Saturday Sentence – „Rückkehr nach Osten“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ein Artefakt, das die Vergangenheit öffnet, und eine Heldin, die ihren Weg neu entdeckt.
Xiyuan hat ihr Leben in Deutschland aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihren chinesischen Wurzeln begleitet sie seit ihrer Kindheit. Als sie ein geheimnisvolles Siegel entdeckt, zerbricht die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ein längst vergessener Ruf erreicht sie.

Auf ihrer Reise begegnet sie Menschen und Mächten, die jede vertraute Gewissheit infrage stellen. Stück für Stück öffnet sich ihr eine Welt, in der Geschichte, Kultur und Magie untrennbar miteinander verwoben sind.

Gemeinsam mit einem kleinen Team, das unverzichtbar wird, stellt sich Xiyuan Rätseln, die weit über das Greifbare hinausreichen. Doch je tiefer sie eintaucht, desto klarer wird: Die Wahrheit über ihre Herkunft ist erst der Anfang.

Eine atmosphärische Fantasy über Identität, Mut und das Erwachen der eigenen Geschichte geheimnisvoll, berührend und voller Entdeckungen.
Wohin führt die Reise, wenn die Vergangenheit dich selbst verändert? (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Verehrter Herr, mein jüngster Sohn ähnelt seinem Großvater am meisten.

Wu Huangji – „Rückkehr nach Osten – Erwachen“; ISBN:  9-783-695-14411-2

3. Und wie ist es bisher?
Ich fange dieses Buch heute erst an. Habe ein paar Zeilen rein gelesen, auf der ersten Seite und es spielt in jedem Fall in einer für mich in einer Welt, die ich so nicht kenne. Das Leben der asiatischen Mitbürger in unserem Land ist für uns immer nur von außen sichtbar. Niemant weiß so wirklich, was sie in ihrem innersten bewegt. – Genau auf diese Frage erhoffe ich mir in diesem Fall aber irgendwie eine Antwort. – So im Groben.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und wir lesen uns 🙂

Fusselfreitag #294

Fussel beim niedlich sein

So ein Schnappschuss aus dem Alltag. Fussel mal wieder von seiner niedlichen Seite .
Wir haben mal wieder mit einer Leberkur begonnen. Die zwei Monate sind um und es gibt wieder 30 Tage lang das selbst gekaufte Nahrungsergänzungsmittel für ihn. Es soll gut für Leber und Niere sein. – Er hat ja schon beim letzten Mal so richtig gut darauf angesprochen. Jetzt bekommt er es seit fünf Tagen und es schlägt wieder so gut an. – Wenn das so weiter geht, frage ich mal unseren Tierarzt, ob er das auch dauerhaft nehmen kann. Ich meine, es ist pflanzlich… was soll groß passierebn?!

[Hörspiel] Geister-Schocker 37 – „Das Tor zum Jenseits“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2013
Länge: 1 Stunde 10 Minuten

Die Sprecher:
Martin Sabel
Wolfgang Bahro
Osina Jung
Tanja Fornaro
Gordon Piedesack
Kirstin Schumann
Helmut Krauss
Karen Schulz-Vobach.

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Bud Singleton befindet sich mit seinem Wagen auf dem Weg nach Sherbrook Manor, wo er seine neue Stelle als Sekretär antreten soll. Doch nicht nur das Unwetter macht ihm den Weg schwer, sondern auch ein erster seltsamer Vorfall mit einer jungen Frau, die ihm fast vor sein Auto rennt.
Auf dem alten und verrufenen Schloss angekommen, scheint zunächst alles seltsam, jedoch normal zu verlaufen. Bis mehr und mehr unerklärliche Ereignisse geschehen. Die junge Frau, welche fast vom Auto erfasst worden wäre, gerät in einen immer schlimmeren Geisteszustand und dem jungen Sekretär kommen mehr und mehr Zweifel an der Rechtschaffenheit des Hoteldirektors.
Unerlaubte Nachforschungen bringen dann heraus, dass der Direktor ein unerklärlich hohes Alter haben muss, und der scheinbar gehörlose Hoteldiener wird zum Verbündeten bei der Jagd gegen das Böse.
Das Böse darf hier nicht ungestört weiter machen und dem angeblichen Hoteldirektor muss das Handwerk gelegt werden. Was sich als sehr heikle, aber nicht unmögliche Sache entpuppt.

