Meine Woche 41. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
hm … so richtig geärgert… nö nicht wirklich

Gefreut:
Über das neue Buch, was ich mir von Michael Tsokos gegönnt habe.

Gedacht:
„Ach verdammt, ich bin wieder reingefallen.“ – Ich bin so ein Opfer.

Gefragt:
Ich habe mich bestimmt etwas gefragt, ich kann es eben nur nicht mehr benennen.

Genervt:
Von den Zahnschmerzen. – Ja, ich war genervt und habe dann am Ende aufgegeben. (Fazit)

Gefühlt:
Ab Mittwoch Mittag tatsächlich irgendwie erleichtert.

positiv:
Ich bin die Schmerzen los.

negativ:
Ich habe jetzt eine Zahnlücke. – Ich glaube, ich bin jetzt offiziell alt.

Gelitten:
Immer mal wieder an Schmerzen und nach der Aktion an der Frage, ob ich das so richtig gemacht habe.

Genossen:
Den freien Freitag mit dem dann doch noch ganz angenehmen Wetter und guten Essen. (Fazit)

Gewesen:
auf Arbeit, beim Zahnarzt und auf Hunderunde

Getroffen:
Eine alte (verflossene) Kollegin beim Einkaufen. Saß die da doch plötzlich an der Kasse.

Gesucht:
Nach einer Möglichkeit, die Schmerzen los zu werden, ohne Tabletten zu nehmen … nun ja …

Gefunden:
öhm

Gelacht:
Jep, über die Frotzeleien, die meine Chefin und ich immer so untereinander haben.

Geweint/Getrauert:
Nein, so schlimm war es nicht

Gewundert:
Dass so eine kleine, fast winzige, Ursache so eine Wirkung haben kann (siehe Fazit Zahnarzt)

Gegessen:
Karamellpudding, Hähnchenbrust, Schokoladenpudding, Ouzo-Bonbons – unter anderem

Genascht:
Nachdem die Schmerzen in der Kauleiste weg waren, hab ich mir mal wieder Nüsse gegönnt.

Getrunken:
Bierchen, Teechen, Wasser, Ouzo und Aro *lach

Gehört:
Drei Hörspiele aus der Reihe: Geister-Schocker

Gegoogelt:
Macht man doch irgendwie ständig …

Gelesen:
Oh, die Woche lief sehr gut. Ich habe „Keltische Feenmärchen“ beendet. „Abgtrennt“ von Michael Tsokos durchgesuchtet und dann „7. Band der Träume“ begonnen.

Gesehen:
Die Folgen 1 bis 4 der kleinen Filmserie „Dolmen – Das Sakrileg der Steine“ aus dem Jahr 2005.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
hier und da ein paar Rezensionen und zählt Hundefutter basteln auch dazu? Außerdem habe ich mal wieder in „Minecraft“ reingeschaut und eine neue Welt begonnen.

Getan:
gearbeitet, die Blumen von Frau Mutter gegossen und die Ruhe genossen und natürlich die Sonne

Gekauft:
Ein Buch für die Leseliste im nächsten Monat

Gelernt:
Dass ich nicht Zahnarzt spielen sollte. Schmerzen können trügen und etwas ganz anderes sein, als wie es sich anfühlt.

Geschenkt (bekommen):
2 Kühlschrankmagneten von Redmignon (Kreta) und Ouzo-Bonbonbs – Urlaubsmitbringsel von meinem Bruder

Geschlafen:
ab und an mal ein wenig

Geträumt:
bestimmt – aber ich weiß es nicht mehr

Geplant:
nichts Bestimmtes

Fazit

Das Thema mit den Zahnschmerzen ging mir dann wirklich auf die Nerven. Tagsüber dachte ich immer, ich hätte es im Griff und war der Meinung, dass ich es in den Griff bekommen würde. Lag ich dann aber abends im Bett, hätte ich die Wände hoch gehen können. – Das Ende vom Lied, ich bin am Mittwoch dann doch noch ganz spontan zu meinem Zahndoc, weil ich keine Böcke mehr auf das Spielchen hatte.
Dabei hatte ich noch Glück, da er am Donnerstag schon im Urlaub sein wollte. Die Schwester war ja der Meinung, ich könnte noch 2 Wochen warten, aber da hab ich dann interveniert.
Das Ende vom Lied: Der Zahn ist raus. Ich bin nun mehr oder weniger stolze Trägerin einer Zahnlücke. – Er hätte mit Wurzelbehandlung und Co. noch auf Zeit spielen können, aber dann wäre ich alle 6 Wochen mit den selben Beschwerden bei ihm drin gewesen. – Als der Zahn dann raus war, konnte man ganz unten, an den Wurzelenden, die zwei Entzündungsherde sehen. Das sah aus, als wenn da Perlen an den Spiten der Wurzel hängen würden. … So eine kleine Ursache mit so einer Wirkung. Junge jung junge

Am Freitag habe ich dann mal ein (für mich) neues Gericht ausprobiert. Und zwar habe ich Pilze ganz normal angebraten, da dann noch Frischkäse und Mozarelle dran gekippt und das Ganze dann in Hühnerbrustfilets gefüllt. Die dann angebraten und noch mal in den Ofen geschoben. – Gewürzt natürlich auch.
Dazu gab es Reis und eine Champignoncremsuppe als Soße umfuktioniert. – Jep, war lecker und erhält hiermit das Prädikat „kann man mal wieder machen“.

Fusselhundgewicht letzte Woche: 3.766g
Fusselhundgewicht diese Woche: 3800g – Das macht ein kleines Plus von 34g
Mal sehen, ob das eventuell an den Tabletten liegt, die wir ihm auf eigene Faust geben. Dann müsste es ja weiterhin kontinuierlich ansteigen. Dann bekommt er sie eben nicht als Kur, sondern dauerhaft. – Ich meine, es ist pflanzlich. Das kann nicht verkehrt sein.

