[EBook] Thomas A. Barron – „Merlin und der Zauberspiegel“

Thomas A. Barron
„Merlin und der Zauberspiegel“
Verlag: dtV Verlagsgesellschaft
ISBN: 9-783-423-70673-5
Länge: 296 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Von einem sterbenden Wald, alten Bekannten und der Zukunft…

Klappentext: Merlin übt seine Zauberkünste. Ein misslungener Springzauber versetzt ihn und Hallia ins verhexte Moor, wo Merlins Schwert von einem Vogel entführt wird. Bei ihrer Suche treffen sie auf einen jungen Mann, Ector. Merlin droht der tödlichen Verletzung eines Killerkäfers zu erliegen. Heilung kann nur der magische Schlüssel bringen, eines der sieben weisen Werkzeuge Fincayras. Als sie ihn nach zahllosen Abenteuern gefunden haben, erscheint Merlins alte Gegenspielerin Nimue: Schlüssel gegen Schwert, lautet ihr Angebot.

Merlin setzt den Schlüssel jedoch ein, um den Zauber zu brechen, den sie über die Moorghule verhängt hat. Das Schwert steckt fest in einem Stein, nur Ector kann es herauszuziehen. Er gesteht, dass er aus einer anderen Zeit stammt, und verspricht, Merlin durch den Zeitspiegel nach Gramarye zu seinem Meister zu bringen, der ihn wird heilen können. Die wallenden Zeitnebel bringen sie zu Ectors Meister, der zu Merlins Verblüffung denselben Namen trägt wie er: Merlin steht sich selbst gegenüber! Und Ectors richtiger Name ist Artus. Ein Festmahl zu dritt krönt das ungewöhnliche Zusammentreffen. Auf dem Weg zurück durch die Zeitnebel wird Merlin klar, dass sein wahres Bild in ihm selbst liegt. Er hat den ‚Spiegel, der kein Licht braucht‘ entdeckt.

Auch der vierte Teil der Merlin-Saga ist voller Leidenschaft und Tiefgründigkeit und bereichert die Legende um eine faszinierende neue Dimension. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Merlin will gerade seinen Schatten unter Kontrolle bringen, als ein Ballymag verletzt am Ufer des Flusses auftaucht. Merlin kann ihn heilen. Der Ballymag kann aber kein Vertrauen in das Menschenmonster fassen. Und als Merlin ihn an einen sicheren Ort schicken will, landen er und Hallia in einem sterbenden Wald.
Merlin kann zwar einen einzelnen Baum retten, jedoch nicht den ganzen Wald. Dazu muss er heraus finden, was genau los ist. – Klar ist, dass sich der Sumpf, das Heim des Ballymags ausgebreitet hat. Und dass die Moorghule im Sumpf ihr Unwesen treiben und alles töten und fressen, was da greucht und fleucht.
Merlin wird einmal mehr angegriffen. Dieses Mal sind es seltsame Käfer, die ihn zwar nicht stechen, ihm aber eine seltsame Schlinge auf die Haut legen, die dann in ihn hinein gekrochen ist und sein Leben bedroht. Merlin muss nun neben dem Wald, auch sich selber retten.
Ein Junge kann ihm helfen. Ein Junge, dem er später in seinem Leben noch einmal wiedersehen wird.
Die Reise durch den Spiegel gibt dem noch jungen Zauberer einige Anregungen, was sein Denken und Handeln betrifft. Denn seine Zukunft scheint eine lange zu sein.

Fazit: Gleich zu Anfang landet der Leser in der Welt von Merlin. Diesem ehrgeizigen jungen Zauberer. Und gleich am Anfang habe ich gemerkt, dass man die Reihe von und um Merlin unbedingt der chronologischen Reihenfolge nach lesen sollte. Zwar sind die Bände jeweils abgeschlossen, aber sie bauen aufeinander auf. Figuren tauchen wieder auf oder werden erwähnt. Die dann nicht zu kennen ist eine Schande.
Auch den Schreibstil von Herrn Barron lerne ich total zu lieben. Die Ich Form in der die Merlinbände geschrieben sind, verwirrt mich zwar immer wieder, aber wenn dann die verschiedensten Geschöpfe von Fincayra auftauchen, mit ihren niedlichen Wortschöpfungen, lockt es mir wieder und wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht.
Die Handlung war so beschrieben, dass ich die wirklich seltsamen Geschöpfe, die Umgebung und die Handlung gut vor meinem geistigen Auge sehen konnte. Der Film in meinem Kopfkino war farbenprächtig und spannend. Die vielen seltsamen Gestalten waren eigentümlich und zeugten von einer Menge Fantasie des Autors. – Ich habe am Buch geklebt. Ich war gefesselt, habe extra langsam und aufmerksam gelesen, um nur ja jede noch so kleine Kleinigkeit mitzubekommen. Und da dass Buch nicht mal 300Seiten stark war, hatte ich es dann auch leider innerhalb kürzester Zeit durch.
Ich kann diese Buchreihe für Fantasyfans einfach nur empfehlen. Es lohnt sich, auch wenn sie schon was älter ist.

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