[Ebook] Sebastian Thiel – „Sylt-Legende“

Sebastian Thiel
„Sylt-Legende“
Reihe: Oberkommissarin Lene Cornelsen (2)
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 9-783-839-27894-9
Länge: 206 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Lene Cornelsen wird es nicht leicht gemacht, in ihrer alten Heimat neu Fuß zu fassen. Die Täuschungen haben sogar mich geblendet.

Klappentext: Nachdem Kinder eine Schatulle mit dem Siegel der untergegangenen Stadt Rungholt fanden, wird Sylt von mysteriösen Vorfällen heimgesucht. Eine Frau im roten Rock geistert im Wattenmeer umher, alte Wracks tauchen wie aus dem Nichts aus den Fluten auf. Die Vorkommnisse gleichen einer alten Legende, welche die letzten Tage der Insel Strand beschreibt. Wird sich die Nordsee auch Sylt einverleiben? Oberkommissarin Lene Cornelsen ahnt, dass ein Sturm über ihre geliebte Insel hereinbrechen wird. Steht Sylt vor einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Lene Cornelsen sucht auf Sylt eine Wohnung, was aufgrund der Preise alles andere als einfach ist. Aber gerade als sie resigniert zu ihrem Lieblingsplatz will, erreicht sie ein Anruf ihres Chefs. Der freie Tag ist gestrichen, denn ein Goldmünzenfund am Strand lässt die Leute unvorsichtig werden und Ertrinkungsfälle drohen.
Die Truhe mit den Münzen ist echt. Die verstreuten Münzen nicht. Zusätzlich zum Wahlkampf tauchen alte Legenden von Rungholt wieder auf. Ein Schwein in der Wirtschaft, die Frau im roten Kleid im Wasser und ein scheinbar unmögliches Kirchengeläut, was vom Meer kommt.
Während Lene mit ihren Freunden aus dem letzten Jahr versucht, einen Sinn in den seltsamen Ereignissen zu finden, meinen findige Geschäftemacher, dass sie mit ihrer Masche durchkommen. – Diese Rechnung haben sie aber ohne Lene gemacht.

Fazit: Sebastian Thiel hat sich über Umwege in meine Lesevavoriten geschlichen. Seine Werke habe ich immer mit Interesse und voller Neugier gelesen. Und mit diesem Buch bin ich nun bei seinem neuesten Werk angekommen und gespannt, was mich erwartet.

Es handelt sich hie rum den zweiten Band einer Reihe. Es dreht sich alles um Lene Cornelsen. Eine junge Oberkommissarin der Polizei, die nach der Trennung von ihrem Mann auf Rügen zurückkehrt. In ihrer alten Heimat bekommt sie neue Probleme, die für Rügener aber normal sind und längst nicht alle empfangen sie mit offenen Armen.
Die Bände sind sehr gut unabhängig voneinander lesbar. Jedes der beiden Bücher ist ein abgeschlossener Roman.
Herr Thiel spielt in diesem Band sehr frei mit der Legende von Rungholt. Er sagt selber, dass er wirklich sehr frei und fantasievoll mit der tatsächlichen Legende umgegangen ist, aber dabei ist das Vorgehen einer Scheinfirma sehr fantasievoll und gemein. Im Grunde wollen sie ein sylter Problem nicht lösen, sondern vergrößern. Und bei den Vorbereitungen stoßen sie auf Dinge, die ihrer Gier noch größer werden lassen.
Lene ihr Chef ist ein Charakter, mit dem ich nicht so wirklich klar komme. Ich hatte ihn die ganze Zeit im Verdacht, dass er mit zu diesen korrupten Geldsäcken gehört, und habe Lene am Ende schon auf seinem Stuhl sitzen sehen. – aber da hat der Autor einen anderen Plan gehabt und mich am Ende noch einmal gut überrascht.
Ich hoffe, dass die Storys von und mit Lene noch weitergehen werden. Das Leben auf der Insel ist sehr interessant und hat in diesen Büchern angenehm wenig mit dem Gehabe der Oberschicht zu tun, die diese Insel für sich reklamieren.

