[EBook] Clive Cussler – „Eisberg“

Clive Cussler
„Eisberg“
Reihe: Dirk Pitt (2)
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9-783-641-15186-7
Länge: 274 Seiten

– gelesen im August 2022 –

Dirk Pitt geht in die 2. Runde. Ich habe mich mit dem Charakter angefreundet und bin gespannt, was er noch alles so erlebt und was da noch kommt.

Klappentext: Ein mörderisches Unternehmen beginnt für den legendären Dirk Pitt, Chef der NUMA, als er mit seinem Hubschrauber auf einem riesigen Eisberg landet, der durch den Nordatlantik treibt. Im Inneren des Kolosses ist ein Schiff eingeschlossen, das es zu bergen gilt. Dies jedoch weiß eine weltweit operierende Verschwörung skrupelloser Spionageorganisationen zu verhindern. Die totale Zerstörung der Welt steht auf dem Plan – und eine verwirrend schöne Frau, die Dirk Pitt zum Schicksal wird… (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ein Eisberg wird gefunden. In diesem Eisbrocken eingeschlossen, befindet sich ein Schiff. Gemeinsam mit einem Forscher soll Dirk Pitt dieses Erkunden und seine Bergung vorbereiten.
Was Dirk Pitt allerdings nicht weis, ist die Tatsache, dass sowohl der Doktor, der bei ihm ist, als auch eine weltweit handelnde Organisation ihn hier von etwas ablenken wollen, was tatsächlich passiert ist.
In einem spannenden Anfang startet die Story in ein wirklich interessantes Abenteuer, um dann irgendwie in ein politisches und machtgieriges Wirrwarr abzudriften, was ein Eingreifen von Dirk Pitt notwendig macht.

Fazit: Auf dem Titelbild ist ein Uboot zu sehen, welches durch eine geschlossene Eisdecke bricht. Das hat zum Einen mit dem Titel nicht viel zu tun und dann taucht auch in der gesamten Story nicht ein Uboot auf. Deswegen frage ich mich, was sich der Coverdesigner hier gedacht hat. Und dass auch der Verlag dieser Lüge hier nicht Einhalt geboten hat. Man hätte doch ein Eisberg mit einem inliegenden Schatten abbilden können … warum das falsche Bild?
Außerdem sind auch im zweiten Band von Dirk Pitt der eine oder andere Rechtschreib- oder Druckfehler zu finden. Die haben mich dann in meinem Lesefluss unterbrochen und mich stellenweise auch einfach nur den Kopf schütteln lassen. – Bitte wie kann man denn so schlampig arbeiten, dass ein solcher Text wirklich an die Öffentlichkeit gerät.

Die Story startet wirklich spannend und hat mich komplett fasziniert. Der Fund des Eisberges mit dem Boot, seine Erforschung und der erste Trubble mit den anderen Leuten hatten etwas, was mich sehr bei der Stange gehalten hat. Aber leider ist das eben nicht so geblieben. Die Handlung ist von dem Schiff dann komplett abgekommen und wurde zu einem Intrigenspiel, welches zugunsten einer neuen Weltordnung ausgefochten werden sollte.
Die Figuren wurden zu viele, die Namen konnte ich nicht mehr auseinander halten. Dann kommt diese wirklich sehr seltsame Organisation ins Spiel. Das entdeckte Schiff gerät komplett in Vergessenheit und ein machtbesessener Kerl versucht sämtliche Leute um die Ecke zu bringen, die etwas zu sagen haben.
Dirk Pitt rettet einmal mehr die Welt. Er wird selber verletzt, klettert mit einer gebrochenen Rippe noch eine Klippe hoch und schleppt sich stundenlang durch eiskaltes Niemandsland … – wer es glaubt, wird selig und wer nicht, kommt auch in den Himmel.
Die einzige Figur mit Tiefe und wirklich einer Rolle ist die von Dirk Pitt selber. Alle anderen Gestalten verblassen fast ungehört und bleiben flach und gesichtslos. – Um ehrlich zu sein, habe ich im zweiten Teil ganz schön das Interesse an der Story verloren.
Am Ende hat sich die Rolle des Schiffes noch aufgeklärt, aber ich kann nicht behaupten, dass mir das Ende gefallen hat. Irgendwie war auch hier durchschaubar, dass diese Organisation ihr Ziel nicht erreichen würde. Schließlich war ja Dirk Pitt mit von der Partie. Aber als Happy End würde ich das hier nicht bezeichnen. – Der Einsatz war für Pitt beendet, aber das war es dann auch schon.

Leider gab es im Text auch hier wieder zahlreiche Fehler. Rechtschreibfehler und stellenweise auch im Satzbau. An den Stellen bin ich dann extra noch einmal aus der Handlung geflogen und musste mich dann erst wieder rein kämpfen.
Das Titelbild fand ich zur Story mehr als unpassend und alles in allem hat mich dieses gesamte Buch nicht überzeugt. Das hat Herr Cussler in jedem Fall auch schon einmal besser gemacht. – Es ist ja auch sehr bezeichnent, dass ich fast zwei Wochen für die paar Seiten gebraucht habe. Sowas habe ich auch schon einmal schneller erlebt.

Bewertung: 3 von 5.

Ich bewerte dieses Buch mit 3 von 5 Sternen.
Eine volle Anzahl Sterne ist hier nicht möglich. Zu viele Abstriche und zu wenig Interesse im zweiten Teil machen mir das unmöglich.
Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn die Story weiter um das Schiff gegangen wäre und vielleicht ein Wissenschaftsthriller daraus geworden wäre.

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