[Hörspiel] Die drei ??? – „Oh du finstere“

Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2020
Länge: 2 Stunden 30 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Onkel Titus – Rüdiger Schulzki
Gianna – Celine Fontanges
Lance – Armin Schlagwein
Debra – Melanie Kastaun
Audrey – Anja Topf Bellins – Joachim Kretzer
Jerry – Matthias Keller
Corey – Andreas Zaron Joe – André Beyer
Mr. Allister Frain – Fabian Harloff

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Inhalt:
Justus, Peter und Bob fahren mit Onkel Titus und Tante Mathilda in die Weihnachtsferien in eine Hütte in den Bergen. Schnee, ein gemütliches Ambiente und seltsame Vorkommnisse machen den Urlaub zu einem anderen, als man sich das im Vorfeld vorgestellt hat.
Ein Adventsmonster aus Deutschland scheint in und um der Hütte sein Unwesen zu treiben. Die Gäste werden erschreckt und man soll sich gruseln, es wird allerdings niemand verletzt.
Familie Jonas lässt sich aber nicht abschrecken und möchte seine Ferien genießen. Lediglich die drei Detektive brechen ihr Versprechen und lassen sich von den Hotelbesitzern engagieren und übernehmen die Klärung des Falles.
Die Ermittlungen führen die drei in die nähere Umgebung. Ob es nun im Wald ist, oder ob es in der kleinen Stadt ist. Überall finden sie diese seltsamen Glöckchen, welche zu dem Adventsmonster gehören. – So lang, bis ein Fundstück auf den ehemaligen Partner der Hotelbesitzerin führt. Aber auch diese Spur verläuft sich im Sande und geht ins Leere.
Justus, Peter und Bob lassen sich nicht unterkriegen und ermitteln weiter. Am Ende können sie alles auseinanderdröseln, weil sie um die Ecke denken, eins und eins zusammenzählen und am Ende den Täter eiskalt mit dem Unrecht konfrontieren. – Nun kann es ein friedliches Weihnachtsfest werden.

Mein Hörerlebnis:
Die Story startet im Auto. Familie Jonas und die Detektivkollegen sind auf der Anreise in ein romantisches Winterhotel, wo sie alle zusammen Weihnachten verbringen wollen. – Wobei ich hier wirklich ein wenig ins Stocken geraten bin, dass Peter und Bob Weihnachten wirklich nicht mit ihren eigenen Familien verbringen. Weihnachten ist doch auch bei den Amis so ein Familiending. Das passte irgendwie nicht ins Bild. – Dafür passten aber die Kabbeleien im Auto wieder sehr gut ins Bild. Justus scheint mal wieder sein Maß für die Dinge vergessen zu haben und stopft die Kekse fast im Alleingang in sich rein.
Im Hotel angekommen, kam die Winter- und Weihnachtsstimmung sehr gut rüber. Wie alles, innerhalb der Handlung, beschrieben ist. Ich hätte fast auch Lust bekommen, im Tiefschnee zu schwimmen oder mal wieder eine zünftige Schneeballschlacht zu machen und mich danach mit einem heißen Kakao vor den Kamin zu setzen. – Aber da hat es ja dann die wirklich sehr seltsame Begegnung von Peter und diesem Wesen im Wald. Dass das Wesen nichts Mystische ist, war mir von Anfang an klar, wir sind hier schließlich bei den drei Detektiven. Und irgendwie hatte ich bei der Beschreibung auch gleich diesen Krampus im Hinterkopf, aber den habe ich mehr so in den Bergen und in Österreich verortet. Was sucht der dann also in den amerikanischen Wäldern?
Der Fall nimmt seinen Lauf und die Naivität von Tante Mathilda hat mir mehr als einmal ein Schmunzeln aufs Gesicht gelockt. Sie sollte die drei Jungs inzwischen so gut kennen, dass sie weiß, dass die drei die Füße auch hier nicht still halten können.
Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich hier allerdings wirklich abenteuerlich. Es war glaubhaft rüber gebracht, dass die drei so ein wenig weg vom Schuss sind und eben nicht mal eben ins Internet können. Sogar die Telefonverbindungen brechen ab und das Ganze erschwert durch ein Missverständnis sogar die Ermittlungen.
Die drei Detektive würden ihrem Ruf aber nicht gerecht werden, wenn sie sich nicht doch kontinuierlich an des Rätsels Lösung heranarbeiten würden. Wobei ich aber sagen muss, dass die eigentlichen Drahtzieher das schon recht geschickt anstellen und ich wirklich bis zum Schluss nicht wirklich dahinter gestiegen bin, was denn jetzt hier wie abläuft. Ok, ich hatte auch mal wieder einige Informationen nicht, mit denen aber die Jungs arbeiten konnten. Man hat im Hörspiel eben nicht jede Kleinigkeit erwähnt oder vertont. Ansonsten hätte ich die Sache auch aufdröseln können, wenn ich auf demselben Wissensstand wie der Autor gewesen wäre.
In jedem Fall war das Ende fast schon kitschig, wenn man mal genau hingeschaut hat, und irgendwie konnte sich wirklich alles zum Guten wenden. Inclusive einer Chance für eine Person, welche im Leben bisher wohl nicht so viel Glück hatte, wenn man ihrer Geschichte Glauben schenken kann.

Fazit:
Das Cover hat ja mal mit der Handlung irgendwie nichts zu tun. Zwar ist dieser Kamin, mit den Socken geschmückt, typisch für Amerika an Weihnachten, aber von diesen Socken am Kamin war in der ganzen Folge nie die Rede. – Mir ist schon klar, dass es wohl einfach ein allgemeines Weihnachtsmotiv darstellen soll, aber das hätte man, gerade bei dieser Story, durchaus auch besser machen können.
Ansonsten war diese Folge, von der Handlung her, irgendwie mal etwas abwechslungsreicher. Das lag wohl auch an dem Ortswechsel. Die Handlung spielt mal nicht in Rocky Beach, sondern in einem kleinen Hotel. Die handelnden Charaktere sind zahlreich und vom Gemüt her sehr facettenreich. – Allerdings habe ich nicht begriffen, warum es ein „Weihnachtsmonster“ sein muss, was so überhaupt nicht in diese Gegend gehört. Das fand ich etwas befremdlich.
Die Schauspieler haben allesamt eine gute Leistung gebracht und mich sehr gut und bildhaft unterhalten.
Leider muss ich auch in diesem Fall sagen, dass Peter und seine Ängste noch immer nicht in die Tätigkeit als Detektiv passen. Bisher haben sie solche Situation immer irgendwie aufgelöst, aber ideal ist es nicht.

Ich ordne diese Sonderfolge im guten Mittelfeld ein. Sie hat mich jetzt nicht megamäßig vom Hocker gerissen, aber schon irgendwie auch in gewisser Weise unterhalten.

