[Hörspiel] Die drei ??? 199 – „und der grüne Kobold“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan-Friedrich Conrad, Constantin Stahlberg, Betty George, Jens-Peter Morgenstern, Andris Zeiberts
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2019
Länge: 1 Stunde 17 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Onkel Titus – Rüdiger Schulzki
Mr. Aaron Grover – Gernot Endemann
Msr. Patricia Grover – Heidi Berndt
Elodie Grover – Henrike Fehrs
Desmond Cathpole – Martin Brücker
Hausmeister Spencer – Werner Cartano
Mr. Rubberwood – Udo Schenk
Mr. Parker Mayfield – Holger Umbreit

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Inhalt:
Die drei Detektive haben es sich gerade im Wohnzimmer der Familie Jonas gemütlich gemacht, als Onkel Titus und Tante Mathilda nach Hause kommen. Und das, obwohl sie doch drei Nächte in dem Hotel gewonnen haben. Aber Tante Mathilda erzählt eine Horrorstory von einem grünen Kobold, dem sie auf der Dachterrasse begegnet sein will und einen mehr als unfreundlichem Direktor.
Die drei Jungs begeben sich, gleich am nächsten Tag, auch zu diesem Hotel und bieten dem Direktor an, bei der Aufklärung der Sache zu helfen. – Der Direktor willigt ein, besorgt den Jungs ein Alibi für ihre Anwesenheit und schon können die Ermittlungen beginnen.
Das Haus, in dem sich das Hotel befindet, ist alt und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Diese taucht im Laufe der Ermittlungen nach und nach auf. Sogar ein noch lebender Verwandter des ursprünglichen Erbauers des Hauses, lebt noch. – Allerdings ist dieser Mann nicht der Verdächtige.
Im Haus selber geraten die Jungen immer wieder in brenzlige Situationen, als sie den Kobold sehen und ihn verfolgen wollen. – Der Kobold hat jedoch einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Jungen. Er kennt das Haus mit all seinen Geheimgängen.
Mit viel Kombinationsgabe kann Justus, den Fall dann fast schon wieder im Alleingang läsen, klärt seine Kollegen dann aber auf. Doch der Täter ist ein anderer, als gedacht und die Motive sind mehr als seltsam.

Mein Hörerlebnis:
Die Anfangssituation bei diesem Hörspiel ist endlich mal komplett alterstypisch. Die Jungs lungern vorm Fernseher rum, stopfen Chips und Getränke in sich rein und lassen es sich gut gehen. Peter wird mal wieder als absoluter Schisser dargestellt, aber das bin ich inzwischen schon gewohnt und kann und will mich darüber nicht mehr aufregen.
Als Tante Mathilda und Onkel Titus aufgetaucht sind, fand ich die Situation leicht verwirrend. Erst die laufende Handlung hat dann alles vollumfänglich aufgeklärt und mir erst einmal klar gemacht, wo die Reise in dieser Folge hingehen soll.
Es ist klar, dass die Jungs in dem Hotel aufschlagen, um das Ding mit dem grünen Kobold aufzuklären. – Mir war ja von Anfang an klar, dass dieser Kobold nicht wirklich ein übernatürliches Wesen sein kann. Das gab es noch nie bei den drei Detektiven. Aber was dann da am Ende rauskommen sollte, habe ich auch nicht erwarten.
In jedem Fall dreht sich diese Story im Prinzip um ein wirklich altes Haus mit einer weitreichenden und sehr interessanten Geschichte. Alles beginnt mit dem Schicksal einer gut betuchten Familie, die dann durch Umstände und Krankheit mehr und mehr auseinanderbricht. Es bleibt am Ende dieses Haus übrig, was aber noch immer seine Geheimnisse birgt. Und diese Geheimnisse sind wirklich sehr interessant und sehr gut in eine Geschichte aus heutiger Zeit eingearbeitet.
Dass die drei Detektive das Geheimnis am Ende lösen und noch mehr als die Auflösung des Falles finden, war mir schon irgendwie klar. Alles andere wäre eben nicht so typisch für die drei Detektive gewesen.
Was da am Ende allerdings raus kommt, ist fast schon lächerlich, wenn man die Aufregung am Anfang bedenkt. – Natürlich ist es kein Kobold, sondern hat eine mehr als natürliche Ursache. Allerdings habe ich den Sinn hinter dem Handeln des „Kobolds“ nicht wirklich verstanden. Hat sich die Person am Ende irgendwie einfach nur selber belogen? Auf die eine oder andere Weise.

Fazit:
Irgendwie war diese Folge einfach nur eine Wucht. Das fing bei dem alterstypischen Verhaltensmuster der Jungs am Anfang an und endete mit einem wirklich Knaller, als der Fall aufgelöst wurde.
Im Prinzip dreht sich die Story hier um die Geschichte eines alten und nicht gerade uninteressanten alten Hauses. Diese ganzen Geheimnisse, die dem Haus hier angedichtet worden sind, hatten schon so ihren ganz eigenen Reiz und haben eine komplett andere Spannung und Stimmung erzeugt, als ich es bisher immer hatte.
Die Geräusch- und Musikkulisse waren in jedem Fall in Ordnung. Von den Geräuschen hätte ich mir alles in allem etwas mehr erwartet, mir ist aber auch bewusst, dass gerade hinter der Geräuschkulisse jede Menge Arbeit steckt.
Von den Schauspielern ist mir in diesem Fall die Rolle der Hotelchefin in Erinnerung geblieben. Ich habe mir aufgrund ihrer Rolle und Funktion eine ganz andere Frau dargestellt, als sie es am Ende war, wenn man nach der Auflösung des Falles geht.
Außerdem hat man mit dieser Folge die Vorgehensweise ein wenig geändert. Ich war komplett entsetzt und dachte, ich wäre im falschen Film, als am Anfang der Erzähler die Story kurz abgerissen hat. Am Ende wurden die Mitwirkenden noch einmal aufgezählt. – Ich verstehe den Sinn hinter dieser Änderung nicht wirklich. Von der Länge her sind die Folgen schon in Ordnung, da braucht es das nicht wirklich. Aber lass die Macher mal ihren Job machen. Es wird schon alles so seinen Grund haben.

