[Hörspiel] Geister-Schocker 32 – „Das Dorf der Besessenen“

Autor: Frank Morton
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2012
Länge: 52 Minuten 16 Sekunden

Die Sprecher:
Jaron Löwenberg
Victoria Sturm
Jörg Ade
Wolfgang Strauss
Tilo Schmitz
Nils Weyland

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Inhalt:
Zwei Reisende stranden in einem Dorf, in dem sie nur übernachten wollen. Doch zunächst es regelrecht Feindseligkeit und am Ende die Wahrheit, die die beiden von ihrer Übernachtung abhalten sollen. – Doch ein nächtlicher Zwischenfall zwingt die beiden fast, zu bleiben.
Die Dorfbewohner klären die beiden über ihre Situation und die derzeitigen seltsamen Vorfälle auf und schicken die beiden dann am nächsten Tag auf die Weiterreise. – Jedoch kommen die beiden zurück, da sie auf ihrem Weg eine seltsame Begegnung gemacht haben.
Ohne es zu ahnen, sind die beiden des Rätsels Lösung unheimlich nah. Sie kehren zurück und machen sich mit den Dorfbewohner gemeinsam auf die Suche nach den Vorkommnissen in der alten Ruine. – Aber alles ist eben am Ende doch nicht so, wie es zu sein scheint.
Das verseuchte Wasser und die daraus resultierenden Zombies sind für den Hörer schnell geklärt, doch die Dorfbewohner können zwar das Problem so ziemlich beheben, sind aber auch hier wieder auf ein nicht sehr koscheres Pärchen hereingefallen.

Mein Hörerlebnis:
Was für eine düstere Stimmung, schon am Anfang der Story. Ich konnte das Bild mit der kleinen, urigen Kneipe und den verzweifelten Leuten, ob ihrer Situation wirklich sehr gut sehen. Und das Thema, welches sie diskutieren, hat für mich irgendwie komplett in das Bild dieses abgeschiedenen Dorfes gepasst.
Dass dann in diese düstere Stimmung zwei vollkommen ahnungslose Leute hereinplatzen, gibt der Story noch einmal genau die Würze, die ich mir von solchen Geister-Schockern erhoffe. Und auch hier bin ich nicht enttäuscht gewesen und war sofort im Thema drinnen.
Der eine Charakter war offen feindselig gegenüber den beiden und hat absolut keinen Hehl daraus gemacht, dass er sie nicht da haben möchte und am liebsten hätte, dass sie sofort weiter reisen. – Den Gefallen tun ihm die beiden aber nicht, denn wie sollte denn sonst die Story weiter gehen.
Offenbar macht man sich noch eine nette Zeit und als die beiden auf dem Weg Richtung Bett sind, kommt dann wohl eine dieser bisher viel besprochenen Kreaturen um die Ecke. – Die Geräusche in dieser Situation haben das Ganze für mich schön bildlich dargestellt und haben absolut keine Wünsche offengelassen. Und das Theater, welches die Frau abzieht, weil sie wohl mit einem Messer am Arm verletzt wurde, war auch sehr glaubwürdig und hörbar bildlich dargestellt.
Die beiden reisen am nächsten Morgen weiter. Scheinbar ist die Stimmung wieder friedlich und man ist rundherum froh, alles so ziemlich heile überstanden zu haben. – Ein besonderer Gag wäre ja noch gewesen, wenn die Frau noch ein paar Schmerzenslaute von sich gegeben hätte. Quasi immer, wenn sie mit dem Arm eine falsche Bewegung macht oder solche Sachen. Aber leider ist dem nicht so. – Vielmehr wundert mich, dass die beiden eben nicht sofort das Weite suchen und den Wald und das Dorf verlassen wollen. Stattdessen bleiben sie, schauen sich noch eine verfallene Ruine an und kehren dann in das Dorf zurück. – Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass die beiden nicht genau das sind, was sie vorgeben zu scheinen. Und der weitere Fortgang der Handlung hat mich da in meiner Vermutung noch einmal sehr gut bestätigt.
Es ist logisch, dass die Dorfbewohner und die zwei Gäste nun gemeinsam zu dieser ominösen Burgruine gehen und sich da genauer umsehen wollen. – Und ab genau jetzt wird der ganze riesige Knoten langsam aufgelöst. – Die Ursache für die seltsamen Vorkommnisse werden aufgeklärt, indem die entsorgten Experimente des im Versteckten arbeitenden Professors aufgedeckt werden. Die beiden Reisenden werden immer seltsamer und sind auf ihre eigene Mission bedacht. Sie scheinen den Professor zu kennen und schicken Dorfbewohner schlafen …
Gerade das Finale dieses ganzen Hörspiels dreht noch einmal richtig auf und hat mir einen wilden und düsteren Film vor meinem geistigen Auge beschert. Vielese, was bis dahin für mich unerklärlich war, ist jetzt für mich verständlich und alles scheint zu einem friedlichen Ende zu finden. Doch das Ende, bzw. die letzten Worte der scheinbar harmlosen Reisenden, krempeln alles noch einmal gewaltig um und bescheren dem Hörer einen gewaltigen Cliffhanger. – Fast schon fies, wie man den Hörer hier einfach mal zurücklässt.

