[EBook] Sebastian Fitzek – „Das Paket“

Sebastian Fitzek
„Das Paket“
Verlag: Droemer
ISBN: 9-783-426-19920-6
Länge: 368 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Herr Fitzek einmal mehr in Höchstform und ich auf allen Irrwegen, die er für seine Leser eingebaut hat.

Klappentext: Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den ‚Friseur‘ nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der ‚Friseur‘ könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Emma ist auf einem Kongress. Und als wäre die Notlüge, mit der sie sich gegen einen überheblichen Kollegen zur Wehr setzt, noch nicht genug, wird sie abends in ihrem Zimmer auch noch vergewaltigt.
Zumindest gaubt sie, sie wurde vergewaltigt.Sie verliert ihr Kind, entfernt sich von ihrem Mann und verliert so nach und nach ihren Verstand.
Genau das wollte der Täter aber nicht. Er wollte ihr doch nur helfen. Wollte ihr zeigen, dass ihr lieber Ehemann gar nicht so lieb ist, weil er sie nämlich betrügt und andere Frauen verführt und sogar ihre beste Freundin geschwängert hat.
Doch Emma sieht das nicht. Sie rutscht immer tiefer in eine Verkettung von unglücklichen Umständen, wird mehr und mehr zur Mörderin und ist am Ende mehr als überrascht, als sie erfährt, wer der wahre Täter ist und wie weit die Sache bereits zurück liegt.

Fazit: Kurze Kapitel. Damit immer wieder die Möglichkeit das Lesen zu unterbrechen und anschließend schnell wieder in die Handlung hinein zu kommen. Außerdem für Herrn Fitzek die Möglichkeit öfter mal in Ort und Zeit herum zu springen. Da das aber kenntlich gemacht war, bin ich schnell in die Handlung hinein gekommen. Habe den Sinn hinter den Sprüngen begriffen und einfach nur den Kopfkinofilm genossen, der sich mir bot.
Herr Fitzek bietet in dem Buch wieder viele Irrwege in den Ermittlungen an. Er lockt den Leser auf vollkommen falsche Fährten. Und ich bin diesen falschen Wegen ganz bereitwillig gefolgt. Genau so, wie es auch die Protagonistin tat. Um dann, am Ende, genau so entsetzt und verwirrt zu sein, wie es ¨Emma¨ war. Ich glaube, wenn ich das durch gemacht hätte, dann hätte man mich auch einliefern können.
Ich habe eben von Lesepausen gesprochen. Sagen wir mal so: Freiwillig waren die nicht! Das Leben war schuld. Wenn ich gekonnt hätte, wie gewollt, dann hätte ich das Werk auf einen Sitz verschlungen. Die Spannung war von Anfang an typisch Fitzek. Von Anfang an auf eine seltsame Art gefesselt. Ich konnte gar nicht mehr anders, als weiter lesen. Nach jeder Unterbrechung bin ich immer wieder schnell in die Handlung hinein gekommen und war gleich wieder in der Welt von Emma gewesen. – Keine schöne Welt, aber als Außenstehender gut zu wissen, dass ich nicht selber das Opfer in diesem perfiden Spiel gewesen bin.

Herr Fitzek hat sich einmal mehr selbst übertroffen. Mir bleibt also nur zu hoffen, dass das nicht sein letztes Buch war…


[EBook] Sebastian Fitzek – „Das Joshua Profil“

Sebastian Fitzek
„Das Joshua Profil“
Verlag: Eder & Bach
ISBN: 9-783-945-38670-5
Länge: 352 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Kurzweilig spannend und lesenswert – Fitzek pur!!!

