[Ebook] Nick Thacker – „Das Geheimnis im Eis“

Nick Thacker
„Das Geheimnis im Eis“
Reihe: Harvey Bennett (3)
Verlag: Luzifer
ISBN: 9-783-958-35734-1
Länge: 376 Seiten

– gelesen im Februar 2025 –

Der vorerst letzte Band dieser Reihe, wobei ich ja hoffe, dass die anderen auch noch übersetzt werden und vielleicht auch etwas schnell, als alle zwei Jahre mal ein Buch. – Ich bin einfach zu faul, um Bücher in Englisch zu lesen.

Klappentext:

In der Abgeschiedenheit der Antarktis arbeiten eiskalte Geschäftsleute an einem ebenso eiskalten Geheimnis.

Unter einer dichten Eisdecke entwickelt Draconis Industries eine neuartige und mächtige Technologie. Harvey Bennet und sein Team werden ausgesandt, sie aufzuhalten, doch das, was sie im Inneren der Anlage finden, ist noch weitaus teuflischer, als sie es sich hätten vorstellen können. Und zu allem Überfluss ist ihnen auch noch eine ganze Armee chinesischer Soldaten auf den Fersen, welche diese Technik an sich reißen wollen …

Dieser Roman ist ein temporeicher SciFi-Thriller, der actionreich die Themen künstlicher Intelligenz und konzernweiter Verschwörungen verbindet. Für Fans von James Rollins, Dan Brown und Clive Cussler ein absolutes Muss! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Harvey Bennett kann einfach nicht das beschauliche Leben als Ranger führen, welches er sicherlich gern hätte. Zu bekannt ist er bereits aus seinen zwei vorangegangenen Fällen. In diesem, seinen dritten Fall, verschlägt es ihn, mit einer Truppe Söldner und einer ominösen Mrs. E. in die Antarktis.
In der relativen Nähe der Mc Murdo-Station der Amerikaner befindet sich, verborgen im Eis, eine Station, von der niemand etwas weiß, außer der involvierten Personen. Außgerechnet die Kommunikation mit der Außenwelt lässt die Eigentümer des Kommunikationssystem darauf aufmerksam werden.
In der geheimen Station liefern sich Bennett und seine neuen Freunde zunächst ein Duell mit Chinesischen Soldaten und später mit dem Sicherheitspersonal und sogar dem Computer der Station. So lang, bis sie hinter das furchtbare Geheimnis kommen, welches diese Station hütet und worin genau ihre Funktion besteht.
Harvey Bennett muss den Verlust einiger seiner Mitstreiter beklagen, traut sich am Ende aber endlich zu einem finalen Schritt in seiner privaten Beziehung.

Fazit:

Ich habe zu dem Buch gegriffen, weil ich einfach die Reihe angefangen hatte und nun auch so weit lesen wollte, wie ich kommen konnte. Allein vom Coverbild her, wäre ich wohl nie auf den Stoff aufmerksam geworden.
Der titel hat mich gleich auf die Antarktis kommen lassen. Dort hat es jede Menge Eis, was mit Sicherheit auch noch das eine oder andere Geheimnis beherbergt. – Ich stelle es mir einfach vor, wenn ich als Autor da ein Geheimnis hineinschreiben wollen würde. Warum sollte also auch Nick Thacker das nicht nutzen.

