[EBook] Kai Meyer – „Glutsand“

Kai Meyer
„Glutsand“
Reihe: Sturmkönige (3)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-20847-0
Länge: 480 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ich habe bis zum Schluss nicht wirklich rein finden können. Aber es scheint ein ziemlich erfolgreiches Werk gewesen zu sein…

Klappentext: In einem Ozean aus geschmolzenem Sand, tief in den südlichen Wüsten, liegt die Ruinenstadt Skarabapur. Dort, wo alle Wunschmacht zusammenfließt, bereiten sich die Dschinne auf den letzten, entscheidenden Kampf gegen die Menschen vor. Tarik und Sabatea stoßen auf fliegenden Teppichen ins Zentrum der Dschinninvasion vor. Gemeinsam mit dem Magier Khalis, dem Ifritjäger Almarik und den beiden Geschwistern Nachtgesicht und Ifranji wollen sie das Rätsel des Dritten Wunsches lösen. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, denn die Dschinne ziehen in die Schlacht um Bagdad – und ein neuer, bisher unbekannter Gegner beschwört die Allmacht der Stürme herauf … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die Brüder trennen sich wieder. Junis hat einen Schwur zu erfüllen. Er hat Maryam versprochen, Jibril zu finden und ihn aus den Händen der Dschinne zu befreien.
Sabatea, Tarik, die Geschwister und der Magier machen sich auf den Weg, die legendäre Stadt Skarababur zu finden.
Sowohl Junis, als auch die Gruppe der anderen erleben Dinge, die sie so wohl nicht erwartet haben. Es wird gekämpft, gehofft und gebetet. Es wird geweint, gestorben und gesiegt.
Dann wird alles ruhig, eine Entscheidung fällt und das Buch ist zu Ende.

Fazit: Endlich hatte ich es geschafft. Auch Band drei dieser wirklich seltsamen Trilogie war nun endlich gelesen.
Auch Band 3 hat mich nicht zu hundert Prozent überzeugt. Auch hier hatte ich wieder das Problem, dass die Story zwar irgendwie packend war, mich am Ende dann aber doch nicht aus meinem Alltag heraus geholt hat.
Fantasie hat der Autor auch hier bewiesen, auch sein schreiberisches Können will ich ihm nicht absprechen, aber irgendwie ha tmir doch ein kleines Mü gefehlt, bis zur Perfektion.

Nachdem sich die Gruppe in der Wüste kurz mit Junis getroffen hat, trennen sie sich wieder. Tarik will mit Sabatea, den Geschwistern und dem Magier nach Skarababur. Dort wollen sie den dritten Wunsch finden und so die Welt wieder in ihre Angel hängen.
Junis gibt ihnen die Leiche von Maryam mit. In der Hoffnung, dass der dritte Wunsch ihren Tod rückgängig machen kann. Er selber macht sich auf den Weg, Jibril aus den Händen der Dschinne zu befreien. Das hat er Maryam vor ihrem Ableben versprochen.

Die Handlung wir im Großen und Ganzen recht flüssig und verständlich geschrieben. Nur die Kampfszenen gingen mir irgendwann auf den Wecker. Also habe ich sie überlesen und dann den Anschluss verpasst.
Manche Wesen waren mir dann aber auch einfach zu abgedreht, als dass ich da etwas vor meinem geistigen Augen gesehen hätte. Vielleicht der Grund, warum mein Kopfkino geschlossen blieb und ich nicht so wirklich Spaß beim Lesen hatte.

Ich bin ziemlich froh, dass ich mich nun einem neuen Abenteuer (Buch) widmen kann. Man darf also durchaus gespannt sein, was mich da nun wieder erwartet.

[EBook] Kai Meyer – „Der Wunschkrieg“

Kai Meyer
„Der Wunschkrieg“
Reihe: Die Sturmkönige (2)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-20846-3
Seiten: 432

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Auch bei Band 2 kein Kopfkino. Ich bin von diesem Autor bessere Sachen gewohnt.

Klappentext: Alle Magie ist außer Kontrolle geraten. Zehntausende Dschinnen ziehen aus den Wüsten gegen Bagdad. Nur die Macht des Dritten Wunsches kann diesen Krieg entscheiden. Aber was verbirgt sich dahinter?

Tarik hat alle verloren, die er liebt: Das Mädchen Sabatea ist im Kalifenpalast gefangen. Sein Bruder Junis kämpft an der Seite der Sturmkönige im Dschinnland. Und die geheimnisvolle Maryam hat einen Plan, der sie alle ins Verderben reißen könnte.
Aber Tarik gibt nicht auf. In Bagdads Diebesviertel findet er neue Verbündete, und er stößt auf die Spur des Dritten Wunsches. Dreht sich dieser Krieg in Wahrheit nur um ihn? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Sabatea fügt sich in ihr Dasein bei Hofe in Bagdad. Nachdem ihr eigener Fluchtversuch und die Befreiung durch Tarik schief gelaufen sind.
Junis trifft seine verloren geglaubte Liebe bei den Sturmkönigen wieder. Sie versucht mit allen Mitteln, ihn wieder los zu werden. Hat damit jedoch so viel Erfolg, wie er von ihr Informationen zu bekommen.
Der Sultan selber lässt Sabatea frei, nachdem er ihr alles über seine Schwäche erzählt hat. Doch auf ihrer Flucht trifft sie auf Diebe, die sie wieder ausliefern wollen. Tarik boxt sie da raus, nur um doch wieder mit ihr in den Palast zu gehen, weil er den Magier treffen will.

