[EBook] Kim Leopold – „Der Weg des Schicksals“

Kim Leopold
„Der Weg des Schicksals“
Reihe: Black Heart (13)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-754-68468-9
Länge: 90 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Die 13 soll ja eigentlich eine Unglückszahl sein. Aber diese Dreizehn hat mir dann doch eher Glück gebracht. – Das Interesse an Rehe und Handlung ist wieder da.

Klappentext: An Ruhe ist nach der ersten Ratssitzung nicht zu denken, denn schon erschüttern die nächsten Ereignisse die Lehrerschaft. Moose möchte jedoch nicht auf die Entscheidung des Rates warten, sondern macht sich selbst auf die Suche – und stößt dabei auf ein großes Geheimnis. Währenddessen quartieren sich Mikael und Farrah am Palast der Träume ein, um endlich eine Antwort auf Mikaels wichtigste Frage zu bekommen. Doch so kurz vor dem Ziel haben sie nicht damit gerechnet, dass sich Emmas Begeisterung darüber in Grenzen hält. Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Der Weg des Schicksals – Band 13. der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Ichtaca und ihr Wächter befinden sich noch immer auf der Flucht. Allerdings gestehen sie sich dabei ihre Liebe.
Im Pallast der Träume sind die transportierten Fluchopfer aufgeflogen und diejenigen, die sie eigentlich vor der Verbrennung schützen wollten, haben jetzt einen Haufen Probleme.
Mikael hat seinen Frieden mit dem geraupten Herz gemacht und versucht, damit klar zu kommen, trotzdem will er es zurück, setzt aber nicht mehr alles Mögliche und Unmögliche in Bewegung.

Fazit: Zurück in das Durcheinander aus magischer Schule, Hexenverfolgung und zarten Liebesbanden. – Ich bon schon mit sehr gemischten Gefühlen an die Sache ran gegangen, aber ich habe die Reihe einmal angefangen, also wird sie nun auch zu Ende geführt.

Dieser Band hat sich erstaunlich gut lesen lassen. Ich war mit dem Durcheinander der vielen Handlungsstränge nicht mehr so heillos überfordert. Trotzdem die einzelnen Kapitel nach wie vor nicht besonders lang waren, habe ich damit meinen Frieden gemacht und nehme das jetzt eben genau so hin und akzeptiere es.
Die Story in der Vergangenheit nimmt nach wie vor immer mehr Formen an. Das Thema mit Hexen und Wächtern ist das gleiche, aber der Zeitraum der Handlung bringt einen hochgradig interessanten Aspekt in die ganze Sache. – Von diesem Strang würde ich mir ganz eindeutig mehr wünschen.
So langsam aber sicher nähere ich mich dem Ende der reihe und so einige Fäden scheinen sich nach und nach aufzudröseln. – Ich hoffe und denke, dass die Schule aus dieser Attacke noch etwas lernt und alles irgendwie zu einem guten Ende führen wird.
Die anfängliche Protagonistin ist mir in der Handlung leider zu sehr verloren gegangen, jedoch bis jetzt eben noch nicht komplett verloren. Das lässt hoffen. – Noch hat es drei Bände, in den hoffentlich noch einiges passiert.

Irgendwie fand ich in diesem Buch, dass es nicht so ein Durcheinander war, wie es in den vorangegangenen Bänden hatte. Ich konnte der Handlung einfacher und besser folgen, als es in den vergangenen Bänden der Fall war und habe aufgrund dessen sogar mal etwas Sinn in dem gesehen, was ich da gelesen habe. Die Zusammenhänge kommen wieder raus und ich bin weitaus besser unterhalten, als es vorher der Fall war. Man kann sagen, dass ich wieder einen Faden sehe, der sich so durch die Bände zu schlängeln scheint.
Leider musste ich mich, was meine bisherige Lieblingsfigur angeht, dann eines Besseren belehren lassen. Ich war hochgradig beeindruckt von dieser Person und musste nun feststellen, dass sie dann wohl doch nicht so gut war. – Ich muss mir eine neue Lieblingsfigur suchen …
Die Spannung steigt allgemein wieder an und ich gewinne den Spaß und die ursprüngliche Faszination dieser Reihe wieder zurück. – Mein allgemeines Interesse an Reihe und Handlung ist neu entfacht.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die komplett volle Anzahl der Sterne hat es allerdings noch nicht ganz gereicht. Dafür findet die Story meiner neuen Lieblingsfigur noch zu wenig Beachtung. Ich hoffe aber, dass sich das dann auch mal wieder ändert.

[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Die Verfluchten“

Wolfgang Hohlbein
„Die Verfluchten“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (8)
Verlag: Bastei Lübbe (beBeyond)
ISBN: 9-783-732-55908-4
Länge: 419 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Eigentlich hatte ich mich auf den achten Band der Reihe gefreut, weil es endlich im Gesamten mal voran zu gehen schien … Dumm nur, dass dieser Band so ein absoluter Abrutsch war, wenn es nach meiner Meinung ging.

Klappentext: Ägypten im 16. Jahrhundert: Mitten in der libyschen Wüste werden Andrej und Abu Dun von Sklavenhändlern überfallen, denen sie eine vernichtende Niederlage bereiten. Um sich Zugang zu deren Festung zu verschaffen, lassen sie sich zum Schein gefangen nehmen. Ein vorschneller Entschluss, wie sie bemerken, als sie dem Anführer Ali Jhin und seinen dreihundert Räubern waffenlos gegenüberstehen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Andrej und Abu Dun befinden sich in der Heimat des Nubiers. In der wüste treffen sie auf eine Sklavenkarawane und schleusen sich selber als Sklaven in die Festung. Abu Dun will sich so an denen rächen, die sein Dorf seinerzeit überfallen haben.
Zwar können sie aus der Festung entkommen, aber Merke verlieren sie irgendwann aus den Augen. Die Frau hütet ein Geheimnis, welches dem von Andrej und Abu Dun nicht unähnlich ist. Nur ist sie um einiges älter, als die beiden es sich gedacht haben.
In einem finalen Kmapf werden viele Geheimnisse von Meruhe und ihrer Vergangenheit gelüftet. Es wird aber auch klar, dass auch Abu Dun hier nicht mehr zu Hause ist. Die beiden müssen nach diesem Abenteuer das Land wieder verlassen.

