[Hörspiel] Die drei ??? 212 – „und der weiße Leopard“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 15 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Larry Conklin – Helmut Zierl
Fairfax – Wolfgang Pampel
Zachary – Nicolas König
Butler Francis – Bruno F. Apitz
Mrs. Dutton – Monika Werner
Noreen – Simona Pahl
Mrs. Mobray – Eva Weissmann
Polizist – Holger Wemhoff
Miyazawa – Achim Schülke

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Inhalt:
Justus, Peter und Bob sitzen gemütlich zusammen, als sie einen Anruf von einem alten Bekannten bekommen. Dieser soll im Rahmen seines Jobs bei einem reichen Mann eine Alarmanlage installieren und dabei redet der Hausherr immer wieder von einem alten Fluch. Das Ganze geht so weit, dass der Freund der Jungs schon einen weißen Leoparden gesehen haben will. Ein Tier, welches in den USA in freier Wildbahn schon gar nicht mehr vorkommt.
Der Fall führt die Jungs auf die Spuren der Samurai. Eine wirklich sehr wertvolle Prunkschale soll in einer Vitrine vor Raub geschützt werden. Doch trotz dieses wirklich hervorragenden Alarmsystems wird die Schale doch gestohlen. Und das, ohne einen Alarm ausgelöst zu haben.
Der Freund der Jungs wird vom Besitzer der Schale von Anfang an als Täter hingestellt und dann auch wirklich von der Polizei verhaftet. – Doch die Jungs geben ihre Ermittlungen nicht auf und kommen am Ende auf eine recht logische Lösung. Man kann hier wirklich nur sagen, der miese Typ hat es wenigstens versucht.

Mein Hörerlebnis:
Die Folge startet direkt gemütlich, läuft dann aber direkt zu Höchstformen auf. Der Fall beginnt schon einmal mit einer Notlüge, die sich dann aber am Ende als Glücksgriff für das Opfer erweisen soll.
Zunächst ist ja erst einmal nicht verwunderlich, dass die Detektive unter einem Vorwand in das Haus kommen, in dem die Schale aufbewahrt werden soll. Die Schale selber scheint ja dann einen riesigen Eindruck zu machen, nur das Getue der Familie wirkt mir von Anfang an ziemlich gekünstelt und unlogisch. – Warum wohnt denn der Neffe in dem Haus des Onkels, wenn er doch so scheiße ist.
Jedenfalls spielen die Jungs das Spiel mit den Praktikanten mit, was sie irgendwie von der Vertonung her auch nicht besonders überzeugend tun. In jedem Fall scheint sich der Butler dann noch einmal irgendwie verdächtig zu machen. Wo der seine Aktion hatte, wurde mir schon irgendwie anders. Dieser Mann war mir dann so absolut gar nicht sympathisch.
Es kommt dann jedenfalls zum Diebstahl selber und die Jungs können wieder mit an den Ort des Geschehens, um sich die Sache mal anzusehen. – Hier fand ich komisch, dass die Anlage angeblich nicht funktioniert und als sie dann getestet wird, funktioniert sie aber tadellos. Und warum, zum Henker, kommt dann plötzlich ein Filmchen an den Tag, was den angeblichen Raub gefilmt haben will. – Also für mich klang dieser ganze Fall ziemlich unglaubwürdig. Zumal die Polizei einen Menschen verhaftet, der einfach nur von einem anderen angezinkt worden ist. Da gab es doch keinerlei Beweise!
Die Jungs stellen dann ihre Ermittlungen an und können dabei sogar ihre ganzen Verdachtsmomente ausräumen. Aber sie lernen in jedem Fall mal wieder ein wirklich sehr interessantes junges Mädchen kennen. Sehr interessantes Hobby und sehr interessanten Wissenstand. Die beschäftigt sich in jedem Fall mit dem, was sie da als ihr Hobby bezeichnet.
Justus seine Kombinationsgabe bringt die drei Detektive dann zum gewünschten Ergebnis. Und sie haben damit meinem Verdacht mal wieder wunderbar bestätigt.

Fazit:
Der Fall an sich war interessant, auch wenn ich von Anfang an einen Verdacht hatte, wohin das Ergebnis hier wohl führen wird. Es hat in jedem Fall Spaß gemacht mitzubekommen, wie sich der Täter windet und versucht, heile aus der Sache heraus zu kommen.
Die Schauspieler haben alle einen super Job gemacht und besonders in mein Herz gespielt hat sich in diesem Fall Noreen, die Nachbarin mit dem sehr interessanten Hobby.
Dem Autor kann ich zu diesem Stoff nur meinen Glückwunsch aussprechen. Eine Story, die von sich aus einfach nur spannend ist und ohne große Effekthascherei auskommt.

Ich ordne diese Folge im oberen Mittelfeld mit ein und bin begeistert, dass es auch bei den drei Detektiven mal wieder ohne Schießereien oder abgrundtief gefährliche Geschichten ging und trotzdem spannend war.

[Buch] André Milewski – „Geheimakte Antarktis“

André Milewski
„Geheimakte Antarktis“
Reihe: Geheimakten (16)
Verlag: Selfpublishing (über Amazon)
ISBN: 9-798-877-88670-4
Länge: 383 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Endlich wieder ein Abenteuer von Herrn Milewski. – Ich war gespannt, was in der Antarktis passieren sollte. Diese Region ist Archäologenkreisen ja weniger bekannt. Ich wüsste nicht, dass man da jemals etwas gefunden hätte.

Klappentext: Boston, 1970: Max Falkenburg erreicht die Nachricht, dass sein bester Freund und Kollege, Professor Joe Carter, auf einer Forschungsmission in der Antarktis verschollen ist. Von der CIA wird Max gebeten, dorthin zu reisen, um die Arbeit seines Freundes fortzuführen. Während sich seine Frau Jody in Boston mit unerwarteten Problemen herumschlagen muss, entdeckt Max, dass unter dem Schnee und Eis der Antarktis etwas verborgen liegt, was die Welt in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Dessen ungeachtet versucht er alles, um seinen verschollenen Freund Joe finden.

