[Hörspiel] Geister-Schocker 01 – „Bei Vollmond holt dich der Vampir“

Autor: Jason Dark
Regie: Romantruhe
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2009
Länge: 1 Stunde 9 Minuten

Die Sprecher:
Helmut Kraus (Erzähler)
Barbara Scheck
Claus Fuchs
Eckart Dux
Gabriele Wienand
Heidi Schaffrath
Helgo Liebig
Katja Brügger
Lutz Mackensy
Mario Hassert
Rainer Schmitt
Reent Reins
Robert Rausch

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Inhalt:
Jeff Spencer ist von seinem Chef an einem Freitagabend noch einmal auf eine Präsentationstour geschickt worden. Nicht nur, dass er absolut keine Lust mehr hat, als Vertreter zu arbeiten, ist auch das Wetter noch alles andere als schön und dann gibt auch sein Auto noch den Geist auf. – Noch dämlicher kann es nicht laufen. Der arme Mann, der nichts ahnt, stößt auf ein herrschaftliches Anwesen von Haus, wo er klopft, um um Hilfe zu bitten.
Jeff wird ins Haus gebeten, um warm zu baden und eine Nacht dort zu verbringen. Er kann ja am nächsten Tag weiterreisen. – Allerdings gehen in der Nacht wirklich seltsame Dinge in dem Haus vor und Jeff wird Zeuge, wie eine Leiche auf dem familieneigenen Friedhof verscharrt wird. – Man sollte meinen, dass ein Friedhof dafür da ist, aber Jeff fühlt sich zusehends unwohler in dem Haus und wird dann auch Opfer eines Schlages auf den Kopf.
Am nächsten Morgen will Jeff weiterreisen und eine Tochter der Familie mitnehmen, in die er sich verschossen hat. – Der Vater der Familie birgt allerdings ein Geheimnis und wird seine Tochter um nichts in der Welt hergeben.
Linus Mortimer, Clanmeister und Familienoberhaupt ist ein machtbesessener Vampir, der sich eine Armee aus Vampiren aufbauen will, mit denen er nicht nur die kleine Stadt untertan machen will. – Allerdings hat er die Rechnung ohne Jeff Spencer gemacht, welcher von seiner Liebe nicht lassen kann und damit die Ereignisse ins Rollen bringt.

Mein Hörerlebnis:
Voller Vorfreude habe ich mich auf eine neue Hörspielserie gestürzt, von der ich schon viel gehört hatte und die mir allein durch den Autor schon richtig sympathisch rüber kam. Jason Darc ist mir ein Begriff, weil ich seinerzeit die Pfennigheftchen vom Geisterjäger John Sinclair verschlungen habe.
Schon der Eingangstitel hat mir freudige Schauer über den Rücken gejagt und ich musste aufpassen, dass ich nicht im anfange freudig herumzuhüpfen, weil ich ja gerade auf Arbeit stand und das da sicherlich nicht so den guten Eindruck gemacht hätte.
In jedem Fall war gleich klar, dass dieses Hörspiel in jedem Fall älterer Trash ist. Es war absolut nichts von modernen Stilmitteln oder so zu finden. Der Erzähler steigt mit seiner wirklich sehr angenehmen Stimme in die Handlung ein und der Hörer ist erst einmal bei einem wirklich sehr seltsamen Todesfall dabei. – Die Tochter des Hauses möchte mit ihrem Liebsten den Schoß der Familie verlassen und der Vater weiß das zu verhindern. – Er tötet den Geliebten, der die Tochter aus dem Haus entfernen will. Dass es der Vater ist, der den tot verursacht, hat mich durch Logik darauf gebracht. – Ich war irgendwie von Anfang an in der Vampirwelt zu Hause.
Die Story ist vorhersehbar und altbacken, hat mir aber einen unheimlichen Spaß gemacht. Es kommt, wie es kommen muss, denn die Gemeinde des kleinen Städtchens werden durch die Aussage von Jeff und einigen wirklich seltsamen Todesfällen aufgeschreckt und endlich fangen die polizeilichen Ermittlungen an. Der feine Herr mit der bisher weißen Weste wird enttarnt und dann braucht es nur noch die klassischen Mittel, um die Vampire allesamt zur Strecke zu bringen.

Mein Fazit:
Herrlich altbacken, hat es mich in alte Zeiten zurückversetzt und mir wirklich Lust auf mehr gemacht. Ja, die Story war jetzt nicht super originell und es sind auch einige weibliche Klischees eingebaut. Aber ich habe, ehrlich gesagt, auch nichts anderes erwartet und am Ende genau das bekommen, was ich mir hier erhofft hatte.
Die Schauspieler wurden der Zeit gerecht, in der dieses Stück wohl spielen sollte und alles im Gesamten hat mich ein wenige an den Klassiker „Dracula“ von Bram Stoker erinnert.
Aber es hat Spaß gemacht, und darauf kommt es ja wohl am Ende an.

[EBook] Kim Leopold – „Die Stille der Zeit“

Kim Leopold
„Die Stille der Zeit“
Reihe: Black Heart (9)
Verlag: Selfpublisher
EAN: 9-783-754-68327-9
Länge: 101 Seiten

– gelesen im Juni 2025 –

Band 9 fühlte sich nicht wirklich wie der Anfang einer neuen Staffel an. Irgendwie müssen die Handlungsstränge wieder zueinander finden. Das ist hier aber noch nicht geschehen.

