Saturday Sentence – „Die Flucht vom Mittelpunkt der Erde“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

»Ich bin es, Ally. Helft mir! Bitte helft mir!«

Aus den Tiefen der russischen Kola-Bohrung wird eine geisterhafte, schluchzende Stimme aufgefangen. Sofort wird ein russisches Team ausgesandt, die Frau zu finden. Aber wie ist sie in diese Tiefen gelangt?

Zeitgleich bereiten die Amerikaner eine eigene Expedition vor, nachdem sich ein weiterer Riss zum Mittelpunkt der Erde im Marianengraben im Westpazifik gebildet hat. Mike Monroe und Jane Baxter schließen sich der Expedition an … auch deshalb, um ein Mittel gegen den Krebs zu finden, welcher sie seit ihrer Zeit in der roten Hölle des Erdinneren langsam auffrisst. Ihre Mission führt sie erneut in das Innere unseres Planeten, eine Welt voller undurchdringlicher Dschungel, gefallener Königreiche und monströser Kreaturen, die nie an die Oberfläche gelangt sind und so albtraumhafte wie tödliche Formen angenommen haben. Und dort lauert noch etwas anderes – ein gigantisches Wesen so alt wie die Welt selbst. Es wartet auf sie. Und dieses Mal wird es sie nicht entkommen lassen. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Helft mir

Greig Beck- „Die Flucht vom Mittelpunkt der Erde“ (Zum Mittelpunkt der Erde 3) ; ISBN: 9-783-958-35850-4

3. Und wie ist es bisher?
Trotzdem ich noch nicht wirklich weit gekommen bin, hat es mich schon wieder voll gepackt!
Wieder machen sich zwei Teams mit unterschiedlichen Intensionen in die Welt am Mittelpunkt der Erde auf. Wieder sind zwei alt bekannte Charaktere dabei und wieder ist es spannend und irgendwie ein Wettrennen mit der Zeit und der Gesundheit.

Ich habe es gestern Abend erst begonnen zu lesen und doch bin ich schon wieder voll in der Welt drinnen. Ich kann Parallelen zu den vorangegangenen Bänden finden und habe schon jetzt das farbenprächtigste und imposanteste Kopfkino aller Zeiten vor mir. – Das wird einfach nur wieder ein richtig gigantisches Leseerlebnis.

[Hörspiel] Die drei ??? 209 – „Kreaturen der Nacht“

Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 2 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Oisin Murphy – Douglas Welbat
Lelia Murphy – Katja Brügger
Virgil – Steffen Groth
Wanda Waffle – Anja Topf
Smiddie – Ivo Möller
Clown – Andreas Birnbaum
Zamora – Rainer Schmitt
Easly Paul Michaeli

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Inhalt:
In Rocky Beach ist ein Hiphop-Festival mit angeschlossenem Trödelmarkt. Die drei Detektive sind im Auftrag von Onkel Titus unterwegs und sollen Sachen für den Gebrauchtwarenhandel aufkaufen. – Allerdings kommt es kurz vor dem Handel zu einem Taschendiebstahl. Die Detektive wurden ganz hinterhältig bestohlen.
Wieder auf dem Schrottplatz angekommen, überfällt sie Tante Mathilda förmlich, dass eine Freundin von ihr in ihrem Laden ungebetenen Besuch hatte. Die Jungs erklären sich bereit, im Laden mal nachzufragen.
Dieser Besuch im Laden katapultiert die drei Detektive in einen Fall am Rande das Hiphop-Festivals und mitten in die Rangeleien von Musikagenturen, Künstlern und jenen, die es werden wollen, und Aufnahmestudios. Der angebliche Einbruch war nicht wirklich überraschend, der Gegenstand der Begierde eine Art Altersvorsorge für ältere Leute und der ganze Rest einfach nur gekränkte Eitelkeit eines Jungen, der sich einbildet, im Musikgeschäft ganz groß raus zu kommen.

Mein Hörerlebnis:
Gleich zu Anfang befinden wir uns direkt mal mitten in einer Menschenmenge. Justus erklärt dem Hörer, wo sie sind und was sie beabsichtigen, als es auch schon zum Zwischenfall kommt, der die Folge dann scheinbar so richtig ins Rollen bringt. – Ich sage scheinbar, denn ich dachte wirklich, dass die drei jetzt den Taschendieb verfolgen, aber dem ist am Ende gar nicht so.
Dass Tante Mathilda wie ein aufgescheuchtes Huhn eine riesige Gemeinheit gesühnt haben will, ist ja nichts Neues. Diesen Wesenszug kennt man ja bereits von ihr. Allerdings schießt sie hier ein wenig über das Ziel hinaus, ohne es selber zu ahnen.
Der Fall beginnt erst einmal ziemlich normal. Die Jungs sehen sich halt beim Opfer um, stellen ihre Fragen und beginnen mit den Ermittlungen. So weit, so typisch für die drei Detektive. Allerdings bringen diese Ermittlungen die Jungs zum Festival zurück und dann auch an den Stand der Leute, die angeblich bestohlen worden sind. Zunächst scheint das alles ein riesiges Durcheinander zu sein, da ein Kuscheltier und Hiphop-Künstler nun mal so gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.
Im Laufe der Handlung wird aber alles auch immer klarer. Die Jungs kommen dem gesamten Fall auf die Spur, können die Opfer als eine Art Drahtzieher entlarven und das wirkliche Opfer vor einem riesigen Schaden bewahren. Sogar der Umstand, der Tante Mathilda nicht so gut dastehen lässt, wird aufgeklärt.

