[Hörbuch] Nicole Böhm – „Das schwarze Element“ (2)

Nicole Böhm
„Das schwarze Element 2“
Reihe: Das schwarze Element
Verlag: Lausch phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97925-2
Länge: 5 Stunden 52 Minuten
Sprecher: Jan Langer, Pia-Rhona Saxe, Richard Lingscheidt, Cornelia Prescher

– gehört im Juli 2024 –

Das schwarze Element ist irgendwie ein Abkömmling aus der Reihe um die Seelenwächter. Eine neue Protagonistin, die gleiche Welt und doch irgendwie eine andere Story. – Es entwickelt sich in jedem Fall.

Klappentext: Matthew stößt im Gefängnis an seine Grenzen. Während sein Bruder nun in Chicago lebt und dort seine Heilung vorantreibt, bekommt Matthew immer mehr Druck von der Gang. Doch eines Tages erhält er eine Nachricht von Bishop.
Und alles scheint sich zu ändern.
Rose lebt sich langsam in ihrer Welt ein. Sie erledigt ihre Aufgaben und sucht weiterhin nach der Balance zwischen den strengen Regeln der Seelenwächter und ihrem Moralempfinden.
Als sie mit Alec eine erschreckende Entdeckung macht, steht sie erneut vor der Wahl zwischen ihrer Menschlichkeit und ihrer Magie.
Doch keine Entscheidung bleibt ohne Folgen … (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Mathew kommt im Knast immer weniger klar. Nicht nur, dass er unschuldig einsitzt, verlässt ihn auch sein Bruder, um sich in Chicago einer Behandlung gegen sein Augenleiden zu unterziehen. – Die Brüder gehen quasi im Streit auseinander, was Mathew noch mehr fertig macht. Er landet immer wieder im Loch, wo er einem Mitgefangenen aus seinen Panikattacken hilft. Dieser bedankt sich dann, nach seiner Entlassung, auf seine Art und Weise. Mathew, sein Fall wird neu aufgerollt und er kann entlassen werden. Er kann auch direkt zu seinem Bruder nach Chicago fliegen. Zumindest die Brüder sind wieder vereint. Aber irgendetwas hat sich zwischen ihnen verändert.
Rose findet sich mehr und mehr in der Seelenwächterwelt ein. Sie will Mathew und seinem Bruder helfen, packt es aber vollkommen falsch an und löst fast eine Katastrophe aus. – Bei einem unangenkündigten Sondertraining auf dem Anwesen der Seelenwächter teleportiert sie sich und ihren Trainingspartner versehentlich, was ihr wieder neue Anfeindungen innerhalb der Familie einbringt.

Fazit: Schwarzes Cover mit Angaben von Autorin und Titel, ein Ornament, in dem Fall nichtssagend und einfach nur düster gehalten. – Mal ehrlich, wenn ich nicht von Anfang an gewusst hätte, dass es sich hier um die Seelenwächterwelt gehandelt hätte, hätte ich von dieser Reihe wohl die Finger gelassen.

Die Story wird an der Stelle weiter erzählt, wo der vorangegangene Band aufgehört hat. Allerdings ist sie noch nicht so weit, dass einem etwas fehlen würde, wenn der erste Band nicht vorweg gehört worden ist. Alles, was nötig ist, wird noch einmal kurz angerissen und erklärt, sodass sich in jedem Fall am Ansatz eine Story ergibt, der man folgen kann.
Die beiden Handlungsstränge beschränken sich weiterhin auf Mathew und Rose. Beide haben in ihrem neuen Leben so ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen. Während Mathew im Knast seinen Weg zum Durchhalten finden muss, sich dabei fast noch Feinde macht und eine ziemlich gefährliche Situation überstehen muss, kann sein Bruder mit seinem Augenleiden Hilfe finden. – Dieses Ding mit der Frau, die Mathew seinen Bruder in die Studie gebracht hat, hat hoffentlich noch ein Nachspiel. So ganz koscher kommt mir die Dame nicht vor, auch wenn man noch nicht viel von ihr gehört hat.
Rose hingegen stellt sich den Geistern ihrer Vergangenheit, wo sie feststellen muss, dass ihr Vater doch noch lebt. – Hoffentlich wird auch das Ding noch erklärt, denn im ersten Band ist dieser Mann ganz eindeutig gestorben.
In der Seelenwächterwelt werden bekannte Charaktere aus den Chroniken der Seelenwächter präsenter und öfter erwähnt. – Bin gespannt, inwiefern sich diese beiden Welten noch verweben werden.

Die Sprecher machen alle einen guten Job und lesen das, was die Autorin verzapft hat, mit viel Gefühl und in einem angemessenen Tempo. – Am Ende des Tages können sie aber auch nur das vorlesen, was die Autorin geschrieben hat und diese hat sich, zum Teil jedenfalls, mächtig in kleinen Einzelheiten verloren. Ob das jetzt Gefühle oder Gedanken sind, die sie näher erwähnt und hoffnungslos endlos erklärt. Dadurch stockte die Handlung stellenweise und ich war abgelenkt. Die Folge war, dass ich dann wieder schwer rein gekommen bin, als es weiter ging.
Leider hatte ich nur zum Teil einen Film in meinem geistigen Kopfkino, was für mich jetzt schon mal die fünf Sterne ausschließt. – Aber das kann durchaus auch dem geschuldet sein, dass ich auch hier langsam auf den Trichter komme, dass ich wohl die falsche Zielgruppe für diese Buchreihe bin.
Alles in allem kann man sich diese Bücher ruhig mal anhören. Bis zu diesem 2. Band haben sie keine übermäßig lange Laufzeit und es ist vom Verständnis her nicht schwer. Man kann eben auch gut was nebenher machen.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Sternebewertung hat mich der Stoff leider zu wenig gepackt. Außerdem sind im jetzigen Stadium der Reihe noch zu viele Fragen offen, als dass ich hier mit Feuereifer dabei sein könne. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass es schwer wieder reinzukommen ist, wenn dann irgendwann der dritte Band fertig eingelesen ist.