Fazit:
Ein Geister-Schocker, wie man ihn immer und immer wieder hören kann. Die Stimmung wechselt wirklich von Szene zu Szene vom gnadenlos rat- und hoffnungslosen zur Hoffnung und Eufonie, bis es am Ende noch einmal gewaltig einen drauf gibt. – Der Spannungsbogen ist hier wirklich sehr extrem und hat mich voll in seinen Bann gezogen.
Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich versucht habe vorherzusehen, wie es denn nun weiter gehen würde, aber da hatte ich die Rechnung ohne die Hörspielmacher gemacht. Denn erstens kam es anders, und zweitens, als man denkt.
Die Schauspieler haben einen wirklich guten Job gemacht und das ganze Setting mit Geräuschen, Musik und der Stimmung war absolut bildlich. Ich hatte oftmals einen gnadenlos spannenden Film, vor meinem geistigen Auge ablaufen.
Die Kurzgeschichte am Ende hätte es nicht gebraucht. Ich finde, dadurch wurde einem das gnadenlos gute Ende der Folge selber ein wenig kaputt gemacht, aber leider hat man als Hörer da ja, so viele nach dem Erscheinen, keinen Einfluss mehr drauf.

Eine wirklich sehr gut Geschichte, die mir mehr als gefallen hat. Super! Macht doch einfach weiter so! Bitte ….

[EBook] Carrie Vaughn – „Die Stunde der Vampire“

Carrie Vaughn
„Die Stunde der Vampire“
Reihe: Midnight Hour (2)
ISBN: 9-783–453-52488-0
Verlag: Heyne
Länge: 548 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Ein weiteres Werk einer Reihe, der als Festplattenleiche lange Zeit sein Dasein gefristet hat. – Nun war er dran!

Klappentext: Vampire, Wölfe und eine Radioshow„Hallo, hier ist Kitty Norville und ihre Midnight Hour. Rufen Sie an und schildern Sie Ihre Sorgen. Ob Vampir, Hexe oder Werwolf – ich, Kitty, kann Ihnen helfen, denn ich bin Ihnen näher als Sie ahnen …“Kitty Norville ist der Star bei einem kleinen Radiosender in Denver. In ihrer Nachtsendung „Midnight Hour“ schüttet das ganze Land sein Herz aus. Die Anrufer, darunter Vampire, Werwölfe und Hexen, spüren, dass Kitty ihre Sorgen versteht. Was keiner weiß: Kitty ist aus eigener böser Erfahrung Expertin. Doch durch den Erfolg ihrer Sendung ist die junge Moderatorin plötzlich wie auf dem Präsentierteller – für die Geschöpfe der Finsternis und ihre Jäger. Und beide Seiten können ihr ungemein gefährlich werden …Ein Muss für alle Fans von J. R. Ward, Kim Harrison und Lara Adrian (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Kitty hat sich in ihrem Leben eingerichtet und genießt es, ohne Rudel und festen Wohnsitz zu sein. Doch eine Anhörung bringt sie nach Washington, wo sie zwangsweise von und bei den Vampiren einquartiert wird.
Das außergewöhnliche Schlafquartier erweist sich als weniger wichtig, als Kitty ihre Anhörung mehr und mehr nach hinten verschoben wird und sie in der Vollmondnacht von einem Wissenschaftler entführt wird, nur um ihre Verwandlung filmen und im Fernsehen zeigen zu können.
Kitty hat keine Wahl und lässt sich auf den Deal ein. Wohl wissend, dass das einen Hass auf alle Wesen auslösen kann. Sie spaltet die Gesellschaft.
Die Anhörung ist nach diesem Ereignis beendet und Kitty kann den Tod einer Vampirin verhindern. Doch wie geht es für sie weiter? Bekommt sie jetzt eine TV-Sendung?

Fazit: Band 2 der Reihe, ein Festplattenfund, man kann ihn durchaus auch als SuB-Leiche bezeichnen. – Das Buch stand nun mal auf meinem SuB und auf meinem Want to Read. – Die Reihe hat nur sechs Bände. Das sollte durchaus zu schaffen sein.

Wir sind wieder bei der moderierenden Werwölfin Kitty, welche wohl mittlerweile das Leben eines Vagabunden führt und damit ganz zufrieden scheint. Aber sie wird von einem Außenstehenden in eine Sache hineingezogen, die von Anfang an nach Ärger riecht. – Die Menschen haben inzwischen Wesen wie Werwölfe und Vampire in ihrer Mitte akzeptiert und schon gibt es Forschungen und Anhörungen zu ihnen. – Kitty soll aussagen, was sicher einige Mitglieder der Gemeinde beunruhigt.
Kitty trifft in Washington auf einige interessante Gestalten, die war logisch, in dem Zusammenhang aber neu sind. Ein Wehrpuma und Wehrschakal. Dann auf eine Reviervampirin, die menschliche Diener hat. – Aber dieser Person habe ich nicht wirklich getraut. Hinter der Gastfreundschaft und dem Personenschutz steckt mit Sicherheit eine Art Überwachung.
Dieser wirklich sehr seltsame Sektenfuzzi ist auch wieder mit von der Partie. In diesem Band bekommt er allerdings viel mehr Tiefe, da er bei der Anhörung eine Rolle spielt und etwas mit Kitty macht, nur indem er redet. – Es entwickelt sich daraus eine spannende Jagd nach einem Dunkelalb. Das klingt schon irgendwie spannend und hat mich für eine Weile gut gefesselt. – Aber sein Strang wird in diesem Band dann wohl auch schon beendet.
Die Anhörung, welche zunächst der Aufhänger der Story zu sein schien, gerät dann zur Nebenhandlung, denn zwischen den Verhandlungsterminen geht es zur Sache und der so genannte Wissenschaftler zeigt sein wahres Gesicht. – Ich muss sagen, dass ich von diesem Charakter für die Aktion schon sehr enttäuscht war.
Mein Misstrauen gegen die Vampirin hat sich am Ende als vollkommen unbegründet erwiesen. Die Handlung hat sich in eine vollkommen andere Richtung entwickelt, als zunächst vermutet.

