[EBook] Kathy Reichs – „Das Grab ist erst der Anfang“

Kathy Reichs
„Das Grab ist erst der Anfang“
Reihe: Temperance Brennan (12)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43550-6
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Krieg auf mehreren Fronten, genau so, wie ich es von Temperance gewohnt bin und liebe!

Klappentext: Tempe Brennan jagt einen Mörder. Ihren eigenen.

Forensikerin Tempe Brennan ermittelt bei einer Reihe seltsamer Todesfälle: Drei Frauen wurden ermordet, alle auf grausame, aber verschiedene Weise. Doch Tempe kann schließlich die Handschrift eines Serienkillers erkennen. Umso schockierter ist sie, als man ihr vorwirft, sie habe eine Autopsie manipuliert und ein Verbrechen vertuscht. Was Tempe nicht weiß: Ihre Arbeit wird sabotiert. Von jemandem, der sie um jeden Preis scheitern sehen will …

Inhalt: Temperance muss einmal mehr auf mehreren Fronten kämpfen. Nicht nur, dass sie mehrere Sätze Knochen zu bearbeiten hat und jeder Fall total eilig ist, irgendwie scheint sie unkonzentriert zu werden. Knochen verschwinden. Sie scheint Fakten zu übersehen und eine kleine Pseudoforenzikerin scheint sie vorzuführen. Temperance muss bei ihrem Chef antanzen und wird in einem Fernsehinterview quasi als nicht mehr so gut verkauft
Eine Lebensmittelvergiftung haut Tempe für drei Tage um, gibt ihr aber auch Zeit, über die Dinge nachzudenken.
Und dann ist da noch Ryan. Auf beruflicher Ebene müssen die beiden funktionieren. Was sie auch recht gut hin bekommen. Aber auf privater Ebene fahren Tempes Gefühle Achterbahn. Es geht nicht mit diesem Mann, aber auch nicht ohne.

Fazit: Ein klasse Buch! Kurzweilig, spannend, super geeigent zur Flucht aus der Realität und mit einem Lerneffekt. Ich würde mal sagen, dass auch dieses Buch durchaus eines der Reihe ist, was besser gelungen ist, als andere.
Vorteil hier: Kein überdimensioniertes Liebesgequengel von oder wegen diesem Ryan. Gehört einfach nicht in diese Genre Buch. Zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es vorangegangene Bände hatten.
Nachteil hier: Viel unwichtiges Zeug, was mit dem Fall nichts zu tun hatte und doch jede Menge Raum eingenommen hat. – Ja, ich habe mich von diesen Familiengeschichten gut unterhalten gefühlt. Und irgendwie hatte diese Familiengeschichte ja auch einen kleinenFall zur Folge, aber was Temperance hier auszustehen hatte, hätte das Buch auch so gefüllt. – Aber das muss die Autorin wissen. Da hänge ich mich nicht rein.
Französische Begriffe kamen vor, haben mich aber jetzt nicht wirklich gestört. Entweder gewöhne ich mich dran, oder sie waren für das Verstehen der Handlung jetzt nicht so übermäßig wichtig. Aus der Handlung haben sie mich jedenfalls nicht raus geschmissen.
Wenn ich dann wirklich mal aus der Handlung raus musste… Sei es wegen einer durch das reale Leben erzwungenen Lesepause, oder aber, weil man mich während dem Lesen angesprochen hat, bin ich immer wieder prima und ohne Probleme in kürzester Zeit in die Handlung hinein gekommen. – Einfach nur Topp!!!

Ein Rundum gelungenes Buch, was zwar unwichtige Elemente enthält, aber die man auch getrost einfach mal übersehen kann. Flucht aus der Realität war möglich, ich bin super unterhalten worden und habe sogar noch etwas dazu gelernt. Was will man mehr?


[EBook] James Barclay – „Kind der Dunkelheit“

James Barclay
„Kind der Dunkelheit“
Reihe: Bund des Raben (3)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-53380-6
Länge: 735 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Das großartige Finale einer Reihe, die ich um ein Haar nicht zu Ende gelesen hätte.

