[Hörspiel] Die drei ??? 193 – „Schrecken aus der Tiefe“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg, Betty George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2018
Länge: 1 Stunde 9 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Inspektor Cotta – Holger Mahlich
Angler – Stephan Chrzescinski
Mac Anderson – Achim Buch
Reporterin – Marion Gretchen Schmitz
Mann – Sven Dahlem
Grady – Werner Wilkening
Pettengill – Peter Kirchberger
Sheriff Rolins – Tommi Piper
Farragut – Hanns Jörg Krumpholz
Leah – Antje Birnbaum
Cynthia Wetmore – Dorothea Hagena
Hotelier – Gordon Piedesack
Frau – Maud Ackermann
Junge – Tim Heuer
Daniel – Jannik Schümann

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Inhalt:
Die drei Detektive ruhen sich am Black Lake von einer Renovierungsaktion aus und werden Zeuge davon, wie ein Angler durch den Zug vom Boot gezogen wird. Der Mann ist nach seiner Rettung komplett davon überzeugt, dass in dem See ein Ungeheuer haust, was ihm ans Leben wollte.
Schon einen Tag später ist rund um den See einiges los. Ein Monster soll gesehen worden sein und nun tummeln sich dort haufenweise Pseudoforscher und Monsterjäger.
Die Jungs nehmen sich der Sache an, da sie an die Monstergeschichte nicht recht glauben wollen. Und es dauert nicht lang, haben sie auch schon eine Attrappe gefunden. – Aber warum hat sich jemand diesen Scherz erlaubt?
Ein Juwelenraub vor vielen Jahren soll der Aufhänger für erneute Ermittlungen werden und endlich können die Jungen ein Ergebnis bekommen und den Plan von Gaunern vereitelt. Den weit zurückliegenden Fall können sie, ganz nebenbei, auch aufklären.

Meine Hörerlebnis:
Irgendwie klang es am Anfang schon wieder nach einem Urlaub, der gründlich schief gehen sollte. Aber schon mit den ersten Worten ist wieder aufgehoben. Die Jungs hatten einen Arbeitseinsatz, auf den aber nicht weiter eingegangen wird und warten nun auf ihre Heimfahrtgelegenheit.
Der Vorfall mit dem Angler ist ja mal irgendwie niedlich. Da hat so ein armer Tropf endlich mal etwas an der Angel und dann ist der Fisch so groß, dass es ihn aus seinem Boot zieht. Die Aktion, dass ihn angeblich etwas in die Tiefe ziehen will, habe ich von Anfang an als Hysterie abgetan. So ein Schatten unter Wasser kann schon bedrohlich wirken, wenn man keine Ahnung hat, was in dem Wasser so alles herumschwimmt.
Wie es dann zu dieser Monstermanie komme, habe ich ebenfalls völlig falsch eingeschätzt. Ich dachte wirklich, dass dieser Angler einen Aufstand geprobt hat und die Presse darauf angesprungen ist. Aber wo sollten in dem Moment denn die Fotos herkommen, die in den Zeitungen abgebildet worden sind? – Die Jungs haben sich an die Sache ran gehangen, wobei ich ihr Motiv hier ziemlich seltsam fand. Der ganze Ort hat durch die Hysterie einen finanziellen Reibach gemacht, nur dieser eine Freund der Jungs nicht. – Mir erschließt sich hier nicht die Notwendigkeit eines Falles.
Ganz komisch wurde es, als die Monsterattrappe so schnell gefunden wird. Im Normalfall wäre der Fall ja hier schon beendet gewesen, wo ich aber die Rechnung ohne Justus gemacht habe. Zwar hat sich der riesengroße Trubel gelegt, aber warum der veranstaltet wurde, wollte Justus dann schon auch wissen.
Die Jungs fangen bei ihren erneuten Ermittlungen tatsächlich wieder bei Null an und müssen sich durch allerhand Fragen erst einmal einen Überblick über die Lage verschaffen. Aber es dauert nicht lang, bis die Sprache auf einen Juwelenraub vor vielen Jahren kommt. Es wird auch noch erzählt, wie die Täter fliehen konnten, dass sie aber gefasst sind, von der Beute aber jede Spur fehlt. – Der Fall war für mich sofort klar. Auf dem Grund des Sees muss die Beute noch liegen und die Suche danach sollte irgendwie getarnt werden.
Der Rest dieser Folge war dann nicht mehr so wirklich spannend für mich. Der Fall war geklärt und somit alles andere für mich einfach nur noch uninteressant.

Fazit:
Diese Folge war für mich irgendwie anders, als die anderen. Ich habe zum ersten Mal erlebt, dass der Fall für mich zeitig klar war und die Folge am Ende nicht mehr wirklich interessant war. Zwar hat Justus am Ende seinen Monolog gehabt, aber der hat mich schon wieder gar nicht mehr interessiert.
Die Schauspieler haben ihr Ding gemacht. Gewohnt gute Leistung aber hier auch keinen Charakter, der irgendwie herausgestochen wäre. Die haben alle ihre Rolle gespielt und gut war es auch.
Von der Story her war es leider auch nichts Neues. Dieses Thema mit der versteckten Beute ist so alt, wie das Verbrechen selbst und dass man hier jetzt über fünf Ecken erst drauf gekommen ist, war jetzt nichts weiter als schriftstellerisches Können.

Eine Folge, die ich im unteren Bereich einordnen würde. Ich habe sie halt einmal gehört, das war es dann aber auch schon wieder.

[Rezensionsexemplar] Christine Koschmieder – „Frühjahrskolektion“

Christine Koschmieder
„Frühjahrskolektion“
Verlag: Kanon
ISBN: 9-783-985-68159-4
Länge: 287 Seiten

– gelesen im Februar 2025 –

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank! Meine Meinung hat dieser Umstand aber nicht beeinflusst.

