[Ebook] Clive Cussler – „Unterdruck“

Clive Cussler
“Unterdruck”
Reihe: Dirk Pitt (22)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-10961-5
Länge: 491 Seiten

– gelesen im Juni 2024 –

Die Dirk Pitt-Reihe neigt sich so langsam aber sicher dem Ende. Allerdings werden die Cover langsam moderner. – Zumindest bei diesem hier, ist mir das aufgefallen.

Klappentext: Der Großmeister der Abenteuerthriller und sein erfolgreichster Held – Dirk Pitt!

Die „Sea Arrow“ ist bei Weitem das schnellste U-Boot, das jemals entwickelt wurde. Doch nun ist ein Schlüsselelement des Prototypen verschwunden und der Entwickler tot. Zur selben Zeit verschwinden im Atlantik mehrere Schiffe. Die meisten werden niemals wiedergefunden. Und wenn doch, befinden sich an Bord grausam verbrannte Leichen. Nur Dirk Pitt, der Direktor der NUMA, ist in der Lage, die Zusammenhänge aufzuklären. Wenn er versagt, bedeutet das das Ende der Welt, wie wir sie kennen. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein neuer Motor für Uboot, eine neue und zukunftsträchtige Technologie, die schon lang nicht mehr so geheim ist, wie man sich das gewünscht hat. Denn der Prototyp wird bei einer Überführung gestohlen und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.
Dirk Pitt springt hier als Helfer ein, da die Rettungsaktion des Prototyps mit dem Schiff erfolgen muss. Es hilft ihm eine Frau, die von der entwendeten Technik jede Menge Ahnung hat. – Zunächst können sie vor ihren Verfolgen fliehen, doch irgendwann wird Ann entführt und befindet sich als Geisel in den Händen eines skrupellosen Geschäftemachers, der Frachter geschäftsmäßig entführt, um an ihre Ladung zu kommen. Erze mit seltenen Erden, im großen Stil gestohlen, können den Weltmarktpreis beeinflussen und den technischen Fortschritt steuern.
Dirk Pitt gerät in Gefangenschaft, muss als eine Art Sklave das Erz zerkleinern und bei der Gewinnung der Erden helfen, aber er kann fliehen und so dann auch für den Fall des skrupellosen Geschäftsmannes sorgen.

Fazit: Das Coverbild hat mich etwas irritiert. Es war im Stil ganz anders als das, was ich bisher so gewohnt war. Wenn ich nicht genau gewusste hätte, um was es in den Büchern um Dirk Pitt geht, hätte ich auf einen völlig abgedrehten SkyFi-Krams getippt es wohl liegen lassen. – sorry, aber das Cover war dann nicht wirklich ein Glücksgriff.
Erschienen ist das Buch 2012, also nicht mehr das neueste Werk, aber Clive Cussler ist ja leider bereits verstorben, also wird es wohl kaum noch neue Bücher von ihm geben.

Die Handlung ist für einen Dirk Pitt relativ ungewöhnlich. Zumindest am Anfang hat die Handlung jetzt nichts mit der NUMA oder Wasser zu tun. Dafür aber mit einem Prototyp eines Bootes, welches einen sensationellen neuen Motor zu haben scheint. – Viel erfährt man über diesen Motor aber leider nicht. Eigentlich nur, dass er neu ist, dass er noch nicht erprobt ist und dass er Schiffen ungeahnte Geschwindigkeiten verleiht. – Dementsprechend konnte ich den Hype um dieses Teil schon nicht verstehen. Ich hätte es wirklich im Längen faszinierender gefunden, wenn man dieses Wunderwerk der Technik mal näher erklärt hätte. Stattdessen wurde aber nur so halbseiden drumherum geredet.
Dann haben wir diese Ann, die in der Handlung plötzlich neben Dirk Pitt steht, etwas zu sagen haben will und am Ende eine ganze normale Frau ist, durch die Pitt und sein Freund sogar in Schwierigkeiten geraten. Sie wird verfolgt, lässt sich wieder rausholen und am Ende wird sie doch entführt.
Dirk Pitt soll mal wieder von einer Frau, dieser Ann, verführt werden, ist seiner Ehe frau aber treu und fängt nichts an. – Das macht diesen Protagonisten der Reihe mehr als sympathisch und das hat mir gefallen.
Am Ende war es, wie immer, ein Kampf Gut gegen Böse und für mich eine wahnwitzige Ansammlung von Namen. Die Personen hatten Namen, die Schiffe hatten Namen, der Name wurde geändert. – Ich bin kaum bis gar nicht hinterhergekommen. Aber ich habe herausfiltern können, um was es ging. Und das war schlicht und ergreifend die Zurückerlangung des Prototyps und der Zeichnungen. – Aus diesem Vorhaben hat sich eine wahnwitzige, fast unglaubwürdige Verfolgungsjagd ergeben, die ich zwar gelesen habe, die mich aber nicht wirklich fesseln konnte.

