[Hörbuch] Nicole Böhm – „Das schwarze Element“

Nicole Böhm
„Das schwarze Element“
Reihe: Das schwarze Element (1)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97924-5
Länge: 5 Stunden 36 Minuten
Sprecher: Jan Langer, Pia-Rhona Saxe, Richard Lingscheidt

– gehört im Juli 2024 –

Ich wusste, dass diese Serie etwas mit den Chroniken der Seelenwächter zu tun hat. Deswegen war ich auch irgendwie neugierig, um was es denn jetzt hier genau gehen sollte.

Klappentext: Eine Frau im Kampf mit den Elementen und ihrem Pflichtbewusstsein. Ein Mann, der wegen eines Mädchens unschuldig im Knast sitzt, dem er einst eine Lasagne schenkte. Eine unbekannte Kraft, die jahrtausendelang im Verborgenen schlummerte und nun geweckt wurde. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Rose lebt als Seelenwächterin und ist quasi noch in der Ausbildung. Sie scheint mit Talent gesegnet zu sein, aber sie ist noch zu ungeübt, übernimmt sich im Kampf und macht Fehler.
Ihr Start ins Leben war eigentlich ganz gut. Doch das ging nur so lang gut, bis ihr Vater seinen Job verloren hat und dadurch der Ausweglosigkeit und dem Alkohol verfallen ist. Sie lebt mit Hunger und einem Ziel im Leben. Doch die Begegnung mit den Zwillingen und insbesondere mit Mathew, in einem anderen Trailer des Parks, bringen ihr kein Glück und ein großes Unglück setzt ihrem irdischen Leben ein Ende.
Rose kann nun ein zufriedenes und ausgefülltes Leben führen, aber Mathew sitzt im Knast für eine Tat, die er nicht begangen hat.

Fazit: Vom Cover her, ist diese Reihe wirklich sehr kontinuierlich aufgebaut. Immer diese düsteren Farben, das Oranament, welches alles und nichts bedeuten kann und ansonsten bleiben bei dem Coverbild jede Menge Fragenzeichen offen. Es lässt überhaupt keine Rückschlüsse auf den Inhalt des Buches zu.
Am Anfang hatte ich es etwas schwer, in das Buch hinein zu kommen und habe die Zusammenhänge nicht wirklich begriffen. Mir war lediglich klar, dass es sich mit Rose um eine Seelenwächterin handelt, die aber noch nicht so alt und erfahren ist. Sie macht Fehler und muss sich dafür von der Gemeinschaft foppen lassen.
Nach und nach wird dann aber klar, wo die Reise in diesem Buch hinführen soll. Und zwar geht es darum, wie Rose zur Seelenwächterin geworden ist und was sie vorher erlebt hat. – Sollte die Reihe hier wirklich die einzelnen Schicksale von Seelenwächtern beleuchten? Hat Frau Böhm hier Material aufgearbeitet, welches aus den Bänden der Chroniken der Seelenwächter rausgeflogen ist? Zumindest sieht es für mich danach aus.
Rose hatte es definitiv nicht leicht, in ihrem Leben als Mensch. Eindrücklich und voller Gefühl wird davon berichtet, wie sie lebt, warum sie so lebt und dass ihre Familie trotz allem Stück für Stück auseinanderbröckelt. Und in all diesem Chaos versucht sie nichts weiter als ein normales Mädchen zu sein.
In diesem Buch haben wir die komplette Bandbreite an Gefühlen vorliegen. Angefangen von Angst und Ehrgeiz, bis hin zu einer zarten Liebe und Zuneigung. Aber man merkt eben auch die innerliche Zerrissenheit der Protagonistin. Sie weiß, dass sie in ihrer jetzigen Situation nicht viel machen kann, aber weg kann sie auch nicht, wenn sie nur den Hauch einer Chance im Leben haben will.
Wie die ganze Story endet, ist wirklich sehr unschön. Macht aber im Hinblick auf ihr jetziges Seelenwächterdasein durchaus Sinn. – Was ich da allerdings nicht verstehe: Warum lässt sie den Mann, der sie quasi gerettet hat, als Dank dafür jetzt im Knast verrotten. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ihm aus ihrer jetzigen Situation heraus irgendwie zu helfen.
Die Seelenwächterwelt wird in diesen Bücher definitiv nicht so stark beleuchtet und erklärt, wie es das in den Chroniken der Seelenwächter hatte. Deswegen bin ich fast der Meinung, dass man die Chroniken der Seelenwächter unbedingt gelesen haben muss, will man hier alles wirklich verstehen.

Das Lesen in verteilten Rollen scheint wirklich mehr und mehr Raum in der Hörbuchbranche einzunehmen und ich muss sagen, dass das nicht nur in diesem Fall gerade das Verstehen von Hörbüchern sehr erleichtert. Die Sprecher hier machen einen sehr guten Job und das Zuhören war angenehm und sehr kurzweilig.
So düster wie das Cover, war hier auch die Stimmung in dem Buch. Das Ende blieb irgendwie offen und ich frage mich wirklich, wie die Reihe weitergehen wird. Bleibt es nun bei Rose oder kommen noch mehr Seelenwächterschicksale ins Spiel?

