Meine Woche 13. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
hm…. so richtig geärgert… nö

Gefreut:
Ich hab meine Cousine bei einem Besuch in der Stadt getroffen. War eine nette, aber kurze Unterhaltung.

Gedacht:
Oweia … ich glaube, ich werde alt.

Gefragt:
Ist meine Mutter so frech, oder tut sie nu so? – Den Spruch hätte sie sich mal wirklich sparen können.

Gefühlt:
Soweit ganz zufrieden (ohne Grund, einfach mal die Situation so genommen, wie sie ist)

positiv:
Ich habe mir drei Bücher gekauft.

negativ:
Ich musste mir eine Brille machen lassen. Eine Vorstufe zur Gleitsicht…. das Alter …

Gelitten:
nö… nicht wirklich

Genossen:
Den Kuchenfreitag – Freitags, nach der Frühschicht, gibt es immer einen Berg Kuchen für mich. Einfach, weil ich es so möchte.

Gewesen:
Auf Arbeit, beim Optiker, im Buchladen

Getroffen:
Kollegen und eine Cousine

Gesucht:
Einen Flaschenöffner, der nicht dort lag, wo er hin gehörte.

Gelacht:
jep

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
nich wirklich, die Dinge laufen ihr Ding

Gegessen:
Bruschetta
Pizza Toscana (Parmaschinken, Gorgonzola-Käse, Rucola)

Genascht:
Himbeerbonbons (haben wie meine Kindheit geschmeckt)

Gehört:
„Double Blush“ ein Roman von Nina McKay
verschiedene Hörspiele

Gegoogelt:
nach Öffnungszeiten von einem Imbiss, der dann doch geschlossen hatte

Gelesen:
„Die Akademie der Nekromanten“ Der Auftakt der Reihe „Die Steine von Amaria“

Gesehen:
Youtube-Videos aus meiner Liste und welche, die ich gefunden habe.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Gekauft:
Drei Bücher vom Wühltisch und ne Brille.

Geschenkt (bekommen):
hm… nö

Geschlafen:
ja sicher doch

Geträumt:
Bestimmt, kann mich nur nicht mehr daran erinnern.

Geplant:
Die Brille mit Würde tragen

Fazit

Jaaaaaaaaaaa, mein Mann hatte mich so weit. Ich bin zum Optiker gegangen, um meine Augen mal überprüfen zu lassen. – Heraus kam, dass sich meine nötigen Dioptrin erhöht haben und in Zukunft wohl mehr als eine Lesebrille tragen werde. – Das war, für mich, schon irgendwie ein harter Schlag.
Meine Frau Mutter meinte nur: „Du musst auch mal überlegen, wie alt du bist.“ – Also ehrlich, den Spruch hätte sich die Person sparen können. Soll sie doch nach ihrem Lieblingskind kucken und mich in Ruhe lassen.

In Eisenach war an diesem Wochenende wieder der alljährliche Sommergewinn. – Ein Hoch auf Youtube und Livestreams, so habe ich den Umzug sehen können und mir die Menschenmassen erspart. – Mal ehrlich, so toll war der gar nicht. Von der Arbeit mit den handgedrehten Blüten mal abgesehen, war er in diesem Jahr sehr schlecht organisiert und hat fast nur gestanden und gestockt, als flüssig durchzulaufen.
Wir sind am Sonnabend Abend beim Italiener vor Ort gewesen. Da war es ruhiger, als auf diesem Rummel. Dort gab es dann auch die Pizza und Bruschetta. – Wirklich sehr lecker.

Mein Hundewau macht irgendwie immer mehr Probleme. – Gerade mal 6 Jahre wird er wieder unsauber und macht in die Wohnung. Das ist wirklich sehr ärgerlich. Aber was willst machen. Einen sechsjährigen Hund erzieht man nicht mehr wirklich.
Ich habe ja so den bösen Verdacht, dass sich die Shunt-OP in seinem ersten Lebensjahr jetzt rächt und er am Ende wahrscheinlich keine 10 wird. Aber das muss man wohl abwarten.

Fusselfreitag #255

Fussel kuschelt in allen Lebenslagen

Der Frühling erwacht, die ersten Sonnenstrahlen kommen auf den Hof und schon stehen die ersten Gartenmöbel draußen. – Da es in dem Fall aber eben nicht die Liege meiner Mutter war, hat der Fussel mit mir als Unterlage vorlieb genommen und den lauen Abend auf seine Art genossen.

[Hörspiel] Die drei ??? 197 – „Im Auge des Sturms“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Constantin Stahlberg, Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2019
Länge: 1 Stunde 9 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Matthew Kooning – Tim Kreuer
Doktor Kooning – Dietrich Adam
Mrs. Kooning – Christiane Leuchtmann
Finnley Stenseth – Julian Greis
Farryn Stenseth – Clarissa Börner
Mrs. Stenseth – Herma Koehn
Stacey Warren – Katja Brügger
Brandon – Stefan Exner
Surferin – Simona Pahl
Surfer – Tim Knauer
Dylan – Sascha Rotermund
Steven – Johannes Korff
M.Keen – Detlef Tams
George – Mars Saibert
Mann – Gunnar Bergmann

