[Ebook] Clive Cussler – „Geheimakte Odessa“

Clive Cussler
„Geheimakte Odessa“
Reihe: Dirk Pitt (24)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-20565-2
Länge: 458 Seiten

– gelesen im August 2024-

Klappentext: Dirk Pitt, der Direktor der NUMA, unterstützt im Schwarzen Meer die Bergung eines Ottomanischen Schiffwracks. Da erreicht ihn der verzweifelte Hilferuf eines Frachters, der angegriffen wird! Aber als Pitt und sein Partner Al Giordino den Schauplatz erreichen, entdecken sie nur noch Leichen. Pitt und Giordino stoßen auf auf einen Zusammenhang mit Schmugglern von radioaktivem Material, einem brillanten Entwickler von Kampfdrohnen und ukrainischen Rebellen. Diese Kombination wird zur größten Bedrohung, der Dirk Pitt jemals gegenüber stand! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Dirk und sein Kumpel helfen ihren neuen Bekannten von Europol, die auf der Suche nach illegalem radioaktiven Material sind, das spurlos verschwunden zu sein scheint. Sie vermuten die Verpackungskiste auf einem erst kürzlich gesunkenen Boot. Doch bei der Untersuchung eben jenes Wracks, werden sie mit einem Greifarm absichtlich angegriffen und müssen um ein Haar ihr Leben lassen. Sie kommen natürlich lebend da raus, ohne zu ahnen, dass sie quasi in ein Wespennest gestochen haben. Sie hetzen von einer Verfolgungsjagd zur Nächsten, stoßen immer wieder auf versunkene Wracks aus dem ersten und zweiten Weltkrieg und kommen doch immer eine winzige Weile zu spät.
Fast zu spät begreifen sie, welches Spiel hier gespielt wird und was sie nun wirklich verhindern müssen. – Unter Einsatz seines Lebens kann Dirk die entscheidende Detonation der größten Bombe im Spiel noch verhindern, Millionen Menschenleben retten und eine der größten Öko Katastrophen verhindern.
Als allerdings klar wird, warum er das alles inszeniert hat, fragt man sich, was es rechtfertigt, einend dritten Weltkrieg zu riskieren.

Fazit: Der letzte Band der Dirk Pitt-Reihe aus dem Jahr 2016. Wahnsinn, mit der Reihe hat der Mann eine ganz schöne Fleißarbeit abgeliefert.
Am Anfang hatte es ein Personenverzeichnis mit Angabe ihrer Funktion in der Handlung. Schon allein die Latte ließ auf eine action- und ereignisreiche Show schließen, die mir hier bevorstand.

Vom Stil her ist es eigentlich schon irgendwie eine typische Folge von Dirk Pitt. Allerdings ist mir hier mal wieder zu wenig Archäologie und zu viel Politik im Spiel gewesen.
Was die vielen Namen angeht, ging es mir ganz genau so, wie ich das am Anfang vermutet hatte. Es waren schlicht und ergreifend zu viele und ich bin kaum hinterher gekommen, wer jetzt wer war und wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.
Pitt war mal wieder der absolute Tausendsassa. Er hat sich aus wirklich vielen unmöglichen Situationen wieder heraus manövriert und das mit den unmöglichsten Tricks und Kniffen. Mehr als einmal hätte er schlicht und ergreifend einfach nur tot sein können, ist es aber nie gewesen, was fast schon wieder wie ein Märchen klingt. Am Ende habe ich die Story hier gelesen, einfach nur, um sie gelesen zu haben. Das bedeutet aber nicht, dass hier wirklich restlos alles wirklich ganz genau verfolgt habe. Um ehrlich zu sein, waren mir die ganzen Kampfszenen einfach zu viel. Die habe ich überlesen, ohne sie zu verfolgen. – Trotzdem ist mir die Story schon einigermaßen klar gewesen. Sie bestand im Wesentlichen aus Kriechling von einem Wrack zum Nächsten und vielleicht auch mal von einer Höhle zur nächsten. So lang, bis eben alles irgendwie zu einem Ende gekommen ist.
Die Kinder von Pitt haben zwar auch wieder mitgespielt, die hatten in dieser Folge allerdings eine eher untergeordnete Rolle. – Um ehrlich zu sein, bin ich darum auch ganz froh. Pitt jr. hat einfach nicht den Schneid und die Erfahrung wie sein Vater und gerät mir zu oft in Situationen, in denen er Hilfe braucht.

Leider hatte ich bei diesem Buch kein Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Die Faszination ging hier eher von der Frage aus, warum der Initiator so scharf auf die ganzen Funde ist und was ihn antreibt. – Mit deren Auflösung wartet der Autor aber wirklich bis ganz zum Schluss, sodass ich wirklich auch bis zum Ende am Ball bleiben musst.
Dieser letzte Band der Reihe hat mich leider nicht so wirklich fesseln können und ich hake ihn wirklich unter “ferner liefen” ab. Da war mir zu viel McGiver und zu wenig Indianer Jones im Spiel. Es gab Folgen, da war das andersherum, die haben mir besser gefallen.
Vom Schreibstil her, bleibt sich Herr Cussler in jedem Fall treu. Er streut jede Menge Fachbegriffe aus der Seefahrt ein, erklärt sie nur zum Teil und lässt einen absoluten Leien stellenweise einfach nur ratlos zurück. – Ich finde das schon irgendwie bedauerlich. Ich schlage doch nicht jeden Begriff nach, den ich nicht kenne. Ich erwarte, dass der dann auch erklärt wird. Schön in die Handlung eingebettet. – War hier nun leider nicht der Fall. Aber vom Verständnis her tut das der Handlung keinen Abbruch. Das geht schon in Ordnung.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Zu der vollen Anzahl hat es leider nicht ganz gereicht. Das käme mir den Büchern gegenüber nicht fair vor, die ich einfach nur gefressen und in Rekordzeit gelesen habe. – Der Grundgedanke war interessant, keine Frage. Das Handeln hätte eine riesige Katastrophe auslösen können, aber die Umsetzung war mir zu wild.

