Fusselfreitag #304

Fussel als ist kaputt

An diesem Tag hatten wir es mit dem draußen sein wohl ein wenig übertrieben. – Aber was will man machen, wenn die ersten Sonnenstrahlen des Jahres hinter dem Hörselberg vorkommen und auch die Menschen im Nessetal mal wieder mitbekommen, dass es diesen gelben wärmenden und lichtspendenden Ball am Himmel gibt.
Fussel war an diesem Abend ein glücklicher aber komplett kaputter Hund. *lach

[Hörspiel] Geister-Schocker 53 – „Das blutige Zeichen der Hexe“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2015
Länge: 1 Stunde 9 Minuten

Die Sprecher:
Marc Schülert
Sabrina Heuer
Reent Reins
Patrick Bach
Marion von Stengel
Rüdiger Schulzki
Hildegard Meier
Werner Wilkening
Claus Wilcke
Detlef Tams
Timon van Wolff

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Inhalt:
Die Polizei wird zu einem seltsamen Todesfall gerufen, welcher die Verhaftung der Ehefrau des Verstorbenen nach sich zieht. Doch kaum bekommt der Familienanwalt von der Sache Wind, setzt er alles daran, die Frau zu entlasten.
Bei seinen Recherchen stößt der Anwalt über Bücher, welche der Ermordete besessen hat und die darauf schließen lassen, dass er sich mit Satanismus befasst hat. Es kommt raus, dass er sogar in einer satanistischen Vereinigung Mitglied gewesen sein soll. – Um an noch mehr Informationen zu kommen, tritt auch er in die satanische Sekte ein. Jedoch nur zum Schein.
Der eigentliche Mörder des Mannes kann gefunden werden und wird suizidiert in seinem zu Hause aufgefunden. – Jedoch kehrt er wieder und macht dem Anwalt das aktuelle Leben zur Hölle.
Der Fluch, er solle keine schöne Minute im Leben mehr haben, scheint sich zu bewahrheiten. Die Liebe läuft ihm quasi weg, ein Autounfall hätte fast sein Leben beendet und dann kommt die wirkliche Wahrheit ans Licht.
Verurteilen kann man die Frau nicht mehr, da sie freigesprochen ist. Doch man kann sie von Satans Griff auf ihre Seele befreien.

Mein Hörerlebnis:
Mit dem Mord geht es direkt rein in die Handlung und man ist als Zuhörer bei einem Mord dabei, den man aber erst später als einen solchen registriert. – Ist zwar von der Handlung her ganz gut, rein technisch aber irgendwie nicht sehr gut in Szene gesetzt.
Die Polizei kommt ins Spiel, behandelt alles erst einmal als einen ganz normalen Mord und nimmt die Ehefrau in Gewahrsam, da sie laut der Indizien einfach nur schuldig sein kann.
Als sich der Anwalt dann da eingeschaltet hat, war mir gleich klar, dass er das nicht um der Familie willen tut. Irgendwie hat er von Anfang wie so liebestoller verschmähter Zweitbesatz der Frau gewirkt. Wie der sich in den Fall reingehangen hat, mir wäre fast schlecht geworden.
Erste seltsame Zeichen, welche den Anwalt von seinem Tun abhalten sollen, werden ignoriert, verleihen der Geschichte aber endlich mal so etwas wie Mystik und Geheimnisse. – Der Anwalt ermittelt jedenfalls so vor sich hin, hat die eine oder andere seltsame Begebenheit und Vorfälle und lässt doch nicht von seinem Tun ab. Als er sich dann in die Sekte einwanzen wollte, habe ich ihn für verrückt und verloren erklärt. – Ganz nebenbei, seine Sekretärin war ja wohl auch bis über beide Ohren in ihn verschossen.
Ein schützendes Amulett verrichtet zunächst seinen Job, wie es sein soll, der Mörder kann überführt werden, entzieht sich aber durch einen Suizid der rechtlichen Gewalt. Taucht dann aber als Geist oder auferstandener Toter wieder auf und spielt seine Spielchen weiter.
Dass dann der Fall am Ende doch anders gelagert war, wie es zunächst den Anschein hatte, musste ja so kommen. Alles andere wäre einfach zu einfach gewesen. Aber wie das dann alles zurechtkontruiert war, war ab einem gewissen Punkt fast schon langweilig und vorhersehbar.

Fazit:
Nun ja, eine Folge eben. Ich würde sie im unteren Drittel der Liste einordnen und sagen, wenn man sie einmal gehört hat, ist es auch gut. Die Handlung ist jetzt nicht besonders originell und auch der Titel der Folge führt in die Irre. Es ging nicht um eine Hexe, sondern um Satan.
Mal ganz nebenbei erwähnt, das Cover ist vom Bild her einfach nur langweilig und animiert absolut nicht zum Anhören.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, sie haben ihre jeweiligen Rollen gut verkörpert und mir stellenweise ein wirklich astreines Liebesgeschmachte geliefert, was die angebetete Person dann natürlich nicht mal kapiert hat.
Inhalt und Wendungen waren nicht besonder originell, aber für ein Hörspiel ganz gut in Szene gesetzt.
Ich hab sie der Vollständigkeit halber mal gehört. Das soll es dann aber auch gewesen sein.

[EBook] J.T. Brannen – „Omega“

J.T. Brannan
„Omega“
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Entertainmen)
ISBN: 9-783-838-75942-5
Länge: 320 Seiten

– gelesen im Dezember 2024 –

Der Autor sagt mir nichts, aber das Cover hat mich irgendwie neugierig gemacht. Dieses böse Zeichen kann einfach nichts Gutes bedeuten.

