Meine Woche 25. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über diesen blöden und ignoranten Mann, der absolut nicht in der Lage war, sein Auto nen halben Meter vor zu fahren, damit ich auch zum Bäcker konnte. – Gibt es eben kein Brot für mich diese Woche und Frau Bäcker veliert so auch immer mehr Kunden. Wenn er meint, den Laden allein am Bestehen halten zu können, bitte.

Gefreut:
Über die wirklich Stille, die hier mal für zwei Stunden geherrscht hat. – Himmel, hab ich das genossen. Keine Landmaschine, kein Rasenmäher, kein kreischender Kegel. So schön.

Gedacht:
Wenn wir jetzt ein Wohnmobil hätten, würde ich damit an so Wochenenden wie diesen mit meinem Hund in einen kühlen und stillen Wald fahren.

Gefragt:
Wo bitte kommt denn der Preis bei dem Wochenendeinkauf her?

Genervt:
Über die Chefetage. Am Freitag wollten sie es echt wissen. Da war es kurz vor Raster.

Gefühlt:
Ausgelaugt – aber mehr von der Wärme als alles andere. Stellenweise kühlte es ja nicht mal mehr nachts richtig runter im Schlafzimmer.

positiv:
Ich mag meine Noisecanceling-Kopfhörer.

Gelitten:
An der Wärme und der damit verbundenen Antriebslosigkeit. Da ging mal so gar nichts bei mir.

Genossen:
Die frische Luft am Morgen, auf dem Weg zur Arbeit.

Gewesen:
einkaufen, arbeiten

Getroffen:
Eine alte Kollegin. – Man, hat die sich gut erholt und gemacht. Gönn ich ihr. Sieht wieder aus wie das blühende Leben.

Gesucht:
Ruhe

Gefunden:
Lärm und das Gefühl der Überforderung

Gelacht:
Über den einen Kollegen auf Arbeit. Irgendwie hatte der diese Woche immer nen Stück Clown zum Frühstück. Richig lustig.

Geweint/Getrauert:
Nö, nich wirklich.

Gewundert:
Wie schnell sone Woche rumgehen kann. Wenn den Montag geschafft hast, ist der Rest nen Klacks.

Gegessen:
Grillzeugs und nen Gnocci-Salat

Genascht:
Nach der Arbeit, zum Kaffee halt so Kekse oder Eis oder sowas.

Getrunken:
Wasser, Holy Eistee und Mochito

Gehört:
Das Hörbuch „Gutes Blut“ von Cornelia Lotter und einige Hörspiele aus der Reihe der Geister-Schocker

Gegoogelt:
Ja… ich hab was gegoogelt. Aber ich weiß absolut nicht mehr was das war.

Gelesen:
Von Andrè Milewski „Der Choral der HÖlle“ und angefangen „Greg und die Traumfänger“

Gesehen:
Oha, wieder keine Youtubevideos. Die „Später ansehen“ Liste wird wieder lang. Aber der nächste Winter kommt bestimmt.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis

Getan:
Viel gelesen und Ruhe genossen, wenn ich mal welche hatte.

Gekauft:
Lebensmittel

Gelernt:
Der Mann hat immer Recht. Und wenn dem nicht so ist, dann tritt in Kraft, dass er Recht hat.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
Nachdem ich eingeschlafen war, ging es dann.

Geträumt:
Oh ja, die haben mein Hundchen die Woche jede zweite Nacht brutal abgeschlachtet. Man man man.

Geplant:
Herrn Hund nach dem Verlust seiner Zähne seelisch und moralisch unterstützen.

Fazit

Am Donnerstag hat Herr Hund seine Zahn-OP. Himmel war das ein Theater, bis ich den Mann soweit hatte, dass er kapiert hat, dass er da hinfahren muss, weil ich schlicht und ergreifend keinen Urlaub für solchen Krams habe. Was erwartet man auch bei 24 Tagen im Jahr?
Naja, jedenfalls hat der Mann ja so oder so keine Nachtschicht und hat eben Urlaub benommen. Nach langer Diskussion.

Ansonsten freue ich mich regelrecht auf die Nachtschicht. Keine Chefs, keine QS… einfach nur arbeiten und dann Feierabend machen. Uuuuuuuuuuuuund, am Freitag Morgen is Wochenende. – An die zweite Schicht denk ich mal noch nicht. *grins

Was die Arbeit angeht, muss ich jetzt langsam damit rechnen, dass es wieder holpert. Das Sommerloch droht und gerade die Industrie und dann noch die für Autos, haben da ja immer ganz schön zu knabbern. – Bis jetzt läuft es noch ganz gut und das kann auch gern so bleiben. Den großen Sommerurlaub habe ich ja erst Ende August geplant. Bis dahin ist es schon noch eine Weile.

Herr Hund hat seine jährliche Spritze bekommen und nun ist es auch soweit, dass wir ihn mal in Narkose legen müssen, weil an den Zähnen was gemacht werden muss. Wir benutzen seit ein paar Wochen dieses Dentalspray von Tierliebhaber. Ich muss sagen, dass das Zeug wirklich was bewirkt. Der Zahnstein wird weniger, löst sich wirklich langsam auf und ab. Aber wir hätten damit wohl schon mal was eher anfangen müssen. – Jedenfalls muss Herr Hund jetzt wohl den einen oder anderen Hackebeiser gezogen bekommen. Mein Leihenhafter Blick sieht schon mal midestens drei, die ich an Stelle des Docs ziehen würde. – Naja, mal sehen wie wir es überhaupt machen. Jetzt ist es wieder weniger schön, dass wir in der selben Schicht sind. Ansonsten hätte einer ihn gebracht und der ander ihn nach Feierabend geholt. Man wird sehen.