Mein Hörerlebnis:
Es beginnt mal wieder sehr klischeehaft bei Sturm in Regen, wo ein Mann in seinem Auto vor sich her schimpft und nach etwas sucht. Das geht scheinbar normal so weiter, bis dieses erste komische Ereignis mit der jungen Frau passiert. – Diesen Vorfall habe ich mir noch mit der Ausrede Schreck schön geredet. Die Frau hat sich erschrocken und ist deswegen weggelaufen.
Den schwerhörigen Hoteldiener, oder was auch immer der Typ darstellen soll, konnte ich mir auch noch erklären. Der Mann war alte, wollte seine Stelle aus Gewohnheit nicht verlassen und macht eben so weiter, bis es gar nicht mehr geht.
Es stellt sich heraus, dass dieses geheimnisvolle Schloss ein Hotel ist und der Mann, der da gerade angereist ist, so etwas wie ein Sekretär sein soll und die kaufmännische Leitung des Hotels übernehmen soll. Zu diesem Zweck wohnt er dann wohl auch in dem Hotel und kommt sehr oft mit den Gästen in Berührung. Das allein ist ja schon mehr als ungewöhnlich.
Das mehr als seltsame Verhalten des Hoteldirektors, der wieder einmal niemand anders als Wolfgang Bahro, alias Dr. Gerner ist, kam mir schon etwas seltsam vor. Aber selbst hier habe ich mir noch eine gewisse Verschrobenheit eingeredet, die der Mann gern haben kann. Er wollte ja schließlich auch, dass sein neuer Sekretär keinen weiblichen Anhang haben sollte.
Die Handlung spitzt sich zu, wird immer mysteriöser, was sich besonders durch das seltsame Verhalten der jungen Frau zeigt, die immer wieder Weinkrämpfe bekommt, seltsam wird und das von den Eltern nicht mal mehr kommentiert oder wahrgenommen.
Die Ereignisse spitzen sich zu. Der Hoteldiener wechselt sein Verhalten zu dem jungen Sekretär und klärt ihn endlich auf, was hier wirklich vor sich geht. Und gemeinsam machen sie sich daran, das Problem zu beseitigen, bzw. den scheinbar verrückten Hoteldirektor schachmatt zu setzen.

Fazit:
Leider keines der Glanzstücke der Reihe. Dafür aber typisch für jene Zeit, in denen das Hörspiel entstanden ist. Klischeehaft mit dem Regenwetter und dem gruseligen Hotel. Dazu der Hoteldirektor, der nicht alle Latten am Zaun zu haben scheint. – Wobei ich sagen muss, dass ich Wolfgang Baro seine Rolle wirklich sehr gut meistert. Ich habe ihm das, was er da gegeben hat, vollkommen abgekauft.
Wie gesagt, ich fand das Stück jetzt nicht das Beste aus der Reihe. Dazu war zu viel Klischee drin. Dieser Traum vom ewigen Leben, die Tatsache, dass dich schwarze Magie durchdrehen lässt und lauter so Sachen. Das ist nicht mehr neu, war es damals schon nicht. Aber die Story, die am Ende herauskommt, von wegen, dass in dem Gemäuer des Hotels ein voll eingerichtetes Labor sein soll, hat es dann doch etwas herumgerissen. – Nur schade, dass der originale Hoteldirektor dafür sterben musste.
Ich habe es mir angehört, das war es dann aber auch schon wieder. – Bei so einer langen Reihe kann nun mal nicht jede Folge ein Volltreffer sein.

Lesemonat Dezember 2025

111/100
Simon Beckett – „Obsession“
– 7 Stunden 51 Minuten
Ein spannungsgeladener Roman rund um den tot einer jungen Mutter, welche im Vorfeld eine wirklich schreckliche Tat begangen hat und dieses Geheimnis mit ins Grab genommen hat, bis ihr Ehemann ihre Klamotten in die Kleiderspende geben will.
Sehr einfühlsam und unaufgeregt gesprochen und eine Handlung, die zwar ruhig, aber doch auf ihre Art spannend ist.

