[Hörbuch] Trent Kennedy Johnson – „Todestrieb“

Trent Kennedy Johnson
“Todestrieb”
Reihe: Think – Sie wissen, was du denkst (3)
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 9-783-838-79216-3
Länge: 4 Stunden 20 Minuten
Sprecherin: Sabine Arnold

–  gehört im April 2021 –

Und weiter geht es mit dieser Reihe, die mich irgendwie total fasziniert, auf der anderen Seite aber auch so gar nicht mein Ding ist. Die Protagonistin kommt mir immer komischer vor. Sie tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Klappentext: Los Angeles, die Stadt der Träume: Kathy „Think“ Lipinski ist eine brillante Psychotherapeutin. Doch sie hat mit inneren Dämonen zu kämpfen, denn bei ihrem letzten Patienten beging sie einen schweren Fehler. Jetzt arbeitet sie als Bewährungshelferin. Der Job scheint wie für Think gemacht. Denn eine ebenso bahnbrechende wie umstrittene neue Technologie ermöglicht es der Regierung, die Gedanken von Straftätern auf Bewährung zu überwachen.
Think kann dadurch die Gedanken ihrer „Schützlinge“ in ihrem Kopf hören. Aber während sich der Konflikt um die neue Technologie immer weiter zuspitzt, muss sich Think fragen, wem sie noch vertrauen kann – sich selbst eingeschlossen …

Folge 3 – Todestrieb:
Sebastian ist ein Scheckbetrüger und ein großspuriger Aufschneider – doch etwas an seinen Gedanken übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Think aus. Als seine Bewährungshelferin sollte sie sich nicht persönlich auf ihn einlassen. Doch was kann schon passieren? Schließlich hat sie ihn unter Kontrolle und kennt seine Pläne – oder etwa nicht? (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Think, alias Kathy Lipinski, hat einen neuen Mandanten. Seine Gedanken sind sehr extrem, sehr sexistisch, und doch lässt sie sich auf ihn ein.
Im Büro bekommt sie einen neuen Vorgesetzten, der mehr als knallhart mit ihr umgeht. Doch der GPS-Sender, den sie bekommt, der ihr jetzt eine Rettung sein könnte, genau den lässt sie zu Hause, als sie sich auf ihren Mandanten einlässt.
Abgefüllt, unter Drogen gesetzt, in einem abstürzenden Flugzeug über mexikanischem Niemandsland hofft sie einfach  nur, dass sie überlebt. Denn sie will Leben.

Fazit: Wie jeder, dieser Folgen, stehe ich auf dem Schlauch, was ich dazu noch schreiben soll. Dieser komplette Reihe stößt mich auf der einen Seite ab, weil ich die Protagonistin komplett im falschen Job sehe und auf der anderen Seite fasziniert mich dieses System der Überwachung von Straftätern aber auch komplett.
Frau Lipinski ist alkoholkrank. Soviel hab ich in jedem Fall schon einmal mitbekommen. Nicht begreifen kann ich allerdings nicht, dass ihr Arbeitgeber das angeblich nicht mitschneidet und sie in einem so verantwortungsvollen Job einfach mal machen lässt.
Dass Think in diesem Fall einmal mehr mächtig in der Patsche landet, war ja nicht anders zu erwarten. Allerdings ging mir nicht wirklich auf, wie man sie dann da auch wirklich noch rausgeholt hat. Wie hat man sie gefunden? Was lief da wieder für ein komische Sache?
Und was wurde aus der Tatsache, dass der neue Chef sie ja eigentlich sprechen wollte und sie zu genau diesem Gespräch aber mal ebe nicht erschienen ist… – Fragen über Fragen. Meiner Meinung nach auch für eine Serie zu viele.

Vom Stil her deckt sich alles mit den vorangegangenen Folgen. Ein cooler Stil, so möchte ich es nennen. Es wird ein wenig erklärt, aber auch vieles weggelassen, sodass sich der Leser bzw. Hörer selber noch so seinen Kopf machen kann und muss.
Die Handlung tobt die ganze Zeit auf ihre ganz eigene Art voran. So gesehen hatte es keine langweiligen Längen oder ähnliches. Wenn die Handlung mal wirklich steht, geht es in die mehr als tragische Gefühlswelt der Protagonistin. Aber genau das ist nötig, um die Zerrissenheit dieser Frau wirklich empfinden zu können.
Hört die Folgen hier in jedem Fall der chronologischen Reihenfolge nach. Ansonsten habt ihr null Chance, auch nur im Ansatz etwas zu verstehen.

Ich bewerte diese Folge mit 4 von 5 Sternen. Zwar war ich von Anfang an voll in der Handlung drin, aber der Schluss ist mir logisch absolut nicht erklärbar. Und genau das ist ein Grund, warum ich den einen Stern abziehe. Wenn man die Protagonisten schon aus so einem Abenteuer heraus holt, dann kann man die Leser auch vollständig aufklären, was genau dahinter steht.

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