Meine Woche 45. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Tatsache, dass die Schichten von meinem Schatz die ganze Zeit wild durcheinander gewürfelt werden. Ich versteh es langsam nicht mehr, dass seine Kollegen wohl so etwas wie Narrenfreiheit haben.

Gefreut:
Über den Trip, den wir im Dezember geplant haben. Sogar die Eintrittskarten haben wir schon alle zusammen. – So muss das.

Gedacht:
Jetzt muss es nur noch ganz schnell Dezember werden.

Gefragt:
Und wie lang geht das Spielchen mit diesem Kollegen jetzt?

Genervt:
Von Herrn Hund, wenn er unruhig durch die Gegend tiegert. – Ich will jetzt mal versuchen, so ein Schnüffelspiel bei ihm zu etablieren. Nasenarbeit soll ja so tierisch auslasten.

Gefühlt:
Resigniert. – Ich habe keine Ahnung wie ich das bewerten soll, dass immer nur mein Mann zu Gunsten seiner Kollegen Schichten tauschen muss, die anderen zu seinen Gunsten aber nie.

positiv:
Ich freu mich auf den Trip. – Einmal Köln und wieder eine ägyptische Ausstellung. – Genau mein Thema.

negativ:
2. Schicht – nicht gerade meine Lieblingsschicht …

Gelitten:
Ich habe zur Zeit wieder mächtig gewaltig KoNaSchu. Und meine Wärmflasche ist mir auch kaputt gegangen. Bis die bestellte hier ankommt, dauert es eine Weile.

Genossen:
Das Schichtkraut am Wochenende. – Nicht besonders raffniert, aber irgendwie unheimlich lecker.

Gewesen:
auf Arbeit und einkaufen

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Eine USB-Weiche. – Aber so etwas scheint es gar nicht mehr zu geben. Nur noch nen Hub, aber das funktioniert nicht für das, wofür wir es brauchen.

Gefunden:
Neuen Lesestoff, den ich auch gleich bestellt habe.

Gelacht:
Ja sicher, wenn wir uns gegenseitig auf Arbeit hoch nehmen… da gibt es schon ne ganze Menge zu lachen.

Geweint/Getrauert:
nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
Hui, bald ist Weihnachten, dann ist das Jahr auch schon wieder rum… Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Gegessen:
Schichtkraut – sooooooooooooooooooooooooo lecker

Genascht:
Schoko-Linsen – ja genau die, die in den Süßigkeitentestvideos immer gar nicht gut wegkommen. Aber ich mag die.

Getrunken:
Pfefferminztee (mit Minze aus dem eigenen Garten), Holy-Eistee und Cappuchino

Gehört:
Hörspiele von John Sinclair

Gegoogelt:
Nach Möglichkeiten, wo man eine USB-Weiche herbekommt. – Aber da gibt es absolut nichts mehr.

Gelesen:
„Hohenecker Protokolle“ von Ulrich Schacht, „Deutschland im Blaulicht“ von Tania Kambouri und „Zerteitl“ von Michael Tsokos.

Gesehen:
Drei Folgen aus „Outlander“ mal wieder. – Ansonsten habe ich wirklich mehr gelesen, in dieser Woche.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezensionen – da hat sich ein wirklich gewaltiger Berg aufgetan. Aber ich schaff den schon.

Getan:
gelesen, gearbeitet, geschlafen

Gekauft:
Lebensmittel und zwei Bücher

Gelernt:
So ein ruhiges Leben hat in jedem Fall auch Vorteile

Geschenkt (bekommen):
eine neue Wärmflasche von meinem Schatz – Ich brauch die einfach, wenn ich ins Bett gehe. Sonst wird das mit dem Einschlafen nichts.

Geschlafen:
ja sicher

Geträumt:
So einen abstrusen Mist von einer Welt, in der dir vorgeschrieben wird, wann du was zu essen hast, ab wann du was machst, als was du arbeitest und wie du auszusehen hast. – Ich bin dann aus der Welt irgendwie ausgebrochen und in eine andere Gemeinschaft gekommen, wo sie mit und von der Natur in einem Wald leben …. komplett dystopisch

Geplant:
Die 2. Schicht durchhalten, ohne dass ich im Stehen einschlafe. – Die Zeitumstellung hat mich nach einer Woche erst so richtig gepackt.

Fazit

Herr Hund hat letzte Woche 4.046 g gewogen – diese Woche wog er 4.126 g. Das macht einen Gewichtsgewinn von 80g. – Es ist so schön, wenn man beim Streicheln wieder was in der Hand hat und nicht nur Knochen grault. – Ich finde auch, dass er irgendwie fiedeler geworden ist.

Ansonsten bin ich in den letzten Tagen irgendwie Dauermüde. Obwohl wir mit dem Hund regelmäßig an die frische Luft gehen und uns bewegen. – Ich bilde mir mal ein, dass die Zeitumstellung jetzt erst so richtig bei mir zugeschlagen hat. Warum auch immer. In jedem Fall mus sich das beobachten und wenn es sich nicht ändert, wohl mal zusehen, ob ich mir nicht ein Vitamin D-Präparat zulegen sollte. Gerade bei Frauen, die auf die 50 zugehen, soll das ja gar nicht mal so schlecht sein.

Saturday Sentence – „Mathias Sandorf 2“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Berlin wird von einer Reihe islamistischer Anschläge erschüttert. Ein Attentäter attackiert Menschen in Aufzügen – wiederholt, mit eskalierender Gewalt. Dabei agiert der Unbekannte so geschickt, dass keine Überwachungskamera ihn zeigt, keine Zeugen ihn beschreiben können.
Rechtsmediziner Fred Abel, stellvertretender Leiter der rechtsmedizinischen BKA-Einheit „Extremdelikte“, obduziert mit seinem Team unter Hochdruck die Opfer der Anschläge. Können die Verletzungen der Getöteten Rückschlüsse auf den Täter geben?

Unterdessen schwebt die frühere Lebensgefährtin seines besten Freundes Lars Moewig in akuter Lebensgefahr. Marie wurde Zeugin eines eiskalten Mordes, und trotz Polizeischutz in einem Safe House entgeht sie nur um Haaresbreite einem Mordanschlag. Abel ist sich sicher, dass sich ein Maulwurf in den eigenen Reihen befindet, der ihm und Moewig immer einen Schritt voraus ist.

