Geärgert:
Dass ich wirklich in der kommenden Woche Montag und Dienstag noch einmal arbeiten soll. – Der Einsatzbetrieb war sogar so treist und wollte mich auf Biegen und Brechen auch für seine Inventur haben. Als ich dann aber kam, dass ich nen Ausflug geplant und gebucht habe und ihnen dass 1k Euro kosten würde, haben sie dann doch gesagt, ok bis einschließlich Dienstag.
Gefreut:
Dass ich an der Teamweihnachtsfeier vom Ganzjahresbetreib teilnehmen konnte. – Eigentlich hätte ich am Freitag Abend noch einmal in die Schicht gemusst, aber das habe ich dankend abgelehnt. – Ich hätte eh Stundenminus gemacht, wegen denen ihrem blöden Schichtsystem. (Fazit)
Gedacht:
„Wenn die mir jetzt den Urlaub nicht geben, den Ausflug zahlen sie!“
Gefragt:
Ob sich die komische Chefin dieser Firma bewusst ist, dass sie irgendwie ein Riesenarschloch ist mit dem was sie tut, fordert und sagt … – Es sind doch Menschen, die die Maschinen bedienen und nicht Roboter …
Genervt:
Von der langen Fahrstrecke und dem wirklich sehr aggresiven Fahrstil der Verkehrsteilnemer, welche von hinter der Mauer kommen. (Fazit)
Gefühlt:
neutral – da war jetzt nichts, was mich irgendwie hätte schlecht oder gut fühlen lassen.
positiv:
Feierschweinwochenende 🙂 – Freitag Weihnachtsfeier mit dem Team, Sonntag Mittelalterweihnachtsmarkt bei Ritter Runkel (ehemaliger Einrichter und Teammitglied)
negativ:
Ich muss wirklich Montag und Dienstag noch einmal eine zweite Schicht machen. Frei wäre auch vollkommen in Ordnung gewesen.
Gelitten:
Ne, das ist wirklich zu viel gesagt.
Genossen:
Weinseeligkeit und allgemeinem Erheiterung
Gewesen:
Auf Arbeit, beim Griechen, auf dem Weihnachtsmarkt im Mittelalter
Getroffen:
Kollegen (im privaten Rahmen), alte Kollegen von vor 10 Jahren
Gesucht:
So Fotokleberoller, die wie diese Korrekturband sind, nur dass sie eben kleben
Gefunden:
Sticker, Fotokleberoller, Stanzer
Gelacht:
Unterhalten sich zwei Schneemänner. „Ey sag mal, wann bekomm ich eigentlich meine 200 Euro zurück?“ – „Wart noch bis Juni, dann bin ich wieder flüssig.“ – grins
Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht.
Gewundert:
Meine Freundin aus dem Internet war plötzlich wieder da. Die monatelange Abwesenheit hat sich aufgeklärt, sie lebt und kämpft sich wieder zurück ins Leben und hat jetzt jede Menge zu erzählen. Und das ist so spannend.
Gegessen:
Rindermedaillons mit Käse überbacken, dazu kretanische Kartoffeln
Genascht:
Jeden Morgen, nach der Schicht, einen Schnaps aus dem Weihnachtskalender – Irgendwie könnte man sich an das Ritual gewöhnen *lach
Getrunken:
Schnaps, Energy, Eistee
Gegoogelt:
Nach Motiven für eine Häkeldecke, welche ich als Nächstes in Angriff nehmen möchte. – Hitler ist fertig und ausgeliefert und ist super mega angekommen.
Gesehen:
Ein paar Videos auf Youtube
Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Die Hitler-Häkelpuppe fertig gestellt und Rezensionen geschrieben.
Getan:
Gehäkelt, gearbeitet, geschlafen, ein wenig gelesen
Gelesen:
„Band 9 der Gefühle“ von Rose Snow beendet und „Packeis“ von Clive Cussler angefangen
Gekauft:
So aufklappbare Ringe, wo man Papier mit abheften kann oder sie als Schlüsselringe benutzen kann. Und eine Dokumententasche in A5 zum Abheften. Darin will ich Material für ein Jung-Journal sammeln.
Gelernt:
Was ein Junk-Journal ist
Geschenkt (bekommen):
Ich soll heute ein Fell bekommen, auf dem Weihnachtsmarkt. Schaf oder sowas. Bin mal gespannt.
Geschlafen:
jawoll
Geträumt:
Bestimmt, aber ich habe es nicht mehr im Kopf.
Geplant:
Zwei Tage 2. Schicht, am Donnerstag Reise nach Köln, am Sonntag wieder die Heimreise.
Fazit
Was den Job angeht, da habe ich so etwas wie ein Jahresendchaos. Dem ursprünglichen Betrieb ist ja von jetzt auf gleich eingefallen, dass die Auftragsbücher abgearbeitet sind und dass das Lager so leer wie möglich bleiben soll, damit bei der Inventur nicht so viel zu zählen ist. – In jedem Fall sind die Leiharbeiter in dieser Abteilung alle abgemeldet worden. – So gesehen, hätte ich schon letzte Woch mal schön zu Hause bleiben können, wenn meine Leihfirma nicht tatsächlich einen anderen Einsatz für mich gehabt hätte.
Der „neue“ Einsatzbetrieb war nicht neu für mich. Deswegen habe ich mich breit schlagen lassen. Obwohl ich jetzt eben 28 km für eine Strecke fahre und vorher waren es 3. – Is ja nur ein winziger Unterschied…
Die Arbeit ist machbar, die Kollegen sind soweit in Ordnung, aber die gesamte Stimmung in der Firma ist nicht mehr das, was sie mal war. In der letzten Woche konnte ich Nachtschicht machen, wo das doch eh meinem normalen Wechsel entsprochen hätte. Allerdings fangen die erst am Montag Abend an, machen am Freitag verkürzt, so dass da noch einmal eine 3. Schicht von 18 bis 24 Uhr gewesen wäre. – Zum Einen kann ich mir gut vorstellen, dass du da von vornherein schon komplett im Arsch bist, wegen dem kürzeren Wechsel und dann hätten die Wochenstunden so oder so nicht gereicht. – Dann doch lieber die Weihnachtsfeier, welche schon seit August geplant war.
Und jaaaaaaaaaaa, die Weihnachtsfeier hat sich gelohnt! Ein wirklich herrlicher, leckerer und lustiger Abend.
Jep, ich bin ein Ossi. Ein Ossi und stolz drauf. – Allerdings wohnte ich schon immer so ziemlich in Grenznähe, was jetzt dazu führt, dass wir öfter mal Kennzeichen der so genannten „Mauerhüpfer“ hier rumfahren haben. Die kaufen halt bei uns ein, weils günstiger ist oder so.
Allerdings beobachte ich sehr oft, dass diese Menschen wohl auch irgendwie ne andere StVo haben, als wir sie kennen. Vorfahrtsregeln – kann man das essen? Rechtsfahrgebot – am Arsch! Vorsicht und gegenseitige Rücksicht – aber doch nicht gegenüber Ossis.
Gerade auf der Autobahn in unserer Gegend merkt man schon sehr stark, dass die Mauer in den Köpfen wohl noch über Jahrhunderte bestehen bleiben wird. Es sind immer die westlichen Kennzeichen, die pöpeln und aggresiv fahren, als wollten sie einen Unfall provozieren.





