Autor: A.F. Morland
Regie: Romantruhe
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2012
Länge: 50 Minuten 1 Sekunde
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Helgo Liebig
Clifford Sharp – Udo Schenk
Meister – Reent Rains
Junges Mädchen – Gabriele Wienand
Noel Evans Thomas Danneberg
Don Radgrave – Till Hagen
John Steel – Eckard Dux
Vincent Collinson – Gerhart Hinze
Jane Collinson – Katja Brügger
Mary Lee – Juliane Ahlemeier
Sarah Lee – Tanja Dohse
Gustav Willmann – Hans Krumpholz
Dienerin – Marion von Stengel
Professor Asher – Henry König
Sitzwache – Karen Schulz-Vobach

Inhalt:
In einer Kleinstadt werden Mädchen und Frauen verschleppt und den geschockten Verwandten bleibt am Ende lediglich der abgeschlagene Kopf. Ein verzweifelter Mann, der seine Tochter sucht, beauftragt einen Detektiv mit der Suche nach dem Verbleib seiner Tochter. – Kurz bevor auch er den Kopf seiner Tochter ausgehändigt bekommt.
Der Detektiv macht sich also an die Arbeit und sieht sich nach weiteren Fällen dieser Art um. Während er ermittelt, geschehen die Vorfälle aber auch immer wieder.
Jedes der Opfer war zuvor einer Wesensveränderung unterzogen und besaß eine hässliche schwarze Puppe. Diese Puppe, so scheint es, hat die Macht über die Opfer.
Der Detektiv kommt auf die Spur einer Sekte, welche mit aller Kraft daran arbeitet, die Hexen aufzuspüren und diese dann nach grausamer Folter dem Tod durch Enthauptung zuzuführen. Sie sind sehr manisch und nicht von ihrem Vorhaben abzubringen. – Aber den Sektenmitgliedern muss das Handwerk gelegt werden.
Mein Hörerlebnis:
Nach dem üblichen Intro, welches wieder ziemlich Vorfreude auf eine tolle Geschichte hervorgerufen hat, bin ich am Ende doch etwas enttäuscht gewesen. Irgendwie konnte mich diese Story nicht so fesseln, wie es die vorherigen drei getan haben.
Die Handlung beginnt mit einem mächtigen Geschrei und Gejammer einer wohl jungen Frau. Sie fleht um ihr Leben, während nebendran irgendwelche männlichen Charaktere immer wieder ihren Tod fordern. – dass es sich hier um eine nicht ganz legale Gruppierung handelt, war mir eigentlich von Anfang an klar.
Später hört man dann einen älteren Mann, der scheinbar gerade nach Hause kommt und einen Kaffee einfordert. Von wem, ist zunächst nicht ganz klar, aber im Laufe der Handlung kristallisiert sich dann heraus, dass das wohl seine Tochter gewesen sein wird. – Diese Tochter ist dann die erste konkret vermisste Person und der Grund, warum der Detektiv ins Spiel kommt.
Die Rolle des Erzählers spricht hier in der Ich-Form und stellt den beauftragen Detektiv dar, was mich auch wieder ziemlich verwirrt hat. Das kam zu plötzlich und stellte für mich eine absolute Stiländerung der gewohnten Hörspielstrukturen dar. Also nicht gerade schön, wenn ich das mal so sagen darf.
Der Detektiv beginnt seine Ermittlungen und für mich wurde es in dem Fall dann ganz verwirrend. Es folgen weitere entführte Frauen, entsetzte Verwandte, die die Köpfe bekommen und die Körper suchen. Dann mischen da noch irgendwelche Männer mit rein, die wohl die Anhänger sein sollen, die eben diese Frauen nach und nach fangen und umbringen.
Zwischendrin bekommt man noch die Veränderung einer Frau mit, welche im Besitz einer hässlichen Puppe ist. – Abe rauch das konnte ich in dem Moment nicht wirklich zuordnen und habe es als gegeben hingenommen.
Das Ende des Hörspiels habe ich nicht so wirklich mitbekommen. Nur, dass der Sekte, ich vermute dass es eine war, das Handwerk gelegt wurde. Ich war schon zu angepisst, von dieser Folge, um da wirklich noch begreifen zu wollen, was denn da jetzt genau abgehen sollte.
Fazit:
Das Cover war ziemlich altbacken gemacht, aber typisch für diese Reihe. Allerdings passt die Darstellung nicht so ganz zur Handlung. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber im Hörspiel betteln und schreien die Frauen, die umgebracht werden sollen und auf dem Cover räkelt sich eine Schönheit sehr lasziv auf dem Opfertisch. Der Mann am rechten Rand soll dann wohl der Detektiv sein.
Die Tatsache, dass es hier nicht wirklich einen Detektiv gibt, sonder vielmehr der Erzähler die Rolle und das Tun und Handeln des Detektivs spricht, hat mich sehr verwirrt. Es stellt einen kompletten Stilbruch da und hat sich für mich angefühlt, als wäre ich plötzlich in einer komplett anderen Serie gelandet.
Das ganze Hörspiel konnte mich nicht wirklich fesseln. Ich habe es fertig gehört, weil ich es einmal angefangen hatte, aber im Endeffekt war es für mich ein schlecht gemachtes Durcheinander verschiedener Ereignisse, die nur schwer einen Sinn für mich ergeben haben. – Wenn ich ehrlich bin, bin ich von dieser Folge richtiggehend enttäuscht.