In seinem letzten Fall muss Rechtsmediziner Fred Abel nicht nur sein gesamtes rechtsmedizinisches Können, sondern auch sein langjähriges kriminalistisches Wissen aufbieten, um die Täter zu finden und das Morden zu stoppen. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Schließlich sagte er: „Fred, ich habe gesehen, dass du für morgen und übermorgen im Kalender als abwesend eingetragen bist, weil du auf Dienstreise in Italien bist …“

Michael Tsokos – „Zerteilt“ (Fred Abel 5) ; ISBN: 9-783-426-52869-3

3. Und wie ist es bisher?
Ein typischer Michael Tsokos. Ein Pageturner, den mal gerade mal so angefangen hat und sich wundert, dass die ersten einhundert Seiten schon wieder weg sind. – Wie macht der Mann das nur?!

In jedem Fall werden direkt am Anfang einige Frage aus dem letzten Band dieser Reihe geklärt und einiges ist noch immer offen. Man trifft alte und neue Feinde, ich kann mich in die innere Resignation von Fred Abel hineinversetzen, aber auch verstehen, warum er weiter macht.

Ein leichtes, gut zu handelndes Taschenbuch und eine Story, die irgendwie chronisch spannend ist. – Michael Tsokos ist dafür irgendwie ein Garant.

Lesemonat Oktober 2025

89/100
Frederik Hetmann (Hrsg.) – Keltische Feenmärchen“
– 192 Seiten
Eine Märchensammlung, die sich ausschließlich um Feen und ihre mannigfaltigen Gestalten dreht. Nach Ländern und Landstrichen sortiert und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Interessant und für Märchenfans sehr empfehlenswert.

90/100
Michael Tsokos – „Abgetrennt“
( Paul Herzfeld 3) – 331 Seiten
Kaum ist Paul Herzfeld wieder im Beruf und Alltag angekommen, taucht ein tot geglaubter Widersacher auf und die dubiosen Machenschaften eines illegalen Instituts lassen einen Aufschneider auffliegen. – Bedrohung mal zwei.
Absolut spannen mit megamäßigem Kopfkino!

91/100
Rose Snow – „Band 7 der Gefühle“
(8 Sinne 7) – 250 Seiten
Krieg, Gewalt, Kämpfe, Verletzungen, Tod und Gefahr. Die sinnliche Welt ist absolut nicht mehr sinnlich, sondern lediglich gefährlich.
Die Spannung wird durch den Schreibstil leider zu Tode erklärt und das Gesamtkonzept wirkt nicht mehr richtig.

92/100
Clive Cussler – „Tödliche Beute“
(Kurt Austin 4) – 373 Seiten
Kurt Austin bekommt es hier mit einer Art verrücktem Professor zu tun, der mit seiner Fischzucht das Monopol der Fischindustrie an sich reißen will, ohne an ökologische Folgen zu denken.
Sehr informativ beim Thema Fischzucht und hochgradig spannend, wie tief menschliche Abgründe sein können.

93/100
Valentina Fast – „Hexenzorn“
– 370 Seiten
Eine Protagonistin, die sich für eine Hexe hält, aber eine Wicca ist und Eltern, denen ihr Geheimnis am ende das Leben kostet.
Faszinierend und spannend. Eine gesunde Portion Romantik und Teenagerprobleme runden die Story gekonnt ab.

94/100
Willi Schad – „Die Wege des Krieges“
– 285 Seiten
William hält als Berufssoldat seinen Arsch für anderer Leute Konflikt hin, wird Vater und erzählt von dem, was er da so alles er- und durchlebt.
Die volle Ladung Gefühle, inklusive Tränen am Ende. Anders, aber lesenswert.

95/100
Matilde Asensi – „Die Jesusverschwörung“
– 652 Seiten
Können die sterblichen Überreste eins Menschen existieren, der von den Toten wieder auferstanden ist? Und lohnt es sich, dafür sein leben in neun grausamsten Prüfungen aufs Spiel zu setzen?
Die Story brauchte etwas, wurde dann aber schlichtweg gigantomanisch.

96/100
Paul Bergner – „Befehl Filigran“
– 207 Seiten
Staubtrockene Fakten zu ungenutzten Bunkern der DDR-Führung, aber ichtig gute Bilder.
Die technischen Daten haben mich gekillt.

97/100
Nina McKay – „Plötzlich Banshee“
– 10 Stunden 21 Minuten
Ein scheinbar normales Mädchen mit einer nicht ganz so glücklichen Kindheit, welches plötzlich gar nicht mehr so normal ist und dann auch noch verdächtigt wird, mehrere Morde begangen zu haben. – Doch das lässt sie nicht auf sich sitzen. Sie wehrt sich auf ihre Art.
Eine leichte, aber gelungene Jugendlektüre, die man sich so zwischendurch in jedem Fall mal antun kann.

98/100
Jules Verne – „Mathias Sandorf 2“
– 219 Seiten
Eine Fortsetzung des ersten Bandes, in der es noch einmal hoch her geht. Gewalt, ohne wilde Schießereien, Rachepläne die gut durchdacht sind und am Ende fast ohne Todesopfer zum Erfolg führen. So muss das sein.
Ich war gefesselt, ich habe viele Gefühlsregungen durchgemacht und ich kann die Bücher von Jules Verne einfach nur empfehlen. Gerade als Fantasyfan macht man damit absolut nichts falsch.

99/100
Ulrich Schacht (Hrsg.) – „Hohenecker Protokolle“
– 263 Seiten
Hoheneck, das berühmt berüchtigte Frauengefängnis der DDR sollte jedem bekannt sein. Bei dem, was hinter den dicken Burgmauern geschah, scheiden sich schon die Geister. Hier kommen dann jetzt Frauen zu Wort, die das Martyrium durchgemacht und irgendwie überlebt haben.
Eindrucksvoll, ehrlich und absolut lesenswert. – Ja, die DDR war nicht das jungfräuliche Kinde, als welche sie sich immer hingestellt hat. Und gerade hier wird das wirklich sehr gut deutlich.