In jedem Fall ordne ich diese Folge ziemlich weit oben in der Rangliste ein. Die Story war super, es war alles gut gespielt und dargestellt und dieses alte Haus hat mich einfach nur fasziniert.

[Hörbuch] Lars Kepler – „Spinnennetz“

Lars Kepler
„Spinnennetz“
Reihe: Joona Linna (9)
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 9-783-754-00495-1
Länge: 10 Stunden 13 Minuten
Sprecher: Simon Jäger

– gehört im Februar 2024 –

Dieses Buch wurde mir über Spotify empfohlen, da ich Lars Kepler auf dieser Plattform folge. – Ich habe es dann jetzt eben mal gehört, aber der Reiser war es nicht. Das muss ich leider gleich mal so sagen.

Klappentext: Knapp nur hat Kommissarin Saga Bauer den letzten Einsatz überlebt. Bevor sie die Klinik verlassen kann, erreicht sie eine Postkarte: »Ich habe eine blutrote Pistole der Marke Makarow. Im Magazin stecken neun weiße Kugeln. Eine davon wartet auf Joona Linna. Die Einzige, die ihn retten kann, bist du.« Unterschrieben ist die Karte mit einem Anagramm des Serienmörders Jurek Walter. Der aber ist tot. Joona Linna ignoriert zunächst die Drohung. Dann jedoch werden mehrere Mordopfer neben weißen Patronenhülsen gefunden – abgelegt in einem Kokon, wie von einer Spinne. Eine gefährliche Jagd beginnt. Nur wenn es Joona Linna gelingt, groteske Rätsel zu lösen, wird er den Serienmörder stoppen können. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Saga Bauer, frisch aus der Klinik entlassen, erhält einen Brief, in dem von einer roten Pistole mit 9 weißen Kugeln die Rede ist. – Diese weißen Kugeln sollen für alle bestimmt sein, mit denen Saga in irgendeiner Form ein Problem hat. Joona Linna ist die letzte, der neun vorbehalten.
Nachdem das erste Mordopfer aufgetaucht ist, beginnt eine fieberhafte Suche nach dem Täter, der immer wieder mit einem anderen Anagramm unterschreibt und die Rätsel so knifflig gestaltet, dass die Polizei immer einen Schritt hinterherhinkt.
Auch nachdem die Identität des Täters geklärt ist, gehen die Ermittlungen nicht wirklich voran. Stattdessen bezichtigt man Saga Bauer einer Mittäterschaft und entfernt sie wieder aus dem Polizeidienst, in den sie sich erst wieder so hart hineingekämpft hat.
Acht Opfer müssen ihr Leben lassen, bevor man dem Täter das Handwerk legen kann. Doch von einem glücklichen Ausgang möchte ich hier nicht sprechen.

Fazit: Ich bin schon mit einem gemischten Gefühl an dieses Buch herangegangen. Lars Kepler hat eine gute Art zu schreiben, aber er schafft es eben auch, seine Bücher unnötig in die Länge zu ziehen. – Diesen Fakt im Hinterkopf war es für mich nicht mehr verwunderlich, dass dieses Buch über 10 Stunden gehen sollte. – Allerdings haben sich die 10 Stunden wie 24 angefühlt.

Ich habe am Anfang einen Moment gebraucht, bis ich in dem Universum von Joona Linna wieder drin war. – So in Ansätzen wusste ich ja, wo die Reise dieses Buches hingehen sollte, aber dann habe ich wohl doch zu viel erwartet.
Die Morde waren mal etwas Anderes. Das habe ich in der Form noch nicht gelesen und irgendwie haben mir die Opfer leidgetan. Aber dem Täter habe ich zu seinen Taten fast schon gratulieren müssen. – Wenn man genau darüber nachdenkt, hätte ich wirklich schon beim ersten Mord auf den Titel schließen können, was mir aber nicht gelungen ist. Aber klar, die Verbindung zu den „Säcken“ und dem Beutesack einer Spinne wurde mir dann auch noch einmal erklärt.
Das war es dann aber auch schon mit dem faszinierenden Teil. Denn hier werden wirklich acht Morde nach dem immer gleichen Schema erzählt. Der Hörer ist immer und immer wieder dabei, wie die Opfer auf dieselbe Art und Weise sterben. Der Schuss, die Qual, die Bereitung des Sackes und dann der Fund. Immer und immer wieder. Und immer wieder bekommt man mit, wie die Polizisten fluchen, hinterherhinken und einfach nicht auf einen grünen Zweig kommen. Im Gegenteil, die fangen noch an, sich gegenseitig zu zerfleischen, was ich nun mal so überhaupt nicht verstanden haben. Weil Saga Bauer in den Ermittlungen immer voraus ist, bezichtigt man sie kurzerhand, mit dem Täter gemeinsame Sache zu machen. – So einen Schwachfug hab ich echt lang nicht gelesen.
Zum Ende hin, hat sich die Handlung mehr und mehr gezogen. Ich habe einfach nur gehofft, dass das Buch doch jetzt bitte endlich mal zu Ende sein kann. Mein Interesse verlor sich zum Ende hin mehr und mehr. Das lag aber ganz einfach daran, dass die Täterin für mich einfach nur einen gewaltigen Schatten hatte. So gewaltig, dass man der mit keiner Haftstrafe der Welt irgendwie hätte beikommen können.
Der Epilog ist dann nur noch an mir vorbeigezogen. Der lief halt, aber mitgeschnitten habe ich nichts mehr.