112/100
Michael Tsokos – „Mit kalter Präzision“
(Dr. Sabine Yao 1) – 394 Seiten
Eine neue Protagonistin, die aber in ihrem Fachwissen ihren Kollegen aus den vorhergehenden Büchern in nichts nachsteht. Ein Fall, der es in sich hat und mal wieder sieht, wie ein aufgeblasenes Ego auch den genialsten Kopf zu Fall bringen kann.
Spannend, leicht verständlich und ein wirklich unglaublicher Film im Kopfkino. Genau so muss ein gutes Buch sein.

113/100
Rose Snow – „Band 9 der Gefühle“ (8 Sinne 9) – 249 Seiten
Band 9 der Gefühle ist wieder ein einziges Feuerwerk aus Weltenbau und Gefühlen. Die Handlung kommt, meiner Meinung nach viel zu kurz und geht stellenweise unter. Was mir wieder das Gefühl gibt, eigentlich gar nicht voranzukommen.
Ich bin froh, dass ich im nächsten Band dann vielleicht wirklich so etwas wie eine komplette Auflösung und Beendigung bekommen kann.

144/100
Clive Cussler – „Packeis“
(Kurt Austin 6) – 405 Seiten
Machtbesessen, geldgeil und blind für menschliches Leid. So kann man mit einer Polumkehr auch mal menschliches Leid verursachen, wenn man dnach ein einträgliches Monopol hat.
Kurt Austin überraschen ruhig, nur wenig knallharte Action, dafür aber jede Menge Technik und ein beruhigendes und gutes Ende.

das macht gesamt:
1,044 gelesene Buchseiten/im Oktober- 29.416 Buchseiten/2025
7 Stunden 51 Minuten Hörbuch/Oktober- 157 Stunden 50 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
„Tutanchamun – Reise durch die Unterwelt“
André Milewski – „Die Unerbittliche“ (Heather Bishop 3)
Nick Thacker – „Der Paradies-Schlüssel“ (Harvey Bennett 6)
Mignon Kleinbek – „Wintertöchter“ (Trilogie)

Gelesene Bücher vom SuB:
Michael Tsokos – „Mit kalter Präzision“ (Dr. Sabine Yao 1
Rose Snow – „Band 9 der Gefühle“ (8 Sinne 9)
Clive Cussler – „Packeis“ (Kurt Austin 6)

Jetzt habe ich noch 128 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

Das macht zwei Bücher mehr auf dem SuB. Wobei ich aber sagen muss, dass mich nach erreichen meines Jahresziels auf Reado so ziemlich die Flaute wieder gepackt hatte und ich die Häkelnadel wieder lieber juckich gemacht habe. – Erst habe ich im Eiltempo noch ein Weihnachtsgeschenk fertig gemacht und dann ein riesiges Projekt für mich bzw. uns angefangen. Eine Decke mit Motiv soll es werden. – Man darf gespannt sein.

Happy New Year

Ich wünsche euch einen (feucht-)fröhlichen und friedlichen Jahreswechsel. Ein gesundes 2026 mit ganz vielen Plänen, die aufgehen und euch Glück und Zufriedenheit bescheren. Gesundheit soll euch auf euren Wegen in 2026 begleiten und immer auf Vorrat vorhanden sein.

In diesem Sinne: Wir lesen uns im nächsten Jahr wieder 🙂

[Ebook] Kim Leopold – „Der Kuss der Liebenden“

Kim Leopold
„Der Kuss der Liebenden“
Reihe: Black Heart (14)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-754-68469-6
Länge: 89 Seiten

– gelesen im Oktober 2024 –

Der 14. Band von insgesamt 16. Es wird Zeit, das hier endlich mal was vorangeht!