Saturday Sentence – „Greg und die Traumfänger“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Zusammen mit seiner Familie macht sich Greg auf die Reise zum jährlichen Treffen der Verzückten. Aber eine unbekannte Macht setzt alles daran, ihn daran zu hindern. Wer steckt hinter den Angriffen? Wird Greg es schaffen, seine Aufgabe rechtzeitig zu lösen, um dem Spuk ein Ende zu setzen? Greg, ein ganz normaler 10jähriger Junge, plagen seltsame Albträume. Immer wieder erscheint ihm im Traum ein Wolfswelpe und Greg versteht nicht, was das bedeutet. Und auch tagsüber geschehen merkwürdige Dinge: der Hausmeister verwandelt sich in ein Pferd, seine Stiefschwester Sophie redet mit einer Fledermaus. Mehr und mehr gerät Greg in eine Traumwelt von Schamanen, Magiern und Zauberern, die ihn ängstigt, aber auch fasziniert. Allmählich begreift er, dass er dazu ausersehen ist, eine große Aufgabe lösen: die Östliche Zauberwelt und die Welt der Verzückten vor einem nahenden Unheil zu retten. „Greg und die Traumfänger“ entführt den Leser in eine faszinierende Welt voller Mythen und Sagen. Eine spannende und originelle Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit – ein opulentes Lesevergnügen, das lange anhält. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Adalbert Lautenschläger stand auf dem Südkamm des HOhen Tax und war dem Nervenzusammenbruch nahe.

Julius Bessermann – „Greg und die Traumfänger“; ISBN: 9-783-939-33731-7

3. Und wie ist es bisher?
624 Seiten dünnes Papier, aber groß und augenfreundlich gedruckt. Liegt als Hardcover nur ziemlich schwer in den Händen und ich muss es beim Lesen immer irgendwo abstützen oder hinlegen.
Das Buch hat ein älteres Baujahr und ist dementsprechend laved, sodass ich mir um Knicke im Büchrücken oder einen schiefen Rücken nach dem Lesen keinen Kopf machen muss. – Ich kann nicht mal mehr sagen, wo ich es her habe. Ich denke mal, dass es aus einem öffentlichen Bücherschrank stammt, die hier bei uns in der Gegend so nach und nach immer wieder verschwinden.

An Fantasie mangelt es dem Werk nicht, jedoch werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hier um eine Buchreihe handelt und das hier eben nicht der erste Band ist. – Trotzdem, ich würde den Stoff ab 12 Jahre einordnen und wenn man sich einmal auf die wirklich stellenweise überbordene Fantasie eingelassen hat, kommt man auch ohne den vorherigen Band zu kennen, ganz gut mit.
Ich habe das Buch gestern Abend erst begonnen und bin schon jetzt auf Seit 130. Der Stoff liest sich flüssig, erzeugt bei mir nur kein Kopfkino. Trotzdem fasziniert mich das, was ich hier lese auf eine gewisse Art und Weise. – Ich bin mal gespannt, wie das enden wird.

[Hörspiel] Die drei ??? – „Eine schreckliche Bescherung“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Constantin Stahlberg, Jens-Peter Morgenstern und Thomas Körting
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2022
Länge: 2 Stunden 34 MInuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Onkel Titus – Erik Schäffler
Santa Claus – Claus Wilcke
Fotograf – Stephan Schad
Sandy – Angela Stresemann
Mutter – Pamela Punti
Mr. Puckle – Christian Rudolf
Mrs. Hatchett – Petra Kleinert
Matty – Yoshua Rudolf
1.Security – Patrick Berg
2.Security – Philipp Stumpp
3.Security – Max König
4.Security – Tony Curting
Pater – Achim Schülke
Engel – Theresa Underberg
1.Polizist – Patrick Baehr
2.Polizist – Alexander Mettin
3.Polizist – Douglas Welbat
Angestellte – Katrin Decker
Larry – Jan Langer
Luke Bigelow – Harald Effenberg
Molly – Regine Lamster
Emmett – Reinhold Kammerer
Durchsage – Andrea Lüdke
Krankenschwester – Scarlett Lubowski
Mann – Helge Halvé
Bandenchef – Lars Schmidtke

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Inhalt:
Justus, Peter und Bob werden in einem Einkaufszentrum Zeuge, wie der Weihnachtsmann überfallen wird, der doch eigentlich nur kleine Geschenke an die Kinder verteilen soll. – Dem Weihnachtsmann wird der Sack gestohlen. Aber weit kommt der Dieb nicht, weil die drei Detektive gleich in ihrem Verfolgungsmodus sind.
Der Dieb konnte entkommen, aber seine Beute, der Sack, ist noch da. – Die Jungs können den Direktor des Kaufhauses davon überzeugen, dass sie sich des Falles annehmen können, nachdem die Polizei das alles als Lappalie abgetan hat. Und somit gehen die Ermittlungen los.
Zunächst ermitteln die Jungs, auf was genau es der Täter abgesehen hat. Als das Objekt der Begierde jedoch lokalisiert ist, wirft das nur neue Fragen auf, denn zunächst scheint an dem Gegenstand nichts Besonderes dran zu sein.
Am Ende entwickelt sich der zunächst harmlose Fall zu einem knallharten Streit zwischen zwei Menschen, die die Entstehung eines Liedes für sich einheimschen wollen. Ein typischer Fall von kleine Ursache, große Wirkung.