Mein Buch war wieder eines von der alten Sorte, als ich die neu aufgekommen Ebooks noch als pdf auf meiner Festplatte gehortet habe. Die Formatierung war zwar augenfreundlich, aber hochgradig unpraktisch. Das fing bei sehr vielen unnützen Absätzen an und hörte auf bei einer mehr als fehlerhaften Silbentrennung.
Die Kapitel waren unterschiedlich lang und immer wenn ich eines begonnen habe, wusste ich nicht, wie lang ich an dem aktuellen Teil wohl hängen würde. – Aber zum Ende der Handlung hin spielte dass dann immer weniger eine Rolle, denn gerade ab der Mitte bis zum Ende hin, hat es mich erst so richtig gefesselt.
Die Story war einfach und besteht am Ende aus vielen Legenden und Erzählungen, die in eine eigene Story gepackt worden sind. – Man muss sich aber schon bewusst darauf einlassen, dass man hier keine literarische Höchstleistung bekommt, sondern eine leichte und junge Unterhaltung.
Trotzdem hier endlich mal etwas anderes als Werwölfe und Vampire mitspielen, wurden den anderen Wesen leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ich hoffe, dass ich da in den kommenden Bänden noch etwas erwarten kann. – Die Lebensweise und die Geschichte der Vampirin haben es mir dann aber doch irgendwie angetan mich irgendwie fasziniert.
Ich finde schon, dass sich die Protagonistin ein gutes Stück weiter entwickelt hat, was mir sehr gefallen hat.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 Sternen.
Hatte ich es anfangs noch schwer, in die Handlung rein zu kommen, wurde die Geschichte ab der Hälfte richtig spannend und ich hatte ein super Leseerlebnis. – Bin gespannt, wie das noch weiter geht.

[Hörspiel] Geister-Schocker 31 – „Die Nacht des Teufels“

Autor: Frederic Sinclair
Verlag: Romantruhe
Produktionsjahr: 2012
Länge: 56 Minuten 42 Sekunden

Die Sprecher:
Tom Steinbrecher
Sonita Sodhi
Sara Kelly Husain
David M. Schulze
Detlef Tams
Johanna Hanf

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Inhalt:
Zwei Pärchen machen Urlaub im Spreewald. Bei einer Bootstour kommen sie in einen Regenschauer und suchen mit Hilfe des Bootsführers Unterschlupf in einem verlassenen und verfallenen Dorf. Doch schon auf dem Weg dort hin, müssen sie ihre erste Leiche sehen und kommen schon hier ihrer Grenze sehr nahe.
In der halb vermoderten Hütte, die sie sich als Unterschlupf ausgesucht haben, gehen die seltsamen Ereignisse weiter. Die seltsamen Bilder an der Wand vermehren sich wie von Geisterhand. Der Bootsführer will abhauen, taucht dann aber als Leiche und in einem Bilderrahmen wieder auf.
Die Jungs wollen zusehen, dass sie doch noch fliehen können, und lassen die beiden Mädchen allein in der Hütte zurück. Das soll einem der Mädchen das Leben kosten.
Als die drei übriggebliebenen darauf stoßen, wo genau hier und in dieser Situation die Lösung liegt, wird einer der Jungs komisch im Kopf und will sein Glück allein versuchen. Doch auch in der Hütte ist es nicht ungefährlich, denn tot geglaubte stehen wieder auf und sind nicht mehr die, die sie vorher waren.
Am Ende schein wenigstens eines der Mädchen zu überleben. Nun muss sie den verfallenen Ort nur noch lebend verlassen. Doch die lebenden Toten wissen das zu verhindern.

Mein Hörerlebnis:
Diese Folge hat so etwas wie einen Prolog, denn direkt am Anfang wird man als Hörer Zeuge davon, wie ein Mensch durch eine ungewöhnliche Kreatur sterben muss.
Es folgt eine fast unpassende Musik, als die Handlung auf die zwei Pärchen im Urlaub umspringt. Doch auch hier springt die Stimmung recht schnell um. Denn aus einer ausgelassenen Bootstour im Spreewald wird irgendwann ein wirklich mehr als unpassender Regenguss und als man versucht, sich unterzustellen, gerät man direkt ins Herz des Bösen und bekommt es ausgerechnet mit dem Teufel zu tun. – Das kommt allerdings erst später heraus.
Die Macher des Hörspiels haben hier leider vergeblich versucht, Spannung in die Sache zu bringen. In meinen Augen war das alles viel zu vorhersehbar. – Mir war jedenfalls von Anfang an klar, dass die Leute in ihr Verderben rennen, wenn sie in dieses verlassene Örtchen gehen und dort vielleicht noch übernachten wollen. Und der Bootsführer war in meinen Augen einfach nur hochgradig unglaubwürdig, dass er die Leute nicht davon abgehalten hat und am Ende sogar noch mitgemacht hat.
Das nun folgende Sterben und Verschwinden hat mich nicht weiter mitgenommen und ich habe es mir eben angehört. Das war dann auch schon der ganze Zauber.
In gut hörbar blutigen Szenen hauchen die Menschen einer nach dem anderen ihr Leben aus und mittendrin hat man noch einmal eine Hand voll alter Bücher gepackt, wo man des Rätsels Lösung gefunden hat. – Allerdings war es schon auch ein sehr konstruierter Zufall, dass die Menschen ausgerechnet an diesem Tag dann auch wirklich da Unterschlupf gesucht haben.
Am Ende hatte ich noch einmal gehofft, dass vielleicht jemand mit einem reinen Herzen und ohne böse Absichten überleben dürfte, aber auch da hat der Autor anderes im Sinn gehabt.
Naja, die Folge hatte ein Ende und war somit gehört.

