[Hörbuch] Douglas Preston & Lincoln Child – „Darkness – Wettlauf mit der Zeit“

Douglas Preston & Lincoln Child
“Dargness – Wettlauf mit der Zeit”
Reihe: Pentergast (8)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-785-73738-5
Länge: 7 Stunden 22 Minuten
Sprecher: Detlef Bierstedt

– gehört im März 2021 –

Dieses Buch stand als nächstes auf der Hörliste bei Spotify. Also habe ich mich dem mal gewidmet.

Klappentext: In einem tibetischen Kloster will Aloysius Pendergast endlich Frieden finden – doch den Mönchen ist eine Reliquie gestohlen worden, die in den falschen Händen zu einer gefährlichen Waffe werden kann. Pendergasts Ermittlungen führen ihn nach London und auf das Kreuzfahrtschiff Britannia. Der Dieb ist mit der Reliquie an Bord – und kurz nach dem Auslaufen wird für die ahnungslosen Passagiere aus dem geplanten Luxusurlaub ein wahrer Höllentrip …
Darkness – Wettlauf mit der Zeit von Douglas Preston · Lincoln Child: Spannung pur! (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Pendergast und sein Mündel wollen sich in einem tibetischen Kloster vom vorherigen Fall erhohlen. Doch die Ruhe währt nicht lang, denn Pentergast wird von einem der Mönche auf die Jagd nach dem Agozyen geschickt. Ein Ding, was auch der Mönch ihm nicht beschreiben kann. Es ist so schrecklich, dass nicht einmal die Mönche es gewagt haben, es anzusehen.
Auf der Jagd nach dem Ding stolpert Pendergast über den ermordeten Jungen, der es aus dem Kloster entwendet hat und folgt dem Mörder auf ein Passagierschiff, wo er seine Ermittlungen nicht ganz ohne Hindernisse durchführen kann.
Das Agozyen ist wirklich gefährlich. Es bringt sogar Pentergast zwischenzeitlich vom rechten Weg ab.

Fazit: Ich bin einmal mehr auf eine Reihe hereingefallen und habe sie dann nicht einmal der chronologischen Reihenfolge nach gehört. – Dumm für mich, da mir der Anfang etwas holprig vorkam. Ich habe mich gefragt, was die beiden “Westler” mitten in der Einöde landen konnten und dann ausgerechnet in einem Kloster Ruhe suchen. Das wird wohl in dem vorangegangenen Band erklärt, fehlt mir aber in dem Moment.
Die Story hat für mich ziemlich lang gebraucht, bis sie für mich in Gang gekommen ist. Um ehrlich zu sein, habe ich sogar kurzzeitig überlegt, die Sache abzubrechen. Aber dann kam das so genannte Agozyen ins Spiel und damit die fantastische Komponente, gespeist durch Glauben und Religion. – Auch der holprige Anfang war dem Nichtwissen und Fehlen der vorangegangenen Bände geschuldet.
Die Ermittlungen selber sind erst einmal ganz normale Detektivgeschichten. Fast langweilig. Pendergast ist fast penetrant, als er dem Sicherheitspersonal auf dem Schiff quasi auf die Pelle rückt. Er mischt sich in Sachen ein, überschreitet Kompetenzen und mir ist von Anfang an nicht wirklich klar, welche Rolle er denn eigentlich spielt. Ist er nun beim FBI und die Marke echt? Oder ist die Marke ein Fake und er ist lediglich ein Privatschnüffler. Das habe ich die ganze Zeit für mich nicht klar kriegen können. Wohl auch so ein Fakt, der in den vorangegangenen Bänden erst geklärt wird.
Als Pendergast dann jedenfalls so komisch abweisend und seelenruhig ist. Trotz der drohenden Katastrophe seelenruhig auf sein Tee besteht, war mir klar, dass mit diesem Artefakt etwas passiert sein muss. Dazu hat der Protagonist sein Wesen von jetzt auf gleich einfach viel zu sehr verändert. Und das alles ist in ein grandioses Finale eingebettet, in dem so gut wie alles schief zu laufen scheint. Die stellvertretende Kapitänin hat sich in der Brücke eingeschlossen und will das komplette Schiff ins Verderben reisen, der Detektiv, von dem man in dem Moment ein besonneneres Handeln erwartet, dreht auch am Rad und ist nicht mehr er selbst und das Mündel, besteht auf eine tibetische Meditation. Die scheint in der lebensbedrohlichen Situation ja mal gar nicht ins Bild zu passen. – ich bin deswegen jetzt vor Spannung nicht gerade zergangen, aber die Haare hätte ich mir schon an der einen oder anderen Stelle raufen können. Das Leben so vieler Menschen ist bedroht und nur eine Hand voll kleiner Leute versucht die Karre noch aus dem Dreck zu ziehen. So zumindest sieht es aus, auch wenn es in Wahrheit ganz anders ist.

Die Handlung ist in einfachen Worten beschrieben. Der einzige Fachbegriff ist der, des Artefakts. Wobei mir hier auch nicht bewusst ist, ob es das wirklich gibt oder ob das der reinen Fantasie entspricht. Ich sollte eventuell mal danach googlen.
Ansonsten habe ich mir das Geschehen schlicht und ergreifend einfach nur angehört, dabei aber keinen Film vor meinem geistigen Auge gehabt. Ein Zeichen dafür, dass ich zu keinem Zeitpunkt wirklich komplett in der Handlung drin war. Ich schiebe das wirklich mal auf mein fehlendes Wissen, aus den anderen Bänden. – Schade eigentlich.

Ich bewerte das Buch mit 3 von 5 möglichen Sternen.
Es mag jetzt ungerecht sein, Sterne abzuziehen, nur weil man nie wirklich rein gekommen ist, in das Buch, aber ich kann nicht anders. Ich hätte es fast abgebrochen, dafür sind drei Sterne schon richtig gut. Es ist mir auch unheimlich schwer gefallen, diese Rezension hier zu schreiben.
Ich bleibe aber dran, ich denke schon, das sich noch einmal etwas aus der Reihe hören werde.

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