Klappentext: Sie sind Söldner und sie sind die Besten – sie nennen sich der »Bund des Raben«. Jetzt stehen sie vor ihrer größten Herausforderung, denn schwere Katastrophen erschüttern ihr Land Balaia und die Magie wendet sich plötzlich gegen die Menschen. Als bekannt wird, dass ein Kind dafür verantwortlich ist, beginnt eine wilde Hetzjagd. Denn das kleine Mädchen ist die Tochter von einem der Raben – und keiner weiß, wo sie zu finden ist. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Das Kind der Dunkelheit ist die Tochter von Eriene und Denser. Die Kleine vereint eine riesige magische Energie in sich, mit der sie nicht klar kommt. Doch das wird zur Gefahr für sie. Zum einen droht diese mächtige Macht das Kind zu töten und zu im anderen können die Kollegien diese Kind nicht ausbilden. Sie ist zu mächtig.
Eriene flieht mit ihrer Tochter auf die Insel, auf die letzten Magier der Macht des Einen leben. Nur diese Frauen sind in der Lage Lyanas Energien zu bändigen.
Die Kollegien sind mit der Entwicklung nicht einverstanden. Die Macht des Einen darf ihrer Meinung nach keinen Einfluss mehr haben. Wenn das Kind nicht in einem Kolleg ausgebildet werden kann, muss es eben sterben.
Eine Verfolgungsjagd beginnt, deswegen findet der Rabe wieder zusammen. Die gealterten Männer tun alles in ihrer Macht stehende, um Lyana zu retten. Doch können Sie das auch?

Fazit: Band 3 ist geschafft und entgegen aller dem, was ich bisher so erlebt habe, ist Band 3 auch der Beste von allen. Der Autor hat es doch wirklich geschafft, die Spannung über das komplette Buch zu halten. Er hat Orte und Handlungen zwar immernoch übergenau beschrieben, aber er scheint doch gerallt zu haben, dass der Leser schon noch ein Stück Platz für seine eigene Fantasie braucht.
Klar ergeht sich der Autor auch hier noch in zeilenlangen Schachtelsätzen. Und ab und an hat mich das auch aus der Handlung raus geschmissen. Allerdings habe ich auch immer wieder gut in die Handlung hinein gefunden. So war das auch nach Lesepausen.
Ich hatte einen Film vor Augen. Das trotzige Kind habe ich gesehen, wie es Stürme auslöst, ohne davon zu wissen. Die besorgte Mutter hatte ich vor Augen. Und natürlich auch das ganze Blut, was in den zahlreichen Kämpfen vergossen wurde. – Richtig gut ist das gewesen.
Alles in Allem würde ich saß dritte Buch der Rabe-Trilogie schon empfehlen. Haken an der Sache ist aber, dass man dazu schon auch an Band 1 und 2 vorbei muss.

Meiner Meinung nach, sollte man die drei Bände schon der chronologischen Reihenfolge nach gelesen haben. Ansonsten versteht man vieles nicht. Und das würde den Lesespaß leider nur wieder noch mehr trüben. Aber ich sage euch, versucht es! Aufgeben kann man jederzeit.

[EBook] James Barclay – „Jäger des Feuers“

James Barclay
„Jäger des Feuers“
Reihe: Bund des Raben 2
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-52754-6
Länge: 620 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein starker Anfang, allerdings ließ er auch stark wieder nach.

Klappentext: Die beste Söldnertruppe der Welt zieht wieder in die Schlacht …

Sie sind die härteste Söldnertruppe der Welt – sechs Krieger und ein Magier: der »Bund des Raben«. Seitdem die finsteren Wytchlords ihr Land in einen blutigen Krieg gestürzt haben, eilen die Raben von Schlacht zu Schlacht, um der grausamen Magie der Unholde Einhalt zu gebieten. Ein Auftrag, der dem Bund des Raben alles abverlangt – bis zum letzten Blutstropfen… (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Es herrscht noch immer Krieg. Besonders das durch ein Dämonenschild geschützte Kollege wird bedroht. Doch das ist nicht das einzige Problem des Raben. Denn der Dawntief-Zauber, aus dem ersten Band, hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Wytchlords sind besiegt. Sie stellen keine Gefahr mehr dar. Allerdings ist durch den mächtigsten aller Zauber ein Riss am Himmel entstanden. Dieser Riss verbindet nun die Dimensionen der Menschen und der Drachen miteinander. Doch nicht jede Drachenbrut ist wie die Kahn, die den Menschen wohl gesonnen ist…
Der Riss wächst und die Khan können nicht mehr lang gegen feindliche Bruten bestehen. – Der Rabe muss nun heraus finden, wie schnell der Riss wächst, wie man ihn wieder verschließen kann und dann müssen sie sich auch noch um die Kampfhandlungen kümmern. – Viel zu tun für die tapferen Recken.

Fazit: Das Buch hat total stark angefangen. Die Handlung ging voran, hat ein Bild in meinem Kopf erzeugt und ich hatte so richtig Spa am Lesen. Das hat allerdings dann stark nachgelassen. So ab dem fünften oder sechsten Kapitel erging sich der Autor wieder seitenlang in fast inhaltsleeren Dialogen. Ich habe abgeschaltet, beim Lesen, und am Ende nur noch ein ziemliches Durcheinander aus Namen und Kampfhandlungen. Das Buch habe ich nur fertig gelesen, weil ich es einmal angefangen hatte.
Bewertet habe ich das Buch mit 4 Sternen. Und damit hat es eine bessere Bewertung als band 1. Denn hier hatte zumindest mal der Anfang so etwas wie eine Spannung. Aber zu einem perfekten Buch braucht es eben durchgängige Spannung, oder einen durchgängigen Film. – Dem war hier aber nicht so.
Nach Lesepausen und Abschnitten, die ich nur so überflogen habe, bin ich immer wieder leicht in die Handlung hinein gekommen. – Klar, wenn nichts passiert, kann man auch keinen Faden verlieren.
Aber alles in allem war das Lesen nur teilweise ein Vergnügen. Der Anfang war stark, hat dann aber auch stark nachgelassen. Ich war gelangweilt, beim Lesen und kurz davor, aufzugeben.