[Hörspiel] Geister-Schocker 11 – „Die Karten des Blutes“

Autor: Markus Winter
Verlag: Romantruhe
Release: 03.09.2010
Länge: 48 Minuten 12 Sekunden

Die Sprecher:
George MacIntyre – Martin Keßler
Sheila Carson – Ranja Bonalana
Andrew Whiting – Michael Che Koch
Pauline Whiting – Katrin Heß
Jane Whiting – Silke Haupt
Inspector Snyder – Helmut Winkelmann
Sergeant Cutter – Jo weil
Constable Brown – Oliver Baumann

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Eine Mordermittlung in einem Strandhaus. Vier Leichen, viel Blut und eine Geschichte, die zu grausam scheint, als dass sie wahr sein könnte.
Zwei Ehepaare, befreundet, treffen sich mal wieder, um Karten zu spielen. Das Kartenspiel ist in diesem Fall aber etwas ganz Besonderes. Die Karten stammen aus dem 19. Jahrhundert und haben Blut an sich kleben. Die Rache eines erfolgreichen Spielers wohnt in ihnen, die jeden trifft, der mit diesen Karten spielt.
Ein Spiel, das normal beginnt und in einem blutigen Szenario endet. Ein Szenario, in dem Dinge ans Licht kommen, die Ehen und Leben zerstören und am Ende nur Verlierer zurücklassen.
Die Polizei steht vor einem Rätsel, muss aber dann doch der Legende um die Karten Glauben schenken. – Denn der Rachegeist existiert.

Mein Hörerlebnis:
Es ist die Polizei, die das Strandhaus aufbricht und dort auf das grauenhafte Szenario mit vier Leichen trifft. Was zunächst allerdings nach einem Mordfall aussieht, wird bei der Aufklärung immer mysteriöser.
Sehr interessant gemacht ist in diesem Fall der Zeitsprung. Die Ermittlungen werden so nicht dargestellt, dafür aber eben genau das, was sich zugetragen hat, damit es zu dieser Situation kommen konnte.
Es lies sich hier sehr gut nachverfolgen, wie aus einem ganz normalen Spieleabend eine Katastrophe wurde. Wie einer nach dem anderen sein Leben lassen musste und wie psychischen Abgründe und verborgene Geheimnisse ans Licht kommen. Dabei hat mich besonders entsetzt, dass die hier dargestellten Freund gar nicht so wirklich Freunde gewesen sein können, wenn man betrachtet, was hier alles ans Licht gekommen ist.
Stellenweises habe ich beim Hören den Faden etwas verloren, was aber nur daran lag, dass bis zum Ende nicht wirklich klar war, ob es nun wirklich dieser Rachegeist war oder ob das alles inszeniert gewesen ist. Gerade der letzte Tod hat sich ja noch gewehrt, bis zum bitteren Ende. Und dann noch diese perfide Geschichte mit dem Erbe im Hintergrund. Mehr glaubhaft geht ja nun wirklich nicht.
Eine sehr interessante Urban Lecent, die hier zu einem gruseligen Hörspiel verarbeitet worden ist. Der Hörer erlebt einen Abend, der eigentlich ganz anders hätte verlaufen sollen. Verwirrung und Überraschung waren hier ganz groß und haben mich super unterhalten.

Fazit:
Kurzweilig, fast schon glaubhaft und herrlich verwirrend bis zum Ende. Die ganze Szenerie war durch die Schauspieler wirklich sehr gut dargestellt. Allein das hysterische Gehabe, einer der Frauen, war glaubhaft und hat den Produzenten sicherlich das eine oder andere Pfeifen im Ohr beschehrt. – Mir zumindest, kam es stellenweise etwas übertrieben vor und hat nervig gewirkt.
Die Geräuscheuntermalung hat mir ein wirklich herrliches Kopfkino von einem kleinen, aber feinen Strandhaus beschert, in dem sich alles abspielt.
Die Charaktere haben wirklich durch die Bank weg zwei verschiedene Gesichter. Was sich da an menschlichen Abgründen aufgetan hat, war mal wirklich nicht von schlechten Eltern.
Ob es die hier behandelte Urban Lecent wirklich gibt, vermag ich nicht zu sagen. Aber allein die Hintergrundstory um die Karten klingt danach, als wenn das wirklich als Legende irgendwo ganz genau so existieren würde.

Sehr gute und kurzweilige Unterhaltung, von der ich gern mehr hätte.

[EBook] Kim Leopold – „Der Kampf der Rebellen“

Kim Leopold
„Der Kampf der Rebellen“
Reihe: Black Heart (10)
Verlag: Selfpublishing
EAN:9-783-754-68422-1
Länge: 98 Seiten

– gelesen im Juli 2024 –

Was diese Reihe angeht, habe ich zur Zeit so etwas wie einen Durchhänger. Irgendwie kommt bei mir das Gefühl auf, dass es weder vor noch zurück geht.