Klappentext: Unerklärliche Phänomene erschüttern die Welt: Die riesige Christus-Statue in Rio bewegt die Arme, Vögel attackieren Flugzeuge, und Tsunamis vernichten Teile Asiens. Die Journalistin Alyssa bekommt von einem alten Freund den Tipp, all diese
Phänomene hätten keine natürliche Ursache. Doch ehe er mehr sagen kann, wird er erschossen. Alyssa entkommt den Killern nur knapp. Ihre Suche nach der Wahrheit führt sie in ein geheimes Regierungslabor. Dort entdeckt sie Schreckliches: Niemand ist vor der Ausrottung sicher… (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Seltsame Ereignisse und Naturkatastrophen erschüttern die Erde. Die riesige Statue, hoch oben über Rio, bewegt sich, ganze Inseln verschwinden von der Landkarte. Die Zeit für Weltuntergangssekten und Prediger ist gekommen.
Alyssa will dem als Journalistin auf den Grund gehen und ihr Informant bezahlt das mit dem Leben. Sie gibt sich als seine Schwester aus und gerät so auf eine geheime Basis in der Arktis und deckt ein unglaubliches Forschungsprojekt auf. – Eine wilde Verfolgungsjagd, unglaubliche Stands und ein noch unglaublicheres Ende.

Fazit: Auf das Buch bin ich durch eine Bloggerkollegin aufmerksam geworden. Sie hat es gelesen und in den höchsten Tönen gelobt. Also hae ich es mir gekauft und auf den Sub gepackt. Dan, auf einer Bahnfahrt, habe ich dann das Lesen begonnen.
Ich war gespannt, denn im Grunde war das der Stoff für ein richtig gutes Buch.

Der Anfang war in jedem Fall hochgradig spannend. Das allgemeine Chaos ha mich schon sehr fasziniert. Die Ursache für so vielschichtige Probleme hat mich schon gefangen genommen und ich habe den Stoff förmlich gefressen. – Leider flachte die Faszination dann aber recht schnell ab und wurde zu einer Spionagestory, die von einer wilden Verfolgungsjagd durch die halbe USA getragen wurde. Ich glaubte, dass ich die Story dann schnell durchschaut hatte, was dann aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt wirklich stimmte.
Der komplette Mittelteil bestand aus einer wirklich sehr abenteuerlichen Flucht und wilden Schießereien. Hin und wieder gab es irgendwo auf der Welt dann auch noch einmal eine Katastrophe und schon gingen Flucht, Verfolgung und Irrsinn weiter. – Ich war zwischen zeitlich drauf und dran, das Buch abzubrechen. Der Blick auf die ursprünglichen Katastrophen schien mir verloren.
Ich habe mich dann doch noch bis zum Ende durchgebissen und musste hier erst so richtig schlucken. Gerade als ich mich gefragt habe, was ich denn bitte mit so einem Ende anfangen soll, hat der Epilog noch einmal alles raus gerissen. Die Annahme vom Verlauf der Welt auf diese Art und Weise ist sehr abenteuerlich und lässt eine ganze Menge Raum für weitere Bücher dieser Art.
J.T. Brannan hat noch mehr Bücher auf den Markt gebracht und ich werde wohl mal schauen, was er sonst noch so geschriebne hat. Zeiht sich diese Idee am Ende durch alle seine Bücher?!

Meiner Meinung nach, war dieses Buch in einem wirklich schwierigen Stil geschrieben. Die Schachtelsätze sind mir am Anfang gar nicht so aufgefallen. Als die Handlung für mich aber so uninteressant wurde, weil es nur noch um Verfolgung und schießwütige Staatsbedienstete ging, viel mir das so richtig auf. Ich habe mich durch den Text gequält und hätte die Lektüre wirklich um ein Haar abgebrochen, was ich mir dann aber noch einmal überlegt habe.
Die vielen Namen haben zu dem Durcheinander dann noch einmal ihr Übriges getan und mir hat sich irgendwie keine schlüssige Handlung ergeben. Es hat wirklich bis zum Schluss gedauert, bis ich mitgeschnitten habe, welche Organisation da für was einsteht und wer hier wen und warum gejagt hat. – Dafür hat der Epilog dann noch einmal eine Wende verursacht, die ihresgleichen sucht.

Für meinen Geschmack hatte die Handlung zu viele überflüssige Szenen, die das Buch irgendwie künstlich in die Länge gezogen haben. Zum Beispiel hat man viel aus der Vergangenheit der Protagonistin erfahren, was aber für die eigentliche Handlung am Ende so überhaupt keine Relevanz hatte. Auch was die militärische Ausrüstung und die Skrupellosigkeit dieser Leute, die sie jagen angeht, war es mir herzlich egal, wer welche Befugnisse hatte oder welche Waffe bevorzugt. Ich fand diese ganze Hetzjagd zu ausführlich und zu einseitig. – Davon etwas weniger und von den Vorkommnissen und dem Forschungsprojekt einiges mehr und es wäre richtig gut gewesen.
Zum Ende hin, als ich glaubte alles durchschaut zu haben, wirkt alles noch einmal extra in die Länge gezogen und ich habe innerlich förmlich aufgestöhnt.
Die ganze Zeit über habe ich den Text nur gelesen, um ihn gelesen zu haben. Kopfkino hatte ich so überhaupt nicht, was ich am Ende ziemlich schade fand. Man hätte aus diesem Stoff wirklich richtig gut was machen können.
Das Ende hat mir zwar denn den Mund offen stehen lassen, aber was ich davon halten soll, weiß ich nicht so recht. Diese Theorie vom ewigen, sich scheinbar immer wieder wiederholenden Kreislauf ist schon sehr weit hergeholt.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es durch den zähen Mittelteil leider nicht gereicht. Aber fest steht, dass das Ende wieder einiges rausgerissen hat.