Fazit: Die Originalausgabe stammt aus dem Jahr 2004, dieser Band erschien im Jahr 2018. Laut Vorwort soll es sich hier um einen Sonderband handeln, ich persönlich behandle ihn, wie einen ganz gewöhnlichen achten Band dieser Reihe.

Den Sonderband habe ich an der Stelle gemerkt, als es hier keine Kapitelaufteilung ab, sondern der gesamte Text im Inhaltsverzeichnis als „Story“ deklariert war. Die übliche Kapitelaufteilung fehlte und stattdessen wurden in mehr oder weniger langen Abständen einfach mal neue Seiten begonnen.
Der Stil der Story bleibt sich in jedem Fall treu.
Die beiden Protagonisten kabbeln sich auf ihre art und suchen die Auseinandersetzungen und kämpfen zu jeder sich bietenden Gelegenheit. – Gerade zum Anfang hatte es kaum Handlung, aber schon einmal ein Kampf über mindestens 50 Seiten.
Die Handlung hat mich hier so richtig verzweifeln lassen. Die Protagonisten sind halt durch die Wüste gezogen, haben sich die eine oder andere Schlacht geliefert und sehr ausführlich beschriebene Diskussionen geleistet, aber passiert ist am Ende wenig bis gar nichts. Ich war auf seit 157 und hatte das Gefühl, dass ich mir die Zeit auch hätte sparen können. Gefühlt war bis hier absolut nichts passiert und die Spannung war quasi nicht vorhanden.
Die einzelnen Situationen haben sich so gezogen, dass ich seitenweise überblättert habe. Verpassen konnte ich nicht, weil ja nichts passiert ist.
Gerade der Mittelteil war hier wirklich extrem auseinandergezogen. Und die Lektüre konnte mich in keinem Fall so fesseln, wie ich das sonst in dieser Reihe so gewohnt war. Um ehrlich zu sein, war ich regelrecht froh, als ich es endlich geschafft habe.

Das ganze Buch hätte um mindestens die Hälfte kürzer sein können, hätte man nicht die ganzen Plänkeleien und ereignislose Gegebenheiten so ewig lang und viel zu ausführlich beschrieben. Das war richtiggehend nervig und hat mir die Lust am Lesen schön genommen.
Aufgrund des Stils war ich absolut null fasziniert oder gefesselt von dem Buch. Daraus ergab sich, dass ich zu keinem Zeitpunkt ein Kopfkino hatte und immer wieder Ausflüchte gesucht habe, um eben nicht lesen zu müssen.
Die vielen Namen allgemein und dann auch noch die fremdländischen, haben mir persönlich den Rest gegeben und mich vollkommen verzweifeln und nicht mehr durchblicken lassen.
Einzelne Situationen in diesem Buch haben sich so gezogen, dass es mich wirklich gelangweilt hat, ich seitenweise Text überblättert habe und mir dann wirklich gewünscht hätte, die Kapitel wären kenntlich gemacht gewesen, weil ich dann kapitelweise hätte unterbrechen können. – So habe ich mir nen Wolf geblättert und immer mal wieder versucht, ein Stück zu lesen.
Im Gesamten gesehen, war dieses Buch wirklich sehr anstrengend für mich. Ich habe mir immer wieder Ausflüchte gesucht, um eben nicht lesen zu müssen, und habe mich dann doch irgendwie bis zum Ende gequält. – Das Ende hat mich dann jedoch einigermaßen entschädigt, denn das hat dann noch einmal eine gewisse Spannung und Faszination enthalten. – Wenn doch nur das ganze Buch so gewesen wäre.

Bewertung: 2 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen.
Ich bin es gewohnt, dass Herr Hohlbein ausschweifend und wie ein Erklärbar schreibt, aber hier hat er echt mal mehr als übertrieben. Das Buch hätte auf die halbe Länge gereicht, wenn man die Langeweile weggelassen hätte.

Meine Woche 48. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Ganz toll, da hat man nun mal am Freitag Früh Wochenende und bekommt glatt Halsschmerzen und fühlt sich erkältet und schlapp. – Dämliche Wochenendgrippe.

Gefreut:
Über Herr Fussel – momentan hat er mal wieder komplett den Schalk im Nacken. Sobald es raus geht, ist er wie ein Flummi und auch sonst irgendwie aufgeweckt und lebensfroh. – Wir hatten da auch schon andere Zeiten.

Gedacht:
Oha… Jetzt sind es keine vier Wochen mehr, dann ist schon Weihnachtsurlaub.

Gefragt:
Mal sehen, wie lang die Leiharbeiter in diesem Jahr im Betrieb bleiben dürfen. – Im Endeffekt kann es mir egal sein. Ich habe genügend Überstunden stehen, die ich da verwenden kann.

Genervt:
Von meiner Wochenendgrippe – Ich will es mir immer nicht eingestehen, aber das hat mich schon irgendwie eingeschränkt.

Gefühlt:
ein wenig krank

positiv:
Die trockene Kälte am Wochenende. – Das absolute Reizklima für meinen Rachen, aber am Ende hat die frische Luft so richtig gut getan.

negativ:
Die Belgeiterscheinungen einer Erkältung. – Angenehm geht anders.