Fazit: Bei „Der Wunschkrieg“ handelt es sich also um Band 2 der Schturmkönige-Saga. Die Handlung knüpft nahtlos an den ersten Band an.
Man erfährt also, wie es Junis bei den Sturmkönigen ergeht und auch davon, wie Tarik vergeblich versucht, Sabatea aus dem Palast zu befreien. Und, wie der Sultan Sabatea am Ende doch frei lässt.
Doch so einfach sind die Ereignisse dann doch nicht. Denn Tarik geht mit Sabatea in den Palast zurück, weil er mit dem Magier reden will und Junis ist in einen Kampf mit den Dschinnen verwickelt.
Die Brüder finden sich am Ende wieder, aber ausgestanden ist der Ärger mit den Dschinnen da noch nicht…

Die Handlung war spannend und hat mich gefesselt. Aber es gab beim Lesen keinen Film in meinem Kopf. Ich hatte lediglich ständig den Dschinn von Aladin vor Augen. Die anderen Kreaturen lagen leider weit außerhalb meiner Vorstellungskraft.
Stellenweise hat Herr Meyer eine echt komische Art zu schreiben. In einem Moment beschreibt er Kampfszenen schnell und flüssig und gleich im Anschluss in langen Schachtelsätzen irgendwelche Gedanken. – Damit hatte ich stellenweise meine Probleme.

Alles in Allem habe ich nur gelesen, weil ich wissen wollte, wohin sich die Handlung entwickelt. Wirklich fest gefesselt war ich nicht. Wie gesagt, das Kopfkino hat gefehlt…
Band 3 werde ich wohl auch nur so runter lesen. Einfach, weil ich die Trilogie nun mal begonnen habe und keine halben Sachen mache!

[EBook]Lisa T. Begren – „Waterfall“

Lisa T. Begren
“Waterfall”
Reihe: Im Fluss der Zeit – Trilogie 1
Verlag: Francke
ISBN: 9-783-868-27984-9
Seiten: 308

– gelesen im Dezember 2020 –

Dieses Buch stand ganz oben auf meiner Liste, also war es dran.
Zugegeben, ich hatte es bei einer Sortieraktion weiter nach oben gerückt, weil es mich neugierig gemacht hat, aber was ich dann am Ende bekommen habe…. Ich weiß nicht.

Klappentext: Die meisten Jugendlichen wären begeistert, wenn sie die Ferien in der Toskana verbringen könnten, aber die Bentarrini-Schwestern verbringen jeden Sommer in Italien – dank ihrer Eltern, die Archäologen sind. Gabi langweilt sich zu Tode. bis sie Hals über Kopf im 14. Jahrhundert landet und eine komplett neue Welt entdeckt. Eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe, Burgen, Schwertern und gutaussehender junger Ritter in glänzender Rüstung.Wenn sie nur googeln könnte, welche Seite den Kampf gewinnen wird und wie sie da wieder raus kommt! Aber will sie das überhaupt? (Quelle: Lovleybooks.de)

Inhalt: Gabriele und Evangelia sind Schwestern, die ihren Vater durch den Tod verloren haben und nun mit ihrer Mutter Ausgrabungsstätten besuchen, da diese dort gern als Archäologin arbeiten würde.
Es handelt sich um alte Grabhügel, die näher erforscht werden sollen. Und Gabriele und Evangelia dürfen die Grabhügel eigentlich nicht betreten. Aber wie junge neugierige Mädchen nun einmal sind, halten sie sich nicht an das Verbot und betreten doch das offene Grab.
An einer Wand befinden sich zwei Handabdrücke, in die die Hände der Schwestern genau hinein passen. Und wie sie beide die Abdrücke berühren, werden sie durch die Zeit katapultiert und landen im 14. Jh. 
Am selben Ort und zu einer anderen Zeit werden die beiden getrennt und müssen nun einen Weg finden, wieder in ihre Zeit zurück zu können.

Fazit: Zunächst einmal klingt ja der Inhalt recht interessant. Und das könnte er auch sein, wenn der Schreibstil nicht so übertrieben dramatisch gewesen wäre. Die Handlung fängt stark an. Ich habe mich auf eine starke und interessante Story gefasst gemacht. Zeitreisen und Archäologie sind schon eine MIschung, aus der man eine ganze Menge machen kann. Aber am Ende war alles Voraussehbar und irgendwie langweilig.
Fakt ist mal, dass das Leben im 14. Jahrhundert, was wir so als Mittelalter definieren, mal genau so beschrieben ist, wie es dem Mainstream entspricht. Ich denke nicht, dass dafür eine große Recherche notwendig war. Und da brauchte die Autorin nur eine Protagonistin hinein schreiben, die mit ihren Gewohnheiten aus dem 21. Jahrhundert aneckt, anders ist und dadurch die Blicke und das Interesse aller auf sich zieht. – Das alles verpackt in einen weitschweifigen Erzählstil, der wenig bis gar keinen Raum für eigene Fantasie lässt und schon ist der komplett zerschriebene Stoff fertig.