Mein Hörerlebnis:
Die Jungs machen zunächst Weihnachtseinkäufe. Offensichtlich hat das Kaufhaus wohl neu aufgemacht und liefert sich in Sachen Weihnachtsdekoration und Aktionen mit den anderen Kaufhäusern das alljährliche inoffizielle Wettrennen um die imposanteste Deko.
Im ganzen Geschehen geht ein Wehmutsanfall von Justus leider komplett unter. – Die Jungs schwärmen von ihren Kindheitserlebnissen mit dem Kaufhausweihnachtsmann und Justus gibt hörbar deprimiert zu, dass es solche Bilder von ihm nicht gibt. Hier hätte ich mir von seinen Freunden mal wirklich ein wenig mehr Mitgefühl erwartet.
Es folgt der Überfall auf den Weihnachtsmann. – Den finde ich allerdings etwas schlecht verarbeitet. Die Jungs scheinen nur am Rand zu stehen, das Geschehen zu beobachten und zu kommentieren. Sie greifen erst dann ein, als es schon zu spät ist und keine wirkliche Chance mehr besteht, etwas auszurichten.
Im folgenden Gespräch mit dem Kaufhausdirektor und der Polizei habe ich mal wieder sämtliche amerikanischen Klischees bestätigt gesehen. Die Polizei hat keinen Bock sich um so kleine Fische zu kümmern und der Direktor dreht fast leer. – Ein wirklich herrliches Schauspiel auf die Ohren. Ich habe, während der Arbeit, einfach nur herrlich vor mich ihn geschmunzelt.
Die Jungs bekommen den Fall, wobei der Direktor besonders entzückt scheint, dass die Jungs kein Geld wollen. – Auch wieder so typisch. – Jedenfalls fangen sie erst einmal bei null an. Am Ort des Geschehens können sie nichts finden, bleibt ihnen nur der Sack, auf den es der Dieb abgesehen hat.
Mit einer Finte können sie herausfinden, was genau das Objekt der Begierde ist. Allerdings wirft genau das dann auch wieder neue Fragen auf.
Der Fall entwickelt sich. Die Jungs bekommen es mit einer halb wilden Jugendbande und einen kleinen Jungen zu tun. Sie treffen auf den Dieb, der ihnen aber immer wieder entwischen kann. Sie bemerken, dass da noch eine unbekannte Komponente in Form einer blonden Frau mitspielt. Das Ganze endet dann in einer wilden Verfolgungsjagd, bei der Onkel Titus auch noch einen Unfall hat. – Himmel, ich dachte echt, dass die da jetzt noch ein Familiendrama einbauen, was zum Glück, aber nicht der Fall war.
Am Ende entpuppt sich der Fall als eine Art Familiendrama. Allerdings nicht in Justus seiner Restfamilie, sonder in einer anderen. Deswegen ist der Hintergrund, der da am Ende herauskommt, nicht weniger dramatisch und menschlich hochgradig durchtrieben.
Ich bin mit dem Ausgang des Falles schon irgendwie zufrieden, doch hätte mich die Auflösung des Urheberrechtsstreits schon noch irgendwie interessiert. Warum lassen die das immer unter den Tisch fallen?

Fazit:
Auf dem Cover ist genau die Situation abgebildet, wie sie auch im Hörspiel selber vorkommt. Nur wirkt sie auf dem Cover noch vergleichsweise harmlos. Wenn man das Ding dann mal angehört hat, hätte das auch für das eine oder andere Kind noch böse ausgehen können.
Der Fall selber hat irgendwie völlig überzogen angefangen, sich dann aber in wirklich mehrere gefährliche Situationen für die Jungs entpuppt. Die Jungs von der Bande erfüllen hier wirklich das Klischee von Straßenkindern aus Problemgegenden. Allerdings sind sie hier noch sehr harmlos dargestellt. Ich meine, sie demütigen die Jungs etwas, aber in der Realität haben sogar die Kids schon Waffen jeglicher Art einstecken, wenn sie das wollen.
Der Täter entpuppt sich als ein gieriger Ex-Lebensgefährte von einer viel zu gutmütigen Frau. Aber da hat dann auch die Justiz in ihrem vollen Frauenhass wieder zugeschlagen. Ich möchte behaupten, dass dieses arme Wesen von Anfang an nicht wirklich eine Chance hatte, ohne jeden Beweis.
Die Schauspieler haben allesamt einen sehr guten Job gemacht und besonders ist mir hier der Kaufhausdirektor in Erinnerung geblieben. Wenn der Mann losgelegt hat, dann habe ich hier wirklich so etwas wie einen aufgescheuchten Vogel vor meinem geistigen Auge gesehen. – Der hat sich aber auch aufgeführt, alle Wetter.

Ansonsten ordne ich diese Sonderfolge im guten Mittelfeld ein. Die Handlung war spannend und hat mich mitgenommen. Ich habe mitgerätselt und konnte mir wirklich keinen Reim darauf machen, warum man auf so ein kleines „Kinderspielzeug“ so scharf sein kann, bis es wirklich aufgelöst worden ist. – So eine Sonderfolge zu Weihnachten unterscheidet sich im Grunde nur durch die längere Spielzeit zu den normalen Folgen. Durch die längere Spielzeit kann man vieles viel detailreicher und intensiver darstellen, was mich als Zuhörer etwas mehr mit hineingezogen hat. Aber ansonsten ist es der gleiche Stil, auch das Ziel, den Fall zu lösen und der Gerechtigkeit Raum zu geben. So, wie es muss.

[Ebook] Kim Leopold – „Der Schritt ins Dunkle“

Kim Leopold
„Der Schritt ins Dunkle“
Reihe: Black Heart (7)
Verlag: Selfpublishing (Tolino Media)
ISBN: 9-783-754-68341-5
Länge: 99 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Band 7 der „Black Heart“-Reihe hat mich zwar nicht unbedingt so viel weiter gebracht, aber interessant ist die Reihe in jedem Fall schon irgendwie.

Inhalt: Im Palast der Träume kommt der Rat zusammen, um über denEindringling und die Folgen zu beraten.
Louisa trifft endlich im Palast der Träume ein, wo sie mit Azalea auf ein zimmer kommt. Trotzdem Azalea sie in ihren Freundeskreis involviert, ist sie doch im Weg. Sie glauben, dass Silas nicht gestorben ist. Azalea hat von ihm geträumt, dass er im Palast ist.
Die Befreiungsaktion von Tyros läuft sehr gut an, gerät am Ende aber zu einem blutigen Desaster, welches Tyros zu einer Verzweiflungstat bringt.

Fazit: Das Cover des siebten Bandes ist in grün gehalten, unterscheidet sich sonst aber kaum vom cover der anderen Bände. – Ich mag es, wenn man einen einmal ewählten Stil dann auch weiter durchzieht. So haben die Bücher einen sehr hohen und angenehmen Wiedererkennungswert.
Vor Beginn der aktuellenStory hat es noch eine kurze Rückschau auf das, was in den vorherigen Bänden passiert ist. Das war hilfreich, hat mich aber nicht vor anfänglicher Verwirrung bewahren können. Ich brauchte eine Weile, bis ich wieder in die Handlung hineingekommen bin.