Fazit:
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht und dem ganzen Theater war durchaus anzuhören, aus welcher Zeit das alles stammt. – Das muss jetzt nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten, denn durch dieses altbackene hat die ganze Szenerie wenigstens etwas Glaubwürdiges bekommen.
Die Story selber war eigentlich ganz gut, ich hätte sie nur etwas anders umgesetzt. Alles war aufgrund der Handlung schon komplett vorhersehbar. Dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, hat man dem Bootsführer schon angehört. Von daher fand ich es unlogisch, dass die Leute überhaupt in das verlassene Dorf gegangen sind.
Ich konnte dem Ganzen hier nicht wirklich etwas an Spannung abgewinnen und habe die Folge gehört, und dann war es auch gut. Ich meine, ich haber gerade mal 31 Folgen dieser Hörspielserie gehört und bin der Meinung, dass es da durchaus schon viel bessere Folgen hatte.
Das hier war ein Fall von einmal gehört und gut.

Lesemonat November 2025

101/100
Michael Tsokos – „Zerteilt“
(Fred Abel 5) – 352 Seiten
Fred Abel hat keinen leichten Job, er gerät ein ums andere Mal immer wieder zwischen die Fronten und muss sich nun langsam mal fragen, ob das in seiner kommenden Lebenssituation noch geht. Diese beiden Fälle haben jeder seinen ganz eigenen Thrill und hängen doch irgendwie zusammen.
Ein Abschluss, zumindest dieser Reihe, um einer neuen Protagonistin Platz zu machen. Aber das hätte man auch ein wenig sanfter oder nicht so abrupt gestalten können.

102/100
Rose Snow – „Band 8 der Gefühle“
(8 Sinne – 8) – 261 Seiten
Die Protagonisten sind auf der Flucht und der Leser lernt wieder ein eneue Wlet mit neuen Wesen kennen. Die Handlung wird aber noch einmal actiongeladen und skrupellos.
Fantasie ohne Ende, aber ein Finale ist noch immer nicht in Sicht.

103/100
Clive Cussler – „Killeralgen“
(Kurt Austin 5) – 409 Seiten
Kurt Austin gerät mal wieder in einen Fall hinein, den er so nicht hat kommen sehen. Eine hochgradig invasive Alge, eine konservierte Leiche im Eis und seltsame Monster, führen alle zu einer alten Familie und ihren Machenschaften.
Die pure Spannung und der absolute Pageturner.

104/100
Jürgen Brand – „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers“
(Teil 1) – 169 Seiten
Jürgen Brand ist eigentlich kein besonderer Mensch im klassischen Sinne. Was ihn aber besonders macht, ist die Tatsache, dass er mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht für seine Ausreise aus der DDR gekämpft hat. Und das sind mal sehr eindrückliche Erlebnisse, was er hier durchmachen musste.
Ein kurzes und knackiges Buch. Man hat die paar Seiten mal gut an einem Sonntag Nachmittag schnell durchgelesen. Aber in jedem Fall sind das bleibende Erinnerungen, die man hier hat.

105/100
Jürgen Brand – „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers“
(Teil 2) – 163 Seiten
Jürgen Brand erzählt in diesem Buch den zweiten Teil seiner Ausreise in die BRD, der noch eine weitere Inhaftierung vorangesetzt ist und weitere Repressalien der Stasi.
Eindringlich, aber mit ehrlichen und einfachen Worten be- und geschrieben. Spannende Effekte braucht es nicht, denn die ganze Story ist so schon interessant genug.

106/100
Udo Fröhlich – „Die Burnout Klinik“
– 439 Seiten
Eine Story über einen schleichenden Burnout und seine Folgeerscheinungen. Privat und beruflich macht es eine Menge aus, wie man psychisch dasteht, was hier sehr gut durch kommt.
Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, aber eine hochgradig interessante Story.

107/100
Harald Giersche (Hrsg) – „Prototypen – und andere Unwägbarkeiten“
– 208 Seiten
14 Autoren, 14 Stories in der Zukunft, mit Zeitmaschinen, auftechnisierten Menschen oder einfach nur unverständlichem pseudowissenschaftlichen Gebrabbel. SkiFy in einem wirklich wilden und abenteuerlichen Mix.
Hier trafen zwei gefährliche Dinge aufeinander. Kurzgeschichten und SkiFy – Gutes und Schlechtes kann so nah beieinander liegen.