Ich bin mit den Namen nicht wirklich hinterher gekommen, was mir das gesamte Verständnis ein wenig erschwert hat. Außerdem war mir diese Ann, als Nebenfigur, mehr als unsympathisch. Warum Herr Cussler die mit da rein geschrieben hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Keine Ahnung, ob diese Frau auch nur ansatzweise für die Story witzig war. Als Figur war sie jedenfalls mehr im Weg, als dass sie ne Hilfe gewesen wäre.
Das Objekt der Begierde bleibt leider ein flüchtiger Schatten, mit dem ich nicht so recht etwas anzufangen wusste. Ich hätte hier wirklich gern mehr darüber erfahren.
Viele Passagen waren nichts weiter als die pure Action, mit der wohl Aufregung und Spannung erzeugt werden sollte. Mich haben diese Passagen leider nicht wirklich kriegen können und ich habe seitenweise die Handlung einfach überblättert, bis sie eben ein Stück weiter waren.
So richtig abtauchen konnte ich in diese Handlung nicht. Der Kopfkinofilm hat leider gefehlt und ich war nicht zu einhundert Prozent überzeugt.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 Sternen.
In jedem Fall ist auch dieser Teil er Reihe sehr gut unabhängig von den anderen lesbar. Die Romane sind voneinander unabhängig und alles Wichtige wird erklärt.
Dieses Buch ist allerdings nicht gerade der beste Teil der Reihe. Da gab es wirklich schon bessere Storys um Dirk Pitt.

Meine Woche 33. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Dass drausen die wahrscheinlich letzte Sommerwoche dieses Jahres war und ich (wie immer) 2. Schicht hatte. – Jetzt am Wochenende habe ich dann wieder vor mich hin geschloddert.

Gefreut:
Am Donnerstag hat der Arbeitgeber das Eisauto mit dem leckeren Softeis wieder kommen lassen. – Man, war das lecker.

Gedacht:
Hoffentlich versaubeutelt Fussel nicht noch den Urlaub mit seinen Zicken.

Gefragt:
Jetz ernsthaft, wie weit kann und will ich für Fussel noch gehen?

Genervt:
Dass meine Frau Mutter, selber noch nie nen Hund besessen, mir erzählen will, was ich mit Fussel alles machen soll und was man doch noch probieren kann. – Is doch alles nur noch rausgeschmissenes Geld.

Gefühlt:
Machtlos und verschwitzt

positiv:
ich überlege …..

negativ:
irgendwie alles zur Zeit

Gelitten:
an meiner Machtlosigkeit

Genossen:
das gesponsorte Eis

Gewesen:
auf Arbeit

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
nichts

Gefunden:
nichts

Gelacht:
bestimmt, aber wenn, dann nur auf Arbeit

Geweint/Getrauert:
kommt bald, wenn Fussel über die Regenbogenbrücke gegangen ist

Gewundert:
nanu? Sommer wieder rum? – von mir aus

Gegessen:
nichs Besonderes

Genascht:
Eis

Getrunken:
vor allem viel

Gehört:
paar Hörspiele

Gegoogelt:
bestimmt

Gelesen:
nicht viel bis gar nichts

Gesehen:
bissi Netflix

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Rezis

Getan:
geschwitzt und gearbeitet

Gekauft:
ne Schere für mein Ponie

Gelernt:
man kann einen Hund nicht zum Fressen zwingen

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
schlecht

Geträumt:
dazu habe ich nicht fest genug geschlafen

Geplant:
irgendwie durchalten und dem Hund beim Verhungern zusehen

Fazit

Bitte lass das Thema „Fussel“ jetzt ganz schnell zu Ende gehen. Lass von mir aus auch den Urlaub ausfallen deswegen, aber ich möchte es jetzt wirklich langsam hinter mir haben.

Fusselfreitag #275

Fussel kübelt

Die Sorgen mit der Fellnase reisen nicht ab. Er frisst zwar gut und mit Appetit, sogar wieder Industriefutter… dafür holt er es aber auch innerhalb der kommenden Nacht garantiert wieder aus der falschen Öffnung raus. – Der letzte Wiegetag hat logischerweise wieder einen Gewichtsverlust ergebgen und ich traue mich nicht mehr zum Tierarzt. Die holen doch den Tierschutz direkt ran und weg is er.

[Hörspiel] Geister-Schocker 05 – „Highway zur Hölle“

Autor: Earl Warren
Musik:
Verlag: Romantruhe
Release: 08.01.2010
Länge: 59 Minuten 19 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Paul Farnsworth – Torsten Michaelis
Joan Allerton – Uschi Hugo
Dämon / Lester – Warriner Bruno Apitz
Dave Allerton – Simon Jäger
Sheriff – Detlef Bierstedt
Fuzzy Dobbs – Santiago Ziesmer
Tob Wilder – Eckart Schönbeck
Mr. Leach – Peter Groeger
Janice Karen – Schulz-Vobach
Leroy Menton – Martin Schubert
Pfarrer – Andreas W. Schmidt

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Eine Anhalterin und ihr Fahrer werden erst von einer plötzlich auftauchenden Nebelbank verschluckt und geraten dann in die Fänge einer santansanhängigen Sekte, die sie in ihr Versteck verschleppen. Von diesen beiden hört man nichts mehr.
Paul Fanstworth wird als Reporter auf die seltsamen Ereignisse an der Straße angesetzt. Er soll einen Artikel über den “Highway zur Hölle” schreiben. Er reist also dorthin, um vor Ort Recherchen anstellen zu können. Schon auf der Hinreise lernt er Joan kennen, die das gleiche Ziel hat, da ihr Bruder in der Gegend verschwunden ist.
Joan und Paul machen sich mit einem Mietwagen zu der Stelle auf, an der sich eine Geisterstadt befinden soll. Allerdings findet man dort nichts weiter als das Ortsschild. Doch Paul wird noch vor der verschwundenen Stadt von unsichtbaren angegriffen, die ihm hart zusetzen und Joan wird in der Nacht von ihrem Bruder kontaktiert, der sie davor warnt, noch einmal zu der Stelle zurückzukehren.
Paul macht sich mit den Polizisten vor Ort noch einmal auf den Weg zum Ort des Geschehens, kann den Meister der Satansanbeter sichtbar und wütend machen und die drei Männer geraten in Gefangenschaft. – Allerdings können sie sich befreien und ihr Ziel noch verfolgen.

