[EBook] James Barclay – „Einst herrschten Elfen“

James Barclay
„Einst herrschten Elfen“
Verlag: Heyne
ISBN: 9-783-453-52881-9
Länge: 559 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ein eigentlich großartiges Thema, was einmal mehr komplett zerfleddert und zerstört wurde!

Klappentext: Ein Fantasy-Epos wie J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe Ein schrecklicher Bürgerkrieg droht das Volk der Elfen endgültig zu vernichten, nachdem bereits der Kampf gegen die dämonischen Feinde die Elfen beinahe aufgerieben hat. Einzig Takaar, der einst so ruhmreiche Krieger, könnte die Elfen wieder vereinen, doch seit der letzten schmachvollen Schlacht lebt er im Exil. Das Schicksal der Elfen scheint besiegelt – bis der junge Auum aufbricht, um den vertriebenen Helden zur wichtigsten Schlacht seines Lebens zu rufen… (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Die Gesellschaft der Elfen wird durch Unruhen aufgerieben. Die unteren Kasten begehren plötzlich gegen die Führungsriege auf. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und wollen eine andere Gesellschaftsordnung. Und dann dringen auch die Menschen in die Städte der Elfen ein. Sie zerstören mit ihrer Magie die Tempel, greifen die Priester an und töten unschuldige Zivilisten. Die, die nicht gefangen werden, können nur noch in den tiefen Urwald fliehen und hoffen, dass sie nicht entdeckt werden.
Aumm, ein ausgestoßener Elf, lebt schon Jahre im Urwald und erforscht die Wirkung verschiedener Gifte auf den Körper. In den Jahren der Einsamkeit hat er sich angewöhnt, mit sich selber zu reden und ist ein ziemlich verschrobener alter Sack geworden. Aber genau dieser Elf soll seinem Volk jetzt helfen. Seine Gift können vielleicht Waffen noch wirksamer machen. Nur so, glaubt ein einzelner Elf, hat man eine Chance gegen den ganzen Aufruhr.
Doch es kommt anders, als man es sich zurecht gelegt hat. Das Urwaldversteck ist entdeckt, wurde attackiert und die Elfen in alle Winde zerstreut. Dem Eremiten glaubt keiner derer, die ihn sehen. Alle sehen in ihn den Versager, wegen dem viele ihr Leben lassen mussten und lehnen ihn ab.
Trotzdem will man den Tempel und die darin Gefangene befreien und ist auch bereit, sein Leben dafür zu opfern.

Fazit: Unmengen an wörtlicher Rede, die die Handlung komplett zum Erliegen gebracht hat. Dazu Namen von Protagonisten und Elfengruppen, die sich ein normalo unmöglich merken kann. Dem enstprechend verwirrend war dann auch die komplette Handlung. Ich habe null folgen können, bin ständig aus der Handlung geflogen und hatte dann nicht mal mehr den Hauch von Interesse auch wieder rein zu finden. Ich habe unmöglich lang gebraucht, für diese paar Seiten, weil Ablenkungen nur zu willkommen waren.
Kurz gesagt: Auch dieses Buch war nichts! James Barcley ist für mich von nun an gestorben. Ich komme mit der Art zu schreiben einfach nicht klar. Ich meine, es kann ja sein, dass er beim Schreiben in seinem Kopf großartige und farbenfrohe Bilder sieht. Nur hat er es eben nicht drauf, das auch seinen Lesern rüber zu bringen. Ich habe da komplett nichts gesehen! Im Nachhinein glaube ich, dass die sich auf den Seiten eigentlich lediglich gegenseitig nieder gemetzelt haben. Mehr habe ich nicht in Erinnerung, was ich gelesen haben soll. Mehr war da nicht!

Die Sternebewertung von gerade mal einem spricht sicher Bände. Dieses Buch, die neue Reihe, sollte ihm noch einmal eine Chance geben. Aber er hat sie versaut. Mich erreicht dieser Mensch nicht. Nicht im geringsten! Da gibt es Autoren, die würden das Elfenthema wesentlich besser umsetzen. *schwör*

Ich werde mich jetzt jedenfalls so ziemlich frustiert dem nächsten Buch zuwenden. Irgendwann muss ich doch mal wieder eins erwischen, was mich komplett überzeugt.

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