[EBook] John Grisham – „Das Fest“

John Grisham
„Das Fest“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-41286-6
Länge: 208 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Anders als erwartet, aber eine sehr unterhaltsame Lektüre. Humor, Spannung und Unterhaltung inklusive.

Klappentext: Wie wäre es, Weihnachten einmal ausfallen zu lassen?

Ein Dezember ohne Weihnachten? Der Weihnachtsboykott wird für das amerikanische Ehepaar Luther und Nora zu einem regelrechten Spießrutenlauf, verstößt er doch gegen die gesellschaftlichen Konventionen ihrer kleinen Gemeinde. Mit seiner urkomischen Weihnachtskomödie beweist John Grisham, dass er auch als Humorist unschlagbar ist. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die Tochter nabelt sich ausgerechnet dann ab, als Weihnachten schon in Sicht ist, die Ehefrau ist nur noch am Heulen und Walt hat so gar keinen Bock auf Weihnachten. – Er bucht eine Kreuzfahrt in die Südsee. Inselhopping, gutes Essen, ganz viel Sonne und KEIN Weihnachten.
Die Vorbereitungen laufen. Die Diät schlägt an, sie werden im Solarium schön braun und zum Gespött der Nachbarschaft. Ihre Weihnachtsverweigerung kann keiner verstehen.

Und dann… einen Tag vor der Angst, ruft die Tochter an, dass sie nach Hause kommt und ihren Verlobten mitbringt. Die ganze himmlische Ruhe ist dahin. Denn nun muss alles im Eiltempo erledigt werden. Die Tochter soll nie im Leben von der aberwitzigen Weihnachtsverweigerung erfahren.

Fazit: Es war definitiv anders, als ich es erwarte hatte. Gibt es nich einen zweiten, einen humoristische Autor, der John Grisham heißt? Anders kann ich mir diese Art Buch mit diesem Namen nämlich nicht erklären.
Auf jeden Fall ist das Buch nicht sehr umfangreich. Es lässt sich sehr einfach lesen. Eine einfache und seichte Unterhaltung ist es eben. – Ich konnte dem Ehepaar alles so gut nachempfinden. Sie wollten raus, sie wollten Weihnachten mal anders… Und dann kommt es wieder anders. – Aber warum haben sie ihrer Tochter nicht einfach gesagt, was Sache ist.
Kleine Nebenhandlungen, die dann aber immer schnell in die Haupthandlungen wieder einfließen, beleben alles ein wenig. Dieser Umstand hat mich bei der Sache bleiben lassen. Ansonsten wäre alles wohl flach und langweilig geworden.
Eine höhere Bildung ist für diese Lektüre nicht nötig. Alles ist beschrieben, dass auch Otto Normalverbraucher alles ohne Problem versteht. Die Lektüre war sogar als Feierabendlektüre bestens geeignet. Einfach los lesen, abschalten und entspannen.
Zum Schluss flossen sogar ein paar Tränen der Rührung. Die Nachbarn konnten schon richtig fies und verständnislos sein, aber als es dann darauf ankam, klappte alles super. Da war kein Fragen und kein Betteln nötig. Es klappte einfach.

Auch wenn dieses Buch so ganz anders war, als ihr es von ihm gewohnt seit, kann ich es euch trotz allem ans Herz legen. Es war wirklich alles da. Humor, Klischee, Unterhaltung und Kurzweil. Alles war einfach zu lesen, auch wenn man kaputt und abgeschlafft vom Tag war.
Ok, das Buch ist vom Erscheinungsdatum her nicht mehr das Jüngste. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. – Ich war jedenfalls angenehm überrascht. Versucht es doch auch mal.


[EBook] Kathy Reichs – „Knochenjagd“

Kathy Reichs
„Knochenjagd“
Reihe: Temperance Brennan (15)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43771-5
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Von Toten Babys, die am Ende zu einen Betrug wegen Diamanten führen. – Die Welt spinnt!

Klappentext: Tempes neuester Fall beginnt wie ein Albtraum: In einer verlassenen Wohnung liegt, eingewickelt in ein Handtuch, die Leiche eines Neugeborenen. Und bald tauchen noch zwei weitere tote Babys auf. Die fi eberhafte Jagd nach der Mutter beginnt. Ist sie überhaupt die Mörderin? Ihre Spur führt Brennan und ihren Kollegen Ryan tief in die kanadische Einöde – und in das Revier eines eiskalten Killers … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Gleich zu Beginn erst einmal zwei tote Babys in einer Wohnung. Dazu Polizeiangehörige, die das Ganze mächtig mitnimmt. Nach der Hinzunahme eines Leichensuchhundes kommt auch noch ein drittes totes Baby dazu.
Die Ermittlungen bringen recht schnell eine Verdächtige zutage. Die ist aber inzwischen auf und davon.
Tempe und Ryan machen sich mit einem dritten Kollegen auf den Weg, um ihr zu folgen. In Yellowknife werden sie zwar fündig, doch es bringt ihnen nicht viel, da die Verdächtige genau dann erschossen wird, als sie reden will.
Tempe kommt der Lösung trotz einer Entführung in ein Bergwerk und einem weiteren toten Baby gefährlich nahe.