Klappentext: Lilo will den nächsten großen Coup landen: Bademoden für die reife Frau. Das neue elastische Gewebe soll ihr den Swimmingpool hinter dem neuen Bungalow finanzieren. Doch dann steht unerwartet die Vergangenheit in ihrer Kabine. Denn neuerdings interessiert sich die deutsche Justiz für Geschäfte, die damals im besetzten Polen gemacht worden sind. Lilo und Harry sind kein unbescholtenes Paar. Sie verbindet mehr als eine unschuldige Liebe zur Mode. Auch Josef Neckermann, für dessen Versandunternehmen Harry zu arbeiten anfängt, mag lieber nach vorn als zurück blicken. Während Harry für seinen neuen Arbeitgeber auf der Leipziger Messe Verträge aushandelt, erfährt Tochter Reni mehr über die Vergangenheit deutscher Konfektionshäuser, als ihr lieb ist. – Farbig und genau erzählt Frühjahrskollektion von einer Zeit im Wandel und von Frauen, die der Verkleidungen überdrüssig geworden sind. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Deutschland in den Nachkriegsjahren. Die Wirtschaft hat sich erholt, der Lebensstandard ist wieder oben und die Menschen haben sich in ihrem Wirtschaftswunder eingerichtet.
Unter diesen Menschen ist auch das Laufstegmädchen Reni, welche sich mit ihrer nicht ganz so idealen Größe trotzdem einen Namen in der Modewelt machen will. – Doch ob das in Deutschland so funktioniert, wie sie das gern hätte, steht noch in den Sternen.
Gerade ist sie auf dem aufsteigenden Ast, als ein Fehltritt sie vor eine große Entscheidung stellt, ihrer Mutter sich in ihr Liebesleben einmischt und das einzige Familienfoto, welches sie besitzt, als eine Lüge enttarnt wird.
Die Nürnberger Prozesse sind Geschichte, aber die Gesellschaft ist scheinbar nicht komplett entnazifiziert. Reni selber wird auf einer Modenschau in Wien schlagartig aufgeklärt und findet unliebsame Tatsachen aus ihrer Vergangenheit und der ihres vermeintlichen Vaters heraus.

Fazit: Ich bin durch eine Email auf das Buch aufmerksam geworden. Dieser Titel wurde mir als Rezensionsexemplar angeboten.
Ich muss sagen, dass ich, allein durch das Cover, wohl nicht zu dem Buch gegriffen haben. Zwar ist das Bild und die ganze Aufmachung durchaus passend für die 60iger Jahre, aber mich persönlich hat dann doch mehr die Beschreibung des Buches angesprochen. – ja, es waren die bekannten Versandhausnamen, welche hier jetzt plötzlich Nutznießer der Enteignung der Juden gewesen sein sollen.
Es handelt sich hier um die Hardcoverausgabe, deren Schutzumschlag nicht die volle Höhe des Buches hat. Das lässt das mehr als interessante Muster des Buches durchscheinen und der Schutzumschlag selber zerfleddert nicht so, wenn man das Buch liest. – Ich brauchte das Papier nicht zur Seite legen, solang ich das Buch gelesen habe.

Die Story selber ist in der Schreibweise leider ein wenig versteckt. Man muss aufmerksam lesen, will man begreifen, was hier passiert und warum welche Handlung welchen Grund hat. Ist man aber mal dahinter gestiegen, verfolgt man quasi ein junges, aufstrebendes Model der 60er Jahre ein Stück auf ihrem Lebensweg. Bekommt einen guten Einblick in die Lebensweise der damaligen Zeit und ganz besonders in die Welt der Mode und Stoffe.
Ob es jetzt so gedacht war, weiß ich nicht. Für mich war aber diese Reni die Protagonistin. Es ging die ganze Zeit um ihr Leben. Um die Lüge, mit der sie aufgewachsen ist und welche sich im Laufe der Handlung dann für sie aufdecken solle.
Es geht außerdem um Lilo Kowatz. Sie ist die Mutter von Reni und lügt Reni schon ihr ganzes Leben lang an. Sie will sich auch in der Welt der Mode behaupten, entwirft eine eigenen Bademodenkolektion, die dann aber schon vor dem Erscheinen zum Scheitern verurteilt ist, da sie nicht damit gerechnet hat, dass die Presse eine brisante Vergangenheit über ihren Mann ausgraben würde und auch Rückschlüsse zieht, wer jetzt für sie näht. – Es bricht ihr das Genick.
Die Handlung springt in der Zeit immer mal wieder hin und her. Aber wenn man aufmerksam liest, dann kann man das sehr gut verfolgen und hat am Ende vom Buch eine vollständige Aufklärung über die Situation und kann hoffen, dass die Protagonistin mit ihrem Bruch den richtigen Schritt gemacht hat.

Wie schon einmal gesagt. Der Schreib- und Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und war für mich am Anfang sogar anstrengend. Aber ich habe mich schnell daran gewöhnen können und wurde dann in die Modewelt der damaligen Zeit hineingezogen. Zeitgeschehen, Lebensumstände und persönliches Schicksal sind hier glaubwürdig und sehr gut nachvollziehbar miteinander verwoben und zu einem sehr interessanten Roman verstrickt worden.
Leider hatte ich beim Lesen kein Kopfkino. – Aber interessant war das Buch trotzdem. Dieses Zeitgeschehen, diese Vergangenheiten der verschiedenen Personen, das hat alles so seinen ganz eigenen Reiz ausgeübt. Und im Endeffekt war die Protagonistin in einer Welt verloren, die sie nur glaubte zu kennen, die dann aber irgendwann hoffnungslos zusammengefallen ist.
Leseunterbrechungen waren für mich sehr unbeliebt, aber am Ende kein Problem. Es brauchte die Kapiteltrennungen nicht wirklich, um im Anschluss wieder gut in die Handlung hinein zu kommen. Das funktionierte wie von selbst. Ich habe angefangen zu lesen, und war in dem Moment dann auch schon wieder in der Handlung drin.
Das Hardcoverbuch ist sehr stabil gebunden und ansprechend gestaltet. – Mir war hier wieder nur meine Meise im Weg, dass sich der Buchrücken nicht knicken oder verformen darf, dass ich mich nicht getraut habe, das Buch weiter aufzuschlagen. Aber so, wie es verarbeitet ist, traue ich dem Werk durchaus zu, auch mal länger durchzuhalten.
Sogar die Haptik unter dem Umschlag ist nicht so null acht fuffzehn, sondern stoffähnlich und hat mich immer wieder dazu animiert darüber zu streichen. – Ich denke schon, dass das ganze Buch schon hochwertiger gestaltet ist, als so ein Billobuch von der Stange.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es leider nicht gereicht, da das Kopfkino gefehlt hat. Aber im Grunde handelt es sich hier um ein Werk aus dem Zeitgeschehen. Ein Stück Geschichte, wie es in dieser Art sicherlich kein Einzelfall ist. Und das allein ist erwähnens- und lesenswert.