Der Schreibstil des ganzen Buches war angenehm leicht, flüssig und sehr gut verständlich. Die ganze Zeit hatte ich beim Lesen ein wirklich großartiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich habe mit Lene mitfühlen können und die Enttäuschung, die sie durchlitten hat, auch am eigenen Leib gespürt. – Dass hier auch mal so etwas wie Gefühle zwischen der Prota und einem Nebencharakter aufkommen, war interessant, aber hat mich persönlich nicht so wirklich interessiert. Man musste sehen, wo das alles noch hinführen sollte.
Sehr interessant wurde hier die Rungholt-Story verwurstet. Einige Legenden, rund um den Untergang der Insel, stimmten überein und sind genau so überliefert, mit anderen wurde wieder sehr frei umgegangen. Bildhaft wurde das Ganze, indem Herr Thiel dann auch wirklich Storys mit eingebaut hat, die wirklich auf Rungholt in seiner letzten Zeit spielten. Das hat dem ganzen Buch noch einmal so eine gewisse Würze gegeben.
Interessant war auch das wirklich real existierende sylter Problem mit dem bezahlbaren Wohnraum für Otto Normal. Es wurde eingebaut und zu einer Story verwurstet, wo ich mir durchaus vorstellen kann, dass das genau so passieren könnte. Diese Geldsäcke mit ihren „Visionen“ schrecken vor keiner Natur oder der Wohnungsnot für Normalverdiener zurück.
Die ganze Story war sehr kurzweilig und spannend. Hätte mich nicht eine Krankheit mit Fieber und Schlafsucht am Lesen gehindert, wäre das Buch auch in einem Nachmittag gelesen gewesen. – Nun ja, auf diese Weise hatte ich wohl länger etwas davon.
In jedem Fall hab ich die ganze Zeit mit Spannung mitgefiebert, gerätselt und mich gefragt, wer sich so einen Huckauf macht, die Menschen zu täuschen und was das alles für einen Sinn haben soll. – Die Auflösung kam dann wirklich erst ganz am Ende. Und das mit einem riesigen Ruck.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Herr Thiel ist sich und seinen Ansprüchen mal wieder mehr als gerecht geworden und hat mich auch mit diesem Buch wieder komplett in seinen Bann gezogen. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

Meine Woche 52. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über den unzuverlässigen Taxifahrer in Köln (Fazit)

Gefreut:
Über die Ausstellung von und mit Tutanchamun. – Keine echten Exponate, aber unheimlich anschaulich und lehrreich nachgebildet. Ich habe in jedem Fall etwas mitgenommen.

Gedacht:
Bin ich hier in einer deutschen Stadt oder irgendwo in Afghanistan?

Gefragt:
„Gibt es Leute, die freiwillig in Köln leben ?“ – Das ist die pure Hölle!

Genervt:
Wir sind gestern in die Schildergasse von Köln geraten. – Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben zu Fuß im Stau gestanden.

Gefühlt:
überfordert – totale Reizüberflutung in Köln

positiv:
Ich weiß jetzt, dass auch Lindt viel Mist in seine Schokolade mixt.

negativ:
Ein Museum, was zu 80% aus Schlangestehen besteht turnt gewaltig ab.

Gelitten:
Nein, das ist zu viel gesagt. So schlimm war es dann auch nicht wirklich.

Genossen:
Das Kölsch aus dem Fass, direkt nach der Ankunft in Köln.

Gewesen:
in Köln, in einer Tutanchamun-Ausstellung, im Schokoladenmuseum, auf Stadtrundfahrt, im Hotel, in der Bahn

Getroffen:
meinen Schwager

Gesucht:
Quarkbällchen – hab aber keine gefunden. Nicht ein Weihnachtsmarkt hat die in diesem Jahr verkauft. SAUERREI!

Gefunden:
Kühlschrankmagneten für die Sammlung

Gelacht:
Über die vielen ausländischen (asiatischen) Touristen, die in alles reingerannt sind, weil sie nur die Linse vor der Nase hatten.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Ja huch, wirklich endlich Weihnachtsferien? – Zugegeben, ich bin dann auch da angekommen.

Gegessen:
Weihnachtsmarktpilze, Käsespätzle, Hackhullerchen, Obstsalat

Genascht:
Lindt-Schokolade – ey, die war im Eintrittspreis drinnen

Getrunken:
Jede Menge Kölsch. – Das Gaffel schmeckt besser als das Reisdorfer.

Gegoogelt:
Nach Napalm – was passiert wenn …

Gesehen:
Schokoladenherstellung, das nachgestellte Grab von Tutanchamun, Kölner Chaos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Ich hab Zählvorlagen für neue Häkelprojekte fertig gestellt und neu begonnen

Getan:
verreist

Gelesen:
– ups, so gut wie nichts

Gekauft:
Andenken und Mahlzeiten

Gelernt:
Köln ist die Hölle

Geschenkt (bekommen):
Ein Buch über Tutanchamun

Geschlafen:
oh ja, son Stadtleben macht mehr als müde

Geträumt:
bestimmt, ich weiß es aber nicht mehr

Geplant:
runter kommen, einkaufen, Baum aufstellen und Weihnachten überstehen

Fazit

Heute war die Abreise in Köln, was gleich zu Anfang erst einmal von einem Ärgerniss. Da bestellt man ein Taxi und gibt die Uhrzeit 09.15 Uhr an. Klar und deutlicher Wunsch, wann das Taxi bitte da zu sein hat. Wenn ich jetzt ein Taxifahrer in Köln bin, dann kenne ich die Verkehrssituation, Umleitungen oder was weis ich und fahre dem entsprechend los, dass ich so um den Dreh auch da bin.
Wir haben am Ende ein Taxi genommen, was durch einen dummen Zufall vor dem Hotel auf Fahrgäste warten wollte. Dieser Mann hatte dann Glück, als wir um 09.25 Uhr den Ort des Geschehens verlassen habe und das bestellte Taxi noch nicht da war. – Das hätte schief gehen können und der Zug hätte weg sein können. Einen ähnlichen Mist hatten wir am Donnerstag schon. Das hätte ich wirklich nicht noch einmal gebraucht.