Klappentext: Auf der Suche nach seinem Herzen wird Mikael durch einen Zauber aus dem Palast verbannt. Er trifft auf Yanis, Melvin und Willem. Gemeinsam suchen sie Unterschlupf bei einer alten Freundin Mikaels, deren Arbeit für den König der Rebellen sie in Schwierigkeiten gebracht hat. In der Zwischenzeit kämpft Alex mit den seltsamen Nebenwirkungen durch Ivans Zauber und beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Während er mit Moose Tyros‘ persönliche Sachen sichern will, stoßen die beiden Wächter auf noch mehr Geheimnisse … Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Der Kampf der Rebellen – Band 10. der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Mikael hat den Kampf im Palast überlebt. Freya allerdings nicht. Und genau die ist es, die sein Herz verwahrt, was er so gern zurückhaben möchte. Er kommt bei seiner eigenen Suche allerdings nicht weit, da er aus dem Palast der Träume verbannt wird. Durch einen Zauber findet er sich plötzlich ganz woanders wieder.
Er hat eine, dem Leser bekannte, Black Heart mit der Suche und der Bergung des Herzens beauftragt. Allerding muss diese in den Lehrertrakt dafür. Was sie als Schülerin aber nicht kann. Sie würde ein unkalkulierbares Risiko eingehen.
Die Verbrennung der Toten des vorangegangenen Kampfes rückt näher und näher. Und noch hat sich keiner der verstorbenen Wächter als Gestaltwandler wiedererhoben. Aber wenn sie erst verbrannt sind, können sie das gar nicht mehr.

Fazit: Eigentlich hatte ich mich auf die Lektüre des Buches gefreut. Die Tatsache, dass die Cover immer wieder nach dem gleichen Schema aufgebaut sind, macht es einem leicht, sich in die Welt zurückzuversetzen, wenn man einige Bücher dazwischen gelesen hat.
Allerdings hatte ich es hier wirklich ziemlich schwer in das Buch hinein zu kommen und zu verstehen, was ich da lese. Die Autorin lässte von ihrem verwirrenden Stil mit dem ständigen Switchen zwischen Personen und Orten nicht ab. Auf diese Weise sind mir haufenweise Namen um die Ohren geflogen, die ich schon lang nicht mehr wirklich auseinanderhalten kann. Dann sollte man ja auch noch mitbekommen, wer jetzt was für ein Wesen ist und welche Funktion im Palast der Träume hat, um die Handlung verfolgen zu können. – Dem war bei mir allerdings nicht mehr so und so habe ich die Kapitel einfach nur gelesen, um sie eben gelesen zu haben. Lesespaß hatte ich hier allerdings nicht mehr, denn ich kann leider kein Zusammenhang zur ursprünglichen Geschichte mehr sehen.
Fantasy, ja das ist dieses Buch oder diese Buchserie wirklich. Hier werden Hexen, so was Ähnliches wie Hexen, Gestaltwandler, Wächter und was weiß ich noch komplett in einen Topf geschmissen und zu einer mehr oder weniger gemeinsamen Geschichte verrührt. Allerdings habe ich langsam aber sicher das Gefühl, dass das Ziel am Ende längst aus den Augen verloren gegangen ist. Ich habe nicht mal mehr im Ansatz einen Plan, was hier warum passiert und wo das noch hinführen soll.
Vom Schreibstil her bleibt sich die Autorin in jedem Fall treu, keine Frage. Der Stil ist immer wieder wiedererkennbar, aber alles in allem wird das für mich immer verwirrender.
Die Kürze der Bücher trägt hier leider gar nicht mehr zum Aufrechterhalten von Aufmerksamkeit oder Ähnlichem bei. Im Moment nervt es nur noch, dass man das Gefühl hat, man liest hier Kurzgeschichten und nichts als Kurzgeschichten.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Ich scheue mich extrem davor, dieses Buch zu verreisen, aber gerade dieser Band hat mir wirklich extrem wenig gegeben und ich hoffe einfach darauf, dass es in Zukunft dann doch noch etwas besser wird.

Meine Woche 37. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Dass der Urlabu schon so schnell wieder vorbei war.

Gefreut:
Dass wir der „Disney Adventure“ trotz allen Veschiebungen und Wiedrigkeiten noch beim Auslaufen über die Buch von Wismar zusehen konnte. – Und was waren das für Bilder. Eiknfach nur gigantisch!

Gedacht:
Ach richtig, wir waren im Urlaub, da muss eine teure oder große Reparatur in der Wohnung anstehen. (Fazit)

Gefragt:
Ist meine Leseflaute jezt vorbei? – Schön wärs ja schon.

Genervt:
Dass nun schon wieder Baumaßnahmen anstehen.

Gefühlt:
Irgendwie zwischen den Stühlen. – Hier zu Hause ist es im Vergleich zu unserer Ferienwohnung einfach nur unfassbar laut. Man kommt sich dem gegenbüber fast vor, als säße man mitten auf einer Großbaustelle.

positiv:
Ich konnte mich in den paar Tagen an der Küste richtig gut erholen.

negativ:
Die Urlaubszeit ist einfach zu schnell wieder verflogen.

Gelitten:
An Zahnschmerzen. Aber es betrifft die komplette linke obere Kauleiste. Deswegen denke ich mal, dass das ein Ding ist, was irgendwie vom Zahnfleisch ausgeht. – Ich kann die Sache mit meiner Mundspülung immer recht schnell wieder beruhigen.

Genossen:
Die neuen Eindrücke, die neue Energie, die ich mitgebracht habe und einfach die Tatsache, dass ich mich mit dem Urlaub wohl noch zu den priviligierten Menschen zählen darf.

Gewesen:
An der Wismarer Bucht, in Wismar selber und heute mal wieder im Hainich. (Fazit)

Getroffen:
Meine Familie wieder …

Gesucht:
Ein Wohnmobil (das war die Irrfahrt auf dem nach Hauseweg. Aber so wirklich fündig sind wir nicht geworden)

Gefunden:
Ein weiteres, nicht so sehr überlaufenes Fleckchen Wald, wo man gern mal öfter hin kann.