Fazit: Der Einstieg allein, mit den zwei toten Babys war schon mal typisch Brennan-Romane. Die Spladdereffekte, für die ich auch die Serie so liebe, dürfen natürlich auch im Buch nicht fehlen. Und zack, war ich in der Handlung mal direkt angekommen.
Allerdings bekommt man gleich zu Beginn der Handlung auch jede Menge französische Begriffe um die Ohren gehauen. Diese Tatsache hat mich auch in den vorangegangenen Bänden schon gestört. Und hier war das nicht weniger so.
Zeitweise hat es unendlich erscheinende wissenschaftliche Erläuterungen. Sei es vom Verwesungsprozess, von der Autopsie oder von der Funktionsweise irgendwelcher Maschinen vom Bergbau oder von Land, welches man bearbeiten will. Sachen, die zwar in dem Moment irgendwie zu Handlung gehören, aber mich in dem Moment auch komplett raus geschmissen haben. Das war ziemlich ärgerlich. Denn das Thema mit brutal ermordeten Kindern ging auch mir so ziemlich an die Nieren.
Außerdem hat es mich genervt, dass Frau Reichs die Kapitel immer und immer wieder mit einer Sensation beendet hat. Die Ermittler hatten etwas gefunden, was sie ein gutes Stück voran gebracht hat. Aber der Leser hat es nicht erfahren. Er war also gezwungen, auch das nächste und das darauf folgende Kapitel zu lesen. – Das hat auf der einen Seite gut zur Spannung beigetragen, aber es auch unheimlich schwierig gemacht, überhaupt mal eine Lesepause einzulegen. Und wenn ich dann gezwungen war aufzuhören, bin ich nur extrem schwer wieder ins Hier und Jetzt zurück gekommen. – Dafür nach der Lesepause aber um so schneller wieder in die Handlung hinein.
Handelnde Personen waren nicht viele da, sodass ich auch in die Namen recht schnell rein gekommen bin. Zwar war ich etwas verwirrt, weil eine Person gleich mehrere Namen hatte, aber am Ende fand ich es einfach nur interessant. Das Krankheitsbild werde ich auf jeden Fall mal googeln. Kann nur gut für die Allgemeinbildung sein…

Also ich war einfach nur noch begeistert. Einfach genial, was die Autorin hier für eine Handlung hin gezaubert hat. Man hätte auch total gelangweilt von den Ermittlungen lesen können. Statt dessen wird ein riesiger Betrugsfall daraus… Ja, ich spreche hiermit eine mehr als klare Leseempfehlung aus. Wobei es keinen abschrecken braucht, dass es sich hier um eine Buchreihe handelt. Das macht gar nichts, denn die Bücher sind jedes für sich eine eigene Story und ein abgeschlossener Fall. Auf die chronologische Reihenfolge braucht nicht geachtet zu werden.


[EBook] Robert Harris – „Konklave“

Robert Harris
„Konklave“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43903-0
Länge: 368 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Eine Konklave, wie sie wohl nie Außenstehender erleben wird. Es sei denn, man liest dieses Buch.

Klappentext: Der Papst ist tot. Die um den Heiligen Stuhl buhlenden Gegner formieren sich: Traditionalisten, Modernisten, Schwarzafrikaner, Südamerikaner … Kardinal Lomeli, den eine Glaubenskrise plagt, leitet das schwierige Konklave. Als sich die Pforten hinter den 117 Kardinälen schließen, trifft ein allen unbekannter Nachzügler ein. Der verstorbene Papst hatte den Bischof von Bagdad im Geheimen zum Kardinal ernannt. Ist der aufrechte Kirchenmann der neue Hoffnungsträger in Zeiten von Krieg und Terror oder ein unerbittlicher Rivale mit ganz eigenen Plänen? Die Welt wartet, dass weißer Rauch aufsteigt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Der Papst ist tot. Sofort tritt ein altes Szenario in Kraft, das jedes mal gleich ist, wenn ein Papst verstorben ist. Die Wohnung wird versiegelt, die Geschäfte ruhen und der Papst wird einbalsamiert, beigesetzt und schon steht ein Konklave an.
Bei einem Konklave wetteifern Menschen aus den verschiedensten Ländern um das höchste Amt der Kirche. Jeder Favorit ist darauf bedacht, sich im besten Licht darzustellen. Kein Skandal der Vergangenheit darf ans Licht gelangen. Doch diese Skandale gibt es nun einmal. Es handelt sich hier schließlich auch nur um Menschen.
Kurz bevor das Konklave beginnt, schlägt ein Kardinal auf, den keiner kennt. Der Papst hat ihn ernannt, ohne jemanden einzuweihen.
Der Neue scheint harmlos zu sein. Ruhig und bescheiden scheint er sich in die Gemeinschaft einzufügen. Doch es steckt mehr in diesem kleinen Phillipino.
Trotz eines Bombenanschlages und diverser Abweichungen der alten Vorschriften und Statuten kann sich am Ende ein Skandal abwenden lassen. Oder ist die Entscheidung wirklich eine Gute?