Im Endeffekt kann mir Simon Jäger einfach nur leid tun. Die Reihe hat so gut begonnen und lässt nun von Band zu Band immer mehr nach und dieser Mann muss aus diesem Text dann wirklich noch etwas herausholen, was aber im Grunde nicht mehr da ist. – Wenn ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich es spätestens an dem Punkt abgebrochen, als klar war, wer die Verbrechen begeht.
Eine scheinbar ewig währende Schleife aus Aktion des Täters und Reaktion der Polizei. Sämtliche Fälle einfallslos nach immer dem selben Schema und absolut nichts Überraschendes mehr, zum Ende hin.
Ich war am Ende wirklich mehr wie enttäuscht.

Bewertung: 1 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 1 von 5 Sternen.
Eine gute Idee, die dann aber bei der Umsetzung komplett zerhauen worden ist. Die Taten werden nicht noch interessanter, wenn man sie ständig wiederholt. Das hätte Lars Keppler durchaus abkürzen können. – Der Sprecher macht aber einen guten Job, trotzdem er das hier lesen musste.

Meine Woche 14. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Im Prinzip ein wenig über meine Vater – der wird wirklich von Jahr zu Jahr rücksichtsloser.

Gefreut:
Auf das schöne Wetter am Wochenende. – Das konnte ich zumindest am Freitag und Samstag mal so richtig geniesen, da die Eltern noch im Urlaub waren. Und das war toll.

Gedacht:
„Ich muss unbedingt mehr trinken. Kreislaufprobleme brauchst du nun wirklich nicht.“

Gefragt:
Will es Trump wirklich auf einen Handelskrieg ankommen lassen …

Gefühlt:
ganz gut, nicht herausragend und nicht krank.

positiv:
Die bestellte Brille ist in relativ kurzer Zeit fertig geworden. ich konnte sie am Freitag abholen und somit gut und in Ruhe übers Wochenende „kucken“ üben. – lach

negativ:
Ich bin dann wohl Brillenträger. – Ob ich will oder nicht. Aber am Ende ist es schon eine Verbesserung im Alltag.

Gelitten:
In der Nachtschicht von Dienstag auf Mittwoch. – Irgendwie war ich totmüde und hatte gut zu tun, meine Augen offen zu halten. (Zum Glück ist sowas nicht oft.)

Genossen:
Die Sonne

Gewesen:
in der Stadt – zum Brille abholen (Fazit)

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Die Website für die Holypulver. – Ich wollte nachbestellen. – Ich habe sie gefunden und eine Menge Geld gelassen.

Gelacht:
Über Herrn Hund. Er hat wieder total niedlich geträumt und dabei sogar das Heulen angefangen. Himmel klingt das niedlich.

Geweint/Getrauert:

Gewundert:
Ich glaube nicht, dass das noch irgendeinen Zweck hat. – Nimm die Situation wie sie ist und mach einfach das Beste daraus. Alles andere hat keinen Zweck, glaub ich.

Gegessen:
TK-Pizza
Pausenbrot
eingelegte Oliven … sowas eben

Genascht:
Lollis – irgendwie bin ich gerade voll auf dem Trip

Gehört:
Das Hörbuch „Viren für Anfänger“ von Mark Benecke und einige Hörspiele aus der Geister-Schocker-Reihe.

Gegoogelt:
Nach Credits für ein Hörspiel, welches ich rezensiert habe.

Gelesen:
„Pestmond“ von Wolfgang Hohlbein – ein Band aus der Reihe: „Die Chronik der Unsterblichen“ und „Seewölfe“ von Clive Cussler habe ich angefangen.

Gesehen:
Nur Youtube-Videos aus meiner Liste. – Ich habe mir vorgenommen die „Später ansehen“-Liste mal so nach und nach etwas zu reduzieren. Damit komme ich ganz gut voran.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
– Rezis… man kann sagen täglich

Gekauft:
Die Brille

Geschenkt (bekommen):
Ein Brillenetui vom Optiker – Ich hätte ja lieber das mit dem orangenen Deckel gehabt. Bekommen habe ich ein rein schwarzes. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Am Ende soll die Brille ja auf der Nase sitzen und nicht da drin liegen.

Geschlafen:
zum großen Teil ganz gut

Geträumt:
Ein so wildes Zeug, dass es auch beizeiten wieder vergessen war.

Geplant:
eine Woche 2. Schicht durchhalten – irgendwie
Ich mag die 2. Schicht nicht wirklich. Klar, es ist positiv, dass du am Vormittag etwas länger im Bett liegen kannst. Aber eigentlich ist diese Schicht verschwendete Lebenszeit und der Freitag ist besonders undankbar.

Fazit

Am Freitag war der Tag der Tage. – Der Optiker hatte mir durchgegeben, dass die Brille fertig ist. Ich dachte mir, dass ich sie am Freitag hole, um übers Wochenende kucken zu üben. Das Ding ist, dass ich im unteren Bereich eine Leselinse eingeschliffen habe und im oberen Bereich für die Ferne was ist. – Die haben alle gesagt, dass man damit erst einmal üben muss, die entsprechenden Bewegungen aber irgendwann in Fleisch und Blut übergehen. – Man wird sehen.
Im Großen und Ganzen komme ich ganz gut klar bisher. Der Härtetest ist ja dann, wenn ich auf Arbeit stehe und körperlich aktiver bin. Ich habe den Tip bekommen, mir die weicheren Nasenhalter anbauen zu lassen. Die sollen nicht so rutschen. – Die Zeit wird es zeigen.