Saturday Sentence – „Band 7 der Gefühle“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines?

In der Sinnlichen Welt herrscht Krieg. Chaos und Verwüstung ziehen übers Land und die Macht der Acht steht den Anschlägen der Totaa hilflos gegenüber. Auch Lee und Ben kämpfen an vorderster Front. Und dabei verliert Lee nicht nur Sinnträger, die ihr nahestehen, sondern beinahe auch ihr Herz … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Die Träger nahmen ihre Mahlzeiten auf hölzernen Tischen und Bänken zu sich und waren alle in weiße Tuniken mit breiten orangefarbenen Bauchbinden gekleidet.

Rose Snow – „Band 7 der Gefühle“; ISBN: 9-783-739-41820-9

3. Und wie ist es bisher?
Ich bin zu dickköpfig, um hier einfach aufzuhören und die Reihe für gescheitert zu erklären. Gleichzeitig konnte mich aber schon lang kein Buch mehr so wirklich abholen und fesseln. – Und genau so geht es hier auch weiter.
Der Einstieg besteht erst einmal aus einer Kampfszene, die mit der übersprudelnden Fantasie des Autorinnenduoas gespickt ist und ohne Kenntnisse aus den Vorbänden der absolute Drogenalptraum ist.
Es fliegen mir tonneweise Namen um die Ohren, die ich schon lang aufgegeben haben, auseinanderhalten und verstehen zu wollen.

Ich lese es eben, weil es Band 7 von 10 ist und ich noch immer hoffe, dass vielleicht irgendwann mal etwas Sinn ergibt und die Charaktere mit dem was sie tun und lassen, vielleicht doch mal den einen oder anderen Erfolg erziehlen.

Fusselfreitag #282

Fussel will auch was

Fussel sitzt, wie immer, mit uns am Tisch und hat seine gaaaaaaaaaaanz traurigen vernachlässigter Hund Augen ausgefahren. – Dabei hatte er zu dem Zeitpunkt seinen Teil schon bekommen.
Es gab nämlich Leber an diesem Tag und ich hatte so ein paar fummelige Reststücken für ihn gleich zu Anfang gebraten und ihm mit ins Futter gegeben.

Undank so … pffff

[Hörspiel] Geister-Schocker 18 – „Die Geliebte der Bestie“

Autor: Markus Winter
Regie: Markus Winter
Musik: Oliver Baumann, WinterZeit Studios, Remscheid
Verlag: Romantruhe
Release: 20. Mai 2011
Länge: 53 Minuten 56 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Karlheinz Tafel
Evangeline ‚‚Angel‘‘ Daniels – Deborah Weigert
Scott Hurley – Peter Flechtner
James ‚‚Jim‘‘ Parker – Boris Tessmann
Claire Holloway – Katrin Heß
Der alten ‚‚Ben‘‘ – Udo Schenk
Ethan Lane – Michael-Che Koch
Jack – Jannik Endemann

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Inhalt:
4 junge Leute geraten auf einer Privatjacht in Seenot. Das Boot geht unter, die jungen Leute überleben und können sich auf eine Insel retten, die sie nur aufgrund des Leuchtturms finden. – Auf der Insel angekommen, häufen sich dann aber die seltsamen Ereignisse.
Statt eines lebenden Menschen, finden die jungen Leute nur ein Gerippe. Der Leuchtturm ist verstaubt und alles wirkt, als wäre hier schon ewig kein Mensch mehr gewesen. Das Leuchtfeuer besteht aus Reisig und Holz und muss definitiv von Hand angezündet werden. Und dann kommt der erste Angriff eines Werwolfs.
Die jungen Leute werden nach und nach dezimiert, bis nur noch zwei übrig sind, denen dann die Flucht von der Insel gelingt. Allerdings Hefen sie dem Bösen nur dabei, sich auch auf das Festland auszubreiten.

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang fand ich es etwas seltsam, dass man als Hörer lediglich beim Angriff eines seltsamen Wesens dabei ist. Eklige Funde lassen ein paar junge Menschen aufschreien, das war es dann auch schon.
Nach dem Schwenk auf das Boot zu den vier jungen Leuten, war ich etwas irritiert, bis ich begriffen habe, dass das der wirkliche Einstieg in die Story sein sollte.
Das Unwetter, welches das Boot hat kentern lassen, habe ich noch nicht als übernatürlich betrachtet. Das Licht ging mir dann erst auf, als sich die Leute unterhielten und die eine oder andere Gegebenheit noch einmal durchkauten, was ihnen komisch vorkam. – Leider ging in dem Moment komplett unter, dass sie in dem Moment im Wasser geschwommen sind. Diese Situation hätte man für das bessere Kopfkino durchaus schauspielerisch noch besser zur Geltung bringen können.
Jedenfalls begeben sich die Leute an Land, was eigentlich logisch ist und nicht weiter erklärt werden braucht. Auf der Insel sehen sie sich um und bemerken die ersten Ungereimtheiten erst einmal nicht. Das kommt so nach und nach alles etwas später, was aber wieder für ein herrliches Schauspiel im Kopf sorgt.
Die Handlung wird dann irgendwann mit der nordischen Götterwelt verknüpft, wo ich dann am Ende aber raus war. Ich habe mir das angehört und gut war. Es drehte sich natürlich auch mal wieder um einen durchgeknallten Mann, der sich auf diese Insel zurückgezogen hat, um seinen Forschungen ungestört nachgehen zu können und ist dann eben irgendwie wahnsinnig geworden.
Ich hätte es spannender gefunden, wenn wirklich alle diesen kleinen unfreiwilligen Ausflug überlebt hätten, aber dem war nun mal leider nicht so. Statt dessen gab es dein einen oder anderen gut hörbaren Tod, bis eines der Mädels sich wirklich eingebildet hat, das es den Wolf mit seiner Liebe zähmen kann. – So seltendämlich wie wirksam für die Handlung.
Am Ende hat es mich dann noch einmal so richtig geschockt, als herauskam, dass das Böse mit dem Verlassen der Insel eben nicht besiegt war, sondern lediglich neues Futter bekommen sollte. Es wäre an dieser Stelle gut möglich, diesem Wesen, dem Bösen, eine eigene Hörspielserie zu geben, weil man ab da dieses Wesen durch die Jahre immer mal wieder auftauchen lassen kann. Aber ob dem dann so ist, kann ich nicht sagen.