Fazit: Dieses Buch hat mich gefordert. Es hat mich aber auch gefördert und gefesselt. Eben genau so, wie man es sich bei einem guten Buch vorstellt.
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass es sich hier um ein Buch handelt, was im Endeffekt ein Konklave beschreibt, wie es wirklich ist. Langwierig, geprägt von Jahrhunderte alten Riten und Vorschriften. Dem entsprechend zäh gestaltete es sich auch, bis ich in der Handlung drin war. Aber als es dann voran ging, kamen auch die ersten Fehltritte der Kardinäle ins Spiel. Es sind halt am Ende auch nur Menschen, die ein Leben vor der Kirche hatten. Und genau diese kleinen Katastrophen machen dieses Buch so interessant.
Ich glaube, dieses Buch musste so ausführlich be- und geschrieben werden. Nur so war es wohl möglich das alles so darzustellen. Dem Leser das Gefühl zu geben, wirklich dabei gewesen zu sein.
Beschrieben war alles so, dass ich zwar nicht durchgehend, aber doch zumindest ausschnittsweise einen Film in meinem Kopfkino laufen hatte. Hin und wieder bin ich über das lateinische Zeugs gestolpert. Oder über die teilweise sehr schwer formulierten Gebete und Bibelstellen. Aber auch daran habe ich mich dann schnell gewöhnt. Es war nicht wichtig für die Handlung, also konnte ich es auch ruhigen Gewissens überlesen.
Das Buch war anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Deswegen war es in gewisser Weise ein Experiment. Denn sind wir mal ehrlich, die Kirche interessiert mich nicht wirklich. Die will ja am Ende auch nur mein Geld. – Aber diese alten Zeremonien, dieses starre Festhalten an alten Traditionen… Das kann doch nicht weltoffen und modern sein.

Ich habe es gern gelesen. Und ich wünsche mir mehr von dieser Sorte Bücher.

[EBook] Dean Koontz – „Wenn die Dunkelheit kommt“

Dean Koontz
„Wenn die Dunkelheit kommt“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-09775-9
Länge: 314 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein nicht mehr ganz neues Buch, aber es ließ sich klasse lesen!

Klappentext: Baba Lavelle ist ein Fremder in New York. Seine Domäne ist die Nacht, sein ständiger Begleiter der Tod. Er gebietet über die dunklen Kräfte des Voodoo. Grauam und entschlossen macht er sich an seine Aufgabe… (Buchrückseite)

Inhalt: Penny hört Geräusche. Da ist etwas. Etwas hat es auf sie abgesehen. – Am nächsten Tag ist ihr komplettes Schulfach ruiniert. Von Anfang an glaubt sie nicht an die üblichen Schulfeindlichkeiten.
Der Vater von Penny wird in der Zwischenzeit zu einem sehr seltsamen Mordfall gerufen. Niemand weiß so wirklich, wie das Opfer zu Tode gekommen ist.
Ein Voodoo-Priester hat es auf die Kinder des Kommissars abgesehen. An den Kommissar selber kommt er nicht heran.
Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Sie erscheint fast aussichtslos und doch ist Zeit für die Liebe…

Fazit: Irgendwie kurz und knackig. – Einmal angefangen, war das Buch auch ratz fatz durch gelesen. Dann das Thema noch dazu…. Nicht jedermanns Sache, aber für mich auf jeden Fall hochgradig interessant.
Klar, Hauptthema Voodoo… ein Glauben, der nicht wirklich in die moderne Gesellschaft zu passen scheint. Und doch hat es der Author hier prima verstanden, das Moderne und den alten Glauben zu vermischen. – Wirklich super gelungen.
Alles war leicht verständlich geschrieben. Der Text war super zum einfach mal so weg lesen.
Und auch zum thema Voodoo hab ich einiges dazu gelernt. Die Erklärungen waren super in die Handlung eingearbeitet und an keiner Stelle wurde es langweilig.
Ja, das Buch ist nicht mehr das Neueste. Was in dem Fall aber vollkommen egal war.
Ich kann ruhigen Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen. In Bibliotheken kann man den Stoff sicher noch bekommen.