Laut den Angaben im Buch soll es sich hier ja um eine Trilogie handeln. Allerdings ist dieser Band am Ende so ziemlich in sich abgeschlossen. Und wenn ich jetzt dem Strickmuster folgen würde, was ich mir in diesem Fall zurecht gelegt habe, können auch die Folgebände nicht viel anders sein. Dass jeder Band eine Zeitreise ist…. – auch nicht besonders spannend.
Fakt ist mal, dass ich diese Reihe nicht weiter verfolgen werde. Da gibt es durchaus bessere und spannendere Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen.

Ich bewerte das Buch mit 2 von 5 möglichen Sternen.
MIr fehlt die Spannung, die künstlich aufgesetzte Dramatik ohne Hintergrund am Ende, hat die Sache auch nicht besser gemacht. Der Schreibstil hat dem Ganzen noch einmal einen negativen Punkt drauf gesetzt und ich war hart am Überlegen, ob ich die Sache nicht vorzeitig abbrechen soll
Das war ein Satz mit X!!!

[Ebook] Sandra Regnier – „Die Flammen der Zeit“

Sandra Regnier
„Die Flammen den der Zeit“
Reihe: Zeitlos-Trilogie Band 3
Verlag: Carlsen
ISBN: 9-783-551-31441-3
Seiten: 464
erstmals erschienen: 01.09.2016

– gelesen im Februar 2020 –

Band drei einer Trilogie, die mich bis dahin schon mal mächtig gewaltig in den Bann gezogen hat. Ich musste den Abschluss der Reihe gleich anhängen, weil ich wissen musste, wie die Geschichte nun am Ende aus geht. Ansonsten hätte es mich glatt zerrissen. – Also so innerlich. Da war ja am Ende des zweiten Bandes noch alles offen.

Klappentext: Schlimm genug, dass Meredith mit ihrer Rolle als Retterin der Welt noch nicht warm geworden ist. Doch auch sonst läuft nichts so, wie es soll. Weil sie die Hinweise falsch gedeutet haben, sind Colin und Elizabeth unterwegs nach Spanien. Dabei werden die beiden dringend an Merediths Seite gebraucht, um das Ritual zu vollziehen, das die Elementträger ins richtige Jahrhundert zurückkatapultiert. Zu allem Überfluss fahren Merediths Gefühle Achterbahn. Wem gehört ihr Herz, Colin oder Brandon? Und wie soll sie dieses Chaos je in den Griff bekommen?

Inhalt: Meredith macht sich auf den Weg, die Welt zu retten. Die Elemente sind schon schwer aus dem Gleichgewicht und Wetterkapriolen und Katastrophen häufen sich.
Zunächst einmal müssen Meredith und Brandon die richtigen Stellen für das Ritual finden. Dann muss vor allem Meredith den Wortlaut und das Ritual selber auswendig lernen. Und als wenn das alles noch nicht schlimm genug wäre, haben sie auch noch Theodor im Schlepptau, der sich eigenmächtig mit ran gehangen hat. Mit seiner Unwissenheit und seiner ekelhaften Art erleichtert er Brandon und Meredith das Leben nicht wirklich.
Kurz vor dem ersten Ritual stoßen auch Colin und Elisabeth zu den dreien. Das ist auch nötig, denn Meredith braucht für das Ritual auch deren Blut.
Alles könnte glatt und ziemlich einfach von statten gehen, wenn da nicht Stuard Cromwell wäre, der mit allen Mitteln verhindern will, dass Meredith ihn wieder in seine Zeit zurück schicken will. Er will, dass sie statt seiner geht.
Eine turbulente Reise, die dann auch noch ein Durcheinander an Gefühlen mit sich bringt. – Ein Jugendbuch mit Spannung.

Fazit: Schon der Prolog lüftet einen Teil des Geheimnisses um den Geistermönch, den ich zunächst für einen netten Nebengag gehalten habe, als er aufgetaucht ist. – Er hat also auch eine gewisse Rolle in der Handlung. Nur welche, ist hier noch nicht wirklich ersichtlich. Allerdings ergibt sich aus dieser Rolle noch ein ganz wichtiger Schlüssel.
Das erste Kapitel knüpft genau an das Ende des zweiten Bandes an. Gespoilert wird gar nicht. Es ist also von großem Vorteil, wenn man die ersten beiden Bände auch schon kennt. In dem Fall kann man Zusammenhänge herstellen. Andernfalls liest sich alles wie eine einfache Fluchtgeschichte.
In diesem Band hatte ich von Anfang an einen Film in meinem Kopfkino. Ich habe die Charaktere vor mir gesehen. Die gegenseitige Antipathie war mehr als deutlich und der Erfolgsdruck hat auch mich nervös werden lassen. Kaum angefangen zu lesen, hatte mich das Buch auch schon fest in seinem Bann. – Das Ende würde endlich kommen und ich Klarheit haben.
Private Turbulenzen haben dann ein schnelles zu Ende lesen verhindert. Aber toll war das Ende dann schon. Alles kommt genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Die Welt wird wieder friedlich und alles kann zur Ruhe kommen. Auch ich, als Leser.
Die Schreibweise war ehrlich und authentisch. Die Charaktere kommen glaubwürdig rüber und irgendwie bekommt man so einiges von ihren Wesenszügen mit, obwohl viele da nicht explizit erwähnt werden. Besonders imponiert hat mich die scheinbare Selbstverständlichkeit, wie die Protagonistin ihr Doppelleben meistert. Auf der einen Seite ist sie eine ganz normale Teenagerin und auf der anderen Seite eine Art Auserwählt. Sie hat es schwer, sich in ihre Rolle rein zu finden, schafft es am Ende aber doch. Und das ist unheimlich erleichternd.

Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Ein gnadenlos guter Abschluss einer Trilogie, die ich in einem Rutsch verschlungen habe. Und das will schon was heißen.
Auf jeden Fall habe ich mir von der Autorin auch schon Nachschub besorgt.

[Ebook] Sandra Regnier – „Die Wellen der Zeit“

Sandra Regnier
„Die Wellen der Zeit“
Reihe: Zeitlos-Trilogie Band 2
Verlag: Carlsen
ISBN: 9-783-551-31440-6
Seiten: 464

– gelesen im Januar 2020 –

Ich habe diese Trilogie in einer Box mit allen drei Bänden erworben. Zum Glück!!! Wenn ich mir vorstelle, ich hätte auf das Erscheinen des nächsten Bandes warten müssen…. Meine Haarfarbe hätte mit Sicherheit komplett versagt. *lach

Klappentext: Das Sternbild des Großen Hundes verheißt seit jeher nichts Gutes. Jetzt funkelt es über dem Steinkreis von Lansbury und das bedeutet höchste Gefahr. Die Erde dreht sich immer langsamer und ausgerechnet Meredith soll verhindern, dass sie gänzlich stehenbleibt. Eindeutig zu viel für eine normalsterbliche Schülerin. Zum Glück kann ihr der attraktive Brandon dabei helfen, Zeit und Raum wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wie es sich für einen ehemaligen Ritter gehört. Doch Meredith kann in seiner Gegenwart einfach keinen klaren Gedanken fassen …

Inhalt: Meredith schreibt ihre A-Levels. Endlich Ferien…. doch so einfach ist das nicht. Denn Mereditht hat mehr mit den Phänomenen und dem Ungleichgewicht der Elemente zu tun, als sie ahnt.
Stuart Cromwell hat es faustdick hinter den Ohren. Er hat ihren Bruder auf dem Gewissen, von dem sie erstaunlich wenig weiß. Und am Ende ist es Cromwell, der nötige Informationen besitzt.
Elisabeth ist tief in die Sache verstrickt. Meredith traut ihr nicht, doch sie kann auch nicht zulassen, dass Cromwell sie mal eben so umbringt.
Meredith und ihre Freunde setzen viel aufs Spiel, um alles wieder ins Lot zu bringen. Aber dann begehen sie doch einen großen Fehler.

Fazit: Band 2 knüpft genau an Band 1 an. Es ist mehr als von Vorteil, wenn man die drei Bücher der chronologischen Reihenfolge nach liest. Gespoilert wird wenig. Es reicht in keinem Fall aus, alles zu erfassen und zu verstehen. Dadurch könnte eine ganze Menge Spannung verloren gehen.
Im Vergleich zu Band 1 spitzt sich die Handlung in jedem Fall zu. Es wird spannender, auch wenn es eine gewisse Anlaufzeit dazu braucht. Die Protagonisten wachsen über sich hinaus. Sie sind auf der einen Seite normale Teenager, müssen aber nebenbei das Gleichgewicht der Elemente wieder ins Lot bringen. Und dann, als die Spannung mich fast hat ausrasten lassen, war das Buch zu Ende. Also noch mehr offenes Ende ist nun wirklich absolut nicht möglich. Genau genommen, eigentlich die absolute Folter.
Alles ist mit einfachen Worten geschrieben. Die Welt ist mitsamt ihrer mystischen Komponenten so gut konstruiert, das alles so wirkt, als könnte es wirklich so sein. – Und wenn ich ehrlich bin, würde ich schon gern in der Zeit reisen können.
Einen Film hatte ich leider nicht meinem Kopfkino. Mich hat dieses Buch auf andere Weise fasziniert. Es waren wohl die mystischen Komponenten. Und der Hass auf diesen Geldsack aus der Vergangenheit. Durch sein Geld kann der doch nicht immer nur chronisch Erfolg haben.
Allerdings habe ich, trotz allem, ziemlich lang für dieses Buch gebraucht. Zwischendrin hatte ich eine akktute Phase der Leseunlust. Die lag aber nicht an dem Buch. – Beweisen hat sie allerdings, dass es auch nach längeren Lesepausen durchaus gut möglich ist, wieder in die Handlung hinein zu kommen. Ich war von jetzt auf gleich wieder in der Handlung drin.
Nun bleibt mir nur noch der dritte Band der Reihe. In diesem Buch muss also alles zu einem Abschluss kommen. – Ich bin gespannt.

Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Auch wenn das Kopfkino gefehlt hat. So war ich doch irgendwie gefesselt und wollte wissen, wie die Sache denn nun ausgeht. – Das Ende war nun aber die pure Folter. Da ist ja nun mal mehr wie alles offen geblieben.

[Buch] Cornelia Funke – „Tintentod“

Cornelia Funke
„Tintentod“
Reihe: Tintenwelt-Trilogie
Verlag: Dressler
ISBN: 9-783-791-50476-6
Seiten: 768
erschienen: 28.10.2007

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Band 3 der Tintenwelt-Trilogie. Einmal mehr eine Trilogie, die ich an Sache nun ausgehen sollte.

Klappentext: Schatten über Ombra – das fulminante Finale der Tintenwelt-Trilogie Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen … Lassen Sie sich noch einmal verzaubern! Cornelia Funke nimmt ihre Leser mit auf eine Reise voller Gefahren, wilder Schönheiten und zauberischer Einfälle – eine Reise, von der man wünscht, sie möge niemals enden!

Inhalt: Es ist nicht mehr so in der Tintenwelt, wie es sich Fenoglio dereinst erdacht hat. Die Geschichte hat ein Eigenleben entwickelt und das viele Gute hat sich in etwas Böses gewandelt. Der Hänfling führt eine Schreckensherrschaft, das leere Buch fault vor sich hin und quält somit seinen Besitzer und Fenoglio hat das Schreiben aufgegeben. Orpheuys dagegen schreibt die Geschichte jetzt allerdings nach seinen Wünschen um.
Der Eichelhäher, Meggie ihr Vater, wird mehr und mehr zu der Figur, dessen Rolle Fenoglio ihm auf den Leib geschrieben hat. Und als dann auch noch die Kinder von Ombra in Gefahr sind, scheint alles verloren.
Und in diese Welt will Elinor freiwillig reisen. Und irgendwann bekommt sie ihren Willen. Doch enttäuscht ist sie am Ende doch nicht. Viel mehr hilft sie Fenoglio endlich wieder zu seiner Berufung zu finden. Nur er kann das Chaos mit Hilfe von Meggie ihrer Stimme wieder ordnen.
Der Eichelhäher begibt sich in große Gefahr, Meggie verliebt sich und ihre Mutter hilft mit altem Wissen.
Ein enges Ende, aber irgendwie auch wenig fulminant.
Die Buchreihe findet ein Ende, der durchaus auch ein neuer Anfang sein kann.

Fazit: Nicht zu unrecht wird Cornelia Funke als die deutsche J. K. Rowling bezeichnet. Sie entwirft auch in diesem Band eine komplexe Fantasy-Welt, die sehr anschaulich beschrieben wird und in der die Handlungsfäden aus den ersten beiden Bänden konsequent zu Ende geführt werden. Um das volle Lesevergnügen zu haben, sollte man diese beiden Bände allerdings auch gelesen haben, um alle Bezüge herstellen zu können.
„Tintentod“ ist, ähnlich wie seine Vorgänger, wieder ein Band über das Bücherschreiben und die eigenen Realitäten der Geschichten geworden, in welcher aber die herbeigeschriebenen Erzählungen und Figuren beileibe nicht immer so agieren, wie man sich das vorstellt. Das muss auch Fenoglio feststellen, der eigentlich nicht mehr schreiben will, seitdem er den Reinfall mit Cosimo erlebt hat. An seiner Stelle schreibt Orpheus und übernimmt an weiten Strecken die Regie über die Handlung. Auch sonst sieht es in Ombra, der Stadt der Tintenwelt, düster aus: der Natternkopf herrscht und nur der schwarze Prinz, der Eichelhäher und seine Bande leisten auf eher verlorenem Posten Widerstand… Aber auch Meggie, Mo, Resa, Elinor und Darius und ihre Schicksale sind wieder in die Handlung mit einverwoben.
Die Sprache von Cornelia Funke ist bildhaft und anschaulich wie immer, vermag den Leser zu fesseln und entfaltet oft einen ganz eigenen Zauber. Die Geschichte steckt voll überraschender Wendungen und nimmt oft einen ganz anderen Weg als vermutet.. Ein tolles gelungenes Ende der Tintenwelt Trilogie..

Ich habe das Buch seinerzeit mit 5 von 5 Sternen bewertet. Auch wenn die Trilogie nicht immer zu 100 Prozent wirklich richtig gut war, war es doch im Gesamten betrachtet, alles gut so, wie es war.

[Buch] Cornelia Funke – „Tintenblut“

Cornelia Funke
„Tintenblut“
Reihe: Tintenwelt-Trilogie Band 2
Verlag: Dressler
ISBN: 9-783-791-50467-4
Seiten: 736
erschienen: 01.09.2005

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Band 2 der Tintenwelt. – Zu Anfang habe ich mich ja etwas schwer getan, da ich vom ersten Band etwas enttäuscht war. Die Neugier war es am Ende, die mich dann doch zu diesem Buch hat greifen lassen.

