[Hörspiel] Die drei ??? 002 – „und der Phantomsee“

Autor: H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik: B. Brac/B. George
Verlag: EUROPA
Produktionsjahr: 1979
Länge: 45 Minuten 38 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Hitchcock, Erzähler – Peter Pasett
Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Patrick Kenneth – Wolfgang Kubach
Java-Jim – Heinz Überreiter [Gottfried Kramer]
Mrs. Flora Gunn – Veronika Weckler
Gluny Gunn – Fabian Harloff
Rory – Klaus-Peter Reisch [Peter Buchholz]
Stebins – Hans Meinhardt [Karl-Ulrich Meves]
Mr. Widner – Ernst von Klipstein
Verwalter von Powder Gulch – Reiner Brönneke
Bibliothekarin – Katharina Brauren

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Inhalt:
Die drei ??? helfen beim Verladen von Kisten, Kästen und Truhen, aus einem Museum. Das Museum wird geschlossen und die Sachen sollen in einem Handel verkauft werden. Gerade als sie eine Truhe verladen wollen, machen die drei mit einem höchst seltsamen Mann, der sich Java Jim nennt und Ansprüche auf die Truhe erhebt. – Allerdings kommt beim Öffnen der Truhe ein Messer herausgeflogen, welches böse Folgen hätte haben können.
Um die Truhe entwickelt sich schnell ein neuer Fall für die drei Jungs. Denn sie stammt von einem Schiff, welches einstmals vor der Küste Californiens gesunken sein soll und ein Schatz beinhaltet haben soll. Über das Schiff muss es doch Aufzeichnungen geben…
Die Ermittlungen führen die drei ??? zu Familie Gunn. Sie sind die Nachfahren von Angus Gunn, genau der, der damals erstmals den Schatz erwähnte. Jedoch haben
ie das Versteck noch nicht ausfindig machen können und es aufgegeben. – Allerdings nur, weil ihnen Hinweise gefehlt haben.
Mit Hilfe aller Hinweise und den drei ??? kann das Rätsel gelöst werden. Allerdings ist ihnen der scheinbar harmlose Professor zuvorgekommen. – Er ist nicht der, der er zu sein scheint und ganz nebenbei lösen die drei einen Fall und bringen einen falschen Fünfziger hinter Gitter.

Meine Meinung:
In dieser Folge wird herrlich mit Sagen und Mythen von versunkenen Schiffen nebst ihren angeblichen Schätzen gespielt. Dabei finde ich schon den Anfang höchst fragwürdig, als die Truhe geöffnet wird. Mal ehrlich, ich kann nicht glauben, das die Kuratoren und Doktoren im Museum die Truhe noch nie geöffnet haben wollen und das Messer wirklich erst jetzt herausschnellt.
Der Typ, der dieses ganze Ding ausgelöst hat ist logischerweise nicht ganz koscher. Die Art, wie er die Jungen anmacht, wie er sich gibt und seine grundsätzliche Aggressivität sprechen ihre eigenen Sprache.

Auf jeden Fall wird der Fall hier sehr logisch angegangen. Die Jungs holen sich Informationen an Stellen ein, wie ich sie auch nicht besser hätte nutzen können. Und dass sie dann auf die Nachfahren dieses Seefahrers treffen war mehr oder weniger logisch. – Allerdings hat es auch hier wieder einen Mann, der den dreien doof kommen muss. Mal ehrlich, eigentlich ist es logisch, dass ein erwachsener Mann drei Jungen so etwas wie Ermittlungen nicht zutraut, aber muss man denen dann gleich so doof kommen? Da ist mir der kleine Junge gleich viel sympathischer. Er sieht es ganz praktisch und hilft beim Versuch einfach mit. Für ihn sicherlich ein nettes Abenteuer und für die drei ??? eben ein Fall.
Was den Schatz angeht, war es fast logisch, dass es so kommen musste. Schließlich spielt das Ganze in Amerika. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Warum sollte da nicht auch mal ein „Erbe“ eine Generation überspringen.
Dass der Professor allerdings so ein falscher Fufziger ist, hat mich dann doch etwas überrascht und mitgenommen. Wenn man diesen angeblich so gebildeten Leuten schon nicht mehr trauen kann, wem denn dann sonst?

Die Folge hat mich sehr gut unterhalten. Zwar musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, wann diese Folge erschienen ist, damit ich den Stand der Technik akzeptieren konnte, aber ansonsten alles rundweg logisch. Eine kurzweilige Detektivgeschichte, die nicht nur Kinder begeistern kann.
Ist es nicht so, dass die drei ??? schon immer auch die älteren Generationen begeistert haben? Ich glaube, mich haben sie nun auch.

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