Die Handlung geht wohl da weiter, wo Band sechs geendet at, aber so wirklich einschätzen konnte ich das nicht. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, das der Schreibstil genau der bleibt, der er von Anfang an gewesen ist. Die Handlung wird an verschiedenen Orten und durch verschiedene Personen vorangetrieben. Zwar sind die Kapitel mit Namen und Jahreszahlen kenntlich gemacht, trotzdem ist es einfach nur unheimlich verwirrend und nur schwer durchschaubar. – Das ist der Grund, ,warum ich die Reihe so aufregt. Mich interessiert eigentlich nur Louisa und Freya. Und gerade von denen gibt es wenig, bis gar nichts zu lesen. Das nervt unheimlich.
Die Handlung selber geht nur sehr langsam voran. Das liegt zum Einen an der Kürze des Buches und zum anderen auch daran, dass die Autorin von mehreren Personen und Orten gleichzeitig berichten will. – Es fesselt schon, wenn die Hexen und die Wächter kämpfen, gegen ihre Widersacher bestehen wollen und müssen, aber auf der anderen Seite nervt es eben auch, wenn so etwas genau das ist, was dich an der Reihe selber so überhaupt nicht interessiert.
In diesem Band ist Louisa endlich im Palast der Träume angekommen. Aber am Ende war genau das viel unspektakulärer, als ich es mir im Vorfeld ausgemalt und vorgestellt habe.
Der Handlungsstrang mit und von Azalea hat mich am Anfang etwas verwirrt. Das lag aber daran, dass ich zwischen diesem und dem vorherigen Band eine längere Pause hatte und für mich erst einmal klarkriegen musste, wer Azalea ist und wen sie sucht. – Eine Ahnung hat mich beschlichen, als ich von Willem gelesen habe, der nach seinem Wächtertod die Wandlung durchgemacht hatte. Rein vom logischen Denken her war mir klar, was dieser verstorbene Wächter jetzt durchmachen musste.
Ich hätte mir in jedem Fall mehr von dem Internatsleben gewünscht. Dieser herrliche Mix aus Internat und Magie hat mich leicht an Harry Potter und Hogwarts erinnert, aber dazu müsste es noch besser ausgearbeitet sein. – Hoffen wir mal, dass da noch etwas in den nächsten Bänden kommt.

In dieser Reihe hat man es mit einer ganzen Menge Namen zu tun. Diese werden zwar aufgelistet und es wird deklariert, wer was ist, aber mir persönlich hat das nicht wirklich weiter geholfen. Außerdem kam noch erschwerend hinzu, dass ich zwischen diesem und dem letzten Band eine etwas längere Pause hat, was mich den Anschluss etwas hat verlieren lassen. Das hat mir den Widereinstieg noch zusätzlich erschwert.
In diesem Buch hatte es einen herrlichen Mix aus Kampf und Brutalität in der hier herrschenden Realität und dazu noch ein glaubhaftes magisches Internatsleben mit einer dunklen Bedrohung. – Der Rat tagt zwar und es auch immer wieder die Rede davon, allerdings hat das ganze noch nicht wirklich die bedrohende Wirkung, die es vielleicht haben sollte.
Ich habe keine Ahnung, was es ist, aber diese Reihe macht etwas mit mir, was ich nicht so recht deuten kann. Ich bin in jedem Fall neugierig, wie sich die Sache weiterentwickelt und wie das vielleicht auch irgendwann mal endet. Auf der anderen Seite reizt es mich aber so gar nicht, jetzt noch zig Kurzgeschichten zu lesen, um vielleicht irgendwann mal zu irgendeinem Ziel zu kommen. – Es ist wirklich ein geschickter Trick von den Autoren, so ellenlange Serien mit ultrakurzen Büchern zu machen. Da kommt am Ende sicherlich viel mehr an Geld rum, als wenn man einen klassischen Zwei- oder Dreiteiler schreiben würde.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
An den Stellen, wo Magie wirklich super mystisch und faszinierend gewirkt hätte, bekam diese nur einen geringen bis nicht vorhandenen Stellenwert. Und an den stellen, wo sie nicht so wirklich hingepasst hat, war es einfach nur albern.
Die Kürze der Folge nervt und ich habe das Gefühl, dass es auf diese Art und Weise nicht wirklich voran gehen kann. Aber die Story ist wirklich sehr interessant und hat sicherlich noch einiges zu bieten.

[Hörspiel] Die drei ??? 218 – „Im Netz der Lügen“

Autor: André Minninger
Regie: Heikedine Körting
Musik: Thomas Körting, Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 2022
Länge: 1 Stunde 15 MInuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Axel Milberg
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Olivia – Uschi Hugo
Pamela Parker – Katrin Decker
Tante Mathilda- Karin Lieneweg
Eudora Kretschmer – Monika Werner
Barbara – Carolyn Walsh
Canyon Brookside – Marek Erhardt
Owens – Jan Langer
Bernie Walters – Vadim Goldfeld
Kommissar Reynolds – Wolfgang Draeger
Edgar Mulligan – Karsten Haase
Swift- Tim Grobe

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Inhalt:
Die drei Detektive bekommen auf dem Schrottplatz Besuch von Olivia. Diese hat einen Auftrag für die drei Jungs. – Bei ihr zu Hause wurde eingebrochen. Und da nichts gestohlen wurde, will ihre Mutter auch die Polizei nicht einschalten
Die Jungs begeben sich auf erste Recherche zu Olivia nach Hause, wo sie auch auf die Mutter treffen, die nach wie vor kein Interesse an der Aufklärung des Falles hat. Die Jungs bleiben aber dran und stoßen noch im Haus auf die ersten seltsamen Dinge.
Zunächst verläuft der Fall so ein wenig ins Nichts, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Es gab noch mehr solche komischen Einbrüche in Rocky Beach. – Doch bis ein Zusammenhang hergestellt ist, dauert es noch etwas und auch Kommissar Zufall muss mal wieder helfen.
Am Ende können aber noch mehr so seltsame Einbrüche aufgedeckt werden und mit Hilfe der Email- und Telefonlawine gibt es endlich einen Zusammenhang zwischen den ganzen Vorfällen.
Vor vielen Jahren wurden im Countryclub Sachen entwendet und der Täter hat eiskalt einen Unschuldigen dafür ins Gefängnis gebracht. – Doch trotz aller Behinderungen können die drei Detektive den Fall lösen und dem unschuldig inhaftierten zu einem neuen und einfacheren Leben verhelfen.