Im Wettlauf gegen die Zeit muss Max nicht nur seine Überlebensfähigkeiten in der erbarmungslosen Kälte beweisen, sondern sich auch mit CIA und KGB auseinandersetzen, die im Namen ihrer Nationen tief in die frostigen Abgründe der Antarktis vorgedrungen sind. Doch in der eisigen Stille lauern düstere Geheimnisse … (Quelle: Amazon.de)

Inhalt: Max Falkenburg bekommt Besuch von der CiA, von der er erfährt, dass sein freund und Kollege Joe Carter in der Antarktis verschollen ist. Max und sein Kollege Leo sollen ebenfalls zur McMurdo-Station reisen. Jedoch nicht, um Joe zu retten, sondern vielmehr um seine Forschungen weiter zu betreiben und das Tor zur Stadt unter dem Eis zu öffnen.
In der Antarktis angekommen, gehen Leo und Mys einen Kompromiss ein. Einbesuch in der russischen Forschungsstation geht gewaltig schief und die Flucht in einem der Kettenfahrzeuge der Russen gerät zu einem riesigen Abenteuer unter dem Eis. Die Rettung von Joe ist dann fast schon purer Zufall.
Jody ist auf ihre eigene, nicht ungefährliche Art, in die Geschehnisse eingebunden. Aber auch hier hat sie den Verrat unter den Ganoven auf ihrer Seite.

Fazit: Endlich wieder ein Abenteuer mit Max Falkenburg und Co. Die Reihe hae ich nach meiner Entdeckung unter selbst auferlegtem Zwang so nach und nach „aufgearbeitet“. (Ich habe mich gezwungen, nicht alle Bücher sofort zu kaufen und zu lesen, sondern langsam zu machen.) Danach erfolgte eine Zwangspause, weil Material gefehlt hat. Und nun kann es auch weitergehen. – Endlich.
Dieses Abenteuer sollte unsren Lieblingsarchäologen in die eiskalte Antarktis führen. – Ein Landstrich, der nicht gerade für archäologische Funde bekannt ist. – Ich war also gespannt, was mich hier erwarten würde.

Die Handlung wird von Anfang an aus allen betreffenden Gesichtspunkten beleuchtet und es wird klar, dass hier wider alles mitmischen und entdecken will, was Rang und Namen hat. Alte bekannt tauchen in der Handlung auf und auch an Action und Bedrohungen fehlt es nicht.
Max Falkenburg, der Protagonist dieser Reihe, tritt verhältnismäßig schnell und unbürokratisch seine Mission und Reise an. Erst dann tauch die obligatorische Geheimakte auf und auch der Leser bekommt endlich nötige Informationen. Bis dahin ist aber auch schon einiges passiert und die ersten Verstrickungen und Zwischenfälle sind aufgetreten. – Da hatte das Abenteuer noch nicht einmal richtig begonnen.
Im Endeffekt liegt das Hauptaugenmerk dieser Folge mehr auf den Verstrickungen zwischen den Geheimdiensten der Länder Amerika und Russland. Hinzu kommt hier noch der Fund unter dem Eis und der Zusammenhang zwischen dem Manuskript und den Übersetzungen.
Dem Fund unter dem Eis hätte ich ja noch etwas mehr Raum gegeben. Die Archäologie kommt mir hier etwas zu kurz, aber Herr Milewski selber hat gesagt, dass er dieses Thema noch nicht ausgereizt hat.

Das Taschenbuch ist wieder sehr stabil geklebt. Es könnte durchaus ein mehrfaches Lesen durchhalten, ohne dass es auseinanderfledderd. – Mir hat es allerdings ein paar Probleme bereitet, den Buchrücken unbeschädigt zu lassen. Ich hasse Leserillen und bin bei Taschenbüchern dann immer übervorsichtig, solche Exemplare ja nicht in den Buchrücken zu knicken. Aber ich habe es geschafft und habe das Buch gelesen, ohne dass der Buchrücken Schaden genommen hat.
Schriftbild und Seitenaufteilung sind wirklich sehr augenfreundlich gemacht. Und auch der innere Rand auf den Seiten ist angemessen breit, dass ich das Buch nicht gewaltsam zerknittern musste.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig und bildhaft. Erklärungen haben die Handlung nicht gestoppt. Es gab zu keiner Zeit irgendwelche Längen, die die Handlung gestoppt hätten. Es ging immer voran und irgendwelche Beschreibungen und Erklärungen haben sich super in die Handlung eingefügt und sie zu keiner Zeit gestoppt.
Ich war von Anfang bis Ende komplett gefesselt und in der Spannung gefangen. Dazu kam ein absolut realistisches Kopfkino, was ich vor meinem geistigen Auge gesehen habe. – Der Milewski-Effekt hatte mich beizeiten wieder in seinem Bann. Ich kann nach wie vor nicht sagen, was der Mann macht, aber bei seinen Büchern versinke ich immer schlagartig in der Handlung, vergesse alles um mich herum und bin in der Handlung gefangen. Wenn das leider notwendige reale Leben nicht gewesen wäre, hätte ich die Lektüre auch an einem Stück durchgesuchtet und hätte keine Pausen gemacht. Aber auch so waren Unterbrechungen kein Problem. Egal wie lang ich pausieren (musste), ich bin immer wieder schnell und gut in die Handlung hinein gekommen. Der Film lief weiter und ich war wieder schlagartig in der Handlung gefangen.
Mit den Namen hatte ich hier eher weniger Probleme, da vieles alte Bekannte aus vorangegangenen Folgen waren. Nur mit diesen ganzen russischen Namen und Bezeichnungen bin ich etwas gestolpert. Aber das lies sich verschmerzen. So wichtig waren die Russen in dem Fall dann auch nicht.
Bei den Geheimakten handelt es sich um eine Buchreihe. Allerdings ist die chronologische Reihenfolge zwar angenehm, aber für das Verständnis der einzelnen Bände nicht zwingend notwendig. Jedes Buch handelt hier quasi einen Fall, eine Expedition ab. Und wenn es Zusammenhänge zu anderen Bänden gibt, dann werden die noch einmal kurz erklärt. Das reicht völlig, um alles zu verstehen.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ich war von Anfang an gefesselt. Viele alte Bekannt sind wieder mit von der Partie gewesen und der Milewski-Effekt hat mich das Buch fast komplett durchsuchten lassen. Es ist einfach gut, wenn gewohnte Qualität das bleibt, was man gewohnt ist.

Meine Woche 21. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Kollegen der Nachschicht. – Mal ehrlich, kann man nicht einfach fair miteinander umgehen. Das Gezicke braucht doch niemand.