Ich habe eine realtive ruhige Woche hinter mir. Meine Eltern und ihr Lieblingskind sind am Dienstag in den Urlaub gefahren. Somit war Ruhe auf dem Quartier und ich konnte mich mal ungehindert entfalten. – Gerade zum Wochenende hin war das mit dem Wetter ja absolut herrlich.
Meinem Mann haben sie die 3. Schicht unter der Woche weggenommen. Aber somit hat Herr Hund wenigstens im Bett schlafen können und brauchte in der Küche nicht aus Protest überall Pfützen verteilen. – Das nervt mich schon gewaltig, dass ich dann immer erst mal putzen muss. Aber ich habe auch keine Ahnung, wie man da noch Vernunft reinbringen soll. Er ist eben verwöhnt, kennt eine Routine, die wir ihm so aber nicht mehr bieten können. (dumm gelaufen für uns)

Saturday Sentence – „Seewölfe“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Neuengland, USA, 1914: Während in Europa der Erste Weltkrieg ausbricht, untersucht Privatdetektiv Isaac Bell den Einbruch in einer Waffenfabrik. Nichts scheint gestohlen zu sein. Doch dann entdeckt er, dass stattdessen etwas hinterlassen wurde: ein Sender. Dieser kann es deutschen U-Booten ermöglichen, die Frachtschiffe aufzuspüren und zu versenken. Wer sabotiert die amerikanische Unterstützung für Großbritannien? Isaac Bell hat nur wenig Zeit, den Feind aufzuhalten – sonst wird sich der Atlantik vor lauter Blut rot färben! (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Viele hatten ihre Wunden gleichsam auf der Innenseite ihrer Haut getragen.

Clive Cussler – „Seewölfe“ (Dirk Pitt 12I) ; ISBN: 9-783-641-30858-2

3. Und wie ist es bisher?
Ich kann es nur immer wieder sagen, aber ich habe keine Ahnung, was Clive Cussler macht, aber seine Bücher sind fast immer der absolute Volltreffer. Er hat sich auch hier seinem Thema voll und ganz verschrieben, er lässt die Zeit, in der die Handlung hier spielt, gut aufleben und zaubert mir ein wirklich sehr gutes Kopfkino von einem Amerika im Jahr 1914 vor mein geistiges Auge.

Die Story selber dreht sich quasi um den ersten Weltkrieg und Waffenlieferungen aus Amerika für England. Spione sind am Werk und stecken den Deutschen, welches Schiff die betreffenden Lieferungen enthält und welches sie versenken müssen. – Dabei entstehen einige Konflikte, die unser heldenhafter Protagonist Dirk Pitt dann beilegen soll.

Ich bin von Anfang an in der Handlung gefangen und kann kaum von dem Text lassen. – Ich glaube, dass ich so lang für das Buch nicht brauchen werde. Es liest sich quasi von selbst.

[Hörspiel] Die drei ??? 198 – „Die Legende der Gaukler

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Constantin Stahlberg, Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Betty George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2019
Länge: 1 Stunde 9 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Elliot Littlehorn – Santiago Ziesmer
Tobin Muller – Niko Minninger
Amalia – Malin Steffen
Zauberer Miller – Julian Horeyseck
Kelvin Mitchell – Kai Mertens
Inspektor Cotta – Holger Mahlich
Leigh – Vivian Brünner
Mutter – Tina Eschmann
Zoey – Manuela Eifrig
Mabel – Nicola Schäffler
Glatzkopf – Achim Schülke
Dustin Cooper – Claus Fuchs
Wahrsagerin Susannah – Mia Diekow
Dr. Benchfield – Harald Dietl
Emily – Birte Kretschmer

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Inhalt:
Die drei Detektive werden auf dem Schrottplatz von einem Mann aufgesucht, der ihnen zwar einen Auftrag geben will, jedoch nur sehr kryptische Angaben macht. – Die Jungs gehen mit ihm und lassen sich zeigen, um was es geht. Es läuft am Ende darauf hinaus, dass er behauptet, bestohlen worden zu sein und die Jungs sollen den Dieb ausfindig machen.
Im Laufe der Ermittlungen lernen die Jungs auch die Leute vom Zirkus kennen, die beschuldigt sind und ermitteln auf dem Festgelände. Hier können sie einen Taschendieb stellen, der aber nichts mit ihrem Auftrag zu tun hat. Stattdessen werden sie immer wieder auf die Legende der Gaukler aufmerksam gemacht. Immer wieder wird die Legende erwähnt, aber niemand der Schausteller will darüber reden.
Die Situation auf dem Jahrmarkt spitzt sich im Laufe der Ereignisse immer mehr zu. Von einem harmlosen Taschendiebstahl geht es zu einer Geistererscheinung und am Ende brennt ein Wohnwagen und seltsame warnende Botschaften sind immer wieder zu finden. – Irgendjemand will, dass das der „Dunkle Stern“ untergeht und das Geschäft ruinieren.
Die Jungs sind irgendwann an dem Punkt, dass sie mitbekommen, dass sie und ihre Dienste nur benutzt worden sind. Trotzdem können sie nicht verstehen, wie es sein kann, dass eine Frau, die über 140 Jahre alt sein muss, noch immer unter den Lebenden wandelt.
Justus, Peter und Bob können auch das Geheimnis um die Legende aufklären und so den Schaustellern eventuell die Existenz sichern.