Fazit:
Der Titel dieser Folge ist einmal mehr ziemlich übertrieben. Ja, das eine Mädel sagt dem Wolf irgendwann, dass es ihn liebt, aber deswegen ist es nicht die Geliebte der Bestie, sondern die Geliebte des Jungen, der das Wesen mal war. Sie liebt in dem Moment nicht die Bestie, sondern den Jungen.
Ansonsten ist dieses Hörspiel durchaus ein Kind seiner Zeit. Es wird gut hörbar gestorben, die ganzen Gegebenheiten hören sich ziemlich antiquiert, gegenüber heute, an und alles ist ein komplett schlüssiges Bild. Inclusive dem wirklich ekligen Gedankengut des einen Jungen, für den Frauen keine Menschen, sondern nur Mittel zum Zweck zu sein scheinen.
Ich fand die Handlung jetzt nicht besonders gruselig oder so. Ich fand es einfach nur faszinierend, was der Autor in diesem Fall aus gegebenen Tatsachen gemacht hat und in welche Ecke seine Gedanken bei bestimmten Sachen abgedriftet sind.
Es handelt sich hier nicht um Weltliteratur oder Klassiker. Es lässt sich in jedem Fall aber sehr gut anhören und bereitet dem Zuhörer ein großes Hörvergnügen.

[Taschenbuch] André Milewski – „Geheimakte Shiva“

André Milewski
„Geheimakte Shiva“
Reihe: Geheimakten (17)
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9-798-332-93204-5
Länge: 347 Seiten

– gelesen im August 2024 –

Endlich wieder eine Geheimakte von André Milewski. So schnell, wie diese seine Bücher sich wegatmen lassen, kann der Mann die nun wirklich nicht schreiben. Aber wenn man die liest, flutscht es einfach.

Klappentext: Boston, 1970

Max Falkenburg genießt nach seinem gefährlichen Abenteuer in der Antarktis die wohlverdiente Erholung mit seiner Frau Jody. Doch viel Zeit bleibt dem Archäologen nicht.
Weit entfernt, in einem verborgenen Tempel tief im Dschungel Indiens, lauern „Die Kinder Shivas“, ein uralter Kult, der fest entschlossen ist, das mystische Vermächtnis von Shiva, dem Zerstörer, zu entfesseln und eine unvorstellbare Katastrophe biblischen Ausmaßes über die Menschheit zu bringen.

Max und Jody, und ihre Freunde Joe Carter und Leo Dragajew, verschlägt es nach Indien, wo sie den Kampf gegen den Kult aufnehmen und sich dunklen Ritualen, tödlichen Fallen und erbarmungslosen Feinden stellen müssen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und das Schicksal der Welt liegt in ihren Händen. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt: Eigentlich wollten Max und Jody nur zu ihren Eltern, da die Krankheit der Mutter inzwischen sehr weit fortgeschritten ist. Doch sie werden aus dem Londoner Museum entführt und finden sich in Indien wieder, so die Kinder Shivas Max seine Hilfe erzwingen wollen, um eine heilige Kammer zu öffnen.
Nicht nur Max und Jody sind in diesen Fall verwickelt, sondern auch der Vizedekan der Uni und sein Freund Joe. Auch diese beiden sind parallel zum Ehepaar Falkenburg entführt worden, um den letzten Teil des Manuskripts zu übersetzen, und an den Schatz zu kommen.
Im Laufe der Handlung trifft man viele bekannte Gestalten aus vorangegangen Büchern wieder und zusammen ergibt das alles wieder ein großartiges Abenteuer, gespickt mit Geheimnissen, seltsamen Funden und einem fiesen Cliffhanger am Ende.

Fazit: Das Cover ist gestaltet, wie es für die Geheimakten typisch ist. Ein in Gelb gehaltenes Buch, wo in diesem Fall die Shiva-Statue abgebildet ist. – Mit dem Kult selber habe ich mich noch nicht wirklich befasst. Das war für mich eine der vielen Sekten, die existierten, für mich aber vollkommen abseits dem Radar waren. – Ich war gespannt, was Herr Milewski hieraus machen wollte und das auch noch in die bisher geschehenen Ereignisse einbauen wollte.

Die Handlung geht schon wieder komplett typisch los. Max ist ein gefragter Mann und seine Feinde, die Familie von Steinheim, kann oder will ihn einfach nicht in Ruhe lassen. Es ist mal wieder ein von Steinheim, der ihn in eine Sache hineinziehen will, an der er kein Interesse hat.
Max und Jody geraten in die Sache, ob sie das wollen oder nicht. Aber vorher wird es noch familiär, als die Tochter mal wieder in den Schoß ihrer Familie zurückkehrt, weil sich der Krankheitsverdacht, den ich damals wegen ihrer Mutter hatte, komplett bestätigt hat. – Die Familienangelegenheiten haben sich in keiner Weise gelockert, aber zumindest konnten sie der Mutter ein wenig helfen.
Die Handlung switchte in diesem Buch sehr interessant umher. Es waren genau drei Stränge, die sich langsam aber sicher zum großen Finale in dem Berg hingearbeitet haben. – Klingt lustig. Aber es ist wirklich so, dass alle entführten Personen und die, die freiwillig mitspielen, hier wirklich Stück für Stück erst zum Berg hin und dann mehr oder weniger freiwillig hineingelangen.
So richtig hochgradig interessant ist dieses Buch wirklich erst am Ende geworden, als wieder diese Indianer Jones-Vipes aufgetaucht sind. Diese Situation in der Kammer, das Geschehen, der Fanatismus der Sektierer und der Pragmatismus der Gefangenen. Spätestens hier hatte ich ein gewaltiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge und habe das Buch nur so in mich rein gefressen.