Gelitten:
an Halsschmerzen

Genossen:
Das Kaminfeuer am Abend, die frische Luft über denTag

Gewesen:
auf Arbeit – im Elektromarkt und beim Frisör

Getroffen:
Kollegen und einen neuen männlichen Angestellten beim Frisör meines Vertrauens. – ein lustiger Kerl

Gesucht:
So steckbare Kerzenhalter für den Advendskranz – oje, der muss ja auch spätestens kommenden Samstag gewickelt werden.

Gefunden:
Ruhe und irgendwie mal so etwas wie eine innere Zufriedenheit

Gelacht:
Ja sicher, eine Kollegin haut immer so knochendrocken Sprüche raus. – Einfach herrlich.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Da ist ne Kollegin, die aus dem Urlaub heraus schon drei Wochen lang wieder krank ist. – Und sowas bekommt bei der großen Welle keine Kündigung. Fair ist echt anders.

Gegessen:
Schnitzel, Mischgemüse und Kartoffeln, meine selbst gebackenen Cookies und Eis gegen den entzündeten Hals.

Genascht:
Ouzo-Bonbons – Das Anis tat dem gereizten Hals irgendwie gut

Getrunken:
Tee, heiße Zitrone, Milch mit Honik

Gegoogelt:
nach Vergleichsdaten für ein Tablet (was mein Mann kaufen wollte)

Gesehen:
Irgendwie nichts, ich hab mehr gelesen, als alles andere.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Jede Menge Rezensionen. Ich habe sogar mal etwas aufholen können.

Getan:
Viel gelesen und gut geschlafen

Gekauft:
Lebensmittel und Backzutaten uuuuuund, eine neue Frisur *lach

Gelernt:
Es ist nicht schlimm, wenn man mal nur 10 oder 5 Seiten bei Reado als Gelesen angeben kann.

Geschenkt (bekommen):
Ich sollte ein Buch bekommen, was dann aber ganz plötzlich nicht mehr lieferbar war.

Geschlafen:
Jap, lang und gut

Geträumt:
Einmal son ganz wirres Zeug. Ein absolutes Durcheinander aus einem Film und wirklich Erlebtem. Absoluter Schwachsinn.

Geplant:
Morgen dann wohl doch auf Arbeit, statt zum Arzt zu gehen. – Aber so spare ich mir auch den Weg ins Gradierwerk. (meine Geheimwaffe bei Erklältung)

Fazit

Oh man, das Schöne an der Nachtschichtwoche ist ja die Tatsache, dass man von Freitag früh bis Montag Mittag Wochenende hat. – In meinem Fall hat sich hier mal wieder schon eine Wochenendgrippe breit gemacht. Von Freitag, bis Sonntag Abend ging es mir nicht gerade gut. Ich will nicht sagen, dass es mir hundeelend ging, aber in jedem Fall nicht gerade gut. – Und jetzt, wo ich mich ein wenig damit abgefunden hatte, morgen meine Ärztin zu kontaktieren, geht es bergauf. Der Husten lockert sich, ein normale Lufholen ist wieder möglich und Fieber hatte ich auch die ganze Zeit nicht. – Sowas ist doch gemein.
Aber ich hatte das nicht zum ersten Mal. Ich nenne das immer liebevoll meine Wochenendgrippe. Pünktlich zum Wochenstart ist wieder alles gut und es kann volle Kanne weitergehen. *pfff

Saturday Sentence – „Apokalypse“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Tötet sie alle. Gott wird die Seinen erkennen.

Zunächst glaubt der französische Kommissar und Freimaurer Antoine Marcas nur an einen etwas ungewöhnlichen Kunstraub. Doch angeblich enthält das verschwundene Gemälde Hinweise auf den Verbleib der ‚Apokalypse‘, ein von Judas
verfasstes Evangelium. Seit dem Zweiten Weltkrieg
galt es als verschwunden. Jetzt soll die Beutekunst in Israel aufgetaucht sein! Marcas reist nach Jerusalem und bekommt Hilfe von einer Kunsthistorikerin – seiner ehemaligen Geliebten Cécile. Schon bald geraten die beiden ins Visier einer fundamentalistischen Sekte. Der Anführer der Judas-Bruderschaft will nichts weniger als das Jüngste Gericht herbeiführen. Und dazu ist
ihm jedes Mittel recht. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

„Unglaublich!“

Eric Giacomette & Jaques Ravenne – „Apokalypse“ ISBN: 9-783-499-25801-5

3. Und wie ist es bisher?
Am Anfang dachte ich ja, dass dieses Buch absolut nicht meins sein wird. Die Aufmachung wirkte irgendwie so gar nicht ansprechend auf mich. Was mich seinerzeit dazu bewogen hat, das Buch aus der Grabbelkiste mitzunehmen, weiß ich heute aber auch nicht mehr. – Nur so viel, dass man dem angeblichen Mängelexemplar keine Mängel ansieht.

Die Story startet langsam, erweckt anfangs den Verdacht, ein Krimi zu sein, wird dann aber ganz schnell zu einen Thriller aus Kunstschmuggel, einer geheimnisvollen Organisation, die im Verborgenen bleibt und trotz allem voller Gewalt ihre Fäden zieht und dann noch das Ding mit den Freimaurern, die mit Sicherheit auch noch das eine oder andere Geheimnis verbergen.
Noch haben sich die drei verschiedenen Handlungsstränge nicht zueinander gefunden, aber jeder für sich ist spannend und hat so seine ganz eigenen Faszinationen und Rätsel. – Ich bin in jedem einzelenen Kapitel wird der Leser mit einer Frage zurückgelassen, die dann wirklich erst eingie Kapitel später beantwortet wird. – Folter ist hier wirklich Standart.
Aber es ist angenehem Folter und ich lasse sie mir sehr gern gefallen.