[Reisen] Köln Tag 3

Heute habe ich einfach nur die Situation genommen, wie sie war und sehr wenige, bis gar keine Fotos gemacht.

Heute hatten wir das Schokoladenmuseum am Kölner Rheinhafen vorgesehen. Die Eintrittskarten haben wir bereits im Internet gekauft, da wir im letzten Jahr um diese Zeit mächtig auf die Nase gefallen sind. Da waren wir um 11 Uhr an der Kasse, wollten den Eintritt bezahlen und haben ein Zeitfenster von 15 Uhr bekommen. – Das Wetter war mies und ich hätte absolut keine Ahnung gehabt, was man in der Zeit hätte machen sollen, somit haben wir dankend abgelehnt.
Heute hatten wir den Einlass um 12 Uhr schon im November gebucht und bezahlt und die haben uns wirklich um 3 Minuten vor Zwölf noch nicht rein gelassen. … Wir standen vor dem Einlass wie bestellt und nicht abgeholt, während Leute die Karten vor Ort gekauft hatten und direkt durch gelassen wurden. Das war wirklich mehr als ärgerlich.

Wir sind dann jedenfalls irgendwann auch wirklich rein gekommen und alles, was ich jetzt im Nachhinein wirklich sagen kann, man zahlt hier fürs Schlangestehen.
Direkt nach dem Einlass … steht man Schlange, dann muss man an den einzelenen Schautafeln Schlange stehen, wenn man was sehen will, weil sie ja die Trauben noch nicht wirklich verlaufen konnte. Und dann steht man wieder Schlange, wenn man das „Tropenhäuschen“ sehen will. – Immer schön in der Reihe bleiben und bloß nicht rechts oder links was genauer sehen wollen. Dann hat man aber seinen Platz verwirkt und reiht sich schön hübsch brav und artig wieder hinten ein.

Die Fakten, die man über Kakaoanbau und Schokoladenherstellung lernt und liest, sind wirklich interessant. Da kann man nichts sagen. Aber negativ finde ich wieder, dass die dann die verschiedensten Führungen noch mittendrin durchwurschteln und diese Leute natürlich Vorrang haben.
Einer der Abschnitte umfasst eine Art Minifrabrik. – Das war wirklich sehr interessant. Am Ende waren das von der Art der Maschinen nichts anderes als das, an was ich Tag und Täglich arbeite. Nur dass man bei Schokolade einen wesentlich höheren Hygienestandart einhalten muss. – Und immer wieder muss man zwischendurch Schlange stehen, weil man sich von einem Roboterarm ein kleines Täfelchen Schokolade rausgeben lassen kann. – Dieses Schwelgen in Schokolade ist der normale Rundgang in jedem Fall nicht. Das sind nichts weiter als nicht abreisende Menschenmassen.

Hier seht ihr den oft erwähnten Schokobrunnen, welcher so ziemlich am Ende der Führung steht. Aber da bekommt auch lange nicht jeder eine Waffel mit Schokoüberzug. Da stehen zwei bis drei Mitarbeiter, die immer mal wieder eine Hand voll Waffeln in die Schoki tauchen und die dann verteilen. Aber so Menschenhände haben eben auch nur begrenzte Möglichkeiten. Also entweder steht man auch da wieder Schlange oder man verzichtet.

Ich hatte keine Lust mehr auf Schlange stehen und bin an dieser „Attraktio“ vorbei. – Der Rest bestand aus Kommerz, wie er im Buche steht. Man konnte sich noch eine Schokolade gießen lassen mit Verzierungen nach Wahl, man konnte zusehen, wie mehrfarbige Hohlblockfiguren entstehen – wobei ich nicht glaube, dass Lindt das alles mit der Hand machen lässt. Das wird schon auch maschinell entstehen.
Die Figuren oben im Bild, haben mich dann aber doch etws beeindruckt. Die sind nämlich nicht hohl, sondern massiv. 23 Kilo Schokolade im Wert von eben 600 Euro.

Ich will das Schokoladenmuseum in Köln jetzt nicht schlecht oder madig machen. Im Grunde war es ja auch einfach nur hochgradig interessant, aber es ist eben viel zu überlaufen. – Man sieht ja, dass ich kaum ein Foto gemacht habe, an diesem Tag. Ich hätte nur Menschen drauf gehabt, aber keine Schokolade.