Klappentext: Meggie las zum hundertsten Mal den Abschiedsbrief an ihre Eltern:
Liebster Mo! Liebe Resa!
Bitte macht euch keine Sorgen. Farid muss Staubfinger finden, um ihn vor Basta zu warnen, und ich gehe mit ihm. Ich will gar nicht lange bleiben, ich will nur den Weglosen Wald sehen und den Speckfürsten, den Schönen Cosimo und vielleicht noch den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Ich will die Feen wiedersehen und die Glasmänner – und Fenoglio. ER wird mich zurückschreiben. Ihr wisst, dass er es kann. Macht euch keine Sorgen. Capricorn ist ja nicht mehr dort.
Bis bald, ich ich küsse euch tausendmal, Meggi

Inhalt: Alles scheint wieder in Ordnung zu sein. Capricorn ist tot, Meggie hat ihre Mutter wieder und alle leben als glückliche Familie bei der „Bücherfresserin“.
Doch Staubfinger will noch immer in seine Geschichte zurück. Und der Käsekopf will es versuchen. Er hat Erfolg, jedoch hat Farid das Nachsehen. Sein treuer Freund ist weg.
Farid geht zu Meggie. Sie soll ihn in das Buch zu Staubfinger lesen. – Auch sie liest nicht nur Farid, sondern auch sich selber in das Buch. Doch die Geschichte ist schon lang nicht mehr so, wie sie Fenoglio seinerzeit geschrieben hat. Er lebt mittlerweile selber darin als Tintenweber. Mit seinem Geschichten verändert er sie. – Mit Meggie hat er eine weitere Hilfe. Mit ihr will er die Geschichte wieder verbessern.
Doch zu Hause wird die Tante von alten Bekannten bedroht. Der Käsekopf hat sich mit Mortola und Basta zusammen getan. So landen auch Vater und Mutter von Meggie in der Geschichte. Doch Meggie ihr Vater ist hier ein anderer, wird angeschossen und bringt unwissend die Spielleute in Gefahr.
Ein großes Durcheinander muss ausgebessert werden. Doch die Geschichte whrt sich gegen Fenoglios Worte und entwickelt ein Eigenleben. Und der Tod, den man eigentlich verhindern willte, der tritt dann doch ein…

Fazit: Auch hier ist das Problem einer „Buchserie“ vorhanden. Bereits der zweite Teil hat Probleme, an Band 1 qualitativ heran zu kommen.
Sicher, auch „Tintenblut“ hat sn diesen Stellen hatte ich echte Probleme in der Handlung zu bleiben. Oftmals habe ich diese Seiten nur überflogen und so immer mal wieder den Einstig in die spannenden Stellen verpasst. Das hat jedoch nicht zum Unverständis der Handlung geführt. Denn die Handlung ist einfach beschrieben. Eben so, dass man auch nach einer Leseunterbrechung wieder ohne Probleme in die Handlung hinein gefunden hat.
Auch der Inhalt strotzt wieder vor Fantasie. Mit viel Geschick wurden viele, verschiedene Geschichten miteinander verwoben. So entstand eine neue, völlig neue Geschichte:
Staubfinger verfolgt noch immer das Ziel, in seine Geschichte zurück zu kommen. Sie haben den Käsekopf ausfindig gemacht. Er verspricht Staubfinger und Farid in das Buch zu lesen. Doch Farid bleibt zurück und sucht Hilfe bei Meggie. Die liest nicht nur ihn, sondern auch gleich sich selber in das Buch hinein.
Die Bösewichte Mortola und Basta wollen sich an Meggie und ihrem Vater rächen. Da Meggie nicht da ist, wollen sie ihr nach. Dabei geraten auch Meggie ihre Eltern in die Tintenwelt.
In der Tintenwelt gilt Meggis Vater als ein anderer. Angeschossen wird er in einem versteckten Lager der Spielleute gepflegt. Doch wenn seine Anwesenheit hier durchsickert, ist das gesamte Lager in Gefahr. – Es sickert durch und alle geraten in die Gefangenschaft des Natternkopfes.
Staubfinger, Farid, Meggi und Fenoglio wollen alle befreien und bringen dabei vieles durcheinander. Am Ende will Fenoglio das Schreiben aufgeben und der Käsekopf muss her. Aber wird der auch tun, worum man ihn bittet? Er hat Farid und Staubfinger schon einmal betrogen….
709 Seiten Story. Im Anhang noch Quellenhinweise und Personenvorstellungen. Alles in einem angenehmen Schriftbild. Dauerlesen war so kein Problem. Und das war gut so. Denn an den spannenden Stellen gab es auch Dauerleseaktionen. Das ging dann aber eben nicht auf die Augen. Ansonsten war das Buch recht unhandlich. Im Bett lesen ging gar nicht. Binnen kürzester Zeit haben mir da die Arme weh getan. Naja und irgendwo hin mit habe ich es auch nicht genommen. Zu vulominös das Teil. Außerdem wäre es dabei am Ende auch nur ramponiert worden.
ABER absolut lesenswert. Aber bitte erst nach Teil 1. Dann erschließen sich einige Tatsachen wesentlich besser.

