[Rezensionsexemplar] Matthias Ernst – „Der Therapeut“

Matthias Ernst
“Der Therapeut”
Verlag: Digital Publishers
ISBN: 9-783-968-17179-1
Länge: 426 Seiten

– gelesen im November 2021 –

Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. – Dafür vielen Dank.
Meine Meinung hat das aber in keiner Weise beeinflusst.

Klappentext: Ein nie gesühntes Verbrechen – verborgen in Träumen, die es zu entschlüsseln gilt.

Der packende Thriller für Fans von Dan Brown und Nicci French

Als der Schriftsteller Christopher Maddock tot aufgefunden wird, ist das Interesse der Yellow Press enorm. Sie beschuldigt den Londoner Psychotherapeuten John Burgess, einen Behandlungsfehler begangen zu haben, der zum Suizid des Schriftstellers führte. Doch dann wird John ein Tagebuch zugespielt, in dem Maddock seine Albträume notiert hat. Zusammen mit seiner Tochter Poppy beginnt John, die Träume zu deuten und findet Hinweise darauf, dass Maddocks Tod kein Suizid war. Aber Johns Recherchen wecken mächtige Gegner und bald muss er um viel mehr fürchten als nur um den Fortbestand seiner Praxis … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: John Burgess, Psychotherapeut in einer renomierten Praxis, in der die großen Namen ein und aus gehen. Eigentlich will er sich so ein neues Leben aufbauen und von vorne beginnen, doch der Tod eines seiner Patienten macht ihm da einen gewaltigen Schritt durch die Rechnung.
Der Schriftsteller Christopher Madock wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Alles sieht nach Suizid aus und Christopher Madock hat schnell eine Ermittlung am Hals, weil er der unterlassenen Hilfeleistung bezichtigt wird.
Als er noch an ein schnelles Ende und eine gute Auflösung des Ganzen glaubt, legen die Drahtzieher hinter dem Fall aber erst richtig los. Christopher Madock hat sein Traumtagebuch in Form einer Schnitzeljagd an Orten verteilt, die sein Leben und sein Vergehen in der Vergangenheit begleitet haben und will so sein erzwungenes Schweigen brechen. Genau das hat ihm das Leben gekostet und genau das macht dem Psychotherapeuten jetzt die Schwierigkeiten. Korrupte politische Emporkömmlinge und einflussreiche Personen bei der Polizei wollen eben nicht, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt.

Fazit: Nicci French kenne ich nicht und zu Dan Brown konnte ich nur Parallelen herstellen über die Faszination, die dieses Buch auf mich ausgeübt hat. Vom Thema her ein komplett anderes, aber deswegen nicht weniger faszinierend. Auch der Stil war sehr interessant. Die Kapitel sind nach Personen unterteilt. Auf diese Weise hat man bis zu vier Handlungssträngen parallel laufen, die aber dann doch auf faszinierende und gefährliche Weise zusammen hängen und ein wirklich faszinierend korruptes Universum abgeben, was mich komplett gefesselt hat.
Aufgrund des wahren Lebens bin ich leider nicht so zum Lesen gekommen, wie es mir immer gewünscht habe, aber das war in sofern kein Problem, dass ich nach Lesepausen immer sehr schnell wieder in die Handlung und den Lesefluss hinein gekommen bin. Die einzelnen Kapitel waren nicht sonderlich lang, sodass die Handlung wie ein Pingpong-Ball immer hin und her ging und sich so ein wirklich spannendes Katz und Maus-Spiel ergeben hat.
Die ganze Zeit hatte ich einen wirklich farbenprächtigen Film vor meinem geistigen Auge. Ich habe den verzweifelten Therapeuten gesehen, ich habe seine Tochter gesehen, die ihm da unbedingt raus helfen wollte und dabei ungeahnte analytische Fähigkeiten entwickelt hat und ich habe auch die fiesen Typen gesehen, die ein Leben zerstören wollten, um die eigenen Haut zu retten. – Da sieht man mal wieder, dass die Politik nichts weiter als Korruption ist. Ich möchte ehrlich gesagt gar nicht wissen, was so im realen Leben alles hinter den Kulissen abgeht, was unsereins gar nicht mitbekommt.
Die Handlung ist mit einfachen Worten und nicht zu ausschweifend beschrieben, dass die Handlung zu keinem Zeitpunkt steht. Es geht immer stetig voran, wobei ich von Kapitel zu Kapitel fuchsiger geworden bin. Ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert, dass die dämlichen korrupten Holzköpfe doch bitte endlich auffliegen sollten. Zumal einer von denen ja auch kein kleines Amt angepeilt hat. Wollte der das ganze Land in seine Triebe mit rein reisen?

Das Buch war fesselnd, es war spannend und es hat für mich in jedem Fall eine ziemliche Überraschung bereit gehalten. Der Schreibstil war super und ich glaube, ich habe einen Autoren gefunden, den ich sicher mal wieder lesen werde. Er hat es drauf und was die Spannung angeht, kann er sich in jedem Fall mit Dan Brown vergleichen.

Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen.
Ein Lesevergnügen. Ein Feuerwerk aus Spannung, Drama und wehrhaften kleinen Leuten. Genau so stelle ich mir guten Stoff vor.

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