Klappentext: Nach dem Angriff der Hexenjäger liegt der Palast der Träume in Schutt und Asche. Der Rat ist zerschlagen, geliebte Menschen gestorben. Mittendrin versucht Ivan zu retten, was noch zu retten ist: seinen Bruder, den Rat und sich selbst. In der Zwischenzeit unterstützt Azalea ihren Freund Melvin auf dem harten Weg in sein neues Leben und bekommt eine Lektion in der Kunst der Ablenkung. Währenddessen entdecken Emma und ihr Entführer ihre gemeinsame Vergangenheit und machen Pläne für die Zukunft … Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Die Stille der Zeit – Der Auftakt der 2. Staffel der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Im Palast der Palast der Träume beginnen die Aufräumarbeiten nach dem Angriff der Hexenjäger. Die Toten werden betrauert, Beisetzungen organisiert und der Rat muss sich neu aufstellen. – Hier finden Personen ihre Berufung, die sich bisher eher im Hintergrund gehalten haben, machen das aber am Ende ganz gut.
In einer alpinen Berghütte lernen sich Willam und Emma neu kennen. Tauschen sich über das Ergehen nach der Trennung aus und helfen sich gegenseitig über Verletzungen und Flüche hinweg. Dabei entdecken sie so etwas wie ihre Liebe zueinander, müssen aber ins Internat zurückkehren. Doch Emma tappt in eine Falle. Ihr Helfersyndrom hat sie mal wieder reingelegt.

Fazit: Band 9 der Reihe um das Hexeninternat war mit 100 Seiten doch tatsächlich mal ein Fitzelchen länger, als üblich. Der Auftakt einer neuen Staffel sollte es sein und bringt auch gleich neue Charaktere in die Handlung, die aber noch nicht weiter erklärt werden. – Ein offener Anfang. Mal was Neues.

Irgendwie schließt die Handlung an die anderen Bände an, aber irgendwie auch wieder nicht. Es geht in der Schule weiter, aber die Direktorin ist tot und somit entfällt dann wohl der Vergangenheitsfaden von Freya. Dafür kommt aber ein neuer hinzu, den ich anfangs noch nicht so recht einzuordnen wusste. In jedem Fall klang er mexikanisch oder inkamäßig. Das schließe ich aber lediglich aus den Namen.
In der Schule muss nach dem Angriff vieles neu organisier, geordnet und geregelt werden. – Das ist wenig Neues für die Handlung. Aber die Funktionsweise des Rates wird so ein wenig mehr erklärt.
Irgendwie tauchen in diesem Band haufenweise neue Gestaltwandler auf, die wohl bisher verdeckt in der Schule gelebt haben. Bisher war immer nur die Rede von einem Schüler, der sich aber bedeckt gehalten hat. Aber die Tatsache, dass ein Wächter zum Gestaltwandler wird, wenn er für seine Hexe stirbt, wirft ein ganz anderes Licht auf die Beisetzungen, die geplant sind. – Hier muss sich in der Hexenwelt eindeutig etwas ändern und ich bin gespannt, ob sich da im Laufe der nächsten Folgen noch das eine oder andere tut.
Das Einzelschicksal von Emma und Willam wird neu aufgegriffen. Bisher war es nur so eine Art Randhandlung, aber hier bekommt Emma mehr Bedeutung. – Das Buch endet diesbezüglich mit einem riesigen Cliffhanger und ich bin gespannt, was da noch so kommen mag.

Die Namen der handelnden Personen kann ich schon lang nicht mehr wirklich auseinanderhalten, sodass ich den Stoff einfach erst einmal nur so gelesen habe. Die Namen der handelnden Personen haben sich dann so nach und nach ergeben, blieben zum Teil auch undurchsichtig für mich, aber die Handlung selber lief weiter.
Allgemein sind die Handlungsstränge noch sehr aufgesplittet voneinander. Jeder scheint hier irgendwie sein eigenes Süppchen zu kochen und den anderen aus den Augen verlieren. damit meine ich, dass dieser Rat sich neu organisiert, die Schule und die Schüler aber in der Luft hängen. Die Autorin kümmert sich lieber um die Liebesbeziehung zweier Pärchen, statt die Handlung endlich mal irgendwie voran zu treiben.
In diesem Sinne muss ich leider sagen, dass die Sexszenen hier wirklich sehr unpassend sind. – Mir ist klar, dass in einem Internat, egal welcher Art, auch sowas stattfindet, aber in diesem Moment, an diesem Punkt der Handlung, will ich sowas nicht so ausführlich beschrieben haben. Das passt in dem Moment nicht. Es hat die Handlung gestoppt und Zeit geraubt, in der auch etwas Aufregendes hätte passieren können.
Allgemein sind die einzelnen Handlungsstränge sehr arg aufgesplittert. Hier werden drei verschiedene Sichtweisen beschrieben, die aber zu keinem Zeitpunkt wirklich zueinanderfinden und eine Geschichte ergeben. Außerdem ist die Einführung, der neuen Charaktere noch sehr undurchsichtig ergibt absolut keinen Sinn.
Es bleibt abzuwarten, was das noch alle geben mag und was hier eventuell noch passiert. Aber ich versuche, am Ball zu bleiben.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Für die Kürze sind die einzelnen Stränge und Szenen einfach zu genau beschrieben. Dadurch geht die Story nicht wirklich weiter und wirkt wie eine unglückliche Aneinanderreihung von Ereignissen. Die neuen Charaktere ergeben keinen Sinn für die Handlung und der Cliffhanger ist jetzt keine Sensation, sonder auch schon fast Alltag, in dieser Welt.

Meine Woche 30. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
nö, nich wirklich

Gefreut:
Über den ollen Döner am Donnerstag. Immer und jeden Tag das Brot wird irgendwann iiiiihhhh

Gedacht:
Ja huch, die waren aber schnell mit der Urlaubsgenehmigung

Gefragt:
Und was arbeiten wir nächste Woche?

Genervt:
Über die ständigen Gerüchte, dass die Leiharbeiter alle abgemeldet werden. – Ein Teil, ja aber alle …

Gefühlt:
Ganz gut. Ich habe was Neues gelernt und der Platz macht Spaß.

positiv:
Neuer Arbeitsgang auf Arbeit, den ich dann jetzt wohl öfter mal machen darf.

negativ:
Dass es zum Ende der Woche wieder so eklig schwülwarm geworden ist. Ich mag den frischen Wind.

Gelitten:
Ne, das ist zu viel gesagt.

Genossen:
Das kühle Bierchen zum Feierabend.