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es leider hier nicht gereicht, da mir irgendetwas gefehlt hat. Ich konnte mit den Nebencharakteren nicht wirklich warm werden und habe noch nicht wirklich verstanden, wo die Reise in diesem Fall hinführen soll. – Ich hoffe einfach, dass das im Laufe der Zeit noch besser wird.

[Hörspiel] Geister-Schocker 09 – „Der Höllengraf“

Autor: A. F. Morland
Verlag: Romantruhe
Release: 01.08.2010
Länge: 54 Minuten 14 Sekunden

Die Sprecher:
Oliver Baumann
Bodo Primus
Bert Stevens
Annika Wichmann
Hildegard Meier

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ein junges Paar bleibt mit dem Auto in der Nähe eines kleinen Ortes liegen. Während der Mann loszieht, um Hilfe zu holen, hat die zurückgelassene Frau eine unheimliche Begegnung. – Der Höllengraf, vor über 40 Jahren bei einem Reitunfall verstorben, taucht wieder auf und will Rache an allen nehmen, die seinerzeit tatenlos zugesehen haben.
Im Besitz von höllischen Mächten macht sich der Graf all jene zum Untertan, denen er begegnet und welche damals, bei seinem Tod, tatenlos hinter ihren Fenstern zugesehen haben.
Das junge Paar glaubt, innerhalb der Dorfgemeinschaft erst einmal sicher zu sein. Sie ahnen jedoch nicht, dass der Höllengraf auch die nette Dame aus ihrem Hotel bereits infiltriert, in seiner Gewalt und zur Mutter seines Kindes auserkoren hat.
Der junge Mann verliert seine Verlobte durch den Grafen, will auf dem Schloss seine Rache nehmen und kann, gemeinsam mit einer alten Frau, den Spuk aufdecken und dem Ganzen hoffentlich ein Ende bereiten.

Mein Hörerlebnis:
Der Klassiker ist es ja, dass erst einmal unschuldige Personen mit dem Auto liegen bleiben und so dann unverschuldet in sehr komische Vorkommnisse hineingeraten. Besonder perfide ist es dann immer, wenn sie nicht mal den Hauch einer Chance haben, von dieser Stelle unbeschadet wegzukommen.
Schnell wird klar, wie der Prolog der Story und die jetzigen Geschehnisse miteinander zusammenhängen. Der verstorbene Graf ist nicht tot, wie man damals angenommen hat. Der Teufel hat hier mal wieder seine Finger im Spiel und hat den Graf auferstehen lassen. Allerdings auf eine sehr eigene Art und Weise, wie sich gerade am Ende des Hörspiels herausstellen sollte.
Im Dorf häufen sich derweil die seltsamen Todesfälle, die allerdings auch sehr gut dargestellt sind. Am Beispiel eines älteren Ehepaars beginnt das alles. Erstmal kann der Mann plötzlich aus dem Rollstuhl wieder aufstehen, bringt dann aber erst seine Frau und dann sich selber um. Dann der Kfz-Mechaniker, welcher sich mit seinem eigenen Schweißbrenner solche Verbrennungen zufügt, an denen er dann stirbt. Das alles ist mit dem Satz „Wie du befiehlst, Meister.“ Deutlich gemacht und liefert ein klares und ehrliches Bild.
Das Paar, welches zu Anfang der Geschichte da hineingeraten ist, gerät unverschuldet in die Ereignisse. Und büßt es eben damit, dass zumindest einer von beiden sein Leben lassen muss, weil sie ihre Nase eben nicht aus Dingen heraushalten konnten, die sie nun mal nichts angehen.
Als der Mann die Rache an dem Grafen nehmen will, wird es zunächst etwas lächerlich. Der Typ will doch wirklich einem Skelett einen Pflock durch ein nicht vorhandenes Herz jagen. – Keine Ahnung, ob die Stelle witzig wirken sollte, bei mir hat sie es jedenfalls getan. Aber auch erst im Nachhinein. In dem Moment habe ich über den Gag einfach nur hinweggehört.
Alles endet dann so, wie solche Geschichten eben immer enden. Das Böse wird scheinbar besiegt und alles wird gut. – Davon kann hier allerdings keine Rede sein. Denn wir haben ja hier noch die Frau, welche die Linie des Grafen mit einem Kind weiterführen soll. – Sie tut es wohl, aber eben nicht ganz freiwillig.

Ein typischer Geister-Schocker, dessen Titelbild aber etwas seltsam wirkt. Ich finde, dass dieses „Monster“ was auf dem Bild abgebildet ist, eine wirklich frappierende Ähnlichkeit mit Freddy Krüger hat und absolut nichts mit einem Grafen zu tun hat.
Die Soundeffekte waren hier sehr durchwachsen. Stellenweise fand ich sie wirklich sehr passend und atmosphärische, aber dann hatte es auch welche dazwischen, die haben in den Ohren weh getan, weil ich mit Kopfhörern gehört habe und sie wirkten auch alles andere als passend.
Die Schauspieler haben einen wirklich sehr guten Job gemacht und mir einen Film auf die Ohren geliefert, den ich mir auch sehr gut als verfilmte Version vorstellen kann. So als Serie, wie es „Buffy“ und Co mal waren.