Fazit:
Alles in allem ist diese Folge eine sehr runde Sache. Ich konnte der Handlung, den Sachverhalten und den Ermittlungen wirklich gut folgen. Alles war für mich schlüssig und verständlich. Ich bin gut mitgekommen, bei dem, was da passiert ist, und konnte mich gut in die handelnden Charaktere hineinversetzen. – Schon mal ein gewaltiger Vorteil, gegenüber der vorangegangenen Folge.
Sogar das Cover fand ich hier sehr gut gelungen. Die Horrorgestalten waren wirklich sehr gut getroffen und bekamen dann auch in der Handlung ihre Erklärung und Daseinsberechtigung. – Ich kann es verstehen, wenn sich Künstler auf der Bühne vermummen, um dann im normalen Leben noch unerkannt einkaufen gehen zu können. Macht Sinn und entschärft deren Privatleben gewaltig.
Dieser ganze Hiphop-Zirkus ist hier wirklich sehr gut dargestellt. Ich meine, ich kann mit der Musikrichtung nicht wirklich etwas anfangen, aber ich verstehe schon, dass auch diese Musiker ihre Daseinsberechtigung, Fans und Geld haben wollen. Allerdings war ich sehr dankbar, dass man sich als Hörer dieser Folge diese Musik dann nicht zwangsweise geben musste. Das war eine große Erleichterung.

Die Schauspieler haben allesamt einen guten Job gemacht. Einige Charaktere habe ich richtig gut vor meinem geistigen Auge sehen können und habe geschmunzelt und mir meinen eigenen Reim gemacht.
Beim Fall selber bin ich sehr gut mitgekommen. Er war nicht abgehoben oder sogar fern jeder Realität. Da haben am Ende einfach nur gekränkte Leute komplett überreagiert und dem entsprechend gehandelt.

Ich ordne diese Folge dann wieder im oberen Bereich mit ein und habe das Vertrauen in die Serie auch wiedergewonnen.

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Blut und Feuer“

Nicole Böhm
„Blut und Feuer“
Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter (28)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97643-5
Länge: 3 Stunden 45 Minuten

– gehört im April 2024 –

Klappentext: Kedos zieht den Kreis enger. Nachdem er den halben Flughafen in Toronto demoliert hat, will er auch Valerian und Emma. Akil und der Rat geraten unter Druck und müssen ihre Kräfte auf viele Fronten verteilen. Will sieht sich mit einem Gegner konfrontiert, den er weder einschätzen noch besiegen kann. Um seinen Auftrag auszuführen, muss er umdenken und die Grenzen des Todes überwinden.
Auch für Jess bleibt nichts mehr, wie es war. Sie stürmt zurück auf das zerstörte Anwesen und löst damit eine Reaktion aus, die niemand vorausahnen konnte. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Die Welt der Seelenwächter fängt das Sterben an. Kedos konnte den Wächtern das Feuer nehmen. Seitdem ist der Kraftplatz versteinert und die Seelenwächter verlieren ihre Magie.
Will und Anna haben ihre Reise angetreten, und will steht in einer Art Vergangenheit dem Tod in Form von Dämonen gegenüber. Er kann ihn besiegen, soll dafür aber selber zu einem Dämon gemacht werden. Das kann auf keinen Fall das gewesen sein, was Ilei für diese Reise beabsichtigt hat. Will will das auch nicht.
Das Anwesen der Familie vergeht. Es stürzt sprichwörtlich ein und begräbt fast die restlichen verbliebenen Lebewesen unter sich. Diese können sich allerdings retten.
Akil tritt dem Rat bei, um besser helfen zu können. Allerdings merkt er schnell, dass diese Aufgabe ihn vollkommen zu vereinnamen scheint. Er fängt schon jetzt an, das Wohl und die Anliegen des Rates vor seine Familie zu stellen. – Das ist nicht gut. Das ist gar nicht gut.

Fazit: Ich muss zugeben, dass ich durch die lange Pause zwischendurch den Faden verloren zu haben scheine. Ich hatte es schwer wieder an die Stelle zurückzukehren, an der der vorhergehende Band aufgehört hat. Aber genau das ist essentiell wichtig, um der Handlung gut folgen zu können. Es bringt absolut gar nichts, wenn man einfach mal zwischendurch einen Band hört und dann einige überspringt. Man ist dann zwar schneller mit der Reihe fertig, hat aber nicht den Hauch einer Ahnung, was hier eigentlich passieren sollte.
In jedem Fall ist der Weltenbau nicht schlecht. Für mich zwar inzwischen Gewohnheit, da ich hier ja schon den 28. Band gehört habe, aber auf die Idee erste einmal zu kommen, dass man in eine eigentlich normale Welt die Massen an Magie und Dämonen einbauen kann und dadurch eine Handlung bekommt, die aus Kämpfen, Wunden lecken und Mut fassen besteht, da muss man auch erst einmal kommen.
Was die Story angeht, da fühle ich mich irgendwie gerade, als treten wir auf der Stelle oder laufen gar zurück. Das Anwesen stürzt ein, die Feuerwächter sterben, Ilei tritt in Erscheinung und spricht endlich mal aus, dass er nicht zurückkehren wird und Akil sieht sich neuen Aufgaben gegenüber und hat keine Ahnung, dass er sogar innerhalb des Rates so seine Feinde hat und bedroht ist. – Das war überhaupt der Cliffhanger am Ende. Akil soll zwar im Rat initiiert werden, aber gleichzeitig hat er auch gleich den Tod wieder auf seinen Fersen und ahnt nichts davon.
Eine weitere Bedrohung steht Will bevor. – Das Ding mit diesen Reisen habe ich eh nicht wirklich begriffen. Der eine erlebt etwas vollkommen anderes, als der andere. Und wenn ich das richtig verstehe, schlafen die Körper und nur der Geist begibt sich auf diese „Reise“. Wobei Will seine wirklich nicht von schlechten Eltern ist. – Man erfährt hier Sachen über die Indianer und was sie mal getan haben, dass man nicht glauben kann, dass das der selbe Stamm ist, wie der, aus dem der eigentlich ganz nette Polizist stammt.