Am späteren Nachmittag haben wir noch an einer Stadtrundfahrt per Bus teil genommen.

Nach der sehr interessanten, aber auch übermäßig internationalen Stadttour entstand dieses Bild vom Dom, im schwindenden Tageslicht. – So beleuchtet sieht er ja noch einmal um Längen eindrucksvoller aus, als so schon.
Im Dom drin waren wir nicht noch einmal. Das hatten wir im letzten Jahr schon. Inclusive Tränen meinerseits, weil die Orgel angefangen hatte zu orgeln. Die schrägen Blicke der asiatischen Besucher hatte ich da gratis.

Morgen geht es jedenfalls wieder nach Hause. – Schauen wir mal, ob die Bahn diesmal mitspielt.

Saturday Sentence – „Packeis“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Umweltschützer wollen einen begrenzten „Polsprung“ auslösen, um die Menschheit zum Umdenken zu bewegen. Und ein Finanzmagnat will das ausbrechende Chaos für sich nutzen. Durch einen Test werden bereits katastrophale Ereignisse ausgelöst – ein als unsinkbar geltendes Frachtschiff verschwindet spurlos im Ozean, eine Herde Killerwale rastet völlig aus, Menschen und Tiere verlieren jede Orientierung – nur die in Sibirien tätige Paläontologin Karla Janos kennt das Geheimnis, wie die Kettenreaktion wieder zu stoppen ist. In höchster Not sollen Kurt Austin und seine NUMA die Welt vor der Auslöschung allen organischen Lebens zu bewahren … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Vielen Dank für die Information. Sieh dich doch mal auf diesem Schiff um.

Clive Cussler – „Packeis“ (Kurt Austin 6) ISBN:  9-783-442–36617-0

3. Und wie ist es bisher?
Ich „hänge“ noch immer an dem Buch und komme nicht weiter. – Ich muss aber dazu sage, dass es inzwischen nicht mehr nur an dem Buch liegt. Ich habe mir ganz einfach ringsrum irgendwie das Häkeln wieder mehr angeschafft und mache das vermehrt. Im Moment erstelle ich eine neue Vorlage für eine Motivdecke und das verbraucht auf jeden Fall auch ein ganz Teil Zeit.

[Reisen] Köln Tag 2

Tag 2 in Köln stand anfangs ganz im Zeichen von Tutanchamun. Diesem großen Kindkönig, dessen Grab einstmals von Howard Carter gefunden und unter großem Tamtam geöffnet worden ist.

Die Ausstellung selber fand in einem ehemaligen Autohaus statt. Das hat man dem Gebäude aber nur angesehen, wenn man es gewusst hat. Die hatten das wirklich sehr gut verkleidet und bildlich dargestellt, um was es da im Inneren jetzt gehen sollte.
Die Exponate waren hier keine Echten. Die hätten sonst ein ganz anderes, ein sicheres Gebäude nehmen müssen. Aber das was man gesehen hat, war dem nachgebildet, was man wirklich im Grab gefunden hat. Die ganze Ausstellung war dem Grab und der Situation nachempfunden, wie man alles vorgefunden hat, was man so vorgefunden hat. Und was ich da gesehen habe, war hochgradig eindrucksvoll. Auch wenn es nicht echt war.

Eine Statue von König Tut himself – die war etwas höher gelagert und konnte so nur von unten fotografiert werden. Aber sie stand im Vorraum. Nach dieser Statue gab es einen kleinen Film, in dem es im Howard Carter ging, wie er Archäologe wurde, wie es in nach Ägypten verschlagen hat. Und wie es dann zur Entdeckung von Tuts Grab gekommen ist.
Die Schatzkammer, wie man sie im Grab vorgefunden hat
Ein weiterer Teil der Schatzkammer – ich würde sagen, das ist geordnetes Chaos
Und nochmal die Schatzkammer – Der Audiogide hat viele erklärt und meine Fragen von Anfang an gut beantwortet
Ein Teil des Deckels des äußersten Sarkopharges
Der äüßerste Sarkopharg so ziemlich im Ganzen – ein wirklich imposantes Ding, wie es da so vor mir stand
DIE Totenmaske
Ja, auch hier nur eine Nachbildung, aber so imposant, wie sie da so präsentiert wurde
Der Thorn von König Tut

Da stand noch so viel mehr in der ganzen Ausstellung herum, es würde aber absolut den Rahmen sprengen. Ich war komplett fasziniert und in der Geschichte des Tut Anch Amun gefangen.

Im Shop gab es dann ein Buch und einen Kühlschrankmagnete für die Sammlung.

Den Rest des Tages haben wir dann in Köln selber verbracht. Ein wenig Weihnachtsmarkthobbing, schon mal abchecken wo es morgen dann zum Schokoladenmuseum geht. Wo wir uns durch die Lindt-Schokolade mampfen werden. *lach

[Reisen] Köln Tag 1

Wenn einer eine Reise tut … dann kann er was erzählen.