108/100
Eric Giacometti & Jacques Ravenne – „Apokalypse“
– 412 Seiten
Das Schicksal einer jüdischen Familie, welche das Grab von Maria Magdalene und einem gefährlichen Geheimnis bewacht. Ein Ermittler der Polizei, der hier unfreiwillig in eine viel größere Sache aus Kunstschmuggel hineingezogen wird.
Geschichtlich sehr gut ausgearbeitet und dann in eine mystische Story voller Geheimgesellschaften gepackt. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

109/100
Richard Bachmann – „Qual“ – 382 Seiten
Ist Blaze ein Opfer seiner Existenz, gnadenlos blöd oder einfach nur bitterböse? Eine Frage, die die Handlung nicht beantworten kann. Klar wird aber, dass er doch nur überleben oder vielleicht auch überhaupt mal ein wenig leben möchte. Er stellt sich dabei nur schlimm unbeholfen an und gerät in die falschen Kreise.
Vom Stil her, ganz eindeutig ein Richard Bachmann bzw. Stephen King. Und die Behauptung mit dem Schubladenroman ist auch nicht so weit hergeholt.

110/100
Steve Alten – „2012 – Schatten der Verdammnis“
– 591 Seiten
Die große Panik im Jahre 2012, dass die Welt zur Wintersonnenwende Geschichte ist, hat auch die Welt der Bücher und Filme nicht unberührt gelassen. In diesem Fall wurde von Steve Alten ein wirklich logischer Zusammenhang zwischen dem Maya-Kalender, den Pyramiden, den Nazca-Linien und anderen alten und unerklärlichen Bauwerken der Menschheit geschaffen.
Spannende, mit grandiosem Kopfkino und vielseitig wird hier die Geschichte des einen auserwählten Menschen erzählt, der die Menschheit retten könnte, wenn man ihn lassen würde.

das macht gesamt:
3.566 gelesene Buchseiten/im Oktober- 28.372 Buchseiten/2025
0 Stunden 0 Minuten Hörbuch/Oktober- 149 Stunden 59 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Livia Bitton-Jackson – „1000 Jahre habe ich gelebt“
André Milewski – „Rückkehr“ (Heather Bishop 2)
Nick Thacker – „Das Jefferson-Vermächtnis“ (Harvey Bennett 5)

Gelesene Bücher vom SuB:
Michael Tsokos – „Zerteilt“
Rose Snow – „Band 8 der Gefühle“
Clive Cussler – „Killeralgen“
Jürgen Brand – „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers 1“
Jürgen Brand – „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers 2“
Udo Fröhlich – „Die Burnout-Klinik“
Harald Giersche – „Prototypen und andere Unwägbarkeiten“
Eric Giacometti & Jaques Ravenne – „Apokalypse“
Richard Bachmann – „Qual“
Steve Alten – „2012 – Schatten der Verdammnis“

Jetzt habe ich noch 125 Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher!

Ich konnte meinen SuB um 6 Titel verringern. – Wenn das mal nichts ist. Es geht voran, möchte ich behaupten. Trotzdem ich, wenn auch verhalten, immer mal ein neues Buch kaufe. *grins

Meine Woche 49. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Dass ich krank geworden bin. Aber wann kommt eine Krankheit schon mal gelegen. Hab ich noch nicht erlebt.

Gefreut:
Dass ich mal so richtig und ausgiebig Zeit für mich und mein Wohl hatte.

Gedacht:
Oweia… hoffentlich wird die Krankheit nicht so schlimm

Gefragt:
bestimmt

Genervt:
Von den Laberflashs von meinem Mann – Himmel, ich kenn die Leute nicht mal, weiß aber, dass er sie abgrundtief scheiße findet und soll mir das dann auch noch alles merken

Gefühlt:
krank – einfach nur krank

positiv:
Ich habe die Ruhe mal angenommen und wirklich still gehalten.

negativ:
Ich war krank – ich mag das immer nicht so, wenn ich so schlimm down bin, dass ich zu Hause bleiben muss

Gelitten:
An meiner Erkältung …. (Fazit)

Genossen:
Die warmen Getränke und die Ruhe, wenn der Mann auf Schicht war

Gewesen:
zu Hause, im Lebensmittelladen, beim Doc

Getroffen:
meinen Zahnarzt … unfreiwilligerweise

Gesucht:
Hausrezepte für Erkältung, Ruhe und Kuscheleinheiten mit Herrn Hund

Gefunden:
Meine Muße zur Handarbeit

Gelacht:
Oweia … hoffentlich muss ich nicht wieder ins Kradierwerk fahren. – Der Fahrweg is immer so doof.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es dann doch nicht

Gewundert:
boar, wie einen so eine Erkältung doch schachmatt setzen kann

Gegessen:
Wurst und Brot, Frühlingsrollen, Nudeln mit Käse und Ketchup

Genascht:
Von dem Zeug, was ich über hatte, als ich den Weihnachtskalender für den Mann befüllt habe.

Getrunken:
Tee, Zitronenwasser, Vitaminbrause …

Gegoogelt:
Nach Bildern einer ganz bestimmten Person, um Details zu erfahren, die ich brauche.

Gesehen:
Ich hab mal wieder ein paar Videos von meiner Aboliste auf Youtube gesehen. Nebenbei habe ich mein Häkelprojekt angefangen und voran getrieben.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Ich habe meine Rezensionen mal aufgearbeitet, damit ich den Monatsabschluss für morgen fertig machen kann (Himmel klingt das professionell)
Außerdem habe ich ein neues Häkelprojekt angefangen. – Ich sage mal, es wird die Puppe einer Person, deren Namen nicht genannt werden darf.