100/100
Tania Kambouri – „Deutschland im Blaulicht“
– 220 Seiten
Aufrüttelnde und ehrliche Worte einer Polizistin mit Migrationshintergrund, die nicht nur die Probleme mit den verschiedenen Bevölkerungsgruppen aufzeigt, sondern auch Missstände der Polizei im Allgemeinen sieht und erwähnt.
Leicht verständlich und eingängig geschrieben. Aber wenn die Autorin ohne Migrationshintergrund gewesen wäre, hätte das Buch wohl nie den Status erreicht, den es bekommen hat.

das macht gesamt:
3.362 gelesene Buchseiten/im Oktober- 24.806 Buchseiten/2025
10 Stunden 21 Minuten Hörbuch/Oktober- 149 Stunden 59 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Michael Tsokos – „Zerteilt“ (Fred Abel 5)
André Milewski – „Elfenbeinkrieg“
André Milewski – „Die Totentafel“ (Heather Bishop 1)
André Milewski – „Geheimakte Ragnarök“ (Geheimakten 20)

Gelesene Bücher vom SuB:
Frederik hetmann – „Keltische Feenmärchen“
Michael Tsokos – „Abgetrennt“
Rose Snow – „Band 7 der Gefühle“
Clive Cussler – „Tödliche Beute“
Valentikna Fast – „Hexenzorn“
Matilde Asensi – „Die Wege des Krieges“
Paul Bergner – „Befehl Filigran“
Jules Verne – „Mathias Sandorf 2“
Ulrich Schacht (Hrsg.) – Hhenecker Protokolle“
Tania Kambouri – „Deutschland im Blaulicht“

Jetzt habe ich noch 131 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Ich konnte meinen SuB um 7 Titel verringern. – Wenn das mal nichts ist.

[Hörspiel] Geister-Schocker 24 – „Das Teufelstestament“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2012
Länge: 1 Stunde 6 Minuten

Die Sprecher:
Jan Kurbjuweit
Bernd Vollbrecht
Sarah Alles
Karlheinz Tafel

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ein Mann muss das grausame Geheimnis seines Lebens auf die harte Tour lernen. Zunächst sieht alles danach aus, als würde seine Frau doch noch leben, die sich aber selber umgebracht hat. Aufgrund dieses irrigen Glaubens spricht er die junge Frau an, die seiner verstorbenen Frau so ähnlich sieht, und fragt ihr Löcher in den Bauch, was auf ziemlichen Unmut stößt.
Nachdem er nicht nur die junge Frau, sondern auch ihre Eltern befragt hat und sich sogar am Herkunftsort der vermeintlichen Eltern erkundigt hat, wer die Leute und das Mädchen sind, muss er feststellen, dass es sich hier wirklich um seine Tochter handelt, die ihm durch Dämonenanhänger seinerzeit grausam entrissen wurde.
Die junge Frau indess, weiß von diesem ganzen Treiben nichts und will einfach nur ihr Leben leben. Dumm nur, dass das bereits andere für sie verplant haben, was der jungen Frau aber wohl nicht wirklich gefallen dürfte.
Kurz bevor sich das vorhergesehene Schicksal erfüllen soll, tritt der gehörnte Vater noch einmal auf und rächt seine Tochter.
Vater und Tochter konnten zwar irgendwie wieder zueinander finden, jedoch ist jetzt nicht der Vater der letzte Überlebende der Familie, sondern die Tochter. Ein grausiges Familiengeheimnis hat seinen Lauf genommen.

Mein Hörerlebnis:
Schon der Einstieg in die Story war mehr als interessant und hat gleich deutlich gemacht, dass etwas nicht so gelaufen ist, wie es laufen sollte. Und als sich dann herausstellt, was der Mann in seinem Leben alles durchgemacht und verloren hat, war mir klar, dass er eventuell einen geistigen Schaden davongetragen haben muss.
Wie sich der Mann dann gegenüber der jungen Frau aufführt, ihr förmlich nachstellt und nicht von ihr lassen kann, fand ich schon etwas befremdlich. Ich konnte die Reaktion der Frau verstehen. Ich wäre in ihrer Situation auch komplett misstrauisch gewesen.
Das Spiel mit den Eltern der Frau fand ich dann am Anfang doch etwas verwirrend. Hier sollte ein Geheimnis dargestellt werden, welches nach seiner Auflösung dann auch Hand und Fuß hatte. Aber zunächst sah alles erst einmal danach aus, als ob jemand in irgendeiner Form Dreck am Stecken gehabt hätte.
Die junge Frau, für die hier eine Rolle vorgesehen war, die sie sicherlich nicht wirklich glücklich gemacht hätte, hat immer mal wieder komische Aussetzer, wenn bestimmte Begrifflichkeiten fallen oder etwas angesprochen wird. – Mir war fast so, als würde die Frau unter Hypnose stehen und bestimmte Signalwörter dann eben auch bestimmte Reaktionen hervorrufen würden.
Die Handlung schraubt sich dann also Stück für Stück weiter und am Ende kommt eine Tatsache heraus, wie sie sich auch nur Satansjünger ausdenken können. Die haben für ihre Zwecke eine komplette Familie zerstört. Sie haben ein Kind einem Erlebnis ausgesetzt, was mit Sicherheit mehr als prägend war und das man durchaus noch besser hätte herausarbeiten können. Aber alles in allem war diese Story mal wieder herrlich spannend und voller bösem Potential.

Fazit:
Kann man mal machen, muss man aber nicht zwingend.

[Buch] Andreas Eschbach – „Kelwitts Stern“

Andreas Eschbach
„Kelwitts Stern“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-23232-1
Länge: 444 Seiten

– gelesen im August 2024 –

Ein Fund aus dem öffentlichen Bücherregal, der mich dann am Ende aber irgendwie erstmal komplett überrascht und dann gefesselt hat.