[Ebook] Clive Cussler – „Wüstenfeuer“

Clive Cussler
„Wüstenfeuer“
Reihe: Dirk Pitt (21)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-442937755-8
Länge: 380 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Ich hatte nach meinem Want-to-read-Stapel in diesem Monat noch etwas Zeit und habe deswegen mal wieder etwas tiefer in meinem Sub gekramt. Herausgekommen ist dabei Dirk Pitt Band 21. – Clive Cussler, als Garant für gute Unterhaltung. Warum nicht. Ran an das Buch.

Klappentext: Dirk Pitt wollte in Istanbul eigentlich nur Urlaub machen – und gerät in einen Sumpf aus tödlichen Intrigen, Geheimdienstverschwörungen und Verrat. Denn der skrupellose Politiker Battal hat Terroristen angeheuert, die Schrecken und Panik in der Türkei verbreiten, damit er mit seinen Hassparolen die nächsten Wahlen für sich entscheiden kann. Nur Dirk Pitt kann Battals mörderischen Plan noch stoppen, bevor der die ganze Welt in Brand steckt. Doch zunächst muss er ein Rätsel aus fernster Vergangenheit lösen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Dirk und seine Frau wollten eigentlich nur einen entspannten Tag in Istanbul verbringen. Allerdings haben Dirk und Al zuvor ein altes Schiffswrack aufgetan, von dem sie zwei kleinere Schätze geborgen haben und Pitt will diese eine Professor in Istanbul zeigen. – Bei dem Besuch in seinem Büro im Museum, kommt es zu einem Überfall, bei dem auch Loren entführt wird. – Pitt kann seine Frau recht zeitnah retten, aber einer seiner geborgenen Schätze wurde aus dem Büro gestohlen, was dem Dieb jetzt ermöglicht, Rückschlüsse auf den Fund zu ziehen.
In der weiteren Handlung bleiben auch Dirk seine Kinder, Summer und Dirk, nicht von fanatischen gläubigen Eiferern verschont. Dirk muss einen Überfall bei einer Ausgrabungsstätte erleben und Summer wird von einem Archäologenkollegen bestohlen, als sie etwas über die Vergangenheit herausfinden möchte.
Diese drei Ereignisse sind räumlich voneinander getrennt, haben am Ende aber doch etwas miteinander zu tun. Ein Geschwisterpaar, fanatisch im Glauben und absolut skrupellos, setzen alles daran, der islamischen Welt zu schaden. Sie wollen wichtige Moscheen und Pilgerstätten zerstören, einen politischen Krieg hervorrufen und schrecken dabei auch nicht vor Mord und Entführung zurück.
Pitt seinem Hang zum Wagnis ist es zu verdanken, dass die Untersuchungen und Funde am Ende doch irgendwie der richtigen Seite zugutekommen.

Fazit: Es ist schon eine geraume Weile her, dass ich ein Buch von Clive Cussler gelesen habe. Und da mein „Möchte ich lesen“-Stapel für diesen Monat abgearbeitet ist, mach ich mich aml wieder an ein altes Exemplar von meinem SuB.
Das Buch ist in der Erstauflage im Jahr 2013 erschienen. – Kaum zu glauben, dass ich mich seinerzeit noch nicht mal nen Hauch um Clive Cussler geschert habe. Wie dumm ich doch war. – Allerdings finde ich, dass dieser Protagonist als moderner McGiver einfach in jeden Bücherschrank gehört.
Es handelt sich hier zwar meine Reihe, aber jedes Buch ist in sich abgeschlossen und eventuell zeitlich wichtige Informationen werden bei Bedarf kurz erklärt.

Schon im Prolog wird Cussler Affinität zu schiffen und Seefahrt sehr deutlich. Erst wohnt man dem Enterversuch von Piraten bei, bekommt dabei eine ganze Menge Fachbegriffe um die Ohren gehauen und dann geht es viele Jahre weiter, aber auch zu Schiffen, die versenkt werden. – Noch ist nicht wirklich klar, um was e denn nun gehen soll.
Der Bezug zu einem der geenterten Schiffe ist schnell hergestellt und ziemlich verwirrende Schätze werden geborgen und müssen identifiziert werden. Dabei wollte Dirk doch eigentlich Urlaub machen. Stattdessen stürzt er von einem Abendessen fast direkt in einen Überfall, mit Todesfolge für einen Mann, der nur seinen Job macht.
Der archäologische Aspekt der Story hatte mich aber von Anfang an in seinen Bann gezogen. – Archäologie allgemein ist so spannend und voller Möglichkeiten. Ich möchte nicht wissen, ws noch für unentdeckte Schätze und Geheimnisse in ihren Verstecken auf ihre Entdeckung warten. – In diesem Buch jedenfalls, scheinen sie am laufenden Band geborgen zu werden. Und dann stehen auch schon skrupellose Geschäftemacher, Räuber und reiche Sammler parat, die der Schätze habhaft werden wollen. Eine wilde Jagd durch Istanbul, Entführungen und unterschwellige Bedrohungen heizen die Stimmung an und machen die Handlung spannend.
Das wirklich skrupellose Geschwisterpaar, welches seine Hände scheinbar in wirklich all diesen Gemeinheiten drin hat, habe ich lang nicht verstanden in dem was sie so antreibt. Die pure Gier nach Geld kann es nicht sein, dafür sind beide, jeder auf seine Art, einfach viel zu fanatisch bei der Sache dabei und wollen um keinen Preis von ihrem Ziel ablassen. – Allerdings wird zum Ende hin klar, dass sie an ihrem eigenen Ziel gearbeitet haben, dabei aber Gelder anderer genutzt haben und ihnen so scheinbar geholfen haben. Die zwei waren wirklich mehr als kranke Leute.
Wieder einmal hatte ich es hier mit der Namensgleichheit von Vater und Sohn zu tun. Das hat ein einer Stelle wieder zu ganz schöner Verwirrung geführt. Ich habe die Stelel gelesen und mich gewundert, warum Dirk sich jetzt von einer Frau küssen lässt, wo er doch verheiratet ist. – Es hat eine weile gedauert, bi mir aufgegangen ist, dass hier von Dirk Junior die Rede war. Und der lässt in der Damenwelt nichts anbrennen. Genau wie sein Vater einst. – Was die Namen angeht, finde ich Clive Cussler schon ein weinig exzentrisch veranlagt. Zum einen baut er seinen eigenen Namen mehr als einmal ein und dann auch noch den seines Sohnes in doppelter Ausführung. Mich würde mal interessieren, was er sich dabei gedacht hat.