[Hörspiel] Geister-Schocker 52 – „Der See der stummen Schreie“

Autor: Marc Freund
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2015
Länge: 51 Minuten 15 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Lutz Harder
Peter Groeger
Vera Bunk
Dagmar Bittner
Tino Kießling

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Inhalt:
Auf der Rückreise von einem gemeinsamen Termin, verfahren sich der Autor und sein Agent irgendwo in der Pampa. Sie landen nicht zu Hause, sondern an einer einsamen Waldhütte an einem See, die aber so verlassen gar nicht zu sein scheint, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Seltsam ist der Kinderhaarreif, welcher irgendwann auf einem der Schränkchen liegt und scheinbar wie aus dem Nichts aufgetaucht zu sein scheint. Er sieht aus wie der, den die verstorbene Schwester des Autors getragen hat, bevor sie ertrunken ist. – Moment, das war genau dieser See! Genau hier ist das Unglück damals passiert!
Eine weitere Frau taucht in der Hütte auf. Auch sie hat vor vielen Jahren eine Freundin an den See verloren und wurde auf seltsame Weise hierher gelockt. Die beiden wollen nun gemeinsam das Geheimnis ergründen, während der Agent keine Lust auf das Schauspiel hat und verschwinden will. – Doch der auf dem Heimweg kommen ihm Skrupel. Er muss seinem Freund helfen, wird daran jedoch von seinem wirklich seltsamen Navi gehindert.
Ein alter Fluch, der den See schon immer zu einem unheimlichen Ort gemacht hat, soll mit dem siebten Opfer, welches angelockt werden soll, endlich in Erfüllung gehen. Die Hexe will ihr nasses Exil verlassen und mit dem siebten Opfer endlich wieder ihr Unwesen auf der Erde treiben. – Wer von den drei Menschen wird nun das siebte Opfer und wie kann das Treiben der Hexe verhindert werden?

Mein Hörerlebnis:
Schon die Sprecherstimme des Agenten hat mich aufhorchen lassen. Dieser Tonfall, diese Klangfarbe … herrlich. Das würde ein Spaß werden. Den kannte und mochte ich. Der hat seine Charaktere schon immer wirklich sehr glaubwürdig rüber gebracht. Kam es also nur noch auf die Handlung an.
Eine scheinbar normale Heimfahrt entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Mysterium. Das Navigationsgerät macht wirklich von Anfang an seltsame Sprüche und mir war gleich klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. So redet kein Navi! Und warum, zum Henker, bekommen die Charaktere das nicht gleich mit?! – Das passiert natürlich erst, als das Kind in den Brunnen gefallen ist und sie im Wald an diesem See mit der Hütte landen.
Dass sie dann aussteigen und in die Hütte gehen, statt zu drehen und den Heimweg anzutreten, war rein menschlich zwar seltendämlich, aber ein Umstand, den es nun mal brauchte, wollte die Handlung in Gang kommen.
In der Hütte scheint erst einmal alles alt und verlassen zu sein. Eine Art lang nicht mehr genutztes Wochenend- oder Ferienhaus. Bis zu dem Zeitpunkt, als der Kinderhaarreif auftaucht und bei dem Autor wirklich eine düstere Begebenheit aus der Vergangenheit auftaucht. – Es muss schon schlimm sein, als Geschwisterkind den Tod der kleinen Schwester so miterleben zu müssen, dass sich das Ereignis dann aber so abkapselt im Bewusstsein, kommt mir wirklich seltsam vor, soll es aber auch wirklich geben.
Der See liegt scheinbar still und verlassen und normal da und irgendwann kommt eine weitere Person mit in der Handlung, die wohl schon in der Hütte gewesen sein muss, sich jetzt aber aus ihrem Versteck traut. – Ja klar, sie kommt in eine undefinierbare Hütte und macht sich erst mal nen Instant-Kaffee. Sooooooooooooooo unlogisch!!!
Auch sie hat in der Kindheit an diesem See einen Menschen verloren und ist durch mehr oder weniger dumme Zufälle hier gelandet. – Die beiden fangen das Fachsimpeln und Überlegen an und der Agent macht die Biege. – Was habe ich diesen Mann für einen Waschlappen gehalten. Ein schöner Freund ist das, der den anderen dann einfach mal im Stich lässt, weil ihm die Situation nicht in den Kram passt.
Und wieder spinnt das Navi. Nach dem Navi das Radio und dann tritt endlich die Hexe in Aktion, die bis dahin aber noch nicht als solche identifiziert ist. Ein Unfall, ein Ersthelfer und schon kann die ganze Schote rund um diesen See und seine Geschichte genau aufgedeckt und erklärt werden. – Der Agent denkt um und will helfen, als es fast schon zu spät ist.
Ein Showdown am Seeufer bildet dann das Ende und selbst das Werkzeug gegen die Hexe liegt seit vielen vielen Jahren in der Hütte. Die Erkenntnis, dass es so ist, wie es ist, kann im letzten Moment kann auch das Problem auf seine Art und Weise gelöst werden.