Klappentext: Auf dem Planeten Jombuur ist es üblich, jedem Neugeborenen einen Stern zu schenken. Später dann besucht der junge Jombuuraner diesen Stern, um dort wie von einem Orakel zu erfahren, was das Leben für ihn bereithält.
Eines Tages bekommt auch der unbekümmerte Kelwitt seinen Planeten geschenkt: die Erde
. Auf seiner Orakelfahrt soll Kelwitt die Erde eigentlich nur umkreisen. Doch als er entdeckt, dass sie bewohnt ist, beschließt er entgegen allen Warnungen zu landen und bekommt es prompt mit Geheimdiensten und neugierigen Wissenschaftlern zu tun. Unterschlupf findet er auf der schwäbischen Alb, bei Familie Mattek, was die Probleme nicht kleiner macht … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Kelwitt lebt auf dem Planeten Jombuur, steht kurz vor seiner Großjährigkeit und will vorher eine Orakelreise machen. Es stößt auf einige Missbilligung, dass er diese längst nicht mehr gebräuchliche Tradition leben möchte.
Kelwitt hat die Sonne zu seiner Geburt geschenkt bekommen und möchte sich dort nun ein wenig umsehen. – Er startet seine Reise, stößt bei der Besichtigung der Sonne auf die Erde und auf die Tatsache, dass sie bewohnt ist. Er will das näher erkunden, gerät zu nah an das Gravitationsfeld der Erde und stürzt auf der schwäbischen Alb ab.
Kelwitt will die Gegend erkunden, wo er schon mal hier ist und gerät dadurch in einige Dinge hinein. Zunächst wird er von einem Geheimdienstler aufgelesen, muss mit diesem einen Autounfall durchstehen, trifft dann auf Vater und Tochter Mattik, die ihn mit nach Hause nehmen und beherbergen wollen, bis seine Leute ihn wieder abholen.
Doch Kelwitt fühlt sich nach einer Weile nicht mehr wohl, er klagt über Schmerzen, lässt sich sogar von einem Arzt untersuchen und verursacht außerdem unbewusst einiges Aufsehen rund um die Welt.
Doch gerade, als es fast schon zu spät ist, kann er dann wieder nach Hause entkommen. – Ob er allerdings so viel aus dieser Reise herauslesen kann, steht in den Sternen.

Fazit: Das Buch ist alt. Im Jahr 2001 erschienen und ich habe es aus den Tiefen eines öffentlichen Bücherregals gezogen. Seitdem fristet das Buch sein Dasein in meinem Bücherregal und ich dachte mir, dass ich es doch jetzt mal in Angriff nehmen kann.
Das Buch ist muffig. Ein Taschenbuch, wenig abgegriffen aber mit vergilbten Seiten und das Papier riecht irgendwie muffig. Zum Glück haben wir gerade Sommer und ich kann es draußen, an der Luft lesen. – Ich mag ja den Papiergeruch, auch alten, aber der hier ist dann doch etwas sehr stark ausgeprägt. Und ich glaube, ich werde das Buch nach der Lektüre auch wieder in einem öffentlichen Bücherschrank entsorgen.

Ich bin so ziemlich ohne jede Erwartung an das Buch herangegangen. Ich habe seinerzeit nur gesehen, dass es von Andreas Eschbach ist und dachte mir, dass man es ja mal versuchen kann. Zumal Science-Fiction immer so ein Ding ist. Wenn es ein komplett durchtechnisiertes Szenario ist, interessiert es mich dann eher weniger und ich breche ab. – Aber hier weiß ich nicht so recht, ob es jetzt wirklich Science-Fiction oder Humor sein soll.
Kelwitt selber scheint nicht das geschickteste Wesen auf seinem Planeten zu sein. Es kommt, wie es kommen muss, und er landet auf der Erde. Dort bekommt er es mit einem wirklich sehr ungeschickten und scheinbar vertrottelten Geheimagenten zu tun, der aber auch nicht locker lässt.
Ist seine Reise auf dem Planeten Erde zunächst noch amüsant und locker, spitzt sich die Lage aber zum Ende des Buches hin immer mehr zu. Es baut quasi alles so aufeinander auf. Aus Gerüchten werden Tatsachen, aus einem Geheimnis ein Forenbeitrag und aus einem Arzt, der es mit der Schweigepflicht nicht so genau nimmt, ein Durcheinander aus den Ideen eines geldgierigen Geschäftsfuzzis und den Interessen der Familie, die nur das Beste für Kelwitt wollen. – So gesehen, ist die Story zwar mächtig an den Haaren herbei gezogen, aber eben doch auch wirklich gut durchdacht. Herr Eschbach hat sich in jedem Fall genau Gedanken gemacht, wie so etwas ablaufen könnte.
Kelwitt als Wesen war wirklich sehr interessant. Das fing bei der Lebensweise und den Ernährungsgewohnheiten an und hörte bei seiner Lernfähigkeit und Wissbegierigkeit auf. Es wirkt so glaubhaft, als dann auch Unsicherheiten aufgetaucht sind. Im Prinzip nicht anderes, als auch die Menschen.
Der Abschied von dem lieb gewonnenen Außerirdischen hatte dann aber durchaus Parallelen zu dem, wie man es in den ganzen einschlägigen Filmen auch schon gesehen hat. Das Raumschiff, der Transportstrahl … – Einzig die humorige Seite hat mich hier mal wieder zum Schmunzeln gebracht.
Aber so eine Augenöffnerblume bräuchte es mal wirklich auf der Erde. Die Erkenntnis, die den Leuten dann hier so gekommen ist, wäre für jeden sicherlich sehr heilsam. Da braucht es nicht so ein Durcheinander, das geht auch im Alltag.