Mein Hörerlebnis:
Nach dem wirklich eingängigen Intro habe ich mich auf einen altbackenen und doch irgendwie spannenden Gruselirgendwas gefreut und wurde nicht enttäuscht. Schon am Anfang lernen wir eine Anhalterin kennen, die von einem schmierigen Kerl mitgenommen wird und sich dabei auch noch wohl fühlt. – Ganz ehrlich, schon wo der Typ das Sprechen angefangen hat, hätten bei mir sämtliche Alarmglocken geläutet. Noch offensichtlicher sexistisch ging es nun wirklich nicht. – Na ja, wir haben von den beiden dann nichts mehr gehört, da sie erst auf eine seltsame Nebelbank treffen und dann von Satansjüngern entführt werden.
Es folgt ein Abspann und der Hörer bekommt mit, wie ein Reporter auf den Fall des Highways angesetzt wird. – Es kommt raus, dass da schon öfter etwas passiert ist und zahlreiche Leute einfach verschwunden sind und eben nie wieder aufgetaucht. – An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass man die Story noch etwas mehr ausbaut und dramatischer gestaltet, aber dafür hat wohl die Zeit gefehlt. Es kommt jedenfalls, wie es kommen muss und der Reporter tritt die Reise zu dem Ort an.
Wie er an den Ort des Geschehens gelangt, ist nicht klar ersichtlich. In jedem Fall scheint es aber ein öffentliches Verkehrsmittel zu sein, da er mit einer zunächst doch sehr kratzbürstigen jungen Frau ins Gespräch gerät. – Ganz Kerl, lässt er aber nicht locker und kommt mit ihr ins Gespräch. Der Zufall, dass sie genau dasselbe Reiseziel hat, wirkt in dem Fall wirklich sehr konstruiert, ist aber für die Geschichte am Ende ganz nützlich.
Am Reiseziel geht es dann ans Eingemachte. Der Reporter will die verschwundene Geisterstadt besuchen, das Mädchen hängt sich an ihn ran und schon ist auch ein Mietwagen da, der natürlich teurer war als üblich, als der Vermieter vom Reiseziel erfahren hat. Vor Ort beginnt dann alles sehr harmlos und locker, bis die geisterhaften Erscheinungen in Aktion treten und den Mann verprügeln. Was ich hier ziemlich faszinierend fand, war die Tatsache, dass der Typ verprügelt worden ist, aber niemanden gesehen hat, die Frau aber alles gesehen hat und nichts machen konnte. Was für ein herrliches stimmliches Geräuschdurcheinander, was durch dramatische Musik noch aufgeheizt worden ist.
Das pure Klischee, aber die Frau wird erst einmal ohnmächtig, und der Mann wird von der Polizei angehalten. Es kommt zur Vernehmung auf dem Revier und auch der eine Polizist bleibt dabei eine sehr undurchsichtige Person. – Wenn es hier ein paar Unterstellungen und Reibereien gegeben hätte, wäre die Sache noch interessanter gewesen. Statt dessen wird aber der eine Polizist auch zu einem uralten Wesen gemacht. Das hat mir dann weniger gefallen.
Es kommt, wie es kommen muss. Die Männer ziehen los, wollen den Bruder aus den Fängen der Satanisten befreien und den einstmals gehängten Typen unschädlich machen, geraten nach einer wirklich groß aufgezogenen Geräuschszene in Gefangenschaft, und dann kann man als Hörer gut nachverfolgen, wie fest im Griff dieser Typ seine Anhänger hat. – Ein für mich weniger interessanter Teil, aber doch dazugehörig.
Nachdem dann auch die Frau noch einmal in Gefahr gerät, kann sich die Handlung dann durch einen Zufall zum Guten wenden. Mal ehrlich, ein Satansanhänger, der Angst vor Feuer hat. Das fand ich dann schon ein wenig unpassend, die Erklärung dann aber wieder umso interessanter.

Fazit:
Man merkt in jedem Fall, dass das Hörspiel schon älteren Datums ist und die Erscheinungsdaten, die auf Spotify angegeben sind, sicherlich nicht die sind, die es original waren. Die Handlung strotzt nur so von männlichem Überlegenheitsgehabe und der ach so zart besaiteten Frau.
Die Soundeffekte waren altbacken, aber effektiv und haben die Handlung wirklich sehr gut untermalt.
Die Story selber war schon interessant. Wenn ich ehrlich bin, bin ich hier nicht geschockt oder gegruselt, sondern einfach nur ernsthaft fasziniert, wie man auf solche Storys kommen kann.
Ich war gut unterhalten und hatte eine kurzweilige Zeit, über die Zeit. – Was will man bei einem Hörspiel mehr?!

[Ebook] Kathy Reichs – „die Hand des Todes“

Kathy Reichs
“Die Hand des Todes”
Reihe: Tempe Brennan (22)
Verlag: Blessing
ISBN: 9-783-641-31753-9
Länge: 289 Seiten

– gelesen im Juni 2024 –

Das aktuellste Buch von Kathy Reichs, was aber auch schon aus dem Jahr 2023 ist. Ich habe den Anschluss an diese Reihe schlicht und ergreifend verpasst. Allerdings stellt das nicht wirklich ein Problem dar, da man die Bücher der Reihe auch sehr gut unabhängig voneinander lesen kann.