Klappentext: Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Max Rhode glaubt, der einzige Fehler in seinem Leben ist sein Misserfolg als Autor. Doch da wusste er noch nicht, dass Joshua hinter ihm her ist, eben weil er als Schriftsteller nach seltsamen Sachen im Internet sucht.
Seine Pflegetochter Jola ist sein Ein und Alles. Deswegen wehrt er sich auch mit Händen und Füßen gegen den Vorwurf, dass er ihr etwas schlechtes will. Doch er hat es schwer, mit seinen Behauptungen Gehör zu finden. Zu seltsam ist die Geschichte von dem sterbenden Mann, den er nicht kennt, der ihn aber unbedingt vor seinem Ableben noch einmal sehen wollte.
Als Jola dann vom Jugendamt zu ihren leiblichen Eltern zurück geführt werden soll, knallen bei Max die Sicherungen durch. Er entführt seine eigene Tochter, begeht eine Freiheitsberaubung und baut dann einen Unfall landet in einem Crackhouse und muss dann erfahren, dass seine Tochter wie vom Erdboden verschluckt ist.
Max und sein Anwalt begeben sich auf die Suche. Nur durch einen Zufall kommen sie so auf die Spur eines Clubs, der sich gegen Joshua stellt. Und Joshua ist keine Person, sondern ein Programm. Ein Programm, dass sich in Max seinem Fall geirrt hat und das nun nicht mehr verkauft werden kann. Also muss Max dazu gebracht werden, genau das zu tun, was das Programm voraus gesagt hat.
Das Programm konnte sich aber nur irren, da der Student in der Wohnung unter der Familie, ein ziemlich falsches Spiel spielt…

Fazit: Sebastian Fitzek übt irgendwie eine ganz eigenen Faszination auf mich aus. Einer, der ich mich kaum entziehen kann, wenn ich einmal ein Buch von ihm begonnen habe. Und genau so erging es mir auch in diesem Fall.
Ich war von Anfang an gefesselt und habe bei dem ersten Durcheinander nur noch Bahnhof verstanden. Ich empfand es als störend, als Herr Fitzek von der Kernhandlung weg musste, um kurz zu erklären, wie er eine neue Person ins Spiel bringt. Was mich dann nur noch mehr ans Buch gefesselt hat.
Die Handlung zeigt auch, dass alles gründlich recherchiert war. Da war nur das Fantasie, was dem armen Mädchen passiert ist. Den Rest könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das wirklich so sein könnte.
Die Handlung fließt jedenfalls immer schön flüssig vorwärts. Verständnisprobleme hatte ich nicht. Alles war in einfachen Sätzen beschrieben. Und dann auch genau im richtigen Maß. Der Leser kann sich noch seine eigenen Gedanken dazu machen. – Also ich war die ganze Zeit komplett an das Buch gefesselt und konnte kaum mal davon lassen.
Lesepausen waren im höchsten Grad unwillkommen, aber leider hier und da mal nötig, weil das Leben um mich herum zwar vergessen, aber eben nicht wirklich weg war. Nach den Lesepausen bin ich dann aber immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Zwei Sätze und die Handlung war komplett wieder da und ich aus der Realität verschwunden.

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Sternen und ich warte voller Spannung auf das nächste Werk von Fitzek. Der Mann darf einfach nie aufhören mit dem Schreiben. Das kann er seinen Fans unmöglich antun wollen.

[EBook] Sebastian Fitzek – „PS Ich töte dich

Sebastian Fitzek
„PS Ich töte dich“
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-50857-2
Länge: 288 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

 Kurzgeschichten von mehr oder weniger bekannten Autoren, die aber nicht alle gut sind.

Klappentext: Wohliger Schauder für die dunkelste Zeit des Jahres: Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert, und zwar für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt: Sebastian Fitzek, Val McDermid, Michael Connelly, Thomas Thiemeyer, Torkil Damhaug, Petra Busch, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel, Jilliane Hoffman. Mit Handschriftenproben, graphologisch gedeutet! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Sebastian Fitzek hat hier als Herausgeber fungiert und Kurzgeschichten seiner Kollegen zu einer Anthologie zusammen gestellt. Dabei entstand eine bunte Mischung aus Spannung und Langeweile. Vom klassischen Krimi bis zum spannenden Thriller ist für jeden etwas dabei. Eine bunte Mischung.