Klappentext: Emma versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben. Willem ist ihr eine große Stütze, doch dann droht der Rat ein großes Geheimnis zu lüften, welches alle Bemühungen zunichte machen könnte. Derweil findet Mikael heraus, dass seinen Preis jemand anders gezahlt hat. Sein größter Wunsch ist in greifbare Nähe gerückt. Nur eins fehlt noch … Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Der Kuss der Liebenden – Band 14. der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Der kleine rat hat seine Arbeit im Pallast der Träume aufgenommen. Der Schulbetrieb muss am Laufen gehalten werden und es bedarf noch einer ganzen Menge Organisation, um verlorene Lehrer und Helfer zu ersetzen. Außerdem sollen Ales und Lotta ihre Anhörung bekommen.
Mikael kann endlich ein Ritual machen lassen, in dem er sein Herz zurückbekommt. Er hat keine Ahnung, was für ein Opfer Farrah dafür bringen musste.
Hayet findet sich besser und besser in ihre Rolle als Bibliothekarin ein, erfährt, das sie eine Schwester hat und kann etwas über sich und die Fähigkeiten der Black Heart herausfinden.

Fazit: Der vierzehnte Band der Reihe ist so ziemlich einer der letzten Bände, die es von dieser Reihe gibt. Ich war in jedem Fall hochgradig gespannt, ob und wie die ganzen offenen Stränge jeweils zu einem Enden finden sollten.

Ich war sehr gespannt, auf was ich mich hier wieder einlassen würde. Bisher hat ja die seltsame Aufmachung der Bücher immer mehr kaputt gemacht, als man damit gewonnen hat. Allerdings hat man hier den Vorteil, dass das Groß der Charaktere inzwischen aus der Handlung rausgeschrieben ist und die Personen auf einen Bruchteil des ursprünglichen Umfangs reduziert worden waren.
Die Einzelschicksale, die hier noch behandelt werden, interessieren mich inzwischen. Die Charaktere haben sich in mein Interessenprofil geschlichen und gerade Heyet gönne ich jetzt endlich mal so etwas wie ein Ziel im Leben.
Das Ding mit dem Rat geht mir inzwischen mehr auf die Nerven, als alles andere. Da halten nur ein paar uneinsichtige kleinkarierte Leute an einer zweifelhaften Macht fest und verhindern so den Fortschritt.
Das Buch endet natürlich wieder mit einem riesigen Cliffhanger, der mich ganz schön mitgenommen hat. Am Ende bleibt mir aber nur zu hoffen, dass es dann auch an dieser Stelle irgendwann mal weiter geht.
Was ich langsam aber sicher mal mehr als nervig empfinde, ist der Prolog. Da hat es eine verdammt interessante Geschichte und sie scheint so gar keinen Bezug zur eigentlichen Story zu haben. Ich will den Bezug aber!!!

So langsam stellt sich hier und da mal so etwas wie ein Kopfkino ein, wenn ich die Lektüre am Lesen bin. Das war bisher nur am Anfang so, bevor das riesengroße Durcheinander am Laufen war und jetzt, wo wieder Ruhe einkehrt, wird es wieder übersichtlicher.
Für eine angekündigte Romantasy habe ich bis her erstaunlich und erfrischend wenig Liebelei lesen müssen. Das gefällt mir wirklich sehr. Ich denke schon, dass das hier ein Stoff ist, wo man sich auf einen Part konzentrieren sollte.
Alles in allem hat der Stoff durchaus Potential, welches meiner Meinung nach aber nicht ausgenutzt wurde. Ich hätte mir mehr Geheimnisse oder Rituale gewünscht. Einfach mehr Mystik, als es hier am Ende wirklich hatte.
Die Aufteilung der Bücher blieb die ganze Zeit konstant und die ganze Zeit habe ich es einfach nur sehr merkwürdig gefunden, wie das alles aufgeteilt gewesen ist. Dieses HIn und Her hat am Ende nur dafür gesorgt, dass ich mich in keinen Handlungsstrang so wirklich hineinversetzen konnte. Am Ende würde ich den Stoff hier und in der Form sogar als verschwendet bezeichnen wollen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Es ist ersichtlich, dass sich die Handlung langsam aber sicher dem Ende zuschraubt. Ich bin erleichtert, aber auch besorgt, dass das Ende so gar nicht dem entspricht, wie ich mir das vorstellen würde.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 155 – „Die Hexenbürgermeisterin