Ich hatte bei der Handlung zum Teil wieder ein richtig herrliches Kopfkino. Die archäologischen Sensationen habe ich richtig gut vor mir sehen können und habe die Ehrfurcht und Sensation in dem Moment fast selber körperlich gespürt. – Die Kampfszenen hingegen, habe ich gelesen und das war es dann auch schon. Die gehörten zur Handlung dazu, haben mich aber nicht so dolle interessiert.
Die Fachbegriffe, am Anfang des Buches, haben mich in Ansätzen schon wieder ein Stück verzweifeln lassen. Aber zum Glück ging das nicht die ganze Zeit so und das Ganze hat sich gut verteilt und zum Teil auch erklärt. Ab da wurde es dann angenehm zu lesen und gut zu verstehen.
Leider hatte es in diesem Buch auch wieder einige Schreib- oder Satzfehler. Über die ersten bin ich noch recht gestolpert, aber als mir dann klar war, dass hier wieder der Setzer am Werk war, der es einfach nicht kann, habe ich sie gut überlesen können. Allerdings habe ich an manchen Stellen dann doch immer mal gezweifelt, ob hier wirklich das Wort gemeint war, welches da gerade stand.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Sind wir mal ehrlich, alles andere wäre für ein Buch von Clive Cussler auch nicht gerade standesgemäß. (Auch wenn ich diesbezüglich auch schon Ausrutscher hatte)
Ich war gut unterhalten, fand die Handlung spannend, die Orte sehr gut und bildhaft beschrieben und konnte die Kampfszenen gut überlesen, ohne aus der Handlung zu fallen. Was will ich mehr?!

Meine Woche 18. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die gaskranken Idioten, die unsere eh schon überlastete Infrastruktur komplett verstopft haben. (Fazit)

Gefreut:
Über die vier Tage Wochenende. Das war doch mal Erholung pur. Da kackt sogar ein Urlaub dagegen ab. *lach

Gedacht:
So ein Wald kann schon unheimlich herrlich und erholsam sein. Naturbelassen und ruhig. – ich liebe das.

Gefragt:
Warum darf man Bärlauch nicht mehr ernten, wenn er blüht?

Gefühlt:
Erholung, Genuss, Friede …

positiv:
4 Tage freil. Ein bisschen was geschafft und gut erholt. Jezt können wir auch gut so zwei drei Wochen voll arbeiten.

negativ:
hm… – Die Nachbarn haben ihre Partyecke direkt hinterm Zaun klar gemacht und auch gleich lautstark genutzt. Hofbenutzung ist dann nur mit Ohrstöpseln möglich.

Gelitten:
In der Nacht von donnerstag auf Freitag an Schlaflosigkeit.

Genossen:
Die Sonne und die freie Zeit. Einen ausgiebigen und gemütlichen Gassigang mit Mann und Hund.

Gewesen:
Auf dem „Urwaldweg“ im Weltnaturerbe Hainich.

Getroffen:
Kollegen und alte Bekannte.

Gesucht:
Nach Zecken im Hundefell. – Der Hainich ist leider komplett verseucht mit diesen Mistdingern. Da nützt der beste Schutz nix. Absuchen ist da besser als alles andere.

Gelacht:
Ja klar, man redet ja mit seiner Umwelt. So ab und an mal.

Geweint/Getrauert:
Nö, nich wirklich. Sicher, ich habe immermal wieder an mein Tantchen gedacht. Aber, sie hat es jetzt besser. Keine Schmerzen, keine Qualen …

Gewundert:
– ja ist denn schon wieder Mai?! –

Gegessen:
Kartoffelsalat (selbst gemacht) mit Cordon Bleu, Spießbraten in der Sonne im Nachbarort und TK-Pizza (muss auch mal sein)

Genascht:
– Erdnüsse im Teigmantel
– Studentenfutter

Gehört:
„Birkensommer“ – ein wirklich ergreifender historischer Roman und Hörspiel aus der Reihe Geister-Schocker.

Gegoogelt:
Nach dem „Sonnenstein“. Eine alte Festungsanlage, wo in der Nazizeit „lebensunwertes Leben“ vergast worden ist. Diese Anstalt kam im Roman vor und ich wollte wissen, ob es da eine Gedenkstätte oder sowas gibt.

Gelesen:
„Höllenritt“ – Ein Buch in dem ein ehemaliger Hells Angel über seinen Eintritt, sein Leben, seinen Aufstieg und seinen Rausschmiss mitsammt der Folgen berichtet.
„Nekropole“ von Wolfgang Hohlbein angefangen. – Der vorletzte Band der Reihe „Die Chronik der Unsterblichen“. boar, die Reihe sone Hassliebe.

Gesehen:
„Persischstunden“ Ein Film über einen Juden, der sich durch die Behauptung Perse zu sein vor dem Erschießen rettet und dann einem Lageroberfuzzi Persischstunden geben muss. Dazu erfindet er die persichen Vokabeln.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
– Rezis
– zählt Reifenwechsel als Bastelarbeit?

Gekauft:
Schildkrötenuntersetzer. Die Teile liegen erst voll entspannt auf dem Tisch und wenn manw as drauf stellt, bekommen sie ein voll entsetztes Gesicht und recken alle vier Gliedmaßen in die Höhe.

Geschenkt (bekommen):
Einmal ein gewaschenes Auto – von meinem Mann

Geschlafen:
Im Gr0ßen und Ganzen ganz gut. Eine Nacht war nicht so geil, aber das ging schon.

Geträumt:
Bestimmt, kann mich nur nicht erinnern.

Geplant:
Die neue Arbeitswoche durchzustehen und die alten Schulsachen entsorgen, die in dem flach gelegten Schrank verwahrt wurden.

Fazit

Wen meine ich mit gaskranken Idioten:
Wir haben leider den ehemaliten Truppenübungsplatz (der Russen) Kindel in unserer Nähe. dieser ist zum Einen mit einem kleinen Flugplatz genutzt und dann hat man da ne Art Festivalgelände eingerichtet. Dort waren vom Donnerstag bis heute dies German Race cars oder sowas. In jedem waren es eine ganze Menge gaskranke, die unseren Einkaufsmarkt überfüllt und unsere Tankstelle, also die von uns bevorzugte, komplett überlastet haben. Am besten hat man das eigene Auto in der Garasche gelassen, denn von Vorfahrt oder Rücksicht haben die noch nichts gehört. – Was habe ich mich über das „Unwetter“ am Samstag Abend gefreut. Die wollten nen Feuerwerk machen und das bei der Trockenheit. Das wäre so schief gegangen.

Am Sonnabend haben wir uns, vor dem großen Regen, mit meinen Autoreifen beschäftigt. – Himmel, die Teile sind so schwer, seit dem das Auto so groß ist.
Ich habe jetzt jedenfalls beschlossen, dass ich die Winterreifen im Herbst noch einmal aufschrauben werde und mir dann auf die Alus Allwetterreifen drauf kaufen werde. Dann hat das Rumgewuchte ein Ende. Man wird ja nicht jünger.

Saturday Sentence – „Nekropole“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Seit Jahrhunderten sind sie bereits Gefährten – die Vampyre Andrej Delãny und Abu Dun. Auf der Suche nach dem Wissen über die Herkunft ihrer Art, haben sie sich der Jagd auf ihre Artgenossen verschrieben. Im Jahre 1669 hat es sie nach Rom verschlagen. Die Ewige Stadt ist in Aufruhr, denn eine Papstwahl steht unmittelbar bevor. Doch unter dem Petersdom braut sich eine dunkle Kraft zusammen, die die ganze Stadt zu verschlingen droht … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Ali schüttelte so empört den Kopf, als hätte er den Gedanken laut ausgesprochen.