Getan:
Gehäkelt, geschlafen, gelesen

Gelesen:
„Apokalypse“ – ein wirklich mystischer Thriller rund um das Geheimnis des Grabes von Maria Magdalena. Erkenntnisse, die an den Grundfesten der Kirche rütteln können und eine spannende Story aus Mord und Totschlag und Freimaurern bietet.
„Qual“ von Richard Bachmann alias Stephen King. – Ein Buch, wo der eigentliche Thrill wohl zwischen den Zeilen liegt. Vergiss doch dieses Kindererziehungssystem einfach nur!
„2012 – Schatten der Verdammnis“ von Steve Alten – Was für eine herrliche Apokalypse, die eintritt, weil der Maya-Kalender am 21.12.12 aufhört.

Gekauft:
2 Ebooks – einmal von meiner Wunschliste und einmal von einem Autor, den ich beobachte auf Thalia, weil er nur sporadisch übersetzt wird.

Gelernt:
Wenn du erkältet bist, dann dosiere die Vitamine absichtlich über. Dann wirst du auch ganz schnell wieder gesund.

Geschenkt (bekommen):
nö – ich habe was verschenkt

Geschlafen:
Jep, richtig lang tief und fest. Man könnte sagen, ich habe die ersten zwei Tage dieser Woche im Bett verbracht.

Geträumt:
Ich kann mich zumindest nicht mehr daran erinnern.

Geplant:
Eine Woche Frühschicht, nachdem ich eine Woche gefaulenzt habe.

Fazit

Am Sonntag dachte ich noch, dass die Erkältung übers Wochenende bleibt und Sonntag Abend weg ist. Dem war aber nicht so. Am Montag hatte ich erst einmal nur noch mit Überleben zu tun. Mit kaum noch vorhandener Stimme habe ich dann bei meiner Ärztin angerufen – die ich zum Glück habe – und habe mir erst einmal eine Krankschreibung geben lassen. Der Rest der Woche war dann heiße Milch mit Honig, Bromhexin-Tropfen, Ruhe und frischer Luft in Maßen.
Sone Erkältung ist absolut nichts Feines. Kann man gern ausrotten.

Saturday Sentence – „2012 – Schatten der Verdammnis“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Das Ende der Welt ist nahe

Der Kalender der Maya, erschaffen vor mehr als 2500 Jahren, ist eines der großen Rätsel der Menschheit. Der Archäologe Julius Gabriel, der den Kalender seit mehr als 30 Jahren erforscht, macht eine schreckliche Entdeckung: Die Maya sagten das Ende der Welt für den 21. Dezember 2012 voraus. Doch bevor Gabriel hinter das Geheimnis des uralten Volkes kommen kann, stirbt er. Als sich die Zeichen für eine drohende Apokalypse häufen, gibt es nur einen Menschen, der in der Lage ist, das Rätsel zu lösen: Gabriels Sohn Michael. Doch der ist Insasse einer psychiatrischen Anstalt … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Ich werde verlangen, dass Foletta Ihnen einen anderen Insassen zuteilt.

Steve Alten – „2012 – Schatten der Verdammnis“ ISBN: 9-783-453-43482-0

3. Und wie ist es bisher?
Ich habe das Buch schon eine ganze Weile auf meinem SuB, habe es immer vor mich hergeschoben und kann es aus heutiger Sicht gar nicht verstehen, warum ich das gemacht habe.

Man muss sich am Anfang an diesen ganzen Inka-Kram etwas gewöhnen, was mir nicht ganz so leicht gefallen ist. Aber irgendwann ergibt sich dann eine Story, die mehr als faszinierend ist. – Es geht darum, dass am 21.12.2012 der Maya-Kalender endet umd man da von mehreren Seiten gehört hat, dass dann das Ende der Welt gekommen wäre. Und zwischendrin hat es den Sohn eines Archäologenehepaars, welcher etwas spürt und ahnt und auch durch die Forschungen mit den Eltern an Erkenntnissen hat und der wird einfach nicht ernst genommen.
Es entspinnt sich ein Kampf zwischen der mächtigen Politik und dem kleinen Archäologen und doch existiert da mehr unter dem Meeresboden, als es sich die Wisschenschaft hier auch nur ansatzweise zu erträumen wagt.

Ich habe beim Lesen ein gnadenloses und farbenfrohes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich bin zwischen Science Fiction, Fantasy und Thriller hin und her gerissen und einfach nur hochgradig fasziniert, von dem was ich hier lese.