Meine Woche 10. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
nö – oder nur so gering, dass es sich nicht lohnt sich das zu merken.

Gefreut:
Auf den Informationstag in Sachen Wohnmobil. (den haben wir am Sonnabend gemacht)

Gedacht:
Mal sehen, wie lang ich im neuen alten Betrieb bleiben darf. Es läuft wieder wie warmes geschnittenes Brot. Ich kanns noch.

Gefragt:
Ob ich die Schicht wechseln darf, dass ich wieder zu meinen alten Leuten kommen kann. – Soll wohl im April dann so kommen. Schau mer mal.

Gefühlt:
Eine Zufriedenheit und wieder einen unbändigen Spaß an der Arbeit.

positiv:
Die pralle Sonne am Nachmittag. Mal wieder an der frischen Luft zu lesen und sich dabei die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, ist einfach nur herrlich!

negativ:
hm… hier muss ich jetzt richtig überlegen ….
Die Tatsache, dass Herr Hund am Ende der Woche mal wieder in den Hungerstreik getreten ist. Mal sehen, was er nun wieder hat.

Gelitten:
Am zu frühen morgendlichen Aufstehen. – Die Frühschicht is ja ganz ok, aber muss sie denn so früh beginnen?!

Genossen:
Eis in der Sonne, Lesen an der Luft, Kuscheleinheiten vom Hund.

Gewesen:
In Naumburg und in Ilmenau bei Händlern für Campermobile aller Art.
Wir haben am Sonnabend einen Informationstag gemacht und haben uns einfach mal verschiedene Modelle von Campern angesehen. Dabei habe ich für mich zumindest schon einmal festgestellt, was ich möchte und was ich nicht möchte.

Getroffen:
Alte Kollegen, mit denen ich stellenweise schon ganz nette Gespräche hatte.

Gesucht:
Nach dem Weg zu den Campermobilehändlern.

Gelacht:
Ja sicher, jetzt sitzt man in den Pausen ja wieder zusammen und redet miteinander. Was ich in dem anderen Betrieb gar nicht hatte.

Geweint/Getrauert:
Geweint nicht, getrauert auch nicht. Eher um ein Leben gebibbert. Meine Tante scheint sich jetzt so langsam aber sicher aus dem Leben zu verabschieden. Sie hat wirklich schlimm lang gegen den Krebs gekämpft.

Gewundert:
Was so ein bisschen Sonne doch gleich mit dem Gemüt und der Laune macht …

Gegessen:
Pausenbrot, viel Obst und Gemüse und einen Dönerteller.

Genascht:
Kuchen – Am Freitag war der Freitag nach der Frühschicht. Da gönne ich mir immer einen Berg Kuchen, den ich dann gemütlich mit einem Cappuchino zusammen mampfe.

Gehört:
Ein Hörbuch von Nicole Böhm, was mich aber mehr enttäuscht hat und vier weitere Hörspiele aus der Reihe „Geister-Schocker“.

Gegoogelt:
Bestimmt… ich weiß es nur nicht mehr.

Gelesen:
Das Hohlbein-Buch habe ich quasi im Schnelldurchlauf gelesen, indem ich einfach immer mal wieder Seiten und ganze Kapitel übersprungen habe. Dann habe ich „Das Panama-Attentat“ von Clive Cussler angefangen.

Gesehen:
Ein paar Youtub-Videos aus meinen Listen.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezensionen (aber in der Sonne und mit T-Shirt!!!)

Gekauft:
Lebensmittel

Geschenkt (bekommen):
Nö, diese Woche nicht.

Geschlafen:
Wie ein Stin, nur der Morgen war immer so früh.

Geträumt:
Bestimmt, aber ich weiß es nicht mehr.

Geplant:
Eine Nachtschicht zu machen. Seit sieben Monaten die erste wieder. Da muss ich mich sicher wieder umgewöhnen.

Fazit

Ich bin im neuen alten Betrieb wirklich sehr gut angekommen. – So ein bisschen hat es sich angefühlt, als wäre ich nach Hause gekommen. Die Arbeitsgänge klappen, als wäre ich nie weg gewesen und was meine Aussage mit den Leiharbeitern angeht, habe ich genau ins Schwarze getroffen. Die Leute wurden gegangen, die Leiharbeiter kamen rein und die Qualität war nur noch eine einzige Katastrophe.
Ich werde jezt meinen Anteil dazu leisten, dass es wieder besser wird. So lang, wie ich jetzt eben darf.

Was das Hohlbein-Buch angeht. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn man Büchern nicht die Beachtung schenkt, die sie verdient haben. Aber was jetzt expilitzit dieses Buch angeht, da war ich mehr als überfordert. Das war nichts weiter als eine Aneinanderreihung von Schlachten und blutigen Verstümmelungen. Dann sind sie ein Stück weiter gewandert und haben wieder gekämpft. – Ich habe da absolut keinen Sinn drin finden können. Also habe ich angefangen erst einzelne Seiten, dann ganze Kapitel und zum Schluss viele Kapitel zu überblättern. – Das Ende habe ich dann noch gelesen und dann soll es das auch gewesen sein.

Tja, und dieser angesprochene Informationstag … eigentlich eine simple Sache. Wir haben einen Wohnwagen zu stehen, der steht da aber auch. Mein Mann hat mir irgendwann mal eröffnet, dass er Angst hat, das Teil zu ziehen. Also kam die Idee auf, dass man sich doch mal in der Welt der Camperautos umschauen kann. Um jetzt für uns klar zu bekommen, was wir überhaupt wollen, haben wir uns eben mal bei Händlern umgesehen, um durch die verschiedenen Modelle mal durchkrabbeln zu können.
Es hat in jedem Fall (für mich zumindest) einiges an Erkenntnissen gebracht. Ich könnte mich zum Beispiel mit so einem Kleinbuss anfreunden, wenn er Längstbetten und ein Klappbad hat. Querbetten sind wirklich sehr unpraktisch und so ein Raumbad ist mir zu blöd gemacht.
Außerdem bietet der eine Händler die Möglichkeit, das bevorzugte Modell am Ende der Saison als gebrauchtes Leihfahrzeug zu kaufen. – Das wäre zumindest eine Option, wo ich sage, dass man das machen kann.
Heute und morgen werden wir sicherlich noch keinen kaufen, aber ich denke schon, dass wir auf den Markt mal ein Auge haben werden. Ich möchte bitte endlich in die Welt der Camper so richtig einsteigen. Und mit einem Mobil ist man um einiges beweglicher, als mit einem Anhänger.