Das Buch habe ich nur beendet, weil ich es einmal angefangen hatte. Band 3 jedenfalls, wird noch einmal eine große Überwindung werden.

[EBook] Kathy Reichs – „Knochen zu Asche“

Kathy Reichs
„Knochen zu Asche“
Reihe: Tempe Brennan (10)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43656-5
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Kinderpornografie, Leichen und viele ungeklärte Fakten. Und am Ende findet Tempe eine vermisste Freundin wieder. Ich war gefesselt!

Klappentext: Als junges Mädchen musste Tempe Brennan erleben, wie ihre beste Freundin Evangeline unter mysteriösen Umständen zum Vermisstenfall wurde. Dreißig Jahre später reißt ein Skelettfund im kanadischen Nova Scotia alte Wunden auf. Hängen diese Knochen mit Evangelines Verschwinden zusammen? Ein kleines vergilbtes Versbuch könnte die Antwort verraten. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein weibliches Skellet landet bei der Anthropologin auf dem Tisch. Sie soll Identität und Todesursache heraus finden.
Temperance erinnert sich an eine Freundin aus Kinderwagen, die von heute auf morgen von der Bildfläche verschwunden war. Mit ihrer Schwester hat sie schon damals recht geschickte Ermittlungen angestellt, um etwas heraus zu finden. Doch sie ist auf eine Mauer des Schweigens gestoßen.
Nun ist ihr ihre Schwester wieder behilflich. Gemeinsam versuchen sie etwas über den Verbleib von Evangeline und über die inzwischen mehr gewordenen sterblichen Überreste heraus zu finden.

Fazit: Dieser, der bereits 10. Fall der Tempe Brennan war so gar nicht langweilig. Bei der Reihe schwankt es unter den Büchern echt gewaltig. Es hat sogar ein Buch gegeben, da wollte ich das Lesen schon abbrechen, weil ich so gar nicht rein gekommen bin. – Aber hier war das ganz anders. Es geht bis in die Kindheit von Tempe zurück. Und das allein ist eine Tatsache, die mich total fasziniert hat.
Über die französischen Ortsnamen und Redewendungen bin ich öfter mal gestolpert. Aber ich habe in der Schule nie Französischunterricht gehabt. Wenn da wenigstens Grundkenntnisse da gewesen wären, würde das sicher anders aussehen.
Trotzdem braucht es für diese Lektüre nicht unbedingt ein Studium. Medizinische Fachbegriffe sind sehr selten. Und wenn sie vorkommen, dann sind sie auch erklärt. Und das dann auch noch so geschickt, dass die Handlung nicht ausgebremst oder angehalten wird.

Dieser zehnte Fall ist mal wirklich mehr als spannend. Hier kann ich mit ruhigem Gewissen eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Keine Langeweile und sehr interessante Einblicke in die Kindheit der Anthropologin.
Tut euch dieses Buch an!

[EBook] James Barclay – „Dieb der Dämmerung“

James Barclay
„Dieb der Dämmerung“
Reihe: Bund der Raben (1)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-52728-7
Länge: 720 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein großes Thema, komplett zermürbend geschrieben. Spannung Fehlanzeige!

Klappentext: Sie sind die beste Söldnertruppe der Welt. Bis jetzt …

Dieser Auftrag wird sie ihr Leben kosten. Sie sind Söldner – sechs Krieger und ein Magier –, sie nennen sich »Bund des Raben« und sie sind die Besten. Als die grausamen Wytchlords das Land mit Terror und Gewalt überfallen, bedeutet das für die beste Söldnertruppe der Welt vor allem eines: Krieg …

Mit „Dieb der Dämmerung“ hat James Barclay das neue Zeitalter der Abenteuer-Fantasy eingeläutet. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: „Der Rabe“ ein Bund aus tapferen Kämpfern, teilweise mit Magie und teilweise mit purer Muskelkraft, hat einen Auftrag bekommen. Und das kurz nachdem sie einen ihrer Brüder verloren haben. er war nur ein Fremder, aber der Verlust wiegt doch schwer.
In einem Gasthaus, wo die Auflösung des Bundes besprochen werden soll, muss ein weiterer Kamerad qualvoll sterben.
Jetzt erst recht! Die übrigen Männer beschließen, die Talismane für den mächtigsten aller Zauber zu suchen. Sie wollen so das Böse wieder verdrängen.
Eine gefahrvolle und lange Reise beginnt für die Männer. Unterwegs treffen sie nicht zur Verbündete, müssen weitere Totenwachen abhalten, finden einen Kameraden wieder und haben dann den finalen Kampf zu bestehen.