Fazit: 284 Seiten, die auch wegen mangelndem Interesse mal schnell gelesen waren. Ganze drei Namen sagten mir in dieser Sammlung etwas. Und gerade mal zwei Geschichten habe ich wirklich aufmerksam und interessiert gelesen.
Die Storys waren sehr unterschiedlich. Während der eine Autor richtig fesselnd schreibt, konnte mich der andere dann mal so gar nicht überzeugen… – Das Highlight war die Story vom Herausgeber und die von Markus Heitz, und den Rest hätte man sich durchaus sparen können.
Vor allen Dingen, da waren 2 Storys wirklich Thriller und der Rest die typischen Krimis mit stinklangweiliger Ermittlungsarbeit…

Ich habe das Buch gelesen, weil es auf meiner Liste stand. Das war es dann auch schon… – Empfehlen kann ich es nicht, zu viele Geschichten waren einfach zu langweilig.

[EBook] Sebastian Fitzek – „Der Augenjäger“

Sebastian Fitzek
„Der Augenjäger“
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-50373-7
Länge: 432 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Eine Fortsetzung, der man die Fortsetzung nicht anmerkt. Spannend und mitreisend.

Klappentext: Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Johanna Strom bekommt im Krankenhaus Besuch. Der Besuch bedeutet aber nichts Gutes für sie. Denn niemand glaubt einer psychisch kranken Frau. – Sie vermisst ihre Tochter, doch die Polizei glaubt, dass sie ausgerissen ist.
Die Tochter unterdessen, befindet sich in der Gewalt das Augenjägers. Den glaubt man in Gefangenschaft, muss ihn aber wieder frei lassen. – Alexander Zorbach bleibt dem vermeintlichen Täter aber auf den Fersen. Er vermisst seinen Sohne und will endlich wissen, was mit ihm geschehen ist.
Ein vervenaufreibendes Katz- und Mausspiel beginnt. In das wird auch die blinde Physiotherapeutin hinein gezogen. – Am Ende können sich die Gefangenen zwar befreiden, aber der Täter ist wieder ein anderer und ist weiterhin auf freiem Fuß.

Fazit: Bei diesemm Buch bin ich irgendwie gespaltener Meinung. Es war spannend, es mich gefesselt und ich war auch in der Lage, am Ball zu bleiben. Allerdings hatte ich zwischendrin meine Probleme, bei der Sache zu bleiben. Die vielen Personen haben mich verwirrt. Mit Namen hatte ich schon immer so meine Probleme. – Trotzdem bin ich dran geblieben udn am Ende hat sich der gordische Knoten auch für mich aufgelöst. Und das Ende war fü rmich auf jeden Fall der totale Hammer. Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit.
Einen Film hatt eich leider nicht in meinem Kopfkino. Aber dem Lesevergnügen hat da sin dem Fall keinen Abbrauch getan. Die Story war auch ohne Bilder richtig klasse.
Trotzdem das Buch eine Vortsetzung vom ¨Augenjäger¨ wein sollte, hat man die Story auch gut für sich lesen können. Jeder der beiden Bücher bildet trotz allem eine eigene Story. Sie sind eben nicht von einander abhängig.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Tut euch das ruhig mal an. Ein Fehler ist es auf keinen Fall.

[EBook] Sebastian Fitzek – „Das Kind“

Sebastian Fitzek
„Das Kind“
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 9-783-426-51217-3
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Spannung, Dramatik, Aberglaube und Hokuspokus…. Und am Ende doch durch und durch realistisch

Klappentext: Strafverteidiger Robert Stern staunt nicht schlecht, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank – und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Erstaunen wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn Simon berichtet nicht nur von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Der Strafverteidiger Robert Stern stimmt seiner Exfrau zuliebe einem Treffen mit einem neuen Mandanten zu. Der neue Mandant ist aber gerade mal eben 10 Jahre alt. Seit einer Rückführung, die er zum Geburtstag geschenkt bekam, glaubt er ein Mörder zu sein. In seinem vergangenen Leben will er Menschen umgebracht haben. Stern glaubt die Sache aber erst, als er unter Anleitung des Jungen wirklich eine Leiche findet.
Bei den laufenden Ermittlungen ist der Junge sein ständiger Begeleiter. Doch der Fall entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als ursprünglich gedacht.
Robert Stern wird eine Video von seinem verstorbenen Sohn zugespielt. Das alles soll auch mit seinem Fall zu tun haben. – Doch am Ende kann alles aufgeklärt werden und auch Robert bekommt ein Stück Vertrauen in die Menschheit zurück.