Das Lesen mit den verteilten Rollen hat mir hier nicht wirklich weiter geholfen. Ich konnte Jess ihre Rolle noch raushören, aber dann hat es auch schon wieder aufgehört. Zwar habe ich inzwischen begriffen, dass jeder Sprecher für eine Rolle steht, aber wer jetzt genau wen verkörpert, kann ich nicht sagen. Ich habe den Stoff gehört, ich habe versucht, mitzukommen, und mehr ist mir hier wohl auch nicht mehr wirklich möglich.
Das Titelbild dieser Folge kann ich auch nicht verstehen. Da schein ein Charakter irgendwie durch Wasser oder was zu schweben. Aber was das jetzt genau mit der Folge zu tun haben soll, bleibt mir schleierhaft. Der Titel hingegen kommt wirklich sehr hin. Es fließt jede Menge Blut und das Feuer ist hier das vernichtende Element schlechthin.
So langsam aber sicher bin ich, was die gesamte Reihe angeht, ein wenig am Verzweifeln. Das scheint immer mehr einfach nur eine Reise, ohne Wiederkehr zu sein. Alles stirbt, alles geht kaputt und keiner erklärt sich bereit, einen endgültigen Schritt zu gehen, damit der ganzen Zerstörung mal ein Ende gesetzt wird. Erst so präsente und eigentlich auch Charaktere mit Potential, verschwinden ohne noch einmal erwähnt zu werden und die einzelnen Folgen sind schlicht und ergreifend einfach nur noch quälend kurz.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Die ganze Aufmachung der Reihe nervt mich immer mehr. Ich höre und höre und komme am Ende scheinbar überhaupt nicht vorwärts. Die Story selber ist im Grunde ganz gut, aber für meinen Geschmack zu ausführlich und zu durcheinander erzählt.

[Hörspiel] Die drei ??? 208 – „Kelch des Schicksals“

Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 13 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Onkel Titus – Rüdiger Schulzki
Bootsie Washington – Andreas Birnbaum
Majorie Dever – Victoria Trauttmansdorff Schwester – Gabriele Libbach Leland Hanson – Matthias Keller
Jolene – Sarah Madeleine Tusk Perceval – André Beyer
Mercury – Kerstin Draeger
Coldfield – Wolf-Dietrich Sprenger
Urs – Hanns Jörg Krumpholz
Nicolas – Uwe Lauschke
Inspektor Cotta – Holger Mahlich
Godween – André Minninger
Carver – Andreas Zaron

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Inhalt:
Titus ist mit den drei Detektiven im PickUp unterwegs. Bei einer Pipipause verletzt sich ausgerechnet Peter, als er in einer Höhle stürzt.
Die Vier bleiben also in Carmin Falls, wo Peter einen Arzt konsultieren will. Allerdings landet er bei einem Tierarzt, der in Notfällen die Erstversorgung auch bei Menschen übernimmt.
Außerdem haben die Jungs in Carmin Falls eine sehr seltsame Begegnung im Supermarkt gehabt. Die Unterhaltung im Wartezimmer des Arztes führt die Jungs nicht nur zur Verwandtschaft von Justus, sondern auch zu einem neuen Fall.
Unter dem Vorwand, dass Justus mehr über seine Mutter und ihre Familie erfahren will, verschaffen sich die Jungs Zugang zum Haus der Familie und stoßen da auf eine Art Familiengeheimnis, was Justus seine Familie nicht nur zu Tätern, sondern auch zu Opfern macht.

Mein Hörerlebnis:
Zunächst fing alles ganz normal an, wie man es von den drei Detektiven gewohnt ist. Sie sind unterwegs, in diesem Fall mit Onkel Titus und wollen wohl irgendwas erledigen. Allerdings wurde dann etwas ganz anderes daraus, als man es im Vorfeld gedacht hat.
Die Begegnung im Supermarkt, als der Typ da so plötzlich flüchtet, habe ich erst einmal als eine ganz normale Alltagssituation gewertet. Mir ist es auch schon passiert, dass mich jemand irgendwie angerempelt hat oder an mir vorbei gerannt ist. – Was sich dann allerdings aus dem allen entwickelt hat, war für mich irgendwie dann schon ein gewisses Durcheinander. – Ich muss dazu sagen, dass ich beim Hören dieser Folge wirklich extrem abgelenkt war, aber das ist doch kein Grund.
Zum Einen war es schon irgendwie interessant, dass Justus auch einen weiteren Teil der Familie hat, den er bisher noch nicht kennt. Ironie des Schicksals ist es aber, dass Justus Detektiv ist und dieser Teil der Familie gewaltigen Dreck am Stecken hat. Um so unverständlicher, dass er trotz allem so sehr darauf besessen ist, den Leuten zu helfen.
Der Fall ergibt sich hier eher so nach und nach und so richtig mitgeschnitten habe ich nicht, wer nun mit wem und warum nicht redet oder kungelt. Aus diesem Grund fand ich die gesamte Folge auch irgendwie komplett an den Haaren herbeigezogen und hochgradig fernab jeder Realität. Wenn so etwas wirklich so passieren würde, dann wäre das schon ein wirklich gewaltiger Zufall.

Fazit:
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, aber der Autor hat hier wirklich ein bisschen zu dick aufgetragen. Unglaubwürdig und von sehr weit herbeigeholt, konnte mich die Folge auch nach zweimaligen Hören nicht wirklich abholen.
Für ein Special war das in jedem Fall mal nichts. Deswegen ordne ich diese Folge in der Rangfolge wirklich am untersten Platz ein.