Klappentext: Eine Reihe bizarrer Mordfälle führt die forensische Anthropologin Tempe Brennan auf die karibischen Turks- und Caicos-Inseln. Stehen die grausam verstümmelten Leichen junger amerikanischer Touristen in Zusammenhang mit Bandenkriminalität? Je tiefer Tempe recherchiert, desto beunruhigendere Dimensionen nimmt der Fall an. Und plötzlich findet sie sich im Mittelpunkt einer Verschwörung wieder, die viele Hunderte Menschenleben kosten könnte … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Tempe arbeitet wieder an verschiedenen Fällen. Eine Leiche aus dem Wasser, verfangen in einer Bootschraube, Babyleichen und dann die Bitte, doch mit einer ermittelnden Beamtin auf eine Insel zu kommen, auf der es in letzter Zeit einen sehr mysteriösen Todesfall gegeben hat.
Auf der karibischen Insel wird aus einem Leichenfund schnell eine Serie und zusätzlich zu den anstehenden Untersuchungen muss sich Tempe mit Leuten herumschlagen, die sie und ihre Arbeitsweise nicht ernst nehmen.
Die Ermittlungen führen in einen Verschwörungssumpf, der Ausmaße annimmt, die man sich so kaum ausmalen kann. Aus harmlosen Spinnern werden Täter und am Ende muss sich Tempe noch einmal komplett am Riemen reißen, da auch ihr Freund in Gefahr zu sein scheint.

Fazit: Das Cover des Buches beinhaltet diesmal ein richtiges Motiv. Ein Skalpell auf einem weißen Hintergrund steht quasi für den Beruf der Protagonistin, aber ich bin den Verdacht nicht losgeworden, dass dieses Instrument noch eine größere Rolle bekommen sollte.
Erschienen ist das Buch im Jahr 2023, gekauft habe ich es 2024. Und dann wollte ich es auch zeitnah lesen.

Das geht ja gleich gut los. Tempe hat von Anfang an richtig gut zutun. Besonders angegriffen haben mich hier die Babyleichen. Ihnen wird zwar keine besondere Bedeutung beigemessen, aber allein die kurze Erwähnung hat hier schon ausgereicht. – Da gibt es Leute, die ungewollt kinderlos sind und dann werfen andere ihre neu geborenen Kinder, aus welchen Gründen auch immer, einfach weg. Einfach nur widerlich sowas.
Allerdings sind die Ereignisse bei Tempe zu Hause, im gewohnten Umfeld noch harmlos, gegen dass, was sie auf der karibischen Insel erwartet, auf welche sie beordert wird. – Auf der Insel scheint ein Todesfall zu sein, welcher von einem Blitz verursacht scheint. – Allerdings wird auch hierauf erst einmal nicht wirklich eingegangen.
Es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Am Ende muss sogar eine Polizistin sterben, aber auch diesem Tod wird im Rahmen der Story kein so großer Raum eingeräumt. Vielmehr wird schnell deutlich, dass dieses karibische Paradies gar nicht so paradiesisch ist. Tempe kann sich im Rahmen der Ermittlungen nicht einmal mehr auf Google Maps verlassen. Sie wird in die Irre geführt, findet selber um ein Haar den Tod.
Als ich die Story so gelesen habe, bin ich auch mehr und mehr auf den Trichter gekommen, dass es sich hier irgendwie um organisierte Kriminalität handelt. Es waren immer Touristen die Opfer. Da lag es sehr nahe, dass die arme Bevölkerung die reichen Touristen einfach ausgeraubt und getötet hat, um selber über die Runden zu kommen.
Der Fall nimmt dann gerade zum Ende hin noch einmal richtig Fahrt auf und hat am Ende einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Gerade das, was sich am Ende als der Fall herauskristallisiert ist an Brutalität und Perfidität kaum noch zu übertreffen und rein technisch wohl ein unheimlicher Aufwand.
Dieser Fall hat mich fast mit einem gewaltigen Unglauben zurückgelassen. Sollte man heutzutage nicht mal mehr arglos in den Urlaub fliegen können?

Gerade von der Zeit auf der karibischen Insel hätte ich mir mehr von der scheinbar traumhaften Landschaft und der eigentlich gemütlichen Lebensweise da gewünscht. – Mir ist klar, dass es bei diesen Büchern über die Ermittlungen von Tempe geht, aber deswegen kann man das doch damit noch etwas mehr auflockern und den Zwiespalt von Tempe etwas mehr herausarbeiten.
Die vielen Namen haben mir hier mächtige Probleme bereitet. Ich konnte sie kaum bis gar nicht auseinanderhalten und habe den Text gelesen und Zusammenhänge teilweise erst im Nachhinein erkannt. Meine Namensschwäche macht mir aber nicht nur bei Büchern, sondern auch im Alltag Probleme. – Ich kann es nicht ändern und muss es so hinnehmen.
Der Fall selber geht unter den vielen Toten fast unter und kommt erst zum Ende hin so richtig ans Tageslicht. Das war ein sehr interessanter Aufbau und am Ende ist es Glücksfall, dass die Beamten überhaupt darauf gekommen sind.
Die Ermittlungen und Befragungen hätten auch aus einem amerikanischen Krimi stammen können. Aber dafür waren die Beschreibungen und Erzählungen von den Obduktionen umso besser und interessanter. Allerdings sind in diesem Buch, im Vergleich zu den anderen Bänden, ziemlich wenig Fachbegriffe gefallen. Gerade die haben es mir immer noch einmal ziemlich interessant gemacht.
Außerdem haben die Ermittlungen hier einen kleinen und nicht wenig interessanten Ausflug ins Judentum gebracht. Insbesondere erfährt man hier eben, dass das koschere Essen viel mehr ist, als die spezielle Schlachtung der Tiere. Da steht noch eine ganze Menge mehr dahinter. – Ziemlich interessant, auch wenn es für ateistische Geschmäcker dann doch recht aufwendig wirkt.
Den Bezug zum Titel stelle ich mit den gefunden mumifizierten Händen in Verbindung. Das waren wohl die Trophäen des Täters, von so einer Marotte habe ich schon mehrfach gehört.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Meiner Meinung nach geht dieser Fall von Tempe auch faktentechnisch mal ein wenig in eine andere Richtung. Interessante faktentechnische Ausflüge haben es interessant und abwechslungsreich gestaltet und auch der Handlungsort war mal ein andere und doch interessanter.

