs, weil sie Daten und Fakten für einen Schulaufsatz sammeln müssen. Dabei lernen sie Regina kennen, die einmal mehr ihren Sohn Teddy sucht, den es einfach nicht an Ort und Stelle hält. Immer wieder wandert er umher, auf der Suche nach Abenteuern.
Fürs Erste können sie Teddy wieder sicher zu seiner Mutter bringen, allerdings klappt das beim zweiten Mal nicht mehr ganz so gut. Teddy ist und bleibt verschwunden. Sogar die Polizei kann den Jungen nicht finden. – Die Jungen wollen helfen und machen sich auf eigene Faust auch auf die Suche.
Auf ihrer Suche stoßen sie auf mehr und mehr Geheimnisse, die das alte Hotel umgeben. Es steht lehr und niemand traut sich, es wieder zu eröffnen. – Die Jungs dürfen sich aber trotzdem mal in dem alten Gebäude umsehen und stoßen auf eine Tür, welche wohl auch der aktuelle Besitzer des Gebäudes nicht öffnen kann.
Die Jungs wittern hier eine fette lüge und lassen das nicht so einfach auf sich sitzen. Sie kommen auf ihrem ganz eigenen Weg in das Zimmer, können das Geheimnis des Hotels aufdecken, einen Hehler auffliegen lassen und auch Teddy kann gefunden werden.
Leider hat diese Folge Kollateralschäden zu verzeichnen. – Aber das nur am Rande.

Meine Meinung:
Genau so, wie Venice Beach hier dargestellt wird, habe ich mir dieses Stück Strand in Amerika vorgestellt. Belebt, voller feierwütiger Menschen, niemals still und das komplette Abenteuer für einen kleinen Jungen mit Hummeln im Hintern. Die zwielichtigen Gestalten mit komischen Stimmen und noch seltsameren Lauten lassen nicht lang auf sich warten.
In den Fall rutschen die Jungs einmal mehr rein, ob sie das wollen oder eben nicht.. Ursprünglich wollten sie Teddy finden, den Jungen. Doch sie finden zunächst erst einmal nur den toten Hund. Da hat sich bei mir erst einmal der totale Schock breitgemacht. Sollte diesem sympathischen kleinen Kerlchen etwa eine Entführung passiert sein? – Als sich dann aber die Lösung herauskristallisiert hat, war ich etwas beruhigter. Und als der fall Teddy dann gelöst war, ging es mir besser. – So einen Schreck hat mir wirklich noch kein Hörspiel eingejagt. Ging ja mal gar nicht.
Dass dieses komische Hotel noch eine Rolle spielen sollten, hab ich am Anfang auch nicht gedacht. Zunächst war es als unscheinbares Gebäude am Rande erwähnt und dann bekam es doch so eine Bedeutung. Und vor allem, aus dem Geheimnis wurde der trivialste Fakt aller Zeiten. – Ich habe an einen Hausgeist gedacht. An irgendwelche Legenden von spukenden Gästen oder sowas. Und dann wir es eine Art Stützpunkt für einen Hehler. – Lach mich weg.

Die drei Jungs waren wieder in der Form ihres Lebens. Aus einem harmlosen Ausflug auf eine Feiermeile wir einmal mehr ein Fall, den sie scheinbar im Vorbeigehen lösen. – Angenehme Abwechslung ist hier, das Fehlen der nervenden Tante von Justus, die ständig irgendwelche Aufgaben für die Jungs hat. Sie konnten sich mal ganz ihrer Freizeitbeschäftigung widmen, ohne ständig unterbrochen zu werden.
Der Galeriemensch war mir von Anfang an nicht wirklich geheuer. Eine Zeit lang hab ich echt geglaubt, dass der den Jungen entführt und versteckt hat, weil der kleine Kerl ihn einfach genervt hat. – Da lag ich ja mal mehr als falsch.
Die Mutter des Jungen hat mich von der Stimme her leicht angenervt. Wenn diese Sprecherin mal Bücher einlesen sollte, wäre das für mich ein Grund, da einen weiten Bogen drumherum zu machen. Die Klangfarbe allein nervt schon gewaltig. Sowas muss man nicht noch unterstützen.

Im Gesamten ein kurzweiliges, nicht allzu komplexes Hörspiel. Der kleine Hörgenuss für zwischendurch. Hat mich prima von einem wirklich stupiden Arbeitstag abgelenkt. – Das war aber auch ein Scheisjob an dem Tag….

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