Schon der Prolog hat mich an den Mitarbeitern der Mc Murdo Station in der Antarktis zweifeln lassen. – Mir ist bewusst, dass es diese Forschungsstation wirklich gibt. Und sie ist auch schon in mehrerer anderen Romanen vorgekommen. Aber ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter mal eben was entdeckt und dann von sich aus einfach anfängt, das Geheimnis lüften zu wollen.
Und schon geht es ohne jede Lücke direkt zu Harvey Bennett und seiner Freundin Julie. – Ich fand den Übergang und das ganze Prozedere etwas seltsam, aber was so ein reicher Schnösel ist, die können sich ja vieles herausnehmen. Warum dann nicht also auch einfach mal eine kleine Expedition nach Antarktika zusammenstellen, um sich dort in ein nicht einschätzbares Abenteuer zu stürzen.
Auch der Weg zur Station und in die Station hinein, waren noch ziemlich spannend, aufregend und voller Bilder in meinem Kopfkino. In der Station selber ist aber dann leider alles in ein einziges Blutbad ausgeartet. Es ging nur noch darum, was der Programmierer machen kann und wer als nächstes wen erschießt. – Das fand ich ein wenig ermüdend und war wach gerüttelt, als es dann endlich um die Ebene 10 und ihr Geheimnis ging.
Um so spannender dann das Geschehen, in einer dieser ominösen Schubladen. – An dieser Stelle war ich wirklich mehr als begeistert, was für eine Vorstellungskraft von solcherlei Dingen im Kopf des Autors herrschen. Das war fast schon ein Stück SkyFy innerhalb eines Thrillers.
Ok, am Ende wurde es fast ein wenig schulzig. Aber irgendwie hat es in der Situation funktioniert und mir sogar ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Ich habe am Anfang an den Zeilen geklebt, inclusive Kopfkino und vielen Fragezeichen über dem Kopf, später dann etwas desinteressiert und am Ende wieder einfach nur noch gnadenlos fasziniert. – Man kann also durchaus sagen, dass ich hier sämtliche Gefühlslagen durchgemacht habe.
Das Geschriebene habe ich hier sehr gut verfolgen können. Hier und da sind mal Computerfachbegriffe eingeflossen, was sich allerdings noch in Grenzen gehalten hat und mich nicht vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Einzig die Namen waren viel zu viele und ich konnte sie lang nicht mehr alle auseinanderhalten. Demzufolge habe ich leider nicht wirklich nachvollziehen können, wer gerade stirbt. Ich habe mich auf ein paar wichtige Charaktere konzentriert und deren Schicksal verfolgt.
In jedem Fall ist hier das komplette Actionprogramm aufgefahren worden. Das fing bei der Location an, hörte bei der Waffentechnik nicht auf und zeigte sich am Ende bei der Technik rund um den Computer und seine Möglichkeiten.
Ein Abschluss der Reihe war das Ganze aber definitiv noch nicht. Ich hoffe einfach, dass es noch einmal irgendwie weiter geht.

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, weil ich den Mittelteil so übertrieben blutig und wenig abenteuerlich fand. Ja, es ging hart zur Sache, aber irgendwie fand ich es in diesem Fall dann doch etwas übertrieben.

[Ebook] Nick Thacker – „Der Amazonas Code“

Nick Thacker
„Der Amazonas Code“
Reihe: Harvey Bennett (2)
Verlag: Luzifer
ISBN: 9-783-958-35692-4
Länge: 346 Seiten

– gelesen im Januar 2025 –

Das düstere Cover hat mich von Anfang an an den Dschungel und die Maya erinnert. Welche Parallelen hier nun aber gezogen wurden, war einfach großartig!

Klappentext:

Tief im Regenwald des Amazonas verbirgt sich ein Geheimnis. Ein Geheimnis, welches die Welt verändern könnte. Ein Geheimnis, um dafür zu morden …

Als Dr. Amanda Meron unverhofft auf eine bedeutsame versteckte Botschaft in den träumenden Gehirnen ihrer Testsubjekte stößt, führt sie die Spur an einen der unzugänglichsten Orte auf dieser Welt – den Regenwald im Amazonas. Und auch Harvey »Ben« Bennett stößt auf Hinweise, dass die von ihm gesuchte, ruchlose Organisation in Brasilien aufgetaucht ist. Zusammen mit seiner Freundin Juliette Richardson begibt er sich auf einen Wettlauf in den Dschungel, um herauszufinden, was diese dort zu finden beabsichtigt … und sie hoffentlich aufzuhalten. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt:

Dr. Amanda Meron ist es gelungen, die Träume ihrer Probanden zu visualisieren. Darin erscheint eine goldene Gestalt, an die sich die Träumenden nicht mehr erinnern können. – Die goldene Gestalt entpuppt sich als unterbewusstes Wissen über die sagenumwobene Stadt Eldorado.
Ben und Juli erfahren, dass „die Firma“ im Dschungel wieder aktiv ist. Auch Amanda stellt fest, dass ihre Daten von einer unbekannten Person abgerufen werden. Amanda hat mit ihrer Forschung einer mächtigen Organisation in die Karten gespielt. Eine gnadenlose Jagd nach der sagenumwobenen Goldstadt beginnt, die zu einem Showdown an einem einmaligen Ort führt.