[Hörspiel] Die drei ??? 227 – „Melodie der Rache“

Autor: Christoph Dittert
Regie: Heikedine Körting
Musik: Betty George, Detlef Oels, Jan-Friedrich Conrad*, Nathaniel Steinbrecher
Verlag: EUROPA
Release: 10. Mai 2024
Länge: 1 Stunde 6 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler] – Axel Milberg
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
PJ – Hannes Hellmann
Wilfred – Michael Lott
Beatriz – Alexandra Wilcke
Chloe – Clara Körting
Daniel – Stefan Zinkgraf
Finn – John Wesley Zielmann
Liam – Nic Romm
Mr. Haynes – York Asche
Mrs. Haynes – Sandra Keck

direkt auf Spotify anhören

Inhalt:
Die drei Detektive sitzen in ihrer Zentrale und bekommen einen Anruf von nicht weniger als einer Rocklegende. Der ehemalige Rockstar besitzt inzwischen ein Hotel, in dem aber schon der zweite Diebstahl geschehen ist und auch Leute dabei zu Schaden gekommen sind.
Vor Ort mieten sich die Jungs im Hotel ein, um die Sache beobachten zu können. Aber leider kommen sie, trotz guter Strategie, eine ganze Weile nicht hinterher und können nur zusehen, wie die Täter mit der Beute flüchten.
Aber die drei Detektive hätten ihren guten Ruf nicht, wenn sie nicht bisher jeden Fall gelöst hätten. So ist es auch in diesem Fall. Gerade ein gestohlener Plan, einer Halle, in der das letzte Konzert stattgefunden hat, bringt Justus auf eine heiße Spur und er ruft in dieser Halle an. Kommissar Zufall hilft und ihm kann am Telefon einiges erklärt und erzählt werden.
Der Schuldige kann dann identifiziert und dingfest gemacht werden und am Ende bringt eine Aussprache auch endlich Frieden in die Sache.

Mein Hörerlebnis:
Wie gewohnt starten wir in der Zentrale der drei Detektive, wo das Telefon klingelt und damit ein neuer Fall startet.
Der Klient ist in diesem Fall, für die Nähe zu Hollywood und der Traumfabrik nicht untypisch, ein Rockstar, der sich aber bereits aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Den Zusammenhang, wie eine wilde Rocklegende zu einem ruhigen und gediegenen Hotelbesitzer werden konnte, habe ich nicht so ganz verstanden, aber als gegeben hingenommen.
Im nun folgenden Fall war auch ich gleich auf dem Trichter, dass hier irgendwelche Fanartikel gestohlen wurden, die ein alter Fan wohl unbedingt haben wollte. Wenn man so richtig gierig auf Artefakte dieser Art ist, kann ich mir gut vorstellen, dass man auch vor dem Verletzen von anderen Personen nicht zurückschreckt. – Aber da lag ich nicht so ganz richtig.
Justus lässt jedenfalls mal wieder das Dickerchen heraushängen und geht zum Essen, während seine Kollegen die Observierungsarbeiten machen müssen. – In dem Fall hat mich dieser Umstand schon ziemlich angenervt. Aber eben auch die Tatsache, dass es Peter und Bob doch wirklich mit sich machen lassen. – egal, auf diese Weise konnten sie den Täter verpassen und der Fall kam ins Rollen.
Eine sehr interessante Rolle war die, des kleinen Mädchens, dessen Mutter Opfer eines Drogendings wurde. Zum Einen war die Sprecherin unheimlich authentisch, zum anderen fand ich aber auch die Rolle der Kleinen recht interessant. Die hat plötzlich Begriffe raushauen wollen, die mich an dem dargestellten Alter der Kleinen haben zweifeln lassen.
Nach ein paar Fehlschlägen, geht es dann auf die Lösung zu und am Ende kann man von einem Friede-Freude-Eierkuchenende reden.
Im Endeffekt drehte es sich um eine alte Freundschaft, die am Geld zerbrochen ist und die beiden betreffenden Personen dann nicht mehr miteinander geredet haben. Schon schade, wenn so etwas passiert.

Fazit:
Den Titel dieser Folge kann ich mir noch gut erklären. Es ging um Musiker, deswegen die Melodie. Der eine wollte sich am anderen rächen, somit war es dann wohl eine Melodie der Rache. – Der Fall selber war jetzt weniger spektakulär, wenn man mal betrachtet, wo dieses Hörspiel spielt. Auch alte Rocklegenden sind nur Menschen und somit mit Gefühlen und Gedanken behaftet.
Die Handlung konnte mich leider nicht zu hundert Prozent fesseln. Dazu war ich mal wieder viel zu sehr von Justus und seinem Umgang mit seinen „Kollegen“ angepisst. So etwas haben die Jungs nicht verdient. Die mussten mal wieder komplett hinten anstehen, was ich einfach nur daneben finde.
Die interessanteste Rolle war hier die, des kleinen Mädchens, welches ein wirklich komisches Wesen hatte. Ich hatte den Eindruck, dass dieses Kind schon Sachen erlebt hat, die ein Kind in diesem Alter wohl besser nicht erleben sollte.