Autor: Sebastian Schlecht
Musik: Heiko Rüsse/Wolfgang W. Loos, KIDDINX Studios
Regie: Michael Schlimgen
Verlag: kiddinx
Erschienen: 08.11.2024
Länge: 56 Minuten 40 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg – G. Streichhahn
Marita – U. Hugo
Malicia – C. Harpen
Karla Kolumna – U. Stürzbecher
Bürgermeister – R. Hemmo
Herr Pichler – S. Krause

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Inhalt:
In Neustadt stehen mal wieder Bürgermeisterwahlen an. Und mal wieder hat der alt gediente Herr Bürgermeister keinen Gegenkandidaten. Allerdings hat er die Pläne, mit Hilfe der zurzeit gut gefüllten Stadtkasse sein Bürgermeisterbüro luxussanieren zu lassen.
Bibi und Moni stellen derweil fest, dass die Schulaula gesperrt ist, da der Bühnenboden einzustürzen droht. Eine Waschbärfamilie hat es sich unter der Bühne gemütlich gemacht und frisst wohl vieles nach und nach kaputt. – Es ist klar, dass der Herr Bürgermeister einen Gegenkandidaten braucht, um mal wieder auf den Boden der Realität geholt zu werden.
Bibi und Moni können, mit Hilfe von Hexerei, wirklich einen Gegenkandidaten auftreiben. Allerdings stellt sich heraus, dass auch hier nicht viel für die Stadt zu erwarten ist. – Die Wahrheit muss auf den Tisch. Und das mit Hilfe eines Wahrheitstranks aus Bibi ihrer Hexenküche.

Mein Hörerlebnis:
Ich muss sagen, dass ich vom Titel her, etwas ganz anderes erwartet habe, als ich bekam. Allein vom Titel her, war ich der Meinung, das Bibi eine Zeit lang Bürgermeisterin von Neustadt werden würde und vielleicht wirklich mal etwas Gutes für Kinder und Jugend vollbringen würde. Aber stattdessen kam es dann doch ganz anders.
Innerlich habe ich schon mit den Augen gerollt, als ich mitbekommen habe, dass der Bürgermeister mal wieder das Geld der Stadtkasse zweckentfremden wollte. Dieser arme Mann wird vor den Kindern der Zielgruppe wirklich als sehr selbstsüchtiger Mensch dargestellt. – Bibi hingegen verfällt mal wieder in blinden Aktionismus.
Auf der einen Seite ist es gut, dass die Kinder hier vielleicht auch mitbekommen, dass auch sie schon irgendwie an der Gestaltung der politischen Landschaft teilhaben können, sofern sie denn verstehen, was da genau abgeht. Aber die Lösung von Bibi, mit dem Hexspruch und den selbständigen Flugblättern, musste ja am Ende zu einer Katastrophe in irgendeiner Form führen.
Mit Malica kommt mal wieder eine alte Bekannte Wendehalshexe ins Spiel. In der Regel ist sie verdorben und böse, sie kann aber auch liebenswert und wertvoll für die Hexengesellschaft. Dass sie es dann als Bürgermeisterin auch nur wieder auf die Stadtkasse abgesehen hat, war mal wieder so typisch für diese Figur, dass mich das nicht wirklich überrascht hat.
Als Bibi und ihre Freundin dann mitbekommen, dass auch diese Gegenkandidatin nicht wirklich wählbar ist, muss eben eine Lösung her und die Wahrheit unbedingt auf den Tisch. – Eins muss ich Malica aber lassen. Sie hat es wirklich unheimlich gut drauf, die Neustädter, um ihren Hexenfinger zu wickeln. Sie weiß ganz genau, was sie machen muss, um die Leute auf ihre Seite zu ziehen.
Dass die Lösung des Problems dann nicht ohne Hexerei ausgeht, war fast logisch und hat mich nicht weiter überrascht.