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Peter kommt am Strand zu einem bösen Unfall dazu. Während er dem Opfer hilft, bekommt er von diesem einen neuen Auftrag.
Zunächst einmal, sieht alles wie ein großes Durcheinander aus. Der Auftraggeber sucht einen Jungen, der in Gefahr zu sein scheint. Irgendwie scheint das mit dem Vater des Jungen zu tun zu haben, der sich als gut situierter Arzt entpuppt, der mit einem guten Ruf und viel Geld im Rücken glaubt, sich alles erlauben zu können.
Die drei Detektive können den „bedrohten“ Jungen schnell ausfindig machen, dieser will sich allerdings nicht helfen lassen. Doch die drei Detektive bleiben am Ball und ermitteln nach alt gewohnter Art.
Am Ende entpuppt sich die Bedrohung als selber eingefädelt, die Involvierung des Docs als fahrlässige Körperverletzung unter Alkoholeinfluss, die dem Opfer die Karriere gekostet hat und der Auftraggeber der Jungs hat Zweifel, ob das, was er getan hat, richtig war.

Mein Hörerlebnis:
Die Folge startet ja gleich mal hochgradig aufregend. Peter kann helfen und das bei einer Bissverletzung durch einen Hai. – Na ja, er drückt am Ende die Wunde ab, beschäftigt den Jungen und wartet auf den Arzt. – Aber ich muss mal sagen, dass die Frau, die zunächst mit dabei war, einen wirklich sehr bissigen Kommentar abgibt. Den hätte sie sich durchaus sparen können.
Mit den spärlichen Informationen geht Peter dann zu seinen Kollegen und hier reagiert Justus wirklich sehr untypisch. – Er will doch tatsächlich den Auftrag von Tante Mathilda dem neuen Fall vorziehen. Also hier hat er ja mal eine sehr untypische Fehlleistung abgeliefert. Der Autor hatte an dieser Stelle wohl einen Anfall von geistiger Umnachtung.
Der Fall selber war zunächst wirklich sehr schwammig. Dazu war dann wohl auch die Herleitung ziemlich weit hergeholt. Von einem Haibiss zu einem Kriminalfall, der sich zunächst auch noch als Luftnummer herausstellen sollte. – Das eigentliche Opfer nimmt die Sache auf die leichte Schulter, lacht Peter sogar aus, als er davon erzählt, dass sie Detektive sind. Wobei mir das in dem Moment auch recht unglaubwürdig vorkam. Ich meine, die drei Detektive sind inzwischen weit über die Grenzen von Rocky Beach hinaus bekannt und dann will einer davon so absolut gar nichts wissen, obwohl er öfter mal mit Peter interagiert. – Wirklich sehr unverständlich.
Die Jungs ermitteln in diesem Fall sehr oft getrennt voneinander. Das ist so geplant, im Team, aber es fällt auf, weil es bei anderen Fällen oft nicht so ist. Fast kommt es mir so vor, als versuchen die Macher mit steigender Folgenanzahl etwas komplexer zu werden. Aufwändigere Fälle, gefährlichere Action und Ähnliches. Allerdings bleibt die individuelle Entwicklung der Jungs sehr im Dunkeln. Was die Schule angeht und eventuelle berufliche Ambitionen. – Das wäre mal so eine Sache, wo gern noch etwas passieren dürft.
So relativ ruhig, wie der Fall angefangen hat, so spitzt er sich am Ende zu und dann entwickelt sich daraus eine Sache, mit der ich so auch nicht gerechnet hätte. – Das angenommene Opfer hat sich selber in die missliche Lage katapultiert. Aus Geldnöten hat dieser Junge eine große Dummheit begangen, die in meinen Augen wirklich mehr als naiv war und musst dann zum Erpresser werden. Allerdings hat sich die Erpressergeschichte dann als gut für eine bisher unbeteiligte Person erwiesen, die dann auch noch irgendwie zu ihrem Recht kommen sollt.
Ein glückliches Ende, was sogar grob komplett aufgeklärt worden ist. – Was aus dem Arzt werden würde, konnte sich jeder mit halbwegs gesundem Menschenverstand denken.

Fazit:
Ein anfangs recht ungewöhnlicher Fall mit einem wirklich sehr weit hergeholten Aufhänger, der auch noch einen riesigen Zufall birgt. – Rein vom Logischen her, hat der Autor einen wirklich geschickten Bogen gemacht. Und wenn man mal genauer hinschaut, sind Zufälle gar nicht so selten.
Die Schauspieler haben einen wirklich guten Job gemacht. Die Jungs sind gut dargestellt, wie immer. Dem Doc kauft man seine überhebliche Art wirklich sehr gut ab. Der Junge mit dem Haibiss wird sehr überzeugend als Opfer seiner Eltern dargestellt. Er hat Geld im Hintergrund, macht sich aber scheinbar nichts draus, während die Eltern darauf pochen, etwas Besonderes zu sein. Allerdings hat sich die Frau am Strand wirklich sehr in mein Gedächtnis eingebrannt. Mit ihrer kaltschnäuzigen Behauptung. Schon krass, wie man in einem Moment so verzweifelt sein kann und im nächsten Moment mehr als abgebrüht wirkt.
Von der Spannungskurve her, war diese Folge ein Einziges auf und ab. Mal war ich gefesselt, mal wollte ich aufgeben und am Ende habe ich einfach nur aufgeatmet, weil auch einen Geldsack die Gerechtigkeit einholt. – Auch in Rocky Beach malen die Mühlen langsam, aber sie malen.
Hintergrundgeräusche und Musik fand ich ganz gut. Wobei ich der Meinung bin, dass hier mit den Geräuschen etwas großzügiger umgegangen wurde und somit die Handlung etwas bildhafter und glaubhafter wurde. – Hier hat man mal wirklich sehr gute Arbeit geleistet und die Hörer nicht mit dem Sparabo abgespeist.