Saturday Sentence – „Das Panama-Attentat“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Kalifornien, 1913: Der Privatdetektiv Isaac Bell rettet einen US-Senator vor einem Attentat, und gerät so auf die Fährte einer Verschwörung, die nicht weniger als zwei Nationen in die Knie zwingen will. Denn der gerettete Senator ist ein energischer Befürworter des sich gerade im Bau befindlichen Panama-Kanals, und er ist überzeugt, dass seine politischen Gegner hinter dem Anschlag stecken. Isaac Bell erhält den Auftrag, vor Ort zu ermitteln. Doch am Panama-Kanal erwarten ihn nicht nur die tödlichen Partisanen der Roten Vipern, sondern auch der Verdacht, dass es hier um mehr geht als das größte Bauprojekt des 20. Jahrhunderts. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Bell lächelte.

Clive Cussler- „Das Panama-Attentat“ (Isaac Bell 11) ; ISBN: 9-783-641-27692-8

3. Und wie ist es bisher?
Was ist denn das bitte für ein zehnter Satz auf dieserangegebenen Position. Der sagt ja mal so absolut gar nichts aus. Jeder Mensch lächelt sicherlich irgendwann mal. – Himmel hilf.

In das Buch bin ich ohne Probleme rein gekommen und bis jetzt baut sich die Handlung noch auf. Es wirda ber in jedem Fall mal wieder hochgradig spannend, denn Korruption, Geldgier und Machtgedanken können nur ins Verderben führen.

Ich habe jedenfalls ein wunderherrliches Kopfkino und kann mich wirklich sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen. – So, ich les dann mal weiter.

[Hörspiel] Die drei ??? 192 – „Im Bann des Drachen“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2018
Länge: 1 Stunde 8 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Zuko – Kostja Ullmann
Katara – Mitsue Kono
Xiang Than – Horst Naumann
Fan Quoc – Christine Wilhelmi
Fan Yuen – Frank Gustavus
Dealerin – Barbara Schipper
1.Chinese – Frank Richartz
2.Chinese – Erik Schäffler
Fan Hao – Gerd Baltus
Einlass – Matti Schmidt-Schaller

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Inhalt:
Peter wacht auf und muss feststellen, dass er entführt wurde und sich in Japan befindet. Eine seltsame Frau kommt zu ihm, klärt ihn auf, lässt ihn aber auch über vieles im Dunkeln.
Währenddessen machen sich Justus und Bob in Rocky Beach mehr und mehr Sorgen um ihren Freund, den sie nicht erreichen können, der sich aber auch nicht meldet.
Zuko, ein Chinese, taucht auf dem Schrottplatz auf und klärt die Jungs auf, in was für ein Ding er Peter da unabsichtlich mit hineingerissen hat. Die drei Detektive haben es mit nichts Geringerem zu tun, als mit einer Art chinesischer Mafia. Und dann werden auch Justus und Bob nach Japan verschleppt, um ihren Freund aus seiner Gefangenschaft zu befreien.
Die drei Detektive erleben in Japan das Abenteuer ihres Lebens. Hin und her gerissen zwischen der Faszination Japan und Changhai und den gefährlichen Machenschaften verschiedener chinesischer Klans können sie die abtrünnige Mutter von Zuko irgendwie besiegen und dem Gesetz des chinesischen Untergrunds wieder in sein Gleichgewicht verhelfen.

Meine Hörerlebnis:
Habe ich in der letzten Folge noch gemeckert, weil mir der Aufhänger der Folge nicht gefallen hat, so habe ich in diesem Fall mal wirklich eine Sensation bekommen. – Peter wacht in einem Hotel in Japan auf und hat absolut keinen Plan, wie er da hingekommen ist. – Peter wurde entführt.
Während der Hörer noch rätselt, wie es ausgerechnet Peter nach Japan verschlagen konnte, wird in Rocky Beach alles aufgeklärt. – Zuko, ein chinesischer Junge, taucht auf dem Schrottplatz auf und will eigentlich zu Peter. Da dieser aber nicht da ist, klärt er eben die restlichen zwei Fragezeichen darüber auf, was passiert sein könnte und der erste Verdacht taucht auf, wo sich Peter befindet.
Der Zusammenhang zwischen der Entführung und dem Jungen ist nun also hergestellt und jetzt werden auch die beiden verbliebenen Jungs nach Japan entführt. – ja, sie werden entführt, denn auch sie werden betäubt und unfreiwillig in ein Flugzeug nach Japan verfrachtet.
In Japan treffen die Jungs wieder aufeinander und die das Durcheinander in der kompletten japanischen Unterwelt tut sich auf. Es stellt sich heraus, dass die Mutter von Zuko wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und ich kann den Jungen voll und ganz verstehen, dass er da raus wollte. Wenn deine Zukunft aus nichts weiter als Mord und Totschlag besteht, dann hast du da jetzt wirklich keinen Bock drauf.
In jedem Fall müssen die Jungs wieder mit List und Tücke an die Sache herangehen und werden von japanischer Kampfkunst unterstützt. Die Geräuschuntermalung fand ich hier wirklich sehr interessant. Und dann ist eben auch die Faszination Changhai sehr gut eingearbeitet. Eine riesengroße und trubelige Großstadt, in der es aber auch Orte der Stille und Andacht gibt. Betonbauten in groß und größer neben grünen und gepflegten Parks. Aberglaube neben modernen Leben. – Schon irgendwie reizvoll.
Klar, dass die Jungs den Fall lösen können, aber in diesem Fall war es wirklich mal etwas Anderes und hat mich mehr als überzeugt.