Bewertet habe ich das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. – Der zweite Band war eindeutig besser, als der erste. Sind ja wenige Reihen von denen man das behaupten kann. In dem Fall allerdings war es so. Und auf den dritten Band habe ich mich dann auch tierisch gefreut.

[Ebook] Stefanie Hasse – „Das Geheimnis unter der Tinte“

Stefanie Hasse
„Das Geheimnis unter der Tinte“
Reihe: Book Elements Band 3
Verlag: Carlsen
ISBN: 9-783-646-60198-5
Seiten: 352
erschienen: 04.02.2016

– gelesen im Januar 2020 –

Einmal mehr habe ich bei meinem SuB ganz nach unten gegriffen. Um mir viel ein, dass ich damals, als ich die Trilogie auf meinen SuB gesetzt habe, ganz heiß drauf war.
Und nun also der dritte und letzte Band. Ich war gespannt und habe mich voller Neugier in das Abenteuer gestürzt.

Klappentext: **Vertraue niemals einem Autor, denn er könnte dein Leben neu schreiben…**Seit Lin zur Romanfigur in ihrem einstigen Lieblingsbuch »Otherside« geworden ist, steht ihr Leben Kopf. Jede Geste und jeder Satz könnten ihr Schicksal unwiederbringlich verändern, denn hier wird alles zum geschriebenen Wort. Ihr bleibt nur eins übrig: das Tor zur Realität aufspüren, bevor das Buch, in dem sie sich befindet, zerstört wird. Dass ihr ausgerechnet Zacharias, der charismatische Held aus »Otherside«, dabei behilflich sein soll, gefällt ihrer großen Liebe Ric gar nicht. Aber für Eifersucht bleibt nicht viel Zeit, wenn Buchhelden real werden und die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit für immer zu verwischen drohen…

Inhalt: Lin und die anderen Protagonisten sitzen in Otherside fest. Sie beerdigen den Vater von Lind und suchen dann einen Weg in die Realität. Bewohner von Otherside helfen ihnen, wie sie können.
Thyra treibt indessen in der Realität ihr Unwesen. Sie zerstört Bibliotheken, fängt Menschen ein, um sie an ihre Monster zu verfüttern und strebt ganz klar nach macht und dem Königsposten in der Realität.
Als Lin und ihr Team wieder in der Menschenwelt angekommen sind, wissen sie nicht mehr, wem sie noch trauen können. Alle scheinen plötzlich die Seiten gewechselt zu haben. Dabei sind auch die anderen nur Menschen und wollen ihre Ziele erreichen. Ob diese nun gut oder böse sind.
Aber in allererster Linie muss man Thyra an ihren Plänen hindern. Es muss doch möglich sein, dass beide Welten friedlich nebeneinander existieren können.

Fazit: Band 3 der Reihe „Book Elements“ ist im Jahr 2016 erschienen ist. Es ist das Finale einer Trilogie rund um eine Welt, in der Buchcharaktere in die Realität wechseln können. Und dieser Band schließt lückenlos an den 2. Band an. Der Prolog besteht aus einer Szene, die die folgende Handlung beschreibt, aber auch einen Rückblick auf den voran gegangen Band gibt. Sehr gut geeignet, um die Erinnerung aufzufrischen, wenn eine längere Pause zwischen den 2 Büchern lag. Allerdings nicht gut genug, um Neueinsteiger an dieser Stelle ein vollen Überblick geben zu können. – Wenn ihr das Buch also lest, dann bitte die gesamte Reihe in der chronologischen Reihenfolge. Andernnfalls würde euch zu viel verloren gehen.
Im dritten Band dieser Reihe, hatte ich noch immer nicht das Gefühl vom ewig gleichen Einheitsbrei. Es gab wieder zwei Handlungsstränge. Der eine spielte in Otherside, wo es unsere Protagonisten hin verschlagen hat. Er zweite Strang machte die Antagonistin „Lauri“ zu einer weiteren Protagonistin. Ihre Lebensumstände spielen im „Zentrum“ und bringen einen nicht unerheblichenTeil an SkyFi hinein. Die Autorin hat hier aus Dystopien und Zukunfststories Technik in die Handlung eingebaut. Die Autorin konnte so noch einmal neue Ansichten Handlungen und Gedanken einbauen. Das bisher klassische Jugendbuch wurde etwas aufgewertet und dieser Serienkoller blieb aus.
Ich hatte die Komplette Lesezeit einen gigantischen Film im Kopf. Die Bilder waren aufrgende und spannend. Dieser ständige Wechsel von romantischen Gefühlen zu Kampf und Action hat ein enormes Tempo in die Handlung gebracht. Ich habe an den Zeilen geklebt und hätte am liebsten in einem Rutsch gelesen- Unterbrechungen waren höchst unwillkommen, aber bitter nötig wegen realem Leben und so. Aber nach den Unterbrechungen war ich immer wieder schnell in der Handlung drin. Ein Satz und alles war wieder da.
Ich habe keine Ahnung, ob ich ich jetzt erleichtert zurück lehnen soll, weil der Kampf nun zu Ende ist, oder ob ich mir noch weitere Teile wünsche. Meiner Meinung nach wäre der eine oder andere Aspekt noch zu klären. Aber im Nachwort steht ja, dass die Trilogie wohl wirklich beendet ist. Lauri hätte ich schon noch total interessiert.