Mein Hörerlebnis:
Da geht es ja heiß her, auf dem Schrottplatz. Onkel Titus beweist einen wirklich sehr seltsamen Musikgeschmack und beschert der Folge einen wirklich mehr als imposanten musikalischen Hintergrund.
Ich fand auch zunächst das Verhalten von Bob etwas seltsam, als die Klientin auf dem Schrottplatz auftaucht. – Zwar wird das noch aufgeklärt, aber ich finde, dass diese Liebesdinge den Jungs und den Folgen nicht stehen. Mir ist klar, dass das in dem Alter irgendwie normal ist, aber deswegen muss ich es ja nicht gut finden.
Der Fall selber mutet ja von Anfang an etwas seltsam an. Ein Einbrecher, ohne Einbruchspuren und dann macht er sauber und lässt was da. Mir war klar, dass da etwas größeres dahinterstecken musste und ich habe das erst einmal so stehen lassen, ohne hier großartig viel wissen zu wollen. Als sich der Fall dann weiter entwickelt hat, hat sich mein Verdacht bestätigt, dass hier wirklich etwas mehr dahinter steckt.
Der musikalische Hintergrund und die Metalband treten auch noch mal auf und bekommen eine ganze eigenen Bedeutung für die Fall. – Was mich allerdings wieder nachdenklich gestimmt hat, weil sich ein Mann verkleiden muss, um im leben wieder Fuß zu fassen, obwohl er doch offiziell seine Strafe abgesessen hat.
Es geht dann Schlag auf Schlag, als die ersten Erkenntnisse auftreten. Und dann reimt sich Justus wieder sein Ding zusammen, nur um dann im Countryclub den großen Showdown abzuziehen.
Der eigentliche Täter hat einen Ruf zu verlieren und zeigt sich sehr giftig und uneinsichtig. Allerdings hat auch der fälschlich inhaftierte einen Fehler begangen und muss dafür sein Päckchen tragne.

Fazit:
So unspektakulär und lachhaft, wie dieser Fall beginnt, so ein irgendwie fulminantes Ende hat er dann auch. Wobei auch das Cover dieser Folge mal sehr glücklich und authentisch gewählt ist. Wenn ich mir überlege, dass diesem Mann das Leben gestohlen wurde, weil eine andere Person etwas nicht zugeben möchte, war das Bild schon komplett stimmig. Obwohl es den kompletten Sinn auch erst nach dem Hören der Folge entfalten kann. Wenn man vorher die Fakten nicht kennt, dann versteht man nicht, was das Bild einem sagen will.
Die Schauspieler haben einen gewohnt guten Job gemacht. Wobei ich allerdings bei der Stimme von Olivia so einen kleinen Aha-Effekt erlebt habe. Die Sprecherin ist keine unbekannt und ich habe sie schon einmal gehört. Bestätigt hat sich das dann, als am Ende der Folge die Credits vorgelesen wurden.
Was die musikalische Untermalung angeht, ich brauche diese Musikrichtung nicht wirklich und vor allem, bitte nicht immer. Außerdem ist mir aufgefallen, dass diese Band immer und immer wieder denselben Song geprobt hat. Wenn die nur diesen einen drauf haben, war das sicher ein sehr kurzes Konzert.

Ich ordne diese Folge im Mittelfeld ein. Sie war nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. – Ich habe sie einmal gehört und gut war es auch. Muss man nicht zwingend wiederholen.

[Hörbuch] Wolfgang Hohlbein – „Der Todesstoß“

Wolfgang Hohlbein
„Der Todesstoß“
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen (3)
Verlag: beBeyond (Bastei Lübbe)
ISBN: 9-783-732-55903-9
Länge: 244 Seiten

– gelesen im April 2024 –

Weiter mit dem dritten Band der Chronik der Unsterblichen. Andrej hat noch eine weite Reise vor sich, wenn man sieht wie viele Bände da noch kommen, aber jeder Abschnitt birgt so sein ganz eigenes Thema. – Hier hat es Werwölfe und Wiedergänger. Auf die Art von Hohlbein interprätiert.

Klappentext: Band 3 der spektakulären Vampir-Serie vom Fantasy-Bestseller-Autor Wolfgang Hohlbein!

Der Scheiterhaufen brennt lichterloh, als Andrej eine junge Zigeunerin in letzter Sekunde vor dem sicheren Flammentod rettet. Noch ahnt er nicht, dass diese Begegnung sein Leben verändern wird. Alessa ist eine Unsterbliche wie er, doch sie leidet an einer mysteriösen Krankheit. Gemeinsam mit dem ehemaligen Piratenkapitän Abu Dun reist Andrej nach Bayern, um mehr über Alessas und seine eigene Herkunft zu erfahren – und stößt dabei auf schreckliche Geschöpfe … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Andrej und Abu Dun treffen durch Zufall auf ein Dorf, in dem gerade eine Hexenverbrennung stattfindet. Sie können ein Mädchen retten, was zunächst die Anzeichen zeigt, als wäre sie wie Andrej. Allerdings bestätigt sich das nicht ganz. Das Mädchen verstirbt in der Nacht, während sie sich eigentlich gesund schlafen sollte.
Abu Dun und Andrej begeben sich nun auf die Suche nach der Frau, welche mehr über die Art von Andrej zu wissen scheint. Allerdings kommen sie dabei durch Trentklamm, wo die Leute misstrauisch und feindselig gesinnt sind. Die beiden kommen bei Birger unter, welcher sie um die Befreiung seiner Tochter aus einem Kloster bittet.
Doch nachdem die Tochter befreit ist, geraden Andrej und Abu Dun in die Gefangenschaft der Menschen in dem Kloster. Sie haben eine alte Macht entfesselt, die erneut seltsame Todesfälle in Trentklamm bringt. Die Toten stehen zum Teil wieder auf und wandeln als schreckliche Monster auf der Erde herum.
Die Inquisition soll alles wieder ins Lot bringen, doch Andrej und Abu Dun wollen die unschuldigen Menschen retten und gehen dafür ein Wagnis ein. Ein Wagnis, was durchaus auch Licht in Andrej seine Existenz bringen kann.