Fazit:
In dieser Folge wird ein wirklich faszinierendes Bild von Changhai als Stadt gezeichnet. Modern und Alt, Tradition und modernes Leben können hier scheinbar friedlich nebeneinander her existieren. Es gibt auch Konflikte, keine Frage, die werden aber im Kreise derer gelöst, die es betrifft. Und das ist gut so.
Der Aufhänger für die Story war super und echt mal was Neues. Echt klasse!
Die Schauspieler haben eine gewohnt gute Leistung gebracht und besonder die Rolle von Zukos Mutter hat mich überzeugt. Der troff ja die Hinterlist und Machtgeilheit förmlich aus der Stimme. Und dann dieses Geknickte am Ende. – Wirklich sehr überzeugend. Ich hatte von dieser Person ein wirklich fieses Bild vor meinem geistigen Auge.
Am Anfang war ich ja von dem Setting noch etwas angepisst und fand es an den Haaren herbeigezogen. Aber das hat sich dann schnell in die pure Faszination und Spannung verwandelt. – Ich meine, die Jungs haben sich hier mit der Mafia angelegt. Das hätte durchaus auch schief gehen können.

Eine tolle Folge. Das Hören hat Spaß gemacht und die Handlung wird mir noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Ich würde sagen, diese Folge landet in jedem Fall ganz oben im Ranking und stellt sich vor alle anderen bisher gehörten. – Zumindest in meinem Ranking.

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Die Finsternis ruft“

Nicole Böhm
„Die Finsternis ruft“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (25)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97640-4
Länge: 3 Stunden 53 Minuten
Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer, Cornelia Prescher, Richard Lingscheidt

– gehört im Januar 2024 –

Klappentext: Nach den turbulenten Ereignissen mit Andrew und der Harfe versucht Jess, sich ein halbwegs normales Leben mit ihrer Mutter, Zac und den Seelenwächtern aufzubauen. Doch die Finsternis schickt bereits ihre Schatten aus. Über den Seelenwächtern zieht eine düstere Bedrohung heran, die nicht nur sie betrifft, sondern auch das Volk der Dowanhowee und die Menschen in Riverside. Während Akil gemeinsam mit Kendra vor dem Rat um deren Freiheit kämpft – und dabei eine folgenschwere Entscheidung treffen muss -, stürzt Jaydee sich in seine eigene Schlacht. Der Jäger wird stärker als je zuvor – und schon bald verschwimmen für Jaydee die Grenzen zwischen Vernunft und Wahn. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Jaydee und Jess versuchen, eine Beziehung zu leben, die aber durch die Schatten der Vergangenheit und den erstarkenden Jäger nicht sehr einfach ist. Doch noch schaffen sie es, das drohende Unheil zu ignorieren.
Will liegt ihm Koma, wird von Anna bewacht und umsorgt. Als er plötzlich und unerwartet wach wird, kündigt er lediglich an, dass er wohl für immer gehen muss.
Ben macht in seinem Job weiter und muss das Rätsel um eine Leiche klären, welche einfach nicht erkalten will. Gerade als er mit seiner neuen Eroberung im Laichensaal den Körper noch einmal ansehen will, erwacht dieser Körper, entpuppt sich als bekannter Dämon und will Ben und seiner Bekanntschaft ans Leben.

Fazit: Die Bände dieser Reihe bauen aufeinander auf und sollten unbedingt in der chronologischen Reihenfolge gehört werden. Ich hatte zwischen dem letzten und diesem Band eine etwas längere Pause und bin wirklich nur sehr schwer in die Handlung hinein gekommen. Anfangs war ich sogar so lost, dass ich in dem, was ich da gehört habe, nicht einmal einen Sinn gefunden habe.

Die Handlung plätschert weiter. Die letzte Folge war ein Staffelfinale und mit Beginn der neuen Staffel geht alles erst einmal etwas ruhiger zu. Die Seelenwächter lecken sich die Wunden oder verdauen das, was sie im letzten Kampf so alles miterlebt haben müssen.
Jaydee und Jess versuchen, so etwas wie eine Beziehung zu führen. Sie können sich ja nun ungehindert anfassen und machen dies ausgiebig und ohne jede Hemmung. Interessant ist, dass Jess so etwas wie ein unerschütterliches Selbstvertrauen entwickelt. Sie behauptet sich vor Akiel, der aufgrund seines Gehörs alles von dem mitbekommt, was sie und Jaydee so alles treiben.
Die Seelenwächter allgemein lecken sich ihre Wunden und versuchen zu verdauen, was so alles an Schaden angerichtet worden ist. Seien es defekte Anwesen, oder eben das Koma von Will. – Will ist in den Kopf geschossen worden und seit dem liegt er in einer Art Koma. Aber es ist kein normales Koma, sondern mehr so eine Art innere Einkehr. Ein Schlaf zu Schonung. Aber er schläft nicht wirklich. Stattdessen lässt er sich von einem anderen Seelenwächter aufklären. Anna bemüht sich die ganze Zeit um ihn und nur am Rande wird erwähnt, was sie für eine geniale Heilung erfahren hat. – Da hat es in dieser Folge mal einen interessanten Part und der wird so stiefmütterlich lächerlich abgehakt und nur mal eben so am Rande erwähnt. Gerade Anna ihre Entwicklung wäre doch Stoff für eine richtig geniale Entwicklung gewesen. Und stattdessen vernachlässigt man das so.
Die einzig Aktion findet in Riverside statt, und die ist zunächst an mir komplett vorbeigegangen. – Ein riesiger Verkehrsunfall hat das Städchen in Aufruhr versetzt und die Polizei beginnt die Ermittlungen. Ben ist involviert und man kommt mit dem Toten aber nicht wirklich weiter. Die Leiche ist seltsam. Sei wird nicht kalt, trotzdem sie sogar in der Kühlung liegt. – Nach einem Schäferstündchen mit einer Altenpflegerin fahren die beiden noch einmal zur Leiche, nur um feststellen zu müssen, dass es sich um einen Dämon handelt. Genau der Dämon, der die Seelenwächter schon einmal angegriffen hat und es auf ihre Kräfte abgesehen hatte. Und Ben kann keinen von ihnen erreichen. – Sowas ärgerliches.

