[Rezensionsexemplar] Saskia Louis – „Flammen“

Saskia Louis
„Flammen“
Reihe: Geheimnis der Götter (2)
Verlag: Digital Publishers
Länge: 271 Seiten

– gelesen im Juni 2022 –

Gleichbleibend verwirrender Schreibstil und zu viel Namen, als dass ich noch viel von der Handlung mitbekommen hätte.

Klappentext: Löse mit Nym das Geheimnis ihrer Identität
Band 2 der packenden Fantasy-Reihe Geheimnis der Götter
Nym hat die Tür zu ihrer Vergangenheit geöffnet und weiß nun zwei Dinge: Manche Erinnerungen in ihrem Kopf sind nicht ihre eigenen – und je mehr sie über ihre wahre Identität erfährt, desto weniger möchte sie wissen. Doch während eine Reihe von mysteriösen Morden Bistaye in Aufruhr versetzt, zieht die Göttliche Garde immer engere Kreise um die Gruppe aus Asavez. Sehr schnell wird klar, dass sie vor allem ein Ziel hat: Sie zu finden. Aber warum? Hat es etwas damit zu tun, wer sie wirklich ist? Levi will ihr helfen das herasuzufinden – doch seine Blicke und Küsse verwirren Nym. Denn er weigert sich, sie zu fürchten. Auch wenn alle anderen es zu tun scheinen.

Dies ist eine Neuauflage des bereits erschienenen Titels Flammen der Befreiung. (Quelle: Thalia.de)

Inhalt: Nym ist noch immer mit den Rebellen unterwegs, die sie für ihre Freunde hält. Gemeinsam wollen sie in die vierte Mauer der Stadt einbrechen, um von dort die Flucht anzutreten. Sie schmieden einen Plan, der aber ab einem gewissen Punkt nicht ganz aufgeht und dafür sorgt, dass sie bei Nyms Schwester landen. Diese bringt die ersten Zweifel in Nyms Gedankenwelt. Angefangen bei ihrem echten Namen und dem, was sie über ihre Vergangenheit erzählt bekommt.
Am Tag der Götter wollen sie alle zusammen aus der Stadt und dem Einflussbereich der Götter fliehen. Doch da hat auch Nym`s Verlobter, ihre echte Vergangenheit, ihre Fährte aufgenommen und es wird klar, dass auch Nym nur ein Teil des Geheimnisses der Götter ist.

Fazit: Dieses Buch hat sich für seine Kürze für meinen Geschmack zu sehr gezogen. Ich habe das Lesen immer und immer wieder einfach nur zu gern unterbrochen und mich anderen Dingen gewidmet. Ablenkung war hier das Überlebensmittel der Wahl. Allerdings hat sich das zum Ende des Buches dann auch wieder geändert. Exakt ab dem Zeitpunkt, als endlich mal klar wird, wie Nym in Wirklichkeit heißt.
Trotzdem hatte ich hier das große Problem, dass mir schlicht und ergreifend zu viele Namen um die Ohren geflogen sind. Verbunden mit meiner Namensschwäche war ich nicht mal in der Lage, die ganzen Personen den Rebellen oder den Götteranhängern zuzuordnen. Und als es dann für eine Person auch noch zwei Namen gab, war die Herausforderung noch einmal größer.
Alles in Allem hätte die Story sicher hochgradig spannend sein können. Das sind ja so Geschichten mit Rebellen, die sich gegen ein System auflehnen irgendwie immer, aber ich habe den Stoff irgendwie als zerschrieben empfunden. Zu viele kleine Einzelheiten, die sicherlich Spannung in den Stoff bringen sollten, haben mich aber eher abgelenkt und die Spannung aus der Kernhandlung heraus genommen. – Außerdem war stellenweise die Romantasy zu arg hervorgehoben. Nym und ihre Liebschaft nerven am Ende nur, weil man ja als Leser irgendwann erfährt, wie es wirklich um dieses Mädchen bestellt ist.

Leider hatte ich in diesem Buch keinen Kopfkinofilm vor meinem geistigen Auge. Das ist fast ein wenig schade, da sich die Autorin mit dem Weltenbau wirklich große Mühe gegeben hat und auch eine Menge Fantasie bewiesen hat. Aber leider hat sie mich eben auch nicht zu hundert Prozent überzeugt. Ich verlasse dieses Buch mit einem wirklich komischen Nachgeschmack, da ich weiß, dass da mindestens noch ein dritter Teil kommt.
Außerdem verstehe ich nicht, warum der Verlag selber noch Verwirrung stiftet, indem er Neuauflagen einfach noch einmal überarbeitet und den einzelnen Bücher noch neue, oder zumindest etwas andere Titel gibt. Das hat mich mehr als einmal stolpern lassen.

Ich bewerte dieses Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Für die volle Punktzahl hat es einfach nicht gereicht, weil ich keinen Film vor meinem geistigen Auge hatte. Die Ablenkung durch andere Medien war einfach zu groß und die Tatsache, dass sie so einen großen Einfluss auf mich hatten, spricht auch nicht gerade für die gute Qualität dieses Buches.
Schade eigentlich, denn die Story hätte wirklich richtig spannend sein können.

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