[Ebook] Babsi Schwarz – „Piratenherz“

Babsi Schwarz
„Piratenherz“
Reihe: Das Meer der Legenden (2)
ISBN: 9-783-757-94220-5
Verlag: Selfpublishing
Länge: 294 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Ich habe von der Autorin gleich beide Bände bekommen und habe dann auch beide Folgen ganz untypisch hintereinander weg gelesen. – Leider bestätigte sich die Theorie, das die Folgebände immer schlechter sind, als der Beginn.

Klappentext: Gefährliche Stromschnellen, alte Flüche und neue Feinde. Mit einem sagenumwobenen Kompass in ihrem Besitz stürzen sich Tayon, Skip und die Crew in neue Abenteuer. Tayon steht seine schwierigste Zeit als Kapitän bevor und ein magischer Neuankömmling vernebelt Skip die Sinne. Doch in den gefährlichsten Gewässern der Welt kann sich die Crew weder Ablenkungen noch Streitereien erlauben, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Der zweite und abschließende Band der „Meer der Legenden“ Dilogie! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Mavi ist nach dem letzten großen Kampf mit der Piratencrew unterwegs. Sie konnten ihr Schiff reparieren lassen und segeln jetzt auf den Spuren der Piratenlegende Kemadian.
Die Tigerklauen-Stromschnellen können sie, trotz Meuterei hinter sich bringen und stoßen auf das vermeintlich „Freie Land“. Doch die Insel entpuppt sich als verflucht. Sie kann betrete werden, jedoch nicht wieder v erlassen. Und zu allem Übel sind auch Truppen der Marine auf der Insel gestrandet. – Mavie muss Wayland, ihrem Peiniger, wieder gegebnen.
Um die Insel verlassen zu können, muss der Fluch gelöst werden, der Kemadian seinerzeit so misslungen ist. Doch die Materialien sind nur in Zusammenarbeit mit den Leuten von der Marie zu bekommen. uch auch dann ist nicht gesagt, dass es funktioniert.

Fazit: Normalerweise lese ich ja nie den zweiten Band direkt im Anschluss an den ersten. In diesem Fall habe ich da aber mal eine Ausnahme gemacht, da ich die Bücher ja auch im Doppelpack bekommen habe. Und wenn ich mal ehrlich zu mir selber bin, dann war ich auch unheimlich neugierig, wie die Story denn nun weitergehen sollte.

Man kann nicht behaupten, dass die Story wirklich direkt an den ersten Band anschließt. Zwar wird der Stoff schon irgendwie weiter erzählt, aber eben nicht direkt. Zuvor hat es einige halbherzige Erklärungen, wie es zu der Situation gekommen ist, in der die Protagonisten jetzt sind, aber das reicht nicht wirklich aus, alles zu verstehen. – Der zweite Band kann ohne Kenntnisse des ersten gelesen werden, allerdings entgeht dem Leser da einiges.
Im ersten Band scheint ein wirklich fieser Charakter sein Leben verloren zu haben. Mir war aber gleich klar, dass dem mit Sicherheit nicht so ist. Jedoch hat dieser Charakter eine Wandlung durchgemacht, die nicht so recht in die Story passen will. Aus einem total verbohrten Fanatiker soll ein gebrochener und handzahmer Typ geworden sein. – Das glaube ich nicht. Auch wenn er sein Fett wegbekommen haben soll, wirkt die Situation auch für Fantasy zu konstruiert. Die Handlung braucht ziemlich lang, um in Gang zu kommen. Bis ca. Seite einhundert liest man von einer Stadt, einem Kapitän voller Selbstzweifel, Eifersüchteleien und Uneinigkeiten in der Piratenmannschaft. Ich hatte zum Teil das Gefühl, dass in diesem Buch die Story nicht so wichtig war. Es schien mehr um das Seelenleben der Charaktere zu gehen. – Ich wollte das Buch nicht abbrechen, war aber schon ziemlich genervt. Die Story mit dem Piraten hat mich viel mehr interessiert.
Fast unmerklich kommt dann auch irgendwann Action ins Spiel. Die Handlung geht weiter, aber auch hier verschwinden eigentlich fesselnde Ereignisse in philosophischen und psychischen Unterhaltungen. Schade eigentlich, denn das hat eine ganze Menge Spannung herausgenommen. Der Fokus ist hier einfach komplett ungewöhnlich gesetzt.
Auch das Finale entpuppt sich dann leider als ziemlich unspektakulär. Dieser Pirat war wohl nur dem Namen nach groß. Am Ende müssen andere seinen Fehler ausbaden.
Die Magie peppt die Story noch ein wenig auf, aber auch dieses Thema fand ich zu lasch, zu psychologisch umgesetzt. Dadurch blieb eine mögliche Gewaltigkeit aus und das Ende war zwar irgendwo ein glückliches, aber der Reiz vom Happy End hat mir gefehlt.