Fazit: Eine absolute Enttäuschung! Ich glaube, ich habe noch nie einem Buch eine Bewertung mit nur einem Stern gegeben. Aber hier ging nun wirklich nicht eine Zacke mehr!
Ehrlich mal, da gehört schon was dazu, will man ein Thema so komplett zerschreiben. Ich meine, wenn Magie im Spiel ist, wenn es um einen überaus mächtigen, allumfassenden Zauber geht, da kann ich doch nicht gefühlte 90% des Buches mit platten Dialogen füllen. Da muss doch Action in die Handlung! Dann hätte es auch keine über 700 Seiten gebraucht, um die Welt vor dem Unheil zu bewahren.
Ungewöhnlich lang habe ich für dieses Machwerk gebraucht. Ich habe ja soar weitere Bücher parallel dazu gelesen. – Sehr untypisch für mich.
Ständig habe ich den Faden verloren. Die ewig langen Dialoge haben mich das Interesse verlieren lassen. Dann war ich raus aus der Handlung und hatte Mühe, da dann auch wieder rein zu kommen.

Das Teil ist eine Trilogie. Und ich werde Teil 2 eine Chance geben. Wenn die auch so ist, kommt der Autor komplett auf die rote Liste!

[EBook] Stephen Kinge – „Basar der bösen Träume“

Stephen King
„Basar der bösen Träume“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43892-7
Länge: 816 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Eine Kurzgeschichtensammlung die es stellenweise mehr als in sich hat 🙂

Klappentext: Abermals legt Stephen King, u.a. Träger des renommierten O.-Henry-Preises, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Die Originale wurden teilweise in Zeitschriften vorabveröffentlicht; andere liegen erstmals in der Sammlung vor. Die Geschichte »Keksdose« wurde neu in die Taschenbuchausgabe aufgenommen.Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder wie er selbst sie in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für euch geschrieben. Aber seid vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«
Enthält die neue Story »Die Keksdose« (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: In diesem Buch stellt Steven King einige seiner Kurzgeschichten vor, die er im Laufe der Zeit geschrieben hat. In diesen Geschichten ist es nicht immer megamäßig blutig, aber ein unterschwelliger Horror ist auf jeden Fall drin.
Besonders die letzte Gescchichte in diesem Buch, die in der es um die Situation nach dem Fall der Atombombe geht, ist mir hier sehr stark in Erinnerung geblieben. Meiner Meinung nach die heftigste Geschichte von allen.

Fazit: Einmal mehr habe ich fest stellen können, dass Kurzgeschichten nicht so wirklich mein Ding sind. Klar, sie waren von Steven King, aber so im Allgemeinen mag ich Kurzgeschichten nicht wirklich. Denn immer, wenn man sich in die Handlung rein gelesen hat, ist die Geschichte schon wieder zu Ende.
Was die Sache allerdings hier etwas leichter gemacht hat, war die Tatsache, dass Herr King vor jeder Geschichte etwas dazu geschrieben hat, wie sie entstanden ist oder wo er die Idee dazu her hat. Das hat mir geholfen, mich da schon einmal ein wenig seelisch und moralisch darauf vor zu bereiten.
Ansonsten muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich doch wirklich zwei Geschichten nur angelesen habe. In der einen ging es um ein Footballspiel. Der ganze Spielverlauf wurde beschrieben. Und da ich mit diesen ganzen dazugehörigen Begriffen nichts anfangen konnten, habe ich sie am Ende doch überblättert.
Und dann gab es eine Geschichte, die hat den Namen Horror nicht wirklich verdient. Da liefern sich zwei Familien jedes Jahr am Unabhängigkeitstag eine Böllerschlacht und am Ende sind beide Häuser bis auf die Grundmauern nieder gebrannt. – Nicht wirklich gruselig. Mehr so etwas wie Alltag.

Herr King hat allerdings noch immer seine ganze eigene und unverwechselbare Art zu schreiben. Und genau das mich bei diesem Buch durchhalten lassen.
Wie gesagt, ist jetzt nicht gerade eines seiner besten Werke. Aber es ist besser als gar nichts!

[EBook] Kathy Reichs – „Totgeglaubte leben länger“

Kathy Reichs
„Totgeglaubte leben länger“
Reihe: Temperance Brennan (8)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43660-2
Länge: 432 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein Mord im Hier und Jetzt führt Temperance Brennan in die Wirren der biblischen Geschichte und nach Jerusalem. – Spannung pur!