Die Folge ist im Mittelfeld einzuordnen. – Hat sich gut entwickelt und wurde dann aufgelöst. Die Jungs bekamen hier und da mal eins auf die Nase und Peter konnte über sich hinauswachsen, hatte aber am Ende nichts davon.
Einmal gehört und gut.

[EBook] Amanda Stevens – „Totenlichter“

Amanda Stevens
„Totenlichter“
Reihe: Graveyard Queen (2)
Verlag: beThrilled (Bastei Entertainment)
Länge: 325 Seiten

– gelesen im Februar 2024 –

Ich war ja mal mehr wie gespannt, wie es um die Friedhofsrestauratorin mit unbekannter Vergangenheit weiter gehen sollte.

Klappentext: Amelia Gray lebt mit den Toten. Sie restauriert Friedhöfe, und es heißt, sie habe einen Sinn für diese besondere Welt. Dass dies wörtlich zu nehmen ist, weiß jedoch niemand: Amelia kann die Geister der Verstorbenen sehen.

Als sie den Friedhof der abgelegenen Kleinstadt Asher Falls restauriert, kommt sie den Toten erneut gefährlich nahe. Amelia entdeckt ein verborgenes Grab im Wald und lüftet bald sein finsteres Geheimnis. Ein Geheimnis, das seit Jahrzehnten gewahrt wurde – und gewahrt bleiben soll …

Die Graveyard-Queen Reihe jetzt als eBook bei beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Amelia verschlägt ein neuer Restaurierungsauftrag nach Asher Falls. – In diesem Geisterstädtchen wurde der ursprüngliche Friedhof überflutet und ein alter Familienfriedhof soll der ausweich sein. – Doch ranken sich um Friedhof und Städtchen wirklich sehr seltsame Gerüchte.
Die Stadt und ihre Bewohner sind wirklich sehr eigen und geben Amelia das Gefühl, nicht willkommen zu sie. Sie hüten ein Geheimnis, was Amelia nur noch mehr dazu animiert, Fragen zu stellen. So lang, bis Amelia das Gefühl hat, endlich etwas über ihre eigene Mutter erfahren zu können.
Amelia erfährt die Wahrheit über ihre Herkunft, nur um sich in den perfiden Spielchen eines alten und reichen Mannes wiederzufinden.
Asher Falls ist eine kleine Stadt, die aber für Amelia hochgradig gefährlich ist.

Fazit: Band 2 der Graveyard Queen kommt schon einmal mit einem sehr faszinierenden Cover daher. – Ein Bild, eindeugit von einem Friedhof und mit einem mehr als faszinierenden Grabmal. Allein die hier abgebildete Statue muss einmal mehr als teuer gewesen sein.
Ein frisch gekauftes Buch, weil ich hier unverhofft in eine Reihe hineingeraten bin. Aber eben in eine gute und lohnenswerte Reihe.

Ein neuer Auftrag führ die alt bekannte Protagonistin in diesem Fall nach Asher Falls. Ein abgelegenes Städtchen, welches auch gleich diese düstere und geheimnisvolle Grundstimmung mitbringt, die dieser Reihe förmlich anzuhaften scheint. Eine komische Infrastruktur, wirklich seltsame Menschen und die Tatsache, dass der Friedhof ein ewiger Streitpunkt zu sein scheint.
Der Ort hütet in jedem Fall ein Geheimnis, dass über den Friedhof hinaus geht. Die Geistererscheinungen sprechen für sich. Und einigen Leuten steht „Dreck am Stekcen“ förmlich auf die Stirn geschrieben.
Die ganze Handlung scheint aber von dieser reichen Familie dominiert. Geheimnisumwittert und mehr als seltsam, stellt sie sich dar.
Immer wieder sind Dinge der Geisterwelt mit erklärt und dargestellt. Eine Tatsache, die sich hier wirklich sehr gut und passend in die Handlung einfügt. – Das wirkt hier gar nicht wie Fantasy. Durch das Friedhofsthema scheinen Geister ganz normal zu sein. Das wirkt absolut nicht daneben oder komisch. Es ist einfach so.
Im Prinzip passiert in dieser Handlung nicht so viel. Man kann definitiv nicht von purer Action sprechen. Spannend ist es aber trotzdem, da nicht nur die Geisterwelt irgendwann hochgradig bedrohlich wird, sondern auch Herkunft und Geburt der Protagonistin Stück für Stück aufgedeckt werden und am Ende ein ziemlicher Hammer herauskommt. -dass sie adoptiert ist, war ja nun klar. Dass sie aber nun etwas über ihre leibliche Mutter und ihren Vater herausfindet, ohne wirklich gesucht zu haben, ist schon ein ziemlicher Hammer. Mich hat das alles schon geschockt.

Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer Reihe namens „Graveyard Queen“ und ich empfehle direkt, die chronologische Reihenfolge einzuhalten. Zwar sind die Handlungen und Orte voneinander unabhängig, aber der komplette Zusammenhang wird wirklich nur dann ersichtlich, wenn man wirklich alles nacheinander liest. Nur so ist es möglich, auch die Seitenhiebe und kleinen Spitzen verschiedener Antagonisten zu verstehen und die Story vollumfänglich zu begreifen.
Der Erzählstil ist einfach und wirklich sehr bildhaft. Ich hatte beim Lesen ein wirklich unheimliches Kopfkino. Ich habe das seltsame Verhalten in dem Städtchen förmlich am eigenen Leib gespürt und fühlte mich auf unangenehme Weise an mein Schul-ich zurückerinnert, welches immer Außenseiter war keine Chance hatte, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden.
Das Geisterthema gehört zu diesen Büchern, wie die Luft zum Atmen. Die Geister sind hier einfach da, werden als vollkommen normal eingestuft und verleihen allem zwar einen gruseligen Charakter, haben aber absolut nichts von Fantasy.
Die Handlung hatte auf mich eine absolute Sogwirkung. Am liebsten hätte ich alles am Stück gelesen und überhaupt nicht abgesetzt. Aber da war ja leider auch noch der normal Alltag. – Nach unwillkommenen Unterbrechungen bin ich dann aber immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen und der Film ging weiter.
Die vielen Namen waren leider etwas verwirrend, haben mich aber nicht komplett aus dem Konzept gebracht. Dieser Umstand wurde durch das Geisterthema wieder wett gemacht und auch durch die wirklich vielen interessanten Fakten über Bestattungskultur und Grabsteinschmuck und seine Bedeutung. Das waren für mich bisher einfach nur Bilder, aber in diesem Buch bekommen diese Bilder und Symbole eine riesengroße Aussagekraft.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Spannung, schon allein durch das Setting in diesem seltsamen Ort. Dann die Vergangenheit und die wirklich seltsamen Zusammenhänge mit dieser … – Die Autorin hat sich, mit dieser Reihe, voll in mein Herz geschrieben.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 150 – „Neustadt in Gefahr“

Autor: Klaus-P. Weigand
Regie: Michael Schlimgen
Musik: Heiko Rüsse/ Wolfgang W. Loos,KIDDINX Studios
Verlag: kiddinx
Produktionsjahr: 2024
Länge: 1 Stunde 17 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg – G. Streichhahn
Bernhard Blocksberg – B. Wolf
Oma Grete – K. Lopinski
Karla Kolumna – U. Stürzbecher
Bürgermeister – R. Hemmo
Sekretär Pichler – S. Krause
Marita – U. Hugo
Moni – L. R. Mohr
Florian – G. Schmidt-Foß
Frau Müller-Riebensehl – E.-M. Werth
Flauipaui – M. Hinze
Schubia – P. Pollow
Xenia – M. Koschny
Walpurgia – I. Grothe
Kili – K. Kerner
Nicolas Nez – C. Gaul

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Bibi sitzt mit ihren Schulfreundinnen bei einem Tee zusammen. Moni tanzt die Hauptrolle in einer Ballettaufführung und will den Freundinnen den Tanz zeigen. Das geht aber nur in einem echten Kostüm, was Bibi schnell gehext hat.
Am nächsten Tag scheint noch alles normal und in Ordnung zu sein. Mutter Blocksberg macht sich zu einem Hexenkonkress auf, der Vater will etwas im Garten machen und Bibi will nach Neustadt. Dort hat sich allerdings eine unnatürlich schnell wachsende Dornenhecke gebildet und wuchert Neustadt ein. – Am ersten Tag können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt der Hecke noch Herr werden, doch schon am nächsten Tag ist Neustadt mit einer grünen Kuppel umwuchert, die wirklich nichts und niemanden mehr durchlässt.
Während Oma Grete als rettender Engel um die Ecke kommt, schwebt Neustadt in Gefahr, durch die Blüten der Hecke in einen hundertjährigen Schlaf zu fallen.
Doch mit Hilfe von Mutter Barbara und ihren Freundinnen kann Bibi aus ihrer Not und Neustadt aus der Gefahr gerettet werden. Zum Dank für die Rettung schmeißt der Bürgermeister zu Ehren der Hexen ein rauschendes Fest.

Mein Hörerlebnis:
Bibi, Moni und Marita sind bei Moni zu Hause, trinken Tee und reden über die Dinge, die da kommen und was großes ansteht. So weit, so normal. Was ich allerdings nicht verstehen kann, dass auch Bibi ihre Schulfreundinnen auf Kräutertee stehen und nicht auf Kakao oder ähnlich typische Getränke zurückgreifen.
Der Nachmittag verläuft normal und zunächst scheint auch alles nur ein einziges Geplänkel zu sein. Doch dann taucht in Neustadt die Dornenhecke auf. In dem Moment ist mir der genaue Wortlaut des Hexspruchs vom Vortag wieder in den Sinn gekommen und mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen. Bibi hat sich mal wieder ganz klassisch verhext.
Dass die Situation dann ziemlich brenzlig ist, ist mir in dem Moment aufgegangen, als nicht einmal alle drei Junghexen zusammen den Zauber wieder aufheben können.
Erst einmal war es einfach nur niedlich, wie ganz Neustadt zusammenhält und gemeinsam der Hecke den Kampf ansagt. Bibi gibt zu, dass sie einen Fehler gemacht hat, bekommt dann Hilfe und bedankt sich dann wirklich übertrieben ausführlich bei allen, die mitgeholfen haben. – Diese Szene hört sich irgendwie so an, als sollten bestimmte Leute, die in der Versenkung verschwunden sind, einfach alle irgendwie noch einmal benannt werden. Klang in dem Moment fast wie ein Abschied von der kompletten Serie.
Das Ende der Geschichte war das dann aber noch nicht, denn die Hecke ist keineswegs besiegt. – Mir war klar, dass die Folge noch nicht zu Ende ist, dass die Hecke aber am Ende noch einmal wieder zurückkommt, hätte ich dann nicht erwartet.
Dieses kleine Zwischenspiel mit dem französischen Herr Nase möchte ich dann auch nicht unerwähnt lassen. Er kommt in die Stadt, weil er Kili besuchen möchte und entwirft dann einen neuen Duft mit einem Kollegen. – So könnte man sagen, dass Neustadt ein duftiges Andenken an seine ganze persönliche Katastrophe bekommen hat.
Am Ende ist für die Beseitigung der Hecke und des Problems geballte Hexenpower nötig. Generationenübergreifend wird angepackt und das Problem gelöst. – Wobei ich es fast ein wenig schade fand, dass nicht der eine oder andere Neustädter dem Duft der Blüten noch erlegen wäre. Wie hätte man zum Beispiel einen Herrn Bürgermeister wieder aufwecken können? Wollte den wirklich jemand küssen?