Gelacht:
jup, über so einige Frotzeleien mit meinem Mann

Geweint/Getrauert:
Das ist zu viel gesagt. Aber ich finde es schon ein wenig traurig, dass meine Onlinefreundin nicht mehr online kommt. Wenn ich doch nur irgendwie herausfinden könnte, was mit ihr ist. – Aber sie wohnt in Alaska. Das scheiter an der Ortsunkenntnis und mit Sicherheit auch an meinem nicht zu gebrauchenden Schulenglisch.

Gewundert:
Ehrlich jetzt, schon wieder zwei von drei Wochen rum?!

Gegessen:
An der Küste auf jeden Fall noch einmal jede Menge Fisch. Und hier zu Hause gab es dann mal wieder meine Bratwurst-Gnocci-Rosenkohlpfanne.

Genascht:
Eis und Jumpis

Getrunken:
Eistee, Wasser, Latte Macciato

Gehört:
Nachrichten (aber nur einmal am Tag, damit ich mich nicht so oft aufregen muss)

Gegoogelt:
Nach einem pflanzlichen Medikament für Fussel seine Leber. Etwas, dass wir ihm immer mal als so eine Art Leberkur geben können.

Gelesen:
„Brennendes Wasser“ von Clive Cussler; „Abfackelt“ von Michael Tsokos und „Band 6 der Gefühle“ von Rose Snow.

Gesehen:
Die „Disney Adventure“ beim Verlassen der Werft, das glitzernde Wasser der Wismarer Bucht und ein paar Videos von meiner Youtube-Abboliste.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezistichpunkte mit der Hand. Zum Abtippen fehlte mir bisher die Muse.

Getan:
Urlaubswäsche gewaschen, gelesen und gewandert

Gekauft:
Neue Aufsteckbürsten für meine Schallzahnbürste

Gelernt:
… Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei …

Geschenkt (bekommen):
Das neueste Buch von Michael Toskos. Schon so als Geburtstagsgeschenk. Vorgezogen *lach

Geschlafen:
Recht gut sogar

Geträumt:
Irgend so ein wildes Zeug mit unserer Ferienwohungsvermieterin. Ganz komische Sache das.

Geplant:
Wir haben noch eine Woche Urlaub. Da wollen wir einen Ausflug an den Edersee machen, weil da die Ruinen derzeit voll frei liegen sollen und einen Wohnmobilfritzen wollen wir auch noch abklappern. – Eventuell noch zum Friseur, weil das wäre eh dann übernächste Woche dran …

Fazit

Am Mittwoch sind wir dann also nach einer etwas längeren Irrfahrt aus dem Urlaub wieder nach Hause gekommen und haben dann auch gleich die diesjährige Hiobsbotschaft bekommen. Es kann ja nicht sein, dass einfach mal alles heile bleibt und Folgen. – In diesem Jahr eröffnete uns mein Vater, dass in unserem Wasserleitungssystem irgendwo Wasser wegläuft. Nicht viel, aber stetig. Und dass man danach schauen muss, ist ja wohl klar. Das Wasser tut ja dann auf Dauer auch der Bausubstanz alles andere als gut.
Jedenfalls müssen jetzt im Bad zwei Fließen wieder raus gestemmt werden, damit man an die Leitungen kommt. Das Gute an der Sache: Mein Vater kann viel selber machen. Besonders was das Ding mit den Fließen angeht. Uuuuuuuund, er hat noch Ersatzfließen da. So bleibt das Ding auf eine kleinere lokale Stelle begrenzt. Nachteil ist dann eben der Staube, der dann hier wieder entsteht.

Unsere Sonntagswanderung hat uns heute mal wieder in den Hainich geführt. Wir sind den so genannten „Bummelkuppenweg“ gelaufen. In jedem Fall war der Wald sooooooooooo schön ruhig, die Landschaft sehr abwechslungsreich und unsere Kondition noch immer auf dem unteren Level *lach

Saturday Sentence – „Abgefackelt“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Rechtsmediziner Paul Herzfeld steckt sein letzter Fall noch in den Knochen, weshalb er vorübergehend von Kiel nach Itzehoe auf eine vermeintlich ruhigere Stelle in der Pathologie versetzt wird. Doch statt der erhofften Ruhe erwartet ihn dort eine ausgebrannte Ruine des Klinikumarchivs, in der nicht nur unzählige Akten und Gewebeproben verbrannten, sondern auch ein Pathologe sein Leben verlor. Ein Todesfall mit zu vielen Ungereimtheiten, wie Herzfeld findet. Und je weiter er nachforscht, desto klarer wird, dass er einem Skandal ungeheuren Ausmaßes auf der Spur ist. Die Gesundheit der Bevölkerung Norddeutschlands ist ernsthaft bedroht. Seine Ermittlungen auf eigene Faust bleiben nicht lange unentdeckt, denn bald verfolgt ihn eine eiskalte Killerin auf Schritt und Tritt. Ihr Mordwerkzeug: eine Drohne. Ihr Lieblingsspielzeug: Feuer. Während immer mehr Leichen auf Paul Herzfelds Sektionstisch landen, bringen seine Nachforschungen den Rechtsmediziner erneut in akute Lebensgefahr. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

„Er würde … Jan hätte so etwas nie gemacht …

Michael Tsokos – „Abgefackelt“ (Paul Herzfeld 2); ISBN: 9-783-426-52441-1

3. Und wie ist es bisher?
Was gibt es da schon groß zu sagen?! – Es ist ein Tsokos und Tsokos kann einfach schreiben. Der totale Pageturner, von dem ich kaum lassen kann.
Nicht nur, dass der Fall an sich hochgradig interessant ist, so sind wieder einige Nebenhandlungen dabei, die aus dem Alltag von Prof. Dr. Michael Tsokos wirklichem Berufsalltag stammen. Und das gepaart mit dem Thema Elektrosmog, wo man sich ja bis heute nicht wirklich einig ist, ob das mit dem Körper was macht, oder ob das der totale Humbug ist.