Klappentext: Die Leiche eines jüdisch-orthodoxen Importeurs beschert Dr. Temperance Brennan Überstunden im Labor. Die Schusswunde am Kopf deutet auf Selbstmord hin, doch die Gerichtsmedizinerin kann ein heimtückisches Verbrechen nicht ausschließen. Tempes Untersuchungen nehmen eine unerwartete Wendung, als ein Fremder ihr
das Foto eines uralten Skeletts aus Israel zusteckt und beteuert, es sei der Schlüssel zum Tod des streng religiösen Mannes. Ehe sie sich’s versieht, stößt sie auf ein abgründiges Geheimnis, das älter ist als die Bibel. Es könnte die Grundpfeiler der jüdischen und christlichen Glaubensgeschichte erschüttern … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Temperance muss eine übel zugerichtete Leiche untersuchen. Der arme Kerl wurde von Katzen angenagt und lag in einer Sauna…. Die Verwesung ist schon weit fort geschritten und auch die Verwandten drängen auf eine schnelle Arbeit, da der Leichnam innerhalb von 24 Stunden beerdigt werden muss.
Doch es ist nicht der Leichnam, der die Handlung bestimmt, sondern vielmehr ein Foto eines Skelettes, wie es wohl bei einer Ausgrabungsstätte gefunden wurde. Die Knochen befinden sich im Lagerhaus des Mordopfers und können auf die Zeit Christi zurück geführt werden.
Temperance Brennan fliegt nach Jerusalem, um Ermittlungen anzustellen, warum das Opfer wegen dieser Knochen hat sterben müssen. Dabei stößt sie nicht nur auf freundlich gesinnte Menschen. Sonder auch auf diejenigen, die eine Ausgrabung als Grabschändung ansehen und ihr wünschen, dass ihr doch eine Hand abfaulen möge.
Doch Temperance wäre nicht Temperance, wenn sie in diesen ganzen geschichtlichen Wirren nicht auch die Lösung ihres Mordfalles finden würde.

Fazit: Der achte Fall von Temperance Brennan hat mich mehr als überrascht. So spannend und umfassend fan dich noch keinenn ihrer bisherigen Fälle. Da wird ein Mann umgebracht und am Ende findet die Antropologin die Lösung im alten Israel. Nachdem sie sich mit fanatischen religiösen herum geschlagen hat, auf einen abgehalterten Professor herein gefallen ist und ganz nebenbei mal ein unberührtes Grab gefunden hat.
Neben den ganzen forensischen Geschichten, liest man in diesem Buch auch sehr viel über die Geschichte des alten Jerusalem und die Zusammenhänge mit der Bibel. Entgegen meiner Erwartungen haben die mich sehr fasziniert. Und mit Genugtuung habe ich fest gestellt, dass sich die hießige Kirche auf ein rießiges Lügenkonstrukt stützt und dieses mit Macht zu erhalten versucht.
Der Text hat mich gefesselt. Ich habe die über 400 Seiten an nicht mal 2 Tagen durch gehabt. Und das war nicht nur dem Lesemarathon von und bei Lovelybooks geschuldet. Ich konnte von den Zeilen einfach nicht lassen, weil sie total spannend waren!
Die ganzen arabischen Namen und die geschichtlichen Zusammenhänge haben mich stellenweise verwirrt. Ich wurde aber nie komplett aus der Handlung hinaus geschleudert. Zu 90 % hatte ich auch einen Film ala ¨Das Jesusvideo¨ in meinem Kopf am Laufen.

Dieses Buch war nach den ganzen Büchern, die mich nicht so geflasht haben, mal wieder eine richtige Wohltat.

[EBook] Kathy Reichs – „Totenmontag“

Kathy Reichs
„Totenmontag“
Reihe: Temperance Brennan (7)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43659-6
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Kurz und spannend, wenig verwirrend, rund um gut!