Fazit:
Die Story war nicht schlecht, konnte mich durchaus auch fesseln und unterhalten, allerdings war leider vieles auch vorhersehbar.
Ich hätte mir den See selber noch ein wenig düsterer und besser dargestellt gewünscht, wenn er schon im Titel der Folge so hervorgehoben wird. Mehr Bezug zu den stummen Schreien wäre wünschenswert gewesen.
Alles in allem scheint das aber so eine Art urbane örtliche Legende gewesen zu sein, die man hier verarbeitet hat. – So klingt es jedenfalls.
Die Schauspieler haben eine sehr gute Leistung gebracht und ich hatte zum Teil ein richtig düsteres und unterhaltsames Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Leider war die Handlung in Teilen sehr vorhersehbar und zu einfach gestrickt, aber wenn man die Kürze der Zeit bedenkt, die die Folgen hier haben, passt das schon wieder.
Akkustische Untermalung brauchte es hier nicht viel. Aber ich hätte mir eventuell, gerade am Seeufer, eventuell noch ein paar unheimliche Geräusche aus dem Wald gewünscht. Das hätte der Handlung in dem Moment in jedem Fall noch etwas mehr Tiefe gegeben. Die Stimmung noch etwas unheimlicher gestaltet. Aber die Handlung war ja dann recht gruselig, sodass es auch ohne ging.

In jedem Fall eine der Folgen, die ich recht weit oben mit einordnen würde. Und eine Handlung, die ich so gern selber in einer Kurzgeschichte erfunden hätte und verarbeitet hätte. – menno

[Taschenbuch] Lucas Fassnacht – „Die träumende KI“

Lucas Fassnacht
„Die träumende KI“
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-745-92416-9
Länge: 159 Seiten

– gelesen im Dezember 2024 –

Das erste Buch, was ich aufgrund einer Anzeige bei Facebook gekauft habe. – Wird wohl auch das letzte gewesen sein, wenn ich mir das so recht überlege.

Klappentext: Kann KI uns helfen, kreativer zu schreiben? Was sind die typischen Fallstrick e und wie entlocke ich ihr ihr wahres Potenzial? Ist es möglich, mit ChatGPT einen originellen Plot zu entwickeln, meine Figuren glaubwürdiger zu gestalten oder ihnen spannende Dialoge in den Mund zu legen? Hilft die KI mir über Schreibblockaden hinweg? Lucas Fassnacht ist als Autor und Creative-Writing-Lehrer mit allen Tücken des Schreibprozesses bestens vertraut, und weiß, welche technischen Hacks wann weiterhelfen. Seine kurze Anleitung für den kreativen Umgang mit dem bekanntesten ChatBot ist das reinste Lesevergnügen – und garantiert dem menschlichen Geist entsprungen. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Es handelt sich um einen Schreibratgeber, welcher aber nicht vorgibt, was es für Techniken für Schreibprobleme gibt, sondern macht klar, wie man Chat CPT zum Schreiben nutzen kann. Dabei geht es nicht darum, CPT die alleinige Arbeit machen zu lassen, sondern vielmehr, wie man CPT unterstützend nutzen kann.
Anhand vieler Beispiele und ganz besonders an dem einer konkreten Story erklärt Lucas Fassnacht, was er meint, wenn er etwas behauptet und macht den Stoff so begreifbarer.
Im Endeffekt kommt es darauf an, die richtigen Prompts für sein eigenes Projekt zu finden und das erfordert eben den einen oder anderen Versuch.

Fazit: Ich bin durch eine Facebookanzeige auf das Buch gestoßen und dann eine geraume Weile draum herumgeschlichen. Am Preis hat es nicht gelegen, vielmehr bin ich immer irgendwie der Meinung, dass es nicht gut sein kann, wenn man es auf Facebook bewerben muss um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber dann habe ich mir eben auch gesagt, dass man das nicht herausfinden kann, wenn man es nicht mal versucht. Also habe ich es gewagt.

Im Grunde handelt es sich hier um einen (weiteren) Ratgeber auf dem Markt der vielen so gearteten Bücher. – Allerdings einer, der sich mit einem ziemlich modernen Thema befasst. Es geht darum, wie man Chat CPT für sein Scheiben nutzen kann. Und damit meine ich nicht, dass man einfach ein Buch schreiben lässt, sondern vielmehr, sich beim Schreiben unterstützen zu lassen. – Die Kernaussage in allen Kapiteln war hier aber auch nichts Neues. Es geht im Grunde darum, dass man die Prompts einfach so genau wie nur irgend möglich formulieren muss, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Anfangs war alles wirklich sehr theoretisch und ich wollte die Lektüre abbrechen. Da ich aber selber mit Chat CPT im Moment mehr herumspiele, dachte ich mir, dass ich durchaus mal weiter lesen kann.
Die Theorie wird im Laufe des Buches mit vielen Fallbeispielen untermalt, die mich allerdings in den wenigsten Fällen wirklich gecatcht haben. Es werden Filme und Serien genannt, die ich nicht kenne, bzw. nicht gesehen habe. Somit waren diese Beispiele für mich schon auch irgendwie kryptisch.

Das Buch war klein und leicht und sehr stabil geklebt. Fast schon ein wenig zu steif war das ganze Buch, was das Auseinanderhalten der Seiten erschwerte. Allerdings kam hier das sehr handliche Format des Buches wieder positiv hervor. Es lies sich sehr gut festhalten, wenn man die Arme immer irgendwie abstützen konnte.
Im Grunde ist das Buch nicht dick und kann durchaus in einem Rutsch gelesen werden. Aber es geht hier darum, auch etwas zu lernen. Meine Empfehlung wäre hier aber wirklich, sich das Buch erst einmal komplett durchzulesen und dann alles noch einmal Stück für Stück durchzuarbeiten. Eventuell auch schon an einer konkreten eigenen Geschichte. So wird die hier vorgeführte Theorie zur Praxis und am Ende vielleicht zu einer eigenen neuen Routine.
Leider muss ich sagen, dass das Buch am Ende für mich dann schon ziemlich enttäuschend war. Wenn man die Kernaussage hernimmt, fragt man sich, warum der Kerl da so ein komplettes Buch dafür gebraucht hat. Chat CPT braucht unbedingt eine klare Ansage, wenn es funktionieren soll. Um das mitzuteilen, braucht es keine 159 Seiten.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich habe mir, ehrlich gesagt, mehr von dem Buch erwartet, als ich am Ende bekommen habe. Irgendwie hat das Buch auf mir gewirkt, als hätte es KI selber geschrieben.