Ein gutes Hörspiel, die Story sollte man nicht allzu ernst nehmen, dann bietet es auf jeden Fall einen wirklich guten Unterhaltungswert.

[EBook] Bernd Stelter – „Der Killer kommt auf leisen Klompen“

Bernd Stelter
“Der Killer kommt auf leisen Klompen”
Reihe: Camping Krimi (2)
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Entertainment)
ISBN: 9-783-732-54074-7
Länge: 331 Seiten

– gelesen im Juli 2024 –

Endlich wieder ein Buch von Bernd Stelter. Endlich wieder ein lustiger Krimi, bei dem man den Krimi nicht gleich bemerkt und endlich wieder diesen Campingurlaub in den Niederlanden mit unseren Campern, die ein Talent für Fettnäpfchen und Ärger haben.

Klappentext: Hollands größter Agatha-Christie-Fan, Inspecteur Piet van Houvenkamp, ist einem Verbrechen auf der Spur: In Middelburg wird in einem Hausboot eine Frau aufgefunden. Sie lächelt, sie ist wunderschön, sie ist nackt. Und sie ist tot. Bei seinen Ermittlungen gerät der Inspecteur in Kreise, von deren Existenz er bislang nichts ahnte. Und schon bald liegen seine Nerven blank – denn natürlich lassen es sich auch die Camper von „De Grevelinge“ wieder nicht nehmen, bei der Spurensuche mitzumischen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Unsere Camper wollen einfach nur einen entspannten Campingurlaub verbringen, die Zeit mit der Familie genießen und vom Alltag entspannen. Aber diese neue Animateurin des Campingplatzes bringt alles durcheinander. Die Damen der Schöpfung wollen doch allen Ernstes morgens um sechs Uhr den Morgengruß mit ihr turnen. – Den Herren der Schöpfung passt das nicht und sie versuchen, zu intervenieren, was aber nicht unbedingt auch gut klappt.
Gleichzeitig wird in einem Mordfall ermittelt. Auf einem Hausboot wurde eine Escort-Dame tot aufgefunden. Nackt mit einigen seltsamen Begebenheiten im Raum und doch dauert es, bis die Todesursache als Botox identifiziert werden kann.
Diese Botoxgeschichte betrifft nun aber auch unsere Camper, da die Damen auf eine Botoxparty wollen. – Die Männer der Runde sehen einen Zusammenhang mit dem Mord an der Escort-Dame, stecken ihren Verdacht der Polizei und begleiten ihre Frauen zur Sicherheit.
Ist der vermeintliche Schönheitschirurg auch der Mörder?

Fazit: Schon auf dem Cover sieht man den Herrn Stelter persönlich aus seinem Wohnwagenfenster schauen und grinsen. – Ich weiß nicht, was es ist, aber allein sein Gesicht zaubert mir schon ein Lächeln ins Gesicht. – Klar, es handelt sich hier um einen Camping-Krimi. Ein Krimi, der im weitesten Sinne mit unseren Camperfamilien zusammenhängt, aber was dieses Mal für Zusammenhänge entstehen sollen, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar.

Die Story fängt schon übelst lustig an. Herr Stelter überlegt, einen neuen Campinganhänger zu kaufen, da die Kinder ja jetzt in einem Alter sein sollen, wo sie nicht mehr mit den Eltern auf Reisen gehen. Aber da hat er die Rechnung ohne seine Kinder gemacht. Die wollen nach wie vor mit und somit fährt die Familie gemeinsam in den Campingurlaub, wo sie auf dem Campingplatz auch wieder auf ihre Freunde treffen.
Gleichzeitig ermittelt die Polizei vor Ort in einem Mordfall, in dem eine Frau auf einem Hausboot tot auf ihrem Bett gefunden worden ist. Einiges an diesem Tatort ist seltsam und wirft Fragen auf, aber die sollen im Laufe der polizeilichen Ermittlungen noch geklärt werden.
Der Kommissar plagt sich in diesem Buch noch mit einem böse verfaulten und schmerzhaften Zahn herum. Aber die Diagnose des Zahnarztes hat ihm so gar nicht gefallen, weswegen er den Kontakt gelöscht hat und beschlossen hat, dass sich sein Zahnproblem auch von allein lösen wird.
Während die Ermittlungen der Polizei ihren Gang gehen, entsteht auf dem Campingplatz ein ganz eigenes und neues Problem. Die neue Animateurin macht die Frauen auf dem Platz zu Fitnessfanatikerinnen, die lieber um sechs Uhr morgens zum Morgengruß gehen, statt mit ihren Männer und Familien gemütlich auszuschlafen. – Zwar versuchen die Männer zu intervenieren, allerdings gelingt das nicht so ganz. Die Frauen beharren auf ihre Form des Urlaub und wollen am Ende sogar zu einer Botox-Party.
Es kommt zum Zusammentreffen der Männer und der Polizei, wo man sich gegenseitig kurz und bündig erzählt, was man weiß.
In der Praxis des Schönheitschirurgen treffen die Camper und die Herrschaften von der Polizei wieder aufeinander um die Machenschaften rund um das neue Schönheits- und Fitnessprojekt auf dem Campingplatz fliege auf. – Auch der Mord kann aufgeklärt werden, dessen Aufklärung allerdings, hält so manche Überraschung bereit.