Klappentext: Was könnte frostiger sein als ein kanadischer Wintersturm? Tempe Brennan, Forensikerin in Montreal, wird an einem tristen Montagmorgen zu einem Fundort gerufen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Verscharrt in einem Kellergewölbe liegen die Leichen dreier junger Frauen. Nicht eine Gewebefaser gibt Aufschluss darüber, warum diese Mädchen sterben mussten. Dank akribischer Ermittlungen und weiblicher Intuition kommt Tempe einem Verdächtigen auf die Spur. Doch sie muss auf alles gefasst sein, denn ihr Gegner ist an Kaltblütigkeit nicht zu übertreffen. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Temperance Brennan wird zu einem Fundort gerufen. Man hat im Keller einer ehemaligen Pizzeria drei Skelette gefunden. Tempe wird gebraucht, mit ihrem Wissen über Knochen.
Der Fall ist verwirrend. Temperance kann das Alter der Knochen nur mit Hilfe der Radiocarbonmethode bestimmen. Außerdem wurden noch antike Knöpfe gefunden, die die Ermittlungen zunächst in eine falsche Richtung führen.
Außerdem wurde das Ladenlokal, was den einzigen Zugang zu dem Kellerraum hatte, mehrfach vermietet, in der Zeit, in der die Leichen da unten verwest sein müssen.
Temperance steckt mitten in den Ermittlungen, als sich eine Freundin zu Besuch ankündigt. Die hat im Flugzeug einem wildfremden Mann die Telefonnummer und Adresse von Tempe gegeben und prompt wird eingebrochen…
Gerade als die Ermittlung mit Hochdruck laufen und Tempe keine Zeit für ihre Freundin hat, verschwindet diese spurlos, nur um dann im ungünstisgten Moment wieder aufzutauchen.
Der Fall scheint aufgeklärt, als die geretteten Opfer wieder zu ihrem Peiniger fliehen und Tempe mit den Schlamassel hinein ziehen.
Doch Tempe wäre nicht Tempe, wenn sie auch aus dieser Lage keinen Ausweg wüsste.

Fazit: Das Buch war kurz und knackig. Einfach nur ein Fall, in den nicht noch unmöglich viele andere Leichen rein fielen. Das lässt für mich die Region von Quebec, wo die Romane von Kathy Reichs spielen, in einem ganz anderen Licht dastehen. Bisher hat das ja da nur so von Morden und Leichen gewimmelt.
Leider hat die Autorin hier wieder mehr Französisch einfließen lassen. Da ich diese Sprache nicht beherrsche, hatte ich dem entsprechend Probleme, bei der Sache zu bleiben. Aber bis auf diese Stellen habe ich das Gelesene eigentlich ganz gut und einfach verstanden. Keine Probleme, auch nicht wenn ich müde und abgespannt vom Tag einfach nur ein paar Zeilen zum runter kommen lesen wollte.
Ein Kopfkinofilm hatte ich dem Fall nicht. Aber das muss jetzt nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten. Das Buch war auf andere Weise spannend. Und auch die Ermittlungen wurden nicht nervtötend bis ins kleinste Detail beschrieben. Da war durchaus noch Platz für eigene Fantasien. – Super so!
Das Ende kam dann ziemlich abrupt und fast unerwartet. Zumal die Autorin die die Handlung geschickt hat auslaufen lassen, nur um dann noch einmal zu einem fulminanten Finale auszuholen.

Totenmontag ist jetzt nicht unbedingt das Beste Buch der Reihe, aber auch nicht das Schlechteste. Leichte Unterhaltung mit Spannung, aber nicht zu vielen Leichen, dass es schon wieder widerlich werden würden.

[EBook] Christoph Marzi – „Grimm“

Christoph Marzi
„Grimm“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-52960-1
Länge: 560 Seiten

– gelesen im November 2021 –

Dieses Buch hat mich irgendwie vom Cover her in dem Moment so angelacht, dass ich es einfach in dem Moment lesen musste.

Klappentext: Hüte dich vor der Macht der Worte!

Als der Vater der 17-jährigen Vesper Gold stirbt und ihr einen Brief mit rätselhaftem Inhalt hinterlässt, ist plötzlich nichts mehr, wie es vorher war: Ein Wolf scheint sie zu verfolgen – mitten in Hamburg. Merkwürdige Unfälle ereignen sich, kleine Kinder fallen in einen unerklärlichen Tiefschlaf. Vesper ahnt, dass es einen Zusammenhang zwischen den unheimlichen Ereignissen gibt. Gemeinsam mit dem Studenten Leander kommt sie einer dunklen und uralten Bedrohung auf die Spur, um die bereits die Brüder Grimm wussten und die sie in ihren Märchen zu bannen suchten … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Vesper Gold, geschlagen als Kinder einer großartigen Pianistin, deren Talent sie nicht geerbet hat und eines großartigen Schauspielers. Zwei große Künstler, die den Verlust ihres ersten Kindes nicht verkraftet haben, sich scheiden liesen und nun getrennte Wege gehen.
Vesper lebt mit ihrer Mutter in Hamburg, allerdings in getrennten Wohnungen. Sie fällt aus dem Raster, fällt auf und kann oder will sich nicht unterordnen. Sie hat Probleme, soll von der neuen Schule geworfen werden, aber ihrer Mutter ist die Tournee wichtiger. So ist Vesper allein, als sie eher durch einen Zufall erfährt, dass ihr Vater verstorben ist. Und kaum hat sie den Schock verdaut, sieht sei auch die Leiche ihrer Mutter in ihrem eigenen Klavier liegend.
Vesper bekommt einen Brief vom Notar ihres Vaters, der ihr einen Schlüssel und einen Ring vermacht. Sie soll sich bei einem Mann in Hamburg Altona melden. Der würde sie über alles aufklären.
Verfolgt von einem fremden Mann, eilt sie durch Hamburg. In den Medien wird von einer seltsamen Schlafkrankheit der Kinder berichtet, doch Vesper hat eigene Sorgen.
Sie wird hier in eine Sache hinein gezogen, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätte ausdenken können. Sie soll jetzt Mitglied einer seltsamen Organisation sein, die Mythen jagd und tötet. Sie kann die Schlafkrankheit der Kinder beenden. Der seltsame Mann ist auf ihrer Seite und auch der Junge, den sie im Museum kennen gelernt hat, kreuzt ihren Weg und sieht sich vor demselben Problem wie sie.
Ein Kampf gegen die Zeit, gegen die Welt der Märchen und Fabeln und gegen die eigene Überzeugung beginnt. Vesper ihr Weltbild dreht sich einmal um sich selbst.