Fusselfreitag #289

Fussel ist empört

Fussel ist wirklich einer gnadenlosen Paparazzi ausgesetzt. Immer und immer wieder drückt die Tante auf den Auslöser. Ohne Gnade.

Aber mal im Ernst: Wir haben wieder einmal eine Kriese überstanden. Er hat sich wirklich vor mir hingestellt und es laufen lassen … – wie rotzfrech kann ein Hund werden. Ich bin zum Teil verzweifelt, ja ich habe, zum Teil, die Nase voll von dem Hund. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass dieser Hund einfach das Finale ist. Danach kommt ein tierloser Haushalt. Trostlos, sinnlos, aber vielleicht mal wieder bewohnbar, weil nicht nur Sorgen in der Luft liegen.

[Hörspiel] Geister-Schocker 29 – „Im Höllensumpf der Kannibalen“

Autor: Peter Mennigen
Verlag: Romantruhe
Release: 24.08.2012
Länge: 1 stunde 52 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Robert Missler
Tanja Dohse
Karlheinz Tafel
Katja Brügger

direkt auf Spotify anhören

Mein Hörerlebnis:
Mal wieder eine Folge mit Malcom Max und der verweichlichten Halbvampirin Carisma. – Wobei sie sich in dieser Folge recht gut geschlagen hat.
Zunächst einmal, schließt diese Folge an die anderen Malcom Max-Folge an. Die beiden wollten doch damals nach London und sind in dieser Folge nun auf dem Weg da hin. Mit einer Kutsche, durch einen Sumpf, über einen holprigen Weg und schon hört man Carisma immer wieder jammern, weil es nun einmal schaukelt und sie sich wohl immer wieder an allem möglichen stößt.
Es stellt sich heraus, dass dieser Weg, den die beiden da fahren, gar nicht der offizielle ist, sondern eine Abkürzung. Und die führt nun ausgerechnet durch einen Sumpf. – Ist doch logisch, dass da etwas passiert.
Zunächst einmal, hört man, wie der Kutscher extrem zur Eile antreibt. Mir war schon irgendwie klar, dass der so schnell wie nur irgendwie möglich aus dem Sumpf wieder raus wollte. – Und es war auch logisch, dass man bei der Eile eben nicht auf den Weg achten kann und die Kutsche dann irgendwie verunglückt. In diesem Fall bleibt sie wohl unbeabsichtigt im Schlamm stecken.
Carisma und Malcom Max bekommen mit, dass da etwas geschehen ist und kommen erst nach einer endlos scheinenden Diskussion auf die Idee, die Kutsche zu verlassen und nachzusehen. Der Kutscher ist verschwunden und ich fand es absolut daneben, dass die beiden sich dann auch noch tiefer in den Sumpf begeben, um den Kutscher zu suchen, der aber nicht einmal nach Hilfe zu suchen scheint.
Carisma ist überheblich und bildet sich ein, mit allen Wassern gewaschen zu sein, fällt dann aber doch in ein Schlammloch, aus dem sie natürlich allein nicht wieder herauskommt. Vollkommen logisch, dass ihre Klamotten dann nass sind und sie friert wie ein Schneider.
Nach dieser Abfolge vollkommen logischer und vorhersehbarer Ereignisse gelangen die beiden an eine Hütte, die sie durchsuchen und für Carisma erst einmal neue Klamotten finden. Allerdings werden sie auch von den Hütten Eigentümern gefunden.
Eine Art Hexe, die mit ihrem echt creepy Sohn hier im Moor lebt, ist am Ende diejenige, die nicht nur den Kutscher, sondern auch viele andere Personen im Moor hat verschwinden lassen. Genau das hat sie jetzt auch mit Malcom Max vor und Carisma soll ihren Sohn ehelichen.
Es folgt eine Art Kampf mit allen möglichen magischen Mitteln, die man sich nur vorstellen kann. Hypnose, Fesselung, Wahrheitsfindung und vieles mehr. Und als ich als Hörer dann geglaubt habe, dass Malcom mal wieder ohne jede Probleme aus der Sache herauskommt, dreht der Sohn der Hexe auch noch einmal auf und macht Carisma zu seiner Waffe.
Na ja, die Sache wir aufgelöst, zu Gunsten von Malcom und findet ihr Ende.

Fazit:
In großen Teilen war die Story wirklich sehr stark vorhersehbar und sogar langweilig. Das mag aber auch daran liegen, dass ich dieses Carisma als Charakter schlicht und ergreifend weder leiden mag, noch irgendwie akzeptieren kann. Die zieht mit ihrem Verhalten, und dem, was sie sein will, immer irgendwie die ganze Story ins Lächerliche. – Nur meine Meinung.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Folgen von und mit Malcom nicht so wirklich mag, würde ich dir hier wirklich am ganz unteren Ende der Reihenfolgen einordnen. Die ganze Story hat mich überhaupt nicht abgeholt, noch fasziniert, noch sonst irgendwie gefesselt. Das war schlicht und ergreifend nichts. – Wobei man ja auch sagen muss, dass bei einer Serie durchaus auch mal Hänger dabei sein dürfen.
Die Schauspieler haben ihr Ding ganz ordentlich gemacht. Da hat sich keiner irgendwie besonders hervorgehoben oder so. Ich habe ihnen ihre Rollen jeweils abgekauft und hatte während der Szenen in der Hütte im Moor, sogar so etwas wie ein Kopfkino.

Ok, etwas Besonderes war die Sache hier nicht. Dann jetzt mal bitte zur nächsten und hoffentlich besseren Folge.