Ich bewerte auch dieses Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Von Serkienkoller oder gar langer Weile war nichts zu merken. Auch im dritten Band neue Aspekte, die rasante Handlung und alles so geschrieben, dass ich jede Menge Spaß an meinem Kopfkino hatte. Ganz genau so wieht es aus, wenn man Lesespaß hat.

[Ebook] Stefanie Hasse – „Magie zwischen den Zeilen“

Stefanie Hasse
„Magie zwischen den Zeilen“
Reihe: Book Elements Band 1
Verlag: Carlsen
ISBN: 9-783-551-31633-2
Seiten: 288
erstmals erschienen: 03.09.2007

gelesen im Januar 2020

Büchermagie, Magie durch Bücht , mit Büchern. Magier, Bsewicht und Schurken treiben ihr Unwesen und das alles in 3 Bänden. Ich bin froh, dass ich gleich die Box mit alln drei Bänden h atte. So blieb mir wenigstens die Warterei auf dennächsten Band erspart.

Klappentext: Wenn die Leute nur wüssten, wie gefährlich Lesen ist, wäre Lins Job um einiges leichter. Aber leider verlieben sich täglich Mädchen in Romanfiguren und hauchen ihnen mit jedem schwärmerischen Seufzer etwas mehr Leben ein – bis die Figuren aus den Büchern heraustreten und Lin sie wieder einfangen muss. Vampire, Außerirdische, Bad Boys … Als Wächterin der Bibliotheca Elementara kennt Lin sie alle – außer Zacharias, den Helden ihres Lieblingsbuchs »Otherside«. Dabei würde sie ihm nur zu gerne einmal begegnen …

Inhalt: Liz führt das ganz normale Leben einer Wächterin. Dienst in der Bilioteca Elemantara und am Abend die Streife, um Buchcharaktere aufzuspüren. Doch sie hat ein Buch bei sich zu Hause, dass sie immer wieder leist. Ohne den Schutz der Bibliothek.
Doch es stimmt etwas nicht. Es werden immer mehr Buchcharaktere. Zu viele, als dass es noch gut für beide Weilten sein kann. Und es sieht so aus, als ob Liz ihr verbotenes Buch der Schlüssel zu dem ganzen wäre.
Liz und ihr Team ziehen los, um sich der Sache anzunehmen. Und es ist dringend, denn Samhain ist in ein paar Stunden und dann entscheidet sich, welche der b eiden Welten fortbestehen darf.

Fazit: Der Leser landet hier eigentlich in einer ganz normalen Welt, die allerdings Wächter braucht, die Figuren jagen. Diese Figuren waren durch all zu begeisterte Leser aus den Büchern heraus gelesen worden. Eine normale Welt, in die die Fantasy hinein gepackt wurde. Aber eben alles so gut durchdacht, dass ich als Leser wirklich das Gefühl hatte dass es so wirklich möglich ist.
Typisch Jugendbuch war hier auch ein bisschen Schwärmerei dabei. Eine der Wächterinnen schwärmt für eine Figur aus einem Buch. Das darf sie aber eigentlich weder besitzen noch lesen. Die Gefahr des Herauslesens ist zu groß. – Es kommt, wie es kommen muss. Zu viele Charaktere aus Büchern haben die seiten gewechselt und das Gleichgewicht der Welten gerät durcheinander und aus den Fugen.
Der Spannungsbogen ist klassisch einfach gehalten. Die Situation spitzt sich nach und nach zu und am Ende wird alles hochdramatisch und findet ein Ende. – Ich als Leser war mit diesem nicht zufrieden. Aber ich wusste ja, dass da mindestens noch zwei weitere Teile sind. Das hat die Hoffnung noch nicht ganz sterben lassen .
Wo mich ich so meine Probleme hatte, waren die vielen Namen die während der Handlungen aufgetaucht sind. Ich hab die alle dann irgendwie durcheinander geschmissen. Somit konnte ich der Handlung nicht wirklich folgen. Zwar habe ich am Ende immer verstanden, was passiert war und konnte auch allem immer folgen. Aber leider hat sich kein Film vor meinem geistigen Auge entwickelt. Ich war immer wieder hin un her gerissen wenn es darum ging, weiter lesen oder doch lieber etwas anderes machen. Eine gewissen Neugier hat mich dann quasi immer weiter getrieben.
Ich bin mal gespannt, wie die Story weiter geht. Denn irgendwie hat sie ja doch ein Ende gefunden.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen. Den einen Stern Abzug gibt es für den fehlenden Film in meinem Kopfkino. Positiv ist aber die Neugier, die ich auf das Ende empfunden habe. Dieser Einfallsreichtum, die diese Story lebendig werden lies und dieser schlüssige Aufbau der Story.
Bin auf jeden Fall mal gespannt wie die Geschichte weiter geht und ob und wie das ein Ende findet.