Meine Woche 10. Kalenderwoche 2026

Geärgert:
Über die eine Kollegin, die mit ihrer blosen Anwesenheit und ihrer Überpräsenz am Tisch das komplette Team auseinandertreibt.

Gefreut:
Auf das Wochenende – schließlich ging es ja mal raus.

Gedacht:
Boar geil, die Sonne kann jetzt gern so bleiben. -Wer braucht schon Shitwetter?!

Gefragt:
Bestimmt, fällt mir jetzt nur nicht ein.

Genervt:
Zu viele Menschen, einfach zu viele Menschen – sowohl auf der Messe, als auch auf den eigentlich ruhig gelegenen Radwegen.

Gefühlt:
eigentlich ganz gut, bis auf die Ko-Na-Schu-Kopfschmerzen am Freitag. Aber dagegen hab ich ja nen Mittel.

positiv:
Sonne satt!!!

negativ:
so richtig wirklich negativ?! – Nö, nich wirklich.

Gelitten:
Das ist zu viel gesagt

Genossen:
Die Sonne und die Möglichkeit (noch) in Ruhe die Sonne auch mal nutzen zu können.

Gewesen:
Auf Arbeit, einkaufen und auf der Thüringenmesse

Getroffen:
Kollegen und eine Freundin

Gesucht:
Einen Spritzschutz für die Pfanne und den Mixer, Pinzetten zum Basteln und Handbrot

Gefunden:
Einen Spritzschutz für die Pfanne und Handbrot. Die Pinzetten habe ich am Ende dann doch beim bösen A bestellt.

Gelacht:
Älter werden ist ziemlich blöd: Wenn du im Kopf alles beisammen hast, fällt dir der Körper auseinander. (Bei mir beginnt es dann wohl mit den Zähnen) *lach

Geweint/Getrauert:
Um die Marmeladenoma!!!! Ganz plötzlich und unerwartet, aber mit 94 Jahren ist die wohl älteste Streamerin auf Twitch am 4. März von uns gegangen.

Gewundert:
Huch, erste Märzwoche schon um? – Da sollte ich ja langsam mal den Mai-Urlaub beantragen.

Gegessen:
Handbrot, mal auf die Schnelle was Überbackenes

Genascht:
Himbeerbonbons

Getrunken:
Cappuchino, Kaffee Latte und Radler

Gegoogelt:
Wie ich im Second Life an zuverlässiges Land komme.

Gesehen:
Youtube-Videos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis und ein wenig Tagebuch

Getan:
gelesen, gearbeitet, Rad gefahren

Gelesen:
von Clive Cussler – „Sabotage“ (ein Buch aus der Reihe „Kurt Austin“)

Gekauft:
Lebensmittel, Gewürze, Küchenutensilien

Gelernt:
Genieße den Moment und erwarte nichts

Geschenkt (bekommen):
nö, hab ich mir alles selber gekauft

Geschlafen:
sicherdoch, auch wenn es tagsüber war. Dafür aber recht gut

Geträumt:
Und was für ein wirres Zeug. Das war so ein Käse, dass ich nicht mal in der Lage war, Traumtagebuch zu schreiben.

Geplant:
eine Woche 2. Schicht.

Fazit

Eine Woche Nachtschicht liegt hinter mir und eine Woche Spätschicht vor mir. – Das Wetter soll ja passenderweise regnerischer werden. Soll mir recht sein. Wir hatten es im letzten Jahr schon, dass das Wetter immer toll war wenn wir 2. Schicht hatten. Da dürfen in diesem Jahr gern mal andere dran glauben.

In den Nachrichten kam eine Ansage, dass in Thüringen weniger Leiharbeiter wären, als sonst die Jahre immer. Ganz ehrlich, ich musste so herzlich lachen, dass man mein Mann schon ein Sauerstoffgerät holen wollte. – Mal ehrlich, Leiharbeiter stehen am untersten Ende der Nahrugnskette. Wenn Personal abgebaut wird, gehen als erstes die Leiharbeiter, bevor es an den Personalbestand der Firma geht. Und wenn ich mich umgehört habe, wie viele Leute, aufgrund der aktuellen Kriese, in den letzten 4 Wochen allein die Kündigung bekommen haben … ja logisch, dass es weniger Leiharbeiter gibt. Die sind jetzt alle auf dem Arbeitslosenmarkt unterwegs. – Himmel hilf, wie verblödet kann ein Nachrichtenredakteur eigentlich sein. Und dabei haben wir gerade nicht mal das Sommerloch.