[EBook] Phillip P. Peterson – „Nano – Jede Sekunde zählt“

Phillip P. Peterson
„Nano – Jede Sekunde zählt“
Verlag: Fischer
ISBN: 9-783-104-91456-5
Länge: 595 Seiten

– gelesen im August 2024 –

Die Länge des Buches hat mich zunächst etwas abgeschreckt, aber beim Lesen hat sich das Buch dann als genau richtig entpuppt. – Ein grandioses Leseerlebnis.

Klappentext: Panik, Planlosigkeit, politisches Totalversagen – für diese Krise sind wir nicht bereit. Der neue Katastrophen-Thriller von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.

Das Forschungszentrum in Köln ist das fortgeschrittenste seiner Art und das Vorzeigeprojekt der deutschen Regierung. Hier wird an Nanotechnologie experimentiert, um winzige Maschinen zu schaffen, die unser Leben von Grund auf verändern können. Das Versprechen ist groß, das Restrisiko vernachlässigbar. Heißt es. Doch gerade als der Bundeskanzler zu Besuch kommt, gelingt es Terroristen, die Anlage mit einer explosiven Drohne zu beschädigen. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen versagen, und Nanomaschinen gelangen in die Umwelt. Als sie anfangen, sich unkontrolliert zu vermehren, ahnen nur wenige, welch ungeheure Katastrophe sich anbahnt. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: In einem Forschungslabor, welches sich dem Thema Nanorobotik gewidmet hat, machen sie im Beisein des Bundeskanzlers ein Experiment. Das Experiment läuft glatt, die Nanos machen genau das, was man ihnen einprogrammiert hat. Jedoch sorgt ein Anschlag dafür, dass die Kleinstrobotter in die Umwelt gelangen, wo sie dann auch gleich ihr zerstörerisches Werk beginnen.
Zunächst sind es nur einzelne Ausbruchsherde, die man denkt, durch radioaktive Bestrahlung abstellen zu können. – was keiner weiß, die Nanorobotter gehen dadurch nicht kaputt, sondern mutieren und bewegen sich am Ende nur noch schneller voran. – Selbst durch eine Wasserstoffbombe kann die Ausbreitung der totalen Zerstörung nicht abgestellt werden und für die Menschen der Gegend beginnt ein gnadenloses Leid, ein Rennen gegen die Zeit.
Während in Deutschland die Menschen fliehen, die Nachbarländer die Grenzen dicht machen und jedwede Menschlichkeit verloren zu gehen scheint, suchen die Forscher noch immer nach einer Lösung für das Problem. – Dabei liegt die Lösung so nah. Aber sie haben sie gehen lassen.

Fazit: Der Leser findet sich hier in einem fiktiven Deutschland wieder, in dem es wirtschaftlich gerade nicht so rosig aussieht. Einem Forschungsinstitut ist aber Großes im Bereich der Nano-Technologie gelungen, was dem Bundeskanzler vorgeführt werden soll. – Natürlich bekommen auch die Gegner dieser Technologie ihre Bühne. – In jedem Fall wird schnell klar, dass nicht nur Deutschland, sondern auch as Institut ein Haifischbecken ist. Solang man mit dem Strom schwimmt, ist alles gut. Bloß nicht anders oder innovativ denken. – Viel zu nah am wirklichen Leben. Für meinen Geschmack.
Die Handlung ist hier ausführlich beschrieben, was aber ein spannendes Bild ergibt. Aus anfänglicher Spannung wird schnell die Katastrophe, und hier wird mit einer menschlichen Komponente gleich mal noch mehr Spannung aufgebaut. Es wird sehr gut deutlich, dass Fluch und Segen der Nano-Ginger wirklich sehr nah beieinanderliegen.
Erschütternd realitätsnah sind die Bilder, die sich ergeben, als viele Deutsche hier regelrecht ihre Heimat verlieren. Wie die Nachbarländer auf den Flüchtlingsstrom reagieren, was auf menschlicher Ebene passiert und wie am Ende von der Politik regelrecht im Stich gelassen werden.
Wenn im Nachwort nicht erwähnt worden wäre, dass die Handlung erfunden war, hätte das an meiner Faszination auch nichts geändert. Mir ist schon klar, dass es noch nicht zu einem solchen Szenario gekommen ist, mir ist aber wohl bewusst, dass die Wissenschaft durchaus auf so ein Szenario zusteuern könnte. Diese Nanotechnologie eröffnet viele neue Möglichkeiten. Das will ich nicht bestreiten. Aber es birgt eben auch viele Gefahren.

Die vielen Namen haben mich stellenweise ganz schön aus dem Konzept gebracht, aber die Handlung hat dann oftmals ergeben, wer zu welchem Lager gehört. Und als es um die vielen Nebenpersonen geht, die währende der Fluchtstory auftauchen, die brauchte man sich eh nicht lang merken, weil sie dann irgendwie immer wieder aus der Story herausgeschrieben wurden.
Die ganze wissenschaftliche Geschichte war stellenweise von Fachbegriffen nur so gespickt, was aber der Story selber keinen Abbruch getan hat, weil mich die Sache dann doch ziemlich fasziniert hat. Ich habe die Begrifflichkeiten einfach so hin genommen und trotzdem alles verstanden.
Die politische Komponente in dieser Story war riesig, hat mir aber aufgezeigt, wie bürokratisch und fast gar nicht menschenorientiert die deutsche Politik ist. Die ganzen Gesetze und Begrifflichkeiten ziehen einen bürokratischen Rattenschwanz hinter sich her, der seinesgleichen sucht.
Die Story ist von einem Ereignis ausgehend dann in zwei Stränge aufgeteilt. In dem einen wird die politische und wissenschaftliche Komponente aufgezeigt und in dem Zweiten die menschliche. – Hier ist ein Kopfkino entstanden, dass seinesgleichen sucht. Hoffnung und Niederlagen wechseln sich ab. Mittendrin eine mehr als starke Frau, die mit aller Macht versucht, in ein anderes Land zu kommen, aber von geschlossenen Grenzen, Willkür und illegalen Schleppern immer wieder aufgehalten wird und Verluste hinnehmen muss. Und als dann am Ende herauskam, dass man der Frau das alles hätte ersparen können, indem man sie einfach mal hätte machen lassen ….. man man man
Das komplette Buch war von Anfang bis Ende sehr spannend. Am liebsten hätte ich überhaupt nicht unterbrochen und die Story an einem Stück gelesen. Aber da hat mich leider das reale Leben daran gehindert.
Trotzdem, wenn ich unterbrochen hatte, bin ich dann immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen und der Film lief genau da weiter, wo er zunächst aufgehört hatte.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
War ich mir am Anfang unsicher, ob ich mir diese Lektüre antun soll, hat mich die Story in jedem Fall entschädigt. So gefesselt war ich schon lang nicht mehr von einem Buch. – was für ein Szenario!