Gewesen:
auf Arbeit und im Lebensmittelladen

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
So Schwitzebänder für das Handgelenk. Ich wollte damit meine neue Uhr auf Arbeit ein wenig abdecken und schonen.

Gefunden:
Zumindest ein Schwitzeband fürs Handgelenk.

Gelacht:
Chinesisch für Bergsteiger: Hingamhang

Geweint/Getrauert:
Nur ein wenig niedergeschmettert, weil Baustelle Fussel weiter geht (Fazit)

Gewundert:
Ja huch, schon wieder ne Woche rum…

Gegessen:
Lecker Onepot-Hackbraten mit viel Gemüseallerlei

Genascht:
nö, ging diese Woche

Getrunken:
Ein kühles Bierchen am Abend, ansonsten viel Wasser und Eistee

Gehört:
Das Hörbuch „Flammenbrut“ von Simon Beckett und einige Hörspiele aus der Geister-Schocker-Reihe

Gegoogelt:
Was das mit Fussel sein könnte. Aber wohl habe ich mich mit dem Ergebnis nicht gefühlt.

Gelesen:
„Gold in den roten Bergen“ von Konsalik. Ein Uraltbuch aus dem Schrank meiner verstorbenen Tante. Und angefangen habe ich „Die Zedernsängerin“. Macht sich bisher ganz gut.

Gesehen:
Wieder einige Folgen aus „Haus Anubis“ auf Netflix. Dann habe ich „Outlander“ auf Netflix angefangen und ein paar Youtube-Videos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Nur Rezis, davon aber nicht wenige

Getan:
Viel gelesen, in der ruhigen Stunde zwischen Mann auf Arbeit und ich noch allein zu Hause.

Gekauft:
Ein Buch von Tsokos. Eines meiner Want to Read für den August.

Gelernt:
öhm ….

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
schlecht, aber ja

Geträumt:
bestimmt, abe rich kann mich nicht erinnern

Geplant:
Eine Woche frühes Aufstehen durchstehen und zusehen, dass es ganz schnell wieder Wochenende wird.

Fazit

Fussel hatte heute wieder Wiegetag. Diese Woche hat er 6 Gramm zugelegt. – Nicht viel, aber immerhin besser als nichts oder abnehmen. Das mit dem Mampf klappt ganz gut, sodass ich mir mal überlegen werde, ich diese Butternutbox für ihn mal kommen lasse. Ich meine, er hat nun den finalen Verwöhnlevel erreicht. Da kann man ja nicht wieder auf schnödes Hundefutter zurückgreifen.
Außerdem bleibt der Hund weiterhin eine Baustelle. Er frisst wieder, etwas mehr Leben zieht wieder in ihn ein, dann fängt er eben an zu humpeln, wie ein erbärmlicher unterversorgter Straßenhund. – Er hatte diese „Humpelanfälle“ schon öfter mal in den letzten Wochen. Aber jetzt, bzw. an diesem Wochenende ist es ganz schlimm. An Gassi oder ähnliche Späßchen ist nicht zu denken. – Nun ja, dann gehen wir eben Richtung Tierarzt Gassi. Morgen dann. Das gibt wohl mindestens wieder ne Spritze.

Saturday Sentence – „Die Zedernsängerin“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

In alter Zeit, so erzählt es eine indianische Legende, begrub man einen Schamanen vom Stamme der Quinault bei lebendigem Leib. Um seinen bösen Geist zu bannen, wurde auf seinem Haupt eine Zeder gepflanzt. 1994: Der größte Regenwald an der Pazifikküste der USA – uraltes, geheimnisvolles Land der Quinault – soll abgeholzt werden. Eine fünfhundertjährige Zeder wird gefällt – ein heiliger Baum der Indianer. Unheil bricht los, seltsame Krankheiten breiten sich aus, Menschen verschwinden … Nur eine Frau kann den Fluch lösen: Joan Tidewater, eine junge, moderne Indianerin, die als Polizistin in dem Reservat arbeitet, sich aber vom Glauben ihrer Vorfahren weit entfernt hat. Wird es ihr gelingen, noch mehr Unheil abzuwenden? (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Es gab immer noch mehr Tränen.

Naomi M. Stokes – „Die Zedernsängerin“; ISBN: 3-404-12740-4

3. Und wie ist es bisher?
Es ist in jedem Fall unerwartet gut.
Ich habe es in meinem SuB gefunden und mich noch gefragt, wie dieses Buch auf dem Stapel landen konnte. Gekauft habe ich es in keinem Fall, da es schon komplett zerfleddert und zerlesen war. Das Papier hatte an verschiedenen Seiten schon mächtig gelitten. – Ich glaube, ich habe es mal aus einem Schrank für ungeliebte Bücher gezogen.

Die Story hat auf jeden Fall viel mit den indigenen Menschen in den USA zu tun. In ihren Reservaten wachsen uralte Bäume, welche schnell in den Fokus der Holzwirtschaft geraten und nun Stück für Stück verkauft werden. Es muss das gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Gewinn und dem Brauchtum der Ureinwohner gehalten werden.
Zwischendrin hat es noch einige seltsame Begebenheiten mit einer Frau, welche wohl so etwas wie eine Schamanin ist und ihre ganz eigenen Ziele verfolgt, welche im Zusammenhang mit einer alten Legende stehen.

Es ist ein Roman, den man mal eben so weglesen kann, welcher aber auch sehr interessante Gegebenheiten rund um das Brauchtum und den Glauben der indigenen Bevölkerung hat.

Fusselfreitag #272

Fussel als der wandelbare

Sonntags steigt der Herr Fussel seit Neuestem auf die Waage. Dafür hat er extra eine eigene Küchenwage bekommen. Also Schüssel auf die Waage, Hund rein, Gewicht ablesen.
Und was soll ich sagen, er hat innerhalb einer Woche 128g zuglegt. – Das klingt jetzt erst einmal nicht wirklich viel, aber wenn man es auf das so schon geringe Gewicht rechnet, ist das ne ganze Menge. Er fasst sich nicht mehr ganz so gebrechlich an und scheint agiler zu werden. – So muss das.