Alles ist flüssig und eingängig geschrieben und ich habe beim Lesen das absolute Kopfkino. Außerdem bin ich sehr davon überzeugt, dass mir dieses Buch in jedem Fall aus meiner Leseflaute wieder raus geholfen hat.

Fusselfreitag #278

Fussel machte Urlaub

Wir sind inzwischen aus dem Urlaub wieder da. Und ich glaub, wir haben alle drei irgendwie eine gute Zeit verbracht. Fussel ist ganz tapfer mit uns die Ausflüge gelaufen oder hat auf der grünen Wiese vor der Ferienwohnung gechillt. Er hat sehr gut gefressen, aber aufgrund der ungewohnten Bewegung keine 100g zugelegt. Es ist zumindest mal nicht weniger geworden. Also will ich mal nicht unmutig sein und behaupten, dass es gern so weiter gehen kann. Auch wenn wir wieder zu Hause und im Alltagseinerlei angekommen sind.

[Hörspiel] Geister-Schocker 10 – „Der magische Schrumpfkopf“

Autor: Earl Warren
Verlag: Romantruhe
Release: 24.08.2024
Länge: 1 Stunde 6 Minuten

Die Sprecher:
Claus Wilcke
Peter Niemeyer
Helmut Winkelmann
Nicole Engeln
Nikolas Käfig

Inhalt:
Ein Sammler kommt in ein Kuriositätenkabinett, in dem ihm ein Schrumpfkopf für eine wirklich horrente Summe verkauft wird. Angeblich soll dieses Teil magische Fähigkeiten besitzen, Wünsche erfüllen, die jedoch auf seine ganz eigene Art und Weise.
Der Sammler stellt sich als Geschäftsmann mit eigener Firma heraus, dem dieser Schrumpfkopf aber wirklich mehr als übel mitspielt. Schon der erste Wunsch, den der Mann e, geht schief.
Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und das Leben des Mannes wird Stück für Stück zerstört. Immer wenn er sich etwas wünscht, wird dieser Wunsch von dem Schrumpfkopf erfüllt, aber auf seine eigene Art und Weise. Der Geist dieses Schrumpfkopfes ist wirklich grausam und ohne jede Gnade.
Nachdem der Mann wirklich alles verloren zu haben scheint, kann ihn außgerechnet sein gewiefter Butler aus der Klemme und den Fängen des Geistes helfen. – Allerdings geht auch dieses Finale nicht ohne Verlust aus.

Mein Hörerlebnis:
Schon der Beginn dieser Folge spricht allein durch die Hinterlist des Antiquitätenhändlers Bände. Der klingt schon von Anfang an so verschlagen und hinterhältig. Allein der Stimme nach, hätte ich diesen Laden fluchtartig verlassen. – Dieser Kunde lässt sich von der Hinterlist in Person dann aber auch noch in ein abgesondertes Kabuff führen, wo die „Besonderheiten“ sind.
Schrumpfköpfe an sich kenne ich. Dieser hier soll allerdings von einem Geist besessen sein. Ich habe diese Tatsache erst einmal so hingenommen. Schließlich handelt es sich hier um ein Hörspiel mit dem Namen Geister-Schocker. Da ist es ja nur recht und billig, dass auch Geister darin vorkommen. – was dieser Geist hier allerdings abzieht, habe ich in der Form auch nicht kommen sehen.
Die Wünsche werden erfüllt, allerdings auf eine mehr als perfide Art und Weise. Und in diese Handlungen ist dann auch das Erscheinen des Geistes sehr gut eingearbeitet. Immer mal wieder hört man eine Stimme aus dem Off, die den Geist darstellen soll und die auch dafür sorgt, dass man vom Geist selber das eine oder andere mitbekommt und lernt. – Ich war gefesselt von den Versuchen des Mannes, sich aus diesem Dilemma wieder zu befreien und davon, wie der Geist das Ruder dann doch immer wieder umreißt.
Das Ganze gipfelt dann in einer fast ausufernden Geisteskrankheit, die der Sammler aber wohl nur nicht bekommt, weil er immer wieder irgendwelche Partnerinnen an der Seite an, die sich seine Geschichten zwar anhören und nicht glauben. – Diese Todesopfer des Fluches hätten nun wirklich nicht sein müssen, haben das Hörspiel selber fast schon unangenehm in die Länge gezogen, aber dafür war dann das Ende wie ein Paukenschlag. Dem Geist konnte ein Schnippchen geschlagen werden, auf das man auch erst einmal kommen musste. Es kam, mal wieder, nur auf die Formulierung der Wünsche an.

Fazit:
Ein Geister-Schocker, wie er typischer nicht sein konnte. In jedem Fall spannend. Eine sehr gute Verarbeitung einer urbanen Legende, die ein Kern Wahrheit enthält und doch schon einen natürlichen Gruselfaktor hat, dass es ansonsten nicht mehr wirklich viel gebraucht hat.
Die Geräuschkulisse war sehr gut gemacht, die Darstellung des Geistes als Stimme aus dem Off hat noch einmal einen sehr beunruhigenden und düsteren Faktor reingebracht. Die Ungläubigkeit der Personen hatte fast schon etwas komödiantisches, wenn man wusste, wie es den Vorgänger eben ergangen ist und mehrfach hätte ich mir gern die Hand vor die Stirn geschlagen, ob der Naivität der Damen der Schöpfung.
Man hört, dass die Hörspiele ein Kind ihrer Zeit sind. Alle Spannung wird sehr gut durch das Schauspiel der Sprecher herausgeholt und die Geräuschkulisse klang eben, wie sie seinerzeit so klang. Das ist jetzt aber absolut nichts Negatives.
Ich wurde sehr gut unterhalten und hatte meinen Spaß an dieser Folge. Davon kann gern mehr kommen.