Fazit:

Original ist das Buch im Jahre 2014 erschienen. Aber dann sollte es bis ins Jahr 2024 dauern, bis es mal übersetzt war und auf dem deutschen Markt erschien. – Ich selber bin durch Zufall auf den Autor gestoßen und auch den ersten Band dieser Reihe. Und nach der Lektüre des ersten Bandes war mir klar, dass ich die Reihe auf jeden Fall im Auge behalten werde. Wert ist sie es in jedem Fall.

Die Handlung startet vergleichsweise harmlos mit einer Einrichtung, in der Traumforschung betrieben wird. Hier kann man die Träume schlafender Menschen visualisieren und entdeckt dabei eine goldene Gestalt, an die sich der Träumer aber nicht erinnern kann.
Harvey Bennett ist Noach wie vor Parkranger, aber inzwischen auch mit Liz zusammen. Und Liz wird um Hilfe gebeten, als bei der Traumforschung Ungereimtheiten auftreten. Die beiden geraten in ein großes und unvorhergesehenes Dschungelabenteuer.
Der goldene Mann in den Träumen stellt das sagenumwobene Eldorado dar. Eine Legende, die wirklich existiert und mancherlei Spielarten hat. Im Grunde handelt es sich wohl um eine Stadt aus Gold. Der sagenumwobene Goldschatz der Maya, hinter dem schon seinerzeit die Spanier her waren. – Durch die Träume soll es nun möglich sein, diese goldene Stadt zu finden. Es beginnt ein aufregendes und bildhaftes Dschungelabenteuer, was nicht ohne Verfolger bleibt. So eine goldene Stadt weckt natürlich auch unlautere Begehrlichkeiten.
Von einer faszinierenden Szene auf einer unentdeckten Lichtung, geht es zu einer finalen Schlacht, von der man gut behaupten kann, dass hier Gut gegen Böse kämpft. Ich hatte dabei wirklich großartige und faszinierende Bilder vor meinem geistigen Auge.
Die Auslegung der Eldorado-Legende war hier wirklich sehr faszinierend und doch irgendwie auch schlüssig. Erklärt es doch, dass dies vermuteten Massen an Gold nie gefunden werden konnte. Trotz der intensiven Suche.

Dieser zweite Band der Reihe hat sehr deutliche Bezüge zum ersten Band und man erlebt wieder ein Abenteuer mit Ben, dem Parkranger, der inzwischen verliebt ist und für seine Liebe und die anstehende Angelegenheit über seinen Schatten springt und seine Ängste übergeht. – Es ist sehr interessant, wie sich die Figur, trotzdem sie aus dem ersten Band schon bekannt war, hier noch weiterentwickeln kann und nach und nach etwas preis gibt, was aber bis jetzt noch nicht so wirklich raus ist.
Trotz der Bezüge zum ersten Band, kann ich hier sehr gut behaupten, dass man die einzelnen Bände dieser Reihe auch sehr gut außerhalb der chronologischen Reihenfolge lesen kann. Jeder Band ist für sich abgeschlossen und alles, was man für die Handlung wissen muss, wird noch einmal kurz erklärt.
Das anfängliche Thema mit der Traumforschung war wirklich sehr interessant. Besonders als mir klar wurde, dass es hier inzwischen gelungen sein soll, die Träume als eine Art Film auf einem Computer sichtbar zu machen. – Und dann der Schwenk zu dieser Legende von und mit Eldorado. Der Schwung und dieses ganze Gerede darum, hat mich dazu veranlasst, das alles mal zu googeln, um überhaupt zu wissen, um was es sich hier eigentlich dreht. Und wenn man dieses Wissen hernimmt und mit dem Buch vergleicht, hat der Autor hier eine wirklich sehr gute Erklärung gefunden, warum man diese sagenumwobene Stadt aus Gold noch nicht finden konnte.
Ab dem Beginn der abenteuerlichen Reise und diesen ganzen Geschehnissen im Dschungel, hatte ich ein gnadenlos gutes und absolut buntes Kopfkino vor meinem geistigen Auge und konnte kaum noch von dem Buch lassen. Es war mal wieder absolut gut, was Nick Thacker, bzw. sein Übersetzer, hier abgeliefert haben.

Bewertung: 5 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ich war von der ersten, bis zur letzten Seite gefesselt und hatte gnadenlos gute Bilder vor meinem geistigen Auge. Die Story war richtig gut durchdacht und hat mich komplett fasziniert.