Gestern waren wir wieder auf der alljährlichen Thüringenausstellung. Eine riesige Messe in den Messehallen Erfurt, die jedes Jahr ist und sich inzwischen auch über Thüringen hinaus entwickelt hat. Ursprünglich war die Messe für Thüringer Firmen aller Art gedacht, die sich hier präsentieren konnten. Da waren dann Baufirmen, Heizungsbauer, Gartenhütternschreiner, Dachdecker, Lebensmittelhersteller, sogar mal ein Kleintierkrematorium dabei. Alles, was der Markt so hergibt, thematisch geordnet.
Heutzutage versuchen einem hier, zum Teil zumindest, fliegende Händler überteuerten Chianashit anzudrehen. An jedem 2. Stand musste ich der Weintante erklären, dass ich Biertrinker bin und den Wein nicht probieren möchte. Käuflich erworben habe ich aber bei der „Kochblume“ einen neuen Schneebessen, da der alte kaputt gegangen ist und einen Multifunktionsspritzschutz. Will meinen, dass ich den auf die Pfanne legen kann, aber auch auf die Rührschüssel, wenn ich mit dem Mixer zugange bin. – Kochblume ist dann wohl das neue Tupper, aber zum Einen sind die schön bunt und zum anderen stimmt hier auch die Qualtität.

Nächste Woche wird dann wohl ruhiger, wenn ich 2. Schicht habe. – Allerdings habe ich festgestellt, dass ich meine Woche Urlaub für den Mai dann wohl ruhig mal langsam beantragen kann. So wissen alle Seiten über meinen Wunsch bescheid und haben genügend Zeit, ihn abzulehnen. – Man wird sehen.

Saturday Sentence – „Das Buch der Knochen“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

EINST WANDELTEN DIE SÖHNE GOTTES UNTER UNS Ein dunkler Faden zieht sich durch die Geschichte der Menschheit, und er wird alles verändern. »Sie waren in jenen Tagen auf der Erde – und auch danach -, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und mit ihnen Kinder zeugten. Sie waren die Helden der Vorzeit, ruhmreiche Männer …« – Genesis 6,4 Als Harvey Bennetts Freund als Geisel genommen wird, scheint seine Mission einfach zu sein: Finde das Buch der Knochen – einen verschollenen Dialog Platons, der den Aufstieg und Fall der Zivilisation von Atlantis beschreibt. Doch Harvey ist nicht der Einzige, der nach diesem verschollenen und uralten Wälzer sucht. Mächtige Kräfte wollen ihn für ihre eigenen dunklen Zwecke und für das schreckliche Geheimnis, das er birgt – eine Wahrheit, die seit Jahrhunderten verborgen liegt und alles verändern wird, was wir über die Geschichte der Menschheit zu wissen glauben. HARVEY BENNETT IST DABEI, DAS GEHEIMNIS DES BUCHS DER KNOCHEN ZU ENTRÄTSELN. UND DIE WAHRHEIT KÖNNTE IHN DAS LEBEN KOSTEN. Als epischer, weltumspannender Thriller mit rasanter Action und Abenteuer ist Das Buch der Knochen eine perfekte Mischung aus Geschichte, Wissenschaft, Religion und Reisen. Sie werden es nicht aus der Hand legen können! Holen Sie sich noch heute Ihr Exemplar von Das Buch der Knochen! (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Sie murmelte etwas, spürte, wie Ben sich neben ihr bewegte.

Nick Thacker – „Das Buch der Knochen“ (Harvey Bennette 7); ISBN: 9-798-231-46040-3

3. Und wie ist es bisher?
Die typische und zuverlässige Thacker-Qualität. Eine sehr interessante Mischung aus Bibeldeutung, Abenteuer, Schiesereien und atemberaubenden Entdeckungen.

Auch wenn ich von dem hier beschriebenen Volk der Riesen noch nie etwas gehört habe, ist es doch interessant, wie so ein Fanatismus eines einzelnen Menschen gehen kann. Wahnsinn, was mit genügend Geld und Zwang alles möglich ist und wie man damit verbindet, seine Feinde aus dem Weg zu räumen. – Interessante Story, fesselnder Schreibstil und absolut lebensnahe Nebenhandlung. – So muss das sein.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 157 – „Team Blocksberg“

Autor: Klaus-P. Weigand
Musik: Heiko Rüsse/ Wolfgang W. Loos, KIDDINX Studios
Regie: Michael Schlimgen
Verlag: kiddinx
Erschienen: 07.03.2025
Länge: 46 Minuten 4 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg – G. Streichhahn
Bernhard Blocksberg – R. Brosch
Karla Kolumna – U. Stürzbecher
Oma Grete – K. Lopinski
Herr Meier – S. Philipp
Walter Wolf – S. Gossler
Valentin Wolf – T. Kreuer

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Familie Blocksberg stellt fest, dass sie ganz schön eingerostet sind. Papa Bernhard hat Rücken, Mutter Barbara hat zugenommen, dass ihr ein Knopf von der Hose fliegt und auch Bibi merkt, dass sie sich mehr bewegen sollte. – Bibi geht gleich mit gutem Beispiel voran, indem sie an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Schule fährt. Und auf dem Weg begegnet ihr ein Plakat, welches einen Familienstaffellauf ankündigt. Bibi packt die Gelegenheit beim Schopf und hext Team Blocksberg auf die Teilnehmerliste.
Zu Hause ist das Theater erst groß. Die Eltern können und wollen einfach den guten Grund nicht sehen, warum Bibi das gemacht hat. Doch mit Hilfe von Oma Grete kann der Ehrgeiz der Eltern geweckt werden. Ein Trainingsparkour wird im Garden aufgebaut und von nun an fleißig für den Staffelllauf trainiert. – Zwar weckt der ungewohnte „Lärm“ den Missfallen der Nachbarn, aber Blocksbergs lassen sich nicht beirren.
Der Staffellauf wird dann ein Erfolg, der typisch Blocksbergs ist.