In dem Buch werden viele niederländische Namen und Begriffe verwendet, die mich ziemlich haben stolpern lassen. Ja klar, das Buch spielt in den Niederlanden, aber bei dem vorhergehenden Band, fand ich das nicht so krass.
Die Story selber hat mich wieder an die Serie „Die Camper“ erinnert und in mir einige Bilder hervorgerufen. Außerdem war es sehr amüsant, wie Herr Stelter die Probleme der Herren hier darstellt. Man merkt eben, dass er durchaus ein Komödiant ist.
Beim Lesen hatte ich zum Teil ein richtig herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge und musste stellenweise herzlich lachen. Die Bilder, die da entstanden sind, waren einfach nur herrlich.
Den Krimi habe ich auch hier nicht wirklich mitbekommen, was wirklich sehr angenehm war. Die Ermittlungen der Polizei sind in den Zahnschmerzen des Kommissars sehr gut untergegangen. Die kleine Liebesgeschichte war eine wirklich sehr gute Idee, dass sie jedoch so enden muss, fand ich für den Fall sehr überraschend, für den Kommissar aber schade.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Das Buch hat mich wirklich sehr gut von meinen Problemen in der Zeit abgelenkt und mir einige lustige Stunden beschert.
Absolut lesenswert, auch ohne die chronologische Reihenfolge einzuhalten, hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht.

Lesemonat August 2025

76/100
Jeanette Lagall – „Blut ist dicker als Wasser“
(Schloss der Schatten 1) – 379 Seiten
Eine Fantasygeschichte im Kinderbuchstil. Langweilig, voller Klischees mit absolut null Spannung. Ein Museum mit Potential, welches durch meinen Abbruch wohl nie eröffnet werden wird.
Wenn Teil 1 einer Reihe schon so zerschrieben und langweilig ist, sollte klar sein, dass mich die anderen Teile absolut nicht interessieren.

77/100
Micheal Tsokos – „Zerrissen
“ (Fred Abel 4) – 400 Seiten
Ein weiterer Fall für Fred Abel, der sich sicherlich im Leben nicht hat träumen lassen, dass er wirklich noch einmal Vater werden sollte und dass seine schwangere Lebensfährtin dann auch noch von einem libanesischen Clan entführt und bedroht wird, weil denen ein Obduktionsergebnis nicht passt.
Beim Lesen ein Kopfkino, wie ich es schon lang nicht mehr hatte und wirklich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.

78/100
Rose Snow – „5. Band der Gefühle“
(8 Sinne 5) – 229 Seiten
Band 5 der Gefühle lässt die Charaktere weiter nach den Büchern der Macht suchen und die Protagonisten müssen mal wieder um ihre Liebe kämpfen.
Im Stil konstant, in der Fantasie ziemlich überdreht. Ich bin hier direkt in eine Leseflaute gesegelt.

das macht gesamt:
1008 gelesene Buchseiten/im Juli- 17,639 Buchseiten/2025
0 Stunden 0 Minuten Hörbuch/Juli – 139 Stunden 38 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Michael Tsokos – „Abgefackelt“ (Paul Herzfeld 3)
Andrè Milewski – „Die Träger der Ewigkeit“ (Das Lied der Unsterblichen 1)
Andrè Milewski – „Weihnachtsakten 2“

Gelesene Bücher vom SuB:
Jeanette Lagall – „Blut ist dicker als Wasser“
Micheal Tsokos – „Zerrissen“
Rose Snow – „5. Band der Gefühle“

Jetzt habe ich noch 144 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Ooops, da waren mir doch wieder Bücher durch die Lappen gegangen, die ich nach dem Lesen nicht runter gelöscht habe. Somit hat es, trotz dem wenigen Lesen, dann doch ein wenig gerückt. – Wenn das nichts ist.

Meine Woche 36. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die rücksichtslosen Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn. Nur weil sie 2 km/h schneller sind, müssen sie zwingend dei 3. Spur permanent dicht machen.

Gefreut:
Dass wir Fussel doch tatsächlich mit in den Urlaub nehmen konnten.

Gedacht:
Da kann ich ja sogar zusehen, wenn sie die „Disney Adventure“ aus dem Wismarer Hafen schleppen.

Gefragt:
Wie wollen die diesen riesigen Pott denn bitte durch die gar nicht mal so tiefe Wismarer Buch bekommen?

Genervt:
Stellenweise von meinem Mann. Wenn der nicht seinen Willen und ein ständiges Ja bekommt, ist bei ihm auch Land unter.

Gefühlt:
So, als wenn ich jeden Moment zusammenbrechen würde und nie wieder aufstehen könnte.

positiv:
Endlich in den Urlaub fahren. Nur mal raus, was anderes hören und sehen. Das allein kann schon so erleichternd sein.

negativ:
hm… das Bangen um Herrn Hund.