Endlich war es so weit, der Weihnachtsurlaub 2025 konnte beginnen. Nachdem ich am Mittwoch noch einmal einen Schwung Hundefutter gekocht habe, die Tasche gepackt und eine neue Häkelvorlage quasi fertig gemalt habe, ging es heute noch einmal auf Reisen.

Unsere Bahnfahrt mit Hindernissen führte uns nach Köln. – Die Hindernisse?! – Vom Anfangsbahnhof bis nach Frankfurt Fernbahnhof ging alles gut. Der Anschlusszug hatte aber zu diesem Zeitpunkg 120 Minuten Verspätung. Er steckte vor einer Brücke fest, in die ein LkW reingefahren war. – Jedenfalls mussten wir einen anderen Zug nehmen, haben aber das Geld für die Sitzplatzreservierung anstandslos zurück bekommen. Wir sind dann in einem überfüllten Ausweichzug bis nach Köln gekommen. – Angekommen ist angekommen.

Viel geplant, war für diesen Tag nicht, wir sind dann nur noch einmal über den Melatenfriedhof gelaufen, der in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel war. – Dieser riesige und bekannt/berühmte Friedhof ist fast so etwas wie ein Park. Es gibt normale Gräber, moderne Gräber, alte Gräber, große Gräber, kleine Gräber, berühmte Gräber, Mausoleen, Statuen und Monumente. – Der absolute Wahnsinn, was Geld so alles möglich macht.

Eine unscheinbare Säule neben einem Baum, irgendwie krumm, ohne jeden Zusammenhang, aber doch hat sie mit dem Helm und dem Schwert da oben drauf unheimlich was her gemacht.
Das ist ein Beispiel für eine der Statuen
Das Musterbeispiel für eine Statue – Der Sensemann ist berühmt berüchtigt auf diesem Friedhof. Goolge Maps weißt den sogar richtig aus, sonst hätten wir den nicht gefunden, so unscheinbar und versteckt stand er da. – Die Sense, welche er in der Hand hat, soll eine echte sein.
ohne Worte – ich fand dieses Gesamtbild einfach nur irgendwie beeindruckend
Das ist eines der vielen Mausoleen in allen möglichen Größen. – Irgendwie fand ich das schon fast ein wenig urig.
Das Grab von Willi Millowitsch
Das Grab von Christoph Daum
da war ich fast ein wenig enttäuscht. Ich hätte ja wenigstens einen Stein erwartet und nicht „nur“ so ein einfaches Holzkreuz. Fast sind wir daran vorbei gelaufen.
Und das Grab von Dirk Bach
Gegenüber stand eine Bank mit einem Schild dran, auf dem stand: „Audienz beim Mäusekönig“ – War wohl die letzte Rolle, für die er gerade am Proben war, als er gestorben ist.

Nun sitzen wir im Hotelzimmer, ruhen die müden Beine aus und freuen uns auf die morgige Ausstellung rund um König Tut.
Der Friedhof ist jedenfalls riesig. Wir haben im Prinzip nicht mal einen Bruchteil der gesamten Fläche gesehen und ich habe dann doch noch 13k Schritte auf der Uhr gehabt.

Warum heißt der Melatenfriedhof eigentlich Melatenfriedhof? – Das hat uns eine nette Dame erklärt, die uns angesprochen hat.
Melaten kommt von malaten. Malaten bedeutet so viel wie krank oder Krankheit. – Die Fläche, auf der der heutige Friedhof liegt, war früher das Areal, auf dem die Lebrakranken hausten. Diese durften einmal im Monat in die Innenstadt von Köln, und wurden von einem Schellenmann begleitet, der mit seinen Schellen die Bewohner in der Innenstadt warnte, damit diese in ihre Häuser flüchten konnten. – Interessantes kleines Detail.

[Ebook] Clive Cussler – „Blutnetz“

Clive Cussler
„Blutnetz“
Reihe: Isaac Bell (6)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-15177-5
Länge: 428 Seiten

– gelesen im Oktober 2024 –

Der sechste Fall von Isaac Bell stand an, den ich lange Zeit für den dritten gehalten habe. Aber zum Glück sind die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesbar.

Klappentext: Die Nachricht sorgt für Entsetzen: Der geniale Waffenspezialist Arthur Langner ist tot! Isaac Bell, der beste Detektiv des beginnenden 20. Jahrhunderts, erkennt schnell, dass jemand es auf die talentiertesten Waffenentwickler Amerikas abgesehen hat. Aber da befindet er sich bereits gemeinsam mit deutschen, japanischen und britischen Agenten in einem Netz aus Blut und Intrigen, wie es nur ein Meisterspion weben kann. Bell steckte schon oft in ausweglosen Situationen, doch noch nie hatte er einen Gegner wie dieses Mal – und noch nie ging es um das Schicksal der ganzen Welt! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Isaac Bell ist eigentlich gerade an einem Fall von blutigen Bankräubereien dran. Aber als die Tochter eines verstorbenen Waffenkonstrukteurs an ihn herantritt, bekommt er von seinem Chef das Go für diese Ermittlungen. Es gilt die Ehre des Mannes wieder herzustellen, der Selbstmord begangen haben soll.
Isaac findet sich schnell in einem tiefen Sumpf aus Beschwörungen und Rachegelüsten wieder. Sämtliche technischen Möglichkeiten jener Zeit ausnutzend, treibt Bell seine Ermittlungen voran und zu einem Ende.