Gefreut:
Über die Aktion auf Arbeit, als am Mittwoch Abend um 21. Uhr das Eisauto auf den Firmenhof fuhr. – Eine nette Idee und eine kleine Aufmerksamkeit seitens des Arbeitgebers.

Gedacht:
Das Thema mit dem Reisverschlussverkehr wird man hierzulande wohl nie etabliert bekommen.

Gefragt:
Wie lang geht das mit dem gleichschichtig Arbeiten noch gut?

Genervt:
Von der Hektik, die immer dann vor dre zweiten Schicht aufkommt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Und diese Woche war es besonders schlimm, da vier von fünf Tagen mit lästigen Wegen und Terminen behaftet waren.

Gefühlt:
Überforderung

positiv:
Nette Geste vom Arbeitgeber

negativ:
Gezick der weiblichen Kollegen und ganz schlimm der anderen Schichten.

Gelitten:
Mit meinem Hundchen an seiner gereizten Haut (Fazit)

Genossen:
Das Eis – war echt lecker.

Gewesen:
Auf Arbeit und auf dem „Auriniuspfad“

Getroffen:
Eine ehemalige Kollegin, welche branchentechnisch komplett umgesattelt hat. – War schön sie mal wieder zu sehen.

Gesucht:
hm… ich wüsste jetzt auf Anhieb nichts.

Gefunden:
Einen neuen Wanderweg. – Der stand in einer Zeitung, die wir sonst nie lesen. Zum Glück aber auf dem Titelblatt. Nur deswegen haben wir das mitbekommen.

Gelacht:
Ja sicher doch.

Geweint/Getrauert:
Ne, so schlimm war es dann doch nicht.

Gewundert:
Dass sich doch etwas dreht, wenn man nur die richtige Person anspricht.

Gegessen:
Eis, Gemüsestäbchen, Gehacktesbrötchen und Spargel mit Schnitzel

Genascht:
Studentenfutter, Schoko-Toffee`s, Kekse

Getrunken:
Holy Hydration Pink Grapefruit (man, war das lecker), jede Menge Wasser

Gehört:
„Die falsche Heimat“ von Cornelia Lotta und Hörspiele

Gegoogelt:
Nach Öffnungszeiten und Telefonnummern von Restaurants.

Gelesen:
„Band 2 der Gefühle“ von Rose Snow und angefangen „Von Wunden und Wahnsinn“ von Clarissa Kühnberger. Übrigens ein Rezensionsexemplar.

Gesehen:
Jede Menge Youtubevideos. – Meine Liste wird gaaaaaaaaaaaanz langsam aber sicher etwas kürzer.

Gebastelt/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezensionen und auch nur, wenn ich dazu gekommen bin. Diese Woche war das mit der Zeit zum Mäuse melken.

Getan:
Die neue Brille abgeholt und am Sonnabend gleich mal getestet. – Ja, sie wird in der Sonne dunkler und lässt mich weniger blinzeln.

Gekauft:
Lebensmittel

Gelernt:
„Nur weil sich einer Chef nennt, bedeutet das nicht, dass er irgendwas in Bewegung setzt für mich.“

Geschenkt (bekommen):
Ein Eis, vom Arbeitgeber. – Softeis mit Topping… war lecker!

Geschlafen:
Letzte Nacht so gut wie gar nicht und wenn, dann schlecht, ansonsten ganz gut.

Geträumt:
bestimmt, konnte ich mir nur nicht merken.

Geplant:
Drei Tage Frühschicht überstehen und dann den Brückentag und eine Woche Urlaub genießen.

Fazit:

Fussel hat sich wohl am Wochenende irgendein Allergen aufgerafft.  Seine Haut war rot und gereizt und das hat sogar mir weh getan. Panthenol Spray hat erste Hilfe gebracht und am Dienstag waren wir beim Doc. – Der hat ihm dann eine Cortison-Spritze gegeben und schon konnte man beim Heilen fast zusehen. Was für eine Erleichterung, dass man ihm so schnell und unkompliziert helfen konnte. – Eigentlich sollte er ja die normale Jahresimpfe bekommen, aber das mussten wir dann doch um zwei bis drei Wochen verschieben. Beides wäre zu viel auf einmal gewesen.

Auf Arbeit gab es in dieser Woche eine „Vision Week“. Was auch immer das sein sollte, am Dienstag gab es Bratwurst, Softtrinks, Kaffee und Kuchen und am Mittwoch und am Donnerstag stand ein Eisauto auf dem Hof. – Das Softeis war lecker und richtig cremig. Ich hatte die Kombi Schokoeis mit Minzsoße. Das hat ungelogen wie eisgekühltes After Aight geschmeckt. – Kann ich nur empfehlen.

Am Sonnabend sind wir dann einen neuen Wanderweg gelaufen, den sie hier im Hainich recht frisch erschlossen haben. Nur 2,2 km lang und nicht so weit weg, kann dieses Fleckchen Erde gern auch mal so etwas wie ein ruhiger Rückzugsort werden, wenn mir zu Hause alles zu viel wird. Ich glaube nicht, dass der Weg so stark frequentiert wird, weil keine Gastro oder sowas mit angeschlossen ist. Einfach nur ein Weg durch die Natur. Ohne Pommes, Eis und Müllberge. – Schön ruhig eben.

Saturday Sentence – „Band 2 der Gefühle“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines?
Nach der Wächterprüfung geht für Lee die abenteuerliche Reise mit Ben weiter, die sie nicht nur quer durch das Land der roten Wut führt, sondern auch noch in höchste Gefahr bringt … (Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

„Kannst du mich zu ihm bringen?“, fragte ich Jesper schnell.

Rose Snow- „Band 2 der Gefühle“ (8 Sinne) ; ISBN: 9-783-746-06214-3

3. Und wie ist es bisher?
Die Story knüpft nahtlos und haargenau an das Ende des ersten Bandes an. Deswegen muss ich hier wirklich sagen, dass man unbedingt die chronologische Reihenfolge einhalten muss. Alles andere hat schlicht und ergreifend keinen Sinn, weil man ansonsten nur Bahnhof versteht.
Fakt ist mal, dass die Welt, in der das hier alles spielt, vor Fantasie nur so strotzt und ich stellenweise nicht mal mehr in der Lage war, mir das alles wirklich vorzustellen. So schlimm wie eine Drogenfantasie ist es noch nicht, aber man braucht schon ne gewalige Vorstellungskraft, um dem allen zu folgen. Aber dann eröffnet sich eine wirklich gigantomanische Welt voller Möglichkeiten.