Gelitten:
Am Donnerstag ein wenig unter Unwohlsein und Kopfschmerzen. Aber das habe ich ignoriert und einfach Urlaub gemacht. Dann ging das am Freitag wieder alles.

Genossen:
Ausspannen, gutes Wetter, neue Eindrücke und die pure Erholung.

Gewesen:
In Hoben, in Wismar in Schwerin und auf der Autobahn

Getroffen:
Unsere Trauzeugen wieder, wie jedes Jahr.

Gesucht:
Nach guten Fotomotiven, für die zu Hause gebliebenen.

Gefunden:
Erholung und neue Eindrücke

Gelacht:
Auf jeden Fall, ja.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es dann doch nicht.

Gewundert:
Bestimmt, aber benennen kann ich es nicht mehr.

Gegessen:
Fisch in allen möglichen Variationen und in rauen Mengen.

Genascht:
Eis

Getrunken:
Lüpzer Rhabarber, was man bei uns absolut nicht mehr bekommt.

Gehört:
Radio Ostseewelle *lach

Gegoogelt:
Nach Routen, die man fahren kann und wie Öffnungszeiten verschiedener Lokalitäten sind.

Gelesen:
Nicht viel. Was das angeht, habe ich derzeit eine riesige Flaute drin.

Gesehen:
Das Schweriner Schloss, raue Mengen an Touristen aus aller Welt, die Ostsee und ihre Glitzerwellen

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur eine Rezi. Wenn ich nicht viel lese, brauche ich auch nicht viel rezensieren.

Getan:
Urlaub gemacht, mich erholt und den Moment genossen.

Gekauft:
Ein Buch. „Abgefackelt“ von Michael Tsokos

Gelernt:
Wenn du in Restaurants in Wismar am Hafen in Ruhe essen willst, dann gehe außerhalb der üblichen Essenszeiten hin.

Geschenkt (bekommen):
nö, nichts

Geschlafen:
Stellenweise ganz gut, zum Teil aber auch leider weniger gut.

Geträumt:
So einen abstrusen Mist mit der Frau des Ehepaars, die uns schon seit Jahren die Ferienwohung vermieten.

Geplant:
Noch bis Dienstag enspannt urlauben, das Schiff beim aus der Bucht geschleppt werden ansehen und am Mittwoch wieder nach Hause fahren, wo mich dann der ganz normale Alltagswahnsinn wieder erwartet.

Fazit

Hier noch mal ein paar Eindrücke vom zweiten und dritten Tag bei Wismar:

Wir sind mehr oder weniger spontan los, weil wir etwas von Windmühlen gehört hatten. Imposant anzusehen sind die ja, da gibt es nichts. Allerdings war die erste Windmühle ein still gelegtes Hotel, wo nichts mehr los war und auch die Umgebung mehr oder weniger ungepflegt ausgesehen hat. Die zweit Mühle war auch kein Restaurant mehr, sondern ein privater Garten, der zwar alle Blicke auf sich gezogen hat, ansonsten aber stumm und starr in einer Kleingartenanlage rumgestanden hat.
Im Anschluss gab es zwei Fischbrötchen in der Nähe vom Zierower Strand. Mit Hund darf man sich da ja nicht mal auf die eigentlich öffentlichen Bänke setzen. – Mit Hund bist du an der ostdeutschen Ostsee einfach kein Mensch mehr. Du darfst ganz genau nichts.
Am Ende sind wir noch einmal auf die Seebrücke Wendorf gelaufen und haben uns die Disney Adventure noch einmal angesehen. Schon imposant, wie die da so vor der Werfthalle liegt und auf ihre Abfahrt wartet, welche übrigens schon ein paar mal verschoben worden ist.
Am Abend gab es dann ein um so erholsameres Bierchen an unserem fast privaten Gammelstrand.

Unser Ausflug nach Schwerin war an einem Sonnabend bei schönem Wetter wirklich kein sehr guter Einfall. Mir war bewusst, dass wir mit dem Hund nicht ins Schloss hinein dürfen, aber dass sich die Menschenmenge nicht mal in dem sicherlich schön angelgten Garten verläuft, damit habe ich nicht gerechnet. Internationales Puplikum macht sich gegenseitig einen auf Fotobombe, regt sich aber auf, wenn das eigene Foto nicht gelingt weil jemand rein gelaufen ist.
Das Wismarer Schloss werde ich sicherlich auch irgendwann mal von innen anschauen, aber fakt ist, dass das dann nicht an einem Wochenende passieren wird.
Das Bierche am Abend war gigantomansich ruhig. Normalerweise hört man in der Bucht immermal ein Geräusch von der Werft. Das ist nicht störend, aber wenn es fehlt, dann kommt es einem da wirklich vor, als wäre man der allerletzte Mensch auf der ganzen weiten Welt.