Ich ordne diese Folge im guten Mittelfeld ein. Für mehr reicht es leider nicht. Ich habe sie angehört, bin damit gerade wieder auf dem neuesten Stand und das war es dann auch schon.

[Rezensionsexemplar] Bruno Heini – „Jetzt bist du fällig“

Bruno Heini
„Jetzt bist du fällig“
Verlag: Gmeiner
ISBN: 9-783-839-20790-1
Länge: 345 Seiten

– gelesen im Juli 2025 –

Dieses Buch habe ich von der Literaturagentur kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Hierfür meinen herzlichen Dank. Meine Meinung hat dieser Umstand nicht beeinflusst.

Klappentext: Chris Palmer ahnt nichts Böses, als sie die Tür ihres Hauses am See offenstehen lässt. Doch als die siebzehnjährige Lucie verstört in ihr Leben stürzt, beginnt für die Detektivin ein Albtraum. Lucie gesteht ihr panisch, auf der Flucht vor einem Mann zu sein, den sie in Notwehr niedergestochen habe. Palmer will dem Verletzten helfen. Aber als die Polizei am Tatort eintrifft, ist Lucie verschwunden – samt Palmers Ersparnissen – und die Detektivin steht unter Mordverdacht … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Palmer, ehemalige Warenhausdetektivin in den ersten Gehversuchen ihrer Selbständigkeit, trifft auf Lucie, welche gerade vom Badestrand abgehauen ist, wo sie einen Mann abgestochen hat.
Palmer will ihr helfen und schaltet die Polizei ein, weil auch der mutmaßlich tote Mann da nicht liegen bleiben kann. Als Dankeschön wird sie selber als Verdächtige behandelt.
Aus der Untersuchungshaft entlassen macht sie sich selber auf die Socken und will den Fall klären und Lucie helfen. Doch Lucie hat es schlimmer erwischt, als es zunächst den Anschein hatte. Denn ihr Rafi lässt sie nicht nur für ihn anschaffen, sondern ist außerdem in seinem Heimatland der Sohn einer sehr einflussreichen Familie.
Doch das wahre Monster stellt sich erst am Ende des Buches heraus, als das großartige Finale mit allen bisher ermittelten Fakten noch einmal richtig aufräumt.

Fazit: Das Buch ist ganz frisch, aus dem Jahr 2025 und hat mich als Taschenbuch erreicht, nachdem es mit dem Ebook leider einige Probleme gab. Aber auch das Taschenbuch hat einige positive Seiten. So sind zum Beispiel Schriftgröße und Seitenaufteilung sehr augenfreundlich gestaltet. Das ganze Buch ist sehr stabil geklebt, sodass sogar ein Taschenbuch mehrmals gelesen werden kann, ohne auseinander zu fallen und es liegt sehr gut in der Hand.

Die Handlung startet relativ harmlos, indem man die Protagonistin und ihr Leben ein wenig kennenlernt. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich ja nicht wirklich Vertrauen in sie, das sie ihr Leben scheinbar nicht wirklich im Griff hat. Aber wenn man gerade ein eigenes und neues Business aufbaut, hat man nun mal Startschwierigkeiten.
Dann kommt diese Lucie ins Spiel, die in dem Moment wohl vom Badestrand kommt, wo sie einen Mord begangen hat. Laut ihrer Darstellung war es Notwehr, aber da schien von Anfang an mehr dahinter zu stecken.
Palmer ist von Anfang an nicht gerade der Ausbund an Freundlichkeit mit dem Mädchen. Was die ihr so alles mal eben an den Kopf knallt, war wohl auch alles andere als normal. – In jedem Fall soll die Polizei eingeschaltet werden und Lucie ist verschwunden.
Palmer rattert in diesem Buch von einem Problem ins andere. Sie ist eine Mordverdächtige, während sie sich eine Zukunft in der Sicherheitsbranche aufbauen will. Und ganz nebenbei wühlt sie noch einen wirklich jähzornigen und leider auch einflussreichen jungen Mann auf, hinter dem am Ende mehr steckt, als man das am Ende ahnt.
Die ganze Zeit konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich nun den Kopf schütteln sollte oder einfach nur verzweifelt die Hände über den Kopf zusammenschlagen soll. Stellenweise stellt sich Palmer wirklich wie ein blutiger und rotzrattendämlicher Anfänger an. Ich habe stellenweise wirklich genau deswegen an der ganzen Story gezweifelt.
Das Finale bringt dann endlich eine gewisse Ordnung in das ganze Durcheinander. Der komplette Fall kann geklärt werden und einige Hintergründe werden auch aufgedeckt. – Allerdings steht hier die Polizei in keinem sehr guten Licht da, denn sie lässt sich von der Protagonistin dann doch ganz schön an der Nase herumführen.