Wolfgang Hohlbein – „Nekropole“ (Chronik der Unsterblichen 16)) ; ISBN: 9-783-802-59328-4

3. Und wie ist es bisher?
In jedem Fall wieder ein Wolfgang Hohlbein. Er erzählt aussschweifen, so ausführlich, dass die Handlung aufhört zu fließen und baut dabei Dialoge ein, wo ich mich frage, warum ich sie lese. Stellenweise so überflüssig und auffüllend, dass ich schreien könnte.
Das Thema ist aber irgendwie interessant. Hier gibt es wieder die volle Kreaturkeule. Eine Gestalt, die noch schlimmer als Vampire ist. Unsterblich und gefährlich. Dunkel und hochgradig ansteckend. Und zwischen diesem ganzen Durcheinander eine junge Frau, ein Mädchen fast noch, was die ganze Zeit am Wegrennen ist aber nicht sagt wovor es denn genau Angst hat, dass es wegrennen muss. – Muss ich nicht verstehen.

Wieder so ein Buch wo ich abgestoßen und angezogen zugleich bin. – Ein Mysterium sowas.

Lesemonat April 2025

33/100
Dr. Mark Benecke – „Viren für Anfänger“
– 2 Stunden 30 Minuten
Ein kurzer, aber sehr prägnanter Wegweiser im Umgang mit Viren und mit Corona im Besonderen. Ich hätte das Buch einfach schon viel eher hören sollen. Dann hätte es mehr Sinn gemacht.
Herr Benecke hat eine sehr einprägsame Weise zu schreiben und eine wirklich eindringliche Art sein Buch einzusprechen. Nicht aufdringlich oder mit erhobenem Zeigefinger, sondern einfach nur die harten Fakten in verständlich für Otto Normal.

34/100
Wolfgang Hohlbein – „Pestmond“
(Die Chronik der Unsterblichen 15) – 372 Seite
Die beiden Protagonisten sind, einmal mehr, wieder von einem engagiert, für den sie einen Auftrag erledigen sollen. Doch schon auf der Reise zum Ausführungsort kommt es zu den ersten Scharmützeln und seltsamen Begebenheiten. Die Kreaturkeule verraucht in diesem Band komplett und das Ende habe ich persönlich, nicht verstanden.
Typischer Hohlbein-Stil, den man gut auch einfach nur querlesen kann, wenn man sich diese seitenlangen Kampfhandlungen nicht wirklich antun will.

35/100
Clive Cussler – „Seewölfe“
(Isaac Bell 12) – 382 Seiten
In diesem 12. Band von und mit Isaac Bell wohnen wir dem Untergang der „Lusitana“ bei, als wären wir selber dabei. Außerdem müssen wir deutschen Spionen unbedingt das Handwerk legen und das mit der Technik von 1914.
Spannend, bildhaft und kurzweilig. Die 382 Seiten waren schnell gelesen und haben mich sehr gut unterhalten.

36/100
Nicole Böhm – „Feuer“
(Die Chroniken der Seelenwächter 39) – 4 Stunden 30 Minuten
Band 39 dieser Reihe macht dem Leser bzw. Hörer umständlich klar, was es mit dem Gleichgewicht zwischen Seelenwächter und Schattendämonen auf sich hat. Und trotzdem das eine, das andere bedingt, findet man keinen einfacheren Weg, diesem Chaos ein Ende zu setzen.
Die Handlung ist übererklärt und hat mich einfach nur noch angekotzt. Namenschaos und kaum Handlung. – So mein Eindruck.

37/100
Michael Tsokos – “Die Zeichen des Todes”
– 348 Seiten
Weitere Fälle aus dem Berufsleben des Prof. Dr. Michael Tsokos. – Leider von der Auswahl her für mich größtenteils weniger interessant, aber nun mal der Berufsalltag eines Gerichtsmediziners, der sich seien Fälle nicht aussuchen kann.
Beinahe zu gut beschrieben, sodass ich es stellenweise fast schon zu langatmig fand.

38/100
Maya Sheperd – „Die Vereinten“
(Radioaktive 4) – 268 Seiten
Der abschließende vierte Band einer Reihe, rund um eine Welt nach dem dritten Weltkrieg. Ein Großteil der Erde ist radioaktive verseucht und endlich kommen auch andere Überlebende mit ins Spiel, welche sich eine ganz andere überlebensweise gesichert haben, als in den australischen Legionen.
Ein sehr angenehmer und realitätsnaher Schreibstil. Eine Welt, die einem normalen Menschen durchaus das Gruseln lehren kann.

39/100
Cornelia Lotter – „Die Aufseherin“
– 5 Stunden 51 Minuten
Ein Roman nach einer wahren Begebenheit, in dem man miterleben kann, wie ein „normales“ deutsches Mädel zu einer Aufseherin in den verschiedensten Konzentrationslagern wird und innerhalb des Wahnsins versucht, sich ihre Menschlichkeit zu erhalten.
Absolut interessant, nicht historisch korrekt, aber hochgradig spannend.

40/100
Greig Beck – “Die Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde”
(Zum Mittelpunkt der Erde 2) – 301 Seiten
Auch im zweiten Teil machen sich Menschen in die Welt innerhalb der Erde auf und erleben Faszination und Grauen zugleich. Eine fantasievoll und doch irgendwie logische Welt tut sich den Lesern auf und konnte mich, unterbrochen durch klischeehafte Russen, ganz gut faszinieren.
Ein flüssiger und gut erklärender Schreibstil rundet dieses Buch ab und hat mir, einmal mehr, ein wirklich lohnenswertes Abenteuer verschafft.

41/100
Mark Benecke – „Mein Leben nach dem Tod – Wie alles begann“
– 6 Stunden 9 Minuten
Mark Benecke hat seine Autobiografie selber geschrieben und liest sie jetzt auch selber ein. Eine kurzweilige und schonungslos ehrliche Beschreibung seines Lebens und seines beruflichen Werdegangs.
Es wirkt halt auch alles so ehrlich, weil er es selber in seiner ganz eigenen Art eingelesen hat.

42/100
Andreé Milewski – „Geheimakte Dominion“
(Geheimakten 19) – 383 Seiten
In der 19. Geheimakte von und mit Max und Jody Falkenburg wird eine eigentlich gemütliche Urlaubsstimmung schnell zu einem Abenteuer, bei dem sogar sein Patenkind dabei ist und eine wilde Verfolgungsjagd mitmachen muss. Spannende Story in großartiger und gnadenloser Natur.
Es lies sich wieder flüssig und viel zu schnell weglesen und lässt mich mit einem Loch zurück, was das nächste Buch mit Sicherheit nicht flicken kann.

