Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Jan Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2021
Länge: 1 Stunde 15 Minuten
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Larry Conklin – Helmut Zierl
Fairfax – Wolfgang Pampel
Zachary – Nicolas König
Butler Francis – Bruno F. Apitz
Mrs. Dutton – Monika Werner
Noreen – Simona Pahl
Mrs. Mobray – Eva Weissmann
Polizist – Holger Wemhoff
Miyazawa – Achim Schülke

Inhalt:
Justus, Peter und Bob sitzen gemütlich zusammen, als sie einen Anruf von einem alten Bekannten bekommen. Dieser soll im Rahmen seines Jobs bei einem reichen Mann eine Alarmanlage installieren und dabei redet der Hausherr immer wieder von einem alten Fluch. Das Ganze geht so weit, dass der Freund der Jungs schon einen weißen Leoparden gesehen haben will. Ein Tier, welches in den USA in freier Wildbahn schon gar nicht mehr vorkommt.
Der Fall führt die Jungs auf die Spuren der Samurai. Eine wirklich sehr wertvolle Prunkschale soll in einer Vitrine vor Raub geschützt werden. Doch trotz dieses wirklich hervorragenden Alarmsystems wird die Schale doch gestohlen. Und das, ohne einen Alarm ausgelöst zu haben.
Der Freund der Jungs wird vom Besitzer der Schale von Anfang an als Täter hingestellt und dann auch wirklich von der Polizei verhaftet. – Doch die Jungs geben ihre Ermittlungen nicht auf und kommen am Ende auf eine recht logische Lösung. Man kann hier wirklich nur sagen, der miese Typ hat es wenigstens versucht.
Mein Hörerlebnis:
Die Folge startet direkt gemütlich, läuft dann aber direkt zu Höchstformen auf. Der Fall beginnt schon einmal mit einer Notlüge, die sich dann aber am Ende als Glücksgriff für das Opfer erweisen soll.
Zunächst ist ja erst einmal nicht verwunderlich, dass die Detektive unter einem Vorwand in das Haus kommen, in dem die Schale aufbewahrt werden soll. Die Schale selber scheint ja dann einen riesigen Eindruck zu machen, nur das Getue der Familie wirkt mir von Anfang an ziemlich gekünstelt und unlogisch. – Warum wohnt denn der Neffe in dem Haus des Onkels, wenn er doch so scheiße ist.
Jedenfalls spielen die Jungs das Spiel mit den Praktikanten mit, was sie irgendwie von der Vertonung her auch nicht besonders überzeugend tun. In jedem Fall scheint sich der Butler dann noch einmal irgendwie verdächtig zu machen. Wo der seine Aktion hatte, wurde mir schon irgendwie anders. Dieser Mann war mir dann so absolut gar nicht sympathisch.
Es kommt dann jedenfalls zum Diebstahl selber und die Jungs können wieder mit an den Ort des Geschehens, um sich die Sache mal anzusehen. – Hier fand ich komisch, dass die Anlage angeblich nicht funktioniert und als sie dann getestet wird, funktioniert sie aber tadellos. Und warum, zum Henker, kommt dann plötzlich ein Filmchen an den Tag, was den angeblichen Raub gefilmt haben will. – Also für mich klang dieser ganze Fall ziemlich unglaubwürdig. Zumal die Polizei einen Menschen verhaftet, der einfach nur von einem anderen angezinkt worden ist. Da gab es doch keinerlei Beweise!
Die Jungs stellen dann ihre Ermittlungen an und können dabei sogar ihre ganzen Verdachtsmomente ausräumen. Aber sie lernen in jedem Fall mal wieder ein wirklich sehr interessantes junges Mädchen kennen. Sehr interessantes Hobby und sehr interessanten Wissenstand. Die beschäftigt sich in jedem Fall mit dem, was sie da als ihr Hobby bezeichnet.
Justus seine Kombinationsgabe bringt die drei Detektive dann zum gewünschten Ergebnis. Und sie haben damit meinem Verdacht mal wieder wunderbar bestätigt.
Fazit:
Der Fall an sich war interessant, auch wenn ich von Anfang an einen Verdacht hatte, wohin das Ergebnis hier wohl führen wird. Es hat in jedem Fall Spaß gemacht mitzubekommen, wie sich der Täter windet und versucht, heile aus der Sache heraus zu kommen.
Die Schauspieler haben alle einen super Job gemacht und besonders in mein Herz gespielt hat sich in diesem Fall Noreen, die Nachbarin mit dem sehr interessanten Hobby.
Dem Autor kann ich zu diesem Stoff nur meinen Glückwunsch aussprechen. Eine Story, die von sich aus einfach nur spannend ist und ohne große Effekthascherei auskommt.
Ich ordne diese Folge im oberen Mittelfeld mit ein und bin begeistert, dass es auch bei den drei Detektiven mal wieder ohne Schießereien oder abgrundtief gefährliche Geschichten ging und trotzdem spannend war.