Saturday Sentence – „Brennendes Wasser“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Kurt Austin leitet eine Mannschaft der NUMA (National Underwater & Marine Agency), die an der mexikanischen Küste zunächst nur den plötzlichen Tod einer seltenen Walart untersuchen soll. Zusammen mit seinem Mini-U-Boot wird er dabei um ein Haar für immer außer Dienst gestellt. Erst nach und nach wird erkennbar, dass die Attacke mit einem scheinbar ganz anderen Spezialauftrag einer weiteren NUMA-Truppe zusammenhängt: Die ist auf den Spuren einer Legende im venezolanischen Regenwald unterwegs. Es geht die Kunde von einer weißen Göttin und einem mysteriösen Stamm mit erstaunlichen technischen Errungenschaften. Kaum jemand glaubt an die Existenz dieses Stammes – und fast niemand hält es tatsächlich für möglich, dass das Wissen um diese Gottheit tatsächlich den Lauf der Geschichte verändern könnte. Doch zu diesen wenigen gehört eine mordlustige Bande von Biopiraten, die es auf Geheimnisse von unermesslichem Wert abgesehen haben. Hinter ihnen steckt ein steinreicher Industrieller aus Kalifornien, der davon überzeugt ist, dass er durch dieses Geheimwissen ein Monopol auf die knapp gewordenen globalen Trinkwasserreserven erlangen kann. Denn er hofft auf eine Formel zu stoßen, durch die man große Mengen Salzwasser in Trinkwasser verwandeln kann. So will er die Welt erpressen und regieren. Mittlerweile hält es auch Austin für möglich, dass die mythische Göttin des venezolanischen Stammes echte wissenschaftliche Wurzeln hat. Aber mit jedem weiteren Schritt in den Urwald hinein fühlen er und sein NUMA-Team sich immer mehr als Fische auf dem Trockenen. Verfolgt von den mörderischen Feinden, müssen sie sich durch einen tödlichen Dschungel aus Verrat, Erpressung und Mord ihren eigenen Weg zur Enthüllung der Geheimnisse um die weiße Göttin bahnen. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

„Hier wollen wir hin“, sagte er und wies auf die Karte.

Clive Cussler – „Brennendes Wasser“ (Kurt Austin 2); ISBN: 9-783-442-35683-6

3. Und wie ist es bisher?
Zunächst einmal ist es nicht der 10. Satz von Position 158, sondern der 10. Satz auf meiner aktuellen Seite. – Ich komme derzeit nicht viel zum Lesen, da wir uns im Urlaub befinden und wir hier und da uns etwas ansehen. Somit macht mich die Seeluft über den Tag mächtig müde, sodass meine Augen zuklappen, sobald sie das Kissen berühren.

Das Buch selber ist ein typischer Cussler. Bootstechnik, sehr gut erklärt, darunter Spannung, seltsame Begebenheiten und wilde Technik zur Rettung des Ökosystems oder einer Tierart und ein paar andere Heldentaten. – Wenn ich mal lese, habe ich ein gnadenloses Kopfkino vor meinem geistigen Auge und bin von der Handlung mehr als begeistert.

Außerordentlicher Urlaubspost von der Ostsee

Hiermit melde ich mich aus dem Urlaub. Wir verweilen eine Woche bei Wismar, in einem kleinen Dörfchen, namens Hoben. Ein sehr naturbelassenes altes Fischerdörfchen, in dem ganze 13 Häuser stehen. Alle verklinkert und mit Reeddach. Das darf hier nicht anders, wegen dem Denkmalschutz.

Wir waren an dem Tag in Wismar, im Hafen. Hier liegt (noch) das neueste Schiff der Disney-Flotte. Im April ausgedockt, wird sie seit dem vor der Werfthalle weiter gebaut. Die Aufbauten wären nicht mehr durch das Tor der Halle gegangen. – Es entsteht unter anderem noch eine Achterbahn auf dem obersten Deck, die in Grundzügen schon erkennbar ist. Der ganze Pott ist 442 m lang, 46 m breit, fasst bei voller Belegung 6800 Passagiere und 2500 Crewmitglieder. – Das sind Dimensionen, die kann man sich nicht vorstellens, wenn man sie nicht mal gesehen hat.
Dann gab es natürlich lecker Fisch zum Mittag und ein kleiner Bummel durch die Wismarer Innenstadt. – Auf dem Marktplatz wurden ein paar nostalgische Gefühle laut, da wir hier am 1. September 2023 geheiratet haben. Ganz klein und unauffällig, so wie ich es immer gewollt habe.

Am Abend sind wir an das andere Ende vom Dörfchen gelaufen, um hier am Strand mit einem kühlen Bierchen, unseren Campingstühlen und einer großen Portion Urlaubsreife einfach nur die Ruhe zu genießen.
Ihr müsst euch hier einen naturbelassenen, kostenfreien und unaufgeräumten Strand vorstellen. Hier hat es Schilf, trockenes Seegras, hier und da ein Findling oder Treibholz am Strand. Keine Badeaufsicht, aber auch keine Parkgebühr oder Strandtaxe. Einfach nur die pure Ruhe und Erholung. So schön hier.

Fusselfreitag #277

Fussel ist doof

Das erste Urlaubsfoto des Jahres *lach
Fussel liegt in der Ferienwohnung vor einem Leckerchen, was er von meiner Mutter immer ganz bereitwillig nimmt und schaut demonstrativ darüber hinweg. Gerade so, als wenn es da, wo er hinstarrt, gerade etwas zu sehen gäbe.

Wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und haben ihn tatsächlich mitnehmen können. – Nach einem Hungerstreik in der letzten Woche nimmt er inwischen auch mal wieder etwas zu Mampfen an und behält es drinnen. Ich habe ja zu ihm gesagt: „Fussel, das mit dem Essen kann, nein das MUSS, nach hinten los gehen!“ – Bis jetzt beherzigt er die Sache ganz gut.

[Hörspiel] Geister-Schocker 08 – „Der See des Grauens“

Autor: Earl Warren
Verlag: Romantruhe
Release: 07.05.2010
Länge: 59 Minuten 20 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Sheila MacKenzie – Alexandra Schalaudek
Walter Abernathy – Jürg Löw
Lord Philipp Abernathy – Karlheinz Tafel
Lady Anna Abernathy – Hildegard Meier
Steven Abernathy – Michael Che Koch
Finnegan Abernathy – Sascha Schiffbauer
Linda Abernathy – Daniella Wutte
Edgar Canmore – Bert Stevens
Ewan – Walter Gontermann
Lillian – Elke Bludau
Die Söhne des Murdoch Abernathy – Richard Hucke, Oliver Baumann, Tom Linden

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Inhalt:
Sheila besucht ihre Studentenfreundin in ihrem zu Hause, soll aber gleich wieder abreisen. Die Freundin hat vor irgendetwas Angst, was in der kommenden Nacht wieder losgehen soll. Sheila jedoch, lässt sich nicht von ihrem Besuch abbringen, nachdem sie so lang darauf gewartet hat, ihre Freundin einmal wiederzusehen.
Doch schon am Abend Beginnen unheimliche Dinge. Die Familie kann das Haus nicht verlassen, redet immer wieder von einem Fluch und dass sie des Todes sind. – Doch Sheila glaubt erst, was sie mit eigenen Augen gesehen hat. Sie geht noch am Abend zum See und begegnet dort dem Grauen.
Der Fluch belastet die Familie schon seit Jahrhunderten und konnte bisher nicht gebrochen werden. Weil die Familie bisher immer wieder einen Fehler begangen hat. Nämlich, niemanden bei sich zu aktzepterien, in den Nächten, wenn das Grauen umgeht.
Sheila macht eine harte Zeit durch, zweifelt an der Freundschaft und kann der Familie dann doch helfen. Auch wenn es für alle Beteiligten nicht einfach ist und leider auch nicht ohne Verluste ausgeht.

Mein Hörerlebnis:
Die Folge fängt so locker und lustig an. Da begegnen sich zwei Freundinnen nach langer Zeit mal wieder und das soll kein Grund zur Freude sein … – Doch die Freundin ist seltsam und will ihre Studienkollegin gleich wieder wegschicken.
Das komische Gehabe der Familie, das gräfliche Getue und dieser ganze Prunk und Protz sind wirklich sehr gut dargestellt. Da reicht es schon, dass dieser versnobte Butler seinen Mund aufmacht.
Beim Abendessen lernt man auch den Rest der Familie kennen und merkt auch gleich, dass wirklich alle vor etwas Angst haben, was Sheila nicht begreifen kann. Es ist logisch, dass sie alle Warnungen in den Wind schlägt und sich den See mit dem komischen Nebel ansehen will. – Fast scheint es mir, als wenn sie die Erscheinung dadurch erst weckt und so richtig in Rage bringt.
Noch gibt es aber keine Action. Die Stimmung wird durch unheimliches Dudelsackgetröte und einer genervten jungen Frau erst noch etwas aufgeheizt, bis es dann endlich zur Sache geht.
Nach und nach kommt heraus, um was für einen Fluch es sich handelt, und dass die Familie wirklich allen Grund hat, Angst zu haben. Der Fluch greift um sich und die Familienmitglieder sind handlungsunfähig. Es ist sehr gut zu hören, dass sie sich nicht wehren können, selbst wenn sie es noch wollten.
Durch das Lesen von alten Chroniken, das Studieren der Bilder an den Wänden, wird nach und nach die schreckliche Geschichte der Familie publik gemacht und auch der Hörer begreift, worin der Fluch besteht. – Allerdings hatte ich schon da die Hoffnung, dass das unerschrockene Großstadtmädchen ihrer Freundin doch bitte helfen möge.
Meine Hoffnungen wurden erfüllt, als Sheila, im Abenteuer ihres Lebens, und in einem wirklich schauerlich gemachten Hörvergnügen die Familie zumindest zu einem Teil retten konnte.

Fazit:
Allein die Story fand ich ja schon hochgradig genial. Ein altes schottisches Schloss, eine Familie, die mit aller Macht an ihrem Adel festhalten will und die Dekadenz lebt, trotzdem sie jeden Monat aufs Neue von einem bösen Fluch bedroht ist.
Die Schauspieler haben hier einen wirklich guten Job gemacht. Die Wandlung von einem hochnäsigen Adligen, hin zu einem normalen Mann der Hilfe braucht, war wirklich sehr gut nachzuvollziehen. Sheila hat man ihre Entschlossenheit von Anfang an angehört und ihre Freundin dreht im Laufe der Handlung wirklich herrlich durch.
Der Fluch war sehr gut erklärt und für mich so sehr gut nachzuvollziehen. – Das hat alles herrlich rund gemacht.
Für einen Lacher hintendran haben die wirklich mehr als herrlichen Outtakes gesorgt.