Saturday Sentence – „Pipeline“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Ein explosiver Südfrankreich-Thriller um die Machenschaften einer mysteriösen Firma
Weil die Rhône von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt, droht bei einer Reihe von südfranzösischen Atomkraftwerken die Kühlung zu versagen . Notgedrungen wird der deutsche Mittelständler Vogt beauftragt, eine Pipeline zu bauen, die das benötigte Kühlwasser vom Mittelmeer ins Landesinnere pumpen soll.
Die Widerstände sind enorm: Bauernverbände, Umweltorganisationen und die lokale Politik haben jeweils ihre eigenen Gründe, das Projekt verhindern zu wollen. Als eine Pumpstation in Flammen aufgeht, wird die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma von Hamburg nach Avignon beordert. Vorgeblich soll sie die brodelnde Öffentlichkeit beruhigen . Doch als Unbekannte sie mit dem Tode bedrohen, beginnt sie selbst zu recherchieren – und findet heraus: Unter den zahlreichen Kräften, die die Pipeline verhindern wollen, haben die gefährlichsten ihre Wurzeln in der eigenen Firma … (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»»Tatsächlich bin ich gerade in Spanien.««

Lucas Fassnacht – „Pipeline“; ISBN: 9-783-747-20759-8

3. Und wie ist es bisher?
Ein brandaktuelles Thema, eine hochbrisante Umsetzung und ein eingentlich einfacher Schreibstil machen dieses Buch zu einem Muss. – Mich stören hier nur die ganzen französischen Namen, die mir das Verständnis und das Hinterherkommen stellenweise wirklich schwer machen.
Fest steht, dass die Protagonistin hier nichts weiter als ein Bauernopfer ist, welches durch einen Irrtum stellenweise sogar in Lebensgefahr gerät und dass die Firmeninterna hier mehr als korrupt sind und eigentlich mal überprüft gehören.

Spannend und gut in Szene gesetzt. Nur leider durch dieses Frankreichsetting für mich ein wenig verwirrend.

[Ebook] Nick Thacker – „Der Enigma-Virus“

Nick Thacker
„Der Enigma-Virus“
Reihe: Harvey Bennett Abenteuer (1)
Verlag: Luzifer
ISBN: 9-783-95835-522-4
Länge: 308 Seiten

– gelesen im Dezember 2024 –

Dieses Buch habe ich vom Newsletter für kostengünstige Bücher empfohlen bekommen. Ich dachte, ich hole es mal von meinem SuB.

Klappentext: Seit Jahrhunderten ruhte unbemerkt ein gefährliches Virus im Yellowstone Nationalpark.
Bis heute …

Harvey Bennett, ein zurückgezogen lebender Park-Ranger, ist alles andere als ein Kämpfer.
Doch als plötzlich eine Bombe im Yellowstone Nationalpark explodiert und seinen Partner tötet, wird er in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen. Fest entschlossen, die Drahtzieher hinter dem Bombenanschlag zu fassen, sieht sich Bennett plötzlich einem rätselhaften Virus gegenüber, das sich unaufhaltsam über Amerika ausbreitet …

Eine abenteuerliche Kulisse, Terroristen und eine Virusepidemie – vereint in einem atemlosen Thriller, der an die Romane von James Rollins, Clive Cussler und Michael Crichton erinnert. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Im Yellowstonenationalpark explodiert eine sehr eigenartige Bombe. Die Zerstörung ist relativ gering, aber ein bisher unbekanntes Virus breitet sich seitdem aus.
Harvey Bennet ist Ranger im Nationalpark und gerät eher unfreiwillig in die Ermittlungen der CDC hinein. Währe da nicht die Gefahr einer weiteren Bombe und einem noch größeren Infektionsrisiko könnte sich hier eine zarte Liebesgeschichte entspinnen. – Vorher muss aber, die Gefahr begannt werden. Unter Einsatz von Leib und Leben.

Fazit: Dieses Buch habe ich gefunden, weil es durch den Newsletter für reduzierte Ebooks beworben wurde. Thema und Cover haben mich total neugierig gemacht und doch landete das Buch dann erst einmal nur auf meinem SuB.
Das Original dieses Buches stammt aus dem Jahr 2014. Aber erst 2020 wurde es ins Deutsche übersetzt und erschien dann im Luzifer-Verlag. Es stellte sich auch heraus, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Im Original 16 Bände und auf Deutsch gerade mal 3. – Ich muss direkt mal beobachten, ob da nach und nach noch mehr Bücher kommen.

