Geärgert:
Darüber, dass ich mal wieder Lückenbüser für die Fehlplanung von Sesselpupsern machen musst. – Da haben sie mich aber wieder schön vorgeführt.
Gefreut:
Dass die Diagnose mit den Blutwerten von Fussel jetzt nicht so dramatisch war, wie es auf den ersten Blick ausgesehen hat. – Aber alles in Butter is da noch lange nich.
Gedacht:
Bitte lass dei Wärme ganz schnell wieder vorbeigehen.
Gefragt:
Wo soll das nur alles enden. – Gerade ist mir wieder alles zu viel.
Genervt:
Von der Kaltnschnäuzigkeit meines Chefes. – Die macht das, basta. Dass aber niemand da ist, der mich gescheit anlernen könnte …
Gefühlt:
In vielen Belangen einfach nur hilflos
positiv:
auch diese Woche ging rum
negativ:
die Woche war die gefühlt längste meines Lebens
Gelitten:
an der Hitze, bis zur Wochenmitte und dann an der Tatsache, dass Herr Hund die Nebenwirkungen der Leberkur aber mal komplett lebt
Genossen:
ich müsste mal wieder genießen können
Gewesen:
auf Arbeit und zu Hause
Getroffen:
Kollegen
Gesucht:
Nach irgendwas, was der Hund fressen mag
Gefunden:
nur Ratlosigkeit
Gelacht:
über den einen oder anderen Gag, den wir so auf Arbeit gerissen haben
Geweint/Getrauert:
Am Mittwoch hätte ich fast geweint, weil ich die dämliche Anlage nicht in den Griff bekommen habe und von allen Seiten meinten sie nur, dass sie Teile brauchen. – Ich habe trotzdem nichts abliefern können, da mir das Material sonst wo hin gelaufen ist.
Gewundert:
Wie nah Freud und Leid doch zusammenliegen können.
Gegessen:
Eis, sehr viel Eis. Sogar auf Arbeit wurdr es verteilt.
Spiesbraten mit Rotkohl und Klösen
Genascht:
Im Prinzip das Eis, nach anderem Süßkram war mir gar nicht so wirklich.
Getrunken:
Radler (Grapefruit von Lüpser) und ganz viel Eistee von Holey
Vor allem viel und kühl.
Gehört:
Ein paar Hörspiele aus der Reihe der Geister-Schocker
Gegoogelt:
Wie ich Herrn Hund zum Mampfen animieren kann.
Gelesen:
Von Michael Tsokos „Abgeschlagen“ – War nicht schlecht
Gesehen:
nichts
Gebastelt/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis
Getan:
Dem Hund mit dem Fressnapf übers Grundstück hinterher gelaufen
Gekauft:
Hundeleberwurst, damit wir wengistens die Tablette in ihn rein bekommen
Gelernt:
Binde den Hund nicht mehr so lang an dich, der macht es nicht mehr lang
Geschenkt (bekommen):
nüscht
Geschlafen:
mehr schlecht als recht
Geträumt:
wie sie Herrn Fussel auf die verschiedensten Art und Weisen umbringen
Geplant:
Mal ein Menü aus dem Hundekochbuch nachbauen, damit wir es dann wegschmeisen können
Fazit:
Am Montag sind wir dann doch persönlich beim Tierarzt aufgeschlagen und haben uns aufklären lassen, was wir nun mit dem katastrophalen Blutbild machen. – Am Ende war es gar nicht so dramatisch, wie es im ersten Moment aussah. Einzig die Leberwerte haben eben Handlungsbedarf gehabt. Dafür haben wir so eine Leberkur über 30 Tage bekommen, die der Herr nun seit 6 Tagen nimmt. – Einzig die Nebenwirkungen kicken mächtig gewaltig. Der Kerl ist appetitlos, frisst kaum noch was und das, wo er doch eigentlich zunehmen sollte. – Es ist furchtbar anstrengend, dem Hund jetzt überhaupt noch was zum Mampfen hinzustellen. Am Ende schmeisen wir es eh weg, weil die Fliegen ihre Eier drauf abgelegt haben oder der Krempel schlecht ist.
Ich persönlich sehe in ihm nur noch unser „Rippchen“ was sich gerade nur einen Fressstreig selber suizidieren will. Mit meinem Latein bin ich am Ende und ja, ich habe offiziell aufgegeben.
Heute waren wir mal noch ne Runde Gasse mit ihm, in der Hoffnung, Appetit und Verdauung so mal anzuregen. Aber das war natürlich ganz genau nichts.
Auf Arbeit geht der Ärger direkt am Montag los. Da war ich noch nicht richtig angekommen, als sie schon zu mir meinten, dass ich mal früher zur Verfügung stehen sollte, da ich was neues lernen sollte.
Das Neue stellte sich außgerechnet als die empfindlichste und älteste Maschine in der ganzen Halle raus. Dichtungen schäumen … und keine Sau hatte Zeit, mich da so richtig anzulernen.
Alle die da angelernt worden sind, hatten mindestens 4 Stunden einen bei sich, bis die Handgriffe sitzen. Mir wurde dass innert 5 Minuten erklärt und dann stand ich da. Logisch, dass ich eine Havarie nach der anderen produziert habe.
Wie es aussieht, komme ich von der Hütte jetzt aber auch nicht mehr los. Ich würde mal sagen, dass sie es geschafft haben. Ein Job, der mir mal richtig Spaß gemacht hat, bringt mich derzeit nur noch zum Kotzen vor Unlust.