Ich hatte hier zum größten Teil ein Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Auch wenn ich die Handlung vom Stil her etwas anders fand, als die bisherigen Bände dieser Reihe, habe ich an den Zeilen geklebt und wenn man mich gelassen hätte, hätte ich die 347 Seiten auch so schnell mal eben weggeatmet.
Ich habe vieles verstanden, konnte keine langweiligen Längen finden und hatte zu einem sehr großen Teil wieder ein großartiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge.
Wenn Herr Milewski nicht am Ende des Buches mit Fiktion und Wahrheit aufgeräumt hätte, hätte ich im alles, was er hier beschrieben hat, volle Kanne abgekauft und zu einhundert Prozent geglaubt.
Ich weiß nicht wie Herr Milewski das immer und immer wieder anstellt, aber auch dieses Buch war der pure Pageturner. Einmal angefangen, war es nicht mehr möglich, das Lesen zu pausieren. Ich war komplett gezwungen, weiterzulesen. Es ging einfach nicht anders. – In dem Fall war es sehr gut, dass Wochenende war und ich meine Umwelt einfach mal Umwelt sein lassen konnte.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Einfach nur der pure Wahnsinn. Ich habe die Reihe durch einen dumme Zufall flür mich entdeckt und bin binnen kürzester Zeit zu einem absoluten Suchti geworden. Ich finde es immer wieder faszinierend, was Herr Milewski aus tatsächlichen Gegebenheiten macht und dann eine Story daraus bastelt, die gar nicht mal so abwegig klingt.

Lesemonat September 2025

79/100
Clive Cussler – „Brennendes Wasser“
(Kurt Austin 2) – 401 Seiten
Ein typischer Roman von Clive Cussler, in dem er das immer aktuelle Wasserthema zu einer spannenden Story aus Mythologie und Wissenschaft zusammengefasst hat. Das Problem könnte so einfach gelöst werden, wenn da nicht immer diese machtgierigen Menschen wären, welche nie genug bekommen können.
Spannend, mitreisend mit einem gnadenlosen Kopfkino, wenn es um die Dschungelszenen geht.

80/100
Michael Tsokos – „Abgefackelt“
( Paul Herzfeld 3) – 351 Seiten
Paul Herzfeld soll in Itzehoe eigentlich Abstand gewinnen, wird jedoch in einen Skandal ungeahnten Ausmaßes hineingezogen.
Unglaubliches Kopfkino, der absolute Pageturner und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

81/100
Rose Snow – „Band 6 der Gefühle“
(8 Sinne 6) – 234 Seiten
Die Bücher der Macht sind gewonnen und gleich wieder zerronnen. Außgerechnet einer der Auserwählten ist die undichte Stelle. Aber der Weltenbau ist hier definitiv größer als die Story.
Innerhalb der chronologischen Reihenfolge ergibt sich ein fantasievolles Bild, aber außer der Reihe muss einem der Stoff wie eine wilde Drogenfantasie erscheinen.

82/100
Valentina Fast – „Hexenherz“
(Belle et la Magie 1) – 359 Seiten
In einer Welt, in der Magier, Hexen und Wicca verfeindet sind, wächst Bell als erstaunlich unwissende Hexenprinzessin auf, um recht brutal mit der Wahrheit konfrontiert zu seren.
Unterhaltsam, einfach gehalten und gut unterhaltend. Mit einem mehr als offenen Ende.

83/100
Clive Cussler – „Flammendes Eis“
(Kurt Austin 3) – 407 Seiten
Ein Tsunami in einem kleinen Küstenstädtchen, ein Fernsehteam, welches in ein Wespennest sticht und von Kurt Austin gerettet wird und ein altes, versunkenes Boot, womit einst die russische Zarin und ihre Kinder zu fliehen versuchten.
Typisch Cussler sind Fakten und Fiktion hier wieder zu einem grandiosen Stoff verarbeitet.

84/100
Giorgio Faletti – „Ich bin Gott“
– 626 Seiten
Eine Story, rund um einen Vietnamkriegsveteranen und was seine zerrüttete Seele mit ihm gemacht hat. Wie ein Täter entsteht und wie perfide er am Ende sein Werk verrichten kann und sich dann auch noch der Verantwortung entzieht.
Etwas verwirrender und ausschweifender Schreibstil, aber die Story dahinter konnte sich durchaus sehen lassen. – Mir hat es gefallen.

85/100
Margarete Dörr – „Der Krieg hat uns geprägt“
– 527 Seiten
Eine aufwendige und lohnenswerte Sammlung von Zeitzeugenberichten und wirklich Erlebtem, im 2. Weltkrieg. Besonders die Augen der Kinder kommen hier Bedeutung …
Lesens- und lohnenswert. Knallhart und 100% Wahrheit. Ehrlicher geht Geschichte nicht.

86/100
Mirko Krüger – „Thüringen, die Kriminalakte“
– 191 Seiten
Ein Querschnitt durch die kriminelle Geschichte Thüringens. Nicht vollständig, aber doch interessant und lesenswert.
Sehr gut recherchiert, eigentümlich geschrieben und eine interessante Info zwischendurch.