Fazit: Isaac Bell Band 6 und es ist mal wieder ein Motiv mit einem Unterseeboot auf dem Cover. Ich bin gespannt, wie das zusammenpassen sollte. Bisher war Herr Bell immer mit der Eisenbahn unterwegs …
Bei meinem Buch handelt es sich um die erste Auflage, welche im Jahr 2015 erschienen ist. Im Original kam das Werk 2010 auf den Markt. Aber das soll jetzt erst einmal nicht weiter von Belang sein. Beginnen wir einfach die Lektüre.

Isaac Bell ist auch in diesem Buch einfach nur der Held seiner Zeit und verfolgt seine Ermittlungen mit allen technischen Möglichkeiten jener Zeit. Bei der Lektüre kam es mir vor, als solle dieser Mensch mit seinem Wesen, seinen Tricks und natürlich seinem Geld im Background in den Himmel gehoben werden. Ja, zum Teil war es wirklich unglaubwürdig, was da abgegangen sein soll.
Dann man das ganze Geschehen mal auf die Kernhandlung herunterbricht, könnte man das Buch auch wesentlich kürzer machen. Ein Großteil des Textes geht hier für Beschreibungen und Schlägereien drauf.
Sehr interessant und glaubhaft rübergekommen sind die gesellschaftlichen Zusammenhänge jener Zeit. Und das wirklich von der Oberschicht bis in die Gosse. Die Frauen, die sich mehr Freiheiten erkämpften und was Schmiergeld doch alles ausmachte.
Ich selber habe im Laufe des Buches die eigentlichen Ermittlungen und den Fall aus den Augen verloren, aber in jedem Fall bin ich gut unterhalten worden.

Die Ortsbezeichnungen haben mir, gerade am Anfang des Buches ganz schön das Genick gebrochen. Sie sind aufwendig, genau so geschrieben, wie sie auch immer ausgesprochen werden und nicht mal kurz. Das hat zur Folge, dass die Namen für mich stellenweise sogar die Handlung gestoppt haben und Längen geschaffen wurden, die mich ganz schön aus dem Konzept gebracht haben.
Auch die Namen der vielen vielen Personen konnte ich absolut nicht auseinander halten. Bell begegnet in diesem Band einfach zu vielen Leuten, die namentlich benannt und näher beschrieben werden. Aber für mein Namensgedächtnis waren das einfach zu viele und ich hatte absolut keine Chance, da alles unterscheiden zu können. Ich habe mir am Ende die Konstanten gemerkt, das war es dann auch schon. – Zumal sich das Merken der Namen und deren Funktion in der Handlung zum Teil auch nicht gelohnt hat, da das Schicksal eben vieler Personen im Dunkeln verläuft oder sie im Laufe der Handlung den Tod finden. Das war eben seinerzeit eine wilde Zeit. Es gallt vielerorts einfach das Recht des Stärkeren, was in diesem Buch sehr gut rüber kommt.
Die ganze Handlung hat mich auf der einen Seite total fasziniert, auf der anderen Seite aber auch komplett abgestoßen. Ich hatte zum Teil ein Kopfkino, was man durchaus mit einem sehr brutalen und zensierten Western vergleichen kann. Da werden Augen aus den Höhlen gelöffelt, gewürgt, geschlagen und Leute mit Eisenstangen zu Brei gehauen. Das alles habe ich vor mir gesehen und wusste nicht, ob ich das noch spannend finden soll, oder mich schon ekeln darf.
Man sollte das Buch in jedem Fall aufmerksam lesen und das alles nicht all zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Nur dann ergibt sich dem Leser hier ein gesellschaftliches Bild, von dem ich keine Ahnung habe, ob es mich faszinieren oder abstoßen soll.
Das Buch war in jedem Fall stark waffenlastik. Insofern fand ich den Aufhänger der Story sehr interessant gewählt. Das sich so etwas zu so einer Story ausweitet, war schon sehr interessant und raffiniert aufgebaut. – Auch interessant, wie rasant sich Waffen in jeder Zeit weiter entwickelt haben.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Ich fand die Story wirklich interessant. Sie hat mich auch gut abgeholt und mitgerissen, aber im Gesamten war es doch ganz schön aufgebläht und überdimensioniert. Dabei bleiben leider auch ein paar Schicksale der Charaktere auf der Strecke.