Mein Hörerlebnis:
Zunächst einmal scheint der Fall absolut nichts Besonderes zu sein. Die Jungs werden von einem potentiellen Klienten auf dem Schrottplatz aufgesucht, lassen sich von ihm mit komischen Sprüchen und halben Angaben locken und folgen ihm dann in seinen Wohnwagen, wo er ihnen erst einmal sein Geschäft erklärt. – Es ist nichts weiter als ein gewöhnlicher Taschenspielertrick, denen er den Jungs als Sensation verkaufen will und ich habe hier noch lange keinen Fall gesehen. Außer die Tatsache, dass er selber ein illegales Geschäft betreibt, glaubt man den Ausführungen von Justus.
Später treffen dann auch die restlichen Wagen der Truppe ein und gleich wird aufgezeigt, wie wenig man sich doch gegenseitig leiden kann. – Allerdings kam mir hier gleich die Frage, warum der eine dem anderen die ganze Zeit am Hintern klebt, wenn man sich doch nicht leiden kann. Das hat alles so überhaupt keinen Sinn gemacht, meiner Meinung nach.
Die Ermittlungen beginnen und ich habe gleich komplett an dem ganzen Fall gezweifelt. Die Leute haben so komisch reagiert. Absolut untypisch und null verdächtig. Warum sollten sich auch Jahrmarktsleute gegenseitig bestehlen.
Ich habe in dem Moment zu gemacht, als der Direktor vom Zirkus zugegeben hat, dass die Jungs nur benutzt worden sind und es am Ende keinen wirklichen Fall gibt. – Dass die drei dann trotzdem noch so am Ball geblieben bin, kann ich schon allein nicht verstehen. Ich meine, die drei sind nach Strich und Faden verarscht wurden.
Der Fall, der sich am Ende noch ergeben hat, war dann wohl auch nur so eine Art Einlenken des Autors. Er konnte ja seine drei Protagonisten nicht dastehen lassen, wie drei dumme Kinder, mit denen man es machen kann.
Der Fall selber war in meinen Augen komplett bescheuert und hochgradig naiv von der Frau, die hier das Ding drehen wollte. Ganz ehrlich, allein die Gedankengänge, die sie zu ihrer Entschuldigung vorgebracht hat, waren alles andere als verständlich und mehr als dumm. Is doch logisch, dass sich ein Zirkusdirektor von einer dahergelaufenen Bewerberin nicht die Butter vom Brot nehmen lässt.

Fazit:
Diese Folge der drei ??? konnte mich absolut nicht überzeugen und ich bin richtiggehend enttäuscht von dem, was hier geboten wurde. Irgendwie komme ich mir schon irgendwie verarscht vor.
Die Schauspieler haben eine gewohnt gute Leistung gebracht und die Jungs sind ihren Rollen und ihren Charakteren auch treu geblieben. Aber dieses ganze Setting mit den Schaustellern war irgendwie komplett bescheuert. – Ein Zauberer verarscht ein kleines Mädchen und schlachtet das aus. Es werden keine Plakate aufgehangen, stattdessen verarscht man drei Jungs, die sich als Detektive einen Namen gemacht haben. – Pfui deibel, war das ein Riesenmist.
Laut- und Musikunterstützung war normal. Hier gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Alles in allem war die Folge wirklich grottenschlecht und ich stelle sie wirklich mit voller Absicht ganz hinten an. – Muss ich nicht noch einmal hören und finde es sogar schade, die Zeit in diese Folge überhaupt investiert zu haben.

[Hörbuch] Elisa S. Amore & Kiera Legend – „Die Akademie der Götter Jahr 3)

Elisa S. Amore & Kiera Legend
„Die Akademie der Götter Jahr 3“
Reihe: Akademie der Götter (3)
Verlag: Winterfeld Verlag
EAN: 4-066-339-94836-5
Länge: 5 Stunden 43 Minuten
Sprecher: Lucy Leopold, Alexander Küsters

– gehört im Februar 2024 –

Eine interessante und sehr götterlastige Reihe, die durchaus ihre spannenden und langweiligen Seiten hat. – Aber das ist alles irgendwie Ansichtssache.

Klappentext: Melanie ist jetzt eine der stärksten Kriegerinnen an der Akademie. Doch ihre Beziehungen zu ihren Freunden und zu Hades, dem Herrn der Unterwelt, werden immer komplizierter. Ihre Freunde wollen Melanie vor Hades retten, doch Melanie will das Gegenteil.
Sie will Hades für sich. Sie will ihm ebenbürtig und nicht mehr nur seine Schülerin sein. Doch während Melanie versucht sich zwischen der Loyalität zu ihren Freunden und ihrer Leidenschaft für Hades zu entscheiden, entdeckt sie ein Geheimnis.
Die Akademie ist nicht das, was sie zu sein scheint. Und die Götter spielen alle ihr eigenes Spiel.
Ein Spiel, das sich langsam in einen Krieg zu verwandeln beginnt. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Melanie sitzt mit Hades in der Unterwelt, als sie mit ihren Mitschülern der Akademie der Götter zu einer Brandbekämpfung gerufen wird. Doch es bleibt nicht bei dieser Brandbekämpfung, denn mitten im Kampf gegen das Feuer taucht eine Chimäre auf, die gefährlich bis tödlich wird. – Melanie kann ihren Freund von den Toten zurückholen, doch für alle sieht es aus, als hätte Hades dieses Wunderwerk vollbracht.
Bei einer Feier zu Ehren derjenigen, die bei der Feuerbekämpfung geholfen haben, wird Melanie vergiftet. Sie kann gerettet werden, aber es werden die falschen Leute dafür in die Zellen gesperrt.
Melanie hat herausfinden können, dass die Akademie nicht mehr das ist, als was sie ursprünglich gedacht war. Es gärt etwas, unter den Göttern und ein großer Kampf steht bevor. Der sprichwörtliche Kampf von Gut gegen Böse.
Der Kampf kommt schneller als gedacht, er geht aus wie gewünscht und am Ende ist dann doch wieder alles offen, da die Akademie quasi neu erfunden werden muss.

Fazit: Da es sich bei der „Akademie der Götter“ um eine Reihe handelt, muss ich direkt sagen, dass man unbedingt die chronologische Reihenfolge einhalten sollte. Die Folgen bauen aufeinander auf und einzeln, ohne jedes Vorwissen, ergeben sie einfach keinen Sinn.
Aus diesem Grund steigt die Story dann auch gleich wieder voll rein. Es geht ganz genau da weiter, wo der vorherige Band aufgehört hat. – Schon hier wäre man ohne jedes Vorwissen komplett verloren gewesen.
Die Dramatik ist von Anfang an da. Meiner Meinung ist das gerade zum Einstieg erst einmal ziemlich viel Dramatik. Ich dachte wirklich, dass der junge Mann jetzt den Löffel abgeben muss und somit aus der Handlung verschwunden ist. Allerdings wäre dann wohl auch die Story zu Ende gewesen.
Dann wird sich die Protagonistin einfach nicht schlüssig, wen genau sie denn nun liebt. Ist es Hades, der Gott der Unterwelt, oder ist es doch ihr Mitschüler. – Dass sie dann mit beiden pimpert und diese Szenen schon wirklich grenzwertig ehrlich und bildhaft beschrieben werden, fand ich dann schon ziemlich übertrieben. In den Momenten habe ich mich wirklich gefragt, was genau ich da eigentlich gerade gehört habe.
Die Schlacht zwischen den beiden Fronten war dann überraschend schnell da und zu schnell wieder zu Ende. Hier hätte man dann durchaus etwas mehr Dramatik rein bringen können. Zumal die gesteuerten Wesen zu diesem Zeitpunkt auch nichts Neues mehr gewesen sind. Da hätte man sich auch mal etwas Neues einfallen lassen.
Und dann war man auch schon am Ende des Buches angelangt und alles ist anders. Alles ist weiterhin offen und die Protagonistin hat eine Psychose entwickelt. – So würde ich das zumindest deuten.