[Hörbuch] Nicole Böhm – „Das schwarze Element“

Nicole Böhm
„Das schwarze Element“
Reihe: Das schwarze Element (1)
Verlag: Lausch Phantastische Hörbücher
EAN: 4-260-158-97924-5
Länge: 5 Stunden 36 Minuten
Sprecher: Jan Langer, Pia-Rhona Saxe, Richard Lingscheidt

– gehört im Juli 2024 –

Ich wusste, dass diese Serie etwas mit den Chroniken der Seelenwächter zu tun hat. Deswegen war ich auch irgendwie neugierig, um was es denn jetzt hier genau gehen sollte.

Klappentext: Eine Frau im Kampf mit den Elementen und ihrem Pflichtbewusstsein. Ein Mann, der wegen eines Mädchens unschuldig im Knast sitzt, dem er einst eine Lasagne schenkte. Eine unbekannte Kraft, die jahrtausendelang im Verborgenen schlummerte und nun geweckt wurde. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Rose lebt als Seelenwächterin und ist quasi noch in der Ausbildung. Sie scheint mit Talent gesegnet zu sein, aber sie ist noch zu ungeübt, übernimmt sich im Kampf und macht Fehler.
Ihr Start ins Leben war eigentlich ganz gut. Doch das ging nur so lang gut, bis ihr Vater seinen Job verloren hat und dadurch der Ausweglosigkeit und dem Alkohol verfallen ist. Sie lebt mit Hunger und einem Ziel im Leben. Doch die Begegnung mit den Zwillingen und insbesondere mit Mathew, in einem anderen Trailer des Parks, bringen ihr kein Glück und ein großes Unglück setzt ihrem irdischen Leben ein Ende.
Rose kann nun ein zufriedenes und ausgefülltes Leben führen, aber Mathew sitzt im Knast für eine Tat, die er nicht begangen hat.

Fazit: Vom Cover her, ist diese Reihe wirklich sehr kontinuierlich aufgebaut. Immer diese düsteren Farben, das Oranament, welches alles und nichts bedeuten kann und ansonsten bleiben bei dem Coverbild jede Menge Fragenzeichen offen. Es lässt überhaupt keine Rückschlüsse auf den Inhalt des Buches zu.
Am Anfang hatte ich es etwas schwer, in das Buch hinein zu kommen und habe die Zusammenhänge nicht wirklich begriffen. Mir war lediglich klar, dass es sich mit Rose um eine Seelenwächterin handelt, die aber noch nicht so alt und erfahren ist. Sie macht Fehler und muss sich dafür von der Gemeinschaft foppen lassen.
Nach und nach wird dann aber klar, wo die Reise in diesem Buch hinführen soll. Und zwar geht es darum, wie Rose zur Seelenwächterin geworden ist und was sie vorher erlebt hat. – Sollte die Reihe hier wirklich die einzelnen Schicksale von Seelenwächtern beleuchten? Hat Frau Böhm hier Material aufgearbeitet, welches aus den Bänden der Chroniken der Seelenwächter rausgeflogen ist? Zumindest sieht es für mich danach aus.
Rose hatte es definitiv nicht leicht, in ihrem Leben als Mensch. Eindrücklich und voller Gefühl wird davon berichtet, wie sie lebt, warum sie so lebt und dass ihre Familie trotz allem Stück für Stück auseinanderbröckelt. Und in all diesem Chaos versucht sie nichts weiter als ein normales Mädchen zu sein.
In diesem Buch haben wir die komplette Bandbreite an Gefühlen vorliegen. Angefangen von Angst und Ehrgeiz, bis hin zu einer zarten Liebe und Zuneigung. Aber man merkt eben auch die innerliche Zerrissenheit der Protagonistin. Sie weiß, dass sie in ihrer jetzigen Situation nicht viel machen kann, aber weg kann sie auch nicht, wenn sie nur den Hauch einer Chance im Leben haben will.
Wie die ganze Story endet, ist wirklich sehr unschön. Macht aber im Hinblick auf ihr jetziges Seelenwächterdasein durchaus Sinn. – Was ich da allerdings nicht verstehe: Warum lässt sie den Mann, der sie quasi gerettet hat, als Dank dafür jetzt im Knast verrotten. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ihm aus ihrer jetzigen Situation heraus irgendwie zu helfen.
Die Seelenwächterwelt wird in diesen Bücher definitiv nicht so stark beleuchtet und erklärt, wie es das in den Chroniken der Seelenwächter hatte. Deswegen bin ich fast der Meinung, dass man die Chroniken der Seelenwächter unbedingt gelesen haben muss, will man hier alles wirklich verstehen.

Das Lesen in verteilten Rollen scheint wirklich mehr und mehr Raum in der Hörbuchbranche einzunehmen und ich muss sagen, dass das nicht nur in diesem Fall gerade das Verstehen von Hörbüchern sehr erleichtert. Die Sprecher hier machen einen sehr guten Job und das Zuhören war angenehm und sehr kurzweilig.
So düster wie das Cover, war hier auch die Stimmung in dem Buch. Das Ende blieb irgendwie offen und ich frage mich wirklich, wie die Reihe weitergehen wird. Bleibt es nun bei Rose oder kommen noch mehr Seelenwächterschicksale ins Spiel?

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es leider hier nicht gereicht, da mir irgendetwas gefehlt hat. Ich konnte mit den Nebencharakteren nicht wirklich warm werden und habe noch nicht wirklich verstanden, wo die Reise in diesem Fall hinführen soll. – Ich hoffe einfach, dass das im Laufe der Zeit noch besser wird.