Schon im Prolog konnte ich ahnen, wo mich diese Lesereise hinführen sollte. – Und dann stirbt die gesamte Crew der Expedition. Das hätte ja fast schon das Ende sein können, war es aber nicht.
Die Handlung ist sehr vielschichtig und ereignisreich. In gelungenen Zeit- und Ortswechseln bekommt man als Leser so nach und nach mit, was aus der Expedition aus dem Prolog wurde und wie deren Fund die aktuelle Handlung beeinflusst. Schnell wir klar, dass es am ende nur um Geld und Macht geht, aber der Weg dahin ist einfach nur hochgradig grausam und perfide.
Das Virus selber ist die ganze Zeit nicht genauer definiert, wird an einer Stelle, aber als panische Grippe bezeichnet. – Allerdings nur an einer Stelle und dann nicht wieder. Am Ende bleibt auch offen, um was genau es sich gehandelt hat. Einzig die Firma, di Eden Mist inszeniert hat, scheint weiter machen zu wollen. Da bleibt noch eine ganze Menge Stoff für weitere Bände. Nachteil ist hier nur, dass sie bisher nur bis zum dritten Band übersetzt sind.
Leider fand ich die Figuren sehr flach gehalten. Oftmals sterben sie sehr früh weg, oder aber die Situation selber lässt kaum Erklärungen zu. Ich hätte den Protagonisten wirklich gern noch etwas genauer kennengelernt. So besticht er wirklich lediglich durch seine Zufallstreffer und Taten.
Alles in allem eine wirklich sehr vielversprechende Story, die mich dann in ihrer Art aber zu wenig berührt hat.

Auf ihre Art, war die Story von Anfang an sehr spannend. Das wundert mich wenig, denn so ein Virus bietet wirklich viele Möglichkeiten für eine spannende Weltuntergangshandlung. – Allerdings wird es hier so schlimm dann nicht. Zwar droht noch einmal eine ziemliche Gefahr, aber die muss ja am Ende abgewendet werden, wenn da noch weitere Bände folgen sollen, in denen der Protagonist noch gebraucht wird.
Beim Lesen hatte ich ein spannendes und fesselndes Kopfkino, welches durch interessante Zeitsprünge und Ortswechsel noch einmal angefeuert wurde. Die kleinen Unzulänglichkeiten der Story haben sich dann erst im Nachhinein für mich offenbart.
Am liebsten hätte ich das Buch in einem Ritt durchgelesen, ohne irgendwie unterbrechen zu müssen. Da hat allerdings der ganz normale Alltag nicht mitgemacht und mich immer wieder in den Job oder an den Haushalt gezwungen. – Nach den Unterbrechungen bin ich aber immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen.
Der Virus selber war schon irgendwie interessant, wurde mir für meinen Geschmack dann aber zu wenig beschrieben und dramatisiert. Stattdessen gab es ganz nebenbei noch einiges Wissenswertes über Vulkan und die Erdkruste, sowie die Besonderheiten des Yellostone. (Für mich nicht ganz unbekannt, aber in jedem Fall sehr gut und glaubwürdig recherchiert und verarbeitet.)

Bewertung: 4 von 5.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es dann leider nicht gereicht. Dazu hat mir leider, gerade am Protagonisten, zu viel gefehlt. Aber ansonsten hat sich alles wirklich spannend lesen lassen.

Saturday Sentence – „Eiskalte Brandung“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Eben noch schien mit dem geheimen medizinischen Unterwasserlabor alles in Ordnung zu sein. Im nächsten Moment ist es einfach verschwunden! Kurt Austin von der NUMA setzt sofort alles daran, es wieder aufzuspüren. Denn dort wurde der einzige Impfstoff entwickelt, der eine Pandemie in China noch verhindern könnte, die Millionen den Tod bringen wird. Dabei kommt er einem chinesischen Verbrecherkartell auf die Spur, das weit mehr anstrebt als nur Geld – und nur Austin steht noch zwischen ihm und seinem Ziel … (Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Wie der Regenwald am Amazonas?«