87/100
Jules Verne – „Mathias Sandorf 1
– 221 Seiten
Ein Graf mit Vermögen, zwei Freunde und ein großes Vorhaben. Dazu ein Widersacher, der arm, aber nicht dumm ist und seine Chance wittert. – Und schon fährt Jules Verne wieder alles auf, dessen er mächtig war.

88/100
Frederik Hetmann – „Irische Märchen“
– 191 Seiten
23 Märchen und Erzählungen aus Irland, die eindeutig einen irischen Touch haben. – Märchen gehen immer, wenn man der Realität mal entfliehen will.
Nicht immer einfach lesbar, aber doch lohnenswert. Die irische Welt der Mythen und Märchen ist doch eine ganz eigene.

das macht gesamt:
3.805 gelesene Buchseiten/im August- 21.444 Buchseiten/2025
0 Stunden 0 Minuten Hörbuch/August – 139 Stunden 38 Mintuen Hörbuch/2025

Bücher auf dem SuB hinzu gekommen:
Michael Tsokos – „Mit kalter Hand“ (Dr. Sabine Yahoo 3)
André Milewski – „Weihnachtsakten 3)
Michael Tsokos – „Abgetrennt“ (Paul Herzfeld 4)
Valentina Fast – „Hexenzorn“ (Belle et la magie 2)
Dan Brown – „The Secrets of Secrets“

Gelesene Bücher vom SuB:
Clive Cussler – „Brennendes Wasser“ (Kurt Austin 2)
Michael Tsokos – „Abgefackelt“ (Paul Herzfeld 3)
Rose Snow – „Band 6 der Gefühle“ (8 Sinne 6)
Valentina Fast – „Hexenherz“ (Belle et la Magie 1)
Clive Cussler – „Flammendes Eis“ (Kurt Austin 3)
Giorgio Feletti – „Ich bin Gott“
Margarete Dörr – „Der Krieg hat uns geprägt 2“
Mirko Krüger – „Thüringen, die Kriminalakte“
Jules Verne – „Mathias Sandorf 1“
Frederik Hetmann – „Irische Märchen“

Jetzt habe ich noch 138Titel auf meinem Stapel ungelesener Bücher! *uff

Ei jei jei, da sind ja wieder jede Menge dazu gekommen. Liegt aber auch an meinem Geburtstag, der im September war. Ein Buch habe ich so geschenkt bekommen und dann habe ich einen Wunschgutschein bekommen, den ich in das Werk von Dan Brown umgesetzt habe. – Und trotzdem sind es 6 Bücher weniger geworden. Ich würde mal sagen, das war ein guter Lesemonat 🙂

[Hörspiel] Geister-Schocker 17 – „Der achtbeinige Tod“

Autor: Wolfgang Hohlbein
Regie: Markus Winter
Musik: Oliver Baumann, WinterZeit Studios, Leverkusen
Verlag: Romantruhe
Release: 15. April 2011
Länge: 56 Minuten 25 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Karlheinz Tafel
Hauptmann Perez – Reent Reins
Rodriguez – Bernd Vollbrecht
Arachno – Udo Schenk
Joan – Silke Haupt
Miguel – Patrick Bach
Jose – Boris Tessmann
Helena – Sylvie Nogler
Medizinmann – Thomas Danneberg
Gouverneur – Walter Gontermann
Juan – Martin Kessler
Pablo – Peter Niemeyer
Manuel – Olaf Böttcher
Sterbender Bandit – Oliver Baumann
Diener Arachnos – Oliver Baumann
Dr. Solaris – Friedrich Schoenfelder

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Inhalt:
Im Dschungel von Peru gehen unheimliche Dinge vor. Banditen werden von Spinnen und ihrem Anführer grausam getötet. Arachno verlangt nach einem Heilmittel gegen seine Krankheit und die dafür ausersehene Biochemikerin ist allein von der Ausrüstung her dazu nicht in der Lage.
Wer oder was ist Arachno? Ist er ein größenwahnsinniger Mensch oder steckt da mehr dahinter.
Die Geheimagenten, welche den Dschungel eigentlich nach den Banditen durchsuchen, stoßen auf die Ursache der seltsamen Vorkommnisse. – Ein Kampfsatellit ist im Dschungel abgestürzt. Der Kampfstoff ist ausgetreten und zeigt nun seine Wirkung.
Kann die Bevölkerung von Peru noch gerettet werden oder ist am Ende die ganze Menschheit des Todes?

Mein Hörerlebnis:
Am Anfang war ja alles recht verwirrend. Die Szenerien wechselten immer wieder hin und her. Zwischen verschiedenen Personengruppen, mit verschiedenen Zielen bei dem, was sie gerade tun. Doch schnell hat sich hier etwas herauskristallisiert, was man dann als Handlung bezeichnen konnt.
Wir hatten zum einen den vermeintlichen Bösewicht. – Er bezeichnete sich als Arachno, was ich gleich mit Spinnen in Verbindung gebracht habe. Aber ihm lief wohl auch die Zeit davon, das sein Tod bevorstand. – Er hatte augenscheinlich eine junge Frau in seiner Gewalt, die ihm helfen sollte. Es gab sogar eine Szene, wo sie glaubhaft machte, dass sie ein Mittel gefunden haben wollte, was sie dann aber selber wieder dementierte, da sie einen Fake versucht hat.
Dann haben wir die Geheimagenten oder eine Miliz, die die Banditen ausfindig machen wollte, welche wohl, schon seit geraumer Zeit die Gegend unsicher machten. – Diese Miliz haben die Banditen dann auch gefunden, aber töten musste sie die bösen Jungs nicht mehr, da Arachno ihnen schon zuvor gekommen war. Dafür wollen sie aber diesem seltsamen Phänomen auf die Schliche kommen.
Es entspinnt sich ein gut inszeniertes Katz- und Mausspiel zwischen Arachno und seinen Spinnen und der Miliz. Eingewoben in die Story ist dann noch das Schicksal einer Familie, die wohl eigenständig im Dschungel lebt. – Aber die haben mich jetzt nicht so wirklich abgehoben.
In jedem Fall sind hier einige Leute wirklich gut hörbar gestorben. Diese Sterbeszenen waren hier irgendwie besonders gut in Szene gesetzt und ich hatte ein herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge, wie mehr oder weniger qualvoll die Opfer gestorben sind.
Das Ende war dann sehr geschickt aufgelöst. Wie das Problem beseitigt worden ist. Davor gab es noch eine vollständige Aufklärung über das, wie es zu dieser Situation kommen konnte.
Am Ende hatte es noch einmal einen wirklich sehr geschickt gemachten Twist, mit dem ich so eigentlich hätte rechnen können. – So ein großes Übel und dann so ein ignoranter Verursacher, der gnadenlos weiter macht. Irgendwie typisch für so machtbesessene Idioten.