[Hörspiel] Geister-Schocker 09 – „Der Höllengraf“

Autor: A. F. Morland
Verlag: Romantruhe
Release: 01.08.2010
Länge: 54 Minuten 14 Sekunden

Die Sprecher:
Oliver Baumann
Bodo Primus
Bert Stevens
Annika Wichmann
Hildegard Meier

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ein junges Paar bleibt mit dem Auto in der Nähe eines kleinen Ortes liegen. Während der Mann loszieht, um Hilfe zu holen, hat die zurückgelassene Frau eine unheimliche Begegnung. – Der Höllengraf, vor über 40 Jahren bei einem Reitunfall verstorben, taucht wieder auf und will Rache an allen nehmen, die seinerzeit tatenlos zugesehen haben.
Im Besitz von höllischen Mächten macht sich der Graf all jene zum Untertan, denen er begegnet und welche damals, bei seinem Tod, tatenlos hinter ihren Fenstern zugesehen haben.
Das junge Paar glaubt, innerhalb der Dorfgemeinschaft erst einmal sicher zu sein. Sie ahnen jedoch nicht, dass der Höllengraf auch die nette Dame aus ihrem Hotel bereits infiltriert, in seiner Gewalt und zur Mutter seines Kindes auserkoren hat.
Der junge Mann verliert seine Verlobte durch den Grafen, will auf dem Schloss seine Rache nehmen und kann, gemeinsam mit einer alten Frau, den Spuk aufdecken und dem Ganzen hoffentlich ein Ende bereiten.

Mein Hörerlebnis:
Der Klassiker ist es ja, dass erst einmal unschuldige Personen mit dem Auto liegen bleiben und so dann unverschuldet in sehr komische Vorkommnisse hineingeraten. Besonder perfide ist es dann immer, wenn sie nicht mal den Hauch einer Chance haben, von dieser Stelle unbeschadet wegzukommen.
Schnell wird klar, wie der Prolog der Story und die jetzigen Geschehnisse miteinander zusammenhängen. Der verstorbene Graf ist nicht tot, wie man damals angenommen hat. Der Teufel hat hier mal wieder seine Finger im Spiel und hat den Graf auferstehen lassen. Allerdings auf eine sehr eigene Art und Weise, wie sich gerade am Ende des Hörspiels herausstellen sollte.
Im Dorf häufen sich derweil die seltsamen Todesfälle, die allerdings auch sehr gut dargestellt sind. Am Beispiel eines älteren Ehepaars beginnt das alles. Erstmal kann der Mann plötzlich aus dem Rollstuhl wieder aufstehen, bringt dann aber erst seine Frau und dann sich selber um. Dann der Kfz-Mechaniker, welcher sich mit seinem eigenen Schweißbrenner solche Verbrennungen zufügt, an denen er dann stirbt. Das alles ist mit dem Satz „Wie du befiehlst, Meister.“ Deutlich gemacht und liefert ein klares und ehrliches Bild.
Das Paar, welches zu Anfang der Geschichte da hineingeraten ist, gerät unverschuldet in die Ereignisse. Und büßt es eben damit, dass zumindest einer von beiden sein Leben lassen muss, weil sie ihre Nase eben nicht aus Dingen heraushalten konnten, die sie nun mal nichts angehen.
Als der Mann die Rache an dem Grafen nehmen will, wird es zunächst etwas lächerlich. Der Typ will doch wirklich einem Skelett einen Pflock durch ein nicht vorhandenes Herz jagen. – Keine Ahnung, ob die Stelle witzig wirken sollte, bei mir hat sie es jedenfalls getan. Aber auch erst im Nachhinein. In dem Moment habe ich über den Gag einfach nur hinweggehört.
Alles endet dann so, wie solche Geschichten eben immer enden. Das Böse wird scheinbar besiegt und alles wird gut. – Davon kann hier allerdings keine Rede sein. Denn wir haben ja hier noch die Frau, welche die Linie des Grafen mit einem Kind weiterführen soll. – Sie tut es wohl, aber eben nicht ganz freiwillig.

Ein typischer Geister-Schocker, dessen Titelbild aber etwas seltsam wirkt. Ich finde, dass dieses „Monster“ was auf dem Bild abgebildet ist, eine wirklich frappierende Ähnlichkeit mit Freddy Krüger hat und absolut nichts mit einem Grafen zu tun hat.
Die Soundeffekte waren hier sehr durchwachsen. Stellenweise fand ich sie wirklich sehr passend und atmosphärische, aber dann hatte es auch welche dazwischen, die haben in den Ohren weh getan, weil ich mit Kopfhörern gehört habe und sie wirkten auch alles andere als passend.
Die Schauspieler haben einen wirklich sehr guten Job gemacht und mir einen Film auf die Ohren geliefert, den ich mir auch sehr gut als verfilmte Version vorstellen kann. So als Serie, wie es „Buffy“ und Co mal waren.

Ein gutes Hörspiel, die Story sollte man nicht allzu ernst nehmen, dann bietet es auf jeden Fall einen wirklich guten Unterhaltungswert.

[EBook] Bernd Stelter – „Der Killer kommt auf leisen Klompen“

Bernd Stelter
“Der Killer kommt auf leisen Klompen”
Reihe: Camping Krimi (2)
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Entertainment)
ISBN: 9-783-732-54074-7
Länge: 331 Seiten

– gelesen im Juli 2024 –

Endlich wieder ein Buch von Bernd Stelter. Endlich wieder ein lustiger Krimi, bei dem man den Krimi nicht gleich bemerkt und endlich wieder diesen Campingurlaub in den Niederlanden mit unseren Campern, die ein Talent für Fettnäpfchen und Ärger haben.