[EBook] Stephen King – „Revival“

Stephen King
„Revival“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43848-4
Länge: 528 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Wenn ein Hobby zum Wahn wird, kann auch ein Mann Gottes nicht dagegen an. Und irgendwie musste er ja leben.

Klappentext: Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Im Wesentlichen geht es im das Leben von Jamie. Er erzählt seine eigene Story, von Kindesbeinen an, bis ins hohe Alter. Sein Leben ist ziemlich beeinflusst von einem Gemeindepfarrer, der durch einen Schicksalsschlag Frau und Kind verliert, danach eine sehr unkirchliche Predigt hält und deswegen aus der Gemeinde verbannt wird.
Jamie verliert als Kind einen recht guten Freund, findet ihn aber wieder, als er voll auf Drogen ist. Der Pfarrer verdient mit seinem Faibel für Elektrik und Strom inzwischen Geld. Er heilt Jamie von seiner Drogensucht.
Als Jamie ihn dann ein weiteres Mal trifft, macht er einen auf Wunderheiler. Er behandelt die Leute mit Elektroschocks. Doch die Wunderheilungen haben eine Kehrseite. Die Leute scheinen danach nicht mehr richtig zu ticken.
Doch der Reverent ist von seinen Experimenten besessen. Immer weiter treibt er deine Experimente. Und am Ende soll alles darin Gipfeln, dass eine Tote, zurück geholt durch Elektrizität, vom Totenreich erzählen soll.
Er hat Jamie in der Hand. Und Jamie macht nur unfreiwillig mit.

Fazit: Ein typischer King. Er hat wieder etwas gebraucht, bis er warm gelaufen war und zur Sache kam. Allerdings hat mir das in diesem Fall ein wenig ganz schlimm lang gedauert. Man kann sagen, dass die wirkliche Spannung erst auf den letzten 50 Seiten kam. Davor das war zwar notwendig, um alles zu verstehen, aber auch irgendwie langweilig. Das gibt einen Stern Abzug. Ich war nämlich mehrfach versucht, das Buch abzubrechen. Allein der Name des Autors hat mich bei der Stange bleiben lassen. Und die Hoffnung, dass er doch bitte gleich auf der nächsten Seite zur Höchstform auflaufen soll.
Ansonsten hat sich der Text gut lesen lassen. Keine Fachbegriffe, die einem im Weg waren. Auch die Handlung habe ich als Kopfkinofilm vor meinem geistigen Auge gesehen. Er war nicht spannend, aber er war da.
Und dann erst das Feuerwerk am Ende, als es endlich spannend wurde. Da habe ich dann von dem Buch nicht mehr lassen können. Dann musste ich unbedingt wissen, wie die Sache nun aus geht.
Die Story selber war wieder reichlich abgedreht. Ich frage mich manchmal, wo Herr King nur die Ideen dazu herholt. Ganz ehrlich, Elektroschockbehandlungen, die ein Reisender Scharlatan macht und die nach Jahren noch zu Komplikationen führen. Und dann zu solchen… Als wäre ihm das im Drogenrausch in den Sinn gekommen.

Alles in allem hat mich dieser King enttäuscht. Er schafft es nach wie vor nicht, an den „Friedhof der Kuscheltiere“ anzuknüpfen.

[EBook] Kathy Reichs – „Blut vergisst nicht“

Kathy Reichs
„Blut vergisst nicht“
Reihe: Temperance Brennan (13)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43617-6
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Eine Leiche führt zur anderen, Tempe mal wieder zwischen mehreren Fällen.

Klappentext: Du kannst leugnen, wer du bist. Doch Blut vergisst nicht

Ein Mann, der nicht ein-, sondern gleich zweimal den Tod gefunden zu haben scheint, gibt Forensikerin Tempe Brennan Rätsel auf. Seine Spur führt nach Hawaii. Hier wird Tempe prompt mit den von Haien verunstalteten, seltsam tätowierten Überresten eines Kleindealers konfrontiert. Das Inselparadies wird für Tempe schnell zum heißen Pflaster. Denn die örtlichen Drogenhändler reagieren auf neugierige Ermittlerinnen so instinktiv wie Haie auf einen blutigen Köder. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Tempe Brennan soll an einer seltsamen Wasserleiche mitarbeiten. Da hat sich doch wirklich ein Mann in Plastik eingewickelt und wollte sich in einem See unter Wasser einen runter holen . Doch es geht schief, und er ertrinkt.
So weit eigentlich kein Fall , es man ein großes Aufsehen machen muss. Aber bei der Identifizierung kommt heraus , dass es sich hier um einen Mann handelt, der schon längst beerdigt ist.
Tempe reist nach Hawaii , um vor Ort ermitteln zu können. Die Leiche, die nun wohl unter einem falschen Namen in einem falschen Grab liegt, soll exhumiert werden.
Kathy, die Tochter, reist mit. Sie hat einen Schwarm an den Krieg verloren und soll wieder runter und auf andere Gedanken kommen.
Auf Hawaii scheint das Chaos aber noch größer zu werden. Die existierte Leiche ist nicht die Person, die man dachte, sondern jemand ganz anderes. In einem Fallkarton taucht die Hundemarke des ersten Opfers süß und dann kommt noch der Anruf einer örtlichen Behörde Tempe soll sich gefundene Leichenteile ansehen.
Kathy begeht den Fehler und bloggt über den Fall, den ihre Mutter gerade bearbeitet. Eine offene und bitterböse Drohung ist das Ergebnis. Kurz nachdem Tempe von der Straße mir samt ihrem Auto ins Meer geschuppt wurde.
Ryan ist inzwischen auch auf Hawaii . Er hilft ihr da raus.

