[EBook] Thomas Gifford – „Aquila“

Thomas Gifford
„Aquila“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-15118-9
Länge: 367 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

on einem alten Dokument, einem bösen Verdacht und dem Kampf CIA gegen KGB.

Klappentext: Ein über zweihundert Jahre altes Dokument kommt überraschend ans Tageslicht. Der Student, der es entdeckt hat, wird ermordet aufgefunden. Eine junge, forsche Fernsehreporterin lässt nicht locker. Und ein harmloser Geschichtsprofessor aus Harvard, Massachusetts, findet sich plötzlich im Kreuzfeuer der Geheimdienste. Gemeinsam versuchen die beiden ungleichen Verbündeten das Geheimnis zu lüften. Sie stoßen dabei auf eine Verschwörung, welche die Grundfesten der Nation erschüttern könnte. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Im Jahre 1778 kommt eine Wache eines Lagers zu einem Papier, dass nicht nur seine Weltansicht erschüttert. Sollte der große George Washington wirklich ein Verräter sein?
1975 wird wegen eben jenem Papier ein Student ermordet. Doch auch er hat das Papier nicht mehr. Statt dessen wird sein Professor in die Sache mit herein gezogen. Er wird von seltsamen Gestalten überfallen, muss fliehen, verliebt sich auf der Flucht in eine Reporterin und gerät an die Grenzen seiner körperlichen Belastbarkeit.
Die vermeintliche Sicherheit ist eine Falle, alte Bekannte sind nicht das, was sie jahrelang vorgegeben haben und noch mehr Unschuldige werden in die Sache hinein gezogen.
Hat George Washington wirklich sein eigenes Land verraten?

Fazit: Ich war enttäuscht, denn ich habe etwas anderes erwartet, als es dann am Ende gewesen ist. Erwartet hätte ich Mystik. Geboten wurde mir dann aber Geschichte und Krimi. Na ja und Krimi ist so eine Sache bei mir. Das ist jetzt nicht wirklich Mein Lieblingsgenre.
Stellenweise fand ich die Handlung und Empfindungen der Protagonisten zu intensiv beschrieben. Die Handlung wurde dann gestoppt. Es wurde stellenweise langweilig. – Hier habe ich dann nur noch überflogen, bin aus der Handlung geflogen, aber später immer wieder gut hinein gekommen.
Einen Kopfkinofilm hatte ich nicht. Liegt meiner Meinung nach an den zu starken Beschreibungen. Es hat meine Fantasie irgendwie abgetötet.
Gepackt hat es mich trotzdem. Ich war gefesselt und habe mit den Protagonisten mit gefiebert. Ich war komplett baff, als sich die Romanze entwickelt hat und als ein kleiner Professor einen Mord begehen konnte.

Ob ich hier jetzt eine Empfehlung aussprechen soll, kann ich gar nicht sagen. Das Buch hat gefesselt, keine Frage. Aber irgendwas hält mich davon ab, dieses Buch als Volltreffer zu bezeichnen. – Ich würde sagen: Versucht es einfach, wenn es euch anmacht.


[Buch] Mark & Lydia Benecke – „Aus der Dunkelkammer des Bösen“

Mark & Lydia Benecke
„Aus der Dunkelkammer des Bösen“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-785-76046-8
Länge: 431 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ob Kampusch oder Vergewaltiger. Hinter jedem Verbrecher steckt eine demolierte Psyche…

Klappentext: In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten. Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen „Monster“? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?

Inhalt: Markus und Lydia Benecke nehmen die Täter in diesem Buch nicht etwa in Schutz. Vielmehr klären sie psychische Hintergründe der zweifellos schlimmen Taten auf. Echte Fällen dienen hier als Aufhänger. Es geht zum Beispiel um Pädophilie und ihre verschiedenen Formen. Es geht um Vergewaltiger und ihre Hintergründe und Lügenkonstrukte. Darum, was die Täter an Leichen fasziniert und das auch Nekrophilie verschiedene Ausprägungen haben kann.
Interessante Einblicke, die man so nie bekommen würde.