Fazit: Ich war von Anfang an komplett in der Handlung gefangen und konnte kaum von dem Buch lassen. Schon der Einstieg hat eine wahnsinnige Spannung erzeugt. – Einzig die Namen haben mich dann doch ganz schön verwirrt. Zwischendirn war ich dann wirklich gezwungen, langsamer zu lesen, um nicht noch mehr durcheinander zu kommen.
Was bei mir auch mit für die Verwirrung gesorgt hat, war die Tatsache, dass der Strafverteidiger noch nach seinem Sohn gesucht hat. Genau genommen war das ein zweiter, ein paralleler Fall. Dashat die Sache schon ganz schön verwirrend gemacht.
Ansonsten waren Orte und Handlungen aber sehr gut beschrieben. Es blieb genügend Raum für eigene Fantasie und stellenweise hatte ich auch Bilder im Kopf.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. – War ein weiterer spannender Stoff auf meiner Reise durch Fitzeks Welt.

[EBook] Fitzek & Tsokos – „Abgeschnitten“

Fitzek & Tsokos
„Abgeschnitten“
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-51091-9
Länge: 416 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Prof. Herzberg muss eine sehr übel zugerichtete Leiche untersuchen. Dabei entdeckt er in deren Kopf eine Handynummer. – Die Nummer seiner Tochter.
Ein Anruf bestätigt dann den Verdacht der Enführung. Herzberg muss seine Tochter finden, und das schnell, wenn er sie lebend widersehen will.
Um an weitere Hinweise zu kommen, muss Herzberg auf die Insel Helgoland kommen. Allerdings ist das wegen eines starken Unwetters nahezu unmöglich. Aber auf Helgoland wird die nächste Leiche von einer unbeteiligten Passantin gefunden, die diese Leiche dann nach Anweisung Herzbergs obduziert. – Weitere Hinweise und weitere Leichen folgen.
Die Zeit wird immer knapper und auch Herzbergs verlängerter Arm auf Helgoland wird wieder von ihrem Stalker heimgesucht… – Ein grandioses Finale mach den Deckl auf die Story. Allerdings etwas anders, als erwartet.

Fazit: Dieses Buch hatte mich ganz schon in den Bann gezogen. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, als mich die Lektüre auch schon komplett im Bann hatte. Ich habe die Welt um mich herum komplett ausgeblendet und wollte eigentlich nur noch wissen, ob Herzfeld seine Tochter retten kann. Aber Herr Fitzek hat ja noch einige Winkelzüge mehr eingebaut. Auf diese Weise gab es zwischendurch noch die eine oder andere kleine oder große Katastrophe. Das alles zusammen ergab dann ein Buch, das die Bezeichnung ¨Thriller¨ mal wirklich verdient hatte.
Bilder vor einigen Kapiteln stellen das Gelesene noch graphisch dar. Aber zum Verständnis wäre das nicht nötig gewesen. Handlungen und Orte sind so gut beschrieben, dass ich auch so einen packenden Film in meinem Kopfkino laufen hatte.
Im Anhang gibt es noch eine Beschreibung von Instrumenten, die man bei einer Obduktion benutzt. Ein sehr interessanter Einblick, den ich so wohl sonst auch nicht hätte machen können.
Alles in allem ein wirklich super gelungenes Buch. Und nun freue ich mich total auf den nächsten Fitzek in meiner Liste…

Ein sehr gut gelungenes Buch.

[EBook] Sebastian Fitzek – „Amokspiel“

Sebastian Fitzek
„Amokspiel“
Verlag: Eder & Bach
ISBN: 9-783-945-38637-8
Länge. 432 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel mit der Öffentlichkeit. Ira beginnt mit einer scheinbar aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören.

Ein gnadenloses Psychoduell, das in einer atemlosen Jagd quer durch Deutschlands Hauptstadt kulminiert. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ira Samin ist Unterhändlerin der Polizei und Alkoholikerin. Eigentlich will sie nur noch eine Cola trinken und sich dann das Leben nehmen. Doch als sie sich die Cola besorgt, wird sie von ihren Kollegen verhaftet und zu einem Fall von Geiselnahme gebracht.
Der Geiselnehmer hat nichts mehr zu verlieren.
Er weiß ganz genau, dass seine Freundin nicht tot ist, man will ihm aber weiß machen, es wäre so. Also versucht er durch eine Geiselnahme die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Ira und der Geiselnehmer verhandeln öffentlich. Ihre Gespräche werden im Radio übertragen. Und dann muss Ira erfahren, dass auch ihre Tochter im Sendestudi ist.
Für Ira beginnt eine Gratwanderung zwischen Alkoholentzug, dem Leben ihrer Tochter und ihrem eigenen Selbstmord.