Fazit: Ich habe an der Lektüre förmlich geklebt. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass die bösen Buben endlich etwas gegen die Ermittlungen haben und ihr ans Leben wollen. Aber in diesem Fall wird ihre Tochter bedroht . Das bedeutet eine Abwechslung gegenüber den anderen Büchern.
So ganz kann die Autorin das Liebesthema wohl nicht sein lassen. Ryan, der Ex von Tempe, gräbt wieder an ihr rum. Allerdings steht ja diesem Fall der Mann ziemlich blöd da, weil Tempe nicht auf die Versuche anspringt . Verstärkt am Ende nur mein Bild von der
stärken Frau.
Ansonsten war alles super beschrieben . Die Handlung wurde zu keinem Zeit ausgebremst und floss immer schön kontinuierlich weiter. Beschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen waren gut in die Handlung integriert. Ich habe sie gelesen, verstanden und sie gehören eben zur Handlung dazu. – Kathy Reichs hat es eben einfach drauf. Das einzige, was ich nicht mehr lese, ist das Stück, wo sie aus ihren Akten berichtet. Das Buch war gut. Dabei lasse ich es auch bewenden. Da muss ich mir die Lobhudelei über ihren Fleiß nicht antun.

Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen . Es hat Spaß gemacht und mich kaum kostenlos gelassen. Es ist schon etwas länger her, dass ich ein Buch wirklich so schnell durch hatte. Und ich habe mit einem strahlenden Gesicht endlich mal wieder eine Bewertung von 5 Sternen gegeben. Das hatte ich lang nicht.
Meine Angst, dass die Reihe irgendwann einmal langweilig wird, hat sich bis jetzt auch nicht bestätigt. Und das ist super so. Ich freue mich, wenn es für mich den nächsten Fall gibt.

[EBook] James Barclay – „Einst herrschten Elfen“

James Barclay
„Einst herrschten Elfen“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-52881-9
Länge: 559 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!

Klappentext: Ein Fantasy-Epos wie J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe Ein schrecklicher Bürgerkrieg droht das Volk der Elfen endgültig zu vernichten, nachdem bereits der Kampf gegen die dämonischen Feinde die Elfen beinahe aufgerieben hat. Einzig Takaar, der einst so ruhmreiche Krieger, könnte die Elfen wieder vereinen, doch seit der letzten schmachvollen Schlacht lebt er im Exil. Das Schicksal der Elfen scheint besiegelt – bis der junge Auum aufbricht, um den vertriebenen Helden zur wichtigsten Schlacht seines Lebens zu rufen… (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die Gesellschaft der Elfen wird durch Unruhen aufgerieben. Die unteren Kasten begehren plötzlich gegen die Führungsriege auf. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und wollen eine andere Gesellschaftsordnung. Und dann dringen auch die Menschen in die Städte der Elfen ein. Sie zerstören mit ihrer Magie die Tempel, greifen die Priester an und töten unschuldige Zivilisten. Die, die nicht gefangen werden, können nur noch in den tiefen Urwald fliehen und hoffen, dass sie nicht entdeckt werden.
Aumm, ein ausgestoßener Elf, lebt schon Jahre im Urwald und erforscht die Wirkung verschiedener Gifte auf den Körper. In den Jahren der Einsamkeit hat er sich angewöhnt, mit sich selber zu reden und ist ein ziemlich verschrobener alter Sack geworden. Aber genau dieser Elf soll seinem Volk jetzt helfen. Seine Gift können vielleicht Waffen noch wirksamer machen. Nur so, glaubt ein einzelner Elf, hat man eine Chance gegen den ganzen Aufruhr.
Doch es kommt anders, als man es sich zurecht gelegt hat. Das Urwaldversteck ist entdeckt, wurde attackiert und die Elfen in alle Winde zerstreut. Dem Eremiten glaubt keiner derer, die ihn sehen. Alle sehen in ihn den Versager, wegen dem viele ihr Leben lassen mussten und lehnen ihn ab.
Trotzdem will man den Tempel und die darin Gefangene befreien und ist auch bereit, sein Leben dafür zu opfern.