Fazit: Das waren mal Einblicke, die ein Normalverbraucher so schnell nicht bekommt. Und dieser Umstand macht das Buch unheimlich interessant. – Nicht, dass die Täter in Schutz genommen werden sollen. Ihre strafe sollen sie auch bekommen. Aber mitunter ist eine psychologische Betreuung auch recht sinnvoll.
Das Schriftbild und die Seitenaufteilung waren sehr augenfreundlich. Dauerlesen war zumindest dann möglich, wenn man geistig noch aufnahmefähig ist.
Das Buch selber war leicht und handlich. Der Krampf in der Hand blieb aus und der hässlich Knick auf dem Buchrücken ist auch nicht gekommen. Ich bin ja sowas von begeistert!
Ein wirklich lohnenswertes Buch. Ein Thema, was immer mal wieder aktuell wird. Die Leute regen sich über die Straftäter auf, aber keiner hinterfragt, warum si das gemacht haben. Was zu ihrer desolaten Psyche geführt hat…
Ziemlich interessante Sache das!

Das Buch lohnt sich wirklich! Tut euch auch so etwas ruhig mal an!

[EBook] James Patterson – „Rosenrot Mausetot“

James Patterson
„Rosenrot Mausetot“
Reihe: Alex Cross (6)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-15173-8
Länge: 301 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Bankraub, Mord und Familiendrama. – Endlich mal Spannung in der Reihe!

Klappentext: Alex Cross ist wieder im Einsatz. Der knallharte Ermittler Alex Cross jagt den cleversten Killer seiner Laufbahn – einen Psychopathen mit Vorliebe für brutale Raubmorde, die Washington D.C. und Umgebung in Atem halten. Das „Superhirn“ hält, was sein Name verspricht und die Zeit wird knapp für Alex Cross … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Alex Cross kämpft in diesem Band an drei verschiedenen Fronten. Zum Einen ist er noch immer ein Polizist mit Haut und Haaren und muss eine Serie von Banküberfällen aufklären. Es ist irgendwie immer die selbe Handschrift, es sind aber immer wieder verschiedene Täter. Da muss ein einziger genialer Kopf dahinter stecken. Und der entledigt sich seiner „Gehilfen“ auch noch auf nicht gerade elegante Weise. So kommt zum Bankraub auch noch Mord.
Die Probleme mit seiner Verlobten Christine werden auch immer größer, statt kleiner. Die Entführung aus dem voran gegangen Band steckt ihr noch immer im Leib und sie kann sich auf Alex einfach nicht mehr unvoreingenommen einlassen.
Und dann wird zu allem Überfluss die Tochter von Alex krank. Sie erleidet epileptische Anfälle, wird ins Krankenhaus eingeliefert und muss operiert werden.
Alex hat hart zu kämpfen, will er die Ermittlungen voran treiben und ans Ziel bringen, aber auch für seine Familie da sein.

Fazit: Mein letzter Band dieser Reihe. Die anderen zwei, die ursprünglich noch in meiner Leseliste waren, habe ich gnadenlos aus der Liste verbannt. Es heißt doch immer, dass man aufhören soll, wenn es am Schönsten ist. In dem Fall habe ich dieses Buch als das Beste der bisher gelesenen empfunden und wollte die Reihe einfach mit einem guten Gefühl beenden.
Die Handlung ist abwechslungsreich. Es geht nicht stur um die Ermittlungen, es ist auch Familiendrama vorhanden und die verqueren Gedanken des “Täters”. Bis zum Schluss bleibt es spannend, da man auch als Leser wirklich erst im letzten Absatz erfährt, wer nun wirklich der Täter war. Also ist der langweilige Erzählkram am Ende nicht da.
Einen Film hatte ich beim Lesen allerdings nicht vor Augen. Deswegen gibt es auch einen Stern Abzug. Ansonsten war ich von dem Buch aber richtig begeistert, weil auch diese ganzen Liebesszenen nur sehr sparsam involviert waren.

Ich will nicht lang reden. Einfach klasse eines der besten Bücher dieser Reihe!

[EBook] James Patterson – „Wer hat Angst vorm Schattenmann“

James Patterson
„Wer hat Angst vorm Schattenmann“
Reihe: Alex Cross (5)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-77276-6
Länge: 398 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Unerlaubte Ermittlungen, die Entführung seiner Verlobten und dann doch wieder ein Happy End… glaub ich.