Fazit:
Man merkt schnell, dass Bibi Blocksberg ein deutlich jüngeres Publikum anspricht, als beispielsweise die drei ???. Trotzdem üben beide Serien so ihren ganz eigenen Reiz auf mich aus und ich höre immer wieder gern mal ein Hörspiel, für das ich viel zu alt bin.
Die klare Botschaft in dieser Folge ist dann wohl, dass auch alt und jung sehr gut zusammenarbeiten können. Die jungen Hexen haben noch Ideen, die die alten eben nicht haben. Dafür können die alten Hexen mit jeder Menge Erfahrung und mehr Kraft aufwarten. – Auch sehr gut dargestellt, dass man auch zusammenhalten kann, wenn man verschiedenartig ist. In diesem Fall sind es normale Stadtbewohner und Hexen. Das hätten in dem Moment aber durchaus auch Bürger verschiedener Ländern sein können. – Will sagen, dass die Folge die Botschaft enthält, dass man immer irgendwie zusammenhalten kann. Religion, Staatsangehörigkeit oder Alter. Alles vollkommen egal. Wenn man zusammen arbeitet, geht alles leichter.
Die Schauspieler haben ihre Sache gewohnt gut gemacht und ich hatte meinen Spaß an mal wieder einer Folge Bibi Blocksberg.
Ganz ehrlich, die dürfen gern öfter raus kommen.

[Hörbuch] Christian Hardinghaus – „Der Killer – Giftige Rache“

Christian Hardinghaus
„Der Killer – Giftige Rache“
Verlag: Digital Publishers
EAN: 9-783-986-37688-8
Länge: 7 Stunden 40 Minuten
Sprecher: Omid-Paul Eftekhari

– gehört im Februar 2024 –

Ein Fund im Angebot des Verlags und dann so ein Hammer!

Klappentext: Er ist wie dein Schatten und er weiß alles über dich! Der spannende Psychothriller mit Gänsehautgarantie. Valentin Klatt, Journalist eines Boulevardblattes, wird tot in seinem Büro aufgefunden. In seinem Hals stecken Zeitungsseiten mit hetzerischen Artikeln, die er verfasst hat. Kommissar Echtner, der wegen psychischer Probleme in den Innendienst zwangsversetzt wurde, wittert seine Chance auf berufliche Rehabilitierung. Wenn er den Killer im Alleingang stellt, wird er sicherlich zurück zur Mordkommission geholt. Doch die Verbissenheit des Polizisten lässt den Killer rasend vor Wut und seine Morde brutaler werden. Echter wird vom Jäger zum Gejagten und ahnt nicht mal, wie nah ihm der Psychopath bereits ist … (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Ein Polizist im Innendienst, welcher da wieder raus will und sich in die Mordermittlungen einschleicht. Der Osnabrücker Serienkiller hat gerade sein Werk begonnen und einen Journalisten ermordet. – Echtner, der in den Innendienst versetzte Polizist, lässt ein Gedicht verschwinden, um sich so einen Ermittlungsvorsprung zu sichern. Sein Plan geht auf, er wird in die Kommission aufgenommen.
Weitere Mordopfer sind ein Bäcker und ein Anwalt, welcher zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters antreten will. – Immer hängt die Polizei ein wenig hinterher und kann dem Täter nicht habhaft werden.
Echtner bekommt immer mehr Probleme. Seine Drogensucht macht ihn anfällig und leichtsinnig. – Doch er will Leiter der Mordkommission werden. Dafür tut er wirklich alles. – Realitätsfern glaubt er wirklich, der beste Mordermittler im Revier zu sein und merkt nicht, dass sich die Schlinge um seinen Hals immer mehr zuzieht.

Fazit: Ich habe das Buch im Verlagsprogramm von Digital Publishers gefunden und es auf meine Hörsliste gepackt, weil mein SuB nun wirklich lang genug ist und ich auch Hörstoff brauche.
Das Cover hat mich irgendwie neugierig gemacht. Da war eigentlich nicht viel zu sehen. Nur die nötigen Angaben und eine Spritze. Aber diese schwarz-gelbe Farbkombination schreit ja förmlich nach Aufmerksamkeit. Und dann hat mich der Klappentext auch noch überzeugen können und schon war ich gefangen und habe mir das Buch geladen.