Fazit: Ich bin sehr unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Lang hat es auf meine SuB gelegen und da vor sich hin geschlafen, bis ich mir jetzt ein Herz gefasst habe und die Lektüre beginnen wollte. Das Cover hat mich nicht gerade neugierig auf die Lektüre gemacht, allerdings hatte es auf Lovelybooks ein ganz anderes Coverbild, was mich am Ende viel mehr angesprochen hat. Ja direkt neugierig bin ich geworden, was mich denn dann jetzt hier erwarten sollte.
Gleich von Anfang an wusste ich nicht, ob ich die Protagonistin jetzt bedauern oder bewundern sollte. Sie ist ein Rebell. Von Anfang an wird klar, dass sie mit ihrer Situation alles andere als zufrieden ist. Aber am Ende kann sie einem auch leid tun. Schließlich ist sie ein Scheidungskind und ihrer Mutter scheint sie nicht wirklich etwas zu bedeuten. – Allerdings entwickelt sich die Handlung am Ende in etwas völlig anderes, als ich es anfangs gedacht habe. Von einer eigentlich normalen Handlung wird der Leser innerhalb von einer Seite in eine wirklich wirre Welt aus Fabeln und Mythen katapultiert. Der Autor hat hier sehr geschickt die bekannten Märchen aus Büchern und Kindertagen in die Handlung eingeflochten und daraus eine Art mystische Horrorstory gemacht. Märchenfiguren sind böse. Sie wollen sich an den Menschen rächen, sie greifen die Menschen da an, wo es ihnen am Meisten weh tut und ziehen in den Krieg. … Daraus ergibt sich eine Handlung, die mich dann komplett vom realen Leben entfernt hat und mir ein wirklich spannendes Lesevergnügen geboten hat.
Die Kapitel, es waren nicht viele, waren ziemlich lang. Aber das stellte jetzt nicht wirklich ein Problem dar, denn auch die Unterbrechungen mitten im Kapitel waren ohne Probleme möglich. Es hat nach Leseunterbrechungen nie lang gedauert, da war ich dann auch schon wieder in der Handlung drin der Film lief genau da weiter, wo er aufgehört hatte. Selbst als die Unterbrechungen mal ein paar Tage länger waren, ging mir das so.
Die Schreibweise war stellenweise etwas seltsam und anders, aber als ich mich an die altmodischen Begriffe und verschrobenen Charaktere gewöhnt hatte, hat auch das einfach nur dazu gepasst und so ein rundum gutes Bild abgegeben.

Das Buch hat schon eine ganze Weile länger auf meinem SuB gelegen. Es war so lang, dass es noch als PDF-Datei vorlage. – Aber in dem Fall kann ich da durchaus Entwarnung geben. Die Seitenaufteilung ist sehr augenfreundlich gestaltet. Auch auf dem ganz normalen, doch eher kleinen, EReader war die Schrift noch angenehm groß und konnte bequem und lang lesen. – Ich habe die letzten 300 Seiten quasi fast am Stück gelesen, nachdem ich für den ersten Teil etwas länger gebraucht habe.
Die 560 Seiten haben am Anfang erst einmal wie ein kaum zu bewältigender Berg vor mir gestanden und ich wusste nicht, ob ich Bock auf so einen langen Wälzer hatte. Aber auch das hat sich schnell relativiert. Die Seiten sind nur so durch meine Hände geflogen und zack, war ich auch schon am Ende.

Mit dem Ende war ich leider nicht so zufrieden. Das war kein klassisches Happy End für die junge Liebe, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber an Tragik hat der Autor absolut nicht gespart. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das gar nicht wirklich das Ende war. Da hätte noch einiges hinterherkommen können. – Mir ist allerdings auch nicht bewusst, dass da noch mehr Bände davon existieren. Die Welt der Märchen würde da auf jeden Fall noch richtig viel Stoff bieten, aber es besteht eben auch die Gefahr, dass das dann schnell langweilig und eintönig wird.