Fazit: Das Buch stammt aus dem Jahr 2001, ist somit nicht mehr wirklich frisch, aber das ist am Ende der gesamten Reihe so. Eine Freundin hat die mal durchsuchtet, aber damals hatte ich das Interesse nicht so daran. Allerdings hat sich das geändert, als mir der erste Band der Reihe als Ebook zwischen die Finger geriet. Ab da war es um mich geschehen und ich habe mich ergeben.

Gleich zu Beginn hat es schon einmal Action pur. Der Protagonist hebt ein Dorf aus und beendet eine Hexenverbrennung. – Dieses Thema macht klar, in welcher Zeit das Buch spielt und wo das Kernthema dieses Bandes liegt. Außerdem kann Andrej, der Protagonist, den armen Mann so richtig schocken. Die antiquierten Ansichten über Andersartiggkeit in jener Zeit, sind wirklich gleich am Anfang sehr gut herausgearbeitet.
Zwischen Band 2 und 3 sind in der Handlung 10 Jahre vergangen und Andrej sucht nach diesen 10 Jahren noch immer nach Maria und nach Erklärungen über sich und seine Art. – Ich fand es krausam, dass der Autor genau die Person hat sterben lassen, die Andrej einen Hoffnungsschimmer verschafft hat. – Aber nur so konnte wohl die Story für diesen Band entstehen.
Die zehn Jahre sind den beiden Reisegefährten in ihrem Umgang miteinander sehr gut anzumerken. Es ist herrlich, wie sie sich ergänzen und Unterhaltungen führen, die vor Sarkasmus nur so triefen. – Sie sind einfach ein eingespieltes Team, was ihnen bei den ganzen Kämpfen, Befreiungsaktionen und anderen Gegebenheiten wirklich sehr gut hilft.
Die Story selber entwickelt sich im Laufe der Handlung in eine irgendwie andere Richtung, als ich es mir zunächst ausgemalt habe. Zwar spielen die Inquisitin und Angst vor Andersartigkeit die ganze Zeit eine wirklich tragende Rolle, aber es ist eben nicht das Hauptthema. Trotz allem habe ich ein wirklich großartiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge gehabt. Ich hab die Landschaft sehr gut vor mir gesehen. Über Gedankengut und Handlung der Menschen konnte ich nur meinen Kopf schütteln. Es ist wirklich sehr gut herausgekommen, wie verblendet die Menschheit seinerzeit war. Ich habe Andrej seine Ängste um seine Zukunft und sein Wesen wirklich sehr gut nachvollziehen und selber spüren können und fand Abu Dun, mit seinem Wunsch auch so zu werden, wirklich mehr als naiv. Er hat wohl nur die positiven Seiten von Andrej seinem Dasein gesehen.
Die Handlung fängt typisch, für diese Reihe, an. Dann wird sie mysteriös und seltsam bis unerklärlich, um sich dann so Stück für Stück zu einem grandiosen, sehr mitreisenden und fesselnden Finale hochzuarbeiten. – Zwar bleiben am Ende einige Fragen offen, Andrej scheint mit seinen Fragen kein Stück weiter gekommen zu sein, aber es folgen ja noch einige Folgen dieser Reihe.

Von Anfang an war ich, als Leser, voll im Geschehen drin, hatte ein großartiges Kopfkino und konnte mich wirklich sehr gut in die beiden Reisegefährten hineinversetzen. Sie haben sich von menschlichen Gefühlen leiten lassen und dadurch nicht immer die richtige Entscheidung getroffen. – Wie zwischen Freunden üblich, waren sie nicht immer einer Meinung, haben sich aber doch immer wieder zusammengerauft und konnten sich auf ein gemeinsames Handeln einigen.
Das Thema mit der Hexenverbrennung bzw. der Inquisition ist hier genau so interpretiert, wie ich es mir auch zusammengereimt habe. Da haben ein paar wenige Menschen mit wirklich fragwürdigen Maßnahmen über das Wohl und Wehe von Personen entschieden, die einfach nur Kenntnisse hatten, die den anderen suspekt waren oder sonst irgendwie andersartig waren.
Das ganze Buch war im typischen Hohlbein-Stil geschrieben. Der Mann hat auf der einen Seite einen unheimlich weitschweifenden Erzählstil. Wenn der ausholt und Erklärungen anfängt, dann entstehen zwar super Bilder im Kopf, aber die Handlung bleibt erst einmal stehen. Aber wenn die Handlung dann weiter geht, ist es hochgradig actioangeladen und spannend. Voller Mysterien, die angerissen, aber nicht aufgeklärt werden und so kann der Leser sich noch selber einiges in seinem Kopf zusammenreimen. – Irgendwie genial.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ich weiß nicht, was es ist, aber Hohlbein kann einfach fesseln. Wenn der seine Storys erzählt, muss man einfach lesen und kann so schnell nicht aufhören. – Diese Story hier wird sehr gut weiter erzählt und lässt aber auch noch genug Fragen offen, für folgende Bände.

[EBook] Clive Cussler – „Sabotage“

Clive Cussler
„Sabotage“
Reihe: Isaac Bell (2)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-442-37684-1
Länge: 457 Seiten

– gelesen im September 2024 –

Isaac Bell ist als Mensch in seiner Zeit ein sehr interessanter Charakter. Aber dieses Buch hat mich sehr stark an meine Geduldsgrenzen gebracht.