Die Story scheint erst einmal eine ganz normale Ermittlerstory zu sein. Der Hörer ist abwechselnd in der Wahrnehmung des Ermittlers und der des Täters.
Dabei ist schon die Person des Ermittlers eine sehr interessante, da dieser Mann schon einiges in seinem Leben durchmachen musste. Er hat seine Tochter verloren, dann hat sich seine Frau getrennt und nun stand er mit seinen Sorgen und Problemen allein da. Und dann noch der langweilige Innendienst. – Er will in jedem Fall wieder in die Mordkommission.
Dann erfolgt der erste Mord. Aus Sicht des Täters ist, der so genau beschrieben, dass ich der Meinung war, hier wirklich dabei gewesen zu sein. – Und hier ist dann auch die erste Stelle, an der der Hörer wirklich starke Nerven braucht. Der Mord ist brutal und grausam. Auf der einen Seite konnte ich den Täter verstehen, der einfach nur einen Hass auf alles hatte, was mit seinem Schicksalsschlag zu tun hatte, auf der anderen Seite aber auch den Journalisten, der im Endeffekt nur seinen Job gemacht hat. Und die Boulevardpresse ist nun mal dafür bekannt, dass die nicht groß recherchieren, sondern einfach nur raushauen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Die Handlung entwickelt sich weiter und man erfährt sowohl über den Täter, als auch über den Polizisten immer mehr. Sehr gut beschrieben ist hier wirklich die Abhängigkeit von Chrystal. – Eine sehr gemeine Droge, deren Abgründe sich auch bei dem Polizisten so nach und nach einstellen. Hochgefühle und Entzugserscheinungen sind sehr gut beschrieben. Es gesellen sich gesundheitliche Ausfälle dazu mit allen Konsequenzen.
Der Täter begeht noch zwei weitere Morde, hat nebenbei noch einen weiteren Delinquenten in seinem ganz persönlichen Labor. – Und doch schafft er es immer wieder, der Polizei zu entgehen.
Sowohl Täter, als auch Polizist gehen zu der selben Nutte, haben wirklich komplett verschiedene Rollen und ich habe nicht mal mal eine Parallele gezogen, als sich die beiden im Treppenhaus begegnet sein sollen.
Der Fall wird am Ende durch einen wirklich ganz dummen Zufall aufgeklärt. – Zwar ist es dann für die Opfer schon zu spät, aber sie haben den Täter fassen können. Der ganze Fall wird von vorne bis hinten aufgeklärt und hier gab es für den Hörer noch einmal richtig dick auf die Ohren. Zu was dieser Täter alles fähig gewesen ist, schlägt dem Fass wirklich den Boden aus und ich hätte mich wirklich mit der Hand vor die Stirn schlagen können.
Ein menschliches Schicksal, seine Folgen und das Ende. – Hier verpackt in einem glaubwürdigen und fesselnden Thriller, der seinen Thrill wirklich erst am Ende so wirklich komplett wirken lässt.

Der Sprecher macht hier einen Job, der wirklich gut ist. In einer ruhigen, fast emotionslosen Stimme trägt er den Text vor. Ahmt Dialekte und Launen wirklich sehr gut nach, dass die Charaktere ein Gesicht und Tiefe bekommen, aber wertet die Handlung in keiner Weise. – Ich habe bis zum Schluss wirklich keinerlei Verdacht geschöpft, dass das am Ende dabei herauskommen sollte.
Zwischendrin hatte ich kurz die Tendenz, das Buch abzubrechen, da es nur so ein ganz normaler Ermittlungsthriller zu sein schien. Doch der Autor kann wahrscheinlich Gedanken lesen und hat dann noch einmal einen weiteren Thrillfaktor eingebaut, der mich dann doch bei der Stange bleiben lies.
In jedem Fall kommen bei diesem Buch und bei dieser Handlung eine ganze Menge menschlicher Abgründe zutage. Sei es der kleine Dealer, der ohne Rücksicht auf Verluste, seine Wahre an den Mann bringen will. Oder sei es eben der Ermittler, welche auf der Karriereleiter unbedingt wieder nach oben will. Oder eben der hinterbliebenen Vater, welcher mit der Justiz und ihrem Handeln absolut nicht einverstanden ist. – Jeder hat so seinen eigenen Grund für das, was er tut und das kommt bei diesem Buch wirklich sehr gut raus.
Alles ist in einem angenehmen Erzählstil geschrieben. Ich konnte der Handlung sehr gut folgen, hatte keine Lücken und auch nach Unterbrechungen bin ich immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen. – Das Zuhören hat Spaß gemacht und mir meinen Arbeitsalltag auf seine ganz eigene Weise versüßt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die komplette Story wirklich frei erfunden war und nicht ansatzweise irgendwo genau so passiert ist. Das wäre ja mal wirklich schlimm.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Der Spannungsbogen baut sich langsam auf. Der Bezug zu den Personen wird nach und nach immer mehr und so auch das Begreifen der Handlung, welche da gerade läuft. Nur um dann, in einem zunächst harmlosen und dann doch grandiosen Finale zu enden. – Ein Schicksal, das wirklich niemand so durchleben sollte.

Meine Woche 12. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Chinesen. Den einen habe ich am Tisch gefragt, ob er ein Schwein oder ein Mensch ist. (Die Essgewohnheiten gehen mal gar nicht.)