Fazit:
Die Sterbeszenen sind wirklich sehr gut gemacht. Hier hatte ich in jedem Fall das farbenintensivste Kopfkino. – Am Ende hat man aber auch genau hier mitbekommen, dass dieses Hörspiel ein Kind seiner Zeit war. So wurde das seinerzeit eben inszeniert. Die Technik war noch nicht so weit, also musste der Schauspieler eben die Leistung bringen.
Die Schauspieler haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht und mir ein wirklich herrliches Schauspiel geliefert. – Zum Teil hatte ich Bilder vor meinem geistigen Auge, die dem derbsten Spladderfilm zur Ehre gereicht hätten.
Von der Story her war es gut gemacht. Dieses Wesen, diese Machtgier, diese Umstände. Dem konnte ich wirklich sehr gut folgen und habe mich die ganze Zeit gefragt, durch welchen Umstand es so weit hatte kommen können. – Doch das wird dann wirklich erst so ziemlich am Ende aufgeklärt. Der Twist am Ende hat da noch einmal eine gewisse Portion Fassungslosigkeit drauf gesetzt.

In jedem Fall eine nette kleine Abwechslung an Hörspiel. Altbacken, aber gut und jederzeit und immer wieder sehr gut hörbar.

[Taschenbuch] Christian Moerk – „Eminenza“

Christian Moerk
„Eminenza“
Verlag: Ullstein
ISBN: 9-783-548-26771-5
Länge: 523 Seiten

– gelesen im August 2024 –

Ein Buch von meinem SuB, von dem ich allerdings etwas ganz anderes erwartet habe, als ich es am Ende bekam. Eine Enttäuschung war es nicht, aber auch kein richtig guter Stoff.

Klappentext: Eine Entdeckung, die alles verändern könnte. Eine Geheimgesellschaft, die den Lauf der Dinge diktiert. Und ein junger Mann auf der Suche nach der Wahrheit: Als der Wissenschaftler Victor Tallent einen Weg findet, den Hunger auf der Welt für immer zu beenden, gerät er ins Visier des »Rats der Zehn«, einer jahrhundertealten venezianischen Organisation, die für ihre Ziele über Leichen geht. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Viktor Talent hat die Entdeckung seines Lebens gemacht. Mit dem von ihm entschlüsselten Genom von Reis kann er das Hungerproblem auf der Welt beseitigen. Doch die Präsentation auf einer Konferenz geht gründlich schief und der Schuss, der ihm gelten sollte, verfehlt ihn. Was er allerdings auch nicht weiß, dass der Rat der zehn ihm schon längst auf den Versen ist, weil seie einfach ihr Gleichgewicht der Welt waren wollen und Viktor seine Entdeckung dafür absolut nicht geeignet ist.
Viktor verliebt sich in Venedig, ohne zu ahnen, dass seine Liebe nicht die ist, die sie vorgibt zu sein. Als gebrochener Mann kehrt er zu seinen Eltern zurück, immer rastlos auf der Suche nach seiner Liebe, die er dann aber wiederewarten findet. Doch bis die beiden glücklich werden können, ist es noch ein langer Weg.

Fazit: Ein Buch, auf das ich durch eine befreundete Leseratte aufmerksam geworden bin. Sie hat es seinerzeit schon aus einem öffentlichen Bücherschrank gezogen, also musste ich auch etwas aufwendiger suchen, bis ich es in mein Bücherregal stellen konnte. Und nun wollte ich es dann auch endlich lesen.
Das Buch ist im Jahr 2006 im Original erschienen und wurde aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Mein Buch war gebraucht, hatte schon vergilbte Seiten. Leserillen sind ja etwas, was ich einem Taschenbuch nicht antun würde. Hier waren sie aber vorhanden und haben mir so das Lesen schon irgendwie erleichtert, da ich nicht die ganze Zeit auf Habacht sein musste. Man kann gut sagen, dass ich mit diesem Buch mal wieder so richtig ausgiebig geschmökert habe. Einziges Manko an der Sache, war der leicht muffige Geruch des Papiers. Aber das lies sich aushalten.