Klappentext: Alex Cross ermittelt wieder: In Washington treibt ein perverser Frauenmörder sein Unwesen. Seine diplomatische Immunität und das nach außen intakte Familienleben schützen den britischen Botschaftsangestellten und früheren Geheimagenten Geoffrey Shafer, für den das Leben nachts zum mörderischen Spiel wird. Shafer genießt das Töten, und er will sich sein Spiel von niemandem verderben lassen. Doch dann merkt er, dass er einen würdigen Gegenspieler gefunden hat … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Alex Cross ermittelt gemeinsam mit Kollegen in einer Mordserie, bei der nicht sehr angesehene Bürger der Stadt umgebracht werden. Die Polizei misst diesen kaum Bedeutung bei, aber Alex sieht das anders. Er ist der Meinung, dass Gerechtigkeit für jeden gelten sollte. Egal welchem Berufsstand und welcher Schicht er angehört.
Während einer Suspendierung fährt er mit seiner Verlobten und seiner Familie in den Urlaub. Dort wird seine Verlobte allerdings entführt und Alex schickt seine Familie zunächst allein nach Hause. Doch er kommt mit seinen Ermittlungen nicht weiter und fährt unverrichteter Dinge wieder nach Hause.
In dem nun fast vollständigen Jahr, ermittelt er weiter in den Morden, hält einen Diplomaten für den Mörder und riskiert seinen Job und seinen Ruf.
Der Diplomat kommt zwar bei der Verhandlung frei heraus, sein Leben ist danach aber nicht mehr das Selbe. Er verliert scheinbar alles und er reagiert genau so, wie man es von einem Psychopathen erwarten würde.
Alex ermittelt, verzweifelt, steht wieder auf und schreitet am Ende doch auf ein Ergebnis zu.

Fazit: Ein typischer Ermittlerroman. seitenlange, fast langweilige, Ermittlungen. Dann wird er Ermittler persönlich geschädigt, natürlich indirekt vom Täter, und dann wurschtelt sich sich der Ermittler da wieder raus.
Stellenweise war ich von der Handlung gelangweilt, oder aber ich war tief fasziniert. Die langweiligen Stellen habe ich immer nur noch überflogen.
Gut war, dass ich nach dem Überfliegen und nach Lesepausen immer wieder ohne Probleme in die Handlung hinein gekommen bin.

Ich kann über dieses Buch nicht wirklich viel sagen. Es war im Grunde genommen nichts weiter als überlesen und gut. Nichts, was mich jetzt besonders geflasht hätte… – Schade eigentlich. Alex Cross hatte schon spannendere Fälle.

[EBook] James Patterson – „Wenn die Mäuse Katzen jagen“

James Patterson
„Wenn die Mäuse Katzen jagen“
Reihe: Alex Cross (4)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-77332-9
Länge: 412 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Gleich zwei psychopathische Serienkiller halten die Welt in Atem: Der geheimnisvolle „Mr. Smith“, ein skrupelloser Mörder, dessen blutige Spur sich ohne erkennbares Muster durch Europa und die USA zieht. Und Gary Soneji, den Alex Cross schon im ersten Teil jagte, taucht wieder auf! Er ist seit frühester Kindheit fasziniert von „Jahrhundertverbrechen“, die er durch Intelligenz und Raffinesse noch zu übertreffen versucht… Beide Killer sehen in Alex Cross den einzig adäquaten Gegner in ihrem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel. Und so beginnt sein bisher gefährlichster Fall, vor allem als Soneji schwört, ihn und seine Familie zu töten … 4. Teil der erfolgreichen Alex Cross-Reihe

Inhalt: James Patterson hat den einen Fall gerade beendet, als auch schon der nächste auf ihn zu rollt. Ein ziemlich gefährlicher Mann ist hinter ihm und vor allem auch hinter seiner Familie her. Er ist besessen davon, den großen James Patterson seine Glück zu nehmen.
Allerdings jagt die Polizei auch ihn gerade. Wegen seiner voran gegangenen bestialischen Morde. Allerdings begreifen sie seine Strategie nur langsam. Und eigentlich auch erst, als es längst zu spät ist. Doch der Täter stirbt im Feuer.
Wer nun glaubt, dass es das gewesen ist, der hat sich schwer getäuscht. Denn James Patterson wird nach einer Party in seinem eigenen Schlafzimmer überfallen und stark verletzt. – James Patterson wäre aber nicht James Patterson, wenn er aus der Not keine Tugend machen würde, um dem Täter habhaft zu werden.

