
Kim Leopold
“Die Magie der Herzen”
Reihe: Black Heart (11)
Verlag: Selfpublishing
EAN: 9-783-754-68374-3
Länge: 75 Seiten
– gelesen im August 2024 –
Der nächste Band einer Reihe, von der ich im Moment nicht so wirklich weiß, was ich davon halten soll. Einzig die Tatsache, dass ich bald alle Bücher durch haben werde, lässt mich am Ball bleiben.
Klappentext: „Während die Hexe Ichtaca auf den Tag ihrer Opferung wartete, musste sie lernen, dass alles im Leben seinen Preis hat und es nur die Frage ist, ob man ihn bezahlen möchte …“ Die gleiche Lektion bekommt auch Alex erteilt, während er seinen irrsinnigen Plan in die Tat umsetzen möchte, Louisa zu retten. Doch nicht überall stößt er damit auf Begeisterung.
Während Mikael und Farrah sich näherkommen, erweist Hayet ihm am Palast der Träume einen Freundschaftsdienst und will sein Herz in Sicherheit bringen. Aber schnell muss Mikael feststellen, dass sich die Vergangenheit manchmal rächt …
Lass dich verzaubern und tauche ein in eine Welt von Gut und Böse! (Quelle: Lovelybooks.de)
Inhalt: Willam ist weiterhin auf der Suche nach seinem Herzen, kann es lokalisieren und ausgerechnet Hayet dazu bringen, es ihm holen zu wollen. Allerdings wird diese dabei erwischt und muss sich mit Emma darüber unterhalten. – Sie erfährt noch einiges über Freya und Willam, aber das nutzt ihr auch nichts mehr.
Ivan erliegt absichtlich seinem Fluch. Er bricht den Schutz von Emma und lässt sich freiwillig versteinern, um herauszufinden, warum Louisa, die auch verflucht wurde, noch immer herumspukt und keine Ruhe findet.
Das Wundenlecken ist noch immer nicht vorbei. Der Angriff auf das Hexeninternat hat in jedem Fall seine Spuren hinterlassen.
Fazit: Das Cover, in diesem Fall in einem zarten Lila gehalten, gleicht den anderen dieser Reihe im Stil sehr. Das ergibt einen hohen Wiedererkennungswert und lässt mich sofort wissen, worauf ich mich hier eingelassen habe.
Positiv bei dieser Buchreihe muss ich mal anmerken, dass es inzwischen eine der wenigen Buchreihen ist, wo wirklich deutlich ist, dass es sich um eine Reihe handelt. Der Reihentitel ist doch wirklich mit der Folgennummer versehen. – Ganz niedlich gemacht, indem ein kleines, schwarzes Herz am unteren Rand angebracht ist.
Die Handlung geht genau da weiter, wo der vorherige Band geendet hat. – Deshalb mus sich gleich vorwegsagen, dass man hier unbedingt die chronologische Reihenfolge einhalten sollte, wenn man auch nur ansatzweise etwas verstehen will.
Die Liste der Charaktere ist inzwischen ganz schön lang, aber irgendwie ist es mir in diesem 11. Band leichter gefallen, die Leute und Orte und Zeiten auseinanderzuhalten. – Gewöhne ich mich etwas so langsam an das Durcheinander?
Das Ding mit der Hexe in der Vergangenheit habe ich noch nicht so wirklich kapiert. Von ihr wird erzählt, auch ihr Schicksal geht irgendwie weiter, aber was das mit dem Geschehen im hier beschriebenen Jetzt zu tun hat, konnte ich noch nicht herauskristallisieren. Während der Anfang mit Freya noch irgendwie interessant und logisch war, stellt sich dieser Handlungsstrang bisher als sinnloses Füllmaterial heraus. – Ganz ehrlich, dann hätte ich Freya leben lassen und hätte ihre Geschichte weiter erzählt.
Alles andere geht so seinen Gang. Es ist deutlich herausgeschrieben, dass sich die Gemeinschaft im Internat inzwischen in Gruppen aufgespalten hat, die jede auf ihre Art versuchen, der Sache und den Geschehnissen Herr zu werden. – Ich könnte mir vorstellen, dass Ivan in der Welt, in der er jetzt durch den Fluch weilt, in den nächsten Bänden durchaus noch seinen eigenen Handlungsstrang bekommt. – Alles andere würde ich direkt als unlogisch empfinden, da ja ansonsten auch Louisa ihre Rolle hinfällig wäre, und die war ja am Anfang so etwas wie die Hauptrolle in dem Geschehen.
Es nervt, dass die Bände hier nur so kurz sind. Ich möchte behaupten, dass dieser hier, mit seinen gerade mal 75 Seiten, der bisher Kürzeste ist. Auch an dem Stil mit den vielen zerrissenen Handlungssträngen hat sich nichts geändert und wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Aber daran habe ich mich inzwischen wohl gewöhnt. Ich sehe die Cover und weiß ganz genau, dass ich jetzt wieder höllisch aufpassen muss.
Auch wenn eine ganze Menge handelnder Personen inzwischen verstorben sind, wird es namenstechnisch nicht leichter. – Ich komme mit Namen nicht wirklich klar und habe hier ziemlich schwerzutun, dass ich am Ball bleibe und auch wirklich verstehe, was ich hier lese.
Ein Kopfkino habe ich hier leider nicht. Dazu ist die Handlung wohl zu zerrissen, durch die ständigen Wechsel. Außerdem geht alles, für meinen Geschmack, viel zu langsam voran. Ich habe noch keinen Plan, wie das irgendwann mal enden soll und wo das noch hinführen kann. – Dazu reicht meine Fantasie nicht aus. Also muss ich warten, bis Frau Leopold so weit ist.
Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 Sternen.
Den einen Stern Abzug gibt es für das fehlende Kopfkino. Aber im Gesamten muss ich hier wirklich feststellen, dass ich seit langem mal wieder mit einem Band verhältnismäßig gut zurechtgekommen bin. Da gab es schon katastrophalere Bände in dieser Reihe.