Der eigentliche Inhalt dieser Folge war schlicht und ergreifend zu schnell abgehandelt. Statt dessen schien aber das Sexleben der Protagonistin eine große Rolle zu spielen. – Ich habe eigentlich erwartet, dass sie dann am Ende noch feststellt, dass sie schwanger ist und nicht weiß, von welchem ihrer zwei Typen das Kind denn nun ist. – Statt dessen sitzt sie am Ende irgendwie gebrochen in der Gegend rum und hält sich aus dem „neuen“ Akademieleben raus. Das Ende war für mich einfach nur unlogisch.
Die Sprecher haben ihren Job ganz gut gemacht. Allerdings fand ich die Stimme de Frau ein bisschen nervig. Das wäre jetzt keine Frau, der ich gern und dauern zuhören wollen würde. – Ich denke aber mal, dass ich die Reihe noch durchstehen kann, dann kann ich um die Sprecherin ja einen Bogen machen.
Was auf jeden Fall sehr gut recherchiert war, war dieses ganze Wissen um die Götter. Da fielen Namen, von denen ich mein Lebtag noch nicht gehört hatte. Dann die Zusammenhänge zwischen Magie, Sagenwesen und dem ganzen Drumherum. Das war schon gewaltig. Der ganze Weltenbau so faszinierend wie wissenswert.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es nicht gereicht, da ich die Sexszenen wirklich komplett deplatziert wirken. Dieses Getue hat für mich das ganze Buch irgendwie kaputt gemacht. Aber der Rest war wirklich gut. Vom Weltenbau bis hin zu Götterwissen. Dann diese Szenen zwischen den Schülern mit glaubwürdigem Neid und der Zuneigung. Eben irgendwie eine Mischung aus Internatsstory und Fantasy.

Lesemonat März 2025

024/100
Elisa S. Amore – „Die Akademie der Götter Jahr 11“
(Die Akademie der Götter 11) – 4 Stunden 23 Minuten
Band 11 der Reihe hat mich ziemlich enttäuscht. Ich habe mehr erwartet, als ich bekommen habe. Aus der Tatsache, dass die ursprüngliche Protagonistin wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist.
Ich habe das Ende herbeigesehnt und kann nicht verstehen, dass sich dafür tatsächlich ein Verlag gefunden hat, wäre bessere Autoren nie eine Chance bekommen.

025/100
Wolfgang Hohlbein – „Der Machdi“
(Die Chronik der Unsterblichen 14) – 538 Seiten
Abu Dun als Junkie und eine Schlacht nach der anderen, wo so viel Blut wie bisher noch nie geflossen ist, waren alles, was dieser Band zu bieten hat.
Langatmig, richtiggehend uninteressant und ein absoluter Reinfall.

026/100
Ruth Shaw – „Der Buchladen am Ende der Welt“
– 7 Stunden 33 Minuten
In einer angenehmen Ruhe, sachlich und nicht übertrieben aufgebauscht, erzählt ruht Shaw aus ihrem Leben. Der Stoff ist stellenweise knallhart und zeigt, dass auch die Gesellschaft in der Lage zu sein scheint, sich zum positiven zu verändern.
Ein sehr angenehmer Schreibstil, eine Sprecherin die absolut passt und das Buch quasi noch veredelt und dann ein Stoff, der auch später noch sehr zum Nachdenken anregt.

027/100
Maya Sheperd – „Die Verlorenen“
(Radioactive 3) – 279 Seiten
In Band 3 der Radioactiv-Reihe, entwickelt sich die Welt wieder einen Schritt weiter. Die Außenwelt wird immer größer. Der Leser bekommt das Leben in einer anderen Legion mit und wird am Ende mit einem Leben auf anderen Kontinenten überrascht.
Sehr lesenswert, glaubhafte und spannende Weiterentwicklung und auch im dritten Band absolut überhaupt nicht langweilig.

028/100
Nicole Böhm – „Wasser“
(Die Chroniken der Seelenwächter 38) – 5 Stunden 4 Minuten
Die Lager der Seelenwächter spalten sich auf, triften auseinander und bieten neue Reibungspunkte für neue Schlachten und Verletzungen. Es ist ein ewiges Hin und Her, wobei es am Ende keine Sieger geben kann. Dafür sind zu viele Unschuldige gestorben.
Die Luft ist raus, von Band zu Band flacht die Handlung mehr ab, verliert an Spannung. – Lass es doch bitte einfach zu Ende sein.

029/100
Greig Beck – „Zum Mittelpunkt der Erde“
(Zum Mittelpunkt der Erde 1) – 267 Seiten
Eine Story, die unbestreitbar von Jules Verne inpirriert ist, aber in die heute Zeit versetzt wurde und noch phantastischer ausgeschmückt und kontruiert wurde. Atemberaubend, faszinierend und unheimlich spannend.
Ich konnte kaum von der Story lassen und hatte ein gigantisches Kopfkino.