Fazit: Unmengen an wörtlicher Rede, die die Handlung komplett zum Erliegen gebracht hat. Dazu Namen von Protagonisten und Elfengruppen, die sich ein normalo unmöglich merken kann. Dem enstprechend verwirrend war dann auch die komplette Handlung. Ich habe null folgen können, bin ständig aus der Handlung geflogen und hatte dann nicht mal mehr den Hauch von Interesse auch wieder rein zu finden. Ich habe unmöglich lang gebraucht, für diese paar Seiten, weil Ablenkungen nur zu willkommen waren.
Kurz gesagt: Auch dieses Buch war nichts! James Barcley ist für mich von nun an gestorben. Ich komme mit der Art zu schreiben einfach nicht klar. Ich meine, es kann ja sein, dass er beim Schreiben in seinem Kopf großartige und farbenfrohe Bilder sieht. Nur hat er es eben nicht drauf, das auch seinen Lesern rüber zu bringen. Ich habe da komplett nichts gesehen! Im Nachhinein glaube ich, dass die sich auf den Seiten eigentlich lediglich gegenseitig nieder gemetzelt haben. Mehr habe ich nicht in Erinnerung, was ich gelesen haben soll. Mehr war da nicht!

Die Sternebewertung von gerade mal einem spricht sicher Bände. Dieses Buch, die neue Reihe, sollte ihm noch einmal eine Chance geben. Aber er hat sie versaut. Mich erreicht dieser Mensch nicht. Nicht im geringsten! Da gibt es Autoren, die würden das Elfenthema wesentlich besser umsetzen. *schwör*

Ich werde mich jetzt jedenfalls so ziemlich frustiert dem nächsten Buch zuwenden. Irgendwann muss ich doch mal wieder eins erwischen, was mich komplett überzeugt.

[EBook] Michael Crichton & Alfred Hans – „Endstation“

Michael Crichton & Alfred Hans
„Endstation“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43249-9
Länge: 285 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Wenn menschliches Schicksal für medizinische Zwecke missbraucht wird. Man sollte das Gehirn des Menschen wirklich mal machen lassen.

Klappentext: Harry Benson leidet unter unkontrollierbaren Aggressionen. Er wird in eine Klinik eingeliefert und unterzieht sich einer Operation, bei der ihm ferngesteuerte Elektroden ins Gehirn implantiert werden. Doch Benson findet heraus, wie er die Impulse selbst steuern kann, und flieht aus dem Krankenhaus. Ein Psychopath ist unterwegs in Los Angeles, und sein Vorhaben ist tödlich. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Mr. Benson ist ein geeigneter Patient für Stufe 3. Ihm sollen Elektronen ins Gehirn gepflanzt werden. Ein Computer, der unter der Haut seiner Schulter sitzt, soll die Steuerung übernehmen.
Harry Benson leidet an einer Form der Epilepsie. Die Anfälle machen ihn aggressiv. Das hat ihm schon Anklagen eingebracht. – Die Elektroden im Gehirn sollen das Anfallszentrum stimulieren und so einen Anfall verhindern.
Die Op verläuft zunächst glatt. Die Elektroden können schon am Folgetag programmiert werde. Die Überwachung zeigt an, dass die Stimulierungen immer öfter erfolgen. Für Harry sind sie wie eine Droge. Aber das treibt ihn auch unweigerlich auf den nächsten Anfall zu. – Die Ärzte wollen eingreifen, aber Harry ist da schon längst über alle Berge.
Eine Verfolgungsjagd beginnt. Harry irrt als tickende Zeitbombe durch eine dicht bevölkerte Stadt. Und die Ärzte wollen ihn finden. Aber wollen sie das, um ihm zu helfen, oder soll das Experiment gerettet werden?