[Hörspiel] Die drei ??? 211 – „und der Jadekönig“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 14 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Jock – Christian Stark
Gavin Sterling – Stephan Benson
Judith Sterling – Hedi Kriegeskotte
Leopold Nelson – Oliver Kalkhofe
Marlow – Janis Zaurins
Rick – Daniel Welbat
Mrs. Torres – Heidi Berndt
Dark Blue D – Ivo Möller
Busfahrerin – Rosemarie Wohlbauer

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Inhalt:
Peter gerät beim Skaten in einen Hinterhalt. Er wird in einen Einbruch hineingezogen, ahnt es aber zunächst nicht und spielt das Spiel mit. Erst nach und nach dämmert ihm, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und als dann auch noch weitere Einbrecher in genau das selbe Haus eindringen, ist das Chaos perfekt und Peter und seine Freunde stecken in der Klemme, da sie zunächst sehr verdächtig erscheinen, den Einbruch selber begangen zu haben.
Doch die Ermittlungen laufen schnell und automatisch an und schnell kann der Fall aufgedröselt und aufgeklärt werden. Dabei wird ein „Starautor“ seines Glanzes beraupt, eine Mutter mit ihrem Sohn bekommen das, was ihnen zusteht und Justus, Peter und Bob können mal wieder eine Fallakte schließen.

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang fand ich diese Folge leicht verwirrend, da im Stil etwas geändert wurde, womit ich etwas klar kommen musste. Ein geschicktes Stilmittel, welches hier angewendet wurde, aber für mich als (Stamm)hörer fast schon ein wenig verwirrend.
Gleich zu Anfang befinden sich Peter und Justus bereits in dem Haus, in dem der Einbruch verübt wurde. Man hat genau die Panik der Jungs herausgehört, das sie sich sehr bewusst waren, dass sie hier ein riesengroßes Problem bekommen können. Und in dem Moment kommt der Hausbesitzer nach Hause und der „Fall“ gerät ins Rollen.
Zunächst einmal müssen die Jungs hier Rede und Antwort stehen. Peter erzählt genau die Story, wie es zu der Verwüstung in dem Haus gekommen ist. – Hier fing dann langsam auch meine Glühlampe im Kopf an zu leuchten. Jetzt wusste ich, wie diese Folge hier aufgebaut sein sollte, und von da an hatte es mich gepackt.
Die Story selber war ja ganz schön verdreht. Das Skateboard von Peter war, meiner Meinung nach, mindestens mal manipuliert, dass es wirklich in dem Moment bricht, dass der Junge gerade dabei ist und ihm diesen hanebüchenen Deal anbieten kann.
Peter wird einfach mal nach Strich und Faden abgezogen. – Bei dem ganzen Durcheinander mit den weiteren Einbrechern bin ich dann kurzzeitig etwas gestolpert. Aber Justus hatte sich ja bereits in die Ermittlungen eingeschaltet und hat mir auch da auf die Sprünge geholfen. Er hatte mal wieder Informationen, die der Hörer zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht hatte.
Im Endeffekt entwickelt sich aus dem ganzen Drama um eine Briefmarke eine richtige Familientragödie. Es ist schon schlimme, wenn Mutter und Sohn den Familienvater auf so tragische Weise verlieren. Wenn sie dann aber vom Bruder des Verstorbenen noch so gemein abgezogen werden, dann ist das schon mehr als frech. Den Ärger, den der Junge mit sich herumgetragen hat, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Auch wenn die Mittel, die er einsetzt, nicht legal sind, so kann ich doch seinen Rachegedanken nachvollziehen.
Dieser angebliche Starautor entpuppt sich als falscher Fünfziger. Hinterhältig und absolut verkannt. – Es ist ja auch schon absolut unrealistisch, dass der Autor vor über 10 Jahren die letzte Veröffentlichung hatte und jetzt immer noch dafür bekannt ist und gefeiert wird. Dass der finanziell nicht mehr so ganz auf der Höhe ist, wenn er nicht einen anderen Job gemacht hat, kann ich sehr gut nachvollziehen. Und dass er dann zu krummen Dingern greift, statt ernsthaft Geld zu verdienen, ist ja wohl mal mehr logisch. Man kann als Autor doch nicht plötzlich in der freien Wirtschaft arbeiten gehen. Das wäre sehr sehr unglaubwürdig.
Dieser alte Brief des verstorbenen Regisseurs gibt der ganzen Story noch einmal einen wirklich sehr interessanten Touch. Da war eine schwule Beziehung und man konnte nicht dazu stehen, weil der Ruf sonst dahin gewesen wäre. – Das ist so typisch die Zeit, in der das damals stattgefunden haben soll. Ein realistischer und sehr interessanter Touch, der da ins Hörspiel eingearbeitet wurde.

Fazit:
Aus der anfänglichen Verwirrung wurde ganz schnell ein Begreifen und Verstehen dessen, was ich da höre und wie das alles zusammenhängt. – Wobei ich noch immer nicht verstehen kann, wie eine schnöde Briefmarke dermaßen einen Wert bekommen kann, dass man dafür sprichwörtlich über Leichen geht.
Der Schauspieler des Autors hat sich hier sehr gut in meine Ohren gespielt. Ich habe ihm das arme Einbruchsopfer und Unschuldslamm vollkommen abgenommen. Es hat mich fast geschockt, dass am Ende er selber derjenige war, der Dreck am Stecken hatte.
Die Story selber war einfach, aber raffiniert. Die ganze Geschichte um die Briefmarke, das Familienschicksal und alles Drumherum war interessant erzählt und glaubwürdig dargestellt. – Ich hatte an diesem Hörspiel meinen Spaß.

Diese Folge ordne ich in jedem Fall im oberen Mittelfeld mit ein. Ich war gut unterhalten, konnte alles sehr gut nachvollziehen und fand sie sogar mal weniger gewaltvoll, als manch andere Folge dieser Reihe.