Fazit: Für dieses Buch von Herrn Fitzek habe ich außergewöhnlich lang gebraucht. Immer wieder habe ich mich nur zu gern ablenken lassen. Das Buch hat mich einfach nicht gefesselt. – Am Anfang dachte ich noch, dass das Buch so richtig fesselt und ich es wohl förmlich fressen werde. Aber so stark, wie das Buch beginnt, so stark lässt es auch wieder nach. – Zwischendrin hab eich den Text einfach nur überflogen. Sonst wäre ich mit dem Buch nie fertig geworden.
Zum Schluss hat der Atuor noch einmal versucht, etwas Spannung aufzubauen. Aber die ist dann komplett unter gegangen. Ich habe das im Prinzip gar nicht mitgekriegt. Am Ende war ich nur froh, dass ich es endlich geschafft hatte.

Die Story selber war jetzt so schlecht gar nicht. Nur die Verhandlungen und die Probleme der Polizistin sind sehr sehr ausführlich beschrieben. Und genau das hat die Sache so langweilig gemacht.

[Ebook] Sebastian Fitzek – „Der Seelenbrecher“

Sebastian Fitzek
„Der Seelenbrecher“
Verlag: Knaur
Verlag: 9-783-426-63792-0
Länge: 368 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Caspar fühlt sich zwar ganz wohl in der psychiatrischen Klinik auf dem Teufelsberg, hat aber trotzdem den Drang zu gehen. Seine Ärztin, zu der er sich seltsam hingezogen fühlt, bekommt das mit. Sie bittet ihn noch eine Nacht zu bleiben. Dann will sie ihm eine Information zu seinem Leben geben.
Caspar bleibt, doch diese eine Nacht wird wohl die schrecklichste seines Lebens sein. – Der Seelenbrecher schlägt in der Klinik zu. Die Ärztin ist in einer Hypnose gefangen.
Caspar, seine Mitpatienten und zwei Angestellte der Klinik versuchen zu überleben.
Außerdem muss die Ärztin, und mit ihr die Information, geschützt werden. Ein verwirrendes Katz- und Mausspiel beginnt, dessen Ende ganz anders ist, als anfangs geglaubt.
Und die Probanden des Experiments… Hat ihnen die Lektüre nun geschadet, oder ist alles nur ein Fake?

Fazit: Am Anfang bin ich nicht wirklich gut in die Handlung rein gekommen. Dem entsprechend gering war das Interesse weiter zu lesen. Ablenkungen waren herzlichst willkommen und für den Anfang habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht. Erst ab der Mitte hin, war mein Interesse geweckt. Ich bin hinter das System des Buches gekommen und habe es ab dann förmlich verschlungen.
Das Verständnis war auch stark von meinem Interesse abhängig. Als ich richtig in der Handlung drin war lief alles wie am Schnürhen. Die Handlung rast gut verständlich voran und selbst mediziische Fachbegriffe waren kein Problem. – Anfangs allerdings zog sich alles wie Kaugummi…

Bewertet habe ich das Buch mit 4 von 5 Sternen. Wobei das lediglich wegen dem für mich echt abstrusen Anfang lag. Ein Fitzek für zwischendurch, aber nicht unbedingt ein Muss. Allenfalls für eingefleischte Fans. 

[EBook] Sebstian Fitzek – „Die Therapie“

Sebastian Fitzek
„Die Therapie“
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-63309-0
Länge: 336 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein Psychiater in psychiatrischer Behandlung. Er erzählt, wie er den Verlust seiner Tochter erlebt hat. Wie seine frau damit umgegangen ist, und was er erlebt hat, als er sich auf die Nordseeinsel Parkum zurück gezogen hat. Wie eine Frau namens Anna Spiegel zu ihm kam, um sich von ihm behandelt zu lassen. Wie er Stück für stück erfahren hat, was aus seiner Tochter geworden ist. Allerdings wurde er auch immer kränker und dann die Fakten, die eigentlich nicht sein konnten… Alles wird ziemlich verworren.
Doch Herr Fitzek löst die Fäden. Wenn auch anders als erwartet.