030/100
Antonio Iturbe – „Die Bibliothekarin von Auschwitz“
– 372 Seiten
Eine Jüdin, gerade mal 14 Jahre und schon fristet sie ihr Dasein im Familienlager von Auschwitz, wo sie die Herrin über die winzige und heimliche Bibliothek ist. Der grausame Alltag der Inhaftierten mit all seinen Facetten wird im Rahmen dieses einzelnen Schicksals sehr gut beleuchtet.
Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig. Als ich dann aber in der Handlung dirn war, hat sich hier die komplette Gefühlspalette aufgetan.

031/100
Nina McKay – „Double Blush“
(Doppelgängeragentur 2) – 9 Stunden 46 Minuten
Die eigentliche Doppelgängeragentur verliert so ein bisschen ihr Präsenz. Im Grunde geht es in diesem Buch um genau einen Auftrag dieser Agentur, der so eine Art moderne Cinderella-Story konstruiert.
Kurzweilig, kann man mal hören, muss aber jetzt nicht zu einem Pflichtprogramm erklärt werden.

32/100
Linsey R. Roucks – „Die Akademie der Nekromanten“
(Die Steine von Amaria 1) – 144 Seiten
Der Reihenauftakt zu „Die Steine von Amaria“ hat mir im Klappentext mehr versprochen, als ich am Ende bekommen habe und konnte mich nicht an sich oder die Reihe binden. Ich möchte dieses Buch nicht als Vollfail bezeichnen, aber ein Volltreffer war es auch nicht.
Wenn man für 144 Seiten 5 Tage braucht, bis man das Buch durch hat. – sorry, aber das spricht Bände.

das macht gesamt:
1.600 gelesene Buchseiten/im Februar – 6.633 Buchseiten/2025
26 Stunden 46 Minuten Hörbuch/September – 61 Stunden 4 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Wolfgang Hohlbein – „Pestmond“ (Die Chronik der Unsterblichen 15)
Clive Cussler – „Seewölfe“ (Dirk Pitt 12)
Greig Beck – „Die Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde“ (Zum Mittelpunkt der Erde 2)
Bernd Stelter – „Mieses Spiel um schwarze Muscheln“ (Campingkrimi 3)
Törsten Körner – „In der Männer-Republik“
Wolf Harlander – „Schmelzpunkt“
André Milewski – „Geheimakte Dominion“ (Geheimakte 19)

Gelesene Bücher vom SuB:
Wolfgang Hohlbein „Der Machdi“ (Die Chronik der Unsterblichen 14)
Maya Sheperd – „Die Verlorenen“ (Radioactive 3)
Greick Beck – „Zum Mittelpunkt der Erde“ (Zum Mittelpunkt der Erde 1)
Antonio Iturbe – „Die Bibliothekarin von Auschwitz“
Lindsey R. Roucks – „Die Akademie der Nekromanten“ (Die Steine von Amaria 1)

Jetzt habe ich noch 158 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Der Kaufanfall hat mich um ein Buch ansteigen lassen. – Nun ja. Lesestoff kann man ja wohl nie genug haben.

[EBook] Kim Leopold – „Das Flüstern der Vergangenheit“

Kim Leopold
„Das Flüstern der Vergangenheit“
Reihe: Black Heart 5
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-754-68476-4
Länge: 64 Seiten

– gelesen im Februar 2024 –

Klappentext: „Die aussichtslose Situation, in der sich Mikael befand, zwang Freya dazu, sich vollkommen auf die Magie einzulassen. Plötzlich eröffneten sich ihr ungeahnte Möglichkeiten.“

Nach dem Massaker an einem Hexenclan reist Tyros nach Marokko, um die Schuldigen zu finden. Während er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird, muss Moose in Düsseldorf dafür sorgen, dass Louisa nicht die ganze Stadt in Schutt und Asche legt. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Louisa hat einmal mehr die Beherrschung verloren. Ihre Macht hat eine Kraft entfesselt, die das komplette Zimmer verwüstet hat, ein Loch in der Wand hinterließ und ein Stück Stuhlbein im Bein von Alex. Für ihn und sein Leben wird es eng.
Tyros kommt in Marrakesch an, wo er direkt Arifa aufsucht. Auch sie ist eine Hexe und soll ihm mit ihrer Magie helfen, Malika zu finden. Jedoch landet Tyros nicht in helfenden Händen, sondern in der Folter der Hexenjäger. Waterboarding soll ihn zum Reden bringen, wo sich Freya aufhält.
Freia, in der Vergangenheit, rettet ihren frisch angetrauten Mann nach der Folter. Bei ihrer Flucht von der Burg, fliegen sie aber auf und werden aufgehalten.

Fazit: Eigentlich habe ich mich auf diesen fünften Band der Reihe gefreut. Das Konzept, mit diesen extrem kurzen Folgen, ist für mich zwar die reine Geldmacherei, aber von der Story her, war bis hier alles super. – Leider hat sich das nach diesem Band geändert. Man könnte diesen Teil durchaus als eine Füllfolge bezeichnen. Es wurde zwar etwas erzählt, aber so wirklich voranging es nicht. Vielmehr sind einfach Handlungsstränge weiter erzählt worden.
Es geht, natürlich mal wieder, um Louisa. Als vermeintliche Hauptprotagonistin ist sie ziemlich ins Hintertreffen geraten und entwickelt sich als Charakter irgendwie auch nicht weiter. – In der letzten Folge ist sie ja leer gedreht, hat dabei ihren Wächter schwer verletzt, dem jetzt geholfen werden muss. Natürlich ist am Ende des Buches noch alles offen.
Tyros hingegen landet in einer Falle und am Ende in Händen von Hexenjägern. Sie wollen von ihm wissen, wo sich Freya befindet. Eine Information, die für den Leser lang bekannt und irgendwie logisch ist. – Diese Hexenjäger schienen somit alles andere als schlau zu sein.
Mit dieser Arifa kommt ein neuer Charakter ins Spiel, der aber erst einmal keine große Bedeutung hat. – Das reicht dann auch langsam mal mit neuen Namen. Ich würde es lieber sehen, wenn man die Leute die das sind, langsam mal voran und in Action bringt.