Fazit: Ich war noch leicht daneben, von dem doch eher enttäuschenden voran gegangenen Buch, was ich von dieser Serie gelesen habe. Das Buch hier war dann aber doch etwas anders. Keine Ahnung warum, aber ich war auch über die Ermittlungen hinweg komplett gefesselt.
Etwas Verwirrung kam auf, als James Patterson laut dem Gelesenen schwer verletzt im Krankenhaus liegen sollte. Dann wird seine Freundin ins Krankenhaus gebracht und der Typ ist fit wie ein Turnschuh. – Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, dass das eine Finte der Polizei war. – Klasse Schachzug!
Der Text lies sich einfach und zügig lesen. Keine Fachbegriffe oder ähnliche Gemeinheiten. Allerdings war es nicht unbedingt einfach, wenn man etwas abgespannt war. Da fiel es mir dann doch etwas schwer, der Handlung zu folgen….

Alles in allem ein besseres Buch als der voran gegangene Band. Ich habe irgendwie für den Rest der Reihe, die ich besitze, mehr Mut bekommen. Bin mal gespannt, wie sich das alles noch entwickelt.

[EBook] James Patterson – „Sonne, Mord und Sterne“

James Patterson
„Sonne, Mord und Sterne“
Reihe: Alex Cross (3)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-148-51-7
Länge: 447 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

James Patterson kann einem schon leid tun. Da will er die Kindermorde aufklären und wird doch gezwungen für Jack und Jill zu arbeiten – Die Promimörder.

Klappentext: Ein Mörderpaar hat es auf die High Society Washingtons abgesehen. Die beiden treiben ein grausames Spiel mit Leben und Tod: Am Ort ihrer Verbrechen hinterlassen sie gereimte Botschaften, in denen weitere Morde angekündigt werden. Alex Cross muss sich der Jagd nach den unheimlichen Mördern widmen, während ganz in der Nähe der Schule, die sein Sohn besucht, mehrere Kinder erschlagen aufgefunden werden … „Patterson, einer der besten Thrillerautoren aller Zeiten, hat mit diesem Roman den Gipfel seines Schaffens erreicht!“ USA Today (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: James Patterson ist bei der Polizei und wird zu einem Kindermord gerufen. Das Gesicht ist grausam zugerichtet und er schwört sich, diesen Mord aufzuklären. Das allerdings wird nicht so einfach, denn man verlange seine Mitarbeit bei den Morden von Jack und Jill. Ein Mörderpärchen, was es irgendwie auf Prominente und höher gestellte Persönlichkeiten abgesehen hat. James würde lieber die Kindermorde aufklären, muss das aber nun nur noch nebenbei tun, da die Bonzen Vorrang haben.
Während dessen ärgert sich der Kindermörder darüber, dass seine Morde keine Erwähnung in Funk und Medien finden. Er hasst Jack und Jill. Er hasst sie, weil sie ihm seine Popularität wegnehmen.
Die Ermittlungen sind nervenaufreibend, zeitraubend und stellenweise langweilig. Aber als es dann gegen den Präsidenten gehen soll, kommt Bewegung in die Sache. – Es ist fast uninteressant, dass nebenbei weitere Kinder ermordet werden…
James Patterson ahnt jedoch nicht, dass der Kindermörder es längst nicht mehr nur auf Kinder abgesehen hat. Er hat sich an ihm und seinem Sohn fest gebissen. Die beiden sind sein neues Ziel.