Fazit: Ein großartiges Buch über die ersten Schritte eines Hirnschrittmachers. Wie alle Neuerungen, war auch das erst einmal nur eine Idee, ein Experiment. Und auch hier hat es einen ersten Patienten gegeben. Ob das nun wirklich genau so passiert ist, wie es hier dargestellt wird, wird nicht erwähnt. Fakt ist aber, dass es so gewesen sein könnte!
Ich habe als Leser den Zwiespalt der Ärzte gemerkt. Auf der einen Seite ging es um die Fördergelder. Hierfür müsste die Ob aber ein Erfolg werden. Auf der anderen Seite war da aber das menschliche Schicksal… Was war nun wichtiger? – Am Ende dann wohl das Wohl der Allgemeinheit. Man musste abwägen. Ein Leben gegen viele…
Die ganze Handlung ist wie ein Film vor meinem geistigen Auge abgelaufen. Ich habe die Verzweiflung des Patienten gespürt, ich habe die Angst der Ärzte spüren können und ich habe die Verwirrung bemerkt, die in den Köpfen immer mehr die Vorhand gewonnen hat.
Fakt ist mal, hier wurde eine großartige Rechercheleistung vollbracht. Chrichton schreibt ja sonst immer irgendwie im juristischen Bereich. Für diese Buch musste er sich dann in die Medizin einarbeiten. Und dann hat er das so gründlich gemacht, dass er sogar medizinisches Fachwissen so günstig eingebaut hat, dass dem Leser die Sache zwar erklärt wurde, die Handlung aber trotzdem weiter lief. Es kam keine lange Weile auf und ich hatte nicht das Gefühl, in einer Vorlesung zu sitzen. – Richtig klasse.

Hier handelt es sich wirklich um ein sehr empfehlenswertes Buch. Dabei stört es meiner Meinung nach überhaupt nicht, dass es schon älteren Datums ist und die beschriebene Technologie nicht die Neueste. Aber es lässt durchaus mal einen Blick in de Welt der Leute zu, die sich für Neuerrungen einsetzen und dabei auch nicht unerhebliche Riesiken eingehen. – Echt klasse Buch.

[EBook] Paolo Bacigalupi – „Water – Der Kampf beginnt“

Paolo Bacigalupi
„Water – Der Kampf beginnt“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-42178-3
Länge: 464 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Korruption und Verbrechen. Und alles dreht sich um den Wassermarkt. Und am Ende, gewinnen doch nur die Reichen.

Klappentext: Der US-amerikanische Südwesten kämpft erbittert um die letzten Wasserreserven und die Rechte am Colorado River. Das Gebiet wird von heftigen Sandstürmen heimgesucht, ganze Millionenstädte verelenden, Kriminalität und Korruption greifen um sich. Angel Velasquez gehört zu einem Spezialeinsatzkommando, das die Reservoirs des Bundesstaates verteidigt und notfalls auch mit illegalen Methoden erweitert. Als das Gerücht aufkommt, dass in Phoenix eine neue Wasserquelle aufgetaucht ist, wird er dort hingeschickt. Dabei trifft er die Journalistin Lucy Monroe, die der Quelle ebenfalls auf der Spur ist. Die beiden werden hineingezogen in einen Strudel aus Verrat und Gewalt, und Angel steht plötzlich im Fadenkreuz seiner eigenen Leute. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Marie will fliehen. Sie will über den Fluss. Ans andere Ufer, da wo Wasser noch ausreichend vorhanden ist und man als Mensch noch leben und arbeiten kann. Doch Marie fehlt das Geld dazu. Deshalb zieht sie ein kleines Wassergeschäft auf. Sie bezieht es günstig an einer Pumpe des roten Kreuzes und verkauft es teuer an die Bauarbeiter, die die neue Arkologie hoch ziehen.
Doch man kommt ihr in die Quere. Das große Geld verwandelt sich in Verlust und Maria schuldet ihrer Freundin nun Geld.
Um es ihr zurück zahlen zu können, geht sie mit zu dem Kunden ihrer Freundin und verkauft ihren Körper. Doch auch hier bleibt das große Geld aus. Statt dessen kommt sie an einen Schatz, von dem sie nicht mal etwas weiß.

Angel, ein Waterknife, weiß aber inzwischen von diesen mehr als wertvollen Papieren. Es sind uralte Wasserrechte der Indianer. Und jeder will sie haben.
Angel gerät zwischendrin aber in Ungnade bei seinem Boss, für die er diese Rechte beschaffen soll. Für sie würde es mehr Geld bedeuten U d für ihn ein bequemes Leben. Aber er hat die Rechte nicht. Statt dessen hat er Lucy. Die beiden verbindet eine Art Hassliebe. Und als Lucy die Tragweite dieser Rechte bewusst wird, will auch sie die Papier finden. Allerdings aus einem anderen Grund als Angel.
Es kommt zu einem gewaltigen Showdown. Und am Ende siegt doch die Bequemlichkeit und der Egoismus.