In dieser Story war wirklich sehr viel psychischer Kram eingebaut. – Ich weiß, dass die Autorin in ihrem Brotjob so etwas macht, aber ich finde den ganzen Kram in diesem Roman etwas zu viel. Scheinbar ging es viel mehr, um die Probleme einzelner Personen die Schläge zu verarbeiten, als dass die Story weitererzählt wurde. Die Story war stellenweise hinter dieser ganzen Psychotherapie versteckt. – Das habe ich als schade empfunden und der Reiz ging mir verloren.
Zu der Psychologie kamen auch queere Themen. Da ging es um homosexuelle Beziehungen, um Einstellungen zu diesen Beziehungen und darum, dass Sklaven einen Drang nach Freiheit hatten. – Auf der einen Seite wirklich sehr interessant in die Story eingearbeitet. Fast unmerklich als ein Problem besprochen, aber dann doch irgendwann zu viel des Guten.
Der Weltenbau war toll. Ich habe hier einen wirklich tollen Mix aus Fantasy und Steampunk gesehen. Die Welt der Piraten, voller Brutalität und ohne jede moderne Technik, aber auf der anderen Seite eben doch moderne Schiffe mit Technik, mit Forschung und medizinischen Geschichten, wie es sie zu Piratenzeiten wohl nicht gegeben hat.
Zum Teil hatte ich ein richtig herrliches Kopfkino und habe einen sehr farbenfrohen Film vor meinem geistigen Auge gesehen. Aber eben leider nur teilweise. Denn bei der Psychologie war ich raus. Das ist generell für mich so ein Thema, wo ich mir sage, such dir Hilfe, wenn du sie brauchst, und gut ist!
Aber diese Psychologie hatte am Ende auch etwas Gutes. Und zwar hat das die Charaktere unheimlich tief gemacht. Die Leute haben wirklich ein richtiges Wesen bekommen. Das waren nicht nur irgendwelche Charaktere, sondern in dem Moment Menschen mit Problemen und einem Leben. – Das habe ich so in einem Buch noch nicht erlebt.
Hier, im zweiten Band hatte es leider dann auch noch viel mehr Namen als im ersten Band. Das hat mich dann wieder fast komplett aus der Handlung katapultiert. Ich komme mit solchen Massen an Charakteren einfach nicht mehr wirklich klar und konnte sie stellenweise kaum auseinanderhalten. Das führte dann irgendwann so weit, dass ich nicht mal mehr Marine von Piraten unterscheiden konnte. Und das hat mich dann immer wieder in der Handlung stolpern lassen.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich konnte leider nicht mehr Sterne geben, da ich viel mehr erwartet habe, als ich am Ende bekommen habe. Der Fokus auf die psychische Komponente hat viel kaputt gemacht und der eigentlich guten Story quasi die Show gestohlen. Einfach schade drum.

Meine Woche 19. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Pseudowahl unseres neuen Bundeskanzlers. – Wie der sich bei der Bekanntgabe verhalten hat … garantiert gekauft und erlogen das alles.

Gefreut:
Über die Tatsache, dass dieser Kanzler schon mal mit so einem Gongschlag gestartet ist. – Von diesem Mann hat Deutschland absolut nichts Gutes zu erwarten.

Gedacht:
Wenn das so frühe Aufstehen nicht wäre, könnte die Frühschicht meine Lieblingsschicht werden.

Gefragt:
Muss denn der Krach auf dem Sportplatz unter der Woche bis spät in die Nacht sein ….

Genervt:
Von den Chefs, die es einfach unmöglich machen, die Frühschicht einfach in Ruhe zu arbeiten.

Gefühlt:
Gerade zum Ende der Woche hin von Tag zu Tag müder.

positiv:
Herr Hundewau frisst wieder ein bisschen mehr. – Der Kerl wurde ja immer weniger.

negativ:
Die Vorbereitungen für die Trauerfeier für unser verstorbenes Tantchen reiben schon jetzt die wirklich komplette Familie negativ auf.

Gelitten:
Neeeeeee, so schlimm war es dann auch nicht.

Genossen:
Ich habe am Montag das Bettchen frisch bezogen. Die erste Nacht in frischer Bettwäsche und dann noch mit einem frischen Schlafi … Es gibt fast nichts Besseres.

Gewesen:
Auf Arbeit und einkaufen

Getroffen:
Kollegen – nur Kollegen

Gesucht:
Nach einer neuen Hunderunde, aber so wirklich fündig bin ich nicht geworden.

Gefunden:
Irgendwie eine neue Idee, worüber ich mal was schreiben könnte.

Gelacht:
Jep, über die verschiedensten Scherze auf Arbeit

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es dann doch nicht.

Gewundert:
Ich habe Erdbeeren gekauft, nur ausnahmsweise mal. Und die haben doch tatsächlich nach Erdbeeren geschmeckt. Selten aber wahr.

Gegessen:
Erdbeeren

Genascht:
Monte und Erdnüsse im Teigmantel

Getrunken:
Aro – dieser Thüringer Kräuterschnappes

Gehört:
Das Buch „Viral.Blutrausch“ von Mark Benecke und das eine oder andere Hörspiel.

Gegoogelt:
Nach Informationen zu der Hörspielfigur „Professor van Dusen“. – Klingt interessant, wäre eine Option, wenn ich die Geister-Schocker beendet habe.

Gelesen:
Ich habe mich die ganze Woche an „Die Fälscher“ von Clive Cussler aufgehalten.

Gesehen:
Etliche Youtube-Videos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezensionen

Gekauft:
öhm….

Gelernt:
Wie ich frisierbares Haar an einer Häkelbuppe anbringen könnte.

Geschenkt (bekommen):
wieder öhm …

Geschlafen:
ja sicher, sogar recht gut

Geträumt:
jep, ziemlich abstrusen Mist. Aber gemerkt habe ich es mir nicht.

Geplant:
Eine Woche Nachtschicht machen

Fazit

Das war ja mal ne üble Wahlwoche. – Was diesen Bundeskanzler angeht, nun ja, ich war noch nie Fan von ihm und seinen Ansagen. Dass der dann auch noch negative Geschichte schreibt, weil er nicht einfach mal eben gewählt wird, macht mir klar, was wir in den nächsten vier Jahren zu erwarten haben. – Ich persönlich habe Angst.
Dass wir jetzt einen amerikanischen Papst haben, war ja mal kurz eine Sensation für mich. Aber da mich die Kirche irgendwie nicht interessiert, soll es mir auch schon wieder egal sein.