Fazit: Fakt ist mal, dass es wohl besser gewesen wäre, wenn ich die Reihe bei Band 1 begonnen hätte. Dann hätte ich nämlich am Schluss auch begriffen, was das für ein Typ ist, der Kontakt zu Patterson aufnimmt. So konnte ich das nicht und musste dumm sterben.
Dann war ich am Anfang von dem Buch noch total gefesselt. Ich war begeistert und konnte kaum davon lassen. Ich habe es nicht als langweilig empfunden, da immer wieder Szenen vom Kindermörder dazwischen waren. Ich habe mit gerätselt und war dann doch geschock, als heraus kam, was dieser Typ so ist.
Später in der Handlung, als es nur noch um die Promimorde ging, wurde es dann langweilig. Dann wurde es ein typischer Krimi, in dem nichts weiter als die stoischen Ermittlungen beschrieben werden. Ganz klassisch mit Erfolgen und Rückschlägen.
Ansonsten konnte man das Buch aber ganz enspannt lesen. Ich würde es fast als Drivialliteratur bezeichen. Nichts, was einen jetzt großartig zwingen würde, das Gehirn zu benutzen. Keine Fachbegriffe und nichts. Nur immer wieder Seitenhiebe auf Ereignisse aus den voran gegangenen Bänden. – Die habe ich allerdings nicht verstanden, weil ich die nicht gelesen hatte…
Einen Film im Kopfkino hatte ich nur Zeitweise. Eigentlich nur, als es um den Kindermörder ging. Die Promimorde haben mich weniger mit gerissen.

Ales Cross solle eine wohl recht bekannte und beliebte Serie sein. – Ich kannte den Autor allerdings aus etwas anderen Romen. Da, wo es um wissenschaftliche Experimente ging und Menschen plötzlich Flügel oder andere Kräfte hatten. – Deswegen bin ich jetzt hier doch leicht irritiert. Das ist für mich nicht wirklich James Patterson…

[EBook] Boris von Smercek – „Der zweite Gral“


Boris von Smercek
„Der zweite Gral“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-15378-7
Länge: 347 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Die Suche nach dem ewigen Leben, es gibt sie noch immer. Und dafür müssen Menschen sterben.

Klappentext: Um an die Formel zur Lebensverlängerung zu gelangen, erscheint manchen Menschen kein Preis zu hoch …Die Gemeinschaft der Gerechten, ein Orden, dessen Wurzeln in die Zeit des dritten Kreuzzuges zurückreichen, existiert bis zum heutigen Tag. Ihr Anliegen: Gerechtigkeit schaffen, wo Recht versagt. Bei einer Mitgliederversammlung in Schottland wird ein blutiger Anschlag verübt, bei dem fast alle Mitglieder des Ordens ums Leben kommen. Eine der Überlebenden ist Lara Mosehni, und die junge Frau setzt alle Hebel in Bewegung, um die Hintermänner des Anschlags ausfindig zu machen. Die Spur führ in ein kleines Dorf im Sudan, wo immer wieder Kinder, schwangere Frauen und Greise verschwinden, und nach Arabien, wo ein Scheich behauptet, den Heiligen Gral, eine Formel zur Lebensverlängerung, gefunden zu haben … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Der Orden des Rosenschwerts kämpft gegen die verschiedensten Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und ein Treffen des Ordens soll allen mal wieder Bestätigung und neue Lösungsansätze bringen. Doch, statt dessen wird die Burg zerstört und alle bereits anwesenen Ordensmitglieder lassen ihr Leben. – So ist zumindest der Plan, eines abtrünnigen Mitgliedes. Doch der geht nich ganz auf. Denn Emmet und Lara bleiben am Leben und wollen heraus finden, warum dem Orden das widerfahren ist und vor allen Dingen warum.
Bei ihren Untersuchungen machen Emmet und Lara ein verschollen geglaubtes Ordensmitglied ausfindig. Er war einem Scheich auf der Spur, der immer wieder Schwarze entführt hat, die man dann nie wieder gesehen hat. Und genau diesem Scheich kommen die beiden auch auf die Schliche. Was sie allerdings aufdecken, ist alles andere als angenehm für die beiden, denn der Scheich und seine Gefolgsleute experimentieren um an ewiges Leben zu gelangen. Hierfür brauchen sie ihre Entführungsopfer. – Doch so lang die Mitglieder des Rosenschwertordens noch kämpfen können, werden sie gegen solcherlei Ungerechtigkeiten angehen.