[Hörspiel] Die drei ??? 226 – „Die Spur der Toten“

Autor (Buch): André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Andris Zeiberts, Betty George, Constantin Stahlberg, Detlef Oels, Jan-Friedrich Conrad*, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Release: 22. März 224
Länge: 1 Stunde 24 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Clarissa Franklin – Judy Winter
Jack Cliffwater – Oliver Kalkofe
Mrs. Evans – Merete Brettschneider
Mr. Powers – Achim Buch
Mr. Bumblebee – Tim Grobe
Meyer – Tim Helssen
Inspektor Cotta – Holger Mahlich
Polizist – Jon Wesley Zielmann
Polizistin – Merle Tucholka

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Inhalt:
Bob bekommt Post von einem Notar, dass er sich zu einer Testamentsvollstreckung einfinden soll. Als er allerdings erfährt, wer ihm da sein Vermächtnis vermachen will, will er dicht machen und wieder gehen. – Doch am Ende nimmt er das Vermächtnis, an.
Die drei Tonbänder will er sich in der Zentrale anhören, schafft es aber nur bis zum Ende des ersten, denn ab dem Zeitpunkt ist er der Drahtzieherin schon auf den Leim gegangen. – Während er abwesend ist, werden die anderen beiden Tonbänder gestohlen.
Bob wäre aber nicht Teil eines Detektivdrios, wenn die drei sich nicht kennen und zusammenhalten würden. – Peter und Justus merken sofort, dass mit ihrem Freund etwas nicht stimmt, und schon haben die drei einen Fall.
Die Ermittlungen sind verwirrend und führen die drei Freunde und auch die Detektive in so manche Sackgasse. Die drei sind sogar dabei, als ein Leichnam exhumiert werden soll und müssen die Person identifizieren. – Allerdings wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihre alte Feindin ein weiteres Geheimnis hat.
Der Fall kann aufgeklärt werden, löst jedoch nicht das Grundproblem mit dieser ewig wiederkehrenden angeblichen Psychologin.

Mein Hörerlebnis:
Irgendwie konnte ich den Zusammenhang mit der hier wieder mit reinspielenden Feindin sehr gut herstellen. Ich hatte diese letzte Begegnung von Bob mit dieser Person noch ganz genau im Kopf. – Wobei diese Folge nicht unbedingt bekannt sein muss, wenn man die hier Aktuelle dann hören möchte.
Bob ist ja gleich mal komplett in der Schockstarre, als nur der Name fällt. Doch was dann für mich unlogisch ist, ist die Tatsache, dass er drauf eingeht, als diese Schrulle dann angeblich tot sein soll. Wenn ich diese Person zu Lebzeiten am liebsten von hinten gesehen habe, dann werde ich nach ihrem Tot doch kein „Vermächtnis“ annehmen wollen. – Egal, er bekommt jedenfalls die Tonbänder.
Bei den Tonbändern war mir diese unangenehme Stimme dieser Person gleich wieder im Gedächtnis. Und schon als das erste Tonband abgespielt worden ist, sprang mir der Fake aber sowas von ins Gesicht. – Die Jungs fallen jedenfalls erst einmal darauf rein und sind der Meinung, dass sie jetzt einen Fall haben.
Was die Ermittlungen angeht, tappen sie dieser Frau direkt mal direkt in die Falle. Sie fallen genau auf ihre Manöver hinein und verdächtigen einen Typen, der am Ende absolut nichts dazu kann. Trotzdem bringen die Gespräche mit dem Kerl einige interessante Aspekte in die Sache mit hinein.
Der Fall entwickelt sich weiter und die drei schalten ihren Freund, Kommissar Cotta, mit ein. Das bringt sie ein ganzes Stück weiter, jedoch noch nicht die endgültige Lösung. – Aber nur mit Hilfe des Kommissars und den zusammengetragenen Informationen kann es zu der Exhumierung der Leiche kommen. – Ich weiß nicht genau, warum das so gewesen ist, aber als der Sargdeckel geöffnet worden ist und die Verstorbene rein äußerlich wirklich genau die gewesen zu sein schien, die sie vorgegeben hat zu sein, kam mir diese Theorie mit der Zwillingsschwester. Das erschien mir am logischsten, da diese Frau zu keinem Zeitpunkt mit offenen Karten gespielt hat. Somit kann sie auch eine Zwillingsschwester geheim gehalten haben.
Na ja, die Auflösung und die Bestätigung meines Verdachtes, waren dann keine große Sache mehr.

Fazit:
Das Coverbild dieser Folge ist logisch, spiegelt irgendwie den Inhalt dieser Folge wieder. Es geht ja am Ende um drei Tonbänder und einen groß angelegten Fake.
Vom Stil her, konnte mich diese Folge nicht wirklich überzeugen. Die Jungs werden hier stellenweise in Dinge hineingezogen, die selbst mir zu viel wären. Mal ehrlich, eine exhumierte Leiche muss ich Schülern ja nun wirklich nicht antun. Für mich ist das fast schon unlogisch.
Außerdem kotzt mich diese Person, um die es am Ende hier geht, einfach nur noch an. Die Frau ist unsympathisch und wird im Leben nicht mehr ehrlich werden. So einem Wesen sollte man nicht noch Aufmerksamkeit schenken.
Die Schauspieler haben alle ihre konstant gute Leistung gebracht und zumindest daran habe ich nichts auszusetzen. Aber insgesamt würde ich diese Folge im oberen Bereich des unteren Feldes einordnen wollen. Sie hat mich einfach nicht wirklich überzeugen können. Schon als Gesamtpaket nicht.

[Hörbuch] Elisa S. Amore – „Akademie der Götter Jahr 5“

Elisa S. Amore
„Akademie der Götter Jahr 5“
Reihe: Akademie der Götter (5)
Verlag: Winterfeld Verlag
EAN: 9-786-192-69030-4
Länge: 4 Stunden 30 Minuten
Sprecher: Lucy Leopold, Alexander Küsters

– gehört im Juni 2024 –

Ich war raus, zu lan war die letzte Folge her. Leider hat sich dann auch die Spannung aufgelöst. – Ich habe es gehört, das war es dann auch schon.