Fazit:
Die Folge von Bibi Blocksberg kommt fast ohne irgendeine Geräuschkulisse aus. Das ist mir aber auch erst im Nachhinein aufgefallen. Wir hören hier wirklich fast nur die Schauspieler und hier und da ein paar eingespielt Laute der Bevölkerung von Neustadt. – Die Schauspieler haben dafür aber einen sehr guten Job gemacht. Und seitdem ich weiß, dass auch die Sprecherin von Bibi Blocksberg schon lang eine erwachsene Frau ist, wundert es mich immer wieder, wie sie so eine mädchenhafte Stimme hinbekommt. Der Wahnsinn!!!
Von der Story her war schon alles kindgerecht gestaltet. – Ich höre mir die Folgen trotzdem alles ziemlich gern an, was ich nicht begründen kann. Ich finde es einfach niedlich, wie so ein kleines Mädchen glaubt, dass Hexerei immer wieder die Lösung des Problems ist.
Die Laufzeit ist nicht künstlich in die Länge gezogen und hat eine sehr angenehme Länge für eine Gutenachtgeschichte oder ein wenig Mittagsruhe für zu Hause. – Mir hat die Zeit den Ärger auf Arbeit ein wenig ausgeblendet und den Alltag etwas bunter gemacht. Ich finde also, dass auch dieses Hörspiel seine eventuellen Ziele sehr gut erreicht hat.

[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Blutkrieg“

Wolfgang Hohlbein
„Blutkrieg“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (9)
Verlag: Bastei Lübbe (beBeyond)
ISBN: 9-783-739-55909-1
Länge: 190 Seiten

– gelesen im Oktober 2024 –

Der neunte Band war zwar kurz, aber nicht weniger wortgewaltig und ausgeschmückt.

Klappentext: Die Jagd nach einem bestialischen Werwolf führt die Unsterblichen Andrej und Abu Dun immer tiefer in unbekannte Länder. Deren eisige Kälte und unwirtliche Landschaften bringen sie an den Rand ihrer körperlichen und geistigen Kräfte. Täuschung und Wahrheit liegen so dicht beieinander, dass Andrej zweifelt, wem er auf dem Weg durch die Schneewüste trauen kann. Gequält von den Dämonen des eigenen Gewissens, steht er bald selbst an der Schwelle zum Wahnsinn. Es kommt zum entscheidenden Kampf mit den Werwölfen … (Quelle: https://www.lovelybooks.de/autor/Wolfgang-Hohlbein/Die-Chronik-der-Unsterblichen-Blutkrieg-1005097469-w/)

Inhalt: Andrej und Abu Dun geraten in einen Hinterhalt und lassen sich in einen Kampf verwickeln, in dessen Verlauf sie die Besatzung des Schiffes töten, auf dem sie sich befinden. – Doch auch das Vorhaben, die vermeintlichen Opfer nach Hause zu bringen, scheitert und endet in einem Schiffbruch.
Auf der kalten und schroffen INsle, auf der sie stranden, drohen sie zu erfrieren, landen wieder in einem Hinterhalt und Andrej zahlt einen großen Preis für das Leben von Abu Dun.
Am Ende befinden sie sich auf dem vermeintlichen Schiff in die Freiheit und lüften ein entsetzliches Geheimnis.

Fazit: Jetzt sind wir also schon beim neunten Band der Chronik der Unsterblichen. Allerdings musste ich mich zu dieser Lektüre quasi selber überreden, weil der achte Band so gar nicht von sich überzeugen konnte. Ich bin also hier mit sehr gemischten Gefühlen rangegangen. Dabei kamen mir die hier gerade mal 190 Seiten angenehm kurz vor. Zumindest auf den ersten Blick.
Die beiden Protagonisten glauben mal wieder etwas Gutes getan zu haben, als sie diesem Mädchen in den Armen des sterbenden Mannes helfen. Am Geruch ist zu erkennen, dass hier ein Wesen zugegen ist. Nur welches genau e ist, wird nicht erwähnt. – Klar wird aber, dass die Rettung des Kindes in diesem Fall nicht unbedingt eine gute Tat war.
Es folgt eine Irrfahrt auf dem Schiff, nachdem die beiden Männer umgebracht haben. Sie wollen die scheinbar unschuldig Verstorbenen wenigstens zurück nach Hause bringen. – Wind und Wetter, das seeuntüchtige Schiff und Raben machen dieses Unterfangen zu einem geisterhaften Abenteuer.
Die Heldenreise strandet auf einer scheinbar sehr kalten Insel, die aber nicht nur den Erfrierungstot als Gefahr birgt. Wirklich seltsame, mir unbekannte Gestalten machen dieses Land unsicher. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie aus der nordischen Mythologie stammen. Die Handlung läuft jedenfalls eindeutig in die Richtung der Wikinger ab.
In diesem Band ist mir mal mehr als eindeutig klar geworden, dass Herr Hohlbein viele interessante Figuren einführt und in Rekordzeit wieder in der Versenkung verschwinden lässt. Stellenweise ist das wirklich sehr schade, weil es immer genau die Figuren sind, die mich persönlich interessiert hätten und ich gern gewusst hätte, was mit denen noch möglich ist.