[Hörbuch] Juliane Maibach – „Schicksalsfeuer“

Juliane Maibach
„Schicksalsfeuer“
Reihe:Schicksalsreihe (3)
Verlag: Winterfeld Verlag
EAN: 4-099-994-90038-6
Länge: 9 Stunden 23 Minuten
Sprecherin: Fanny Bechert

– gehört im April 2024 –

Neugier hat mich zu dieser Reihe angestachelt, doch leider muss die anfängliche Begeisterung so nach und nach der Ernüchterung weichen. Die Handlung verschwindet hinter einem Gefühlschaos und dieser Band hat sich gezogen, wie ein alter Kaugummie.

Klappentext: Teresa wusste, dass ihr neues Leben als Schlüsselträgerin nicht ungefährlich ist. Das wird ihr umso bewusster, als seltsame Visionen sie überkommen und sie sich verfolgt fühlt. Sie muss sich irgendwem anvertrauen und kommt Ayden wieder ein Stück näher. Doch kann sie sich wirklich auf ihn einlassen? Und was ist mit Noah? Wird er letztendlich mehr als ein Freund sein? Alles wird in Frage gestellt, als sich ein Gegner erhebt, vor dem weder Ayden noch Noah Teresa beschützen können. Plötzlich ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das ihrer Freundin Kate. Und der Kampf gegen den übermächtigen Gegner fordert einen hohen Preis…. (Quelle: Teresa wusste, dass ihr neues Leben als Schlüsselträgerin nicht ungefährlich ist. Das wird ihr umso bewusster, als seltsame Visionen sie überkommen und sie sich verfolgt fühlt. Sie muss sich irgendwem anvertrauen und kommt Ayden wieder ein Stück näher. Doch kann sie sich wirklich auf ihn einlassen? Und was ist mit Noah? Wird er letztendlich mehr als ein Freund sein? Alles wird in Frage gestellt, als sich ein Gegner erhebt, vor dem weder Ayden noch Noah Teresa beschützen können. Plötzlich ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das ihrer Freundin Kate. Und der Kampf gegen den übermächtigen Gegner fordert einen hohen Preis….)

Inhalt: Theresa hat es nach wie vor nicht leicht an der Schule. Sie wird angefeindet, sogar von den Lehrern gemobbt und doch bleibt sie am Ball und will unbedingt noch mehr über die Magie und die Welt lernen.
Zu ihren unentschlossenen Gefühlen zu Ayden kommt noch ein Geheimnis, welches sie in den Bildern ihrer Tante entdeckt. Um das lüften zu können, muss sie alle zusammen haben und aneinander legen. – Das Problem ist nun, dass ein Bild fehlt. Es hing im Sekretariat der Schule und wurde gestohlen.
Während Teresa auf der Suche nach dem letzten Bild ist, wird in der Schule eingebrochen. Eine Mitschülerin wird lebensgefährlich verletzt und ihr Schlüssel gestoßen. Man vermutet, dass es derselbe Täter war, der auch Teresa schon auf offener Straße angefallen hat. Doch der Täter stellt sich als weiblich heraus und gibt seine Identität bei einem erneuten Kampf im Odyss preis. Dabei ist das Leben von Terasa und ihrer Freundin Kate in Gefahr. Doch die Mädchen bekommen Hilfe und am Ende ist ein sehr hoher Preis zu zahlen.

Fazit: Die Neugier hat mich einst auf die Reihe stoßen lassen und ich habe mich auf das Abenteuer eingelassen, weil es mir bei Spotify keinerlei Risiko beschert hat. – Und im Gesamten muss ich sagen, dass die Reihe an sich nicht schlecht ist, aber leider auch ihre Seiten hat, die mich mehr und mehr davon abkommen lassen.
Das Coverbild, dieses dritten Teils, ist vom Stil her gleich gehalten, wie auch beim Rest der Reihe. Allerdings entdeckt man bei längerem Betrachten mehr und mehr Details, die eben speziell mit dieser Folge zu tun haben können. Das ist schon irgendwie faszinierend, erschließt sich einem aber erst, wenn man das Buch kennt.

Die Handlung geht da weiter, wo der vorherige Band aufgehört hat. Die Story wird in jedem Band ein Stück weiter erzählt und ich rate hier dringend dazu, die Folgen in der chronologischen Reihenfolge zu hören, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen und den kompletten Weltenbau besser zu begreifen.
Warum die Story jetzt ausgerechnet in San Francisco spielen muss, ist mir ein Rätsel. Die Schule könnte genau so gut in Anchorage oder Hamburg stehen. Allerdings sehe ich die gewählte Stadt als Abwechslung, da mir nicht bewusst wäre, dass ich schon einmal ein Buch gehabt hätte, das in San Francisco gespielt hätte.
Der Schulalltag ist im Grunde genau so aufgebaut, wie man sich die Schule in Amerika so vorstellt. Stress, Aufgaben, Freundschaften, Liebschaften und ein ewigen Wälzen von Jugendproblemen. – In diesem Buch steht die Protagonistin allerdings nicht sehr gut da. Sie wirkt naiv und komplett unentschlossen. Besonders die Liebschaft mit ihrem Zimmernachbarn geht mir im Prinzip nur noch auf die Nerven. Mal knutschen sie, dann zicken sie sich wieder an. Im nächsten Moment fängt er sie wieder total liebevoll auf, nur um ihr später zu sagen, dass er kein Beziehungstyp ist. Eine komplett komische und kindische Sache. – Unter diesem ganzen Liebeschnulzengedöns leidet leider die Story an sich gewaltig. Und die hat es hier eigentlich in sich.
Die Handlung entwickelt sich langsam und stetig weiter. Teresa entdeckt ihre Kräfte, entwickelt Fähigkeiten und entdeckt eine verborgene Botschaft ihrer verstorbenen Großtante. – Allerdings löst sie das alles nicht in diesem Band auf. Stattdessen kommt die Rache aus dem zweiten Band auf sie zu. Coco, die Schicksalsgöttin, an deren Tod Teresa schuld sein soll, hatte eine Tochter, welche sich jetzt an Teresa rächen will.
Am Ende gibt es einen Todesfall zu beklagen und ich muss sagen, dass der Tod ausgerechnet dieses Charakters mir ganz schön an die Nieren gegangen ist. – Ich habe diesen Menschen als einen Halt für Teresa gesehen. Jemand, der für sie eine Art Anker in dieser ihr noch sehr unbekannten Welt ist. Aber wie das jetzt weitergehen soll, kann ich mir nicht vorstellen.