Alles war leicht verständlich geschrieben. Selbst die Beschreibung von Jombuur und den Wesen da, waren sehr gut nachzuvollziehen.
Ein Kopfkino hatte ich dann aber erst ab dem Zeitpunkt, als Kelwitt auf der Erde war und dort in ein Abenteuer nach dem anderen gestürzt ist. Ich konnte mir die entsetzen Gesichter der Personen richtiggehend vorstellen. Und obwohl besagte Grundschullehrerin nur eine kleine Rolle hatte, konnte ich mir gerade diese verkniffene Person wirklich sehr gut vorstellen. – Menschen, bei denen man auch mit Ehrlichkeit keinen Pfifferling gewinnen kann.
Die Schreibweise war einfach, gut verständlich und flüssig. Keinerlei Erklärungen haben die Handlung gestoppt oder langweilige Längen entstehen lassen. – Die Tatsache, dass das hier herrschende Problem wirklich von vielen Seiten beleuchtet worden ist, macht klar, dass es kaum bis gar nicht möglich ist, ein Geheimnis unter mehreren Personen wirklich geheim zu halten.
Der Stoff selber, war jetzt in dem Sinne nicht neu. Das Thema mit den Außerirdischen, die auf der Erde landen und dann verfolgt werden, ist so alt wie die SkyFi, aber irgendwie fand ich dieses Buch wirklich genial. Es hat mich super unterhalten und ich hatte in jedem Fall meinen Spaß damit.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Schnell, spannend, interessant, nie langweilig und doch irgendwie emotional und herzerwärmend. – Ich mochte das Buch einfach. Punkt!

[Hörspiel] Geister-Schocker 23 – „Die Sumpfhexe“

Autor: Earl Warren
Regie: Markus Winter
Musik: Tom Steinbrecher
Verlag: Romantruhe
Release: 18.11.2011
Länge: 1 Stunde 15 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Karlheinz Tafel
Buster Tait – Tom Steinbrecher
Dean Tait – Marius Claren
Doreen Carlyle – Johanna Hanke
Dr. Steve Corell – Jörg Ade
Ellen Bailey – Ilona Otto
[Hank Randers – David Nathan
Hubie Keith – Nils Weyland
McChann – Robert Ludwig
Norman Tait – Heiner Heusinger
Papagei Coco – Simeon Hrissomallis
Pilot – Sven Matthias
Professor Dennison – Christian Rode
Rodrigo – Walter Gontermann
Samantha – Victoria Sturm
Timothy Keyes – Lutz Riedel

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Norman Tait hat mit dem Verkauf seines gut laufenden Geschäftes alles auf eine Karte gesetzt. Er will sich mit seinem Cousin und einem Freund als Schatzsucher versuchen. – Die Suche allerdings, bleibt erfolglos, sodass er die Hilfe von Doreen Carlyle in Anspruch nimmt. Von ihr bringt er eine Schatzkarte mit, welche mit seinem eigenen Blut gezeichnet wurde.
Die Schatzsuche bleibt diesmal nicht erfolglos. Sie finden wirklich zwei spanische Galeren, von denen eine nicht nur Silberbarren birgt.
Die Schatzsucher werden von einer seltsamen Krankheit heimgesucht, welcher der erste schon nach kurzer Zeit erliegt. Ein Zweiter erscheint erneut bei Doreen, welche ihm allerdings die Hilfe verweigert und ihn im Sumpf verschwinden lässt, weil er so ungehobelt war.
Ein Letzter des Schatzsuchertrios sucht Hilfe bei der Polizei, die bei ihren Ermittlungen auf allerhand seltsam Begebenheiten und Spuren stoßen. Trotz aller Verdachtsmomente will aber niemand so wirklich an die Vampirstory glauben.
Wenn sie ahnen würden, wie Recht sie haben. Nicht ein Vampir ist ihr Problem, sondern nichts Geringeres als ein Meister. Und dieser Meister hat mit der jungen Moorhexe sogar Nachwuchs gezeugt.

Mein Hörerlebnis:
Zwischen diesem und dem letzten Hörspiel dieser Reihe, lag eine geraume Weile, sodass ich mich richtiggehend auf das Hörerlebnis gefreut habe. Zu lang war es her, dass ich mich auf die Welt der Geisterschocker eingelassen hatte.
In jedem Fall geht es zunächst leicht verwirrend los. Diese Szene, die sich später als Besuch bei der Moorhexe herausstellte, war schon irgendwie verwirrend. – Aber später hat sich das Ganze aufgeklärt.
Es folgt, was folgen muss. Die Hilfe der Hexe hat Erfolg und die Schatzsucher können einen Silberschatz finden. – Aber dann war es für mich leicht verwirrend, da ich die Namen nicht mehr wirklich auseinanderhalten konnte. Trotzdem fand ich die Geschichte spannend.
Eine herrliche Verknüpfung von Vampirstory, Aberglauben und anderen unheimlichen Wesen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Sumpfhexe nicht nur wirklich existierte, sondern auch eine junge Sumpfhexe in ihrer näheren Umgebung hatte. – Ob sie die jüngere wohl im Hexendasein unterrichtet hat? Leider war davon nichts zu hören.
Es gibt jedenfalls einen Todesfall und ich fand es sehr lustig und amüsant inszeniert, wie die Ärzte, ob der Todesursache im Dunkeln tappen. Allerdings war es auch gemein, denn ich als Hörer wurde auch erst einmal Richtung Vampir geleitet.
Das dunkle Geheimnis lag am Ende ganz woanders und war eine herrliche Parallele zu den Vampiren, wie wir sie kennen.
Nur mit dem Ende war ich dann leider nicht mehr so wirklich zufrieden. Ein Happyend für den „Meister“ wäre mir dann doch um einiges lieber gewesen, als das, was man hier geboten bekommen hat. Allerdings ist es bei diesem Ende durchaus noch möglich, dass da vielleicht sogar noch einmal eine Fortsetzung kommt.

Fazit:
Mit etwas über einer Stunde war diese Story dann schon ein wenig länger, als es bisher immer gewesen ist. Wobei die kleine Kurzgeschichte am Ende für mich nicht zählt. Die haben die da dran gehangen und erzählen sie. Aber der eigentliche Grund, diese Hörspielreihe zu hören, sind nun mal die Hauptfolgen.
Auf jeden Fall ist das Geschehen wirklich sehr gut mit einem Ton verdeutlicht, der mir ein herrliches Kopfkino auf mein geistiges Auge gezaubert hat und die Arbeit somit schneller hat vergehen lassen.
Von der Story her, würde ich sagen, dass man sich diese Folge durchaus öfter mal anhören kann. Ich bin mir sicher, dass man da immer mal wieder etwas anderes entdecken kann. Irgendwie war diese Folge ziemlich facettenreich und hochgradig interessant.

