[EBook] Kathy Reichs – „Knochen zu Asche“

Kathy Reichs
„Knochen zu Asche“
Reihe: Tempe Brennan (10)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43656-5
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Kinderpornografie, Leichen und viele ungeklärte Fakten. Und am Ende findet Tempe eine vermisste Freundin wieder. Ich war gefesselt!

Klappentext: Als junges Mädchen musste Tempe Brennan erleben, wie ihre beste Freundin Evangeline unter mysteriösen Umständen zum Vermisstenfall wurde. Dreißig Jahre später reißt ein Skelettfund im kanadischen Nova Scotia alte Wunden auf. Hängen diese Knochen mit Evangelines Verschwinden zusammen? Ein kleines vergilbtes Versbuch könnte die Antwort verraten. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein weibliches Skellet landet bei der Anthropologin auf dem Tisch. Sie soll Identität und Todesursache heraus finden.
Temperance erinnert sich an eine Freundin aus Kinderwagen, die von heute auf morgen von der Bildfläche verschwunden war. Mit ihrer Schwester hat sie schon damals recht geschickte Ermittlungen angestellt, um etwas heraus zu finden. Doch sie ist auf eine Mauer des Schweigens gestoßen.
Nun ist ihr ihre Schwester wieder behilflich. Gemeinsam versuchen sie etwas über den Verbleib von Evangeline und über die inzwischen mehr gewordenen sterblichen Überreste heraus zu finden.

Fazit: Dieser, der bereits 10. Fall der Tempe Brennan war so gar nicht langweilig. Bei der Reihe schwankt es unter den Büchern echt gewaltig. Es hat sogar ein Buch gegeben, da wollte ich das Lesen schon abbrechen, weil ich so gar nicht rein gekommen bin. – Aber hier war das ganz anders. Es geht bis in die Kindheit von Tempe zurück. Und das allein ist eine Tatsache, die mich total fasziniert hat.
Über die französischen Ortsnamen und Redewendungen bin ich öfter mal gestolpert. Aber ich habe in der Schule nie Französischunterricht gehabt. Wenn da wenigstens Grundkenntnisse da gewesen wären, würde das sicher anders aussehen.
Trotzdem braucht es für diese Lektüre nicht unbedingt ein Studium. Medizinische Fachbegriffe sind sehr selten. Und wenn sie vorkommen, dann sind sie auch erklärt. Und das dann auch noch so geschickt, dass die Handlung nicht ausgebremst oder angehalten wird.

Dieser zehnte Fall ist mal wirklich mehr als spannend. Hier kann ich mit ruhigem Gewissen eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Keine Langeweile und sehr interessante Einblicke in die Kindheit der Anthropologin.
Tut euch dieses Buch an!

[EBook] F. Paul. Wilson – „Das Höllenwrack“

F. Paul Wilson
„Das Höllenwrack“
Reihe: Handyman Jack (10)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-442-36674-3

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ich habe mir so viel davon versprochen. Doch was ich dann gelesen habe, war zum Sterben langweilig.

Klappentext: Zwei Brüder und die Jagd nach einem tödlichen Schatz!

Der neue Mystery-Thriller von F. Paul Wilson: fesselnd bis zur letzten Seite und mit einem hinreißenden Schuss »Pulp Fiction«.

Nach vielen Jahren der Funkstille hört Handyman Jack zum ersten Mal wieder von seinem Bruder Tom, einem zwielichtigen Richter aus Philadelphia. Die beiden standen einander nie sehr nahe, doch nun möchte Tom, dass Jack ihm bei einer Schatzsuche hilft. Doch statt Gold und Juwelen entdecken die beiden Brüder vor den Bermudas ein merkwürdiges, scheinbar von Haut überzogenes Objekt: die legendäre Lilitonga von Gefreda. Und das ist nur der Auftakt zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Denn die Sage will es, dass kein Mensch die kalte Berührung der Lilitonga überlebt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Eigentlich könnte die Welt für Jack in Ordnung sein. Er hat eine Freundin, die ein Kind von ihm erwartet und mit seinem Vater will ers ich auch aussprechen. Doch am Flughafen wird dieser ermordet. – Jack muss Kontakt zu seinem Bruder aufnehmen, der dann kommt um alles für die Beerdigung zu regeln. Doch Jack bekommt mit, dass auch sein Bruder Probleme hat. Er muss sogar fliehen. Jack soll ihm helfen, Geld von einem Konto zu holen.
An das Geld kommen die Männer aber nicht mehr ran. Statt dessen will sein Bruder einen alten Schatz heben. Den finden sie auch. Aber er ist nicht wirklich harmlos und Jack droht seine Familie zu verlieren. – Doch Jack nimmt das „Verderben“ auf sich. Von nun an beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Jack will um jeden Preis noch seinen Vater rächen, bevor er verschwindet.

Fazit: Da erwartet man eine spannende Story rund um ein irgendwie höllisches Wrack, und bekommt doch nur eine Story, die langweiliger nicht sein konnte. Bis ca. zur Mitte des Buches hat es gebraucht, bis es überhaupt erst einmal irgendwie interessant wurde. Und auch dann war alles förmlich zerschreiben. Alle sist so haarklein beschreiben, dass kaum mal Platz für eine eigene Fantasie blieb.
Stellenweise hab eich das Geschriebene dann auch nur noch überflogen. Aufhören konnte ich nicht, da ich noch auf Spannung gehofft habe, aber konzentriert lesen ging auch nicht, wegen mangelndem Interesse. – Logisch, dass es da auch keinen Film in meinem Kopfkino gab.
Ich habe mir von Cover und Titel mal wesentlich mehr erwartet. Und dann wurde ich von der Story selber und auch von der Art zu schreiben total enttäuscht. Alles zerschrieben und kaputt geredet.

Die totale Enttäuschung und die Erkenntnis, dass ich diesen Autor in Zukunft wohl umgehen werde.