[Hörspiel] Geister-Schocker 28 – „100 Stufen zur Verdammnis“

Autor: Bob Collins
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2012
Länge: 42 Minuten 12 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Reent Reins
Katja Brügger
Bernd Vollbrecht
Till Hagen
Suzanne Vogdt
Andreas Conrad

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Ein nicht sehr reicher Mann kauft von einem Earl oder so etwas, sein Anwesen für 1 Pfund. Dieses Angebot hat aber einen ganz bestimmten Grund. Der Earl kann dem im Schloss herrschenden Fluch nur entkommen, indem er es nicht mehr betritt.
Schon in der ersten Nacht verschwindet die Freundin des neuen Besitzers des Schlosses, weil sie ihn sucht, weil er eben nicht neben ihr im Bett liegt.
Am nächsten Morgen können sich weder die anwesenden Freund noch der junge Mann einen Reim darauf machen, wo die junge Frau hin verschwunden ist. Die Polizei unternimmt noch nichts, da noch keine 24 Stunden vergangen sind.
Kaum ist die Polizei verschwunden, fährt der Fluch seine Tore ganz auf. Die verschwundene junge Frau scheint, um Hilfe zu rufen, und lockt den Mann in sein Verderben. Im Schlossteich schwimmt nicht nur Wasser, sondern auch Wesen, die ihm ans Leben wollen. – Sie haben Erfolg.
Zum Schluss bleiben nur noch das befreundete Pärchen und der Polizist übrig, die natürlich aufklären wollen, was da geschehen ist. Sie stoßen auf alte Bücher, in denen der Fluch des Anwesens beschrieben ist und machen sich daran, den Fluch zu lösen.
Doch sollte es wirklich so einfach sein, dass man nur die Gebeine der bisherigen Opfer entfernen muss?!

Mein Hörerlebnis:
Alles fängt mal wieder herrlich harmlos an. Ich konnte die Freude des jungen Mannes richtig nachvollziehen, der nun der Meinung war, den Schnapper seines Lebens gemacht zu haben. Ein ganzes riesiges Anwesen für gerade mal ein Pfund hätte aber bei mir wirklich sämtliche Fragezeichen tiefrot aufleuchten lassen.
Als ich dann gehört habe, wie seine Lebensgefährtin über den „alten Kasten“ gemosert hat und darüber, wie abgelegen das Ganze doch ist, habe ich mich in meinem anfänglichen Verdacht nur bestätigt gesehen. – Es kam, wie es kommen musste. Der Kasten war wirklich mit irgendeiner Art von Fluch belegt und das mussten die Leute jetzt ausbaden.
Was den Fluch angeht, werden wirklich sämtliche Dinge aufgefahren. Menschen verschwinden, Stimmen tauchen auf. Der hinzugerufene Polizist macht seinen Dienst nach Vorschrift und sucht nicht, weil die Person noch keine vierundzwanzig Stunden verschwunden ist …
Ich war quasi hautnah dabei, wie leider auch der frisch gebackene Besitzer des Hauses, dem Fluch erliegt. – Unlogisch war für mich dann allerdings die Tatsache, dass das befreundete Pärchen, welches eigentlich nur beim renovieren helfen sollte, sich das Schloss dann gleich mal irgendwie aneignet. Mit Hilfe des Polizisten wollen sie dem „Fluch“ auf die Spur kommen, und rein hörtechnisch haben sie den Fluch mit einer logischen und halsbrecherischen Aktion beseitigen wollen.
Hier hatte es noch eine Schlüsselszene, in der der Polizist im Prinzip dem Fluch zum Opfer fällt. – Genau das hat mir irgendwie Genugtuung verschafft, weil ich diesen Polizisten nicht wirklich gut leiden konnte. Irgendwie ein ziemlich unsympathischer Mensch. Allerdings ist der Tod hier recht gut dargestellt. Ich habe die Bilder dieser komischen Wunde, den rostigen Bolzen und dann auch die verwesende Leiche vor mir gesehen.
Dass die geplante Aktion erst einmal gelingt, war fast logisch. Aber das Ende hat mich dann auch nicht mehr wirklich überrascht. – Zwar hört man, dass der Fluch wohl doch nicht wirklich besiegt ist, aber was genau aus den beiden jungen Leuten geworden ist, bleibt offen. Allerdings habe ich mir so meine Gedanken gemacht.

Fazit:
Ein Geister-Schocker, wie er authentischer nicht sein kann. Man hört genau, dass es eben nicht mehr die neueste Story ist. – Aber genau das macht für mich irgendwie den Reiz an dieser ganzen Reihe aus. Das wirkt alles so altbacken und ursprünglich.
Die Schauspieler haben einen sehr guten Job gemacht. Besonders hervorgespielt hat sich meiner Meinung nach keiner, aber trotzdem hatte ich ein recht gutes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. – Genau so stelle ich mir ein gutes Hörspiel vor.
Die Story ist jetzt nicht unbedingt etwas Neues, aber ich fand den Stoff trotz allem ganz gelungen umgesetzt. – Es war ein Hörvergnügen. In jedem Fall.

