[Rezensionsexemplar] Marco Hasenkopf – „Leichenfänger“

Marco Hasenkopf
“Leichenfänger”
Reihe: Rosa Bach (2)
Verlag: Digital Publishers
ISBN: 9-783-968-17382-5
Länge: 408 Seiten

– gelesen im September 2021 –

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank. – Meine Meinung hat das allerdings nicht beeinflusst.

Klappentext: Ein perfider Serienmörder auf hoher See – das tödliche Spiel beginnt …
Der fesselnde Kriminalthriller für Fans von Sebastian Fitzek

Rosa Bach, BKA-Ermittlerin und durch ihren letzten Fall schwer traumatisiert, sucht Kraft und Erholung, um in ihren alten Job einsteigen zu können. Bei einem neuntägigen Stressbewältigungsseminar auf einem Frachtschiff von Hamburg nach New York soll sie in der Abgeschiedenheit des Ozeans Ruhe finden. Doch als nach und nach Teilnehmer und Crewmitglieder verschwinden und eine brutal ermordete Frauenleiche gefunden wird, steht für Rosa fest, dass ein Mörder unter ihnen weilt. Sie muss wieder ermitteln. Aber die Zeit rennt – und jeder ist verdächtig. Ein perfides Spiel beginnt und plötzlich wird Rosa von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Rosa Bach ist Ermittlerin beim BKA. Sie hat bei einer Geiselnahme eine Kollegin auf fürchterliche Art und Weise verloren. Davon hat sie ein psychisches Problem davon getragen, welches sie bei einem Seminar auf einem Schiff zumindest mal anfangen soll, zu verarbeiten.w
Auf dem Schiff, eigentlich ein Frachter, der aber auch Passagiere mitnimmt, bleibt erst einmal alles ruhig, als eine Köchin nicht zum Dienst antritt. Doch dann wird ein Seminarteilnehmer ermordet aufgefunden und Rosa von ihrem Chef mit den Ermittlungen betraut.
Die Atlantiküberquerung wird nicht nur wettermäßig stürmisch. Auch Mannschaft und Passagiere reimen sich ihre Wahrheit zusammen und wollen Selbstjustiz begehen. Das kann Rosa verhindert, doch auch der Guru hat seine Geheimnisse.
Am Ende führen Ermittlungen an Land und auf stürmischer See zu einem sehr überraschenden Ergebnis.

Fazit: Das Cover des Buches, mit dem Bullauge eines Schiffes, lässt durchaus schon einmal auf den Ort der Handlung schließen. Den hat mir der Klappentext dann auch bestätigt.
Allerdings hat mich das Cover auch an ein  Buch von Sebastian Fitzek erinnert. Und dieses Buch hat mich seinerzeit auch komplett in seinen Bann gezogen… Der Verlag meinte in seiner Beschreibung, dass das Buch etwas für Fans von Fitzek wäre. – Das hat meine Neugier dann um so mehr angestachelt.
Die Länge von 408 Seiten hat mich anfangs ein wenig abgeschreckt. Aber dann sagte ich  mir, dass die Wohnzimmerrenovierung abgeschlossen ist und der Urlaub gerade begonnen hat. Ich hatte also absolut nichts zu verlieren. – Ran an den Speck… ähm, die Seiten.

Noch vor dem Prolog hatte es ein Verzeichnis der handelnden Personen. Das fand ich persönlich recht lang. Mit meiner Namensschwäche konnte das ja was werden….
Doch dann ging es gleich in die Geschichte rein. Der Leser erfuhr, welches Ereignis die Protagonistin zu dem seelischen Wrack hatte werden lassen, welches auf ein Seminar musste und schon ging es auch auf das Schiff und eben jenes Seminar.
Anfangs war das Seminar sehr ausführlich beschreiben. Ich hatte schon Angst, dass das die ganze Zeit so weitergehen sollte. Allerdings war die Angst unbegründet, denn am Ende hat es diesen Seminarteil gebraucht, um die Protagonistin und andere Menschen an Bord besser kennen zu lernen. Die eigentliche Story hat sich daraus ergeben. – Was dieses Seminar allerdings genau sollte, hat sich mir nicht erschlossen. Brauchte der Autor wohl als Aufhänger für seine Story….
Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit einen Film in meinem Kopfkino laufen. Ich habe das Schiff, die Personen genau vor mir gesehen. Obwohl gar nicht so viel auf einmal passiert, war es doch zu keiner Zeit langweilig. Irgendeine düstere Ahnung lag die ganze Zeit in der Luft. Entweder war es das psychische Problem der Protagonistin oder dann die erste verschwundene Person.
Der Stoff war leicht zu lesen und zu verstehen. Aber eine leicht verdauliche Kost war es trotz allem nicht. In irgendeiner Form war ich immer damit beschäftigt. Aber eine eine angenehme Art und Weise. – Kein Null-Acht-Fünfzehn-Buch. Sondern ein angenehm unterhaltendes.
Das Ende hat mich dann noch einmal komplett überrumpelt. Was da für Sachen noch ans Tageslicht gekommen sind, hätte ich mir in meinen wildesten Fantasien nicht erträumen können. Aber irgendwie ruft das Ende auch nach einer Fortsetzung. Was wird denn nun aus der Protagonistin? Fürs erste scheint sie gerettet, aber der Fall an sich wirkt so unabgeschlossen. Das kann es doch so nicht gewesen sein.

Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.
Ein super mysteriöser Fall, gut verpackt und beschrieben, ohne unnötige Winkel und Kanten. Eine gute Urlaubslektüre, die mit dem Schiff auch super zum Urlaub an der Küste gepasst hat.

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