[Hörspiel] Geister-Schocker 35 – „Untot“

Autor: Benjamin Cook
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2013
Länge: 57 Minuten 10 Sekuden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Helgo Liebig
Jens Wendland
Johannes Berenz
Michael Lott
Bert Stevens
Petra Mott

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Alan Demore führt ein einfaches Leben als mittelloser Privatdetektiv. Doch das soll sich mit diesem Auftrag ändern.
Ein geheimnisvoller Auftraggeber lässt ihn auf seine Burg bringen, die wohl weiter weg von seinem Wohnsitz liegt. Hier hat er drei Tage Zeit, um einen Dolch zu finden, der sich auf der Burg befinden soll, den der Hausbesitzer aber nicht finden kann. – Was als ein einfacher und lukrativer Auftrag beginnt, entwickelt sich schnell zu einem lebensverändernden Schicksal für den Detektiv.
Schon in der ersten Nacht erfährt der Mann mehr oder weniger unfreiwillig einiges aus der Artus-Sage und wie Excalibur in den Felsen gekommen ist, aus dem es wohl nur der Auserwählte ziehen kann. Gleichzeitig wird dem Detektiv aber auch klar, dass sein Auftraggeber eben nicht der ist, der er zu sein scheint.
Die erst so harmlos erscheinende Suche wird für den Detektiv am Ende lebensgefährlich. Er bekommt es mit einem wahnsinnigen alten Mann zu tun, einer magischen Barriere und muss dann für sich entscheiden, ob er auf der guten oder eben auf der dunklen Seite steht.

Mein Hörerlebnis:
Ja, ich muss gestehen, dass ich am Anfang etwas verwirrt war. Erst einmal streichen da zwei Strauchdiebe durchs Gebüsch und werden von seltsamen, nicht näher benannten Wesen zur Strecke gebracht. Ihr Schicksal bleibt offen, aber ich bin mal der Meinung, dass sie diese Begegnung wohl nicht überlebt haben.
In der nächsten Sequenz ist meine Laune dann auch gleich wieder gesunken, denn wir bekommen es mit einem Privatdetektiv zu tun. – Mal wieder … Wie ich das hasse. Erst Malcom Max und jetzt eben ein Alan Demore.
Ja klar, Alan Demore hat einen Auftrag, den er annehmen muss, weil er in Geldnöten ist und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. – Alles ist sehr geheimnisvoll und mysteriös, aber Alan ist irgendwann am Ort seines Auftrages angekommen.
Ich persönlich habe den Ort des Geschehens gleich mit den Vorfällen im Prolog verortet und war nun gespannt, was das geben sollte.
Aus dem Auftrag für den Detektiv, wird für den Hörer eine noch einmal aufgefrischte Artussage, die mit herrlichen Zeitsprüngen und gut gemachten Inszenierungen wirklich sehr interessant und glaubhaft aufgemacht worden ist. Fast hat es sich stellenweise angefühlt, als hätte man ein Hörspiel im Hörspiel. – Wirklich gut gemacht.
Dies Artussage wird dann zum Schicksal für den Detektiven. Hat er zunächst noch behauptet, dass er über sich und seine Eltern so gut wie nichts weiß, so scheint sich dieses Unwissen in diesem Fall, zumindest zum Teil, in Wissen und wirklich spektakuläres Kopfkino zu verwandeln.
Ich fand den Detektiv stellenweise ein wenig schwer von Begriff. Es hat sich hier so angefühlt, als wolle man mit aller Gewalt diesen Mann als unschlagbaren Realist wirken lassen. – Es hat ewig gedauert, bis er ein Schicksal akzeptiert und angenommen hat. Und mit der Entscheidung für die Seite, auf der er stehen will, haben sich die Hörspielmacher noch einmal bis zum bitteren Ende Zeit gelassen.

Fazit:
In jedem Fall hatte ich hier ein gigantisches und absolut fesselndes Hörerlebnis. Trotzdem ich nebenbei meinen Haushalt gemacht habe, hatte ich ein wirklich riesengroßes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich habe die Untoten durch die Gegend wandern sehen, ich habe den ratlosen Detektiv so richtig sehen und spüren können und am Ende hätte ich den Protagonisten wirklich mal gern einfach nur durchgeschüttelt. Wie verbohrt und begriffsstutzig kann man eigentlich sein.
Die Soundkulisse war sehr gut gemacht und hat das Gehörte noch einmal deutlich spürbarer gemacht. Dabei war alles sehr gut dosiert. Eben nicht zu viel und nicht zu wenig.
Stellenweise fand ich die Musik richtig erhaben und ich muss mal sehen, ob ich nicht dieses eine Musikstück ausfindig machen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in meine Leseplaylist sehr gut reinpasst.