Gefreut:
Dass ich innerhalbe des neuen alten Betriebes etwas Neues lernen durfte. Herrlich frickelig. Genau mein Ding.

Gedacht:
Ob die nicht einfach wieder gehen können. Sie bekommen das Geschehen eh nicht in den Griff.

Gefragt:
Oweia…. Göppels 2.0 dreht durch. Wenn der zum Kanzler vereidigt ist, kann ich Deutschland wohl nur noch verlassen.

Gefühlt:
Hilflosigkeit – im Blick auf die weltweite Lage

positiv:
Ich hatte 2. Schicht und konnte ausschlafen.

negativ:
Die Nachrichten – selbst einmal am Tag ist einfach zu viel

Gelitten:
nö… nicht wirklich

Genossen:
Die Sonne und die damit verbundene gute Laune.

Gewesen:
auf Arbeit (und das gern)

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Informationen über dieses amerikanisch E-Auto für welches ich Teile zusammengeschraubt habe.

Gelacht:
Mehrfach und herzlich

Geweint/Getrauert:
nö, diese Woche nicht

Gewundert:
Ja huch, schon wieder ne Woche rum. – Himmel, die Zeit rennt.

Gegessen:
Spießbraten mit Rotkohl und Klößen
Kartoffelbrei mit Sauerkraut und Bratwurst
Döner

Genascht:
Ein lose gekauftes Studentenfutter (aus einem Obst- und Gemüsegroßhandel in der Nähe von uns)

Gehört:
„Wasser“ – ein Hörbuch von Nicole Böhm
4 Folgen aus der Reihe Geister-Schocker

Gegoogelt:
bestimmt – aber irgendwie weiß ich es nicht mehr

Gelesen:
„Verloren“ von Maya Sheperd beendet.
„Zum Mittelpunkt der Erde“ durchgesuchtet
„Die Bibliothekarin von Auschwitz“ begonnen

Gesehen:
Ein paar Youtubevideos – das muss ich echt mal öfter machen, die Liste ist ziemlich lang geworden.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis – fast wie am Fliesband

Gekauft:
Die Bücher, welche ich im April lesen möchte. Gleichzeitig habe ich gleich den Want-to-Read erstellt.

Geschenkt (bekommen):
Einen Mars-Riegel von einer Kollegin. – Die Frau is so niedlich.

Geschlafen:
ja sicher doch

Geträumt:
verdammt, vorhin wusste ich es noch

Geplant:
Eine Woche Frühschicht, zum Steuerberater gehen und die Erklärung 2024 abgeben

Fazit

Das Wetter war ja in dieser Woch einfach nur ein Traum. Ich hatte aufgrund der zweiten Schicht nicht so viel davon, aber mein Arbeitsplatz war an einem Fenster und das hat einfach nur herrlich gut getan. Ich konnte sogar den Sonnenuntergang nebenher beobachten. – Man kann sagen, ich hatte einen Platz an der Sonne.

Es war eine ruhige Woche. Keine schlimmen Tiefs, keine schlimmen Hochs. Man kann sagen, dass das Leben so vor sich hin geplätschert ist und jeder Tag schön in den anderen über ging.
Einzig die politische Lage bereitet mir ziemliche Sorgen. Was dieser Merz da so alles raushaut und machen will… so gesehen habe ich ziemlich Angst vor der Zukunft. Da hat ja absolut niemand mehr was zu lachen, wenn der nur nen Bruchteil von dem durchsetzt, was er da so raushaut. Kindergeld abschaffen… kinderfreie Familien steuerlich begünstigen… oweia, kann ich da nur sagen. Kann bitte jemanden diesen Mann stoppen. – Ok, Politik ist ein Thema, was man wohl besser nicht anfasst. Ein wirklich sehr heises Eisen.

Saturday Sentence – „Die Bibliothekarkin von Auschwitz“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern.

Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.

Eine ergreifende Auschwitz-Geschichte über die Magie der Bücher, erzählt nach einer wahren Begebenheit. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Dita sieht auch sich selbst, dreizehn Jahre alt, kleiner als jetzt und grotesk unförmig.

Antonio Iturbe- „“ (Radioactive 3) ; ISBN: 9-783-739-39320-9

Dita sieht auch sich selbst, dreizehn Jahre alt, kleiner als jetzt und grotesk unförmig.

Antonio Iturbe- „Die Biblothekarin von Auschwitz“; ISBN: 9-783-492-31753-5

3. Und wie ist es bisher?
Gestern erst begonnen und auch erst auf Seite 20. Aber in jedem Fall ist es bisher anders, als ich es erwartet habe. Zwar soll es eine Story nach einer wahren Begebenheit sein, aber irgendwie ist alles so umständlich geschrieben. Da reihens ich Schachtelsätze aneinander und sagen am Ende kaum was aus. – Nun gut, ich bin erst auf Seite 20 und will dem Buch gern noch eine Chance geben.

Es sind in jedem Fall schon Namen wie „Mengele“ gefallen. – Das allein macht für mich schon eine gewisse Faszination aus. Wird hier eventuell etwas über seine Experimente geschrieben? – Man wird sehen.

Fusselfreitag #255

Fussel am sonnigen Wochenende

Wir hatten im März schon volle Kanne Sonne und zweistellige Temperaturen und haben das Rückdich-Tischchen und die Gartenstühle in die Sonne gestellt. – Fussel war dann auch nicht weit. Er lässt sich doch Kuscheleinheiten in der Sonne nicht entgehen. Lieber wäre ihm wohl eine eigenen Sitzgelegenheit gewesen, aber die war besetzt ….