Ich bewerte das Buch in jedem Fall mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen.
Die Handlung hat sich komplett anders entwickelt, als ich es mir anfangs gedacht habe. Allerdings zum Positiven. Die Story hat mich gefesselt, ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert und konnte oftmals selber nicht fassen, in was dieses arme Mädchen da hinein geraten ist. – Ein wirklich wahnsinnig gute Story, von der ich absolut nicht verstehen kann, warum ich sie so lang vor mir her geschoben habe.

[EBook] Kathy Reichs – „Mit Haut und Haar“

Kathy Reichs
„Mit Haut und Haar“
Reihe: Temperance Brennan (6)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43658-9
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Temperence Brennan steht vor Rätseln, als sie die gefundenen Knochen untersucht – aber es wäre nicht Tempe, wenn sie das Rätsel nicht lösen würde.

Klappentext: Die Arbeit einer echten Anthropologin umgesetzt in hochspannende Fiktion

Der Sommer ist brütend heiß in Charlotte, North Carolina. Gerade will Tempe Brennan vor der Hitze in den wohlverdienten Urlaub fliehen, als auf einer verlassenen Farm Überreste von brutal abgeschlachteten Schwarzbären gefunden werden. Doch das ist noch nicht alles. Zwischen den skelettierten Pranken stößt Tempe auf menschliche Knochen und damit auf die Spur von Schmugglern, die mit dem Töten von Wildtieren blutiges Geld verdienen. Wer ihnen zu nahe kommt, muss um sein Leben fürchten. Tempe ermittelt.

Inhalt: Tempe Brennan ist mit ihrer Tochter auf einem Picknick. Alles ist wunderbar entspannt und sie freut sich auf ihren Urlaub am Strand. – Allerdings gräbt Boyd verwesendes Fleisch aus.
Zunächst ist nicht klar, ob die Knochen nun menschlich oder tierisch sind.
Erst einmal scheinen es nur tierische Knochen zu sein, doch dann tauchen winizige menschliche Knochen dazwischen auf. Tempe hat einen neuen Fall und mit dem Urlaub wird es erst einmal nichts.
Auf der Farm werden in einem Ausenklo weitere Knochen gefunden. Ach hier menschlich und tierisch. Allerdings im Farmhaus finden sie dann noch Drogen und den Ausweis einer vermissten Frau. Tempe muss nun heraus finden, in welchem Zusammenhang tote Bären, ein Drogenschmugglerflugzeug und ein verbranntes Baby stehen.
Tempe ermittelt, sie verpasst den Flug zu ihrem Urlaub, sie verliert den Kontakt zu ihrer Tochter und hat ziemliche Angst um sie, aber sie hat Ryan. Zumindest so lang, bis der zu seiner Familie muss.
Als Tempe so ziemlich auf der Zielgeraden ist, verliert sie ihren eigenen Verfolger aus den Augen, der dann die Gunst der Stunde nutzt. Doch Tempe weiß sich zu wehren.

Fazit: Das war dann also der 6. Fall von Temperance Brennan. Und bei jedem Buch habe ich weniger Probleme, mit dieser Art zu schreiben klar zu kommen. Ich fange die Bücher inzwischen an und bin einfach sofort in der Handlung gefangen.
So auch hier. Alles war irgendwie von Anfang an spannend. Erst fragte ich mich, ob sie denn nun in den Urlaub fahren wird und dann habe ich mit ihr gerätselt, wie das alles zusammen hängen könnte.
Die Beschreibungen von Orten und Personen fügten sich wunderbar in die Handlung ein. Der Fluss des Textes wurde nicht unterbrochen. Außerdem bleib genügend Raum für eigene Gedanken und Fantasien. Auf diese Weise konnte auch ein ziemlich spannender Film im Kopfkino enststhen, was alles irgendwie noch spannender gemacht hat.
Die Kapitel waren ziemlich kurz. Theoretisch wären hier also auch Lesepausen ohne Probleme möglich gewesen. Allerdings auch nur theoretisch, da die Kapitel immer nur in Andeutungen auf das nächste endeteten. Wenn ich dann also wirklich das Buch zur Seite legen musste, weil die Arbeit gerufen hat, oder ähnliches, dann war das im höchsten Maße ärgerlich. Allerdings bin ich dann nach den Lespausen wieder wunderbar in die Handlung hinein gekommen.
Französiche Worter, bzw. Begriffe, kamen in dem Buch jetzt nicht sehr häufig vor. Das war wieder so ein positives Ding. Echt klasse geschrieben, inzwischen. – Ich ertappe mich auch selber dabei, wie ich die Vergleiche zur Fernsehserie ¨Bones¨ gar nicht mehr so mache.

Ein super klasse Buch!