[EBook] Boris von Smercek – „Der zweite Gral“


Boris von Smercek
„Der zweite Gral“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-15378-7
Länge: 347 Seiten

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Die Suche nach dem ewigen Leben, es gibt sie noch immer. Und dafür müssen Menschen sterben.

Klappentext: Um an die Formel zur Lebensverlängerung zu gelangen, erscheint manchen Menschen kein Preis zu hoch …Die Gemeinschaft der Gerechten, ein Orden, dessen Wurzeln in die Zeit des dritten Kreuzzuges zurückreichen, existiert bis zum heutigen Tag. Ihr Anliegen: Gerechtigkeit schaffen, wo Recht versagt. Bei einer Mitgliederversammlung in Schottland wird ein blutiger Anschlag verübt, bei dem fast alle Mitglieder des Ordens ums Leben kommen. Eine der Überlebenden ist Lara Mosehni, und die junge Frau setzt alle Hebel in Bewegung, um die Hintermänner des Anschlags ausfindig zu machen. Die Spur führ in ein kleines Dorf im Sudan, wo immer wieder Kinder, schwangere Frauen und Greise verschwinden, und nach Arabien, wo ein Scheich behauptet, den Heiligen Gral, eine Formel zur Lebensverlängerung, gefunden zu haben … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Der Orden des Rosenschwerts kämpft gegen die verschiedensten Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und ein Treffen des Ordens soll allen mal wieder Bestätigung und neue Lösungsansätze bringen. Doch, statt dessen wird die Burg zerstört und alle bereits anwesenen Ordensmitglieder lassen ihr Leben. – So ist zumindest der Plan, eines abtrünnigen Mitgliedes. Doch der geht nich ganz auf. Denn Emmet und Lara bleiben am Leben und wollen heraus finden, warum dem Orden das widerfahren ist und vor allen Dingen warum.
Bei ihren Untersuchungen machen Emmet und Lara ein verschollen geglaubtes Ordensmitglied ausfindig. Er war einem Scheich auf der Spur, der immer wieder Schwarze entführt hat, die man dann nie wieder gesehen hat. Und genau diesem Scheich kommen die beiden auch auf die Schliche. Was sie allerdings aufdecken, ist alles andere als angenehm für die beiden, denn der Scheich und seine Gefolgsleute experimentieren um an ewiges Leben zu gelangen. Hierfür brauchen sie ihre Entführungsopfer. – Doch so lang die Mitglieder des Rosenschwertordens noch kämpfen können, werden sie gegen solcherlei Ungerechtigkeiten angehen.

Fazit: Von einem Becher war die ganze Zeit keine Rede. Aber gilt nicht auch das ewige Leben als heiliger Gral. Als etwas Unerreichbares, wonach man dann doch immer wieder forscht und wofür man experimentiert? – Um diesen Gral geht es in diesem Buch.
Die Handlung hat immer wieder unerwartete Wendungen genommen und Personen, die ich für vertrauenswürdig hielt, haben sich dann doch als Schurke erwiesen. Auf diese Weise war immer Spannug da.
Eine Zwangspause beim Lesen hat mir gezeigt, dass der Text zwar einfach gehalten, aber doch spannend war. Und dass Lesepausen kein Problem waren. Ich bin immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. – Das macht schon mal jede Menge Pluspunkte.
Ein Film hatte ich die ganze Zeit in meinem Kopfkino laufen. Allerdings hat der mir teilweise Bilder gezeigt, die ich so schnell nicht wieder haben muss. Ich habe da wirklich dies beulenartigen Auswüchse vor mir gesehen. Und das hat mich alles andere als kalt gelassen.
Irgendwie hat es mich von Anfang an total an das Buch gefesselt. Ich konnte kaum mal davon lassen und war immer irgendwie gezwungen, weiter zu lesen. Auf diese Weise hatte ich es auch recht schnell durch, wenn man von der Zwangspause mal absieht.

Ich kann für dieses Buch nur eine Empfehlunng aussprechen. Wirklich gut.

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