Fazit: Von einem Becher war die ganze Zeit keine Rede. Aber gilt nicht auch das ewige Leben als heiliger Gral. Als etwas Unerreichbares, wonach man dann doch immer wieder forscht und wofür man experimentiert? – Um diesen Gral geht es in diesem Buch.
Die Handlung hat immer wieder unerwartete Wendungen genommen und Personen, die ich für vertrauenswürdig hielt, haben sich dann doch als Schurke erwiesen. Auf diese Weise war immer Spannug da.
Eine Zwangspause beim Lesen hat mir gezeigt, dass der Text zwar einfach gehalten, aber doch spannend war. Und dass Lesepausen kein Problem waren. Ich bin immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. – Das macht schon mal jede Menge Pluspunkte.
Ein Film hatte ich die ganze Zeit in meinem Kopfkino laufen. Allerdings hat der mir teilweise Bilder gezeigt, die ich so schnell nicht wieder haben muss. Ich habe da wirklich dies beulenartigen Auswüchse vor mir gesehen. Und das hat mich alles andere als kalt gelassen.
Irgendwie hat es mich von Anfang an total an das Buch gefesselt. Ich konnte kaum mal davon lassen und war immer irgendwie gezwungen, weiter zu lesen. Auf diese Weise hatte ich es auch recht schnell durch, wenn man von der Zwangspause mal absieht.

Ich kann für dieses Buch nur eine Empfehlunng aussprechen. Wirklich gut.

Saturday Sentence – „Der Jünger des Teufels“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Kate Moran ist Agentin des FBI. Vor drei Jahren fielen ihr Verlobter und dessen kleine Tochter einem Serienmörder zum Opfer, den die Presse den „Jünger des Teufels“ nannte. Kate selbst hat den Täter gestellt und seine Hinrichtung verfolgt. Doch nun geschehen weitere Morde nach demselben Muster. Und für die Polizei ist Kate die Hauptverdächtige … (Lovelybooks.de)

Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „Saturday Sentence“ lautet. (Bei Ebooks Position 158)

»Er trieb sich genauso oft bei mir herum wie bei Herrchen und Frauchen, als wären wir gemeinsame Hundebesitzer.

Glenn Meade – „Der Jünger des Teufels“; ISBN: 9-783-732-51557-8

3. Und wie ist es bisher
Nachdem ich das Rezensionsexemlpar an einem Feiertag quasi komplett gefressen habe, hänge ich an diesem Buch dann wohl etwas länger. Ich habe mir mehr darunter versprochen, als ich am Ende hier bekomme.
Gleich zu Anfang hatte ich unheimliche Schwierigkeiten in das Buch hinein zu kommen. Man kann sagen, dass sich der Prolog über die ersten 50 Seiten hin zieht. Das allein ist ja noch nicht schlimm genug, es wird wirklich alles erklärt. Vom Hundertsten ins Tausendste gehen die Erklärungen und die Handlung so gar nicht vorwärts.
Dann tritt ein großes Mysterium in der Handlung auf. Wie konnte der Delinquent die Hinrichtung mit der Giftspritze überleben? – Aber aufgeklärt wird das nicht. Er macht weiter, wie vorher auch und die Polizei tappt im Dunkeln. Und auch hier: Mal ab in die Vergangenheit, dann wieder in die Gegenwart, dann wieder Herzschmerz und am spannendsten sind dann wohl die Kabbeleien mit dem verhassten Kollegen. – Ob ich das Buch wirklich bis zum Ende lese, steht noch in den Sternen.
Einzig die Neugier, ob die auflösen, wie der Vogel die Hinrichtung überlebt hat, noch kommt….

[EBook] Craig Shaw Gardner – „Ein Magier im Monsterland“

Craig Shaw Gardner
„Ein Magier im Monsterland“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-20131-0
Länge: 202 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Schuhberts, Dämonen und mythologische Wesen – Tolle Einfälle aber irgendwie schlecht verpackt.

Klappentext: -konnte ich nicht mehr finden-

Inhalt: Der Magier Ebenzum und sein Lehrling Wundvor sind noch immer auf der Reise nach Vushta, wo sie auf Heilung für den Meister hoffen. Dabei wächst die Reisegesellschaft aber weiter an. Ein Schuhbert stößt zu ihnen. Der ist der Meinung, dass er mit seiner Magie eine große Hilfe für die Reisenden ist. – Das führt zu nicht gerade wenigen Reinfällen und Nervattacken.
Dann gerät die Reisegesellschaft in die Fänge einer Horde mythologischer Wesen. Sie wollen die Hilfe eines Magiers, wenden sich damit aber an den Lehrling und drohen diesem dann damit ihn zu verspeisen.
Die Reisegesellschaft kann sich auch hier absetzen, aber ein Zauber hindert sie daran endlich auf ein Schiff zu kommen, welches sie übersetzen soll.
Es bleibt spannend. Noch immer ist nicht klar, ob sie das Ziel ihrer Reise jemals erreichen werden.