Die Story selber war eine andere, als ich es erwartet habe. Ich habe ehrlich gesagt mehr über den Reis und dieses Genom erwartet. Statt dessen war diese eigentlich sensationelle Entdeckung dann aber doch mehr Randthema und es ging mehr darum, dass Viktor fast die ganze Zeit auf der Flucht gewesen ist.
Im Grunde genommen, war das Buch für mich ein einziges Durcheinander von Verfolgung und Flucht. Hinzu kam das Liebesdrama, dem sich der eigentlich geniale Forscher hingegeben hat und somit sein Leben ruiniert hat. Statt von seinem Misserfolg etwas Neues aufzubauen, sucht er jahrelang nach seiner Geliebten, die er dann findet und enttäuscht feststellen muss, dass die Frau eben nicht das ist, was sie vorgab zu sein.
Genau genommen gehen die Probleme für den Mann erst so richtig los, als er seine verflossen geglaubte Liebe wiederfindet. Er hatte sich diesen ominösen Rat gut vom Hals geschafft, weil sie glaubten, mit ihm am Ziel zu sein. Aber dadurch, dass er sie wieder findet und dann sein Leben mit ihr teilen will, halst er sich diese verrückte Vereinigung von Neuem auf.
Über den Rat und seine Ziele ist jetzt so viel auch nicht in die Handlung eingeflossen. Da hätte man für ein besseres Verständnis auch etwas mehr erzählen können. So war das für mich nur eine Ansammlung von Leuten, die sich wohl ihren eigenen Profit nicht versauen wollten.
Der Schauplatz ist mit der Stadt Venedig insofern geschickt gewählt, dass es hier eine ganze Menge alter Geschichten gibt, die hier mal passiert sein sollen. Die Stadt hat auch heute noch ihre Geheimnisse und scheint den Hauch der Vergangenheit noch immer auszuströmen. – Genau das kam bei den verschiedensten Szenen sehr gut rüber. Venedig ist hier einfach nur glaubhaft und fast real dargestellt.
Am Ende war ich dann noch einmal ein wenig enttäuscht, als dann mit der Auflösung um die Identität von Viktor seiner Geliebten auch endlich die Verbindung zum Prolog geschlagen wird und das am Ende doch irgendwie vollkommen unwichtig ist. – Diese Auflösung sollte wohl noch einmal wie ein Paukenschlag einschlagen, allerdings ist das an mir vollkommen vorbeigegangen.

Das Buch war, wie gesagt, komplett anders, als ich mir das im Vorfeld gedacht habe. Ich habe mir einen spannenden wissenschaftlichen Krimi erhofft, indem es mehr um die geniale Möglichkeit geht, gegen den Hunger auf der Welt anzukämpfen. Stattdessen war es eine Mischung aus Liebesdrama und durchgeknallter Agentenstory. Sicherlich gut recherchiert und Recherchelücken mit Fantasie aufgefüllt, aber eben nicht das, was ich erwartet habe.
Einzig die Stadt Venedig ist hier irgendwie gut rüber gekommen. Das Feeling in dieser Stadt, das Ambiente und die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten sind wirklich sehr gut rüber gekommen und ich habe nun noch weniger Lust, in dieser Stadt mal Urlaub machen zu wollen.
Mit der Schreibweise des Buches hatte ich zum Teil ganz schön zu kämpfen. Ich hatte es schwer, richtig in die Story rein zu kommen und war stellenweise von den wirklich sinnlosen Dialogen komplett angepisst. – Da wurden Sachen bis ins kleinste Detail breitgetreten, die haben mich überhaupt nicht interessiert.
Leider hatte ich beim Lesen kein Kopfkino, was das Buch noch einmal einen Tacken uninteressanter. Zwar hat mich das Schicksal der jungen Frau ein Stück weit berührt, aber eben nicht so, dass man darauf eine Spannung hätte aufbauen können.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Im Grunde genommen war das Buch keine Enttäuschung, aber auch kein Reinfall. Ich habe es gelesen, um es gelesen zu haben. Ein Buch weniger auf meinem Sub, aber das war es dann auch schon wieder. Eine Story mit potential, die meiner Meinung nach nur anders hätte umgesetzt werden müssen.

Meine Woche 40. Kalenderwoche 2025

Geärgert:
Über die Vorschicht, und wie sie stellenweise die Arbeitsplätze verlassen. Unter aller Kanone ist da noch geschmeichelt.

Gefreut:
Ich scheine die Zahnschmerzen, bzw. die Zahnfleischprobleme endlich in den Griff zu bekommen. (Fazit)

Gedacht:
Oweia … kaum sind die ersten richtig herbstlichen Tage, fallen die Leute in die Krankenbetten.

Gefragt:
Was sich der Hund so diese Woche gedacht hat, weil er nachmittags bis Abends komplett allein war. Das kennt er normalerweise nicht.

Genervt:
Von dieser überdimensionierten Autoreparatur- und Verkehrsraudifirma, die mit ihren LkW`s und Mietfahrzeugen immer die komplette Straße zuparken und den fließenden Verkehr so stark beeinträchtigen.

Gefühlt:
Motiviert! – Ja, man kann es nicht anders sagen, aber ich war diese Woche zumindest auf Arbeit hochgradig motiviert.

positiv:
Ich konnte, aufgrund der 2. Schicht, ausschlafen.

negativ:
Ein schlechtes Gewissen hatte ich ja schon, weil wir den Hund so viel und lang allein lassen mussten.

Gelitten:
Anfallsmäßig und hin und wieder mal an Zahnschmerzen.

Genossen:
Dieses wohltuhende Pulsgefühl an den gespühlten Stellen am Zahnfleisch.

Gewesen:
Auf Arbeit

Getroffen:
Kollegen

Gesucht:
Nach einer Möglichkeit mein Zahnfleisch selber und im Alleingang zu kurieren.

Gefunden:
Die Möglichkeit mit dem Kamillentee

Gelacht:
über meinen Bruder, der mit seinen Eltern im Urlaub verweilt und hier und da mal Fotos geschickt hat und Sachen erzählt hat.

Geweint/Getrauert:
So schlimm war es nicht, aber ich habe am Mittwoch an meine Omi gedacht, die an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte.

Gewundert:
Oweia, bis Weihnachten ist es wirklich nicht mehr lang hin. *gruselig

Gegessen:
das normale Brot, was man immer mit auf Arbeit nimmt, am Dönerstag einen Döner (wir haben auf Arbeit bestellt) und gestern und heute Leber mit Kartoffelbrei und roter Beete.

