[Hörspiel] Die drei ??? 008 – „und der grüne Geist“

Autor: H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik: B. Brac/B. George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 1979
Länge: 53 Minuten 23 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Hitchcock, Erzähler – Peter Pasetti
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Chang – Torsten Sense
Patrick Kenneth – Wolfgang Kubach
Miss Lydia Green – Marianne Kehlau
Harold Carlson – Alexander Stubbe [Peter Kirchberger]
Hauptkommissar Reynolds – Horst Frank
Jensen – Rolf Mamero
Won – Victor Bernard [Ernst von Klipstein]
Wongs Diener – Karl-Ulrich Meves
Li – Renate Pichler
Männer bei Greens Haus – reiner Brönneke, Gernot Endemann
Polizist – Peter Buchholz

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Inhalt:
Justus, Peter und Bob besichtigen an durch einen Zufall das Haus des verstorbenen Mathias Green. Ein Schrei dringt durch die Nacht und verunsichert nicht nur sie, sondern auch die erwachsenen Männer, welche zufällig auch gerade zugegen sind. Und als die Jungs dann mit den Männern das Haus betreten, werden sie einer grünen Erscheinung gewahr. – Sollte hier wirklich ein Geist sein Unwesen treiben?
Die Jungs gehen noch einmal in das Haus, in Zusammenarbeit mit der Polizei. Auf diesem Weg entdecken sie einen geheimen Raum, in dem ein Sarg steht. Doch auch dahinter ist noch kein Verbrechen, denn es handelt sich um die verstorbene Frau von Mathias Green.
Im selben Raum, in dem auch der Sarg steht, findet sich eine Kette mit seltsam gefärbten Perlen. Es stellt sich heraus, dass es sich um Geisterperlen handelt und diese einen unermesslichen Wert haben.
Eben jene Perlen scheinen von dem Geist verfolgt. Denn die Perlenkette befindet sich auf dem Weingut der Hausbesitzerin und schon treibt der Geist auf diesem Weingut sein Unwesen. Peter und Bob reisen auf dieses Weingut, weil sie von der Besitzerin eingeladen werden. Sie möchte alles über den Fund der Kette wissen. Doch ohne es zu ahnen, schlittern unsere drei Jungs hier in den nächsten Fall hinein.
Kein Geist ist es, der hier sein Unwesen treibt, sondern eine Geschickte Projektion eines Angestellten des Weingutes, der das Weingut haben möchte und ganz nebenbei noch ein Geschäft mit einem Chinesen im Auge hat.
Auch wenn die drei Detektive hier zunächst getrennt arbeiten müssen, funktioniert die Zusammenarbeit wunderbar.

Meine Meinung:
Alles klar, die Jungs sind Schisser und tun immer nur so großspurig. Da machen sie sich auf ein altes Haus zu besichtigen und haben dann bei den ersten unklaren Geräuschen die Hosen voll. Und nur, weil da ein grünes Irgendwas die Treppe rauf schwebt, keinerlei Spuren hinterlässt und plötzlich wieder verschwindet, glauben sie an Geister. – Mal ehrlich, das wirkt doch komplett unglaubwürdig. Die Jungs sind Detektive und keine Forscher nach paranormalen Aktivitäten. Wollen die Macher ihren Hörern hier wirklich weiß machen, dass ein Geist in einem alten Haus sein Unwesen treibt?
Als sie das Haus dann noch einmal mit der Polizei untersuchen, finden sie einen geheimen Raum. – Ein spannender und interessanter Aspekt. Auch, dass dann in diesem Raum ein verschlossener Sarg steht. Nicht alltäglich, aber wenn man betrachtet, was dieser verstorbene Mathias Green für ein Typ gewesen sein soll, nicht wirklich verwunderlich. Es wird ja dann auch eine sehr glaubhafte Erklärung dafür gefunden.
Wie sich der Fall dann weiter entwickelt, das fand ich persönlich jetzt ein wenig unglaubwürdig. Da kann doch nicht einfach eine wildfremde Frau die Jungs auf ihr Weingut einladen, nur weil diese in dem Haus etwas gefunden haben. Das, was sie zu erzählen haben, hätten sie auch per Telefon klären können. Und dann die Geschehnisse auf dem Weingut … Meiner Meinung nach ein paar Zufälle zu viel. Und dann am Ende auch die Aufklärung, so seltendämlich muss man erst einmal denken, dass man auf so ein Ende kommt. Da ist wirklich ein erwachsener Mann auf einen halbwüchsigen Jungen neidisch, weil dieser ein Weingut erben wird, auf was der andere es abgesehen hatte. Das hätte man auch von Mann zu Mann klären können, wenn es so weit gewesen wäre. Da hätte es diesen ganze Heckmeck mit der Verfolgung, der Entführung und diesem seltsamen Chinesen nicht gebraucht.
Meiner Meinung nach hat diese Folge auch kein richtiges Ende. – Zwar ist am Ende geklärt, wie alles zusammen hängt und wer was war, aber was nun aus dem Weingut wird, wird nicht geklärt. Ich meine, es wird klar gemacht, dass sie kurz vorm Exodus sind, weil die Arbeiter weg sind, weil Schulden auf dem Gut lasten und dann wird alles so in der Luft hängen gelassen. – Machen die nun weiter? Ist das Gut sowieso Geschichte, weil sie einfach pleite gehen … Was ist denn nun?

Diese Folge lässt mich leider ziemlich unzufrieden zurück. Meiner Meinung nach zu viele offene Fragen, die einfach nicht geklärt werden und mit denen ich wohl jetzt leben muss.

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