In jedem Fall bin ich gespannt, was hier noch so kommen kann.

[Ebook] Sebastian Thiel – „Syltfluch“

Sebastian Thiel
„Syltfluch“
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 9-783-839-27152-7
Länge: 213 Seiten

– gelesen im August 2024 –

Ich bin das Angebot von Sebastian Thiel mal durchgegangen und habe angefangen, immer mal ein Buch von ihm zu lesen. Dieses ist ein etwas neueres von ihm und hat mich aber auch mega gefesselt. Der Mann schafft es einfach die Sagenwelt und die aktuelle Welt so gut miteinander zu verweben, dass etwas scheinbar komplette neues entsteht.

Klappentext: Die Sylter trauen ihren Augen nicht, als die Sturmflut ein altes Wikingerschiff vor der Küste anspült. Gleichzeitig taucht eine Frauenleiche beim Morsum-Kliff auf, kurz bevor die Insel durch den Orkan vom Festland abgeschnitten wird. Oberkommissarin Lene Cornelsen, nach 13 Jahren zurück in ihrer alten Heimat, nimmt die Ermittlungen auf. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein mysteriöser Runenstein, den die tote Frau in den Händen hält. Er führt Lene auf die Spur einer uralten Wikingerromanze – und auf die eines furchtbaren Fluchs. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Lene bricht die Zelte in Düsseldorf ab und kehrt in ihre alte Heimat zurück. Doch schon die Reise auf die Insel Sylt gestaltet sich schwierig. Das Wetter spielt nicht mit. Der Zug kann nicht auf die Insel fahren und will zurück. – Lehne kann mit ihrem Polizeiausweis erwirken, dass sie den Zug verlassen kann, um wieder nach Hause zu kommen.
Lene hat sich das Willkommen auf ihrer Insel anders vorgestellt. Stattdessen wird sie direkt in den Polizeidienst gestellt und soll mit kleinen Hilfsaufgaben an der Ermittlung am Mordfall gehindert. Einen Mordfall, den sie selber überhaupt erst entdeckt hat.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Insel gerade im Ausnahmezustand befindet, da an der Küste ein altes Wikingerschiff gestrandet ist, welches historisch von besonderem Wert sein kann.
Lene kämpft und gibt nicht auf. Sie will den Mordfall klären und tut es auch. Auf ihre Art. Was für sie allerdings um ein Haar tödlich endet und das zarte Pflänzchen einer neuen/alten Liebe direkt wieder kaputt macht.

Fazit: Ich habe das Schiff auf dem Cover gar nicht als Wikingerschiff identifizieren können. Dass es ein solches sein sollte, kam mir erst im Laufe der Handlung auf.
Aber auch die Handlung selber hat sich mir erst einmal verwirrend dargestellt, nur um dann in eine spannende Story umgewandelt zu werden.

Schon der Prolog war für mich fesselnd und verwirrend. Ich habe mich gefragt, was denn jetzt die Wikinger mit der Insel Sylt zu tun haben sollten. Ich habe diesen Menschenschlag nie dort verortet. Und die Handlung sollte mir dann im Verlauf auch Recht geben. Aber das hat eine ganze Weile gedauert.
Die Protagonistin hat mir von Anfang an irgendwie leidgetan. Vom Ehemann betrogen, im Scheidungsjahr befindlich, wollte sie ja eigentlich nur in den Schoß ihrer Heimat zurück. Der Zeitpunkt war halt irgendwie seltendämlich gewählt, aber fürs Wetter konnte sie ja nun auch wieder nichts.
Der Zusammenhang mit dem gestrandeten Schiffswrack und den Wikingern wird innerhalb der Story schnell hergestellt und ergibt dann eine wirklich hochgradig interessante Story. Auch wenn die Wikinger jetzt nie auf Sylt gelebt haben, so wird doch deutlich, dass an anderer Stelle wirklich schlimme Fanatiker diesbezüglich existierne könnten. In diesem Fall ist es ein Geschwisterpärchen, welches wirklich der Meinung ist, von diesem einen Wikinger abzustammen und somit sein Vermächtnis schützen zu müssen. – Allein aus dieser Tatsache ergibt sich eine wahnsinnige Story voller Potential, was Herr Thiel dann aber auch wirklich sehr gut ausgenutzt hat und mit den beiden Brüdern aus dem Museum und ihrem Geheimnis noch gnadenlos getoppt hat.
Ich bin auf diesen Museumsmenschen wirklich komplett hereingefallen. Der hat seine Rolle als alter Liebhaber und neuer Kumpel wirklich sehr gut gespielt und ich konnte es dieser Lene wirklich nicht verdenken, dass sie auf ihn hereingefallen ist. – Um so schrecklicher fand ich dann die Auflösung, als der Typ sein wahres Gesicht gezeigt hat. – Dass er finanziell nicht so gut dasteht, blickte innerhalb der Story ja schon einmal durch. Dass er aber insgeheim so von Hass zerfressen war, hatte ich dann auch nicht auf dem Schirm.

Eine mehr als gelungen Story, die ich förmlich verschlungen habe. Die Erzählweise ist einfach und bildhaft. Zwar ist hier und da eine gewisse Mundart in die wörtliche Rede eingeflossen, aber das war nicht übermäßig viel und dementsprechend auch sehr gut zu verkraften. Außerdem hat es den jeweiligen Charakter gleich mal viel sympathischer gemacht.
Ich hatte ein großartiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge und konnte kaum von dem Buch lassen. Jep, hier handelt es sich um den übelsten Pageturner. – Die Handlung war abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Insel war sehr gut beschrieben und auch die dort herrschenden Probleme waren zumindest erwähnt. Das macht die Handlung gleich viel glaubhafter und realer.
Auch wenn das mentale Problem des eigentlichen Mörders im Grunde nur angerissen war, war es doch präsent, hat sich nur langsam herauskristallisiert und dann aus einem eigentlich netten Charakter einen wirklich abgebrühten Mann gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass der vermisste Bruder in einem späteren Buch wirklich noch einmal auftaucht. Es kann gut sein, dass er sein Schicksal überlebt hat.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Im Grunde genommen war das Buch eine wirkliche Überraschung. Ich habe mit etwas Spannendem gerechnet, aber nicht mit so einer Spannung. Dazu noch dieser leichte, gut verständliche und sehr bildhafte Schreibstil und schon war ein Lesevergnügen kreiert, von dem ich wirklich sehr froh bin, es entdeckt, zu haben.