Irgendwie ist mir in diesem Band aufgefallen, dass sich die Charaktere hier ausgiebig gegenseitig in den Mund stöhnen. Es wird Liebe gemacht, wo es nur geht und immer wieder stöhnt man sich hier gegenseitig in den Mund. Die Autorin scheint diesen Spruch wirklich sehr zu mögen, so oft wie sie das hier erzählt hat.
Die Handlung konnte mich allgemein nicht wirklich fesseln und ist stellenweise sogar einfach so an mir vorbei gezogen. – Die ganze Zeit hat es sich angefühlt, als wenn die Luft einfach nur raus wäre. Sowohl bei mir, als auch bei der Autorin.
Den Titel konnte ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen. Dazu war die Rolle des Dämons einfach zu klein, als dass ich sie irgendwie hätte ernst nehmen können. Da hätte man wirklich etwas besser klar machen können.
Sogar die Tatsache, dass hier wieder mit verschiedenen Sprechern gearbeitet wurde, um die verschiedenen Sichtweisen klar zu machen, konnte hier nichts retten. Diese Folge war irgendwie nichts. Die Handlung und die Spannung muss sich mit Beginn dieser neuen Staffel einfach erst einmal wieder neu aufbauen und das gestaltet sich recht zäh.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Der Wiedererkennungswert von Charakteren und Handlungsweisen war da, aber so wirklich Sinn in dem Geschehen habe ich noch nicht wirklich gefunden. Die Seelenwächter scheinen einfach nur am Ende zu sein und lecken sich die Wunden. Im Moment sieht es wirklich so aus, als wenn es nur noch einen winzigen Angriff braucht und der ganze Laden löst sich in Wohlgefallen auf.

[Hörspiel] Die drei ??? 191 – „Verbrechen im Nichts“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Betty George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2018
Länge: 1 Stunde 11 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Priscilla Sicktree – Marianne Bernhardt
Hank – Henry König
Brian – Patrick Mölleken
Ashlyn – Julia Fölster
Rosie Wrenwick – Gerlinde Dillge
Sheriff Stone – Horst Stark
Hilfssheriff Jonathan – Christian Rudolf

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Inhalt:
Die drei Detektive machen Urlaub in „Nothing“, wo sie eigentlich mal ein paar Tage ohne Verbrecherjagd und Rätsel zubringen sollten. Allerdings wurde da die Rechnung ohne Ashlyn und Brian gemacht, die sich für die Detektive eine Schatzsuche ausgedacht haben, um sie zu beschäftigen. Allerdings haben beide nicht damit gerechnet, dass sie bei Justus hier ziemlichen Groll auslösen und dieser dann wirklich sauer und bockig wird.
Allerdings hat auch jemand aus Nothing von dem Schatz Wind bekommen und jagt ihm auch hinterher. Das allerdings ohne Rücksicht auf Verluste. Man merkt, dass er den Schatz unbedingt und unter jeder Bedingung haben will.
Aus der Schatzjagd wird am Ende ein Entführungsfall. – Zwar handelt es sich lediglich um Old Buck, aber Entführung ist Entführung.
Ohne es zu wollen, kommen die drei Detektive doch noch zu ihrem Fall.

Meine Hörerlebnis:
Innerlich habe ich ein wenig mit den Augen gerollt, als sich gleich am Anfang herausgestellt hat, dass die drei Detektive mal wieder einen Urlaub machen wollten. – Ganz ehrlich, der Drops ist sowas von gelutscht und jeder weiß ganz genau, dass aus dem „Urlaub“ sowieso nichts wird, weil ein Fall dazwischen kommt.
Das Mystische geht schon los, als die Jungs lediglich einen Milchshake trinken wollen und eine höchst seltsame Kellnerin ihnen eine Prophezeiung offenbart, die geschwollener und abgedrehter nicht sein kann. – Ich habe das als Spinnerei abgetan und dem Ganze erst einmal keine weitere Bedeutung beigemessen.
Auf der Farm der Großtante ist dann erst einmal auch alles wirklich ruhig. Bis die beiden jungen Leute die Jungs in ein verlassenes Hotel mitnehmen wollen. – Hier dachte ich wirklich erst einmal, dass das eine Lost Place-Tour werden soll, wie sie ja nicht unbedingt langweilig sind. Und zunächst sah dann auch alles danach aus, bis Ashlyn sich irgendwie verletzt, Justus einen Stuhl zerstört und einen Brief findet. Der Brief enthält ein Rätsel und los geht die Jagd.
Geheimnisvolle Höhlen, vergangen Tage von Nothing und Umgebung und Stück für Stück nähern sich die Jungs dem Ergebnis. Ashlyn integriert sich und ihren Bruder einfach mit ins Team und will eine geheime Zentrale im Schuppen. Es sieht wirklich alles erst einmal danach aus, als wenn es ein ganz normaler Rätselfall wäre. – Bis der Hofhund verschwindet und die drei Jungs dahinter kommen, dass der Fall nur gefakt ist.
Allerdings entwickelt sich der Fall dann doch zu einer Art Kriminalfall, da noch jemand hinter dem fingierten Schatz her ist. – Als sich herausstellt ,wer es ist und aus welchem Grund, wollte ich schon wieder Milde walten lassen. Aber es wurden nun einmal Verbrechen begangen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Der Fall wird gelöst, irgendwie wendet sich für alle etwas zum Guten und die Jungs können wieder abreisen. – Mal ehrlich, ein ruhiger Urlaub sieht ja mal mehr wie anders aus.

Fazit:
Als Aufhänger könnten sich die Macher durchaus langsam mal etwas Neues überlegen. Der Urlaub, der dann nicht so ruhig wird, wie man es sich erhofft hat, scheint dann langsam aber sicher mal ausgelutscht zu sein.
Die Schauspieler haben eine wirklich gute Leistung gebracht. Die Bedienung in dem Eiskaffee hat die Macke wirklich sehr gut gespielt. Ich habe ihr den Splean mehr als abgekauft. Die Ashlyn klingt wirklich sehr lieb, fast niedlich. Insofern fand ich den Groll, den Justus eine ganze Weile gegen sie gehegt hat, etwas übertrieben.
Der Fall ist, was die Spannung angeht, irgendwie so ein Auf und Ab. Hier hat sich die Spannung nicht einfach bis zum Ende einfach gesteigert, sondern es gab zwischendurch, nach der Auseinandersetzung, mal eine Art Flaute. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass die Folge noch eine Weile geht, hätte ich wohl gedacht, dass die Story hier ein unrühmliches Ende hat. Zum Glück war dem aber nicht so.