Klappentext: Offenbar grundlos zerstört der »Saboteur« Züge und Schienenwege der Southern Pacific Railroad Company. Sollte er nicht bis zum Winter gefasst werden, bedeutet dies das Aus für die Eisenbahngesellschaft und damit das Ende der Eroberung des Westens der USA. Isaac Bell von der Van-Dorn-Detektivagentur ist der Einzige, der den Verbrecher noch stoppen kann. Kompromisslos heftet er sich an die Fersen des Saboteurs, doch was Bell während der Jagd herausfindet, erschüttert selbst diesen harten Mann. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die Eisenbahn erlebt gerade ihren großen Siegeszug und Strecken werden ausgebaut und erweitert. Doch der „Zerstörer“ wie ihn die Presse getauft hat, zerstört immer wieder mutwillig Baustellen, verursacht tödliche Unfälle und setzt auch immer wieder Menschenleben aufs Spiel. – Isaac Bell erhält den Auftrag, diesen Wahnsinnigen zu stoppen.
Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, bei der wieder alle technischen Möglichkeiten der Zeit ausgereizt werden.
Isaac Bell treibt es im Laufe der Handlung wieder durch das halbe Land und der Zerstörer wird brutaler, aber auch persönlich entlarvt.
Am Ende wird der Held schwer verletzt, kann die Katastrophe aber verhindern. Nur die Ergreifung des Zerstörers kann erst Jahre später erfolgen.

Fazit: Die Eisenbahn und ihre Anfänge … – Wie alle technischen Neuerrungen, hatte sie Befürworter und Gegner. Dieser Gegner greift aber zu wirklich sehr extremen Waffen … – Ein Buch, welches aus dem Englischen übersetzt erstmals im Jahre 2012 in Deutschland erschien. Schon allein das Coverbild macht so einiges her und lässt sehr gut auf den Inhalt schließen. Schon jetzt hatte ich wieder ein ziemlich wildes Western vor meinem geistigen Auge.

Herr Cussler überrascht mich auch immer weiter. – Er kennt sich absolut unverkennbar auch sehr gut mit Eisenbahntechnik und den Gegebenheiten bei unvorhersehbaren Kollisionen aus.
Die Handlung ist zum einen recht spannend und hat mich sehr gut mitgenommen. Der Eisenbahnanteil ist mitsamt seiner Technik und ihren Tücken wirklich sehr interessant und lesenswert. Leider stürzt zwischendrin dann aber alles irgendwie ab. Die Aufmerksamkeit der Handlung liegt plötzlich auf Politik und Gesellschaft jener Zeit. Das hat mein Interesse dann fast schon in Rekordzeit wieder abflachen lassen. Ich habe stellenweise vieles nur noch überflogen, damit ich mal irgendwie vorankomme.
Zum Ende hin wurde wirklich sehr viel künstliche Dramatik eingebaut, nur um noch einmal auf das gesellschaftliche Bild jener Zeit aufmerksam zu machen. So unnötig wie langweilig, hat es die Handlung nicht besser und nicht schlechter gemacht und war nicht in der Lage, das Ruder so noch einmal umzureißen.

Die vielen Namen im Text haben mir aber sowas von das Genick gebrochen, dass ich die Handlung gelesen habe, ohne wirklich zu wissen, wer jetzt genau wer ist und wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Hinzu kommt noch, dass die wirklich sehr genauen Bezeichnungen von Brücken und Orten im amerikanischen Stil für mich noch einmal verwirrender waren, als die vielen Namen so schon. – Vielleicht auch ein Grund, dass ich leider nur stellenweise Kopfkino bei dieser Lektüre hatte.
Etliche Handlungen sind mir viel zu ausführlich ge- und beschrieben worden. Da wird wirklich wörtliche Rede bis ins kleinste Detail wiedergegeben, obwohl es sich um eine fast bedeutungslose Nebenhandlung handelte. Das hat mich gelangweilt und immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich Stellen überflogen oder ganz übersprungen habe. Besonders, als man sich mal wieder wegen irgendwas geprügelt hat.
Das Buch konnte mich in jedem Fall nicht zu einhundert Prozent packen und hat mich zwischendrin immer mal wieder gelangweilt. Aus diesem Grund habe ich für die Lektüre wirklich außergewöhnlich lang gebraucht, da ich immer wieder Ausflüchte gesucht habe, um eben nicht lesen zu „müssen“.
Herr Cussler kann besser und packender schreiben, das ist mir bewusst und das möchte ich hier auch nicht unerwähnt lassen. Dieses Buch ist jedenfalls nicht gerade eines seiner Besten.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht, wenn man mal sieht, von wem es geschrieben ist. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Herr Cussler gut recherchiert und umfangreiches technisches Wissen hat. Aber übertreiben muss man es nun wirklich nicht.

Meine Woche 24. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Ganz toll, der Sommer kommt mit großen Schritten, es wird richtig mollig warm und ich habe Spätsicht. – uff

Gefreut:
Dass die Audit diesmal an mir und meiner Anlage vorbei gelaufen ist. Ich war mal nicht fällig!!! juhuuuuuu

Gedacht:
Jetzt hatten sie alle um mich rum ne Erkältung. Hoffentlich bekomm ich die nicht auch noch.

Gefragt:
Ey, der Typ ist Ausländer, der Typ ist nett und der Typ versteht unseren Lebensstil und akzeptiert sie. – Warum können das nicht alle?!

Genervt:
Wenn ich mich vor der Schicht noch einmal so richtig fest gelesen hatte und dann der Alarm am Arm meinte, dass ich los muss.

Gefühlt:
Irgendwie komplett gestresst und überfordert, aber eben im privaten Bereich.

positiv:
Die Sonne und die Wärme wecken irgendwie meine Lebensgeister.

negativ:
Wenn es dann zu warm ist, ist es auch nich mehr schön.