43/100
Rose Snow – “Band 1 der Gefühle”
(8 Sinne 1) – 244 Seiten
In einer Parallelwelt dreht sich alles um Gefühle. Eine ganze Welt, aus Gefühlen aufgebaut, existiert und doch ist hier nicht immer alles friedlich. – Lee erwacht in dieser Welt, findet sich unversehens in einer Prüfung wieder und muss sich dann auch noch mit dem unausstehlichen Ben herumschlagen.
Gefühlvoll, nicht langweilig, interessant aber gewöhnungsbedürftig. Die pure Fantasy.

44/100
Bernd Stelter – “Mieses Spiel um schwarze Muscheln”
(Camper-Krimi 3) – 412 Seiten
Eine Leiche, die von einem Angler unterm Pier hervorgezogen wird. Aufwendige und tiefe Ermittlungen in der Muschelwelt der Nordsee und viele kulinarische Reisen in die Welt der Meeresfrüchte.
Kurzweilig, unterhaltend und zu einhundert Prozent Bernd Stelter.

45/100
Ulrich Detrois – „Höllenritt“
– 267 Seiten
Ulrich Detrois war ein Hells Angel. Er war ein nicht unbedeutendes Mitglied des Chapters in Kassel und wurde dann aus Neid einfach rausgeschmissen. Mit allen möglichen Folgen, die das hatte.
Schnörellos, ungeschönt und ehrlich ge- und beschrieben, was in den Strukturen diese berühmt berüchtigten Motorradclubs so abgeht.

46/100
Cornelia Lotter – „Birkensommer“
– 8 Stunden 11 Minuten
Elisabeth, Feingeist und in sich gekehrt stößt auf eine Verwante, die ein falsches Wort an die falsche Person richtet und landet im System der Heilanstalten unter Hitler. Ein dramatischer und hochgradig gefährlicher Abschnitt ihres Lebens beginnt und doch kann sie es schaffen.
Wer das liest oder hört, läuft Gefahr, von diesem Schicksal komplett gefangen genommen zu werden!

das macht gesamt:
2.977 gelesene Buchseiten/im April – 9.610 Buchseiten/2025
24 Stunden 11 Minuten Hörbuch/April – 85 Stunden 15 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Wolfgang Hohlbein – „Nekropole“ (Die Chronik der Unsterblichen (16)
Clive Cussler – „Die Fälscher“ (Isaac Bell 13)
Greig Beck – „Flucht vom Mittelpunkt der Erde“ (Mittelpunkt der Erde 3)
Greig Beck – “Die Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde” (Zum Mittelpunkt der Erde 2)

Gelesene Bücher vom SuB:
Wolfgang Hohlbein – „Pestmond“ (Die Chronik der Unsterblichen 15)
Clive Cussler – „Seewölfe“ (Isaac Bell 12)
Michael Tsokos – “Die Zeichen des Todes”
Maya Sheperd – „Die Vereinten“ (Radioaktive 4)
Andreé Milewski – „Geheimakte Dominion“ (Geheimakten 19)
Rose Snow – “Band 1 der Gefühle” (8 Sinne 1)
Bernd Stelter – “Mieses Spiel um schwarze Muscheln” (Camper-Krimi 3)
Ulrich Detrois – „Höllenritt“

Jetzt habe ich noch 155 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Kein Kaufanfall, Disziplin in Perfektion, wenn man so will *lach

[Hörspiel] Die drei ??? 207 – „Die falschen Detektive“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Kristian Körting
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2020
Länge: 1 Stunde 4 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler: Axel
Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv: Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv: Andreas Fröhlich
Minh: Jona Mues
Luke: Alexander Merbeth
Mark: Woody Mues
Stéphane Mertens: Peter Kaempfe
Kassiererin: Birte Kretschmer
Ron Baxter: Robin Brosch
Oma: Apollonia Jepsen
Mrs. Willard: Daniela Ziegler
Li: Traudel Sperber
Tilan: Caroline Kiesewetter

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Inhalt:
In einem Baumarkt bekommt Bob Peter mit, wie ein Junge sich das letzte Metallsuchgerät schnappt und an der Kasse angibt, dass er und seine beiden Freunde die drei Fragezeichen wären. – Ganz Detektiv holt sich Peter erst einmal eine ganze Menge Informationen von der Kassiererin, mit denen er zu seinen Freunden geht.
Die drei richtigen Detektive haben diesmal einen Fall in eigener Sache. – Was hat diese drei Jungs dazu bewogen, sich als die bekannten drei Detektive auszugeben und was führen sie wirklich im Schilde.
Unter einem Vorwand, dass sie Naturforscher seien, machen sich die drei an die Auftraggeberin heran und können ein paar Informationen bekommen. Auch den drei anderen Jungs begegnen sie in dem Haus, aber noch benutzen sie Decknamen und lassen die drei mal machen.
Die Ermittlungen bringen jede Menge Verdachtsmomente zutage, aber eine wirkliche Lösung ist noch nicht in Sicht. Diese Beraterin scheint nicht ganz die Person zu sein, die sie vorgibt zu sein und auch die drei Jungs sind mit ihrem Auftrag offenkundig ziemlich überfordert. Und was genau stellt der Mann mit dem Zwirbelbart da. Es ist offensichtlich, dass er zumindest einen der falschen Detektive erpresst. – Aber warum?
Die drei echten Fragezeichen wären keine so guten Detektive, wenn sie nicht auch dieses Rätsel lösen würden. Obwohl ihnen hier schon auch Kommissar Zufall einen beträchtlichen Dienst erweist.

Mein Hörerlebnis:
Die Story beginnt mit dem Vorfall im Baumarkt, obwohl ich diesen Zusammenhang anfangs etwas an den Haaren herbeigezogen fand. Ich kann nämlich nicht verstehen, dass es in Amerika wirklich ein leeres Regal geben sollte. Das allein ist schon höchst unglaubwürdig. Und dann finde ich es schon sehr befremdlich, dass die Kassiererin einem nachfolgenden Kunden so bereitwillig Auskunft über einen Kunden gibt, der eben gerade den Laden verlässt und dem man auch gut hinterherrennen könnte, um ihm die Fragen zu stellen.
Als es dann scheinbar gleich zur Sache geht und klar wird, dass die drei Detektive plötzlich Doppelgänger zu haben scheinen, wird die Sache schon spannend.
Es ist klar, dass die drei Originale das nicht auf sich sitzen lassen und den drei Nachmachern hinterherspionieren. – Allerdings gestaltet sich der Fall dann ganz anders, als ich es erwartet habe. Ich muss zugeben, dass ich wirklich dachte, dass die drei Originale Konkurrenz bekommen sollen und die drei Neuen sich so einen Namen machen wollen. Das aber dabei alles irgendwie erstunken und erlogen ist, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.
Die Auftraggeberin ist so sympathisch wie arglos. Sie macht sich in erster Linie erst einmal Sorgen, dass sie das geerbte Haus nicht halten kann. – Wobei dieser Umstand dann schon auch im Dunkeln bleibt.
Es wird aber aufgezeigt, wie sich ein einfacher Besitzer eines einfachen Fastfood-Ladens so ein Haus leisten kann. Ein Schmuggelgeschäft hat dem Erblasser zwar jede Menge Geld beschert, allerdings auch den Tod. Und seine Erbin muss das Ganze nun aufdröseln.
Die drei falschen Detektive sind am Ende auch nicht das, was ich mir dachte, dass sie sind. Es sind auch nichts weiter als arglose Bauernopfer, die von einer Botschaftsmitarbeiterin in eine Sache hineingezogen worden sind, der sie aber nun einmal nicht gewachsen waren. – Wobei ich sagen muss, dass diese Botschaftsmitarbeiterin, auch von der Rolle her, alles andere als glaubhaft war. Ich glaube nicht, dass sich eine Beamtin von diesem Kaliber auf so eine Mission einlassen würde. Selbst dafür hätte die Botschaft sicherlich spezielle Mitarbeiter.
Als dann heraus kam, um was es sich eigentlich die ganze Zeit gedreht hat, habe ich erst einmal ziemlich doof gekuckt, glaube ich. So lang, bis Justus nicht nur mich, sondern auch seine Kollegen über das aufgeklärt hat, was man dann am Ende hier gefunden hat. – Es ist ein Wahnsinn, woraus die Menschheit alles Geld scheffelt. Und dann gerade die Parfümindustrie.
Am Ende klärt sich der Fall auf, aber es bleibt leider auch eine ganze Menge offen. Was wird denn nun aus dem geerbten Haus. Und die junge Liebe? Hat sie Bestand oder wird sie untersagt? – Das ist der einzige Umstand, der mich an den Folgen der drei Detektive wirklich nervt.

