[EBook] Sebastian Fitzek – „Das Joshua Profil“

Sebastian Fitzek
„Das Joshua Profil“
Verlag: Eder & Bach
ISBN: 9-783-945-38670-5
Länge: 352 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Kurzweilig spannend und lesenswert – Fitzek pur!!!

Klappentext: Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Max Rhode glaubt, der einzige Fehler in seinem Leben ist sein Misserfolg als Autor. Doch da wusste er noch nicht, dass Joshua hinter ihm her ist, eben weil er als Schriftsteller nach seltsamen Sachen im Internet sucht.
Seine Pflegetochter Jola ist sein Ein und Alles. Deswegen wehrt er sich auch mit Händen und Füßen gegen den Vorwurf, dass er ihr etwas schlechtes will. Doch er hat es schwer, mit seinen Behauptungen Gehör zu finden. Zu seltsam ist die Geschichte von dem sterbenden Mann, den er nicht kennt, der ihn aber unbedingt vor seinem Ableben noch einmal sehen wollte.
Als Jola dann vom Jugendamt zu ihren leiblichen Eltern zurück geführt werden soll, knallen bei Max die Sicherungen durch. Er entführt seine eigene Tochter, begeht eine Freiheitsberaubung und baut dann einen Unfall landet in einem Crackhouse und muss dann erfahren, dass seine Tochter wie vom Erdboden verschluckt ist.
Max und sein Anwalt begeben sich auf die Suche. Nur durch einen Zufall kommen sie so auf die Spur eines Clubs, der sich gegen Joshua stellt. Und Joshua ist keine Person, sondern ein Programm. Ein Programm, dass sich in Max seinem Fall geirrt hat und das nun nicht mehr verkauft werden kann. Also muss Max dazu gebracht werden, genau das zu tun, was das Programm voraus gesagt hat.
Das Programm konnte sich aber nur irren, da der Student in der Wohnung unter der Familie, ein ziemlich falsches Spiel spielt…

Fazit: Sebastian Fitzek übt irgendwie eine ganz eigenen Faszination auf mich aus. Einer, der ich mich kaum entziehen kann, wenn ich einmal ein Buch von ihm begonnen habe. Und genau so erging es mir auch in diesem Fall.
Ich war von Anfang an gefesselt und habe bei dem ersten Durcheinander nur noch Bahnhof verstanden. Ich empfand es als störend, als Herr Fitzek von der Kernhandlung weg musste, um kurz zu erklären, wie er eine neue Person ins Spiel bringt. Was mich dann nur noch mehr ans Buch gefesselt hat.
Die Handlung zeigt auch, dass alles gründlich recherchiert war. Da war nur das Fantasie, was dem armen Mädchen passiert ist. Den Rest könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das wirklich so sein könnte.
Die Handlung fließt jedenfalls immer schön flüssig vorwärts. Verständnisprobleme hatte ich nicht. Alles war in einfachen Sätzen beschrieben. Und dann auch genau im richtigen Maß. Der Leser kann sich noch seine eigenen Gedanken dazu machen. – Also ich war die ganze Zeit komplett an das Buch gefesselt und konnte kaum mal davon lassen.
Lesepausen waren im höchsten Grad unwillkommen, aber leider hier und da mal nötig, weil das Leben um mich herum zwar vergessen, aber eben nicht wirklich weg war. Nach den Lesepausen bin ich dann aber immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Zwei Sätze und die Handlung war komplett wieder da und ich aus der Realität verschwunden.

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Sternen und ich warte voller Spannung auf das nächste Werk von Fitzek. Der Mann darf einfach nie aufhören mit dem Schreiben. Das kann er seinen Fans unmöglich antun wollen.

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