Klasse Sache, diese Hörspielreihe. Dabei ist es komplett egal, dass es nicht gerade Up to Date ist.

[Hörbuch] Nina McKay – „Dämonenfinsternis“

Nina McKay
„Dämonenfinsternis“
Reihe: Dämonentage (3)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97933-7
Länge: 9 Stunden 30 Minuten
Sprecher: Pia-Rhona Saxe

– gehört im Juli 2024 –

Der letzte Band dieser Trilogie sollte nun endlich Licht in das ganze Chaos bringen. – Das hat er auch getan, jedoch war es weniger fulminant, als ich es mir erhofft hatte.

Klappentext: An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Und jetzt liefern sich Menschen und Dämonen den letzten Kampf …
Obwohl Gesa offiziell die Königin der Hölle ist, sind Adrianas Probleme noch lange nicht gelöst.
Ganz im Gegenteil, denn in der Nacht auf den 2. Januar erfährt die Weltbevölkerung, dass Adriana Astara die Schuld an der erneuten Öffnung der Höllentore trägt.
Zu allem Überfluss kann Cruz sich nicht mehr an sie erinnern. Falls Adriana sich nicht Ahels Willen beugt, können sie die Weissagung aus dem Höllenfeuerlied nicht erfüllen.
Und die Welt wird in nie dagewesener Dunkelheit versinken … (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Adriana ist es nicht mehr möglich, in ihre Wohnung zurückzukehren, seitdem bekannt geworden ist, dass sie dafür verantwortlich ist, dass die Dämonentage mit dem Neujahrstag eben noch nicht vorbei sind. Die Dämonen kommen weiterhin nach Einbruch der Dunkelheit aus der Hölle auf die Erde, um die Menschen zu tyrannisieren und zu töten.
Adriana ist mit einem Trick um die Hochzeit mit dem Höllenfürsten herumgekommen, kann aber trotz allem nicht aufatmen. Das Höllenlied erzählt nach wie vor davon, wie man die Dämonennächte ein für alle mal beenden kann und Adriana und ihre Freunde arbeiten fleißig daran, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Während es in der Hölle scheinbar nach Plan zu laufen scheint, gibt es auf der Erde unvorhergesehene Zwischenfälle, die den Dämonen eine kurzfristige Oberhand bescheren. Doch auch das ist nicht von langer Dauer.
Die Erde kann und muss von den Dämonen befreit werden.

Fazit: Ich habe diese Reihe mit Spannung verfolgt und war nun gespannt auf das Ende. Es musste doch möglich sein, den Fehler, den Adriana begangen hat, wieder gut zu machen. – Leider hat sich die Story zwar weiter entwickelt, aber auch leider zu sehr im Stiel eines dritten Bandes. Ich bin die ganze Zeit nicht wirklich in die Handlung hinein gekommen, habe die Story gehört, um sie gehört zu haben aber nicht wirklich Spaß an der Sache gehabt.
Das Ende und damit das Finale kamen, aber eben auch wieder ganz anders, als ich mir das gedacht habe. Es war wenig fulminant. Ich habe mir, gerade für den finalen Kampf, mehr Action erhofft, als ich am Ende bekommen habe. Das war dann doch schade um den Stoff.
Was den Inhalt der Handlung angeht, da ist zum Ende der Trilogie die Fantasie mit der Autorin ein wenig durchgegangen. Da konnte man Dämonen plötzlich umpolen und am Ende sind ganz andere Wesen aus ihnen geworden. Das war für meinen Geschmack leider etwas zu weit hergeholt. – Ich konnte und wollte der Handlung in der Form nicht mehr wirklich trauen.
Die ganze Zeit hat mir der Film in meinem ganz privaten Kopfkino gefehlt, was am Ende wieder hochgradig schade war. Ich hätte mir da wirklich mehr erhofft, als ich bekommen habe.
Alles in allem bin ich von diesem Band der Reihe leider etwas enttäuscht.
Die Sprecherin hat in jedem Fall wieder einen sehr guten Job gemacht und mit viel Gefühl und einem wirklich angemessenen Tempo gelesen. – An ihr hat es also in keinem Fall gelegen, dass mir dieses Buch nicht so wirklich gefallen hat.
Im Gesamten muss ich aber sagen, dass die komplette Reihe für mich in jedem Fall mal etwas Neues war. Das Thema Himmel und Hölle wurde hier in einer neuen und frischen Story verarbeitet, wie ich sie noch nie gelesen oder gehört habe. Das hat sich doch mal gelohnt.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Wie gesagt, es konnte mich nicht so wirklich packen und der Film in meinem Kopfkino hat mir gefehlt. Meiner Meinung nach ist zu oft auf für mich unwichtige Sachen abgeschweift worden, was mich dann wieder unaufmerksam hat werden lassen. – Aber so ganz grottenschlecht und absolut unlesenwert war dieses Buch dann nun wieder auch nicht. Ich denke, die drei Sterne sind somit angemessen.