Fazit: Erschreckend real, war das Szenario, was der Autor hier entworfen hat. Irgendwie hat sich die ganze Zeit alles nur noch um Geld und Wasser gedreht. Etwas anderes hat die Menschen gar nicht mehr interessiert. Und der Autor hat das alles genau so beschrieben, als hätte er es selber erlebt. Ich dachte wirklich, dass er das genau so erlebt hat. Und genau diese Art zu Schreiben hat mich total gefesselt. Erst malt er erschreckende Bilder von Gewalt und d im nächsten Moment lieben sich zwei Menschen. Sind glücklich mit dem Augenblick und das Morgen ist vergesse. Geld regiert die Welt unter d der Rest der Menschheit scheint vergessen. Und in diesem Durcheinander kämpfen die Protagonisten im eine Zukunft, ums Überleben.
Ich war gefesselt. Von allen Anfang bis Ende war ich nicht in der Lage von dem Buch zu lassen. Ich wollte wissen wie es aus geht. – Aber leider hat mir das reale Leben auch Lesepausen beschehrt. Sie waren nicht willkommen, aber vielen leider an. Nach diesen Pausen bin ich aber immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Der Film im Kolfkino lief genau da weiter, wo er aufgehört hatte.
Auf den Schreibstil des Autors musste ich mich allerdings erst einlassen. Das hat eine Weile gedauert. Aber dann war ich einfach nur noch schwer begeistert.

Ein Buch von und um Wasser. – Einfach erschreckend reales Buch. Aber genau deswegen ist es um so lesenswerter.

[EBook] Kathy Reichs – „Das Grab ist erst der Anfang“

Kathy Reichs
„Das Grab ist erst der Anfang“
Reihe: Temperance Brennan (12)
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-43550-6
Länge: 400 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Krieg auf mehreren Fronten, genau so, wie ich es von Temperance gewohnt bin und liebe!

Klappentext: Tempe Brennan jagt einen Mörder. Ihren eigenen.

Forensikerin Tempe Brennan ermittelt bei einer Reihe seltsamer Todesfälle: Drei Frauen wurden ermordet, alle auf grausame, aber verschiedene Weise. Doch Tempe kann schließlich die Handschrift eines Serienkillers erkennen. Umso schockierter ist sie, als man ihr vorwirft, sie habe eine Autopsie manipuliert und ein Verbrechen vertuscht. Was Tempe nicht weiß: Ihre Arbeit wird sabotiert. Von jemandem, der sie um jeden Preis scheitern sehen will …

Inhalt: Temperance muss einmal mehr auf mehreren Fronten kämpfen. Nicht nur, dass sie mehrere Sätze Knochen zu bearbeiten hat und jeder Fall total eilig ist, irgendwie scheint sie unkonzentriert zu werden. Knochen verschwinden. Sie scheint Fakten zu übersehen und eine kleine Pseudoforenzikerin scheint sie vorzuführen. Temperance muss bei ihrem Chef antanzen und wird in einem Fernsehinterview quasi als nicht mehr so gut verkauft
Eine Lebensmittelvergiftung haut Tempe für drei Tage um, gibt ihr aber auch Zeit, über die Dinge nachzudenken.
Und dann ist da noch Ryan. Auf beruflicher Ebene müssen die beiden funktionieren. Was sie auch recht gut hin bekommen. Aber auf privater Ebene fahren Tempes Gefühle Achterbahn. Es geht nicht mit diesem Mann, aber auch nicht ohne.

Fazit: Ein klasse Buch! Kurzweilig, spannend, super geeigent zur Flucht aus der Realität und mit einem Lerneffekt. Ich würde mal sagen, dass auch dieses Buch durchaus eines der Reihe ist, was besser gelungen ist, als andere.
Vorteil hier: Kein überdimensioniertes Liebesgequengel von oder wegen diesem Ryan. Gehört einfach nicht in diese Genre Buch. Zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es vorangegangene Bände hatten.
Nachteil hier: Viel unwichtiges Zeug, was mit dem Fall nichts zu tun hatte und doch jede Menge Raum eingenommen hat. – Ja, ich habe mich von diesen Familiengeschichten gut unterhalten gefühlt. Und irgendwie hatte diese Familiengeschichte ja auch einen kleinenFall zur Folge, aber was Temperance hier auszustehen hatte, hätte das Buch auch so gefüllt. – Aber das muss die Autorin wissen. Da hänge ich mich nicht rein.
Französische Begriffe kamen vor, haben mich aber jetzt nicht wirklich gestört. Entweder gewöhne ich mich dran, oder sie waren für das Verstehen der Handlung jetzt nicht so übermäßig wichtig. Aus der Handlung haben sie mich jedenfalls nicht raus geschmissen.
Wenn ich dann wirklich mal aus der Handlung raus musste… Sei es wegen einer durch das reale Leben erzwungenen Lesepause, oder aber, weil man mich während dem Lesen angesprochen hat, bin ich immer wieder prima und ohne Probleme in kürzester Zeit in die Handlung hinein gekommen. – Einfach nur Topp!!!

Ein Rundum gelungenes Buch, was zwar unwichtige Elemente enthält, aber die man auch getrost einfach mal übersehen kann. Flucht aus der Realität war möglich, ich bin super unterhalten worden und habe sogar noch etwas dazu gelernt. Was will man mehr?