Die Sprecherin macht ihre Sache schon irgendwie ganz gut. Aber ihre Stimme geht mir schon ganz gewaltig auf die Nerven. Besonders aufgefallen ist mir hier, dass sie in einen unheimlich jammernden Ton verfällt, wenn der Protagonistin mal wieder etwas auf den Magen schlägt. Sie jammert sich durch die Passagen und legt beim Sprechen viel zu viel Aufmerksamkeit auf die Gefühle, statt auf die Handlung.
Zwar kann die Sprecherin am Ende nur das lesen, was die Autorin geschrieben hat, aber meiner Meinung nach geht die Handlung hier in den ganzen duseligen Gefühlen fast komplett unter. – Ich hatte bei diesem Hörbuch das Gefühl, dass ich auf der Stelle drehte und in der Handlung keinen Deut weiter komme. Die 9 Stunden haben sich gezogen wie Kaugummi und ich war froh, als ich am Ende erlöst war und das Buch ein Ende hatte.
Ich kann nicht sagen warum, aber ich werde mir auch die folgenden Bände noch anhören. Es kostet mich nur Zeit, da ich das Abbo auf Spotify eh habe. Und nun möchte ich auch wissen, wie die Sache weiter geht. Denn die Cliffhanger am Ende versprechen noch eine ganze Menge Aufregung und ein Skandal scheint sich da wohl auch anzukündigen.

Bewertung: 2 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen.
Die Handlung selber wird einfach viel zu viel von dem Gefühlschaos verschluckt. Mir ist bewusst, dass es sich hier um Romancegedöns handeln soll, aber deswegen hat der Leser bzw. Hörer trotz allem das Recht auf eine Handlung, die weiter geht und die man nicht suchen muss. – Das ging innerhalb dieser Reihe schon besser.

[Hörspiel] Die drei ??? 210 – „und die schweigende Grotte“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg, Betty George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 2 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Zach Cannings – Martin May
Nicole – Saskia Weckler
Mitarbeiter – Achim Funk
Sara Roskin – Elke Reissert
Caden Devlin – Werner Wilkening
Offizier der Küstenwache (1) – Thorsten Laussch
Offizier der Küstenwache (2) – Andreas Birnbaum

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Inhalt:
Die drei Detektive sind mit der Kamera unterwegs und wollen Fotos für einen Wettbewerb machen. Bei dieser Aktion verschlägt es sie auf das Gelände eines alten, halb eingestürzten Sanatoriums. – Die Story dieses Ortes ist recht interessant, aber noch interessanter ist die Transportbox mit dem seltenen Fisch darin, die die Jungs in einer Höhle finden.
Die Ermittlungen führen die Jungs zunächst ins ortsansässige Ozeanieum, wo sie den Mann finden und sprechen wollen, den sie an dem besagten Tag auch auf dem Grundstück und in der Höhle gesehen haben. Doch zunächst scheint dieser Mann mehr, als harmlos zu sein.
Dann wird es jedoch komisch, als sowohl die Grundstücksbesitzerin, als auch der Direktor des Aquariums die Jungs sprechen wollen. – Sie teilen sich auf und werden somit in Ermittlungen hineingezogen, die sie so zunächst nicht absehen konnten.
Sie können in diesem Fall eine Band entlarven, welche illegale Handlungen in mehrfacher Hinsicht begehen . Begeistert sind am Ende nur die Küstenwache und die Detektive selber. Die Delinquenten können ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

Mein Hörerlebnis:
Ich finde es ja immer wieder faszinierend, wie oft irgendein Wettbewerb als Aufhänger genutzt wird und am Ende ist vom Wettbewerb selber keine Rede mehr. So oft, wie die Jungs schon an irgendwelchen Wettbewerben teilgenommen haben, müssten sie doch auch mal etwas gewonnen haben. Davon erfährt man als Hörer aber nie etwas. So leider auch hier.
Der Ort der Handlung, das halb verfallene Sanatorium, stelle ich mir schon aus den Erzählungen einfach nur hochgradig interessant vor. Allein so ein Lost Place ist ja schon mehr als interessant. Und der hier war, wie in Hollywood üblich, auch noch Tummelplatz der Schönen und Reichen. Was will man mehr.
Zunächst einmal sieht es wirklich erst einmal danach aus, als wenn die Jungs hier wirklich nur einfach mal ein Grundstück betreten, um ein paar Fotos zu machen. Dann entdecken sie die Höhle und ich denke wieder nur an wunderbar verwunschene Bilder in der Höhle. – Bis sie die Transportbox mit dem Fisch darin finden. Da war mir klar, dass wird wohl ein fischiger Fall.
Justus kann einmal mehr mit seinem Wissen glänzen, was fast schon ein wenig nervt. Manchmal glaube ich, dass der einfach nur Lexika frühstückt.
Dass sie den Mann verfolgen, den sie in der Höhle gesehen haben, ist logisch. Und dass der dann im Ozeaneum arbeitet, macht ihn mehr als verdächtig. Er schiebt natürlich sämtliche Schuld von sich, aber sein gesamtes Verhalten ist stellenweise wirklich mehr als verdächtig.
Komisch ist es auch, dass die Besitzerin des Grundstücks, die mit dem Fall bisher absolut nichts zu tun hatte, mit den Jungs Kontakt aufnimmt und sich bei ihnen bedankt. Da macht es die Sache auch nicht glaubwürdiger, dass sie Justus auch kurz rügt, wegen dem unbefugten Betreten.
Dass hier eine gewaltige Gemeinheit in der Luft liegt, war mir inzwischen klar. Blieb nur noch offen, um was es sich genau handeltet. Ich dachte ja wirklich zunächst an Schmuggel mit seltenen Fischen. Aber als sie dann den Delfin klauen, war mir klar, dass die den mit Sicherheit nicht ungesehen vertickt bekommen. Gerade den sein Fehlen wird doch bemerkt. Und dann die Maskerade …
Nach einer wirklich in vielerlei spannenden Tour durch die Höhle, dem Wiederentdecken einer verschüttet geglaubten Grotte und einer Gefangennahme durch die Gauner kann die Küstenwache alles retten. Der Fall wird aufgeklärt und die Drahtzieherin ist sogar geständig. In jedem Fall ist der mal wieder ein Verbrechen aufgeklärt und die Jungs haben das eigentliche Anfangsziel einmal mehr aus den Augen verloren.