Ich weiß nicht genau, was es ist, aber im Gesamten fand ich die Folge echt nicht schlecht. Sie hat mir gefallen und ich bilde mir ein, wenn man sie öfter hört, kann man auch immer wieder neue Sachen entdecken.

[EBook] Maria Röhreich – „Hexenrot“

Maria Röhreich
„Hexenrot“
Verlag: Tomfloor Verlag
ISBN: 9-783-964-64025-3
Länge: 462 Seiten

– gelesen im Januar 2024 –

Klappentext: »Zuerst verlierst du deine Hemmungen. Deine moralischen Ansichten, deine persönliche Grenze zwischen Gut und Böse wird zunehmend verwischen. Irgendwann wirst du töten, um zu bekommen, was du willst. Es wird wie eine Droge für dich sein.«

Alice ist eine Hexe. Lange Zeit wusste die Sechzehnjährige nichts von ihren Kräften, doch nun ist sie voller Wissbegier und Eifer. Trotz aller Warnungen gibt sie sich mit Leib und Seele der Magie hin. Dabei vertraut sie auf den Schutz eines silbernen Armbandes und auf die Fähigkeiten ihrer Meisterin Luna.
Ihr neues Leben verspricht perfekt zu sein. Doch die Macht hat ihren Preis. Freundschaften zerbrechen, Feindschaften entstehen und Misstrauen wächst. Alice muss erkennen, dass sie mehr und mehr die Kontrolle verliert. Schon bald kämpft sie nicht nur mit Verrat, Intrigen und einem Hexenmörder, sondern vor allem mit den düsteren Tiefen ihres eigenen Verstandes.

Wie weit kann sie gehen, bevor sie alles verliert?

Eine spannende und außergewöhnliche Fantasygeschichte mit einem Hauch von Romantik, in der nicht nur Hexen eine Rolle spielen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Alice lebt auf einem Dorf, geht ganz normal in die Schule, ist die Außenseiterin mit wenig bis gar keinen Freunden und bekommt dann mit, dass sie eine Hexe ist. Aus heiterem Himmel gefährdet sie durch ihre unkontrollierten Kräfte das Leben eines Cousins. – Die Oma nimmt Alice zur Seite, klärt sie auf, dass sie Hexenkräfte hat, dass sie sie aber nicht benutzen soll, dass sie sonst dem Wahnsinn anheimfällt. Alice bekommt noch eine Kiste mit Büchern und Briefen und scheint dann auf sich allein gestellt.
Alice wird von Luna unter ihre Fittiche genommen. Sie wird geschult in Ritualen und Zaubern und wird von Treffen zu Treffen mächtiger. Gemeinsam mit Darkness bilden die drei jungen Frauen ihren eigenen, sehr mächtigen Hexenzirkel. – Alice weiß aber zunächst nicht, dass sie genau das macht, wovor ihre Oma sie gewarnt hat. Regelmäßig trinkt sie Blut und wird nach und nach abhängig.
Ihre Oma ist sauer auf Alice, da die Enkelin genau gegen ihre Anweisungen handelt und Alice rutscht mehr und mehr in den Konflikt mit den Wächtern, Misstrauen gegenüber den eigenen Hexenschwestern und der Gier nach Macht ab.
Darkness kann Alice davon überzeugen, dass Luna es nicht unbedingt ernst meint, und gemeinsam bringen sie Luna um. Doch Alice ist da noch nicht aus dem Schneider. Sie muss nun noch ihre Blutsucht loswerden und das Monster in ihr besiegen. Außerdem muss sie wenigstens das Verhältnis mit ihrer Cousine wieder kitten.
Freundschaften zerbrechen, eine Liebe entsteht und durchlebt harte Zeiten und am Ende geht Alice gestärkt aus einer Menge an Turbulenzen und Verlusten hervor.

Fazit: Ein Buch von meinem Sub, was mich quasi aus heiterem Himmel irgendwie angesprungen hat. Plötzlich hat der Titel mich komplett angemacht und ich musse es lesen.
Von der Autorin hatt eich bisher weder etwas gehört, noch etwas gelesen. Deswegen war ich umso erstaunter, dass die junge Frau aus demselben Bundesland kommt, indem auch ich lebe. – Das sagt freilich nichts über das Buch aus, aber als Person fand ich sie schon mal sympathischer.
Auch vom Verlag hatte ich bisher absolut noch gar nichts gehört. – So gesehen bin ich hier also komplett ins offene Messer gerannt, ohne auch nur zu ahnen, was da auf mich zukommen sollten. Aber irgendetwas muss mich ja dazu bewogen haben, das Buch auf meine Leseliste zu packen. – Also ran an den Stoff.

Die Handlung begann banal, fast langweilig. Immer wieder habe ich mich selber in der Protagonistin gesehen, die nicht wirklich Anhang hat und nur in die Schule geht, weil sie per Gesetz dazu gezwungen ist. Aber eigentlich sind die Tage in der Gemeinschaft von gleichaltrigen Pupertieren einfach nur der absolute Horror. – Aber die ersten seltsamen Ereignisse lassen nicht lang auf sich warten. An dieser Stelle hätte ich mich dafür verfluchen können, dass ich den Klappentext noch einmal gelesen hatte und genau wusste, worauf die Sache hinausläuft.
Faszinierend war dann in jedem Fall auch die Szene, in der die Oma quasi zugibt, auch eine Hexe zu sein. Hier habe ich dann Unterricht mit der Oma erwartet und eine tolle Zeit zwischen Großmutter und Enkelchen. Stattdessen lässt sie das Mädchen mit einem Armband und ein paar Schriftstücken ins offene Messer rennen. Dass sie dann der Versuchung von Unterweisung und Aufklärung nicht widerstehen kann, ist ja fast schon eine logische und komplett vorhersehbare Reaktion auf das alles.
Es folgt eine Zeit, in der man sehr gut miterleben kann, wie die Protagonistin mehr und mehr in genau die Kreise abrutscht, vor der ihre Oma sie so ungeschickt bewahren wollte. – Alice wird von Blut abhängig und Stück für Stück wahnsinniger. Dass dann der Hexenzirkel zerbricht und die drei Hexen quasi in alle Winde verstreut werden, ruft eine neue Handlung in den Vordergrund. – Alice braucht Hilfe und findet diese in ihrem Freund und später auch in ihrer Cousine.
Geschickt sind in jedem Fall auch andere nicht ganz alltägliche Wesen in die Handlung eingewoben. Da gibt es noch Vampire und Jäger und einen durchgedrehten und machtbesessenen Jäger, der auf eigene Rechnung arbeitet. Die finale Jagd, um alles auflösen zu können, wirkt dann aber langgezogen und mit vielen überflüssigen Szenen gespickt, die die Handlung nur unterbrochen haben, um ein wenig Kitsch hineinzubringen.