Fazit:
Was ist das denn bitte für ein Cover? Das hat mich ja mal direkt komplett in die falsche Richtung geschickt. Ich dachte wirklich, dass die drei Dedektive sowas wie Puppen als Doubles oder so bekommen. Dass sie aufgrund ihrer Berühmtheit irgendwo ausgestellt werden sollen. Und dann kommt da so eine Story bei rum. Da ist das Cover ja mal mehr wie fehl am Platz. Das ist immerhin Folge Nummer 207. Da sollten die Hörspielmacher schon mal mitbekommen haben, dass ihre Hörerschaft keine 2 mehr ist. – Man man man. Was für ein Aufreger.
In jedem Fall habe ich in dieser Folge das eine oder andere lernen können. – Dass die Parfümindustrie seltsame Zutaten auf der ganzen Welt zusammensucht, war mir klar. Aber das dann am Ende auch noch Holzarten so reagieren können, um dann für Parfüm benutzt zu werden. – Gut zu wissen. Vielleicht finde ich ja mal was.
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Wobei ich hier auch dem Autoren ein Lob aussprechen muss. Er hat den falschen Detektiven Worte in den Mund gelegt, dass von Anfang an klar war, dass diese Jungs noch viel lernen müssen.
Ich war in jedem Fall gut unterhalten und kann mir gut vorstellen, diese Folge noch einmal zu hören. Ich bin mir sicher, dass ich dann die eine oder andere Einzelheit mehr raushören könnte.
Ich ordne diese Folge im oberen Bereich meiner Wertung mit ein.

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Im Rausch der Elemente“

Nicole Böhm
„Im Rausch der Elemente“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (27)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97642-8
Länge: 3 Stunden 30 Minuten
Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer. Cornelia Prescher, Richard Lingscheidt

– gehört im März 2024 –

Nach längerer Pause mal wieder ein Buch der Chroniken. Es hat mich ganz schön aus dem Konzept gebracht, dass ich so lang pausiert habe. Sollte man echt nicht machen.

Klappentext: Eine Reise ohne Wiederkehr? William bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Mission zu begeben, die Ilai für ihn ausgewählt hat. Die Sorge um Anna begleitet ihn, bis er schließlich an seinem Bestimmungsort ankommt und die nächste Überraschung auf ihn wartet. Die Reise zum Element Feuer verläuft anders, als William es sich je ausgemalt hätte. Jaydee gibt alles, um rechtzeitig zu Anna zu gelangen und sie vor Cocos Helfer zu schützen. Er spürt, wie ihm die Zeit davonrinnt.
Kedos setzt den Seelenwächtern weiterhin zu. Der Dämon wird von Stunde zu Stunde mächtiger und reißt die Macht des Feuers zunehmend an sich. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Will tritt seine Mission an, welche Ilei für ihn vorgesehen hat. Von Anna wird er noch zum Tempel begleitet, muss dann aber die Reise allein antreten.
Anna wird noch vor dem Tempel von Coco´s Helfern angegriffen und betäubt. Sie soll gefangen genommen werden. Dabei werden auch die Pasumis verletzt, welche Will und Anna zum Tempel gebracht habe. Jaydee kann Anna in letzter Sekunde noch helfen und sie retten.
Allerdings nehmen auch der Tempel und das Element Feuer einen immensen Schade, da auch Kedos, der Dämon, gewinnt immer mehr an Macht und kann sich das Element Feuer mehr aneignen. In einem gnadenlosen Kampf in aller Öffentlichkeit, am Flughafen geraten die Feuerkräfte der Seelenwächter derart außer Kontrolle, dass sich die Seelenwächter quasi gegenseitig angreifen.
Das Anwesen war ja schon vorher lädiert, nimmt jetzt, bei der Abwesenheit von Will, noch mehr Schaden. Jess, ihre Mutter und ein Junge können sich gerade noch so aus den einstürzenden Mauern retten. – Doch wo soll Jess nun hin? Es ist das zweite zu Hause, was sie inzwischen verloren hat.

Fazit: Das Cover hat mich ja unheimlich neugierig auf die Folge gemacht. Die Frau, die scheinbar gerade Magie wirkt, übte eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus. Allerdings hatte ich es dann etwas schwer, wieder in die Dinge und die Handlung hinein zu kommen. Die Pause zwischen dem Letzten und diesem Band war dann wohl eindeutig zu lang. Die Namen und die Welt waren mir nicht mehr wirklich geläufig und ich musste sehr oft überlegen, wer denn nun wer ist und warum denn jetzt dieses oder jenes passiert. Außerdem fand ich es mehr als verstörend, dass der Song am Anfang gefehlt hat. Der hat mich immer auf das eingestimmt, was da gekommen ist. Und genau das hat in diesem Band gefehlt. – Mal sehen, ob er in den folgenden Bänden dann wieder da ist.
Die Handlung geht wirklich langsam, dafür aber sehr detailreich weiter. Die Welt und die Magie der handelnden Personen hatte ich dann recht schnell wieder begriffen und konnte ihr folgen. Allerdings fand ich die Aufteilung in die kleinen Häppchen, die dann durcheinander erzählt werden, nicht gerade einfach, um wieder in alles rein zu kommen. Es war sehr schwer für mich, den Überblick zu behalten.
Die Kampfszenen scheinen mal wieder kein Ende zu nehmen. Die Seelenwächter kämpfen gegen ihre eigenen Gebrechen, sie kämpfen gegen Kedos und gegen Coco und ihre Anhänger. – dieser Teil der Story war dann wohl nicht gerade geeignet für das Hörbuch, da ich schon allein durch die vielen Namen nicht wirklich mitgekommen bin. Aufgrund dessen hat auch die Handlung für mich einiges an Reiz verloren.