Fazit:
Dieses gesamte Hörspiel hat mich von Anfang an gut gefesselt und unterhalten. Einige wirklich unvorhergesehene Wendungen haben die Handlung unheimlich aufgewertet und spannend gemacht. Und trotzdem konnte ich Schlussfolgerungen und Handlungen, zumindest zum Teil, wirklich sehr gut nachvollziehen.
Die ganze Zeit hatte ich beim Hören ein wirklich großartiges Kopfkino. Ich habe die Schauspieler des Filmes vor meinem geistigen Auge die Handlungen ausführen sehen, welche hier gerade beschrieben worden sind.
Besonders hervorgehoben hat sich hier leider kein Charakter, aber das Zusammenspiel und die Handlung an sich waren wirklich glaubwürdig und ich habe genau so etwas direkt in Hollywood gesehen.

Diese Folge ordne ich auf jeden Fall im oberen Bereich mit ein und hoffe, dass auch die nächste sich sehen lassen kann.

[Buch] Verena Kolb – „Extinctia“

Verena Kolb
„Extinctia“
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-798-399-68304-1
Länge: 386 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Verena Kolb, eine Frau, deren erstes Buch mich schon komplett gefesselt hat. Endzeitszenarien sind ihr Dind und das merkt man auch an diesem Buch. – Einfach nur die pure Spannung.

Klappentext: „Willkommen bei der Begnadigung, Nummer Sieben!“
Ein Luftzug kräuselte ihr offenes Haar und veranlasste sie, nach oben zu schauen.
Über ihrem Kopf schwebte eine Drohne.
„Die Regeln sind einfach …“

Frankfurt. Zwei Jahre nach Ausbruch der tödlichen Krankheit Extinctia: Eine junge Frau erwacht in den Ruinen eines Hochhauses. Weder weiß sie, wer sie ist, noch was die tätowierte Zahl auf ihrer Stirn bedeutet. Sie weiß nur eines: Um zu überleben, muss sie einen brutalen Wettkampf gegen andere Gefangene gewinnen. Schnell merkt sie, dass niemand ist, wer er zu sein scheint. Nicht einmal sie selbst …

Düster, unvorhersehbar, spannend – Ein erschreckend aktueller Endzeit-Thriller, der unter die Haut geht. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Sie wacht in einem kahlen und fensterlosen Raum auf. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist und warum sie da ist. – Sie findet sich nach einer Explosion aber in einem Krauseman Spiel auf Leben und Tod wieder.
Am Ende des Spiel findet sie sich in einer Welt wieder, deren Menschheit durch „Extinctia“ stark reduziert ist. Wieder sind hier Häscher auf den Fersen, die ihr Etas anhängen wollen. Doch sie findet mehr heraus, als den Initiatoren der Begnadigung leib sein kann.
Während sie nach der Wahrheit sucht, verfolgt Amy, heimlich still und leise ihren Plan.
Die Säuberung hat begonnen und muss zum Ziel gebracht werden.

Fazit: Verena war, zum zweiten Mal in Folge, auf der Thüringenmesse vertreten und hatte auch im Jahr 2024 ein neues Buch mitgebracht. – es war mir eine Ehre, dieses dann auch zu kaufen. Die nette Widmung hat dann nochmal einen drauf gesetzt.
In diesem Fall handelt es sich um einen Thriller. Ihr erstes Buch war eine Dystopie. – ich habe aber die leise Hoffnung, dass das ein dystopischer Thriller wird.
Der Buchdeckel, mit diesem Zeichen, leis allerdings eine ganze Menge Alarmglocken bei mir schrillen. Dazu die Blutspritzer und die Skyline einer Stadt im Hintergrund. Das versprach mir schon mal eine ganze Menge.

Die Handlung des Buches ist in drei Teile aufgeteilt, deren Titel beim Lesen ihren Sinn entfalten. Und alles beginnt mit einem wirklich grausamen spiel auf Kosten von verurteilten Verbrechern und zur Unterhaltung von Menschen. Schon hier wir dklar, dass die Welt eine andere ist, als wir es gewohnt sind. Es herrscht eine postapokalyptische Stimmung. Und die Spielteilnehmer sind stellenweise wirklich seltsam.
Allgemein kann man sagen, dass der Menschheit wohl die Menschlichkeit abhandengekommen ist.
Die Protagonistin ist ein Opfer. Sie wacht quasi in einem mehr als perfiden Spiel auf. Ohne Gedächtnis und ohne plan, was hier eigentlich gerade los ist. Sie versucht, in diesem perfiden Spiel zu überleben und irgendwie as Beste aus der Situation zu machen. Nebenbei katapultiert es sie in einem unheimlichen Tempo durch eine Welt, in der sich die Menschen vor einer absolut tödlichen Krankheit fürchten und scheinbar nichts dagegen ausrichten können. Nach und nach kommt die hier herrschende Wahrheit ans Licht. Es zeigt, wie perfide die Menschen miteinander umgehen und wie selbstbezogen doch jeder am Ende ist.
Aus einem verwirrenden Spiel mit durchnummerierten Menschen wruden nach und nach Personen mit Namen und einem Hintergrund. Aus einer unscheinbaren Antagonistin wurde eine Drahtzieherin und aus ihrer „Säuberung“ eine Schweinerei mit einem unvorstellbaren Ausmaß. – Das ganze Buch hat mich komplett in Atem gehalten. Und wenn da nichts das reale Leben gewesen wäre, hätte ich es wohl direkt am Stück durchgesuchtet.
Der Cliffhanger am ende, war dann besonders gemein. Ich habe jetzt den Eindruck und auch die Hoffnung, dass es mnoch irgendwie weitergeht, das irgendjemand von den „Guten“ wiedererwartend doch noch überlebt hat und sich die Story noch wendet. Die Menschheit kann doch nicht zu einhundert Prozent verdorben sein.