[Rezensionsexemplar] Willy Schad – „Die Wege des Krieges“

Willy Schad
„Die Wege des Krieges“
Verlag: Romeon
ISBN: 9-783-962-29713-8
Länge: 285 Seiten

– gelesen im Oktober 2025 –

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Autor kostenlos zur Verfügung gestellt. – Meine Meinung hat dieser Umstand nicht beeinflusst.

Klappentext: Die Wege des Krieges handelt von der Geschichte eines jungen Mannes namens William. William lebt mit seinen drei Freunden Eric, Lukas und Sandro in einer Großstadt Mitteldeutschlands. Die vier Männer kennen sich seit langer Zeit und führen ein solides Leben. Eines Tages entscheidet sich einer von ihnen für den Militärdienst. Es dauert nicht lang, bis die anderen ihm aus den unterschiedlichsten Gründen folgen. Anfangs läuft alles wie geplant und die vier können sich durch gute Leistungen bei der Armee schnell nach oben kämpfen. Doch mit der Zeit und immer komplexeren Einsätzen werden die Männer vor größere Herausforderungen gestellt. Sie müssen schwierige Erlebnisse verarbeiten, folgenschwere Entscheidungen treffen und viel Schmerz aushalten. Wie die jungen Männer damit umgehen und welche Herausforderungen sie bewältigen müssen, erfahrt ihr in diesem Buch. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: William hat es beruflich zur Bundeswehr verschlagen und im Rahmen dieses Berufes macht er mehrere Einsätze durch, von denen er stellenweise sehr detailgenau berichtet.
William wird Vater, stolzer Vater und diese Rolle füllt ihn aus. Und als er bei der Abreise zum nächsten Einsatz ist, eröffnete ihm seine Frau, dass sie erneut schwanger ist.
Mit dieser Nachricht landet er im Einsatz in Afrika, wo er in seiner ganz persönlichen Hölle gelandet zu sein scheint.

Fazit: Der Lektüre ging ein wirklich netter Kontakt mit dem Autor voraus. Wobei ich aber sagen muss, dass ich anfangs von dem Buchtitel nicht so überzeugt war. Ich habe mich zunächst genauer informiert, bevor ich zugesagt habe. Ich dachte mir, dass man durchaus auch mal etwas Neues ausprobieren kann.

Thema Krieg ist ja immer so eine Sache. Und hier noch einmal besonderes Ü-Ei für mich, da ich absolut keine Ahnung hatte, was genau denn da auf mich zukommt. Aber ich wollte doch mal ein für mich neues Thema ausprobieren …
In jedem Fall merkt man, dass hier sehr ausführlich recherchiert wurde. Das große Interesse für Militärtechnik war auf keinen Fall von der Hand zu weißen und hat mir erst einmal eine ganze Menge Begriffe um die Ohren gehauen, die ich ohne Bilder wohl nie kapiert hätte.
Das Ganze ist aus der Ich-Perspektive erzählt, was dem Ganzen noch einmal eine ganze Menge mehr Tiefe verleit und irgendwie persönlicher wirkt. Ich habe diesen lebensbejahenden jungen Mann mit seiner ganzen Energie mehr als deutlich vor mir gesehen und seine Gefühlsregungen am eigenen Leib mit durchlebt.
Die Kampfhandlungen waren stellenweise zu ermüdend und langwierig beschrieben. Aber wie Müssen die sich für jemanden anfühlen, der das gerade am eigenen Leib durchlebt … – Ich musste die Lektüre stellenweise wirklich unterbrechen, wenn es zu heftig wurde. Aber der Soldat in der Situation kann genau das eben nicht, der muss dann da irgendwie durch.
Am Ende hat es mich dann komplett zerrissen. Das war zu viel und ich habe seit langem mal wieder aber so richtig geheult bei einem Buch. So etwas hatte ich schon lang nicht mehr in der form und das wird mir deswegen auch in Erinnerung bleiben.

Das ganze Buch hatte von vornherein eine wirklich angenehme Formatierung. Es war wirklich eine mehr als nette Abwechslung, eben mal nicht nachjustieren zu müssen, sondern direkt loslesen und in den Zeilen versinken zu können.
Die ganzen technischen Beschreibungen vom Kriegsgerät aller Art, haben mich am Anfang etwas überfordert. Ich wusste damit schlicht und ergreifend nichts anzufangen, da ich selber auch nicht beim Bund war und somit absolut keine Ahnung hatte von dem, was da kommen würde. Die Bilder haben mich dann gerettet, denn so hatte ich zumindest eine ungefähre Vorstellung von was da gerade geredet wurde. Außerdem hat es mir geholfen, die jeweiligen Situationen besser einschätzen zu können.
Alles ist irgendwie so erzählt, als hätte der Autor selber das alles erlebt, und durchgemacht. Somit konnte ich hier auch sehr gut mitfühlen, habe mir meine eigenen Gedanken gemacht, wie ich in den Situationen reagiert hätte und ob ich mir so etwas überhaupt angetan hätte. – Es war wirklich gut, dass noch einmal darauf hingewiesen wurde, dass es sich hier um Fiktion handelt. In dem Moment aber um richtig gut geschriebene Fiktion.
Das Ende hat mich dann aber so richtig gekillt. Ich habe geheult wie ein Schlosshund, als es an die letzten Szenen ging. Aus Verwirrung, weil plötzlich ein anderer erzählt hat, wurde die pure Trauer und ich habe so geheult, als hätte ich eben jenen Soldaten gekannt und gemocht. Himmel hilf, wie mag es in dem Fall nur der hinterbliebenen Frau ergangen sein …

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Auf jeden Fall anders, als die Sachen, die ich sonst so lese. Ein Thema, welches hier dann auch sehr gut recherchiert und sehr detailgetreu wiedergegeben wurde. In jedem Fall aber die volle Ladung Gefühle.