Alles in allem war die Folge kurzweilig, gut gemacht und eine sehr gute Ablenkung vom Alltag. – Ich kann mir vorstellen, dass dieser Alan Demor hier vielleicht seinen Prequell hatte?!

[Ebook] Kim Leopold – „Der Kuss der Liebenden“

Kim Leopold
„Der Kuss der Liebenden“
Reihe: Black Heart (14)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-754-68469-6
Länge: 89 Seiten

– gelesen im Oktober 2024 –

Der 14. Band von insgesamt 16. Es wird Zeit, das hier endlich mal was vorangeht!

Klappentext: Emma versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben. Willem ist ihr eine große Stütze, doch dann droht der Rat ein großes Geheimnis zu lüften, welches alle Bemühungen zunichte machen könnte. Derweil findet Mikael heraus, dass seinen Preis jemand anders gezahlt hat. Sein größter Wunsch ist in greifbare Nähe gerückt. Nur eins fehlt noch … Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Der Kuss der Liebenden – Band 14. der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Der kleine rat hat seine Arbeit im Pallast der Träume aufgenommen. Der Schulbetrieb muss am Laufen gehalten werden und es bedarf noch einer ganzen Menge Organisation, um verlorene Lehrer und Helfer zu ersetzen. Außerdem sollen Ales und Lotta ihre Anhörung bekommen.
Mikael kann endlich ein Ritual machen lassen, in dem er sein Herz zurückbekommt. Er hat keine Ahnung, was für ein Opfer Farrah dafür bringen musste.
Hayet findet sich besser und besser in ihre Rolle als Bibliothekarin ein, erfährt, das sie eine Schwester hat und kann etwas über sich und die Fähigkeiten der Black Heart herausfinden.

Fazit: Der vierzehnte Band der Reihe ist so ziemlich einer der letzten Bände, die es von dieser Reihe gibt. Ich war in jedem Fall hochgradig gespannt, ob und wie die ganzen offenen Stränge jeweils zu einem Enden finden sollten.

Ich war sehr gespannt, auf was ich mich hier wieder einlassen würde. Bisher hat ja die seltsame Aufmachung der Bücher immer mehr kaputt gemacht, als man damit gewonnen hat. Allerdings hat man hier den Vorteil, dass das Groß der Charaktere inzwischen aus der Handlung rausgeschrieben ist und die Personen auf einen Bruchteil des ursprünglichen Umfangs reduziert worden waren.
Die Einzelschicksale, die hier noch behandelt werden, interessieren mich inzwischen. Die Charaktere haben sich in mein Interessenprofil geschlichen und gerade Heyet gönne ich jetzt endlich mal so etwas wie ein Ziel im Leben.
Das Ding mit dem Rat geht mir inzwischen mehr auf die Nerven, als alles andere. Da halten nur ein paar uneinsichtige kleinkarierte Leute an einer zweifelhaften Macht fest und verhindern so den Fortschritt.
Das Buch endet natürlich wieder mit einem riesigen Cliffhanger, der mich ganz schön mitgenommen hat. Am Ende bleibt mir aber nur zu hoffen, dass es dann auch an dieser Stelle irgendwann mal weiter geht.
Was ich langsam aber sicher mal mehr als nervig empfinde, ist der Prolog. Da hat es eine verdammt interessante Geschichte und sie scheint so gar keinen Bezug zur eigentlichen Story zu haben. Ich will den Bezug aber!!!

So langsam stellt sich hier und da mal so etwas wie ein Kopfkino ein, wenn ich die Lektüre am Lesen bin. Das war bisher nur am Anfang so, bevor das riesengroße Durcheinander am Laufen war und jetzt, wo wieder Ruhe einkehrt, wird es wieder übersichtlicher.
Für eine angekündigte Romantasy habe ich bis her erstaunlich und erfrischend wenig Liebelei lesen müssen. Das gefällt mir wirklich sehr. Ich denke schon, dass das hier ein Stoff ist, wo man sich auf einen Part konzentrieren sollte.
Alles in allem hat der Stoff durchaus Potential, welches meiner Meinung nach aber nicht ausgenutzt wurde. Ich hätte mir mehr Geheimnisse oder Rituale gewünscht. Einfach mehr Mystik, als es hier am Ende wirklich hatte.
Die Aufteilung der Bücher blieb die ganze Zeit konstant und die ganze Zeit habe ich es einfach nur sehr merkwürdig gefunden, wie das alles aufgeteilt gewesen ist. Dieses HIn und Her hat am Ende nur dafür gesorgt, dass ich mich in keinen Handlungsstrang so wirklich hineinversetzen konnte. Am Ende würde ich den Stoff hier und in der Form sogar als verschwendet bezeichnen wollen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Es ist ersichtlich, dass sich die Handlung langsam aber sicher dem Ende zuschraubt. Ich bin erleichtert, aber auch besorgt, dass das Ende so gar nicht dem entspricht, wie ich mir das vorstellen würde.