[Hörspiel] Bibi Blocksberg 135 – „Freunde in Gefahr“

Autor: K.-P. Weigand
Regie: Michael Schlimgen
Musik: Heiko Rüsse/ Wolfgang W. Loos
Verlag: kiddinx
Produktionsjahr: 2020
Länge: 40 Minuten 41 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – G. Schoß
Bibi Blocksberg – S. Bonasewicz
Oma Grete – K. Lopinski
Marita – U. Hugo
Moni – J. Ziffer
Schubia – P. Pollow
Xenia – M. Koschny
Clarissa – M. Groß

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Inhalt:
Oma Grete will ein Wochenende mit Bibi und ihren Freundinnen Marita und Moni auf dem Campingplatz ihrer alten Freundin verbringen. Die vier sind die einzigen Gäste der alten Dame und müssen zunächst mal putzen, bevor das Vergnügen starten kann.
Doch auch als die drei Mädchen dann endlich baden und Spaß haben können, verschwinden ihre Handtücher. Und als sie diese suchen, kommen sie zurück und das Zelt wurde flach gelegt. – Wer war das nur?
Es stellt sich heraus, dass auch Bibi ihre Hexenfreundinen Flauipaui und Schubia in der Gegend sind und die drei ein wenig ärgern wollten.
Bei einem Wettbewerb Hexen gegen normale Mädchen kommt es zu einem Hexunfall. Die Hexen wollten die beiden Mädchen im Boot nur retten und die beidne landen aus Versehen in der Vergangenheit. Es ist klar, dass Bibi und ihre Hexenfreundinnen die beiden da wieder raus holen müssen. Allerdings entdecken sie bei dieser Rettungsaktion eine natürliche Abenteuerrutsche, die den Campingplatz in der Gegenwart wieder beliebter machen kann.

Meine Meinung:
Anfangs war ich ja ein wenig irritiert, dass Oma Grete mit zwei nichthexischen Freundinnen von Bibi auf einen Zeltplatz will. Für die Mädchen ist das mit dem Zelt ja recht typisch. Aber für ne Oma in dem Alter. Die alte Dame konnte ich mir in einem Zelt nun wirklich nicht vorstellen und ein Wohnwagen schien ja mal nicht vorhanden gewesen zu sein.
Das zweite Mal habe ich mich gewundert, dass die Mädchen da zwar kostenlos zelten dürfen, aber dann erst einmal putzen müssen, bevor sie ihr Zelt aufbauen dürfen. Was sollte das denn für eine seltsame Geschichte sein? Also wenn ich irgendwo zelten wollen würde, würde ich in keinem Fall die Gemeinschaftsküche oder gar die Duschhütte putzen. Sorry, aber ich bin zum Erholen dort. Wenn ich den Haushalt schmeißen will, kann ich auch zu Hause bleiben.
Ok, die Geschichte entwickelt sich dann relativ glaubwürdig weiter. Die Mädchen sind äußerst hilfsbereit und des kommt raus, warum auf dem Campingplatz nichts los ist. – Trotzdem ist das alles ziemlich weit hergeholt. Auch für eine Story aus dem Bibi-Universum.
Der Hexunfall kann auch nur passieren, weil Bibi ihre Hexenfreundinnen in dem ganzen Geschehen noch auftauchen. Anfangs sind ja die Albereien noch ganz lustig, spätestens als Schubia dann aber den Motor von dem Boot reparieren will, war mir klar, dass das nicht funktionieren kann. Und der ganze Rest ist eine Kettenreaktion, bei der einfach nur eins ins andere führt. Von daher kann ich es gar nicht so lustig finden, dass es dann so kommt, wie es kommt. Dass genau das dann aber die Lösung der Campingplatzprobleme ist, erscheint dann wie eine notgedrungen abgerundete Story. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Ich ordne die Story im unteren Mittelfeld ein. Hat sich im Gesamten angehört wie ein Mittel zum Zweck, was in der Not nicht besser geraten ist.
Kann man hören, muss man aber nicht.

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