Mein Hörerlebnis:
Alles scheint normal, als Familie Blocksberg am Frühstückstisch sitze. Bis zu dem Zeitpunkt, als Vater Bernhard zugeben muss, dass er Rückenschmerzen hat. – An sich finde ich diese Tatsache schon sehr nah an der Realität. Wie viele berufstätige Menschen haben irgendwo schon chronische Schmerzen, sehen aber nicht ein, dass vielleicht ein gezielter Sport hier schon Abhilfe schaffen könnte. Immer bildet man sich ein, dass man dazu keine Zeit hätte. – Genau so ist es auch bei Vater Blocksberg.
Was ich ein wenig übertrieben und überflüssig fand, war die Tatsache, dass Mutter Barbara in dem Moment doch wirklich ein Knopf wegfliegen muss. – Mal ehrlich, man kann ja zunehmen, das ist gar nicht so weit ab zur Realität. Aber deswegen schießen doch keine Knöpfe von Hosen durch die Gegend. Die Hose muss doch beim Anziehen und schließen schon unheimlich gespannt haben.
Man stellt jedenfalls die mangelnde Bewegung fest, geht dann aber zunächst zum Alltagsgeschehen über. Bibi ist der Meinung, mal mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, was ihr ermöglicht, das Plakat zu finden, auf dem das sportliche Ereignis angekündigt wird. – Logisch, dass es in dem Moment zu einer Kurzschlusshandlung kommt und Bibi wirklich die Familie auf die Teilnehmerliste hext. – Hat mich nicht weiter überrascht, weil genau diese Handlung einfach nur typisch Bibi ist.
Dass das dann zu Knatsch kommt, war mir von Anfang an klar. Ausgerechnet Karla Kolumna eröffnet diese neue Tatsache der Mutter, welche komplett perplex ist. Zeitgleich muss es Vater Bernhard von einem Arbeitskollegen erfahren haben, denn auch er kommt am Nachmittag nach Hause und ist aufgrund dieser Tatsache mächtig sauer.
Oma Grete holt Bibi aus der Situation heraus, indem sie ihre Enkelin dazu einlädt, einfach mal ne Runde joggen zu gehen. – Sie ist in dieser Folge so etwas wie der totale Fitnessfreak und einfach nur eine wandelbare Person und ein vielseitiger Charakter, wie er im Buche steht. – Herrlich, wie der Autor das alles so hingebogen hat, dass die Eltern mit Hilfe von Tricks und Kniffen und Hexereien zur Bewegung motiviert werden, ohne dass sie es am Ende wirklich mitkriegen.
Es folgt das Training, in dem besonders Oma Grete als Trainerin komplett aufzugehen scheint, noch ein paar überflüssige Reibereien mit Nachbarn, Kollegen und Hexentricks, und am Ende DAS Ereignis. – Mal ehrlich, das Ergebnis ist so unrealistisch wie typisch Blocksbergs. Da liegt eine vollkommen untrainierte Familie plötzlich gleich auf mit Sportskanonen. – Nun ja. Ist eben ein Kinderhörspiel. Irgendwie muss man den Kiddis ja klar machen, dass auch kleinste Bewegungseinheiten etwas bringen.

Fazit:
Da, wo Blocksberg drauf steht, ist auch Blocksberg drin. Die Story selber greift ein ziemlich aktuelles und akutes Thema in der Gesellschaft auf. Bewegungsmangel hat doch so gut wie jeder, wenn man mal ehrlich ist. Und wenn ich mir Schulkinder so ansehe, wie lang die nachmittags dann über den Hausaufgaben brüten, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es das bisschen Sportunterricht auch nicht mehr raus reist.
Der Aufhänger der Geschichte ist kindgerecht und typisch Bibi gelöst. Hex hex und schon ist die Familie zur Bewegung gezwungen.
Die Szenen im Garten mit dem Training und der auflebenden Oma Grete sind wirklich herrlich dargestellt. Hier hatte ich ein wirklich herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge und konnte mir auch den wutschnaubenden Nachbarn sehr gut vorstellen, der sich in seiner abendlichen Ruhe gestört sah.
Im Grunde können die Kinder hier lernen, dass auch mit einfachsten Mitteln schon ein Fitnesstraining möglich ist. Es braucht kein Studio. Im Prinzip reicht es schon, an der frischen Luft mit dem Hund zu laufen oder joggen zu gehen oder einfach nur regelmäßig spazieren zu gehen. – Die Blocksberg haben im Endeffekt das Fitnessstudio zu Hause, wissen es nur nicht.

Die Schauspieler haben wieder einen herrlichen und konstant guten Job gemacht. – Ich habe mich inzwischen auch an die neue Karla Kolumna gewöhnt. Inzwischen ist sie mir genau so geläufig, wie es die Alte war.
Trotzdem es sich hier eindeutig um ein Kinderhörspiel handelt, war ich doch sehr gut unterhalten und kann mir gut vorstellen, die Folge öfter noch einmal zu hören. Einfach, mit Botschaft und doch kein erhobener Zeigefinger zur Lektion.

[Taschenbuch] André Milewski – „Geheimakte Hypberborea“

André Milewski
„Geheimakte Hyperborea“
Reihe: Geheimakten (18)
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B0DPBH2K7S (Amazon)
Länge: 374 Seiten

– gelesen im Dezember 2024 –

Wuhuuuuu…. Endlich wieder eine Geheimakte! Diese Reihe ist einfach nur der Garant für das absolute Lesevergnügen.

Klappentext: Eine vergessene Zivilisation. Eine verborgene Wahrheit. Öffne die Geheimakte Hyperborea.
Max Falkenburg ist in höchster Sorge um seinen Freund Leo Dragajew, der sich immer noch in den Klauen der „Kinder Shivas“ befindet. Als dieser dann überraschend in Griechenland auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Mehrere Geheimdienste nehmen die Verfolgung auf. Doch für Max gilt es nicht nur, seinen Freund zu retten, sondern auch den uralten Mythos von Hyperborea ergründen. Ein Ring, der einst Alexander dem Großen gehörte, könnte der Schlüssel dazu sein – wäre er nicht seit Ewigkeiten verschollen.