Der Stoff hat sich sehr gut und einfach lesen lassen. Ich hatte in den spannenden Momenten ein wirklich großartiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich hätte die Oma am liebsten mal gescheit Maß genommen, dass sie ihre Enkelin nicht so am langen Arm verhungern lassen kann und auch ich wäre auf Luna hereingefallen, die mit so viel wissen dasteht und mir helfen will.
Leider hat sich der Fokus der Handlung im Laufe des Buches so verschoben, dass er von der Protagonistin wegging und plötzlich alle Aufmerksamkeit einem Buch gewidmet war, hinter dem wirklich alle her waren. Dass die Protagonistin in dem Moment mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen hatte, war da fast schon nebensächlich. Außerdem fand ich im zweiten Teil die Handlung wirklich extrem gezogen. Diese ganzen Szenen, in denen es um Liebe und Zuneigung ging, passten überhaupt nicht in die Handlung und wurden wirklich übertrieben ausführlich beschrieben. Sie waren schlicht und ergreifend langweilig und haben das Buch ein Stück weit versaut.
Am Ende haben sich die Ereignisse überschlagen. Die ganze Handlung ist irgendwie zu einem Abschluss gekommen, hat mich aber komplett unglücklich zurückgelassen. Es war unglaubwürdig, was ich da gelesen habe und außerdem ist absolut nichts geklärt, was jetzt aus den Leuten wird oder wurde. – Ich kann mit dem Ende nicht wirklich leben.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Das Ende hat mich nicht glücklich gemacht. Es war unglaubwürdig und kam nach dem langen Kaugummi dann plötzlich und unerwartet. Außerdem hatte ich den Gesamteindruck von einem starken Anfang und dann wurde es immer schwächer. Die Faszination von Welt und Wesen lies nach und ein Klischee hat sich an das andere gereiht.

Meine Woche 9. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Kann schon sein, aber ich erinnere mich nicht wirklich daran. Demnach war es eben nicht schlimm.

Gefreut:
Ich darf aus diesem Einsatz mit dem wiederlichen Möchtegernchef raus und wieder in die Firma zurück, aus der ich zwangsweise im letzten Jahr ausscheiden musste. Zwar als Leiharbeiter, aber immerhin erstmal wieder Arbeit, die Spaß macht.

Gedacht:
Ob ich das Ersparte schnell ausgebe, bevor es von unserem Göppels 2.0 eingesteckt wird …

Gefragt:
Das kann so nicht gut gehen, wenn der, noch nicht mal vereidigt, schon seine Wahlversprechen komplett bricht.

Gefühlt:
Eine Art Erlösung … keine Ahnung, wie ich es umschreiben soll.

positiv:
Mein kleines persönliches bergauf.

negativ:
Die fest angestellte Kollegin im alten Einsatz war nicht gerade erfreut darüber, dass die Leute, mit denen sie endlich mal zurecht kommt, so schnell wieder gehen müssen.

Gelitten:
So ein bisschen an Gewissensbissen. – Aber ich musste eine Entscheidung treffen und ein wenig an mich selber denken.

Genossen:
Diesen leichten Duft nach Frühling, der ein paar Tage lang in der Luft lag.

Gewesen:
– auf Arbeit –

Getroffen:
Aktuelle Kollegen und ganz kurz auch eine, mit der ich vor vielen Jahren mal zusammen gearbeitet habe.

Gesucht:
öhm … verschiedene Informationen im Internet

Gelacht:
ja sicher, man macht ja auch hier und da mal nen Witz.

Geweint/Getrauert:

Gewundert:
Über diesen Ost-West-Hass, der nach der Wahl aufgekommen ist.

Gegessen:
Selbst gekochte Nudelsuppe, Lollis, ne Pizza und halt Wurst und Brot.

Genascht:
Toffees von Storck, Erdnüsse im Teigmantel

Gehört:
„Erde“ ein Hörbuch von Nicole Böhm aus der Reihe „Die Chroniken der Seelenwächter“, einige Podcastfolgen und Musik.

Gegoogelt:
jep

Gelesen:
„Frühjahrskollektion“ – eine Rezensionsexemplar aus dem Kanon Verlag

Gesehen:
Ein paar Youtubevideos über Lost Places und Geschichte.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis

Gekauft:
Gelben Toner für den Herrn Drucker.

Geschenkt (bekommen):
Ein Teilchen von einer Kollegin, die in der Firma ihren Festvertrag bekommen hat.

Geschlafen:
Jep … allerdings durchwachsen. Ich bin immer irgendwie unausgeruht aufgewacht.

Geträumt:
So abstruses Zeugs, dass es mir unmöglich war es mir zu merken.

Geplant:
Mich im neuen alten Betrieb wieder gut einzufügen.

Fazit

Was für ein Auf und Ab in dieser Woche. Noch am Montag bin ich komplett angepisst auf Arbeit gefahren, weil mich mein Handyprovider mal wieder genervt hat. Am Dienstag klingelte wieder das Handy, während der Fahrt und diesmal war es eine Frau von meiner Leihfirma, die mir einen Einsatz da in Aussichte stellte, wo ich so gern wieder hin möchte. Am Donnerstag erfuhr ich, dass ich da, wo ich bis jetzt war, abgemeldet bin und am Freitag dann die erlösende Nachricht, dass ich wieder zurück kann, in die Firma, wo ich so gern wieder hin möchte.
Ok, ich bin sogar in der selben Abteilung, aber auch in einer anderen Schicht. Aber das wird schon werden. Vielleicht ist es ja auch eine Chance, mich in die Gruppe neuer Kollegen zu integrieren. Man wird sehen.

Ansonsten war es ereignislos und langweilig normal. Ich habe mich den Dingen gestellt, alles genommen, wie es kam und einfach weiter gemacht. So habe ich die Woche recht gut überstehen können.