Dieser fünfte Band der Reihe war so kurz, wie die anderen auch, aber eben leider auch erstaunlich ereignislos. Dass die Mission für Tyros nicht reibungslos verlaufen wird, war vorauszusehen. Und dass die Jäger in jetzt Außgerechnet mit Waterboarding foltern … nun ja. Sollte wohl grausam wirken. Ich habe beim Lesen dieses Buches absolut keine Spannung finden können. Ich war die ganze Zeit nicht richtig drin, in der Story und komme so langsam aber sicher wieder von der Reihe ab. Wenn ich überlege, dass da noch massenhaft Bände zu lesen sind, sehe ich jetzt spannungstechnisch eine lange Durststrecke vor mir liegen.
Die Welt, in der hier alles spielt, ist interessant, aber leider ungenutzt. Die haben da eine Schule für Hexen und bringen Louisa als wohl mächtige Hexe, da einfach nicht hin. Stattdessen lassen sie das Mädchen durch ihr Unvermögen Hotelzimmer in Schutt und Asche legen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. – Ich verstehe die Gedankengänge der Autorin einfach nicht. Was bezweckt sie denn mit dem Mist? – Ich bin von der Reihe immer weniger überzeugt.
Die Handlung geht zwar irgendwie weiter, aber die Charaktere treten auf der Stelle. Ganz besonder Louisa, die nicht vor und nicht zurückkommt. – Wo soll das denn bitte hinführen? Führt das überhaupt jemals zu einem Ende?

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich sehe hier langsam das typische Selfpublisherproblem. Der Schreiberling ist gezwungen, mit seinen Büchern Profit zu machen und schlachtet ein Tehma nun bis zur Langeweile aus. Dazu die extrem kurzen, aber inhaltslosen Folgen und dann wundert man sich über geringe Leserzahlen.

Meine Woche 13. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
hm…. so richtig geärgert… nö

Gefreut:
Ich hab meine Cousine bei einem Besuch in der Stadt getroffen. War eine nette, aber kurze Unterhaltung.

Gedacht:
Oweia … ich glaube, ich werde alt.

Gefragt:
Ist meine Mutter so frech, oder tut sie nu so? – Den Spruch hätte sie sich mal wirklich sparen können.

Gefühlt:
Soweit ganz zufrieden (ohne Grund, einfach mal die Situation so genommen, wie sie ist)

positiv:
Ich habe mir drei Bücher gekauft.

negativ:
Ich musste mir eine Brille machen lassen. Eine Vorstufe zur Gleitsicht…. das Alter …

Gelitten:
nö… nicht wirklich

Genossen:
Den Kuchenfreitag – Freitags, nach der Frühschicht, gibt es immer einen Berg Kuchen für mich. Einfach, weil ich es so möchte.

Gewesen:
Auf Arbeit, beim Optiker, im Buchladen

Getroffen:
Kollegen und eine Cousine

Gesucht:
Einen Flaschenöffner, der nicht dort lag, wo er hin gehörte.

Gelacht:
jep

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
nich wirklich, die Dinge laufen ihr Ding

Gegessen:
Bruschetta
Pizza Toscana (Parmaschinken, Gorgonzola-Käse, Rucola)

Genascht:
Himbeerbonbons (haben wie meine Kindheit geschmeckt)

Gehört:
„Double Blush“ ein Roman von Nina McKay
verschiedene Hörspiele

Gegoogelt:
nach Öffnungszeiten von einem Imbiss, der dann doch geschlossen hatte

Gelesen:
„Die Akademie der Nekromanten“ Der Auftakt der Reihe „Die Steine von Amaria“

Gesehen:
Youtube-Videos aus meiner Liste und welche, die ich gefunden habe.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Gekauft:
Drei Bücher vom Wühltisch und ne Brille.

Geschenkt (bekommen):
hm… nö

Geschlafen:
ja sicher doch

Geträumt:
Bestimmt, kann mich nur nicht mehr daran erinnern.

Geplant:
Die Brille mit Würde tragen

Fazit

Jaaaaaaaaaaa, mein Mann hatte mich so weit. Ich bin zum Optiker gegangen, um meine Augen mal überprüfen zu lassen. – Heraus kam, dass sich meine nötigen Dioptrin erhöht haben und in Zukunft wohl mehr als eine Lesebrille tragen werde. – Das war, für mich, schon irgendwie ein harter Schlag.
Meine Frau Mutter meinte nur: „Du musst auch mal überlegen, wie alt du bist.“ – Also ehrlich, den Spruch hätte sich die Person sparen können. Soll sie doch nach ihrem Lieblingskind kucken und mich in Ruhe lassen.

In Eisenach war an diesem Wochenende wieder der alljährliche Sommergewinn. – Ein Hoch auf Youtube und Livestreams, so habe ich den Umzug sehen können und mir die Menschenmassen erspart. – Mal ehrlich, so toll war der gar nicht. Von der Arbeit mit den handgedrehten Blüten mal abgesehen, war er in diesem Jahr sehr schlecht organisiert und hat fast nur gestanden und gestockt, als flüssig durchzulaufen.
Wir sind am Sonnabend Abend beim Italiener vor Ort gewesen. Da war es ruhiger, als auf diesem Rummel. Dort gab es dann auch die Pizza und Bruschetta. – Wirklich sehr lecker.

Mein Hundewau macht irgendwie immer mehr Probleme. – Gerade mal 6 Jahre wird er wieder unsauber und macht in die Wohnung. Das ist wirklich sehr ärgerlich. Aber was willst machen. Einen sechsjährigen Hund erzieht man nicht mehr wirklich.
Ich habe ja so den bösen Verdacht, dass sich die Shunt-OP in seinem ersten Lebensjahr jetzt rächt und er am Ende wahrscheinlich keine 10 wird. Aber das muss man wohl abwarten.