Schon am Anfang ist mir aufgefallen, dass das komplette Taschenbuch in einem sehr augenfreundlichen und angenehmen Schriftbild gedruckt ist. Die Zeilenabstände und die Schriftgröße sind einfach perfekt, wenn man Dauerlesen möchte, ohne sich die Augen zu verrenken.
Der Erzählstil ist angenehm und flüssig. Erklärungen fließen sehr gut in die Handlungen mit ein und stoppen sie nicht. Langweilige Längen fehlen und irgendwie geht immer an irgendeiner Stelle etwas voran. Die Namen sind für mich zum Teil etwas verwirrend gewesen, aber dann musste ich einfach etwas langsamer lesen und schon war mir klar, wer wer ist und wo sie sich gerade befinden. – Die eingebauten Grafiken in schwarz-weiß machen noch einmal einen besonderen Reiz aus und werten das Buch optisch in jedem Fall um Längen auf. Nicht, dass es die Handlung nötig hätte, aber in jedem Fall war das noch einmal ein nette Gimmick.
Der Weltenbau war spannend, bildhaft und absolut fesselnd. – Ich habe mich in den zerstörten Städten selber wandeln sehen, hatte ein Kopfkino, wie es besser nicht sein konnte und irgendwie auch überlegt, ob es so eine Krankheit nicht wirklich geben könnte. Ich meine, es gibt genug verrückte Wissenschaftler auf der ganzen Welt, die im Grunde zu genau so etwas im Stande wären, wie es sich hier am Ende herauskristallisiert hat. Die Handlung hat mich jedenfalls vollständig gefesselt und kaum von dem Stoff loskommen lassen.
Details und handelnde Personen runden das Bild dieser Apokalypse jedenfalls noch ab. Sie zeigen auf, wie die Menschheit noch immer nicht begriffen hat, dass man bessre zusammenhalten sollte, statt sich noch gegenseitig die Hölle heiß zu machen. Interessante Details zeigen die Entartung, wie sie auch wirklich zum Teil vorherrscht.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Grausam, fesselnd, voller menschlicher Abgründe und einem krankhaften Fantatismuss einzelner Personen. In einer postapokalyptischen Welt, wie sie glaubhafter nicht konstruiert sein kann. – Ich war einfach nur geflasht und habe es durchgesuchtet.

Meine Woche 20. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Kirmesgesellschaft hier am Ort. Die haben in zwei Wochen ein Festchen organisiert, tyrannisieren aber seit Freitag die umligenden Anwohner mit ihrem Hottentottengetue im Festzelt.

Gefreut:
Das mein Urlaub in der ersten Juniwoche genehmigt ist.

Gedacht:
Dieser Möchtegernkanzler geht mir jetzt schon komplett auf den Piss. – Nochm mehr arbeiten … blöder Arsch!!!

Gefragt:
Warum macht es sich die Regierung so schwer?! – Sollen sie doch einfach DIE Kapsel ans Volk austeilen und sämtliche sozialen Ausgaben fallen gen Null.

Genervt:

Gefühlt:
Gestern, beim Wandern im Wald, die pure Erholung.

positiv:
Die Sonne hat mal etwas nachgelassen. – So gesehen hätte es dann auch gern mal schön in so feinen Bindfäden regnen können.

negativ:
Die Nachtschicht hat heute noch einmal richtig gekickt. Wenn man an einem Sonntag bis fast 12 Uhr Mittags im Bett liegt, ist der Tag koplett dahin.

Gelitten:
Nö, das wäre zu viel gesagt.

Genossen:
Die würzige und frische Waldluft. Erfüllt von Naturgeräuschen, so gut wie menschenleer und erholsam.

Gewesen:
auf Arbeit und im Nationalpark Hainich.

Getroffen:
Kollegen, den Optiker

Gesucht:
Ein Gestell für eine zweite Brille. – Jep, bin fündig geworden.

Gefunden:
Erholung im Wald

Gelacht:
Jawoll, am Freitag, beim Frisör. – Die Mädels waren so schon richtig locker drauf und dann kam ich da mit meinen Sprüchen.

Geweint/Getrauert:
Um die Ruhe während der Corona-Zeit, als sämtliche Veranstaltungen verboten waren. Irgendwie wars ne herrliche Zeit.

Gewundert:
Gibt es so wenige Menschen, die Rharbarber mögen?! – Meine Kollegen hätten sich fast von mir weg gesetzt, weil ich genüsslich meinen Kompott gelöffelt habe.

Gegessen:
Rharbarberkompott, Eistorte (natürlich nur ein Stückchen, keine komplette) und auftetaute Linsensuppe vom letzen Silvester *lach

Genascht:
Monte und Erdnüsse im Teigmantel

Getrunken:
Holy Energy – pfeift gut durch in der Nachtschicht, Holy Eistee und Wasser. Eierlikör und Lüpser Radler

Gehört:
„Kannibal.Jagdrausch“ von Mark Benecke – Der sollte echt weitere Krimis mit diesem Charakter schreiben. Wahnsinn, was da so alles abgeht.

Gegoogelt:
Nach einem für uns laufbaren Wanderweg im Hainich.

Gelesen:
„Zerbrochen“ von Michael Tsokos

Gesehen:
Ein paar Dokus von Arte.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezensionen

Gekauft:
Eine zweite Brille

Gelernt:
Ein neues Teil zusammenzubauen, auf Arbeit

Geschenkt (bekommen):
Jede Menge Rabatte beim Optiker. Eine Heliomatikbrille für so um die 350 Euro … geht doch

Geschlafen:
jep, wie ein Baby

Geträumt:
Von Tupperdosen … Irrsinn lässt grüßen

Geplant:
Morgen zum Hundefrisör und am Dienstag zum Tierdoc …. der arme Kerl, tut mir jetzt schon leid.

Fazit

Ich habe mich mal so wirklich an die Energydrinks von Holy rangetraut. Die, die es normal im Handel gibt, kann ich nicht trinken. Da hebts mich sowas von schnell, dass es echt nicht mehr normal ist.
Jedenfalls haben die Drinks von Holy die Eigenschaft, dass sie wirklich gut und gern 8 oder 9 Stunden lang anhalten und mich so wirklich sehr gut durch die Nachtschicht gebracht haben. – Gut zu wissen, dass man da jetzt so eine Ass in der Hinterhand habe.

Gestern waren wir mit Herrn Hund mal ein wenig in der Natur. Ein Wanderweg im Hainich von 5,5 km. – Und da es ein Sonnabend war, war das da auch nicht so überlaufen. Wir sind also durch einen fast menschenleeren Wald gelaufen und ich habe die kühle und würzige Luft genossen. Der Anblick von blühendem Bärlauch, so weit das Auge reichte, war wirklich herrlich. Naja, und die Landschaft von in diesem unbewirtschafteten Wald ist ja auch noch einmal etwas ganz anderes, als in einer wirtschaftlich genutzten Baumansammlung.