Fazit: Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, ob ich dieses Buch lese oder ob ich es lasse. Am Ende hat lediglich gesiegt, dass es auf der Liste stand. Also lesen und gut.
Auch hier hatte ich wieder das Gefühl, dass ich irgendwelche beschriebenen Drogenfantasien lese. – Mal geht die Handlung recht schnell voran und ich war guter Dinge und mittendrin dann schwengt der Stiel um und ich wollte nur noch zum Ende kommen. An Fantasie hat es dem Autor nun wirklich nicht gemangelt, aber der Schreibstiel war dann wohl so gar nichts meins.

Bewertet habe ich das Buch 3 von möglichen 5 Sternen. Persönlich stufe ich es als Flop ein. Da gibt es gerade im fantastischen Bereich wesentlich bessere Bücher. Aber im Erscheinungsjahr 1997 war das wohl so üblich. Damals habe ich dieses Metier aber nocht nicht gelesen.
Ich werde Band 2 dieser Reihe defintiev nicht lesen. Zwei Chancen sollten reichen!

[EBook] Craig Shaw Gardner – „Ein Magier in Nöten“

Craig Shaw Gardner
„Ein Magier in Nöten“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-20128-0

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Lacher, Magie und andere tolle Dinge, machen diese Lektüre zu einem kurzweiligen Vergnügen.

Klappentext: (konnte ich leider nicht mehr ausfindig machen)

Inhalt: Der große Magier Ebenzum und sein Lehrling Wundwort leben im ewigen Wald in einer kleinen Hütte. Das Leben ist etwas langweilig, bis zu dem Tag, an dem dem Lehrling ein Missgeschick passiert und der Magier ihm helfen will. Dummerweise zieht er sich bei der Hilfe eine Krankheit zu, die ihn immer niesen lässt, wenn er irgendwie auf Magie stößt. – Eine Weile geht das gut, nur so bleiben kann das nicht. Also machen sich die beiden auf den Weg in die große Stadt. Dort erhofft sich Ebenzum Hilfe und Heilung.
Auf dem Weg geraten Meister und Lehrling in manche schreckliche, seltsame oder auch gefährliche Situation.

Fazit: Ok, es war ein Zufallsfund auf einer Literaturwebsite, wo ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Fakt ist mal, dass ich mir das nie im Leben gekauft hätte. Es ist wirklich nicht gelogen, wenn ich behaupte, dass es sich um eine Art antike Fantasy handelt.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich hatte einen gewissen Spaß an der Lektüre. Und ich bereue auch nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Aber es ist jetzt wirklich nicht so, dass man das Buch nun unbedingt gelesen haben muss. Dazu ist der Inhalt doch zu trivial, als dass man damit heute noch irgendwelche Leser hinterm Ofen hervor holen könnte.
Vom Schreibstil her, ist das Buch hervoragend als Feierabendlektüre geeignet. Keine Fachbegriffe und kurze und einfache Sätze. Einfach lesen und verstehen. Ganz einfach, allerdings auch keinerlei Herausforderung.
220 kurze Seiten nehmen jetzt auch nicht wirklich viel Zeit in Anspruch und ich hatte das Buch im Prinzip in zwei Tagen gelesen. Lediglich die Müdigkeit hat es etwas länger dauern lassen.

Bei „Ein Magier in Nöten“ handelt es sich um Band eins der Ebenzum-Reihe. Von der hatte ich bisher noch nichts gehört. Aber Ebenzum ist nichts weiter als der Protagonist. Ein Magier, der mir allerdings leicht vertrottelt und verpeilt erscheint. – Keine wirkliche Leuchte. Das allerdings ergibt so manche Situation, in der man einfach nur noch herzhaft los lachen will.

Bewertung von 4 Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es dann leider nicht gereicht.