Genascht:
Kekse, Gummibärchen, Nüsse

Getrunken:
Bierchen zum Feierabend und gestern Abend nen Aro

Gehört:
Podcasts, aus meiner Liste und Hörspiele

Gegoogelt:
So einiges. Das würde mit Sicherheit den Rahmen sprengen, wenn ich das jetzt hier alles aufzählen würde.

Gelesen:
„Thüringen, eine Kriminalakte“, „Mathias Sandorf 1“ von Jules Verne und jetzt ein Buch mit irischen Märchen

Gesehen:
ein paar Videos von meiner Youtube Aboliste und ein paar Folgen „Outlander“. Hier habe ich jetzt die erste Staffel beendet.

Gebastel/Gespielt/Gehandwerkt/Geschrieben:
Jede Menge Rezensionen

Getan:
Viel gelesen und gearbeitet

Gekauft:
zählt der bestellte Döner? – Den habe ich ja quasi gekauft.

Gelernt:
Ich habe mit Sicherheit auch was gelernt, nur eben nicht bewusst.
Mein Opa sagte immer: Kannst alt werden wie ne Kuh, und lernst immernoch dazu.

Geschenkt (bekommen):
neine, das geht ja nicht immerzu

Geschlafen:
durchwachsen, aber im großen und Ganzen ganz gut

Geträumt:
irgendeinen zusammenhanglosen Mist mit den verschiedensten Personen, die im normalen Leben aber mal absolut gar nichts miteinander zu tun haben.

Geplant:
4 Tage Frühschicht und dann irgendwie den Feiertag überstehen, an dem es nichts zu feiern gibt.

Fazit

Das mit den Zahnschmerzen geht jetzt schon ewig. Ich konnte mir aber nie vorstellen, dass das etwas mit den Zähne selber sein soll, denn mir hat die komplette obere linke Kauleiste weh getan. Und ich habe es mit Zähneputzen (außerder Reihe) oder Mundwasser immer wieder beruhigt bekommen. Wenn da wirklich Karies gewesen wäre, wäre das wohl nichts geworden. – In jedem Fall habe ich mal gegoogelt und erfahren, dass das auch eine Zahnfleischentzündung in der Nähe der Zahnwurzel sein kann. Und dass Kamille entzündungs- und bakterienhemmend wirkt.
Das Ende vom Lied, ich habe jetzt Kamillentee in die Munddusche gefüllt und damit gezielt auf die meiner Meinung nach betroffenen Stellen gezielt. So richtig schön an den Zahnfleischrand am Zahn. Im Anschluss habe ich richtig gemerkt, wie das arbeitet. Und nun werden die Schmerzen weniger und die Stellen im Mund weniger Druckempfindlich. Ich scheine es also zu haben.
Und ja, ich gehe so wenig wie mögich zum Zahnarzt weil ich diesbezüglich der absolute und wohl größte Schisshase ever bin.

Saturday Sentence – „Mathias Sandorf 1“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Mit Jules Verne (1828 – 1905) und seinen Romanen begann vor mehr als 130 Jahren die Zukunft. In seinen Büchern begegnet uns eine Welt der Erfindungen, die s um 1870 noch nicht gab, die uns heutigen Menschen aber selbstverständlich ist. So erfand er auf dem Papier die Weltraumkate, das Unterseeboot, surrile Flugmaschinen und vieles mehr. Zudem gibr es in der Weltliteratur kaumeinen zwiten Autor, de so leidenschaftlich, weit und abwechslungsreich reiste wie er udn die Geschöpfte seiner Romane. Am 24. März 2005 jährte sich zum 100. Mal der Todestag von Jules Verne.

Mit einer Auswahl seiner berühmtesten Romane wird Jules Verne in dieser exklusiven Edition gefeiert. Zum ersten Mal werden sämtliche Illustrationen der französischen Erstausgaben, die unter dem Reihentielt „Les Voyages Extraordinaires“ abe 1863 gedruckt wurden, in bislnag noch nie gezeigten vierfarbeigen Abbildungen für alle leidenschaftlichen Sammler und Buchliebhaber veröffentlicht. (Quelle: Buchrücken)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Wenn die Herren und Damen, bevor sie zur See fahren, nur zwei Monate lang diesen Exerzitium machen würden, so hätten sie es nicht nötig, während der Überfahrt zu jammern und zu stöhnen.

Jules Verne – „Mathias Sandorf 1“; ISBN: ??? – Ein Weltbild Sammelband aus dem Jahr 2007

3. Und wie ist es bisher?
Jules Verne hat mich, so lang wie er auch schon tot ist, doch gecatcht. Auch schon mit den anderen Büchern aus dieser Sammelbandreihe von Weltbild. Meiner Meinung nach hat dieser Mann das Genre Fantasy gegründen und mit seinen Erfindungen eine Welt erschaffen, wie sie für uns heute selbstverständlich ist. – Der Mann war seiner Zeit einfach voraus!

Dieses Buch lässt so großartige Erfindungen ein wenig hinter der Handlung verschwinden. Sicherlich gibt es sie, aber ihnen wird nicht die Bedeutung beigemessen, wie es vielleicht angebracht gewesen wäre.
Der Schreibstil war altbacken und stellenweise recht kompliziert, aber in jedem Fall lohnt sich auch dieses Werk von Verne durchaus, denn die Handlung hält einiges an Irrungen und Wirrungen bereit.

Zugegeben, ich muss mich hier beim Lesen etwas konzentrieren und die Seiten sind groß (fast A4) und dicht bedruckt. Aber durch zahlreiche Bilder aufgelockert. Ich komme ganz gut voran und kann es sicher heute auch noch beenden.