Die Kapitel waren bei diesem Buch unheimlich lang. Oftmals musste ich die Unterbrechungen mitten im Kapitel machen, was mir persönlich eigentlich nicht so recht ist. Vom Verständnis macht das allerdings keinen Unterschied, denn Herr Hohlbein bleibt seinem Stil treu und beschreibt alles wortgewaltig und ausschweifend. Es wird absolut nichts dem Zufall überlassen und wirklich jede noch so kleine Handlung wird vorgekaut. Die Handlung ist spannend, keine Frage. Aber aufgrund der Erzählweise kam es mir stellenweise leider auch vor, als würde sich ein Kaugummi übelst in die Länge ziehen.
Das Buch liest sich eher wie eine Kurzgeschichtensammlung, als ein Roman. Zwischen den einzelnen Kapiteln ist vom Zeitraum hier so viel Platz und in den Kapiteln selber scheint die Handlung so überhaupt gar nicht voranzugehen.
Die vielen Namen haben mich bald wahnsinnig gemacht. Sie strotzen vor Fantasie, klingen für die Handlung glaubhaft und passen, aber haben eben dafür gesorgt, dass ich die Personen leider so gar nicht auseinanderhalten kann.
Die ganze Handlung besteht aus einer Aneinanderreihung von Kampfhandlungen und anschließendem Wunden lecken. Alles ist ausführlich und bildhaft beschrieben, hat bei mir aber kein Kopfkino hervorgerufen. Das lag wohl daran, dass vieles zu ausführlich beschrieben wurde, dass kein Platz für eigene Fantasie war und einem wirklich alles vorgekaut worden ist.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber Herr Hohlbein kann mich mit dieser Reihe einfach nicht wirklich hinter dem Ofen hervorlocken. Ich glaube, er hat hier zu viel gewollt. Zu viele Sagen und legend eingearbeitet und ist übers Ziel hinausgeschossen.

Meine Woche 53. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Jep, dass genau die Wollfarbe ausverkauft war, die ich brauchte. – Schwarz schien sehr beliebt bei den Handarbeitsmäusen hier.

Gefreut:
Dass mein Mann am 24. noch mal los ist und mir tatsächlich schwarze Wolle ergattern konnte 🙂

Gedacht:
Oh weh, das wird ne heiden Arbeit … dieses Projekt

Gefragt:
Ich glaub, ich frag mich diese Woche nix mehr.

Genervt:
Von den ewigen Monologen meines Mannes, wenn er ein bekanntes Gesicht sieht. – Himmel, ich kenn die Leute nicht, weiß aber, dass sie scheiße sind.

Gefühlt:
Ruhig, stellenweise etwas genervt aber im großen und ganzen recht zufrieden

positiv:
Ich habe meine Handarbeitsbegeisterung wiedergefunden

negativ:
Das Lesen ist ins Hintertreffen geraten. – Aber mein Leseziel habe ich für dieses Jahr erreicht. Von daher ist alles im grünen Bereich.

Gelitten:
Hin und wieder an Verspannungskopfschmerz, der aus dem Nacken kam. Aber da habe ich das Massagegerät angeworfen.

Genossen:
Die Kaminwärme, der Anblick des Feuerchens und die Ruhe

Gewesen:
Einkaufen, und zu Hause. Ach ja, Hundegassi waren auch dabei.