Klappentext: „Es ist, als ob du niemals gelebt hättest.“
Auf ihrer verzweifelten Suche nach Hades und nach einem Weg die Probleme auf der Erde zu lösen, hat sich Melanie mächtige Feinde verschafft. Feinde, die sie nicht nur töten, sondern jede Erinnerung an sie auslöschen. Die eine Welt erschaffen, in der es Melanie niemals gegeben hat.

Verzweifelt muss Melanie durch eine Welt des Nichts irren und dabei zusehen, wie ihre Freunde ohne sie leben und sich in einander verlieben.
Wenn Melanie zurückkehren will, dann muss sie schaffen, was bislang noch niemandem gelungen ist.
Sie muss die Grenzen zwischen den Welten selbst trennen. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Melanie findet sich in einer lebensfeindlichen Welt wieder. Dem Nichts, welches ihre Feindin für sie erschaffen hat und wo sie nun ihr Leben fristen soll. Sie muss mit ansehen, wie in der Akademie das Leben weitergeht, so als hätte es sie selber nie gegeben.
Doch Melanie kann die Welt verlassen. Sie folgt der Hydra, welche in beiden Welten zu existieren scheint, obwohl es sie nur einmal gibt.
Ihre Freunde haben eine Art Riecher und können sie aus dem See bei der Akademie retten und ihr somit das Leben sichern.
Doch die Suche nach den Moiren geht weiter. – Wobei es zunächst einmal gilt, ihren Wohn- und Arbeitsort auszuchecken.

Fazit: Eine Akademie, in der bisher normale Menschen zu Kriegern für die Götter ausgebildet werden. Eine Protagonistin, die nicht so angepasst ist, wie man sich das wünscht und welche von Anfang an für falsch in dieser Welt gehalten wird. – Aber ich hatte zwischen diesem und dem vorangegangenen Band zu lang Pause und konnte das Buch deshalb nicht so uneingeschränkt genießen, wie ich es gern getan hätte.

Die Handlung knüpft nahtlos an den vorangegangenen Band an. Da ist es schon ein gewaltiger Nachteil, wenn man von der Story nicht mehr so wirklich eine Ahnung hat. – Ich habe mich auf die Story einlassen müssen, wenn ich wieder hineinkommen wollte, was sich allerdings dann doch als recht schwer herausgestellt hat.
In jedem Fall hatte ich die ganze Zeit ein wirklich düsteres Kopfkino. Ich habe mir dieses Nichts als eine Art Mondlandschaft vorgestellt. Karg, steinig und absolut lebensfeindlich. – Allerdings war dieser Teil der Einzige, in dem ich eine Art Kopfkino hatte. Den ganzen Rest habe ich mir noch angehört, ohne wirklich eine Vorstellung von dem zu haben, was mir die Autorin hier eigentlich erzählen will.
Die Handlung selber soll wohl fantasiereich und actiongeladen sein. – Für mich war sie allerdings ein ziemliches Durcheinander. Ich habe nur so viel verstanden, dass Melanie in eine lebensfeindliche Welt geraten ist, weil sie sich mit jemandem angelegt hat, der ihr eben nicht wohlgesonnen war. Aber sie kann fliehen, indem sie der Hydra folgt und ist aus dem Vergessen dann wieder in ihrer Welt. – Dass ist selbst für Fantasy dann doch ne Nummer zu verwirrend, wenn ihr mich fragt.
Die Rekruten der Akademie scheinen sich an ein Vorhaben zu erinnern, welches sie auch vor Melanies Verschwinden schon verfolgt haben und verfolgen das nun eben weiter …

Leider wurden in diesem Buch wieder fantastische Begriffe eingeführt, mit denen ich als fast Neuling nicht so wirklich etwas anfangen konnte. Demzufolge hatte ich es schwer, der Handlung zu folgen. Die ganzen Götternamen, die ganzen komischen Orte und dann noch die wirklich abgedrehte Handlung. – Von einem Vergnügen kann ich hier leider nicht sprechen.
Mit den Namen bin ich ab einem gewissen Zeitpunkt so leidlich klar gekommen. Ich wusste die beiden Protagonisten auseinanderzuhalten, ich konnte in etwa ausloten, wer Gott und wer Rekrut war und ich wusste, dass sich alles um eine Schule dreht, die eben nicht so ganz normal ist. Der ganze Rest wirkte einfach nur noch komplett abgedreht und hat auf mich gewirkt, als hätte hier jemand seine Drogenfantasien zu Papier gebracht und einlesen lassen.
Die Sprecher machen einen guten Job. Sie geben sich Mühe, keine Frage. Wobei Lucy Leopold nichts für ihre Stimme kann und Herrn Küsters haben sie in dieser Folge ganz schön ausgebootet. Der arme Kerl hatte ja kaum Text, weil sich alles um diese Möchtegernheldin dreht und sie die ganze Zeit labert.
Mit Abstand betrachtet setzt sich die Story so langsam und Stück für Stück wieder zusammen und ich denke, ich werde mir auch die anderen Bände noch zu Gemüte führen. Schaden kann es hoffentlich nichts.

Bewertung: 2 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 Sternen.
Die Story wäre wirklich besser greifbar, wenn man die Teile sehr eng beieinander lesen oder hören würde. Ansonsten ist weniger manchmal mehr. Weniger abgedrehte Begriffe, weniger Götterkunde und einfach mehr Story. Verständliche Story. – Dann wäre die Lektüre einfacher.