[Hörspiel] Bibi Blocksberg 154 – „Besuch in London“

Autor: Doris Riedl
Regie: Michael Schlimgen
Verlag: kiddinx
Release: 24.09.2024
Länge: 55 Minuten 14 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Emily Cumberbatch – N. Hannak
Lady Charlotte Cumberbatch – S. Jaeger
Lord Charles Cumberbatch – T. Niesner
Hausmädchen Judy – V. Leithäuser
Chauffeur Morton – T. Knauer
Pamela – C. Gawlich
Mary – Ö. Kayalar
Inspektor – B. Bonn

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Inhalt:
Bibi reist nach London, wo sie Emily besucht, die vor einiger Zeit bei ihr als Austauschschülerin war. – Emily lebt aber so ganz anders, als die Blocksbergs, was schon damals für Probleme gesorgt hat. So auch in diesem Fall.
In der Villa, in der Emily mit ihren Eltern und dem ganzen Personal lebt, verschwinden die kostbaren Ohrringe der Mutter aus dem Tresor, ohne dass der Tresor Einbruchspuren aufweist. Weil Bibi am vorangegangenen Tag immer wieder betont hat, dass sie eine Hexe ist und fast alles hexen kann, hat der Täter die Gunst der Stunde genutzt, um ihr die Tat in die Hose zu schieben. – Bibi wehrt sich mit allen Argumenten, die sie finden kann, bekommt aber kein Gehör.
Einzig Emily hält zu ihrer Freundin, glaubt ihr und gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg in die Innenstadt von London, wo sie in einem besonderen Händlerviertel eine Hexenkugel benutzen wolle, um den wahren Dieb aufzudecken. – Leider geht dieser Plan schief, denn sie fallen am Ende genau auf den Täter herein. Doch eine List, am Abend, noch beim Abendessen, kann den wirklichen Täter aus der Reserve locken, den gestohlenen Schmuck aller Opfer wieder ans Tageslicht befördern und Bibi ihre Weste wieder rein waschen.
Da haben sich der Lord und die Lady mit ihren Vorurteilen aber ganz schön in die Nesseln gesetzt und versuchen jetzt alles, um das wieder gut zu machen.

Mein Hörerlebnis:
Die Inhaltsangabe am Anfang finde ich persönlich ja immer ein wenige nervig. Oftmals wird hier gespoilert, was denn nun genau in der Handlung passiert und am Ende braucht man die Folge nicht mehr hören, wenn man die Inhaltsangabe kennt. Aber in diesem Fall hat mich schon die Inhaltsangabe irgendwie auf die Spur des Täters gebracht.
Bibi landet in London. In diesem Fall mit dem Zug und nicht mit dem Flugzeug. Und schon am Bahnhof kommt es zum ersten Missverständnis. Sie hält den Chauffeur für den Lord und ich hatte den ersten Schmunzler auf meinen Lippen. – Allerdings fiel mir bereits hier irgendwie auf, dass der Chauffeur irgendwie verschlagen wirkt. Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht klar, dass es sich eben nicht nur um ein Vorurteil handelt.
Das Herrenhaus, in dem Emily wohnt, wir genau so steif und verkniffen dargestellt, wie ich mir so einen englischen Oberklassewohnsitz vorstelle. Gestelzte und hochtrabende Umgangsformen, eine ganze Menge Personal, und versnobtes Getue bis zum Gehtnichtmehr. – Allein diese Szene beim ersten Abendessen konnte ich mir wirklich bildlich vorstellen und bin der Meinung, dass das für Emily der übelste Stress gewesen sein muss. Denn sie scheint es ja gewesen zu sein, die die Wogen so ein wenig glatt gehalten hat.
Schon am nächsten Morgen sind dann also die Ohrringe verschwunden, die die Lady noch am Vortag so ganz freimütig und ohne jede Angst durchs Haus getragen hat. Bibi wird ihre Hilfsbereitschaft zum Verhängnis, denn die Eheleute müssen ja schon ein Vorurteil gehabt haben, wenn sie Bibi ihr Zimmer durchsuchen lassen. – Doch schon bei dem Fundstück wird klar, dass Bibi das auf keinen Fall gewesen ist.
Bei den eigenständigen Ermittlungen der Mädchen lernen wir flüchtig zwei Hexen kennen, die in London wohnen, aber alles andere als freundlich sind. Ich fand es sehr enttäuschend, dass die eine Hexe der anderen nicht erlaubt, die Hexenkugel zu benutzen. Dann wäre sie eben dabei geblieben. – Aber nur so kann es zu der Heimlichtuerei kommen und dem Kennenlernen der zweiten Hexe, die Bibi und Emily dann am Ende wirklich auf die richtige Spur bringen soll.
Es ist klar, dass es nicht einfach wird, Lord und Lady zu überzeugen. Aber ich fand es unheimlich authentisch, wie Bibi sich über die Namen der verschiedenen Leute amüsiert hat.
Nachdem der Fall dann aufgeklärt war, wurden Lord und Lady plötzlich ganz andere Leute. Die haben Bibi ja fast wie eine eigene Tochter behandelt und haben so etwas wie menschliche Züge bekommen. – Ein Wunder, dass Emily ein fast normales Kind zu sein scheint, bei diesen Eltern.

Fazit:
Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht. Ich habe diese Steifheit und Förmlichkeit im Elternhaus dieser Emily ja förmlich am eigenen Leib gespürt und kam mir in meinen Arbeitsklamotten fast schäbig vor, als ich das gehört habe.
Die Soundkulisse war wirklich herrlich! Besonders dieses Geräuspere und Getue beim ersten Abendessen hat mich diese wirklich seltsame Stimmung am eigenen Leib spüren lassen. Himmel, muss das eine schreckliche Situation für alle Beteiligten gewesen sein und dann die Tatsache, dass Bibi am Tisch einfach einschläft. – Ich musste an mich halten, dass ich nicht mitten in der Produktionshalle laut loslache.
Die Folge war in jedem Fall kurzweilig und hochgradig amüsant. – Ich bin, auch wenn ich der Zielgruppe wohl schon etwas entwachsen bin, wirklich sehr gut unterhalten worden und konnte mich sogar an diese Emily erinnern, die Bibi besucht und was seinerzeit im Hause Blocksberg abgegangen ist. – Herrlich, dass mal wieder Charaktere aufgegriffen werden, um eine neue Folge daraus zu machen.