Fazit: Ich habe es gelesen, war aber zu keinem Zeitpunkt so davon gefesselt, dass ich die Welt um mich herum vergessen hätte. Ablenkungen waren aufs herzlichste willkommen und dem entsprechend lang habe ich für das Buch auch gebraucht.
Zwar habe ich mit Spannung verfolgt, was denn nun aus dem Mädchen geworden ist. Und zunächst habe ich auch geglaubt, dass sie entführt worden ist, aber das Ende war dann doch unbefriedigend.
Es handelt sich um das erste Buch von Fitzek. Das hätte ich mal eher wissen müssen. Dann wären meine Erwartungen geringer und meine Enttäuschung nicht so groß gewesen. – Ich denke mal, dass er seinen unverkennbaren Stil auch erst entwickeln musste. So eine Leistung kommt wohl auch nicht einfach so.

Empfehlen würde ich das Buch dann auch nur für absolute Fans, die von sich behaupten wollen, wirklich alles von ihrem Idol gelesen zu haben.

[EBook] Sebastian Fitzek – „Splitter“

Sebastian Fitzek
„Splitter“
Verlag: Knaur
ISBN: 9-783-426-50372-0
Länge: 384 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht?
Viel stärker als der Splitter, der sich in seinen Kopf gebohrt hat, schmerzt Marc Lucas die seelische Wunde seines selbst verschuldeten Autounfalls – denn seine Frau hat nicht überlebt. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Dann öffnet sich die Tür – und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Marc hat seine Frau mit samt dem ungeborenen Kind bei einem Autounfall verloren. Er hält sich für den Mörder der beiden und damit quält er sich sehr. Wie gerufen kommt da die Anzeie „Lernen Sie vergessen“. Einfach das Hirn neu programmieren und neu anfangen.
Was so vielversprechend klingt, entpuppt sich als Horrortrip. – Die Wohnung, die plötzlich nicht mehr die eigene ist. Die verstorbene Frau, die plötzlich überall herum läuft und der andere, der das eigene Leben zu leben scheint… – Und dann der Splitter im Nacken… ist er nun da oder nicht?
Das Verwirrspiel gipfelt in einem Finale, welches kaltblütig, etwas abartig, aber auch irgendwie logisch ist.

Fazit: Ein Prolog, der mich fast beleidigte, weil ich Delfine und Darstellungen davon sehr mag. Dann eine Handlung, die sich schnell zur Hochspannung steigerte und dann dieses absolut geniale Verwirrspiel… – Ein Buch, das gelungener nicht hätte sein können. – Ich war gefesselt und hatte die 375 Seiten recht schnell durch.
Beim Lesen war ich komplett gefesselt. Die Realität war vergessen und Unterbrechungen waren mehr als unwillkommen. – Waren sie dann doch mal notwendig, habe ich den Anschluss immer gut und schnell wieder bekommen.
Die Beschreibungen waren alle der Handlung gut angepasst. Sie stopten den Fluss nicht. Auf diese Weise kam auch zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. – Mein Kopfkinofilm lief flüssig und trug noch zusätzlich zur Spannung bei.
Fast schade, dass ich so schnell fertig war…
Bei meiner Ausgabe des Buches, wurde der Protagonist öfter mal als „Mare“, statt „Marc“, bezeichnet. – Das hatte auf die Handlung aber keinerlei Einfluss.
Was mir auch noch aufgefallen ist, Herr Fitzek hat ab und an mal die Titel anderer seiner Werke erwähnt. Immer so, dass sich das gut in die Handlung eingefügt hat, aber der Leser, der alle Bücher von Fitzek kennt, merkt das durchaus!

Hier bleibt jetzt nur noch, euch das Buch wärmstens ans Herz zu legen. Einfach nur der pure Thrillergenuss!