Beim Lesen, mit quasi verteilten Rollen, sind sich die Macher der Serie treu geblieben. Ein wirklich wunderbares Hilfsmittel, um beim Hörbuch überhaupt noch durchzublicken, aus welcher Sicht denn jetzt gerade erzählt wird.
Die Kampfszenen fand ich persönlich hier ein großes Bisschen überbewertet. Die schienen ja aus dem Kämpfen gar nicht mehr raus zu kommen. Ich hab dann immer ein wenig abgeschaltet und prompt den Anschluss an die eigentliche Handlung verpasst. – Was Will auf seiner Mission erlebt hätte ich viel interessanter gefunden, als zwei Drittel von dem Buch irgendwelche Kämpfe erklärt zu bekommen.
Weltenbau und Magie sind wirklich gut gemacht und fantasievoll gestaltet. Allerdings verliere ich gerade ein wenig den Mut, weil ich keine Ahnung habe, wie das noch weiter gehen soll. – Die Welt der Seelenwächter ist nun um das Element Feuer beraubt und ich glaube nicht, dass sie sich das wirklich wiederholen können.
Ich glaube, ich verliere langsam das Interesse an dem, was hier geschen soll. Das ist einfach viel zu langatmig erzählt, als dass ich da wirklich dauerhaft begeistert sein kann.
Die Sprecher haben einen sehr guten Job gemacht. Sie können am Ende auch nur das lesen, was die Autorin geschrieben hat. Aber das machen alle mit einer Leidenschaft und Inbrunst, dass sie allein mit ihrem Sprechen der Handlung noch Leben einhauchen können.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Ich hätte mir hier wirklich mal wieder etwas mehr Mystik erhofft, als diese andauernden und nie enden wollenden Kampfszenen. Die Welt liegt doch schon in Scherben. Wie soll denn da noch etwas weiter gehen?

[Hörspiel] Die drei ??? 204 – „Der dunkle Wächter“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: an-Friedrich Conrad, Constantin Stahlberg, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2020
Länge: 1 Stunde 11 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Mary – Marion Gretchen-Schmitz
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Onkel Titus – Rüdiger Schulzki
Potato-Fred – Peter Weis
Mr. Pinches – Jürgen Uter
Carter Bridou – Peter G. Dirmeier
Inspektor Cotta – Holger Mahlich

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Bob kann nicht mit seinen Freunden auf einen Surftripp, da er bei einem Mr. Pinches die Katzen füttern soll. Justus und Peter sind davon weniger bis gar nicht begeistert, aber da sie ansonsten auch die nervige Cousine von Bob am Nacken hätten, geben sie klein bei.
Bob begibt sich also in das Haus von Mr. Pinches, welches wirklich mehr als seltsame eingerichtet und dekoriert hat. Dieser Mann hat eindeutig ein Faible für Mythologie und dunkle Sagen. – Doch Bob verschwindet ungewollt in einer Art Geheimgang und man hört und sieht nichts mehr von ihm.
Bob und Peter und die nervige Cousine machen sich Sorgen, als sie nichts mehr von Bob hören. Sie begeben sich auch zu dem Haus, wo sie hoffen, dass sie auf Bob treffen. Allerdings ist von ihrem Freund keine Spur. Bis sie zu Hause eine Nachricht von ihm erhalten haben, die aber die Cousine ziemlich auf die Palme bringen. – Es wird klar, dass Bob diese Nachricht nicht freiwillig geschrieben hat und hier etwas dahinter steht.
Der Fall ergibt sich nur nach und nach, aber er wird von den Detektiven und der Cousine souverän gelöst. – Inspektor Cotta erledigt den Rest und schon ist alles wieder in Ordnung.

Mein Hörerlebnis:
Die Handlung beginnt erst einmal mit einer Auseinandersetzung. Die Jungs sind sich uneinig darüber, ob es richtig ist, den Trip nur zu zweit, statt zu dritt anzutreten. – Aber das Problem ist irgendwann geklärt und die Handlung könnte friedlich und normal weitergehen. – was sie aber nicht tut, sonst wären wir ja nicht bei den drei Detektiven.
Dann bleibt der Hörer zunächst bei Bob, der sich mit Selbstgesprächen auf den Weg zu den Katzen macht, um sie zu füttern. Schon hier wird klar, dass dieser Mann irgendwie ziemlich verschroben zu sein scheint. Die beschriebene Deko ist mehr als seltsam. – aber was dann passiert, ist noch seltsamer. Der Hörer ist quasi live dabei, wie Bob in einer Art Geheimgang zu verschwinden scheint. – Es folgt der Schwenk auf Peter und Justus. Allerdings eine geraume Zeit später.
Himmel, die vorher viel besprochene Cousine ist ja mal wirklich hochgradig nervig. Die Stimme allein hat mir ja schon die Haare zu Berge stehen lassen. Und dann scheint sie wirklich eine Person zu sein, die ohne Punkt und Komma redet. – Hochgradig nervig, solche Leute. – Aber die Handlung mit dieser erst so nervigen Person, nimmt einen wirklich angenehmen Verlauf. Fast gezwungen kommt es zu einer Aussprache zwischen ihr und Justus und sie kann sich wirklich zusammenreißen und entwickelt sich dann doch wirklich zu einer wirklich guten Mitarbeiterin auf Zeit. – Sie kann jedenfalls viele Fakten recherchieren, die am Ende bei der Aufklärung des Falles helfen.
Allerdings war die Aufklärung dieses Falles für mich dann doch eine ziemliche Überraschung. – Der geglaubte Übeltäter ist am Ende nicht der eigentliche Übeltäter. Ein Diebstahl aus längst vergangener Zeit spielt noch einmal eine Rolle und zwischenzeitlich wird es auch etwas unübersichtlich. Aber dann kehrt wieder Ordnung ein und Justus kann eins und eins zusammensetzen. – Mal wieder geht er ein Risiko ein, was er sich genau so gut auch hätte sparen können. Aber Peter hat es im Vorfeld wohl kommen sehen und Inspektor Cotta alarmiert. – Was diesen Inspektor angeht, so langsam glaube ich, dass der nicht da stünde, wo er steht, wenn er die Jungs nicht als Hilfe hätte. Was der schon für Verhaftungen hatte und das aufgrund der Arbeit der Jungs, ist schon gewaltig.