Clive Cussler – „Eiskalte Brandung“ (Kurt Austin 8); ISBN:  9-783-442-37577-6

3. Und wie ist es bisher?
Ein Buch aus der Reie mit Kurt Austin und seinem inzwischen wirlich sehr gut eingespielten Team. – Das Thema hier mal wieder etwas mehr in Richtung Meer und hochgradig unterhaltsam.
Im weitesten Sinne geht es hier um die Kreaturen der Tiefsee, insbesondere eine fluoreszierende Quallenart und ihr Gift, welches für medizinische Zwecke nutzbar gemacht werden kann. – Biochemie ist so ein interessantes Feld, dass ich es fast schade finde, in Chemie so eine Niete gewesen zu sein. Ich glaube das wäre auch so ein Betätigungsfeld,w as mir viel Freude gemacht hätte, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. *grins
In jedem Fall verbindet Clive Cussler diese mögliche „Wundermedizin“ mit einer Krankheit, die von Wahlfängern eingeschleppt worden ist und für die es seinerzeit keine Heilung gab. Gleichzeitig tobt eine ähnliche Krankheit, künstlich von den Chinesen erzeugt, nun in China und droht auf die gesamte Welt überzugehen. – Gegen genau diese Krankheit soll die hier gewonnene Medizin helfen, weitere Eigenschaft aber auch, dass sie nahezu unkaputtbar macht. Will heißen, dass man dann wirklich sehr lang immun gegen jede weitere Krankheit macht. – Und was macht das dann mit der Weltbevölkerung?
Die Chinesen stehen hier jedenfalls als ziemlich korrupte Geschäftemacher dar, die auch über Leichen gehen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Alles ist spanennd und auch für den Leien nachvollziebar geschrieben. Spannung und Hoffnung wechseln hier wirklich erfolgreich gegenseitig ab und haben mich voll in ihrem Bann. – Keine Ahnung, wie Herr Cussler das immer gemacht hat, aber er hat mich noch immer wieder fesseln können. – So auch hier.

Saturday Sentence – „Wintertöchter“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird. So erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen. Es entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Nein, man hatte kunstvoll eine breite, verzierte Klappe und einen Ring gehämmert, der sie in der Mitte durchbrach und herausstand.

Mignon Kleinbeck – „Wintertöchter“ (Forstau Trilogie); ISBN:  97-83-948-06321-4

3. Und wie ist es bisher?
Ich berichte jetzt die zweite Woche über dieses buch. – Aber hey, 1008 Seiten sind mal wirklich ein etwas dickerer Batzen, den ich leider nicht mal so ohne Weiteres weglesen kann. Bei einem ganz persönlichen Lesemarathon habe ich mal den dicksten Harry Potter-Band, ich meine es war der Feuerkelch, an einem Sonnabend komplett durchgesuchtet. Da habe ich allerdings auch von morgens bis abends wirklich durchgelesen, war nicht ansprechbar und komplett in der Welt versunken.

In der Welt des Buche vesinken, kann man hier aber auch. Ich dachte anfangs, ich lese hier so eine Schnulze um und in einem kleinen, heimeligen Bergdorf in den österreichischen Alpen. Aber stille Wasser sind tief und unheimlich dreckig. Nicht nur, dass die Protagonistin ein riesiges Geheimnis hat, was ihr durchaus auch das Leben kosten könnte, auch was mit ihr geschieht und wie sie krampfhaft versucht ist, ihren Ruf zu waren und das letzte Bisschen Würde zu behalten, was ihr geblieben ist. – Einfach ein starkes Mädchen, was gezwungen ist, von heute auf Morgen zu einer Frau zu werden. – Der Wahnsinn.

Ich denke, dass ich das Buch morgen beenden werde und dann zeitnah die Rezension dazu einstellen werde, da ich es als Rezensionsexemplar werten werde.

Saturday Sentence – „Wintertöchter“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird. So erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen. Es entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt. (Quelle: Lovelybooks.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Nein, man hatte kunstvoll eine breite, verzierte Klappe und einen Ring gehämmert, der sie in der Mitte durchbrach und herausstand.

Mignon Kleinbeck – „Wintertöchter“ (Forstau Trilogie); ISBN:  97-83-948-06321-4

3. Und wie ist es bisher?
Das Buch habe ich mir im Rahmen des Netgalley-Adventskalenders heruntergeladen und jetzt eben begonnen. Und ich muss mal sagen, dass es dieser 1008-Seiten Schinken ganz schön in sich hat. Da ist nichts von dieser heilen Bergwelt, die ich anfangs erhofft und vermutet hatte. Im Gegenteil. Hier geht es knallhart um das Schicksal einer einzelnen Person, die eine Gabe hat, welche ihr im Leben eben nicht immer Glück gebracht hat.

Innerhalbe des Buches bin ich noch im ersten Band, aber schon hier hat die junge Anna schon ganz schön was auszustehen. Von zerplatzten Träumen über Missverständnisse und Abneigungen und doch so eine Schicksalsergebenheit. … Ich bin in jedem Fall gespannt, was hier noch so alles kommt.

Saturday Sentence – „Die Paradiesschlüssel“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

In Vergnügungsparks sollte es um Spaß und Unterhaltung gehen …

… nicht um den Tod.

Ein Themenpark für Meeresbiologie und Wissenschaft soll noch in diesem Jahr eröffnet werden. Doch unter der Oberfläche scheint etwas Unheimliches vor sich zu gehen.

OceanTechs Paradisum ist ein hochmodernes Projekt, mit dem man vom wachsenden Trend bildungsorientierter Urlaubsziele profitieren will. Der CEO des Parks, Adrian Crawford, hat sein gesamtes Berufsleben auf dieses Ziel hingearbeitet und freut sich darauf, es der Welt zu präsentieren.

Harvey Bennett und sein Team glauben, dass sie nach Paradisum geschickt wurden, um die Sicherheitsprotokolle des neuen Parks zu überprüfen. (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Ben wird es nicht auf sich beruhen lassen, und ich auch nicht.

NIck Thacker- „Die Paradiesschlüssel“ (Ben Bennett 5)“; ISBN:  9-898-23194-726-3

3. Und wie ist es bisher?
Es liest sich in jedem Fall flüssiger und verständlicher als der 4. Band dieser Reihe. Das ganze Setting hat sich zwar nicht wirklich verändert, aber irgendwie komme ich jetzt wohl mit dieser Situation besser zurecht.
Ben und seine Verlobte machen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff, am Anfang. Und schon allein diese Vorstellung passt so gar nicht zu dem Ben, den ich als Parkranger immer so ein bisschen als einen Grünen eingeschätzt habe. – Kein Wunder, dass er auf den neuen Auftrag direkt aufgesprungen ist und mit Feuer und Flamme dabei ist.

Das große Geheimnis ist noch nicht aufgedeckt, in Grundzügen aber zu erahnen und ich denke mal, dass da am Ende eine wirklich riesengroße Schweinerei rauskommen wird. – So, ich les dann direkt mal weiter. Es flutscht gerade so schön.

Saturday Sentence – „Das Jefferson Vermächtnis“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Er wurde wegen eines Geheimnisses ermordet – eines, das er mit ins Grab nahm.

200 Jahre später sucht ihn dieses Geheimnis erneut heim.Meriwether Lewis wurde ermordet. Die Organisation dahinter ist im Verborgenen gewachsen.

Und nur Harvey Bennett und das CSO können sie aufhalten.Harvey »Ben« Bennett ist zurück, und er ist nicht allein. Sein neues Team – die Civilian Special Operations – verpasst gerade seinem neuen Hauptquartier den letzten Schliff, als sie ein Anruf erreicht: Es gab einen Mord. Und im Zuge dessen wurde ein scheinbar unbedeutendes Artefakt gestohlen.

Ben und Co. machen sich auf den Weg nach Philadelphia, um den Todesfall zu untersuchen, und werden von einer modernen American Philosophical Society empfangen – und erfahren, dass diese ein tödliches Geheimnis hütet, das durch die Geschichte bis zu den Gründervätern selbst zurückreicht.

Was war das Geheimnis, für das Meriwether Lewis sterben musste?

Und warum sind heute so viele bereit, dafür zu töten? (Quelle: Thalia.de)

2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

Julie freute sich darauf, da ihr beruflicher Hintergrund und ihr kürzlicher Beraterjob in der IT lagen, und sie war gut darin.

Nick Thacker – „Das Jefferson Vermächtnis“ (Harvey Bennett 4) ISBN:  9-798-231-85598-8

3. Und wie ist es bisher?
Ich habe zumindest mal reingelesen und festgestellt, dass ich im Leben des Harvey Bennett einiges verändert hat, was ich dann auch erst einmal verdauen muss. Von Band 3 auf diesen 4. Band hat es dann doch einen gewaltigen Sprung gemacht und noch eine weile gedauert, bis alles übersetzt war.

Ich hoffe wieder auf Fasziniation und Action alias Indianer Jones. – Man darf gespannt sein. – Nur an diese zum Teil wirklich übertrieben langen Schachtelsätze, muss ich mich erst gewöhnen.