Meine Woche 44. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Jep, über das unfähige Arschloch von Bankberater (Fazit)

Gefreut:
Dass mein Lieblingsautor kommende Woche ein neues Buch rausbringt. wuhuuuu

Gedacht:
Wie überlebt eine Bank, wenn sie so unfähige Angestellt hat.

Gefragt:
Wie das neue Teil zusammengebaut wird, was ich machen sollte. – Ich kannte das noch nicht und brauchte eben eine Einarbeitung. – ging aber ganz gut dann.

Genervt:
Von der Servicewüste im Elektromarkt hier. – Die Leute rennen weg, wenn sie Kunden sehen. Beim Möbeldiscounter übrigens auch.

Gefühlt:
müde – Ich hatte Frühschicht. Da ist der Nachmittag immer mehr ein Dahindämmern, als dass man noch etwas schafft.

positiv:
Kommende Woche sind es nur vier Arbeitstage

negativ:
Mier fehlt kommende Woche eine Nachtschicht, weil wir am Freitag Feiertag haben.

Gelitten:
An leichten Kopfschmerzen, wegen dem aufkommenden Herbstwind.

Genossen:
Ich hab am Freitag wieder Kuchen gekauft. – Den hab ich genossen.

Gewesen:
Auf Arbeit, im Möbelhaus, im Elektromarkt und auf der Bank

Getroffen:
Kollegen und eine alte Arbeitskollegin, die inzwischen in Rente ist. Wir sind spontan einen Kaffee trinken gegangen.

Gesucht:
einen Chromecast, als Ersatz für den, der den Geist aufgegeben hat. – Nein, wir sind nicht fündig geworden.

Gefunden:
viel Zeit und Ruhe zum Lesen

Gelacht:
Ja sicher, wenn man nicht mehr lachen kann, dann kann man das Leben auch sein lassen.

Geweint/Getrauert:
Geweint ja, ich habe auf Youtube mal wieder so Videos von heimkehrenden Soldateneltern gesehen. – Da treibt es mir regelmäßig die Tränen in die Augen.

Gewundert:
Ist es schon wieder Zeit, sich einen Adventskalender auszusuchen?!

Gegessen:
Fleischsalat, Zigeunerschnitzel und Kuchen

Genascht:
Ich habe noch von den Ouzo-Bonbons, die hab ich genascht.

Getrunken:
Tee, die Teesaison hat begonnen

Gehört:
Ein Hörbuch „Plötzlich Banjee“ von Nina McKay und Hörspiele.

Gegoogelt:
Nach Buchbeschreibungen, damit ich weiß, ob sich der Credit für Audible lohnt, oder nicht.

Gelesen:
„Befehl Filigran“ ein ziemlich langweiliges und nicht lohnenswertes Sachbuch über Bunker und „Mathias Sandorf 2“ von Jules Verne.

Gesehen:
Nur Youtubevideos

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Irgendwie nichts. – Immer wenn ich am PC saß und Rezis bauen wollte, war ich abgelenkt und habs dann doch nicht gemacht.

Getan:
Mich mit nem Schnösel rumgeärgert und gelesen

Gekauft:
Lebensmittel – Ich war sogar im Bücherladen vor Wut nicht in der Lage, mir ein Buch auszusuchen. Dabei sollte das doch ein Trösterbuch werden.

Gelernt:
Banken brauchen das Geld der Kunden nicht mehr. Die bezahlen ihre schnöseligen Arschlöcher mit Luft und Liebe *lach

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
ja sicher

Geträumt:
von einer Namensliste – Das war wirklich ein Traum, wo so Namen, die mir in meinem Leben schon einmal begegnet sind, wie auf einer Liste so durchgelaufen sind. Ganz komische Sache das.

Geplant:
Vier Nächte Schicht, und dann langes WE.
Eventuell bauen wir noch einmal einen Kurztrip nach Köln zusammen, im Dezember. Die haben wieder sone Ägyptenausstellung da zu Gast. Diesmal mit Tut Anch Amun.

Fazit

Meine Bank ist mir bei den Kosten und Gebühren schlicht und ergreifend zu unbequem und zu teuer gworden. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen, dass man die Bank ja wechseln könnte. – Nun hatte ich in der neuen Bank extra einen Termin, mit einer kompetent wirkenden Frau. Mir wurde aber ein junger schwarzhaariger Schnösel vorgesetzt, der sich mit faulen Ausreden geweigert hat, mir ein Girokonto anzulegen. Er erzählte mir einem vom Pferd, dass das so günstig wäre, weil man alles online macht. Auch die Eröffnung. – Meine Begründung, dass ich auch das Tagesgeld zu dieser Bank umziehen wollen würde, liesen seine Augen aufleuchten und er wollte mir mit aller Gewalt das Tagesgeldkonto anlegen. – Himmel noch eins, das macht doch keinen Sinn, wenn das Girokonto trotzdem nicht von dem überteuerten Anbieter weg kann, weil der keins anlegen kann.
Ich habe den Dummkopf dann einfach labern lassen, bin aufgestanden und ohne jeden Kommentar gegangen. Mir ist bewusst, dass ich so keinen Deut besser als dieser Schnösel bin, aber ich glaube, ich wäre sonst extremst ausfällig geworden.
Wie die Kontogeschichte weiter geht, weiß ich nicht. Großartig andere Banken gehen nicht, weil ich dann hier keinerlei Möglichkeiten hätte, an das Geld ran zu kommen… Wegen Automatenmangel. Oh man…

Herr Hund hat letzte Woche 4.046 g gewogen – diese Woche wog er 3.793g. Das macht einen Gewichtsgewinn von 253g. – Ich bin mehr als begeistert, zumal ich das Gefühl hatte, dass er so viel gar nicht gemampft hat. Aber gut, wenn es ansetzt, dann ist ja alles ok.