[Hörspiel] Die drei ??? 196 – „Geheimnis des Bauchredner“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Constantin Stahlberg, Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2018
Länge: 1 Stunde 18 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Patricia Osborne – Barbara Focke
Osiris – Wolfgang Kaven
Sunshine – Dagmar Dreke
Vandaan – Andreas Birnbaum
Frank Corman /Mr Giggles – Lutz Mackensy
Trixie Stiles – Anne Moll
Bryan Bonfanti – Frank Roder
Miller – Birte Kretschmer
Henson – Constantin Stahlberg

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Inhalt:
Die drei Detektive befinden abends auf dem Weg zu einer älteren Dame, die so ihre ganz eigene Art hat. Sie gilt allgemein als nicht ganz dicht und wirklich sehr verschroben.
Justus ist von der nicht der Dame gebeten worden, sich des Falles anzunehmen. Die Dame selber weiß nichts von dem Besuch und reagiert dem entsprechend ungehalten und wortkarg auf die Fragen der drei Detektive.
Nichtsdestotrotz glauben die Jungs nicht an eine Bauchrednerpuppe, die sich aus eigener Kraft durch das Haus bewegt.
Bei den Ermittlungen stoßen die Jungs auf eine nicht sehr rühmliche Vergangenheit und auf einen verstorbenen Bauchredner, der die Puppe erfunden hat und mit ihr jahrelange erfolgreich eine Show gemacht hat. – Die alte Dame, welche jetzt in Besitz der Puppe ist, mimt das harmlose Opfer, hat aber mit der Vergangenheit nicht unerheblich wenig zu tun und will durch ihr Handeln nur verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. – Oder ist es doch ganz anders?
Die drei Detektive haben erst einmal damit zu tun gut und Böse auseinanderzuhalten und müssen dann noch den Fall klären.

Mein Hörerlebnis:
Weia, gleich zu Anfang hat sich Justus mal wieder mächtig unbeliebt gemacht. Er schleift seine Kollegen durch einen abendlichen Wald und nur er allein weiß, warum sie da jetzt langradeln. – Zwar rückt er auf dem Weg mit der Sprache raus, aber mich hätte er nicht so behandeln dürfen. Seine Freunde geben ihm immer wieder einen gewaltigen Vertrauensvorschuss, was sowas angeht.
Am Ziel angekommen, bietet sich den dreien ein wirklich seltsames Bild. Sie landen mitten in einem wirklich komischen Ritual, was auch noch schief geht, weil ein Umhang Feuer fängt. Zwar können sie Schlimmeres verhindern, aber Freunde machen sie sich auf die Art nicht. – Die Ermittlungen beginnen an Ort und Stelle, aber diese ganzen Ansätze bringen nicht wirklich etwas, das sie in die komplett falsche Richtung gehen.
Beim ersten Gespräch mit der Frau, die das Problem hat, war mir gleich klar, dass die Frau in irgendeiner Form nicht ganz unschuldig sein kann. Immer wieder sucht sie Ausflüchte, erzählt nur die Hälfte bis gar nichts und will die Jungs am Ende nicht mal wirklich zur Hilfe haben. – Und wieder bewundere ich die Protagonisten dieser Reihe. Sie sind hartnäckig und bleiben am Ball, obwohl sie unerwünscht sind. Eine Tatsache, die ich nach wie vor nicht wirklich begreifen kann.
Der Fall entwickelt sich. Es stellt sich heraus, dass die Puppe eben nicht besessen ist oder ähnliche übernatürliche Dinge ihre Hände im Spiel haben. Die Frau hat einfach nur nicht die originale Puppe in ihrem Besitz. – Es kommt am Ende noch viel schlimmer und so wirklich unschuldig ist die Dame nicht. Das erklärt im Nachhinein auch ihr seltsames Verhalten.
Verwirrung stiften noch einmal die Geschehnisse in der Vergangenheit. Ein längst vergessener Unfall mit Todesfolge in einem Zirkus spielt plötzlich eine Rolle. Allerdings löst der dann so ziemlich den Fall auf. Denn die Jungs können einen Zusammenhang zwischen dem Testament und dem Begünstigten im Testament des verstorbenen Bauchredners herstellen. – Der Fall wird gelöst, aber so wirklich glücklich hat mich diese Folge nicht gemacht.

Fazit:
Der Fall bleibt zumindest dem Motto oder drei Detektive treu. Es gibt unter keinen Umständen übernatürliche und nicht erklärbare Sachen. Auch hinter der Erscheinung mit der Bauchrednerpuppe steckt eine durchaus erklärbare Ursache.
Die Schauspieler machen einen sehr guten Job. Allerdings hat sich hier keiner der Charaktere irgendwie hervorgetan. Es ist fast so, als wollte man eine breite amerikanische Öffentlichkeit darstellen.
Der Fall war auf der einen Seite recht interessant, hat mich aber nicht vom Hocker geholt. Ich war jetzt nicht hochgradig begeistert, aber auch nicht komplett gelangweilt. Vielmehr ist es so, dass ich die Folge halt mal gehört habe. Der Vollständigkeit der Reihe haber. Aber das war es dann auch schon wieder.
Gehört und gut. Es gab durchaus bessere Fälle.