Alles in allem kann gut und gern öfter mal eine neue Folge von und mit Bibi Blocksberg auf den Markt kommen. Die sind immer so eine herrliche Abwechslung zu den Grusel-Teilen, die ich momentan am Hören bin.

[EBook] Kim Leopold – „Der Weg des Schicksals“

Kim Leopold
„Der Weg des Schicksals“
Reihe: Black Heart (13)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-783-754-68468-9
Länge: 90 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Die 13 soll ja eigentlich eine Unglückszahl sein. Aber diese Dreizehn hat mir dann doch eher Glück gebracht. – Das Interesse an Rehe und Handlung ist wieder da.

Klappentext: An Ruhe ist nach der ersten Ratssitzung nicht zu denken, denn schon erschüttern die nächsten Ereignisse die Lehrerschaft. Moose möchte jedoch nicht auf die Entscheidung des Rates warten, sondern macht sich selbst auf die Suche – und stößt dabei auf ein großes Geheimnis. Währenddessen quartieren sich Mikael und Farrah am Palast der Träume ein, um endlich eine Antwort auf Mikaels wichtigste Frage zu bekommen. Doch so kurz vor dem Ziel haben sie nicht damit gerechnet, dass sich Emmas Begeisterung darüber in Grenzen hält. Kim Leopold hat eine magische Welt mit düsteren Geheimnissen, nahenden Gefahren und einem Hauch prickelnder Romantik erschaffen, bei dem Fantasy-Lover voll auf ihre Kosten kommen. Der Weg des Schicksals – Band 13. der Urban Fantasy Serie Black Heart! (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Ichtaca und ihr Wächter befinden sich noch immer auf der Flucht. Allerdings gestehen sie sich dabei ihre Liebe.
Im Pallast der Träume sind die transportierten Fluchopfer aufgeflogen und diejenigen, die sie eigentlich vor der Verbrennung schützen wollten, haben jetzt einen Haufen Probleme.
Mikael hat seinen Frieden mit dem geraupten Herz gemacht und versucht, damit klar zu kommen, trotzdem will er es zurück, setzt aber nicht mehr alles Mögliche und Unmögliche in Bewegung.

Fazit: Zurück in das Durcheinander aus magischer Schule, Hexenverfolgung und zarten Liebesbanden. – Ich bon schon mit sehr gemischten Gefühlen an die Sache ran gegangen, aber ich habe die Reihe einmal angefangen, also wird sie nun auch zu Ende geführt.

Dieser Band hat sich erstaunlich gut lesen lassen. Ich war mit dem Durcheinander der vielen Handlungsstränge nicht mehr so heillos überfordert. Trotzdem die einzelnen Kapitel nach wie vor nicht besonders lang waren, habe ich damit meinen Frieden gemacht und nehme das jetzt eben genau so hin und akzeptiere es.
Die Story in der Vergangenheit nimmt nach wie vor immer mehr Formen an. Das Thema mit Hexen und Wächtern ist das gleiche, aber der Zeitraum der Handlung bringt einen hochgradig interessanten Aspekt in die ganze Sache. – Von diesem Strang würde ich mir ganz eindeutig mehr wünschen.
So langsam aber sicher nähere ich mich dem Ende der reihe und so einige Fäden scheinen sich nach und nach aufzudröseln. – Ich hoffe und denke, dass die Schule aus dieser Attacke noch etwas lernt und alles irgendwie zu einem guten Ende führen wird.
Die anfängliche Protagonistin ist mir in der Handlung leider zu sehr verloren gegangen, jedoch bis jetzt eben noch nicht komplett verloren. Das lässt hoffen. – Noch hat es drei Bände, in den hoffentlich noch einiges passiert.

Irgendwie fand ich in diesem Buch, dass es nicht so ein Durcheinander war, wie es in den vorangegangenen Bänden hatte. Ich konnte der Handlung einfacher und besser folgen, als es in den vergangenen Bänden der Fall war und habe aufgrund dessen sogar mal etwas Sinn in dem gesehen, was ich da gelesen habe. Die Zusammenhänge kommen wieder raus und ich bin weitaus besser unterhalten, als es vorher der Fall war. Man kann sagen, dass ich wieder einen Faden sehe, der sich so durch die Bände zu schlängeln scheint.
Leider musste ich mich, was meine bisherige Lieblingsfigur angeht, dann eines Besseren belehren lassen. Ich war hochgradig beeindruckt von dieser Person und musste nun feststellen, dass sie dann wohl doch nicht so gut war. – Ich muss mir eine neue Lieblingsfigur suchen …
Die Spannung steigt allgemein wieder an und ich gewinne den Spaß und die ursprüngliche Faszination dieser Reihe wieder zurück. – Mein allgemeines Interesse an Reihe und Handlung ist neu entfacht.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die komplett volle Anzahl der Sterne hat es allerdings noch nicht ganz gereicht. Dafür findet die Story meiner neuen Lieblingsfigur noch zu wenig Beachtung. Ich hoffe aber, dass sich das dann auch mal wieder ändert.