Klappentext: Hollands größter Agatha-Christie-Fan, Inspecteur Piet van Houvenkamp, ist einem Verbrechen auf der Spur: In Middelburg wird in einem Hausboot eine Frau aufgefunden. Sie lächelt, sie ist wunderschön, sie ist nackt. Und sie ist tot. Bei seinen Ermittlungen gerät der Inspecteur in Kreise, von deren Existenz er bislang nichts ahnte. Und schon bald liegen seine Nerven blank – denn natürlich lassen es sich auch die Camper von „De Grevelinge“ wieder nicht nehmen, bei der Spurensuche mitzumischen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Unsere Camper wollen einfach nur einen entspannten Campingurlaub verbringen, die Zeit mit der Familie genießen und vom Alltag entspannen. Aber diese neue Animateurin des Campingplatzes bringt alles durcheinander. Die Damen der Schöpfung wollen doch allen Ernstes morgens um sechs Uhr den Morgengruß mit ihr turnen. – Den Herren der Schöpfung passt das nicht und sie versuchen, zu intervenieren, was aber nicht unbedingt auch gut klappt.
Gleichzeitig wird in einem Mordfall ermittelt. Auf einem Hausboot wurde eine Escort-Dame tot aufgefunden. Nackt mit einigen seltsamen Begebenheiten im Raum und doch dauert es, bis die Todesursache als Botox identifiziert werden kann.
Diese Botoxgeschichte betrifft nun aber auch unsere Camper, da die Damen auf eine Botoxparty wollen. – Die Männer der Runde sehen einen Zusammenhang mit dem Mord an der Escort-Dame, stecken ihren Verdacht der Polizei und begleiten ihre Frauen zur Sicherheit.
Ist der vermeintliche Schönheitschirurg auch der Mörder?

Fazit: Schon auf dem Cover sieht man den Herrn Stelter persönlich aus seinem Wohnwagenfenster schauen und grinsen. – Ich weiß nicht, was es ist, aber allein sein Gesicht zaubert mir schon ein Lächeln ins Gesicht. – Klar, es handelt sich hier um einen Camping-Krimi. Ein Krimi, der im weitesten Sinne mit unseren Camperfamilien zusammenhängt, aber was dieses Mal für Zusammenhänge entstehen sollen, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar.

Die Story fängt schon übelst lustig an. Herr Stelter überlegt, einen neuen Campinganhänger zu kaufen, da die Kinder ja jetzt in einem Alter sein sollen, wo sie nicht mehr mit den Eltern auf Reisen gehen. Aber da hat er die Rechnung ohne seine Kinder gemacht. Die wollen nach wie vor mit und somit fährt die Familie gemeinsam in den Campingurlaub, wo sie auf dem Campingplatz auch wieder auf ihre Freunde treffen.
Gleichzeitig ermittelt die Polizei vor Ort in einem Mordfall, in dem eine Frau auf einem Hausboot tot auf ihrem Bett gefunden worden ist. Einiges an diesem Tatort ist seltsam und wirft Fragen auf, aber die sollen im Laufe der polizeilichen Ermittlungen noch geklärt werden.
Der Kommissar plagt sich in diesem Buch noch mit einem böse verfaulten und schmerzhaften Zahn herum. Aber die Diagnose des Zahnarztes hat ihm so gar nicht gefallen, weswegen er den Kontakt gelöscht hat und beschlossen hat, dass sich sein Zahnproblem auch von allein lösen wird.
Während die Ermittlungen der Polizei ihren Gang gehen, entsteht auf dem Campingplatz ein ganz eigenes und neues Problem. Die neue Animateurin macht die Frauen auf dem Platz zu Fitnessfanatikerinnen, die lieber um sechs Uhr morgens zum Morgengruß gehen, statt mit ihren Männer und Familien gemütlich auszuschlafen. – Zwar versuchen die Männer zu intervenieren, allerdings gelingt das nicht so ganz. Die Frauen beharren auf ihre Form des Urlaub und wollen am Ende sogar zu einer Botox-Party.
Es kommt zum Zusammentreffen der Männer und der Polizei, wo man sich gegenseitig kurz und bündig erzählt, was man weiß.
In der Praxis des Schönheitschirurgen treffen die Camper und die Herrschaften von der Polizei wieder aufeinander um die Machenschaften rund um das neue Schönheits- und Fitnessprojekt auf dem Campingplatz fliege auf. – Auch der Mord kann aufgeklärt werden, dessen Aufklärung allerdings, hält so manche Überraschung bereit.

In dem Buch werden viele niederländische Namen und Begriffe verwendet, die mich ziemlich haben stolpern lassen. Ja klar, das Buch spielt in den Niederlanden, aber bei dem vorhergehenden Band, fand ich das nicht so krass.
Die Story selber hat mich wieder an die Serie „Die Camper“ erinnert und in mir einige Bilder hervorgerufen. Außerdem war es sehr amüsant, wie Herr Stelter die Probleme der Herren hier darstellt. Man merkt eben, dass er durchaus ein Komödiant ist.
Beim Lesen hatte ich zum Teil ein richtig herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge und musste stellenweise herzlich lachen. Die Bilder, die da entstanden sind, waren einfach nur herrlich.
Den Krimi habe ich auch hier nicht wirklich mitbekommen, was wirklich sehr angenehm war. Die Ermittlungen der Polizei sind in den Zahnschmerzen des Kommissars sehr gut untergegangen. Die kleine Liebesgeschichte war eine wirklich sehr gute Idee, dass sie jedoch so enden muss, fand ich für den Fall sehr überraschend, für den Kommissar aber schade.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Das Buch hat mich wirklich sehr gut von meinen Problemen in der Zeit abgelenkt und mir einige lustige Stunden beschert.
Absolut lesenswert, auch ohne die chronologische Reihenfolge einzuhalten, hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht.