[EBook] Kai Meyer – „Der Wunschkrieg“

Kai Meyer
„Der Wunschkrieg“
Reihe: Die Sturmkönige (2)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-20846-3
Seiten: 432

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Auch bei Band 2 kein Kopfkino. Ich bin von diesem Autor bessere Sachen gewohnt.

Klappentext: Alle Magie ist außer Kontrolle geraten. Zehntausende Dschinnen ziehen aus den Wüsten gegen Bagdad. Nur die Macht des Dritten Wunsches kann diesen Krieg entscheiden. Aber was verbirgt sich dahinter?

Tarik hat alle verloren, die er liebt: Das Mädchen Sabatea ist im Kalifenpalast gefangen. Sein Bruder Junis kämpft an der Seite der Sturmkönige im Dschinnland. Und die geheimnisvolle Maryam hat einen Plan, der sie alle ins Verderben reißen könnte.
Aber Tarik gibt nicht auf. In Bagdads Diebesviertel findet er neue Verbündete, und er stößt auf die Spur des Dritten Wunsches. Dreht sich dieser Krieg in Wahrheit nur um ihn? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Sabatea fügt sich in ihr Dasein bei Hofe in Bagdad. Nachdem ihr eigener Fluchtversuch und die Befreiung durch Tarik schief gelaufen sind.
Junis trifft seine verloren geglaubte Liebe bei den Sturmkönigen wieder. Sie versucht mit allen Mitteln, ihn wieder los zu werden. Hat damit jedoch so viel Erfolg, wie er von ihr Informationen zu bekommen.
Der Sultan selber lässt Sabatea frei, nachdem er ihr alles über seine Schwäche erzählt hat. Doch auf ihrer Flucht trifft sie auf Diebe, die sie wieder ausliefern wollen. Tarik boxt sie da raus, nur um doch wieder mit ihr in den Palast zu gehen, weil er den Magier treffen will.

Fazit: Bei „Der Wunschkrieg“ handelt es sich also um Band 2 der Schturmkönige-Saga. Die Handlung knüpft nahtlos an den ersten Band an.
Man erfährt also, wie es Junis bei den Sturmkönigen ergeht und auch davon, wie Tarik vergeblich versucht, Sabatea aus dem Palast zu befreien. Und, wie der Sultan Sabatea am Ende doch frei lässt.
Doch so einfach sind die Ereignisse dann doch nicht. Denn Tarik geht mit Sabatea in den Palast zurück, weil er mit dem Magier reden will und Junis ist in einen Kampf mit den Dschinnen verwickelt.
Die Brüder finden sich am Ende wieder, aber ausgestanden ist der Ärger mit den Dschinnen da noch nicht…

Die Handlung war spannend und hat mich gefesselt. Aber es gab beim Lesen keinen Film in meinem Kopf. Ich hatte lediglich ständig den Dschinn von Aladin vor Augen. Die anderen Kreaturen lagen leider weit außerhalb meiner Vorstellungskraft.
Stellenweise hat Herr Meyer eine echt komische Art zu schreiben. In einem Moment beschreibt er Kampfszenen schnell und flüssig und gleich im Anschluss in langen Schachtelsätzen irgendwelche Gedanken. – Damit hatte ich stellenweise meine Probleme.

Alles in Allem habe ich nur gelesen, weil ich wissen wollte, wohin sich die Handlung entwickelt. Wirklich fest gefesselt war ich nicht. Wie gesagt, das Kopfkino hat gefehlt…
Band 3 werde ich wohl auch nur so runter lesen. Einfach, weil ich die Trilogie nun mal begonnen habe und keine halben Sachen mache!