[Hörspiel] Die drei ??? 225 – „und der Puppenmacher“

Autor: André Marx
Script: André Minninger
Musik: Andris Zeiberts, Betty George, Constantin Stahlberg, Detlef Oels, Jan-Friedrich Conrad*, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Release: 26. 01.2024
Länge: 2 Stunden 45 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv]– Jens Wawrczeck,
Bob Andrews, Recherchen Und Archiv – Andreas Fröhlich
Onkel Titus – Erik Schäffler
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Kenneth – Till Huster
Tricia Cooper – Anna Carlsson
Chief Householder – Gordon Piedesack
Dolly Craig – Rosemarie Wohlbauer
Johnson – Wanja Mues
Katee – Anne Moll
Mary – Svantje Wascher
Mr. Rice – Stephan Schad
Mrs. Cooper – Angelika Berg
Nigel – Tim Mälzer
Patrick – Christian Rudolf
Scott – John Wesley Zielmann
Sergeant Murray – Achim Buch

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Inhalt:
Justus, Peter und Bob bekommen einen kurzen Besuch von Kenneth. Er und sein Bruder haben eine Weile für Familie Jonas auf dem Schrottplatz gearbeitet. – Kenneth jedenfalls, benötigt die Hilfe der Jungs. Sie sollen bei seinen Hochzeitsvorbereitungen helfen und außerdem einen seltsamen Einbruch bei ihm und seiner Verlobten aufklären.
Schon die Ankunft am Bahnhof ist von Pannen gezeichnet. Die Jungs werden nicht abgeholt und müssen sich zu Fuß bis zur Farm durchschlagen, wo sie nicht nur mit der Polizei aneinandergeraten, sondern auch Tricia, die Braut, kennenlernen.
Auf der Farm scheint die Stimmung dann erst einmal gelöst. Die Jungs beteiligen sich an den Hochzeitsvorbereitungen und strecken ihre Fühler nach dem Einbrechergespenst aus. Doch der Fall schein größer zu werden, als zunächst gedacht.
Was hat der schießwütige Nachbar mit dem Verschwinden von Trisha ihrem Hund zu tun. Auch Trisha scheint Geheimnisse vor ihrem Verlobten zu haben und was hat es mit diesen Massen an Maispuppen auf sich, die in der Gegend sehr weit verbreitet zu sein scheinen.
Kurz vor der Hochzeit spitzt sich die Handlung zu und der Bräutigam wird von seiner eigenen Braut inhaftiert. – Die Jungs jedoch, können Trisha ihr Geheimnis entlocken und dann auch endlich den Einbrecher identifizieren und ein Motiv für die Tat finden.

Mein Hörerlebnis:
Es scheint mir, als hätte man hier mal wieder ein kleines Jubiläum gefeiert und die Folge ein wenig länger als üblich gestaltet. Das war mir nicht von Anfang an bewusst, hat sich aber im Laufe der Handlung als sehr nützlich erwiesen. Diese Folge ist wirklich vollgepackt mit jeder Menge Ereignisse, Wendungen und Geheimnisse, dass die übliche Stunde wirklich nicht ausgereicht hätte.
Gleich am Anfang finden die Jungs ein Rätsel. Von Tante Mathilda bekommen sie ein Zweites, doch für Justus sind die kein Problem und Tante Mathilda ist schnell einer Mittäterschaft überführt. – Das Geheimnis wird gelüftet und ein alter Bekannter taucht auf der Bildfläche auf und hat einen Fall im Gepäck.
In jedem Fall scheint doch hier von Anfang an der Wurm drin zu sein. Die Jungs werden nicht vom Bahnhof abgeholt, auf ihrem Fußmarsch machen sie unfreiwillig Bekanntschaft mit der hiesigen Polizei und lernen die Braut unter wirklich sehr ungünstigen Bedingungen kennen.
Dann kommt es schon beim darauf folgenden Frühstück zu ersten Unstimmigkeiten, wo man die Wogen aber noch glätten kann und schon bei der ersten Erkundung der umliegenden Gegend lernen sie den wirklich sehr unliebsamen Nachbarn kennen, der eine Vorliebe für Schusswaffen zu haben scheint. – Kurzum, ich kann nicht verstehen, warum Trisha hier unbedingt wohnen bleiben will. Wo sie ja nicht einmal eine besonders herzliche Nachbarschaft zu haben scheint.
Das Örtchen selber, in dem das alles hier spielt, kommt aber als so ein typisches ruhiges amerikanisches Örtchen rüber, wo man so seine Sitten und Spleens hat. Jeder scheint hier jedem zu helfen und auch in die Hochzeit scheinen fast alle involviert zu sein.
Allerdings wird die Braut im Laufe der Handlung von Tag zu Tag gestresster. Die Stimmung heizt sich im Allgemeinen und im Besonderen immer mehr auf und auch die Jungs bekommen mit, dass die Braut hier ein Geheimnis zu haben scheint. Allerdings denken sie zunächst, dass sie das nichts angeht, aber auch das ändert sich noch.
Die Handlung scheint an ihrer Spitze angekommen zu sein, als die Braut den Bräutigam inhaftiert, weil dieser einfach nur seine Verlobte auf seine Weise beschützen will. – Das war für mich so eine Situation, wo ich wohl hilflos daneben gestanden hätte, wenn ich zu diesem Zeitpunkt anwesend gewesen wäre. Was will man da machen, wenn die Frau nen Tunnelblick bekommt und einfach nur noch Polizistin ist. – Allerdings bringt dieser Vorfall den ursprünglichen Fall der drei Detektive ins Rollen, denn jetzt bekommen sie die nötigen Informationen um eins und eins zusammenzählen zu können.
Zum Ende der Handlung renkt sich alles irgendwie ein und es gibt noch eine Feier. Allerdings keine Hochzeitsfeier. – Mal ehrlich, da machen die sich so einen Stress, obwohl sie am Ende eben nicht heiraten. Das ist so ein dämlicher Nonsens, für den ich mich in Grund und Boden geschämt hätte.