Gelitten:
Am Schnarchen meines Mannes. – Aber er ist erklältet und kann nix dazu.

Genossen:
Den kalten Mochito nach dem langen, warmen Arbeitstag

Gewesen:
auf Arbeit und einkaufen

Getroffen:
Kollegen und meine Familie

Gesucht:
Ruhe

Gefunden:
Lärm und das Gefühl der Überforderung

Gelacht:
Jep, am Freitag (Fazit)

Geweint/Getrauert:
Nein, so gar nicht.

Gewundert:
Und zack, is auch schon Sommer.

Gegessen:
Bratwurst-Gnocci-Rosenkohl-Pfanne. Einfach und so lecker

Genascht:
Ich habe versucht, es ein wenig zu reduzieren, aber auf Arbeit haben Kollegen Eis ausgegeben.

Getrunken:
Wasser, Holy Eistee und Mochito

Gehört:
Ein HÖrbuch „Der Dirnenblock 1+2“ von Cornelia Lotter und ein paar Hörspiele

Gegoogelt:
Nach dem einen konsumierten Hörspiel, weil ich da nicht mitgekomemn bin und was für die Rezension brauchte.

Gelesen:
Den „3. Band der Gefühle“ von Rose Snow und von Wolf Haarlander „Schmelzpunkt“ angefangen.

Gesehen:
hui, nich mal Youtubevideos diese Woche

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis

Getan:
Viel gelesen und Ruhe genossen, wenn ich mal welche hatte.

Gekauft:
Lebensmittel

Gelernt:
Nimm den Moment, wie er ist und mach das beste draus. Kannst es eh nicht ändern.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
Scheinbar recht unruhig. Ich war immer so unausgeruht am Morgen.

Geträumt:
Einen richtig zusammenhannglosen Mist. So wirr, dass ich ihn mir nicht im Ansatz merken konnten.

Geplant:
Eine Woche Frühschicht, Herrn Hund nen Termin für die Zahn OP machen.

Fazit

Die Situation am Freitag, wo wir alle so herzlich gelacht haben, muss ich einfach erzählen. Es war 2. Schicht umd 19 Uhr rum. Ich bin zu meiner Chefin und wollte den Schlüssel für die große Uhr in der Halle haben. – Sie hat mich logischerweise ziemlich entgeistert angesehen. – Ich nur: „Ich will die mal weiter schreiben. Es ist seit gefühlt 3 Stunden 19 Uhr. Das geht so nicht!!“ – Nun ja, es hat ne Weile gedauert, aber dann haben wir alle mal herzlich gelacht. Die Stimmung daraufhin wieder etwas lockerer und die Zeit ging dann auch irgendwie rum und wir konnten ins Wochenende.

Was die Arbeit angeht, muss ich jetzt langsam damit rechnen, dass es wieder holpert. Das Sommerloch droht und gerade die Industrie und dann noch die für Autos, haben da ja immer ganz schön zu knabbern. – Bis jetzt läuft es noch ganz gut und das kann auch gern so bleiben. Den großen Sommerurlaub habe ich ja erst Ende August geplant. Bis dahin ist es schon noch eine Weile.

Herr Hund hat seine jährliche Spritze bekommen und nun ist es auch soweit, dass wir ihn mal in Narkose legen müssen, weil an den Zähnen was gemacht werden muss. Wir benutzen seit ein paar Wochen dieses Dentalspray von Tierliebhaber. Ich muss sagen, dass das Zeug wirklich was bewirkt. Der Zahnstein wird weniger, löst sich wirklich langsam auf und ab. Aber wir hätten damit wohl schon mal was eher anfangen müssen. – Jedenfalls muss Herr Hund jetzt wohl den einen oder anderen Hackebeiser gezogen bekommen. Mein Leihenhafter Blick sieht schon mal midestens drei, die ich an Stelle des Docs ziehen würde. – Naja, mal sehen wie wir es überhaupt machen. Jetzt ist es wieder weniger schön, dass wir in der selben Schicht sind. Ansonsten hätte einer ihn gebracht und der ander ihn nach Feierabend geholt. Man wird sehen.

Saturday Sentence – „Schmelzpunkt“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Über dem ewigen Eis knallt die Sonne. Es ist heiß. Kantige Gletscher ragen in den blauen Himmel. Immer wieder stürzen gigantische Eisriesen ins Meer und lassen das Land erzittern. Die Arktis schmilzt. Und es geht rasend schnell.
Als der junge Inuk Nanoq Egede zahllose qualvoll verendete Tiere im Eis findet, ist er fassungslos. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan bestätigt: Diese Tiere sind nicht auf natürliche Weise gestorben. Nanoqs Volk ist in größter Gefahr. Denn es steht eine Katastrophe bevor, die alles bisher Befürchtete übertrifft.
Auch Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen in die Arktis, die schon lange im Zentrum erbitterter globaler Kämpfe steht. Die Gier nach Profit und Macht ruft gefährliche Gegner auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. Die Spur führt mitten hinein in die geheimen Machenschaften einflussreicher Mächte. Bis das ewige Eis zum Schauplatz eines Kampfes wird, in dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Er hatte keine schweren Knochenbrüche bei ihr gefühlt.

Wolf Harlander- „Schmelzpunkt“; ISBN: 9-783-499-00862-4

3. Und wie ist es bisher?
Ein super aktuelles und spannendes Thema. Ein richtig grandioser Einstieg in die Story. Richtig realistisch gespickt mit den aktuellen Problemen unserer Zeit.

Ich habe beim Lesen ein wirklich herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge und habe zum Beispiel den abgemagerten Eisbären richtig vor mir gesehen. Oder die riesigen Mengen toter Fische.
Einer der Charaktere kommt mir verdammt bekannt vor, was mich gerade etwas zweifeln lässt, ob ich das Buch nicht schon einmal gelesen habe, aber es kann auch gut sein, dass Herr Haarlander den in mehreren seiner Romane schon hat auftauchen lassen. – Ich lese erst einmal weiter und schaue, ob mir noch etwas bekannt vorkommt. Man wird sehen.