Eine ziemlich ereignislose Woche, diese Woche. Am Vormittag war ich arbeiten und hatte dabei sogar meinen Spaß. – Ja, icn diesem Betrieb kannich wieder behaupten, dass mir Arbeit Spaß macht. Ich denke, dass das heutzutage viel wert ist.

Am Donnerstag haben wir Obst und Gemüse mal wieder im Großhandel geholt. Himmel, da laufen Menschen rum. Das tat ja innerlich schon richtig weh. Ich versuchs mal zu beschreiben:
Ein alter Mann, der kaute geschauspielert cool komplett aggressiv auf einem Kaugummi rum und machte einen auf cool. Der kaufte da also sein Körbchen Erdbeeren, stieg dann in einen organgenen und tiefer gelegten BMW ein, um an der nächsten Kurve sich aus seiner Karre zu schälen und sein DingDong aus der Hose zu holen und Wasser zu lassen. – Himmel hilf. Was für Bilder… die hätte es echt nicht gebraucht. Nein, gar nicht.

Saturday Sentence – „Die Fälscher“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Dieser Coup wird die aufstrebende Weltmacht USA in die Knie zwingen! Der neue Fall für Amerikas Meisterdetektiv Isaac Bell.

1914: Der Privatdetektiv Isaac Bell verhindert ein brutales Attentat auf US-Präsident Woodrow Wilson. Doch dann findet er heraus, dass der Präsident gar nicht das eigentliche Ziel war. Der Killer hatte es auf den ebenfalls anwesenden Vorstand der neu gegründeten US-Notenbank Federal Reserve abgesehen. Und so stößt Bell auf die Spur des größten Raubs der amerikanischen Geschichte. Ein Meisterdieb und seine mörderischen Komplizen haben die Federal Reserve ins Visier genommen, um sie um eine Milliarde Dollar zu erleichtern. Und sollten sie Erfolg haben, würden sie die USA damit wirtschaftlich vernichten. Ein tödliches Rennen für Isaac Bell beginnt! (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Er keuchte und würgte zehn Sekunden lang, bevor er seine Stimme wiederfand.

Clive Cussler- „Die Fäslcher“ (Isaac Bell 13) ; ISBN: 9-783-641-32200-7

3. Und wie ist es bisher?
Ein spannender Fall, wo man mal etwas Einschicht in das amerikansiche Bankensystem und seine Anfälligkeigen im Jahre 1914 bekommt. Obwohl hier vieles schon hochsicherheitsmäßig organisiert ist, hat alles noch so seine Schwachstellen, die Bösewichte natürlich auch ausnutzen.

Am Anfang des Buches war ich noch voll gefesselt und hochgradig fasziniert von der Szenerie und der Handlung. Inzwischen bin ich im letzten drittel angelangt und habe zu tun, überhaupt am Ball zu bleiben. – Naja, es sind im Moment eben Ermittlungen und ein Scharmützel nach dem anderne. Sogar die Frau des Meisterdetektives muss oder daf mit helfen, was ich jetzt wieder nicht so gut finde. Statt Bell sei endlich mal schwängert.

Es handelt sich um den vorletzten Band der Isaac Bell-Reihe und dann warten weitere Bücher von Clive Cussler auf mich. Man darf gespannt sein.

Fusselfreitag #261

Fussel sieht niedlich aus

Keine Ahnung wie er das immer macht, aber er macht es eindeutig. Der kleine Kerl sieht in den verschiedensten Situationen einfach nur zu niedlich aus!
Ich hab hier auf der Hofbank gesessen und wollte eigentlich nur ein paar Seiten lesen. – Nun ja, wenn der Ker so vor mir sitzt, wird das natürlich wenig bis gar nichts. *grins

[Hörspiel] Die drei ??? – „und das Grab der Maya“

Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2020
Länge: 1 Stunde 45 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Erzähler – Axel Milberg
Skinny Norris – Tim Kreuer
Sheryl – Merete Brettschneider
Professor Burnham – Jürgen Thormann
Salvador Pérez – Matthias Klimsa
Tuyucim Florentino Ixmatá – Mario Ramos Tuyucim – Nicolas Klimsa
Maria Pérez – Caroline Kiesewetter
Zachary – Roman Rossa
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Conrad Williams – Peter Weis
Nachrichtensprecher – André Schünke

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Justus, Peter und Bob sortieren die Einkäufe von Onkel Titus und sollen einschätzen, was von Wert ist und was nicht. Unter diesen gesammelten Schätzen befindet sich eine Maya-Statue. Und in dieser Statue eine Schatzkarte.
Die drei Detektive machen sich nun auf eine Schatzsuche und vertrauen dabei einem Professor, der ihnen vermeintlich wohl gesonnen ist. – was die drei aber nicht wissen, ist, dass Skinny Norris mit Hilfe einer Komplizin ihnen die Figur untergejubelt hat, um mit der Hilfe der Detektive an deren Geheimnis zu kommen.
Allerdings stellt sich heraus, dass die Figur nicht ein Teil von zweien, sondern von dreien ist. In jeder der drei Figuren befindet sich der Teil einer Schatzkarte.
Die drei Detektive befinden sich schon lang in einem Wettlauf gegen den Professor und gegen einen gierigen Geschäftemacher, Wissen davon aber nicht nichts.
Am Ende kann das Rätsel um die drei Schatzkarten und die Schriftzeichen gelöst werden und die drei Detektive entdecken einen Schatz, der von wirklich unvorstellbarem Wert für die Archäologie ist und den Herrn Professor durchaus seien Reputation kosten kann.