Fazit:
Das Cover dieser Folge fand ich anfangs etwas verwirrend, aber man sollte sich dieses ruhig mal genauer ansehen, dann wird vieles klar. Dieser dreiköpfige Hund dominiert das Bild so sehr, dass man erst auf dem zweiten Blick sieht, dass es lediglich eine Figur auf einem Briefkasten darstellt. – Und da dieser dreiköpfige Hund der Wächter des Tors der Unterwelt ist, passt dann auch der Titel zumindest zum Cover. – Der Bezug zur Handlung ist dann schon etwas weiter gefasst, denn es geht lediglich um einen Liebhaber der Mythologie, jedoch nicht um die Mythologie selber.
Der Aufhänger dieser Folge war mal sehr interessant. – Mal wieder ist es ein Mädchen, welches einen Streit in einer Männergemeinschaft auslöst. – Allerdings wird im Laufe der Handlung klar, dass dieses Mädchen wirklich ein Fall für sich ist. Die Schauspielerin dieses Mädchens hat sich dann auch in mein Herz gespielt. Nicht im Sinne ihrer Art, sondern mehr so im Sinne ihrer schauspielerischen Leistung. So eine nervige Art so gut und glaubhaft hörbar zu machen, kommt sicherlich nicht von ungefähr.
Die Jungs bringen eine gewohnt gute Leistung. Konstant spielen sie die Jungs, wie sie eben sind. Glaubhaft und am Boden geblieben, trotzdem sie schon eine ganze Reihe Fälle aufgeklärt haben.
Der Fall selber war hier nicht so offensichtlich, aber die Handlung selber war schon deshalb ziemlich spannend, weil wieder viel Mythologie und ihre Wesen eingearbeitet haben. So kann der geneigte Hörer direkt noch neben her etwas lernen. So, wie das eben sein muss.

Ich ordne diese Folge im soliden Mittelfeld ein. Sie war jetzt nicht überragend gut, aber eben auch nicht grottenschlecht. Kann man mal wieder hörne, muss man aber nicht.

[Ebook] Sebastian Thiel – „Geheimprojekt Flugscheibe“

Sebastian Thiel
„Geheimprojekt Flugscheibe“
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 9-783-839-24858-4
Länge: 222 Seiten

– gelesen im März 2024 –

Mir war nicht bewusst, dass es sich hier um eine Trilogie handelt. Aber trotzdem gibt es einen Zusammenhang und in jedem Fall einen Einblick in die Arbeit des Widerstandes im zweiten Weltkrieg.

Klappentext: Im Februar 1945 taucht ein unbekanntes Flugobjekt mit deutschem Hoheitszeichen am Himmel auf. Mühelos besiegt es den neuesten deutschen Jagdbomber im Vergleichsflug. Ist Hitler etwa im Besitz einer Wunderwaffe? Panisch alarmiert ein Widerständler seine Verbündeten.
In Düsseldorf ahnt Nikolas Brandenburg davon nichts. Er denkt pausenlos an die Tochter seines toten Freundes. Lebt sie wirklich noch, wie sein Erzfeind Luger behauptete? Nikolas macht sich auf den Weg zu Luger in die Wewelsburg, die Ordensburg der SS. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Nikolas und seine Freunde vom Widerstand wollen diese unsäglichen Krieg einfach nur noch beenden. Dazu holen sie zum letzten großen Schlag aus. Sie infiltrieren die Polizei, Lassens ich als Häftlinge in eine KZ bringen, nur um an einen verrückten Physiker in der Wevelsburg heranzukommen. In einem Sonderzug voller Dekadenz und Bedrohung überleben sie nur knapp einen Luftangriff, um dann bei Düsseldorf endlich die ominöse Marei zu finden und den Krieg auf ihre Weise entscheidend zu beeinflussen.

Fazit: Ein Kriminalroman aus dem Jahr 2015. Der Titel hat mich stark an das Gerücht erinnert, dass die Nazis angeblich schon mit UFO-Technik herumexperimentiert haben sollen. – Ob die Story von der Entsteht dieser Gerüchte handelt ?!

Von Beginn an findet sich der Leser wieder in den mannigfaltigen Schrecknissen des zweiten Weltkrieges. Allerdings war der Prolog etwas verwirrend. Da hat es eine Szene, in der sich zwei deutsche Flugzeuge jagen, Aber ich habe dann den Bezug zur Flugscheibe hergestellt. Nicht UFO-Technik war das Geheimnis, sondern ein hypermodernes Fluggerät, welches die Nazis zwar entwickelt hatten, was aber nicht mehr zum Einsatz gekommen ist.
In der eigentlichen Handlung machen wir wieder Bekanntschaft mit Nikolas und seinen Freunden aus dem Widerstand. Das große Ziel ist die Beendigung des Krieges. Der Leser verfolgt die Leute ein Stück auf ihrem Weg zum großen Ziel. Dabei liest man von großen und kleinen Sabotageakten und ihren Folgen.
Sehr gut herausgearbeitet ist hier auch der Gegensatz innerhalb der deutschen Bevölkerung. Die normale Bevölkerung und ihr Leid und die Dekadenz derer, die es aus irgendeinem Grund geschafft hatten und nach wie vor in saus und Braus lebten.
Auch menschliche Unzulänglichkeiten durften nicht zu kurz kommen. Fehler, die aus Liebe und Eifersucht gemacht wurden. Die Reaktion des Gegenübers … Am Ende eröffnet sich dem Leser ein stück des Lebens im zweiten Weltkrieg.

Ich hatte stellenweise eine sehr erschreckendes und gewaltiges Kopfkino. Fast war es, als würde ich das Ganze wirklich als Film betrachten. – Aber wenn ich es mal genau betrachte, wäre diese komplette Trilogie wirklich ein Fall für eine Verfilmung. Dann käme zumindest mal wieder etwas Gescheites im TV.
Die Handlung erhebt nicht den Anspruch, historisch korrekt zu sein. Aber sie ist in jedem Fall sehr nahe dran und bestand mit Sicherheit aus einem hohen Rechercheanteil. Das merkt man sehr und ich habe den Eindruck, dass dieses Buch einen wirklich unglaublich hohen Anteil am wirklichen Geschehen hat.
Hinzu kommt noach, dass einige Orte, an denen die Handlung spielt, mir noch eine zusätzliche Gänsehaut beschert haben. Die Wevelsburg zum Beispiel, steht ja noch heute. Man kann dieses Bauwerk besuchen und sich über die Geschichte dieser Burg informieren. Besonders eindrucksvoll fand ich bei diesem Besuch den Saal mit der schwarzen Sonne und diesen ganzen Mythen, die die Nazis dieser Burg und ganz besonders dem Symbol hier beigemessen haben.
Ich habe leider erst so ziemlich am Ende mitbekommen, dass es sich hier um eine Trilogie handelt. Wobei ich jetzt auch nicht mehr sagen kann, ob ich die Teile nun in der richten Reihenfolge gelesen habe, oder eben nicht. Fakt ist jedenfalls, dass man die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen kann. Der Zusammenhang ist trotzdem sehr leicht begreifbar und die Story selber verliert dadurch nichts an Eindruck oder Tiefgang.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen-
Genau so habe ich mir den Widerstand damals vorgestellt. Ein Kampf gegen Windmühlen. Indoktrinierte Nutznießer des Systems, die um die Wackeligkeit ihrer Stellung wussten.
Die Story ist glaubwürdig und sehr nah am historischen Vorbild. Ein Stück deutsche Geschichte, über die man nur wenig lernt.