Das ganze Buch ist, zum großen Teil, in einem einzigen Handlungsstrang geschrieben. Den Hauptteil der Handlung dreht es sich wirklich um die Protagonistin und ihre aktuellen Probleme. Aber allein das Dasein ist so bewegt und voller Hochs und Tiefs, dass allein das mich schon sehr gut fesseln konnte.
Die Person dieses „Rafi“ bleibt eigentlich lange Zeit so ziemlich im Dunkeln. Es wird klar, dass er nicht ganz koscher ist, besonders seiner „Freundin“ gegenüber, aber der große Knall kommt eigentlich erst, nachdem er sein Leben lassen musste und seine eigene Familie die Sache aufklärt, statt es der Polizei zu überlassen.
Alles ist in einem einfachen und eingängigen Stil geschrieben. Hier und da hat es einen regionalen Begriff, den man hier in Thüringen anders bezeichnet, aber das ist nicht so schlimm, dass man den Text nicht wirklich verstehen würde. Im Gegenteil, mir hat es einen Schmunzler ins Gesicht gezaubert, ob der mannigfaltigen Möglichkeiten, die Dinge zu benennen.
Kopfkino hatte ich beim Lesen leider nicht. Aber das Buch hat auf einer anderen Ebene Spannung bei mir ausgelöst. Ich denke, dass es die Tatsache war, wie unbemerkt und tief das Verbrechen allgemein durchaus in unserer Gesellschaft agieren kann, ohne dass ein Außenstehender etwas davon mitbekommt.
Dass es sich bei diesem Buch eigentlich um den sechsten Band einer Reihe handelt, bekommt man beim Lesen jetzt nicht unbedingt mit. Ich nehme mal an, dass die Fälle alle irgendwie in sich abgeschlossen sind und man wohl nur anhand der Protagonistin und ihrem Leben mitbekommt, dass es sich hier wirklich um nacheinander folgende Fälle handelt. – Für das alleinstehende Lesen eines Buches hat das aber keine Auswirkungen weiter.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Wenn man es genau betrachtet, hat man hier mehr Krimi als Thriller, aber so ein gewisser Thrill ist eben doch vorhanden. Irgendwie hat das Buch für mich ein wenig frischen Wind in das Genre gebracht, weil ich so etwas in dem Stil noch nicht gelesen habe. – Ich war gut unterhalten, hatte das Buch in nur drei Sitzungen durch und habe die Lektüre absolut nicht bereut.

Meine Woche 32. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Jep, über meine Naivität. Ich dachte doch wirklich, dass es Herrn Hund vielleicht einfach mal nur besser gehen könnte. Ohne Rückschläge.

Gefreut:

Gedacht:
Super, ich gehe in die 2. Schicht und der Sommer kommt volle Kann zurück. Braucht jetzt auch kein Mensch mehr.

Gefragt:
Habe ich im Ernstfall wirklich noch einmal die Kraft diesen ganzen Mist mit Giesen, der Klinik und der Operation durchzumachen?

Genervt:
Schon ein bisschen von der Kotzerei vom Hund. – Ich weiß nicht mehr weiter.

Gefühlt:
Hilf- und kraftlos. Am Ende und einfach nur fertig mit der Haustierwelt. – Ich verpreche, wenn Fussel, wann auch immer, über die Regenbogenbrücke gegangen ist, werde ich meine Hände von allen Tieren dieser Welt lassen.

positiv:
klingt komisch, aber dazu hatte ich keinen Grund

negativ:
Fussel hat das Butternutbox-Futter zwar gefressen, sich dafür aber nen Wolf gekotzt danach.

Gelitten:
Am Fehlen einer Freundin, mit der ich einfach mal nur ein Nölpferdrennen machen kann.

Genossen:
Die Stöpsel im Ohr und die damit verbundene innere Ruhe, wenn ich sie bewusst herbei geführt habe.

Gewesen:
auf Arbeit

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
nach innerer Ruhe und der Möglichkeit mal irgendwie runter zu kommen

Gefunden:
inneren Stress, mich selber schlecht und fertig zu machen und den Wunsch nach aufgeben.

Gelacht:
auch mal, auf Arbeit

Geweint/Getrauert:
Das ist zu viel gesagt, aber einfach war die Woche nicht.

Gewundert:
mich wundert hier nichts mehr

Gegessen:
Wurst und Brot, Gebratene Nudeln und einmarinierten Hehring mit Pellkartoffeln

Genascht:
Pralinen (Urlaubsrunde von der Chefin)

Getrunken:
Wasser mit Sirup

Gehört:
Einige Folgen der Hörspielreihe „Geister-Schocker“

Gegoogelt:
einiges

Gelesen:
„Zerrissen“ von Michael Tsokos und dann habe ich „Der Krieg hat uns geprägt“ Band 2 von Margarete Dörr begonnen.

Gesehen:
Ein paar Folgen von Haus Anubis. Aber viel geschaut habe ich in dieser Woche nicht. Dabei ist doch Wednesday Staffel 2 raus gekommen.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
nur Rezis

Getan:
Ich habe mich auf Wattpad angemeldet. – Nicht dass ich jemals da was veröffentlichen werde, aber zum Lesen ist es nicht schlecht.

Gekauft:
Ich habe eine Versicherungsrechnung bezahlt. – zählt das?

Gelernt:
Ich habe bestimmt was gelernt, aber bewusst ist es mir nicht mehr.