Fazit:
Meiner Meinung nach lebte dieser Fall von den vielfältigen Geheimnissen, die die Leute hier haben. Die Verlobte verheimlicht ihrem Bräutigam ihre Vergangenheit, ihren Gesundheitszustand und macht einen auf Vollblutbulle. Die Jungs stehen irgendwo mittendrin, haben keine wirkliche Ahnung, was abgeht und sollen dann auch noch einen Fall aufklären, von dem die Polizistin aber nichts weiß. – Der Fall selber ist am Ende so groß gar nicht. Er wird nur aufgebauscht, weil wirklich niemand mit offenen Karten spielt.
Die drei Detektive haben die gewohnt gute Leistung gebracht, als die drei ???. Aber auch der Rest der Mitwirkenden hat mich einen wirklich stilechten Film vor meinem geistigen Auge sehen lassen. Stellenweise hatte das, was ich da gesehen habe, schon so ein wenige Western-Vipes.
Wirklich schlau bin ich aus dem Ganzen dann aber auch erst geworden, als zum Ende hin alles aufgedeckt wird. Bis dahin war ich der Meinung, dass jemand die Hochzeit an sich torpedieren will und ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass sich die Jungs mehr als einmal verrannt haben.

Ich ordne diese Folge so ziemlich weit oben mit ein. Von der Handlung her war ich voll gepackt. Mich hat einfach interessiert, was da raus kam und ich habe einfach nur den Kopf geschüttelt über die ganzen Geheimnisse. Die Handlung war glaubwürdig und ich habe hier richtig gemerkt, dass die Jungs da in eine Sache reingerutscht sind, die sie so auch nicht haben kommen sehen. – doch, kann man durchaus mal machen. War eine gute Folge.

[EBook] Sebastian Thiel – „Dornröschen auf Droge“

Sebastian Thiel
„Dornröschen auf Droge“
Verlag: Bastei Lübbe (beThrilled)
ISBN: 9-783-451-73032-7
Länge: 256 Seiten

– gelesen im Juni 2024 –

Skrupellose Machenschaften, eine verheizte Schülerfußballmannschaft, ein Arzt mit zu großen Ambitionen für diesen kleinen Ort. – Jennifer hatte von Anfang an keine Chance.

Klappentext: »Mein Name ist Jenny und in 365 Tagen werde ich tot sein.«

Als Jennifer in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird, will sie nur noch sterben. Der jungen Frau mit dem Spitznamen Dornröschen wurden schreckliche Dinge angetan – aber niemand im Dorf will ihr helfen. Selbst die Polizei rührt keinen Finger! Aber der Gedanke an Rache gibt ihr neue Kraft und sie beschließt, es ihren Peinigern heimzuzahlen. Denn in dem abgelegenen Ort hat jeder ein finsteres Geheimnis … Sie muss es nur finden. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Jennifer kommt als neue in eine Stadt oder ein Dorf. So ganz wird das zu keinem Zeitpunkt klar. Ihre Abneigung gegen Fußball macht sie nicht beliebt und schiebt sie direkt in die vermeintliche Loserecke ab.
Doch auch die Loserecke ist hier nicht das, was sie zu sein scheint. Denn auch hier gelten Regeln, die es einzuhalten gilt.
Jennifer möchte doch nur dazugehören. Sie passt sich an, sie lässt sich brechen und sie kämpft doch weiter.
Gemeinsam mit nur einem Verbündeten kann sie sich aus den zwangen der Machenschaften und Korruption befreien und die Behörden auf diesen Ort aufmerksam machen.

Fazit: Ein Thriller von Sebastian Thiel, der durch seinen Titel auf sich aufmerksam gemacht hat. Ich wusste absolut nicht, was mich da erwartet, aber das Coverfoto hat mich einfach nicht in Ruhe gelassen.
Die Originalausgabe ist 2019 erschienen. Somit ist das Buch eben auch noch nicht so alt. – Aber jetzt habe ich den Autor ja in meiner Lestrackingapp abonniert und sollte keine Neuerscheinungen mehr verpassen.

Die Handlung beginnt schon mit einem wilden Fall von Bloßstellung, der mir vor Entsetzen das nackte Grauen in die Gefühlswelt gedrückt hat. Trotzdem es leicht blumig umschrieben wird, ist mir gleich klar, dass das Mobbing der Neuen hier schon extremsten Züge angenommen ja, die mit absolut nichts irgendwie aufzuwiegen sind.
Dir nachfolgende Handlung teilt sich auf in die Zeit vor dem Vorfall und nach dem Vorfall. Dabei kristallisiert sich der Thrill schrittweise und schrecklich heraus. Nicht nur, dass der Ort der Handlung schrecklich gelegen und von der Natur absolut benachteiligt ist. Es kommen auch sehr seltsame Menschen hinzu, die sich durch Scheinheiligkeit und Geldgier gegenseitig das Leben schwer machen.
Und die ganze Zeit haben sie es mit ihrem dämlichen Fußball. Die Mannschaft hinten, die Mannschaft vorne. Ungerechtigkeit ist nur so an der Tagesordnung und das Seelenheil einzelner Personen geht den Menschen am Arsch vorbei.
Man möchte meinen, dass dieses zeitlich Hin und Her ein mächtiges Durcheinander verursachen würde. – Dem war aber nicht so. Im Gegenteil wurde die Handlung immer interessanter, weil man als Leser gleich am Anfang erfährt, was genau passiert ist und im Nachgang alles erklärt wurde. Wie es dazu gekommen ist und wie machtlos das Opfer in dem Moment war.
Ich frage mich echt, wie man auf die Idee kommt, dass das komplette Heil eines kleinen Ortes von einer Schülerfußballmannschaft abhängt. Und wie man dann eine derartig verfahrene Situation konstruieren kann, dass man auf die Idee kommt, eine einzelne Person dermaßen kaputt zu machen, nur um seine eigenen Haut zu retten. Das ist schon extrem krass.