Getroffen:
Tatsächlich niemanden außer der Reihe.

Gesucht:
Eine zweite Möglichkeit an die derzeit benutzte Wolle zu kommen. Aber da gibt es leider nur den Gang in den Einkaufstempel.

Gefunden:
Beim Staubsaugen so Metallkügelchen zum Reinigen von Flaschen. – Die waren mir mal runter gefallen. Nun hab ich sie wieder *lach

Gelacht:
bestimmt – es sieht einfach zu drollig aus, wenn Herr Hund voraustobt, wenn wir unterwegs sind.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Weihnachten kann wirklich so ruhig und angenehm sein? – Das hätte ich jetzt gern jedes Jahr.

Gegessen:
Braten vom Klopfer mit Klößen und Rotkohl

Genascht:
Kekse und die restlichen Schnäpschen aus dem Adventskalender

Getrunken:
Wein (zum Essen), Eistee, Schnäpschen

Gegoogelt:
Nach Instantbrühe für den Hund

Gesehen:
viele Dokus, auch übers TV – die Weihnachtsfilme, die so gekomemn sind, waren nicht das, was mein Mann so über sich ergehen lassen würde.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Viel gehäkelt in jedem Fall – Das Projekt wird allerdings eine Lebensaufgabe, glaub ich

Getan:
gut gekocht, für Weihnachten und dann alles aufgefuttert *lach

Gelesen:
Ich habe zumindest ein neues Buch angefangen. Würde es nur gern bis Mittwoch schaffen wollen. – Schauen wir mal.

Gekauft:
Woll

Gelernt:
Hab ich was gelernt …. ne, nicht wirklich

Geschenkt (bekommen):
nix (wir haben uns ja den Trip nach Köln zu Weihnachten geschenkt. Der war, alles in allem, auch teuer genug)

Geschlafen:
jawoll

Geträumt:
und was für einen abstrusen Mist

Geplant:
Silvester ignorieren und ausspannen

Fazit

Saturday Sentence – „Das Jefferson Vermächtnis“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Er wurde wegen eines Geheimnisses ermordet – eines, das er mit ins Grab nahm.

200 Jahre später sucht ihn dieses Geheimnis erneut heim.Meriwether Lewis wurde ermordet. Die Organisation dahinter ist im Verborgenen gewachsen.

Und nur Harvey Bennett und das CSO können sie aufhalten.Harvey »Ben« Bennett ist zurück, und er ist nicht allein. Sein neues Team – die Civilian Special Operations – verpasst gerade seinem neuen Hauptquartier den letzten Schliff, als sie ein Anruf erreicht: Es gab einen Mord. Und im Zuge dessen wurde ein scheinbar unbedeutendes Artefakt gestohlen.

Ben und Co. machen sich auf den Weg nach Philadelphia, um den Todesfall zu untersuchen, und werden von einer modernen American Philosophical Society empfangen – und erfahren, dass diese ein tödliches Geheimnis hütet, das durch die Geschichte bis zu den Gründervätern selbst zurückreicht.

Was war das Geheimnis, für das Meriwether Lewis sterben musste?

Und warum sind heute so viele bereit, dafür zu töten? (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Julie freute sich darauf, da ihr beruflicher Hintergrund und ihr kürzlicher Beraterjob in der IT lagen, und sie war gut darin.

Nick Thacker – „Das Jefferson Vermächtnis“ (Harvey Bennett 4) ISBN:  9-798-231-85598-8

3. Und wie ist es bisher?
Ich habe zumindest mal reingelesen und festgestellt, dass ich im Leben des Harvey Bennett einiges verändert hat, was ich dann auch erst einmal verdauen muss. Von Band 3 auf diesen 4. Band hat es dann doch einen gewaltigen Sprung gemacht und noch eine weile gedauert, bis alles übersetzt war.

Ich hoffe wieder auf Fasziniation und Action alias Indianer Jones. – Man darf gespannt sein. – Nur an diese zum Teil wirklich übertrieben langen Schachtelsätze, muss ich mich erst gewöhnen.