Geschenkt (bekommen):

Geschlafen:
unruhig und wenig

Geträumt:
muss unwichtig gewesen sein, denn ich weiß es nicht mehr

Geplant:
Weiter durchhalten und am Hund herumbasteln

Fazit

Keine Ahnung, was das für eine Woche gewesen ist, aber in keinem Fall eine Gute.
Ich habe das Futter für Herrn Fussel ausprobiert und er hat es dann auch irgendwann recht gut angenommen. Ich hatte wirklich keine Reste mehr oder ein appetitloses Gemäkel. Dafür hat er dann das Geköbel begonnen. Seit Dienstag bin ich die ganze Zeit irgendwelche Unterlagen, Decken und Kissen am Waschen, weil ich da immer wieder Häufchen gefunden habe.
Dass er dann heute, am Wiegetag, nicht so gut abschneidet, war zu erwarten und der Gewichtsverlust hat mich nicht weiter überrascht. – Das Abo ist bereits wieder beendet und dieses Experiment unter „misslungen“ abgespeichert.
Wenn ich die Symptome, die der Hund gerade an den Tag legt, so ganz allgemein betrachte, komme ich immer mehr auf den Trichter, dass der Lebershunt wieder auf gegangen ist und wir auf diese krassen Symptome zusteuern. – Aber ich habe auch immer gesagt, dass ich dem Hund die Tortour einer zweiten OP nicht antun werden. Mal ganz abgesehen davon dass wir dann 10k ohne Kaufpreis in den Hund gesteckt haben, wird man in Giesen, als Ossi auch nicht gerade gut behandelt. Wenn ich an den Kampf denke, bis die mich seinerzeit überhaupt erst mal angehört haben … Das brauch ich nicht noch mal. Und schon gar nicht in meiner derzeit sehr angeschlagenen Verfassung. Ich funktioniere gerade aus purem Automatismus. Mehr ist das hier nicht mehr.

Auf die „Freundin“ muss ich jetzt auch noch mal anspielen. Ich habe eine Freundin, wenn man so will. Kenne sie aber nur über Second Life (ein Onlinespiel im weitesten Sinne) und mache mir um sie derzeit ein wenig Sorgen.
Vergangenes Wochenende ging es ihr nicht gut und jetzt hat sie sich eine ganze Woche nicht online sehen lassen. Ich werde aber nicht wirklich herausfinden, was da passiert ist, da ich sie wirklich nur online kenne. Ich weiß wo sie her stammt, wo sie lebt, aber eben nicht, wie sie im realen Leben heißt. – Mir bleibt jetzt nur Hoffen und Bangen, dass sie „nur“ krank ist und wieder kommt. Bleibt sie offline, werde ich nie erfahren, was mit ihr geschehen ist.
Wir haben immer viel gechattet und über Sachen gelacht, die stellenweise nicht normal waren. Ja, es hat sich, für mich, angefühlt wie eine richtige Freundschaft. Und eine interessante noch dazu. Ihre Art, wie und wo sie lebt, schon sehr interessant.

Saturday Sentence – „Der Krieg hat uns geprägt (2)“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Die Generation der Kriegskinder – das sind die zwischen 1930 und 1945 Geborenen. Sie gingen durch die Schrecken des Kireges und die Belastungen der Nachkriegszeit mit Bomben, Flucht, Vertreibung, Hunger und dem Verllust von Angehörigen. Nach dem Krieg halfen siedas Überleben zu organisieren und turgen zum Wiederaufbau bei. IN Margarete Dörrs Dokumentation, die auf persönlcihen Erinnerungen, Tagebüchern, Briefen, Fotos und anderen Dokumenten fußt, kommt dieses GEneration umfassend zu Wort. Alle Aspekte kindlichen Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegserlebens werden thematisiert, darunter erstmals aucch ie Erfahrungen der russlanddeutschen und donauschwwäbischen Kinder. Das Buch ist ein Beitrag zum Verständnis nicht nur der Generation der Kriegskinder. Deutlich wird auch, was deren Prägung für die kulturelle und plitische Wirklichkeite unserers Landes bis heute bedeutet. (Quelle: abgetippt vom Buchrücken)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Wie haben sie das erlebt?

Margarete Dörr – „Der Krieg hat uns geprägt (2)“; ISBN:9-783-593-38447-4

3. Und wie ist es bisher?
Gerade mal gestern Abegend begonnen, und dann gleich das Phänomen, dass ich nicht wirklich aufhören konnte zu lesen. – Ich erinnere mich noch an den Krampf, dieses und den ersten Band überhaupt zu bekommen. Im freien Handel sind die so gar nicht mehr erhältlich und meine Bücher stammen aus einem Antiquariat und sind wohl ursprünglichaus der WDR-Bibliothek, glaubt man den Stempeln im Inneren des Buchdeckels.

Fakt ist jedemfalls, dass es sich hier um eine ehrliches Zeitzeugnis aus Sicht derer handelt, die normalerweise überhört werden. Aber auch und gerade die Kinder hatten in den Kriegsjahren und in der Nachkriegszeit ihr Päckehn zu tragen. – Diese Kinder kommen in Form von Tagebuchauszügen, Briefen und nackigen Berichten über das Erlebte zu Wort. – Dabei ist ein zweibändiges Werk entstanden, welches interessanter und ehrlicher nicht hätte sein können.
Der Text ist nicht gerad einfach zu lesen, aber wenn man sich an den Stil gewöhnt hat, geht das schon. Fakt ist jedenfalls, dass ich die körperlichen Qualen der Kinder beim Lesen quasi selber spüre und angenehm ist das nicht.
Kein angenehmer Stoff, aber einer, den man unbedingt kennen sollte. Ja, es hat die Kriegszeit gegeben. Und JA, es hat auch den Holocaust gegeben. Das heißt aber nicht, dass nicht auch die Deutschen ihr Päcken zu tragen hatten. (Und wohl heute noch immer tragen.)

Fusselfreitag #274

Fussel ist wieder gut drauf

War das schön, nach diesem ausgiebigen und fast schon erholsamen Gassigang. Endlich wieder mit Mann und Hund am Wochenende durch Feld, Wald und Flur streifen.
Wir haben an dem Tag Walnussbäume gesucht, weil wir da im Herbst eventuell ein paar auflesen wollen. Aber was am meisten zählt: Wir waren gemeinsam mal wieder richtig ausgiebig an der frischen Luft.