Der Titel hat sich sehr schnell selbst erklärt und mir wurde klar, dass hier nicht die Märchenfigur gemeint ist, sondern die Protagonistin. Leicht versteckt und doch irgendwie erschrecken klar wird hier gezeigt, was der Umgang anderer mit einer Person machen kann, wie man ein junges Mädchen brechen kann. – Um so erstaunlicher fand ich dann aber ihren Kampfgeist.
Das ganze Buch ist sehr interessant aufgebaut und hat mich von Anfang an mitgenommen. War es am Anfang noch Verwirrung über das zeitliche Durcheinander, hat sich genau dieser Aufbau später dann aber als richtig genialer Schachzug herausgestellt und damit die absolute Spannung aufgebaut.
Die Protagonistin, auch wenn sie fiktiv ist, wie ich doch hoffe, hat mein volles Mitgefühl und meine Hochachtung. Sich aus so einer Situation noch freiwillig herauskämpfen zu wollen und dass unter diesen Umständen dann auch noch zu schaffen, ist wirklich eine wahnsinnig gute Leistung.
Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit einen wirklich wahnsinnig krausamen und düsteren Film vor meinem geistigen Auge. Ich habe mir den Ort, den Berg und seine bedrohlichen Schatten, wirklich sehr gut vorstellen können und für mich festgestellt, dass ich da ums Verrecken nicht leben möchte. Auch dieser Gegensatz von verschlafenem Bergdorf und dann diese hochtrabenden Pläne und auch dies ewig leuchtenden Tafeln für die Fußballmannschaft waren ein wirklich krasser Gegensatz. – Würde ein Ort sich selber wirklich so verschandeln, nur weil man ans große Geld will?!

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Grausam ehrlich, ein erschreckendes Schicksal einer Person zum angeblichen Wohl eines ganzen Ortes und dazwischen noch der Wunsch eines Teenagers, ein ganz normales Leben zu führen. – Wow, ein Buch, dass in jedem Fall in Erinnerung bleibt.

Meine Woche 29. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Tatsächlich über die Friseuse, an die ich diese Woche geraten bin. – Sowas kaltschnäuziges habe ich bisher auch noch nicht erlebt.

Gefreut:
Über das Wiegeergebnis von Herrn Fussel heute Morgen. Er hat über diese Woche 128g zugelget und wiegt nun 3,944 kg.

Gedacht:
Das kann gern so weitergehen.

Gefragt:
Mal sehen, wann ich an der Reihe bin. (Fazit)

Genervt:
Von unseren Nachbarn. – Die sind Rentner und hören den ganzen Tag so deutschen Schlagerkram. Und die haben ihre Partyecke direkt hinter den Zaun zu unserem Grundstück gebaut. – Da ist nicht viel mit abendlicher Ruhe.

Gefühlt:
nichts Besonderes. Ich habe die Tage genommen, wie sie kamen und gut war.

positiv:
Der Hund hat endlich mal etwas zugenommen.

negativ:
Diese Temperaturschwankungen sind nichts für schwache Gemüter.

Gelitten:
nö, nich wirklich

Genossen:
Dass sich der angekündigte Onekl dazu entschieden hat, nicht zu kommen.

Gewesen:
Auf Arbeit, in Erfurt zum Einkaufen

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Nach einer Backröhre Ceranfeld-Combi, einem neuen Rechner für meinen Mann

Gefunden:
Eine neue FitBit-Uhr für mich. (Fazit)

Gelacht:
Über den einen oder anderen Scherz auf Arbeit

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es dann doch nicht.

Gewundert:
Über die random Abmeldungen auf Arbeit

Gegessen:
nichts außer der Reihe

Genascht:
Haribos (Die Wassermelonen)

Getrunken:
Wasser, Eistee und etwas Biermix

Gehört:
Das Hörbuch „Unscharf“ von Cornelia Lotter“ und einige Hörspiele

Gegoogelt:
Nach Rezpeten für Hundefutter. Der Herr Fussel kann ja schlecht immer nur ein und das selbe Gericht essen

Gelesen:
„Todeswrack“ von Clive Cussler – War nicht schlecht

Gesehen:
Weitere Folgen von „Haus Anubis“ bis zur Folge 49. Und den Film „Chantal im Märchenland“ auf Netflix.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Getan:
gearbeitet und mir gestern etwas gegönnt. Und ich habe mal wieder ausgiebig gelesen.

Gekauft:
Eine Fitbit Versa 4

Gelernt:
Der Hund kann und will in Sachen Mampf verarscht werden.

Geschenkt (bekommen):
nö, ich hab mir mein Zeug selber gekauft

Geschlafen:
nicht besonders gut, aber ja

Geträumt:
so ein abstruser Mist. Zum Glück aber mal nichts über den Hund


Geplant:
weiterhin durchhalten. Ganz besonders, wo es pünktlich zur zweiten Schichte wieder warm werden soll.

Fazit

Es ist soweit, das Sommerloch hat dann wohl auch die Firma eingeholt, in der ich momentan wieder eingesetzt bin. Die ersten zwei drei Leute wurden abgemeldet und in einer anderen Abteilung dürfen sie aufgrund einer zu wartenden Anlage gleich scharenweise zu Hause bleiben. Und das über zwei Wochen. – Ich bin mal gespannt, ob es auch wieder so schlimm wird wie die letzten Jahre und wirklich alle Leiharbeiter raus müssen. Aber Panik möchte ich diesbezüglich erst einmal noch nicht schieben. Ich konnte mir inzwischen eine Woche an Überstunden aufbauen und dann muss ich eben in den sauren Apfel beißen und vielleicht auch mal 80km eine Strecke fahren. Wennich von der Firma Fahrgeld bekommt, soll mir das eine Weile recht sein. Aber nicht für immer!!!

Gestern waren wir dann mal in Erfurt. Dort fahren wir eigentlich immer hin, wenn wir mal vernünftig einkaufen wollen. Das ist ja bei uns in der Stadt nicht möglich.
Jedenfalls hatten wir bestimmte Sachen, nach denen wir suchen wollten. Aber gekauft davon haben wir am Ende nichts. Stattdessen ist für mich eine neue Uhr rausgesprungen. Ich habe sie mir quasi selber gekauft, von meinem Urlaubsgeld, was es im vergangenen Monat gegeben hat. Immer schön nach dem Motto, dass man sich ja auch mal was gönnen muss.