Meine Woche 47. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Ein wenig über meinen Chef, der am Mittwoch meinte, mich fertig machen zu wollen. – Aber nicht mit mir, mein Freund. (Ich habe ihm gesagt, was an dem Tag Sache war, und dass er sich seine Hetze sparen kann.

Gefreut:
Aufs Wochenende – die Frühschicht fällt mir Montags immer ganz leicht, aber zum Ende der Woche hin, wird es immer schwerer, überhaupt aus dem Bett zu kommen.

Gedacht:
Oh schön, Nachmittags schönes Wetter. – Ich habe den Haushalt Haushalt sein lassen und bin immer schön ausgiebig, in Ruhe und gemütlich mit Herrn Hund unterwegs gewesen. – Es stellt sich ja als ganz geschickt gemacht heraus, da es pünktlich zum Wochenende wieder eine graue Nebelsuppe hatte.

Gefragt:
Ob die in den Büros üerhaupt miteinander reden. – Die wollten ne Sonderfahrt bedient haben, von einer Maschine, die aber kaputt war …. – nun ja

Genervt:
Diese Woche erstaunlicherweise nicht wirklich.

Gefühlt:
Das hellere Wetter am Nachmittag hat mich gut und fit fühlen lassen.

positiv:
Ich konnte auch noch einmal ein paar Sonnenstrahlen genießen und abbekommen.

negativ:
Der Geruch in unserem Wohnzimmer – wir haben die Kaminsaison eröffnet und wenn der das erste mal an ist, riecht es echt fürchterlich, dass man dann auch erst einmal lüften muss.

Gelitten:
Das war in dieser Woche herrlich ereignislos. Nö, gelitten habe ich nicht.

Genossen:
Die frische Luft am Nachmittag immer. – Ich musste mich zwar immer dazu aufraffen, nach so einem Arbeitstag noch einmal loszulaufen, aber wenn ich es dann geschafft hatte, war es wirklich herrlich.

Gewesen:
auf Arbeit – einkaufen im Lebensmittelladen – auf Hunderunde

Getroffen:
Kollegen und diesen rasenden Bauern hier vor Ort. Der fährt mit seinem fetten Jeep immer genau auf dem Feldweg lang, wo ich gerade mit dem Hund unterwegs bin.

Gesucht:
Ein kleines und kompaktes Teppichreinigungsgerät – Ich wollte nicht noch so ein staubsaugergroßes Teil hier rumstehen haben.

Gefunden:
Ein kleines und kompaktes Teppichreinigungsgerät

Gelacht:
Wenn ein Mann seine Hoden in Glitzerfarbe taucht … hat er dann Weihnachtskugeln?

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.

Gewundert:
Ja huch, schon wieder ne Woche rum? – Irgendwie geht es immer ganz schnell, wenn man den Montag erst einmal geschafft hat.

Gegessen:
Bruscetta und Pizza Toscana von unserem Italiener hier am Ort. – Wir haben es uns mal nach Hause geholt, da es immer schwer ist, da am Samstag noch einen Platz zu bekommen. Der ist inzwischen so bekannt, dass die aus allen Ecken hier raus kommen, um bei dem zu essen.

Genascht:
Gummibärchen – Ich hab ne Dose nur mit weißen bekommen. So lecker

Getrunken:
Kaffee, Cappuchino, Radler (Rharbarber und Grapefruit), Eistee

Gegoogelt:
bestimmt, aber ich weiß es nicht mehr

Gesehen:
Die Woche nichts, ich habe immer lieber gelesen.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Jede Menge Rezensionen für die Hörspiele, die ich mir täglich angehört habe.

Getan:
Viel gelesen, gearbeitet und an der frischen Luft unterwegs gewesen.

Gekauft:
Ein kleines und handliches Teppichreinigungsgerät

Gelernt:
Wie ein neues Teil auf Arbeit zusammengeklöppelt wird.

Geschenkt (bekommen):
das leckere italienische Essen – von meinem Mann

Geschlafen:
jep, recht gut und erholsam

Geträumt:
Aaaaalter, das war wieder ein Durcheinander. Aber behalten hab ich das nicht.

Geplant:
hm … so wirklich nen Plan hab ich nicht wirklich. Nur, dass ich im Badezimmer mal wieder Decke und Wände abwischen wollen würde. Ich muss mich eben nur aufraffen.

Fazit

Der Hund wog heute 4060g – in der letzten Woche waren es 4040g. Das macht eine kleine Gewichtszunahme von 20g. – Aber wie will er denn auch zunehmen, wenn er so lang und oft Gassi geht und dann, im Gegensatz dazu, doch so relativ kleine Portionen mampft. So gesehen bin ich ganz zufrieden. Es dauert ja auch nur noch 6 Wochen, dann steht die nächste Tablettenkur an.

Am Sonnabend Abend haben wir die Kaminsaison eröffnet. Bisher haben wir dann auch das Wohnzimmer mit der Heizung warm gemacht. Aber ich wollte dann endlich mal wieder das prasselnde Feuer vor meiner Nase und habe mich durchgesetzt. – Ich habe die ganze Zeit nur das Feuer angeschaut, statt ins Buch oder in den TV. Das war mal Entspannung auf einem ganz anderen Level.

Ansonsten eine herrlich ereignislose Woche, die ich da hinter mir habe. Aber es muss ja auch mal ruhig laufen. Ich würde ja sonst irgendwann komplett am Rad drehen.