Mein Hörerlebnis:
Gleich am Anfang, als der Prolog lief, war ich komplett irritiert und dachte wirklich, Spotify hätte mir einen Streich gespielt und das Hörspiel mittendrin irgendwo angefangen. Aber dem war nicht so. Der Prolog war in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Man hat hier mal wieder den Stil geändert und wirklich so eine Art Geschichte, vor der Geschichte erzählt.
Als ich das begriffen hatte, ging die eigentliche Handlung los und ich war wieder aus dem Konzept gerissen. Bis mir klar wurde, dass es um diese kleine Statue ging, um deren Inhalt und um diese komische Tussi, die sich bei den drei Jungs so anbiedert, war schon ein ganzes Stück Handlung an mir vorbeigezogen und ich habe nicht im Ansatz etwas kapiert.
Am Ende haben sich der Entdeckung dann wieder Ermittlungen angeschlossen. Die waren dergestalt, dass erst einmal die Schriftzeichen der Maya entschlüsselt werden mussten, wo sich die Jungs dann Hilfe von einem Professor geholt haben, dem auch ich erst einmal abgekauft habe, dass er auf ihrer Seite ist. – Dass sich dann auch da ein falsches Spiel herausstellt, ich hätte es kommen sehen müssen …
Skinny Norris mischt mal wieder mit. – Ich hasse diesen Vogel aus Leibeskräften. Und auch in dieser Folge hat er seiner Rolle als hirnloser Draufgänger mal wieder alle Ehre gemacht. Erst macht er einen auf findig und dicken Max und am Ende winselt er nach Hilfe, weil er sich übernommen hat. Bäh, was ein bescheuerter Vogel dieser Charakter doch ist.
Die Jungs rätseln ihre Rätsel und kommen Stück für Stück zum Ziel. Der Hörer bekommt dabei immermal nur so am Rande mit, wie die ganze Story noch mit den anderen Personen verknüpft ist. Und auf diese Weise ergibt sich ein Fall, der für die Jungs eigentlich hochgradig brisant ist, diese das aber nicht mitbekommen.
Auch das Ende ist ein anderes, als ich es mir gedacht hatte. Jedoch auf seine Art und Weise ein irgendwie befriedigendes Ende. Es hat mal wieder derjenige eins auf den Deckel bekommen, der es einfach nur verdient hat. Einzig das Schicksal dieses Professors hätte mich da noch etwas genauer interessiert. Seinen freien Fall hätte ich da schon ganz gern miterlebt.

Fazit:
Das Cover zeichnet dieses Folge ja eigentlich groß und breit als Special aus und ich hätte auch von allein darauf kommen können, dass da mal etwas anders laufen könnt. In jedem Fall ist dieses Inkabauwerk richtig gut getroffen, hat aber mit der Handlung nicht wirklich etwas zu tun. In der ganzen Folge wurde nun einmal nicht ein Bauwerk der Inkas gefunden oder erforscht.
Von der Story her, fand ich diese Folge in jedem Fall vielschichtig und komplexer, als es sonst so üblich ist. Allein diese Hintergrundgeschichte mit den Mayas gibt ja Stoff ohne Ende. Dann dese verschiedensten Charaktere, die da mitmischen und zwischendrin die fast arglosen Detektive. Sogar ein waschechter Inka mischt hier mit und bringt noch zusätzlich Farbe in das ganze Geschehen.
Von der Story her war hier wirklich vieles geboten. Gesellschaftliche Probleme, Diskriminierung und blinder Forschungseifer. – Schon allein von der Handlung her spannend.
Dadurch, dass ich die Hörspiele immer bei der Arbeit oder anderen Tätigkeiten höre, war es mir hier leider nicht möglich, komplett in die Story abzutauchen und wirklich alles mitzubekommen. In dem Fall fast schon ein Frevel an dem ganzen Werk.

Ein ganz nettes Special, was man aber durchaus auch etwas länger hätte halten können. Das hätte die Handlung etwas entzerrt und sicherlich auch besser verständlich gemacht. – Aber auch so war es ein interessanter und lohnenswerter Fall für die drei Detektive. – Das doch recht offene Ende, was das Schicksal des einen oder anderen Charakters betrifft, hat mich dann schon irgendwie genervt.

[EBook] Babsi Schwarz – „Nixenwunsch“

Babsi Schwarz
„Nixenwunsch“
Reihe: Das Meer der Legenden (1)
Verlag: Selfpublishing
Länge: 271 Seiten

– gehört im April 2024 –

Die Autorin selber hat mich übelst heiß auf ihre Dilogie gemacht, dass ich es kaum abwarten konnte, den Stoff dann auch endlich lesen zu können. – Und dann habe ich es förmlich gefressen.

Klappentext: Unbekannte Gewässer, ein Schiff voller Piraten und ein großes Geheimnis. Schmuckmacherin Mavi ist eine Halbnixe und damit eine kostbare Seltenheit. Auf ihrer Flucht vor einem skrupellosen Marinearzt schleicht sie sich als blinde Passagierin ausgerechnet auf ein Piratenschiff. Das gehört niemand Geringerem als dem berüchtigten Kapitän Tayon. Er gibt Mavi eine Chance sich zu beweisen und sie merkt bald, dass hinter der Fassade des ruchlosen Piraten etwas schlummert, das sie in seinen Bann zieht. Doch die Marine ist ihnen dicht auf den Fersen und der Wind treibt sie in Richtung Abenteuer… Nur wenn Mavi lernt, zu vertrauen und ihre Ängste zu besiegen, kann sie ihr wichtigstes Gut schützen – ihre Freiheit. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Mavi findet sich als Geisel auf einem Piratenschiff wieder, wo sie das Geheimnis ihrer Geburt unbedingt bewahren muss. Allerdings bringt ihr das ein schlimmes Fieber ein.
Das Piratenschiff wird befreit, aber für Mavi bedeutet das nur erneute Gefangenschaft. Wayland ist merh als erferut, dass er sein Lieblingstudienobjekt wieder hat.
Mavi kann fliehen, landet aber wieder auf dem Piratenschiff. Diesmal sind die Voraussetzungen aber andere. Sie wird Crewmitglied auf Zeit, freundet sich mit den Piraten zum Teil an und gesteht sich die Liebe zum Piratenkapitän nicht ein.
Doch auch Wayland gibt sich nicht geschlagen und verfolgt Mavi auf ihrer Flucht. Die Piraten stellen für ihn einen netten zusätzlichen Fang dar. Mit Magie glaubt er, seinen Problemen Herr geworden zu sein. Aber Mavi und die Piraten geben nicht auf und klären den Konflikt in einem finalen Kampf.