Währenddessen stehen die ›Kinder Shivas‹ kurz davor, ihr Ziel zu erreichen und die Menschheit ins Verderben zu stürzen. Können Max und seine Freunde die Welt retten, oder sind sie dazu verdammt, dabei zuzusehen, wie alles in Flammen aufgeht? (Quelle: amazon.de)

Inhalt: Max Falkenburg ist zurück, kann aber seine gewohnte Arbeit nicht normal aufnehmen. Zu groß ist die Sorge um seinen Freund Leo. Dieser befindet sich noch immer in der Gewalt der Kinder Shivas. Und die wollen nichts Geringeres, als den Untergang der Welt.
In Griechenland tauch Leo in einem Museum auf, wo er einen Diebstahl begeht. Der Startschuss für Max in ein neues Abenteuer. Immer auf den Spuren von Leo Dragajew, um diesen aus den Fängen der Sekte zu befreien. – Doch Max gerät auch in die Fänge der Kinder Shivas und seiner Helfer. Für sie muss er das Geheimnis um Hyperborea entschlüsseln.
Max, seine Frau Jody und ihre Freund Carter bezahlen ihre Faszination fast mit dem Leben.

Fazit: Mehr durch Zufall habe ich gesehen, dass eine neue Geheimakte erscheinen sollte. Es war mir schlicht und ergreifend Ehrensache, dass ich mir dann auch dieses Buch gekauft habe. – Dass ich dann noch etwas früher dran gekommen bin, war ein mehr als nettes Gimmig, dass ich so nicht erwartet, aber sehr gern angenommen habe. Gelesen war es dann schnell.

Die Handlung setzt scheinbar direkt am Ende des vorangegangenen Bandes an. Ich fand es ja fast amüsant, wie die Sekretärin ihrem Chef erklären muss, wo der Hase langläuft. – Doch der richtige Ärger lässt leider auch nicht lang auf sich warten.
Einmal mehr ist es sehr spannend, wie Herr Milewski diese Ansammlung Menschen darstellt, die wirklich der Meinung sind, dass sie die Menschheit vernichten können. Diese Menschen im Zusammenhang mit der Sage von Hyperborea und den Gewalten, die davon ausgehen, haben eine sehr interessante Story ergeben.
Das Feeling a la Indianer Jones war im archäologischen Teil in jedme Fall wieder vorhandne. Dieser Teil war wieder sehr interessant und hat in mir mal wieder die Lsut auf ähnliche Abenteuer geweckt. – Allerdings hat mich die Darstellung von Hyperborea selber nicht wirklich überzeugen können. Dass das nichts weiter als Technik gewesen sein soll, konnte mich nicht überzeugen. Der Zusammenhang mit Wasser hat mir nicht gepasst.
Ein weiterer, wirklich sehr interessanter Fakt, war die Tatsache, dass ein Mensch auf unerklärliche Weise in einem Bann steht. – Ich kannte den Charakter aus einem vorhergehenden Band und er war hier wirklich wie ausgewechselt. So rapid würde doch ein Archäologe mit keiner Fundstätte vorgehen.
In jedem Fall lässt das Ende eine ganze Menge Raum für weitere Bücher. Auch wenn Hyperborea erst einmal abgeschlossen scheint, sind da draußen noch jede Menge weitere Rätsel, die auf Mys und seine Freunde warten.

Dieses Buch hat mir wieder vom Anfang bis zum Ende ein wirklich herrliches und spannendes Kopfkino beschert. Die Handlung war mit leichten Worten aber sehr bildhaft und fließend erklärt. Es hatte keinen Längen oder anderweitig langweilige Stellen und hat somit den absoluten Pageturner abgegeben. – Es war ein Lesevergnügen, wie ich sie nur selten habe, aber eben leider dadurch ein kurzes Vergnügen. Denn eins fix drei, war der Stoff auch schon wieder ausgelesen. Die Realität ringsrum war komplett vergessen und ich war mal wieder komplett in der archäologischen Welt und seinen spannenden Abenteuern gefangen.
Gerade dieser Band hat sich sehr als Fortsetzung des vorangegangenen Bandes gelesen. Hier würde ich jetzt wirklich dazu raten, die Bücher wirklich der chronologischen Reihenfolge nach zu lesen. Nur so kann man die Entwicklung des Max Falkenburg so verfolgen, dass alles zusammen ein wirklich schlüssiges Bild ergibt. Und meiner Meinung nach, machen die Bücher nur so auch wirklich richtig Spaß.
Herr Milewski ist es wieder sehr gut, gelungen eine mir bisher unbekannte Legende oder Sage so mit den realen Gegebenheiten zu verknüpfen, dass ich wirklich hätte annehmen können, dass das alles genau so möglich ist. – In jedem Fall war der Stoff mal wieder die pure Spannung.
Die doch relativ vielen Namen konnte ich aber hier sehr gut auseinanderhalten und zuordnen, weil es genau die handelnden Charaktere waren, die ich schon aus vorangegangenen Büchern kannte. Somit stellte auch das und meine Namensschwäche hier kein Problem dar.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ein weiteres, wirklich sehr spannendes Abenteuer des Max Falkenburg. Ich war, wie immer, komplett gefesselt und konnte kaum von dem Stoff lassen. Dementsprechend schnell hatte ich das Buch dann auch durch und stand da mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Da ist noch so viel frei für weiter Abenteuer. Einfach nur herrlich.