Fazit: Die Autorin streamt auf Twichtch und genau da bin ich auch aufmerksam auf sie geworden. Und als sie dann auf ihre Groundfunding-Projekt aufmerksam gemacht hat, war es mir eine Ehre zu helfen. Das Paket mit beiden Ebooks der Dilogie kam mir da gerade recht. – Im März `24 wurden die Bücher dann endlich verschickt und ich konnte mich dem Stoff dann endlich widmen.

Der Leser wird von Anfang an förmlich in die Handlung hinein katapultiert. Das hat mir am Anfang ein paar Probleme bereitet, das Setting zu verstehen. Aber lang hat das nicht angehalten und ich habe die Probleme der mutmaßlichen Protagonistin verstanden und fast augenblicklich mit ihr gelitten.
Das Thema mit der Nixe und ihren Problemen haben mich stark an die Kinderserie „H2O“ erinnert. Da sind auch mehrere Mädchen zu Meerjungfrauen geworden und mussten ihr Geheimnis um jeden Preis bewahren. – Ich war gespannt, was für Probleme die Protagonistin noch bekommen sollte.
Zunächst hat es mir nur einen Handlungsstrang, der sich aber später auf zwei aufteilt. Die Nixe wird vom Piratenschiff befreit, nur um in die nächste Gefahr zu geraten. Die Befreier entpuppen sich für sie und ihre Art als gefährlich. Sie flieht nur knapp, um wieder auf dem Piratenschiff zu landen. Allerdings hat sich die Autorin für ihre Figur eine wirklich gemeine Ausgangssituation ausgedacht. Das kann ja nur auf eine Fall hinauslaufen. Ich war gespannt, ob und wie sie sich da wieder hinausmanövrieren würde. In jedem Fall tummeln sich auf dem Piratenschiff aber eine ganze Menge interessanter Charaktere. Da könnten einige durchaus ihre eigene Geschichte erzählen.
Im Mittelteil wurde es dann leider etwas träge. Mavi muss sich auf der Launischen Insel zurechtfinden und schon wieder vor ihren Häschern fliehen. – Hier erfährt man etwas mehr über Mavi, ihr Leben und das Dasein als Nixe. Das ist aber in interessante Unterhaltungen mit den Piraten eingewoben. Faste eine Geschichte in der Geschichte.
Die Verfolgungsgeschichte ging leider ein wenig unter. Dafür war das Geschehen auf der launischen Insel zu faszinierend. Aber das Buch war ja noch nicht zu Ende. Da konnte sich ja noch einiges entwickeln.
Am Ende wird es noch einmal richtig wild. Genie und Wahnsinn liegen verdammt nahe beieinander und derjenige, der sich für das unfehlbare Genie gehalten hat, muss sich geschlagen geben. Wobei ich persönlich aber glaube, dass wir im zweiten Band von ihm noch einmal hören werden.

Ich hatte bei der Lektüre ein wirklich mehr als herrlicher Kopfkino. Ich fand diesen Stilmix mit den Piraten, der etwas antiquierten Welt und dann doch Maschinen und aktuelle Umweltprobleme wirklich sehr interessant verpackt und glaubhaft verarbeitet. Haben wir hier ein neues Genre? Ich würde es ja zu gern als Steampunkfantasy bezeichnen wollen.
Mit der Protagonistin bin ich recht schnell warm geworden. Und als ich dann etwas mehr über sie und die Vor- und Nachteile ihres Körpers wusste, hat sie mir wirklich sehr leidgetan. Dieses verlassene Wesen, welches sich nur ein Leben aufbauen wollte und dann in so einem Abenteuer gelandet ist. Es ist wirklich mehr als menschlich, dass sie Bedenkzeit braucht, bis sie sich darauf einlassen konnte.
Das Ende des Buches würde ich wirklich als absolut herrliches Happy End bezeichnen. Wobei der offene Aspekt durchaus auch Neugier auf den zweiten Band weckt. – Das kann so nicht das Ende gewesen sein. Das glaube ich nicht.
Warum das Buch jetzt „Nixenwunsch“ heißt, kann ich allerdings nicht verifizieren. Was wünscht sich die Nixe denn jetzt? Oder hat irgendjemand bei der Nixe einen Wunsch frei? – Das kapiere ich leider nicht so wirklich.
Lesunterbrechungen waren bei der Lektüre hochgradig unwillkommen, aber am Ende kein Problem. Das reale Leben hat ja dann doch ab und an mal meine Aufmerksamkeit. Aber immer, wenn ich dann das Lesen wieder begonnen habe, bin ich ohne Probleme wieder eins fix drei in der Story drin gewesen und der Film im Kopfkino lief weiter.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, hat ein angenehmes Tempo und selbst wenn Erklärungen sein mussten, blieb die Handlung nicht stehen. – Auch so etwas, was man erst einmal können muss. – Ich bin von dem Buch jedenfalls rundum begeistert.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Eine leicht verständliche und sehr unterhaltsame und kurzweilige Lektüre. Das Lesen hat Spaß gemacht und war einfach verständlich. Und endlich mal eine Romanze ohne endloses Gesäusel.